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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

26. Schadstoffe: Der Schadstoff-Teufelskreis durch den Verkehr und die Chemie

Feinstaub - Ölrückstände - immer kränkere Industriegesellschaft -
immer mehr Medikamente etc.


von Michael Palomino (ab Januar 2006)

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1. Auto, Lkw, Motorrad: Abgase und Feinstaub

Die Schadstoffe durch den Autoverkehr bzw. Lastwagenverkehr und motorisierten Zweiradverkehr bestehen aus vier Quellen: 1. Schadstoffe in den Abgasen; 2. Schadstoff Feinstaub durch den Abrieb der Reifen; 3. Schadstoff Feinstaub durch Abrieb der Fahrbahn; 4. Schadstoff Feinstaub durch Abrieb der Bremsbacken.

Die Schadstoffe in den Abgasen werden laufend durch neue Verfahren reduziert, wobei dann die Entsorgung der jeweiligen Filter anfällt, die nicht unproblematisch ist. Die anderen beiden Quellen - Feinstaub durch Reifenabrieb, Fahrbahnabrieb und Bremsbackenabrieb - werden nie reduziert werden können. So wächst die Menge der krebserregenden Feinstaubpartikel weiter an. Deswegen bleibt auch bei der besten Säuberung der Abgase die Schadstoffbelastung durch den motorisierten Verkehr hoch, vor allem, wenn die Autoindustrie und die Wirtschaftspolitik den motorisierten Verkehr weiter fördert.

Die Städte liegen unter Schadstoffglocken, und Autobahnen sind Schadstofftunnels. Durch die Lüftung gelangen die Schadstoffe jeweils in die Fahrkabinen. Die Schadstoff- und Feinstaubemissionen durch die vielen Beschleunigungs- und  Bremsmanöver in den Städten und der hohe Reifenabrieb und Fahrbahnabrieb auf Autobahnen wiegen einander in etwa auf.

Filter für Dieselfahrzeuge emittieren feinsten krebserregenden Feinstaub mit direktem Zugang ins Lungensystem. Dieselfahrzeuge sind somit generell untauglich, ob mit oder ohne Filter.


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2. Eisenbahn: Fäkalfeinstaub - Eisenfeinstaub - Raucherluft

Die Eisenbahn produziert speziellen Feinstaub: 1. durch heute noch übliche offene WCs (Fäkalfeinstaub); 2. durch den Abrieb der Schienen (Schienenabrieb) sowie durch den Abrieb der Eisenräder (Eisenfeinstaub); 3. durch die Raucherluft in Raucherabteilen, wobei die Raucherluft mit 100en von Schadstoffen durch Ritzen und Klimaanlagen auch in Nichtraucherabteilen verteilt wird. Bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ist seit 2006 ein absolutes Rauchverbot in Zügen in Kraft. Das Rauchverbot stösst meist sogar bei Rauchern auf positives Echo.


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3. Fliegerei

Die Flugzeuge bzw. die Luftfahrt (Zivilflugzeuge und militärische Flugzeuge) verbreiten ihre Abgas-Schadstoffe in der hohen Atmosphäre. Der zweite Schadstoff der Luftfahrt ist der Fluglärm, weil immer grössere Flugzeuge immer längere Anflug- und Abflugwege in Anspruch nehmen, so dass immer mehr Ortschaften unter dem Fluglärm zu leiden haben. Die militärische Fliegerei und die zunehmende "Sportfliegerei" mit Kleinflugzeugen verlärmen zusätzlich ganze Landstriche ohne jede Notwendigkeit.


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4. Schadstoff Lärm - Metalle in den Wracks - Schäden durch Treibstofftransporte

Ein weiterer beträchtlicher "Schadstoff" des Verkehrs ist auch der Lärm des Motorfahrzeugverkehrs, der Eisenbahn (Personenzüge wie Güterzüge) und des Luftverkehrs, der viele Krankheiten provoziert.

Des Weiteren sind in den zu verschrottenden Autowracks bzw. Lastwagenwracks und Flugzeugwracks enorme Mengen gefährlicher Metalle enthalten.

