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Spielplatz. Meldungen
Pilotprojekte für mehr Spielplätze im Kanton Bern -- Holzschaukel bricht zusammen -- Trampolinspringen nicht ungefährlich -- Hüpfburg explodiert wegen Gashahn -- Hüpfburg kann bei Wind springen --

präsentiert von Michael Palomino

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Kanton Bern 6.7.2011: Pilotprojekte für mehr Spielplätze statt Beton- und Asphaltlandschaften

aus: 20 minuten online: Bern: Betonwüste wird ein Kinderparadies; 6.7.2011;
http://www.20min.ch/news/basel/story/24729520

<von Nina Jecker
- Parkplätze statt Spielwiesen und Strassen statt Sportflächen: Weil Städte und Dörfer immer dichter zugebaut werden, mangelt es den Kids an Bewegung. Im Kanton Bern soll sich das jetzt ändern.

Platz zum Austoben ist im Kanton zunehmend Mangelware. «Überbauungen, Strassen und Parkplätze verdrängen Bewegungsflächen mehr und mehr aus der Wohnumgebung», bedauert Nicole Chen-Christen von der offenen Kinder- und Jugendarbeit Voja. Die verbliebenen Freiflächen würden zudem zunehmend reglementiert. «Schulhausplätze sind an freien Tagen gesperrt und wegen des Lärms werden Kinder aus Wohngegenden weggewiesen.» So mangle es den Jüngsten an Bewegung – es drohten Übergewicht und Krankheiten.

Ab 2012 will der Kanton den Kleinsten deshalb wieder mehr Raum verschaffen. Dafür legt die Voja in den nächsten Monaten in Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule und der Sanu Biel fest, wie die optimale Umgebung aussehen soll. Dann startet ein Pilotprojekt in Biel, Lyss, Schönbühl und Meiringen. Die Test-Gemeinden sollen während drei Monaten ihre Betonwüsten wieder in Kinderparadiese verwandeln. «So kann Rausgehen wieder eine echte Alternative zum Daheimsitzen werden», sagt Chen-Christen.>

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Holzschaukel sollten immer "abgeklopft" werden, ob sie nicht faulen, vor allem in regenreichen Regionen:


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Schönenberg (Schweiz) 13.7.2012: Holzschaukel bricht zusammen - fünf verletzte Kinder

aus: 20 minuten online: Masten durchgefault: Schaukel stürzt ein - Fünf Kinder verletzt; 13.7.2012;
http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/Schaukel-stuerzt-ein---Fuenf-Kinder-verletzt-17103114

<Es hätte eine fröhliche Abschlussfeier werden sollen. Doch das Fest zweier Schulklassen in Schönenberg endet dramatisch. Fünf Kinder werden von einer einstürzenden Holzschaukel verletzt.

Ort des Geschehens ist ein privater Spielplatz an den Ufern der Sihl. Ein Paradies für Kinder: Auf dem Gelände hat es einen Pool, Platz für Zelte und eine grosse, hölzerne Schaukel aus alten Telefonmasten, einem Autoreifen und einem Sitzkorb. Die Schüler lachen, baden und essen – als Krönung der Abschlussfeier wollen sie später auf dem Gelände campieren.

Doch so weit kommt es nicht. Plötzlich neigt sich die Holzkonstruktion, an der die Schaukel befestigt ist, zur Seite und stürzt ein. Die schweren Telefonmasten krachen auf die feiernden Kinder herunter, fünf von ihnen werden verletzt.

Rega und Ambulanz aufgeboten

Ein 12-jähriges Mädchen sowie ein gleichaltriger Knabe ziehen sich Beinbrüche zu und müssen mit einem Rettungshelikopter der Rega ins Spital geflogen werden. Ein 13-Jähriger wird von der Schaukel am Kopf getroffen. Er und ein 12-jähriges Mädchen, das einen Schock erleidet, werden mit der Ambulanz ins Spital gefahren. Eine 11-Jährige zieht sich Prellungen zu, sie wird vor Ort ambulant behandelt.

Auf dem Spielplatz, wo vorher noch ausgelassen gefeiert wurde, herrscht nun das pure Chaos. Weinende Kinder werden von ihren Eltern abgeholt, die Zelte bleiben stehen.

Pfeiler der Schaukel offenbar durchgefault

Heute, am Tag danach, ist am Ort des Geschehens nicht mehr viel zu sehen. Die Polizei hat die Pfähle der Schaukel zu Untersuchungszwecken abtransportiert, neben den Gummimatten am Boden sieht man noch die Stellen, an denen die Masten ursprünglich im Boden verankert waren.

