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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

48. Die Kupferdiebe etc.

Es gibt immer mehr Kupferdiebe, je höher der Kupferpreis liegt, und sie klauen das Kupfer überall... - und auch Eisenbahnschienen sind nicht mehr sicher

Meldungen

von Michael Palomino (2010)
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Zusammenfassung
Sachensucher sein ist ein kindlicher Trieb. Lumpensammler sein ist der Beruf in "Entwicklungsländern", wo es keine Recyclingsysteme gibt. Da wird auch viel Metall abgegeben. Kupferdieb zu sein ist die Kombination von Sachensucher und Händler, je nachdem, wo der Preis für Kupfer gerade liegt. Und je mehr auf der Welt gebaut wird, desto höher liegt der Kupferpreis, und desto mehr Kupferdiebe gibt es. Die Kupferdiebe stellen z.T. auch schwere Schäden an.

Die Bosse der Industrie sind bis heute nicht oder kaum fähig, auf die Welle des Kupferdiebstahls zu reagieren. Es gibt kaum Überwachung der Kupfersachen auf der Welt, keine Kameras, keine Sensoren, keine Security, nichts. Die Bosse wollen es einfach nicht wahrhaben, dass sie ihre Kupfersachen lückenlos überwachen müssen. Kupferdiebe werden immer nur "zufällig" geschnappt, wenn ein Bewohner eine Beobachtung meldet. Die Firmenbosse schlafen lieber, wie wenn alles in Ordnung wäre, weil keine Lohnkürzung stattfindet, wenn Kupfer geklaut wird. Die Kupferdiebe der Kupfer-Mafia freut's: Sie verkleiden sich als Arbeiter und transportieren tonnenweise das Kupfer weg. Die sind soooo blöööööd, diese Firmenbosse, die lassen sich einfach beklauen, und der Schaden wird den Kunden überwälzt, oder die Bosse denken vielleicht, eine Überwachung würde mehr kosten als der Schaden durch den Diebstahl.

Wann denken die Firmenbosse und Lagerleiter endlich um und
installieren Sensoren und Alarmanlagen? Das kostet heute wirklich nicht mehr viel. Aber die Firmenbosse schlafen lieber weiter und lassen sich beklauen...

Michael Palomino, 29.8.2010

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20 minuten
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Luterbach (Kanton Solothurn) 28.6.2010: <700 Kilo Kupfer aus Lager gestohlen> - Schaden: 6500 Franken

aus: 20 minuten online; 28.6.2010; http://www.20min.ch/news/mittelland/story/21715946

<Unbekannte Einbrecher haben am Wochenende aus einem Lagerschopf einer Firma im solothurnischen Luterbach 700 Kilogramm Kupfer im Wert von 6500 Franken gestohlen. Möglicherweise transportierten sie ihre Beute mit einem gestohlenen Lieferwagen ab.

Die Einbrecher brachten das Kupferkabel mit einem im Lager vorgefundenen Anhänger zum Lieferwagen, wie die Solothurner Kantonspolizei mitteilte. Sie hatten zuvor einen Abgrenzungszaun durchtrennt und die Tür des Schopfs aufgebrochen.

Beim Zaun luden sie das Kupfer möglicherweise auf einen gestohlenen Lieferwagen um. Das Fahrzeug wurde ebenfalls zwischen Samstag und Montag in Bellach SO einer Autogarage gestohlen.

(sda)>


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20 minuten
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Biel 19.7.2010: Kupferklau aus einem Lokomotivdepot - Schaden: über 20.000 Franken

aus: 20 minuten online: Biel: Grössere Menge Kupfer geklaut; 19.7.2010; http://www.20min.ch/news/bern/story/26388122

<In der Stadt Biel haben Kupferdiebe gleich doppelt zugeschlagen: Sie durchtrennten zwischen Freitag und gestern den Maschendrahtzaun beim SBB-Lokomotivdepot an der Brüggstrasse und liessen aus einem Montagewagen Kupfer- und Bronzeteile mitlaufen.

Gestern meldete eine Reparaturwerkstätte am Längfeldweg zudem, dass ihr mehrere Meter Kupferkabel abhanden gekommen seien. Die Deliktsumme beträgt total über 20 000 Fr.>

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20 minuten
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St. Galler Rheintal 10.8.2010: Schweizer Kupferdieb stahl systematisch Dachrinnen und Blumengefässe aus Kupfer - und raubte auch Bijouterien aus - Schaden: über 10.000 Franken

aus: 20 minuten online: Kupferdiebstahl: St. Galler Polizei schnappt Kupferdieb; 10.8.2010;
http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/17580983

<Ein Serie von 28 Kupferdiebstählen im St. Galler Rheintal scheint geklärt: Die Kantonspolizei hat einen mutmasslichen Kupferdieb gefasst. Der 26-jährige Täter soll auch in Bijouterien zugelangt haben.

Der 26-jährige Schweizer hat eine Serie von Kupferdiebstählen in den Gemeinden Au, Heerbrugg, Widnau und Balgach gestanden. Insgesamt werden ihm 28 Kupferdiebstähle, sechs Diebstähle und einem Diebstahlversuch in einer Bijouterie angelastet.

Der Mann demontierte jeweils Kupfer-Dachrinnen oder stahl Blumengefässe aus Kupfer. Zudem wurden dem Schweizer Diebstähle in Bijouterien in Buchs, Altstätten, Marbach, Rorschach und St. Gallen nachgewiesen. Der Deliktsbetrag dürfte 10 000 Franken übersteigen.

(sda)>

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20 minuten
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Dornach (Kanton Solothurn) 25.8.2010: <Messing und Kupfer geklaut> - Schaden: mehrere 10.000 Franken

aus: 20 minuten online; 25.8.2010; http://www.20min.ch/news/basel/story/21500945

<Unbekannte haben zwischen Sonntag und Dienstagmorgen vom Areal der Firma Swissmetal in Dornach mehrere Messing- und Kupferrollen gestohlen.

Laut Polizeiangaben von gestern schnitten die Täter ein Loch in den Maschendrahtzaun und konnten so auf das Areal gelangen. Anschliessend wurden mehrere Messing- und Kupferrollen à rund 130 kg im Gesamtwert von mehreren zehntausend Franken weggeschafft.

(20 Minuten)>

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n-tv online,
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Bulgarien 23.8.2010: Balkan-Partisanen in Bulgarien klauen Kupferkabel und kappen das Internet-Kabel zwischen Europa und Asien

Diebe klauen Kupfer, auch wenn es unterirdisch verlegt ist. Scheinbar muss man alles, was aus Kupfer ist, mit Sensoren überwachen, damit die Partisanen aus dem Balkan - dieses Mal aus Bulgarien - endlich auf konstruktivere Gedanken kommen. Aber lesen Sie selbst:

aus: n-tv online: Panorama: Stille zwischen Deutschland und Asien: Diebe kappen Web-Verbindung; 23.8.2010;
http://www.n-tv.de/panorama/Diebe-kappen-Web-Verbindung-article1332351.html

"Kupferschrott verkauft sich gut - nicht nur in Deutschland. Jetzt stehlen bulgarische Schrotthändler die begehrten Kabel direkt aus dem Boden und kappen dabei eine Glasfaserverbindung zwischen Europa und Asien. Der Schaden ist immens.
  
Modell eines abhörsicheren Glasfaserkabels.

Ein Trio bulgarischer Schrotthändler hat eine zentrale Internet-Verbindung zwischen Deutschland und Asien gekappt. Der Datenstrom sei in der Nacht vom vergangenen Mittwoch auf Donnerstag für zehn Stunden unterbrochen gewesen, teilte das bulgarische Innenministerium in Sofia mit. Die drei Männer hatten demnach in der Stadt Jambol im Südosten des Landes im Boden nach Metallkabeln gegraben, um diese weiterzuverkaufen.

Dabei durchtrennten sie ein Glasfaserkabel, das unter anderem für die Übermittlung von Bankdaten zwischen Deutschland und Asien genutzt wird. Die drei Männer seien inzwischen festgenommen worden. Der Schaden beläuft sich auf rund 900.000 Euro.

Der Diebstahl der Metallkabel von Telefonanbietern, Eisenbahnen oder Stromanbietern ist in Bulgarien weit verbreitet. Meist stecken Schrotthändler hinter den Delikten. Die Regierung in Sofia versucht, den um sich greifenden Diebstahl mit einer schärferen Regulierung der Schrotthändler-Branche zu bekämpfen.

