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Kindererziehung bei Kindern generell 0 bis 20 Jahre (Teil 4)

Mittelweg zwischen Fürsorge und Freiheit -- Schwimmflügel retten nicht vor dem Ertrinken -- Verbot von Ohrfeigen in 30 Ländern, nicht in Frankreich -- Sport fördert die Kenntnisse in Naturwissenschaften vor allem bei Mädchen -- zu viel Lob ist auch nicht gut -- Lob macht Kinder ehrlicher als Tadel -- der Anfangsbuchstaben des Vornamens hat Einfluss auf die Beziehungen beim Kind --

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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27.5.2013: Mittelweg zwischen Fürsorge und Freiheit - <Welche Erziehung Kinder stark macht>

aus: Der Standard online; 27.5.2013;
http://derstandard.at/1369361812328/Welche-Erziehung-Kinder-stark-macht

<Warum ein Mangel an Zuneigung, aber auch übermäßige Fürsorge dazu beitragen können, dass Kinder von Gleichaltrigen drangsaliert werden.

Der Mittelweg zwischen Fürsorge und Freiheit erweist sich als der pädagogisch goldene Pfad.

Was kann ich tun, damit mein Kind später von Gleichaltrigen akzeptiert und nicht angefeindet wird? Dass es sich selbstbewusst durchs Leben bewegt, weder Opfer noch Täter wird? Eltern und Erziehungsberechtigte, die sich diese Frage stellen, haben zwei wichtige Voraussetzung für starke Kinder bereits erfüllt: elterliche Selbstreflexion und ein ehrliches Interesse am Wohlergehen des Nachwuchses.

Was es noch braucht, will jetzt eine große britische Studie zeigen. Das Team um Dieter Wolke von der Universität Warwick hat eine Art pädagogisches Grundrezept für selbstbewusste Kinder entwickelt. Die Forscherinnen und Forscher haben nicht weniger als 70 Studien zu den Auswirkungen unterschiedlicher Erziehungsstile einer Metaanalyse unterzogen und dabei mehr als 200.000 Kinder einbezogen.

Der Weg durch die Mitte

Dabei erwies sich einmal mehr der Mittelweg zwischen Fürsorge und Freiheit als der pädagogisch goldene Pfad: Der beste Acker für den kindlichen Selbstwert ist ein durch Liebe und emotionale Stabilität geprägtes Umfeld, das die Kinder durchaus fördert. Es sei ein veritabler und nachhaltiger Schutz vor dem Opfer- und Tätersein, so die Forscher.

Elterliche Fürsorge müsse genügend Raum zum Entwickeln kindlicher Fähigkeiten lassen. Ein Zuviel an Behütung sei kontraproduktiv, so Studienleiter Wolke: "Kinder brauchen Unterstützung. Aber wenn Eltern versuchen, ihre Kinder von sämtlichen negativen Erfahrungen abzuschirmen, machen sie ihre Kinder nur verwundbarer - weil sie ihnen die Chance nehmen zu lernen, wie sie etwa mit Anfeindungen umgehen sollen."

So würden Kinder überfürsorglicher Eltern wichtige Fähigkeiten wie Durchsetzungsvermögen und Eigenständigkeit oft weniger gut entwickeln. Das mache sie zu leichteren Opfern von Mobbing und Anfeindungen.

Zu wenig Zuwendung

Die Studien zeigen eindeutig, dass Kinder signifikant öfter Opfer von Schikanen und Mobbing durch Gleichaltrige werden, wenn ihre Eltern wenig Erziehungskompetenz haben und emotional selbst unsicher sind. Meist sei allerdings ein Zuwenig an Zuwendung das Problem: So werden Kinder, deren Eltern verbal und körperlich gewalttätig sind, signifikant häufiger zu Opfern von Schikanen und Mobbing - und häufiger selbst zu Tätern.

Liebe als Basis

Der beste Schutz vor Anfeindungen und Mobbing durch Gleichaltrige seien Eltern und Erziehungsberechtigte, die liebevoll, emotional stabil und pädagogisch berechenbar beziehungsweise konsequent agieren. "Am wirksamsten ist eine Erziehung, die auf klaren, für das Kind nachvollziehbaren Regeln aufbaut, die unterstützend wirkt und von emotionaler Wärme geprägt ist", so Wolke. "Eltern, die so erziehen, lassen zu, dass ihre Kinder Konflikte austragen. Das ist viel erfolgreicher, als sich schon beim kleinsten Streit schützend vor den Nachwuchs zu werfen."

