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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

22. Alkoholiker-Karrieren: Der Kreislauf des Abstiegs mit Alkohol

Biereinschank, ein
                  Glas Bier
Biereinschank, ein Glas Bier

von Michael Palomino (2002 / 2006 / 2009); Meldungen

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Gemäss meiner Beobachtung ergibt sich folgender Kreislauf der Zerstörung bei Alkoholismus:

-- Einstieg in die Alkoholsucht als Kompensation oder als Experiment

-- der Alkoholkonsum wird Gewohnheit, wird zum Ritual

Saufgelage
vergrössernSaufgelage


-- der/die Abhängige separiert sich zuerst in kleineren Gruppen, bleibt schlussendlich allein, die Motorik und die Gefühle vergröbern sich, weil der Alkohol die Synapsen im Gehirn zerstört, so dass die Vernetzung der einzelnen Hirnareale zerstört wird

-- der/die Abhängige wird unattraktiv für andere, es kommt zur Verwahrlosung, die Vereinsamung wird total

Alkoholiker
                      verwarlost und vereinsamt 01
Alkoholiker verwarlost und vereinsamt 01


-- eventuell erfolgt eine Kompensation der Alkoholsucht durch Auto, Show und Mädchen, so lange es noch möglich ist

Alkoholiker
                      Harald Junke zog seine Show fast bis zum Ende
                      durch...
Alkoholiker Harald Junke zog seine Show fast bis zum Ende durch...


Der Alkoholiker und sein Krüppelhirn - die eingeschränkten, verkrüppelten Lebensfunktionen des Alkoholikers

-- es erfolgen Disziplinverlust, und auch ein Potenzverlust, dadurch erfolgt eine neue Kompensation mit Gewalttätigkeit, eventuell kommt es zum Verlust der Arbeitsstelle, eventuell erfolgt auch das Abdriften in Verzweiflungstaten bis zur Kriminalität, bei schweren Problemen bis zum Todschlag, weil das vom Alkohol verstümmelte Gehirn nicht mehr in der Lage ist, grosse Zusammenhänge zu erkennen

-- das Gehirn eines Alkoholikers kann nur noch in Schwarz und Weiss denken, kann keine komplexen Probleme mehr angehen geschweige denn lösen, die Motorik des Alkoholikers ist stark vergröbert und gestört, Gefühle sind ebenfalls stark vergröbert und gestört, Zärtlichkeit ist kaum noch da, und die Gefühle sind auch kaum noch kontrollierbar, unkontrollierte Gewaltausbrüche sind jederzeit möglich

-- Alkoholiker neigen zu schemenhaftem Schwarz-Weiss-Denken, neigen zu Verhetzungen, neigen zu Populismus und schemenhafter Rechtspropaganda, , weil "einfache" Lösungen für Alkoholiker diejenigen Lösungen sind, die ihr Hirn noch begreifen kann, und deswegen ist auch eine Neigung zur Gewalt da, weil dies oft die "einfachste" Lösung zu sein scheint

-- Alkoholiker haben oft kein Gewissen mehr, weil die Verbindung zum Gewissen abgebrochen ist

-- Alkoholiker können oft nicht mehr zwischen Phantasie und Wirklichkeit unterscheiden, weil das vernetzte Denken eben zerstört ist, und dann phantasieren sie sich eine Welt zusammen, die nicht das Geringste mit der Realität zu tun hat

-- wenn Alkoholiker in Gruppen auftreten, kann dies zum Teil sehr gefährlich werden, weil dann gruppenweise kein Gewissen mehr vorhanden ist, keine Wahrheit mehr existiert, und Aggressionen sich kummulieren

-- oft sind bei Alkoholikern auch andere Organe als das Hirn stark in Mitleidenschaft gezogen, das heisst, da ist ein Leberschaden, da ist ein Nierenschaden, da können Harnwege angegriffen sein (vor allem in Verbindung mit Rauchen), da kann ein Bierbauch vorhanden sein, der das Leben nicht einfacher macht, und durch den Bierbauch wird natürlich jegliche sportliche Tätigkeit und auch der Kreislauf eingeschränkt etc., und dies kann dann auch noch die Diabetes begünstigen

-- in dieser Situation verfügen Alkoholiker über keine Beziehungsfähigkeit mehr, es erfolgt der Verlust der Familie und die totale Isolation, oder die Familie passt sich an und wird zum Opfer des Alkoholikers

Psychiatrie und hohe Kosten für das 'Gesundheitssystem' bei der Therapie von Alkoholikern

-- es folgen Psychiatrie und Arbeitsunfähigkeit, mit einem erheblichen Verlust der Gehirnsubstanz

Alkoholiker in
                      Depression
Alkoholiker in Depression


-- insgesmat ergeben sich enorme Kosten für die Gesellschaft durch die Psychiatrie und das Aufarbeiten der eigentlichen Probleme des Alkoholikers, die zum Alkoholismus führten

Psychiatrische
                      Klinik, z.B. in Wil, Schweiz
Psychiatrische Klinik, z.B. in Wil, Schweiz

Psychiatrie-Arzt
                      gegen Depressionen, z.B. Prof. Dr. Ulrich Hegerl,
                      München
Hier ist zum Beispiel ein Psychiatrie-Arzt gegen Depressionen, z.B. Prof. Dr. Ulrich Hegerl, München. Die Therapie kann gut laufen, oder auch schlecht, aber der Psychiater zockt auf alle Fälle den Lohn von der Krankenkasse ab, dank den dummen Süchtigen...


-- der/die Betroffene ist kaum noch integrierbar, weil der Alkohol einen Teil des Gehirns weggefressen hat.

Ex-Alkoholiker
                      George W. Bush, Präsident der "USA",
                      sein Hirn ist z.T. weggefressen...
Ex-Alkoholiker George W. Bush, "Präsident" der "USA" bis 2009: Sein Hirn ist vom Alkohol z.T. weggefressen. Die "USA" hatten 8 Jahre lang einen Ex-Alki als "Präsident"...

Abhilfe

-- andere Experimente oder Kompensationen bzw. Übergangslösungen finden, die dem Körper und dem Geist nicht schaden, sondern die den Körper fit halten und den Geist bereichern

-- schon in der Schule Konflikte friedlich lösen lernen, Strategien entwickeln, die zu befriedigenden Verhältnissen führen

-- dafür sind aber auch friedliche Lehrer und friedliche Lehrerinnen Voraussetzung

-- das Familienleben viel mehr betonen und den gegenseitigen Meinungsaustausch fördern

-- Begegnungsinseln in den Orten schaffen, wo keine Suchtmittel konsumiert werden dürfen, Rauchverbot generell

-- den öffentlichen Alkoholkonsum nur an bestimmten Tagen erlauben, z.B. zweimal pro Woche, das würde die gesamte Bevölkerung enorm disziplinieren und die Alkoholoisten zum Denken anregen, wie ihre Probleme anders gelöst werden können.


Michael Palomino
November 2003

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20
                    minuten online, Logo

<von Olaf Kunz

Kiffen und Komasaufen unter Jugendlichen sind immer wieder einmal gesellschaftliche Aufreger. Doch das massive Alkoholproblem unter erwachsenen Schweizern wird mehr oder weniger totgeschwiegen. Dabei sind die Zahlen alarmierend.

Saufen und schweigen - das scheint in Sachen Alkoholkonsum bei Erwachsenen das Motto zu sein.

In der vergangenen Woche alamierte die British Medical Association Politiker, Gesundheitsämter und die Öffentlichkeit. Der Grund für die Aufregung: Ein aktueller Report, der offenbart, dass jeden Tag sechs Schotten in Folge Alkoholmissbrauchs sterben. In der Schweiz sind es 5,75 Menschen, die täglich aufgrund von übermässigem Alkoholkonsum ums Leben kommen. Doch im Unterschied zu Schottland bleibt ein Aufschrei hierzulande aus. Man säuft und schweigt.

Dichter als die Schotten

Über Botellones und Komasaufen wurde vor allem im vergangenen Sommer breit diskutiert. Zu Recht: 14 Prozent der 13-Jährigen in der Schweiz betrinken sich mindestens einmal im Monat. Und Tag für Tag werden im Schnitt fünf junge Menschen im Alter von unter 23 mit Alkoholproblemen in Spitäler eingeliefert. Bei Erwachsenen wird das Problem in der Schweiz hingegen meist unter den Teppich gekehrt. Dabei ist das Zahlenmaterial zum Alkohol-Konsum auch bei Volljährigen mehr als beunruhigend.

Nach Auskunft des Bundesamts für Gesundheit gibt es in der Schweiz schätzungsweise 300 000 Alkoholiker. Alkoholabhängigkeit gilt hierzulande als die bei Spitalaufenthalten am häufigsten diagnostizierte Männerkrankheit. Vor allem im «End-Midlife»-Segment der 40-55-Jährigen tritt sie überproportional häufig auf. Durchschnittlich werden hierzulande pro Kopf 9 Liter reiner Alkohol gesoffen - damit liegt die Eidgenossenschaft nur knapp hinter dem Europameister Ungarn mit 11,4 Litern (Zahlen aus dem Jahr 2003).

«Keine Musterknaben»

Trotz dieser alarmierenden Zahlen drücken die Schweizer beim Alkohol-Problem zwei Augen zu. Das ist auch die Erfahrung von Monique Helfer, Mediensprecherin der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme: «Alkoholkonsum ist allgegenwärtig und wird tendenziell bagatellisiert.» Für sie ist das Problem ein traditionelles: «Es ist Teil der Kultur, bei vielen Anlässen Alkohol zu trinken.» Das sieht auch Benno Huber, Fachmitarbeiter Prävention bei Bern Gesundheit so: «Es existiert hier eine verbreitete Trink-Kultur, die für die Mehrheit der Menschen risikoarm ist.»

Alarmstufe Hellrot

Auch wenn einige Präventionsmassnahmen zu greifen scheinen, gibt es keinen Grund für Entwarnung: «Die Schweiz ist im internationalen Vergleich ein Hochkonsumland, auch wenn der Konsum von Alkohol seit Mitte der 80er-Jahre rückläufig ist. Dieser Trend setzte sich aber in den letzten Jahren nicht weiter fort», bilanziert Helfer. Viele Menschen seien sich der Dimension des Alkoholproblems schlichtweg nicht bewusst. Hier hat die Schweiz gegenüber Schottland noch deutlichen Nachholbedarf.>


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20 minuten online, Logo

Zürich 9.3.2010: Medizinisch überwachte Ausnüchterungszellen sollen 600 bis 950 Franken kosten

Den Alkohol verkauft man an junge Menschen grenzenlos, bis sie umfallen und dann in der Ausnüchterung landen, und dann muss die Ausnüchterung bezahlt werden. Irgendwie fehlt es aber doch auch an der Verantwortung der Lokalbesitzer, die den Alkohol verkaufen, oder? Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Teurer Rausch: Ausnüchtern für 950 Franken; 9.3.2010;
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/28364327

<Berauscht zu sein, kann in Zukunft in der Stadt Zürich ganz schön teuer werden. Zum dazugehörenden Kater kann auch noch eine happige Rechnung fürs Ausnüchtern hinzukommen.