AFP>

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20 minuten
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Luterbach (Kanton Solothurn) 29.8.2010: <Diebe klauen drei Tonnen Kupfer> - Schaden: mehrere 10.000 Franken

aus: 20 minuten online; 29.8.2010; http://www.20min.ch/news/mittelland/story/Diebe-klauen-drei-Tonnen-Kupfer-31369921

<Unbekannte haben in der Nacht auf Samstag eine grosse Menge Kupfer aus einer Lagerhalle in Luterbach gestohlen. Der Wert des gestohlenen Kupfers beläuft sich auf mehrere 10 000 Franken

Die Täter drangen in die Lagerhalle des Energieversorgers AEK an der Jurastrasse ein, wie die Kantonspolizei Solothurn am Sonntag mitteilte. Sie nahmen Flachstangen und Rundkupfer in verschiedenen Grössen und Längen mit - insgesamt drei Tonnen. Zum Abtransport setzten die Täter vermutlich ein grösseres Fahrzeug ein.

Der Kupferpreis ist seit 2005 stark angestiegen - seither langen Diebe immer öfter zu. Schon Züge mussten stehenbleiben, weil Diebe die kupferhaltigen Fahrleitungen abmontiert hatten. Momentan kostet Kupfer rund 7500 Dollar die Tonne.

(ast/sda)>

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Spiegel
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Norddeutschland 7.12.2010: Kupfer-Erdungskabel von der Bahnstrecke zwischen Bremen und Osnabrück geklaut

aus: Spiegel online: IC-Strecke: Metalldiebe bescheren Bahnfahrern Verspätungen; 7.12.2010;
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,733325,00.html

<Diebe haben ein Intercity-Strecke im Norden Deutschlands lahm gelegt. Zwischen Bremen und Osnabrück stahlen sie Kabel von Oberleitungsmasten - für die Bahnpassagiere bedeutet das einstündige Verspätungen und Schienenersatzverkehr.

Bremen - Metalldiebe haben die Bahnstrecke von Bremen nach Osnabrück am Dienstagvormittag still gelegt. Unbekannte hätten zwischen Kirchweyhe und Sagehorn Erdungskabel von Oberleitungsmasten abmontiert, teilte die Deutsche Bahn mit. Techniker seien ausgerückt, um den Schaden zu reparieren.

Intercity-Züge zwischen Hamburg und dem Ruhrgebiet werden während der mehrstündigen Sperrung über Verden umgeleitet und verzögern sich um etwa eine Stunde. Für Regionalreisende pendeln Busse zwischen Bremen und Syke.

abl/dpa>

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Spiegel
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8.2.2011: Kupferklau bei der SNCF im grossen Stil lässt Signalanlagen stillstehen

Es ist eigenartig, wie naiv die Eisenbahngesellschaften sind. Sie lassen ihre Einrichtungen nicht bewachen, und Diebe haben leichtes Spiel. Die Globalisierung mit immer höheren Kupferpreisen führt sich selber ad absurdum.

aus: Spiegel online: Ausfall von Signalanlagen: Kabeldiebe behindern internatinoalen Zugverkehr; 8.2.2011;
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,744220,00.html

<Bei der französischen Bahn haben Metallklauer im großen Stil Kabel und Glasfaserleitungen abmontiert. Zahlreiche Hochgeschwindigkeitszüge haben daher Verspätungen, darunter auch Verbindungen nach Deutschland,

Paris - Kabeldiebe haben den internationalen Bahnverkehr zwischen Frankreich, Deutschland, Belgien und England durcheinandergebracht. Die Täter stahlen am frühen Dienstagmorgen im großen Stil wichtige Kabel und Glasfaserleitungen. Dadurch sei ein Teil der Signalanlagen lahmgelegt worden, teilte die französische Bahngesellschaft SNCF mit.

Betroffen waren zahlreiche Hochgeschwindigkeitszüge mit dem Start- oder Zielbahnhof Paris Nord, darunter auch mindestens ein Thalys-Zug in Richtung Köln. Die französische Bahn rechnete den ganzen Vormittag über mit Behinderungen des Verkehrs und Verspätungen.

Hintergrund des Kabeldiebstahls sind vermutlich die gestiegenen Preise für Buntmetall. Für eine Tonne Kupfer werden auf dem Weltmarkt mittlerweile rund 10.000 Dollar (7300 Euro) gezahlt.

In Deutschland waren im vergangenen Jahr nach Bahnangaben mehr als 8500 Züge von Verspätungen oder Umleitungen betroffen, die durch den Diebstahl von Leitungskabeln oder Halteseilen von Strommasten verursacht wurden. Im Vorjahr waren es nur rund 3000 Züge, es kamen auch dreimal so viele Verspätungsminuten zusammen. Die Schäden stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent. Sie liegen bei einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag. In Frankreich hat sich die Zahl der Metalldiebstähle von 2009 auf 2010 verdoppelt.

abl/dpa>


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Spiegel online, Logo

Düren (Nordrhein-Westfalen, Deutschland) 21.5.2011: Kabelklau am Bahnhof bewirkt Stillstand zwischen Köln, Aachen und Mönchengladbach

aus: Spiegel online: Nordrhein-Westfalen: Zugverkehr nach Kabelklau zusammengebrochen; 21.5.2011;
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,763800,00.html

<Ein Diebstahl am Bahnhof Düren in der Eifel hat durchschlagende Wirkung: Die Täter ließen in der Nacht Signal- und Kommunikationskabel mitgehen. Zeitweise herrschte deshalb auf den Strecken nach Köln Chaos, ein Dutzend Züge fiel komplett aus.

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Köln - Kabeldiebe haben den Zugverkehr auf den Bahnstrecken Aachen-Köln und Köln-Mönchengladbach zeitweise vollständig zum Erliegen gebracht. Wie die Bahnpolizei am Freitag in Köln mitteilte, konnten von Donnerstagnachmittag bis in die Nacht zum Freitag auf beiden Strecken keine Züge mehr verkehren.

Die unbekannten Täter hatten demnach am Bahnhof Düren Signal- und Kommunikationskabel durchtrennt und gestohlen. Den Angaben zufolge fielen zwölf Züge komplett und 76 teilweise aus, 103 Züge hatten insgesamt mehr als 61 Stunden Verspätung, 35 Züge wurden umgeleitet. Reisende mussten in Busse umsteigen.

abl/AFP>


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Basler
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Genf 2.6.2011: Diebe stehlen Kupferteile von einer Baustelle - die 4 Rumänen sind festgenommen

aus: Basler Zeitung online: Wachmann liefert sich Verfolgungsjagd mit Kupferdieben; 2.6.2011;
http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Wachmann-liefert-sich-Verfolgungsjagd-mit-Kupferdieben-/story/28611247

<Der Angestellte einer Sicherheitsfirma entdeckte in Genf vier Männer, die Material von einer Baustelle stahlen. Er verfolgte die Verdächtigen mit dem Auto durch die Stadt.

In Genf entdeckte ein Angestellter einer privaten Sicherheitsfirma heute Nachmittag vier Personen, die sich in einem Auto mit französischem Kennzeichen von einer Baustelle davonmachten. Sie hatten dort Bauteile gestohlen, vor allem solche aus Kupfer.

Der Sicherheitsangestellte nahm in seinem Firmenauto die Verfolgung auf und rief per Funk die Polizei. In einem Genfer Innenstadtquartier sahen sich die Flüchtigen plötzlich einem weiteren Fahrzeug derselben Sicherheitsfirma gegenüber. Sie rammten dieses.

Angesichts der Gefahr feuerte der Wachmann im gerammten Fahrzeug seine Waffe ab, wie die Kantonspolizei Genf mitteilte. Die unverletzten Verdächtigen machten sich zu Fuss davon. Die Polizei konnte sie schliesslich festnehmen. Bei den Dieben handelt sich um vier Rumänen.

(kpn/sda)>

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Und nun kommt eine Meldung, die wieder auf kriminelle Balkanesen hinweist:

Basler
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Eisenbahnschienen und Metallteile 11.7.2011: Die Deutsche Bahn will ihre Schienen mit einem Zahlencode sichern - wie eine DNA

aus: Basler Zeitung online: Mit einem Zahlencode gegen den Metallklau; 11.7.2011;
http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Mit-einem-Zahlencode-gegen-den-Metallklau-/story/29844984

<Wegen des Anstiegs der Rohstoffpreise sind die Schienen der Deutschen Bahn zum begehrten Diebesgut geworden. Mit einer speziellen Massnahme soll den Gaunern das Handwerk gelegt werden.

Es war 2009, als Metalldiebe erstmals eine Strecke der Deutschen Bahn für gut 24 Stunden lahmlegten. Die Unbekannten hatten in der Nähe von Berlin-Schönefeld Verankerungsteile von Oberleitungsmasten gestohlen.

Nachdem sich daraufhin der Stromabnehmer einer Lokomotive in der Oberleitung verfangen hatte, kam es zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen, wie «Süddeutsche online» damals berichtete.