Gemäss der Kantonspolizei Zürich ist die Unfallursache noch unklar. Anwohner glauben aber zu wissen, weshalb es zum Unglück kam. «Die Masten der Schaukel waren durchgefault», so ein Anwohner.

Unter diesen Umständen scheint es wie ein Wunder, dass keines der Kinder schwerer verletzt wurde. Zwei Schüler konnten das Spital bereits wieder verlassen. Darüber sind auch die Eltern der Kinder heilfroh – sie wollen offenbar von einer Klage absehen.

(jbu)>

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Holzschaukel sollten immer "abgeklopft" werden, ob sie nicht faulen, vor allem in regenreichen Regionen:

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Recklinghausen (Deutschland) 27.5.2013: Zusammenbrechende Holzschaukel tötet 18-Jährige

aus: n-tv online: Unfälle18-Jährige von Schaukelgerüst erschlagen; 27.5.2013;
http://www.n-tv.de/ticker/18-Jaehrige-von-Schaukelgeruest-erschlagen-article10714066.html

<Recklinghausen (dpa) - Eine 18-Jährige ist in Datteln in Nordrhein-Westfalen vom Gerüst einer Schaukel erschlagen worden. Sie war gestern mit zwei Freunden auf einem Spielplatz mit Schaukel, als einer der sechs Meter hohen Holzpfosten brach und auf die Frau herabstürzte. Sie wurde am Oberkörper und am Kopf getroffen und starb noch an der Unglücksstelle. Ihre beiden Begleiter wurden psychologisch betreut. Ein Gutachter soll die Unglücksursache klären.

Quelle: n-tv.de , dpa>

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11.10.2013: Trampolinspringen kann für Kinder gefährlich sein - Brüche und sogar Stauchungen der Wirbelsäule

aus: 20 minuten online: SUVA-Mieter dürfen kein Trampolin aufstellen; 11.10.2013;
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/20642911

<Das Trampolin ist kein Babysitter

Peter Klimek* (Oberarzt in der Kinderchirurgie des Kantonsspitals Aarau), wieso gibt es auf Trampolinen so viele Unfälle? - «Ein wichtiger Grund ist, dass die Kinder meist nicht alleine auf dem Trampolin springen. So zeigte eine grosse Untersuchung, die wir am Inselspital Bern durchführten: 90 Prozent der Kinder, die Brüche erlitten, waren zu zweit oder gar zu dritt auf dem Trampolin. Am häufigsten stehen heute netzgeschützte Trampoline im Einsatz, doch dies birgt oft eine falsche Sicherheit. Das Netz verhindert zwar, dass die Kinder vom Gerät fallen. Aber die allermeisten Unfälle passieren im Trampolin selber, wenn die Kinder aufeinander landen.»

Zu welchen Verletzungen kommt es? - «Vor allem bei kleinen Kindern bis 6 Jahre gibt es eine spezielle Fraktur des Schienbeines, die als ‚Trampolinbruch’ bezeichnet werden kann. Dieser Bruch ist normalerweise sehr selten, kommt jedoch bei Trampolin-Nutzern viel häufiger vor: Er passiert vor allem, wenn ein schwereres Kind abspringt, dadurch das Sprungtuch nach oben schnellen lässt und ein leichteres Kind genau in diesem Moment mit seinem Bein auf das Tuch prallt. Weiter sind Verletzungen im Bereich der Arme häufig. In ganz seltenen Fällen können sogar Stauchungen der Wirbelsäule auftreten.»

Welche Vorsichtsmassnahmen können Eltern treffen? - Klar sollte sein: Das Trampolin ist kein Babysitter, die Kinder müssen beaufsichtigt werden. Auf jeden Fall sollten die Kinder nie gemeinsam springen. Zudem gehören unter 6-Jährige eher nicht aufs Trampolin. Ihr Körper ist den Kräften, die auftreten können, oftmals noch nicht gewachsen. Auch ist wichtig, dass keine Hindernisse in der Nähe sind und dass das Trampolin im Rasen, nicht etwa auf Beton platziert wird.

