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Traumdeutungen gemäss Patricia Garfield

2. Kinderträume - Jungfrauträume - Menstruationsträume - PMS

von Michael Palomino (2006)

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aus: Patricia Garfield: Frauen träumen anders (orig.: "Women's Bodies, Women's Dreams" 1988). Über die Wechselwirkung zwischen Körper und Trauma. Ein Führer durch die weibliche Traumwelt. Scherz-Verlag 1989


Mädchen und Buben - die Unterschiede im Kindesalter

Buben und Mädchen sind verschieden:

-- Genetiker stellen grundlegende Zellunterschiede fest
-- Biologen messen Unterschiede im Gehirn, an Knochen und Organen
-- Soziologen stellen grundlegend verschiedene Verhaltensmuster fest
-- Psychologen stellen grundlegend verschiedene Gefühlsmuster fest
-- Erzieher behandeln Buben und Mädchen unterschiedlich
-- Anthropologen stellen verschiedene Gesellschaftsrollen fest (S.24).


Die IQs von Mädchen und Buben ist gemäss Patricia Garfield "im allgemeinen gleich" (S.27).

Fähigkeiten von Mädchen

Fähigkeiten von Buben

grössere Sprachfertigkeit

weniger Sprachfertigkeit

weniger Leseprobleme

mehr Leseprobleme

stottern seltener

stottern 8 mal häufiger als die Mädchen

sind im Puzzle schlecht

sind im Puzzle gut

haben ein schlechtes visuell-räumliches Denken

haben ab 11 ein deutlich besseres visuell-räumliches Denken

sind ab 11 in Mathe nicht mehr so gut

sind ab 11 in Mathe stark

 

        (S.27)


[Die Intrigen-Natur der Mädchen

Garfield vergisst: Die Mädchen üben sich schon ab ca. 9 Jahren sehr im Intrigieren, das die Buben hassen und mit guten Schulnoten kompensieren. Mancne Mädchen meinen, ihre "Schönheit" würde sie zu Intrigen geradezu berechtigen. Solche Mädchen treten im Erwachsenenleben erst bei der ersten Geburt ins beschränkt-denkende Leben ein und kaufen sich nach dem Tod des Partners im Alter dann einen Hund, damit sie nicht alleine bleiben. Das sind noch ziemlich viele Frauen...]

Mädchen und Buben - die Unterschiede in der sexuellen Entwicklung

Die Sexuelle Entwicklung bei Mädchen

-- die körperlichen Einschnitte sind bei Mädchen sehr einschneidend mit Menarche und Körperentwicklung (S.11)

-- dabei erlebt jedes Mädchen ihre Entwicklungsphasen einzigartig, und die emotionalen Reaktionen auf die Entwicklungsschritte sind spezifisch, je nach psychischem Reifegrad oder je nach sexueller Reife (S.16)

-- die Menarche kann bereits mit 10 Jahren eintreten (S.16).

Die sexuelle Entwicklung bei Mädchen und Buben

 

Mädchen

Buben

Sexuelle Reife

früher

später

Sprachkompetenz

früher

später

Anbrechen der Pubertät

früher

später

sexuelle Höhepunkte

später, seltener

früher, öfter

 

 

(S.17)

 

Das sexuelle Triebleben bei Mädchen und Buben

 

Frauen

Männer

Höhepunkt des Trieblebens

später

früher

Orgasmus mit 15

22%

92%

sexuelle Aktivität des Körpers

ab 12, aber die sexuellen Gefühle steigern sich nur langsam, maximale sexuelle Reaktionsfähigkeit zwischen 25 und 30 (S.18)

ab 14, Höhepunkt mit 16, ab dann nimmt die sexuelle Reaktionsfähigkeit ab (S.18)

Träume mit Orgasmus in der Nacht ("feuchte Träume") mit 15

2% (S.19,39)

fast 40% (S.18,39), über 10 mal pro Jahr (S.21), Gipfel der Träume ab 18 bis in die 20-er Jahre (S.18,39)

 

Mädchen sind sexuell eher unerfahren, was die sexuellen Gefühle angeht (S.19).

Buben sind sexuell erfahren, was sexuelle Gefühle angeht (S.19).


Mädchen und Buben - die Unterschiede bei den Träumen

Glückliche Kinderträume handeln von Schmetterlingen, Vögeln, Blumen und Steinen (S.270).