Um Mobbing bei Kindern und Jugendlichen zu bekämpfen, müsse man das Elternhaus in den Blick nehmen, mahnt der Forscher: "Viele Menschen glauben, dass Mobbing ein Problem ist, das erst in der Schule auftaucht. Unsere Studie zeigt klar, dass die Eltern und Erziehungsberechtigten eine wichtige Verantwortung haben, wenn es um die Entstehung der Ursachen von Mobbing geht." (red, derStandard.at, 27.5.2013)

Abstract der Studie

Parenting behavior and the risk of becoming a victim and a bully/victim: A meta-analysis study>



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21.6.2013: <Lebensretter warnen: Schwimmflügel schützen nicht vor dem Ertrinken>

aus: 20 minuten online; 21.6.2013;

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/29728939
<Viele Eltern lassen ihre Kinder mit Schwimmflügeln unbeaufsichtigt ins Wasser. Sie wiegen sich in falscher Sicherheit: Auch mit den aufblasbaren Hilfen an den Armen können die Kleinen ertrinken.

Bei der momentanen Hitze und den überfüllten Badis geniesst das Thema Sicherheit bei Kindern höchste Relevanz. Erst gestern musste ein 4-jähriger Knabe nach einem Badeunfall im Swiss Holiday Park Erlebnis-Bad in Morschach SZ ins Spital eingeliefert werden. Weder die Kantonspolizei Schwyz, noch der Swiss Holiday Park wollten gegenüber 20 Minuten sagen, ob der Knabe dabei Schwimmflügel getragen hat.

Häufige Todesursache

Genau vor diesen warnt die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG in einer Medienmitteilung. So würden «Flügeli» Kindern «keinerlei Schutz vor dem Ertrinken bieten». Denn die aufblasbaren Schwimmhilfen können laut Prisca Wolfensberger, Sprecherin der SLRG, von den Armen rutschen, defekt sein oder das Kind in eine gefährliche Situation bringen. «Für ganz kleine Kinder kann schon wenig tiefes Wasser gefährlich sein: Kippen sie um, können sie sich nicht mehr selber aufrichten.»

Deshalb versteht Wolfensberger nicht, wieso viele Eltern ihren Nachwuchs unbeaufsichtigt mit «Flügeli» ins Wasser gehen lassen: «Egal ob an Seen, Flüssen oder in der Badi. Ich sehe unzählige Mütter und Väter, die ihre Kinder in der Nähe von Gewässern aus den Augen lassen.» Zusätzliche Schwierigkeit bietet ein spezielles Verhalten der Kinder. «Entgegen der verbreiteten Meinung, dass Kinder schreien, wenn sie ins Wasser fallen, machen sie sich in Wirklichkeit kaum bemerkbar. Sie schreien und strampeln nicht», sagt Wolfensberger. Grund sei der sogenannte Stimmritzenkrampf, bei dem sich die Luftröhre infolge von Wasser in Mund und Hals verschliesse.

Ertrinkungsfälle liessen sich vermeiden

Einziger Schutz für die Kleinen ist gemäss der Expertin eine permanente Beaufsichtigung. So liessen sich 90 Prozent aller Ertrinkungsfälle bei Kindern vermeiden. Im Schnitt ertrinken in der Schweiz fünf Kinder pro Jahr. Damit ist Ertrinken die zweithäufigste Unfalltodesursache bei Kindern im Vorschulalter. Die Zahl der sogenannten Beinahe-Ertrinkungsfälle, in denen Kinder relativ lange unter Wasser waren, jedoch noch knapp vor dem Ertrinkungstod gerettet werden konnten, liegt laut Wolfensberger noch erheblich höher. Wegen der Unterversorgung des Hirns mit Sauerstoff trügen die Kinder dabei häufig körperliche und geistige Behinderungen davon.

(ame)>


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24.6.2013: <Franzosen wollen an der Ohrfeige festhalten> - Verbot von Ohrfeigen in 30 Ländern

aus: Der Standard online; 24.6.2013;
http://derstandard.at/1371170272783/Franzosen-wollen-an-der-Ohrfeige-festhalten

<Stefan Brändle aus Paris,
21. Juni 2013, 18:44

Trotz Erkenntnissen über die Folgen der "Watsche" sehen Eltern keine Alternative.

Der Kleine macht Lärm, während Mutti in der Wohnküche telefoniert. "Hör auf", verlangt sie, doch der Junge hört natürlich nicht auf. Und schon fliegt die Hand. Jetzt, im Moment des Schlages, verlangsamt sich das Geschehen plötzlich: Die Hand der Mutter trifft in Zeitlupe auf die linke Wange des Sohnes, sein Kopf dreht sich mit fliegenden Haaren weg, und das ganze Gesicht verzerrt sich unendlich langsam zu einer unfreiwilligen Grimasse.

Die Szene ist derzeit auf allen Fernsehkanälen Frankreichs zu sehen. Die französische "Stiftung für Kinder" hatte sie in Auftrag gegeben, um die fatale Wirkung von Ohrfeigen ("gifle" auf Französisch) plastisch vor Augen zu führen.

Ohrfeigen-Verbot in 30 Ländern

85 Prozent der Franzosen haben diese "Erziehungsmethode" laut Umfragen schon eingesetzt. Umgekehrt haben sie mehr als dreißig Länder verboten. Schweden war 1976 Pionier, Deutschland ist vor einem Jahrzehnt gefolgt, in Österreich gilt das Verbot seit 1989.