Schliesslich ergeben sich immer wieder schlimmste Schadstoffauswirkungen durch Treibstofftransporte, wenn Öltanker ganze Meere und Küstenabschnitte, und wenn Pipelines ganze Landschaften verschmutzen, mit der Folge des Massenmords in der Tierwelt und Pflanzenwelt bzw. ausserdem mit der Verseuchung des Grundwassers bzw. des Trinkwassers mit hohen Krebsraten als Folge (z.B. in Russland, in Ecuador etc.).


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5. Schadstoff Öltropfen

Die vielen Tonnen Öltropfen, die die Natur durch die Motoren täglich aufnehmen muss, belasten das Erdreich und das Trinkwasser täglich in aller Stille immer mehr mit Ölsubstanzen. Dadurch erhöhen sich in den Industrieländern stetig die Krebsraten. Bis heute ist das Thema "Öltropfen" in den Medien ein absolutes Tabu.


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6. Die Sackgasse der Auto-Flugzeug-Verkehrspolitik: Gesunheitskosten ohne Ende

Die Verkehrspolitik auf der Welt scheint generell für schadstoffarme Verkehrsarten keine Konzepte zu haben. Es ist z.B. absolut fragwürdig, wieso der Transrapid als lärmfreies und schadstoffarmes Verkehrsmittel bis heute in Europa nicht zum Einsatz kommt und auch nicht weiterentwickelt wird (z.B. Mini-Transrapid), sondern dafür der schadstoffreiche Lastwagenverkehr immer noch zunimmt, wenn der Transrapid doch auch für Lasten eingesetzt werden könnte. Ein U-Bahn-System durch die ganze Schweiz ("Swissmetro") mit Vakuumtunneln erscheint dagegen eine ewige Utopie und wird ohne internationalen Anschluss bleiben. Schadstoffreiche und lärmreiche Autorennen sind - wie auch die vierradangetriebenen Offroader (Benzinschlucker) und die "Strassenkreuzer" (Benzinschlucker) - eine mutwillige und unsinnige Umweltbelastung.

Es erscheint ferner sehr fragwürdig, warum die Luftfahrt bei einer irrwitzigen Steigerung des Fluglärms und bei stetig steigender Schadstoffbelastung in der hohen Atmosphäre immer mehr "Städteverbindungen" anbietet, die durch den Transrapid übernommen werden könnten.

Den Leichtsinn mit immer mehr Motorfahrzeugverkehr muss die Allgemeinheit immer mehr mit Gesundheitskosten bezahlen, für die die Autofahrer, Lastwagenfahrer und die Luftfahrt bis heute nicht aufkommen (Krebsraten, Atemwegserkrankungen wie Asthma, dauernder Hustenreiz, des weiteren durch den Verkehrslärm Depressionen, Stress durch asoziales Verhalten, Verlust von Naturraum zur Erholung etc.).

Die populistische Behauptung der "Wissenschaft" der 1960-er Jahre, die Menschen würden sich an die Schadstoffe "gewöhnen", stimmt scheinbar nicht...


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7. Reduktionsmassnahme: Verkehrsreduzierung

Bei minimiertem Verkehr würden die Krankheiten durch Lärm drastisch zurückgehen und es wären kaum halb so viele Öltanker auf den Meeren unterwegs, es bräuchte kaum halb so viele Pipelines, und die Schadstoffe würden schätzungsweise auf ca. 1/10 reduziert, da die Heizungen keinen Reifenabrieb und keinen Fahrbahnabrieb produzieren.


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8. Reduktionsmassnahme: Ersetzung der Transportmittel bei guter Gesundheit

Beinahe-Null-Lösungen für Schadstoffe im Verkehr sind - zumindest in flachen Gebieten - z.B. durch das Fahrrad / Velo bzw. die Rikscha zu erreichen, ohne Abgase, mit minimem Reifenabrieb und minimem Fahrbahnabrieb sowie praktisch ohne Lärm. Voraussetzung dafür wären Fahrradbahnen / Velobahnen, wie sie in Holland und exemplarisch auch in Frankreich bereits existieren (Westufer des Lac d'Annecy), in den Städten kombiniert als Velo-Bus-Taxi-Spur, z.B. in Paris häufig angewandt.