Analog den verschiedenen Entwicklungen entwickeln sich die Traumfaktoren
-- aus dem biologischen Dasein als Mädchen oder Bub
-- aus dem psychologischen Erfahrungsschatz
-- und zusätzlich mit dem mysteriösen Unbekannten, dem Archetypischen der Grundhandlungen jedes Menschen (S.24).

So ergeben sich Bubenträume und Mädchenträume (S.25).

Mädchenträume

Mädchen bis ca. 10 Jahre können bereits von ihrem Prinzen träumen. Träume von Verliebtheit, Heirat und Scheidung sind bereits ab 8 Jahren möglich (S.63). Das sind alles einfache Wunschträume (S.148).

-- Mädchenträume sind sehr viel mehr mit Gefühlen beladen als Bubenträume
-- Mädchen kommentieren in Träumen Gespräche
-- Traumfiguren erzählen in Mädchenträumen Dinge: Tiere äussern weise Sprüche, unbelebte Objekte äussern Kommentare (S.44).

Die Träume von Mädchen ändern sich  je nach weiblichem Körperbau (S.9). Für eine richtige Traumdeutung bei Mädchen ist das Wissen um die sexuelle Entwicklung bei Menschen absolute Bedingung (S.9). Die Mädchen müssen wissen, dass sich ihre Träume mit dem Körper verändern, denn neben den psychologischen Bildern sind auch physiologische Bilder in den Träumen drin. Diese Körperbilder hat die Wissenschaft lange nicht gesehen (S.12)


Äussere Vorgänge, die Traumbilder erzeugen

Träume mit Erlebnissen von aussen sind schnell erkennbar (S.20-21).

Sexuelle Traumbilder bei Kindern und ihre Deutung

körperliche Voraussetzung

Traumbild

Bedeutung bei Buben

 

 

 

Bub 6 Jahre alt

Bohne, die immer grösser wird (S.21,298-299)

Erektion (S.21)

Bub 6 Jahre alt

Ballon, der immer grösser wird und beinahe platzt (S.21)

Erektion (S.21)


Figuren in Träumen von Mädchen
Figur Bedeutung
Tiere in Träumen (in 66% der Träume) Die Traumtiere haben immer gewisse Merkmale, die die Tiere einzigartig machen und ihnen eine spezielle Bedeutung geben (S.36). Ab der Pubertät sind es mehr zahme Tiere (S.35); die Lieblingstiere kommen immer wieder im Traum vor (S.35).
wilde Säugetiere, nie Drachen Wilde Säugetiere bedeuten die milchspendende Nährmutter; typisch sind Kätzchen, junge Hunde, Kaninchen, v.a. ab dem 4. Schwangerschaftsmonat (S.35).


Figuren in Träumen von Buben
Tiere in Träumen  (in 33% der Träume) Die Traumtiere haben immer gewisse Merkmale, die die Tiere einzigartig machen und ihnen eine spezielle Bedeutung geben (S.36); die Lieblingstiere kommen immer wieder im Traum vor (S.35).
wilde, grössere Tiere [v.a. Pferde] und Vögel, viele Nicht-Säugetiere und Drachen bedeuten Erektionsfähigkeit (S.35).



Verarbeitung von Brutalitäten im Traum - "Rettungsträume"

Verarbeitung von Brutalitäten im Traum - "Rettungsträume"

Vorkommnis

Rettungstraum

Deutung

Eine kriminelle und brutale Mutter verprügelt die Tochter.

Das Mädchen sieht, Mutter Maria will das geschlagene Mädchen in den Himmel ziehen. Da kommt eine strenge Nachbarin und zieht das Kind nach unten (S.61).

So kämpfen beide um das Mädchen (S.61) in einem "Traumkampf". Die Betroffene fühlt sich vom Traumkampf zerrissen. Die Sehnsucht nach Rettung bedeutet, dass das Kind Todesängste vor der Mutter hat (S.62).