Französische Eltern verteidigen sich gar nicht erst damit, ihnen rutsche ab und zu die Hand aus - sie wenden die Ohrfeige bewusst als Erziehungsmethode an. Dabei berufen sie sich auf den gesunden Menschenverstand, laut dem eine Schelle oft mehr als langes Zureden wirke.

Stress und körperlicher Schaden

Dem widersprechen die Pädagogen. Das Kind höre vielleicht mit dem Fehlverhalten auf, doch es beruhige sich keineswegs, meint Emmanuelle Piet, die Koordinatorin der aktuellen Werbekampagne. "Die einzige Person, die sich beruhigt, ist der Erwachsene." Das Kind erleide hingegen neben dem Stress auch einen körperlichen Schaden. "Eine auch nur kleine Ohrfeige verformt das Gesicht des Kindes und schüttelt sein Hirn durch, sodass es zwei Sekunden aussetzt", erklärte Piet mit Hinweis auf medizinische Studien.

92 Prozent gegen "Watschenverbot"

Dramatisch seien auch die sozialen Folgen. Kanadische Pädagogen und Kinderärzte hätten eruiert, dass Kinder, die körperlich gezüchtigt würden, ängstlicher, aggressiver und suchtgefährdeter seien und zum Beispiel auch schlechtere Noten hätten.

Solche Einsichten sind in Frankreich aber offenbar nicht sehr verbreitet: In einer Spontanumfrage des Figaro sprachen sich 92 Prozent der Leser gegen ein "Watschenverbot" aus. (Stefan Brändle aus Paris, DER STANDARD, 22./23.6.2013)

Der Standard
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22.10.2013: Studie: Sport verbessert die Leistung in Naturwissenschaften - vor allem bei Mädchen

aus: Der Standard online: Regelmäßiger Sport verbessert schulische Leistungen; 22.10.2013;
http://derstandard.at/1381369434938/Regelmaessiger-Sport-verbessert-schulische-Leistungen

<Besonders Mädchen verbessern durch Bewegung Noten in Naturwissenschaften.

Dundee - Durch regelmäßigen Sport können Teenager laut einer Studie ihre schulischen Leistungen merklich verbessern. Es gebe einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Sport und den Schulnoten, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie von Wissenschaftlern der schottischen Universität Dundee. Besonders die Leistungen von Mädchen in naturwissenschaftlichen Fächern verbessere sich durch Bewegung.

Die Forscher maßen bei fast 5.000 Elfjährigen bis zu eine Woche lang den Grad der körperlichen Aktivität. Dann verglichen sie die schulischen Leistungen der Probanden, als diese elf, 13 und 16 Jahre alt waren, in den Fächern Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften.

Die Teenager, die bereits als Elfjährige vergleichsweise viel Sport trieben, hatten in allen Altersstufen in allen drei Fächern bessere Noten als die weniger Aktiven. Bis zum Alter von 16 Jahren verbesserten sich die Noten analog zur Steigerung der körperlichen Aktivitäten. Zudem stellte sich heraus, dass die Leistungen besser waren, je früher der Sport begonnen wurde. Bei den Burschen zeigte jede zusätzliche Sequenz von 17 Minuten Bewegung pro Tag Wirkung, bei den Mädchen genügten zwölf Minuten.

Bei den Mädchen war der Effekt den Angaben zufolge in den naturwissenschaftlichen Fächern besonders groß. "Das ist ein wichtiges Ergebnis, vor allem im Lichte der aktuellen Politik in Großbritannien und Europa, Frauen in den Naturwissenschaften zu fördern", erklärten die Autoren der Studie, die auf der Webseite des "British Journal of Sports Medicine" veröffentlicht wurde.

Die Forscher berücksichtigten nach eigenen Angaben für ihre Auswertung der körperlichen Fitness der Schüler auch andere Faktoren als den Sport, etwa die Frage, ob die Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat, ob bereits die Pubertät erreicht wurde oder ob das Kind ein geringes Geburtsgewicht hatte. Auch der wirtschaftliche und soziale Hintergrund der Probanden wurde berücksichtigt. (APA, 22.10.2013)>


Kommentar

Es ist so, dass es mit regelmässigem Sport zu mehr Durchblutung im Gehirn, zu mehr Sauerstoffversorgung, zu mehr Elan und zu mehr Lust am Lernen kommt. Ausserdem ist Sport meistens auch eine Auseinandersetzung mit der Physik oder mit der Natur - und das ist ist eine Abwechslung, also wieder eine Bereicherung der Hirnmasse, und das schult scheinbar das Gehirn so, dass die Naturwissenschaften dann einen schnelleren Platz im Hirn finden. Interessant wäre aber zu erfahren, um welche Sportarten es sich gehandelt hat!

