Der
AirTag im Koffer und ein paar Follower 14.8.2023:
Das rettet immer den Koffer - der Fall von
Bogenschützin Orissa Kelly:
Airline hilft Frau nach
Gepäckverlust nicht: So clever kommt sie doch
an den Koffer
https://www.tag24.de/thema/kurioses/airline-hilft-frau-nach-gepaeckverlust-nicht-so-clever-kommt-sie-doch-an-den-koffer-2923595
Fototext: Happy End: Orissa Kelly hat ihren Koffer
endlich zurück.
Von Christian Norm
Kansas City/Nashville (USA) - Die Koffer kamen und
kamen, doch ihrer wollte einfach nicht auftauchen.
Schließlich stellte Orissa Kelly (28) ernüchtert fest,
dass ihr Gepäck verloren gegangen war. Die bekannte
Bogenschützin war in den USA von Kansas City nach
Nashville geflogen. Im Gepäck hatten ihre Ausrüstung
und zahlreiche handgefertigte Kostüme gesteckt. Viel
mehr als eine Entschuldigung konnte Kelly der
verantwortlichen Fluggesellschaft "Southwest Airlines"
nicht entlocken. Da kam ihr eine clevere Idee.
Da die junge Sportlerin einen AirTag, also ein kleines
Ortungsgerät, in ihrem Koffer deponiert hatte, konnte
sie schnell herausfinden, wo sich ihr Gepäckstück
befand.
Tatsächlich hatte das gute Stück den Flughafen in
Kansas City nie verlassen. Trotz dieser sehr
hilfreichen Information sei das Flughafenpersonal
nicht in der Lage gewesen, ihr zu helfen. Das erklärte
Kelly vergangene Woche in einem TikTok-Video.
Da die bekannte Bogenschützin jedoch Millionen von
Followern hat, bat sie diese in den sozialen Medien um
Hilfe. Erstaunlicherweise meldeten sich mehrere
Personen, die entweder direkt am Flughafen arbeiteten
oder dortige Mitarbeiter kannten.
Bauarbeiter wird von Auftraggeber nicht bezahlt, dann
steigt er mit Kettensäge aufs Dach!
Danach wurde die kuriose Geschichte noch besser.
Denn die 28-Jährige hatte tatsächlich jemanden unter
ihren Followern, der das Gepäckstück für sie
auftreiben konnte. "Nach viel zu viel Stress ist mein
Koffer endlich angekommen", meldete Kelly erleichtert
auf TikTok.
"Mein Gott, und ich bin dankbar für jeden, der mir
geholfen hat - außer Southwest, die haben mir
überhaupt nicht geholfen", ergänzte sie.
Nachdem Kellys Geschichte Hunderttausende User
erreicht hatte, sah man sich wohl auch bei Southwest
Airlines gezwungen, sich von einer besseren Seite zu
zeigen.
Kelly berichtete in einem weiteren TikTok-Video, dass
sich die Fluggesellschaft bei ihr entschuldigt und die
Kosten erstattet habe. Nun sei wirklich alles geklärt.
https://www.nau.ch/news/schweiz/flughafen-zurich-wintereinbruch-sorgt-fur-riesige-gepack-berge-66664126
https://www.nau.ch/news/schweiz/berner-paar-wartet-in-australien-seit-sieben-tagen-auf-koffer-66663274
Die Koffer sind nicht mehr sicher:
Swiss in Zürich foltert Passagiere am
9.3.2024: Das Gepäck blieb in Tel Aviv:
Swiss-Flieger
aus Israel kommt ohne Gepäck in Zürich an: «Diese
Situation ist inakzeptabel»
https://www.blick.ch/news/diese-situation-ist-inakzeptabel-swiss-flieger-aus-israel-kommt-ohne-gepaeck-in-zuerich-an-id19515955.html
Weil sie das Flugzeug kurzfristig wechseln mussten,
hat die Swiss das Gepäck der Passagiere einfach in Tel
Aviv gelassen. Die erfuhren das aber erst, als das
Gepäckband in Zürich leer blieb.
Denis Molnar und Natalie Zumkeller
Kurz vor 22:00 Uhr landete am Donnerstagabend ein
Swiss-Flug aus Tel Aviv am Zürcher Flughafen in Kloten.
Mit an Bord war Raphael S., der für einen Geschäftstrip
in die Schweiz kam und lediglich in sein Hotel wollte.
Am Gepäckband dann der Schock: Den Passagieren wurde
mitgeteilt, dass leider ein grosser Teil des Gepäcks gar
nicht mitgeflogen sei. Anstatt ihre Koffer bekamen sie
ein Formular in die Hand gedrückt – ärgerlich
insbesondere für jene Reisende, die einen Anschlussflug
erreichen mussten.
Wie S. gegenüber Blick sagt, standen bereits Mitarbeiter
der Swiss am Gepäckband bereit, um den Passagieren
mitzuteilen: warten lohnt sich nicht, das Gepäck
befindet sich noch immer in Tel Aviv. Als Grund nannte
die Swiss einen Maschinenwechsel. Für S. ist das
verwunderlich: «Interessanterweise konnten wir wie
geplant einsteigen und abfliegen, ohne dass ein
Maschinenwechsel erforderlich war. Somit musste der
Wechsel bereits vor unserem Abflug stattgefunden haben.»
Wieso sie nicht bereits am Flughafen in Tel Aviv darüber
informiert wurden, versteht er nicht.
Das sagt die Swiss
Auf Anfrage von Blick äussert sich Silvia Exer-Kuhn,
Mediensprecherin der Swiss. Sie bestätigt den Vorfall:
«Ein grosser Teil des Gepäcks musste ausgeladen werden.»
Als Grund gibt die Airline an, dass kurzfristig ein
anderes Flugzeug eingesetzt werden musste, da bei der
ursprünglichen Maschine ein «unplanmässiger
Triebwerkwechsel» vorgenommen werden musste. Weiter
heisst es, dass sie «aufgrund einer anderen
Gewichtslimite nicht gleich viel Gepäck mitnehmen
konnten wie mit dem ursprünglich geplanten Flugzeug.»
Swiss entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten und
betont, das Gepäck würde mit dem nächstmöglichen Flug
nachgesendet und an die Besitzer ausgeliefert werden.
Bis jetzt wurden die Koffer jedoch wohl noch nicht
wieder an ihre Besitzer übergeben, denn S. sagt, er habe
seinen Koffer noch nicht wieder erhalten. «Normalerweise
bin ich mit dem Service von Swiss zufrieden, jedoch ist
diese Situation inakzeptabel», sagte er, «ich musste mir
jetzt einen Pyjama, eine Zahnbürste und andere wichtige
Dinge kaufen, da sich alles in meinem Koffer befindet.»
Auch arbeiten kann er nun nicht. Heute Abend habe er
einen Besuch in der Oper geplant – hoffentlich eine
willkommene Ablenkung.
https://www.nau.ch/news/schweiz/brautjungfer-fliegt-mit-fluggesellschaft-swiss-koffer-weg-66749436
Fototexte:
-- Zuletzt spielte das Wetter in
Dubai verrückt. – keystone
-- Die
Fluggesellschaft Swiss konnte am 16. April nicht wie
geplant in Dubai anfliegen. - keystone
Der Artikel:
Eine Brautjungfer will mit der Fluggesellschaft Swiss
nach Dubai fliegen. Wegen des Rekord-Regens landet sie
aber in Abu Dhabi. Ihr Koffer bleibt verschollen.
Eine Brautjungfer kritisiert die
Swiss wegen einer misslungenen Reise nach Dubai.
Der Sturm in den Emiraten sorgte
dafür, dass der Flug länger ging und chaotisch ablief.