Die Mädchen 2 Jahre vor der Menarche: Erste Hormonausschüttung und Geschlechtsmerkmale

-- der Körper gibt 2 Jahre vor der Menarche erste Sexualhormone ins Blut ab (S.51)

-- es folgt ein Wachstumsschub mit bis zu 10 cm pro Jahr begleitet von der Ausbildung sekundärer Geschlechtsmerkmale wie Schambehaarung und mit Fettanlagerungen (S.52)

-- Schamhaare wachsen am Schambein (mons veneris / Venusberg / Liebeshügel) in 5 Phasen (S.52), am Schluss sind auch die Schamlippen / Labia mit Schamhaaren bedeckt (S.53)

-- Achselhaare spriessen kurz nach dem Beginn des Wachstums der Schamhaare, manchmal erst ab der Menarche (S.53)

-- die flache Brust (Stadium 1) entwickelt sich: Die Brustknospenentwicklung beginnt kurz nach dem Beginn des Wachstums der Schamhaare, mit kleinen knopfähnlichen Hügeln mit dunklem Ring (Areola oder Warzenhof), die "Brustknospen" (Stadium 2), dann folgen vollere und rundere Brüste (Stadium 3) (S.53)

Die Mädchen finden die Brüste meist nicht so toll und empfinden sie als nur schwer erträglich (S.54).

[Andere Mädchen finden es toll, bereits Brustansätze zu haben und entwickeln bereits in diesem Alter erste Strategien, wie man später Buben verführen und übertölpeln könnte].

Sexuelle Mädchenträume ab 2 Jahre vor der Menarche: Brustträume und Haarträume

-- die Träume sind Ausdruck der körperlichen Empfindung
-- die Sexualorgane sind symbolisch ausgedrückt (S.54)
-- die Mädchen ab 2 Jahre vor der Menarche träumen oft von ihrem veränderten Körper (S.54),

[also in der ersten Zeit von Wäldern (symbolisiert Schamhaare) und Früchten (symbolisiert den Busen)].

Die Situation für das Mädchen kurz vor der Menarche - Träume vor der Menarche

Das kritische Gewicht für die Menarche ist 42,6 bis 46,7 kg, mit "Babyspeck", als kalorienmässige Reserve für das Austragen einer Schwangerschaft samt Stillzeit (S.52). Durch planmässige Ernährung und durch die Steuerung des Fettanteils kann der Zeitpunkt der Menarche beeinflusst werden (S.56).

[Wer seine Töchter mit fetter Ernährung überernährt bzw. fettleibig werden lässt, der muss damit rechnen, dass sie bereits mit 10 die Menarche hat und mit 11 ein Kind  bekommt].

Manche Mädchen hungern sich den "Babyspeck" herunter, um "schlank" auszusehen [und haben ihre Menarche entsprechend verzögert] (S.52). Sportlich sehr aktive Mädchen oder Ballettänzerinnen, die kaum essen, um spindeldürr zu bleiben, haben die Menarche verzögert, weil sie die nötigen Kalorien nicht erreichen (S.52).

Allgemein ist der Zeitpunkt der Menarche in der Wohlstandsgesellschaft immer früher, in Hungergebieten dagegen allgemein später. Ausserdem muss ein Erbfaktor mitberücksichtigt werden (S.56).

Die Begleitumstände zur bevorstehenden Menarche

-- die Gefühle über den körperlichen Wandel in der Zeit um die Menarche prägen sich dem Mädchen ein Leben lang ein (S.52)

-- der Blutkreislauf wird mit weiblichen Hormonen überflutet und das Mädchen kurz vor der Menarche spürt das (S.54)

-- das sexuelle Bewusstsein wird total aktiv (S.54)

-- 63% der Mädchen haben die Menarche mit einer Schambehaarung, die bereits auch die Schamlippen miteinbezieht, bei wenigen erfolgt die Menarche früher, bei wenigen später (S.53)

Brustwachstum Stadium 4

Wenn Brustwarze und Warzenhof einen Hügel bilden, der aus der gerundeten Brust herausragt, ist Stadium 4 erreicht, für 62% der Mädchen der Zeitpunkt für die Menarche (S.53).

Die neue Situation für das Mädchen: 1000 Fragen

Das Mädchen getraut sich kaum, die Fragen zur Menarche zu stellen, z.B.

-- ob man die Binde beim Baden entfernt
-- wie lange man die Binde trägt (S.56).

Die Labilität des Mädchens kurz vor der Menarche
Oft sind diese Mädchen tagsüber schläfrig (S.59).

Mädchenträume kurz vor der Menarche
Die Träume sind schöner als normal (S.58).


Die Menarche

Das Mädchen ohne Vorbereitung - der Schock vor dem Blut

Bleibt das Mädchen auf die Menarche unvorbereitet, dann ist der erste Blutstropfen in der Unterhose oft schockierend, und es sind sogar Selbstmordgedanken möglich. Wacht das Mädchen plötzlich in einer Blutlache auf, kann das Mädchen sogar denken, es müsse sterben (S.57).

