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ESP
Merkblatt: Darmkrankheiten Morbus Crohn 01 (chronische Darmentzündung)
Ursachen: E-Nummern mit Emulgatoren
Heilmittel: selber kochen ohne Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker -- Rohkost gut kauen -- Silberwasser zur Darmreinigung -- Anissamen kauen gegen Bauchweh -- Salzkekse gegen Durchfall -- Kupferwasser gegen Blutarmut und Anämie -- Blutgruppenernährung -- bei Verstopfung: Mittel gegen Verstopfung wie Apfelkompott, Leber aktivieren mit Walnüssen oder Brennnesselprodukten etc.
Heilmittel Diätprogramme: Morbus-Crohn-Exklusivdiät (CDED) -- Blutgruppenernährung Tabelle Link --
Meldungen
präsentiert von Michael Palomino
Ileokolitis Crohn (Morbus Crohn) - chronische Darmentzündung
https://www.gesundu.de/lexikon/detail/ileokolitis
Morbus Crohn Verlauf
Der Krankheitsbeginn verläuft in der Regel schleichend. Man merkt eine Zeit lang nichts, vielleicht gelegentlich einmal Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und manchmal Fieber. Neben diesen Beschwerden führen die entzündlichen Veränderungen zu einer verschlechterten Ausnutzung der zugeführten Nahrung. Betroffene verlieren daher an Gewicht und weisen häufig einen Mangel an Vitaminen (Vitamine A, C, D, B12 und Folsäure) und Mineralstoffen (Eisen, Zink und Magnesium) auf. Die Folge hiervon sind Müdigkeit, Anämie, Blässe und Infektionsanfälligkeit. Weiterhin kann Blutarmut auftreten. Sie ist die Folge eines ständigen leichten, oft unsichtbaren Blutverlustes.Charakteristisch für den Morbus Crohn ist sein schubweiser Verlauf. Akute Krankheitsphasen werden von langen, praktisch beschwerdefreien Zeiten abgelöst.
Infolge der Erkrankung kommt es zu einer beschleunigten Darmpassage, einer bakteriellen Fehlbesiedlung im Darm und einer schlechteren Nahrungsverwertung. Das kann schließlich zu einer Mangelversorgung des Betroffenen führen. Insbesondere folgende Nährstoffe sind davon betroffen: Eisen, Vitamin B12, Folsäure, fettlösliche Vitamine und Spurenelemente, insbesondere Zink. Die Mangelsituation kann sich durch folgende Krankheiten zeigen: Eisenmangelanämie, Gerinnungsstörungen, Wundheilungsstörungen, Osteomalazie, Nierensteine, Störungen des Immunsystems, Wachstumsstörungen und Geschmacksstörungen.
Einschränkungen bei der Ernährung
Empfehlenswert ist für Sie eine so genannte leichte Vollkost. Das heißt, Sie dürfen im Prinzip alles essen, sollten jedoch Nahrungsmittel, die Sie nicht vertragen, meiden. Beim akuten Schub hilft in manchen Fällen eine Ernährungstherapie mit Flüssignahrung, ggf. auch intravenöse Ernährung.
Zu den oftmals schlecht vertragenen Lebensmitteln zählen:
Gemüse
Hülsenfrüchte, Gurkensalat, Weißkohl, Sauerkraut, Rotkraut, Zwiebeln, Wirsing, Paprika, Grünkohl, Pilze, LauchGetränke
Getränke mit Kohlensäure, Bohnenkaffee, Weißwein, RotweinBrot/Backwaren
frisches Brot, süße und fette BackwarenSonstiges
Frittiertes (z.B. Pommes frites), paniert Gebratenes, fette Speisen, Geräuchertes, Eisbein, zu heiße, kalte und stark gewürzte Speisen, Süßigkeiten, hart gekochte Eier, Kopfsalat, Mayonnaise, Kartoffelsalat, Sahne, rohes Stein- und KernobstNicht empfehlenswerte Lebensmittel
Mobrus Crohn Heilmethoden (gemäss www.gesundu.de)
Nährmittel
Weißmehlprodukte, z.B. Baguette, Brötchen
Süßes
Süßigkeiten jeder Art (incl. Honig, Marmelade etc.), süße Backwaren
Getränke
gezuckerte Getränke (z.B. Obstsäfte, Obstsüßmoste, Limonaden), Alkoholika (z.B. Liköre, Süßweine, Süßbiere)
Medikamente
Bei Morbus Crohn werden starke Immunsuppressiva gegeben, die das Immunsystem blockieren und zu einem Abklingen der Entzündungen im Darm führen. Mittlerweile wurden auch Medikamente entwickelt, die nicht mehr im ganzen Körper wirken, sondern sich speziell an das Immunsystem der Darmzellen wenden. Auch Kortison wird oft in hohen Dosen über längere Zeit eingesetzt. Natürlich haben all diese Medikamente starke Nebenwirkungen.