Die Airline spricht aufgrund des
Wetters von einer aussergewöhnlichen Situation.
Der Koffer der Schweizerin bleibt
verschollen.
Dieser Trip nach Dubai wird für eine Schweizerin zum
Horrorerlebnis: Sie wollte eigentlich als Brautjungfer
in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen. Allerdings
endete der Flug mit der Fluggesellschaft Swiss am
falschen Ort – und das Gepäck ging auch noch verloren.
Wie Andrea M.* gegenüber Nau.ch erzählt, machte sie sich
am 16. April auf den Weg nach Dubai.
Sie wollte von Zürich aus in die Emirate fliegen und hat
sich dabei für die Swiss entschieden. Weil diese
eigentlich als «renommierte Fluggesellschaft» gelte.
Doch das Wetter macht der Airline und den Passagieren
einen Strich durch die Rechnung. Durch die starken
Niederschläge wird aus dem 5,5-Stunden-Flug ein Trip von
über neun Stunden. Denn in Dubai wütet der schlimmste
Sturm seit 75 Jahren. Teile des Emirats stehen unter
Wasser.
[Notlandung in Abu Dhabi ohne Gepäck und ohne Hotel
und ohne Bus nach Dubai]
In der Folge wird die Maschine nach Abu Dhabi umgelenkt,
wo sie letztlich landet.
Doch dort gibt es plötzlich Probleme mit dem Gepäck.
Trotz Versprechen erhalten die Reisenden ihre Sachen
nicht. Stattdessen würden die Gepäckstücke an ihre
jeweiligen Adressen in Dubai nachgeschickt, heisst es in
Abu Dhabi.
Wie sie von Abu Dhabi ins rund 140 Kilometer entfernte
Dubai kommen? Das müssen die Passagiere selbst
organisieren. So auch ein Hotel für die Nacht in Abu
Dhabi.
Brautjungfer will nicht mehr mit der Fluggesellschaft
Swiss fliegen
Im Falle von Brautjungfer Andrea ist das fehlende Gepäck
doppelt ärgerlich: «Ich musste in aller Eile Kleider,
Schuhe und Geschenke für die Hochzeit neu kaufen», sagt
sie. Diese Käufe plus Hotel und Reise nach Dubai hätten
sie fast 10'000 Dirham gekostet – umgerechnet fast 2500
Franken.
Mittlerweile sei sie zurück in Genf. Andrea sagt: «Ich
bin froh, dass dieser Albtraum teilweise vorbei ist und
ich zurück bin.» Aber: «Ich habe immer noch keinen
Hinweis, wo mein Koffer ist», sagt sie verärgert.
Die Fluggesellschaft Swiss wolle sie nicht mehr nutzen –
und auch nicht weiterempfehlen.
Fluggesellschaft Swiss: Transport nach Dubai war
unmöglich
Die Swiss erklärt gegenüber Nau.ch, wie es zu den
unerfreulichen Vorkommnissen kommen konnte. Zunächst
bestätigt Mediensprecher Michael Pelzer, dass der
betroffene Flug nicht wie geplant in Dubai landen
konnte. Wegen fehlender Kapazitäten bei der
Bodenabfertigung musste die Maschine nach Abu Dhabi
ausweichen.
Das Wetter in den Emiraten sorgte laut der Swiss für
eine Ausnahmesituation, wie Pelzer ausführt: «Die
aussergewöhnlich heftigen Regenfälle haben die
Transportmöglichkeiten auf dem Landweg stark in
Mitleidenschaft gezogen. Daher war es uns nicht möglich,
einen Gruppentransport von Abu Dhabi ins rund zwei
Stunden entfernte Dubai zu organisieren.» Entsprechend
mussten die Passagiere individuell einen Transfer auf
die Beine stellen.
Ganz allgemein sei der Handlungsspielraum bei solch
aussergewöhnlichen Regenfällen stark eingeschränkt
gewesen.
Auf den Kosten bleiben die Reisenden aber in so einem
Fall nicht sitzen. Pelzer erklärt: «Wir übernehmen in
solchen Fällen die Kosten für nötige Taxifahrten,
Verpflegung, Telefongespräche und Hotelübernachtungen
inklusive Nachtessen und Frühstück.»
Falls das Gepäck verloren geht – wie es wohl bei Andrea
der Fall ist –, werden Passagiere ebenfalls entschädigt.
Mit bis zu 1550 Franken.
Die Fluggesellschaft Swiss stellt zudem klar, dass man
es bedauert, dass die Passagiere nicht in Dubai landen
konnten. Pelzer sagt: «Wir sind uns bewusst, wie
unangenehm eine solche Situation ist. Und wir verstehen
die Frustration, wenn zahlreiche Pläne so kurzfristig
angepasst werden müssen.»
*Name der Redaktion bekannt
Florida ("USA")
6.6.2024: Tracker am Koffer - und man findet den Dieb:
Passagierin trackt verlorenes Gepäck:
Flughafenmitarbeiter angeklagt
https://www.blick.ch/ausland/und-findet-es-bei-flughafen-mitarbeiter-passagierin-trackt-verlorenes-gepaeck-id19817901.html
Im US-Bundesstaat Florida ortete eine Flugpassagierin
ihr vermisstes Gepäck und landete vor dem Haus eines
Flughafenmitarbeiters. Dieser ist nun wegen schweren
Diebstahls angeklagt.
Fabienne Maag - Praktikantin News
Dass Gepäck auf einem Flug mal verloren gehen kann, ist
keine Seltenheit. Laut der Statistik des US-Büros für
Transport verlieren US-Airlines jährlich rund zwei
Millionen Gepäckstücke, was rund 0,51 Prozent aller
Gepäckstücke ausmacht, die sie transportieren.
Doch der Fall von Paola Garcia, einer Frau aus dem
US-Bundesstaat Florida, hebt sich von diesen 0,51
Prozent ab. Am 3. März wollte sie mit einer Maschine der
Airline «Spirit» vom Fort Lauderdale-Hollywood
International Airport abfliegen, wie CNN berichtet.
Elektronische Geräte im Koffer
Doch der Flug wurde gestrichen, das Gepäck sollte auf
einem der Gepäckbänder wieder zurückgegeben werden. Doch
der pinke Koffer von Garcia war nicht dabei. Im Koffer
befanden sich laut Garcias Angaben ein MacBook, ein
iPad, eine Apple Watch, Schmuck, hochwertige
Damenbekleidung und Toilettenartikel.
Der Flughafen erklärte ihr, dass das Gepäck bereits zu
ihr nach Hause geschickt worden war. Doch auch dort kam
es nie an. Also machte sich Garcia selbst daran, ihr
verschwundenes Gepäck ausfindig zu machen. Indem sie die
elektrischen Geräte ortete, landete sie vor der Haustür
des Flughafenmitarbeiters Geneus B.* (29), wie CNN
weiter schreibt. Dieser soll am Flughafen gearbeitet
haben.
Diebstahl dritten Grades
Die Geschädigte rief die Polizei. Ein Ermittler der
Diebstahlprävention nahm sich der Sache an und sichtete
interne Videoüberwachungsaufnahmen. Darauf war zu sehen,
wie der beschuldigte Flughafenmitarbeiter mit einem
pinken Koffer, welcher auf Garcias Beschreibung ihres
Gepäckstücks passt, einen Lagerraum des Flughafens
betritt.
Dann soll er angeblich die elektrischen Geräte
herausgenommen und in andere Taschen gepackt haben, wie
CNN weiter schreibt. Der Mitarbeiter wurde nun wegen
Diebstahls dritten Grades angeklagt.
