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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

61. Machtposition und Vergewaltigungen - Meldungen 06 - ab 22.8.2019

Regisseure, Musikproduzenten, Politiker, Sportler, Trainer, Börsengurus, Abgeordnete, Ärzte etc.

Hollywood=Höllywood (Simon Jäkle, 1.11.2017)

Die Folgen bei den weiblichen Opfern: Chronische Angstzustände - Posttraumatische Belastungsstörung - falsche Assoziationen - Selbstmordgedanken - ich schreie in mir drinnen - sie meidet die Öffentlichkeit, um nicht mehr belästigt zu werden - traumatisierende Erlebnisse - missbrauchtes Mädchen will nicht erwachsen werden, damit der Täter sie nicht als reife Frau hat -- dauernde Angstzustände - 10 Jahre Bulimie als Reaktion auf den sexuellen Missbrauch in der Jugend - Suizidgedanken -- als sie die sexuelle Anmache vom Chef ablehnte, wurde sie entlassen -- der Kuhhandel im Showbusiness: Rolle gegen Sex -- Sexuelle Raubtiere -- Macho-Klima -- Depression, Drogen, Selbstmord -- ich war wie versteinert -- am Boden zerstört -- fassungslos -- gesellschaftliche Regeln haben sich geändert -- traumatische Erfahrung --

von Michael Palomino (2017)
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22.8.2019: Jetzt fällt Goethe: Mit "Dummchen" wie im Faust und mit Vergewaltigung wie im Gedicht "Heidenröslein" - und ohne Harmonie zu Beziehungen mit Frauen:
Mit Klopapier gegen „Vergewaltigungslyrik“ - #Metoo-Aktivisten schänden Goethehaus
https://de.sputniknews.com/panorama/20190822325637282-goethehaus-metoo-attacke/

<„#MeToo“ hat nun auch Wolfgang Goethe ereilt. Stein des Anstoßes: Das Frauenbild des Dichters. Das Künstlerkollektiv „Frankfurter Hauptschule“ hat das Gartenhaus von Deutschlands bedeutendstem Vertreter der Liga der „Dichter und Denker“ mit Toilettenpapier beworfen. Sie hinterfragen Goethes Werk als Unterrichtsstoff und stellen Forderungen.

Aus Protest gegen „unbedarften und beschönigenden Umgang“ mit Goethe an deutschen Schulen, Universitäten, Theatern und Museen hat die Gruppe „Frankfurter Hauptschule“ am Dienstag Goethes Gartenhaus im Park an der Ilm in Weimar geschändet: Das UNESCO-Weltkulturerbe wurde im Jubiläumsjahr des Nationaldichters mit Klopapier beworfen. Das ist eine aus dem Sport bekannte Praxis des Protests. Ein Video der Aktion wurde bei Youtube hochgeladen.

Zu sehen sind 14 vermummte Männer und Frauen, die sich vor dem Gartenhaus des Dichters choreographisch ausgeklügelt formieren, um schließlich das Gebäude mit Klopapier-Rollen zu bewerfen. Musikalisch untermalt wird das Ganze durch eine Kinderchor-Vertonung von Goethes Gedicht „Heidenröslein“. Dem Dichter werden vom Künstlerkollektiv im Video der Klopapier-Aktion vermeintliche Aussagen wie „Nein heißt Ja“ und „Verweile doch, du bist so Scheiße“ zugeordnet, zudem wird er mit „Grab ´em by the pussy“ (zu Deutsch: „Greif ihnen in den Schritt“) “zitiert“ – entstammt allerdings dem Mund von US-Präsident Donald Trump.

„Vergewaltigungslyrik eines lüsternen Dichtergreises“ verbannen

Das Kollektiv wolle auf das Frauenbild Goethes aufmerksam machen: „Goethes Werk strotzt vor erotischen Hierarchien zu Ungunsten seiner Frauenfiguren, die von ihm oft als ‚naive Dummchen` gestaltet werden“, wobei das 14-jährige Gretchen in „Faust“  das prominenteste Beispiel dafür sei, heißt es von Seiten der Gruppe auf dem Portal „Frankfurter Info“.

Das Kollektiv erklärt die Wahl des von Franz Schubert vertonten Gedichts für ihre Aktion: „In seinem Gedicht ‚Heidenröslein` verharmlost Goethe gar eine brutale Vergewaltigung in lieblichem Trällerton“.

Es gäbe zwar schlimmere „Finger“ als Goethe in der Weltgeschichte, so die Stellungnahme. Aber er sei nun mal nicht irgendein alter, weißer Mann, sondern „der“ alte, weiße Mann.

„Er ist der Säulenheilige der deutschen Kultur schlechthin... Goethe und sein 'Heidenröslein' sind heute immer noch unhinterfragter Unterichtsstoff. Kinder müssen das auswendig lernen. Einige von uns waren selber betroffen. Wir fordern, dieses Gedicht aus den Schulen zu verbannen, beziehungsweise wenn darüber gesprochen wird, es als das zu markieren was es ist: humoristische Vergewaltigungslyrik von einem lüsternen Dichtergreis. Wir sagen: Fuck you, Goethe!”

[Goethe ohne Harmonie im Umfang mit Frauen]

Zeit seines Lebens habe Goethe Liebesbeziehungen zu wesentlich jüngeren Frauen gesucht, führt das Kollektiv „Frankfurter Hauptschule“ weiter aus. „Als 40-Jähriger verführte er die 23-jährige Christiane Vulpius und schwängerte sie. In der Folge hielt er sie von seinem Wohnhaus im Zentrum Weimars fern, da er sich für die nicht standesgemäße Verbindung mit einer Putzfrau schämte. Er schob sie in sein Gartenhaus ab. Noch mit weit über siebzig bedrängte Goethe die 17-jährige Ulrike von Levetzow. Immer wieder beutete Goethe Frauen emotional aus, ließ seine Partnerinnen sitzen und verschwand, mitunter ins Ausland. Als Jurist befürwortete er – gegen den Begnadigungswunsch Herzog Carl Augusts – vehement die Hinrichtung einer verwirrten, mittellosen Dienstmagd, die ihr Neugeborenes umbrachte.“

Das Tatobjekt - [WC-Papier gegen ein Gartenhaus - keine Sachbeschädigung]

Das „geschändete“ Gartenhaus war 1776 Goethes erster eigener Wohnsitz in Weimar, im Alter war das Haus Rückzugsort. An der Weltkulturerbe-Stätte soll durch Aktion des Künstlerkollektivs kein materieller Schaden entstanden sein - die Weimarer Polizei prüft, ob eine Sachbeschädigung vorliegt, wie ein Behördensprecher mitteilte.

Für die Reinigung habe die für das Haus zuständige „Klassik Stiftung Weimar“ mehrere Hundert Euro ausgegeben, so ein Stiftungssprecher: Gegen Satire sei nichts einzuwenden und die Kritik sei berechtigt, wenn die Gruppe sie auch extrem zugespitzt habe. „Wir sind eigentlich froh und glücklich, dass sich junge Menschen auf kreative Weise mit dem Werk Goethes auseinandersetzen, und hätten grundsätzlich sicher nichts gegen die Aktion gehabt – wäre danach aufgeräumt worden“.

„LOLita“ - [Ausstellung "LOLita" gegen Goethe]

Das Künstlerkollektiv „Frankfurter Hauptschule“ provozierte bereits in der Vergangenheit mit umstrittenen Aktionen, um Kunst- und Schmerzgrenzen im Stresstest des öffentlichen und medialen Raums zu erforschen: Mit gefälschten Tickets für die Bayreuther Festspiele im Wagner-Jahr 2013, einer „Heroin-Performance“ 2015 am Frankfurter Bahnhof, 2016 mit dem Aufruf, Liebesschlösser von Frankfurts Fußgängerbrücke abzuknacken und einzuschmelzen, 2018 inszenierte sie als „After Aua“ einen vermeintlichen rechtsextremen Übergriff auf der Wiesbaden-Biennale, hatten zuvor einen ausgebrannten Streifenwagen ins Frankfurter Bahnhofsviertel gestellt.

Die „Frankfurter Hauptschule“ eröffnet am 28. August, pünktlich zum 270. Geburtstag Goethes, die Ausstellung „LOLita" in einem Kölner Projektraum. "LOLita" ist ebenfalls der Titel des Videos von der Klopapier-Aktion in Weimar.

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5.9.2019: Placido Domingo  bekommt 11 weitere Klagen wegen sexueller Belästigung an den Hals:
Causa Placido Domingo: Elf weitere Frauen erheben Belästigungsvorwürfe
https://www.krone.at/1991089

<Nach den im August bekannt gewordenen Vorwürfen von neun Frauen gegen Placido Domingo wegen sexueller Belästigung erheben Recherchen der Nachrichtenagentur AP zufolge nun elf weitere Frauen Anschuldigungen gegen den Opernstar. Dabei gehe es um ungewollte Berührungen, Belästigung oder andere unangebrachte Handlungen des heute 78-jährigen Künstlers.

Eine Sprecherin Domingos bezeichnete die Berichterstattung gegenüber der Deutschen Presse-Agentur als „Kampagne“, die nicht nur in vielerlei Hinsicht nicht stimme, sondern auch „unethisch“ sei. Es werde ein irreführendes Bild von Domingo gezeichnet.

Nach einer ersten Berichterstattung von AP Mitte August hatte der Spanier, der die Oper in Los Angeles leitet, die Vorwürfe sexueller Übergriffe zurückgewiesen. „Die Anschuldigungen dieser ungenannten Personen, die bis zu dreißig Jahre zurückliegen, sind zutiefst beunruhigend und - so wie sie dargestellt werden - unzutreffend“, hatte Domingo damals erklärt.

Staatsoper hielt an Engagement fest
Während die Oper in Los Angeles eigene Ermittlungen ankündigte und einige US-Opern Auftritte von Domingo absagten, wurde er bei seinem ersten Auftritt seit Bekanntwerden der Vorwürfe vom Publikum der Salzburger Festspiele demonstrativ gefeiert. Die Wiener Staatsoper hielt an einem vereinbarten Engagement mit dem Tenor fest. Man wolle Domingo nicht vorverurteilen, hieß es.>

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"USA" 11.9.2019: Football-Star Antonio Brown soll 2018 Fitnesstrainerin vergewaltigt haben:
Antonio Brown: Fitnesstrainerin vergewaltigt? NFL-Star verklagt
https://www.krone.at/1994550

<Football-Star Antonio Brown gerät nicht aus den Schlagzeilen. Der am Wochenende von NFL-Titelträger New England Patriots verpflichtete Wide Receiver sieht sich nun mit einer Klage wegen einer angeblichen Vergewaltigung konfrontiert. Seine Ex-Fitnesstrainerin behauptet, der mittlerweile 31-Jährige habe sie im Mai 2018 in Miami vergewaltigt. Schon 2017 habe ein sexueller Übergriff stattgefunden.

Über einen Anwalt ließ Brown ausrichten, dass er mit der Frau einvernehmlichen Sex gehabt habe und eine Gegenklage plane. Die New England Patriots ließen wissen, dass es in der Angelegenheit eine offizielle Untersuchung der Liga geben werde. Man nehme die Anschuldigungen sehr ernst, „unter keinen Umständen“ dulde der Club sexuelle Gewalt.

Brown hatte im Frühjahr 2019 die Pittsburgh Steelers verlassen und einen hochdotierten Vertrag bei den Oakland Raiders unterschrieben. Das Team aus Kalifornien entließ ihn jedoch am Samstag noch vor dem ersten Saisonspiel, Grund waren einige Querelen mit dem Clubmanagement. Noch am selben Tag wurde der Spieler von den Patriots unter Vertrag genommen.>

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Universität Basel 15.9.2019: Professor missbraucht Studentin sexuell und mit Erpressung und Diskriminierung - er lehrt weiter, sie bricht das Studium ab - Protestbrief von StudentInnen:
Sexuelle Belästigung: Opfer brach Studium ab, Professor lehrt weiter
https://www.20min.ch/schweiz/basel/story/Skandal-Professor-unterrichtet-wieder-14658403

Fototexte:
1) Ab Montag lehrt der Professor, der eine Studentin mehrfach sexuell belästigt haben soll, wieder an der Universität Basel. Studierende empören sich in einem Brief und fordern seine Entlassung.
2) «Über einen mehrjährigen Zeitraum hat ein Professor unserer Universität eine Studentin sexuell belästigt und ihre Grenzen gewaltsam missachtet», heisst es in dem von Studierenden der Uni Basel verfassten Brief.
3)
In dem Brief formulieren die Studierenden ihre Forderungen zum Umgang mit den Vorfällen. Gefordert werden neben der Entlassung auch die Transparenz im Fall und eine Kampagne zu sexualisierter Gewalt.
4)
«Die Forderung nach einer sofortigen Entlassung des entsprechenden Professors können wir schwer nachvollziehen. Die Verfasser des Offenen Briefes wissen nicht, was zwischen dem Professor und der Studentin genau vorgefallen ist», kommentiert Matthias Geering, Sprecher der Universität.
5)
Die Uni sei überzeugt, dass durch die Massnahmen, die durch die zuständige Juristin empfohlen und entsprechend umgesetzt wurden, ähnliche Vorfälle in Zukunft verhindert werden können.

Der Artikel


<Fünf Jahre lang soll ein Professor an der Uni Basel eine Studierende sexuell bedrängt haben. Nach einem Sabbatical kehrt er an die Uni zurück. Studierende sind empört.

«Empört euch!» ist der Betreff eines Offenen Briefes, der derzeit unter Studierenden der Universität Basel kursiert. Als Verfasser angegeben sind «Studierende der Universität Basel»; Näheres ist nicht bekannt. Ein Professor, der eine Studentin sexuell belästigt haben soll, wird ab Montag nach einer halbjährigen Auszeit wieder an der Universität lehren. Die betroffene Studentin hingegen habe ihr Studium abgebrochen, heisst es im Schreiben, das 20 Minuten vorliegt. Die Verfasser des Briefes fordern die sofortige Entlassung des Professors.

Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» schilderte die Studentin die Dynamik zwischen ihr und dem Professor: «Es fing mit Bemerkungen zu meinem Aussehen an und wurde immer fordernder. Egal, wie oft ich Nein sagte – er akzeptierte es nicht. Ein paarmal machte ich mit

Für die Studentin verheerend: Der Mann, der sie bedrängte, war gleichzeitig ihr Vorgesetzter und Betreuer. Universitäre Strukturen seien so aufgebaut, dass diese Vorgesetzten faktisch die Zukunft ihrer Studierenden in der Hand hätten.