Wer in der Stadt Zürich betrunken oder durch Drogen berauscht negativ auffällt, wird seit März 2010 von der Stadtpolizei aufgegriffen und in die Zentrale Ausnüchterungsstelle (ZAS) in der Urania-Wache gebracht.

Wer in der Stadt Zürich betrunken oder durch Drogen berauscht negativ auffällt, wird ab kommendem Freitag von der Stadtpolizei eingesammelt und in die Zentrale Ausnüchterungsstelle (ZAS) gebracht. Das Ausnüchtern geht dabei erstmals in der Schweiz voll zu Lasten der Patienten.

Sind die Patienten in weniger als drei Stunden wieder auf den Beinen, kostet die Ausnüchterung im alten Zellentrakt der Urania- Wache 600 Franken. Dauert es länger als drei Stunden, werden laut Angaben der Stadt Zürich 950 Franken fällig - also gleich viel wie ein Deluxe-Doppelzimmer im Hotel Dolder.

12 Zellen sind bereit

Während ihres Aufenthaltes werden die Patienten von einer privaten Firma medizinisch betreut und von einer ebenfalls privaten Sicherheitsfirma beaufsichtigt und bei Bedarf gebändigt. «Sämtliche Handlungen stehen aber unter Aufsicht der Stadtpolizei», sagte Polizeivorsteherin Esther Maurer am Dienstag vor den Medien.

Bereit stehen 12 leicht zu reinigende Zellen, die mit einer Matratze und einer Toilette ausgerüstet sind. Alle Räume sind videoüberwacht, damit allfällige Komplikationen wie etwa Atemstillstände oder Krämpfe sofort erkannt werden. «Im Notfall werden die Patienten sofort ins Spital gebracht.»

Spitäler und Prämienzahler werden entlastet

Die Stadtpolizei erwartet rund 600 Patienten pro Jahr, also rund 12 pro Wochenende. Die Station ist jeweils von Freitag um 22 Uhr bis Sonntag um 15 Uhr geöffnet und in erster Linie für Jugendliche und junge Erwachsene bestimmt, die im Ausgang über die Stränge schlagen und irgendwann sich selber oder andere gefährden.

Maurer ist überzeugt, dass die ZAS helfen wird, den Ausgang in Zürich «für alle sicherer zu machen». Mit der neuen Station sollen aber auch die Notaufnahmen entlastet werden, welche die Betrunkenen bisher betreuen mussten. «Im Spital geht das zudem zu Lasten der Prämienzahler», sagte Gesundheitsvorsteher Robert Neukomm. «Das ist nicht fair und hat für die Jugendlichen keinen Erziehungseffekt.»

Eltern sollen Sprösslinge abholen

Sind die Patienten noch minderjährig, werden die Eltern informiert und in die Ausnüchterungsstation bestellt. Nebst der Rechnung erwartet sie dort auch ein Gespräch mit Mitarbeitern des Sozialdepartementes. «So wollen wir verhindern, dass wir die Klienten wiedersehen», sagte Neukomm.

(sda)>

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Basler Zeitung online, Logo

19.9.2010: <Masskrugschläge auf dem Oktoberfest> - der "Biergenuss" endet nicht selten mit dem Bierkrug als Waffe und mit schweren Verletzungen

Alkoholiker-Karrieren machen Zwischenstation im Spital oder auf der Polizeiwache und vor dem Richter, wenn man auf ein "Bierfest" geht. Man geniesse den Alkohol immer im kleinen Kreis und nie auf einem grossen Fest. Aber manche lieben ja das Risiko. Aber lesen Sie selbst:

aus: Basler Zeitung online; 19.9.2010;
http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Masskrugschlaege-auf-dem-Oktoberfest/story/16866269

<Es ist die Kehrseite des feuchtfröhlichen Fests: Am ersten Wochenende des Oktoberfests gab es zwischen den Gästen bereits zahlreiche Auseinandersetzungen. Einige davon endeten blutig.

Durch den Bierkonsum kann die Stimmung am Oktoberfest schnell ins aggressive kippen: Gast am Oktoberfest 2010.

Alles begann mit der Hochzeit von Prinz Ludwig, dem späteren König Ludwig I und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburhausen vor 200 Jahren: Heute ist das Oktoberfest das grösste Volksfest der Welt.

Grosser Umzug am Oktoberfest

Mehr als 8000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland sind beim traditionellen Trachten- und Schützenzug zum Münchner Oktoberfest gezogen. Auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude beteiligten sich an dem Spektakel am Sonntag, das im Jahr des 200. Wiesn-Geburtstags erneut einen der Höhepunkte des grössten Volksfestes der Welt darstellt.

[Schwerverletzte durch Schlägereien mit Masskrügen]

Bei Schlägereien mit Masskrügen sind auf dem Oktoberfest mehrere Menschen teils schwer verletzt worden. Ein australischer Tourist erlitt eine Hirnblutung, wie die Münchner Polizei am Sonntag mitteilte. Er war am Samstag in einem der Festzelte mit zwei Franzosen in Streit geraten. Einer der beiden soll ihm den massiven Krug auf den Kopf geschlagen haben.

Ein Kanadier trug der Polizei zufolge am Samstag eine Gehirnerschütterung und eine Platzwunde davon, als ihm ein 20-jähriger Münchner im Streit einen Masskrug so fest auf den Kopf schlug, dass der Krug zersplitterte. Die Scherben verletzten zudem zwei Begleiter des Kanadiers.

Platzwunde am Kopf

Ein dritter Masskrugschläger verpasste seinem Kontrahenten eine stark blutende Platzwunde am Kopf. Nach seiner Festnahme leistete er heftigen Widerstand und verletzte eine Polizistin am Oberschenkel. Er wird der Polizei zufolge wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Auch den beiden anderen Masskrugschlägern drohen ernsthafte juristische Konsequenzen. Die massiven, einen Liter fassenden Trinkgefässe wiegen mehr als ein Kilo und können, wenn sie als Waffe eingesetzt werden, schwere Verletzungen hervorrufen. (mrs/dapd)>

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20 minuten
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Zürich 5.10.2010: Die Ausnüchterungszellen in Zürich sind "gut besucht" - aber nicht kostendeckend

aus: 20 minuten online: Nachahmer gefunden: Die Zelle für Besoffene ist ein Erfolg; 5.10.2010;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/12024652

<Die erste Ausnüchterungsstelle der Schweiz wird gut genutzt. Im Schnitt schlafen jedes Wochenende 13 Personen in den Zürcher Zellen ihren Rausch aus.

Die erste Zentrale Ausnüchterungsstelle (ZAS) der Schweiz wird rege genutzt: Seit der Eröffnung im März haben 366 Personen in den ausgedienten Zürcher Gefängniszellen ihren Rausch ausgeschlafen, je nach Wochenende waren es bis zu 25.
Spitzenreiter war das «Züri-Fäscht»-Wochenende, an dem die Polizei 25 Personen einsammelte, die entweder sich selber oder andere gefährdeten. Im Durchschnitt wurden pro Wochenende 13 Personen im alten Zellentrakt eingeschlossen und beim Ausnüchtern medizinisch überwacht.

Diese Zahlen zeigten, dass die ZAS leider notwendig sei, sagte Projektleiter Beat Käch am Dienstag vor den Medien. Der Bedarf für diese Einrichtung sei klar vorhanden - nicht zuletzt, um die Notaufnahmen der Spitäler zu entlasten.

Die Hauptklientel der ZAS ist männlich und zwischen 18 und 24 Jahre alt. Die Stadtpolizei brachte aber auch schon einen 69- Jährigen in die ZAS sowie 18 Minderjährige - der Jüngste war grade mal 15 Jahre alt.

Innere Blutungen und Knochenbrüche

Frauen sind in der ZAS seltener anzutreffen: Von den 366 eingelieferten Berauschten waren nur 50 weiblich. Der höchste gemessene Blutalkoholgehalt betrug 4,19 Promille. 22 aller betreuten Personen mussten ins Spital gebracht werden, in erster Linie wegen innerer Blutungen oder Knochenbrüchen.

Die Kosten für die Ausnüchterung werden zu einem grossen Teil auf die Benutzer abgewälzt: Wer länger als drei Stunden betreut werden muss, erhält eine Rechnung über 950 Franken. Aber auch für jene, die in unter drei Stunden wieder munter sind, wird es teuer: Sie sind der ZAS immerhin 600 Franken schuldig.

«Die ZAS soll der Person eine Lehre sein», sagte Käch. Die abschreckende Wirkung hat aber offenbar keinen Einfluss auf die Zahlungsmoral: Diese sei «nicht sehr gut». Kostendeckend ist die ZAS aber ohnehin nicht. Eine einzige Einweisung kostet nämlich 1600 Franken.

Auch Bern will eine ZAS

Das Zürcher Pilotprojekt stösst auch in anderen Regionen der Schweiz auf Interesse: Der Berner Regierungsrat entschied im März, ebenfalls eine Ausnüchterungsstelle einzurichten, um die Notaufnahmen der Spitäler zu entlasten. Im November wird der Grosse Rat das Thema behandeln

(sda)>

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20 minuten online, Logo

5.10.2010: Ausnüchterungszelle in Rosa (Pink) beruhigt am meisten - keine Übergriffe mehr auf die Polizei

aus: 20 minuten online: Ausnüchterungszelle: Betrunkene erleben in Zürich die pinke Hölle; 5.10.2010;
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Betrunkene-erleben-in-Zuerich-die-pinke-Hoelle-13811086

<Die Farbe Pink beruhigt das Gemüt. Diese Erkenntnis machen sich die Betreiber der ersten Ausnüchterungsstelle der Schweiz (ZAS) in Zürich zunutze.

So sieht die pinke Zelle in der Ausnüchterungszelle aus.

Nüchtern betrachtet, sieht es schrecklich aus - zumindest für die meisten betroffenen Männer: Die Betreiber der ersten Ausnüchterungsstelle der Schweiz (ZAS) strichen eine der Zellen leuchtend pink und bringen dort nun die besonders renitente Kundschaft unter. Die Marzipanschweinchen-Farbe zeigt offenbar Wirkung: «Bis jetzt hat sich in der pinkfarbenen Zelle auch der schwierigste Kunde wieder beruhigt», sagte ZAS-Projektleiter Beat Käch bei der Bilanz- Pressekonferenz vom Dienstag.

Das Vorbild war Pfäffikon

Sehr wissenschaftlich sei die Zürcher Stadtpolizei beim Farbversuch aber nicht vorgegangen, räumte Käch ein. «Wir haben von den pinkfarbenen Zellen gehört und uns gedacht, nützt's nichts, so schadet's nichts.»

Als Vorbild dienten zwei pinkfarbene Zellen im Bezirksgefängnis von Pfäffikon ZH. In diesen vom Boden bis zur Decke leuchtend rosa gestrichenen Räumen werden jene Häftlinge untergebracht, die besonders gewaltbereit sind. Auch im Bieler Gefängnis sind mittlerweile vier Zellen pink gestrichen worden.

Keine Übergriffe auf das Personal

«Wir haben den Eindruck, dass es wirkt», sagte Rebecca de Silva, Sprecherin des Zürcher Amts für Justizvollzug, auf Anfrage der SDA. In der Zeit, in der die Insassen in der pinkfarbenen Zelle untergebracht seien, gebe es keinerlei Übergriffe auf das Personal.