Mitarbeiter entlassen
Man nimmt die Situation sehr ernst, sagt der Arbeitgeber
des Beschuldigten. «Unmittelbar nach Bekanntwerden des
Vorfalls wurde der beschuldigte Mitarbeiter entlassen.
Da es sich um eine laufende polizeiliche Angelegenheit
handelt, haben wir bei den Ermittlungen kooperiert und
empfehlen, sich für weitere Informationen an die Polizei
von Fort Lauderdale zu wenden.»
Der Beschuldigte und sein Anwalt haben sich nach Angaben
von CNN noch nicht zu diesem Fall geäussert. Seine
Verhandlung wird voraussichtlich am 23. August
stattfinden.
* Name bekannt
Zürich
(Schweiz) 18.7.2024: Immer wieder Gepäck verlieren
am Flughafen Zürich-Kloten: Es sollen nur 0,28%
sein:
So viel Gepäck geht am Flughafen Zürich verloren
https://www.nau.ch/news/schweiz/so-viel-gepack-geht-am-flughafen-zurich-verloren-66758213
Seit seiner
Eröffnung vor 30 Jahren hat ein Flughafen in Japan
noch nie ein Gepäckstück verloren. Viel schlechter
steht die Schweiz aber nicht da.
Der Kansai International Airport hat
noch nie ein Gepäckstück verloren.
Es ist der einzige Flughafen der
Welt, dem dies gelungen ist. Und das über 30 Jahre lang.
Am Flughafen Zürich wurden letztes
Jahr 51'000 Verlustmeldungen registriert.
Sommerzeit ist Reisezeit. Entsprechend ist an den
Flughäfen viel los – und es kann schon mal chaotisch
werden. Anders am Kansai International Airport im
japanischen Osaka.
Dieser Flughafen hat noch nie ein Gepäckstück verloren –
und dies seit seiner Eröffnung vor 30 Jahren. Weltweit
zeigen sich Mitglieder der Luftfahrtbranche davon
beeindruckt.
Die Erfolgsbilanz ist gemäss dem Flughafen das Ergebnis
einer vielschichtigen Kontrollarbeit. Und – anders als
vielerorts in Europa – von genügend Personal.
Ganz so viel Glück hatte die Swiss über die Jahre nicht.
Denn im Nachgang zur Coronapandemie hat die
Luftfahrtbranche nach wie vor mit Personal-Engpässen zu
kämpfen. «Dies kann leider auch zu vereinzelten
Rückstaus beim Gepäckverlad führen», sagt
Swiss-Mediensprecher Michael Pelzer zu Nau.ch.
Wer nun «Schuld» hat, wenn sich ein Gepäckstück
verspätet, sei oft schwierig zu sagen. Denn es handle
sich um «ein sehr komplexes System», so Pelzer weiter.
In diesem seien weltweit viele externe Faktoren
involviert.
«Auch eine Gewitterzelle kann an einem Flughafen
beispielsweise zu Unregelmässigkeiten in der
Bodenabfertigung führen», erklärt er.
Dass Gepäckstücke ganz verloren gehen, sei allerdings
äusserst selten. «Solche Fälle sind im Vergleich zum
gesamten Volumen im tiefen Promillebereich angeordnet.»
Man dürfe grundsätzlich nach wie vor davon ausgehen,
dass das Gepäck ganz normal ankommt.
Koffer für maximal 1500 Franken versichert
Überhaupt gilt ein Koffer erst dann als verloren, wenn
er nach mehrmonatiger intensiver Suche nicht mehr
gefunden wird. Die allermeisten verspäteten Gepäckstücke
könnten innert weniger Tage wieder mit ihren Besitzern
zusammengeführt werden.
Tritt der schlimmste Fall tatsächlich ein, wird der
Verlust entschädigt. Die maximale Summe pro
Swiss-Passagier beläuft sich dabei auf rund 1500
Franken. Einen allfälligen Restbetrag übernimmt in der
Regel aber die Haftpflicht- oder
Reisegepäckversicherung.
Bei Verspätungen im Ausland übernimmt die Swiss die
Kosten für notwendige Anschaffungen. Zum Beispiel:
Ersatzkleider und Hygieneartikel.
0,28 Prozent der Koffer kommen nicht wie
geplant an
Beim Schweizer Luftfahrt-Dienstleistungsunternehmen
Swissport wurden 2023 am Flughafen Zürich 51'000
Verlustmeldungen registriert.
Dies bei mehr als 18 Millionen aufgegebenen
Gepäckstücken. Heisst: 0,28 Prozent aller aufgegebenen
Gepäckstücke fanden nicht auf direktem Weg zu ihrem
Besitzer zurück.
Konkrete Zahlen zu Koffern, die gar nicht mehr
aufgefunden worden konnten, nennt Swissport keine.
Weshalb das Gepäck nicht immer pünktlich ankommt, hat
gemäss Swissport-Mediensprecherin Nathalie Berchtold
diverse Gründe: «Die Ursachen liegen mehrheitlich bei
den kurzen Umsteigezeiten an Transitflughäfen,
Verspätungen und Kapazitätseinschränkungen im
Luftverkehr, extremen Wetterverhältnissen sowie bei
Infrastruktur- und/oder Personalengpässen an den
Abgangsflughäfen im Ausland.»
Ist einer deiner Koffer schon mal bei einer Flugreise
verloren gegangen?
In den meisten Fällen könne das Gepäckstück aber mit dem
nächsten Flug nach Zürich gesendet werden, führt
Berchtold aus. Und werde anschliessend dem Fluggast
ausgehändigt.
So liegt die Erfolgsquote zur Rückgabe von etikettiertem
Gepäck bei rund 97 Prozent innerhalb 48 Stunden. Bei
Gepäckstücken ohne Etikette sinkt diese Erfolgsquote auf
circa 70 Prozent.
Ankunft nach Flug
19.8.2024: Koffer weg:
Flughafen: Was tun, wenn der Koffer verschwindet?
https://www.nau.ch/lifestyle/reisen/flughafen-was-tun-wenn-der-koffer-verschwindet-66793459
Kein Reisender wünscht es sich. Und doch passiert es
häufig: Der Koffer taucht einfach nicht auf dem
Gepäckband auf.
Wenn der Koffer in den Ferien
verloren geht, entsteht meist Panik.
Als Erstes sollte man den Vorfall bei
der Gepäckermittlung melden.
Setzen Sie sich anschliessend mit
Ihrer Reiseversicherung in Verbindung.
Nach einem langen Flug stehen Sie am Gepäckband und
warten. Doch Ihr Koffer lässt sich einfach nicht
blicken. Was jetzt?
Kühlen Kopf bewahren: Erste Schritte
Der erste Schritt in diesem unglücklichen Szenario ist,
ruhig zu bleiben und zur Gepäckermittlung des Flughafens
zu gehen. Hier melden Sie den Vorfall.
Wichtig ist, Ruhe zu bewahren und sich an das
Flughafenpersonal zu wenden, wenn der Koffer nicht
auftaucht. - Depositphotos
Je schneller, desto besser. Sie werden gebeten, eine
detaillierte Beschreibung Ihres Koffers abzugeben.
Dazu gehören Farbe, Grösse und auffällige Merkmale. Sich
Ihren Koffer bereits vor dem Abflug genau anzuschauen
und sich die Details zu merken, gehört deshalb zu einer
guten Vorbereitung dazu.
Versicherungen checken
Nachdem Sie alles Nötige am Flughafen geregelt haben,
sollten Sie Ihre Versicherungsoptionen prüfen. Haben Sie
eine Reiseversicherung abgeschlossen?
Oft deckt diese auch verlorenes oder verspätetes Gepäck
ab. Zudem bieten viele Kreditkartenunternehmen
Versicherungsleistungen für Reisen an.