Michael Palomino, 23.10.2013


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8.1.2014: Zu viel Lob kann bei Kindern auch Stress, Verunsicherung oder Leistungszwang auslösen

aus: Tagesspiegel online: Zu viel Lob kann Kindern schaden; 8.1.2014;
http://www.tagesspiegel.de/wissen/erziehung-zu-viel-lob-kann-kindern-schaden/9299554.html

<von

Nicht jedem Kind bekommt es, wenn es ständig Bemerkungen wie „Toll!“ und „Super!“ hört. Schüchterne reagieren eher gestresst als gestärkt, zeigen Studien.

Möglichst viel loben, das ist seit einigen Jahrzehnten Credo der Erziehung. „101 Arten, ein Kind zu loben“ sind auf einem Poster verewigt, das in den USA viele Wohnungen ziert. Gut so, möchte man meinen. Doch zumindest für enthusiastische Lobeshymnen gegenüber etwas älteren Kindern gibt es nun einen Tadel. Sie scheinen ausgerechnet denjenigen Heranwachsenden zu schaden, die sie nach Ansicht von Eltern und anderen Erziehern am meisten brauchen, den Schüchternen, Zaghaften, wenig Selbstbewussten. Das legen drei miteinander verbundene Untersuchungen nahe, die der junge niederländische Psychologe Eddie Brummelman von der Universität in Utrecht und einige seiner Kollegen zusammen mit Brad Bushman von der Ohio State University mit niederländischen Kindern im Grundschulalter machten.

Die Psychologen fanden in einer Art Laborsituation zunächst heraus, dass Erwachsene diejenigen fiktiven Kinder besonders überschwänglich und inflationär lobten, deren Selbstbewusstsein ihnen als besonders niedrig beschrieben wurde. Als „inflationär“ stuften die Forscher es ein, wenn die Erwachsenen sich nicht mit einem einfachen „Das hast du gut gemacht!“ begnügten, sondern aus bescheidenem Anlass Attribute wie „sensationell“, „fantastisch“, „unglaublich gut“ oder „perfekt“ einfließen ließen.

Eltern neigen dazu, vor allem unsichere Sprösslinge überschwänglich zu loben

In einer zweiten, diesmal realitätsnahen Studie, für die Eltern-Kind-Kontakte beim Lösen von zwölf Mathe-Aufgaben per Video aufgezeichnet wurden, stellte sich heraus, dass die Mütter und Väter ihre Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren im Schnitt sechsmal lobten. Rund ein Viertel der Lobesbezeugungen war „inflationär“. Auch hier lobten die Eltern häufiger diejenigen ihrer Sprösslinge überschwänglich, die zuvor als unsicher aufgefallen waren.

„Es ist verständlich, dass Eltern das tun, aber wir haben herausgefunden, dass das inflationäre Lob eher nach hinten losgehen kann“, kommentiert Bushman. Und zwar in Form sinkender Zuversicht, auch in Zukunft den Ansprüchen der Erwachsenen gerecht werden zu können.

Aufschluss darüber gab die dritte Teilstudie. Hier hatten 240 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren, die mit ihren Eltern das niederländische Science Center „Nemo“ besuchten, die Aufgabe, ein van- Gogh-Gemälde nachzumalen. Dann wurden ihre Werke von einem angeblich im Nebenraum befindlichen Erwachsenen kommentiert, der sich in einem Video zuvor als „professioneller Maler“ vorgestellt hatte. Die Urteile gingen von der neutralen Bemerkung, der Künstler werde das Bild im Atelier behalten, über einfaches Lob bis zur Bemerkung, das Bild sei „unglaublich“ gut gelungen.

Anschließend wurde den Kindern mitgeteilt, sie dürften sich weitere Kunstwerke zum Kopieren auswählen. Darunter solche, die leichter nachzumalen seien, aber auch schwierigere, bei denen man mehr Fehler machen könne, dafür mehr lerne. Wie die Kinder auf das überschwängliche Lob reagierten, hing vom Grad ihres Selbstvertrauens ab. Grundschüler mit gesundem Selbstbewusstsein spornte das vorangegangene inflationäre Lob des „Malers“ an, es danach mit einem schwierigen Gemälde aufzunehmen. Bei den Unsicheren zeigte sich der gegenteilige Effekt. Lobeshymnen schüchterten sie ein. Sie entschieden sich für die einfacher zu kopierenden Bilder.

Ein Kind mit niedrigem Selbstbewusstsein glaubt, immer gut sein zu müssen

Brummelman vermutet, dass übertriebenes Lob unter Druck setzt. „Wenn Sie einem Kind mit niedrigem Selbstbewusstsein sagen, es habe unglaublich Gutes geleistet, dann meint es wohl, immer so gut sein zu müssen. Es hat Angst vor diesem hohen Standard und entscheidet sich sicherheitshalber dafür, keine neuen Herausforderungen anzunehmen.“ Über den grünen Klee gelobt zu werden, setze bei ihnen wohl Selbstschutz-Mechanismen in Gang. Was gut gemeint ist, entfaltet also den gegenteiligen Effekt.

