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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

62. Thema Geld - der kriminelle Bitcoin Meldungen 02


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino
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Japan 20.9.2018: Milliardenraub an der Online-Börse Tech Bureau Corp. - Bitcoins und andere Kryptowährungen abgeräumt
Kryptowährungen: Japanische Online-Börse von Hackern bestohlen
https://de.sputniknews.com/panorama/20180920322374845-kryptowaehrung-online-boerse-hacker-bestohlen/

<Verschiedene Arten von Kryptowährungen, darunter auch Bitcoin, sind von der japanischen Online-Börse Tech Bureau Corp. gestohlen worden. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf 6,7 Milliarden Yen (etwa 60 Millionen US-Dollar), berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo.

Die Börse soll am vergangenen Freitag gehackt worden sein. Die Vertreter der Börse hätten das aber erst vier Tage später bemerkt.

Kyodo zufolge hatten Unbekannte die Börse zwei Stunden lang gehackt. Während dieser Zeit sei es ihnen gelungen, verschiedene Kryptowährungen zu stehlen. Der größte Teil davon – 4,5 Milliarden Yen (etwa 40 Millionen Dollar) – würde als Kundeneinlagen gehalten.>

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6.11.2018: Bitcoin ist ein Verbrechen:
Gewaltiger Strombedarf: Energie für Bitcoin-Mining größer als für Dänemark

https://www.krone.at/1803680

<Angesichts des enormen Energieaufwands beim digitalen Schürfen von Bitcoins warnen Forscher vor den Folgekosten für die Umwelt. 2018 werde für die Herstellung der Kryptowährung mehr Energie als in ganz Dänemark verbraucht, sagte Max Krause vom Oak Ridge Institute for Science and Education. „Wir haben eine völlig neue Industrie, die pro Jahr mehr Energie konsumiert als viele Länder.“

Einer am Montag von Forschern um Krause in der Zeitschrift „Nature Sustainability“ veröffentlichten Studie zufolge wurden für das sogenannte Mining von Bitcoins allein bis Mitte dieses Jahres 30,1 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht. Zum Vergleich: Dänemark hatte im gesamten Jahr 2015 einen Stromverbrauch von 31,4 Milliarden Kilowattstunden.

Energiebedarf größer als für Gold-Gewinnung
Für ihre Untersuchung berechneten Krause und sein Mitautor Thabet Tolaymat auch, wie hoch der Energieaufwand in Megajoule ist, um einen Bitcoin zu schürfen. Der Aufwand ist demnach für eine der digitalen Münzen bis zu dreimal größer als für die Gewinnung von Gold, Platin oder Kupfer. Andere Kryptowährungen schneiden nur unwesentlich besser ab. Auch Ethereum oder Monero verbrauchen mit neun bzw. elf Megajoule mehr Energie als zur Gewinnung von Gold nötig. Einzig bei der extrem energieintensiven Herstellung von Aluminium fällt die Bilanz noch schlechter aus.

Blockchain treibt Energiebedarf nach oben
Bei Kryptowährungen wie dem Bitcoin werden Buchungsvorgänge kryptografisch verschlüsselt in einer dezentralen Datenbank aneinandergekettet - der sogenannten Blockchain. Dafür ist ein immer größerer Rechenaufwand nötig. An diesen Berechnungen kann sich im Prinzip jeder beteiligen und wird dafür in Bitcoin-Anteilen entlohnt. So entstehen neue „Münzen“ - der Prozess wird deshalb als Schürfen bezeichnet. 
Schon längst wird dieser stromintensive Prozess allerdings von professionellen Akteuren dominiert. Etwa die Hälfte der Bitcoin-Farmen ist der Studie zufolge in China angesiedelt.

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28.11.2018: Bitcoin-Blase ist geplatzt: In 1 Jahr von knapp 20.000 auf 3700 Dollar:
Kryptoland ist abgebrannt
https://bazonline.ch/wirtschaft/kryptoland-ist-abgebrannt/story/17132064

<Der Wert von Bitcoin und anderen Digitalwährungen sinkt fast täglich. Was läuft hier schief?Andreas Flütsch

Was ist bloss los mit Bitcoin? Seit Tagen krebst die bedeutendste Digitalwährung bei 3700 Dollar. Kurz vor Weihnachten letzten Jahres war ein Bitcoin im Höchst fast 20'000 Dollar wert – so viel wie ein halbes Kilo Gold.

