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Steiner-Terror

1. Der Sinn des Lebens für den Rassisten Rudolf Steiner

Rassismus und Auslese


von Michael Palomino (1991 / 2003 / 2005)

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aus: Rudolf Steiner: Über den Sinn des Lebens. Zwei Vorträge, gehalten in Kopenhagen, 23.und 24.Mai 1912


Kommentar
Dieses Werk ist die Grundlage für alle weitere Auseinandersetzung mit Werken Rudolf Steiners. Steiner erwähnt darin die Basis seiner Erkenntnis: die Basis der Geisteswissenschaften im "Morgenland" und im "Abendland". Dabei bleiben die afrikanischen und die indianischen Kulturen ausgeschlossen. Dafür glaubt er an die Wiedergeburt ("Reinkarnation") der Seelen. Den Darwinismus-Rassismus, der zu Steiners Zeit an allen Universitäten Studienfach ist, erwähnt er vorsichtigerweise nicht.

Tatsache ist, dass Steiner den europäischen Kontinent nie verlassen hat. Die Umweltzerstörung des Menschen an der Natur beanstandet er meines Wissens nie. Insofern ist die Steinersche "Philosophie" nicht sehr ganzheitlich, sondern zweckgebunden: für ihn selbst, bis heute ganz legal...

Michael Palomino
1991 / Oktober 2003 / März 2005


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Inhalt

1. Erster Vortrag
Fragestellung, was der Mensch auf der Erde soll. Hebräische Legende über den Mensch, der "Adam" heisst. "Adama" heisst Erdschlamm, Erdenwesen. Die buddhistische Aufteilung des Lebens. Steiners These, dass Geisteswissenschaft die Voraussetzung ist für den "Aufstieg" der Kulturen. Steiners Kulturgeschichte über "Morgenland" und "Abendland". Afrikas Kulturen und Indianer kommen nicht vor. These einer Reinkarnation einer Seele in Mose, Elias, Johannes der Täufer und Maler Raffael. These, dass Seelen von Verstorbenen auf die Lebenden weiter wirken. Individualität durch Interaktion von "Morgenland" und "Abendland" - These, dass Gesundheit und Krankheit von geistigen Kräften abhängen.

2. Zweiter Vortrag
Die darwinistische Auslese der Natur. Die Körner, die nicht keimen, sind Nahrung für Lebewesen. Das Geistige in der Nahrung bleibt bestehen und kombiniert sich mit den äusserlichen Erkenntnissen des Menschen. Der Umgang mit Geisteserkenntnis: Visionen auswählen, nach der Wahrheit streben, nicht in der Geistigkeit schwelgen oder ruhen. Der Sinn des Lebens: Der Mensch entwickelt die Mensch mit, ist Helfer der Wesenheiten. Der Mensch verbindet Seele und Kosmos. Kritik: Steiner erkennt die Weltzerstörung und die Kulturzerstörungen durch den Darwinismus und Rassismus der weissen Menschen nicht. Feststellung: Steiner muss ein Rassist gewesen sein.


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1.
Erster Vortrag

Die Fragestellung: Wieso gibt es Menschen auf der Erde
Der Sinn des Lebens muss zuerst feststehen, bevor man Geistesforschung betreibt. Es scheint alles vergänglich zu sein. Alles scheint am Schluss in das Gebiet des Leblosen zu versinken. Sogar die Kontinente sind entstanden und werden wieder vergehen.

Was ist der Sinn dieses Entstehens und Vergehens?

Für den Menschen stellt sich die Frage: Was ist der Sinn, dass es Menschen auf der Erde gibt? Was hat sich durch den Menschen auf der Erde verändert? Was ist entstanden dadurch, dass wir das oder jenes getan haben?

Und: Warum sind wir Menschen überhaupt in dieses Dasein auf der Erde so hineingestellt?