Die Ergebnisse, über die die Universität Ohio vorab berichtete und die im Fachblatt „Psychological Science“ veröffentlicht werden, bestätigen Studien der Psychologin Carol Dweck von der Uni Stanford. Sie fand heraus, dass übermäßiges Lob vor allem schüchterne Mädchen im Grundschulalter in Stress versetzt. Dweck propagiert gezieltes Lob für erkennbare Anstrengungen, findet es hingegen gefährlich, wenn Erwachsene ein Kind für seine Fähigkeiten und Begabungen preisen.

Die Bedeutung von Anerkennung und Lob in der Erziehung wird durch diese Untersuchungen nicht geschmälert. Neben der Frage, wann und wofür es verteilt wird, zählt aber auch die überlegte Wortwahl, das richtige Maß und der Blick auf das Kind.>


4.4.2014: Kinder werden schwächlicher, wenn sie bei den Grosseltern im Bett schlafen

Meldung von Beatus, 4.4.2014.:

<Kinder die bei den Grosseltern im selben Bett schlafen, wenn auch kein Missbrauch stattfindet, sind öfters krank und schwächlicher als andere Kinder die unter sich einen eigenen Schlafplatz haben.>


Deutsche Wirtschaftsnachrichten
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3.7.2014: <: Stress der Eltern verändert das Erbgut für Kinder>

aus: Deutsche Wirtschaftsnachrichten online; 3.7.2014;
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/03/stress-der-eltern-veraendert-das-erbgut-von-kindern/

<Ein Studie der Tulane Universität in New Orleans zeigt, dass Stress unser Erbgut verändern kann. Bei Kinder, die harte Schicksale erleiden mussten, sind bestimmte Chromosomen nicht vollständig ausgebildet. Die Kinder haben demnach eine kürzere Lebenserwartung.

Die psychische Belastung kann einem nicht nur den Tag vermiesen, sondern sogar das Erbgut. Das will die Studie von Dr. Stracy Drury von der Tulane University aufzeigen. Für ihre Analyse wurde genetisches Material von insgesamt 80 Kindern untersucht. Die Teilnehmer waren zwischen fünf und 15 Jahren alt und stammen alle aus New Orleans. Außerdem wurden ihren Eltern befragt und die Zustände zu Hause analysiert. Gravierende Erlebnisse wurden ebenfalls notiert.

Dr. Drury kommt nach einem Bericht der Fachzeitschrift Pediatrics zu dem Ergebnis, dass stressige Erfahrungen sich direkt auf die Chromosomen von Kindern auswirken. Entscheidend ist dabei der Blick auf das Ende der Chromosomen. Denn ihre Forschung hat ergeben, dass die Telomere in diesem Fall schlecht ausgebildet sind. Die bislang nur sprichwörtlichen seelischen Narben konnten also erstmals auch im Labor dargestellt werden. Telomere sind die Ende der Chromosomen, die aus wiederholender DNA und assoziierten Proteinen bestehen.

Laut aktuellem Stand der Wissenschaft sind gerade diese Teile in unserem Erbgut dafür verantwortlich, wie schnell unser Körper altert. Sind die Telomere vernarbt, setzt der Alterungsprozess offenbar früher und schneller ein. Eine kürzere Lebenserwartung im Vergleich zu Menschen ohne veränderten Telomeren ist also scheinbar garantiert.

Wie giftig Stress für den Körper sein kann, ist damit wissenschaftlich untersucht worden. Als Ursache für die psychische Anspannung wurden diverse Faktoren ausgemacht. Dabei muss es sich nicht immer nur um Streit zwischen den Eltern gehandelt haben – auch wenn dies natürlich ebenfalls eine Rolle spielen kann. Besonders Erlebnisse, die mit Gewalt verbunden waren, hatten den größten Einfluss auf die DNA-Vernarbung der Kinder. Ob die Kinder selbst geschlagen wurden oder miterleben mussten, wie Familienangehörige unter Gewalt litten, spielt dabei keine Rolle. Häusliche Gewalt kann somit noch drastischere Auswirkungen haben, als bislang vermutet.

Da die Studie in New Orleans stattfand, kann man ahnen, dass alle Kinder, die vor 2005 geboren wurden, bereits ein schreckliches Ereignis erlebt haben: den Hurrikan Katrina. Dabei sind vor neun Jahren rund 1.800 Menschen ums Leben bekommen. In New Orleans lagen zeitweise bis zu 80 % der Stadt unter Wasser. Insofern haben auch Naturgewalten die Macht unsere DNA zu manipulieren. Doch auch als Erwachsener ist man vor derartig nachhaltigen Katastrophen nicht gefeit. Die Studie hat nur Kinder untersucht. Es gibt also bislang noch keine Informationen, ab welchem Alter Stress die DNA nicht mehr verändern kann.

