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Biene. Meldungen (Teil 2)

Was die Biene so alles kann - und wie sie lebt

Gute Webseite über Bienen und die schädlichen Pestizide, die die Bienenvölker zerstören: http://www.umweltbund.de/imkerei

3.5.2012: Schweiz 70.000 Bienenvölker weg --      30.5.2012: Wandernde Bienenvölker: <Umschwärmt:      Plötzlich wurde aus dem Velo- ein Bienenkorb> -- Wien      1.6.2012: Stadthonig aus Wien von Bienenvölkern aus der Stadt      - mit Stadtparks, blühenden Bäumen und Blumenkisten kein      Problem -- 8.6.2012: Varoa-Milbe verstümmelt Flügel,      reduziert die Lebensdauer oder zerstört schon die Brut der      Bienen -- Thailand 25.6.2012: <76 Mönche im Krankenhaus:      Wütende Bienen greifen an> - es ist vorerst kein Grund      ersichtlich -- 9.8.2012: Doku: <Das Geheimnis des      Bienensterbens - Ein Film von Mark Daniels> -- 29.8.2012:      Albert Einstein hatte den Blick in die Zukunft und prophezeite: --      23.10.2012: <Dramatisches Sterben: Pestizide dezimieren Bienen      und Hummeln> -- 26.12.2012: Hummeln wollen bunte Wiesen haben:      <Längere Wege für mehr Vielfalt - Hummeln brauchens      bunt> -- 25.12.2012: <Bienen stechen nicht nur, sie beißen auch> - und das abgegebene Sekret ist ein Anästhetikum -- EU will Pestizide nicht verbieten -- wilde Insekten unterstützen die Bienen beim Bestäuben -- Die Wild-Insekten sind wichtiger als die Hausbienen - und beide Bestände gehen zurück -- EU erwägt nun doch das Verbot von Pestiziden, und die kriminellen, schweizer Gift-Firmen wie Syngenta protestieren -- 24.5.2013: Ein paar Einschränkungen bei den Killer-Pestiziden in der EU -- 30.5.2013: Bienenvölker werden nun auch gestohlen und mit Hightech verteidigt -- 31.5.2013: veganer Bienenhonigersatz mit Fichtennadelhonig -- 11.6.2013: Wie machen Bienen Wachs? -- 15.7.2013: Bienen in China teilweise schon ausgestorben - Bestäubung von Hand! -- 17.7.2013: Sehr wenig Honig im Jahr 2013 wegen Wetter und Schädlingen -- Pestizide machen die Bienen anfällig -- 9.10.2013: Ein Krimineller in Dortmund zerstört 25 Bienenstöcke -- Bienenexperiment mit bitteren Stoffen: Bienen überlegen lange nach -- der Wert der Bienen-Arbeit -- 9.1.2014: In Europa fehlen 6 Milliarden Bienen -- Kanton Aargau (Schweiz) 17.4.2014: Imker-Kurse erleben einen Boom -- 

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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3.5.2012: Schweiz 70.000 Bienenvölker weg

aus: 20 minuten online: Milben-Alarm: Zigtausende Bienenvölker verendet; 3.5.2012;
http://www.20min.ch/wissen/news/story/Zigtausende-Bienenvoelker-verendet-14554758

<Imker sind bestürzt: In der Schweiz wurden im Winter rund 70 000 Bienenvölker dahingerafft. Die Wissenschaft arbeitet mit Hochdruck an einem Mittel gegen aggressive Milben. Doch es dauert noch Jahre, bis dieses kommt.

Ein Drittel der Bienen dürfte den Winter nicht überlebt haben. Schätzungen deuten darauf hin, dass allein in der Schweiz rund

70 000 Völker von der Varroamilbe dahingerafft wurden. Obwohl Forscher mit Hochdruck an einem Gegenmittel arbeiten, dürfte ein solches erst in mehreren Jahren zur Verfügung stehen. «Ich bin überzeugt, dass wir in fünf bis zehn Jahren etwas haben», sagte Peter Gallmann, Leiter des Zentrums für Bienenforschung der Forschungsanstalt Agroscope, am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Nach jahrzehntelangem Kampf gegen die Varroamilbe ohne nachhaltigen Erfolg ist dies zuerst einmal eine gute Nachricht. Doch der Weg ist noch weit. Derzeit verfolgen die Forscher zwei vielversprechende Ansätze, wie Gallmann erklärte: Der erste ist ein Pilz, der die Varroamilbe schädigt. Der andere Ansatz ist ein Mittel, dass die Milbe an der Fortpflanzung hindert.

Laut Gallmann zeigen beide Methoden im Laborexperiment gute Ergebnisse. Die Herausforderung bestehe nun darin, die Wirkstoffe im Bienenstock anzuwenden. Dabei sind die Bienen nicht gerade hilfreich: «Bienen sind sehr hygienische Tiere. Sie putzen immer alles gleich heraus», erklärte Gallmann.

Hartnäckige Milben

So lange keines der Mittel reif für die Anwendung im Feld ist, müssen sich die Imker mit anderen Mitteln gegen die Varroa zur Wehr setzen. Gegen die gängigen Schädlingsbekämpfungsmittel sind die Milben inzwischen resistent.

Die Imker behelfen sich darum mit einem von den Agroscope-Forschern entwickelten Konzept. Als erstes werden im Frühjahr die Waben für die männlichen Bienenlarven aus dem Stock entfernt, weil sich die Milben dort besonders gerne einnisten. Sie werden in dieser natürlichen Falle weggebracht.

Im Sommer, nach der Honigernte, wird der Stock mit Ameisensäure und Thymol eingenebelt, was die Milben abtötet. Im Winter, wenn die Bienen nicht brüten, wird Oxalsäure eingesetzt. Zudem werden regelmässig Jungvölker gebildet, weil diese weniger unter Milbenbefall leiden.

Wetter hilft Milben

Letztes Jahr haben all diese Massnahmen Millionen Bienen nicht retten können. Hauptgrund war laut Gallmann der frühe und warme Frühling. Die Natur sei dem Kalender etwa einen Monat voraus gewesen; die Honigernte habe aber wie in anderen Jahren auch bis Ende Juli gedauert.

Bis Ameisensäure und Thymol eingesetzt werden konnten, hatten die Milben mehr Zeit als sonst, sich zu entwickeln. Für viele Bienen war dies das Todesurteil: «Dieser Winter war einer der schlimmsten, seit wir über das Bienensterben diskutieren», sagte Gallmann. Er bestätigte damit einen Artikel der «Zürichsee-Zeitung» vom Donnerstag.

Genaue Zahlen liegen noch nicht vor. Was er aus allen Landesteilen höre, verheisse aber nichts Gutes, sagte Gallmann. Wie viele Bienenvölker genau eingegangen sind, werden Agroscope und die Imker in den nächsten Wochen bekannt geben.

(sda)>

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30.5.2012: Wandernde Bienenvölker: <Umschwärmt: Plötzlich wurde aus dem Velo- ein Bienenkorb>

aus: 20 minuten online; 30.5.2012;
http://www.20min.ch/community/leser_reporter/story/Ploetzlich-wurde-aus-dem-Velo--ein-Bienenkorb-22322835 <Sie schwirren durch die Luft und versammeln sich an ungewöhnlichen Orten: Bienenschwärme besetzen Velos und Mauern. Doch die Insekten bleiben nur kurz.

Einen sehr unüblichen Bienenstock entdeckte Leser-Reporter Mark Mühlemann in der Berner Innenstadt: «Die Bienen versammelten sich an einem Velo.» Die ungebetenen Gäste wurden aber schnell vertrieben. Mühlemann: «Nach kurzer Zeit ist die Feuerwehr gekommen und hat das Velo eingesprayt. Dann sind alle Bienen weggeflogen.»

Die Berner Bienen sind kein Einzelfall. Am Mittwochmorgen hat sich an der Mauer der Elisabethenkirche in Basel ebenfalls ein Bienenschwarm niedergelassen. Den fleissigen Insekten wird an diesem für sie ungewöhlichen Ort jedoch kein Asyl gewährt: Am Nachmittag entfernt die Feuerwehr den Schwarm.

Auf der Durchreise

«Die Bienen befinden sich auf der Durchreise», sagt Peter Gallmann von der Forschungsanstalt Agroscope. Zurzeit seien viele Bienenschwärme unterwegs. «Normalerweise gehen nur Schwärme mit einer alten Königin auf Wanderschaft. Dieses Jahr sind aber auch solche mit jungen Königinnen unterwegs.»

Die Bienen fliegen aus ihrem Stock aus und lassen sich in der Nähe nieder. «Das kann überall sein», so Gallmann. Nach ungefähr zwei Tagen verschwinden die Bienen wieder und suchen sich einen erhöhten Hohlraum, wo sie sich dauerhaft niederlassen.

(dwi)>

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Der Standard
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Wien 1.6.2012: Stadthonig aus Wien von Bienenvölkern aus der Stadt - mit Stadtparks, blühenden Bäumen und Blumenkisten kein Problem

aus: Schutz vor Beize: Den Innenstadtbienen geht's am besten; 1.6.2012;
http://derstandard.at/1338558426873/Schutz-vor-Beize-Den-Innenstadtbienen-gehts-am-besten

<Ulrike Heller-Macenka,
1. Juni 2012, 20:17

Hobbyimker wie Eva Braunrath schwärmen vom Honig aus der Wiener Innenstadt. Seit heuer summt es auch im Inneren des "Krauthappels", wie die Kuppel der Secession genannt wird.

Immer mehr Imker stellen ihre Stöcke in die Wiener Innenstadt, wo die Bienen erstaunlich gute Bedingungen vorfinden .

Wien - Die Stadt summt. Es summt am Dach des Burgtheaters und am Dach des Naturhistorischen Museums. Es surrt am Staatsoperndach. Und seit heuer auch unter der goldenen Kuppel der Secession. Das Aufstellen von Bienenvölkern ist jedoch nicht nur bei innerstädtischen Top-Adressen beliebt. Das Interesse am Imkern in der Stadt wächst rasant, und so summt es auch in immer mehr Schrebergärten, Hinterhöfen, auf Brachen und Dachterrassen.