Ob wirklich die Farbe der Grund dafür sei, könne man aber nicht mit Sicherheit sagen. Man habe das Ganze nicht ausgewertet, zudem gebe es keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Die jüngsten Grundlagen sind tatsächlich schon etwas angejahrt. Sie stammen aus den 1970-er Jahren. Der amerikanische Wissenschaftler Alexander Schauss liess damals erste Gefängniszellen Pink anmalen, um Häftlinge zu beruhigen. Bereits eine Viertelstunde in einem rosa Raum zeigten gemäss seiner damals veröffentlichen Forschungsarbeit Wirkung.

Der damals verwendete Farbton wird heute in Fachkreisen als «Baker-Miller»-Pink bezeichnet - benannt nach zwei Mitarbeitern jenes Gefängnisses, wo erstmals zur Farbrolle gegriffen wurde. Die Ausnüchterungszelle in Zürich sei aber nicht in «Baker-Miller» gestrichen, sondern in «ZAS-Pink», sagte Käch, einer Eigenmischung.

(feb/rom/sda)>

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20 minuten online, Logo

Marthalen (Kanton Zürich) 13.12.2010: Besoffen auf dem Heimweg in einen Bach gefallen - und es war Winter und der Mann erfror

Man sollte nicht zu viel Alkohol trinken, wenn man noch einen Fussweg nach Hause vor sich hat, vor allem im Winter nicht, wenn es in der Nacht unter 0 Grad wird. Die Natur schlägt dann grausam zu und am nächsten Morgen gibt es einen Toten. Dies passiert übrigens in Russland reihenweise. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Marthalen ZH: Maler stirbt im Bachbett; 13.12.2010;
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Maler-stirbt-im-Bachbett-15370877

<Auf dem Heimweg vom Pub stürzte R. K.* in Marthalen in den Abistbach. Am nächsten Morgen wurde seine Leiche gefunden. Das Dorf steht unter Schock.

Samstagabend im Country Pub in Marthalen: Es ist schon spät, R. K. will gehen. Zuvor hat er mit Freunden gefeiert. Sie haben zusammen mehrere Runden getrunken. «Für ihn ein normaler Samstagabend», sagt die Frau des Wirts. Kurz bevor K. aufbricht, zahlt er seinen Kollegen noch eine Runde.

Dann macht sich der junge Mann aus dem Zürcher Weinland auf den Heimweg. Ein Kollege bietet ihm noch an, ihn nach Hause zu begleiten. K. winkt ab: Er kenne die Strecke in- und auswendig.

Am nächsten Morgen gegen elf Uhr wird seine Leiche im nur wenige Zentimeter tiefen Abistbach gefunden. Das Rinnsaal liegt auf dem direkten Weg zwischen dem Pub und K.s Zuhause. Alles deutet darauf hin, dass K. in den Bach gestürzt ist. Eine Anwohnerin sagt: «Es ist dort relativ steil. Vielleicht ist er auf der vereisten Strasse ausgerutscht, fiel das Bord hinunter und schlug mit dem Kopf auf.»

Im Dorf ist K. das Tagesgespräch. «Er war so ein todlieber Kerl», erzählt ein Bekannter mit tränenerstickter Stimme. «Dass er so jung sterben musste, ist eine Tragödie.» Die Familie ist unter Schock. Eine Angehörige sagt: «Wir haben schwer zu kämpfen.»

*Name der Redaktion bekannt

(hal/sut/20 Minuten)>

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n-tv online, Logo

Niedersachsen 28.12.2010: 16-Jährige will von Weihnachtsparty besoffen nach Hause laufen und stürzt in einen Wassergraben - und erfriert

Alkoholiker muss man nicht sein, um im Winter den leisen Abschied in den Himmel zu nehmen. Es reicht im Winter eine Portion Alkohol und ein Gewässer auf dem Heimweg. Die kalte Nacht tut ihr Übriges. Aber lesen sie selbst:

aus: n-tv online: Nach Sturz in Wassergraben: Betrunkenes Mädchen erfroren; 28.12.2010;
http://www.n-tv.de/panorama/Betrunkenes-Maedchen-erfroren-article2246321.html

<Für ein 16-jähriges Mädchen endet eine Weihnachtsparty in Niedersachsen tödlich. Die betrunkene Jugendliche stürzt in einen Wassergraben und kann ohne fremde Hilfe nicht mehr heraus. Erst einen Tag später wird ihre Leiche bei einer Suchaktion gefunden.

Ein 16 Jahre altes Mädchen ist nach einer Weihnachtsparty in Niedersachsen betrunken in einem Graben erfroren. Das habe die Obduktion ergeben, teilte die Polizei in Stade mit. Die junge Frau war bei einer Suchaktion tot gefunden worden.

Nach Angaben der Polizei hatte die 16-Jährige in der Nacht zum Sonntag einen Weihnachtsball mit viel Alkohol im Blut verlassen. Gleich auf dem Nachbargrundstück stürzte sie, rutschte in der Dunkelheit in den Graben und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Die Eltern meldeten ihre Tochter am Sonntag als vermisst. Da war das Mädchen bei minus 10 Grad bereits erfroren. Polizei und Feuerwehr fanden die Leiche erst am Montag.

Unterdessen legte die Krankenkasse DAK eine neue Statistik vor, wonach sich immer mehr Jugendliche heftig betrinken. In manchen Bundesländern habe sich die Zahl der so genannten Komasäufer nahezu verdoppelt. Vor allem bei Mädchen sei die Zahl der Alkoholexzesse dramatisch angestiegen.

dpa>


Zum selben Vorfall kam hier noch eine präzisere Meldung:

Spiegel online, Logo

Jork (Niedersachsen) 28.12.2010: <Betrunkenes Mädchen im Graben erfroren>

aus: Spiegel online; 28.12.2010; http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,736870,00.html

<Tragisches Ende einer Weihnachtsfeier: Im niedersächsischen Jork stürzte eine Schülerin in betrunkenem Zustand in einen Graben und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr aufrichten. Sie erfror.

Jork - In stark angetrunkenem Zustand hatte die junge Frau der Polizei zufolge in der Nacht zum Sonntag einen Weihnachtsball im niedersächsischen Jork verlassen. Nur 300 Meter von dem Veranstaltungsort, dem "Fährhaus Kirschenland", entfernt, stürzte sie auf dem Nachbargrundstück, rutschte im Dunkeln in einen Graben und konnte sich dann offenbar nicht mehr aus eigener Kraft aufrichten. Das habe die Obduktion ergeben, teilte die Polizei am Dienstag in Stade mit.

Die Eltern meldeten ihre Tochter am Sonntag als vermisst, nachdem herauskam, dass sie nicht wie verabredet bei einer Freundin übernachtet hatte. Zu diesem Zeitpunkt war das Mädchen bei minus zehn Grad bereits erfroren. Knapp hundert Polizisten und Feuerwehrleute suchten nach der Vermissten - erst am Montag fanden sie die Leiche.

ala/dpa>

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Cronicaviva, Logo




Lima: <25% de muertes violentas se debe al consumo de alcohol> - plan zanahoria limita la venta de bebidas alcoholicas

Sábado, 05 de Marzo de 2011 21:21



Lima: 25% der Morde gehen auf Kosten von Alkohol - der Plan "Zwiebel" beschränkt den Verkauf von alkoholischen Getränken

5.3.2011
Cronicaviva; http://www.cronicaviva.com.pe/index.php/crimen/52-crimen/14614-25-de-muertes-violentas-es-por-consumo-de-alcohol

La causa  fundamental de las muertes violentas en Lima están directamente vinculadas con el consumo de licor en un 25 por ciento,  dijo el alcalde de La Victoria quien apoyó la aplicación del Plan Zanahoria que limita  la venta de licor en nuestra capital.

El burgomaestre victoriano Alberto Sánchez Aizcorbe expreso su discrepancia  con  el presidente de la Cámara Nacional de Turismo (Canatur), Carlos Canales, quien se opone a este plan.

Sánchez Aizcorbe  señaló que  existe  un estudio realizado por el ex miembro de la Organización Panamericana de la Salud (OPS), Hernán Málaga, basado en reportes del Hospital Dos de Mayo y la Morgue Central de Lima sobre las causales de muertes violentas en Lima.

Precisó que la  mayoría de fallecimientos relacionados con el alcohol  en Lima ocurren a partir de las tres de la madrugada, por y por ello es necesario limitar la venta de alcohol.

Asimismo, dijo que el informe de la Organización Mundial de la Salud (OMS) señala que el licor provoca casi el 4 por ciento de las muertes en todo el mundo,  osera más que el Sida y la tuberculosis.

El alcalde restó importancia a los dicho por el presidente de  Canatur respecto a la pérdida de 35 mil puestos de trabajo por la aplicación del Plan Zanahoria.

Sánchez Aizcorbe consideró que ninguna pérdida económica se compara a la pérdida de vidas humanas en accidentes y homicidios como consecuencia de el consumo de alcohol, añadió.
(RMC)



Die grundlegende Ursache der Morde in Lima ist bei 25% der Fälle direkt mit Alkohol verbunden, sagte der Bürgermeister des Distrikts Victoria, der die Anwendung des Plans "Zwiebel" unterstützte, um den Verkauf von Alkohol in der Landeshauptstadt zu beschränken.

Der Bürbermeister von Victoria, Alberto Sánchez Aizcorbe, gab seine Differenz gegenüber dem Präsidenten der Nationalen Tourismuskammer (Canatur), Carlos Canales, bekannt, der sich diesem Plan widersetzt.

Sánchez Aizcorbe gab an, dass eine Studie eines Ex-Mitglieds der Panamerika-Gesundheitsorganisation (OPA), Hernán Málaga, existiert, basierend auf Berichten des Spitals zum 2. Mai und der Zentralen Morgue von Lima, die den Zusammenhang mit den Mordtaten in Lima schildert.

Diese Studie besagt, dass die Mehrheit der Sterbefälle im Zusammenhang mit Alkohol in Lima ab 3 Uhr Nachmittags passieren, und deswegen sei es notwendig, den Verkauf von Alkohol zu verbieten.

Ebenfalls sagte er, dass die Information der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angibt, dass Alkohol fast 4% aller Todesfälle weltweit ausmache, und das ist somit mehr als AIDS und Tuberkulose.

Der Bürgermeister sprach zum Anlass des Verlusts von 35.000 Arbeitsplätzen durch die Anwendung des Plans "Zwiebel".

Sánchez Aizcorbe meinte auch, dass man wirtschaftliche Verluste nicht mit Verlusten an Leib und Leben in Unfällen und durch Morde aufrechnen dürfe, die aufgrund von Alkohol geschehen.
(RMC)

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Welt online, Logo

12.5.2011: Frauen bekommen schneller einen Bierbauch als Männer

aus: Welt online: Körperfettverteilung: Frauen trinken sich schneller einen Bierbauch an; 12.5.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article13366676/Frauen-trinken-sich-schneller-einen-Bierbauch-an.html

<Eine Langzeitstudie fördert Erstaunliches zutage: Regelmäßiger Alkoholkonsum führt bei Frauen viel schneller zu einem dicken Bauch als bei Männern.

