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Tricks des Lebens: Drucker

von Michael Palomino

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Druckerscanner haben im Standby meist einen hohen
              Stromverbrauch
Druckerscanner haben im Standby meist einen hohen Stromverbrauch

Standby: Tintendrucker fressen viel Strom - auch ohne Leuchtanzeige

aus: n-tv online: Tintendrucker als Stromfresser. Aus ist nicht gleich aus; 6.3.2008; http://www.n-tv.de/929871.html

Man sieht nichts, hört nichts und trotzdem wird Strom verbraucht. Bei mehr als einem Viertel der untersuchten Multifunktionsdrucker verursacht der Stand-by-Verbrauch der Geräte innerhalb von zehn Betriebsjahren mehr als 100 Euro überflüssige Stromkosten. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). In diesem Zeitraum liegen z.B. bei Kodak-Druckern die Gesamtstromkosten bei 140 Euro, über 100 Euro gehen auf das Konto von Stand-by und dem weiteren Stromverbrauch im scheinbar ausgeschalteten Zustand. Dass es auch anders geht, zeigen die Geräte von Epson. Deren Drucker verbrauchen innerhalb von zehn Betriebsjahren lediglich Strom für rund 14 Euro.
 
Nach Angaben des BUND sind die Stand-by-Verluste aller elektronischen Geräte in Deutschland jährlich für rund zehn Millionen Tonnen des klimaschädlichen CO2 verantwortlich. Dies sei doppelt so viel wie die Emissionen der Stadt Hannover.
 
Keine Kontrolllampe leuchtet
 
Beim Test von Tintenstrahldruckern mit Scanner und Kopierfunktion schnitten einige Modelle von Brother, Hewlett-Packard (HP) und Kodak besonders schlecht ab. Sogar ausgeschaltet verbrauchten sie mehr als fünf Watt Strom. Da bei diesen Geräten im "Schein-Aus" oft keine Kontrolllampe mehr leuchte, würden die Verbraucher über den Stromverbrauch getäuscht, so der BUND.
 
Anders ist dies bei den Druckern von Epson, deren Stromverbrauch in ausgeschaltetem Zustand lediglich 0,2 Watt betrug. Da private Verbraucher nur kurze Zeit täglich drucken und die Geräte zumeist ausgeschaltet sind bzw. sich im Bereitschaftsmodus befinden, fallen hier die Leerlaufverluste besonders stark ins Gewicht.
 
Der BUND bewertete neben dem Stromverbrauch auch die Informationen der Hersteller sowie das Einhalten der Verbrauchskriterien des Gütesiegels "Energy Star". Epson und Canon schnitten hier mit der Note "gut" am besten ab. Hewlett-Packard und Kodak waren mit der Note "mangelhaft" die Schlusslichter unter sieben bewerteten Herstellern.
 
Erste Reaktionen
 

Hewlett-Packard reagierte auf die vom BUND recherchierten Daten mit dem Versprechen, den Stromverbrauch der 2008 neu auf den Markt kommenden Multifunktionsdrucker im ausgeschalteten Zustand auf 0,5 Watt zu senken. Bei den derzeit erhältlichen HP-Druckern für private Verbraucher lag dieser Wert bei 4,7 Watt. Allerdings schalten viel HP-Drucker beim Betätigen des Aus-Schalters lediglich in einen sogenannten "Soft-Off"-Zustand um, der immer noch mehr Strom verbraucht als ein "Off"-Zustand.
 
Ein weiteres Manko der Tintendrucker: Nach jeder Trennung vom Stromnetz spülen viele Drucker die Tintenpatronen durch. Dies ist jedoch überflüssig, wenn das Gerät davor nur wenige Tage ausgeschaltet war. Selbst wenn Verbraucher den Energiehunger der Drucker im abgeschalteten Modus mittels einer abschaltbaren Steckdosenleiste verhindern, entstehen dadurch zusätzliche Kosten.>


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