[Das plötzliche Auftreten der Menarche kann z.B. auch im Schulzimmer passieren. Die Schmach vor der Klasse bleibt dem Mädchen ein Leben lang in Erinnerung bis zur Bildung von sexuellen Komplexen, v.a. wenn die Eltern dem Mädchen vorsorglich keine Binden mitgegeben haben und auch sonst auf jede Aufklärung verzichten].

Eltern, die sich danebenbenehmen

Eltern können sich bei der Menarche der Tochter schlimm danebenbenehmen, und dies bleibt der Tochter ein Leben lang in Erinnerung:

-- die Mutter kichert über die Tochter, die nun ihre Menarche hat
-- die Mutter erzählt es sofort dem Vater weiter, obwohl die Tochter es dem Vater selber sagen will (S.57).

Menarche-Mädchen, die für die Menarche kein Ritual bekommen, vermissen dies später ein Leben lang, wenn sie sehen, dass anderswo für die Menarche sogar gefeiert wird (S.58).

Das Mädchen mit Vorbereitung

Vorbereitete Mädchen haben bei der Menarche ein tolles Gefühl, erwachsen zu werden und als Frau bald babyfähig zu werden (S.57).

[Vorbewreitung heisst
--  neutrale Aufklärung über die sexuellen Grundvorgänge und über die Verhütung ohne Wertungen
-- das Màdchen über Binden und Tampons aufklären
-- dem Mädchen Binden in die Schule mitgeben, falls die Menarche angezeigt erscheint].

Gute Eltern feiern die Menarche der Tochter

-- es reicht eine traditionelle gute Geste der Familie, um bei der Menarche-Tochter ein gutes Gefühl für die Menarche zu erzeugen
-- die Menarche der Tochter soll Willkommen geheissen werden (S.58)
-- die Eltern machen für die Menarche eventuell ein Festessen
-- die Menarche-Tochter darf eventuell mehr Verantwortung übernehmen
-- in Japan ist oft ein Festessen aus roten Bohnen und Reis üblich, gefolgt von einem Menarchefest, um die Gutartigkeit der körperlichen Veränderungen herauszustellen (S.57).

Träume während der Menarche sind bei den Ureinwohnern wegweisend

Viele Völkerstämme der Ureinwohner sehen die Menarcheträume als Anleitung für das ganze Leben des Mädchens an. Wenn die junge Frau eine positive Beziehung zu den "Geistern" ihrer Menstruation entwickelt hat, wird sie für fähig erachtet, Schamanin oder Heilerin zu werden (S.79).



Der BH als Zeichen des Übergangs ins Erwachsenenalter

Der erste Büstenhalter stellt für die Mädchen symbolisch einen "geheimnisvollen Übergangspunkt" des Heranwachsens dar. Träume von gepolsterten BHs sind der symbolische Wunsch, in der Entwicklung weiter zu sein, als die Jugendliche wirklich ist (S.135).

Weiblich-sexuelle Traumbilder in der Jugendzeit

Traumbild

Deutung

rote Tasche

mit Blutschleimhaut gefüllte Gebärmutter (S.50)

schwere rote Tasche

mit Blutschleimhaut gefüllte Gebärmutter kurz vor der Periode (S.51)

Zwei Männer tragen eine rote Tasche an einem Stab zwischen sich her.

Die Frau hat zwei Liebhaber und Vagina und Gebärmutter hängen zwischen ihnen, der Stab ist der Penis (S.50).

Wald, Garten

Schambehaarung am Venushügel / mons veneris / Liebeshügel (S.53)

Das Mädchen kauft Blusen und will grössere Blusen, als ihr stehen

Das Mädchen will grössere Brüste haben (S.54).

Das Mädchen jagt auf einem Rasen und in Gärten zwischen Menschen und Bäumen hindurch.

Das Mädchen macht Jagt in der Sexualität zwischen den Schamhaaren auf dem Venusberg (S.54-55).

eilen und fliegen im Traum

immer bei hohem Hormonspiegel (S.55)

Das Mädchen bewundert runde Broschen und entdeckt, dass die eigenen flach sind.

Broschen werden in der Mädchenzeit vor der sexuellen Entwicklung oft an der Brust befestigt und werden für das Kind das Symbol für schöne Brüste (S.55).

