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Busenprobleme: Die Entwicklung vom Mädchen zur Frau

Diskriminierung von Mädchen wegen der wachsenden Brust - Identitätsprobleme der Frauen wegen der Brust

von Michael Palomin (2006)

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aus: Ingrid Olbricht: Die Brust. Organ und Symbol weiblicher Identität; Kreuz-Verlag 1985, Rohwolt-Verlag (rororo) 1989


Kommentar

Ingrid Olbricht arbeitet an einer Frauenklinik (S.14) und hat sich auf die Suche nach der Ursache von weiblichen Identitätkrisen gemacht, die mit der Brust zusammenhängen. Die Bedeutung der Brust für die Frau ist kaum erforscht, und die von Männern stammende Psychotherapie lässt die Frauen bezüglich Bedeutung der Brust völlig im Stich (S.9). Die Zusammenhänge sind hier systematisch dargestellt.

Michael Palomino 2006


Die Grundlagen zum Frauwerden

Die Lebensgrundlage zwischen Seele und Hormonen

Seelische Zustände beeinflussen nachweislich die Hormonverhältnisse:

"Seelische Faktoren können die Höhe und das Verhältnis der verschiedenen Hormone durchaus beeinflussen." (S.78)

Alle hormonellen Entwicklungen sind somit vom seelischen Befinden abhängig und vom seelischen Befinden beeinflussbar (S.78). Seelisch beeinflussbar sind somit

[-- das Brustwachstum
-- die allgemeine Körperentwicklung]

-- PMS
-- Periodenschmerzen (S.78).


Die Grundlage für die Frau ist es, eine Brust zu haben

Brüste besänftigen (S.7-8). Die Brust und die gebärende Frau war ursprünglich Herrscherin des Lebens, im Matriarchat. Es herrschte die Mutterlinie, die unbestritten ist, wogegen die Männer keine Kinder gebären können (S.183).

Busen haben heisst Frau sein. Es ist ein kollektives Erlebnis aller Frauen (S.85).

Bei schlanken Frauen ist die Brust eines der ersten Beziehungsorgane für nähere Beziehungen (S.87) [nach dem Händeschütteln und nach dem Kuss. Bei dickeren Frauen ist  das Beziehungsorgan nach dem Händeschütteln und dem Kuss der dicke Bauch]. Je grösser die Brüste sind, desto eher ist ein Körperkontakt bei näheren Beziehungen möglich (S.87).

In Beziehungen sind die Brüste eines der wichtigsten körperlichen Verbindungsorgane, bis zum Gefühl der Verschmelzung. Die Brüste sind somit ein Mittel, die Einsamkeit zu überbrücken und zeitweise einen paradiesischen Zustand der Vereinigung herzustellen (S.128).


Trieblogik
Eine Frau mit Kindern zeigt, dass ein Mann hinter der Frau steht, [und dass die Frau für den Nachwuchs in der Gesellschaft sorgt]. Somit ist die Frau mit Kindern rein äusserlich mehr Wert als eine Frau, die ohne Kinder auftritt (S.8)


Das Mädchenleben

Mädchen 3-7 Jahre

Die Mädchen vergleichen sich mit den Buben und erleben, wie die Buben "wettpinkeln", was die Mädchen nicht können. Und überhaupt können Buben im Freien "pinkeln", während Mädchen das nicht oder nur versteckt tun können, weil sie sich gleich das ganze Hinterteil dafür entblössen müssen. Diese beiden grundlegenden Freiheiten werden sehr benieden. Die Mädchen reagieren darauf mit Hohn und Spott gegen die Buben (S.17).


Die kleine Tochter entwickelt einen Neid auf die Mutter

Gemäss der Freud-Schülerin Melanie Klein ist es möglich, dass kleine Mädchen einen Neid auf die Mutter entwickeln, die alles hat: Den Papa, die grossen Brüste, und die Macht über die Kinder (S.53). Gemäss Freud-Schülerin Karen Horney beneidet die kleine Tochter allgemein den Entwicklungsvorsprung der Mutter (S.54-55).


Patriarchen-Logik: Das Aufzwingen von Wertvorstellungen und Mode - Penisneid

Wenn Väter autoritär gegenüber ihren Töchtern sind, bewirken sie, dass die Mädchen die Kriterien von Männern verinnerlichen und keine eigenen Standpunkte entwickeln. Dann wächst eine Psycho-Frau heran, die alle stilistischen Fragen vom Mann abhängig macht und die kaum selber handeln kann (S.29).

Das vom Vater terrorisierte Mädchen entwickelt eine Penisgier als Machtersatz. Olbricht:

"Das Partialobjekt 'Penis' muss deshalb begehrt werden, weil es alles verkörpert, was einer Frau in unserer Kultur nicht zugestanden wird." (S.47)

Der Penis steht dann für Stärke, Mut, Entwicklungschancen, Entfaltung, Kraft und Macht. Dies ist Ursache für einen "Penisneid", wie er von Freud beschrieben wird (S.48).

Die Modewelt ist eine autoritäre Männerwelt und wird weder von Frauen noch für Frauen gemacht. Die Mode schreibt somit Frauen-"Figuren" und Männermoden vor und degradiert die Frau zum Objekt [manchmal auch den Mann] (S.33).