Hebräische Legende über den Sinn des Menschen, der die Tiere und Pflanzen benennen kann

Als Elohim daran gehen wollte, den Menschen zu schaffen nach ihrem Bilde und Gleichnisse, da fragten die sogenannten Dienst-Engel der Elohim, also gewisse Geister von niederer Art, als die Elohim selber sind, den Jahve oder Jehova [Gott]:

Warum sollen die Menschen nach dem Bilde und Gleichnisse des Gottes geschaffen werden?

Da versammelte Jahve die Tiere und die Pflanzen, die hervorspriessen konnten schon zu einer Zeit, bevor noch der Mensch in seiner Erdengestalt vorhanden war, und dann versammelte Jahve oder Jehova [Gott] auch die Engel, die sogenannten Dienst-Engel, das heisst diejenigen, die unmittelbar den Dienst bei Jahve oder Jehova verrichteten. Er zeigte diesen nun die Tiere und auch die Pflanzen und fragte sie, wie denn diese Pflanzen und Tiere heissen, was sie für Namen haben. Die Engel wussten sie nicht.

Da wurde der Mensch so geschaffen, wie er war vor dem Sündenfalle. Und wieder versammelte Jehova oder Jahve die Engel, die Tiere und die Pflanzen und fragte darauf vor den Engeln den Menschen, wie die Tiere und die Pflanzen heissen.

Der Mensch konnte antworten. Er wusste alle Namen.

Dann fragte Jehova den Menschen: Welches ist dein eigener Name:

Der Mensch: Ich muss eigentlich Adam heissen.

Adam hängt zusammen mit Adama und heisst: aus Erdenschlamm, Erdenwesen; so ist Adam zu übersetzen.

Und wie soll ich selber heissen, fragte Jehova den Menschen?

der Mensch: Du sollst Adonai heissen. Du bist der Herr aller auf der Erde geschaffenen Wesen.

Die Engeln hatten nun eine Ahnung, welcher Sinn verbunden war mit dem menschlichen Dasein auf Erden.

[Kritik:
Wenn Menschen "Adama", also "Erdenwesen" sind, dann sind die Tiere doch eigentlich auch "Adama"].

Steiner über Buddhismus

-- Buddha fällt Urteile über das Leben
-- das Leben zerfällt bei den Buddhisten in vier Glieder:
Geburt ist Leiden - Krankheit ist Leiden - Alter ist Leiden - Tod ist Leiden
dazu
-- vereint sein mit denjenigen, die man nicht leibt, ist Leiden
-- getrennt sein von denen, die man liebt, ist Leiden
-- nicht erreichen können, was man anstrebt, ist Leiden.

Der Sinn des Lebens im Buddhismus: Einen Sinn bekommt das Leben, das Leiden, nur dadurch, dass es überwunden wird, dass es über sich selbst hinausgeht.


Steiners Kulturgeschichte der Menschheit

Indien als Höhepunkt - Abstieg - Geisteswissenschaften - bevorstehender Aufstieg


-- die atlantische Katastrophe
-- die erste grosse, nachatlantische Kultur: uralt-heilige indische Kultur, heute nur noch in der Akasha-Chronik einsehbar. Diese Höhe der Kultur ist seither nicht wieder erklommen worden
-- spätere Kulturen haben "ganz andere Aufgaben", seither hat nur ein "Hinunterstieg" stattgefunden
-- Aufstieg wird stattfinden, wenn die Geisteswissenschaft entwickelt ist
-- im 7.nachatlantischen Kulturzeitraum wird eine Art Erneuerung der uralt-heiligen indischen Kultur da sein
-- es wird dabei keine religiöse Anschauung oder irgendein Bekenntnis vorgezogen werden, sondern es kommt darauf an, das Wesenhafte ins Auge zu fassen.