Das Mädchen beobachtet ausgestopfte Büstenhalter im Schulzimmer.

das Mädchen ist überbeschäftigt mit Brustkörbchengrössen und Manipulationen, ob jemand sich die Brüste künstlich vergrössern lässt (S.55) [bzw. das Mädchen ist interessiert daran, ob sich jemand in der Klasse als weiter entwickelt darstellt, als sie ist]

ein Mädchen trägt einen gepolsterten BH

Die Träumende wäre gerne schon weiter in ihrer sexuellen Entwicklung, als sie wirklich ist (S.137).

Das Mädchen träumt, dass Mütter die Pullis aller Mädchen in der Klasse vergleichen.

Das Mädchen ist überbeschäftigt mit Brustkörbchengrössen der Schulkameradinnen (S.55) [und damit, wie weit wer in der Klasse schon sexuell entwickelt ist].

Pullis werden an aufrechten Ständern ausgestellt.

Die Pullis sind Symbol für Busen, aufrechte Ständer sind Penissymbol, die Busen reiben den Penis (S.55).

Der Vater geht mit der pubertären menstruierenden Tochter eine Tasche kaufen.

Der Vater bewilligt der Tochter, eine Frau zu sein (S.55).

Feuer

Leidenschaft (S.56)

 

Faktor Farben in Träumen

Faktor Farben in Träumen

Mädchen

Buben

sehen Farben besser

sehen Farben schlechter

8 Monate alte weibliche Babys sehen schärfer.

8 Monate alte männliche Babys sehen weniger scharf, sehen erst mit 6 Jahren gleich scharf wie die Mädchen.

haben weniger oft Farbwahrnehmungsstörungen

haben öfter Farbwahrnehmungsstörungen

0,5% der Mädchen sind farbenblind

12% der Buben sind farbenblind (S.42)

 

Mädchen / Frauen

Buben / Männer

erwähnen Farben im Traum oft

erwähnen Farben im Traum kaum, haben z.T. farblose Träume, wenn Farben, dann rot oder orange, es fehlen Purpur, Blau und Blaugrün (S.41)

haben häufiger Farben im Traum

haben wenig Farben im Traum

können aus Farben im Traum Informationen herausholen, v.a. der Charakter der Farben ist wichtig (S.42).

können aus Farben nur wenige Informationen herausholen (S.42).


Die Farbe Rot in Japan

-- japanische Frauen trugen früher unter dem Kimono traditionell rote Unterwäsche
-- die Farbe Rot wurde als Glücksbringer angesehen und bei Feiern verwendet
-- es galt auch der Glaube, Rot würde Menstruationsschmerzen abwehren und würde die Geschlechtsorgane in Ordnung halten (S.77).

Es ist gemäss Patricia Garfield anzunehmen, dass die Menstruationsträume bei Japanerinnen, die so leben, noch röter als normal (S.77).


Die Mädchen ab der Menarche bis ca, 14/15 Jahre: 4 mal Periode jährlich und noch kein Eisprung

-- das Körperwachstum verlangsamt sich nach der Menarche wieder (S.52)
-- die Brüste werden voll und rund (Stadium 5) (S.53)
-- die Periode ist noch unregelmässig in ca. 2-3 Monaten Abstand, ca. 4 mal jährlich (S.65), und der Eisprung fehlt noch zwei Jahre lang, es sind so genannte eilose Zyklen (anovulatorische Zyklen) (S.66)
-- erst ab 14/15 Jahre hat die Jugendliche eine regelmässige Periode und Eierstocktätigkeit mit Eisprung (S.65) und wird so babyfähig (S.57).

Die Zeitspanne für das Brustwachstum

Die Wachstumszeit der Brüste kann zwischen 6 Monaten bis 6 Jahren betragen. Die Durchschnittszeit aller Stadien (1 bis 5) ist ein Jahr. Manche Mädchen erreichen ihre endgültige Form der Brüste erst nach der Schwangerschaft und der Stillzeit (S.53).

Die emotionalen Folgen nach der Menarche: Oft negative Einstellung zum Körper

Die Veränderungen am Körper mit der Menarche werden von den Mädchen negativer empfunden als bei den Buben (S.65). Die Mädchen müssen ca. 40 Jahre Periode akzeptieren, davon 30 Jahre mit fruchtbaren Eisprüngen im Alter von 16-45 Jahre plus/minus 5 Jahre am Anfang und am Ende (S.182). Die Jugendliche muss sich im Leben auf ca. 400 Zyklen einstellen (S.71).