Er liess sie nicht zu jemand anderem wechseln - [und auch noch Erpressung und Diskriminierung]

Deswegen habe die Betroffene den Professor mehrfach gebeten, die Betreuungsperson wechseln zu dürfen, denn: Wenn sie nicht mitgemacht habe, habe sie es «zu spüren bekommen», sagte sie. Er habe sie aus Konferenzen und einem Sammelband zu ihrem Dissertationsthema ausgeschlossen. Ihr Anliegen betreffend des Wechsels habe er abgeschmettert.

Nachdem der Fall öffentlich wurde, trat der Professor freiwillig von seiner Leitungsfunktion zurück und wurde durch die Universität schriftlich abgemahnt. Die Uni liess den Vorfall untersuchen. Lange habe nicht einmal die Betroffene selbst das Resultat der Untersuchung gekannt, schrieb der «Tages-Anzeiger» weiter.

Der Mann habe aber inzwischen die Aussagen des Opfers bestätigt, heisst es im offenen Brief. An die Studentin habe er der Zeitung im April 2018 eine Mail geschrieben: «Dich trifft keine Schuld. Du bist ein Opfer.»

«Sie wissen nicht, was genau passiert ist»

Die Uni kommentiert den Brief so: «Die Forderung nach einer sofortigen Entlassung des entsprechenden Professors können wir schwer nachvollziehen. Die Verfasser des offenen Briefes wissen nicht, was zwischen dem Professor und der Studentin genau vorgefallen ist», sagt Matthias Geering, Sprecher der Universität, zu 20 Minuten.

Die Uni könne weder zu konkreten Vorfällen noch zu den Massnahmen näheres sagen, da sie die Persönlichkeitsrechte der Involvierten schützen müsse.

Die Verfasser des Offenen Briefes hingegen betonen auf Nachfrage, dass sie wissen, was vorgefallen sei.

Uni verweist auf neue Stelle

Die Uni sei überzeugt, dass durch die Massnahmen, die durch die zuständige Juristin empfohlen und entsprechend umgesetzt wurden, ähnliche Vorfälle in Zukunft verhindert werden können, so Geering.

Geering verweist zudem auf die neue Stelle der Koordination für Persönliche Integrität, die die Uni per 1. September 2019 geschaffen hat.

(kom)>

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"USA" 21.9.2019: Rufmorde kosten die Karriere – oder es ist wahr: Der Fall Antonio Brown:
Nach Vergewaltigungsvorwürfen: Skandal-Footballer nach elf Tagen wieder entlassen
https://www.20min.ch/sport/weitere/story/15562083

<Vor weniger als zwei Wochen verpflichteten die New England Patriots Antonio Brown. Nun wird der NFL-Star bereits wieder rausgeworfen.

Das Drama um den exzentrischen Football-Star geht weiter. Der Wide Receiver wird innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal von einem NFL-Team entlassen. Als Hoffnungsträger und Garant für Spektakel verpflichteten zunächst die Oakland Raiders das 31-jährige Ausnahmetalent für die Saison 2019/2020. Was folgte waren etliche Verfehlungen und Eskapaden Browns. Unter anderem boykottierte er das Training, weil die NFL ihm nicht mehr erlaubte sein veraltetes Helmmodell weiter zu tragen.

Wegen Frostbeulen, die er sich bei einer unsachgemässsen Kältetherapie zugezogen hatte, verpasste Brown das gesamte Trainingslager. Den General Manager nannte er einen «cracker» und eine anschliessende telefonische Aussprache mit dem Cheftrainer Gruden zeichnete Brown auf und lud das Gespräch auf Youtube. Die logische Konsequenz? Der Rausschmiss.

Brown soll Fitnesstrainerin angeblich vergewaltigt haben

«Ich bin frei!», schrie Brown in einem Youtube-Video, das den Moment zeigen soll, in dem er von seiner Trennung von den Raiders erfuhr. Fünf Stunden nach seiner Entlassung hatte Brown mit den New England Patriots bereits wieder einen neuen Arbeitgeber gefunden, was die Frage aufwarf, ob der Skandal-Profi seine Entlassung absichtlich provoziert hatte. Nicht einmal zwei Wochen nach seiner Vertragsunterzeichnung bei den Patriots wurde Brown nun erneut freigestellt.

Was war passiert? Wenige Tage nachdem Brown sich den Patriots angeschlossen hatte, kam ein erneuter Skandal ans Licht. Dieses Mal ein bitterernster: Antonio Browns ehemalige Fitnesstrainerin Britney Taylor (28) wirft ihm vor, sich mehrfach sexuell an ihr vergangen zu haben. In Florida hat sie Mitte September Klage gegen ihn eingereicht.

«Es war eine schwierige Entscheidung»

Brown dementierte die Vorwürfe: «Alle sexuellen Handlungen waren einvernehmlich», liess er mitteilen. Seine Anwälte sagten, Brown werde «jeden Stein umdrehen und sich aggressiv verteidigen, das betrifft auch all seine Rechte auf Gegenklagen».

Laut der Anklageschrift leide Taylor, die Brown seit 2010 aus einem Bibelkreis kennt, an Panikattacken und Selbstmordgedanken. Sie sagte: «Es war eine unglaublich schwierige Entscheidung, als Vergewaltigungsopfer von Antonio Brown an die Öffentlichkeit zu gehen.»

Mehrere Fälle von häuslicher Gewalt

Trotz der Anschuldigungen kam Brown vergangenes Wochenende zu seinem ersten Einsatz für die Patriots. Das Spiel gegen die Miami Dolphins (43:0) war ein Schaulaufen des Teams um Superstar Tom Brady. Auch Brown gelang ein Touchdown. Es sollte sein erster und letzter für die Patriots bleiben. Denn diese Woche enthüllte die «Sports Illustrated» mehrere Fälle häuslicher Gewalt seitens des Football-Stars.

Brown soll demnach unter anderem eine Künstlerin sexuell belästigt haben und ihr nach Veröffentlichung der Berichte in Textnachrichten gedroht haben. Dies war nun auch den Verantwortlichen des Super-Bowl-Champions zu viel: «Wir bedanken uns bei Antonio für die vergangenen elf Tage, aber wir denken, dass es das Beste ist, jetzt wieder getrennte Wege zu gehen», wird ein Vereinssprecher zitiert. Auch der Sportartikelhersteller Nike beendete nach den jüngsten Vorkommnissen die Zusammenarbeit mit Brown, wie ein Unternehmenssprecher dem «Boston Globe» bestätigte: «Antonio Brown ist nicht länger ein Nike-Athlet.»

Ob Brown je wieder in der NFL auflaufen wird, bleibt abzuwarten. Sportlich wäre Brown für jedes Team eine Verstärkung: In sechs Spielzeiten für die Pittsburgh Steelers fing er in den Hauptrundenspielen 686 Pässe für 9145 Yards – auf solche Zahlen war in so einer Zeitspanne noch niemand in der NFL gekommen. (kvo)>

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2.10.2019: Placido Domingo kann sich nach all den sexuellen Belästigungen nicht mehr halten:
Nach Sex-Vorwürfen:Domingo tritt als Chef der Oper Los Angeles zurück

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Abasdiania (Brasilien) 20.12.2019: Heiler Teixeira wegen Vergewaltigung von 4 Frauen zu 19 Jahren Haft verurteilt:
Frauen vergewaltigt19 Jahre Haft für brasilianischen Wunderheiler
https://www.krone.at/2065534

<Jener selbst ernannte Wunderheiler, der während seiner „Therapiesitzungen“ Hunderte Frauen sexuell missbraucht haben soll, ist am Donnerstag in Brasilien wegen Vergewaltigung von vier Frauen zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Joao Teixeira de Faria, der es unter dem Namen Joao de Deus (Johannes von Gott) auch zu internationaler Berühmtheit gebracht hatte, wurde zu 19 Jahren Haft verurteilt.

Eine ganze Reihe anderer Verfahren gegen den Mann wegen ähnlicher Vorwürfe sowie wegen Korruption und illegalen Waffenbesitzes laufen noch. Unter den mutmaßlichen Opfern sollen auch Ausländerinnen sein, darunter aus Deutschland, der Schweiz und den USA. Auch seine Tochter warf ihm vor, sie sexuell missbraucht zu haben.

Viele ausländische Fans und Patienten
Der Mann empfing in seinem geistlichen Zentrum in Abadiania pro Monat rund 10.000 Anhänger und Patienten, darunter viele Ausländer. Er hat auch zahlreiche Anhänger in den USA und Europa. Die einflussreiche US-Talkmasterin Oprah Winfrey besuchte ihn 2013 und drehte eine Folge ihrer Show „Oprah‘s Next Chapter“ über den selbst ernannten Wunderheiler.>

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20.12.2019: Doktorandin geküsst, bedrängt, bis sie mit dem Professor ins Bett geht - es begann auf einer "Forschungsreise":
Sexuelle Übergriffe an Doktorandin: «Der Professor wollte meine Jeans öffnen»

https://www.20min.ch/schweiz/basel/story/29135566

<Esther Uzar brach nach sieben Jahren ihr Doktorat an der Universität Basel ab, nachdem sie anhaltend sexuellen Übergriffen ihres Professors ausgesetzt gewesen sein soll.

«Plötzlich stand er auf und drückte mir einen Kuss auf den Mund. Er ging wieder zu seinem Platz und arbeitete weiter. Ich konnte es kaum glauben. Ich sagte nichts», schreibt Esther Uzar in einem persönlichen Erfahrungsbericht, den sie am Mittwoch als Gastbeitrag in einem Studierenden-Blog veröffentlichte. Sie veröffentlichte den Text unter ihrem richtigen Namen, am Anfang schreibt sie: «Es ist Zeit, zu erzählen.»

Nachdem sie nun schon ein Jahr darüber nachgedacht habe, möchte sie nun mit Namen an die Öffentlichkeit treten. «Die Situation von Betroffenen ist so schwach, weil wir gesichtslose Anonyme sind», begründet sie ihre Motivation dafür gegenüber 20 Minuten am Donnerstag.

[Der Professor bleibt - es sei "nicht so drastisch"]

Die ehemalige Doktorandin der Universität Basel soll über fünf Jahre sexuellen Übergriffen durch ihren Professor ausgesetzt gewesen sein. Für die Uni, die beide Parteien angehört hat, ist der Fall seit November 2018 abgeschlossen. Der beschuldigte Professor wurde verwarnt, gab seine Leitungsfunktion ab, hält seinen Lehrstuhl aber weiter und betreut auch wieder Doktorandinnen, wie die Universität dem «Tages Anzeiger» bestätigte.

Die Universität bezeichnete bei Telebasel das Vorgefallene öffentlich als «nicht so drastisch». Für Uzar ein Affront.

[Die "Forschungsreise" als Anmache-Horror - und dann die Erpressung: Sex oder schlechte Behandlung an der Uni]

«Ich sagte Nein. Er küsste mich dennoch. Ich war völlig überrumpelt. (...) Ich ging in mein Zimmer. Ich konnte nicht schlafen. Es gab niemanden, mit dem ich hätte sprechen können.»

Die sexuellen Übergriffe hätten auf einer Forschungsreise im Ausland angefangen. Es seien sexuelle Aufforderungen gefolgt, schreibt Uzar im Blog. Er habe Bemerkungen über ihren Körper gemacht und intime Fantasien geschildert. Er habe gedrängt und jede Zurückweisung ignoriert und sei sogar in ihr Zimmer gekommen. «Er wollte meine Jeans aufmachen. Ich widersprach und schob seine Hände weg», so Uzar.

Auch nach der Forschungsreise hätten die sexuellen Avancen nicht aufgehört: «Er schrieb mir E-Mails. Er rief mich an. Er fragte im Büro, auf Konferenzen, bei Institutsveranstaltungen und bei Besprechung meiner Dissertation», schildert Uzar im Blog.

«Zwölfmal hatte ich den Professor zurückgewiesen. Dann schlief ich mit ihm. (...) Ich schlief einige Male mit ihm. 24 weitere Male sagte ich Nein. Ohne Effekt.» Der Tagesanzeiger zitiert die Frau in seinem Bericht vom Donnerstag, wenn sie nicht mitgemacht habe, habe sie es «zu spüren bekommen».

[Untersuchung "abgeschlossen": Das Ergebnis wird geheimgehalten, um den Missbrauchs-Professor zu schützen (!)]

Im dritten PhD-Jahr habe sich Uzar entschieden, sich vom Institut fernzuhalten. Im Mai 2018 hat sie Beschwerde eingereicht. Die Universität Basel leitete ein Verfahren ein. Ende November 2018 erfährt sie, dass das Verfahren abgeschlossen ist – das Ergebnis wird ihr vorenthalten. Grund: Persönlichkeitsschutz.

Drei Monate später, im Februar 2019, berichtete der «Tages-Anzeiger» über den Fall. Und Uzar erfährt, welche Massnahmen die Universität ergriffen hat: eine schriftliche Verwarnung. Sechs Monate hatte es dafür gedauert.

«Ich empfand so viel Wut, Kränkung, Entwürdigung, Ohnmacht und Enttäuschung. Ich empfand Hass und Schmerz.»

[KEIN Einzelfall - und die Opfer haben gegen die kriminellen Professoren KEINE Chance]

Sie habe sich unendlich geschämt und fünf Jahre mit niemandem über die Geschehnisse gesprochen. Nachdem sie sich im Juni 2017 überwunden habe, habe es bei einem Beratungsgespräch der Uni geheissen: Sie solle die Erlebnisse für sich persönlich aufarbeiten. Es habe schon mehrfach solche Fälle gegeben und nie habe eine Doktorantin das Verfahren gewonnen.

Ein Jahr später beschwerte sich Uzar erneut: Dieses Mal beim Institutskoordinator, der Forschungsdekanin und dem Leiter Human Resources. Und der Professor reagierte mit einer Entschuldigung. In einer Stellungnahme habe er ihr am 24. April 2018 geschrieben: «Wenn die Universität mich rauswirft, und dazu wäre sie berechtigt, muss ich diese Entscheidung akzeptieren und respektieren. Dich trifft keine Schuld. Du bist ein Opfer.»

[Der kriminelle Professor leugnet alle Anmache und Missbrauch - und macht das Opfer auch noch "fertig" - mit Hilfe eines Institutsmitglieds]

Eine Woche darauf habe sie die schriftliche Stellungnahme von der Anwältin zugeschickt bekommen. Dann traf sie der Schock: «Er leugnete alles. Es waren sechs Seiten Herabwertungen über mich. Ich stand drei Tage unter Schock. Der Professor hatte seine Stellungnahme nicht allein geschrieben.» Ein Angehöriger des Instituts habe ihm geholfen.

«Da zerbrach etwas in mir. Ich dachte, ich verliere den Glauben in die Menschen.»