Kryptoland ist abgebrannt. Auf dem Gipfel des Spekulationsfiebers hatten die 2000 Digitalwährungen, die im Umlauf sind, einen Handelswert von 820 Milliarden Dollar. Seither hat Bitcoin die anderen Digitalwährungen mit nach unten gezogen. Ihr Gesamtwert ist innert elf Monaten auf 120 Milliarden Dollar geschrumpft – über 700 Milliarden Dollar sind verpufft.

Die gängigen Erklärungen, warum Bitcoin und andere wichtige Digitalwährungen wie Ripple, Ether, Stellar, EOS oder Monero derart abstürzen, greifen zu kurz. Klar, dass sich die Bewegung rund um Bitcoin seit 2017 viermal gespalten hat, verunsicherte die Fans. Desgleichen das härtere Vorgehen etwa der US-Börsenaufsicht gegen digitale Börsengänge – im Fachjargon ICOs genannt –, mit denen findige Kryptogründer Anlegern Milliarden von Dollars aus der Tasche gezogen haben.

Eine Transaktion kostete bis zu 35 Dollar

Die Welt der Digitalwährungen krankt an fehlendem Realitätssinn. Als Bitcoin in die Höhe schoss, verkündeten Exponenten allen Ernstes, staatliche Währungen mit Münz und Papiergeld würden bald überflüssig. Kreditkartenfirmen seien ein Auslaufmodell, künftig werde mit digitaler Münze bezahlt.

Inzwischen zeigt sich, dass Visa und Mastercard das Geschäft mit Geldtransaktionen vermutlich noch lange dominieren. Denn das Rechnernetz von Bitcoin wickelt laut dem Branchendienst Cointelegraph pro Sekunde gerade sieben Transaktionen ab, Visa dagegen schafft im Normalbetrieb 24'000 und bei Geschäftsspitzen bis zu 50000 Transaktionen pro Sekunde. Im Boom kostete eine Transaktion mit Bitcoin bis zu 35 Dollar, heute weniger als 40 Cents – aber nur weil der Handel auf einen Bruchteil zurückging. Viele der «Miner», die für den Unterhalt der Plattform von Bitcoin zuständig sind, stiegen aus, weil die Entschädigung dafür ihre Kosten nicht mehr deckt.

Eine Zusatzlösung namens Blitznetzwerk soll nun dafür sorgen, dass Bitcoin punkto Transaktionstempo und Stabilität zu Visa oder Mastercard aufholen kann. Bis Bitcoin als Zahlungstitel ähnlich bequem sei wie Kreditkarten, würden Monate, wenn nicht Jahre verstreichen, dämpfen die Entwickler der Lösung die Erwartungen.

Der harte Kern der Anhänger betont jeweilen, Bitcoin sei für sie vor allem ein Weg, Werte für Krisenzeiten aufzubewahren – quasi als digitaler Ersatz für Gold. Doch das Edelmetall ist derzeit ebenfalls wenig gefragt. Der Goldpreis krebst bei 1200 Dollar pro Unze, mehr als ein Drittel unter dem Höchststand im 2011. Bitcoin hat weit mehr an Wert eingebüsst – 75 Prozent seit Anfang Jahr.

Kurz: Bitcoin taugt auf absehbare Zeit weder als günstiges, ­bequemes ­Zahlungsmittel – noch als digitales Gold, da die Wertschwankungen von Bitcoin noch brutaler sind als bei dem Edelmetall selbst. Spekulative Anleger haben neben Bitcoin andere Digitalwährungen wie Ether, ­Litecoin oder Dash als digitale Wertspeicher gekauft. Und steigen jetzt enttäuscht aus, weil sie mit den Nachahmerwährungen ähnlich grosse Verluste wie mit Bitcoin erlitten.

Ethereum in Zug ist der ­Konkurrenz weit voraus

Das grösste Problem der Kryptowährungen ist jedoch, dass sie kein tragfähiges Geschäftsmodell haben. Kreditkartenfirmen machen nicht mit Transaktionen das grosse Geld, sondern mit den Kreditzinsen. Facebook war nach dem Börsengang 2012 ein Riesenflop. Erst als die Plattform den Anlegern klarmachen konnte, dass sie mit Kleininseraten Geld wie Heu macht, hob die Aktie ab. Facebook ist heute an der Börse knapp 390 Milliarden Dollar wert, mehr als dreimal so viel wie alle 2000 Digitalwährungen zusammen.