Frauen bekommen bei jahrelangem Alkoholkonsum einen dickeren Bauch als Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine europaweite Langzeitstudie unter 250.000 Erwachsenen. Demnach ist der Taillenumfang bei Frauen, die über einen langen Zeitraum täglich mehr als zwei Gläser Wein oder Bier tranken, um etwa 1,5 cm größer als bei Frauen mit geringem Alkoholkonsum. Bei Männern wächst der Bauchumfang dagegen nur um 1,1 Zentimeter, wie das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) als Teil eines Forscherteams in Potsdam mitteilte.

Den Wissenschaftlern zufolge beeinträchtigt ein hoher Alkoholkonsum bei Frauen die gewöhnliche Körperfettverteilung. Das Körperfett könne sich dadurch eher im Oberbauch ansammeln, schrieb das europäische Team in der Fachzeitschrift „European Journal of Clinical Nutrition“. Tendenziell werden viel trinkende Frauen aber nicht zwingend schwerer, da sie das Fett an anderen Stellen besser kompensieren können.

Bei Männern schlägt sich der langfristige Alkoholkonsum dagegen auch auf das gesamte Körpergewicht nieder. Bei einer Größe von 1,80 Meter hatten Viel- und Wenigtrinker einen durchschnittlichen Gewichtsunterschied von mehr als drei Kilogramm.

Tendenziell nimmt der Bauchumfang bei Männern und Frauen mit regelmäßigem Biergenuss stärker zu als bei Weintrinkern. „Die Unterschiede im Bauchumfang sind nicht extrem groß. Dennoch sind sie eindeutig und könnten für die Gesundheit der Gesamtbevölkerung eine Rolle spielen“, sagte Epidemiologin Manuela Bergmann vom DIfE.

Beobachtet wurde der Alkoholkonsum ab dem 20. Lebensjahr. Auf die Ernährungsgewohnheiten wurde nicht eingegangen. Als Wenigtrinker wurden Personen mit einem geringeren Konsum als einem halben Glas Alkohol am Tag eingestuft.

dapd/cc>

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20 minuten online, Logo

28.7.2011: Koks-Alk-Radprofi mit 203 km/h in Nizza erwischt

aus: 20 minuten online: Mit Tempo 200: Radprofi rast betrunken in Polizei-Kontrolle; 28.7.2011;
http://www.20min.ch/sport/radsport/story/22061139

<Astana-Fahrer Valentin Iglinski ist in angetrunkenem Zustand in eine Polizeikontrolle geraten. Zudem soll der Kasache positiv auf Kokain getestet worden sein.

Der in Monaco lebende Iglinski raste bei Nizza mit 203 km/h in eine Radarfalle; erlaubt waren auf diesem Abschnitt 110 km/h. Zudem ergab der Alkoholtest einen Wert von 1,28 Promille.

Laut dem französischen Radio-Sender RTL wurde der 27-Jährige zudem mittels Speicheltest positiv auf Kokain getestet, was sein Rennstall Astana aber sofort mit dem Hinweis dementierte, dass die Ergebnisse des offiziellen Blut- und Urintests noch nicht vorlägen.

Kontrolleure des Weltverbandes UCI hätten ausserdem am Vortag eine Blutprobe von Iglinski genommen, der im Gegensatz zu seinem Bruder Maxim die Tour de France nicht bestritten hat.

(si)>

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30.8.2011: Alkoholverbote im ÖV und auf Bahnhöfen sind in vielen Staaten normal

aus: n-tv online: Kein Bier in der Bahn - viele Alkoholverbote im Ausland; 30.8.2011;
http://www.n-tv.de/reise/Viele-Alkoholverbote-im-Ausland-article4174871.html

<Hamburg geht demnächst mit einem Bußgeld gegen Alkohol in Bussen und Bahnen vor. Saufen und Fahren, diese Kombination ist in öffentlichen Verkehrsmitteln in vielen Städten im Ausland schon lange tabu. Oft ist auch das Essen verboten. Das sollte man als Tourist beachten, sonst sind Strafen fällig.

Gelage auf dem S-Bahnsteig und fröhliches Vorglühen auf dem Weg zur Party - all das soll in Hamburg am 1. September enden. Die Hansestadt verbannt Alkohol aus Bussen und Bahnen. Nach einem Monat Anlaufphase werden vom 1. Oktober 2011 an 40 Euro für Verstöße fällig. In vielen Städten im Ausland gilt so ein Verbot schon lange. Einige Beispiele:

In London waren Betrunkene in der U-Bahn lange ein gewohntes Bild. Doch Bürgermeister Boris Johnson setzte 2008 als eine seiner ersten Amtshandlungen ein Alkoholverbot in der "Tube" durch. Der letzte Tag, an dem noch getrunken werden durfte, artete in einer Saufparty aus. Der Alkohol-Bann gilt auch für Busse und Nahverkehrszüge. Das Verbot wird weitgehend eingehalten, auch weil Züge und Bahnhöfe mit Kameras überwacht und Verstöße mit teils saftigen Strafen geahndet werden.

Wer in Paris in der Metro gesittet eine Flasche Bier trinkt oder sich mit Freunden unauffällig eine Flasche Wein teilt, muss in der Regel keinen Ärger befürchten. Die für den öffentlichen Nahverkehr zuständige RATP betont aber, dass Alkoholkonsum eigentlich verboten sei. Betrunkenen kann die Mitfahrt verweigert werden. Wenn die Polizei geholt werden muss, droht eine Geldstrafe bis zu 150 Euro.

In den U-Bahnen und Bussen in Washington ist es wie auch auf den Bahnhöfen verboten, zu essen und zu trinken. Die Regeln werden rigoros umgesetzt, es kam bei Verstößen auch schon zu Festnahmen. Ohnehin gilt in der Hauptstadt wie in vielen anderen US-Städten ein Gesetz, das Alkohol-Trinken im öffentlichen Raum verbietet.

In der Budapester Metro darf man grundsätzlich weder essen noch trinken. Das gilt auch für Busse und Straßenbahnen sowie für die Bahnsteige und Unterführungen. Man darf weder auf Bahnsteigen noch in den Bahnen betrunkenen sein - egal, wo der Alkohol konsumiert wurde. Dem Essverbot läuft zuwider, dass auf vielen Bahnsteigen Speisen und Getränke verkauft werden.

In der Bukarester Metro ist Essen und Trinken nicht verboten. Einzige Kuriosität: Ausdrücklich wird das Mitführen von lebenden Vögeln verboten, es sei denn, diese säßen in einem Käfig.

Offene Bier- oder Weinflaschen und grölende Fahrgäste sieht man in Rom in der Metro eher selten. Auf der langen Liste der Verbote steht zwar nicht ausdrücklich Alkohol. Aber man darf nicht betrunken in die Metro, nicht singen, Musik machen oder andere Fahrgäste stören. Auf das Rauchverbot legen die Verkehrsbetriebe nachdrücklicher Wert - mal abgesehen davon, dass die "21 Metro-Verbote" zwar in allen Stationen hängen, es aber doch wenig Kontrollen gibt.

In Österreich wollen die Wiener Linien dem Thema "eher mit Augenzwinkern" begegnen, sagte deren Sprecher Michael Unger. Zwar sei ein Getränkeverbot festgelegt, aber eine explizite Verordnung wie das Rauchverbot sei nicht geplant.

In Griechenland gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln ein Verbot von Alkohol und allen anderen Getränken außer Wasser. Es wird meist eingehalten. In der Regel wird nicht auf der Straße, im Zug oder Bus getrunken. Es gilt als unhöflich, mit einer Flasche durch die Gegend zu laufen.

In Russland hat Kremlchef Dmitri Medwedew kürzlich radikale Einschränkungen für den Bierkonsum befohlen. Ab 2012 herrscht in allen öffentlichen Anlagen ein absolutes Alkoholverbot, ab 2013 dürfen Geschäfte und Kioske neben Wodka und Wein nachts auch kein Bier mehr verkaufen. So will Medwedew die weit verbreitete Trunksucht eindämmen. Alkohol in der Moskauer Metro ist verboten, doch sind Biertrinker ein alltägliches Bild. Kontrollen gibt es nicht.

Das schärfste Alkoholgesetz der Schweiz hat Chur im Osten des Landes. Ab Mitternacht bis 7.00 Uhr morgens ist Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit verboten. Die Erfolge werden in der ganzen Schweiz diskutiert, auch kleine Gemeinden planen schärfere Bestimmungen.

In Neu Delhi herrscht an allen öffentlichen Orten Alkoholverbot. Jugendliche mit einem Bier in der Hand wären in der Metro undenkbar. Zumal es für sie unmöglich ist, überhaupt (legal) an Alkohol zu kommen: Die Abgabe alkoholischer Getränke auch in Restaurants und Bars ist nur erlaubt, wenn der Kunde mindestens 25 Jahre alt ist.

dpa>

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6.9.2011: Menschen vor dem Alkohol retten, indem die süchtige Person darauf angesprochen wird - 5% Betroffene

aus: n-tv online: Arbeit: Alkoholprobleme von Kollegen ansprechen; 6.9.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/Gesundheit/Alkoholprobleme-von-Kollegen-ansprechen-article4232956.html

<Berlin (dpa/tmn) - Mit Alkoholproblemen ist nicht zu spaßen. Und deshalb sollten Kollegen auffällige Mitarbeiter auch auf ein eventuelles Problem ansprechen. Denn nur so wird dem Betroffenen bewusst, dass seine Sucht auch von anderen wahrgenommen wird.

Am Arbeitsplatz sollten Mitarbeiter nicht wegsehen, wenn sie bei einem Kollegen ein Alkoholproblem bemerken. Besser sei es, den Arbeitnehmer auf seine Sucht anzusprechen, sagt Prof. Wolfgang Gaebel von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin. Denn nur so werde dem Betroffenen bewusst, dass seine Krankheit auch von anderen wahrgenommen wird und er beginne, über seine Sucht zu reflektieren.

Gut sei es, für ein solches Gespräch den Feierabend abzuwarten. Dann habe der Betroffene im Anschluss Zeit, über das Gesagte nachzudenken. Der Mitarbeiter sollte seinem Kollegen auch keine Vorwürfe machen, sondern vielmehr Verständnis zeigen, erklärt Prof. Gaebel. Auch sollte das Ganze möglichst diskret ablaufen.

Trinkende Kollegen erkennen Mitarbeiter neben einer Schnapsfahne und Sprachstörungen an psychischen Auffälligkeiten. «Oftmals reagiert der Betroffene unangemessen auf Situationen», erklärt Prof. Gaebel. Nach Schätzungen sind etwa fünf Prozent der Arbeitnehmer suchtkrank. Etwa weitere zehn Prozent stehen im Verdacht der Abhängigkeit.

Quelle: n-tv.de / dpa>

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14.9.2011: Alkohol-Karrieren: Europäer trinken am meisten

aus: Tagesanzeiger online: Europäer sind die grössten Trinker; 14.9.2011;
http://www.tagesanzeiger.ch/leben/essen-und-trinken/Europaeer-sind-die-groessten-Trinker/story/16830377

<In Europa wird weltweit am meisten Alkohol konsumiert. Die Weltgesundheitsorganisation WHO will nun Gegensteuer geben.