Eine der rund 550 Imkerinnen und Imker, die es in Wien gibt, ist Eva Braunrath. Ihre Bienen waren in der Hauptstadt schon fast überall fleißig auf Nektarsuche - in Grinzing, im Donaupark, am Schafberg, in der Lobau. Vor zwei Jahren ergab sich die Gelegenheit, ein Bienenvolk auf einer Dachterrasse mitten im 4. Wiener Gemeindebezirk aufzustellen. Ein Versuch: Wie würden die Bienen auf den Umzug in die Wiedner Hauptstraße reagieren? Das Experiment gelang: "Von meinen zwölf Völkern waren die Innenstadt-Bienen am besten entwickelt, ich habe 60 Kilo besten Stadthonig von diesem einen Stock geerntet", erzählt die Hobbyimkerin.

Imkern in der Stadt immer beliebter

Fast nirgends gibt es für Bienen einen so vielfältigen Lebensraum und ein so breites und beständiges Nahrungsangebot wie in Großstädten. Ist auf dem Land einmal ein Rapsfeld abgeblüht, wird es für die Honigsammlerinnen oft schwierig, auf den intensiv agrarisch genutzten Flächen geeignete Futterpflanzen zu finden. In der Stadt hingegen, mit ihren Parkanlagen, Alleen mit Rosskastanie, Ahorn und Linde und den Kleingärten, Blumenkistln und Gstätt'n, finden die Bienen immer reichlich blühende Nahrung.

"Das wärmere Stadtklima ist für Bienen ideal", ist Bio-Imker Dietmar Niessner überzeugt. Sechs seiner derzeit 40 Bienenvölker leben im 15. Bezirk. Lediglich ein kleines Schild am Zaun - "Honigbestellung, Gartenzustellung" - verrät, dass sich im Schrebergarten des Bienenpädagogen, direkt hinter dem Schutzhaus auf der Schmelz, im Sommer bis zu 400.000 Bienen tummeln. Der alte Apfelbaum vor dem Bienenhaus ist ein zartrosa Blütenmeer, so ungefähr darf man sich die heile Welt vorstellen. Das denkt sich wohl auch eine Gartennachbarin, die gerade vorbeispaziert und meint: "So schön ist das, irgendwie hätt' ich auch gern Bienen." Und sie ist mit ihrem Wunsch nicht allein.

Die Meldungen über das Bienensterben, der hohe Pestizideinsatz in der konventionellen Landnutzung oder der Eindruck, dass im eigenen Garten nichts mehr summt - all das bringt immer mehr Menschen auf die Idee, sich mit der Imkerei zu beschäftigen.

Nix für Esoteriker

Das Kursangebot, das der Landesverband für Bienenzucht in Wien anbietet, ist groß und reicht von der "Einführung in die Welt der Imkerei" bis zur Varroa-Behandlung der Bienen. Ohne fundierte Ausbildung gehe es sowieso nicht, sagt Niessner: Das Imkern sei mit viel Arbeit und Verantwortung verbunden, es gebe klare Fakten und Spielregeln, nix für Esoteriker.

Wer sich aber ernsthaft auf das Projekt "Stadt-Imkerei" einlässt, werde mit einer besonders feinen - und überraschend sauberen - Honigmischung belohnt, verspricht Ernst Wilhelm, Obmann der Wiener Imkerschule. Luftverschmutzung habe auf den Nektar, der tief in der Blüte sitzt und nur für kurze Zeit offen zugänglich ist, keinen nachweisbaren Einfluss. Und bevor der Nektar in der Wabe landet, muss er erst einmal das komplexe Magensystem der Biene passieren, ein perfekter Filter. Mit Stadthonig, so auch Imkerin Eva Braunrath, sei man in Bezug auf Rückstände absolut auf der sicheren Seite. Die Stadt bietet Bienen einen geschützten Lebensraum. Auch die großen Probleme durch insektizidgebeiztes Saatgut - das nicht nur bei konventionell angebautem Mais, sondern ebenfalls bei Raps, Sonnenblumen und Kürbissen zum Einsatz kommt - sind hier kein Thema. Und weil die werdende Mama auch für ihre Bienen nur das Beste will, ist für sie klar: "Wer seine Bienen liebt, stellt sie in die Innenstadt!"(Ulrike Heller-Macenka, DER STANDARD, 2./3.5.2012)

Zum Thema:

Bioimkerei und Bienenschule
Landesverband für Bienenzucht in Wien>


Kommentar: Wo bleiben die Schwermetalle?

Ja, da fehlt eine gründliche chemische Analyse des Landhonigs mit dem Stadthonig. Die Schwermetalle sind im Artikel wohl verschwiegen worden - oder sind dann in der Biene. Das gibt's doch net.

Michael Palomino, 1.6.2012

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Welt online,
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8.6.2012: Varoa-Milbe verstümmelt Flügel, reduziert die Lebensdauer oder zerstört schon die Brut der Bienen

aus: Welt online: Tiergesundheit: Varroa-Milbe trägt Virus massenhaft in Bienenvölker; 8.6.2012;
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article106442805/Varroa-Milbe-traegt-Virus-massenhaft-in-Bienenvoelker.html

<Die Varroa-Milbe wütet in Bienenvölkern: Der Nachwuchs hat verstümmelte Flügel, junge Bienen sterben früh – wenn nicht schon als Brut. Forscher konnten der Milbe jetzt quasi bei der Arbeit zusehen.

Die Varroa-Milbe trägt wesentlich dazu bei, dass sich besonders gefährliche Viren-Varianten in Bienen verbreiten und viele Völker schnell auslöschen. Das berichten Forscher um Stephen Martin von der University of Sheffield im Journal "Science".

Die Gruppe hatte den Ausbruch des Bienensterbens auf dem erst vor kurzer Zeit infizierten Archipel von Hawaii untersucht. Weltweit kommen durch den Erreger schon seit Jahren zahlreiche Bienenvölker um.

Ursache ist die von Asien aus verbreitete Milbe Varroa destructor, die das Flügeldeformationsvirus (deformed wing virus, DWV) überträgt. Dies hat nach Expertenschätzung allein in Deutschland dazu beigetragen, dass bis zu einem Drittel der Honigbienen den vergangenen Winter nicht überlebt hat. Das wären rund 300.000 der etwa eine Million Bienenvölker im Land, hieß es Ende März bei Werner von der Ohe vom Institut für Bienenkunde in Celle.

Virus und Milbe

Bei einem Befall mit der Milbe gehen die Schäden zu einem großen Teil auf die Vireninfektion zurück: Puppen haben verstümmelte Flügel, junge Bienen sterben früh. Mitunter geht die schon die Brut ein. Erwachsene Bienen können als Reservoir für das Virus dienen, im schlimmsten Fall bricht das Volk binnen Tagen zusammen.

Bis August 2007 blieben die Bienen auf Hawaii – einer Inselgruppe 3500 Kilometer entfernt vom nordamerikanischen Kontinent im Pazifik – frei von der Varroa-Milbe. Erst dann gelangte sie auch dorthin und verbreitete sich. Das bot die einmalige, wenngleich unschöne Möglichkeit, die Evolution der Virenstämme und die Ausbreitung der Milben zu beobachten. Die Viren können Bienen auch von sich aus infizieren, aber die Milben beschleunigen ihre Verbreitung.

In Arealen ohne die Milbe wurden die Viren in 6 bis 13 Prozent der Völker entdeckt. Sobald sich Varroa etabliert hatte, stiegen die Zahlen auf 75 bis 100 Prozent. Damit einher ging eine dramatische Zunahmen der Viren pro Biene: 1000 Viren in Gebieten ohne Milben, 1 Milliarde Viren mit den Schädlingen.

Das ursprünglich seltene DWV-Virus sei durch die Verbindung mit der Milbe zu einem weit verbreiteten Erreger geworden, berichtet Martin.

dpa/cl>





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n-tv
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Thailand 25.6.2012: <76 Mönche im Krankenhaus: Wütende Bienen greifen an> - es ist vorerst kein Grund ersichtlich

aus: n-tv online; 25.6.2012;
http://www.n-tv.de/panorama/Wuetende-Bienen-greifen-an-article6571976.html

<Der Abt des Klosters hat keine Ahnung, was die Bienen so aggressiv machte: In einem Kloster in Thailand greift ein Insektenschwarm Mönche an. Die Tiere stechen so oft zu, dass 76 Novizen ins Krankenhaus müssen. Mindestens sechs liegen im Koma.

In einem Kloster im Norden Thailands haben Schwärme wütender Bienen eine Gruppe von Novizen angegriffen. 76 Mönche wurden so oft gestochen, dass sie in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten, berichteten thailändische Medien. Der Zustand von 19 seiner Patienten sei kritisch, sagte der Chef einer der behandelnden Kliniken der Tageszeitung "Bangkok Post". Sechs der Mönche lägen im Koma, fügte er hinzu.

Die Novizen im Chedi Luang Worwiharn Tempel in der Stadt Chiang Mai fegten das Klostergelände, als sich die Bienenattacke ereignete. Er habe keine Ahnung, warum die Insekten seine Mönche angegriffen hatten, sagte Abt Phra Ratcha Jetyajarn. Das Kloster werde seine Bienenstöcke zwar behalten, Besucher sollen sich aber in Zukunft von den Tieren fernhalten, warnte der Abt.

Bienenstiche können tödlich sein, wenn das Opfer mehrfach gestochen wird und allergisch sei, sagte Klinikchef Naren Chotirosnimitr. Übelkeit, Hautausschlag und Atemschwierigkeiten seien normale Reaktionen auf einen Bienenstich. In schweren Fällen falle der Blutdruck stark ab.

Quelle: n-tv.de>


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9.8.2012: Doku: <Das Geheimnis des Bienensterbens - Ein Film von Mark Daniels> aus: arte; 9.8.2012;
http://www.arte.tv/de/Das-Geheimnis-des-Bienensterbens---Ein-Film-von-Mark-Daniels-/3170068.html

<Ein Drittel der menschlichen Nahrung hängt heute unmittelbar von der Biene ab, dem wichtigsten Bestäuber von Pflanzen. Doch seit mehreren Jahren sterben weltweit Milliarden von Bienen ohne sichtbaren Grund. Bislang konnte kein Krankheitserreger als Ursache des Massensterbens ausfindig gemacht werden. Wissenschaftler zahlreicher Fachrichtungen suchen nach einer Erklärung. Der Dokumentarfilm fragt nach, was die Forscher in den vergangenen vier Jahren in Erfahrung gebracht haben und ob sie inzwischen Lösungen anbieten können.

