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Merkblatt: Wechseljahre

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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2017: Hormonpflanzen Anis und Fenchel für die Frauen

Hormonpflanzen gleichen die Hormone bei Frauen aus: Anissamen 3mal täglich kauen, oder Grünteile von Fenchel essen, beseitigen Wechseljahrsbeschwerden.

Details: Merkblatt Anis - Merkblatt Fenchel

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Weisser Gänsefuss beseitigt Wechseljahrsbeschwerden: Gänsefusstee

Weisser Gänsefuss als Heilmittel: Um den Saponingehalt zu senken, sollte man die ganze Pflanze oder die Blätter nur getrocknet als Heilmittel verwenden.
aus: https://heilkraeuter.de/lexikon/weisser-gaensefuss.htm

Gänsefusstee innerlich (5-10min. ziehen lassen) 1-3x täglich eingenommen wirkt als leichtes Abführmittel, entzündungshemmend im Mundraum und Magen-Darm-System [Gastritis, Magen-Darm-Geschwüre], hilft angeblich auch gegen rheumatische Schmerzen. Stigmasterol im Gänsefuss sollte den Eisprung fördern. Östrogenähnliche Substanzen regulieren Wechseljahrsbeschwerden.


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Meldungen

29.4.2012: <Hormonumstellung: Wenn Mitte 30 die Wechseljahre einsetzen>

aus: 20 minuten online; 29.4.2012;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Wenn-Mitte-30-die-Wechseljahre-einsetzen-31542580

<von Claudia Arthen, dapd
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Fünf bis zehn Prozent aller Frauen sind von einem vorzeitigen Klimakterium betroffen. Das ist zwar nicht lebensbdrohlich, dennoch sollten Massnahmen ergriffen werden, raten Experten.

Vorzeitige Wechseljahre sind für die meisten betroffenen Frauen ein Schock, bedeuten sie doch das Ende der Reproduktionsfähigkeit.

Die ersten Hitzewallungen kamen während des Urlaubs in Rom. Katharina schob es auf die extrem hohen Temperaturen und die Strapazen der Besichtigungen. Erst zu Hause beim Arzt kam die Ernüchterung: Sie stecke mitten in den Wechseljahren, sagte der Mediziner. Dabei war sie erst 36. Wechseljahre mit Mitte 30? Ist Katharina ein Einzelfall? Mitnichten, sagt die österreichische Wissenschaftsjournalistin und Wechseljahr-Beraterin Sigrid Sator im dapd-Interview.

Sator hat mit zahlreichen Frauen in Katharinas Alter gesprochen: Mit Cordula, die die ersten Wechseljahrbeschwerden schon mit Anfang 30 hatte. Mit Tanja, die mit 37 Jahren spürte, «dass da etwas im Kommen ist». Und mit einer jungen Frau aus Colorado (USA). «Sie war 24 Jahre, als die letzte Regelblutung festgestellt wurde», berichtet Sator.

Fünf bis zehn Prozent aller Frauen sind ihrer Schätzung nach von vorzeitigen Wechseljahren betroffen. «Bei jeder Frau stellen die Eierstöcke die Produktion von Eizellen nach und nach ein», sagt Sator. Meist begännen die ersten Beschwerden des Klimakteriums mit Mitte bis Ende 40, die Menopause, die letzte Regelblutung, hätten Frauen durchschnittlich mit 51 Jahren. «Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, die Wechseljahre sind keine Krankheit», sagt die Sachbuchautorin. Wenn der Funktionsverlust der Eierstöcke jedoch sehr viel früher auftrete, vor dem 40. oder dem 35. Lebensjahr, handele es sich um vorzeitige Wechseljahre.

Bis zu 30 Hitzewallungen in einer Nacht

Ob normale oder vorzeitige Wechseljahre - die Hormonumstellung verläuft bei einigen Frauen eher unauffällig, bei anderen kann sie zu Schlafstörungen, Reizbarkeit, Haarausfall, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie verminderter sexueller Lust führen. Der erste und typischste Hinweis auf die Wechseljahre sind Hitzewallungen und Schweissausbrüche. «Manche Frauen quälen sie ein Jahr, manche sogar fünf Jahre und mehr. Es können drei, aber auch 30 Wallungen an einem Tag oder in einer Nacht sein», sagt Sator. Manche Frauen blieben aber gänzlich von solchen «flushes» verschont.

«Warum die Eierstöcke bei manchen Frauen die Produktion funktionstüchtiger Eizellen frühzeitig einstellen, ist noch unklar», sagt der Präsident des Berufsverbands der Frauenärzte (BVF), Christian Albring. Ursachen könnten Stoffwechsel- oder Autoimmunerkankungen wie Diabetes oder chronische Gastritis sein. Vorzeitige Wechseljahre könnten jedoch auch Folge einer Chemotherapie oder Strahlenbehandlung sein. Diskutiert werden nach Angaben des Frauenarztes auch Faktoren wie die Einnahme bestimmter Medikamente, Stress oder Rauchen. «Raucherinnen kommen in der Regel zwei Jahre früher in die Wechseljahre», sagt Albring. Nikotin stelle die Blutgefässe eng, was zu einer verminderten Durchblutung der Eierstöcke führe.

