|
|
|
Tricks des Lebens: Programme: Browser 02: putzen + reinigen
1. Browsers generell:
Internet Explorer von Microsoft (Nachfolger vom Mosaik-Browser - Microsoft Outlook läuft aber nicht gut damit)
Seamonkey
Mozilla Firefox (Nachfolger von Netscape)
Maxthon (aus China - keine Linux-Version)
Avant (optimiert den Microsoft-Browser - keine Linux-Version)
Google Chrome (zu aufdringlich)
Opera (aus Norwegen)
Safari
2. Browser putzen:
-- Spybot Search & Destroy
-- CCleaner
3. Browser erweitern:
Chrome und Firefox
4. KI-Browser: Atlas, Comet, Perplexity
Meldungen
präsentiert von Michael Palomino
| Teilen: |
Facebook |
|
Twitter
X
|
|
|
|
Browser
23.2.2011: Browser putzen + reinigen:
Sicher surfen: Ruckzuck ist der Browser sauber
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,746485,00.html
<Von Felix Knoke
Cookies, temporäre Dateien, Flash-Objekte, Surf-Verlauf, aufgerufene Websites, Formulardaten und abgespeicherte Passwörter, Download-Listen und ein Verzeichnis aller geöffneter Dateien: Die Spuren, die Web-Browser wie Internet Explorer, Firefox oder Chrome auf dem Computer hinterlassen, sind ein Datenschutzrisiko.
Wer beim Surfen nicht gänzlich paranoid werden will, sollte sich die folgenden Tipps zur Datenhygiene zu Herzen nehmen, einmal pro Woche zur großen Datenbürste greifen und im Windows-System richtig saubermachen. So schützt man sich nicht nur vor Hack-Angriffen aus dem Internet, sondern auch vor neugierigen Mitmenschen.Dabei helfen zwei Web-Saubermacher, die man installieren und regelmäßig ausführen sollte: Das Reinigungsprogramm Ccleaner und der Malware-Schutz Spybot Search & Destroy. Beide räumen mit wenigen Klicks auch in den hintersten Browser-Ecken auf, sind einfach zu bedienen und richten bei falscher Bedienung nur wenig Schaden an. Vor allem aber sind sie im Gegensatz zur vielfältigen Konkurrenz kostenlos und immer auf aktuellem Stand.
Auch mit den richtigen Einstellungen im Browser macht man es möglichen Angreifern und bösartigen Werbetreibenden schwer. Dafür braucht es nur wenige Klicks bei den Datenschutzeinstellungen in den aktuellen Versionen von Firefox, Internet Explorer, Chrome, Safari und Opera.
SPIEGEL ONLINE zeigt auf den folgenden Seiten, wie Nutzer ihren Rechner vom Browser-Schmutz befreien können.
Ohne Spybot Search & Destroy und den CCleaner geht es kaum. Mit diesen Programmen löschen Sie mit wenigen Klicks temporäre Dateien, Cookies, Formular-Daten, die Listen zuletzt geöffneter Programme und Dateien, die berüchtigten Flash-Cookies und vielerlei Schnüffelprogramme von ihrem Windows-Rechner.
Spybot Search & Destroy (SS&D) ist eine kostenlose Software zum Schutz der Privatsphäre. Zum einen erkennt das Programm verschiedene Formen von Spyware wie Schnüffel-Software, die Surfgewohnheiten ausspionieren will: Cookies, Adware, Keylogger. Zum anderen löscht sie einfache Gebrauchsspuren, etwa die Surf- und Download-Verläufe, die jeder Browser aufzeichnet. Zuletzt dichtet SS&D die undichten Stellen im Browser ab, blockiert typische Einfallstore für Schadsoftware und bösartige Websites.
Diese folgende Anleitung erklärt den Umgang mit SS&D.