Die männlichen Medien spielen den Frauen Idealvorstellungen vor, was einer stilistischen Diktatur entspricht. Frauen können durch diesen Männer-Terror nie ein sicheres Körpergefühl entwickeln (S.36).

Freud-Schülerin Karen Horney meint, die Mädchen würden die [triebhaften] Uriniershows der Buben beneiden. Das Dekolleté, das später von den Männern benieden wird, sei später die [triebhafte] Entsprechung zur männlichen Uriniershow der Bubenzeit (S.53).


Buben mit Nährneid gegenüber den Mädchen

Buben entwickeln einen Brustneid bzw. einen Nährneid, weil sie auch die Nährfunktionen übernehmen wollen wie eine Frau (S.48).


Mädchen 8-11 Jahre

Erste "Brustknospen" - die Mädchen werden neugierig und ängstlich

Ab 8 Jahren wird die Neugier auf den eigenen, weiblichen Körper gelenkt, sobald die erste eigene Brustvergrösserung eintritt, die "Knospenbrust". Aber nur 1/4 der Mädchen verfolgt die Entwicklung überhaupt aktiv mit (S.17). Eventuell wachsen die Brüste auch unterschiedlich schnell (S.27). In diesem Fall ist die Aufmerksamkeit sofort auf das Brustwachstum gelenkt (S.28).

[Die anderen 3/4 der Mädchen wollen sich nicht noch mehr von den Buben separieren lassen und wollen nichts "Spezielles" sein, nur weil da eine Brust am Wachsen ist].

Am Mädchenkörper zeichnen sich "rosa Knöpfchen" auf dem ansonsten knabenhaften Oberkörper ab (S.112). Auf alle Fälle ist das Mädchen ab dem ersten "Knospenwachstum" in die Auseinandersetzung mit dem Frauwerden verstrickt, wobei die Gedanken darüber vom Mädchen selber kommen [oder an das Mädchen herangetragen werden] (S.32-33).

Die Mädchen haben ab dem Brustwachstum kaum eine Möglichkeit, ein sicheres Körpergefühl und Selbstbild zu entwickeln. Die Buben haben keine Busenprobleme und entwickeln daher ein viel sichereres Körpergefühl und Selbstbild (S.36).


Angst vor grossen Brüsten

Die Mädchen können durch die ersten Brustknospen eine Angst entwickeln, später dort "riesige, wallende Fleischklumpen" zu haben wie z.B. die Tante, die viel zu grosse Brüste hat und sie nur mit Hilfe von anderen ins Korsett bekommt (S.112).

Gleichzeitig können die Mädchen einen Stolz entwickeln, immer noch als Bub angesprochen zu werden (S.112).


Die Einschränkungen durch das erste Brustwachstum

Mit dem ersten Brustwachstum ist die Freiheit, oben ohne herumzulaufen, vorbei. Die Mutter befiehlt den absoluten Zwang, Oberkleider anzuziehen:

-- kleine Tops
-- Blusen
-- Hemden (S.20).

"Oben-ohne-Turnerei" wird von der Mutter verboten (S.23).

Eventuell gehen die frigiden und puritanischen Mütter auch so weit, den Mädchen das Tragen von offenen, langen Haaren zu verbieten: Sie verpflichten die Töchter zu Zopffrisuren (S.72).

Die Buben dagegen können immer oben ohne herumlaufen. Eventuell schreibt die Mutter sogar weite Blusen vor, damit die Brustspitzen sich nicht am Oberteil abzeichnen (S.20).


Busenspiele vor dem Spiegel
Mädchen machen in diesem Alter Spiele vor dem Spiegel. Tennisbälle werden unter den Pulli geschoben, um zu sehen, wie die Figur wohl mit einer Brust aussieht. Wenn Eltern solche Spiele als "verdorben" ablehnen oder sogar noch Schläge dafür verteilen, ist dies genau das falsche Signal (S.20).


Das Mädchen will keine Brüste haben - die Mutter verbietet das Spiel mit Buben

Fall:

Ein Mädchen, das regelmässig mit 2 Jahre jüngeren Buben spielt und gleichzeitig eine gewisse Machtstellung hat, will ihre Brustknospen nicht haben, denkt zuerst, sie sei an einer Wucherung erkrankt. Die Mutter klärt das Mädchen auf, dass sie später auch Brüste haben werde wie sie, aber das Mädchen will nicht einsehen, dass sie später auch Brüste wie die Mutter haben wird (S.89).

Das Mädchen meint, man könne die Brustknospen "in die richtige Richtung drücken" wie den Zahn bei ihrer Zahnspange. Sie drückt erfolglos immer gegen die Brustknospen, schläft auf dem Bauch mit den Daumen gegen die Brustknospen, aber die Brüste wachsen weiter. Die Tochter will nie so fett aussehen wie die Mutter, will keine "riesigen Bälle" zwischen den Armen. Im Gespräch mit den Buben in einem Sommerzelt zeigen sich das Mädchen und die Buben ihre "Unterschiede" und das Mädchen beginnt, sich wohl zu fühlen, weil sie nun weiss, um was es geht. Die Szene wird von der Mutter aber heimlich mitverfolgt und fortan wird die Tochter in organisierte Freizeitaktivitäten geschickt und das Spiel mit den Buben verboten (S.90).