Neben der üblichen medikamentösen Therapie kann auch die Naturheilkunde dazu beitragen, die beschwerdefreie Zeit zu verlängern. Bewährt haben sollen sich Produkte mit E.coli Nissle 1917 und mit Weihrauch-Extrakt (täglich 3,6 g).
In der Erprobung befindet sich darüber hinaus die Bio-Immuntherapie mit Eiern des Schweine-Peitschenwurmes Trichuris suis. Die geschlüpften Würmer setzen sich im Zwölffingerdarm ab, können dort jedoch höchstens zwei Wochen überleben. Während dieser Zeit stimulieren Sie das Abwehrsystem, wodurch sich die Störungen im Immunsystem zu normalisieren scheinen. Danach lösen sie sich von der Darmwand und werden mit dem Stuhl ausgeschieden. Entsprechende Präparate sind noch nicht im Handel.
Homöop. Arzneimittel
Folgende Aufstellung listet homöopathische Einzelmittel, die bei diesem Beschwerdebild häufig zum Einsatz kommen. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Aloe vera
bei morgendlichem Durchfall mit anschließender Schwäche; Blähungen, Brennen und Pflockgefühl im After, Stuhlinkontinenz.
Arsenicum album
bei häufigen, kleinen, übel riechenden Stühlen mit anschließender Schwäche; Berührungsempfindlichkeit am Bauch, brennende Schmerzen, Nahrungsaversion bereits durch Geruch, After brennt wie Feuer, Angst, Unruhe, ständiger Durst auf kleine Mengen kalten Wassers; Verschlimmerung gegen Mitternacht und durch Ruhe; Besserung durch Wärme.
Graphites
bei schleimigem Durchfall, und stinkenden Blähungen; brennender, wunder After, Heißhunger, Krämpfe in der Magengegend, Frösteln, Traurigkeit, Neigung zu rissiger Haut.
Lycopodium
bei Blähbauch und dünnem übel riechendem Stuhl; evtl. Verstopfung, spätnachmittags Koliken, verträgt keine beengenden Kleidungsstücke, trotz Heißhunger nach wenigen Bissen satt, menschenscheu, misstrauisch und reizbar.
Mercurius solubilis
bei vielen kleinen, blutigen, schleimigen, wundmachenden Stühlen; Gefühl der unvollständigen Entleerung, belegte geschwollene Zunge, vermehrter Speichelfluss, Mundgeruch, klebriger Nachtschweiß; Verschlimmerung durch kalte Luft und Bettwärme.
Natrium chloratum
bei dünnem wässrigen Stuhl, besonders morgens und am späten Vormittag; manchmal Verstopfung, Abmagerung trotz Heißhunger (besonders auf Brot und Salziges), großer Durst.
Silicea
bei Fisteln
Sulfur
bei schleimigem Durchfall, der morgens zum Aufstehen zwingt, sowie Afterbrennen; Heißhunger (auf Süßes und Alkohol, was beides nicht vertragen wird), isst stets nur kleine Mengen, Aufstoßen mit Geruch nach faulen Eiern, starke stinkende Blähungen.