Noch einmal habe sie das Gespräch mit dem Institut gesucht. Doch der Geschäftsführer habe abgelehnt und geschrieben: «Ich muss mich auch schützen. (...) Details, wie du sie unten beschreibst, möchte ich nicht kennen.»

[Der kriminelle Professor schweigt - aber Entschädigung will er nun zahlen]

Der beschuldigte Professor hat auf eine Anfrage von 20 Minuten für eine Stellungnahme nicht reagiert. Da er zurzeit schweigt, ist seine Version der im Blog geschilderten Vorfälle nicht bekannt. Und bei der Uni hiess es auf Anfrage, an ihrer Haltung zum Fall habe sich nichts geändert, seit der Blog öffentlich sei.

Er soll aber Bereitschaft gezeigt haben, Uzar eine Entschädigung zu bezahlen. Das teilte er selbst gegenüber der Journalistin des «Tages-Anzeigers» mit, die über den Fall berichtet hatte.

Esther Uzar exmatrikulierte sich im Februar 2019 von der Universität Basel und lebt seither im Ausland. Ihr Doktorat hat sie abgebrochen. «Wohin mein Leben führt? Keine Ahnung.»

(mhu)>

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Epoch
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Weinstein-Prozess am 23.1.2020: Schauspielerin Annabella Sciorra schildert Hausfriedensbruch und Vergewaltigung Anfang der 1990er Jahre:
Annabella Sciorra als Zeugin im Weinstein-Prozess
https://www.epochtimes.de/blaulicht/annabella-sciorra-als-zeugin-im-weinstein-prozess-a3133580.html

<Der Weinstein-Prozess rollt an. Bis zu einem Urteil könnte es aber noch eine ganze Weile dauern.

Die Schauspielerin Annabella Sciorra (59) hat im Prozess gegen Harvey Weinstein emotional geschildert, wie der frühere Hollywood-Mogul sie vergewaltigt haben soll.

Weinstein sei Anfang der 90er Jahre in ihre Wohnung in New York eingedrungen und habe sich sein Hemd ausgezogen, sagte Sciorra, die aus der Serie „Die Sopranos“ bekannt ist, am Donnerstag vor Gericht in New York. „Ich habe ihm gesagt, dass er gehen soll. Aber er ist immer wieder auf mich zu gekommen und ich habe mich überwältigt gefühlt, weil er sehr groß war. Ich habe ihn geschlagen und getreten, ich habe versucht, ihn von mir wegzubekommen.“ Er habe sie aber festgehalten und vergewaltigt.

Danach habe er sie bedroht und gewarnt, dass sie niemandem von dem Vorfall erzählen dürfe. Ihr sei es danach sehr schlecht gegangen, sagte Sciorra. „Ich habe angefangen, viel zu trinken, und mir selbst Schnittverletzungen zuzufügen.“ Strafrechtlich sind Sciorras Vorwürfe verjährt, die Staatsanwaltschaft hofft aber, durch ihre – und andere – Aussagen nachweisen zu können, dass es sich bei Weinsteins Vergehen nicht um Einzelfälle handelt. Der 67-Jährige hörte sich Sciorras Aussagen ruhig an und machte sich hin und wieder Notizen. Zuvor war er gestützt auf einen Mitarbeiter seines Teams in den Gerichtssaal gehumpelt.

Am Mittwoch hatten Staatsanwaltschaft und Verteidigung sich in ihren Auftaktplädoyers einen harten Schlagabtausch geliefert. Die Staatsanwaltschaft hatte den 67-Jährigen als „Sexualstraftäter und Vergewaltiger“ bezeichnet, Weinsteins Team griff die Glaubwürdigkeit der Zeuginnen an.

In dem Prozess geht es vor allem um Vorwürfe von zwei Frauen: Weinstein soll die Produktionsassistentin Mimi Haleyi im Jahr 2006 zum Oral-Sex gezwungen haben, eine andere Frau soll er 2013 vergewaltigt haben. Weinstein bestreitet alle Vorwürfe.

In den kommenden Wochen wird ein harter Kampf zwischen Anklage und Verteidigung um die Glaubwürdigkeit der Zeuginnen erwartet – am Ende entscheiden die zwölf Geschworenen über Schuld oder Unschuld. Bei einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft. Mehr als 80 Frauen haben Weinstein seit 2017 sexuelle Übergriffe vorgeworfen und damit die weltweite MeToo-Bewegung ausgelöst. (dpa)>

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St. Gallen 28.1.2020: Grieche erpresst systematisch Frauen zu Sex gegen Arbeitsstelle - und bekommt nur 10 Monate Haft:
Kantonsgericht St. Gallen: Im Gegenzug für die Stelle forderte er täglich Sex
https://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/Im-Gegenzug-fuer-die-Stelle-forderte-er-taeglich-Sex-24198987

<Ein Restaurantbesitzer wurde vom Kreisgericht St. Gallen zu einer Freiheitsstrafe von 12 Jahren verurteilt worden. Er soll die Notlage von Frauen ausgenutzt haben. Das Kantonsgericht sieht es anders.

Die Staatsanwaltschaft hatte den griechischen Staatsangehörigen beschuldigt, er habe von 2013 bis 2017 rund ein Dutzend Frauen aus Osteuropa, die über keine Arbeits- oder Aufenthaltsbewilligung verfügten, zu untersetzten Löhnen beschäftigt.

Er soll die wirtschaftliche Notlage und die dadurch entstandene Abhängigkeit der Frauen ausgenutzt haben. Die Anklage hielt ihm vor, sich aggressiv verhalten zu haben, mit Rauswurf gedroht und Lohn zurückbehalten zu haben. Drei Frauen sagten aus, sie seien regelmässig zu sexuellen Handlungen gezwungen worden.

Vorinstanz von Schuld überzeugt

Das Kreisgericht St. Gallen verurteilte den Wirt im Januar 2019 im Wesentlichen wegen verschiedener Sexualdelikte zum Nachteil der drei Frauen. Auch für Arbeitsausbeutung, Verstösse gegen das Ausländerrecht und Betreibungsdelikte wurde er schuldig erklärt. Dafür erhielt er eine Freiheitsstrafe von 12 Jahren. Der Entscheid ging weit über die Forderungen der Staatsanwaltschaft hinaus, die eine Freiheitsstrafe von 4,5 Jahren verlangt hatte.

Der Grund für den Unterschied: Das Kreisgericht hatte den Sachverhalt anders beurteilte, als die Staatsanwaltschaft. Die Anklage war davon ausgegangen, dass das Ausnützung der Notlage die schwerste der vorgeworfenen Straftaten darstellt und eine Anklage wegen Vergewaltigung nicht «rechtsgenügend gegeben» sei.

Verschiedene Freisprüche

Das St. Galler Kantonsgericht fällte nun nach der Verhandlung am 14. Januar verschiedene Freisprüche und begründete den noch nicht rechtsgültigen Entscheid damit, dass es die angeklagten Sachverhalte sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht anders einschätze als das Kreisgericht.

Zur Verdeutlichung verwies das Gericht auf einige der Aussagen der Privatklägerinnen. Die eine Frau habe erklärt, der Angeklagte habe ihr beim Stellenantritt bereits gesagt, dass sie jeden Tag mit ihm Sex haben müsse, wenn sie die Stelle antreten wolle. Da sie Mutter von zwei Kindern sei und 500 Franken sehr viel Geld seien, habe sie anfangs zugesagt.

Die Frau sei damit in ihrer Entscheidungsfreiheit nicht in einem Umfang eingeschränkt gewesen, wie es für eine Verurteilung wegen Ausnützung der Notlage vorausgesetzt sei, zumal sie für die Rückreise nach Serbien über ein Billett und Geld verfügt habe, argumentiert das Gericht.

Aus der Haft entlassen

Auch aufgrund der Aussagen einer zweiten Privatklägerin kam das Kantonsgericht zum Schluss, dass zwar die Voraussetzungen für eine Verurteilung des Beschuldigten wegen Ausnützung der Notlage und wegen Menschenhandels erfüllt sind, nicht aber die Vorwürfe wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung.

Mit Blick auf die verbleibenden Schuldsprüche erscheine eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 26 Monaten als angemessen, wovon zehn Monate zu vollziehen seien. Zudem sprach das Kantonsgericht eine bedingte Geldstrafe aus und sah von einer Landesverweisung ab.

Der 68-Jährige sass seit dem Entscheid der Vorinstanz in Sicherheitshaft. Die Voraussetzungen dafür seien nicht mehr gegeben, weshalb der Mann sofort aus der Haftanstalt zu entlassen sei, schrieb das Kantonsgericht am Schluss seiner Urteilsbegründung.

(sda)>


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24.2.2020: Weinstein wegen Vergewaltigung und sexueller Gewalt verurteilt:
Harvey Weinstein es condenado por violación y agresión sexual

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28.2.2020: Anti-Weinstein-Psychologin Dr. Barbara Ziv hat "Unfall" - zufällig oder absichtlich?
Hauptzeuge im Harvey Weinstein-Prozess mit dem Auto getroffen und ins Krankenhaus eingeliefert
https://news-for-friends.de/hauptzeuge-im-harvey-weinstein-prozess-mit-dem-auto-getroffen-und-ins-krankenhaus-eingeliefert/

<Dr. Barbara Ziv, die forensische Psychologin, die eine Schlüsselrolle bei der Verurteilung von Harvey Weinstein spielte, indem sie als Zeugin in seinem Prozess aussagte, wurde kürzlich ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie von einem Auto angefahren worden war.

Über ihren Zustand oder die Umstände des Vorfalls ist nicht viel bekannt, abgesehen von der Tatsache, dass sie beim Überqueren der Straße von einem Auto angefahren wurde und mit mehreren Knochenbrüchen im Krankenhaus liegt.

Law and Crime  stellte fest,  dass es keine Beweise dafür gibt, dass Zivs Verletzungen etwas mit ihrer Rolle als Zeugin im Weinstein-Prozess zu tun haben, aber das Timing und die Tatsache, dass Weinstein für seine rücksichtslose Einschüchterungstaktik berüchtigt ist, machen den Vorfall verdächtig. Weinsteins Ruf führte dazu, dass viele potenzielle Zeugen und sogar Journalisten um ihr Leben fürchteten, wenn sie sich mit seinem Fall befassten.

Ziv nahm letzten Monat als Sachverständige in dem Fall gegen Weinstein Stellung, in dem sie eine eingehende psychologische Analyse darüber durchführte, warum seine Opfer die Verbrechen ursprünglich nicht gemeldet hatten und warum Überlebende sexueller Übergriffe häufig Freundschaften oder Geschäftsbeziehungen mit ihren Angreifern fortsetzen. besonders wenn diese Person extrem mächtig und einflussreich ist wie Weinstein.

„ So verheerend sexuelle Übergriffe auch sind, die meisten Menschen denken:‚ Ok, ich kann es hinter mich bringen. Ich kann mit meinem Leben weitermachen. Ich möchte nicht, dass es schlimmer wird. Ich möchte nicht, dass diese Person, die mich sexuell angegriffen hat, meine Freundschaften ruiniert oder meinen Job gefährdet. Ich werde es einfach in eine Schachtel legen und vergessen, was passiert ist. Ich möchte nicht, dass es schlimmer wird, aber sie können nicht “, sagte Ziv vor Gericht.

Ziv sagte auch als Sachverständiger in dem Fall gegen Bill Cosby aus.

Diese Woche hat eine Jury in New York Harvey Weinstein wegen Vergewaltigung und sexueller Straftaten im ersten Grad für schuldig befunden. Er sollte ursprünglich nach Rikers Island geschickt werden, wurde jedoch nach Beschwerden über Schmerzen in der Brust in ein örtliches Krankenhaus umgeleitet.

Von  John Vibes  | Creative Commons  | TheMindUnleashed.com

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6.3.2020: Verurteilter Harvey Weinstein nach Herz-OP im Gefängnis


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11.3.2020: Harvey Weinstein zu 23 Jahren Haft verurteilt


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Kalifornien 11.4.2020: Sexueller Übergriff durch Weinstein in einem Hotel in Beverly Hills:
Weitere Sexualdelikt-Vorwürfe gegen Harvey Weinstein erhoben


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Täter: Valéry Giscard d'Estaing:

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Paris 7.5.2020: Sexuelle Belästigung beim Gruppenfoto: Valéry Giscard d'Estaing mit seiner Hand am Hinterteil von Journalistin Ann-Kathrin Stracke:
WDR-Journalistin zeigt französischen Ex-Staatschef wegen Belästigung an

https://de.sputniknews.com/panorama/20200507327046200-wdr-journalistin-zeigt-franzoesischen-ex-staatschef-wegen-belaestigung-an/

<Eine WDR-Journalistin hat Valéry Giscard d’Estaing angezeigt. Ann-Kathrin Stracke wirft dem ehemaligen französischen Staatspräsidenten sexuelle Belästigung nach einem Interview in Paris vor.

Wie 1.wdr am Mittwoch berichtete, hatte Stracke im Dezember 2018 Giscard d’Estaing für einen Beitrag zum 100. Geburtstag von Helmut Schmidt interviewt. Das Interview in Paris sei zuerst sehr gut verlaufen, sagte Stracke gegenüber dem WDR. Als sich das Fernsehteam und der ehemalige Staatspräsident nach dem Gespräch für ein Gruppenfoto aufstellten, habe der damals 92-Jährige sie mehrmals berührt.

„Während des Fotos ist die Hand von Monsieur Giscard d’Estaing auf meine Taille gewandert. Dann Richtung linke Gesäßhälfte. Und dort verharrt“, sagt Ann-Kathrin Stracke. „Ich habe versucht, die Hand wegzudrücken. Es ist mir nicht gelungen“, so Stracke.

Der Kameramann des WDR-Teams habe ihr aus der Situation geholfen: Er habe absichtlich einen Lampenschirm fallen lassen.

Strafanzeige nach Protestschreiben

Nach der Dienstreise bezeugte Strackes Kollege die Belästigung – und gab sie später auch bei einem Anwalt zu Protokoll. Der Sender schickte nach eigenen Angaben im Juni 2019 ein Protestschreiben an das Pariser Büro von Giscard d’Estaings. Darin heißt es unter anderem: „Wir können nicht tolerieren, dass unsere Mitarbeiter mit solchen Situationen konfrontiert werden.“ Einen Monat später hieß es aus dem Pariser Büro Giscard d’Estaings, man habe den Protestbrief zur Kenntnis genommen.

Mitte März stellte Ann-Kathrin Stracke in Frankreich gegen den ehemaligen Staatspräsidenten Strafanzeige. Es sei keine einfache Entscheidung gewesen, zitiert 1.wdr die Reporterin.