Es lohnt sich also, wenn Sie nachhaken.
Geduldsprobe: Das Warten
In vielen Fällen findet sich das verlorene Stück
innerhalb weniger Tage wieder ein. Viele Airlines
arbeiten mit Hochdruck daran, jedes Stück zurück zum
rechtmässigen Besitzer zu bringen.
Doch was sollten Sie in der Zwischenzeit ohne frische
Kleidung oder notwendige Utensilien tun? Ein Tipp ist,
immer einige Essentials im Handgepäck zu verstauen.
Kleidung im Geschäft
Quittungen der Ersatzeinkäufe sollten für die
Entschädigung immer aufbewahrt werden, wenn der Koffer
verschwindet. - Depositphotos
So sind zumindest Zahnbürste und wirklich wichtige
Utensilien in greifbarer Nähe.
Gibt es eine Entschädigung?
Sollte Ihr Gepäck länger als vorgesehen auf Wanderschaft
sein oder gar ganz verschwinden, bleibt oft nur der Weg
einer Entschädigungsforderung. Die Höhe solcher
Ansprüche variiert und ist von den Regelungen der
jeweiligen Airline und dem individuellen Fall abhängig.
Hier gilt es, hartnäckig, aber geduldig zu bleiben.
Sofern alle Stricke reissen sollten, müssen Sie
wahrscheinlich auf Shopping-Tour gehen, um sich wieder
einzukleiden und alles Notwendige zu ersetzen.
Wenn das der Fall ist, sollten Sie die Rechnungen immer
aufbewahren. Denn für Ausgaben der Ersatzeinkäufe können
Sie dann die Entschädigungssumme gegenrechnen lassen.
yyyyy
Kofferverlust beim Fliegen verhindern am
7.6.2025: Koffer in Knallfarben oder mit farbigen
Kofferbändern, Stickern oder Anhängern gehen weniger
verloren:
Ferien: Graue Koffer gehen verloren – Mut zur Farbe ist
gefragt!
https://www.nau.ch/lifestyle/reisen/ferien-graue-koffer-gehen-verloren-mut-zur-farbe-ist-gefragt-66999569
Travelnews, Reto Suter - Kloten - Welcher Koffer landet
sicher am Zielort – und welcher geht unterwegs verloren?
Eine oft unterschätzte Kleinigkeit kann den Unterschied
machen.
Das Wichtigste in Kürze
Viele Reisekoffer sind in ähnlichen
Farben gehalten.
Diese oft eintönigen Koffer gehen an
Flughäfen viel häufiger verloren.
Deutlich weniger Verwechslungen gibt es
bei bunten Koffern mit Alleinstellungsmerkmalen.
Kaum etwas trübt die Stimmung so sehr, wie an einem
Gepäckband zu stehen und vergeblich auf den Koffer zu
warten.
Dass ausgerechnet ein so unscheinbares Detail wie die
Kofferfarbe dabei mitentscheidend sein kann, dürfte viele
Reisende überraschen.
Hast du am Gepäckband einmal vergeblich auf deinen Koffer
gewartet?
Tatsächlich zeigt sich: Schwarz ist nicht nur die
meistgewählte Kofferfarbe weltweit, sondern auch jene mit
dem höchsten Verlustrisiko.
40 Prozent aller Gepäckstücke sind schwarz
Oftmals fällt es dem Bodenpersonal und sogar den
Passagieren selbst schwer, unter der Masse dunkler
Hartschalenkoffer den Überblick zu behalten.
Ganze 40 Prozent aller Gepäckstücke sind demnach schwarz –
eine optische Gleichförmigkeit, die zu Verwechslungen und
Fehlleitungen führen kann.
Auch Grau und Blau sind keine Glücksbringer am Gepäckband:
Seriös, dezent – und genauso verwechselbar.
Das Flughafenpersonal ist bei der Gepäckverarbeitung trotz
technischer Hilfsmittel häufig auf visuelle Erkennung
angewiesen. Und wenn Dutzende nahezu identische Koffer auf
einem Band kreisen, kann es schnell zu Fehlern kommen.
Farbe hilft, Verwechslungen zu vermeiden
Die Empfehlung der Experten? Mut zur Farbe! Koffer in
auffälligen Tönen oder mit einzigartigen Mustern gehen
deutlich seltener verloren.
Wer trotzdem am schwarzen Klassiker hängt, kann mit bunten
Kofferbändern, Stickern oder auffälligen Anhängern
nachhelfen. Hauptsache: Wiedererkennungswert!
Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch»
publiziert.
9.8.2025: 10 Tricks mit dem Koffer - nie
mehr den Koffer verlieren:
Tip 10: Adresse im Kofferinneren
anbringen, denn die Gepäckettiketten des Flughafens
können reissen
Tip 9: Die 80%-Regel: nie den Koffer zu voll machen
Tip 8: Der Hartschalenkoffer mit TSA-Schloss:
Tip 7: TSA-zertifizierte Schlösser am Koffer
Tipp 6: Reissverschlüsse sichern mit farbigen
Kabelbindern durch beide Zipper
Tipp 5: Gepäcktracker oder Airtags: Koffer mit einem
Gepäcktracker und einer App im Handy nachverfolgen
Tipp 4: Digitale Gepäckakte erstellen (Fotos vom
Koffer und dem Inhalt machen und in einer Cloud
speichern)
Tipp 3: Gepäckabschnitt gut aufbewahren
Tipp 2: Versicherungsschutz auswählen
Tipp 1: Das Gepäcktracking der Fluggesellschaft nutzen
10 GEPÄCK-TRICKS am Flughafen, Die Fluggesellschaften
HASSEN!
https://www.youtube.com/watch?v=aeYyw0XWgrQ -
YouTube-Kanal:
Sicher
Reisen - hochgeladen am 9.8.2025
Videotext:
Verliere nie wieder dein Gepäck! In diesem Video zeigen
wir dir 10 geniale Gepäcktricks, die jede Fluggesellschaft
am liebsten geheim halten würde. Von der „doppelten
Identität“ deines Koffers über die 80%-Regel beim Packen
bis hin zu cleveren TSA-zertifizierten Schlössern und
unsichtbarem Schutz gegen Stift-Öffnungen – diese
Strategien schützen dein Gepäck vor Verlust und Diebstahl.
Erfahre, wie moderne Gepäck-Tracker und digitale
Gepäckakten dafür sorgen, dass du immer den Überblick
behältst.