2006 machte die Nachricht aus den USA Schlagzeilen, Milliarden von Bienen seien verendet. Viele Bienenzüchter fanden leere Bienenstöcke vor. Die US-Regierung beauftragte eine Gruppe von Wissenschaftlern mit der Untersuchung dieses mysteriösen Sterbens, das sogleich einen eigenen Namen bekam: Colony Collapse Disorder (CCD; auf Deutsch: "Völkerkollaps"). Über die Ursachen gibt es bisher nur Vermutungen - Genmutation, neue Pestizide, Mobilfunkstrahlungen, ein Virus -, aber keine endgültige Erkenntnis. Seit vier Jahren investieren Regierungen und verschiedene wissenschaftliche Einrichtungen beachtliche Mittel in die Erforschung und mögliche Beseitigung der Ursache dieser programmierten Katastrophe. Hat die Wissenschaft eine Antwort gefunden? Kann sie die Bienen überhaupt retten?

Um diese Fragen zu beantworten, verfolgte der Dokumentarfilm „Das Geheimnis des Bienensterbens” die Arbeit verschiedener Wissenschaftlerteams, die mit unterschiedlichen Hypothesen die Ursachen der weltweiten Bedrohung der Honig- und Wildbienen zu verstehen versuchen. Der Film geht auch der Frage nach, wie es zu den radikalen Veränderungen im Verhältnis von Mensch und Biene kam, das sich lange Zeit im Gleichgewicht befand. Lange bevor das Colony Collapse Disorder in die Schlagzeilen geriet, hatten Wissenschaftler und Bienenzüchter den Schwund der Bienen und anderer Bestäuber festgestellt.

Bisher gibt es keine genauen Diagnosen der Wissenschaftler. Aber selbst wenn die Forschung die Ursachen dingfest macht, ist damit noch kein Heilmittel gefunden. Die Wissenschaft bleibt machtlos, solange landwirtschaftliche Produktionsmethoden nicht hinterfragt und verändert werden. Aber ist die Menschheit bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen?>

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29.8.2012: Albert Einstein hatte den Blick in die Zukunft und prophezeite:

"Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben."

aus: arte auf Facebook, 29.8.2012;
http://www.facebook.com/artetv

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Welt
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23.10.2012: <Dramatisches Sterben: Pestizide dezimieren Bienen und Hummeln>

aus: Welt online; 23.10.2012;
http://www.welt.de/wissenschaft/article110137189/Pestizide-dezimieren-Bienen-und-Hummeln.html

<Die schädlichen Effekte von zwei gängigen Pflanzengiften summieren sich in Hummeln und lassen sie sterben. Ohne Bienen und Hummeln müssten Menschen auf fast alles Obst und Gemüse verzichten.

Das Sterben der Bienen wird immer dramatischer – und noch immer ist nicht klar, warum. "Es ist eine hochkomplexe Angelegenheit, was die Ursache angeht", sagt Jürgen Tautz, Bienenforscher an der Universität Würzburg und Leiter der dort ansässigen "BEEgroup". "Es gibt eine ganze Liste an negativen Einflüssen." Pestizide sind offenbar nur eine der Ursachen, auch Feinde wie die Varroamilbe und Nahrungsmangel durch veränderte Landwirtschaft lassen vermutlich die Völker verschwinden.

Bei Hummeln summieren sich die schädlichen Effekte zweier Pflanzengifte sogar. Das fanden Forscher um Richard Gill von der Universität von London in Freilandexperimenten heraus. Sie regen in ihrer Studie im Journal "Nature" an, die kombinierten Effekte von Giften auf die Insekten besser und länger zu testen, als bisher vorgeschrieben. Hummeln ( Bombus terrestris) zählen ebenfalls zu den Bienen. Sie alle sind soziale Insekten. Die Hummelgemeinschaften sind jedoch weitaus kleiner als die Völker der Honigbiene mit Tausenden Tieren. Daher lassen sie sich auch einfacher untersuchen.

Markiert mit winzigen Radiosendern

Bienen sind für 80 Prozent der weltweiten Bestäubungsleistung von Insekten verantwortlich. Doch die Tiere hätten viele Krankheiten, beispielsweise Viren- oder Pilzerkrankungen, erklärt Tautz. "Aber damit sind sie viele Millionen Jahre zurechtgekommen." Deshalb liege die Vermutung nahe, dass das große Bienensterben der vergangenen Jahre auch auf menschengemachte Ursachen zurückzuführen sei.

Eine davon sind wohl Pestizide, deren Einfluss auch Gill und seine Kollegen untersuchten. Sie markierten in ihrer Studie Hummelvölker mit winzigen Radiosendern. Empfänger registrierten, welche Tiere wann ausfliegen oder ob und wann sie zurückkommen. Die präparierten Hummeln konnten sich ihr Futter in freier Wildbahn suchen. Zusätzlich platzierte das Team jedoch Zuckerlösungen mit Insektengiften entlang der Flugrouten. Die Konzentrationen entsprachen jenen, wie sie beim landwirtschaftlichen Einsatz vorkommen.

Gifte in der Zuckerlösung

Im ersten Experiment kam das Insektengift Cyhalothrin mit in die Zuckerlösung, beim zweiten das weit verbreitete Imidacloprid. Bei Experiment drei nahmen die Hummeln eine Mischung aus beiden Substanzen zu sich. Als Vergleich dienten in allen Fällen Hummelkolonien, denen kein Gift in die Flugroute gestellt wurde.

Das Imidacloprid hatte zur Folge, dass aus den Puppen weniger männliche Arbeiterbienen hervorgingen. Ein vergleichbares Ergebnis hätte auch schon eine frühere Studie mit diesem Gift gezeigt, schreibt Gill. Hummeln, die das zu sich genommen hatten, zeigten zudem eine größere Futteraktivität, gleichzeitig kam eine größere Zahl der Insekten nicht zum Nest zurück. Das zweite Gift – Cyhalothrin – hatte eine höhere Sterblichkeit von Arbeitern im Nest zur Folge. Die Ergebnisse von Experiment drei schließlich zeigten, dass sich die Wirkung der beiden Gifte summierte.

85 Prozent weniger Königinnen

Ob und wie Pestizide Einfluss auf das Bienensterben haben, wurde häufiger untersucht. Erst im März 2012 veröffentliche das Fachblatt "Science" zwei Studien dazu. Dave Goulson von der Universität in Stirling hatte ebenfalls das Verhalten von Hummeln unter Einfluss von Imidacloprid untersucht. Das Gift schrumpfte die Völker drastisch. Außerdem produzierten die belasteten Tiere bis zu 85 Prozent weniger Königinnen – eine wichtige Beobachtung, denn die Zahl der Königinnen beeinflusst die Zahl der neuen Nester im folgenden Winter.

Ein französisches Team entdeckte, dass das Insektizid Thiamethoxam den Orientierungssinn der Bienen stört. Viele belastete Tiere hatten den Weg zurück zu ihrem Nest nicht mehr gefunden.

In einem begleitenden Artikel zur Studie von Richard Gill und seinem Team betont Juliet Osborne von der Universität von Exeter, dass die Arbeit ihrer Kollegen zwei Effekte zugleich berücksichtige: die Wirkung aufs Individuum und jene auf die gesamte Gruppe, denn wenn eine Hummel keine tödliche Dosis zu sich nimmt, kann sie noch zurückkehren und das Gift auf die Kolonie übertragen.

Konzentration wie in der Gebrauchsanweisung

Diese Erkenntnis könne helfen, auch die nicht tödlichen Wirkungen von Insekten- und anderen Giften aufzudecken. Die gewählten Konzentrationen von Cyhalothrin und Imidacloprid entsprächen der Gebrauchsanweisung, erklärt Osborne. Ob die Landwirte sie immer in dieser Menge einsetzten, sei offen. "Und das ist das Entscheidende", schreibt sie. Es fehlten Daten über die zeitliche Verteilung von Giften in der Umwelt. Bienen träfen zu verschiedenen Zeiten auf eine komplexe Kombination von Giften verschiedener Hersteller, ausgebracht in verschiedenen Konzentrationen an verschiedenen Orten. Hierzu seien weitere Informationen nötig.

Pestizide sind allerdings nicht der einzige "Bienenfeind", der Forschern, Umweltschützern und Imkern Sorge bereitet. Eine Ursache für das Sterben der Bienen in Europa ist die Varroamilbe, ein aus Asien eingeschleppter Parasit. Sie beißt sich an den Insekten fest wie ein Blutegel bei Säugern – aber mit dramatischerer Wirkung.

Neuer Fein in den USA

Eine Studie, die Anfang des Jahres in "Plos One" erschien, machte einen neuen Feind der Bienen in den USA aus. Eine neu entdeckte Fliegenart (Apocephalus borealis) niste sich in Honigbienen ein und mache sie krank. Befallene Tiere liefen ständig im Kreis herum, ohne jeden Orientierungssinn, beschrieb der Forscher Andrew Core. "Sie strecken ununterbrochen ihre Beine aus und fallen hin. Sie sehen aus wie Zombies."

Ein weiteres von Menschen verursachtes Problem entsteht durch die veränderte Landwirtschaft, sagt Bienenexperte Tautz: "Wir haben heute sehr viele Monokulturen. Die sind sehr einseitig und nur sehr zeitlich fokussiert verfügbar. Raps beispielsweise blüht drei Wochen, dann ist er weg. Die Bienen verhungern im Sommer." Untersuchungen hätten gezeigt, dass Bienen mittlerweile in der Stadt besser lebten als auf dem Land.

Nächtliches Sprühen von Pestiziden

Tautz zufolge gibt es Möglichkeiten, die Bienen vor den Insektiziden – die in der Landwirtschaft unabdingbar seien – zu schützen. "Es gibt Anwendungen, die die Kontaktrisiken zwischen Gift und Bienen vermindern." Das Problem sei nicht angehaftetes Gift an der Pflanze, sondern der Moment der Freisetzung in die Luft. "Bienen fliegen tagsüber. Würden die Pestizide nachts gespritzt, wäre das schon ein Ansatz." Nachlässigkeit oder Uninformiertheit würden das aber oft verhindern.