In Europa betrinkt sich jeder fünfte Erwachsene nach WHO-Angaben mehr oder weniger regelmässig. Wie es in einer Erklärung bei der europäischen WHO-Regionalkonferenz in Aserbaidschans Hauptstadt Baku heute hiess, würden im Durchschnitt in Europa jährlich pro Person 9,24 Liter reinen Alkohols konsumiert.

WHO-Regionaldirektorin Zsuzsanna Jakab kündigte in Baku einen Aktionsplan zur Verringerung des Alkoholkonsums an und meinte zur Begründung: «Den Ländern ist sehr wohl bewusst, welche Kosten und Schäden der Alkohol verursacht».

Steigender Konsum im Osten

Der generelle Trend beim Alkoholkonsum der letzten 15 Jahre sei durch einen Rückgang im Westen und einen Anstieg im Osten Europas gekennzeichnet gewesen. Die Gesundheitsorganisation der Vereinten Nationen will den 53 europäischen Ländern mit dem «Aktionsplan zur Verringerung des schädlichen Alkoholkonsums (2012-2020)» einen umfassenden Überblick zur Problematik sowie erprobte Konzepte zum Abbau alkoholbedingter Schäden zur Verfügung stellen.

Als Gegenmittel empfiehlt die WHO unter anderem Alkoholsteuern, Einschränkungen der Verkaufsstellendichte und der Öffnungszeiten, Altersbegrenzungen, und eine Senkung der Promillegrenzen im Strassenverkehr. (rub/sda)>

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29.9.2011: <Gesundheit: Die vergessenen Kinder der Alkoholiker>

aus: n-tv online; 29.9.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/Gesundheit/Die-vergessenen-Kinder-der-Alkoholiker-article4421586.html

<Frankfurt/Main (dpa) - Sie lernen das Koma-Saufen nicht in der Disco, sie kennen es aus dem Wohnzimmer: Rund 2,65 Millionen Kinder wachsen in Deutschland bei alkoholabhängigen Eltern auf. Ein neues Hilfskonzept könnte helfen.

Die betrunkene Mutter bringt das Pausenbrot in die Schule, der Vater droht im Rausch mit Schlägen: Neun Nachmittage sprach die Kasseler Sozialpädagogin Michaela Jung mit sechs Kindern alkoholabhängiger Eltern über den Alltag in Suchtfamilien. Bei ihr im Diakonischen Werk erlebten die Heranwachsenden, dass sie nicht alleine sind.

Ähnliche Gruppen gab es in den vergangenen zwei Jahren bei insgesamt bundesweit 28 Beratungsstellen. Sie waren Partner des vom Bund finanzierten Modellprojekts «Trampolin» . Forscher aus Köln und Hamburg sehen in dem Konzept die Chance, mehr Betroffenen zu helfen. 2,65 Millionen Kinder in Deutschland leben Expertenschätzungen zufolge bei alkoholabhängigen Eltern.

Doch Therapien für abhängige Eltern bezögen nur in zehn Prozent der Fälle die Kinder mit ein, sagt Professor Michael Klein. Er ist Leiter des Deutschen Instituts für Sucht- und Präventionsforschung der Katholischen Fachhochschule Köln. Kinder Alkoholabhängiger erlebten häufig Chaos und Gewalt. Jedes dritte dieser Kinder werde später selbst süchtig, erklärte Klein am Donnerstag (29. September) beim Deutschen Suchtkongress (28.9. bis 1.10.) in Frankfurt.

Einer, der in einer Suchtfamilie aufwuchs, ist Henning Mielke. «Meine Eltern waren für mich emotional nicht erreichbar», erinnert sich der 43-Jährige. Als Vorsitzender von Nacoa , einem Interessenverband für Kinder aus Suchfamilien, weiß der in Berlin lebende Mielke heute, dass er kein Einzelfall war. Während der Alkoholkranke an die Sucht denke, kümmerten sich die Kinder um Geschwister und Haushalt, berichtet er.

Das Ziel des «Trampolin»-Angebots beschreibt Suchtforscher Klein darum auch so: «Die Kinder sollen lernen, für sich selbst zu sorgen und nicht wie bisher für die Eltern.» Das von ihm und der Uni-Klinik Hamburg-Eppendorf initiierte Modell mit je neun Gruppentreffen soll die Hilfe erleichtern. Es ist überschaubarer und günstiger als eine Einzelbetreuung, die zumeist nur den Süchtigen selbst im Blick hat.

«Das Hauptproblem war, die Kinder zu finden», berichtet Sozialpädagogin Jung aus Kassel. Das Thema sei ein Tabu für Eltern, Lehrer, Erzieher - und für die Kinder. «Selbst, wenn in einer Klasse drei Schüler sind mit diesem Problem, tauschen sie sich ja nicht aus», sagt Jung. In Kassel knüpften Jugendamt und ambulante Suchtberatung die Kontakte.

Bei den neun Treffen erhielten die Acht- bis Zwölfjährigen Alltagstipps und Informationen über Sucht. Es gab Rollenspiele und Fantasiereisen. Beraterin Jung sprach auch mit den Eltern: «Das gemeinsame Ziel ist, dass es den Kindern gut geht - das wollen auch Eltern, die ein Problem haben.»

Trotzdem ist unklar, wie viele Kinder noch von «Trampolin» profitieren. 2012 endet das Modellprojekt. Und Geld für Angehörigen-Arbeit gebe es meist nicht, beklagt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen. Das Diakonische Werk Kassel will die Kinder trotzdem nicht alleine lassen. Beraterin Jung bemüht sich um Spenden und baut eine neue Gruppe auf.

Quelle: n-tv.de / dpa>

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8.12.2011: <Verkehr: München nimmt Abschied vom Alkohol in der S-Bahn>

aus: n-tv online; 8.12.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/Muenchen-nimmt-Abschied-vom-Alkohol-in-der-S-Bahn-article4957851.html

<München (dpa) - Mehr als 1600 Menschen haben sich kurz vor dem Start des Alkoholverbots in der Münchner S-Bahn zu einem kollektiven Trinkgelage in den Zügen verabredet. Über die Internetplattform Facebook planen sie für Samstag das «MVV-Abschiedstrinken».

Um 20 Uhr soll es am Stachus-Brunnen in der Innenstadt losgehen, später wollen die Verbotsgegner zwischen Hackerbrücke und Ostbahnhof mit den S-Bahnen hin und her pendeln. Das Alkoholverbot in den Münchner S-Bahnen tritt am 11. Dezember in Kraft. Auch in Hamburg hatten rund 1000 Menschen vor dem Alkoholverbot in Bussen und Bahnen gefeiert.

Quelle: n-tv.de / dpa>

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Der Standard online, Logo

17.3.2012: Alkohol macht Gehirn unflexibel: Probleme bei der Umsetzung von Erkenntnissen

aus: Der Standard online: Alkoholabusus: Alkohol macht Gehirn unflexibel; 17.3.2012;
http://derstandard.at/1331779779468/Alkoholabusus-Alkohol-macht-Gehirn-unflexibel

<Erlerntes Wissen umzusetzen fällt alkoholkranken Menschen schwer.

Alkoholabhängige Menschen haben Probleme, Erkenntnisse aus der Psychotherapie im Alltag umzusetzen

Lernen ist nützlich, aber richtig praktisch wird es erst, wenn man das neue Wissen flexibel in bislang unbekannten Situationen einsetzen kann. Genau damit haben alkoholabhängige Menschen Probleme, berichten Forscher der Ruhr-Universität. Alkoholabhängige Probanden lernten neue Zusammenhänge genauso gut wie gesunde Menschen, übertrugen dieses Wissen dann aber schlechter auf einen anderen Kontext. Die Ergebnisse veröffentlichten die RUB-Forscher in der Zeitschrift "Alcoholism: Clinical and Experimental Research" gemeinsam mit Kollegen der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Klinik Dortmund unter Leitung von Gerhard Reymann.

Die Neurowissenschaftler verglichen die Lernleistungen von 24 alkoholabhängigen Patienten mit der von 20 gesunden Probanden. In jedem Versuchsdurchgang präsentierten sie zwei abstrakte Symbole auf einem Computermonitor, von denen die Teilnehmer eines auswählen sollten. Die Wahrscheinlichkeit, für die Auswahl einen Geldgewinn von 20 Cent zu erhalten, war für jedes der insgesamt sechs Symbole unterschiedlich. Ziel war es zu lernen, welches die gewinnbringendsten Symbole sind. Diese tauchten dabei durchgängig in den gleichen drei Kombinationen auf: Symbol 1 war zum Beispiel immer mit Symbol 2 gepaart. Alkoholiker lernten genauso gut wie gesunde Menschen, sich für die lukrativeren Alternativen zu entscheiden.

Wissen flexibel einsetzen

In einem abschließenden Test ließen die Forscher die Symbole in neuen Kombinationen gegeneinander antreten. Gesunde Teilnehmer konnten mit dem zuvor gelernten Wissen auch aus bislang unbekannten Symbolpaaren die gewinnbringendere Alternative bestimmen. Alkoholabhängige Menschen absolvierten die Aufgabe hingegen wesentlich schlechter. Die Studie ist Teil eines größeren Projekts der NRW-Nachwuchsgruppe „Neurokognitive Mechanismen der Entscheidungsfindung".

RUB-Psychologin Martina Rustemeier zufolge sind diese Ergebnisse auch für die Behandlung relevant: "Alkoholabhängige Menschen haben oft Probleme, Ihre Erkenntnisse aus der Psychotherapie im Alltag umzusetzen. Eigentlich kennen sie die negativen Konsequenzen des Trinkens, zum Beispiel Familienprobleme, und sind sich auch über die positiven Konsequenzen des Nichttrinkens im Klaren. Trotzdem haben Alkoholiker Probleme, Ihr Verhalten dauerhaft zu ändern, wenn sie nach der Therapie in ihr normales Leben zurückkehren." (red, derStandard.at, 16.3.2012)

Abstract

Learning from positive and negative monetary feedback in patients with alcohol dependence, Alcoholism: Clinical & Experimental Research, doi: 10.1111/j.1530-0277.2011.01696.x>

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CrónicaViva del Perú online, Logo



Perú 1-7-2012: Alcoholismo en el Perú a partir de ser juvenil con 13 años con alcohol metílico




Peru 1.7.2012: Alkoholismus in Peru ab 13 Jahren mit Methylalkohol
de/aus: Alcoholismo afecta apobladores de sierra central; de: CrónicaViva del Perú online; 1-7-2012;
http://www.cronicaviva.com.pe/index.php/regional/sierra/44451-alcoholismo-afecta-a-pobladores-de-sierra-central-video





<Según una encuesta a 57 mil escolares del país, realizada por la Comisión Nacional para el Desarrollo y Vida sin Drogas (Devida), el inicio del consumo de alcohol en menores es a los 13 años de edad, siendo la zona más afectada la sierra central.

Pero en la mayoría de los casos consumen el alcohol metílico, un producto utilizado en aplicaciones industriales (solventes, anticongelantes, fabricación de plásticos, etc.) y que al ser consumido por el ser humano, puede producir lesiones en el nervio óptico y acidosis metabólicas, seguida de manifestaciones clínicas más frecuentes como cefaleas, vértigo, astenia, náuseas, dolor abdominal, visión borrosa y disminución del nivel de conciencia.