Bei anderen Frauen sind die vorzeitigen Wechseljahre genetisch bedingt. «Die sind von Geburt an mit einem sparsameren Vorrat von Eizellen ausgestattet sind, der dann einfach früher aufgebraucht ist», sagt Albring. Meist sei die Tendenz zur frühen Menopause vererbt, und auch die Mutter habe ihre Wechseljahre früher als üblich erlebt. Herauszögern oder verhindern lässt sich dieser Vorgang laut dem Mediziner nicht.

«Bin ich überhaupt noch eine Frau?»

«Dass sie in die Wechseljahre kommen könnten, bemerken junge Frauen vor allem an ersten Unregelmässigkeiten des Zyklus», sagt Sator. Andere Begleiterscheinungen wie Schweissausbrüche, trockene Augen, unreine Haut oder morgendliche Gelenkschmerzen würden selten in Zusammenhang mit einem möglichen Beginn der Wechseljahre gesehen. Oft führe auch ein unerfüllter Kinderwunsch die Frauen zum Arzt - «wie traurig, dann hören zu müssen, dass vorzeitige Wechseljahre der Grund sind».

Katharina hat die Diagnose als einen «Riesenschock» erlebt. Ihr Mann habe letztlich nicht verkraftet, «dass ich kein Kind mehr bekommen konnte, irgendwie war ich in seinen Augen keine vollwertige Frau mehr», sagt die Reisebüro-Angestellte.

Viele Partnerschaften zerbrächen an den frühen Wechseljahren, bekräftigt Sator. «Verfrühte Wechseljahre sind kein Drama, keine lebensbedrohende Erkrankung, kein Grund für Schuldgefühle oder Depressionen. Aber sie sind auch kein Spaziergang.» Denn die betroffenen Frauen müssten damit klar kommen, dass ihre Fähigkeit zur Reproduktion erloschen sei und kaum mehr die Chance bestehe, auf natürlichem Weg ein Kind zu bekommen.

Frauen, die vorzeitig in die Wechseljahre kommen, benötigen eine Hormonersatztherapie mit Östrogenen und Gestagenen - daran geht für Frauenarzt Albring kein Weg vorbei. «Geht die Produktion an Östrogenen zurück, steigt das Risiko für Osteoporose sowie für Herz-Kreislauf- und Gefässerkrankungen», sagt der Mediziner. Denn Östrogen schütze Knochen und Gefässe. Komme eine Frau mit 50 in die Wechseljahre, liege noch eine Lebensspanne von etwa 30 Jahren vor ihr. «Bei gesunden, beschwerdefreien Frauen reicht der Schutz durch die Hormone meist für diese Zeit», sagt Albring. Bei jungen Frauen dagegen sei ohne Behandlung «der Knochenschwund programmiert». Meist ersetzten Ärzte die Hormone bis etwa 50, «also zu dem Alter, an dem die Frau physiologisch in die Wechseljahre käme». Neben einer Hormonersatztherapie sind nach dem Rat des BVF-Präsidenten eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung besonders wichtig.

Sator rät, sich Klarheit zu verschaffen und bei einem Gynäkologen den Hormonstatus überprüfen zu lassen. Bestätige sich der Verdacht, sollten Frauen den Wandel als Chance begreifen und sich bewusst machen, dass Klimakterium «Lebensstufe» heisse und nicht «Alt-Werden». Katharina, die inzwischen 38 ist, hat sich von ihrem Mann getrennt, «als eine Jüngere ins Spiel kam». «Mir geht es so weit ganz gut», sagt sie über ihre Wechseljahre. «Ich kann ja doch nichts daran ändern - also, warum ärgern, hadern, verzweifeln? Ich nehme Hormone und damit hat es sich.»>

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5.1.2013: Vorübergehender Gedächtnisabfall während der Wechseljahre möglich

aus: Der Standard online: Wechseljahre: Hormone verändern Hirnleistung; 5.1.2013;
http://derstandard.at/1356426753386/Wechseljahre-Hormone-veraendern-Hirnleistung

<Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche mehrheitlich nicht von Dauer.

Rochester - Im ersten Jahr nach der Menopause treten besonders häufig und intensiv Gedächtnisstörungen auf. Die Entwicklung kognitiver Probleme zeichnet sich dabei bereits auf dem Weg der 40- bis 50-jährigen Frauen in die Wechseljahre ab.

Wissenschaftler der Rochester Universität in New York haben in einer Studie den Zusammenhang der hormonellen Veränderungen mit der partiellen Leistungsfähigkeit des Gehirns unter die Lupe genommen. Offenbar sind die Erscheinungen jedoch mehrheitlich vorübergehend, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität.

Zusammenhang mit Hormonen

Für die Studie wurden 117 Frauen während ihrer Wechseljahre befragt, regelmäßig in alltäglichen Situationen auf ihre kognitiven Fähigkeiten hin getestet und parallel dazu medizinisch untersucht. Es zeigte sich, dass die zwischenzeitliche Gedächtnis- , Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwäche unmittelbar mit den Veränderungen des Hormonhaushaltes in Verbindung steht und nicht die Konsequenz körperlicher Begleiterscheinungen, wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen, ist.

"Durch die prozessuale und detaillierte Betrachtung in den verschiedenen Phasen der Wechseljahre, verstehen wir Zusammenhänge nun wesentlich besser" sagt Neuropsychologin Miriam Weber und ergänzt: "Das eröffnet uns neue Möglichkeiten zur gezielten Therapie und Hilfestellung - sei es auf medizinischem Wege oder durch Veränderungen des Lebensstils während der unterschiedlichen Phasen der Menopause." (APA, 4.1.2013)>


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