Die Google-Mutter Alphabet ist, dank Milliarden­gewinnen mit Kleininseraten, gar 730 Milliarden Dollar wert. Wobei Google nicht mit den Usern Geld macht, sondern mit Unternehmen, die Inserate schalten. Die Suche nach einem ähnlich raffinierten Geschäftsmodell dürfte bei Digitalwährungen inzwischen mehr Priorität haben, seit die Spekulanten in Scharen aussteigen.

In dieser Hinsicht ist Ethereum, die in Zug domizilierte Plattform der Digitalwährung Ether, Bitcoin und anderen Konkurrenten weit voraus. Ihr Gründer Vitalik Buterin positionierte Ethereum von Anfang an als offene Lösung, auf der andere Anbieter eine Vielzahl von Lösungen anbieten können. Der Löwenanteil der jungen Kryptofirmen, die mittels digitalem Börsengang teils zwei- und dreistellige Millionenbeträge eingesammelt haben, nutzen Ethereum als Plattform.

Viele von ihnen schwimmen im Geld, wissen damit aber wenig anzufangen. Meist sind sie nicht über das Stadium wolkiger Versprechen und Pilotversuche hinausgekommen. Nur einige wenige sind mit einem funktionierenden Produkt am Markt aktiv. Eine Killerapplikation für den Massenmarkt ist weit und breit keine in Sicht. Bis zum Sieg des «Internet des Geldes» dauert es also noch.

(Redaktion Tamedia)>

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28.12.2018: Bitcoin macht 75% Verlust in 1 Jahr:
„Jahr zum Abschenken“: Bitcoin-Kurs stürzte 2018 um 75 Prozent ab

Die Blase ist geplatzt: Für Bitcoin-Anleger geht ein rabenschwarzes Jahr zu Ende. Während Kryptowährungen 2017 noch teils vierstellige ...

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4.2.2019: Gründer der kanadischen Kryptowährungs-Börse QuadricaCX (Mr. Cotten) stirbt und sagt nicht, wo das Geld liegt: 166 Mio. Euro von 115.000 Kunden WEG (!):
Nur er hatte Zugriff: Krypto-Börsenchef nimmt 166 Mio. Euro mit ins Grab
https://www.krone.at/1856746

<Sein Geheimnis und damit umgerechnet über 166 Millionen Euro mit ins Grab genommen haben dürfte der verstorbene Gründer der kanadischen Kryptowährungs-Tauschplattform QuadricaCX. Weil nur er Zugriff auf ein digitales Schließfach hatte, ist das virtuelle Geld der rund 115.000 Nutzer wohl für immer verloren.

QuadrigaCX-Gründer Gerald „Gerry“ W. Cotten war Anfang Dezember während einer Indien-Reise nach Komplikationen in Jaipur seiner Morbus-Crohn-Erkrankung erlegen. Wie seine Witwe Jennifer Robertson nun in einer eidesstattlichen Erklärung beim Obersten Gerichtshof der kanadischen Provinz Nova Scotia mitteilte, hatte Cotten „die alleinige Verantwortung für die Handhabung“ der ihm anvertrauten Gelder - in Summe umgerechnet rund 166 Millionen Euro, davon rund 120 Millionen Euro in Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin und Ether.

Digitales Schließfach verschlüsselt
Geld, das die zuletzt rund 115.000 Nutzer der Kryto-Börse wohl nicht wiedersehen werden. Denn wie Robertson weiter ausführt, speicherte ihr Mann das digitale Geld auf einem Laptop in einem verschlüsselten Offline-Speicher, um es „vor Hacking oder anderem virtuellen Diebstahl zu schützen“. Eigenen Angaben zufolge sei Robertson zwar im Besitz des Geräts, habe aber weder das zur Entschlüsselung benötigte Passwort noch einen Wiederherstellungsschlüssel. Auch einem hinzugezogenen Experten sei es bislang nicht gelungen, auf das digitale „Schließfach“ zuzugreifen.

Dass nach dem Tod einer Person deren Bitcoin-Vermögen nicht mehr zugänglich ist, kommt immer wieder vor. So machte etwa 2018 ein Fall Schlagzeilen, bei dem ein Millionär Bitcoins im Wert einer Viertelmilliarde US-Dollar mit ins Grab genommen hat.