„Ich habe mehr als drei Mal überlegt, ob ich das tue.“ Sie habe sich dazu entschlossen, mit dem Geschehen an die Öffentlichkeit zu gehen. „Ich finde, die Menschen sollen das wissen.“

Der WDR hat Giscard d’Estaing danach um eine Stellungnahme gebeten. Sein Anwalt teilte am Montag dieser Woche mit: „Das Büro des Präsidenten erklärt, keine Kenntnisse von dieser gerichtlichen Initiative zu haben und bittet mich, Ihnen mitzuteilen, dass es folglich keine Reaktion abgibt.“ Bürochef Olivier Revol sagte in einem Telefonat mit der Süddeutschen Zeitung, es tue Giscard d'Estaing sehr leid, wenn die Vorwürfe stimmen sollten. Revol wies auf das hohe Alter Giscard d'Estaings hin.

leo/ae>

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Kronenzeitung online, Logo

15.5.2020: Österreich: 15 Jahre Haft drohen: Urologe missbrauchte 109 Buben: Prozess am 26. Mai
https://www.krone.at/2155245

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Gary
                              Urton, profesor honorario de la PUCP, fue
                              denunciado por abuso sexual en Harvard


https://trome.pe/actualidad/pucp-gary-urton-profesor-honorario-denunciado-harvard-noticia/

original:

Gary Urton, profesor honorario de la PUCP, fue denunciado por abuso sexual en Harvard

El MALI decidió suspender por “mutuo acuerdo” cualquier colaboración con el antropólogo hasta que se esclarezcan las investigaciones.

Gary Urton, profesor honorario de la Pontifica Universidad Católica del Perú (PUCP) y del Departamento de Antropología de Harvard, fue acusado de abuso sexual por varias estudiantes, por lo que fue removido de su puesto en la institución estadounidense. Asimismo, el Museo de Arte de Lima (MALI) suspendió por “mutuo acuerdo” cualquier colaboración con el catedrático.

El pasado 29 de mayo The Crimson, el periódico de estudiantes de la Universidad de Harvard, publicó el artículo “Protegidos por estructuras de poder antiguas de décadas, tres antropólogos de renombre de Harvard enfrentan acusaciones de acoso sexual“, donde exponen el sistema estructurado que les daba ventajas a los profesores para abusar de sus alumnos.

Entre los catedráticos que fueron acusados por varias estudiantes de Harvard de acoso, hostigamiento y abuso sexual están Theodore C. Bestor, John L. Comaroff y Gary Urton, profesor honorario de la PUCP.

[Chantaje: sexo para una recomencación]

Según la publicación del centro de estudios norteamericano, Urton “realizó avances sexuales” a una alumna que le pidió que le escribiera una carta de recomendación en 2011, aunque la rechazó, finalmente, cedió ante la presión del profesor que le proponía una “reunión privada para hablar más sobre su carrera".

“Urton era ‘un profesor titular con una cita de por vida para el presidente del Departamento de Antropología en la universidad más prestigiosa en el campo, y en uno de los campos en los que esperaba solicitar un doctorado Sentí que no podía decir no sin poner en peligro mi calificación o mi recomendación’”, indicó la afectada.

Posteriormente, Urton ultrajó a la alumna de Harvard tras encontrarse en una habitación del Sheraton Commander: “Ella alegó en la declaración jurada que Urton le proporcionó alcohol e hizo avances sexuales hacia ella mientras estaba intoxicada, a lo que se sometió. También alegó que él le pidió que realizara actos sexuales que no eran bienvenidos para ella”, menciona The Crimson.

Incluso, días después, el profesor de Antropología le envió un video con instrucciones sobre sexo oral. Finalmente, la exestudiante-quien prefirió mantenerse anónima-recibió “A en la clase y le escribió una carta de recomendación para la escuela de posgrado”.

La mujer se siente devastada: “Sufrí mucho haber participado en relaciones sexuales no deseadas y me deprimí severamente”, le escribió a James S. Bikales, quien realizó la investigación periodística.

[Chantaje: sexo antes del título doctoral]

Otra denuncia contra Urton es de la profesora Jade D’Alpoim Guedes, quien publicó un correo electrónico del catedrático cuando ella era estudiante y le propuso tener relaciones sexuales. La catedrática era estudiante graduada del año mientras él era el director del Departamento de Arqueología de Harvard.

[Texto]: “Jade, me pregunto si estarías interesada en algo más íntimo. Quiero decir, el ofrecimiento de un almuerzo sigue en pie, y creo que podría ser muy placentero si quizá yo tomo una habitación de hotel y tomamos una botella de vino para compartir la tarde conversando y explorándonos. Probablemente estés muy ocupada, muy ocupada por varias cosas…En todo caso, espero que esto no sea chocante para ti o perturbador; si lo es, olvídalo y regresemos al plan del almuerzo. Yo te aseguro que no tengo expectativas y, ciertamente, no hay presión, solamente la posibilidad de algo potencialmente especial y único. Piénsalo y déjame saber. G”, se lee en el e-mail que fue expuesto en la cuenta de Twitter de la acosada que pidió que lo hagan viral.

El correo que recibió Jade D’Alpoim
                                Guedes de Gary Urton. (Twitter)
El correo que recibió Jade D’Alpoim Guedes de Gary Urton. (Twitter)

Tras esta investigación de The Crimson, Gary Urton fue removido de su puesto en la Universidad de Harvard mientras que el Centro Federado de Letras y Ciencias Humanas de la PUCP pidió el cese del acosador como profesor de esa esa universidad.

Sin embargo, en la página web de la Escuela de Posgrado de la PUCP aun aparece como docente.

Urton es un profesor honorario en la PUCP y es especialista en quipus (cocurador de una muestra en el MALI que fue pospuesta por la pandemia). El catedrático ha participado en diversos programas de investigación en el Perú y, según Mano Alzada, hace una semana dio una charla invitado por la Facultad de Arqueología de esta casa de estudios.

En 2017, Urton fue galardonado como Doctor Honoris Causa por la Universidad Nacional de Trujillo (UNT) por "su ganado prestigio y notables méritos profesionales y académicos, reconocidos a nivel internacional”.

MALI SUSPENDE LA COLABORACIÓN CON GARY URTON

El Museo de Arte de Lima (MALI) indicó- a través de su cuenta de Facebook-que suspendió por “mutuo acuerdo” cualquier colaboración con Gary Urton, por la denuncia de The Crimson, sobre la acusación de abuso sexual que cometió con varias alumnas aprovechándose de su posición de poder.

El MALI informó que el antropólogo trabajó como co-curador de la muestra de Khipus, organizada por el museo, que iba a ser inaugurada en marzo pasado, pero fue suspendida por la pandemia del coronavirus.

“El MALI rechaza categóricamente toda situación de abuso de poder o violencia sexual y, por lo tanto, hará el seguimiento correspondiente al desarrollo de las investigaciones de este caso, para luego tomar las decisiones que correspondan”, concluye el documento.>




Übersetzung:

Kriminell-katholisch-korruptes Peru 4.6.2020: Professor Gary Urton von der "Päpstlichen Katholischen Universität" von Peru des mehrfachen Missbrauchs an Studentinnen beschuldigt:
Gary Urton, PUCP-Honorarprofessor, wurde in Harvard wegen sexuellen Missbrauchs gemeldet

MALI beschloss, die Zusammenarbeit mit dem Anthropologen im „gegenseitigen Einvernehmen“ auszusetzen, bis die Untersuchungen geklärt sind.

Gary Urton, Honorarprofessor an der Päpstlichen Katholischen Universität von Peru (PUCP) und am Harvard Department of Anthropology, wurde von mehreren Studenten des sexuellen Missbrauchs beschuldigt und daher aus seiner Position an der US-Institution entfernt. Ebenso hat das Kunstmuseum von Lima  (MALI) im gegenseitigen Einvernehmen jegliche Zusammenarbeit mit dem Professor ausgesetzt.

Am 29. Mai veröffentlichte die Studentenzeitschrift "The Crimson" der Harvard University den Artikel "Drei renommierte Harvard-Anthropologen waren jahrzehntelang durch  Machtstrukturen geschützt, werden nun der sexuellen Belästigung beschuldigt", in dem sie das strukturierte System aufdecken, das den Lehrern die Gelegenheit gab, ihre Schüler zu missbrauchen.

Zu den Professoren, die von mehreren Harvard-Studenten wegen sexueller Belästigung, Belästigung und Misshandlung beschuldigt wurden, gehören Theodore C. Bestor, John L. Comaroff und Gary Urton, Honorarprofessor an der PUCP.

[Erpressung: Sex gegen Empfehlungsschreiben]

Laut dem publizierten Text des nordamerikanischen Studienzentrums "machte Urton eine sexuelle Anmache" gegenüber einer Studentin, die ihn 2011 bat, ihr ein Empfehlungsschreiben auszustellen, und obwohl sie das eigentlich ablehnte, gab sie dem Druck des Lehrers nach, der ein "privates Treffen" vorschlug um mehr über ihre Karriere zu sprechen. "

"Urton war ein fest angestellter Professor mit einer lebenslangen Ernennung zum Lehrstuhl für Anthropologie an der renommiertesten Universität des Fachgebiets und in einem der Fachgebiete, in denen sie sich für eine Promotion bewerben wollte. Ich hatte das Gefühl, ich könnte nicht nein sagen, ohne dass meine Bewertung oder meine Empfehlung in Gefahr sei“, sagte die Betroffene.

Anschließend beschimpfte Urton die Harvard-Studentin, nachdem sie sich in einem Zimmer des Sheraton Commander getroffen hatten: „Sie behauptete in der eidesstattlichen Erklärung, Urton habe sie mit Alkohol abgefüllt und sexuelle Avancen gegenüber ihr gemacht, während sie betrunken war, denen sie sich unterwarf. Sie behauptete auch, er habe sie gebeten, sexuelle Handlungen auszuführen, die ihr unangenehm waren", schildert der Artikel von The Crimson.

Noch Tage später schickte ihr der Anthropologieprofessor ein Video mit Anweisungen zum Oralsex. Schließlich erhielt die ehemalige Studentin - die es vorzog, anonym zu bleiben - "A in der Klasse und schrieb ihr ein Empfehlungsschreiben für das Doktorstudium."

Die Frau ist am Boden zerstört: "Ich litt sehr unter der Teilnahme an unerwünschten sexuellen Beziehungen und wurde schwer depressiv", schrieb sie an James S. Bikales, der die journalistische Untersuchung durchführte.

[Erpressung: Sex vor dem Doktortitel]

Eine weitere Beschwerde gegen Urton stammt von Professorin Jade D'Alpoim Guedes, die eine E-Mail des Professors veröffentlichte, als sienoch Studentin war, und ihr vorschlug, Sex mit ihm zu haben. Der Professorin sollte in diesem Jahr den Doktortitelmachen, während er Direktor der Harvard-Abteilung für Archäologie war.

[Zitat]: "Jade, ich frage mich, ob Sie an etwas Intimerem interessiert wären. Ich meine, das Angebot eines Mittagessens steht immer noch, und ich denke, es könnte sehr angenehm sein, wenn ich vielleicht ein Hotelzimmer nehme und eine Flasche Wein trinke, um am Nachmittag zu reden und uns gegenseitig auszuforschen. Sie sind wahrscheinlich sehr beschäftigt, sehr beschäftigt mit verschiedenen Dingen ... Auf jeden Fall hoffe ich, dass dies Sie nicht schockiert oder stört; Wenn ja, vergessen Sie es und kehren wir zum Mittagsplan zurück. Ich versichere Ihnen, dass ich keine Erwartungen habe und sicherlich kein Druck besteht, nur die Möglichkeit von etwas potenziell Besonderem und Einzigartigem. Denken Sie darüber nach und lassen Sie es mich wissen. G ”, heißt es in der E-Mail, die im Twitter-Account der Belästigten veröffentlicht wurde, die darum gebeten haben, dass sie viral werde.

El correo que recibió Jade
                                  D’Alpoim Guedes de Gary Urton.
                                  (Twitter)

Die E-Mail, die Jade D’Alpoim Guedes von Gary Urton erhalten hat. (Twitter)

Nach dieser Untersuchung durch The Crimson wurde Gary Urton von seiner Position an der Harvard University entfernt, während das PUCP Federated Center für Briefe und Humanwissenschaften forderte, dass der Belästiger als Professor an dieser Universität aufhören sollte.

Auf der Website der PUCP Graduate School erscheint er jedoch weiterhin als Lehrperson.

Urton ist Honorarprofessor an der PUCP und Spezialist für Quipus (Co-Kurator eines Musters beim Kunstmuseum von Lima (MALI), die durch die Pandemie verschoben wurde). Der Professor hat an verschiedenen Forschungsprogrammen in Peru teilgenommen und laut Mano Alzada vor einer Woche einen Vortrag gehalten, der von der Fakultät für Archäologie dieser Universität eingeladen wurde.

Im Jahr 2017 wurde Urton von der Nationalen Universität von Trujillo (UNT) für "sein verdientes Prestige und seine bemerkenswerten beruflichen und akademischen Verdienste, die international anerkannt sind" mit einem Doctor Honoris Causa ausgezeichnet.

MALI SUSPENDIERT DIE ZUSAMMENARBEIT MIT GARY URTON

Das Kunstmuseum von Lima (MALI) gab über seinen Facebook-Account an, dass es aufgrund der Beschwerde von The Crimson über den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs, den er an mehreren Studentinnen begangen habe, die Zusammenarbeit mit Gary Urton im "gegenseitigen Einvernehmen" ausgesetzt habe, weil er seine Machtposition ausgenutzt habe.

Das Kunstmuseum von Lima MALI berichtete, dass der Anthropologe als Co-Kurator der vom Museum organisierten Khipus-Ausstellung tätig war, die im letzten März eröffnet werden sollte, jedoch aufgrund der Coronavirus-Pandemie ausgesetzt wurde.

"Das MALI lehnt jede Situation von Machtmissbrauch oder sexueller Gewalt kategorisch ab und wird daher die Entwicklung der Ermittlungen in diesem Fall weiterverfolgen und dann die entsprechenden Entscheidungen treffen", schließt das Dokument.>

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La República del Perú
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https://larepublica.pe/mundo/2020/06/09/colombia-sujeto-es-acusado-de-abusar-sexualmente-de-30-menores-a-cambio-de-alimentos-violacion-explotacion-sexual-rddr/

original:

La Boquilla (Cartagena, Colombia) 9-6-2020: Aprovechando la crisis de corona19: víveres contra sexo - con al menos 30 niñas y chicas:
Colombia: sujeto es acusado de abusar sexualmente de 30 menores a cambio de alimentos

<José Luis Teherán Barrios, alias “El Zapatero”, aprovechaba la pandemia para ofrecer víveres y dinero a niñas y adolescentes a cambio de relaciones.