Weitere Behandlungsmöglichkeiten
- (Elektro-)Akupunktur
- Aschner-Methoden
- (Elektro-)Neuraltherapie
- Atemtherapie
- Ozon-Sauerstofftherapie
- Eigenbluttherapie
- Enzymtherapie
- Zell-/Organotherapie
- Fußreflexzonenmassage
- UV-Ganzkörperbestrahlungen
Meldungen
1.1.2017: E-Nummer-Emulgatoren provozieren Entzündungen - und dann kommt Dickdarmkrebs:
Durch Nahrungsemulgatoren verursachte, leichtgradige Entzündungen fördern die Dickdarmkrebsbildung
(ENGL orig.: Dietary Emulsifier-Induced Low-Grade Inflammation Promotes Colon Carcinogenesis)
https://research.pasteur.fr/en/publication/dietary-emulsifier-induced-low-grade-inflammation-promotes-colon-carcinogenesis/
Zitat:
-- "Diese Stoffe [die E-Nummern-Emulgatoren] sind in verarbeiteten Lebensmitteln allgegenwärtig und verändern die Zusammensetzung der Darmmikrobiota."
-- "dass der regelmäßige Verzehr von Emulgatoren – konkret Carboxymethylcellulose (CMC) oder Polysorbat-80 – die Tumorentwicklung verstärkt"
Übersetzung:
Veröffentlicht in „Cancer Research“ – 1. Januar 2017
Viennois E, Merlin D, Gewirtz AT, Chassaing B
Link zu PubMed [PMID] – 27821485
Link zum DOI – 10.1158/0008-5472.CAN-16-1359
Cancer Res 2017 Jan; 77(1): 27-40
Das durch chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) erhöhte Risiko für die Entstehung von Darmkrebs führte zur Einführung des Begriffs „kolitis-assoziierter Krebs“ sowie zu der Erkenntnis, dass Entzündungsprozesse die Tumorentstehung im Dickdarm fördern. Weitaus häufiger als CED tritt eine sogenannte „geringgradige Entzündung“ (low-grade inflammation) auf. Diese korreliert sowohl mit einer veränderten Zusammensetzung der Darmmikrobiota als auch mit dem metabolischen Syndrom – beides Faktoren, die bei vielen Fällen von Darmkrebs zu beobachten sind.
Neuere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass eine solche geringgradige Entzündung im Darm durch den Verzehr von Emulgatoren in Lebensmitteln begünstigt wird. Diese Stoffe sind in verarbeiteten Lebensmitteln allgegenwärtig und verändern die Zusammensetzung der Darmmikrobiota.
In einem präklinischen Modell für kolitis-induzierten Darmkrebs zeigen wir, dass der regelmäßige Verzehr von Emulgatoren – konkret Carboxymethylcellulose [CMC] oder Polysorbat-80 – die Tumorentwicklung verstärkt. Diese verstärkte Tumorentwicklung ging mit einem veränderten Metagenom der Mikrobiota einher, das durch erhöhte Konzentrationen von Lipopolysacchariden und Flagellin gekennzeichnet war.
Wir konnten nachweisen, dass die durch Emulgatoren verursachten Veränderungen im Mikrobiom ausreichten, um – als notwendige und hinreichende Bedingung – Veränderungen in zentralen Signalwegen der Proliferation und Apoptose auszulösen, die maßgeblich an der Tumorentstehung beteiligt sind.
Zusammenfassend stützen unsere Ergebnisse die Annahme, dass Störungen in der Wechselwirkung zwischen Wirt und Mikrobiota, die zu einer geringgradigen Entzündung im Darm führen, die Karzinogenese im Dickdarm fördern können. Cancer Res; 77(1); 27-40. ©2016 AACR.
ENGL orig.:
1.1.2017:
Dietary Emulsifier-Induced Low-Grade Inflammation Promotes Colon Carcinogenesis.
Published in Cancer research - 01 Jan 2017
Viennois E, Merlin D, Gewirtz AT, Chassaing B
Link to Pubmed [PMID] – 27821485
Link to DOI – 10.1158/0008-5472.CAN-16-1359
Cancer Res 2017 Jan; 77(1): 27-40
The increased risks conferred by inflammatory bowel disease (IBD) to the development of colorectal cancer gave rise to the term “colitis-associated cancer” and the concept that inflammation promotes colon tumorigenesis. A condition more common than IBD is low-grade inflammation, which correlates with altered gut microbiota composition and metabolic syndrome, both present in many cases of colorectal cancer.
