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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

55. Diskriminierung der Frauen auf der Welt

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino
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19.10.2013: Diskriminierung von Frauen auf der Welt - Beispiele

aus: 20minuten online: Absurd: Die frauenfeindlichsten Gesetze der Welt; 19.10.2013;
http://www.20min.ch/ausland/news/story/16473850

-- Frauen in Saudi-Arabien dürfen nicht Auto fahren
-- Gesetz in Memphis besagt, Frauen dürfen nur dann Auto fahren, wenn ein Mann vor dem Auto mit einer roten Fahne warnt
-- katholisches Gesetz in Memphis (Tennessee) besagt, Frauen dürfen nicht Auto fahren, wenn sie einen Hausmantel tragen
-- katholisches Gesetz in Carrizoro (New Mexico) besagt, Frauen müssen rasiertes Geischt und rasierte Beine haben, wenn sie öffentlich auftreten

-- Verordnung in Dyersburg (Tennessee) besagt, Frauen dürfen Männer nicht anrufen, wenn es sich um ein Date handelt
-- Verordnung in Florida besagt, Frauen, die unter einem Haartrockner einschlafen, müssen eine Busse bezahlen
-- die Scharia verbietet Frauen ohne männlichen Verwandten jegliche Tätigkeit ausserhalb des Hauses
-- die Scharia schreibt Frauen die Verhüllung vor und erlaubt die Bestrafung von Frauen mit Auspeitschen, Schlagen und Beleidigungen
-- die Scharia verbietet ausserehelichen Sex und bestraft Frauen dafür bis zur Steinigung
-- El Salvador verbietet Abtreibungen
-- El Salvador bestraft Frauen mit Fehlgeburten mit Haft bestraft


<Frauen in Saudi-Arabien kämpfen um ihr Recht, Auto zu fahren. In den USA hingegen müssen sie um viel wesentlichere Zugeständnisse kämpfen.

Saudi-Arabien ist das einzige Land der Welt, in dem Frauen nicht Auto fahren dürfen. Aktivistinnen haben deshalb eine Kampagne gestartet, die Frauen mehr Mobilitätsrechte ermöglichen soll. Doch wer glaube, das konservative Königreich sei das einzige Land mit skurrilen Gesetzen, der irrt gewaltig. Denn, wenn es um dämliche Bestimmungen für Frauen geht, ist die USA sehr wahrscheinlich an oberster Stelle.

Was Autofahren betrifft, so sagt ein altes – nicht abgeschafftes - Gesetz in Memphis, Tennessee, dürfen Frauen nur dann fahren, wenn ein Mann vor dem Auto herläuft und zur Warnung von Fussgängern und anderen Autofahrern eine rote Fahne schwenkt. Damit nicht genug: Nach kalifornischem Recht dürfen Frauen kein Auto fahren, wenn sie einen Hausmantel tragen.

Von der Scharia zum Ultrakatholizismus

In die gleiche Kategorie der bizarren Regelungen gehört auch das Verbot für Frauen in der Stadt Carrizoro, New Mexiko, mit unrasiertem Gesicht und unrasierten Beinen in der Öffentlichkeit aufzutreten. Oder die Verordnung der Stadt Dyersburg in Tennessee, welche es den Frauen untersagt, einen Mann zwecks eines Dates anzurufen. Und sollten die Bürgerinnen mal in Florida unter einem Haartrockner einschlafen, müssen sie – wenn sie erwischt werden - mit einer Geldstrafe rechnen.

Diskriminierende Gesetze gegenüber Frauen haben jedoch in den meisten Fällen eine tragische Komponente. Die Scharia, das religiöse Gesetz des Islam, verbietet Frauen, irgendeine Aktivität ausserhalb ihres Hauses ohne Begleitung eines Mahram (ein naher männlicher Verwandter wie Vater, Bruder oder Ehemann) durchzuführen. Das islamische Recht erlaubt gar das Auspeitschen, Schlagen und verbale Misshandeln von Frauen, die nicht in Einklang mit der strengen Kleiderordnung leben. Zudem ist öffentliches Steinigen von Frauen berechtigt, die angeklagt sind, ausserehelichen Sex gehabt zu haben.

In El Salvador sorgt ein kontroverses Gesetz ebenfalls für eine Debatte unter Frauenrechtlerinnen: Abtreibungen sind in dem christlich geprägten Land strengst verboten. Die Norm hat einen negativen Seiteneffekt, da sie sogar Haftstrafen für Frauen vorsieht, die eine Fehlgeburt erlitten haben. Die Behörden gingen offenbar bei der Redaktion des Gesetzes davon aus, dass in einigen Fällen werdende Mütter ihre ungeborene Kinder absichtlich abtreiben.