[Kritik:
-- Steiner sagt nicht, worin dieser "Aufstieg" besteht, sondern überlässt diesen "Aufstieg" der Vorstellung der Menschen, es ist also eine Vision ohne Inhalt

-- Steiner postuliert, dass nur durch die Geisteswissenschaft ein "Aufstieg" der Kulturen erfolgen wird

-- diese Bedingung "Geisteswissenschaft" erinnert stark an einen arroganten Satz der Bibel im Neuen Testament, der von den Testamentsschreibern Jesus in den Mund gelegt wurde: "Nur durch mich..."

-- diese Diktatur ist inakzeptabel, denn geistig labile Menschen können darauf reinfallen und verirren sich in der Steinerschen Denkwelt und meinen dabei, sie würden eine Beitrag "für die Welt" leisten

-- um Umstände auf der Erde zu verbessern braucht es keine grosse Geisteswissenschaften, sondern eine Logik des Lebens, die die "hohe Zivilisation" und die gebildeten Menschen z.T. bis heute verweitern...].


Steiner über orientalische und abendländische Kulturen

-- es gibt solche, die mehr orientalisierender Art sind
-- es gibt solche, die mehr die Kultur des Abendlandes durchdrungen haben.

Orientalisierende Weltanschauungen: immer mit Wiedergeburt und Lebenskreislauf
haben alle die Lehre von der Wiederkunft des Lebens, und die orientalisierenden Weltanschauungen sind die ältesten. Das ganze Leben wird von diesem Gesichtspunkt aus gestaltet. Dem Orientalen kommt es darauf an, die regierende Macht der Menschheitsentwicklung ins Auge zu fassen, hebt nicht einfach eine Gestalt mit einem bestimmten Namen heraus. Man wird mit der Zeit zum Bodhisattva und steigt zur nächsthöheren Würde, der Buddhawürde auf. Brahmanismus und Buddhismus verkörpern in dieser Hinsicht dieselben Vorgänge.

Abendländische Weltanschauungen: das gegenwärtige Leben steht im Vordergrund
gehen aus von der alten hebräischen Weltanschauung. Philosophen und herausragende Persönlichkeiten bestimmten das Bild, z.B. die Propheten, die Griechen und die Aufklärung. Der Blick ist nicht auf das Leben gerichtet, das von Person zu Person hindurchgegangen ist, sondern auf das einzelne Leben. Das Persönliche sollte zunächst geschätzt und geachtet werden.

Wie soll man die heutige Zeit dazu sehen? Persönliches wird ergänzt durch Individuelles.


Personenbetrachtungen der abendländischen Kultur

Mose
Dem Menschen wird der Gott im Menschen verkündigt. In dem Ich liegt das Höchste, das Ich wird in der Volksseele ausgedrückt.

Prophet Elias
Im Fortgang der Weltentwicklung drückt er etwas wie eine Vorläuferschaft für den Christus-Impuls aus. Es wird schon auf die einzelne Seele hingedeutet.

Johannes der Täufer
ist Vorläufer des Christus, ruft auf zur Änderung der Seelenverfassung der Menschen, zur Änderung der Ausrichtung der Menschen vom Materiellen zum neuen, kommenden Impuls, dem Christus-Impuls.

Maler Raffael
legt die christlichen Ideen in seine Bilder, hat gemalt für die europäischen Menschen als "Christen des Abendlandes", Darstellung der Impulse, die im Christentum liegen. Spätere Maler haben fast ausschliesslich für die lateinische Rasse gemalt, z.T. kommt sogar die kirchliche Spaltung in den Bildern zum Ausdruck. Raffaels Bild der "Sixtinischen Madonna" enthüllt ein Geheimnis des Daseins.

Raffaelsche Bilder werden in der Folge massenweise kopiert. Er wird zu einem Vorherverkündiger eines internationalen, heute sogar interkonfessionellen Christentums.

Die okkulte Interpretation: Dieselbe Seele hat in verschiedenen Körpern gelebt
"Der okkulte Blick lehrt uns, dass es dieselbe Individualität ist, die in Elias, Johannes dem Täufer und Raffael lebte. Es ist doch dieselbe Seele, die in Elias, Johannes und Raffael gelebt hat."