Recent findings suggest that low-grade inflammation in the intestine is promoted by consumption of dietary emulsifiers, a ubiquitous component of processed foods, which alter the composition of gut microbiota.
Here, we demonstrate in a preclinical model of colitis-induced colorectal cancer that regular consumption of dietary emulsifiers, carboxymethylcellulose [CMC] or polysorbate-80, exacerbated tumor development. Enhanced tumor development was associated with an altered microbiota metagenome characterized by elevated levels of lipopolysaccharide and flagellin.
We found that emulsifier-induced alterations in the microbiome were necessary and sufficient to drive alterations in major proliferation and apoptosis signaling pathways thought to govern tumor development. Overall, our findings support the concept that perturbations in host-microbiota interactions that cause low-grade gut inflammation can promote colon carcinogenesis. Cancer Res; 77(1); 27-40. ©2016 AACR.
17.9.2022: Morbus Crohn nach Polio-Impfung
von Michael Palomino - 17.9.2022
Eine Frau im Kanton Jura (Schweiz) berichtete, sie habe seit der Polio-Impfung in den 1960er Jahren Morbus Crohn. Offiziell gibt die kriminelle Pharma natürlich NIE zu, dass die Polio-Impfung Morbus Crohn auslösen kann.
18.9.2022: Blutgruppenernährung gegen Morbus Crohn?
von Michael Palomino
Eventuell kann die Blutgruppenernährung von Dr. D'Adamo gegen Ileocolitis Crohn (Morbus Crohn) helfen.
-- Blutgruppenernährung-Index
-- Liste 0 - Liste A - Liste B - Liste AB
Die erste Meldung über schädliche Emulgatoren in industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln:
6 oct 2023 · Die Nahrungsmittelemulgatoren Polysorbat 20 und 80 schädigten die Darmbarriere konzentrationsabhängig.
7.11.2024: Liste der Heilmittel gegen Morbus Crohn (chronische Darmentzündung)
von Michael Palomino - 7.11.2024
Silberwasser zur Darmreinigung - Anissamen kauen gegen Bauchweh - Salzkekse gegen Durchfall - Kupferwasser gegen Blutarmut und Anämie - Blutgruppenernährung - bei Verstopfung: Mittel gegen Verstopfung wie Apfelkompott, Leber aktiviere mit Walnüssen oder Brennnesselprodukten etc.
Meine Schlussfolgerungen zu Morbus Cron sind die folgenden: Wir haben:
"Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und manchmal Fieber. Neben diesen Beschwerden führen die entzündlichen Veränderungen zu einer verschlechterten Ausnutzung der zugeführten Nahrung. Betroffene verlieren daher an Gewicht und weisen häufig einen Mangel an Vitaminen (Vitamine A, C, D, B12 und Folsäure) und Mineralstoffen (Eisen, Zink und Magnesium) auf. Die Folge hiervon sind Müdigkeit, Anämie, Blässe und Infektionsanfälligkeit. Weiterhin kann Blutarmut auftreten. Sie ist die Folge eines ständigen leichten, oft unsichtbaren Blutverlustes."
-- gegen Bauchschmerzen bei Frauen: Anissamen kauen
-- gegen Übelkeit und Erbrechen: Silberwasser (Wasser mit Silberionen, kolloidales Silber) einnehmen (nimmt alle schädlichen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten raus - man kann den Ionengenerator "Ionic Pulser" kaufen, um selber Silberwasser schnell in grossen Mengen herzustellen - lohnt sich, den hat man für's Leben)
-- gegen Durchfall: Salzkekse / Cracker essen
-- gegen Fieber:
-- gegen Anämie und Blutarmut (zu wenig rote Blutkörperchen): Kupferwasser einnehmen
-- allgemein: Blutgruppenernährung machen, um Drüsen und Organe optimal laufen zu lassen (Quote 90%)
Bei mehreren Heilmitteln sollte man mindestens 2 Stunden Abstand lassen, am besten 8 Stunden Abstand. In diesem Fall mit Morbus Crohn (chronischer Darmentzündung) wäre folgende Einnahme empfehlenswert:
-- am Morgen nüchtern 1 Schluck Silberwasser trinken, 30 Min. warten bis zum Frühstück
-- Frühstück mit Salzkeksen einnehmen
-- Anissamen 3x täglich zwischendurch kauen
-- am Mittag wieder Salzkekse einnehmen und Schonkost
-- am Nachmittag um ca. 16 Uhr auf leeren Magen 1 Schluck Kupferwasser einnehmen.
