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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

52. Kriminelle auf der Autobahn - die Autobahnkriminalität - das ist Heil Europa

Grausam, was sich da im "vereinten" Europa entwickelt, seit die Balkan-Menschen sich überall verteilen dürfen und ihre Partisanentaktik anwenden...

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino
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Seit der Balkan sein Jugoslawien verloren hat, und seit Rumänien und Bulgarien nicht mehr "kommunistisch" sind, breitet sich in Europa auch eine Autobahnkriminalität aus.


Basler Zeitung
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20.7.2011: Autobahnkriminalität in Heil Europa: Reifenstechertrick - Raub aus Wohnmobilen - "Hilfe" wird "benötigt" - Narkosegasangriff im Wohnmobil

aus: Basler Zeitung online: Autobahn-Kriminalität: "Die Leute werden einfach rausgewinkt"; 20.7.2011;
http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/AutobahnKriminalitaet-Die-Leute-werden-einfach-rausgewinkt/story/25885238

In der Ferienzeit lauern Kriminelle in ganz Europa Autoreisenden auf – mit plumpen Tricks, die aber oft erfolgreich sind. Experten erläutern, wann und wo besondere Vorsicht geboten ist.

Vorsichtstipps für automobile Urlauber

Der ADAC rät Reisenden, die im Auto unterwegs sind, zu zahlreichen Vorsichtmassnahmen:

-- Vorsicht, wenn Sie von Fremden angesprochen werden. Zuweilen handelt es sich um ein Ablenkungsmanöver, damit ein Dieb ungestört ihren Wagen ausrauben kann.

-- Kontrollieren Sie nach jedem Stopp den Reifendruck. Trickdiebe manipulieren ihr Auto manchmal – mit dem Ziel, Sie auf der Autobahn dann zu einem Halt zu zwingen.

-- Campingfahrzeuge sollten nachts komplett geschlossen werden, auch die Fenster. Spezielle Türsicherungen können die Sicherheit erhöhen. Es gibt im Fachhandel sogar Warngerät gegen Narkosegas.

-- Den Zündschlüssel im Wohnmobil sollte man bei Nacht stecken lassen – und den Wagen parken, dass man im Notfall sofort starten kann. Von Parkstützen rät der ADAC deshalb ab.

-- Teure Autoradios oder Musikanlagen locken erfahrungsgemäss Diebe an. Wenn möglich, sollte man sie auf der Reise durch ein günstigeres Gerät ersetzen. Reisegepäck sollte im Kofferraum verstaut werden – nicht auf den Sitzen, wo es gut sichtbar ist.

[Der Reifenstechertrick - Raub aus Wohnmobilen]

Gutgläubige Ferienreisende sind für geübte Diebe, was eine lahmende Gazelle für den Geparden ist: leichte Beute, die mit wenig Aufwand zu erlegen ist – zum Beispiel mit dem Reifenstechertrick, vor dem der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) seine Mitglieder warnt. Die Banden mit dieser Masche zerstechen einfach einen Autoreifen und machen die Fahrer dann auf die «Panne» aufmerksam. Dann bieten sie Hilfe an, um die Opfer abzulenken, während Komplizen Geld und Wertsachen aus dem Fahrzeug stehlen.

«Das kommt seit langem immer wieder vor», sagt Andrea Piechotta vom ADAC gegenüber baz.ch/Newsnetz, «in Italien, Spanien, in skandinavischen und anderen Ländern. Eine geographische Häufung haben wir anhand unserer Informationen aber nicht festgestellt.» Bei anderen Methoden, mit denen Diebe Reisende rupfen, finden sich jedoch manchmal Schwerpunkte. In Schweden beispielsweise wurden vor Jahren mehrere Feriengäste beraubt, die ihre Wohnmobile auf Parkplätzen abgestellt hatten, die nicht überwacht wurden. [Es wird durch offene Fenster Narkosegas eingeleitet und dann alles ausgeraubt].

Vorsicht bei Winkenden am Strassenrand - ["Hilfe" endet in "Geldspenden" oder mit "Kauf" von falschem Schmuck - oder Raub von Portemonnaies und Pässen]

Aktuell scheinen die Autobahnen in Tschechien, besonders rund um Prag, riskant zu sein: Mehrere ADAC-Mitglieder haben laut Piechotta im Frühling von verblüffend simplen Methoden Krimineller berichtet. «Die Leute wurden einfach rausgewunken», sagt sie – zum Beispiel aus fahrenden Autos, unter dem Vorwand, Hilfe zu benötigen. Die Hilfsbereitschaft mancher Reisender endete mit der Nötigung, Geld zu «spenden» oder gefälschten Schmuck zu kaufen, oder mit dem Verschwinden von Portemonnaies und Pässen auf Nimmerwiedersehen.

Ähnliche Vorfälle wurden auch aus Bulgarien und Rumänien gemeldet. «So etwas kommt immer wieder vor», sagt Piechotta, «man sollte deshalb nicht einfach herausfahren, sondern besser mit dem Handy die Polizei verständigen, auch für den Fall, dass die Leute wirklich ein Problem haben.»

Nützliche Ratschläge aus jahrelanger Erfahrung

[Statistiken für die Autobahnkriminalität gibt es nicht!!! - Warngeräte gegen Narkosegas]

Repräsentative Statistiken für ganz Europa existieren derzeit nicht, auch wenn einzelne Versicherungen solche «Schadensfälle» erfassen. Auch der Touring Club Schweiz gibt auf Anfrage keine Informationen heraus, sondern allgemeine Hinweise für Reisende mit Wohnmobilen, Caravans und ähnlichen Gefährten – zum Beispiel, zum Übernachten lieber einen bewachten Campingplatz aufzusuche. Zudem solle man keine Wertsachen im Wohnmobil, Caravan oder Zelt liegen lassen.

Der ADAC rät Autoreisenden in seinen Service-Informationen darüber hinaus, die Türen und Fenster von Campingfahrzeugen möglichst geschlossen zu halten und allenfalls spezielle Türsicherungen zu aktivieren (siehe Infobox). Zudem weist der Verband sogar auf Warngeräte gegen Betäubungsgase hin, die im Fachhandel erhältlich sind. Tatsächlich hatten Medien vom Einsatz von solchen Substanzen bei Diebstählen in mehreren Fällen berichtet, während Fachleute dies allerdings bezweifeln.

Laut Mitarbeiterin Andrea Piechotta müsssen Autoreisende gleichwohl nicht in Panik verfallen, sollten aber mit einer gesunden Portion Vorsicht auf die Reise gehen. Dazu zählt für sie auch Skepsis gegenüber allzu hilfsbereiten Zeitgenossen. Auch wenn es natürlich echte Helfer gebe, rät sie für den Fall von Redeschwällen von Unbekannten, weiterhin genau auf Geldtasche und Wertsachen zu achten. (baz.ch/Newsnetz)>

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