Durch Ablenkung vergessen die pubertären Mädchen ihre Brüste, bis das Thema Busen in der Schule normal wird, bei Buben wie bei Mädchen (S.90). Die Verbote führen aber zur Neugier (S.93), schliesslich zur ewigen Suche und zur ewigen Unzufriedenheit auch im Erwachsenenleben (S.94) [bis zur Sexsucht].


Pubertäre Mädchen 12-17 Jahre

Die knabenhafte Figur geht verloren - die neue Rolle

Die knabenhafte Figur findet nun bei den Mädchen ein Ende. Wenn das Mädchen vor der Busenentwicklung bübisch war, kommt nun eine neue Rollenverteilung in der Familie auf. Die Umwelt fängt dann an, das bübisch-pubertäre Mädchen wegen der heranwachsenden Brüste und BH-Perspektiven zu foppen, z.B. Schwestern oder Brüder (S.112).

Allgemein müssen die pubertären Mädchen zur Kenntnis nehmen, dass sie sich der Körperform der Mutter oder der älteren Schwester annähern. Die psychische Situation wird total labil und bewegt sich zwischen Peinlichkeit und Stolz (S.112). Die wachsenden Brüste sind Zeichen des Frauwerdens und müssen vom pubertären Mädchen seelisch integriert werden (S.128).


Generell: Die Katastrophe, wenn Eltern die Sexualität verdrängen

Wenn die Eltern die Sexualität verdrängen, kommen die Kinder in einen Konflikt zwischen Eltern, die die Sexualität ablehnen, und Kameraden und Kameradinnen, die die Sexualität thematisieren (S.19). In diesem Fall ahnen die pubertären Mädchen grosse Geheimnisse, [und der Drang, dies alles entdecken zu wollen, setzt sich im Unterbewussten fest] (S.112).


Das Urteil der Eltern über die wachsende Brust prägt fürs Leben

Das Verhältnis zu den Eltern ist nun entscheidend für die Einstellung der Tochter zu ihrer Brust. Die Töchter übernehmen das Urteil, das die Eltern über den wachsenden Busen sprechen. Die Einstellung zur Brust wird so bei der Tochter für das ganze Leben entscheidend geprägt (S.17).


Das Vorbild, wie die Mutter mit der Brust umgeht, prägt fürs Leben

Wenn eine Mutter ihre Brüste in ein Korsett schnürt und verbirgt, so hat die Tochter Angst, dass sie das später auch tun muss. Also will in solch einem Fall die Tochter keine grossen Brüste bekommen (S.18).


Die wippende Brust wird eingezwängt

Die Mutter will keine wippende Brust bei der Tochter sehen

Die Brust wird nun so gross, dass sie beim Gehen "wippt". Die Mütter verbieten nun oft den Töchtern die wippende Brust:

-- die Mütter verbieten den Mädchen, sich wie bisher frei zu bewegen
-- die Mädchen bemerken oft erst jetzt durch die einschränkenden Befehle der Mutter, dass sie eine Brust haben
-- die Brust wird so zu einem einschneidenden Freiheitsverlust (S.17).

Olbricht:
"Sie [die Mädchen] bemerken sie [die Brust] oft erst, wenn die Mutter ihnen das unbefangene Bewegen mit nacktem Oberkörper verbietet, und dann meist als einschränkend, als Verlust von Freiheit." (S.17)

Die Brust führt nun zu massiven Lebenseinschränkungen, und viele Mädchen wissen nur wenig darüber [und die Mädchen sagen nichts]. Das Wachstum der Brust wird mit Unbehagen beobachtet oder wird verdrängt (S.17).


Das Einzwängen der Brust in einen BH

Büstenhalter (BHs) geben ein beengtes Gefühl (S.18). Durch den BH spürt das Mädchen die Brüste weniger (S.91). In vielen Fällen befiehlt die Mutter der Tochter ohne jegliches vorbereitende Gespräch, einen BH anzuziehen. Auch danach gibt es kein Gespräch (S.25). In vielen Fällen haben zudem die Mütter keinen BH-Geschmack und wollen den Töchtern die hässlichsten BHs andrehen (S.91).

Das pubertäre Mädchen macht nun verschiedene "BH-Phasen" durch:

-- BHs produzieren beim pubertären Mädchen eine gedankliche Phase, dass die Brust noch grösser werden könnte (S.18)

-- jedes Verrutschen ist unangenehm (S.18) und produziert beim pubertären Mädchen eine gedankliche Phase mit dem Gedanken, dass der BH nicht voll ausgefüllt ist (S.19)

-- erst wenn die Brüste nicht mehr grösser werden, hört der Irrglaube auf, wie gross die Brüste noch werden könnten (S.19)

-- die pubertären Mädchen meinen, BHs sollen das Schlaffwerden der Brust verhindern (S.32)

-- die pubertären Mädchen meinen in einer gedanklichen Phase, BHs würden das Brustwachstum fördern, indem die Brüste "herausgelockt" werden (S.32)

-- andere pubertäre Mädchen meinen in einer gedanklichen Phase, mittels eines BH eine Frau zu werden (S.32).