*Peter Klimek ist Oberarzt in der Kinderchirurgie des Kantonsspitals Aarau.>

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Berneck (Kanton St. Gallen) 29.10.2014: <Wieder krachte ein Holz-Spielgerät zusammen> - reiche Schweiz hat kein Geld für stabile Schaukeln

aus: 20 minuten online; 29.10.2014;
http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/20085891

<Innerhalb weniger Tage kam es in der Ostschweiz zu zwei Unfällen auf Spielplätzen. In beiden Fällen war morsches Holz der Grund. «Die Gefahr wird unterschätzt», sagt ein Fachmann.

Nur einen Tag nach dem tragischen Unfall eines fünfjährigen Mädchen auf einer Schaukel in Gais krachte am Dienstag auf einem Spielplatz in Berneck eine weitere Holzkonstruktion zusammen. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt, obwohl sich sechs Primarschulklassen auf dem Spielplatz befanden.

Bei der Begutachtung des Schadens fand man einen rund zwei Meter hohen Holzstamm am Spielgerät, der geborsten war. Weitere Spielgeräte wiesen ebenfalls morsche Stellen auf. Der Spielplatz wurde umgehend gesperrt.

Abklärungen mit dem Hersteller

Wie Gemeindepräsident Andreas Zellweger sagt, ist er froh, dass nicht mehr passiert ist. «Wie man in Gais gesehen hat, können solche Fälle viel schlimmer ausgehen», sagt Zellweger. Der Spielplatz war erst vor vier Jahren errichtet und auch durch die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) abgenommen worden. «Seitdem wird er wöchentlich von Werkhof-Mitarbeitern geprüft», so der Gemeindepräsident.

Da es sich dabei nur um Routinekontrollen handle, könne es vorkommen, dass man einen Schaden nicht auf den ersten Blick erkenne. Die Gemeinde hat mittlerweile Kontakt mit dem Hersteller der Spielgeräte aufgenommen. «Es muss nun geklärt werden, ob das Holz von innen oder aussen morsch wurde und wie es zum Einsturz kam», sagt Zellweger.

Dreifache Kontrolle in St. Gallen

Bei der Stadt St. Gallen ist man bezüglich Spielplätzen ebenfalls sensibilisiert. «Man hört immer wieder von Fällen auf Spielplätzen, bei denen Kinder schwer verletzt oder sogar getötet werden», sagt Gino Giacopuzzi vom Gartenbauamt. Die Spielplätze in St. Gallen werden deshalb mehrmals in der Woche von Mitarbeitern des Gartenbauamts kontrolliert. Da auch dies nur Routinekontrollen sind, werden die Spielplätze alle drei Monate genauer unter die Lupe genommen.

Hinzu kommt eine jährliche Inspektion. «Bei dieser schauen wir zum Beispiel auch unter die Erde, um den Zustand der Konstruktionen zu überprüfen», so Giacopuzzi. Findet man ein morsches oder defektes Teil, werde sofort der Hersteller aufgeboten. «Die Inspektionen der rund 50 Spielplätze finden meist im Winter statt, damit die Spielgeräte im Frühling einsatzbereit sind», sagt Giacopuzzi.

«Knochenbrüche können immer passieren»

Für einen von 20 Minuten kontaktierten Ostschweizer Spielplatzbauer ist es nicht verwunderlich, dass immer wieder morsche Hölzer auf Spielplätzen entdeckt werden. Denn bis vor einigen Jahren habe man bestimmte Holzkonstruktionen einfach in den Boden gerammt. «Diese werden mit der Zeit morsch und damit instabil», sagt der Fachmann. Heute würden die Baumstücke nicht mehr direkt in den Boden versenkt. «Man verwendet zum Beispiel einen Metallfuss, damit das Holz keinen direkten Kontakt mit der Erde hat», so der Spielplatzbauer. Nach wie vor würden viele Eigentümer die Gefahr, die von morschem Holz ausgehe, unterschätzen.

«Jeder Eigentümer eines öffentlichen Spielplatzes ist für die Kontrolle und Inspektion selber verantwortlich», sagt der Fachmann. Er empfiehlt deshalb, die Lage direkt vor Ort am Spielplatz abzuschätzen. Damit könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass es trotzdem zu Unfällen komme. «Knochenbrüche oder Schürfwunden können immer passieren, wenn Kinder spielen», so der Spielplatzbauer. «Damit muss man leben.»

(jeh)>

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Caldes de Malavella (nördlich von Barcelona) 8.5.2017: Hüpfburg explodiert wegen Gashahn
Spanien: Hüpfburg in Restaurant explodiert – Mädchen tot
http://www.20min.ch/panorama/news/story/20939197

<Mehrere Kinder wurden bei der Explosion einer Hüpfburg meterhoch in die Luft katapultiert und schwer verletzt – für eine Sechsjährige kam jede Hilfe zu spät.