(kle)>


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Oct 26, 2013: 7 Countries That Still Kill "Witches"

http://www.care2.com/causes/7-countries-that-still-kill-witches.html

<by Piper Hoffmann

You know how the long-ago witch hunts were stupid and hateful? What a relief those days are over. Except they’re not. In many countries, people are still killed on suspicion of witchcraft. United Nations experts cautioned in 2009 that murders of women and children accused of sorcery were on the rise. Following are just a few of many examples from around the world.

1. Saudi Arabia

Saudi Arabia’s religious police department has an official Anti-Witchcraft Unit that it dispatches to catch sorcerers and break their spells. In 2007, the Saudis executed an accused sorcerer. A woman awaiting the death penalty for alleged witchcraft died in prison.

Like the New England witch hunters of yore, those in Saudi Arabia use magic as a convenient excuse to silence inconvenient people. Accusations of sorcery have been leveled against foreign women working as domestics for Saudi families who charge their employers with sexual assault, according to Saudi Arabia expert Christoph Wilcke.

2. Tanzania

This east African country killed approximately 600 elderly women on charges of witchcraft just two years ago. The Pew Forum on Religious and Public Life found a strong and pervasive belief in magic among Tanzanians. It sometimes leads to reverence rather than murder. One woman who claims to be a witch charges between $20 and $120 for services including medical cures and exorcisms — in a country where the average income is under two dollars a day.

3. Gambia

Gambia’s dictator Yahya Jammeh rounds up, tortures and kills his citizens under the pretext of hunting for witches. Amnesty International estimates that at least six people died after Jammeh’s minions forced them to drink a mixture of unknown substances. Dozens more hallucinated and suffered severe and lingering pain. Those who survived suffered shame from the accusation in a country where people believe in and condemn witches.

4. Nepal

Last year a mob burned an accused witch alive after a shaman said she killed a boy. Their faith in the shaman suggests that Nepalis believe that sorcery can be used for good, but the punishment for black magic is death. This year another mob beat a 45-year-old woman to death based on accusations that she cast a spell on a neighbor’s daughter. The Nepali government is not on board with killing witches: police arrested three women suspected of participating in the murder. In the past it sentenced men to 20 years in prison for killing a woman suspected of practicing black magic.

Part 2

http://www.care2.com/causes/7-countries-that-still-kill-witches.html?page=2

5. India

Last June [2013], a primarily female crowd killed two women believed to have murdered several children through witchcraft. As in Nepal, police arrested people suspected of participating in the mob. Some Indian states have adopted laws banning violence against people suspected of witchcraft.

6. Papua New Guinea

A crowd tortured and murdered a young mother accused of killing a boy through sorcery. They burned her alive before a large audience, some of whom broke off to chase police away before they could intervene. The prime minister lamented that violence against women is increasing because of the popular “belief that sorcery kills,” despite a law that specifically prohibits burning suspected witches.

7. Uganda

After burning a man’s house down and driving him from his village, locals tied him up and beheaded him for alleged witchcraft. While Ugandans kill some suspected witches, they pay others to help them with things like ensuring job security.

This

is a small sampling of countries where natives believe in witchcraft and kill people for it. While the governments of some nations, including Saudi Arabia and Gambia, embrace this belief and use it to their own ends, others are working to end it. Either way, accusations of black magic empower people to eliminate individuals they dislike and to terrify others into conformity. It all makes Halloween witch costumes a little less funny.


26.10.2013: 7 Länder, wo noch "Hexen" getötet werden

http://www.care2.com/causes/7-countries-that-still-kill-witches.html

<von Piper Hoffmann

Wussten Sie, seit wann Hexenjagden dumm und verwerflich sind? Solche Tage sind heute ja gottlob vorüber. Aber einige Länder machen immer noch weiter so, wo Leute wegen des Verdachts auf Hexerei immer noch getötet werden. Experten der Vereinten Nationen stellten im Jahre 2009 fest, dass in den folgenden Ländern immer noch Frauen und Kinder wegen der Anklage "Hexerei" ermordet werden. Die folgende Liste ist nur ein kleiner Auszug für viele Beispiele auf der Welt:

1. Saudi-Arabien
Das saudiarabische Religionspolizei-Ministerium hat eine eigene Abteilung gegen Hexerei, das auf Menschenjagd gegen Personen geht, die Hexerei praktizieren, um deren Zauberkraft zu brechen. Im Jahre 2007 wurde eine angeklagte Hexerperson hingerichtet. Eine Frau, die wegen der Anklage "Hexerei" auf ihre Todesstrafe wartete, starb im Gefängnis.

Wie in Neuengland, als in alten Zeiten noch Hexen gejagt wurden, so wird in Saudiarabien Magie ans eine alltägliche Entschuldigung angeführt, um unangenehme Leute zum Schweigen zu bringen. Anklagen wegen Hexerei  wurden gegen ausländische Frauen geführt, die als Hausangestellte für saudische Familien arbeiteten, die ihre wegen sexuellen Übergriffen der Arbeitgeber Anzeige erstattet hatten, so der saudiarabische Experte Christoph Wilcke.