Dabei erfinden die Männer alle möglichen Arten von manipulativen BHs (S.38).


Die Konfirmation für den BH-Zwang

Meistens benutzen die Mütter die Konfirmation dafür, den Mädchen einen BH aufzuzwingen (S.20). Eventuell grinst die Mutter sogar noch dabei mit dem Gefühl, dass die Tochter sicher nicht die Freiheiten haben dürfe, die der Mutter von der Grossmutter verboten wurden (S.23). Oft rivalisieren die Mütter mit grossen BHs auch gegen die Tochter, die noch einen kleinen BH hat (S.32)

Frigide und puritanische Mütter lehnen Spitzen-BHs für die Tochter ab, weil man sie nicht kochen könne und dies "unhygienisch" sei (S.20).

[So wird auch noch der BH als "Schmuckstück" verboten].


Die Verbote, damit die Brust nicht "wippt"

Rennverbot: Frigide und puritanische Mütter verhängen Rennverbote (S.20)

Kleiderzwang in zu grossen Kleidern: Frigide und puritanische Mütter kaufen den Töchtern nun extra zu grosse Kleider, damit sich die Brust der Tochter unter den Kleidern nicht deutlich abzeichnet. So sie die Tochter dann wie eine Vogelscheuche aus, aber der Wille der dummen Mutter ist befriedigt. Mädchen, die nun so als Vogelscheuche herumlaufen müssen, werden in der Klasse gehänselt und abgelehnt, werden zu Mauerblümchen und isoliert und scheu. Eventuell entwickeln sie sogar einen Buckel, um die Brüste zu verstecken etc. (S.20).

Die Mädchen, die wegen ihrer Brust einschränkende Verbote aufgezwungen bekommen, sehen ihre Brüste nur noch mit den Augen der Mutter. Die Mädchen entwickeln Angst vor ihren Brüsten und finden sie sogar hässlich. Die Mädchen bleiben dann seelisch z.T. in der Kindheit stehen, weil sie meinen, die Mutter wolle das (S.21).

So geht die kindlich-jugendliche Lebensfreude beim Mädchen verloren (S.24).

[Das Kind liebt die Eltern, egal was sie tun, und dies wird von den Eltern schamlos ausgenützt und zu Strategien missbraucht: Die Ängste der Eltern werden ins Kind hineinprojiziert].

Eventuell entwickelt das Mädchen aber durch die vielen Verbote eine Scheu vor der brutalen Mutter. Und für den Rest des Lebens wird die Aufmerksamkeit ganz auf die Brüste gelenkt (S.24).


Die Angst vor einem "Hängebusen" - die gefährliche Abhängigkeit vom Männerurteil

Gemäss Olbricht nützen BHs gegen Hängebusen nichts:

"Leider sind die in dieses Kleidungsstück gesetzten Erwartungen zu hoch. Keine Art der Brustpanzerung ist in der Lage, ausser dem momentanen Effekt des Haltens noch anderweitige Aufgaben zu erfüllen, die dem BH trotzdem zugeschrieben werden." (S.32)

Die Angst, einen Hängebusen zu bekommen (Dysmorphophobie) kann Frauen derart brustfixiert machen, dass sie glauben, nur wegen dem grossen Busen seien sie von Männern akzeptiert (S.28). Solche Frauen haben kein Selbstwertgefühl, sondern sie definieren sich über die Wirkung auf die Männer. Somit werden sie von den Männern absolut abhängig (S.29).


Die Konkurrenzsituation zu anderen pubertären Mädchen

-- das Thema Busen in der Schule wird ab einem gewissen Entwicklungsstand normal, bei Buben wie bei Mädchen (S.90)

-- die Mädchen entwickeln einen Stolz auf ihre Brüste und eine Brustkonkurrenz. Wer schon Sex hatte, gilt ausserdem als eine Stufe höher (S.91)

-- um anderen Jugendlichen zu imponieren, tragen pubertäre Mädchen eventuell gepolsterte BHs, was sich bis zu einem Zwang entwickeln kann, der erst dann aufhört, wenn eine Zeit kommt, wo man keinen BH mehr tragen darf, nach einer Operation etc. (S.18)

-- Mädchen mit voll entwickelten Brüsten und grossen BHs werden von anderen Mädchen bewundert, die noch keinen BH haben, denn ein schöner BH mit Spitze und Schleifchen ist für die Mädchen wie ein Schmuckstück (S.20)

-- pubertäre Mädchen, die sich unbekümmert umziehen, bringen andere Mädchen dabei in Verlegenheit, weil damit die Verbote der frigiden und puritanischen Mütter in Frage gestellt werden (S.27)

-- Freud-Schülerin Karen Horney meint, Mädchen, die früher die [triebhaften] Uriniershows der Buben benieden haben, würden nun gerne [aus triebhaftem Antrieb] das Dekolleté zur Schau stellen, um gegenüber den Männern Stärke zu demonstrieren (S.53).