Weitere Beinahe-Null-Schadstoff-Verkehrsmittel sind für kurze Entfernungen die eigenen Füsse, das Trottinett, Rollschuhe, Skates, in Berggebieten Standseilbahnen oder Zahnradbahnen, auf dem Wasser Ruderboot oder Kanu, für städtische Entfernungen Tram und Trolleybus (bei minimem Eisenabrieb und Reifenfeinstaub), für weite Entfernungen der Transrapid, und im Schnee der Langlauf etc. Es gäbe also viele Möglichkeiten, die Schadstoffe durch beinahe schadstofffreien Verkehr zu minimieren, wenn die Verkehrspolitik dies wirklich wollte, bei gleichzeitig gesunder Ernährung und bei gesundem Immunsystem, einhergehend mit einem Rückgang der Krebsraten und Depressionsraten etc.


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9. Reduktionsmassnahme: Autowerbung verbieten - Park and Ride (P+R) - autofreie Dörfer

Es erscheint absolut widersinnig, wie bei der vorliegenden Gesundheitslage der Industrienationen weiterhin Autowerbung möglich ist, wenn gleichzeitig feststeht, dass die Schadstoffe sich beim Auto- und Lastwagenverkehr wegen Reifenabrieb und Fahrbahnabrieb kaum reduzieren lassen. Stattdessen fehlt die Werbung für das gesundheitsfördernde Velo / Fahrrad gänzlich. Die - bei geschlossenen WC-Systemen und ohne Raucherabteile - relativ umweltfreundliche Eisenbahn muss bis heute gegen die grossen Autokonzerne alle Werbung alleine finanzieren und verhindert z.T. den Transport des beinahe schadstofffreien Velos in der Bahn. Subventionen für Werbung für den beinahe schadstofffreien Verkehr könnten hier ein Umdenken bewirken.

Park and Ride (P+R) auf dem Land ist bis heute an vielen Orten immer noch ein Fremdwort. Die Gemeinden kommen ihrer Verpflichtung nicht nach, entweder Parkraum an den Bahnstationen zur Verfügung zu stellen, alle Bus-, Tram- und Eisenbahnstationen mit einem Dach und mit Velobügeln auszustatten - oder auch nur einen dichten Busfahrplan einzurichten, so dass auf das Auto gänzlich verzichtet werden könnte. Im Gegenteil: Bahnhöfe, die in den 1970-er Jahren geschlossen wurden (z.B. in Deutschland oder in der Schweiz), werden bis heute nicht wieder geöffnet, so dass P+R dort z.T. gänzlich verunmöglicht wird bzw. die Anfahrtswege zur nächsten Bahnstation verlängert werden. Hier bleibt ein hohes Potential an schadstoffeinschränkenden Möglichkeiten ungenutzt.

Des Weiteren ist die systematische Einrichtung autofreier Dörfer und autofreier Quartiere in Betracht zu ziehen, so dass nicht nur die Atmung mehr Luft erhält, sondern dass auch die Kinder neue Spielflächen erhalten, die ihnen bis zur Erfindung des Autos zur Verfügung standen. Generell muss die Gesamtfläche asphaltierter Strassen zurückgehen und stabile Naturstrassen vermehrt wieder zum Zuge kommen.


Meldungen zu autofreien Dörfern

5.9.2011: Autofreie Dörfer in der Schweiz: <In diesen Feriendörfern ist man mit dem Auto am falschen Ort>

aus: Basler Zeitung online; 5.9.2011;
http://bazonline.ch/leben/reisen/In-diesen-Feriendoerfern-ist-man-mit-dem-Auto-am-falschen-Ort/story/30551051

<Die Anreise in winterliche Schweizer Ferienorte geht oft am einfachsten mit dem Auto. Das belastet aber die Luft und verursacht Lärm. Es geht auch anders, wie ein Rating des Verkehrs-Clubs Schweiz (VCS) zeigt.