Am 8. November kommt ein Film zu genau diesem Thema in die deutschen Kinos. "More than honey" warnt vor einem Verschwinden der Honigbiene. "Eines der wichtigsten Naturwunder der Erde schwebt in höchster Gefahr", heißt es in einer Inhaltsbeschreibung des Films von Regisseur Markus Imhoof. Eine Kernaussage des Films: Nach einem Aussterben der Bienen würde auch der Mensch nur etwa vier weitere Jahre überleben.

Jürgen Tautz findet das zwar "extrem formuliert", aber angesichts der riesigen Bedeutung der kleinen Tiere nicht völlig abwegig. Honigbienen sind nun einmal die wichtigsten Bestäuber dieser Welt. Ohne sie gäbe es kein Obst mehr und sehr viel weniger Gemüse. Außerdem sei die Biene so etwas wie ein "Zeigetierchen" – ein sogenannter Bioindikator. "Das sind eigentlich sehr belastbare Organismen. Wenn die so in Schwierigkeiten geraten, dann ist diese Umgebung vermutlich auch nicht gesund für uns Menschen." Für Tautz bieten die Bienen aber auch ein Stück Lebensqualität: "Ohne sie wäre alles grau.">

Kommentar

Pestizide sollen "unabdingbar" sein? Sagen wir es doch einmal anders herum: Ohne Chemie lebte der Mensch gesünder!

Michael Palomino, 23.10.2012

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26.12.2012: Hummeln wollen bunte Wiesen haben: <Längere Wege für mehr Vielfalt - Hummeln brauchens bunt>

aus: n-tv online; 26.12.2012;
http://www.n-tv.de/wissen/Hummeln-brauchens-bunt-article9857281.html

<Die moderne Landwirtschaft und die Verstädterung machen den fleißigen Hummeln mächtig zu schaffen. Das konnte ein Forscherteam bei einer Art in den USA belegen. Die Insekten fliegen auf die bunte Vielfalt.

Hummeln nehmen längere Wege auf sich, um Pollen verschiedenartiger Pflanzen zu sammeln. Die Vielfalt bedeutet den Tieren dabei mehr als die reine Menge der Blütenpflanzen, wie Biologinnen entdeckt haben. Außerdem wiesen sie nach, wie negativ sich Straßen und undurchdringliche Bauten auf die unterirdischen Hummel-Nester auswirken. Über die Ergebnisse berichtet das Team in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS).

Shalene Jha von der Universität von Texas in Austin und Claire Kremen von der Universität von Kalifornien in Berkeley untersuchten, wie weit sich die Arbeiterinnen einer amerikanischen Hummelart (Bombus vosnesenskii) auf Futterflügen von ihrem Stock entfernen.

Da die kleinen, unterirdischen Nester nur schwer aufzuspüren sind, nutzten die Expertinnen dafür die Verwandtschaft der Tiere: Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei genetisch verwandte - also aus einem Stock stammende - Hummel-Arbeiterinnen gefunden werden, sinkt mit ihrem Abstand vom Stock. Vom Zahlenverhältnis der verwandten Tiere kann so auf deren Entfernung von der Heimat geschlossen werden.

Deutlich weitere Wege - [Bestäuber-Krise durch die Versiegelung der Landschaft, die Hummelnester verhindert]

Diese Flugentfernung setzten die Forscherinnen in Beziehung zum Pflanzenangebot an der Pollenquellen und fanden, dass die Menge und Dichte der Blütenpflanzen nicht entscheidend war. Eine große Vielfalt der Pflanzenarten an einer Stelle war für die Hummeln dagegen so verlockend, dass sie dafür deutlich weitere Wege flogen.

Außerdem zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Dichte der Nester und dem Grad der Natürlichkeit der Landschaft. Besonders die Versiegelung der Erde durch Wege und Straßen war ein Hindernis für die in Bodennestern siedelnden Hummeln. "Wir sind möglicherweise in einer Bestäuber-Krise", sagte Shalene Jha mit Blick auf ihre Forschungen in den USA.

Für die Insekten seien natürlichen Landschaften wichtig. In der Landwirtschaft sollte auf mehr Abwechslung gesetzt werden. "Hummeln zählen zu den effektivsten natürlichen Bestäubern", sagte Shalene Jha. "Sie sind groß und können eine Menge Pollen tragen."

Quelle: n-tv.de , dpa>

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25.12.2012: <Bienen stechen nicht nur, sie beißen auch> - und das abgegebene Sekret ist ein Anästhetikum

aus: Der Standard online; 25.12.2012,
http://derstandard.at/1353208854091/Bienen-stechen-nicht-nur-sie-beissen-auch

<Honigbienen geben beim Beißen ein Anästhetikum ab.

Dabei geben sie ein natürliches, sehr wirksames Anästhetikum ab, das Potenzial für medizinische Anwendungen besitzt.

Bienen können nicht nur stechen, sie beißen auch - und das ziemlich wirkungsvoll, wie ein internationales Forschungsteam rund um Alexandros Papachristoforou von der Aristoteles-Universität Thessaloniki herausgefunden hat. In Experimenten zeigte sich, dass Honigbienen (Apis mellifera) beim Zubeißen ein Drüsensekret absondern, das die Verbindung 2-Heptanon enthält. 2-Heptanon ist ein natürliches, sehr wirksames und kaum toxisches Anästhetikum, wie die Forscher feststellten. Deshalb könnte es womöglich auch in der Humanmedizin zur Anwendung kommen - ein entsprechender Patentantrag sei gestellt worden.

Die Forschungsgruppe hatte untersucht, wie Bienen auf Parasiten im Bienenstock reagieren. Diese sind zu klein, um wirksam mit dem Giftstachel bekämpft zu werden. Vielmehr beißen Bienen Schädlinge wie die Wachsmotte Galleria mellonella oder die Milbe Varroa destructor. Diese sind in der Folge mehrere Minuten bewegungsunfähig - eine Folge der Verbindung 2-Heptanon, wie die Forscher herausgefunden haben. 

Anästhetische Eigenschaften von 2-Heptanon

In der Folge verglichen die Wissenschafter die anästhetischen Eigenschaften von 2-Heptanon mit Lidocain, dem weltweit am häufigsten eingesetzten Lokalanästhetikum, und stellten fest, dass es auf die gleiche Weise wirkt: durch die Blockierung bestimmter Natrium-Kanäle. Da die natürliche Substanz 2-Heptanon weniger toxisch sei, könnte es ein großes Potenzial für medizinische Anwendungen besitzen, schreiben die Forscher. Die Untersuchung ist im Wissenschaftsjournal"PLoS ONE" veröffentlicht worden. (red, derStandard.at, 25.12.2012)

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28.1.2013: EU will Pestizide nicht verbieten - die Chemie-Industrie hat scheinbar noch zu viele "Freunde"

aus: Der Standard online: EU-Kommission gegen Verbot bienengefährdender Chemikalien; 28.1.2013;
http://derstandard.at/1358304952525/EU-Kommission-gegen-Verbot-der-Chemikalien

<EFSA-Studie hatte "etliche Risiken" von Neonicotinoiden für Bienen erhoben.

Brüssel - Die EU-Kommission hat sich trotz einer neuen Studie zu den Gefahren bestimmter Pestizide für Bienen gegen ein Verbot der Chemikalien ausgesprochen. Die von der Untersuchung hervorgerufenen Bedenken erforderten "schnelles und entschiedenes Handeln", sagte der EU-Kommissar für Verbraucherschutz, Tonio Borg, am Montag bei einem Treffen der EU-Agrarminister in Brüssel. Es gebe jedoch Möglichkeiten für einen sicheren Einsatz der Mittel. "Ein komplettes Verbot wäre daher nicht gerechtfertigt."

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hatte in der vorletzten Woche vor den Gefahren für Bienen durch Insektizide gewarnt. Eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Untersuchung der drei Mittel Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam habe "etliche Risiken" für Bienen gezeigt.

Einschränkung in Deutschland

Die Chemikalien gehören zu der Gruppe der hochwirksamen, aber umstrittenen Neonicotinoide, die seit längerer Zeit mit Vergiftungen und dem Massensterben von Bienen in Verbindung gebracht werden. Deutschland hat den Einsatz der Mittel daher schon deutlich eingeschränkt.

"Die Zeit ist reif, um in der gesamten EU ein gleich hohes Niveau an Schutz für die Bienen zu gewährleisten", sagte Borg. Der Kommissar will schon am Donnerstag bei Beratungen von Experten der Mitgliedstaaten eine "Reihe von ambitionierten, aber verhältnismäßigen Maßnahmen" zur Diskussion vorlegen. Diese sollten rechtlich verbindlich sein, aber kein komplettes Verbot vorsehen. (APA, 28.1.2013)>

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Welt
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1.3.2013: Wilde Insekten unterstützen die Bienen beim Bestäuben

aus: Welt online: Bestäuberkrise: Wilde Insekten müssen Honigbienen unterstützen; 1.3.2013;
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article114029771/Wilde-Insekten-muessen-Honigbienen-unterstuetzen.html

<Obstbäume und Gemüsepflanzen brauchen Insekten, um Früchte anzusetzen. Doch Honigbienen bestäuben die Blüten nicht effizient genug. Nur mit Hilfe von wildlebenden Insekten ist die Ernte sicher.

Von

Honigbienen sind nicht nur als Honigproduzenten bekannt. Vielmehr gelten sie als die größten Bestäuber von Obstbäumen und Gemüsepflanzen. Und so gibt es nicht ohne Grund in den USA mit ihren riesigen Plantagen einen regelrechten Bienentourismus. Im Frühjahr, wenn die Mandeln blühen, laden Imker rund 1,5 Millionen Bienenvölker auf Lastwagen und fahren sie als mobile Bestäubungstruppe kilometerweit durch die Gegend.

Ohne die Honigbienen müsste sich die Menschheit drastisch in ihren Ernährungsgewohnheiten umstellen: Denn Äpfel, Orangen und Nüsse würden ohne die fleißigen Bestäuber rar werden, ihre Preise in die Höhe schnellen.

Doch Honigbienen leiden an Krankheiten, etwa an der Varroa-Milbe, am Stress, am Colonie Collaps Disorder – und an dem übermäßigen Einsatz von Insektiziden und Pestiziden. Weltweit schrumpft die Zahl der Bienenvölker.