Durch den Verkauf seiner Betriebsplattform will QuadrigaCX nun zumindest einen Teil des Geldes, das es seinen Kunden schuldet, zurückzahlen. Cottens Witwe zufolge hätten bereits „mehrere Parteien“ ihr Interesse an der Handelsplattform bekundet, die einen „erheblichen Wert“ haben könnte.>

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Landkreis Zwickau (Deutschland) 8.2.2019: Mit geklautem Strom Bitcoins, Ethereum und Dash generiert - Polizei interveniert - Schaden 220.000 Euro - Konsum pro Jahr fast 400.000 kWh:
Mit 121 Polizisten: Bitcoins geschürft: Großrazzia gegen Stromdiebe

https://www.krone.at/1859741

<Der deutschen Polizei ist ein schwerer Schlag gegen eine Bande von Stromdieben geglückt, die unter Umgehung des Stromzählers im großen Stil digitales Geld wie Bitcoin und Ethereum geschürft haben. 121 Polizisten beschlagnahmten bei der Razzia rund 50 Rechner.

Bei der Razzia im Landkreis Zwickau nahe Chemnitz hat das Großaufgebot der Polizei acht Objekte durchsucht. Sechs Personen - fünf Männer und eine Frau - stehen unter Verdacht, mit gestohlenem Strom digitales Geld erzeugt zu haben.

49 Rechner erzeugten Kryptogeld
In einem der durchsuchten Objekte fanden die Ermittler insgesamt 49 Rechner zur Kryptogeld-Erzeugung vor, bei 30 davon soll es sich um spezielle Mining-Computer gehandelt haben. Überdies fanden die Ermittler 80 Grafikkarten, die zum Schürfen von Kryptogeld genutzt wurden.

Den Strom für die Installation sollen die Verdächtigen unter Umgehung des Stromzählers abgezapft haben. Dem Stromanbieter ist dabei seit Anfang 2017 laut „Heise“ ein Schaden von rund 220.000 Euro entstanden. Der Stromverbrauch von fast 400.000 Kilowattstunden im Jahr habe jenem von rund 30 normalen Haushalten entsprochen.

Es drohen bis zu fünf Jahre Haft
Den Verdächtigen - drei von ihnen wurden vorläufig festgenommen - droht nun wegen des Tatbestands der Entziehung elektrischer Energie eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Wie viel Kryptogeld sie mit dem gestohlenen Strom erzeugt haben, ist bislang noch nicht bekannt.

Von der Polizei heißt es lediglich, dass die Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum und Dash erzeugt wurden. Generell lohnt sich die Erzeugung digitaler Gelder nur dort, wo der Strom extrem billig - oder wie in diesem Fall gratis - ist.>


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4.3.2019: Nach dem Tod von QuadrigaCX-Gründer Cotten: 166 Millionen Euro in Krypto-Währung bleiben "verschollen":
Wo ist das Vermögen? Geldspeicher von totem Krypto-Millionär sind leer
https://www.krone.at/1875809

<Sein Geheimnis und damit umgerechnet über 166 Millionen Euro mit ins Grab genommen haben soll der verstorbene Gründer der kanadischen Kryptowährungs-Tauschplattform QuadricaCX - weil nur er Zugriff auf die digitalen Schließfächer hatte, so zumindest die offizielle Darstellung der Witwe. Doch an dieser werden zunehmend Zweifel laut. Denn wie Wirtschaftsprüfer jetzt ganz ohne das benötigte Passwort herausfanden, sind die virtuellen Geldspeicher des Krypto-Börsenchefs allesamt leer.

QuadrigaCX-Gründer Gerald „Gerry“ W. Cotten war Anfang Dezember während einer Indien-Reise nach Komplikationen in Jaipur seiner Morbus-Crohn-Erkrankung erlegen. Wie seine Witwe Jennifer Robertson Anfang Februar in einer eidesstattlichen Erklärung beim Obersten Gerichtshof der kanadischen Provinz Nova Scotia mitteilte, hatte Cotten „die alleinige Verantwortung für die Handhabung“ der ihm anvertrauten Gelder - in Summe umgerechnet rund 166 Millionen Euro, davon rund 120 Millionen Euro in Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin und Ether.