2. Tansania
Dieses ostafrikanische Land hat gerade erst vor zwei Jahren ungefähr 600 ältere Frauen unter deer Anklage von Hexerei ermordet. Das Forum "Kirchenbank" ("Pew") über religiöses und öffentliches Leben fand dabei in der Bevölkerung Tansanias einen starken und tiefgreifenden Glauben an Magie. Dies führt dann eher zu Ehrfurcht als zu Mord. Eine Frau, die behauptet, eine Hexe zu sein, verlangt zwischen 20 und 120 Dollar für einen Dienst, miteingeschlossen medizinische Heilungen und Exorzismen - in einem Land, wo das Durchschnittseinkommen unter zwei Dollar pro Tag liegt.

3. Gambia
Gambias Diktator Yahya Jammeh veranstaltet Razzien, Folterungen und ermordet seine Bürger unter dem Vorwand der Hexenjagd. Amnesty International schätzt, dass nach der Razzia von Jammeh-Gruppen mindestens sechs Leute starben, nachdem sie gezwungen worden waren, unbekannte Giftmischungen zu trinken. Dutzende weitere Opfer erlitten Halluzinationen und erlitten schwere und anhaltende Schmerzen. Jene, die überlebten, leiden unter dem Rufmord, der Anklage in einem Land, wo die Bevölkerung an Hexen glaubt und Hexen verurteilt.

4. Nepal
Letztes Jahr meinte ein Shamane, eine Frau habe einen Jungen getötet. DAraufhin konnte sich der Mob nicht mehr halten und verbrannte die beschuldigte Hexe bei lebendigem Leib. Die Bevölkerung von Nepal glaubt an Schamanen und empfiehlt dabei, dass Nepalis glauben sollen, dass Hexerei verwendet werden kann, um Gutes zu tun, aber die Bestrafung bei schwarzer Magie ist der Tod. Dieses Jahr hat ein anderer Mob eine 45 Jahre alte Frau mit Schlägen getötet, weil sie einen Bann über die Tochter eines Nachbarn ausgesprochen haben soll. Die Regierung Nepals unerstützt dabei die Tötungen von Hexen überhaupt nicht. Die Polizei hat drei Frauen festgenommen, die der Beteiligung am Mord verdächtigt werden. In der Vergangenheit wurden Leute zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie Frauen getötet hatten, die im Verdacht standen, schwarze Magie anzuwenden.

Teil 2
http://www.care2.com/causes/7-countries-that-still-kill-witches.html?page=2

5. Indien
Letzten Juni [2013] hat eine Gruppe, die vor allem aus Frauen bestand, zwei Frauen getötet, die im Veracht standen, mehrere Kinder durch Hexerei umgebracht zu haben. Wie in Nepal hat die Polizei die Leute verhaftet, die im Verdacht stehen, am Mob beteiligt gewesen zu sein. Einige indische Bundesstaaten haben Gesetze verabschiedet, die Gewalt gegen Leute verbieten, die der Hexerei verdächtigt werden.

6. Papua-Neuguinea
Eine Menschenmenge folterte und ermordete eine junge Mutter, die beschuldigt worden war, einen Bub durch Hexerei umgebracht zu haben. Sie verbrannten sie vor einer grossen Menschenmenge bei lebendigem Leibe. Einige machten sich auf, die Polizei zu verjagen, bevor sie eingreifen konnte. Der Premierminister beklagte, dass Gewalt gegen Frauen am Ansteigen sei, weil der Volksglaube, das "Hexerei töten würde", immer zunimmt, obwohl ein Gesetz speziell dies verbietet, Leute zu verbrennen, die der Hexerei verdächtigt werden.

7. Uganda
Nachdem einem Mann das Haus abgebrannt wurde und er von seinem Dorf weggebracht worden war, wurde er von lokalen Bewohnern gefesselt und geköpft, weil er beschuldigt wurde, Hexerei zu verüben. Während in Uganda einige Leute wegen des Verdachts auf Hexerei getötet werden, werden andere dafür bezahlt, wenn sie mit Hexerei helfende Dienste vollbringen wie Hilfe bei der Sicherheit beim Job.

Das da

ist nur eine kleine Auswahl von Ländern, wo die Eingeborenen an Hexerei glauben und deswegen Leute töten. Während die Regierungen einiger Nationen, darunter Saudiarabien und Gambia, diesen Glauben schüren und zu ihren eigenen Zwecken missbrauchen, sind andere daran, dem ein Ende zu setzen. So oder so bringt die Anschuldigung gegen schwarze Magie immer wieder Leute an die Macht, um Einzelpersonen töten oder zu terrorisieren, die ihnen nicht gefallen. All dies macht Halloween-Kostüme dann etwas weniger lustig.






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