ährend mehrere Eltern den Sonntag im Aussenbereich eines Restaurants im spanischen Caldes de Malavella genossen, vergnügten sich ihre Sprösslinge auf einer Hüpfburg.

Plötzlich explodierte das aufblasbare Plastikspielzeug. Mehrere Kinder im Alter von drei bis elf Jahren wurden dabei bis zu 15 Meter hoch in die Luft katapultiert und wurden teils schwer verletzt.

Für ein sechsjähriges Mädchen kam jede Hilfe zu spät. Es erlag seinen Verletzungen wenige Stunden nach dem Unglück im Spital.

Teile flogen bis zu 40 Meter weit

Salvador Balliu, der Bürgermeister von Caldes de Malavella, sprach von einer «sehr starken Explosion». Im Umkreis von rund 40 Metern wurden noch Teile des Riesenspielzeugs gefunden.

Der Ministerpräsident der Region Katalonien, Carles Puigdemont, kondolierte via Twitter: «Mein Beileid an die Familien dieser Tragödie. Ruhe in Frieden.»

Die Polizei ermittelt jetzt die Unglücksursache. Nach ersten Informationen dürfte ein defekter Gashahn die Explosion ausgelöst haben.

(20 Minuten)>

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Mexiko 2.6.2017: Hüpfburg kann bei Wind springen

Mädchen schwer verletzt: Wind fegt Hüpfburgen fort – mitsamt Kindern
http://www.20min.ch/panorama/news/story/16701761

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Eine schwere Windböe hat in Mexiko mehrere Hüpfburgen weggefegt. Vier Kinder wurden verletzt, eines sogar schwer.

Friedlich spielen Kinder in einem Vergnügungspark in der mexikanischen Stadt San Luis Potosí, als eine Windböe mehrere der aufblasbaren Gebilde in die Luft schleudert. Offenbar hielten die Sicherheitsseile dem Wind nicht stand.

Eine Siebenjährige, die im Tunnel der grossen, pyramidenförmigen Hüpfburg feststeckte, verletzte sich schwer. Als die Burg abhob, fiel das Mädchen aus mehreren Metern Höhe auf den Boden. Dabei erlitt es ein Schädeltrauma. Auch drei weitere Kinder mussten im Spital behandelt werden.

Eltern bitten um Spenden

Gemäss verschiedenen Medien bitten die Eltern des schwer verletzten Mädchens jetzt in den sozialen Netzwerken um Spenden. Sie könnten sich die medizinische Versorgung ihrer Tochter sonst nicht leisten.

(vbi)>

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Chamoson (Kanton Wallis, Schweinz) 2.8.2017: Sturm bläst Hüpfburg weg - der erste "Flug" für Kinder
Wallis: Sturm bläst Mädchen mitsamt Hüpfburg weg
http://www.20min.ch/schweiz/romandie/story/15999111

<von Yannick Weber - Bei den heftigen Unwettern vom Dienstag erlitt ein Mädchen im Wallis einen Schock. Die Mutter erhebt Vorwürfe an die Behörden.

Extra für den 1. August wurde in Chamoson VS eine Hüpfburg aufgeblasen. «Meine 14-jährige Tochter war in der Burg, als plötzlich der Sturm aufkam», erzählte eine aufgewühlte Mutter.

Mehrere Kinder seien in der Hüpfburg gewesen. Alle schafften es rechtzeitig raus – ausser die 14-Jährige. Die Hüpfburg wurde vom Sturm weggeblasen, drückte einen Zaun nieder und blieb an einem Haus hängen.

«Sie steht immer noch unter Schock»

Das Mädchen trug zwar nur ein paar blaue Flecken davon. «Aber meine Tochter steht immer noch unter Schock», sagte die Mutter. Sie glaubt, dass die Behörden das Unwetter unterschätzt haben und auch nach dem Vorfall zu wenig schnell reagierten. «Die Polizei hat nicht einmal interveniert.»

Claude Crittin, Gemeindepräsident von Chamoson, widerspricht. «Ich war während des Unwetters auf dem Gelände. Nachdem das Schloss weggeblasen wurde, bin ich als erstes zu den Eltern gegangen, um sicherzustellen, dass niemand verletzt wurde.»>




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