Den Rhythmus beibehalten: Silberwasser am Morgen - zwischendurch Anissamen kauen - Salzkekse essen - um ca. 16 Uhr auf leeren Magen Kupferwasser.
Wenn eine Verstopfung vorliegt, gibt es viele Möglichkeiten, mit Nahrung die Verstopfung zu beheben. Wenn die Verstopfung durch Dauerstress provoziert ist, muss der Stress gelöst werden bzw. das Leben vereinfacht werden. Merkblatt Verstopfung Link
24.11.2024: Silberwasser reduziert Morbus Crohn (chronische Darmentzündung). Wooooooooow!!!!!
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/103095
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [24.11.2024 11:41]
Die Jugendliche (13) muss nach 1 Woche Einnahme von Silberwasser nun viel weniger aufs WC.
Das Silberwasser wurde mit einem Silberlöffel in einem Glas Wasser (12 Stunden lang eintauchen) hergestellt - jede Nacht neu immer um ca. 19 Uhr. Die Silberionen gehen ins Wasser über und am Morgen wird das ganze Glas nüchtern getrunken + 30 Min. warten bis zum nächsten Getränk.
Wooooooooow!!!!! Es wirkt!!!!!
Schöne Taag na, www.med-etc.com 😜💪☃️
Schädliche E-Nummern mit Emulgatoren am 12.3.2025: weglassen - und Morbus Crohn wird weniger - [also viel selber kochen und Rohkost essen]:
Morbus Crohn: Vermeidung von Emulgatoren in der Nahrung kann Krankheitsschub stoppen
https://www.aerzteblatt.de/news/morbus-crohn-vermeidung-von-emulgatoren-in-der-nahrung-kann-krankheitsschub-stoppen-fbe0edfa-02b0-4fd3-8078-1821a1be6bb7
-- Lecithin E322: aus natürlichen Produkten gewonnen
-- Pektin E440: aus natürlichen Produkten gewonnen
-- Polysorbate E432-436: chemisch hergestellt
-- Carrageen
-- Carboxymethylcellulose
-- Polysorbat-80
Fototext: Beim Reizdarmsyndrom treten Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen und Stuhlveränderungen auf.
Begleittext von google:
12 mar 2025 · Emulgatoren haben in einer randomisierten Studie die Darmentzündung eines Morbus Crohn innerhalb weniger Wochen signifikant gelindert.
Der Artikel:
London – Nahrungsmitteln mit einem geringen Gehalt an Emulgatoren haben in einer randomisierten Studie die Darmentzündung eines Morbus Crohn innerhalb weniger Wochen signifikant gelindert. Die auf einer Tagung der European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO) in Berlin vorgestellten Ergebnisse bestätigen die Befunde aus tierexperimentellen Studien, in denen Emulgatoren die Darmschleimhaut geschädigt und chronische Entzündungen gefördert haben.
Emulgatoren ermöglichen die Vermischung von fettlöslichen und wasserlöslichen Substanzen. Sie werden wie Lecithin (E322) oder Pektin (E440) aus natürlichen Produkten gewonnen, oder wie Polysorbate (E432-436) chemisch hergestellt. In der EU sind derzeit etwa 60 Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungs- und Geliermittel zugelassen.
Laborstudien und Tierversuche haben gezeigt, dass die Emulgatoren im Darm die Schleimhautbarriere schwächen, woraufhin Darmbakterien in die Schleimhaut eindringen und eine chronische Entzündungsreaktion auslösen können. Epidemiologische Studien bringen den Verzehr von Emulgatoren in Nahrungsmitteln mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko in Verbindung. Es wird vermutet, dass der „westliche“ Ernährungsstil mit dem Verzehr von hochverarbeiteten Lebensmitteln für die Zunahme der Erkrankungen in den hochentwickelten Ländern zumindest mitverantwortlich ist.