-- pubertäre Mädchen sind stolz auf Brüste, auf Verliebtheiten, und sie machen erste Erfahrung mit Neidgefühlen (S.29)

-- alle Mädchen merken, dass enge T-Shirts und das Herumlaufen ohne BH die Bubenblicke und Männerblicke anzieht (S.30)


Die Identitätsentwicklung durch die Form der Brust

Die Brustform bestimmt in der Pubertät der Mädchen völlig das Selbstbewusstsein. Zu kleiner Busen gilt als krankhaft, zu grosser Busen auch. Freundinnen stützen sich in solchen Situationen gegenseitig (S.94).


Spätentwicklerinnen in der Klasse

-- spät entwickelte Mädchen gelten unter den anderen KameradInnen als "hässliche Entlein", als "Brett mit Erbsen" etc. (S.30)

-- kleine Brüste können aber auch angenehm sein, dann starren die Männer nicht so (S.30), und manche Männer finden kleine Brüste "süss" (S.31)

-- manche Brüste sind erst mit 25 richtig ausgewachsen (S.112).

[Zum Teil kann die sexuelle Entwicklung der Mädchen mit verschiedener Ernährung gesteuert werden. Für die sexuelle Entwicklung ist ein gewisses Körpergewicht unerlässlich].


Gehemmte Mädchen in der Klasse, die ihre Brust auf Befehl der Mutter verstecken müssen

-- Mädchen mit frigiden und puritanischen Müttern sind zwischen negativer Mutter und positiver, lebensbejahender Schulklasse hin- und hergerissen (S.21)

-- zu grosse Kleider und Isolation verhindern erste Beziehungen (S.22)

-- das von der frigiden und puritanischen Mutter eingeschränkte Mädchen erlebt, dass Frauwerden zur Isolation führt (S.22).


Psychisch-kranke Mädchen und Frauen wegen Busen-Terror von Mutter und Mode

Die negativen Botschaften von Eltern über den heranwachsenden Busen und das männliche Diktat der Mode bringt bei den pubertären Mädchen Ängste bis zu schweren Neurosen hervor (S.33),

z.B. Magersucht: Die Mädchen sind wegen ihrem Busen derart terrorisiert worden, dass sie eine Magersucht entwickeln. Die magersüchtigen Mädchen wollen keinen Busen mehr haben, sie wollen jede Entwicklung zur Weiblichkeit zu vermeiden (S.38).


Zu grosse Brüste werden als hässlich empfunden

Zu grosse Brüste werden von pubertären Mädchen als hässlich angesehen, bis zur Scham im Turnunterricht und zur Vorstellung, niemand würde sich in das betroffene Mädchen verlieben. Es werden Witze gemacht, wie der Busen "schwabbelt" und Freundinnen raten dann dem betroffenen Mädchen zum BH (S.91).

Scham über zu grosse Brüste kann bewirken, dass das pubertäre Mädchen gleich die ganze Sexualität ablehnt (S.94).

Manche Männer lieben aber grosse Brüste, und wenn der Mann das nicht sagt, weiss das Mädchen überhaupt nicht, wie sie die starrenden Blicke der Männer interpretieren soll (S.92).


Mädchen mit einer positiven Einstellung zur Brust: Persönlichkeitsentwicklung

Mädchen, die mit einer positiven Einstellung zur Brust aufwachsen dürfen, identifizieren das Wachstum der Brüste mit dem Wachsen der Persönlichkeit (S.25). Die Brüste werden zur Quelle des Selbstwertgefühlt (S.25).

Eventuell entscheidet schliesslich das pubertäre Mädchen selbst, dass die Brüste nicht so wippen sollen und kauft sich aus eigenem Antrieb einen BH, um die Männerblicke abzumildern (S.27).


Die Männer starren Brüste an - das macht bei unwissenden Frauen Angst

Wenn ein Mann eine Frau anschaut, geht der erste Blick oft auf die Brust. Frauen werden bei Männern oft nach ihren Brüsten eingeteilt (S.97).

[Diese Bewertung von weiblichen Brüsten ist ein natürlicher Ur-Trieb: Brüste symbolisieren Fruchtbarkeit, und ein Mann will Familie gründen und eine Frau mit grossen Brüsten haben, um die Nachkommenschaft zu sichern].

Männer fühlen sich zudem bei grossen Brüsten selbst sehr geborgen. Lebendige, grosse Brüste sind am attraktivsten (S.99). Auch Frauen wollen sich bei Brüsten geborgen fühlen und bedauern z.T. sehr, dass Männer keine Brüste haben. Die Frauen lehnen sich trotzdem gerne an die Brust des Mannes an (S.98).

[Auch dies ist ein Ur-Trieb der Menschen: Dort wo das Herz der Partnerperson ist, an der Brust, dort ist die grösste Geborgenheit].

Wenn Männer Brüste anstarren, macht dies den Frauen aber Angst (S.31). Die [unwissenden] Mädchen verbinden das Anstarren mit einem Besitzanspruch der Männer (S.100-101). Oft haben die Männer in einer Beziehung auch tatsächlich das Gefühl, die Brüste würden ihnen gehören (S.100).