Betrachtung eines Phänomens:
Die Kraft von verstorbenen Elternteilen wird auf die Kinder übertragen

Raffaels Vater, auch Maler, starb, als Raffael 11 Jahre alt war. Kinder, bei denen ein Elternteil früh gestorben ist, zeigen gewisse Neigungen, die vorher nicht vorhanden waren und die man sich somit nicht erklären kann.

Der Vater geht durch die Pforte des Todes, so kommen in einer gewissen Stärke bei dem Kinde Eigenschaften heraus, welche in ihm gelebt haben. Der durch die Pforte des Todes Gegangene bleibt also verbunden mit seinen Kräften mit denjenigen, mit welchen er im Leben zusammenhing.

Kinder sind bis zum Tode der Eltern ganz anders als nach dem Tod der Eltern. Die Menschen beobachten nur nicht genau genug. Der Vater Raffaels, Giovanni Santi, und dessen kraftvolle Phantasie, lebten in Raffael weiter. So kann man Raffael begreifen, als Kombination der Wiedererstandenen Kräfte Johannes des Täufers und der Kräfte von Giovanni Santi.

Die Toten wirken durch befreiten Geist auf die Lebenden
"Eine Person, die gestorben ist, tritt erst jetzt in der geistigen Welt an die Menschen heran, vielleicht speziell einen Menschen, der sich danach, ohne dass man weiss, wie, sehr verändern kann, denn es wirken  nun geistige Impulse, die er vorher nicht gehabt hat, ob im Traum oder bei Bewusstsein."

Novalis
ist gemäss Steiner eine Persönlichkeit, bei der wir die geisteswissenschaftlichen Wahrheiten in kurzen Sätzen finden, sehr bedeutsam für die Geisteswissenschaft. Er schildert die Zukunft des Christentums aus dessen okkulten Wahrheiten heraus.

Novalis besitzt dieselbe Individualität wie Raffael, wie Johannes der Täufer, wie Elias. Die Tatsache, dass jemand die Entwicklung des Christentums vorausschauen kann, ist eine Tatsache okkulter Art, denn niemand kommt durch Schlüsse zu diesem Resultat

Steiner plädiert für die Reinkarnation
- man sieht, der Wesenskern eines Werkes lebt und führt weiter
- nun wird die Bedeutung der Personen erst so recht klar

[Kritik:
Steiner erklärt nicht, wieso die Menschheit trotz aller Weisheit von Personen scheinbar nicht dazulernen kann. Denn wenn die Menschheit ihre Schlüsse aus den Weisheiten ziehen würde, bräuchte es die Personen nicht mehr].


Steiner schildert die Interaktion von Morgenland und Abendland

Aus der Befruchtung von Morgen- und Abendland entsteht die Individualität -
die geistigen Kräfte zeigen sich in Gesundheit oder Krankheit


"Die beiden Pole von morgen- und abendländischer Weltanschauung befruchten sich so, dass wir erst jetzt dazu kommen, zu erfassen, was die Individualität ist. Die Geisteswissenschaft wird die Menschheitsevolution weiterbringen, die Seelen zur Einsicht solcher Zusammenhänge bewegen, v.a. die Tatsache, dass der Mensch fortwährend umgeben ist von geistigen Kräften. Die Menschheit wird mit diesen Kräften in wichtigen Fällen von Gesundheit und Krankheit, von Erziehung und Leben zu rechnen haben. Die Menschen brauchen durchaus nicht mit ihrem Oberbewusstsein zu wissen, wie die Kräfte der übersinnlichen Welt tätig sind. Aber ihre gesamte Gemütsverfassung kann es uns zeigen, ja ihre Gesundheits- und Krankheitszustände können es uns zeigen."


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2.