Der CCleaner versucht, so viele überflüssige und potentiell verräterische Informationen vom Computer zu löschen wie möglich. Dazu durchsucht das Programm einerseits die zentrale Windows-Datenbank, die sogenannte Registry. Zum anderen werden die typischen Verzeichnisse, in denen Web-Browser aber auch viele andere Programme ihre Zwischendaten und Logdateien ablegen, durchforscht. Zum Beispiel die berüchtigten sogenannten Super-Cookies, die das Web-Animationsprogramm Flash auf Rechner hinterlässt. Die Benutzung von CCleaner ist recht einfach:
Nur für Fortgeschrittene gilt: Wenn Sie darüber hinaus Informationen und überflüssige Einträge aus der Registry entfernen möchten - etwa die Liste der zuletzt von Windows verwendeten Dateien -, wählen Sie den linken Reiter "Registry", dann "Scan for Issues", bejahen Sie die Frage nach einem Backup der Registry und speichern Sie diese auf Ihrer Festplatte "C:" ab, klicken Sie "Fix Selected Issues" und dann "Fix All Selected Issues". Achtung, theoretisch kann bei dieser Aktion Windows ins Stolpern geraten. Aber dafür haben Sie ja ein Backup erstellt.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,746485-3,00.html
Fast die Hälfte der deutschen Surfer sind mit dem Firefox Version 3 im Internet unterwegs. Da der Firefox sehr gute Datenschutz-Einstellmöglichkeiten bietet, ist das eine gute Nachricht.
Mit nur drei Klicks können Nutzer ihre aktuellen Surf-Spuren aus dem Browser-Gedächtnis löschen - und ältere Einträge stehen lassen:
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,746485-4,00.html
Microsofts Internet Explorer 8 ist beileibe nicht mehr die Datenschutzkatastrophe, die seine Vorgänger waren. Trotzdem bietet er im Vergleich zum Firefox nur eingeschränkte Möglichkeiten, ihn an die eigenen Surfgewohnheiten anzupassen: So funktioniert die regelmäßige Datenlöschung:
Nur jeder fünfte Surfer ist mit Apples Safari, Googles Chrome oder Operas Opera-Browser im Internet unterwegs. Safari war über Jahre hinweg der Mac-Welt vorbehalten. Dabei kann in den letzten beiden detailliert eingestellt werden, wann der Browser welche Daten speichern darf und löschen muss.
Erst seit 2007 bietet Apple eine Version für Windows-Nutzer an - und die konnte zunächst nicht überzeugen. Mittlerweile lässt sich mit Safari aber auch auf weniger schicken Rechnern surfen - nur die Einstellungen sind gewöhnungsbedürftig:
Chrome ist der Browser von Google. Genau wie Safari baut er auf der sogenannten WebKit-Engine auf - und wird als besonders schneller Browser beworben. Mindestens bis zum Erscheinen von IE 9 mag das stimmen. Die Sicherheitseinstellungen funktionieren jedenfall schön schnell.
Der Browser des norwegischen Herstellers Opera hat viele Entwicklungen schon Monate oder sogar Jahre vor der Konkurrenz eingebaut - zum Beispiel Tabs. Die anderen Browser haben mittlerweile aufgeholt, doch in puncto Sicherheit und Einstellungsoptionen muss sich Opera nach wie vor nicht verstecken.
Browser-Hersteller und Werbeindustrie haben sich auf Druck der amerikanischen Regulierungsbehörde FCC hin geeinigt: Zumindest Surfer in den USA sollen ein für alle Mal in ihrem Browser einstellen können, ob Website-Betreiber Schnüffel- und Manipulationswerbung auf sie Ansetzen dürfen.
Jeder Browser-Hersteller hat einen eigenen Ansatz entwickelt. Bei Microsoft heißt die Funktion "Tracking-Schutz", bei Google "Keep my Opts-outs", bei Mozilla "Do not Track". Jetzt muss es nur genügend Werbetreibende geben, die sich an die Abmachung halten und ihre Websites auf die fürs Programm nötigen Sperrlisten setzen lassen...
Die neue Funktion wird es erst in der nächsten Browser-Generation geben - in den frühen Entwicklungsversionen von Internet Explorer und Mozilla Firefox und mit einer Erweiterung für Google Chrome kann man "Do not Track" bereits ausprobieren. Und so geht es:
Beim Internet-Explorer ist es schon etwas komplizierter. Die Liste mit den Seiten, die nicht mehr tracken sollen, muss nachträglich installiert werden.