Die Mädchen ab der Menarche sind labiler - der gesellschaftliche Lernprozess

-- die Mädchen entwickeln durch den Hormonschub eine grössere Aktivität im Wachzustand (S.58)

-- dies provoziert Stimmungsschwankungen in der gesamten Pubertät (S.58) [da eine Hyperaktivität entstehen kann, die man lernen muss zu beherrschen]

-- es beginnt die Suche nach der eigenen Identität [eigenes Liebesleben] (S.59)

-- die Mädchen sind unmittelbar vor und nach der Periode stark schläfrig
-- es sind regelrechte "Schlafmarathons" möglich
-- während der Menstruation kommt es oft zu Tagträumereien (S.59).

Allgemein werden die Träume nach der Menarche aggressiver und geselliger (S.58).

Der sexuelle Zyklus ist sensibel und unterschiedlich - Träume je nach Zyklusstand

Der sexuelle Zyklus reagiert
-- auf die Antibabypille
-- auf Männerkontakte
-- auf Licht u.a. (S.66)

und je nach Phase im Zyklus sind die Traumbilder verschieden (S.66).

Träume ab der Menarche - der sexuelle Zyklus

Wesentlich sind die weiblichen Sexualhormone:
-- Östrogen, das von den Eierstöcken abgegeben wird
-- Progesteron, das vom gelben Narbengewebe des Gelbkörpers abgegeben wird (S.69).

Ab der Menarche geben die Traumbilder die Phasen der Menstruationszyklen wider, man muss die Bilder nur erkennen. Die verschiedenen Phasen von Periode, Eisprung, empfängliche Phase und Ankündigung der Periode werden alle in Traumbildern dargestellt (S.50). Die Träume werden lebhafter, mit eindeutiger sexueller Symbolik (S.9).

Körperliche Vorgänge bei jugendlichen Mädchen, die Traumbilder erzeugen

Vorkommnis

Traumbild

Deutung

Menstruation

tote Babies und allgemeines Durcheinander im Traum häufig (S.22)

[Das Mädchen fühlt, dass sie sich ein Baby wünscht].

frisch verliebt sein

Der Liebhaber bietet ein köstliches Getränk an

Das Mädchen will die Liebe des Mannes "trinken" (S.23).

Streit des Mädchens mit dem Geliebten

Erdbeben (S.23)

[Das Mädchen fühlt, dass das ganze Leben erschüttert wird].

Mädchen vor der Trennung

Stützwand stürzt zusammen

Die Beziehung stürzt zusammen, die sie gehalten hat (S.23).

Mädchen in Mobbing-Situation

Das Mädchen flüchtet vor der Schule auf fliegendem Teppich.

Das Mädchen will dem Streit entfliehen (S.23).



Schlüsselsymbole in Träumen bei Mädchen und Buben

Schlüsselsymbol Mädchen

Schlüsselsymbol Buben

Deutung Mädchen

Deutung Buben

Kleidung (S.47), Bluse (S.54)

 

Busengrösse (S.54)

 

Schmuck (S.47)

 

Ei (S.68,80)

 

Augen  (S.47)

 

Ei?

 

Gesicht (S.47)

 

?

 

Haar (S.47)

 

Schamhaar (S.28)

 

Blumen (S.47)

 

Schamlippen mit  Vagina (S.42)

 

 

Autos, Fahrzeuge (S.47)

 

Potenz (S.44)

 

Geld (S.47)

 

Potenz (S.44)

 

Grösse, Intensität, Geschwindigkeit (S.47)

 

Potenz (S.44)


Weitere Fakten über den Menstruationszyklus - PMS

Frauen ohne Menstruationskrämpfe und ohne PMS

-- fühlen sich gut mit der Periode, fühlen sich dann "richtig animalisch", der ganze Körper ist am Arbeiten und sie sind stolz darauf

-- sie können das Leiden von Frauen, die Menstruationskrämpfe oder PMS haben, nicht verstehen und geben den Frauen die Schuld, dass sie leiden (S.74).

Spezielle Nahrung in der Zeit vor der Periode / in der zweiten Zyklushälfte

Gemäss "einigen Experten" gelten die folgenden Ernährungsempfehlungen in der Zeit vor der Periode:

-- maximal 4 Tassen täglich trinken
-- Salzverbrauch einschränken
-- kaliumreich essen (Banane, Tomate)
-- viel Vitamin B einnehmen
-- zusätzliche Ruhepausen einschalten, Mittagsschlaf wenn möglich (S.72).