Zweiter Vortrag

2.Vortrag. Die darwinistische Auslese der Natur. Die Körner, die nicht keimen, sind Nahrung für Lebewesen. Das Geistige in der Nahrung bleibt bestehen und kombiniert sich mit den äusserlichen Erkenntnissen des Menschen. Der Umgang mit Geisteserkenntnis: Visionen auswählen, nach der Wahrheit streben, nicht in der Geistigkeit schwelgen oder ruhen. Der Sinn des Lebens: Der Mensch entwickelt die Mensch mit, ist Helfer der Wesenheiten. Der Mensch verbindet Seele und Kosmos. Kritik: Steiner erkennt die Weltzerstörung und die Kulturzerstörungen durch den Darwinismus und Rassismus der weissen Menschen nicht. Feststellung: Steiner muss ein Rassist gewesen sein.


Die darwinistische Auslese in der Natur

In der Welt betrachtet der Mensch Entstehen und Vergehen. Diese Erscheinung tritt rätselhaft an unsere Seele heran. Aber es gibt etwas, was uns eine noch schwierigere Rätselfrage vorlegt: die Auslese. Viele Keime bei Pflanzen oder Eier bei Tieren entwickeln sich nicht bis zur vollen Grösse, gehen vorher zu Grunde, werden also keine ausgewachsenen Pflanzen bzw. Tiere.

Aus einem Reich unermesslicher Möglichkeiten tauchen nur wenige Wirklichkeiten auf, etwas, was sich zum Dasein ringt, kann gar nicht einmal so recht zur Entstehung kommen.

Beispiel eines Kornfelds: Jede aus einem Samen hervorgegangene Weizenpflanze trägt wieder eine Ähre. Wie viele dieser Körner erreichen das Ziel, wieder eine neue Ähre hervorzubringen?

Folgerung: Das Überlebende unterdrückt die Sterbenden
Das Lebendige entsteht schon als solches nur dadurch, dass es in seinem Entstehen unermessliche Lebenskeime wie in den Abgrund des Ziellosen hinunterzudrängen scheint. Auf dem Boden der Möglichkeiten erheben sich die Wirklichkeiten.

Der Sinn des Darwinismus der Pflanzenwelt:

Die Weizenkörner, die sich nicht entwickeln, dienen Tieren als Nahrung

Was wäre denn die Folge, wenn jedes Weizenkorn sein Ziel erreichen würde? Diejenigen Wesen, die sich von Weizen ernähren, hätten keine Nahrung. Die Wesenheiten auf dieser Welt müssen sich alle ernähren können, damit das geht, müssen andere Wesenheiten sich opfern. Also können nur wenige der Lebenskeime an ihr Ziel gelangen. Die Wesen, die sich opfern, finden wir in den anderen, übergeordneten Wesen. So erfassen wir den Sinn des Daseins, das in die Vernichtung hinuntersinken kann. Wenn wir darüber jammern würden, wäre das ein Zeichen, dass unser Nachdenken zu kurz ist.


Das Geistige in der Nahrung  wird vom Essenden aufgenommen -
das Geistige wird kombiniert mit der Erkenntnis des Äusseren

Beim Essen der Weizenkörner geht das Geistige, das mit den Getreidekörnern verbunden ist, in den Menschen über. Das Materielle davon wird gegessen. Die darinnen enthaltene geistige Kraft erfüllt den Umkreis. Dasselbe passiert bei Reis, eigentlich bei jeder Nahrung.

Das von uns aufgenommene Geistige lebt auch in uns, nicht nur ein erkenntnismässiges Abbild des Äusseren. Beide Faktoren treffen zusammen und entwickeln sich weiter. Es ist ein Rätsel, wie Inneres und Äusseres zusammenängt.