Este alcohol que los parroquianos consiguen en las llamadas ‘cámaras de gas’ solo demora 6 minutos para hacer efecto, luego el ambiente se pone tenso. Por ejemplo en la ciudad de Huancayo, capital de la región Junín, de 580 mil habitantes, 58 mil son alcohólicos, es decir el 10 % de la población vive esclavizada al alcohol.

El reportaje producido por el equipo del programa ‘El Dominical’ de Panamericana Televisión, el alcoholismo afecta a la población de Huancayo, en donde como en muchos puntos del país, la venta de este producto es incontrolable.

Lo más denigrante es que luego del fuerte dosis de alcohol metílico, como en el caso del valle del Mantaro, siempre está seguido de violencia, produciéndose escenas indignantes  como agresiones a sus parejas en plena calle.

El consumo del alcohol metílico, según especialistas de Cedro, producen riesgos de muerte entre las 12-36 horas después de la ingestión por depresión del nivel de conciencia, coma convulsivo o acidosis metabólica. Luego, en caso de que este cuadro se recupere, los que consumen quedan con graves secuelas neurológicas u oculares (PY).>



<Gemäss einer Umfrage der Nationalkomission für Entwicklung und Leben ohne Drogen (Devida) bei 57.000 Schülern im Land beginnen die Minderjährigen mit 13 Jahren mit Alkoholkonsum. Die am meisten betroffene Region ist die zentrale Sierra.

Meistens wird Methylalkohol konsumiert, ein Produkt, das für industrielle Zwecke verwendet wird (Lösungsmittel, Antigefrierungsmittel, Plastikproduktion etc.), und das beim Konsum die Augennerven schädigen kann sowie den Stoffwechsel versäuern kann. Klinische Angaben schildern als häufigste, nachfolgende Auswirkungen Kopfschmerzen, Rausch, Schwäche, Übelkeit, Bauchweh, unscharfe Augen und Verminderung des Bewusstseins.

Dieser Alkohol, den die Stammkunden in den so genannten "Gaskammern" besorgen, wirkt nur für 6 Minuten, und dann ist alles vorbei. In der Stadt Huancayo z.B., der Hauptstadt der Region Junin, sind von 580.000 deren 58.000 Menschen Alkholiker. Das heisst, 10% der Bevölkerung sind vom Alkohol versklavt.

Der Bericht des Programms "Sonntagsmagazin" ("El Dominical") vom Fernsehsender Panamericana ("Panamericana Televisión") ist der Verkauf von Alkohol in der Bevölkerung von Huancayo wie auch an anderen Orten praktisch unkontrollierbar.

Das Schlimme dabei ist, dass es nach dem Konsum des Methylalkohols immer wieder zu Gewalt kommt, wie z.B. im Mantaro-Tal, wie z.B. Gewalt gegen den Partner.

Der Konsum von Methylalkohol bringt die Konsumenten gemäss Spezialisten des Cedro innert 13 bis 36 Stunden in Todesgefahr, weil das Bewusstsein auf ein tiefes Niveau sinkt, und es kommt zu Krämpfen und Stoffwechselversauerung (Azidose). Es bleiben dauernde Folgen wie Nervenschäden und Augenschäden (PY).>

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Der Standard online, Logo

10.9.2012: Die Wärmebildkamera entdeckt den Alkoholiker

aus: Der Standard online: Wärmebildkamera deckt exzessiven Alkoholgenuss auf; 10.9.2012;
http://derstandard.at/1345166740844/Waermebildkamera-deckt-exzessiven-Alkoholgenuss-auf

<System könnte Betrunkene vom Fahren abhalten.

Patras - Mit einer Wärmebildkamera kann nicht nur die Dämmung des Eigenheims geprüft werden, sondern offenbar auch, ob man einen über den Durst getrunken hat. Georgia Koukiou and Vassilis Anastassopoulos von der Universität Patras in Griechenland entwickeln eine Software, mit der anhand der relativen Temperaturen verschiedener Gesichtsteile bestimmt werden kann, ob eine Person exzessiven Alkoholgenuss hinter sich hat, berichtet das "International Journal of Electronic Security and Digital Forensics". Allerdings könne die Methode nur als Hinweis dienen und keine echten Tests ersetzen.

Die Wissenschafter nahmen für ihre Forschungen Testpersonen beim Biertrinken auf und untersuchten, wie sich die Gesichtstemperaturen veränderten. Dabei entdeckten sie, dass Nasen- und Mundpartie mit zunehmenden Bierkonsum immer wärmer wurden, weil der Alkohol die Blutgefäße hier stärker erweitert. Die Stirn dagegen veränderte ihre Temperatur kaum. Deshalb könne das Verhältnis der beiden Gesichtsregionen zur Feststellung eines übermäßigen Alkoholkonsums verwendet werden, erklären die Forscher.

Das Wärmebildsystem könne etwa in Autos eingesetzt werden, um Betrunkene vom Fahren abzuhalten, es könne benutzt werden, öffentliche Plätze zu überwachen, oder Ärzte könnten es für einen Schnelltest auf Alkoholvergiftung heranziehen, erklären die beiden Griechen. (pum, DER STANDARD, 11.9.2012)


Link
International Journal of Electronic Security and Digital Forensics ("Drunk person identification using thermal infrared images", Vol. 4, No. 4, p. 229)>

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20.5.2013: <Was Hänschen lernt, verlernt Hans nimmermehr: Wer als Teenie trinkt, trinkt später oft mehr>

aus: n-tv online; 20.5.2013;
http://www.n-tv.de/wissen/Wer-als-Teenie-trinkt-trinkt-spaeter-oft-mehr-article10660861.html

Die Pubertät ist eine schwierige Phase. Davon können Eltern ein Lied singen. Sie ist auch entscheidend für den Umgang mit Alkohol im weiteren Leben, finden Forscher heraus. Das Risiko eines höheren Konsums im späteren Leben ist wohl geringer, wenn man erst nach der Pubertät zum ersten Mal Alkohol trinkt.

Wer in der Pubertät das erste Mal Alkohol trinkt, erhöht sein Risiko, auch später im Leben mehr und öfter Alkohol zu konsumieren. Zu diesem Ergebnis kommen Studien von Wissenschaftlern des Mannheimer Zentralinstituts für Seelische Gesundheit. "Das Belohnungssystem des Gehirns verändert sich während der Pubertät stark", erläuterte der Pharmakologe Rainer Spanagel. Damit sei das Gehirn in dieser Phase auch anfälliger für Belohnungen, die von Suchtstoffen geliefert werden. Das wiederum könne Auswirkungen auf den Alkoholkonsum im weiteren Leben haben.

Die Ergebnisse sollen in der Oktober-Ausgabe des Fachblatts "Alcoholism: Clinical & Experimental Research" veröffentlicht werden. Die Erkenntnisse der Mannheimer Forscher unter der Leitung von Miriam Schneider stammen zum einen aus einer Langzeitbeobachtung: Dabei wurde der Alkoholkonsum 283 junger Erwachsener mit Blick darauf ausgewertet, ob sie schon während der Pubertät Alkohol getrunken hatten. Zudem gab es Untersuchungen an Ratten.

Pubertät kommt immer früher

"Die meisten Teenager trinken das erste Mal während der Pubertät Alkohol", sagte Schneider. Der Beginn der Pubertät wird definiert mit dem Eintritt der Geschlechtsreife bei Mädchen und Jungen. In der Regel liegt er zwischen 12 und 14 Jahren. "Das verschiebt sich heute aber immer mehr nach vorne", sagte Spanagel.

Den Untersuchungen zufolge scheint das Risiko eines höheren Alkoholkonsums im weiteren Leben nicht nur geringer zu sein, wenn man erst nach der Pubertät zum ersten Mal Alkohol trinkt. Es scheine sogar dann leicht geringer, wenn man vor der Pubertät erstmals zu Bier oder anderen Alkoholika greife, als wenn das während der Pubertät geschehe, betonen die Forscher.

Entwicklungsphasen spielen wichtige Rolle

Die Wissenschaftler ziehen aus ihren Erkenntnissen den Schluss, dass Präventionsprogramme sehr viel gezielter auf junge Menschen in der Pubertät zugeschnitten werden müssten. Schneider sagte aber auch: "Es muss auf jeden Fall noch Forschung zu diesem Thema stattfinden." Bislang sei die gängige Lehre gewesen, dass die Folgen desto schlimmer seien, je früher der Alkoholkonsum beginne. Jetzt gebe es "erste Hinweise", dass die Entwicklungsphasen eine wichtige Rolle spielten.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes enden Alkohol-Exzesse bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland wieder häufiger im Krankenhaus. Wegen des Komasaufens wurden 2011 genau 26 349 Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren stationär in einer Klinik behandelt. Das waren 354 mehr als 2010. Bezogen auf 100.000 Einwohner nimmt die Zahl seit Beginn der Statistik im Jahr 2000 ständig zu. Fast zwei Drittel der Patienten sind Jungen und junge Männer.

Alkoholkonsum nimmt ab

Nach dem letzten Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung ist der Konsum von Alkohol vor allem bei Heranwachsenden aber auf dem Rückzug. Regelmäßig zur Flasche greifen demnach 14,2 Prozent der jungen Leute zwischen 12 und 17 Jahren, heißt es in dem 2012 veröffentlichten Bericht. 2001 waren es noch 17,9 Prozent. Bei jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren ist regelmäßiger Alkoholkonsum dagegen mit knapp 40 Prozent so verbreitet wie 2001.

Quelle: n-tv.de , dpa>

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21.8.2013: <TK analysiert Krankschreibungen: Alkohol verursacht fast 2 Millionen Fehltage>

aus: n-tv online; 21.8.2013;
http://www.n-tv.de/ticker/Alkohol-verursacht-fast-2-Millionen-Fehltage-article11208226.html

<Alkohol am Arbeitsplatz ist ein Tabu. Aber auch die Trinkerei nach Feierabend beeinträchtigt das Arbeitsleben empfindlich. Durch Alkohol bedingte Erkrankungen verursachen in Deutschland rund 1,8 Millionen Fehltage von Beschäftigten. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg vorgelegte Analyse der Krankschreibungen ihrer Versicherten. Die Krankenkasse verzeichnete demnach 235.765 alkoholbedingte Fehltage, was hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung 1,8 Millionen Ausfalltagen bundesweit entspreche.

Bei der TK gingen im Jahr 2012 insgesamt mehr als vier Millionen Krankschreibungen ein. In den meisten Fällen handelte es sich demnach um Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Krankheiten, Rücken- oder Zahnschmerzen. Unter den 100 häufigsten Diagnosen waren aber auch elf psychische Erkrankungen, darunter auf Platz 47 "psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol". Fast 5000 Fälle verzeichnete die TK unter dieser Diagnose.

Die Betroffenen leiden unter anderem an Alkoholabhängigkeit, Entzugssyndromen oder psychotischen Störungen. Eine Krankschreibung unter dieser Diagnose dauerte der Untersuchung zufolge durchschnittlich mehr als sieben Wochen. Der AOK-Bundesverband will am Donnerstag Zahlen zu Fehlzeiten vorlegen.