[Die Studie aus GB: 19 Kliniken mit 154 PatientInnen: Gruppe mit Food ohne Emulgatoren - die andere mit]
Gastroenterologen aus 19 britischen Kliniken haben in einer randomisierten Studie untersucht, ob eine Vermeidung der Emulgatoren in den Nahrungsmitteln die Darmentzündung bei Patienten mit Morbus Crohn lindern kann. An der Studie nahmen an 19 Kliniken 154 Patienten mit einem CDAI-Wert („Crohn’s Disease Activity Index“) von 150 bis 250 Punkten teil, bei denen ein fäkales Calprotectin von mindestens 150 µg/g oder ein endoskopischer oder radiologischer Befund einen akuten Schub anzeigten.
Die Teilnehmer wurden auf 2 Gruppen randomisiert. Sie erhielten zu Beginn von einem Ernährungsberater Tipps zur Vermeidung von Nahrungsmitteln mit Emulgatoren, die in einer Smartphone-App aufgelistet waren. Über einen Zeitraum von 8 Wochen wurde ein Viertel der Nahrungsmittel gestellt, einschließlich Süßigkeiten. In der Interventionsgruppe waren die Nahrungsmittel frei von Emulgatoren, in der Kontrollgruppe enthielten sie Emulgatoren wie Carrageen, Carboxymethylcellulose und Polysorbat-80.
Der primäre Endpunkt der Studie war der Anteil der Patienten, bei denen es nach 8 Wochen zu einem Rückgang des CDAI-Scores um mindestens 70 Punkte gekommen war. Wie Kevin Whelan vom King's College London berichtet, erreichten in der Interventionsgruppe 39 von 79 Patienten (49,4 %) dieses Ziel gegenüber 23 von 75 Patienten (30,7 %) in der Kontrollgruppe. In der „Intention to treat“ (ITT)-Analyse, die auch die Patienten einbezieht, die nicht zur abschließenden Untersuchung kamen, errechnet Whelan ein adjustiertes relatives Risiko (aRR) für einen Therapieerfolg von 3,1, das mit einem 95-%-Konfidenzintervall von 1,5 bis 6,6 signifikant war. Auch in der „Per Protocol“ (PP)-Analyse, die auf Patienten beschränkt war, die bis zum Ende durchhielten, war das aRR mit 3,0 (1,2-7,6) signifikant.
Links
Journal of CROHN´S and COLITIS
https://doi.org/10.1093/ecco-jcc/jjae190.0136
Registrierung der Studie
https://clinicaltrials.gov/study/NCT04046913
Expertenmeinungen im Science Media Center
https://www.sciencemediacentre.org/expert-reaction-to-conference-abstract-looking-at-restricting-dietary-emulsifiers-in-people-with-crohns-disease/
Liste der in Europa zugelassenen Emulgatoren [E-Nummern]
https://www.food.gov.uk/business-guidance/approved-additives-and-e-numbers#emulsifiers-stabilisers-thickeners-and-gelling-agents
Pressemitteilung des King’s College London
https://www.kcl.ac.uk/news/new-research-presented-at-ecco-congress-on-low-emulsifier-diet-and-crohns-disease
Schädliche E-Nummern mit Emulgatoren am 19.3.2025: provozieren Darmentzündungen:
Morbus Crohn: Emulgatoren fördern Darmentzündungen
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pharmazie/morbus-crohn-emulgatoren-foerdern-darmentzuendungen/
Begleittext von google:
Welche Emulgatoren stehen besonders im Verdacht? · Carboxymethylcellulose (CMC, E 466) · Polysorbat 80 (P80, E 433) · Carrageen (E 407) ...
ohne Datum (2025ca.): Schädliche E-Nummern mit Emulgatoren - Darmentzündung:
Zusatzstoffe in Lebensmitteln: Emulgatoren können eine Colitis auslösen
https://www.dgmim.de/wissenschaft/zusatzstoffe-in-lebensmitteln-emulgatoren-koennen-eine-colitis-ausloesen/
Die Liste:
-- in der kr. EU sind "mehr als 60 Emulgatoren und Verdickungsmittel zugelassen"
-- "Zusatzstoffe eine Colitis auslösen können. Gut belegt ist dies u. a. für das
-- Verdickungsmittel Carboxymethylcellulose (CMC, E 466) und den
-- Emulgator Polysorbat 80 (P80, E 433)."