Der Umgang mit der Geisteserkenntnis

Kennenlernen, aber nicht einfach hinnehmen - die Visionen der geistigen Realität auswählen
Voraussetzung [zur Verbindung zwischen dem Geist in der Nahrung und den Erkenntnissen der äusseren Welt] ist die Vertiefung in die okkulten Wahrheiten. Man muss das Reich der okkulten Kenntnis kennen, darf dieses aber nicht einfach hinnehmen. Aus diesem Reich der unermesslichen Visionen müssen wir lernen, diejenigen Visionen auszuwählen, die wirklich eine geistige Realität zum Ausdruck bringen.

Schwelgerei in der Geisteserkenntnis ist gefährlich - fehlender Realitätsbezug und Wahrheit
Auch das Schwelgen in der visionären Welt, ohne sich mehr weiterzuentwickeln, ist eine weitere Gefahr. Man kann sich dann nicht erheben zur Realität, zur Wahrheit.

Weiterstreben bringt einem zum Geistig-Wirklichen
Erst bei einem Weiterstreben sondert sich aus der unermesslichen Möglichkeit der Visionen das Geistig-Wirkliche heraus.

Visionäre sind Schwelger meist ohne Gedächtnis - die Inspiration vergleicht Visionen im Geist
Gibt sich ein Mensch den Visionen hin, so ist er Visionär. Diese haben ein schlechtes Gedächtnis, wissen gewöhnlich nicht mehr, was sie das erste Mal erzählt haben, sie sind sich ihrer Erzählungen nicht bewusst. Wenn Visionen Wahrheit werden sollen, müsste man erst die verschiedenen Visionen des einzelnen und mannigfaltiger anderer Menschen miteinander vergleichen. Das kann aber nicht sein. Ein Ersatz dafür wird geschaffen durch die Weiterentwicklung nach der Inspiration hin. Nach der gängigen Erfahrung werden die Aussagen und Erfahrungen dann bei allen gleich.

Die ausgewählten Visionen führen zur Wahrheit - die restlichen Visionen sterben ab und werden körperliche Nahrung
Die ausgewählte Vision dient zu unserer inneren Entwicklung. Die ausgewählte Vision dringt in die Aussenwelt und befruchtet diese, dient der Weiterentwicklung. Die anderen Visionen gehen von uns weg, vereinigen sich und vereinigen sich wieder mit dem abgestorbenen Leben. Diese Visionen nehmen wir auf, wie alle Lebewesen dasjenige zu ihrer Ernährung aufnehmen, was nicht zu Leben gekommen ist.


Der Sinn des Lebens: der Mensch entwickelt die Welt mit

Die hebräische Legende: Der Mensch weiss die Namen der Dinge und gibt den Dingen Geist

Jahve oder Jehova [Gott] wurde gefragt von den Dienst-Engeln, warum er durchaus den Menschen schaffen wollte. Die Engel konnten es nicht begreifen. Da versammelte Jehova die Tiere und Pflanzen und fragte die Engel, welches die Namen diese Wesen sind. Sie wussten es nicht. Sie haben andere aufgaben als die Befruchtung der Gruppenseelen der Tiere. Der Mensch aber konnte die Namen sagen. Damit zeigt Jahve, dass er den Menschen braucht, weil sonst die Schöpfung ersterben würde. Im Menschen entwickelt sich dasjenige weiter, was in der Schöpfung bis zum Ende gekommen ist und was neu angefacht werden muss, damit die Entwicklung weitergehe. Daher musste zur Schöpfung hinzukommen der Menschen, damit die Befruchtungskeime entstehen konnten, die sich im "Namen" zum Ausdruck bringen.

Der Mensch entwickelt die Erde vom Urzustand in einen späteren Zustand -
der Mensch steigt in der Entwicklung damit auf
So sehen wir, dass wir mit unserem Leben nicht unnötig hineingestellt sind in die Schöpfung. Denken wir den Menschen hinweg, so würden sich die Übergangsreiche nicht weiterentwickeln können. Sie würden dem Schicksale verfallen, welchem verfallen würde eine Pflanzenwelt, die nicht befruchtet wird. Einzig und allein dadurch, dass der Mensch hineingestellt ist ins Erdendasein, wird die Brücke geschaffen zwischen der Welt, die früher war, und derjenigen, die später ist, und der Mensch selber nimmt dasjenige für sich, für seine Entwicklung, was in der Unsumme von Wesen als Name lebt, und bewirkt dadurch, dass er mit der ganzen Entwicklung aufsteigt.