14 Ferienorte im Test:
Zermatt
Saas-Fee
St. Moritz
Engelberg
Grindelwald
Scuol
Davos
Lenzerheide
Leukerbad
Arosa
Wengen
Verbier
Adelboden
Crans-Montana

Wer diesen Winter ohne Auto in der Schweiz die Ferien fahren möchte, ohne dabei seine Mobilität einzuschränken, der fährt am besten nach Zermatt. Zu diesem Schluss kommt das Rating «mobil & ökologisch» des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS).

Die Anziehungskraft der Schweizer Berge habe Folgen für die Umwelt, sagte VCS-Zentralpräsidentin Franziska Teuscher vor den Medien in Bern. Die Anreise erfolge oft per Auto, was die Luft belaste, Lärm verursache und Infrastrukturen wie Parkhäuser vor Ort erfordere. Es sei daher wichtig, auf den öffentlichen Verkehr zu setzen, und «das haben unsere Gewinner gemerkt».

Nachhaltige Mobilität

Zermatt, Saas-Fee VS und St. Moritz GR führen die Rangliste von insgesamt 14 Winterferienorten an, die auf ihre «nachhaltige Mobilität» geprüft worden sind. Untersucht wurde beispielsweise, wie gross der zeitliche Unterschied zwischen einer Anreise mit dem Auto und mit dem öffentlichen Verkehr ist, wie Helmut Schad vom Institut für Tourismuswirtschaft der Hochschule Luzern erklärte.

Ein anderes Kriterium war die Fortbewegungsmöglichkeit vor Ort. So wurde beispielsweise untersucht, ob es auch abends nach dem Après-Ski noch Möglichkeiten gibt, mit dem öffentlichen Verkehr in die Ferienunterkunft zu fahren. Insgesamt lagen der Bewertung 13 Kriterien zu Grunde.

In allen 14 Orten kann der Gepäcktransport bis zu den Unterkünften noch verbessert werden. Auch fehlt es an systematischer Information über die Fortbewegungsmöglichkeiten mit dem öffentlichen Verkehr. «Hier ist das Verbesserungspotenzial enorm», sagte Projektleiterin Noëlle Petitdemange. Auch seien die Websites mit Blick auf Informationen zur Mobilität wenig benutzerfreundlich gestaltet.

Adelboden und Crans-Montana am Schluss

Die Winterferienorte wurden nach drei Kriterien ausgewählt: Sie befinden sich mindestens 1000 Meter über Meer, verbuchen mindestens 100'000 Übernachtungen pro Jahr und haben mindestens 1000 Einwohner. Untersucht wurden Adelboden, Arosa, Crans-Montana, Davos Platz, Engelberg, Grindelwald, Lenzerheide, Leukerbad, Saas-Fee, Scuol, St. Moritz, Verbier, Wengen und Zermatt.

Vergeben wurden maximal 39 Punkte. Zermatt erreichte 29, Saas-Fee 28 Punkte. Adelboden und Crans-Montana lagen mit je 21 Punkten auf den letzten Rängen.

Das Rating wurde vom VCS in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tourismuswirtschaft der Hochschule Luzern und dem Tourismusinstitut der Fachhochschule Westschweiz erarbeitet. Begleitet hat die Arbeit ein Expertenkomitee, in dem unter anderen der Schweizer Tourismus- Verband und das Bundesamt für Raumentwicklung vertreten waren. (bru/sda)>




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10. Gratistram - Lenkung durch Arbeitgeber

Gratistram: Eine weitere Möglichkeit der Werbung für den öffentlichen Verkehr wäre es, den öffentlichen Verkehr tageweise oder stundenweise für gratis zu erklären, damit die Autofahrer und Autofahrerinnen, die seit ihrer Jugend nie mehr den ÖV benutzt haben, überhaupt wieder in ein Tram einsteigen.

Des Weiteren wäre die Möglichkeit gegeben, dass die Arbeitgeber umweltfreundliche Anfahrten ihrer Mitarbeiter fördern, mit der Einrichtung von Veloparkplätzen, mit der Teilfinanzierung von ÖV-Abonnementen etc., fixiert im Arbeitsgesetz.