Geld, das die zuletzt rund 115.000 Nutzer der Kryto-Börse wohl nicht wiedersehen werden. Denn wie Robertson weiter ausführte, speicherte ihr Mann das digitale Geld auf einem Laptop in mehreren verschlüsselten Offline-Speichern, sogenannten Cold Wallets, um es „vor Hacking oder anderem virtuellen Diebstahl zu schützen“. Das zur Entschlüsselung benötigte Passwort soll Cotten mit ins Grab genommen haben - so zumindest die offizielle Darstellung.

Virtuelle Geldspeicher sind leer
Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young, in einem Gläubigerschutzverfahren von einem kanadischen Gericht damit beauftragt, die Finanzen von QuadrigaCX zu durchleuchten, fanden jetzt laut der Finanznachrichtenagentur Bloomberg jedoch einen anderen Weg, einen Blick in die virtuellen Geldspeicher Cottens zu werfen, indem sie den in der Blockchain gespeicherten Transaktionsverlauf des digitalen Geldes analysierten. Vorläufiges Ergebnis: Alle sechs Cold Wallets, die von den Prüfern eindeutig der Kryptobörse zugeordnet werden konnten, sind leer. Auch drei weitere Wallets, die Cottens Firma gehört haben sollen, enthalten demnach keine Kryptowährungen.

Dem Bericht nach fanden die Prüfer allerdings heraus, dass die Kryptobörse unter verschiedenen Alias-Namen insgesamt 14 Nutzer-Accounts angelegt hatte, über die Transaktionen von „signifikantem Volumen“ - auch an Wallets bei anderen Kryptobörsen - ausgeführt wurden. Ein Hinweis darauf, dass bei QuadrigaCX nicht alles mit rechten Dingen abgelaufen sein dürfte…>

Kommentar: Geld geklaut?
Die "Wirtschaftsprüfer" von Ernst&Young sind von der Rothschild-NWO und könnten das Geld auch geklaut haben, mit dem Hintergedanken, eine Wirtschaftskrise auszulösen.
Michael Palomino, 5.3.2019

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9.3.2019: Kryptowährung OneCoin: Chef wegen Milliardenraub an Kunden verhaftet:
Milliarden veruntreut: Chef von Kryptowährung OneCoin in USA verhaftet

Weil er Nutzer um mehrere Milliarden Dollar geprellt haben soll, ist der Chef der Kryptowährung OneCoin in den USA verhaftet worden. Wie ...

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Kanton Solothurn (CH) 14.3.2019: Kriminelle locken Reiche zur "Investition" in Bitcoin - und dann kommt der Betrug - Stawa muss Blockchain entschlüsseln:
Kanton Solothurn: Bitcoin-Betrug bringt Behörden ins Schwitzen
https://www.20min.ch/schweiz/bern/story/19513214

<Erstmals beschäftigt sich die Solothurner Staatsanwaltschaft mit einem grösseren Anlagebetrug mit Kryptowährungen. Die Ermittlungen gestalten sich aufwendig.

Die Anzeigen wegen Vergehen und Verbrechen haben bei der Solothurner Staatsanwaltschaft im Jahr 2018 einen neuen Höchstwert erreicht (siehe Box). Besonders gefordert war sie im Bereich der Wirtschaftskriminalität, wie sie im am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht schreibt.

Denn erstmals läuft eine grössere Untersuchung, bei der der An- und Verkauf von Kryptowährungen eine zentrale Rolle spielt. «Es handelt sich um einen Fall von Anlagebetrug in Millionenhöhe mit mehreren hundert Geschädigten», sagt Oberstaatsanwalt Hansjürg Brodbeck. Diese seien über Internetforen, aber auch an Versammlungen angesprochen und zu den Investitionen motiviert worden. Weitere Angaben zum Tatvorgehen will Brodbeck aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen.

Hilfe von externen Experten

Die Betrugssumme wurde primär in Bitcoin erzielt, die schädigenden Tathandlungen wurden unter anderem auf der Blockchain abgewickelt. Dadurch gestalteten sich die Vorermittlungen wesentlich aufwendiger als bei herkömmlichen Wirtschaftsdelikten. «Wir mussten erst einmal die Grundlagen erarbeiten, um bei den notwendigen Hausdurchsuchungen erkennen zu können, ob vor Ort noch zu beschlagnahmende Kryptowährungen vorhanden sind und wie wir sie sicherstellen können», erklärt Brodbeck.

Gerade die Sicherung von Kryptowährungen stelle einen komplexen Vorgang dar. «Hierfür steht die Staatsanwaltschaft Solothurn im Austausch mit externen Fachpersonen.»