Videoprotokoll:
Tip 10: Adresse im Kofferinneren anbringen, denn die
Gepäckettiketten des Flughafens können reissen
und dann ist der Koffer ohne jede Adresse - deswegen
sollte man im Innern des Koffers einen Zettel wie eine
"zweite Identität" hinzufügen, in einer Plastikhülle - mit
Name, internationale Telefonnummer, E-Mail und aktuelle
Unterkunft am Reiseziel - so kann der Koffer ev. in ein
paar Stunden als "gefunden" gemeldet werden und ein
tagelanges Hin-und-Her mit der Airline gibt es dann nicht
(1'26'')
Tip 9: Die 80%-Regel: nie den Koffer zu voll machen,
denn der Reissverschluss kann aufplatzen und die Sachen
verteilen sich dann am Flughafen (1'49'') -- Wenn der
pralle Koffer die Sicherheitskontrolle passiert und der
Koffer geöffnet werden muss, hat man wieder das Problem,
den prallen Koffer zu schliessen, da kann schon mal was
beschädigt werden oder verloren gehen (2'6'') -- denn
pralle Koffer werden oft "für eine genauere Kontrolle
markiert" (!) - erfahrene Reisende füllen ihren Koffer
deswegen immer nur zu 80%, dann gibt es auch noch Platz
für Souvenirs (2'22'')
Tip 8: Der Hartschalenkoffer mit TSA-Schloss:
Koffer sind am Flughafen brutalen Bedingungen ausgesetzt:
Stürze, Stösse, Druck, Regen, extreme Temperaturen
(2'41'') -- Stoffkoffer bieten kaum Schutz, es soll eine
Hartschale aus Polykarbonat sein, das ist guter Schutz und
schreckt Diebe ab (2'57'') -- Stoffkoffer kann man mit
Messer aufschlitzen, eine harte Schale braucht Werkzeug
und Zeit, das schreckt Diebe ab (3'5'') -- der beste
Koffer ist also ein Hartschalenkoffer mit wasserfestem
Reissverschluss und TSA-Schloss, das spart Ärger, Zeit und
Geld, so muss man nie neue Kleider am Reiseziel kaufen
(3'21'') --
Tip 7: TSA-zertifizierte Schlösser am Koffer:
Ein einfaches Vorhängeschloss wird im Zweifelsfall
aufgeschnitten und dann bleibt der Koffer ohne Schloss und
es werden Sachen geklaut, dann kommt der Koffer mit einem
Plastikband an aber z.B. ohne Kamera (3'52'') -- man soll
TSA-zertifizierte Sclösser verwenden, so kann das
Flughafenpersonal das Schloss öffnen und wieder
verschliessen (4'3'') -- so bleiben alle Sachen geschützt
und Diebe haben keine Chance (4'9'') -- Zahlenschlösser
sind auch gut, einfache Zahlencodes sollte man aber
vermeiden wie 0000 oder 1234 (4'21'') --
Tipp 6: Reissverschlüsse sichern mit farbigen
Kabelbindern durch beide Zipper: Einfache
Reissverschlüsse kann man mit einem Kugelschreiber öffnen:
Man drückt die Kugelschreiberspitze zwischen die
Reissverschlusszähne, und so kann man den Koffer
aufreissen, und dann wieder schliessen, ohne Spuren zu
hinterlassen (4'44'') -- Man kann diesen Trick
blockieren durch Sicherheitskabel an den Zippern - farbige
Kabelbinder fungieren auf dem Flughafen ausserdem als
"visuelle Siegel" - wenn jemand versucht, den Koffer mit
einem Kugelschreiber zu öffnen, muss er den Binder
zerstören und so ist sofort ersichtlich, dass da "was
nicht stimmt" (5'6'') -- farbige Kabelbinder machen den
Koffer leichter erkennbar (5'12'') -- solche Kabelbinder
sollte man auch für die Rückreise mit sich führen, plus
eine kleine Zange im Handgepäck [Schere ist verboten!], so
kann man sie durchtrennen (5'20'') --
Tipp 5: Gepäcktracker oder Airtags:
Koffer mit einem Gepäcktracker und einer App im Handy
nachverfolgen: Mit einem Gepäcktracker und
Handy-App geht noch schneller als die "klassischen
Airtags" (5'42') -- manchmal ist man am Reiseziel, aber
der Koffer ist nicht mitgeflogen und noch am
Heim-Flughafen -- dann weiss man das gleich --
Gepäcktracker haben eine lange Akku-Laufzeit und sind auf
dem ganzen Globus erkennbar (5'46'') -- man findet den
Koffer sogar dann, wenn die Airline ihn verliert und nicht
weiss, wo er ist -- so kann man die Airline informieren
(5'58'') -- den Tracker kann man in einer Innentasche des
Koffers deponieren, dann ist er sicher vor Verlust aus
Versehen (6'6'') -- manche Premium-Kreditkarten bieten
Rückerstattung beim Kauf solcher Gepäcktracker, wenn man
sie für's Reisen nutzt (6'15'') -- kann sein, dass man
schon abgesichert ist, ohne es zu wissen (6'21'') --
Tipp 4: Digitale Gepäckakte erstellen (Fotos
vom Koffer und dem Inhalt machen und in einer Cloud
speichern): Bei Verlust kann die Beschreibung
des Gepäcks entscheidend sein (6'29'') -- mit Fotos vom
Koffer und vom Gepäck kriegt man den Koffer eher wieder,
wichtig sind auch Marken-Logos, Etiketten, Aufkleber,
Modell und Seriennummer falls vorhanden (6'56'') -- so hat
auch die Versicherung Beweisfotos bei Schaden oder Verlust
- alles in der Cloud speichern (7'16'') -- auf dem Handy
die Fotos zu speichern reicht nicht aus, denn das Handy
kann auch verloren gehen oder beschädigt werden (7'23'')
--
Tipp 3: Gepäckabschnitt gut aufbewahren, am
besten sofort fotografieren und sich selbst per E-Mail
zusenden (7'52'') -- oder auch: Kopie machen, Kopie
ausdrucken und getrennt aufbewahren - "die Referenznummer
ist mit dem internen Trackingsystem der Fluglinie
verknüpft, das jeden Schritt deines Gepäcks dokumentiert"
(8'15'') -- bei Verlust ist der Abschnitt mit der
Referenznummer am wichtigsten für die Verlustmeldung
(8'23'') --
Tipp 2: Versicherungsschutz auswählen: Oft
ist nicht der ganze Wert versichert, es gibt
Entschädigungsgrenzen, im Inland maximal 3500 Dollar, bei
Reisen ins Ausland noch weniger (8'47'') -- teure Kameras
und Designerkleidung werden normalerweise nie vollständig
gedeckt - aber es gibt eine Gepäckversicherung, die alles
abdeckt - die muss aber 1 Tag (24h) vor Abflug
abgeschlossen werden (9'18'') -- manche
Premium-Kreditkarten enthalten eine "umfassende
Gepäckversicherung", wenn man den Flug mit dieser Karte
bezahlt (9'29'') -- es kann also sein, dass man schon
versichert ist, "ohne es zu wissen" (9'36'') --
Tipp 1: Das Gepäcktracking der Fluggesellschaft
nutzen: Viele Fluggesellschaften verwenden
AFID-Technologie zur Verfolgung des Gepäcks auf der ganzen
Reise (9'50'') -- dieses Tracking kann auch der fliegende
Kunde nutzen, machen aber nicht mal 20% (9'59') -- App der
Fluglinie herunterladen - Buchungsnummer eingeben oder den
QR-Code der Bordkarte einscannen - die Benachrichtigungen
aktivieren (10'12'') -- so kann der Kunde den Koffer in
Echtzeit nachverfolgen - so merkt der Kofferbesitzer
sofort, wenn der Koffer einen falschen Weg geht oder
zurückbleibt (10'31'') -- manchmal kann man den Verlust
sogar über die App melden, langes Warten am Reiseziel
entfällt (10'39'') --
Tricks für den Koffer im Flugzeug am
7.9.2025:
Gib 2025 KEIN GEPÄCK AUF, Ohne Das Gesehen zu Haben!