Das Anstarren ist für die Frau somit keine Bestätigung. Bestätigung bringt allein eine Beziehung zu einem einzelnen Mann, der auch andere Qualitäten als die Brust schätzt (S.31).

Wenn Männer zu sehr auf grosse Brüste starren und das angestarrte Mädchen die Brüste schon als negativ empfindet, kann das Starren auf die Brüste bewirken, dass das [unwissende] Mädchen ihre grossen Brüste gesteigert als krankhaft empfindet (S.92).


Schmerzhaftes An-die-Brust-Fassen ist ein Schock für die Frau

Männer mit unbeherrschter Geilheit [als Kompensationshandlung für eine rigide, puritanische, asexuelle Erziehung] greifen immer wieder nach  grossen Brüsten und kommen dadurch immer wieder in peinliche Situationen. Der Mann ist der Macht der Frau ausgeliefert (S.102) [und der Mann hat die Tragik seiner eigenen Erziehung noch nicht gemerkt. Die Selbstanalyse gegen seine rigiden, puritanischen, asexuellen Eltern steht noch bevor].

Wenn Männer den Frauen schmerzhaft an die Brust fassen, so ist dies ein Schock für die Frau, die dann grosse Ängste entwickelt (S.36).


Das Sexleben der pubertären Mädchen und Frauen mit der entwickelten Brust

Brüste streicheln

Brüste streicheln löst Hormonschübe und tiefe sexuelle Gefühle aus

Das Streicheln der Brustwarzen (Mamillen) verstärkt die Lustempfindung der Frau erheblich, denn es erzeugt aus der Hirnanhangdrüse einen Hormonschub mit Oxytocin, mit Wirkung auf die glatten Muskelfasern in der Brust wie auch mit Wirkung auf die Muskelfasern von Vagina und Gebärmutter (S.96).

Brustwarzen zu streicheln löst ein Ziehen und Kribbeln im ganzen weiblichen Körper aus (S.95), mit direktem Einfluss auf die weiblichen Sexualorgane im Bauch (S.96), eventuell sogar ein Zusammenziehen der Gebärmutter (S.103).

Die Brust ist somit ein effektives Sexualorgan, je nach Erregbarkeit der Frau. Das Streicheln bewirkt eine Erektion der Mamillen (Brustwarzen) (S.96). Die Frau verlangt eine zärtliche Behandlung der Brüste (S.97). Brüste muss man streicheln, nicht nur gierig kneten, wie das viele Männer machen (S.92). Brüste küssen, streicheln, kneten und saugen bewirkt bei vielen Frauen eine Erregung bis zum Orgasmus (S.96).

Die pubertären Mädchen und die Frauen lieben es somit, wenn jemand ihre Brüste streichelt. Die pubertären Mädchen machen während der Schulstunde Brustwarzenspiele mit dem Bleistift unter der Bluse etc. (S.91). Brust streicheln ist eine Bestätigung des Frauseins und der weiblichen Gefühlsmöglichkeiten gegenüber den Männern (S.95).

Wenn eine Partnerperson die Brüste streichelt, will die Frau beim Gegenüber Gesicht und Hände streicheln. Das heisst: Zärtliche Brustberührungen aktivieren Muttergefühle (S.97).

Beim Sex mit Vorspiel können sich die Brüste um bis zu 1/4 vergrössern, mit deutlich sich abzeichnenden Venen unter der Brusthaut, mit vergrössertem Warzenhof, mit Einbezug des Warzenhofs in die Mamillenerektion (S.96).

Das Saugen an den Brüsten ist eine Art umgekehrter Geschlechtsverkehr, indem die Brust die Mundhöhle des Sexualpartners [oder der Sexualpartnerin] ausfüllt. Es bleibt dabei ein weiblicher Akt, denn die Brust bleibt immer sanft ohne jede Aggression und hat mit einer Penetration nichts zu tun (S.96).


Grosse Brüste brauchen besondere Anweisung: Streicheln statt Kneten

Grosse Brüste werden eher geknetet, kleine eher gestreichelt. Mädchen mit grossen Brüsten, bei denen die Männer die Brüste meistens nur kneten und kaum streicheln, können dabei den Glauben entwickeln, dass man grosse Brüste gar nicht streicheln kann. So entwickeln Mädchen mit grossen Brüsten ein grosses Zärtlichkeitsbedürfnis, das sie bei den Mädchen mit kleineren Brüsten erfüllt sehen und beneiden. Eine Freundin kann da Abhilfe schaffen, wenn sich die Mädchen gegenseitig die Brüste streicheln, um auszuprobieren, wie das geht (S.92).

Grosse Brüste bewirken z.T., dass die Männer daran einschlafen (S.93). [Die grossen Brüste bewirken bei den Männern also ein grosses Gefühl der Geborgenheit].


Brüste gegenseitig streicheln

Manche Frauen lieben die Brüste anderer Frauen und würden sich gerne wünschen, dass sogar Männer Brüste hätten (S.93).