-- "Auch Carrageen (E 407), Methylcellulose (E 461), Lecithin (E 322) sowie weitere Emulgatoren und Verdickungsmittel"
Heilung:
-- "Morbus-Crohn-Exklusivdiät (CDED)"
Bei Patienten mit Colitis ulcerosa und Morbus Crohn wirkte sich eine Diät ohne Carrageen bzw. mit wenig Emulgatoren positiv auf den Krankheitsverlauf aus.
Prof. Dr. med. Dr. oec. troph. Jürgen Stein
In der Europäischen Union sind mehr als 60 Emulgatoren und Verdickungsmittel zugelassen. Die Lebensmittelindustrie setzt sie in vielen Produkten ein: Sie sorgen z. B. in Brot und Backwaren für eine lockere, saftige Krume, machen Margarine streichfähig, das Speiseeis cremig, halten Zuckerwaren und Kaugummi weich oder ermöglichen die sämige Konsistenz von Soßen, Suppen, Ketchup und Desserts.1
Aufnahme im Kilobereich
In den letzten Jahren verdichten sich Hinweise vor allem aus Tierstudien, dass einige dieser Zusatzstoffe eine Colitis auslösen können. Gut belegt ist dies u. a. für das Verdickungsmittel Carboxymethylcellulose (CMC, E 466) und den Emulgator Polysorbat 80 (P80, E 433). Beide Zusatzstoffe werden häufig verwendet; Schätzungen für die USA und Großbritannien zufolge liegt der Pro-Kopf-Verzehr für CMC bei 5,5 kg pro Jahr, für P80 bei 200 g.2
[Mäuse mit E-Nummern-Emulgatoren - Darmentzündung und gestörter Stoffwechsel - Gewichtszunahme+Diabetes]
In einer viel beachteten Studie von 2015 nahmen Versuchsmäuse CMC und P80 12 Wochen lang mit dem Trinkwasser auf, in Konzentrationen, die in Lebensmitteln üblich sind. Genetisch unveränderte Wildtyp-Mäuse entwickelten eine niedrigschwellige Inflammation im Darm und Symptome des metabolischen Syndroms, wie Übergewicht und Insulinresistenz. Genetisch prädisponierte Mäuse erkrankten an einer ausgeprägten Colitis. Verursacht wurden die Effekte durch Veränderungen im Mikrobiom: Unter der Zusatzstoff-Exposition sank die Diversität, begleitet von einer Dysbiose [Dominanz schädlicher Darmbakterien - Link] und dem Schrumpfen der Mukusschicht. [Quelle 3]
[Symptome bei Dysbiose
-- starke Blähungen
-- Anfälligkeit für Infekte (Schwächung des Immunsystems)
-- Heißhungerattacken (besonders auf Süßes)
-- permanenter weißer Belag auf der Zunge
-- depressive Verstimmungen - Link]
[E-Nummern-Emulgatoren beschleunigen Darmkrebs:
Verdickungsmittel Carboxymethylcellulose (CMC, E 466) und den Emulgator Polysorbat 80 (P80, E 433)]
Folgestudien bestätigten die Befunde und fanden zudem, dass die durch CMC und P80 modulierte Mikrobiota das Wachstum von Darmtumoren beschleunigte. Auch stimulierten beide Zusatzstoffe die Genexpression des pathogenen adhärent-invasiven E. Coli, der mit Morbus Crohn assoziiert ist. Der Keim konnte sich besser an intestinale Epithelzellen anheften und leichter translozieren. [Quellen 4 und 5]
Potenzielle Mechanismen entschlüsselt
Es ist plausibel, dass Emulgatoren und Verdickungsmittel die Mikrobiota beeinflussen, da sie unverdaut in den Dickdarm gelangen. Doch über welche Mechanismen induzieren sie eine Colitis? CMC dringt aufgrund seiner starken Wasserbindungskapazität in die Mukusschicht ein und reduziert deren Dicke, P80 senkt wie alle Emulgatoren die Oberflächenspannung, hier von Epithelzellen. Beide Stoffe fördern das Wachstum proinflammatorischer Bakterien und steigern deren Pathogenität, indem sie z. B. die Expression von Flagellin induzieren, das Bakterien die Translokation erleichtert. Insgesamt schwächen sie die Darmbarriere, erhöhen die intestinale Permeabilität und induzieren eine mukosale Inflammation. [6]
Auch Carrageen (E 407), Methylcellulose (E 461), Lecithin (E 322) sowie weitere Emulgatoren und Verdickungsmittel stören das Mikrobiom und triggern Darmentzündungen; Carrageen führte bei Mäusen u. a. zu einer Dysbiose [Dominanz schädlicher Darmbakterien - Link], insbesondere reduzierte es die günstige Spezies [das positive Darmbakterium] Akkermansia muciniphila.