Erheblicher Materialschaden

Seit Rohstoffpreise aufgrund des weltweiten Wirtschaftsaufschwungs stetig in die Höhe geschnellt sind, wird der Deutschen Bahn immer öfters Buntmetall gestohlen. Und dies im grossen Stil: Seit 2009 hat sich die Zahl der Diebstähle verdoppelt.

Die Bahn gehe mittlerweile von einem jährlichen Materialschaden von umgerechnet fast zwölf Millionen Franken aus. Wie die Zeitung hervorhebt, wird längst nicht mehr nur auf Baustellen geklaut, sondern von Bahnanlagen, welche sich längst im Betrieb befinden. Die Beute werde meist über die Grenze verschoben, offenbar gerne nach Osteuropa.

Unsichtbarer Zahlencode

Einfach so hinnehmen will das Unternehmen dies nicht mehr. Als eine der weltweit ersten Eisenbahnen führt die DB deshalb eine neue Technik ein, welche zur Überführung der Diebe beitragen soll.

In einem teuren Verfahren sollen laut «Süddeutsche online» in Zukunft Kupfer, Aluminium und andere besonders gefragte Metalle mit einem Zahlencode versehen werden. Da dieser nur unter einem speziellen Licht lesbar wird, wissen die Diebe nicht, ob sie gerade markierte Teile entwenden.

Wie eine künstliche DNA

Das Verfahren funktioniere wie die chemische Markierung von Geldscheinen, mithilfe derer beispielsweise Erpresser überführt werden können, berichtet die Zeitung weiter. Es erinnere auch an den genetischen Fingerabdruck. Bekanntlich lassen sich mit DNA-Spuren aus Hautpartikeln oder Haaren noch Jahre später Täter überführen.

So hofft auch die Deutsche Bahn auf einen schnellen Erfolg der neuen Technik. Gemäss «Süddeutsche online» will das Unternehmen mit dem Zahlencode Diebesbanden, Hehlern und Hintermännern auf die Schliche kommen.

Mit der künstlichen DNA liesse sich bei verdächtigen Metallen auch nach längerer Zeit feststellen, von welcher Baustelle oder aus welchem Teil des Schienennetzes das Material stammte, berichtet die Zeitung weiter. Der Zahlencode ermögliche es ebenfalls der Polizei und dem Zoll, Diebesgut bei Kontrollen sofort zu erkennen.

Rechnung für Folgekosten

Das Verfahren soll die Aufklärungsquote bei Diebstählen dieser Art deutlich steigern, meint die Bahn gegenüber der «Süddeutschen online». Bei 2500 im vergangenen Jahr registrierten Metalldiebstählen wurden die Täter lediglich in einem Fünftel der Fälle gefasst.

Den Dieben stellte die Deutsche Bahn nicht nur den Wert des entwendeten Metalls in Rechnung, sondern auch die Folgekosten, welche durch Zugverspätungen entstanden. (kpn)>

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20 minuten
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22.7.2011: <Schweres Gepäck: Kupferdiebe bei Billetkontrolle verhaftet> - 3 Rumänen "finden" 140 kg Kupferdraht

aus: 20 minuten online; 22.7.2011;
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Kupferdiebe-bei-Billetkontrolle-verhaftet-21801533


<Die Kantonspolizei Zürich hat in Hinwil drei Rumänen verhaftet, die mit 140 Kilogramm Kupferdraht im Gepäck im VBZ-Bus reisten. Woher das Kupfer stammt, ist unklar.

Bei einer Billetkontrolle in einem Bus hat die Zürcher Kantonspolizei am Freitag in Hinwil drei mutmassliche Kupferdiebe verhaftet. Sie führten die rund 140 Kilogramm Kupferdraht im Wert von rund 1000 Franken in mehreren Rucksäcken und Taschen mit sich.

Woher das Metall stammt, ist noch unklar, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Eigentlich wollten die Polizisten den Zürcher Verkehrsverbund bei der Jagd auf Schwarzfahrer unterstützen. Doch bei einer Kontrolle um 10.30 Uhr fielen den Ermittlern die 27, 39 und 42 Jahre alten Männer und ihr schweres Gepäck auf.

Wegen des dringenden Verdachts des Diebstahls wurden die drei Rumänen verhaftet. Sie hielten sich als Touristen in der Schweiz auf. Bei der Befragung machten sie unterschiedliche Angaben zur Herkunft des mutmasslichen Diebesguts. Zwei von ihnen gaben an, es gefunden zu haben. Nun klärt die Kantonspolizei ab, woher der Kupferdraht stammt.

(sda)>

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Tagesanzeiger
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Wallisellen (Kanton Zürich) 7.9.2011: <Kupfer im Wert von 25.000 Franken gestohlen> - 2,5 Tonnen-Kabeltrommel aus einem eingezäunten Lager

aus: Tagesanzeiger online; 7.9.2011;
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Kupfer-im-Wert-von-25000-Franken-gestohlen/story/31763739

<Unbekannte haben am Dienstag aus einem Lager in Wallisellen Metall gestohlen, wie die Zürcher Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte.

Zwischen 15 und 22 Uhr brachen die Diebe in ein eingezäuntes Lager ein. Dort stahlen sie eine 2,5 Tonnen schwere Kabeltrommel. Für den Abtransport benötigten sie ein grösseres Fahrzeug. Das Metall hat einen Wert von 25'000 Franken. (ep/sda)>

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20 minuten
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24.9.2011: 15 Tonnen Kupfer geklaut, aber: <Missgeschick: Kupferdiebe klauen KLW - und bleiben stecken>

aus: 20 minuten online; 24.9.2011;
http://www.20min.ch/news/mittelland/story/Kupferdiebe-klauen-LKW---und-bleiben-stecken-31467447

<15 Tonnen Kupfer haben Diebe in der Nacht auf Samstag in Kaiseraugst AG gestohlen - und den Lastwagen gleich mit. Dumm nur: Auf der Flucht vor der Polizei blieben sie auf einem Bahngeleise stecken.

Der Einbruch wurde am frühen Morgen der Polizei gemeldet: Diebe hätten in der Nacht auf Samstag in Kaiseraugst AG eine Mulde mit Kupfer gestohlen. Abtransportiert haben sie die Mulde gleich mit dem LKW des bestohlenen Unternehmens. In der Mulde befanden sich Kupferplatten mit einem Gewicht von rund 15 Tonnen, wie die Kantonspolizei Aargau gegenüber 20 Minuten Online bestätigt. Das entspricht aktuell einem Wert von fast 106 000 Franken.

Die Polizei informierte sämtliche Patrouillen und das Grenzwachtkorps. Auf der A3 fiel einem Grenzwächter auf der Heimfahrt der gesuchte Lastwagen auf, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilte.

Ein Täter verhaftet, einem weiteren gelingt die Flucht

Als die Diebe merkten, dass sie entdeckt worden waren, ergriffen sie mit dem Lastwagen die Flucht und verliessen die Autobahn Richtung Industriequartier Hardwald in Kaisten AG. Dort blieb ihr Fahrzeug auf dem Bahngeleise stecken. Die Polizei konnte einen mutmasslichen Täter festnehmen. Einem weiteren gelang die Flucht.

Wegen der blockierten Geleise musste die SBB bis kurz vor 8 Uhr morgens Bahnersatzbusse auf der Strecke zwischen Laufenburg und Stein-Säckingen AG einsetzen.

(jam/sda) >


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Welt online,
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17.11.2011: Kupferklau in Deutschland - die Raubzüge des Mittelalters kommen zurück: Kabel, Stromleitungen bei Bahnlinien und Windkraftanlagen, Kunstwerke, Büsten, Friedhofstore, Grabkreuze, Grabschmuck, Kupferbleche, Dachrinnen, Fallrohre - und die Schrotthändler schweigen - Gegenwehr mit Nachtsichtgeräten, Hubschraubern und Alarmanlagen - und es kommt die Plastikrinne

aus: Welt online: Bundesweite Raubzüge: Der bizarre Kupferklau in Deutschland; 17.11.2011;
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13721789/Der-bizarre-Kupferklau-in-Deutschland.html

<Autor: Jörg Niendorf

Nicht nur die Bahn leidet unter grassierendem Buntmetalldiebstahl, auch Kunstwerke, Grabkreuze und Regenrinnen verschwinden über Nacht. Denn Altmetall bringt bares Geld.

Mittlerweile machen sie auch vor Windrädern nicht mehr Halt. Oft reißen die Diebe aus Trafohäuschen die Kupferkabel heraus, genauso wie von Bahnanlagen. Oder sie plündern Friedhöfe, decken Kirchendächer ab, sägen Skulpturen einfach so vom Sockel.