Die Wirkung von Brüsten beim Sexspiel auf die Männer

Die Wirkung der Brüste ist verschieden:

-- sexuelle Handlungen mit dem Penis zwischen den Brüsten machen aus dem Mann einen Hengst, das "macht ihn an"

-- wenn der Mann an der Brust saugt, wird er aber auch gleichzeitig zum Baby (S.100).


Busen-Machtspiele

Die Wirkung von Brüsten auf die Männer: Busen-Machtspiele der Frauen und Rückzug

Frauen können durch die Präsentation ihrer Brüste die Umwelt aktiv mitbeeinflussen (S.104). Frauen können mit ihren Brüsten regelrechte Machtspiele austragen: Brüste werden aufreizend präsentiert und Männer gereizt, dann aber der Rückzug angetreten (S.103).


[Busen-Machtspiele: Verleumdungen gegen unschuldige Männer - nicht verarbeitete Traumata

Pubertäre Mädchen und seelisch-pubertär steckengebliebene Frauen bevorzugen Machtspiele gegen Männer, indem sie Verleumdungen ausbreiten, Männer hätten sie am Busen "begrabscht". Solche Busenverleumdungen sind meistens ein Hilferuf der Frau selbst, dass traumatische Erlebnisse in der Kindheit und Jugend nicht verarbeitet sind, z.B.
Vergewaltigungen, Inzest etc. Ein Inzest des Vaters an der Tochter wird von der Mutter meist gedeckt, damit die Familie "zusammenbleibt". Dabei hat der seelische Bruch in solchen Fällen meist schon lange stattgefunden. Die Busenverleumdung ist für die Betroffene dann in vielen Fällen der einzige seelische Weg, ihr Trauma gegen aussen hin darzustellen. Psychische Abklärungen wären also sofort angebracht.

In anderen Fällen machen pubertäre Mädchen Busenverleumdungen, um sich "interessant" zu machen. Sie meinen es oft "nur zum Spass", aber wenn das Gerücht durch die Gesellschaft geht, kann dies schlimme Folgen haben, obwohl das Mädchen solche Folgen wie Entlassung oder öffentliche Demütigung vor einem Gericht gar nicht wollte. Dann hat sich das dumme Mädchen tatsächlich "interessant" gemacht und bewiesen, dass die Gesellschaft über sexuelle Gerüchte keine Ahnung hat.

Vielleicht ist die sexualisierte "Zivilisation" deswegen mit einem immer kleineren Lehrerbestand konfrontiert, weil die Lehrer-Männer sich nicht mehr mit dummen, sexualisierten,  pubertären, eventuell von kriminellen Eltern sexuell verhetzten Mädchen konfrontieren wollen].


Die Gegenwehr der Männer gegen die Busen-Machtspiele: Der Rückzug

Männer fühlen sich durch sexuell aufreizende Aufmachung der Brüste gedemütigt, grenzen sich ab und werden eventuell aggressiv, weil sie sich schwach fühlen, wenn man ihnen die sexuelle Erregung an der Erektion gleich ansieht, bei den Frauen aber nicht (S.103).

[Männer wollen sich ausserdem nicht zum Playboy abstempeln lassen, und sie wollen auch nicht, dass man ihnen mit Busenreizen das Geld aus der Tasche zieht. Dies macht Männer gegenüber Frauen sehr distanziert, was sich die Frauen selber zuzuschreiben haben].


Die Gegenwehr der Männer gegen die Busen-Machtspiele: Busenfilme

Männer machen aber auch ihre Machtspiele gegen Frauen:

-- die Männer stellen Ansprüche an das weibliche Aussehen, sie lehnen Frauen ab, die ihnen äusserlich nicht gefallen und bestimmen so das Schicksal der Frau mit

-- die Brüste bestimmen bei den [psychologisch unwissenden] Männern z.T. den "Wert" der Frau

-- und wenn Frauen sich diesem Männerdiktat fügen, bestimmen die Männer das Leben der Frau mit

-- Männer produzieren Werbefilme mit Brüsten in den Filmen, produzieren Busenshows etc. mit Brüsten, die ihnen gefallen, und so werden Busen-Normen aufgestellt (S.104).

Die Frauen vergleichen dann ihre Brüste mit den Brüsten in der Werbung, und meist lehnen sie dann immer mehr ihren eigenen Körper ab. Die Frauen lassen sich auf ihre Brüste reduzieren. Wenn Männer sich dann "trotzdem" für sie einsetzen, sind solche labilen Frauen dann doppelt dankbar, und Dankbarkeit wird dann oft mit Liebe verwechselt. Dies kann gefährliche Folgen haben, und seelische Missverständnisse in der Beziehung sind vorprogrammiert (S.105).


Die Gegenwehr der Männer gegen die Busen-Machtspiele: Frau als Dummchen im Film

Männer wählen für Werbefilme nicht nur Frauen mit ihrem Traumbusen, sondern stellen die Frau dann auch noch als "Dummchen" dar:

-- in der Waschmittelwerbung, wo der Mann der Frau sagt, welches Waschmittel das beste ist (S.105-106)

-- in anderen Produktewerbungen, wo eine Frau als Blickfang herhalten muss (S.106).