Humanstudien bestätigen Befunde - [Heilung mit Nahrung ohne E-Nummern-Emulgatoren]
Erste kleine Humanstudien untermauern die Ergebnisse der Tierstudien. Bei Patienten mit Colitis ulcerosa und Morbus Crohn wirkte sich eine Diät ohne Carrageen bzw. mit wenig Emulgatoren positiv auf den Krankheitsverlauf aus. Eine größere Studie testete bei Kindern und Jugendlichen mit Morbus Crohn die Morbus-Crohn-Exklusivdiät (CDED). Sie verzichtet auf potenziell ungünstige Lebensmittel und Inhaltsstoffe, etwa tierisches Fett, rotes Fleisch, Milchprodukte oder Emulgatoren. Unter ihrem Einfluss besserten sich die Symptome, Entzündungsmarker im Stuhl gingen zurück und die Zusammensetzung der Mikrobiota veränderte sich positiv. [7]
Fazit für die Praxis
Aufgrund der aktuellen Datenlage empfiehlt die internationale Fachgesellschaft IOIBD* CED-Patienten (CED=chronisch-entzündliche Darmerkrankung - Link), den Verzehr von Lebensmitteln mit Emulgatoren und Verdickungsmitteln einzuschränken. [8] Es besteht dringender Bedarf, die Rolle dieser Zusatzstoffklassen auf das Mikrobiom, die Darmbarriere und intestinale Inflammation in klinischen Humanstudien zu untersuchen.
*IOIBD: International Organizsation for the Study of Inflammatory Bowel Disease (www.ioibd.org)
Literatur:
1 Hahne D. E-Nummern, Zusatzstoffe. Stiftung Warentest: Berlin, 2017.
2 Shah R et al. Food Addit Contam Part A Chem Anal Control Expo Risk Assess. 2017; 34(6): 905–917.
3 Chassaing B et al. Nature. 2015; 519 (7541): 92-96.
4 Bancil AS et al. J Crohn's Colitis. 2021; 1-12.
5 Viennois E et al. Cell Reports. 2020; 33(1): 108229.
6 Halmos EP et al. Aliment Pharmacol Ther. 2019; 49: 41–50.
7 Levine A et al. Gastroenterology. 2019; 157(2): 440–50.
8 Levine A et al. Clin Gastrenterol Hepatol. 2020; 18(6): 1381-1392.
Veröffentlicht vor 5 Jahre von Dipl. oec. troph. Dorothee Hahne und Hrsg.: Ferring Arzneimittel GmbH. Weniger als eine Minute zum Lesen
Bild-Quelle: Stein, privat
Aus: Newsletter 3/2021, Hamburger Expertenkreis Mikrobiom (Initiative der FERRING Arzneimittel GmbH)
Abfall-Food am 23.6.2025: Zusatzstoff "Emulgatoren" sollen Morbus Crohn und Krebs bewirken:
Gefährliche Inhaltsstoffe: EMULGATOREN in Lebensmitteln stehen im Zusammenhang mit Morbus Crohn und Krebs
https://www-naturalnews-com.translate.goog/2025-06-13-food-emulsifiers-linked-to-crohns-disease-cancer.html
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Fotoquellen