Herausforderungen und Chancen bei Blockchain

Auch die Sachverhaltsermittlung gestalte sich schwieriger als gewohnt: Während in üblichen grösseren Fällen von gewerbsmässigem Betrug anhand von Kontoauszügen oft relativ rasch eine Datenspur bis hin zum Barbezug der Gelder erstellt werden könne, verlagere sich der Geldfluss in diesem Fall zu grossen Teilen auf die anonymisierte Blockchain. «Der wirtschaftlich Berechtigte bleibt so weitgehend im Verborgenen», so Brodbeck.

Andererseits könnten alle auf der Blockchain getätigten Transaktionen ohne weiteres öffentlich abgerufen werden. «Hier zeigt sich auch eine Chance für die Ermittler, um den Sachverhalt klären zu können», sagt der Oberstaatsanwalt. Die Angelegenheit werde der Staatsanwaltschaft auch 2019 noch einiges an Ressourcen abverlangen. «Es ist ein spannender Fall, bei dem wir viel dazulernen können», so Brodbeck.

Er ist überzeugt: Mit Verbrechen im Cybercrime-Bereich wird sich die Staatsanwaltschaft künftig vermehrt beschäftigen. «Je mehr sich das Leben der Menschen im Cyberspace abspielt, desto mehr Delikte gibt es dort auch.»

(sul)>

<Box:

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15.3.2019: Cyber-Krimi um MtGox: Bewährungsstrafe für Ex-Chef von Bitcoin-Börse

Der ehemalige Chef der japanischen Bitcoin-Plattform MtGox, der Franzose Mark Karpeles, ist wegen Datenmanipulation zu einer ...

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27.3.2019: Gewinn versprechen - und Konto verschwinden lassen - mit Kryptowährung OHNE KONTROLLE:

„Krone“-Ombudsfrau: Pensionist wurde Opfer von Kryptowährungs-Betrug
https://www.krone.at/1891370

<Zum Verhängnis wurde einem Pensionisten eine Video-Werbeanzeige auf Facebook. Die versprach dem Wiener durch die Investition eines geringen Betrags in Kryptowährung das große Geld. Doch statt den in Aussicht gestellten Gewinn zu erhalten, wurde der Leser von Betrügern nahezu um seine gesamten Ersparnisse gebracht…

Nachdem Herr A. das vielversprechende Werbevideo angesehen hatte, klickte er auf einen Link, füllte ein Formular aus. Tags darauf rief ihn ein Mann an, der sich als „John Allen“ ausgab, erklärte dem Pensionisten, dass er durch den Handel mit Kryptowährung für ihn große Gewinne erzielen könne. Leichtgläubig zahlte der Wiener 500 Euro auf das für ihn angelegte angebliche „Depot“ ein. Drei Tage später zeigte dieses einen Wert von knapp 2000 Euro.

„Der Herr rief mich dann wieder an und meinte, ich solle weitere 6000 Euro zahlen, damit er mir am Ende der Woche den großen Gewinn auszahlen kann“, so der Leser. Er überwies neuerlich, sowie wenig später nochmals knapp 2500 Euro, hörte dann nie wieder etwas von dem „Händler“ - und auch nicht von seinem Geld.Vergeblich versuchte Herr A.den Mann zu erreichen, erstattete schließlich Anzeige, schrieb uns.

Strafverfolgung der Täter ist schwierig
Den Kollegen von der Schlichtungsstelle Internet-Ombudsmann ist die Vorgehensweise wie im Fall von Herrn A. bestens bekannt. „Grundsätzlich ist Geldanlage-Betrug ein Dauerbrenner“, so Experte Karl Gladt. Und erklärt weiter: „Verbraucher sollten nur vertrauenswürdigen und einer staatlichen Aufsicht unterliegenden Anbietern Geld zur Geldanlage überlassen.“ Opfern könne man nur empfehlen, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Eine Strafverfolgung sei aber schwierig, da die Täter in vielen Fällen im außereuropäischen Ausland sitzen.

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) bietet übrigens online Informationen, wie man Finanzbetrüger erkennen kann. Treten Zweifel über ein Angebot auf, kann man sich auch an die FMA Verbraucherinformation wenden.

Nähere Infos finden Sie online bei der Finanzmarktaufsicht und beim Internet-Ombudsmann.>

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