Auch wenn der Volksmund diese Binsenweisheit gerne verwendet – was einen nicht umbringt, mal demnach doch nicht unbedingt härter. Für Eltern bedeutet das aber natürlich nicht, ihre Kinder in Watte zu packen. Dennoch ist das Ergebnis der Studie ein Weckruf an alle Familien. Insbesondere Gewalt sollte auf jeden Fall vermieden werden. Es geht hierbei jedoch in erster Linie um physische Taten. Bevor jetzt wieder die Fraktion der Gutmenschen gegen Ballerspiele mobil macht, sollten die Grenzen klar gesteckt sein. Wer Egoshooter spielt, hat vielleicht auch Stress, allerdings läuft dies auf spielerische Weise ab. Zudem kann man dabei jederzeit den Computer oder die Konsole ausschalten. Bei häuslicher Gewalt lässt sich nicht so einfach der Stecker ziehen.

Wie bei vielen Studien können hier auch negative Konsequenzen gezogen werden. Und auch davor schreckt das Internet nicht zurück. Geht es bei der Studie eigentlich um das Wohl der Kinder, entstehen im selben Atemzug wieder globale Gedankenspielchen. Es gibt schließlich bereits zahlreiche Projekte, die sich mit der Überbevölkerung der Erde beschäftigen. Einige gute Bücher gibt es zu dem Thema aus dem Bereich Fiktion. Dabei werden Programme umgesetzt, die gezielt die Erdbevölkerung dezimieren sollen. Eine häufige Zahl, die hierbei genannt wird, ist 500 Millionen Menschen. Das stellt offenbar für die Erde eine verträgliche Zahl an Bewohnern dar.

Wird diese Science-Fiction-Thematik mit der Studie von Dr. Drury verknüpft, kursieren bereits wildeste Vermutungen, wie die Regierungen der Welt von Krisen und Katastrophen profitieren könnten. Denn finden etwa alle zehn bis 15 Jahre derartig grausame Ereignisse statt, die vor allem auch bei Kindern extrem viel Stress verursachen, könnte damit die globale Lebenserwartung gesenkt werden. Das hätte wiederum zur Folge, dass die Weltbevölkerung langsamer zunimmt. Hoffentlich handelt sich dabei aber nur um ein Gedankenspiel der allzu kreativen Internetgemeinde.

Vielmehr gilt es sich auf den positiven – wenngleich etwas merkwürdigen – Fund der Studie zu konzentrieren. Kinder sind also lebenslang von den Ereignissen beim Heranwachsen betroffen. Kaum überraschend kann dies auch im positiven Sinne geschehen. Die Analyse hat ergeben, dass Mütter mit höherer Bildung ihren Kindern wertvolle Lebensjahre schenken können. Der genaue Grund dafür, ist noch nicht bekannt. Tatsächlich waren die Telomere der Kinder von gebildeten Mütter vergleichsweise länger als der Durchschnitt. Und jetzt kommt die aberwitzige Einschränkung: Dies gilt aber nur für Jungen unter zehn Jahren.

Es darf anscheinend gerätselt werden, wieso gebildete Mütter ihren jungen Söhnen eine höhere Lebenserwartung schenken können. Genauso, warum dieser Effekt nur für männliche Studienteilnehmer bis neun Jahren gilt. Unter dem Strich gilt es festzuhalten, dass der biologische Einschlag auf die kindliche DNA extrem sein kann. Wer seinem Kind etwas Gutes tun will, nimmt es bei stressigen Situationen aus der Schusslinie und verhindert, dass sein Nachwuchs derartige Erfahrungen überhaupt macht. Natürlich sollte dies selbstverständlich sein. Wenn aber nur einem Kind durch diese Nachricht geholfen wird, hat die Studie bereits ihren Sinn erfüllt.>


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10.7.2014: <Rollenbilder: Warum Mädchen bei Physik aufgeben> - weil Mitmenschen den Mädchen das gar nicht zutrauen

aus: 20 minuten online; 10.7.2014;
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/26420777

<von N. Glaus -

Ein Video, das zeigt, wie Eltern den Mädchen die Freude an Naturwissenschaften austreiben, ist ein Hit auf Youtube. Auch in der Schweiz fehlts an Studentinnen in Mathe und Physik.

«Mach dein Kleid nicht schmutzig» oder «lass das doch deinen Bruder machen»: Solche elterlichen Ratschläge können das Leben der Kinder massgeblich beeinflussen – vor allem jenes der Mädchen. Davor warnt ein Youtube-Video, das bereits über drei Millionen Mal angeklickt wurde.

Der Ursprung dieses Kampagnen-Videos bildet laut Storyfilter.com eine Studie der amerikanischen National Science Foundation. Diese zeigt, dass sich fast 70 Prozent aller Mädchen zwar für Wissenschaft und Mathe interessieren – eine grosse Mehrheit entscheidet sich jedoch später für einen Beruf in einem anderen Bereich.

Studierendenzahlen in der Schweiz bestätigen, dass junge Frauen seltener naturwissenschaftliche Studienrichtungen wie Chemie, Physik oder Mathematik wählen. An der Uni Bern betrug der Frauenanteil bei den Geistes- und Sozialwissenschaften im letzten Semester rund 70 Prozent, bei den exakten Wissenschaften hingegen nur 40 Prozent. Auch an der ETH sind die Frauen mit 30 Prozent klar in der Minderheit.