Die indirekte Botschaften dadurch sind:

-- wer grosse Brüste hat, ist dumm (S.106), die Assoziationen mit einer Milchkuh ist nicht fern (S.115)
-- wer grosse Brüste hat, ist als Objekt verfügbar
-- nur solche Brüste wie in der Werbung sind gute Brüste (S.106).

Frauen werden durch diesen Einfluss der Werbefilme depressiv, Männer werden gierig (S.106).

Die Männerwelt präsentiert dabei eine unverständliche Doppelmoral, denn grosse Brüste werden in der Werbung als Lockmittel missbraucht, aber im Alltag als sittengefährdend abgestempelt [und Oben-ohne meist verboten] (S.106).

[Die Männerwelt ist nicht fähig, das Gleichgewicht zwischen Wissen um die Frau und der Sexualität zu finden].



Die erwachsene Frau

Die Brust bleibt eine Quelle der psychischen Anfälligkeit

Frauen mit einer positiven Einstellung zur Brust erwarten Komplimente und bei näherem Verhältnis mit einem Mann auch das Streicheln der  Brüste. Gleichzeitig haben sie aber Angst, dass Männer die Brust anstarren. Deswegen verstecken sie die Brust. Die Erwartung für Komplimente und das gleichzeitige Verstecken der Brust verursachen so eine dauernde seelische Gegensätzlichkeit (S.28,29).

[Damit wird jede Frau seelisch anfällig, was den Männern kaum in dieser Art und Weise passieren kann].

Frauen mit kleinen Brüsten empfinden einen Mangel, Frauen mit grossen Brüsten meinen, sie müssen ihre Brüste verstecken. Also ist nichts richtig für die Frau (S.35).


Der Kampf um die Brust geht weiter

Insgesamt spielt sich zwischen Tochter und Eltern und zwischen Mann und Frau ein Kampf um die Brust ab. Insofern ist zu erahnen, dass die Brust für die Frau eine grosse psychologische Bedeutung hat (S.32).

Die Brust ist wesentliches Element der Definition der Frau (S.66-67) und steht für die Fähigkeit von Gebären und Nähren. Olbricht:

"die Frau ist das Prinzip des Lebens selbst." (S.67)

Frauen können heben und pflegen, aber wenn es zu viel ist, dann können sich auch erdrücken und abtöten (S.62-63).

[Die Mutter muss also abschätzen lernen, wie viel Brust, wie viel Pflege ein Kind braucht].


Die erwachsene Frau ohne positive Einstellung zur Brust bleiben ohne Lust

Frauen ohne positives Gefühl zur Brust empfinden kein Lustgefühl bei Brustberührungen oder beim Stillen (S.21).

Die Psychose, die eine frigide und puritanische Mutter der Tochter aufgezwungen hat, wird dann eventuell erst mit dem ersten Kind, eventuell sogar erst mit dem zweiten Kind abgestreift (S.22).


Keine Beziehungsfähigkeit ohne psychische Stabilität

Eine Beziehung ist wie ein Magnetfeld mit Nord- und Südpol: Beide Pole müssen gleich stark sein, um eine Partnerschaft zu führen. Bei ungleicher Stärke strebt der schwächere Teil zum stärkeren Teil, unterwirft sich dem stärkeren Teil, was auf die Dauer für beide Partner nicht erfüllend ist (S.61).

[Eine Beziehung setzt somit psychische Stabilität bei Mann und Frau voraus].

Traum für ein neues Verhältnis zur Sexualität
Vorkommnis Traumbild Deutung
Eine ältere Frau hat ein gebrochenes Verhältnis zu ihrer Weiblichkeit (S.88). Sie hat sich alle möglichen Verbote auferlegt (S.89). Die Frau sieht im Traum, wie sie in der Nacht im Schilf sitzt, dann mühsam aufsteht, sich zwischen den Halmen durchzwängt und wie es heller wird. Erst jetzt merkt sie, dass sie nackt ist und wunderschöne, volle Brüste hat. Beim Strecken des Körpers stossen die vollen Brüste an die Schilfhalme, was ein gutes Gefühl ergibt (S.88). Die Situation im Schilf symbolisiert eine Übergangssituation zwischen Erde und Wasser. Die Frau träumt vom Aufstehen, also auch ein Zwischenbereich zwischen Tag und Nacht. Die Frau steht an einem Übergang. Sie durchschreitet den Übergang erfolgreich, von der Nacht in den Tag (S.88). Die Frau gewinnt mit der Entdeckung der schönen, vollen Brüste endlich ein gutes Verhältnis zu ihrer Weiblichkeit. Die Brüste sind dafür entscheidend und geben gleichzeitig ein neues sexuelles Gefühl an den Halmen (S.89). [Die Schilfhalme symbolisieren Penisse]. Die Frau schämt sich für ihren Traum und hält an ihren Verboten fest (S.89).



Die ältere Frau und ihre Brüste

Die alternden Brüste müssen seelisch neu integriert werden (S.128).

Ergänzung: Massage, Cremes und Gels mit Kräutern und Stammzellen können schlaffe Brüste wieder in Form bringen.

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