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Terror gegen LehrerInnen 01

Meldungen,

präsentiert von Michael Palomino

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Terror gegen Lehrerin in den "USA" am 30.4.2026: Die Mutter von Noah Beck:
Lehrerin freigestellt: Wie präsent darf eine Lehrperson auf Social Media sein?
https://www.20min.ch/story/lehrerin-wegen-tiktok-freigestellt-debatte-entfacht-103555237

Der Link zum Tanz (ohne Tanz, nur mit Foto): https://www.tiktok.com/@alyciayep/video/7634076837446012190?_r=1&_t=ZN-95xxDC9ahug

"first his sister, now his MOM? wow"

Der Link zum Tanz (mit Tanz, aber da sieht man ja gar nichts): https://www.youtube.com/shorts/VuUGGdc4fNw

Deborah Gonzalez -- Eine US-Lehrerin wird wegen Tanzvideos freigestellt. Der Fall löst eine Debatte über Social Media und Vorbildrollen aus. Was denkst du darüber? Diskutiere hier mit.

    Eine Lehrerin in den USA wird wegen älterer Tiktok-Tanzvideos vorübergehend freigestellt.
    Die Schulbehörde prüft, ob ihr Verhalten mit ihrer Rolle als Lehrerin vereinbar ist.
    Der Fall löst online eine Debatte über Moral und Social Media bei Lehrpersonen aus.
    Studien zeigen, dass Berufe mit Vorbildfunktion strenger beurteilt werden und Social Media ein Spannungsfeld bleibt.

Darf eine Lehrerin auf Tiktok tanzen? In den USA sorgt genau diese Frage gerade für hitzige Diskussionen – und zeigt, wie schnell Social Media und Beruf kollidieren können.

Auslöser ist der Fall rund um Noah Beck: Die Mutter des bekannten Influencers arbeitet als Lehrerin – und wurde vorübergehend von ihrer Schule freigestellt. Grund dafür sind ältere Tiktok-Videos, in denen sie tanzt. Einige Clips wurden als «unangemessen» eingestuft, woraufhin eine Untersuchung eingeleitet wurde.

Die Schulbehörde prüft nun, ob ihr Verhalten mit ihrer Rolle als Lehrerin vereinbar ist. Der Fall verbreitete sich rasch online – und löste eine Grundsatzdebatte aus: Müssen Lehrpersonen auf Social Media strenger sein als andere?

«Ekelhaft», «krank», «nicht normal»
In den Kommentarspalten wird schnell klar: Die Meinungen gehen weit auseinander. «Das ist ekelhaft», schreibt etwa ein User. «Krank», kommentiert ein anderer. Und weiter meint einer: «Das ist doch nicht normal! So verhält sich doch keine Lehrerin, geschweige denn Mutter!»

Andere wiederum sehen das Problem nicht: Eine erwachsene Frau dürfe sehr wohl tanzen – egal welchen Beruf sie ausübt. Die Kritik sei übertrieben und moralisch aufgeladen.

Zwischen Vorbildfunktion und Privatleben
Die Diskussion ist nicht neu. Lehrpersonen stehen traditionell unter besonderer Beobachtung – auch ausserhalb des Klassenzimmers.

Studien zeigen, dass gerade Berufe mit Vorbildfunktion wie beispielsweise Lehrpersonen, Ärztinnen und Polizisten stärker nach moralischen Massstäben beurteilt werden als andere. Forschende sprechen hier von sogenannten «Role Model Expectations»: Die Gesellschaft erwartet ein konsistentes Verhalten – online wie offline.

Das Spannungsfeld
Eine Untersuchung im Fachjournal Teaching and Teacher Education kommt zum Schluss, dass Social Media für Lehrpersonen ein Spannungsfeld ist: Einerseits Teil des normalen Privatlebens, andererseits öffentlich einsehbar und damit bewertbar.

Auch eine Studie der American Educational Research Association zeigt: Viele Lehrpersonen zensieren sich online bewusst, aus Angst vor beruflichen Konsequenzen. Gleichzeitig wächst der Druck, authentisch zu bleiben.



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