In Teilen Chinas und Japans sind Bienen bereits ausgestorben, und so müssen Obstbäume von Menschenhand bestäubt werden, mit einem Pinsel, Blüte für Blüte. Entsprechend fieberhaft bemühen sich Forscher, Imker und Landwirte darum, die Honigbiene zu erhalten.

Bestäubung als Gemeinschaftswerk

Nun zeigen aber zwei Studien in "Science", dass der Schutz der Honigbiene, wenn es um ihre Bestäubung geht, nicht der einzige Schlüssel zum Erfolg ist. Denn offenbar gibt es Insekten, die viel mehr zur Fruchtbildung (und indirekt auch zur Ernte) beitragen, als bisher gedacht. Insgesamt werden rund 80 Prozent der Wild- und Nutzpflanzen von Insekten bestäubt: von Honigbienen, aber auch von Wildbienen, Schwebfliegen, Käfern und speziellen Schmetterlingen.

Forscher um Laura A. Burkle von der Washington University haben die Entwicklung der Blüten-Bestäuber-Systeme in Illinois in den vergangenen 120 Jahren untersucht. Dazu konnten sie auf Daten des Insektenforschers Charles Robertson zurückgreifen. Er hatte im späten 19. Jahrhundert in mühevoller Kleinarbeit die Bestäuber bestimmter Pflanzen in der Nähe von Carlinville kategorisiert. Die Gegend veränderte sich im Laufe der Jahrzehnte: Wälder wichen Ackerflächen, und im Winter und Frühling stieg die Durchschnittstemperatur um zwei Grad Celsius. In den 1970er-Jahren gab es bereits eine erste Überprüfung der Robertson-Daten.

In den Jahren 2010/2011 studierten Burkle und ihr Team erneut das Gebiet. Das Ergebnis: Mittlerweile lebt hier nur noch die Hälfte der Bienenarten, die es vor 120 Jahren noch gab. Die Bestäubungsrate ist auf ein Viertel gesunken, und die Qualität der Bestäubung hat drastisch abgenommen. Flogen früher noch viele Arten bestimmte Blüten an, so sind es heute oft nur noch wenige.

Das Fazit der Forscher: Die Bestäuber-Systeme verarmen in Illinois – und nicht nur dort. Wegen der Umweltveränderungen gibt es diesen Trend weltweit, was sich unweigerlich auch auf die Obst- und Gemüseernten auswirken wird.

Kann man Bestäuber ersetzen?

Wenn sich das Sterben der wilden Bestäuberinsekten nicht drastisch auf die Nahrungsmittelproduktion auswirken soll, müssen also Wege gefunden werden, die Bestäubungsleistung zu ersetzen – so wie es viele Imker bereits mit ihren Honigbienenvölkern versuchen.

Und an dieser Stelle kommt die zweite "Science"-Studie ins Spiel. Hier haben Forscher um Lucas A. Garibaldi von der argentinischen Universidad Nacional de Rio Negro und Alexandra-Maria Klein, die an der Leuphana Universität Lüneburg Ökosystemfunktionen untersucht, sich die Bestäubungsleistung der wilden Insekten weltweit angesehen und sie mit der von Honigbienen verglichen. Die Forscher haben 41 Anbausysteme auf 600 Feldern auf allen Kontinenten (außer in der Antarktis) untersucht.

"Wir konnten zeigen, wie wichtig wild lebende Insekten für die Kulturpflanzenbestäubung sind", sagt Klein. Denn bei der Bestäubung durch Honigbienen ist der Fruchtansatz geringer, als wenn andere Insekten den Pollen von Blüte zu Blüte tragen.

Die Vielfalt der Insekten nimmt ab

"Die Bestäubung von Blütenpflanzen durch wilde Insekten ist eine gefährdete Dienstleistung der Ökosysteme, da die Vielfalt und Masse der Insekten in vielen Ökosystemen abnimmt", scheiben die Wissenschaftler. Auf vielen Feldern und in Plantagen werden Honigbienen als zusätzliche Bestäuber eingesetzt. "Es ist bislang unklar, welchen Effekt der Niedergang der wilden Bestäuber auf die Nutzpflanzen hat, und ob der zunehmende Einsatz von Honigbienen den Schwund der wilden Bestäuber auffangen kann, oder ob er nicht sogar deren Verschwinden verstärkt", sagt Klein.

Fanden die Forscher viele Honigbienen an den Blüten, so stieg die Rate der Fruchtbildungen nur in 14 Prozent der untersuchten Systeme. Bestäubten Wildbienen, Schwebefliegen und Käfer die Blüten, wurden wesentlich mehr Blüten zu Früchten. Die Bestäuber erledigten ihren Job unabhängig davon, ob Honigbienen anwesend waren oder nicht.

"Die Honigbienen ergänzen die Bestäubung der wild lebenden Insekten – ersetzen können sie ihre Bestäubungsleistung aber nicht", sagt Klein. Die Schlussfolgerung: Auch wenn Honigbienen als Bestäuber gebraucht werden, können sie nur gemeinsam mit den Wildinsekten eine optimale Bestäubung gewährleisten. Wer also die Versorgung mit Obst, Nüssen und Gemüse weltweit aufrechterhalten oder sogar verbessern will, darf nicht alleine auf Honigbienen setzen.

Bestäubung auch bei schlechtem Wetter

"Bei Mandelbäumen und vielen Obstsorten brauchen die Pflanzen zur Fruchtbildung Pollen von anderen Sorten. Honigbienen sind aber sehr ortstreu. Das heißt, sie fliegen einen Mandelbaum an und fliegen an diesem einen Baum von Blüte zu Blüte", erklärt Klein. "Das bringt für die Fruchtbildung nicht viel. Sind aber Wildbienen anwesend, so werden die Honigbienen gestört. Sie bleiben nicht so lange an den Blüten des einen Baumes, sondern fliegen auch andere Bäume von anderen Sorten an. Die Bestäubungsleistung im Hinblick auf die Fruchtbildung ist dadurch viel höher."

Wilde Insekten haben zudem auch andere Vorlieben als Honigbienen: Diese fliegen am liebsten in Blüten, die in der Sonne blühen. Wild lebende Insekten besuchen auch Blüten im Schatten, oder sie bestäuben auch bei schlechtem Wetter und zu anderen Tageszeiten.

Dass wilde Insekten mehr Schutz benötigen, haben andere Studien bereits gezeigt. Im Rahmen des EU-Forschungsprojektes Alarm wurden in Großbritannien und den Niederlanden schon im Jahr 2006 Hunderte Bestäubungssysteme untersucht. Dabei zeigte sich, dass die Vielfalt von Insekten und Pflanzen in den damals untersuchten 25 Jahren drastisch abgenommen hatte. In 80 Prozent der untersuchten Gebiete sank die Zahl der Arten vor allem wegen der Umweltzerstörung deutlich.

"Der ökonomische Wert der Bestäubung liegt pro Jahr bei über 150 Milliarden Euro", sagt Josef Settele, Ökologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle, der das Alarm-Projekt koordiniert hat und Bestäubungssysteme erforscht. "Das ist die reine Leistung, die die Insekten einfach so erbringen. Müssten wir die Insekten aber in der Bestäubung beispielsweise durch menschliche Handarbeit ersetzen, so wären die Kosten wesentlich höher."

Biologische Landwirtschaft braucht ihre Zeit

Der Weg aus dem Dilemma ist nicht einfach. Ein Schwenk hin zur biologischen Anbauweise etwa ist nicht sofort erfolgreich. Denn häufig sind die Lebensräume der wilden Insekten schon zerstört. Um sie wieder anzusiedeln, müssen Trockenmauern, Blühstreifen, Hecken und Regionen mit Gestrüpp aufgebaut werden. Bis die Insekten wieder nisten, dauert es lange Zeit.

Doch diese Zeit sollten sich Landwirte wohl nehmen. Denn sowenig es ohne die Honigbiene geht, sowenig geht es ohne ihre wilden Verwandten. "Wildbienen und andere Bestäuber in der Landwirtschaft einzusetzen ist schwierig", sagt Settele.

"Denn die meisten Arten leben solitär, also nicht wie Honigbienen im Stock. Man kann sie also nicht wie Honigbienen auf kleinstem Raum halten und, wie etwa auf den Mandelbaumplantagen in Kalifornien, von einem Standort zum nächsten transportieren." Wilde Bestäuber zu züchten sei unrealistisch - man müsse ihnen eine Umgebung schaffen, in der sie "freiwillig" nisten.>


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Crónica viva del Perú online

2-3-2013: Los insectos silvestres son más importantes que la abeja de casa - declinan los dos



2.3.2013: Die Wild-Insekten sind wichtiger als die Hausbienen - und beide Bestände gehen zurück
de / aus: Crónicaviva online: Peligra la polinización por la desaparación de abejas; 2-3-2013;
http://www.cronicaviva.com.pe/index.php/mundo/america/62671-peligra-la-polinizacion-por-desaparicion-de-abejas

<BUENOS AIRES .- La desaparición de las abejas a consecuencia de una enfermedad que elimina a la mayor parte de las colmenas, angustia desde hace una década a los apicultores de toda Europa y la mitad de los Estados Unidos.

Ante ello se realizan investigaciones sobre los parásitos, virus, bacterias y condiciones ambientales que lastiman a estos insectos domésticos.

Los últimos datos, sin embargo, indican que esos trabajos han errado el tiro. No porque estén mal hechos, sino porque el problema realmente grave está en otro sitio: en los insectos polinizadores silvestres, que son los responsables de gestionar de la mayor parte de los cultivos esenciales para la alimentación mundial. Y que lo están pasando todavía peor que sus camaradas domesticadas.

Un consorcio internacional coordinado por Lucas Garibaldi, del Consejo Nacional de Investigaciones Científicas y Técnicas en San Carlos de Bariloche, Argentina, ha revelado en una investigación masiva sobre 41 de las principales plantas de cultivo en los cinco continentes que no son las abejas de colmena, sino los insectos silvestres –muchos de ellos también abejas— los que polinizan esos cultivos con mayor eficacia.

El trabajo de los polinizadores silvestres produce el doble de fruta (o frutos, más en general) que el de sus colegas asalariadas. Esta es la mejor forma de medir el rendimiento de estos insectos: el fruto es el resultado directo de la polinización de una flor; y las semillas son el indirecto.