Da haben wir, nicht in einfacher, abstrakter Weise, die Frage beantwortet: Welches ist der Sinn des Lebens? obwohl im Grunde genommen die abstrakte Antwort darinnen liegt.

Der Mensch ist Mithelfer der geistigen Wesenheiten
Der Mensch ist geworden ein Mithelfer der geistigen Wesenheiten. Er ist es geworden durch sein ganzes Wesen. Was in ihm ist, ist geworden der Befruchtungskeim für die ganze Schöpfung. Er muss da sein, und ohne ihn könnte die Schöpfung nicht da sein. So fühlt sich der Mensch, indem er sich darinnenstehend weiss in der Schöpfung, als ein Teilnehmer an dem göttlich-geistigen Schaffen.

[Kritik:
Steiner ist nachweislich ein Rassist - die Natur ist ihm egal
-- es ist der Mensch, der dazu beiträgt, dass mehrere Tierarten und Pflanzenarten pro Tag aussterben
-- es ist der Mensch, der die Welt zerstört und das weltweite Wasser vergiftet

-- es war der "weisse Mensch", der Kolonialismus betrieb und sich die gesamte schwarze Erdbevölkerung und indianische Bevölkerung unterjochte und z.T. ausgerottet hat und so ganze Kulturen zerstört hat

-- diese Entwicklung war zu Lebzeiten Steiners im Gang, die Zerstörung der Welt absehbar

-- trotzdem meint Steiner, der Mensch sei ein "Helfer" der geistigen Wesenheiten

-- also hat Steiner scheinbar mit einer darwinistischen Entwicklung der Menschheit gerechnet

-- Steiner vertritt den darwinistischen Rassismus der Herrschaft der weissen "Herrenmenschen", wie er zu seiner Zeit an den Universitäten gelehrt wurde

-- Steiner ist Rassist

-- Steiner meint, die geistigen Wesenheiten würden auch rassistisch-darwinistisch denken

-- SteinerianerInnen müssen aufpassen, dass sie nicht rassistisch werden, denn viele der SteinerianerInnen meinen, sie seien "höher entwickelt" als andere Menschen

-- insofern ist es absolut fragwürdig, wieso Steiners "Philosophie" und all die Steiner-Schulen / Waldorf-Schulen noch legal sind und nicht zumindest eine grundlegende Reform erfahren].


Steiner: Der Mensch mit Geisteserkenntnis vollzieht die Verbindung von Seele und Kosmos

Jetzt weiss er auch, warum er in sich ein solches Leben führt, warum draussen die Welt der Sterne, der Wolken, der Naturreiche ist, mit alledem, was geistig dazugehört, und in ihm eine Welt des Seelenlebens vorhanden ist. Denn jetzt sieht der Mensch: Diese zwei Welten gehören zusammen und nur indem sie gegenseitig aufeinander wirken, geht die Entwicklung vorwärts. Draussen breitet sich im Raume die unermessliche Welt aus. Da drinnen in uns ist unsere Seelenwelt. Wir merken es nicht, dass das, was in uns lebt, hinaussprüht und sich verbindet mit dem, was draussen lebt. Wir merken es nicht, dass wir der Schauplatz der Verbindung sind. Das, was in uns ist, ist sozusagen der eine Pol, und das, was draussen ist in der Welt, das ist der andere Pol, die beide sich zum Fortgange der Weltentwicklung miteinander verbinden müssen. Und der Sinn, der Sinn des Menschen, liegt darinnen, dass wir dabei sein dürfen.


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