https://www.youtube.com/watch?v=xwuRhKUMetQ --
YouTube-Kanal:
Sicher
reisen -- hochgeladen am 7.9.2025
-- 1) unbedingt einen Hartschalenkoffer verwenden, nie
weiche Taschen mit Riemen verwenden, denn die verhkaken
sich auf den Förderbändern - auch Reissverschlüsse werden
von Förderbändern zerrissen - ev. wird das ganze
Förderbändersystem von solchen Reisetaschen blockiert,
kommt in die Inspektion oder kommt gar nicht an (1'25'')
-- Koffer fallen auch mal ein paar Meter, damit muss man
rechnen (1'39'')
-- 2) alte Etiketten entfernen, sonst fliegt der Koffer
ev. an das Reiseziel vom letzten Jahr (1'53'') -- also
alle Codes und Etiketten entfernen (2'15'')
-- 3) Koffer sicher markieren, aber nie mit einer Schleife
am Griff, sie bleibt ev. hängen und der Koffer wird
aussortiert (2'44'') -- gute Markierung ist ein
fluoriszierendes Klebeband, ein bunter Gurt um den ganzen
Koffer, oder ein "X" aus Isolierband auf beiden Seiten
(2'57'') -- der Koffer soll einzigartig sein und die
Kofferleute können ihn sich merken (3'2'')
-- 4) zugelassene Schlösser verwenden, 5% der Koffer
werdenkontrolliert, Vorhängeschlösser werden
aufgeschnitten, Reisverschlüsse gehen ev. auch noch kaputt
dabei (3'29'') -- kleine Nummernschlösser sind am besten,
die werden wieder verschlossen und Schäden werden
vermieden (3'46'')
-- 5) vor dem Flug Fotos machen vom Inhalt, um im
Zweifelsfall Beweise zu haben, was drin war (3'57'') --
Fotos und Liste der Gegenstände sind wichtig, dann kann
die Airline schnell entschädigen (4'30'')
-- 6) Geld, Schmuck, elektronische Geräte, Dokumente
gehören ins Handgepäck und nicht in den Koffer, weil
einfach zu viele verloren gehen (4'52'') -- Koffer werden
fehlgeleitet, landen in Lagern, öffnen sich versehentlich
(5'14'')
-- 7) Flüssigkeiten müssen auslaufsicher sein, sonst hat
man eine Schweinerei bei der Ankunft, also Flüssigkeiten
in luftdichten Beuteln, in auslaufsicheren Reisebehältern,
in doppelten Tüten, und die Flüssigkeiten im Zentrum des
Koffers platzieren (5'50'')
-- 8) Verbote beachten, die für den Koffer gelten -- sonst
komt ev. die Sperre oder die Beschlagnahmung - "man
erwartet, dass du es vorher prüfst" (6'18'') --
Internet-Frage mit dem Programm TSA GOF: "What can I
bring" (6'28'')
-- 9) Reservekleider im Handgepäck mitnehmen für den Fall,
dass der Koffer nicht ankommt (6'43'') -- wenn man mit
mehreren Koffern fliegt, Kleider auf mehrere Koffer
verteilen (7'1'')
-- 10) Wenn man den Koffer um Stunden zu früh aufgibt, ist
die Chance höher, dass er verloren geht (7'15'') --
einfach, weil man mehr Zeit zum Kontrollieren hat (7'38'')
-- 11) Koffer nachverfolgen mit Tracker, dann weiss der
Kunde, wo der Koffer ist, wenn er "verloren" geht (8'32'')
-- 12) Kofferschutzhüllen, keine Folien, denn das
blockiert die Räder+erschwert das Laden (8'52'') --
Schutzhüllen aus Spandex oder Polyester sind das beste
(8'57'')
-- 13) Etikette im Innern anbringen (9'20'')
-- 14) Reissverschlüsse platzen auf dem Förderband, wenn
die Koffer oder Taschen überfüllt sind - nie Kabelbinder
oder Vorhängeschlösser mit Schlüssel verwenden (9'38'') --
"wenn sie den Koffer nicht öffnen können, schneiden sie
ihn auf oder lassen ihn zurück" (9'42'') -- Medikamente
oder Schlüssel NIE im Koffer transportieren (9'50'')
Am Besten hast du NICHTS - dann gibt es NIE Probleme:
Flug mit "Edelweiss" Phuket-Zürich am
22.2.2026: Der Koffer bleibt in Thailand - Blackout des
Boardingsystems von Edelsweiss weltweit - Nachschicken
wegen Feuerzeug im Koffer nochmals verzögert:
«Ein Riesenpuff»: Wegen
Feuerzeug: Roman muss seit 10 Tagen auf Koffer warten
https://www.20min.ch/story/ein-riesenpuff-wegen-feuerzeug-roman-muss-seit-10-tagen-auf-koffer-warten-103510118
Selina Keller -- Roman
flog am Donnerstag vor einer Woche mit seiner Familie
von Phuket nach Zürich – und wartet mittlerweile bereits
seit zehn Tagen auf seinen Koffer. Dieser steckt wegen
eines Feuerzeugs noch immer in Phuket fest.
News-Scout Roman wartet seit zehn Tagen
auf sein Gepäck aus Phuket.
Am Flughafen Phuket fiel das
Boardingsystem aus, viele Koffer blieben zurück.
Romans Koffer wurde wegen eines darin
enthaltenen Feuerzeugs festgehalten.
Er muss nun eine Bestätigung senden,
damit das Feuerzeug aus dem Koffer entnommen werden darf.
«Wir sind verzweifelt», sagt News-Scout Roman (56), der
vorletzten Donnerstag von seinen Ferien aus Phuket in
Thailand zurückgekehrt ist. Sein Gepäck stecke nämlich
noch immer in Phuket fest. Seit mittlerweile zehn Tagen
wartet Roman mit seiner Familie auf den Koffer.
[Der Blackout in Phuket]
Doch nicht nur sie: Am Flughafen in Phuket sei beim
Check-in das Boardingsystem ausgefallen, und die
Angestellten hätten alles manuell eintippen müssen. «Es
war ein Riesenpuff», sagt der 56-Jährige. In Zürich
stellte sich dann heraus, dass einige Koffer fehlten. «Ich
denke, sicher 50 Prozent der Gepäckstücke sind nicht
angekommen», sagt Roman. Am Flughafen herrschte Chaos:
aufgewühlte Familien und weinende Kinder, die ihre
Kuscheltiere im Koffer zurückgelassen hatten.
«Ich fliege sonst selber rüber»
Roman berichtet, dass die Registrierung am
Lost-&-Found-Schalter problematisch war, da sie
aufgrund des manuellen Boardings keine E-Ticketnummer
hatten. «Angeblich sollten die Koffer sofort nachgeliefert
werden», sagt er. Nach fünf Tagen zeigte sein Airtag im
Koffer weiterhin Phuket als Standort an.
Zahlreiche Telefonate mit der Edelweiss brachten keine
Lösung – und er wurde ständig weiterverwiesen. «Ich habe
unzählige Anrufe hinter mir. Es kam sogar so weit, dass
ich angeboten habe: ‹Ich fliege sonst selber rüber und
hole meinen Koffer.›»
Wegen Feuerzeug im Koffer
Als die Airline bestätigte, dass der Koffer gefunden
worden sei, keimte bei ihm Hoffnung auf. Doch dann trat
ein weiteres Problem auf: «
Weil ich ein Feuerzeug im
Koffer habe, können sie mir den Koffer nicht
zurückschicken», ärgert sich Roman. «Das ist
doch ein Blödsinn.»
Jetzt müsse er mit einer Kopie von seinem Pass eine
schriftliche Bestätigung nach Phuket senden, damit das
Feuerzeug vor Ort aus dem Koffer entnommen werden darf.
«Das geht sicher noch ein paar Tage, bis der Koffer dann
endlich in Zürich ist.»
Edelweiss bestätigt den «weltweiten Systemausfall»
Edelweiss-Mediensprecher Andreas Marti bestätigt auf
Anfrage den Systemausfall: «
Es handelte sich um
einen weltweiten Ausfall, bei dem Codeshare-Passagiere
nicht mehr in unseren Systemen ersichtlich waren.»
Auch das Check-in-System sei betroffen gewesen, sodass das
gesamte Handling manuell erfolgt sei.