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11. Die Profiteure durch die krebserregenden Schadstoffe des Verkehrs: Die Chemiegiganten

Bis zu einer solchen Verkehrsumorientierung werden immer weitere Medikamente gegen Atemwegserkrankungen, gegen Asthma sowie Krebsmedikamente erfunden, und die Chemiegiganten werden weiter grosse Profite durch teure Medikamente machen. Die Krankenkassenprämien werden weiter steigen, statt dass die staatlichen Stellen der Industriestaaten den schädlichen motorisierten Strassenverkehr einschränken. Der Teufelskreis der Umweltverschmutzung und der zunehmenden Medikamentenproduktion dreht sich weiter bis zur Unbezahlbarkeit der Krankenkassenprämien, die in der Schweiz für einen grossen Teil der Bevölkerung schon seit ca. 10 Jahren eingetreten ist.


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12. Die Hölle: Der Schadstoff-Teufelskreis - die blinden Regierungen schützen die giftige Chemie

Sarkastischerweise lässt die Chemieindustrie mit ihren Fabriken im 24-Stunden-Betrieb wiederum neue Schadstoffe in die Luft, die wiederum Atemwegserkrankungen, Asthma und eventuell Krebs provozieren. Die Chemie verschärft somit unter dem Vorwand, Medikamente gegen die zunehmenden Schadstoffkrankheiten herzustellen, die Schadstoffsituation, und profitiert auch noch von diesem Schadstoff-Teufelskreis.

Hier ist eine Hölle: Die Regierungen sehen diese Zusammenhänge nicht, sondern stellen sich blind bzw. sitzen oft selber in den Aufsichtsräten der grossen Chemiefirmen oder besitzen Aktien der Chemiebetriebe. Die Regierungen sehen nur die Gewinnbilanzen der Unternehmen, ohne dass die grossen Zusammenhänge zwischen Verkehr und Krankheit berücksichtigt würden, und ohne die Krankheitskosten zu berücksichtigen, die die Chemie selbst durch Rauch und Vergiftung in ihren eigenen Betrieben provoziert (z.B. durch Lösungsmittel).

Die Regierungen argumentieren sogar, durch die giftige Chemieindustrie würden neue Arbeitsplätze geschaffen. Dabei finanzieren letztendlich die Krankenkassen der Allgemeinheit die Gewinne der umweltverschmutzenden Chemiegiganten, nicht zu reden von den z.T. schweren Nebenwirkungen der "Medikamente", die wiederum neue "Medikamente" nötig machen. Ausserdem gelangen Rückstände der Medikamente über die Toiletten in den Wasserkreislauf und über die Fische in die Nahrungskette. Insgesamt gesehen stellt die Medikamentenproduktion als Mittel gegen die Schadstoffkrankheiten des Verkehrs den absolut verkehrten Ansatz dar, die Gesellschaft gesund zu erhalten. Die Gesellschaften der Industriestaaten werden im Gegenteil kränker und kränker.


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13. Saubere Verkehrsmittel - Verursacherprinzip

Die Bevölkerung der Industriestaaten hat das Recht auf den sauberstmöglichen Verkehr, auf ein Leben ohne Atemwegskrankheiten und ohne Krebs, und auf erträgliche Krankenkassenprämien. Bis heute nehmen die Regierungen der Industrienationen die Schadstoffkrankheiten (Atemwegserkrankungen, Asthma, Krebs) durch den Verkehr jedoch als "Schicksal" hin. Eine grundlegende Änderung der Verkehrspolitik drängt sich auf, um den Schadstoff-Teufelskreis zu durchbrechen: Die Rückkehr zur sauberen und gesunden Lebensweise in Kombination mit den beinahe-schadstofffreien Verkehrsarten.

Wenn die Halter der jetzigen Motorfahrzeuge alle Kosten bezahlen würden, die sie verursachen, müssten sie einen grossen Teil der Gesundheitskosten und eventuell noch weitere Kosten wie z.B. für Gebäudepflege (saurer Regen, Russ) übernehmen. Bis heute bezahlen die Motorfahrzeughalter aber NICHTS daran. Wenn das Verursacherprinzip eingeführt würde, würden die beinahe-schadstofffreien Verkehrsarten sehr attraktiv.



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