En medio de las dificultades económicas por las que atraviesan muchas familias en Cartagena (Colombia) debido a la pandemia del coronavirus, un sujeto ofrecía a menores de edad alimentos y dinero para su sustento a cambio de abusarlas sexualmente. El criminal fue recientemente capturado por la policía local.

Las autoridades de la ciudad investigan a José Luis Teherán Barrios, alias “El Zapatero”, de 52 años, por su participación en los ultrajes cometidos contra al menos 30 niñas y adolescentes de la localidad de La Boquilla durante los últimos 90 días.

Inicialmente se han identificado a cuatro de las víctimas, quienes reciben atención psicológica y ayuda con sus primeras necesidades gracias a fundaciones, según informó el coronel Ferley Puerto Sánchez, jefe seccional de Protección y Servicios Especiales, citado por la radio La FM de Colombia.

“Este sujeto desde antes y luego aprovechando la pandemia ofrecía a las niñas entre 10 mil y 20 mil pesos. También les ofrecía comida, aprovechando la situación de precariedad económica”, sostuvo Puerto.

Las denuncias de los ciudadanos permitieron la captura del individuo por parte del Grupo Delitos Sexuales de la Unidad Básica de Investigación Criminal de la Seccional de Protección y Servicios Especiales, que recogió las pruebas para su identificación y judicialización.

El abusador, quien cumple detención preventiva en un centro carcelario, tendrá que responder por el delito de demanda de explotación sexual comercial con menor de 18 años, agravante, con menor de 14 años.

Pastor criminal recibe 12 años de prisión por abusar una niña de 12 durante 6 meses en 2017

También en Colombia, la justicia condenó a 12 años de prisión a un pastor evangélico que abusó de una niña de 12 años entre marzo y octubre de 2017.>



Übersetzung:

La Boquilla (Cartagena, Kolumbien) 9.6.2020: Corona19-Krise ausgenützt: Lebensmittel gegen Sex - mit mindestens 30 Mädchen und Jugendlichen:
Kolumbien: Der Täter wird beschuldigt, 30 Minderjährige im Austausch gegen Lebensmittel sexuell missbraucht zu haben

<José Luis Teherán Barrios, alias „El Zapatero“, nutzte die Pandemie, um Mädchen und Jugendlichen im Austausch für sexuelle Beziehungen Nahrung und Geld anzubieten.

Inmitten der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die viele Familien in Cartagena (Kolumbien) aufgrund der Coronavirus-Pandemie haben, bot ein Täter Minderjährigen Nahrung und Geld für ihren Lebensunterhalt an, um sie sexuell zu missbrauchen. Der Verbrecher wurde kürzlich von der örtlichen Polizei gefangen genommen.

Die Stadtverwaltung ermittelt gegen José Luis Teherán Barrios, alias „El Zapatero“ (52), wegen seiner Beteiligung an den Verbrechen gegen mindestens 30 Mädchen und Jugendliche in der Stadt La Boquilla in den letzten 90 Tagen.

Zunächst wurden vier der Opfer identifiziert, die nun bei stiftungen psychologische Betreuung und Hilfe erhalten, was die ersten Schritte angeht, so informierte Oberst Ferley Puerto Sánchez, Abteilungsleiter für Schutz und besondere Dienste, zitiert von La FM Radio in Kolumbien.

"Dieser Täter hat das schon früher getan, und nun hat er auch die Pandemie ausgenutzt. Er bot den Mädchen zwischen 10.000 und 20.000 Pesos. Er bot ihnen auch Essen an und nutzte die Situation wirtschaftlicher Unsicherheit aus", sagte Puerto.

Bürgerbeschwerden ermöglichten die Festnahme der Person durch die Gruppe für Sexualverbrechen der Abteilung für grundlegende Kriminaluntersuchungen der Abteilung für Schutz und besondere Dienste, die die Beweise für die Identifizierung und Verfolgung sammelte.

Der Täter, der sich in einem Gefängnis in U-Haft befindet, muss sich für das Verbrechen der Forderung nach kommerzieller sexueller Ausbeutung mit Minderjährigen unter 18 Jahren verantworten, und schwerer ist die Strafe bei Minderjährigen unter 14 Jahren.

Krimineller Pastor bekommt 12 Jahre Gefängnis für 6 Monate Missbrauch an 12-jährigem Mädchen im Jahre 2017
Ebenfalls in Kolumbien verurteilte die Justiz einen evangelischen Pastor zu 12 Jahren Gefängnis, der zwischen März und Oktober 2017 ein 12-jähriges Mädchen missbrauchte.>


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20 minuten
                        online, Logo

Zureich (Zürich) 10.6.2020: Schwuler Model-Agent E.M. missbraucht männliche Modelle - will Models auf seine "Yacht" einladen, will sie an der Bar küssen, verfolgt sie per Tracker und stellt sie vor der Freundin bloss etc.:
Vorwürfe gegen Zürcher Agenten: Männermodels berichten von sexuellen Übergriffen
https://www.20min.ch/video/maennermodels-berichten-von-sexuellen-uebergriffen-402363937597

Zahlreiche männliche Models werfen einem Zürcher Agenten sexuelle Übergriffe vor. Auch Ex-SNTM-Kandidat David Beer sagt: «Er versuchte, mich zu küssen.» (Video: M. Temel)

Videoprotokoll:

David Beer, Model, 20 Jahre alt: Nach Switzerland's next Topmodel habe ich eine Agentur gesucht (2''). Und er hat mir ein Angebot gemacht. Wir haben zuerst ganz normal gesprochen, und es war nichts Spezielles dabei (8''). Dann plötzlich fing er an, Angebote zu unterbreiten, er meinte: "Ich habe eine mega-coole Jacht, komm doch mit mir auf die Jacht, das machen mega viele Models, da sind auch noch andere reiche Freunde von mir dort, und dann kannst du dir ein gutes Sackgeld verdienen (23''), da kannst du viel Geld machen (26'')." Und ich habe ihm ganz klar gesagt, ich möchte nicht, also ich möchte wirklich modeln, und ja ... (30'').

Also das war wirklich komisch (32''). Texttafel: Der Inhaber der betroffenen Zürcher Modelagentur bestreitet sämtliche Vorwürfe. Es gilt die Unschuldsvermutung (33''). Weiter: Und dann hat er gemeint, gehen wir doch was trinken und so, und dann ist es hald weitergegangen (45''), dass er mich versuchte zu küssen, er ist mir immer näher gekommen (51''), als er mich versuchte zu küssen, habe ich ihn weggeschubst und fragte ihn: "Was lauft mit dir?" (55'') - Ich bin dann auch kurzerhand recht schnell gegangen, weil mir das dann zu blöd wurde (59''). Ich habe mich wirklich immer schlecht gefühlt, er hat mich immer "klein gemacht" (1'1''), und er sagte: "Ja, du müsstest irgendwie ein bisschen männlicher sein, wenn du Erfolg mit Modeln haben willst." (1'7'') - Also er hatte immer etwas herumzunörgeln (1'10''). Dann aber hat er doch wieder gesagt: "Doch du hast schon Potential" und so (1'14''). Also total Mind Fuck, der war so komisch, es wurde mir so unwohl, extrem manipulativ (1'20''), dass man gegen den Schluss hin manchmal das Gefühl hatte: Ja, vielleicht bin ich wirklich auf ihn angewiesen, obwohl es logisch ist, dass man nicht auf ihn angewiesen ist (1'27''). Das ist mir auch total klar (1'29''). Eine Woche später war ich mit einer Kollegin im Niederdorf, in Zürich, und dann tauchte er plötzlich auf (1'37''), aus dem Nichts, also ich hatte nicht irgendwie abgemacht, da kam er einfach zu uns (1'41''), und dann sagte er so: "Küss mich, David!" und so, da habe ich gesagt: "Nein sicher nicht". Also eben: "Was läuft da mit dir?" (1'45'') - Da meinter er: "Letztes Mal hast du mich doch auch geküsst." (1'47'') - Da sagte ich: "Habe ich gar nicht! (1'49'') Also weisst du, was läuft mit dir?" (1'51'') - Da hat er mir einfach voll eins geschmiert (1'52''). Er hat mir einfach während der Konversation einfach eins ins Gesicht geschlagen (1'56''). Und dann bin ich natürlich ausgerastet und habe mich zur Wehr gesetzt (1'59'') und ihn geschupft und ihm auch eins geschlagen (2'1''). Dann ist dann einmal auf den Boden gefallen (2'3''). Für mich, als ich mich zur Wehr gesetzt habe und ihm wirklich auch eins zurückgeben konnte, war die Sache gegessen (2'9''). Man hat hald einfach Angst, dass man am Ende alleine dasteht und dass einem niemand glaubt (2'14''). Aber man sieht, ich stehe jetzt nicht alleine da (2'19''). Ich habe keine Strafanzeige gemacht bis jetzt, aber ich werde sicher eine Strafanzeige machen (2'24'').

Ich habe doch schon auch ein wenig Respekt vor ihm, weil er sich doch so denkt: Wow, ist ja schon eine Person mit einer Machtposition, und der muss man hald eben die Stirn bieten (2'36''). Man weiss hald nie, was passieren kann (2'38''). Es kann hald schon sein, dass er irgendwie gute Freunde hat, die auch Einfluss haben (2'44''), irgendwie in der Mode-Szene, dass er dir irgendwie Jobs versaut oder dich bei Kunden schlecht macht (2'50''). Aber das muss man hald einfach in Kauf nehmen (2'55''). Gerade als Mann ist es immer noch ein riesiges Tabu zuzugeben, dass man Opfer von sexueller Belästigung wurde, oder auch von Gewalttaten (3'4''). Ein Mann, dem das passiert, will natürlich vor seinen Kollegen nicht plötzlich als schwul dastehen oder sonst was (3'11''), ich glaube, für so einen ist es dem einfach peinlich vor seinen Freunden, und der Täter fühlt sich dann nicht mehr Mann genug und so (3'21''), und dann kommen auch Fragen: "Wieso hat du dich nicht gewehrt?" oder keine Ahnung (3'24''). Wenn du ein junges Model bist, irgendwie 16, 15 und ganz am Anfang stehst von deiner Karriere, dann rede immer mit anderen Models, doe schon etwas mehr Erfahrung haben (3'34''). Schreibe Leute auf Insta an, informiere dich einfach, und mach nichts Unüberlegtes (3'38'').


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Zureich (Zürich) 9.6.2020: Schwuler Model-Agent E.M. vergewaltigt Model im Schlaf:
Zürcher Agentur-Inhaber belästigte angeblich Männer-Models
https://mannschaft.com/2020/06/09/zuercher-agentur-inhaber-belaestigte-angeblich-maenner-models/

<Ein mutmassliches Opfer sammelt auf einem Insta-Account Erfahrungen anderer Betroffener

Der Inhaber einer Zürcher Modelagentur soll mehrere männliche Models sexuell bedrängt, unsittlich berührt und gar missbraucht haben. Aus Angst, nicht ernst genommen zu werden, behielten sie die Vorfälle für sich.

Über mehrere Jahre hinweg belästigte der Agentur-Inhaber E.M. (Name geändert) angeblich junge Männer-Models, darunter einige Minderjährige. In einem Fall soll es sogar zu einer Vergewaltigung gekommen sein.

In einem eigens dafür eingerichteten Insta-Kanal sammelte und veröffentlichte ein mutmassliches Opfer die Erfahrungen anderer Betroffener, darunter Screenshots und Bildschirmaufnahmen von Sprachnachrichten und Videos, die E.M. den Models geschickt haben soll. Darin droht er ihnen mit dem Ende ihrer Modelkarriere, sollten sie sich nicht seinen Wünschen fügen. Der Insta-Kanal ist mittlerweile gelöscht.

Einige Betroffene erzählten gegenüber den Boulevardmedien von ihren Erfahrungen. Der heute 26-jährige M.H. schilderte dem Blick, dass er als 17-Jähriger von E.M. auf einer schwulen Datingplattform angesprochen und zum Modeln überredet worden sei. Doch dazu sei es nie gekommen. E.M. habe ihn in einen Club mitgenommen, wo er ihm viel harten Alkohol gegeben habe. Danach sei er so betrunken gewesen, dass er den Heimweg nicht selbst habe antreten können.

«Ein Freund von ihm hat darum angeboten, dass ich bei ihm auf einer Matratze übernachten könne», sagt M.H. zum Blick. E.M. habe im gleichen Zimmer geschlafen, jedoch nicht im selben Bett. «Als ich mitten in der Nacht aufgewacht bin, war er in mir drin. Ich war in Schockstarre und konnte nur noch fragen, ob er wenigstens ein Kondom benutzt habe.» Eine Anzeige bei der Polizei machte M.H. nicht – aus Angst, dass es Aussage gegen Aussage stehen würde und E.M. von seinen Freunden gedeckt werde.

Mit Kenny Leemann schliesst sich auch ein prominenter Name den Vorwürfen gegen E.M. an. Der Ex der ehemaligen Bachelorette Andrina Santoro habe als Minderjähriger bei einem Fotoshooting in Anwesenheit von E.M. mitgemacht. Dieser sei dann mit ihm in einem Putzschrank verschwunden, wo er ihn unsittlich berührt habe. Zwei Jahre später habe ihm E.M. angeboten, ihn an die Fashion-Week nach Mailand mitzunehmen. Dort müsse er sich jedoch darauf gefasst machen, dass er mit einem Designer ins Bett gehen müsse. Darauf habe er abgelehnt.

«Ich denke, dass er die jungen Männer zu manipulieren versucht und auf solche hofft, die sich quasi opfern», sagte Leemann gegenüber 20 Minuten.

Wie 20 Minuten weiter berichtet, ist gegen E.M. eine Anzeige wegen sexueller Nötigung und sexueller Belästigung eingegangen. E.M. weist die Vorwürfe indes zurück. Sein Anwalt erinnert daran, dass für seinen Mandanten die Unschuldsvermutung gilt.>

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Watson online,
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10.6.2020:
Männermodels werfen Besitzer von Zürcher Modelagentur sexuelle Belästigung vor
https://www.watson.ch/schweiz/blaulicht/663809482-models-werfen-besitzer-von-zuercher-modelagentur-sexuelle-belaestigung-vor

<Dem Besitzer einer Zürcher Männermodelagentur wird sexuelle Belästigung und die Ausnützung seiner Machtposition vorgeworfen. Ein mittlerweile gelöschter Instagram-Kanal postete Chatverläufe, die zwischen dem Besitzer und männlichen Models stattgefunden haben sollen.

Chat mit dem Vergewaltiger-Model-Agent
                          E.M. auf Instagram

Chat mit dem Vergewaltiger-Model-Agent E.M. (screenshot Instagram)

In den Chatverläufen wird die Machtposition extrem ausgenützt. «Zeig alles now, Front and side, Show you are hot and horny, das macht top model aus», steht etwa in einem Chat. Falls der Chatpartner nicht liefert, heisst es «Show me you want or bye bye».