Pro Kilo Kupferreste gibt es beim Schrotthändler bis zu fünf Euro – für viele Metalldiebe ein einträgliches Geschäft

Immer bizarrer wird der Kupferklau in Deutschland. Soeben hat die Deutsche Bahn bekannt gegeben, dass es allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres bundesweit fast 2200 Fälle gab, bei denen Kabel von Oberleitungsmasten und Signalanlagen abmontiert wurden. Ein Drittel mehr als im Vorjahr.

Gerade in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Raubzüge drastisch angestiegen. Der Grund sei die Grenznähe, sagte eine Bahnsprecherin. Meist verschwindet die Beute sofort in Richtung Osteuropa. Professionelle Kabelräuber rücken mit dem Gabelstapler an, Gelegenheitstäter dagegen mit dem Akku-Trennschleifer.

In manchen Gegenden gehört der Metallklau mittlerweile zum Alltag. Pro Kilo Kupferreste gibt es beim Schrotthändler bis zu fünf Euro. Auf dem Weltmarkt ist der Preis pro Tonne in den letzten zwei Jahren rasant gestiegen. Derzeit liegt er bei 7000 Euro, das ist dann das begehrteste, sortenreine Millberry-Kupfer.

Am ehesten ist das zu finden in Kabelsträngen am Bahndamm oder im Windpark. Das Buntmetall Kupfer zählt zu den besten Stromleitern überhaupt, die Elektroindustrie ist weltweit darauf angewiesen. Daher wird auch Recyclingkupfer gut bezahlt – selbst Plastiken sind interessant, wenn sie eingeschmolzen werden.

Büsten von Alfred Döblin und dem Gewerkschafter Hans Böckler verschwanden über Nacht in Berlin, gnadenlos weggeflext. In Bogensee bei Berlin transportierten Diebe eine 500-Kilo-DDR-Plastik ab, in Rostock und Ostwestfalen kamen ebenso Bronzen von öffentlichen Plätzen abhanden.

In Hamburg musste eine Eurydike-Plastik dran glauben, sie wurde mit Gewalt ihrem geliebten Orpheus entrissen.

"Es gibt keine Grenzen und keinen Respekt mehr"

Eine Kunstraubserie zieht sich durchs Land, bei der es gar nicht um die Kunst geht. Um hohe Werte ebenso nicht. Allenfalls ein paar Hundert Euro gibt es für die geschmolzenen Klumpen. Manchmal sind Büsten aus Legierungen und gar nicht aus reinem Kupfer.

Nicht einmal vor Friedhofstoren schrecken die Diebe zurück, beklagt Olaf Ihlefeldt, Verwalter des Südwestkirchhofs Stahnsdorf, gleich an Berlins Stadtgrenze gelegen. In jüngster Zeit kamen von dem Waldfriedhof Grabkreuze, kupferne Zierbleche und Bronzetafeln weg.

„Es gibt keine Grenzen und keinen Respekt mehr“, sagt Ihlefeldt. Sogar die Kupferabdeckung eines Christusreliefs verschwand, kaum dass das Werk nach seiner Restaurierung wieder stand. Immerhin wurden die Diebe gefasst, alles ist wieder vollständig.

Einmal, sagt Ihlefeldt, habe ihm ein Schrotthändler Grabschmuck vorbeigebracht, den er angekauft hatte. Bevor er ihn zersägte, plagten den Mann Gewissensbisse. Doch das war die Ausnahme.

Aufsehen erregten vor Kurzem auch die Diebstähle vom Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee. Gleichzeitig mussten alle Verantwortlichen resignierend zur Kenntnis nehmen, dass man wohl kaum etwas ausrichten kann. Zu verwunschen und unübersichtlich ist ein solcher Friedhof.

„Eine Seuche geht um“, heißt es drastisch unter Verwaltern. In Hamburg wurden vom Ohlsdorfer Zentralfriedhof, dem größten des Landes, Büsten und Kreuze gestohlen. In Ihringen am Kaiserstuhl wurden von der Mauer des jüdischen Friedhofs 90 Meter Kupferbleche mitgenommen.

"Viele scheinen sich so den Lebensunterhalt zu verdienen"

Überall listen die Polizeiberichte jede Woche ähnliche Fälle auf. Im Rheinland und Ruhrgebiet verschwinden von Baustellen ganze Kabeltrommeln, in Klärwerken fehlen Abdeckungen der Bassins. Manchmal müssen sogar Schrottplätze Verluste melden, wenn ihnen ein Container mit Kupferresten vom Hof geklaut wurde.

Im Nordosten Deutschlands wiederum häufen sich derzeit die Diebstähle an Windkraftanlagen und im gesamten Osten die Plünderungen an Bahnstrecken. An der Regionalbahnlinie von Berlin in den Spreewald wurden während einer Bauphase so viele Kabel geklaut, dass die Bundespolizei schließlich mit Nachtsichtgeräten und Hubschraubern im Einsatz war, um sie zu schützen.

„Viele scheinen sich so den Lebensunterhalt zu verdienen“, sagt Marcel Wita von der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien, einer Gegend in Ostsachsen, die seit Monaten stark gebeutelt ist. An kleinen Dorfkirchen reißen Diebe Dachrinnen ab, genauso an Eigenheimen und Lauben.

Eine Soko „Metall“ spricht seit acht Monaten auch Schrotthändler auf deutscher und polnischer Seite an. Sie sollen Verdächtige melden, die mit einer Wanne voll plattgeklopfter Dachrinnen auftauchen. Die Resonanz ist dürftig.

Mehr Erfolg hat da schon eine simple Alarmanlage. Die brachten die Polizei und der Pfarrer im brandenburgischen Guben an der Kirche des Guten Hirten an. Systematisch hatten Diebe zuvor Regenrinnen und Fallrohre abgerissen, der Jugendstilbau hatte sehr viele. Nun wirkt die elektronische Abschreckung.

Und außerdem sind alle Rinnen, die ersetzt werden mussten, ohnehin aus Kostengründen nur noch aus Plastik.>

Kommentar

Das Mittelalter kommt zurück. Am Ende ist alles wieder aus Holz und Plastik. Wer die Umstände kennt, wie das Kupfer gewonnen wird (Umweltverseuchung durch Kupferminen), der stellt automatisch um.

Michael Palomino, 17.11.2011

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Der
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Wien 27.11.2011: Versuchter Kupferkabelklau in der U-Bahn von Wien endet mit Brand und Flucht

aus: Der Standard online: U4 Heiligenstadt gesperrt: Kupferdieb versuchte Starkstromkabel neben U-Bahn zu stehlen; 27.11.2011;
http://derstandard.at/1319183905554/U4-Heiligenstadt-gesperrt-Kupferdieb-versuchte-Starkstromkabel-neben-U-Bahn-zu-stehlen

<Unbekannter löste Brand bei U4 aus - Linie unterbrochen.

Wien - Ein kurioser Diebstahlsversuch hat am Samstag die Wiener Polizei beschäftigt: Ein Unbekannter hat bei der Gunoldstraße in Döbling Starkstromkabel bei der U4 mit einer Säge durchschnitten. Offenbar hat es sich um einen Kupferdieb gehandelt, der gegen 16.20 Uhr die Leitungen ansägte. Sehr wahrscheinlich dürfte sich der Unbekannte aber schwer verletzt haben: Es kam zu einem Brand, die U-Bahn musste zwischen den Stationen Spittelau und Heiligenstadt unterbrochen werden. Der Täter flüchtete.

Mit einer Kabelschere hatte der Täter mehrere Kabelstränge zusammengehalten. Anschließend versuchte er, die Kupferkabel mit einer Eisensäge durchzusägen. Weitere Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Die U4 fuhr erst um 21.15 Uhr wieder nach Heiligenstadt. (APA)>

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Der
                  Standard online, Logo

Wien 28.11.2011: <Linie U6: Hunderte Meter Kupferkabel aus Wiener U-Bahn gestohlen> - Aluminiumkabel statt Kupferkabel beugt dem Kupferklau vor

aus: Der Standard online; 28.11.2011;
http://derstandard.at/1319183905554/Linie-U6-Hunderte-Meter-Kupferkabel-aus-Wiener-U-Bahn-gestohlen

<Am Samstag wurde bereits versucht, Starkstromkabel neben der U4 zu stehlen

Wien - Auf U-Bahn-Stationen hatten es Kupferdiebe am Wochenende in Wien abgesehen. Nach einem gescheiterten Versuch, am Samstag ein Starkstromkabel der U4 zu stehlen, war am Sonntag die U6 das Ziel der Diebe. Unbekannte entwendeten mehrere hundert Meter Kupferkabel und verursachten damit hohen Sachschaden. Ob es sich um dieselben Täter handelt, konnte die Polizei am Montag noch nicht sagen

Der Diebstahl der Erdungskabel im Bereich der Station Alt Erlaa wurde am frühen Nachmittag entdeckt. "Entwendet wurden die Kabel auf einem Abschnitt von 2,5 Kilometern, bei dem wir gerade Arbeiten durchführen und die Kupfer- gegen Aluminiumkabel austauschen", sagte Answer Lang, Pressesprecher der Wiener Linien. Die Schadenssumme betrage "Tausende Euro".