Rollenbilder spielen wichtige Rolle

Daniela Melone, Leiterin der Elternberatung von Pro Juventute, beobachtet, was zum Sinneswandel junger Frauen beitragen kann. Bei kleinen Kindern sei die Neugierde noch uneingeschränkt, alles sei spannend. Später spiele jedoch die Gesellschaft mit ihren Rollenbildern eine massgebliche Rolle. Fragen wie «für was habe ich mich als Frau zu interessieren?» seien prägend für die Identitätsentwicklung.

Wie und ob Eltern eine klassische Mann-Frau-Rollenverteilung vorlebten, beeinflusse das Geschlechterverständnis der Kinder: «Kinder beobachten genau und ahmen diese Rollen nach», so Melone. Um entgegen gesellschaftlicher Normen zu leben, brauche es Stärke und grosses Selbstwertgefühl. Dieses könnten die Eltern fördern, indem sie die Fähigkeiten ihrer Kinder erkennen und sie dabei unterstützten, einen nicht «rollenkonformen» Beruf zu wählen. «Auch Väter können dabei eine wichtige Funktion übernehmen, indem sie mit ihren Mädchen etwa ein Velo flicken oder ein Loch in die Wand bohren.»

«Unterschiede zwischen Mann und Frau sind tabu»

Für den Kinderpsychologen Allan Guggenbühl gibt es noch eine weitere Erklärung für das Phänomen: «Ab einem bestimmten Alter geben Mädchen den Beziehungen mehr Gewicht, das ist unabhängig von ihren Fähigkeiten.» Bei sachlichen, eher technischen Studienrichtungen wie Mathematik kämen diese aber viel weniger zum Zug.

In der Gesellschaft sind solche grundlegenden Unterschiede zwischen Mann und Frau laut Guggenbühl jedoch ein Tabu. «Es ist deshalb wichtig, eine Gesellschaft zu schaffen, in der allen Beteiligten jegliche Möglichkeiten offen stehen, ohne dabei die Differenzen zu verleugnen.»



20 minuten online,
                                Logo

Schweiz 15.7.2014: Statistik beweist: Mit dem Alter der Mutter nehmen Behinderungen bei Kindern zu - und mehr Abtreibungen wegen Down-Syndrom (Trisomie 21)

aus: 20 minuten online: Erhöhtes Komplikationsrisiko: Mehr alte Mütter – Zahl behinderter Kinder steigt; 15.7.2014;
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/27538170
<von J. Büchi -

Ärzte schlagen Alarm: Weil Frauen in der Schweiz immer später gebären, gibt es wieder mehr behinderte Kinder. Broschüren sollen Junge nun zur frühen Familiengründung ermuntern.

Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Zahl der Babys mit Trisomie 21 in der Schweiz verdoppelt. Der Befund erstaunt, zumal in der Schweiz laut Schätzungen mittlerweile bis zu 95 Prozent der Föten mit Down-Syndrom abgetrieben werden (siehe Box). Für Roland Zimmermann, Direktor der Klinik für Geburtshilfe am Universitätsspital Zürich, gibt es dafür nur eine Erklärung: «Die Frauen, die in der Schweiz Kinder bekommen, werden immer älter – damit steigt das Komplikationsrisiko.»

Neben Trisomie 21 werden auch andere Chromosomenstörungen wie Trisomie 13 und 18 mit zunehmendem Alter der Mutter wahrscheinlicher. Diese führen meist kurz nach der Geburt zum Tod des Kindes. Zudem steigt das Risiko für Frühgeburten. Für Zimmermann ist deshalb klar: «Junge Frauen müssen dazu ermuntert werden, wieder früher Kinder zu bekommen.»

Informationsoffensive geplant

Zimmermanns Klinik arbeitet zurzeit an einer Broschüre, die junge Frauen für das Thema sensibilisieren soll – ein Novum in der Schweiz. Diese Informationsoffensive sei nötig, so der Spezialist für Geburtshilfe. «Es ist wichtig, dass wir einer ganzen Generation sagen: ‹Es hat Vorteile, wenn ihr früh Kinder habt.›» Hauptbotschaft: Wenn eine Frau mit 25 Kinder habe, sei das Down-Syndrom-Risiko halb so gross wie mit 30, so Zimmermann. Er erinnert daran, dass eine Schwangerschaft eine körperliche Höchstleistung ist: «Im Gebärsaal ist es wie auf dem Fussballplatz: Zwischen 20 und 32 ist man am leistungsfähigsten.»

Zimmermann appelliert deshalb an seine Gynäkologen-Kollegen und das Bundesamt für Gesundheit, junge Frauen entsprechend zu sensibilisieren. Auch andere Kliniken haben die Problematik erkannt. «Wir werden unsere Informationsunterlagen in den nächsten Monaten anpassen und die Vorteile einer frühen Schwangerschaft stärker betonen», sagt Olav Lapaire, stellvertretender Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe des Unispitals Basel, auf Anfrage.