Chat mit dem Vergewaltiger-Model-Agent
                          E.M. auf Instagram 02

Chat mit dem Vergewaltiger-Model-Agent E.M. auf Instagram 02 (screenshot)

Nicht nur Chatverläufe sollen die Belästigung zeigen, es kommen auch mutmassliche Opfer zu Wort. Einer schreibt beispielsweise, dass der Besitzer der Modelagentur ihn getroffen habe und dann verlangt habe, dass sich das Model ausziehen solle. Er wolle ihn küssen und überall berühren.

Beschreibung eines Missbrauchs durch den
                          Vergewaltiger-Model-Agent E.M. an einem
                          männlichen Model (screenshot instagram)

Beschreibung eines Missbrauchs durch den Vergewaltiger-Model-Agent E.M. an einem männlichen Model (screenshot instagram)

Gegenüber «Blick» sagt ein Zürcher Model, dass der Agenturbesitzer ihn zu Oralsex gezwungen habe, ein Mann aus Luzern wirft dem Agenturbesitzer vor, er sei von ihm vergewaltigt worden, als er 17 Jahre alt gewesen war.

Kenny Leemann, der Ex der ehemaligen Bachelorette Andrina Santoro, sagt gegenüber «20 Minuten», dass auch er von dem Agenturbesitzer sexuell belästigt worden sei – kurz vor seinem 18. Geburtstag.

Auch Kenny Leemann erhebt Vorwürfe:

«Während eines Fotoshootings verschwand er mit mir in eine Putzkammer. Dort betatschte er mich. Ich wusste nicht, was ich machen soll», sagt Leemann zu «20 Minuten». Danach habe er sich nicht mehr bei dem Agenturbesitzer gemeldet.

Kenny auf
                        Instagram
Kenny auf Instagram - Link: https://www.instagram.com/p/B3pMDsln6Jg/?utm_source=ig_embed

Anwalt bestreitet Vorwürfe

Der Agenturbesitzer hat einen Anwalt eingeschaltet. Dieser bestreitet gegenüber «20 Minuten» die Vorwürfe. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich ermittelt, es gab eine Anzeige gegen den Agenturbesitzer wegen sexueller Nötigung und sexueller Belästigung. Sprecher Erich Wenzinger: «Bis zu einer rechtskräftigen Beurteilung des Vorgefallenen gilt die Unschuldsvermutung.»

Mutmassliche Opfer von Sexualstraftaten werden gebeten, sich direkt bei der Polizei zu melden, heisst es bei der Kantonspolizei Zürich. (jaw)>

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Epoch
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Hollywood 18.6.2020: US-Schauspieler Danny Masterson wegen mehrerer Vergewaltigungen angeklagt

https://www.epochtimes.de/blaulicht/us-schauspieler-danny-masterson-wegen-mehrerer-vergewaltigungen-angeklagt-a3269739.html

<Der in den USA lebende Schauspieler Danny Masterson ist in Kalifornien wegen Vergewaltigung angeklagt worden. Wie die Staatsanwaltschaft in Los Angeles am Mittwoch mitteilte, werfen drei Frauen dem TV-Star sexuelle Übergriffe vor.

Der US-Schauspieler Danny Masterson ist in Kalifornien wegen der Vergewaltigung mehrerer Frauen angeklagt worden. Wie die Staatsanwaltschaft in Los Angeles am Mittwoch mitteilte, werfen drei Frauen dem TV-Star sexuelle Übergriffe vor. Die Taten sollen sich zwischen 2001 und 2003 in Mastersons Haus in Hollywood ereignet haben und könnten mit jahrzehntelanger Haft bestraft werden. Der Schauspieler ließ die Vorwürfe von seinem Anwalt zurückweisen.

Die Frauen sollen zum Tatzeitpunkt in ihren Zwanzigern gewesen sein. Sollten sich die Vorwürfe gegen Masterson bestätigen, drohen dem 44-Jährigen bis zu 45 Jahre Gefängnis.

Mastersons Anwalt Tom Meserau wies die Vorwürfe zurück. „Herr Masterson ist unschuldig, und wir sind zuversichtlich, dass er freigesprochen wird, wenn alle Beweise endlich ans Licht kommen und die Zeugen Gelegenheit hatten auszusagen“, schrieb Meserau in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP. Der Schauspieler und seine Frau seien „völlig geschockt“, dass die „fast 20 Jahre zurückliegenden Anschuldigungen“ nun „plötzlich“ in eine Anklage mündeten.

Ermittlungen in zwei weiteren Fällen wegen sexueller Übergriffe wurden aus Mangel an Beweisen und Ablaufs der Verjährungsfrist eingestellt, wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte.

Masterson wurde vor allem für seine Rolle in der Serie „Die wilden 70er“ bekannt. In der Sitcom spielte er ab 1998 an der Seite von Mila Kunis und Ashton Kutcher.

Vergewaltigungsvorwürfe gegen Masterson waren bereits 2017 bekannt geworden. Der Streamingdienst Netflix kündigte damals die Zusammenarbeit mit dem Schauspieler an der Serie „The Ranch“ auf. Masterson, der der Scientology-Organisation angehört, sagte damals, die Vorwürfe gingen auf den Produzenten einer gegen Scientology gerichteten Fernsehserie zurück.

Vergangenes Jahr reichten vier Frauen Klage gegen Masterson und Scientology ein: Sie erklärten, sie seien verfolgt, belästigt und eingeschüchtert worden, nachdem sie der Polizei von Los Angeles die sexuellen Übergriffe gemeldet hätten.

Im September muss der 44-Jährige zur Verlesung der Anklage vor Gericht erscheinen. (afp)>

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BLICK online,
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Wrestling 20.6.2020: Frauen beklagen sexuelle Belästigung und Vergewaltigung durch gewisse Wrestling-Männer:
Heftige Anschuldigungen
: Flut von Missbrauchs-Vorwürfen erfasst Wrestling-Szene
https://www.blick.ch/sport/kampfsport/es-gab-bereits-eine-entlassung-flut-von-missbrauchs-vorwuerfen-erfasst-wrestling-szene-id15947994.html

<Skandal in der Wrestling-Welt. Seit Mittwoch hagelt es unzählige Missbrauchs-Vorwürfe gegen diverse bekannte Athleten.

Der Hashtag #MeToo bringt seit Ende 2017 unzählige Vorwürfe sexueller Belästigung ans Tageslicht – auch in der Sportwelt. Athletinnen wie Kunstturnerin Simone Biles erschüttern mit Schock-Statements in den letzten Jahren die Welt. Jetzt kursiert der neue Hashtag #SpeakingOut. Die Vorwürfe, die zum Vorschein kommen, gleichen denen der #MeToo-Bewegung. Sie betreffen die Wrestling-Szene – und haben es in sich.

Den Stein ins Rollen bringt am vergangenen Mittwoch eine Ex-Freundin von US-Wrestler Max Barsky (29), im Ring als David Starr bekannt. Sie erhebt auf Twitter einen grausamen Vorwurf: «Du vergewaltigst Frauen und treibst sie anschliessend in den Wahnsinn.» Barsky wehrt sich: «Ich habe nicht getan, was sie mir unterstellt. Ich bin kein sexuelles Raubtier. Aber ich war ein furchtbarer Beziehungspartner.»

Trotz der Rückweisung von Barsky kriegt der #SpeakingOut-Hashtag in wenigen Stunden und Tagen immer mehr Gewicht, er dient für viele weitere angebliche Opfer von Missbräuchen als Sprachrohr. Vor allem Protagonisten der britischen Wrestling-Szene scheinen von den Vorwürfen betroffen zu sein.

Die Lawine von Missbrauchs-Vorwürfen rollt über die Wrestling-Welt. Sie zieht bereits erste Konsequenzen mit sich. Starr verliert drei Titel, die er auf der Insel geholt hat. Jack Gallagher von der bekanntesten Wrestling-Liga, der WWE, ist gefeuert. Das mutmassliche Opfer beschuldigte den Briten der sexuellen Belästigung auf einer Party. Auch die Liga AEW ist betroffen, sie beurteilt momentan die Vorwürfe um den Briten Jimmy Havoc (36).

Ebenfalls mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung belastet sind die beiden WWE-Wrestler Jordan Devlin (30) und Matt Riddle (34). Sowohl Devlin als auch Riddle weisen sie jedoch vehement zurück, veröffentlichen die Gegenreaktionen ebenfalls auf Twitter.

Die #MeToo-Bewegung brachte in den letzten Jahren viele unschöne Missbrauchs-Vorwürfe ans Tageslicht. Ebenfalls ein grosses Ausmass nimmt wohl diese neue #SpeakingOut-Welle an. Gemäss der «Bild» haben sich seit Mittwoch bereits über 50 Frauen mit ihren Missbrauchs-Erlebnissen auf Twitter gemeldet. (str)>

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20 minuten
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"USA" 25.6.2020: Polizeischüler vergewaltigte Jugendliche - Tiffany Haddish (geb. 1979):
«Teil meiner Seele verloren»: Tiffany Haddish wurde von Polizeischüler vergewaltigt

https://www.20min.ch/story/tiffany-haddish-wurde-von-polizeischueler-vergewaltigt-750167742771

<Schauspielerin Tiffany Haddish spricht in einem Podcast über den sexuellen Übergriff von einem angehenden Polizisten, als sie 17 Jahre alt war. Und darüber, wie nachhaltig sie dieses Erlebnis geprägt habe.
  • Schauspielerin Tiffany Haddish (40) wurde im Alter von 17 Jahren vergewaltigt.
  • Der mutmassliche Täter war ein Polizeibeamter in Ausbildung.
  • In der Folge habe sie andere Polizisten gedatet und auf Rache gehofft, berichtet sie in einem Podcast-Interview.
  • Haddish spricht über weitere Erfahrungen mit Polizeigewalt.

Sie war 17, als sie von einem Polizeischüler vergewaltigt wurde. Das offenbart Tiffany Haddish (40) im Podcast «Hustling with Vivica A. Fox». Details zum Übergriff oder Täter nennt die US-Schauspielerin keine, hingegen spricht sie ausführlich über die Rachegelüste, die das Erlebte in ihr ausgelöst hatten.

Nach der Vergewaltigung sei sie mit mehreren Männern, die in der Strafverfolgung arbeiteten, ausgegangen. Sie habe sich Rache erhofft. «Ich datete einen Polizeibeamten, einen Richter, einen Anwalt», schildert Haddish.

«Ich war mit unterschiedlichen Dudes zusammen und dachte: ‹Oh, wenn ich mit ihnen ausgehe, werden sie mich lieben und versuchen, mir bei meinem Kreuzzug zu helfen, Gerechtigkeit für meine Familie und für mich selbst zu erlangen. ›» Doch die Männer seien nicht darauf eingegangen.

«Traumatische Erfahrung»

Niemand habe ihr in ihrem Kampf für Gerechtigkeit geholfen. Im Gegenteil, sie habe sich gefühlt, als hätte sie «einen Teil meiner Seele verloren». Haddish habe lernen müssen, dass man sich wirklich rächen könne, indem man trotz dem Geschehenen erfolgreich werde. Heute wisse sie nicht mehr, warum sie geglaubt habe, die Polizisten würden ihrem Berufskollegen etwas antun, weil er sie damals ausgenutzt habe.

Den Übergriff bezeichnet sie rückblickend als «traumatisches Erfahrung», die ihre Vorstellung von Sex und Beziehungen «durcheinandergebracht» habe.>

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F 26.6.2020: DER SPORTCHEF verlangte Intimfotos von der Fahrerin - und sie wollte nicht - machte aber Doping für den Chef! - und der Sportchef diskriminierte die Fahrerin - Klage!
Sexuelle Belästigung: Radrennfahrerin klagt: „Er wollte Fotos im String“
https://www.krone.at/2180397

<Marion Sicot wurde im September 2019 wegen Dopings für vier Jahre gesperrt. Warum die französische Radrennfahrerin zu unerlaubten Hilfsmittel gegriffen hatte? Weil sie, laut dem Schweizer „Blick“, von ihrem ehemaligen sportlichen Leiter Marc Bracke dazu mittels sexueller Belästigung genötigt wurde. Nun erstattete die 28-Jährige Anzeige und hofft auf Strafmilderung.

„Jeden Montag musste ich ihm Bilder von mir in Unterwäsche schicken - von vorne und von hinten“, erzählt Marion Sicot. Der Vorwand des sportlichen Leiters Marc Bracke: „Er sagte, ich sei zu fett“. Nur wenn die Französin an Gewicht verlieren würde, hätte sie eine Chance, ins Team zurückzukehren, hieß es.

Also schickte Sicot ihrem Boss die Fotos jeweils via WhatsApp - und das drei Jahre lang. Aber: „Eines Tages verlangte er intimere Bilder. Auch im String“, berichtet sie. „Da habe sie gewusst: So geht es nicht weiter.“ In „France Bleu“ erklärte Sicot jetzt, dass sie Anzeige gegen ihren ehemaligen Sportchef eingereicht hat. Der Vorwurf: Sexuelle Belästigung. Dazu kommt: Das belgische Team Doltcini-Van Eyck hatte sie damals bewusst fallen gelassen, weil sie sich geweigert hat, weitere Fotos zu schicken.

Das Rad-Team selbst meinte laut „Blick“ indes: Dass Sicot die Bilder nur so lange hätte schicken müssen, bis sie ein „akzeptables“ Gewicht erreicht hatte. Bracke meinte zu den Vorwürfen übrigens nur: „Die Untersuchung des Rad-Weltverbands UCI läuft. Wir lassen die Verantwortlichen arbeiten, ehe wir antworten.“>

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26.6.2020: Bieber lässt sich Rufmorde nicht bieten:
Missbrauchsvorwürfe: Bieber verklagt zwei Frauen auf 20 Mio. Dollar

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30.6.2020: KPHongkong-Polizei gegen Demokratie-Demonstranten: Da laufen scheinbar auch Vergewaltigungen gegen Demonstrantinnen ab:
https://www.epochtimes.de/china/bitte-steht-uns-bei-hongkongs-demokratie-teenager-werfen-polizei-vergewaltigungen-vor-a3276937.html

<Hongkonger Teenager der Demokratie-Bewegung werfen der Polizei Vergewaltigungen vor. Sie bitten Amerika und die freie Welt: "Bitte steht uns bei!"

Hongkong’s Pro-Demokratie-Demonstranten sind nicht nur mit Tränengas und Schlagstöcken konfrontiert, einige beschuldigen die Polizei, vergewaltigt worden zu sein. Nur wenige sprechen davon – aus Angst vor Vergeltung. Seit jedoch Hongkongs Schicksal unter der Aggression Pekings immer schlimmer wird, melden sich immer mehr Opfer von Vergewaltigungen und anderen sexuellen Übergriffen zu Wort.