Schambehaarung

Erst im "Erwachsenenstadium" [ab ca. 14/15 Jahre] bildet sich das Schamdreieck heraus (S.53), [das heute (2006) in jeglicher Art und Weise z.T. "kunstvoll" rasiert wird, die "Bikini-Frisur"].

Eierstocktätigkeit ab ca. 14/15 Jahre - Menstruationsschmerzen

Zwei Jahre ab der Menarche sind auch die Eierstöcke ausgereift (S.66). Im Eierstock reifen regelmässig ein paar Eier in einem "Ovarium" heran, aber nur eines reift voll aus, das "Ovum" (S.65). Eine Frau erlebt in ihrem Leben ca. 900 Eisprünge. Dabei sind immer wieder Periodenzyklen ohne Eisprung möglich (S.66). Ab diesem Zeitraum sind Menstruationsschmerzen möglich (S.66).

Einige Frauen meinen, den Eisprung und die Seite, von welchem Eierstock das Ei kommt, zu spüren (S.66). Bei manchen Frauen verursacht der Eisprung Schmerzen. Solche Frauen wissen genau, wann der Eisprung stattfindet. Die meisten Frauen merken den Eisprung am dickeren Vaginalschleim oder an der charakteristischen Temperaturveränderung des Körpers. Manche Frauen merken nichts und müssen die Tage zählen (S.80).

Menstruationskrämpfe

Gemäss Forschung soll Östrogenmangel die Ursache sein. Hormontherapie hilft in manchen Fällen (S.74).

PMS

Prämenstruelle Syndrome (PMS) sind vormenstruelle Schmerzen, verursacht durch Schwellungen durch Wassereinlagerungen (S.71). Es kommt zu einem aufgeschwemmten Körper und geschwollenen Augen (S.72).

Symptome sind Depression, Reizbarkeit oder Müdigkeit, eventuell verursacht durch einen Mangel an Traumzeit (S.71). Man sollte darüber reden und das PMS nicht verheimlichen (S.72). Wichtige Entscheidungen sollten nie an PMS-Tagen getroffen werden (S.71), also sollen Betroffene ihren Zeitplan so einteilen, dass Stress an PMS-Tagen vermieden wird (S.72).

PMS wird oft schlimmer bei zu wenig Schlaf, wird schwächer, wenn mehr Schlafzeit als normal zur Verfügung steht (S.75). PMS hat in vielerlei Hinsicht Ähnlichkeit mit Traum- oder Schlafentzug (S.75).

Hauptsächliche Symptome von PMS

Depression bei PMS: Die Depression kann während der Menstruation anhalten. Während der PMS-Depression häufen sich die Selbstmorde und Selbstmordversuche (S.71).

Müdigkeit bei PMS: Handeln und Denken gehen langsamer vor sich, benommener Zustand (S.71).

Reizbarkeit bei PMS: Die Betroffene ist getrieben von Ruhelosigkeit und Aggression, was für die Umwelt und sie selbst schwer erträglich ist und das PMS noch verschlimmert. Mittel dagegen sind Entspannungstaktiken und Pausen (S.71).

In der Zeit des PMS soll man nie eine Diät beginnen. Die Malzeiten sollen gleichmässig über den Tag verteilt werden (S.72).

Die Forschung zum PMS

PMS soll ein Progesteronmangel sein. Hormonelle Therapie hilft in manchen Fällen. Andere Forschung nimmt eine Schilddrüsenstörung an und behandelt erfolgreich mit Schilddrüsenhormonen (S.74).


13 Mal Periode pro Jahr

Die ausgewachsene Jugendliche hat ab 15 / 16 Jahren einen regelmässigen Zyklus mit 13 Mal Periode pro Jahr, analog dem Mondzyklus 13 "Mondmonate" (S.79).

[Die alten Kalender vor dem "Christentum" teilten das Jahr nach dem Mondkalender in 13 Monate ein.

Wenn die Jugendliche die Pille nimmt, ist der Zyklus absolut regelmässig. Die Pille kann dafür andere Nebenwirkungen haben. Andere Verhütungsmittel sind Verhütungspflaster oder Verhütungsspritzen].


Bubenträume in der Pubertät

Gemäss Patricia Garfield haben Buben ganz offene Sexträume, wo der Sex im Mittelpunkt steht (S.63).


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