Noch immer stecke Gepäck in Phuket fest, genaue Zahlen
lägen derzeit nicht vor. Gepäckstücke, die mutmasslich
gefährliche Güter enthalten – in diesem Fall das Feuerzeug
– werden von der Flughafenbehörde zurückgehalten. Die
Freigabe liege im Ermessen der Airport Authority des
jeweiligen Flughafens, welcher in diesem Fall Phuket ist.
«Unser Ziel ist es immer, dass ein Gepäckstück
schnellstmöglich zu unseren Gästen transportiert wird.»
Terror am Flughafen weltweit am 14.4.2026:
Spielkarten sollen Sicherheitsproblem für Flüge sein -
weil die Röntgengeräte sie nicht genau identifizieren
können:
Spielkarten am Flughafen: Darum gehören Jasskarten ins
Handgepäck:
Deine Jasskarten könnten am Flughafen Kontrollen
auslösen
https://www.20min.ch/story/sicherheit-deine-jasskarten-koennten-am-flughafen-kontrollen-ausloesen-103545466
Laura Zygmunt -- Verstaue deine Spielkarten beim
Fliegen besser im Handgepäck – das rät die
US-amerikanische Flugsicherheitsbehörde. Aufgrund der
Dichte kann es zu Zusatzkontrollen deines Koffers
kommen.
«Gestern haben Beamte von der Sicherheitskontrolle am
Flughafen meinen Koffer geöffnet und ihn nach einem
bestimmten Gegenstand durchsucht», erzählt die
US-Amerikanerin Morgan auf Tiktok. «Dabei hatte ich nur
einen Gedanken: Bitte, lass meinen Vibrator nicht das
Problem sein.» Es sei in ihren Augen aber noch bizarrer
gekommen: «Meine
Tarotkarten waren an der
zusätzlichen Kontrolle schuld!»
Damit ist sie nicht alleine: Unter ihrem Video
kommentieren diverse User, dass ihre
Spiel-, Tarot-
oder Sammelkarten der Grund waren, weshalb ihr
Gepäck an der Sicherheitskontrolle geöffnet werden musste.
«Das mit den Tarotkarten ist mir auch schon passiert»,
schreibt jemand. «Vielleicht liegt es daran, dass die
Karten in einer Box sind?», mutmasst jemand anderes.
«Dichte kann ein Problem sein»
Laut dem US-amerikanischen Reisemagazin «Travel + Leisure»
ist das kein Zufall. Die US-amerikanische
Flugsicherheitsbehörde (Transportation Security
Administration, kurz TSA) empfiehlt sogar ausdrücklich,
Spielkarten
im Handgepäck mitzuführen, damit diese nicht
im Aufgabegepäck Alarm schlagen. «Sammel- und Spielkarten
können
aufgrund ihrer Packungsart und Dichte
manchmal zusätzliche Kontrollen auslösen», erklärt Ian
Cava, ein Sprecher von TSA, gegenüber dem Reisemagazin.
«
Wenn wir den Inhalt per Röntgenbild nicht klar
identifizieren können, ist möglicherweise eine
physische Überprüfung erforderlich.» Sein
Tipp: Spielkarten im Handgepäck mitnehmen und bei der
Sicherheitskontrolle genau wie elektronische Geräte oder
Jacken von Anfang an in die Ablageschale legen.
Am Flughafen Zürich fallen gewisse Alltagsgegenstände
wegen Dichte auf
Werden Spielkarten auch am Flughafen Zürich bei der
Sicherheitskontrolle des Öfteren genauer unter die Lupe
genommen? «Es ist bekannt, dass gewisse Alltagsgegenstände
aufgrund ihrer Dichte zu Nachkontrollen von Hand führen»,
erklärt Kenneth Jones vom Mediendienst der Kantonspolizei
Zürich. Darunter fallen beispielsweise
Bücher oder
Esswaren. Ob auch Spielkarten zu den gewissen
Alltagsgegenständen gehören, lässt er offen.
NEU: Der Koffer-Verlade-Roboter aus China arbeitet an
einem Flughafen von Tokio (Japan):
Flughafen Tokio-Haneda mit Pilotversuch am
29.4.2026: Human-Roboter aus China verladen die Koffer:
Jetzt fertigen humanoide Roboter Flughafen-Gepäck ab
https://www.nau.ch/news/ausland/jetzt-fertigen-humanoide-roboter-flughafen-gepack-ab-67122740

Flughafen Tokio-Haneda mit Pilotversuch am 29.4.2026:
Human-Roboter aus China verladen die Koffer [1]
Fototexte:
China setzt USA im Technologiestreit um humanoide Roboter
unter Druck. (Symbolbild)
Dabei sind die Roboter für das Gepäck der Passagiere auf
dem Rollfeld zuständig.
Das Pilotprojekt findet auf dem Flughafen Tokio-Haneda
statt.
Die Roboter können zwei bis drei Stunden arbeiten, ehe sie
aufgeladen werden müssen.
Japan leidet unter einem Arbeitskräftemangel, weshalb die
Roboter eine grosse Entlastung sein könnten.
Der Artikel:
Laurin Zaugg -- Japan -- Am Flughafen Tokio-Haneda
testet Japan Airlines humanoide Roboter, die künftig
Gepäck transportieren und somit das Personal entlasten
sollen.
Humanoide Roboter schleppen in einem
Pilotversuch Gepäck an einem Flughafen in Japan.
Sie sollen Arbeitskräfte entlasten und
dem Personalmangel entgegenwirken.
Nau.ch hat nachgefragt, ob bald auch
bei uns gepäckschleppende Roboter kommen.
Am Flughafen Tokio-Haneda werden bald humanoide Roboter
Koffer schleppen. Japan Airlines (JAL) startet Anfang Mai
einen Pilotversuch, der bis 2028 dauern soll.
Die Roboter, die in Form und Bewegung dem Menschen
nachempfunden sind, stammen vom chinesischen Unternehmen
Unitree. Sie sind 130 Zentimeter gross und für das Gepäck
der Reisenden auf dem Rollfeld zuständig, wie der
«Guardian» berichtet.
Haneda ist einer der grössten Flughäfen Asiens und zählt
über 60 Millionen Passagiere pro Jahr. Ziel ist es, den
Druck auf das menschliche Personal zu verringern.
Bei einer Vorführung für Journalisten in Japan war zu
sehen, wie ein Roboter Frachtstücke auf ein Förderband
schob. Er stand neben einem JAL-Passagierflugzeug und
winkte dabei einem echten Mitarbeiter zu.
Roboter entlasten das Personal an Japans Flughäfen
Yoshiteru Suzuki, Präsident von JAL Ground Service,
erklärt gegenüber der japanischen Nachrichtenagentur
Kyodo: «Der Einsatz von Robotern für körperlich
anstrengende Arbeiten würde die Belastung der Arbeitnehmer
zwangsläufig verringern.»
Dies bringe den Mitarbeitern erhebliche Vorteile. Er
betonte aber, dass bestimmte Aufgaben weiterhin Menschen
übernehmen werden. Dazu gehört etwa das
Sicherheitsmanagement.
Sehen wir die Roboter bald am Flughafen Zürich?
Nau.ch hat beim Flughafen Zürich nachgefragt, ob der
Einsatz solcher Roboter auch hierzulande denkbar ist. Denn
auch hier versucht man, die Mitarbeitenden in der
Gepäckabfertigung bestmöglich zu entlasten.
Am Flughafen Zürich werden in anderen Bereichen Roboter
eingesetzt
Auch der Bodenabfertiger Swissport prüft und testet
Automatisierungen im Bereich Gepäckabfertigung, so
Bärwalde.
Roboter sind aber in einem anderen Bereich im Einsatz:
«Die Flughafen Zürich AG hat insgesamt 26
Reinigungsroboter in verschiedenen Grössen beschafft»,
sagt die Mediensprecherin.