Kabel bei U4 durchgeschnitten

Am Samstag hat ein Unbekannter bei der Gunoldstraße in Döbling Starkstromkabel an der U4 mit einer Säge durchschnitten. Offenbar hat es sich um einen Kupferdieb gehandelt, der gegen 16.20 Uhr die Leitungen ansägte. Sehr wahrscheinlich dürfte sich der Unbekannte aber schwer verletzt haben: Es kam zu einem Brand, die U-Bahn musste zwischen den Stationen Spittelau und Heiligenstadt unterbrochen werden. Der Täter flüchtete.

Mit einer Kabelschere hatte der Täter mehrere Kabelstränge zusammengehalten. Anschließend versuchte er, die Kupferkabel mit einer Eisensäge durchzusägen. Weitere Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Die U4 fuhr erst um 21.15 Uhr wieder nach Heiligenstadt.

Kabel ersetzt

Um derartige Kupferdiebstähle vorzubeugen, tauschen die Wiener Linien verstärkt diese Kabel gegen Aluminiumkabel aus. Der Großteil auf der Linie U6 ist bereits ersetzt worden. "Auf zwei Streckenabschnitten wird noch daran gearbeitet", erklärte Lang.

Im Jahr 2010 entstand den Wiener Linien durch Kupferdiebstahl ein Schaden von 250.000 Euro. "Heuer rechnen wir mit einer geringeren Summe, da die Kabel getauscht und dadurch Diebstählen vorgebeugt wird", sagte Lang. (APA)>


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Chancos peruanos roban sin fin, también cables:

Peruanische Schweine rauben ohne Ende, auch Kabel:


La
                          Voz de Ica online, Logo

Provincia de Ica (Perú) 15/12/2011: Robo en masas por bandas de choros organizados peruanos


Provinz Ica (Peru) 15.12.2011: Massenweise Kabelraub durch organisierte, peruanische Diebesbanden

de: La Voz de Ica online: Robo de cables ocasionan sobrecargas eléctricas (Kabelraub verursacht Überspannung bei der Stromversorgung); 15.12.2011; http://www.prensaescrita.com/adiario.php?codigo=AME&pagina=http://www.lavozdeica.com

<Robo de cables ocasionan sobrecargas eléctricas

Ica.- Las diferentes sobrecargas eléctricas que se han venido registrando en diversas partes de la región se deberían a los atentados que ha sufrido la empresa Electro Dunas.

Es así que últimamente se ha visto perjudicada con una tremenda sobrecarga eléctrica que se registró en la Urb. La Palma Grande.

Producto del robo de cables, más de 100 familias se vieron en problemas con sus respectivos artefactos, como refrigeradoras, equipos de sonido, computadoras y microondas, explica Electro Dunas.

Según las estadísticas periodísticas y policiales, los distritos de Santiago, Parcona. Subtanjalla y Ocucaje de la provincia de Ica, son los más perjudicados. Mientras que en Pisco, los distritos de San Clemente, San Andrés y Paracas se ven constantemente violentados por estas bandas organizadas de los llamados "chatarreros" o recicladores.

En las provincias de Pisco y Chincha en más de una oportunidad se han intervenido estos lugares, lográndose incautar varias toneladas de cable eléctrico y de telefonía. Lamentablemente, las autoridades judiciales no sancionan de acuerdo a ley. Asimismo, en Ica, en la Av. Siete y Prolongacion Grau, la situación es similar.>



<Kabelraub verursacht Überspannung bei der Stromversorgung

Ica. - Die verschiedenen Überspannungen bei der Stromversorgung, die in verschiedenen Teilen der Region konstatiert wurden, sind auf Attentate zurückzuführen, die die Firma Electro Duns erlitten hat.

Durch einen kürzlich erlittenen Schaden ist eine riesige, elektrische Überspannung aufgetreten, die in der Wohngegend "Zur grossen Palme" ("La Palma Grande") aufgetreten ist.

Wegen des Kabelraubs hatten über 100 Familien mit Problemen mit ihren Elektrogeräten zu kämpfen, also mit Kühlschränken, Tongeräten, Computern und Mikrowellen, erklärte Electro Dunas.

Gemäss den Statistiken der Zeitungen und der Polizei sind die Distrikte Santiago, Parcona, Subtanjalla und Ocucaje von der Provinz Ica die am meisten betroffenen Regionen. Während in Pisco und den Distrikten San Clemente, San Andrés und Paracas dauernd die Diebstähle durch die organisierten Banden stattfinden, die sich "Lumpensammler" oder "Recycler" nennen.

In den Provinzen Pisco und Chincha wurde mehr als einmal eingeschritten, und man hat dann einige Tonnen elektrische Kabel und Telefonkabel wiedergefunden. Leider bestrafen die Justizbehörden diese Taten bis heute nicht gesetzesgemäss. Solche Zustände sind auch in der Stadt Ica an der Siebten Allee (avenida Siete) und an der verlängerten Grau-Allee (avenida Prolongación Grau) anzutreffen.>



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Der Standard online,
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Wien 14.1.2012: Wieder Kupferkabel aus U-Bahn geklaut - Stillstand der U4 für 2 1/2 Stunden

aus: Der Standard online:
Dreiste Diebe: Kupferkabel der U4 gestohlen: Linie für Reparaturen eingestellt;
http://derstandard.at/1326502731305/Dreiste-Diebe-Kupferkabel-der-U4-gestohlen-Linie-fuer-Reparaturen-eingestellt

<Zwischen Heiligenstadt und Schottenring

Wien - Dreiste Diebe haben in der Nacht auf heute, Samstag, auf der Linie der U4 zwischen der Spittelau und Friedensbrücke ein 100 kg schweres und 18 Meter langes Kupferkabel einer Signalanlage gestohlen. Laut Wiener Linien musste der Betrieb der U-Bahnlinie am Samstag ab 12.45 Uhr für die etwa einstündige Reparatur zwischen Heiligenstadt und Schottenring eingestellt werden. Es wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. (APA)>

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Der
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Österreich 13.2.2012: Kupferdiebe in Tirol: Auch auf Friedhöfen wird geklaut

aus: Der Standard online: Laut Exekutive: Mehr Kupferdiebstähle in Tirol: Auch Friedhöfe betroffen; 13.2.2012;
http://derstandard.at/1328507642592/Laut-Exekutive-Mehr-Kupferdiebstaehle-in-Tirol-Auch-Friedhoefe-betroffen

<Täter machen auch vor Dekogegenständen und Friedhöfen nicht halt

Innsbruck - Die Tiroler Sicherheitsdirektion registriert eine auffallende Steigerung bei Kupferdiebstählen. 2011 sei eine Steigerung von 30 Prozent verzeichnet worden, hieß es am Montag. Die Täter machten auch vor Dekorationsgegenständen oder Friedhöfen nicht halt, berichteten die Kriminalisten.

2011 wurden in Tirol insgesamt 59 Diebstähle angezeigt. Im Jahr 2010 waren es noch 45. In nahezu allen Fällen hatten es die Täter auf Kupfer abgesehen und hätten dabei "sehr zielorientiert" gehandelt. Heimgesucht worden seien bevorzugt Bergbahnen, Straßen-, Tunnel- und auch private Häuserbaustellen, Mülldeponien, Lagerplätze, Schrotthändler und sogar Spenglereien.

Täter werden einfallsreicher

In einigen Fällen transportierten die Täter mit Lkw ganze Kabeltrommeln mit Hunderten Meter isoliertem Kupferkabel ab. Beute wurden auch bereits verlegte Stromkabel, Kupferrohre oder -drähte. Selbst Metallabfälle, Kupferverschnitt und Schrott wurden nicht verschmäht, auch ganze Anhänger mit Altmetall verschwanden. Die Täter hätten sich nicht gescheut, Metallschilder, Regenrinnen, Kupfer-Fensterbänke und Sockelverkleidungen aus Kupferblech abzumontieren und mitzunehmen. In einem Fall hätten sie sich sogar einen dekorativen Kupferkessel angeeignet, der als Blumentopf verwendet wurde. Selbst Friedhöfe (Weihwasserkessel, Kupferbeschläge etc.) seien vor Metalldieben nicht sicher.