Nach diesem traumatischen Erlebnis musste ich aus Angst oft weinen, wenn ich laute Geräusche hörte. Ich habe dreimal versucht, mir das Leben zu nehmen.“

(K., 17, weiblich)

Es gibt immer mehr Opfer, die der Hongkonger Polizei sexuelle Übergriffe vorwerfen. Es begann mit den Demokratie-Protesten im vergangenen Jahr.

Die Anschuldigungen kursieren schon seit Beginn der Proteste, doch nur wenige sprechen darüber – aus Angst vor Vergeltung.

Der Mut der Verzweiflung

Doch die Situation hat sich inzwischen geändert. In einem neu veröffentlichten Video, fordern die Opfer die Welt auf, sich gegen „die Vergewaltigung Hongkongs“ zu wehren.

Eine 17-jährige Studentin im Video berichtet während einer Pressekonferenz über ihre Erfahrungen.

Ich begann auch, Alpträume zu bekommen. Ich will nicht zugeben, dass ich wegen der sexuellen Schikane durch die Polizei einen emotionalen Zusammenbruch hatte.“

(Studentin, 17, Hongkong)

Sonia Ng, 25, Studentin an der Chinese University of Hong Kong, erhob diese Vorwürfe im vergangenen Oktober unter ihrem richtigen Namen. In einer herzzerreißenden Rede auf dem Campus plädierte sie an die Schulbeamten, die Studenten zu unterstützen.

Jede Nacht denke ich daran zurück. Ich hatte solche Angst. Um zwei Uhr morgens schrie die Polizei ‚Nicht reden‘ und fesselte meine Hände hinter meinem Rücken. Dann schickten sie mich ins Gefangenenlager San Uk Ling. Der Durchsuchungsraum war völlig dunkel. Ich wusste nicht, was passieren würde.

Nachdem wir hineingegangen waren, waren wir wie auf deren Hackbrett. Sie konnten uns beschimpfen, wenn sie wollten. Sie konnten uns verprügeln, wenn sie wollten. Sie konnten uns sexuell angreifen, wenn sie wollten. Und ich konnte mich nicht verteidigen. Verstehen Sie?“

(Sonia Ng, 25, Studentin, Hongkong)

Vergewaltigungsopfer muss nach Anzeige fliehen

Die Besorgnis über die Übergriffe machte im vergangenen Jahr weltweit Schlagzeilen, als eine 19-jährige Frau im Oktober eine Klage gegen die Hongkonger Polizei einreichte. Sie wurde während der Haft gruppenvergewaltigt und entdeckte später, dass sie schwanger war.

Im Mai erließ Hongkongs Polizeikommissar den Befehl, das Mädchen wegen angeblicher „Falschaussage“ zu verhaften. Inzwischen musste sie aus Hongkong fliehen, nach Taiwan.

Die Polizei in Hongkong wies zwar die Anschuldigungen zurück, aber ein südkoreanischer Fernsehsender interviewte im vergangenen November einen anonymen Hongkonger Polizeibeamten. Der Polizist sagte, dass diese Fälle von Übergriffen nicht nur real, sondern auch weiter verbreitet seien, als den Menschen bewusst sei.

Mindestens zwei Fälle werden untersucht, Fälle, in denen Demonstranten vergewaltigt wurden, die auch von Ärzten überprüft wurden. Es gibt tatsächlich mehr als zwei, aber zumindest diese beiden werden untersucht. Tatsächlich gibt es eine größere Anzahl von Fällen… wie z.B. schwer verletzte Menschen und viele körperliche Misshandlungen.“

(Hongkong-Polizist, anonym)>

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1.7.2020: Vereinbarung mit Weinstein: Betroffene Frauen erhalten millionenschwere Zahlung


======= RT Deutsch
                        online, Logo

Frauenrechtlerinnen haben am Dienstag vor dem Innenministerium in Paris gegen die Ernennung von Gérald Darmanin zum neuen Innenminister protestiert. Die Justiz ermittelt gegen den 37-Jährigen, da ihn eine frühere Prostituierte beschuldigt, sie 2009 vergewaltigt zu haben.

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20 minuten
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10.8.2020: Sexuelle Belästigung während der Lehre:
Kampagne gegen Belästigung in der Lehre: «Der Ausbildner hat mich angefasst»
https://www.20min.ch/story/der-ausbildner-hat-mich-angefasst-214853790050

<Viele Lehrlinge machen Erfahrungen mit sexueller Belästigung. Jetzt startet die Unia eine Kampagne dagegen.

  • Vier von fünf Frauen werden während der Lehre laut einer Umfrage der Unia sexuell belästigt.
  • Jeder dritte Fall soll am Arbeitsplatz stattfinden.
  • Die Unia hat nun eine Kampagne dagegen lanciert.

Gemäss einer Umfrage der Unia Jugend vom vergangenen Jahr sind 80 Prozent aller befragten Frauen und fast die Hälfte aller befragten Männer schon einmal Opfer von sexueller Belästigung geworden. Rund ein Drittel dieser Fälle hätten sich am Arbeitsplatz ereignet.

Die Gewerkschaft schreibt von Fällen, in denen Lehrlinge von Mitarbeitenden belästigt wurden. Betroffene machen laut der Medienmitteilung Aussagen wie: «Ich wurde während meiner Lehre im Betrieb vom Ausbildner und Mitarbeitenden wiederholt angefasst.»

Die Unia fordert nun einen Kulturwandel im Umgang mit sexueller Belästigung. Sie hat eine Kampagne lanciert, um gemeinsam mit Betrieben und Politik das Problem anzugehen.

Nulltoleranz gefordert

Sexismus und sexuelle Belästigung müssten an der Wurzel gepackt und schon bei «schwächeren» Formen wie sexistischen Sprüchen unterbunden werden, fordert die Gewerkschaft. Sie hat das Web-Portal belaestigung-in-der-lehre.ch lanciert. Dort werden konkrete Ansätze, Kommunikationshilfen und ein Musterreglement angeboten.

Betriebe und Schulen müssten eine Politik der Nulltoleranz bei sexueller Belästigung verfolgen und dies aktiv kommunizieren, fordert die Unia. Es brauche verstärkte Prävention an Berufsschulen und am Arbeitsplatz. Auch seien verbindliche Reglemente gegen sexuelle Belästigung in Betrieben und Schulen notwendig, die Anlaufstellen für Opfer benennen und Sanktionen gegen Täter definierten.>

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Disney Land 25.8.2020: Schauspielerin outet sich: Kindsmissbrauch bei Disney zwischen 6 und 14 Jahren erlitten:
Popular American Actress Shares That She Was Molested At Disney From Ages 6 to 14 — Collective Evolution


What Happened: In 2019 well known actress and former Disney child star Bella Thorne opened up about her childhood sexual abuse experiences in the form of a poem in her book titled “The Life of a Wannabe Mogul: Mental Disarray.” In her poem, she mentions how she felt ashamed an disgusted for the abuse, and after…

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Sputnik-Ticker online, Logo

Deutschland 11.9.2020: Regisseur Wedel soll systematisch Schauspielerinnen belästigt+vergewaltigt haben:
David gegen Goliath – Mutmaßliches Opfer von Starregisseur Dieter Wedel sammelt Spenden


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Epoch
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Kalifornien 3.10.2020: Schon wieder Vergewaltigungen durch Weinstein? - Tatorte sind Hotels in Beverly Hills!
Weinstein wegen weiterer Vergewaltigungen beschuldigt

https://www.epochtimes.de/politik/ausland/weinstein-wegen-weiterer-vergewaltigungen-beschuldigt-a3348667.html

<Der verurteilte Sexualstraftäter und einstige Hollywoodmogul Harvey Weinstein ist in Kalifornien der Vergewaltigung weiterer Frauen beschuldigt worden. Es gehe um mutmaßliche Vergewaltigungen, die ihm von zwei Frauen vorgeworfen werden, teilte das Büro der Staatsanwältin von Los Angeles, Jackie Lacey, am Freitag mit.

Die neuen Vorwürfe beziehen sich demnach zum einen auf „einen Vorfall zwischen September 2004 und 2005, bei dem Weinstein eine Frau in einem Hotel in Beverly Hills vergewaltigt haben soll“. Die zweite Frau soll von Weinstein im November 2009 und im November 2010 ebenfalls in einem Hotel in Beverly Hills vergewaltigt worden sein.

Weinstein drohen bis zu 140 Jahre Gefängnis

Insgesamt wird Weinstein in Los Angeles die Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung von fünf Frauen vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 140 Jahre Gefängnis. Allerdings haben viel mehr Frauen Weinstein sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen.

„Ich bin den ersten Frauen dankbar, die diese Verbrechen öffentlich gemacht haben und deren Mut anderen die Kraft gegeben hat, sich zu melden“, sagte Staatsanwältin Lacey am Freitag.

Weinstein sitzt derzeit eine 23-jährige Gefängnisstrafe wegen Vergewaltigung und schwerer sexueller Nötigung ab, zu der er im März verurteilt worden war. Ein New Yorker Geschworenengericht hatte den Gründer des Miramax-Filmstudios zuvor schuldig gesprochen, eine Frau vergewaltigt und einer anderen Frau Oralsex aufgezwungen zu haben.

 Anhörung für 11. Dezember geplant

Für einen Prozess in Kalifornien will Staatsanwältin Lacey den beschuldigten Weinstein vorübergehend an die US-Westküste verlegen lassen. Eine Anhörung dazu ist für den 11. Dezember geplant.

Fast 90 Frauen, darunter bekannte Schauspielerinnen wie Angelina Jolie, Salma Hayek und Gwyneth Paltrow, haben Weinstein sexuelle Übergriffe und Gewalt vorgeworfen. Das Bekanntwerden der Vorwürfe gegen Weinstein hatte im Herbst 2017 die weltweite #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen ausgelöst. (afp)>

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InfoSperber
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20.10.2020: MANAGER von McDonald in Frankreich haben scheinbar grosse Sexprobleme:
Sexuelle Gewalt: In der Hölle der McDonald's-Angestellten (1)

https://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/1-Sexuelle-Gewalt-In-der-Holle-der-McDonalds-Angestellten

<Tobias Tscherrig / 20. Okt 2020 -

Eine umfangreiche Recherche deckt eine Reihe von sexuellen Übergriffen in den McDonald's-Filialen von Frankreich auf.

Nachdem sie von mehreren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von McDonald's, dem Kollektiv McDroits und dem Netzwerk React über alarmierende Arbeitsverhältnisse in den Filialen der französischen McDonald's-Restaurants informiert worden waren, recherchierten die Online-Portale «mediapart» und «Street Press» während zwei Monaten über das Management in den entsprechenden Restaurants.

Die Ergebnisse sind erschreckend: Die Journalistinnen und Journalisten sammelten mehr als 78 Erfahrungsberichte von McDonald's-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern aus Frankreich, die alle ein «schwieriges Arbeitsumfeld» beschreiben. Konkret geht es um sexistische, rassistische und homophobe Äusserungen – und um sexuelle Übergriffe.

Ein Problem, das nicht nur Frankreich betrifft: McDonald's-Angestellte auf der ganzen Welt würden von systematischer sexueller Belästigung berichten, schreibt «mediapart». Die Rechercheurinnen und Rechercheure kritisieren die Fast-Food-Kette für ihre «organisierte Verantwortungslosigkeit». Dem Unternehmen gelinge es dank der «Zersplitterung seiner Unternehmen, die Verpflichtungen eines Arbeitgebers für eine Gruppe dieser Grösse zu umgehen.» (Mehr dazu in den nächsten Tagen im Infosperber-Beitrag «Wie McDonald's seine Verantwortungslosigkeit organisiert».)

«Beleidigungen und sexuelle Äusserungen gehören zum Alltag»

Während der Recherche untersuchten die Journalistinnen und Journalisten mehrere Dutzend administrative und juristische Dokumente und sprachen mit fast sechzig involvierten Personen. Darunter zum Beispiel auch mit Managern, Direktoren, Franchisenehmern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hauptverwaltung, Anwälten, Gewerkschaftern sowie mit Angestellten der Fast-Food-Kette.

So trugen die Journalistinnen und Journalisten insgesamt 38 Zeugnisse von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen, die sich als Opfer von einem «gewalttätigen und sehr oft sexistischen Management» darstellen. Dazu kommen 40 Fälle, die vom Kollektiv McDroits und dem Netzwerk React gesammelt wurden.

Die Fälle, die «mediapart» auf mehreren Seiten im Detail beschreibt, sind manchmal schwer zu verdauen. Sie reichen von unangebrachten Bemerkungen oder Beleidigungen in Bezug auf Geschlecht, Herkunft, sexuelle Orientierung, Trans-Identität – bis hin zu schwerster sexueller Gewalt.

In einigen Restaurants, darunter auch Franchise-Nehmer, berichten mehrere Zeugen, dass Äusserungen mit sexuellen Konnotationen zum Alltag gehören. Eine Empfangsdame gibt zum Beispiel an, dass ihr Manager sie nur wegen der Grösse ihrer Brüste angestellt hat. Eine Mitarbeiterin einer anderen Filiale berichtet, dass ein Manager «mit sehr groben sexuellen Bemerkungen» auf sie reagiert habe. Wie «McDroits» berichtet, sind auch schwarze oder arabische Angestellte und Frauen, die einen Schleier tragen, Verachtung und Entmenschlichung ausgesetzt. So habe etwa ein neuer Franchisenehmer mit den Worten «Wir werden hier alles schöner machen», sämtliche «Schwarzen und Araber» entlassen.

Andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprechen von regelmässigen rassistischen Beleidigungen. «Stigmatisierende Bemerkungen über homosexuelle oder bisexuelle Teamkollegen sind bei McDonald's ebenfalls gängige Praxis», so McDroits gegenüber «mediapart». McDonald's präsentiere sich gerne als grosse Familie, sagt der Sprecher von McDroits. «Das hat zur Folge, dass bei sexistischen Äusserungen niemand das Thema zur Sprache bringt, um keine schlechte Atmosphäre zu schaffen, weder die Manager noch die Teamkollegen.»