La principal conclusión del macro estudio es que, pese a que las colmenas de los apicultores pueden ayudar en la tarea de polinizar los cultivos, curarlas de sus enfermedades puede ser un empeño demasiado costoso. Aunque tuviera un éxito del 100% --y en la actualidad nos aproximamos más al otro extremo de la escala—, la apicultura no podrá nunca cubrir la baja de los polinizadores de campo abierto, si esta llegara a producirse. Y lo peor es que ya da signos.

“La supervivencia humana depende de muchos procesos naturales, o servicios de los ecosistemas, que no suelen contabilizarse en los estudios de mercado”, escriben Garibaldi y sus colegas en Science. “La degradación global de esos ‘servicios’ empobrece la capacidad de la agricultura para satisfacer la demanda de una población humana cada vez más numerosa y con más recursos”.

La polinización por los insectos silvestres es un paradigma entre esos servicios ecosistémicos, y uno de los más vulnerables, según los científicos del consorcio. No solo la abundancia, sino también la diversidad de estos trabajadores ‘espontáneos’, está declinando en todos tipo de campos de cultivo.>

Conclusión: radiación de celulares y de WiFi

Así cuando todos los insectos son afectados de una reducción en todo el mundo, así la causa debe ser una causa mundial, y eso solo puede ser la radiación de los celulares y computadoras WiFi.

Cuando instalan una zona grande sin celulares y sin WiFi así van a ver que los insectos se recuperarán. ¿Dónde es ese experimento?

Michael Palomino, 2-3-2013



<BUENOS AIRES. - Das Verschwinden der Bienen ist die Folge einer Krankheit, die die meisten Bienenvölker vernichtet. Seit 10 Jahren beobachten die Imker diese Krankheit auch in Europa und in der mittleren "USA".

Die Untersuchungen erstrecken sich auf Parasiten, Virus, Bakterien und Umweltbedingungen, die den Hausbienen Mühe bereiten.

Die neuesten Daten jedoch zeigen an, dass all diese Forschungsarbeiten am Ziel vorbeischiessen. Nicht, weil die Untersuchungen schlecht ausgeführt wären, sondern weil das wirklich schlimme Problem an einer anderen Stelle liegt: an den bestäubenden Wildinsekten, die den Hauptteil der Kulturen für die weltweite Ernährung bestäuben. Und diesen Wildinsekten geht es noch schlechter als ihren Hausinsekten-Kameraden.

Ein internationales Konsortium unter Leitung von Lucas Garibaldi vom Nationalrat für wissenschaftliche und technische Untersuchungen in der Stadt San Carlos de Bariloche in Argentinien hat in einer gross angelegten Untersuchung über 41 der kultivierten Hauptpflanzen auf den fünf Kontinenten herausgefunden, dass es nicht die Bienenstock-Bienen sind, sondern die Wild-Insekten - viele davon ebenfalls Bienen - die diese Kulturpflanzen mit hoher Effizienz bestäuben.

Die Arbeit der wilden Bestäuber-Insekten bringt die doppelte Menge Früchte (oder Produkte, genereller formuliert) als die Arbeit der Hausbienen. Dies ist die beste Form, die Leistungsfähigkeit der Insekten zu messen: Die Frucht ist das direkte Resultat der Bestäubung einer Blume; und die Samen sind das indirekte Resultat.

Die Haupt-Schlussfolgerung dieser Makro-Studie ist, dass, obwohl die Hausbienen auch zur Bestäubung beitragen, es im Vergleich zur Effizienz zu viel kostet, bei den Hausbienen-Völkern weiter nach Ursachen für die Schäden zu forschen. Obwohl eine 100%-ige Effizienz vorliegen müsste - gegenwärtig geht es eher gegen 0% - so konnten die Imker doch nie das Fehlen der wilden Bestäuber ausgleichen. Und das Schlimmste ist, dass da bereits Anzeichen vorhanden sind.

"Die Überlegenheit des Menschen hängt von vielen natürichen Prozessen ab, oder von Diensten des Ökosystems, die in den Marktstudien schlichtweg überhaupt nie aufgeführt werden", schreiben Garibaldi und seine Kollegen in der Zeitschrift "Science". "Die globale Nichtbewertung dieser 'Dienste' lässt die Fähigkeiten in der Landwirtschaft für die Naturpflege verarmen, und gleichzeitig steigt die Weltbevölkerung immer weiter an und verbraucht immer mehr Ressourcen."

Die Bestäubung durch die wilden Insekten ist ein Paradigma einer dieser Dienste des Ökosystems, und es ist eines der verletzlichsten, so die Forscher des Konsortiums. Nicht nur die Menge, sondern auch die Verschiedenheit dieser 'spontanen' Arbeiter, nimmt bei allen Arten der wilden Bestäuber ab.>

Schlussfolgerung: Handy-Strahlen und WiFi-Strahlen

Wenn nun alle Insekten der ganzen Welt von einem Rückgang betroffen sind, dann muss der Grund ein weltweiter Grund sein, und das können nur die Handystrahlen und Computer-WiFi-Strahlen sein.

Wenn ein grosses Gebiet definiert wird, wo es keine Handys und kein WiFi geben darf, dann wird man sehen, dass sich dort die Bestände der Insekten erholen werden. Wo ist denn dieses Experiment?

Michael Palomino, 2.3.2013





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29.4.2013: EU erwägt nun doch das Verbot von Pestiziden, und die kriminellen, schweizer Gift-Firmen wie die kriminelle Syngenta protestieren

aus: Tagesanzeiger online: Bienensterben: EU entscheidet über Pestizid-Verbot; 29.4.2013;
http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Bienensterben-EU-entscheidet-ueber-PestizidVerbot/story/25810428

<Umweltschützer verlangen ein Verbot bestimmter Pestizide. Diese stehen im Verdacht, das aktuelle Bienensterben zu verursachen. Gegen ein Verbot machen Chemiekonzerne mobil – darunter die Schweizer Syngenta.

Die EU-Staaten stimmen heute in Brüssel über ein Teilverbot von bestimmten Pestiziden ab, die als gefährlich für Bienen gelten. Ein Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, drei sogenannte Neonikotinoide für den Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps sowie Baumwolle für vorerst zwei Jahre zu verbieten.

Eine erste Abstimmung der EU-Staaten im März hatte keine klaren Mehrheiten ergeben, Deutschland enthielt sich. Kommt es in der nun im EU-Berufungsausschuss angesetzten Abstimmung erneut zu einem Patt, kann die EU-Kommission über ein Verbot entscheiden. Die drei Pestizide stehen im Verdacht, das Bienensterben zu verursachen.

In welcher Gefahr schweben die Bienen?

Wie gefährlich sind Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam für Bienen? Sehr, sagen Umweltschützer und verweisen auf das Bienensterben in Europa. Sie fordern von den EU-Staaten, sich in der kommenden Woche bei einer entscheidenden EU-Abstimmung für ein Teilverbot der umstrittenen Pflanzenschutzmittel auszusprechen.

Da sich die EU-Länder aber uneins sind, könnte die Entscheidung am Ende bei EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg liegen – der ist zum Schrecken der Agrarindustrie für das Verbot. «Diese Stoffe sind Nervengifte», warnt Walter Haefeker, Präsident des europäischen Berufsimkerverbandes (EPBA).

Führen diese zur Gruppe der hochwirksamen Neonikotinoide gehörenden Pestizide nicht zum Tod, seien die Folgen für Bienen dennoch katastrophal: Die Chemikalien können die Tiere Haefeker zufolge so schädigen, dass sie ihre Stöcke nicht mehr finden, ihren Artgenossen nicht mehr per «Bienentanz» den Weg zu Futterquellen weisen können oder sie unfähig werden, sich um Nachwuchs zu kümmern.

Oft wird direkt das Saatgut mit den Chemikalien gebeizt. In den Fokus gerieten die Insektenschutzmittel in Deutschland im Jahr 2008: «Die Pestizide lösten damals am Oberrhein ein Sterben von Bienenvölkern in einer vorher nicht gekannten Dimension aus», sagte der deutsche Bund für Umwelt und Naturschutz.

Saatgutbeizung untersagt

Die deutsche Regierung untersagte daraufhin bereits die Saatgutbeizung für Mais und Getreide mit diesen Insektiziden. Die Umweltschutzorganisation fordert jedoch ein vollständiges Verbot, da sich die Stoffe in Boden und Grundwasser ablagerten, auch andere Insekten als Bienen tödlich vergifteten und somit für den Hungertod vieler Vögel verantwortlich seien.

Zu Jahresbeginn bekamen Kritiker Rückenwind, als die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit vor «etlichen Risiken für Bienen» durch die vom deutschen Agrarriesen Bayer CropScience und dem Schweizer Syngenta-Konzern hergestellten Stoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam warnte.

EU-Gesundheitskommissar Borg reagierte mit dem Vorschlag, sie beim Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps sowie Baumwolle für vorerst zwei Jahre zu verbieten.

Bei Bayer CropScience und Syngenta schrillten daraufhin die Alarmglocken: Gemeinsam gingen die Konzerne mit einem Bienen-«Aktionsplan» in die Offensive, der etwa Investitionen in die Bekämpfung von Krankheitserregern vorsieht. «Denn die schlechte Gesundheit von Bienen und der Verlust von Völkern hat eine Vielzahl von Faktoren: Das ist neben schlechten Umweltbedingungen ganz besonders die Varroa-Milbe», sagt ein Sprecher von Bayer CropScience unter Verweis auf wissenschaftliche Studien.

Die Kritik der einflussreichen Agrarriesen an den Vorschlägen Borgs wurde von einem Teil der EU-Staaten offenbar geteilt: Im März ergab eine erste Abstimmung weder eine klare Mehrheit für noch gegen das Teilverbot, Deutschland enthielt sich. Der Kommissar macht nun einen neuen Versuch, es kommt es zum entscheidenden Votum im Berufungsausschuss.

«Obwohl immer deutlicher wird, welche desaströsen Auswirkungen diese neonikotinoiden Pestizide auf die Honigbienen und andere Bestäuber haben, befürchten wir, dass die EU-Mitgliedstaaten unter dem Druck der Chemieindustrie den Vorschlag der Kommission scheitern lassen könnten», sagt Martin Häusling, EU-Abgeordneter der deutschen Grünen. Haefeker ist besonders besorgt, dass Deutschland einknickt und das Pestizidverbot ablehnt.