Auch bei Googles Chrome ist zu bemerken, dass die Option nachgerüstet wurde: Für diese Funktion muss eine Erweiterung heruntergeladen werden, quasi ein Plug-in. Erst dann bleiben die Cookies außen vor.
Jedes Mal, wenn Sie eine Website öffnen, die eine Flash-Animation abspielt - etwa ein Onlinevideo, ein Web-Game oder eine Animation - legt Flash eine nicht gerade einfach zu löschende Datei an, einen sogenannten Flash-Cookie. Einsehen können Sie diese Daten nur mit speziellen Programmen (wie etwa dem oben erwähnten CCleaner) oder über eine spezielle Adobe-Website. Die ist leider nicht sehr übersichtlich, hat eine winzige Benutzeroberfläche und nervt mit regelmäßigen Aussetzern. Mit ein wenig Geduld geht es aber dennoch.
Klicken Sie auf der speziellen Seite einfach auf "Alle Websites löschen", ziehen Sie den Regler nach ganz links und klicken Sie "Nicht mehr nachfragen". So sollten Sie auch auf dieser zweiten Flash-Einstellungsseite vorgehen, die für alle Websites festlegt, ob und wie diese Flash-Dateien auf Ihrem Computer speichern dürfen:
Aber Achtung: Manche Flash-Programme funktionieren so nicht mehr. Meist merkt man das, wenn zum Beispiel Web-Games nicht mehr laden. Sollten Sie oft spielen oder Web-Programme benutzen, empfiehlt sich eine geringe Speicherdauer einzustellen und regelmäßig die Flash-Cookies zu löschen.
Alternativ können Sie allerdings auch einzelne Flash-Seiten per Rechtsklick ins Video-, Spiel- oder Animationsfenster für Flash-Cookies freischalten:
Leider gibt es nie die eine, beste Datenschutz-Einstellung für Cookies, Flash-Cookies, Website-Cache, Surf- und Downloadverlauf. All diese Funktionen wurden für gesteigerten Surf-Komfort entwickelt und erfüllen auch heute vor allem diesen Zweck.
Deshalb empfiehlt sich ein zweigleisiger Ansatz, der wenig Mühe macht und auch für Nicht-Experten leicht umsetzbar ist: Gemeint ist "privates Surfen" in der Öffentlichkeit, "offenes Surfen" im Privaten.
Alle modernen Browser unterstützen eine Funktion zum Surfen, ohne Spuren zu hinterlassen. Bei Microsoft heißt das InPrivate-Browsen, bei Mozilla "privater Modus", bei Google "inkognito", bei Apple "privates Surfen", bei Opera "privater Tab".
In diesen Modi hinterlassen die Browser (fast) keine Spuren - allerdings sind auch nicht alle Websites damit völlig komfortabel benutzbar. Ausprobieren lohnt sich:
FOTOSTRECKE
- Sicherheit: InPrivate browsen
- InPrivate browsen
- Neues Inkognito-Fenster
- "Privates Surfen" aktivieren (Häkchen machen)
7 BilderBrowserputz: Noch mehr Schutz -privates Surfen
Verzichten Sie nicht auf jeden Surfgenuss und aktivieren Sie, solange Sie keine privaten Dinge im Netz unternehmen, die Surf-Chronik oder den Verlauf oder die History, akzeptieren Sie alle Cookies - aber löschen Sie sie automatisch beim Beenden des Browsers. Entweder mit der Option "Neue Cookies beim Beenden des Browser löschen" oder per automatisiertem "alle Internetspuren löschen".
Viel wichtiger ist, dass sie regelmäßig ausmisten, bei Bedarf - zum Beispiel, wenn Sie Ihren Rechner verleihen - wissen, wie Sie Ihre Spuren verwischen und sparsam im Netz mit Ihren privaten Daten umgehen. Die Gefahr, dass Sie freiwillig brisante Informationen hergeben, ist oft höher als die, die von Internet-Tricksern ausgeht.
| Teilen: |
Facebook |
|
Twitter
X
|
|
|
|
^