«Vergewaltigung auf Party»

Eine 21-jährige Studentin, die in einer McDonald's-Filiale in der Nähe von Paris arbeitet, berichtet, wie ihr Manager «von Anfang an im Vorbeigehen meine Brüste und meinen Po streichelt». Obwohl sich mehrere Mitarbeiterinnen darüber beklagt hätten, bleibe das Gefühl, «dass mich jemand zum Schweigen bringen wollte.» Eine Zeugenaussage, die so oder ähnlich noch von vier weiteren Angestellten der gleichen Filiale erzählt wird. Sie berichten von unangemessenen Blicken, Bemerkungen und Kommentaren gegenüber anderen Kolleginnen. Ein Angestellter kündigte nach drei Jahren, weil «oft über den Körperbau der Frauen, Teammitglieder und Kunden» gescherzt worden sei. Im April 2019 sei ein neues, junges Teammitglied in der Filiale vorgestellt worden. Der Manager habe gesagt: «Du bist hübsch. Wann werden wir Sex haben?».

Eines Abends im Dezember 2018 beschliessen die Teammitglieder, gemeinsam einen Drink zu nehmen und begeben sich nach Angaben mehrerer Befragter in eine Wohnung eines Angestellten. Eine Mitarbeiterin erzählt gegenüber «mediapart»: «Ich bin allein mit dem Manager. Er spricht mit mir über meine Brust. Er berührt meine Brüste, während ich wiederhole, dass ich das nicht will. Ich stosse ihn weg. Ich habe Angst, dass er sich für meine Weigerung rächen wird, aber ich sage ihm mehrmals, dass ich das nicht will. Dann stellt er sich hinter mich. Er zieht mir das Höschen aus und fingert mich, immer ohne meine Zustimmung. Ich war wie versteinert, ich wollte nicht, ich konnte nicht mehr sprechen.»

«Es tut mir leid, dass ich dich vergewaltigt habe»

Das Opfer des sexuellen Missbrauchs versucht, eine Gruppenklage gegen den entsprechenden Manager einzuleiten. Er schreibt ihr eine Kurznachricht: «Können Sie mir das Problem jetzt erklären? Ich verstehe nicht... Anscheinend willst du, dass ich gefeuert werde, schön.» Schliesslich lädt ihr gemeinsamer Vorgesetzter den Manager und die Angestellte zur Konfrontation. Der fehlbare Manager leugnet den Übergriff nicht. «Es tut mir leid, dich vergewaltigt zu haben», sagt er gemäss mehreren Quellen. Dann habe er gesagt, dass es «Blicke gegeben habe und dass wir Freunde seien».

Danach erhielt der Manager von seinem Chef eine Belehrung, Sanktionen habe es allerdings keine gegeben. Die betroffene McDonald's-Angestellte traf ihren Peiniger dann während eineinhalb Jahren tagtäglich bei der Arbeit. Die Folgen sind unter anderem Angstzustände. Eine Klage hat sie nicht eingereicht, aus Angst vor der Reaktion der Polizei.

«Besondere Arbeitseinteilung» bei McDonald's

Viele Frauen, die in einem McDonald's-Restaurant gearbeitet und von «mediapart» und «Street Press» interviewt wurden, berichten von einer besonderen Arbeitsteilung in den Filialen. Als weisses Mädchen stünde man mit ziemlicher Sicherheit an der Kasse, Männer anderer Herkunft würden in der Küche beschäftigt. Und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die als zu alt oder zu wenig schön gelten würden, müssten in der hinteren Küche Tomaten schneiden.

Zwei andere McDonald's-Mitarbeiter bestätigen die Praxis, wonach männliche Angestellte der Fast-Food-Kette die Mitarbeiterinnen nach ihrem Aussehen einteilen würden. Und immer wieder komme es zu sexistischen Bemerkungen: Ein Mitarbeiter spricht von der neuen McDonald's-Angestellten als «das kleine Mädchen mit den grossen Brüsten, der ich es gerne machen würde.» Ein junger Transmann erinnert sich an sein Vorstellungsgespräch, bei dem er noch als Frau erschien. Der Manager habe zu ihm gesagt: «Ich hoffe, dass Sie gerne putzen und dass Sie keine Prinzessin sind, denn Hygiene ist in unserem Restaurant wichtig.»

Eine weitere Mitarbeiterin fühlt sich von der McDonald's-Hierarchie «überhaupt nicht unterstützt», als sie sexuelle Belästigung – sowohl mündlich wie auch schriftlich – anprangert. Andere Mitarbeiterinnen sprechen von hartnäckigen und ungewollten Flirts von älteren Teamkollegen, die bald zur Schikane geworden seien – zum Beispiel habe ein rund 60-jähriger Angestellter seine Genitalien berührt, während er vor den Augen der Teamkollegen und des Managers anzügliche Bemerkungen gemacht habe. Wiederum andere Frauen berichten von einem Manager, der Mitarbeiterinnen kontaktiert und sie um Nacktfotos gebeten habe. Erst lange Zeit später sei er entlassen worden.

«Ketchup passt gut zu ihrem Hurenlippenstift»

Wie «mediapart» und «Street Press» schreiben, verlassen immer wieder Mitarbeitende ihre Stelle bei McDonald's, weil der Sexismus in einigen Filialen weit verbreitet sei. Als eine junge Frau nach nur einem Monat aufgrund von abfälligen Bemerkungen, ungerechter Arbeitsaufteilung und dem grossen Druck kündigt, wird sie vom Manager und einem Angestellten der entsprechenden Filiale mit Ketchup beworfen. «Es war mein letzter Tag im Job und der Manager sagte: 'Ketchup passt gut zu Ihrem Hurenlippenstift'.»

Auf YouTube haben sich mehrere ehemalige Mitarbeiter der Fast-Food-Kette dazu entschlossen, über den Druck und die sexistischen Äusserungen zu sprechen, die ihr tägliches Leben geprägt hätten. Megane Celia berichtet von der Hölle, die eine ihrer Kolleginnen durchmachte, weil sie haarige Beine hatte. Allison Maurel erinnert sich daran, dass sie gezwungen wurde, einen Rock zu tragen – und an die erniedrigenden Bemerkungen von Kunden. Offely K hat ein Video mit dem Titel «My McDonald's Experience: Demütigung, Einschüchterung, Atmosphäre» veröffentlicht.

McDonald's gibt keine konkreten Informationen

Die Zeugenaussagen, die «mediapart» und «Street Press» zusammengetragen haben, sind weitreichender und detaillierter, als die Zusammenfassung, die «Infosperber» liefert. Die Unternehmensleitung von McDonald's hat die Fragen betreffend den detaillierten Fällen gegenüber «mediapart» und «Street Press» nicht beantwortet. In einer E-Mail erklärte sie, dass sie keine (...) Kommentare zu einzelnen Situationen, internen Untersuchungen oder Gerichtsverfahren, die möglicherweise im Gang seien, abgebe. In ähnlicher Weise könne McDonald's es nicht dulden, dass öffentlich falsche Anschuldigungen gegen die Mitarbeiter erhoben würden. Wie immer in Fällen, die noch nicht vor Gericht verhandelt wurden, gilt auch hier die Unschuldsvermutung.

Die amerikanische Kette, deren Slogan «Come as you are» lautet, fügt hinzu: «McDonald's Frankreich verurteilt auf das Schärfste jedes Verhalten mit sexuellen oder sexistischen Konnotationen, jedes Verhalten, das die Würde des Einzelnen aufgrund eines erniedrigenden oder demütigenden Charakters verletzen würde, und jedes Verhalten, das eine einschüchternde, feindselige oder beleidigende Situation schaffen würde.»

Allerdings muss sich die Fast-Food-Kette auch in anderen Ländern als in Frankreich mit ähnlichen Vorwürfen auseinandersetzen. Ausserdem ist sie Gegenstand einer Beschwerde bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wegen «systematischer sexueller Belästigung».>

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RT Deutsch
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https://deutsch.rt.com/nordamerika/108435-gefahr-fuer-trumps-herausforderer-ex-angestellte-wirft-biden-vergewaltigung-vor/


<Als Senator soll sich der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden der Vergewaltigung schuldig gemacht haben, so die Anwältin Tara Reade. Einst angeblich mundtot gemacht, gibt sie nicht auf und spricht mit RT über ihre Erfahrungen. Von den Demokraten ist sie enttäuscht.

Die heute 56-jährige US-Anwältin Tara Reade arbeitete vor 27 Jahren für einige Monate im Büro des damaligen Senators Joe Biden in Washington. Bereits 1993, als sie noch Angestellte des Senatorenbüros war, wandte sich Reade an offizielle Stellen, um angebliche sexuelle Belästigung durch den Senator zu melden. Was sie damals jedoch nach eigenen Aussagen vorzugsweise verschwieg und im Nachhinein zahlreichen US-Zeitungen erklärte: Biden soll sie vergewaltigt haben. Er soll sie im Keller des Kapitols gegen eine Wand gedrängt haben und gegen ihren Willen mit den Fingern in sie eingedrungen sein.

Kurz nachdem sie die Belästigung gemeldet hatte, habe sie ihren Arbeitsplatz verloren und kämpfte seit jeher um ihr Überleben. 

Ich habe meine Unterkunft verloren, ich habe meine Arbeit verloren, ich habe Geld verloren, alles. Meine Haustiere wurden bedroht, meine Tochter wurde bedroht, mein Leben wurde bedroht.

Als 2019 mehrere Frauen an die Öffentlichkeit traten, um über das mutmaßliche Verhalten des demokratischen Präsidentschaftskandidaten zu sprechen, entschied sich Reade, dasselbe zu tun. Sie bezeichnet diesen Vorgang als "sehr schwere Zeit", nicht zuletzt, da zahlreiche Medien entweder versuchten, sie zum Schweigen zu bringen, oder gegen sie hetzten. Hinter dieser willkürlichen Hetzkampagne steht für sie eindeutig Biden. Der US-Präsidentschaftskandidat Biden bestreitet diese Vorwürfe vehement.

Wissen Sie, er hat eine sehr starke PR-Firma namens SKDKnickerbocker engagiert, die von Anita Dunn, einer der Gründerinnen von Time's Up, geleitet wird. Sie hat auch gegen Weinstein-Opfer gehetzt. Sie weiß genau, was sie tut. Das Wahlkampfteam von Joe Biden hat ihr 2,2 Millionen (US-Dollar, Anm. d. Red) gegeben, damit sie Probleme wie mich zum Verschwinden bringt.

Die Medienkampagne gegen Reade nutze jede noch so kleine Information aus ihrem Leben, um sie als Waffe gegen sie zu verwenden. So wurde sie zum Beispiel als "russische Agentin" gebrandmarkt, da sie einen Roman verfasst hatte, der sich nun mal mit Russland beschäftigt. Vielmehr jedoch sieht sie die Schuld bei der Demokratischen Partei und der ihr übergeordneten Organisation der Demokratischen Partei (DNC). Diese ermöglichten ihrer Meinung nach mutmaßlichen "Sexualstraftätern" wie Biden erst, ungestraft ihrer Karriere nachzugehen. So soll Bidens Benehmen ein "offenes Geheimnis" unter den Demokraten gewesen sein.

Doch auch aus politischer Sicht sieht die einstige Demokratin den 77-Jährigen als Gefahr an.

Ich war in meinen Zwanzigern, er 53 Jahre alt. Er war stärker, größer und sah nicht so gebrechlich aus. Jetzt hat er diese Art von einem "Onkel Joe", einer großväterlichen Ausstrahlung. Das war nicht, wissen Sie … Er war teilweise auf dem Gipfel seiner Macht, als er Senator war, als ich ihn kannte. Jetzt jedoch sehe ich viel von seiner Gebrechlichkeit und Unfähigkeit, einen Satz oder Gedanken zu vervollständigen. Und das stelle ich wirklich auch in Frage. Ich weiß nicht. Als sie ihn fragten, ob er sich an mich erinnere, habe ich das genau beobachtet, und ich bin mir nicht sicher, ob er es tut. Ehrlich gesagt weiß ich es nicht. Er scheint sehr verwirrt zu sein, wann immer sie ihn sehen.

Bis vor Kurzem war Reade noch Mitglied der Demokratischen Partei. Dies änderte sich jedoch, nachdem sie einen konservativen Umschwung wahrgenommen hatte, der die progressiven Wähler außer Acht lässt. Die Demokraten schürten lediglich eine Politik der "Angst" mit dem Hauptziel, Präsident Donald Trump aus dem Amt zu hieven. Von politischen Inhalten gebe es jedoch keine Spur.

Vom Vorwurf der russischen Wahleinmischung hält sie nichts:

Ich meine, die Wahlen 2016, die sie Russland zum Vorwurf machen, das ist lächerlich. Tatsache ist, dass Hillary Clinton nicht nach Wisconsin ging. Ich bin in Wisconsin aufgewachsen. Das war ein Fehler. Es ist ein Swing State, in den sie hätte gehen sollen und der sie die Wahl kostete. Sie hat ihre Arbeit nicht gemacht, und Sie sehen, dass Joe Biden das Gleiche tut. Es hat den Eindruck, als ob er ohne Wahlkampf antritt. Er redet nicht über Probleme. Die sagen eigentlich nur, dass Trump weg muss, und was ich später mache, sage ich dir, nachdem du mich gewählt hast.

Einen Wahlsieg der Demokraten betrachtet Reade als sehr besorgniserregend. Doch auch für das allgemeine politische sowie gesellschaftliche System findet die Anwältin für häusliche Gewalt scharfe Kritik.

Eine meiner Sorgen ist, ehrlich gesagt, wenn Biden Präsident wird, abgesehen davon, wie abscheulich es ist, zu sehen, dass die Person, die das getan hat was er mir angetan hat, in diese mächtigste Position vorrückt, so befürchte ich auch, dass die Rhetorik, die ich gehört habe, bedeutet, dass wir bis zum Frühjahr mit irgendjemandem im Krieg sein werden. Einer der endlosen Regimekriege wird wieder beginnen. Obwohl ich Trump in vielen Dingen politisch nicht zustimme, habe ich bemerkt, dass wir keinen Krieg hatten und Kriege beendet haben. Er hat jedoch viel zum Militärbudget gegeben und, wie Sie wissen, von Sozialprogrammen und Infrastrukturprogrammen weggenommen.

Vielleicht treten wir in diese gescheiterte Staatsphase des Kapitalismus ein, in der wir diese Kurve erreicht haben, in der wir, fast wie im Römischen Reich, ein bisschen zusammenbrechen. Die Korruption konsumiert sich sozusagen selbst. (…) Es ist schwer zu sagen. Aber eine Sache, vor der ich Angst habe, ist Krieg, und es scheint, als würden die Demokraten in letzter Zeit viel Rhetorik in diese Richtung bringen.

Auf die Frage, ob und für wen Reade bei der kommenden Wahl im November ihre Stimme geben werde, antwortete sie, dass sie dies noch nicht wisse. Sie bezweifelt, dass sie überhaupt wählen gehen wird. Sollte sie dies jedoch tun, dann stimme sie für keinen Kandidaten der beiden Parteien, da sie das bipolare Parteiensystem der USA grundlegend in Frage stellt.>

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