Aus EU-Kommissionskreisen in Brüssel heisst es: «Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass es wieder keine qualifizierte Mehrheit für eine Richtung gibt.» Für Bayer und Syngenta wäre das eine schlechte Nachricht. Denn bei einem erneuten Patt liegt die Entscheidung diesmal allein bei Verbotsbefürworter Borg. (mw/AFP)>

Kommentar: Pestizide vergiften alles

Pestizide gehören generell verboten, schon die Produktion sollte verboten sein, denn es werden Pflanzen vergiftet, Früchte und Gemüse vergiftet, die Insekten werden vergiftet, die Menschen, die damit arbeiten, werden vergiftet, und zuletzt wird auch der Erdboden auf Jahrzehnte vergiftet. Wieso produziert die Syngenta solche Gifte? Weil sie nicht lesen will. Die Landwirtschaft ist auf der flaschen Spur.

Michael Palomino, 29.4.2013



Standard
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24.5.2013: Ein paar Einschränkungen bei den Killer-Pestiziden in der EU

aus: Der Standard online: Bienensterben: EU beschließt Pestizid-Verbot mit vielen Ausnahmen; 24.5.2013;
http://derstandard.at/1369361531263/Bienensterben-EU-weite-Beschraenkungen-fuer-Pestizide-ab-Dezember

<Kommission schränkt Einsatz von Neonicotinoiden ab Dezember teilweise ein.

Brüssel - Die EU-Kommission setzt beim Einsatz von Pestiziden wegen der Gefahr des Bienensterbens nun Maßnahmen. Sie kündigte am Freitag an, dass es ab Dezember eine EU-weite Beschränkung für Pestizide geben werde. Vor allem geht es um die umstrittenen Pestizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiametoxam, die zur Gruppe der Neonicotinoide gehören.

Es sei festgestellt worden, dass diese Pflanzenschutzmittel die europäische Population der Honigbienen gefährdeten, hieß es. Die Beschränkung wird am 1. Dezember 2013 in Kraft treten und soll spätestens nach Ablauf von zwei Jahren überprüft werden. Die betreffenden Pestizide werden zur Behandlung von Pflanzen- und Getreidearten verwendet, die Bienen und andere bestäubende Insekten anziehen.

Ausnahmen bei Getreide- und Gemüsesorten

Wie die Umweltschutz-NGO Global 2000 in einer Aussendung erklärt, dürfen die genannten Pestizide nicht mehr auf Mais, Raps, Sonnenblume, Baumwolle, Sommergetreide und Kürbis angewendet werden. Ausgenommen vom EU-Verbot seien jedoch Wintergetreide, Zuckerrübe, Karotten, Zwiebel und zahlreiche andere Kulturen sowie der gesamte Obst- und Weinbau.

"Das entspricht in Österreich einer Fläche von rund 500.000 Hektar, auf der auch zukünftig Neonicotinoide ausgebracht werden dürfen, welche für Bienen 7000-mal giftiger sind als das Insektizid DDT und die sich aufgrund ihrer Persistenz in Boden und Wasser anreichern können", warnt Helmut Burtscher, Umweltchemiker bei GLOBAL 2000. Die Teilverbote der EU würden zu kurz greifen, es müsse ein generelles Verbot der Neonicotinoide geben.

Schutz der Honigbienen

EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg hingegen erklärte, angesichts der zahlreichen Gefahren, die im wissenschaftlichen Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit ermittelt wurden, "habe ich mich letzten Monat verpflichtet, mein Möglichstes zu tun, um dafür zu sorgen, dass unsere Honigbienen geschützt werden". Die jetzige Maßnahme sei "ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Sicherstellung einer gesünderen Zukunft für unsere Honigbienen".

Die EU-Staaten müssen die bestehenden Zulassungen widerrufen oder ändern, um bis zum 30. September 2013 den EU-Beschränkungen nachzukommen. Sie können den Verbrauch vorhandener Bestände bis höchstens zum 30. November zulassen. Die nationalen Behörden sind dafür verantwortlich, dass die Beschränkungen eingehalten werden.

"Politik in Österreich gefordert"

Zu der neuen Verordnung heißt es vonseiten von Greenpeace: "Die Abgeordneten im österreichischen Parlament sind jetzt aufgerufen, ihren Worten zum Bienenschutz auch Taten folgen zu lassen und ein vollständiges Verbot der drei Bienenkiller-Pestizide zu beschließen." Bundeskanzler Werner Faymann hätte sich dafür ja bereits ausgesprochen.

Österreich müsse endlich Vorreiter im Bienenschutz werden, heißt es von Greenpeace weiter: "Nur mit einem grundlegenden Wandel der Landwirtschaft hin zu bienenfreundlichen, biologischen Landwirtschaftsformen werden wir das Bienensterben wirksam beenden können." (APA/red, derStandard.at, 24.5.2013)



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Schweiz 30.5.2013: Bienenvölker werden nun auch gestohlen und mit Hightech verteidigt

aus: 20 minuten online: St. Gallen: Imker kämpfen mit GPS gegen Bienendiebe; 30.5.2013;
http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/10506377

<Bienenvölker werden immer häufiger zu Diebesgut. Unter Verdacht stehen andere Imker. Nun setzen sich Toggenburger Imker mit High-Tech-Mitteln zur Wehr.

Der Berufsimker Jakob Künzle hat seine 300 Völker im Toggenburg speziell gesichert: «In all meinen Bienenkästen befinden sich GPS-Sender», sagt Künzle. Würden diese nur um 50 Zentimeter verschoben, werde sofort Alarm ausgelöst. Zudem habe er mehrere sogenannten Wildfallen-Kameras mit Bewegungssensoren aufgestellt: «Macht sich jemand an den Völkern zu schaffen, bekomme ich davon ein Bild auf mein Handy übermittelt.»

Der Grund für die Vorsichtsmassnahmen: Schweizer Bienen sind ein immer rareres Gut. Ein grosses Volk kann pro Jahr bis zu 50 Kilo Honig produzieren – das entspricht einem Ertrag von rund 1200 Franken.

Im Winter sind viele Völker verloren gegangen

Dass ganze Völker einfach geklaut werden, weiss auch Christian Andri, Präsident des Vereins Hinterthurgauer Bienenfreunde: «Einem Vereinsmitglied sind mehrere Königinnen und Jungvölker gestohlen worden», sagt Andri. Die Züchter vermuten, dass andere Imker hinter den Diebstählen stecken.

Jetzt sind sie auf der Hut: «Weil über den Winter viele Völker verloren gegangen sind, ist der Anreiz gewachsen, sich an einem anderen Ort zu bedienen», so Robert Sieber, Vizepräsident des Vereins Deutschschweizerischer und Rätoromanischer Bienenfreunde gegenüber dem Regionaljournal SRF.

(tob)>


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31.5.2013: Veganer Honigersatz mit Fichtennadelhonig

von : Facebook: zami glaubnixmehr
https://www.facebook.com/zami.glaubtnixmehr

Wenn es keinen Honig mehr gibt, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Man kann ähnliche, mineralreiche Substanzen zum Beispiel mit Fichtennadeln herstellen:

<Veganer Fichtennadelhonig/sirup

100 g Fichtentriebe (Sammelzeit April bis Juni)
500 ml Wasser
500 bis 550 g Rohrzucker
Etwas Zitronensaft

- Fichtentriebe kurz säubern, in einen kleinen Kochtopf geben und mit dem Wasser bedecken
- 5 bis 10 Minuten aufkochen lassen
- Topf über Nacht stehen lassen
- Küchensieb auf einen Messbecher setzen und den Sud abgießen. Nadelreste ausdrücken.
- Zucker im gleichen Verhältnis zu der Menge an Flüssigkeit abwiegen
- Flüssigkeit durch ein Teesieb (entfernt die letzten Stückchen) in sehr großen Topf gießen
- Zusammen mit etwas Zitronensaft und dem Zucker auf hoher Stufe kochen. Dabei niemals den Raum verlassen und regelmäßig in kurzen Abständen umrühren.
- Mit einem Teelöffel etwas Honig auf einen Teller geben und die Konsistenz prüfen
- Bei Wunschkonsistenz in saubere Gläser abfüllen und diese 10 Minuten auf den Kopf stellen

Zubereitungszeit ohne Sammelzeit: 1 Tag und 1,5 Stunden

Lecker als veganer Honigersatz auf Brot, als Sirup auf Eis oder aufgelöst in Wasser.
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11.6.2013: <Frage & Antwort, Nr. 278: Wie machen Bienen Wachs? >

aus: n-tv online; 11.6.2013;
http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Wie-machen-Bienen-Wachs-article10730476.html

<Einen Teil ihrer Tracht verbrauchen die Bienen für den Wabenbau. Er wird nicht als Honig eingelagert.

Von Andrea Schorsch

In diesem Frühjahr habe ich noch nicht viele Bienen gesehen. Aber meine Bienenwachskerze habe ich mal wieder angezündet. Wie machen die Bienen das eigentlich? Wie gelingt es ihnen, Wachs zu produzieren? (fragt Wilfried K. aus Soest)

Bienenwaben faszinieren schon allein durch ihre regelmäßige Sechseckstruktur. Doch auch das Material, aus dem sie gebaut sind, hat es dem Menschen angetan. Es duftet. Und es brachte Licht ins Leben. Denn aus Bienenwachs wurden schon in der Antike Fackeln und Kerzen hergestellt. Im Mittelalter war es ein so wertvolles Handelsgut, dass nur Kirchen und Adelshäuser es sich leisten konnten.

In Bienenwachs steckt einiges an Energie. Um es zu produzieren, erhöhen die Bienen ihren Fettstoffwechsel. Dafür brauchen sie viel Zucker. Deswegen geht der Wabenbau immer an die Nahrungsreserven der Tiere. Schätzungen zufolge müssen die Bienen für ein Kilogramm Wachs in einer solchen Menge Nektar zu sich nehmen, dass dieser für mindestens vier, vielleicht sogar für zehn Kilogramm Honig gereicht hätte. Das erklärt, warum Bienen nur von April bis Juli Wachs erzeugen. In dieser Zeit herrscht ein gutes Nektarangebot.