Zwar gab es in Tirol noch keine - unter Lebensgefahr begangene - Diebstähle von Starkstromleitungen, die ganze Versorgungseinrichtungen lahmgelegt hätten. Aber die Täter würden zunehmend einfallsreicher und risikofreudiger. Die Sicherheitsdirektion vermutete mobile Kleingruppen aus dem Osten, die das Kupfer ins benachbarte Ausland bringen. Das Diebesgut werde an Altmetallhändler verkauft und in Tschechien und der Slowakei dann eingeschmolzen und wieder auf den Markt gebracht. Auch einheimische Trittbrettfahrer seien zwischenzeitlich auf den vermeintlich lukrativen Zug aufgesprungen und versuchten sich als diebische "Metallhändler". (APA)>


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Financial Times Deutschland online, Logo

Deutschland 15.2.2012: <Steigende Metallpreise: Diebe lieben Gleisanlagen> - Kupferklau in Deutschland hat sich im Jahr 2011 fast verdoppelt - 15 Mio. Euro Kosten für die Bahn

aus: Financial Times Deutschland online; 15.2.2012;
http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:steigende-metallpreise-diebe-lieben-gleisanlagen/60169518.html

<Exklusiv Die Bundespolizei zählt für 2011 über 5000 Diebstähle von Kabeln und anderen Metallen in Bahnanlagen - fast eine Verdoppelung zum Vorjahr. Wegen der hohen Rohstoffpreise ist besonders Kupfer sehr beliebt. Dessen Preis hat sich im letzten Jahrzehnt vervierfacht.

von Friederike von Tiesenhausen  Berlin


Der Diebstahl von Kabeln und anderen Metallteilen erreicht immer neue Rekorde. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Bundespolizei insgesamt 5032 Buntmetalldiebstähle im Bereich von Bahnanlagen, erfuhr die FTD aus der Behörde. Das ist ein Anstieg von 86 Prozent zum Vorjahr.

Anders als die Deutsche Bahn kann die Bundespolizei auch kein Abflauen der Diebstähle in der zweiten Jahreshälfte feststellen. Im Gegenteil: Die Fallzahlen legten noch einmal leicht zu. Das deutet darauf hin, dass Metalldiebe wegen der besseren Schutzmaßnahmen beim Staatskonzern nun verstärkt kleinere Unternehmen wie etwa Bau- oder Wartungsfirmen ins Visier nehmen.
Durch die hohen Rohstoffpreise ist Metalldiebstahl zur Epidemie geworden. Besonders beliebt sind Kupferkabel, schließlich hat sich der Kupferpreis im letzten Jahrzehnt mehr als vervierfacht. Aber auch ganze Schienenstücke aus Stahl werden bei Nacht und Nebel abtransportiert. Die illegale Jagd nach Rohstoffen findet mittlerweile sogar in Wohngebieten statt. Dort werden etwa Kupferdachrinnen oder Messingschilder von Häusern abgeschraubt. Dahinter stecken sowohl Banden als auch Kleinkriminelle, die ihr Diebesgut privat verkaufen.

Der Metallklau hat allein die Deutsche Bahn im letzten Jahr nach eigenen Angaben 15 Mio. Euro gekostet. Die Diebe haben es unter anderem auf Fahrleitungsdrähte, Tragseile, Telefondrähte und Erdungskabel abgesehen. Doch die Bahn wehrt sich: Seit einem "Buntmetallgipfel" im Juni verbaut der Konzern nun gezielt alternative Metalle, schickt mehr eigene Sicherheitskräfte auf Streife und markiert Kabel und andere Metallstücke mit unsichtbaren Partikeln, die diese als Bahneigentum ausweisen.
Die Diebstähle belasten auch den Reiseverkehr. Weil Strecken gesperrt werden mussten, waren im vergangenen Jahr bei der Deutschen Bahn knapp 11.000 Züge unpünktlich oder fielen aus. Dabei kamen insgesamt rund 150.000 Verspätungsminuten zusammen. Regionale Schwerpunkte waren Ostdeutschland und NRW.>

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Der
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8.3.2012: Kupferkabeldiebe in Österreich gefasst

aus: Der Standard online: Niederösterreich: Kupferkabeldiebe gefasst; 8.3.2012;
http://derstandard.at/1331206776371/Niederoesterreich-Kupferkabeldiebe-gefasst

<Trio ist geständig

St. Pölten - Eine Million Euro Schaden ist einer großen Baufirma in St. Pölten in den vergangenen Monaten durch den Diebstahl von Kupferkabeln entstanden. Am Dienstagabend wurde ein verdächtiges Trio von Polizeibeamten auf frischer Tat ertappt. Die drei Männer seien geständig, berichtete die Sicherheitsdirektion am Donnerstag.

Die neuwertigen Kupferkabel, die sich auf Kabeltrommeln befanden, wurden zwischen vergangenem Dezember und Ende Februar aus einer Lagerhalle in der niederösterreichischen Landeshauptstadt gestohlen. Auch die Verkabelung einer Tunnelbaumaschine wurde entwendet, so die Polizei. Angezeigt wurden die Vorfälle aber erst Ende Februar - sie dürften in der Lagerhalle wohl zuvor nicht aufgefallen sein. Der Wert der Beute wurde mit mindestens 500.000 Euro beziffert, der Schaden an der Baumaschine soll ebenso hoch sein.

Das Trio habe sich geständig gezeigt, die Kupferkabel dürften sie in Wien in einem Container "geschält" - also von ihrem Gummiüberzug befreit - und danach verkauft haben. Die Verdächtigen wurden in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. (APA)>


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Der
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Laakirchen (Oberösterreich) 1.4.2012: <1800 Meter Kupferkabel von Brückenbaustelle gestohlen> - und "weitere Kabel" weg

aus: Der Standard online: Oberösterreich: 1.800 Meter Kupferkabel von Brückenbaustelle gestohlen; 1.4.2012;
http://derstandard.at/1333184945822/Oberoesterreich-1800-Meter-Kupferkabel-von-Brueckenbaustelle-gestohlen

<Hoher Sachschaden

Linz - Unbekannte Buntmetalldiebe haben von einer Brückenbaustelle in Laakirchen (Bezirk Gmunden) in Oberösterreich rund 1.800 Meter Kupferkabel gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich bereits in der Nacht auf Samstag auf der Westautobahnauffahrt Steyrermühl. Das teilte die Sicherheitsdirektion Oberösterreich in einer Presseaussendung am Sonntag mit.

Ein Kranfahrer bemerkte das Fehlen der Kabel am Arbeitsgerät, als er dieses in Betrieb nehmen wollte. Bei einer Überprüfung der Baustelle wurde das Fehlen weiterer Kabel entdeckt. Von den Tätern fehlte vorerst jede Spur. Laut Sicherheitsdirektion dürften sie mit einem größeren Fahrzeug unterwegs gewesen sein, mit einem Pkw könne die Menge an Kabeln nicht transportiert werden. Der Sachschaden ist beträchtlich.(APA, 1.4.2012)>

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n-tv
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27.6.2012: <Kupfer ist begehrt: Kabeldiebe legen Bahn lahm> - keine Überwachungskameras auf der Strecke Hannovr-Hamburg

aus: n-tv online; 27.6.2012;
http://www.n-tv.de/panorama/Kabeldiebe-legen-Bahn-lahm-article6594236.html

<Metalldiebe legen die Bahnstrecke Hannover-Hamburg für rund acht Stunden lahm. Die Täter stehlen in Isernhagen bei Hannover auf einem rund zwei Kilometer langen Abschnitt etwa 80 Erdungskabel von Strommasten und Signalanlagen.
Kupfer 7.409,00

Kabeldiebe haben in Norddeutschland die wichtige Bahnstrecke Hannover-Hamburg lahmgelegt. Die Trasse musste in der Nacht zu Mittwoch bei Isernhagen in Niedersachsen wegen der erforderlichen Reparaturarbeiten fast acht Stunden lang gesperrt werden, wie die Bundespolizei mitteilte. Insgesamt 107 Züge hätten sich verspätet, die Strecke sei beidseitig blockiert gewesen.

Die Diebe hatten unter anderem rund 80 Erdungskabel von Strommasten und Signalanlagen abmontiert. Diese enthalten Kupfer, für das auf dem Markt derzeit Spitzenpreise gezahlt werden. Mitarbeiter der Deutschen Bahn entdeckten den Schaden bei einer Streckenbegehung. Weil es an ungeerdeten Anlagen zu einem gefährlichen Spannungsüberschlag kommen kann, wurde umgehend eine Reparatur angeordnet. Dafür musste an dem zwei Kilometer langen Streckenabschnitt der Strom abgestellt werden. Außerdem musste ein spezieller Reparaturzug aus dem 100 Kilometer entfernten Göttingen anrücken.