Quelle: n-tv.de , AFP>

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20.2.2014: Weltweites Alkoholiker-Ranking: Südkorea - Russland - Philippinen - Thailand - Japan - "USA"

aus: Wochenblitz online: Thailand verpasst knapp die Top 3 beim Alkoholkonsum; 20.2.2014;
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/48693-thailand-verpasst-knapp-die-top-3-beim-alkoholkonsum.html#contenttxt

<Thailand - Gemäß der „Korean Times“ und dem Onlineportal „Quartz“ hat Thailand knapp einen Podestplatz verfehlt. Euromonitor hat für eine Statistik den Alkoholkonsum von 44 Ländern verglichen und festgestellt, dass die Südkoreaner in dem Ranking unbestritten an erster Stelle liegen.

Die Südkoreaner befeuchten ihre Kehlen mit durchschnittlich 13,7 Schnäpsen pro Woche. Somit trinken die Südkoreaner im Durchschnitt mehr als doppelt soviel wie die Russen, die mit 6,3 Shots den zweiten Platz belegen. Mit 5,4 Shots belegen die Philippinen den dritten Podestplatz. Thailand muss sich mit 4,5 Shots pro Woche mit dem vierten Platz begnügen und wird den Japanern mit 4,4 Shots dicht verfolgt. Die USA schaffen es mit 3,3 knapp auf den 10. Rang.

Den klaren Sieg der Südkoreaner ist auf den Konsum des heißgeliebten „Soju“ zurückzuführen. Das Getränk besteht aus einer Kombination von Reis und anderen Zutaten wie Kartoffeln, Weizen oder Gerste und weist einen Alkoholgehalt von 20% auf.>

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Deutschland 4.4.2014: <
Experten warnen: Wer Alkohol trinkt, riskiert auch als Fußgänger seinen Führerschein> - über 1,6 Promille hat eine "Untersuchung" zur Folge...

aus: Extremnews online; 4.4.2014;
http://www.extremnews.com/ratgeber/recht/7dc614cf914a4dd

<Thorsten Schmitt

Der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. (VFBV) warnt: Auch wer als Fußgänger durch übermäßigen Alkoholgenuss auffällig wird, kann seinen Führerschein verlieren. Hintergrund ist ein kontroverses Urteil des Verwaltungsgerichts Mainz (Az.: 3 L 823/12.MZ), welches von immer mehr Straßenverkehrsämtern in Deutschland angewendet wird: Stellt die Polizei einen Alkoholwert von mehr als 1,6 Promille fest, muss sich der Betroffene einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) unterziehen - auch wenn er das Auto vorsorglich stehen gelassen hat.

Besteht er diese nicht, droht automatisch der Entzug der Fahrerlaubnis. Mathias Voigt, Rechtsanwalt und Vorsitzender des VFBV, sieht diese Praxis kritisch: "Das Mainzer Urteil basiert auf der Annahme, dass einmaliges Auffälligwerden ein Indiz für eine ausgeprägte Alkoholproblematik sei. Hier wird eine Kausalität unterstellt, die sich in den wenigsten Fällen belegen lässt - eine gefährliche Entwicklung im deutschen Verkehrsrecht."

Basis des Urteils war die Festnahme eines randalierenden Mannes: Obwohl es keine erkennbare Absicht oder Möglichkeit für den Mann gab, sich hinter das Steuer eines Fahrzeugs zu setzen, wurde ein Bluttest vorgenommen, dessen Resultat weit über der 1,6 Promillegrenze lag. Die Folge: Der Mann musste sich einer MPU unterziehen - bei Nichtbestehen des Tests wäre seine Fahrerlaubnis entzogen worden. Besonders problematisch: MPUs haben eine Durchfallquote von mehr als 33 Prozent. Entsprechend kommt das Mainzer Urteil einem automatischen Führerscheinentzug von mehr als einem Drittel der Betroffenen gleich. Doch auch bei Bestehen der MPU ist der Schaden groß: Für die Untersuchung werden zwischen 340 und 740 Euro fällig, die es aus eigener Tasche zu zahlen gilt.

Das Mainzer Gericht weist in seinem Urteil auf wissenschaftliche Erkenntnisse hin, nach denen mehr als 1,6 Promille Alkoholgehalt im Blut ein Anzeichen für eine überdurchschnittliche Alkoholgewöhnung sei. Entsprechend sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Betroffene künftig unter Alkoholeinfluss ein Fahrzeug führe. Aus Sicht von Mathias Voigt ein nicht nachvollziehbarer Rückschluss: "1,6 Promille entsprechen etwa 1,5 Litern Wein oder fünf großen Gläsern Pils - das kommt zu Karneval, dem Oktoberfest oder auch auf privaten Feiern durchaus mal zusammen. Definitiv zu viel, um sich hinter das Steuer eines Fahrzeugs zu setzen, aber ebenso wenig Anlass für eine solche haltlose Generalisierung."

Quelle: Bußgeldkatalog.org (ots)>

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Basler Zeitung online, Logo

27.5.2014: <Alkoholkonsum fördert Gewalt im öffentlichen Raum>

aus: Basler Zeitung online; 27.5.2014;
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Alkoholkonsum-foerdert-Gewalt-nobrim-oeffentlichennobr-Raum/story/13278880

<Von Markus Brotschi, Bern.

Laut einer Studie des Bundesamtes für Gesundheit erfolgen 50 Prozent der Delikte unter Alkoholeinfluss.

An den Wochenenden wird die Polizei vor allem in den Städten von alkoholisierten Jugendlichen auf Trab gehalten. Häufig kommt es in den Ausgehzonen und Stadtzentren zu Schlägereien und Sachbeschädigungen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) liess nun den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Gewalt im öffentlichen Raum genauer untersuchen. In einem Zeitraum von einer Woche war bei 50 Prozent von 4800 Vorfällen mit Polizeieinsatz Alkohol im Spiel. Dies zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie, die vom Forschungsinstitut Interface erstellt wurde. Die Studie stützt sich auf Online-Befragungen im Sommer 2013 bei 1300 Polizeiangestellten in den Kantonen Bern, Genf, Luzern sowie der Stadt Zürich. Damit ist das Wohngebiet von rund einem Drittel der Schweizer Bevölkerung erfasst.

Als Gewalthandlungen wurden nicht nur physische Übergriffe taxiert, sondern auch Verbalattacken und Ruhestörungen. Zudem wurde der Alkoholkonsum nicht in allen Fällen nachgewiesen. Gewalthandlungen wurden auch dann mit Alkoholkonsum in Verbindung gebracht, wenn die Polizei einen solchen vermutete. Bei Ruhestörungen war der Anteil alkoholisierter Urheber mit 76 Prozent am höchsten. Auch bei Streitigkeiten (74), Körperverletzungen (73) und Tätlichkeiten (70) stellte die Polizei meistens Alkoholeinfluss fest. Bei Sachbeschädigungen und Vandalismus wurde dagegen nur in einem Drittel der Fälle Alkoholkonsum festgestellt. Dies dürfte damit zu tun haben, dass bei ­diesen Delikten die Täter oft nicht gefunden werden.

Ein Drittel sind Frauen

Die typischen Täter sind 19 bis 24 Jahre alte Männer, aber auch die 25- bis 34-Jährigen sind häufig in Gewaltdelikte verwickelt. Immerhin an einem Drittel der Gewaltakte waren Frauen beteiligt. Die Studie stellte fest, dass es in den Städten an den Wochenenden in den Ausgehmeilen sowie auf Strassen und Plätzen zu Gewalt kommt. Zu einem Viertel sind aber auch Agglomerations- und Landgemeinden betroffen.

Eine weitere Umfrage ergab, dass 46 Prozent der Bevölkerung in den letzten 12 Monaten durch alkoholisierte Fremde belästigt oder verängstigt wurden. Der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) führt die Gewalttaten unter Alkoholeinfluss auf die leichte Verfügbarkeit von billigem Alkohol zurück. Deshalb brauche es neben Polizeipräsenz in den Ausgehzonen und einem Nachtverkaufsverbot für den Detailhandel erschwingliche Alkoholpreise in Bars und Clubs. Denn hohe Preise in Lokalen verleiteten zum öffentlichen Trinken.

Der Bundesrat hat auf die nächtlichen Alkoholexzesse reagiert. So schlug er bei der Revision des Alkoholgesetzes ein Verkaufsverbot für Alkohol im Detailhandel ab 22 Uhr vor. Der Ständerat ergänzte dies mit der Forderung nach Mindestpreisen, um dem Verkauf von hochprozentigem Billigalkohol den Riegel zu schieben. Doch auf eidgenössischer Ebene haben solche Massnahmen wohl keine Chance. Der Nationalrat lehnte im September sowohl das nächtliche Verkaufsverbot als auch Mindestpreise ab.

Nationalrat gegen Verbote

Die grosse Kammer verwarf alle Verschärfungen so deutlich, dass der Ständerat, der als Nächstes wieder an der Reihe ist, wohl einlenken wird. Bei den Lockvogelangeboten mit Alkohol verdrehte der Nationalrat das ständerätliche Totalverbot nächtlicher Happy Hours sogar ins Gegenteil. Er strich das bestehende Happy-Hour-Verbot für Spirituosen aus dem Gesetz, sodass es für Aktionen wie Flatrate-Saufen keine Einschränkungen mehr gibt.

 
 
Auf kantonaler Ebene existiert dagegen ein Nachtverkaufsverbot in Genf, wo der Detailhandel seit 2005 ab 21 Uhr keinen Alkohol mehr anbieten darf. Zudem haben die SBB in den Bahnhöfen die Geschäfte dazu verpflichtet, ab 22 Uhr keinen Alkohol mehr zu verkaufen. Die Waadtländer Regierung plant auf Druck der Stadt Lausanne gar, den Ladenverkauf von Bier und Spirituosen zwischen 20 und 6 Uhr zu verbieten. (Tages-Anzeiger)>

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13.11.2014: Alkohol zerstört Leben und Gehirn: Beispiel Ureinwohner und Thailand
 
Wenn Alkoholismus nur eine Scheidung provoziert, dann ist das noch wenig. Meistens ist auch Todschlag dabei, auch Gleichgültigkeit, das Gehirn wird weggefressen, die Koordination verschwindet, Sport ist nicht mehr möglich. Die weissen Kolonialisten haben die Ureinwohner in Nord-"Amerika" systematisch mit Alkohol "abgefüllt", um sie zu schwächen und im Nachhinein dann systematisch zu vernichten.
 
Alkohol lässt ganze Städte versinken - Beispiel Bangkok - die Thai-Tanic

Der grösste Alkoholschaden
                                        der ganzen Welt: Bangkok
                                        versinkt und sie lassen es trotz
                                        Warnungen versinken
Der grösste Alkoholschaden der ganzen Welt: Bangkok versinkt. 10 Millionen versinken und die thailändischen, alkoholisierten Behörden lassen es trotz Warnungen versinken - Evakuierungen finden nicht statt...

In Bangkok versinkt die ganze Stadt durch Alkoholismus, weil die Regierung, der thailändische König und die Geheimdienste am Alkohol hauptsächlich Bordelle betreiben und am Alkohol hängen und nichts unternehmen wollen, damit die Stadt nicht weiter sinkt (2012 kamen neue Satellitendaten heraus, die besagen, dass 2020 ganz Bankok auf oder unter 0m sein wird, und ein Fluss kann nicht aufwärts fliessen - es leben einfach zu viele Leute dort, die dort das Grundwasser abzapfen, man müsste pro Jahr 1 Million Menschen an sichere Orte evakuieren). Dass ein Fluss aber nicht aufwärts fliessen kann, steht in den Meldungen nicht, sondern diese Schlussfolgerung kam dann von mir, als ich 2 Jahre in Thailand lebte (Mai 2012-Mai 2014).
 