Nur Baubienen produzieren Wachs

Es sind nur die Arbeiterinnen unter den Honigbienen, die Wachs produzieren können – und auch das nur in der Phase, in der sie als Baubienen aktiv sind. Das bedeutet, etwa vom 14. bis zum 16. Tag ihres Lebens, denn das ist bei Arbeiterinnen stark strukturiert. Mit dem Wabenbau sind sie beschäftigt, nachdem sie das Säubern der Zellen sowie die Versorgung von Larven und Königin erledigt haben. Nach dem Wabenbau ist die Arbeiterin als Wachbiene am Eingang des Bienenstocks im Einsatz. Ab dem 21. Lebenstag sammelt sie dann Pollen und Nektar. Gute drei Wochen bleiben ihr dafür. Dann stirbt sie. Nur Winterbienen werden älter.

Wie genau nun das Wachs entsteht? Die Arbeiterinnen haben an den hinteren Bauchschuppen acht Drüsen, vier auf jeder Seite, aus denen sie das Wachs absondern. Die Drüsen haben engen Kontakt zum Fettkörper. Der nämlich liefert die langkettigen Fettsäuren, aus denen sich das Wachs zusammensetzt. Kleine, farblose und durchscheinende Plättchen entstehen auf diese Weise. Sie sind brüchig und fast kristallin. Mit einem Hinterbein nimmt die Biene die Plättchen ab und reicht sie nach vorne zu ihren Mundwerkzeugen. Mit denen knetet sie das Plättchen durch. Dabei gelangt Speichel ins Rohwachs, und erst dadurch wird das Material geschmeidig. Für ein Kilogramm Wachs müssen die Bienen rund 1,25 Millionen Plättchen absondert haben.

Je älter, desto dunkler

Einmal verbaut, verfärbt sich das Wachs: Es wird gelb oder auch rot bis braun. Das hängt unter anderem von den Pollen ab, die in den Waben eingelagert werden. Sind in den Waben Brutzellen angelegt, so enthalten sie auch Reste von Häutungen sowie den Kot der Larven. Beides wirkt sich ebenfalls auf die Farbe des Wachses aus. Während frisches Wachs weiß ist, werden die Waben mit der Zeit immer dunkler, über goldgelb bis hin zu dunkelbraun.

Übrigens: Bienenwachs ist vielseitig verwendbar. Die Menschen der Jungsteinzeit stopften damit Löcher in den Zähnen. Heute umhüllt das Bienenprodukt manche Süßigkeit, damit die einzelnen Bärchen und Lakritzen in der Tüte nicht zusammenkleben. Auch in Kosmetikprodukten, wie zum Beispiel Cremes, wird Bienenwachs als Grund- oder Zusatzstoff verwendet. Außerdem kommt es in der Restauration alter Möbel und Gemälde und beim Wachsen von Parkettböden zum Einsatz.

Quelle: n-tv.de>


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17.7.2013: Sehr wenig Honig im Jahr 2013 wegen schlechten Wetters und Schädlingen

aus: n-tv online:
Imker sind machtlosBienen produzieren sehr wenig Honig; 17.7.2013;
http://www.n-tv.de/wissen/Bienen-produzieren-sehr-wenig-Honig-article11006276.html

<Die Honigernte fällt dieses Jahr sehr schlecht aus. Ganze Bienenbestände sind in Gefahr. Nicht nur der lange Winter, sondern auch Pestizide und winzige Spinnentiere machen den unverzichtbaren Insekten zu schaffen. Die Varroa-Milbe nämlich hat verheerende Folgen für die Bienen.

Durch den langen Winter ist die Honigernte im Frühjahr bundesweit schlechter ausgefallen als üblich. Wegen der langen Kälteperiode haben die Bienen die Blütephase von Raps und Löwenzahn verpasst. "Als alles auf einen Schlag blühte, hatten viele Völker noch keine Flugbienen und konnten nicht ausschwärmen", sagte die Sprecherin des Deutschen Imkerbundes, Petra Friedrich. Der Verband rechnet damit, dass deutscher Honig in diesem Jahr einen deutlich geringeren Marktanteil als die sonst üblichen 20 Prozent erreichen wird. Zwar sei die Frühjahrsernte auch im letzten Jahr schlechter als üblich gewesen, "aber damals hatten die Imker noch Vorräte aus dem Jahr 2011, das gut gewesen ist", sagt Friedrich. "Nun sind die Kammern leer."

Auch Werner Mühlen, Bienenbeauftragter der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, zieht eine negative Frühjahrsbilanz: "Die Ernte ist deutlich geringer, weil alle Pflanzen plötzlich und gleichzeitig geblüht haben." Als der lange Winter vorbei war, hatten die Bienen zwar Honig produziert, mussten ihn aber in der folgenden Kälteperiode gleich wieder verbrauchen, "um zu heizen", so Mühlen. Er bedauert auch, dass sich diese schlechte Ernte eigentlich gar nicht auf den Verbraucher auswirkt: "Die Imker haben zwar weniger eigenen Honig, der wird dadurch aber nicht teurer - das ist schlecht und schade." Seine Prognose für die Sommerernte ist dagegen positiv: Vor allem die jüngste Hitze- und Wärmeperiode sei "fantastisch" für die Bienen.

Imker Michael Krusch hat den Einfluss des langen Winters auf seine Bienenstöcke auch gespürt. Gut 50 Prozent weniger Honig als sonst hat er deshalb im Frühjahr geerntet. "Normal sind rund 25 Kilo pro Volk - diesmal habe ich nur 10 Kilo geerntet." Die Bienen seien zu spät in die Gänge gekommen, erklärt er. Fünf Tage frostfrei lassen das Schlüpfen beginnen, das 21 Tage dauert. 21 weitere Tage haben die Bienen "Stockdienst" und fliegen dann erst aus. "Was normal Anfang Februar passiert, dauerte jetzt bis April." Entsprechend weniger Honig erwartet der Imker für das gesamte "Bienenjahr", das von März bis September dauert: "Die Jahresernte von 35 bis 40 Kilo werden wir nicht erreichen."

Varroa-Milbe beeinflusst Gene

Hinzu kommt auch in diesem Jahr wieder der Verlust der Bienen, der von der Varroa-Milbe verursacht wird und etwa 15 Prozent ausmacht. "Im Jahr 2012 waren das über 20 Prozent, normal sind um die 10 Prozent", sagte Friedrich vom Deutschen Imkerbund.

Honigbienen verändern beim Beifall mit der Varroa-Milbe die chemische Struktur der Haut und ihre Gehirnfunktion. Das geht aus einer Studie des französischen Institut national de la recherche agronomique (Inra) hervor, die jetzt in der Zeitschrift "BMC Ecology" veröffentlicht wurde.

Deswegen gilt die Varroa-Milbe als mitverantwortlich für das weltweite Bienensterben. Die winzigen Spinnentiere schwächen auch Larven, indem sie ihnen Flüssigkeit entziehen. Zudem übertragen sie beim Einstechen und Saugen Krankheiten von Biene zu Biene und können so ganze Völker zerstören.

Die Inra-Forscher infizierten einzelne Tiere mit der Milbe. In der Folge veränderte sich die Aktivität von 455 Genen im Gehirn der Bienen. Einige dieser Gene spielen bei Nervenfunktionen und Nahrungssuche eine Rolle. Die Tiere erlitten auch eher Vireninfektionen als andere.

Infizierte Tiere wurden nicht aus ihrem Stock vertrieben, obwohl die Milben Teile auf der Haut verändern, auf deren Basis Bienen Mitglieder ihres Volkes erkennen. "Wir nehmen an, dass sie den Stock freiwillig verlassen, vielleicht als Folge der Genveränderungen im Gehirn", sagte die Leiterin der Studie, Cynthia McDonnell.

EU verbietet Pestizid

Ein weiterer Grund für das Bienensterben sind weltweit genutzte Pflanzenschutzmittel. Zum Schutz der Bienen schränkt die EU den Einsatz des Pestizids Fipronil nun deutlich ein. Das Pflanzenschutzmittel darf zum Beispiel nicht mehr zur Behandlung von Maissamen eingesetzt werden. Das beschlossen Vertreter der EU-Staaten in Brüssel, wie die EU-Kommission mitteilte. Das Einsatzverbot soll ab dem kommenden Jahr gelten, bis Ende Februar darf behandeltes Saatgut noch gepflanzt werden. Nach zwei Jahren soll die EU-Kommission das Teilverbot überprüfen.

Zu den Firmen, die Produkte mit Fipronil herstellen, gehört auch BASF. Die Firma erklärte, das Verbot sei unnötig: "Gemeinsam mit der Mehrheit der Experten bleibt das Unternehmen überzeugt, dass der Niedergang der Bienenbestände von zahlreichen und komplexen Faktoren verursacht wird und dass die Beschränkung von Fipronil nicht zum Bienenschutz beitragen wird." Die Umweltorganisation Greenpeace zeigte sich hingegen erfreut: "Das beschlossene Verbot ist ein weiterer dringend notwendiger Schritt in Richtung Bienenschutz."

"Hohes akutes Risiko für Honigbienen"

Die Europäische Agentur für Lebensmittelsicherheit (Efsa) hatte Fipronil Ende Mai als "hohes akutes Risiko für Honigbienen" eingestuft, wenn es bei Mais eingesetzt werde. Für Maissaat soll das Mittel deshalb ebenso wie für Sonnenblumensamen verboten werden. Für Pflanzen, die vor der Blüte geerntet werden - zum Beispiel Rosenkohl oder Lauch - soll der Einsatz erlaubt bleiben. Ausnahmegenehmigungen soll es für Gewächshäuser geben. Die EU-Kommission muss den Beschluss noch formell annehmen.

Es handelt sich nicht um das erste Verbot, das die EU zum Wohl der Bienen ausspricht: Im Frühjahr beschloss sie bereits Teilverbote für die Pflanzenschutzmittel Clothianidin, Imidacloprid und Thiametoxam. Sie gelten schon ab Dezember.

Quelle: n-tv.de , dpa>


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25.7.2013: Pestizide machen die Bienen anfällig

http://qz.com/107970/scientists-discover-whats-killing-the-bees-and-its-worse-than-you-thought/

<BEE APOCALYPSE NOW: Scientists discover what’s killing the bees and it’s worse than you thought

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