Politik fordert Kampagne

SP-Nationalrätin Nadine Masshardt, die im Mai im Alter von 29 Jahren zum ersten Mal Mutter geworden ist, begrüsst die Bestrebungen. «Es ist wichtig, dass junge Frauen und Männer über die Vor- und Nachteile einer frühen Mutterschaft informiert werden.» CVP-Nationalrätin Brigitte Häberli-Koller stimmt ihr zu: «Ich würde es begrüssen, wenn der Bund das Thema in einer künftigen Kampagne aufgreifen würde.» Beide fordern, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zudem weiter verbessert wird, da sich der Zeitpunkt der Familiengründung nicht immer exakt planen lasse.

In der Lösung dieses Konflikts sieht auch Zimmermann die grösste Herausforderung: Einerseits müssen die Arbeitgeber mehr Verständnis für die Situation junger Eltern aufbringen. «Andererseits müssen sich aber auch junge Paare mit der Tatsache abfinden, dass Kinderbetreuung Geld kostet und es sich lohnt, dieses zu investieren.»

BAG für Eigenverantwortung

Das Bundesamt für Gesundheit sieht derzeit hingegen keinen Handlungsbedarf, wie Sprecher Daniel Bach auf Anfrage sagt. Mit den heutigen Möglichkeiten könne sehr früh in der Schwangerschaft abgeklärt werden, ob ein Fötus eine Chromosomenveränderung aufweise. Die Eltern könnten sich somit bewusst entscheiden, ob sie das Kind behalten wollen. «Aus Sicht des BAG liegt es in der Verantwortung der Paare, in welchem Alter sie sich ihren Kinderwunsch erfüllen wollen.»>

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16.10.2014: <Lob macht Kinder ehrlicher als Tadel>

aus: Bild Köln, 16.10.2014, Seite 1

<Toronto - Wer lügt, wird bestraft. Na und? Die Konsequenz aus schlechten Taten lässt Kinder eher kalt!

Das fanden kanadische Wissenschaftler laut dem Magazin "Baby und Familie" in einem Experiment mit 268 Kindern zwischen 3 und 7 Jahren heraus.

Hören Kinder eine Geschichte, in der der Held bestraft wird (z.B. Pinocchio, der beim Lügen eine lnage Nase bekommt), dann berührt sie das nicht.

Kinder reagieren allerdings positiv, wenn die Ehrlichkeit eines Helden gelobt wird. Dann sagen sie slebst dreimal häufiger die Wahrheit. Eltern, die ihre Kinder zu guten Taten anhalten wollen, sollten den Nachwuchs darum lieber loben als tadeln, so das Fazit der Forscher.>


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1.12.2014: Der Anfangsbuchstaben hat Einfluss auf die Beziehungen beim Kind

aus: Der Standard online: Forscher bestätigen rätselhaften Vornamenseffekt; 1.12.2014;
http://derstandard.at/2000008865074/Forscher-bestaetigen-raetselhaften-Vornamenseffekt

<Der Anfangsbuchstabe soll die Wahl unserer Freunde mitbestimmen - US-Forscher glauben Belege in sozialen Netzwerken gefunden zu haben.

Wien - Beschrieben wurde das schwer erklärbare Phänomen erstmals vor 29 Jahren: Der belgische Sozialpsychologe Jozef Nuttin behauptete 1985, dass der Anfangsbuchstabe unseres Vornamens allerlei Entscheidungen unseres Leben unbewusst beeinflussen würde. In seiner extremen Form besagt der "Name-letter-effect", dass selbst die Wahl des Wohnorts und unserer Lieblingsgetränkemarken, aber jedenfalls die Wahl unserer Freunde durch unsere Sympathie für den Anfangsbuchstaben unseres Vornamens mitbestimmt werde.

Als Ursache diskutieren Psychologen "impliziten Egoismus": Die Wahl würde das Ich und ein gesundes Selbstwertgefühl stabilisieren helfen. Die Mehrheit der interessierten Forscher versuchte freilich, das Phänomen erst einmal zu bestätigen oder zu widerlegen. Beides gelang, weshalb weiter diskutiert wird, ob es den Effekt überhaupt gibt.

Den jüngsten Beitrag zu dieser Debatte liefern nun drei US-Forscher, die Benutzer von Twitter und Google+ und deren Netzwerke analysierten. Dabei konnte zwar widerlegt werden, dass Robbie und Ricarda eher Red Bull mögen. Bestätigt hat sich indes, dass Menschen sich öfterer mit anderen vernetzen, deren Vornamen mit gleichen Initialen beginnen.

Das sei kein statistisches Artefakt, behaupten die Forscher in ihrer auf der Plattform arXiv publizierten Studie. Es sei nämlich auch berücksichtigt und "herausgerechnet" worden, dass gleichaltrige Personen aus gleichen sozialen Umfeldern häufiger dieselben Vornamen haben. (tasch, DER STANDARD, 2.12.2014)


Link
arXiv: "The Social Name-Letter Effect on Online Social Networks">


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