Ich warne seit April 2013, seit ich die Meldung gesehen habe, vor dem versinkenden Bankok, das damals offiziell in der Presse in der Zeitung Wochenblitz gemeldet wurde (neue Satellitendaten besagen eben: 2020 auf 0m, grosse Teile sind heute schon unter 0), aber die Geheimdienste und die thailändischen Kommandanten und Regierungen handeln nicht sondern saufen einfach weiter und bleiben bei ihren Bordellen stecken und lachen die Leute aus, die da versinken!
 
Bangkok ist die Thai-Tanic der ganzen Welt - und die Geheimdienste verschweigen das. Nicht nur das, die alkoholischen Geheimdienste verfolgen den Propheten! Man kann ein kleines Bangkok nur retten, wenn man 1 Million pro Jahr evakuiert. Bangkok wird eine kleine Diplomatenstadt, und die Industrie geht woanders hin. Da Thailand aber seit 1964 ein komplettes Alkohol-Bier-Whisky-Land mit Sextourismus der NATO und des CIA ist, will dort niemand mehr das Gehirn einschalten, und im Programm der "hohen Logen" sind die versinkenden Städte Bangkok und Shanghai nicht vorgesehen!
 
Alkoholiker lachen Leute aus - Alkohol in Geheimdiensten, und die Geheimdienste bleiben dumm

Alkoholiker lachen Leute aus, denen es schlecht geht. Kinder von Alkoholikern werden laufend runtergemacht. Alkoholiker beneiden oft alle anderen und wollen diese anderen zerstören. Wenn Alkoholiker in Gruppen auftreten, ist jeder Versuch, neue Nachrichten zu platzieren, hoffnungslos. Und deswegen kommt die Nachricht, dass Bangkok versinkt, bei den Geheimdiensten nicht an. Die verfolgen dafür den Propheten und lungern um sein Haus herum, weil die Zionisten Frau Clinton und Herr Kerry gerne Leute verfolgen, die Sachen wissen, die nicht ins zionistische Konzept passen - meine Webseite!

Und in Thailand ist es auch so: Dort hängen sogar die Regierung, die Polizei und die Security am Alkohol. Und das ergibt ein Verbrechen in der Mao-Dimension: Die Alkoholiker-Regierungen in Thailand lachen die Leute aus, die in Bangkok versinken - es sind 10 Millionen. Ich habe die Meldung über das versinkende Bangkok schon zigfach an die Presse verschickt, auch an alternative Nachrichtenmedien im Internet - NIEMAND meldet das, obwohl es sich um präzise Satellitendaten handelt.
 
Alkohol bei der Zionistenpresse - auch die Zionistenpresse bleibt dumm und kollaboriert mit den Geheimdiensten...

In der Zionistenpresse herrscht Alkoholismus und die bestochenen Medienchefs lachen ihre Opfer aus, die sie in den Medien "fertigmachen" (ist so geschildert im Buch "gekaufte Journalisten" von Udo Ulfkotte, zum Beispiel durch die Lügen-FAZ). Diese Zionistenmedien sind zum Beispiel
-- Frankfurter Allgemeine Zeitung (Lügen-FAZ)
-- Süddeutsche Zeitung (SZ)
-- Die Welt
-- Die Zeit
-- Der Siegel und Der Stern
-- die Zionistenzeitungen in der Schweiz wie Basler Zeitung (BaZ), Tagesanzeiger (TA), Neue Zürcher Zeitung (NZZ)
-- die CIA-Sender ARD, ZDF, WDR, n-tv, ORF (Österreich), SRF (Schweiz), TF1 (Frankreich) etc.

Die bestochene, geschmierte, izonistisch-alkoholische CIA-Medien-Lügenbande
Die
                                      zionistisch-alkoholische
                                      CIA-Medien-Lügenbande (Auswahl)
Die bestochene und geschmierte, zionistisch-alkoholische CIA-Medien-Lügenbande (Auswahl: Frankfurter Allgemeine (Lügen-FAZ), Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Die Zeit, Der Lügen-Spiegel, der Lügen-Stern, die Basler Zeitung, der Tagesanzeiger, die Neue Zürcher Zeitung (NZZ), die CIA-Sender ARD, ZDF, WDR, n-tv, ORF, Schweizer Fernsehen usw. usf.)

Alkohol in den Medien führt zu Erpressbarkeit, Duckertum, Mitläufertum, und der CIA und seine Mitläufer wurden 2014 klar aufgedeckt. Mit der Hetze gegen Russland und mit der Unterstützung des Nazitums in der Ukraine wurden sie 2014 alle entlarvt.

Nun, in den Chefetagen dieser Zionistenmedien herrscht auch der Alkohol vor, und vor allem wird alles geglaubt, was der kriminelle, zionistische CIA an Meldungen streut. Und auf diese Weise sind die Alkohl-Medien der Welt vom CIA gesteuert. Das Ganze kombiniert sich dann noch mit Drogen direkt vom CIA - denn der CIA finanziert sich auch mit Drogen. Für die Zionistenmedien sind die Drogen dann wahrscheinlich etwas billiger...

Das heisst, von einer unabhängigen Presse kann überhaupt nicht die Rede sein, denn die Zionistenpresse ist
-- eine bestochene Puppe des CIA
-- eine Alkoholbude
-- eine Drogenbude.

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13.11.2014: Alkohol-Sucht in Russland: Chef muss Chauffeur haben

Es liegt von J.R. eine Meldung vor, dass in Russland die Firmenchefs zum Teil derart alkoholsüchtig sind, dass manche Chefs wegen des wiederholten Delikts "Alkohol am Steuer" keinen Führerschein mehr haben und sich Chauffeure leisten müssen.

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20 minuten online, Logo

Schweiz 2.12.2014: Alkoholismus kommt z.B. vom Gruppenzwang: Wer nicht mittrinkt, gilt als Schwächling...

aus: 20 minuten online: Alkohol-Probleme: «Wer nicht mittrinkt, gilt als Schwächling»; 2.12.2014;
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/31195404

<von Vroni Fehlmann
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Viele junge Schweizer sind Gewohnheitstrinker. Experten erklären, wie man der Abhängigkeit entkommen kann und wo die grössten Probleme liegen.

Der tägliche Alkoholkonsum ist bei vielen Schweizern gang und gäbe. Doch dieses Trinkverhalten birgt grosse Gefahren, da es schleichend zur Abhängigkeit führen kann. Um vom täglichen Alkoholkonsum loszukommen, gebe es jedoch kein allgemeines Rezept, wie Dominique Schönenberger von der Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme sagt. Sie empfiehlt, sich Alternativen zu suchen und die eigenen Gewohnheiten zu ändern.

«Wir betrachten bei der Beratung erst einmal die Gesamtsituation und versuchen die Betroffenen dazu zu animieren, dass sie an zwei bis drei Tagen kein Bier trinken, sondern Sport machen.» Die Erfolgsquote bei diesem Schritt sei in der Regel äusserst hoch. «Es braucht aber auch den Willen dazu», sagt Schönenberger. Das heisse jedoch nicht, dass der einzige Ausweg vollkommene Abstinenz bedeute. «Es gibt auch Zwischenlösungen. Auch kontrolliertes Alkoholtrinken ist möglich, das hängt allerdings von der Person ab.»

«Dann muss man halt den Freundeskreis hinterfragen»

Zu Alternativen rät auch Philipp Frei vom Blauen Kreuz Schweiz. Vom täglichen Alkoholkonsum seien insbesondere Personen über 20 Jahre betroffen. Ein erster Schritt sei, darauf zu achten, wann man wie viel aus welchem Grund trinke. «Aus medizinischer Sicht ist man süchtig, wenn man täglich drei Standardgläser – beispielsweise ein Glas Wein, ein Glas Bier und ein Glas Schnaps – trinkt. Der problematische Konsum beginnt jedoch schon viel früher. Spätestens wenn der Alkohol das Sozialfeld zu stören beginnt», sagt Frei.

In der Schweiz gehöre Alkohol einfach dazu. «Er wird in der Regel nicht als Droge wahrgenommen», sagt der Experte. «Er ist überall, man wird teilweise fast genötigt, Alkohol zu trinken.» Genau dieser Druck sei insbesondere bei Jugendlichen ein Problem. Denn verzichte man im Ausgang für einmal auf den Rausch, sei man gleich ein Aussenseiter. «Dass einmal ein Spruch kommt, damit muss man wohl leben», sagt Frei. Häufen sich die Kommentare, müsse man sich jedoch fragen, was dies über die eigenen Kollegen aussagt. «Dann muss man halt allenfalls den Freundeskreis hinterfragen.»

Rausch wichtiger als Geschmack

Auch Schönenberger bestätigt, dass es Abstinente im Ausgang nicht immer einfach haben. «Das Problem liegt in der Gesellschaft. Wer nicht mittrinkt, gilt als Schwächling oder Feigling. Leider hat sich das in den Köpfen festgefahren. Dabei kann man auch mit Wasser anstossen.» Gegen schnippische Kommentare etwas auszurichten, sei schwierig. «Man muss einfach stark sein», sagt die Expertin.

Damit die beratenden Mitarbeiter selbst wissen, wie man sich in einer solchen Lage fühlt, empfiehlt das Blaue Kreuz den Angestellten, ein halbes Jahr auf Alkohol zu verzichten. In Kursen zeigen sie Jugendlichen und jungen Erwachsenen schliesslich, wie sie leckere alkoholfreie Cocktails mischen können. Denn beim Alkohol sei der Geschmack oft nur Nebensache, sagt Frei. «Das hört man ja von vielen, dass sie Bier eigentlich nicht mögen, aber es halt trinken, weil das alle tun. Es geht in erster Linie um den Rausch.»

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Bildernachweis
-- Biereinschank: http://www.homebrewhq.com/Recipes/ForeignStyleAles.aspx
-- Saufgelage: http://thomasvogt.tripod.com/id5.html
-- Alkoholiker verwarlost und vereinsamt: http://www.nrk.no/underholdning/alltid_moro/2132925.html
-- Alkoholiker Harald Junke: http://www.scheinschlag.de/archiv/2003/09_2003/texte/30.html
-- Alkoholiker Harald Junke, Portrait: http://www.n24.de/php-bin/scripts/cgalerie/cgalerie.php?gal=n24_nachrichten_de_050401_haraldjuhnke&bild=1&skin=510
-- Alkoholiker in Depression: http://www.mpu-therapeut.de/mpuberatung/
-- Psychiatrische Klinik Wil: http://www.faktor.ch/imgs/gross/?file=4.jpg&l=d
-- Psychiatrie-Arzt zockt die Krankenkassen ab: http://www.kompetenznetz-depression.de/ueber_uns/ziele_und_projekte_teilprojekt_2_subprojekt_21.htm
-- George W. Bush, Ex-Alkoholiker als "US"-Präsident: http://arrastao.weblog.com.pt/arquivo/bush/index0



          
      
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