Seit einigen Jahren kommt es an Bahn-Strecken verstärkt zu Diebstählen von Kabeln und anderen metallhaltigem Material. Dadurch bedingte Streckensperrungen sind keine Seltenheit. Auch die Trasse zwischen Hannover und Hamburg sei im Bereich Isernhagen schon öfter betroffen gewesen, teilte die Bundespolizei mit. Das habe erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb und verursache hohe Kosten.

Quelle: n-tv.de, AFP>

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Man muss das Kupfer durch günstigere Materialien ersetzen. Hier ist der nächste Fall:

Wochenblitz, Thailand, online

Rayong (Thailand) 19.10.2012: 50 Meter Kupferkabel zur Hauptpumpstation geklaut - Stadtgebiet in Rayong fast 2 Tage ohne Wasser - die Sicherheitsfirma steht im Verdacht

aus: Der Wochenblitz online: Diebe legen Wasserzufuhr für ganzes Stadtgebiet lahm; 19.10.2012;
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/pattaya/31506-diebe-legen-wasserzufuhr-fuer-ganzes-stadtgebiet-lahm.html#contenttxt

<Rayong - Ein komplettes Stadtgebiet in Rayong war fast zwei Tage lang ohne Wasser, nachdem Diebe über 50 Meter des wertvollen Kupferkabels an der Hauptpumpstation gekappt und gestohlen hatten. Einige Schulen, ein Krankenhaus, mehrere Firmen, über hundert Geschäfte und fast zweitausend Privathaushalte mussten fast zwei Tage lang ohne Wasser auskommen, bis die Behörden der Sache auf die Spur gekommen waren.

Mitarbeiter der Wasserwerke vermuteten als erstes einen Rohrbruch und prüften einige der Hauptleitungen ohne dem Problem auf die Spur zu kommen.

Als die Techniker die abgetrennten Leitungen entdeckt hatten, hielt die Geschäftsleitungen dies erst für einen schlechten Scherz, denn abgesehen davon, dass die Hauptpumpstation rund um die Uhr von Sicherheitsleuten bewacht wird, erfordert es sehr viel technischer Kenntnis, die schweren Kabel bei laufenden Betrieb der Pumpe zu entfernen.

"Wir werden ein ernstes Wort mit dem Sicherheitsdienst sprechen müssen, um zu klären, wie es zu dieser Panne kommen konnte. Klar ist auf jeden Fall, dass es sich bei den Dieben um keine Amateure handelt. Die Täter verfügen über eine technische Ausbildung und sind auch ansonsten sehr professionell vorgegangen", sagte ein Sprecher der Wasserwerke.

Die Polizei will nun als erstes ehemalige Mitarbeiter der Wasserwerke und Angestellte des Pumpenherstellers unter die Lupe nehmen, denn bisher fehlt von den Tätern jede Spur.>


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Der
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Wien 15.11.2012: <Kupferkabel-Depot in Keller von Wiener Gemeindebau entdeckt> - die Diebe hatten das Zwischenlager nicht gut versteckt...

aus: Der Standard online; 15.11.2012;

http://derstandard.at/1350261454282/Kupferkabel-Depot-in-Keller-von-Wiener-Gemeindebau-entdeckt

<Unbekannte lagerten Diebesgut in Favoriten - Hinweis aus der Bevölkerung führte zu Zwischenlager.

Wien - Am Montag haben drei Streifenpolizisten nach einem Hinweis aus der Bevölkerung in einem Gemeindebau-Keller ein Kupferkabel-Depot entdeckt. In dem als Zwischenlager genutzten Raum in der Rotenhofstraße in Wien-Favoriten fanden die Beamten unter anderem eine Kabeltrommel Kupfer mit rund einem Meter Durchmesser. Es wurden Ermittlungen gegen mehrere unbekannte Täter aufgenommen, berichtete die Wiener Landespolizeidirektion (LPD) am Donnerstag.

Die Herkunft der Kabeltrommel stand laut LPD-Sprecher Thomas Keiblinger noch nicht fest, doch eine Seriennummer könnte diese noch klären. Aufgrund der Befragungen der Gemeindebaubewohner gehen die Ermittler davon aus, dass der Keller von den Kupferdieben seit fast zwei Wochen als Depot genutzt wurde. Die darin gelagerten Kupferteile wurden stückweise abtransportiert. Man fand neben dem Metall noch mehrere Müllsäcke mit entferntem Isoliermaterial, Arbeitshandschuhe und Stanleymesser. (APA, 15.11.2012)>

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Der
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Österreich 13.5.2013: <Kupferkabeldiebe legten Franz-Josefs-Bahn lahm>

aus: Der Standard online: ÖBB NÖ: Schienenersatzverkehr zwischen Tulln und St. Andrä-Wördern; 13.5.2013;
http://derstandard.at/1363710799534/Kupferkabeldiebe-legten-Franz-Josefs-Bahn-lahm

<Tulln - Kupferkabeldiebe haben den Zugverkehr auf der Franz-Josefs-Bahn zwischen St. Andrä-Wördern und Tulln lahmgelegt, so ÖBB-NÖ-Sprecher Christopher Seif am Montag. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen sei eingerichtet. Ab Mittag sollte laut Seif ein Gleis wieder zur Verfügung stehen. Der Diebstahl, der im Bereich von Zeiselmauer erfolgte, sei angezeigt worden. (APA, 13.5.2013)>


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Duisburg 18.6.2013: Kupferdiebe fleddern eine leere Kirche, die viel Kupferverkleidung hat

aus: Der Westen online: Kupferklau: Kupferdiebe decken seit Monaten Kirche in Duisburg-Marxloh ab 18.06.2013 | 11:54 Uhr; 18.6.2013;
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/kupferdiebe-decken-seit-monaten-kirche-in-duisburg-marxloh-ab-id8083576.html
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/ein-dieb-sprang-vom-kirchendach-einen-anderen-biss-ein-polizeihund-page2-id8083576.html

<Längst entweiht und nun auch gefleddert: die St. Paul Kirche in Duisburg-Marxloh ist im Visier von Kupferdieben.

Duisburg.   Hausmeister Klaus Krumpholz kämpft einen „aussichtslosen Kampf“ um die schmucke Paulskirche in Duisburg-Marxloh. Seit Monaten wird die Kirche von Kupferdieben aus Rumänien und Bulgarien gefleddert. Jetzt habe Diebe sogar für einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr gesorgt.

Es war im vergangenen Jahr im Herbst, da hat Klaus Krumpholz (49) den Kampf um seine Kirche aufgenommen. Den, wie er heute sagt, „aussichtslosen Kampf“ um die Paulskirche in Marxloh. Die Backsteinkirche wirkt von außen wir eine Burg. Gläubige zieht sie schon längst nicht mehr an - aber Kupferdiebe .

Klaus Krumpholz ist der Hausmeister dieses einst schmucken und kostbaren Gotteshauses aus der Nachkriegszeit. Doch nachdem der Bischof von Essen vor vier Jahren verfügte, dass aus Gründen der Sparsamkeit aus St. Paul in Marxloh keine Gebete mehr zum Himmel fahren sollen und dass man IHN über St. Peter in der Nachbarschaft immer noch ganz gut erreichen könne, da wurde es plötzlich sehr still und zunehmend auch verwahrlost um die kleine katholische Ex-Kirche in dem einfachen Marxloher Wohnquartier.

Das war das Signal zur Plünderung

Drei Jahre schlummerte St. Paul unbehelligt im Dornröschenschlaf, bis jemand, so erzählt der Hausmeister, im vergangenen Herbst „mal probeweise von außen etwas von der Kupferverkleidung der Kirche abgerissen und geklaut hatte.“ Das muss das Signal für die große Plünderung gewesen sein, die seit diesem denkwürdigen Herbsttag eingesetzt hat. Und die am vergangenen Freitag mit einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Das begehrte Ziel der Fledderer: Das kostbare Kupfer, das das einst feine Klinkerhaus samt Glockenturm ummantelte und behütete wie eine Madonna. Keine sechs Monate später ist die tonnenschwere kostbare Schutzschicht abgerissen. Stück für Stück gestohlen, davongetragen in Rucksäcken, Sporttaschen, Koffern und Plastiksäcken. 40.000 ¤ wertvoll.

Hausmeister Krumpholz vor der ehemaligen Kirche in Duisburg-Marxloh: Der Kampf gegen Fledderer scheint aussichtslos.

Zum wievielten mal ihn nachts die Polizei aus dem Bett geklingelt hat, weiß er gar nicht mehr, erzählt Krumpholz. Mindestens so oft, wie er selber die Polizei angerufen und um Hilfe gebeten hat. Dutzende Male. Immer Metalldiebe! Immer junge Zuwanderer aus Rumänien oder Bulgarien. Sie reden kein Wort, sie sind nicht aggressiv, aber sie klauen wie die Raben das kostbare Edelmetall vom Dach und von den Wänden.