Diese würden vor allem für körperlich anstrengende
Aufgaben eingesetzt. Auch zwei selbstfahrende Shuttlebusse
seien am Flughafen im Einsatz.
Fototext: Der selbstfahrende Shuttlebus am Flughafen
Zürich transportiert bisher nur Flughafen-Mitarbeiter.
Tipp von Flughafenmitarbeiter am
15.8.2026: Keine Schleifen, Bänder oder Kleber am Koffer
- das verwirrt den automatischen Scanner am Flughafen:
Flughafen-Mitarbeiter warnt: Du solltest keine
Aufkleber und Anhänger an deinen Koffer machen
https://www.blick.ch/ausland/flughafen-mitarbeiter-warnt-du-solltest-keine-aufkleber-und-anhaenger-an-deinen-koffer-machen-id22184569.html
Marian NadlerRedaktor News -- Anhänger
und Aufkleber am Koffer können in den Ferien unnötig
Probleme machen. Ein irischer Flughafen-Mitarbeiter
verrät, warum du sie besser entfernen solltest.
Achtung am Flughafen: Bänder und
Aufkleber stören Gepäckscanner und verzögern Flüge
Manuelle Kontrolle durch
Scannerprobleme erhöht Risiko für Gepäckverlust
Spanische Flughäfen: Hochsaison bringt
oft Überlastung durch 15 Millionen Passagiere
Ferienreisende aufgepasst: Schleifen, Bänder oder
Aufkleber an Koffern können die Reisepläne
durcheinanderbringen. Was viele als einfache Methode
sehen, um ihr Gepäck auf dem Band schneller zu erkennen,
birgt laut einem Bericht des «Mallorca Magazins»
unerwartete Risiken.
Ein Mitarbeiter des irischen Hauptstadtflughafens in
Dublin hat dem Magazin erklärt, warum: «Die Bänder, die
die Leute an ihren Koffern befestigen, können beim Scanner
Probleme verursachen.» Falls das Gepäckstück nicht
automatisch erkannt wird, landet es beim manuellen Scanner
– mit der Gefahr, dass es nicht rechtzeitig zum Flug
gelangt. Die Konsequenz? Gepäckverlust oder Verzögerungen.
Gut gemeinte Idee wird zum Stressfaktor
Auch Aufkleber sind nicht frei von Problemen. Sie können
laut dem Mitarbeiter «Verwirrung im gesamten Prozess
stiften». Besonders bei hohem Passagieraufkommen kann dies
die Abläufe unnötig verkomplizieren.
Die Empfehlung ist klar: Verzichte auf auffällige
Kennzeichnungen am Koffer. So vermeidest du, dass eine
vermeintlich praktische Idee zum Stressfaktor wird.
Ein weiteres Ärgernis auf Reisen: wenn etwas im Koffer
ausläuft. Auch das lässt sich leicht verhindern. Spezielle
Reise-Gadgets braucht es dafür nicht. Ein paar normale
Luftballons reichen. Sollte sich der Deckel von
Sonnencreme oder Shampoo lösen, bildet ein um den Behälter
gebundener Ballon eine zusätzliche Schutzschicht. Ein
weiterer Pluspunkt: Haben die Ballons unterschiedliche
Farben, findest du deine Sachen schneller.
Terror gegen Babys am Flughafen Zürich am
17.8.2026: Warmes Wasser in der Thermosflasche ist
verboten mitzunehmen:
Flughafen Zürich: Neue 34-Millionen-Scanner scheitern
an Thermosflaschen
https://www.20min.ch/story/flughafen-zuerich-neue-34-millionen-scanner-scheitern-an-thermosflaschen-103609505
Daniel Krähenbühl -- Josephine Schertenleib -- Obwohl
am Flughafen Zürich neu bis zu zwei Liter Flüssigkeit
erlaubt sind, musste eine Mutter das Wasser für die
Babynahrung wegschütten. Der Flughafen erklärt die
Ausnahmeregeln.
-- Am Flughafen Zürich dürfen doppelwandige
Thermosflaschen trotz neuer 34-Millionen-CT-Scanner nur
leer mitgeführt werden.
-- Eine Mutter musste das 50 Grad heisse Wasser für die
Babynahrung ihrer 18 Monate alten Tochter entsorgen, weil
der Scanner den Inhalt nicht zuverlässig erkennen konnte.
-- Der Flughafen verweist auf den Family Service, wo
Reisende mit Babys kostenlos heisses Wasser beziehen
können.
Vor dem Ferienflug ein Spiessrutenlauf – so hatten sich C.
(43) und ihre Familie den Start in die Sommerferien nicht
vorgestellt. Der Ärger ging bei der Sicherheitskontrolle
los: «Für die Spezialnahrung unserer 18 Monate alten
Tochter haben wir exakt 50 Grad heisses Wasser in eine
Stanley-Thermos abgefüllt – im Glauben daran, dass die
Flüssigkeitsgrenze seit Neuestem abgeschafft ist», sagt
die Mutter.
Zur Erinnerung: Der Flughafen Zürich hat
für
34 Millionen Franken neue CT-Scanner beschafft. Seit
dem 26. Juni dürfen
bis
zu zwei Liter Flüssigkeit im Handgepäck mitgeführt
werden. «Nur gilt das offenbar nicht für doppelwandige
Gefässe wie Thermosflaschen», sagt C.
Mitarbeitende bei der Sicherheitskontrolle hätten sie
angewiesen, das Wasser zu entsorgen. «Wir sollten bei der
‹Family Service Station› beim Gate A neues heisses Wasser
beziehen.» Das Problem: «Wer wie wir von Gate E abfliegt,
hätte mit zwei kleinen Kindern durch den ganzen Flughafen
hetzen müssen – wir hätten unseren Flug verpasst.»
Sprüngli-Mitarbeiterin half aus
C. spricht von einer «unnötigen Benachteiligung von
Familien» – und von einem «Rückschritt»: «Erst im Mai sind
wir mit der gleichen Thermosflasche geflogen – mit dem
alten Scanner ging das noch.»
Geholfen wurde der Familie schliesslich auf unverhoffte
Weise – beim kurzen Znüni im Sprüngli-Café: «Wir haben
Gipfeli und Bretzeln bestellt, und eine nette
Mitarbeiterin hat uns dann noch heisses Wasser
mitgegeben.» Sie sei unglaublich dankbar gewesen, dass ihr
Baby auf dem Flug doch noch zu essen bekam. Ihr Fazit:
«Das ist echter Service.»
Nur leere Thermosflaschen erlaubt
Der Flughafen Zürich teilt auf Anfrage mit, dass
doppelwandige Flaschen – etwa Thermosflaschen – nur leer
mitgenommen werden dürfen. Dies entspreche den Vorgaben
des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) und der
Europäischen Union.
«Solche Behälter stellen bei der Sicherheitskontrolle –
auch für diese neueste Generation von CT-Scannern – eine
besondere Herausforderung dar, da der mehrschichtige
Aufbau verhindern kann, dass die neuen Scanner den Inhalt
zuverlässig detektieren und die Flüssigkeit zweifelsfrei
als unbedenklich identifizieren», sagt eine Sprecherin.
Gratis Wasser im Family Service
Für Familien mit Babys und Kleinkindern stehe im Family
Service aber ein Wasserkocher zur Verfügung. Reisende mit
Babys oder Kleinkindern könnten dort auch doppelwandige
Behälter kostenlos mit abgekochtem Wasser befüllen.
«Darüber hinaus kann nach der Sicherheitskontrolle auch
bei verschiedenen Restaurants heisses Wasser für die
Zubereitung von Babynahrung bezogen werden», so die
Sprecherin.