Freitagnacht waren sie mal wieder da. „Aber die Polizei hat niemand gefunden, obwohl sie Suchhunde dabei hatten.“ Dann aber aber am Freitagmittag, als Hausmeister Krumpholz noch mal in seiner Kirche nachschaut, in die es mittlerweile vom Himmel hineinweint, auf die verschimmelten Kirchenbänke und den großen gewesenen Marmoraltar, da gab es verdächtige Geräusche. Seiner Frau am Fenster habe er sofort das Zeichen gegeben: „Polizei anrufen“. Die kamen dann angerauscht. Sechs Streifenwagen, mehr als 12 Polizisten umstellen die ehemalige Kirche. „Sie finden niemanden, aber sie hören auch verdächtige Geräusche.“

Die Diebe haben sich irgendwo in dem feucht riechenden, dumpf-dunklen Bau geschickt versteckt. Im Zwischenboden über dem Kirchenraum stecken sie drin. Also wird die Feuerwehr gerufen:

Die kommt mit einer Drehleiter und Männern mit Kettensägen. Eine Stunde lang schreddern die Wehren zehn Löcher in den Boden, bis sie dann zwei stumme, kleine männliche Wesen aus dem Fußhohlraum ziehen. Eines, ein Junge, ein Kind noch, erst elf Jahre alt, wie sich später rausstellt, aber schon eifrig auf Diebestour. Der andere, 24 Jahre alt, sein „Onkel“ aus Rumänien, zu Besuch bei seiner Familie in Duisburg.

Den Reisekoffer und den Rucksack hatte der Onkel aus Rumänien noch dabei, doch statt gefüllt mit Wäsche und Waschzeug und Kleidung war er vollgestopft mit Kupferstücken vom Dach der Kirche. „Bestimmt 3000 Euro wert“, stöhnt Hausmeister Krumpholz. Er und seine Frau sind völlig ratlos, was sie machen können, um die schöne Ex-Kirche zu beschützen: „Ein Jammer, das!“ Katz und Maus und Lebensgefahr

Abends, nachts, morgens, mittags - immer schwirren Metalldiebe in die Kirche. „Mal schnappen wir sie, mal flitzen sie weg.“ Wurden sie geschnappt, stellt die Polizei die Identität fest und setzt sie auf freien Fuß, wenn nicht mehr als erstmaliger Metalldiebstahl gegen sie vorliegt. Dass sie natürlich niemals freiwillig einer Gerichtsvorladung folgen werden, ist klar.

Und so decken sie weiter das Kupferdach der Paulskirche ab und rennen der Polizei und dem Hausmeister davon. Ein Katz und Mausspiel, das lebensgefährlich ist. Ein Dieb ist am 5. Juni vom baufälligen Kirchendach auf einen Baum gesprungen und hat sich schwer verletzt, sein flüchtender Kumpan wurde vom Polizeihund gebissen.

Wohin soll das noch führen? „Das Gebäude soll wohl bald abgerissen werden. dann wäre hier endlich Ruhe,“ sagt der Hausmeister.

Stefan Endell >

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Basler Zeitung
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Schweiz zwischen Mumpf und Zeinigen 5.7.2013: 660 Meter Kupferkabel der SBB abmontiert - 18.000 Franken Schaden - eine Profi-Bande

aus: Basler Zeitung online: Lebensmüde Kupferdiebe; 5.7.2013;
http://bazonline.ch/basel/gemeinden/Lebensmuede-Kupferdiebe/story/10536399

<Grosses Risiko gingen unbekannte Kupferdiebe ein, als sie entlang einer Bahnlinie direkt bei der Fahrleitung mehrere hundert Meter Erdungskabel entwendeten.

Betroffen war die SBB-Bahnlinie zwischen Mumpf und Zeiningen, wobei insgesamt 660 Meter des kupfernen Erdungskabels fehlen. Dieses verläuft parallel zur Fahrleitung auf einer Höhe von rund vier Metern. Auf unbekannte Weise kappten die Diebe das Kabel beidseits der beiden Gleise jeweils bei den Masten. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf rund 18'000 Franken, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte.

Das Personal der SBB bemerkte den Diebstahl am Donnerstag und erstattete Anzeige. Angestellte des Nationalstrassenunterhalts bemerkten auf der A3 bei Mumpf eine Lücke im Wildschutzzaun. Dieser muss vorsätzlich aufgeschnitten worden sein, die Diebe kamen folglich von der Autobahn her.

Aufgrund des besonderen und nicht ungefährlichen Tatvorgehens, welches auch ein gewisses Mass an Fachkenntnissen voraussetzt, geht die Polizei von einer professionell organisierten ausländischen Diebesbande aus. Im Herbst 2009 hatte es bereits eine ganze Serie gleichartiger Diebstähle gegeben. Die Täter konnten allerdings nie gefasst werden. (ker)>

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Tagesanzeiger online,
                        Logo

Schweiz 14.7.2015: Kupferdieb aus Bulgarien verurteilt: «Wir sind in die Schweiz gekommen, um zu stehlen»

aus: Tagesanzeiger online; 14.7.2015;
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/wir-sind-in-die-schweiz-gekommen-um-zu-stehlen/story/28119470

<Ein bulgarischer Ikonenmaler hat zusammen mit einer Bande etliche Tausend Kilogramm SBB-Kupfererdungsseile gestohlen. Jetzt ist der Kupferdieb zu einer Strafe von 30 Monaten unbedingt verurteilt worden.

Der 39-jährige Familienvater hatte mit sieben Landsleuten im Frühjahr 2014 innert zwei Wochen fünfmal auf Bahnstrecken im Kanton Zürich Kupfererdungsseile ab den Fahrleitungsmasten abgeschnitten und die Drähte verkauft. So stahlen sie beispielsweise in der Nacht vom 2. auf den 3. April 2014 auf der Strecke Hüntwangen-Wil–Rafz auf einer Länge von 1300 Metern Kupferkabel mit einem Gesamtgewicht von knapp tausend Kilogramm.

Die Kupferkabel dienen als Stromrückführungsleitungen und erden die Fahrleitungsmasten; sie sind eine Art Blitzableiter. Die SBB erlitten einen Schaden von rund 200'000 Franken. Die Bande verkaufte die Kupferdrähte einem Metallhändler in der Region Zürich. Der Bruttoerlös betrug laut Anklageschrift 23'000 Franken, wovon der Beschuldigte rund 1200 Franken erhielt.

Heute Dienstagmorgen stand der Ikonenmaler vor dem Obergericht. Er wehrte sich gegen die Strafe des Bezirksgerichts Uster, welches ihn zu 38 Monaten verurteilt hatte. Wie sein Verteidiger Jürg Krumm am Prozess sagte, sei sein Mandant nicht berufs- und bandenmässig aktiv gewesen, wie dies die Anklage beschreibt, sondern es handle sich bloss um mehrfachen Diebstahl. Deshalb soll die Strafe auf 22 Monate gesenkt werden. Krumm erwähnte, dass die Mittäter zu tieferen Strafen verurteilt und schon wieder aus dem Gefängnis entlassen worden sind – und teils bereits wieder wegen des gleichen Delikts verhaftet wurden.

Für Obergericht war es gewerbsmässiger Diebstahl

Der Bulgare befindet sich seit April 2014 im Gefängnis. Er wolle zurück in seine Heimat zu seinen zwei fünf- und sechsjährigen Kindern, die bei seiner betagten Mutter leben. Es tue ihm leid, was er gemacht habe, sagte er dem Gericht. In der Befragung durch den Vorsitzenden Christoph Spiess gestand der Mann, ein Kriminaltourist zu sein: «Wir sind in die Schweiz gekommen, um zu stehlen.»

Er hatte die letzten drei Jahre in Deutschland, Dänemark und Belgien gelebt und Hilfsjobs verrichtet. In Belgien sei er an die falschen Leute geraten. Der Beschuldigte ist aber kein unbeschriebenes Blatt. Er war schon in seinem Heimatland wegen Diebstahls verurteilt worden, ebenfalls auch schon in der Schweiz. Laut seinem Verteidiger wollte sein Mandant mit dem Geld sich aus einem Mietvertrag in Belgien herauskaufen und mit seinen Kindern nach Bulgarien zurückkehren.

Für das Obergericht war die Tat gewerbsmässiger Diebstahl. Es verurteilte den Mann zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten. Laut dem Vorsitzenden Christoph Spiess hat die Vorinstanz das vollumfängliche Geständnis und die Reue zu wenig bewertet, deshalb habe man dem Mann eine Strafreduktion gewährt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)>

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