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Psychologie: Selbstmord. Meldungen (Teil 1)

Verschiedene Arten von Selbstmorden und verschiedene Faktoren, die zum Selbstmord führen

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Die Ursache für Selbstmordgedanken - die Unterschiede zwischen den Gesellschaften

Wenn das Leben derart negativ wird, dass die Menschen das Leben nicht mehr für lebenswert erachten, so kommen Selbstmordgedanken auf.

Wenn die Menschlichkeit in einem Land dermassen reduziert ist, dass die Menschen sich nicht mehr geliebt und geschätzt fühlen, so kommen Selbstmordgedanken auf.

Wenn gewisse Menschen in einem Staat zu viel Macht haben und andere Menschen gezielt unterdrücken, falsche Gerüchte streuen, Mobbing betreiben, oder Menschen gezielt über die Hetzpresse-Maschine angreifen, dann kommen Selbstmordgedanken auf.

Wenn Menschen in der Kindheit und Jugend nicht lernen, den Mittelweg zwischen Sieg und Niederlage zu finden, wenn die Menschen als Kind oder Jugendliche nicht lernen, Niederlagen als Lernprozesse zu begreifen, so empfinden Siegertypen das Leben bei einer Niederlage nicht mehr als lebenswert, und es kommen Selbstmordgedanken auf.

Wenn die Menschlichkeit in einem Land dermassen reduziert ist, dass keine Anlaufstellen für Krisenbewältigung existieren, oder wenn ein Staatssystem sogar derart sarkastisch ist und denkt, dass Menschen mit Problemen lieber sterben sollen, als dass ihnen geholfen wird, weil sie selber "Schuld" seien, dann kommen Selbstmordgedanken auf.

Wenn die Familienverbindungen nicht mehr existieren, wenn die Menschen sich bei Problemen alleine und verlassen fühlen, wenn die Menschen keinen Mut mehr haben, über ihre Probleme zu reden, und wenn die Familienmitglieder, denen es gut geht, Hilfe verweigern, dann kommen Selbstmordgedanken auf.


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Deutschland 7.4.2001: Alle vier Minuten ein Selbstmordversuch - und alle 45 Minuten ein Selbstmord: 11.157 im Jahr 1999

In Deutschland gibt es mehr Selbstmorde als Verkehrstote pro Jahr...

aus: ARD-Teletext: Alle vier Minuten ein Suizidversuch; 7.4.2001, Tafel 545

<Alle 45 Minuten nimmt sich in Deutschland ein Mensch das Leben - und alle vier Minuten gibt es einen Selbstmordversuch.

Das teilte die Gesellschaft für Suizidprävention aus Anlass des Weltgesundheitstages (6.April) in Hamburg mit. Danach starben 1999 in der Bundesrepublik  11.157 Personen durch Suizid, 8080 Männer und 3077 Frauen.

Zum Vergleich: Bei Verkehrsunfällen kamen im gleichen Jahr 7772 Menschen ums Leben.

Die niedrigste Suizidrate (Suizide pro 100.000 Einwohner) hat das Saarland (9,2), die höchste Sachsen (18,0).>


Schlussfolgerung: Die Psychiatrie verändert das System bisher nicht!
Das System des Kapitalismus und der kapitalistisch-materiellen Psychiatrie scheinen völlig unzureichend haben somit eigentlich in der jetzigen Form keine Existenzberechtigung, wenn sich so viele Menschen dermassen unwohl fühlen, dass sie Selbstmord begehen. Die Psychiatrie hätte somit die Kompetenz, das System zu verändern (z.B. die Definition von Krieg führen als Krankheit), aber die Psychiatrie handelt nicht!

Michael Palomino, 7.4.2001

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Grafiken für Europa 2008

Selbstmordraten der Männer in Europa 2008
                          gemäss WHO (aus 20 minuten online, 6.3.2008)
Selbstmordraten der Männer in Europa 2008 gemäss WHO
(aus 20 minuten online, 6.3.2008)
Selbstmordraten der Frauen in Europa 2008
                          gemäss WHO (aus 20 minuten online, 6.3.2008)
Selbstmordraten der Frauen in Europa 2008 gemäss WHO
(aus 20 minuten online, 6.3.2008)

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28.5.2009: Die genauen Selbstmordraten - Selbstmordrate in der Schweiz bleibt hoch

aus: 20 minuten online: Trend: Zahl der Selbstmorde geht langsam zurück; 28.5.2009;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/22400143

<Die Zahl der Selbstmorde in der Schweiz ist seit 1991 von über 1500 auf 1300 pro Jahr zurückgegangen. Vor allem Männer verüben weniger Suizid. Punkto Selbsttötung mit Schusswaffen hält die Schweiz einen traurigen Europarekord.

Schweiz hat immer noch relativ hohe Suizid-Rate

In der Schweiz kamen 2006 auf 100 000 Einwohner im Durchschnitt 17,3 Suizide, 1991 lag diese Rate bei knapp 23. Im europäischen Vergleich hat die Schweiz eine relativ hohe Selbstmord- Rate.

Vergleichbar ist diese etwa mit jener Frankreichs. Österreich liegt mit 15, Deutschland mit 12 und Italien mit 7 Suiziden auf 100 000 Einwohner klar darunter, wie aus Statistiken der WHO hervorgeht (die Zahlen Österreichs und Deutschlands beziehen sich allerdings auf 2007/08, jene Italiens auf 2002).

An der Spitze, mit 30 bis 40 Suiziden pro 100 000 Einwohner und Jahr, liegen Litauen, Weissrussland und Russland, gefolgt von Slowenien, Ungarn und Kasachstan (25 bis 26).

Nach Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich rund eine Million Menschen durch Selbsttötung.

Dies geht aus dem neuesten Newsletter des Schweizerischen Gesundheitsobervatoriums Obsan hervor. Während die Zahl der Suizide bei Frauen seit 1990 um 400 pro Jahr schwankt, ging sie bei Männern von 1140 (1991) auf 863 (2006) zurück.

Diese Trends sind auch in anderen Ländern zu beobachten. Die Ursachen des stetigen Rückganges der Suizidraten sind unklar, heisst es in der Obsan-Publikation.

Mehr Suizide als tödliche Verkehrsunfälle

In der Schweiz sterben so dreimal mehr Menschen durch Selbstmord als durch Verkehrsunfälle. Nach Kreislauf- und Krebserkrankungen sowie Unfällen stehen Suizide an vierter Stelle punkto Anzahl verlorener potenzieller Lebensjahre.

Das Suizidrisiko wächst mit dem Alter. Im mittleren Alter zählt Suizid zu den häufigsten Todesursachen.

Männer begehen häufiger Selbstmord, Frauen mehr Selbstmordversuche. Aus hochgerechneten Zahlen der Agglomeration Bern lässt sich ableiten, dass im Mittelwert der Jahre 2004 bis 2006 schweizweit über 6000 Selbstmordversuche unternommen wurden. 17,6 Prozent dieser Versuche führten zum Tod.

Männer wählen meist Selbstötungsmethoden, die mit grosser Wahrscheinlichkeit den Tod bringen wie Erhängen oder Erschiessen. Frauen wählen häufiger Medikamente oder bringen sich Schnittverletzungen bei.

Erschiessen ist häufigste Suizid-Methode bei Männern

In keinem anderen europäischen Land begehen so viele Menschen Suizid mittels Schusswaffen. Im Mittel der Jahre 2004 bis 2006 verübten rund 250 Männer Selbstmord mit der Schusswaffe, das sind mehr als ein Viertel aller Selbstmorde von Männern.

Bei etwa einem Drittel dieser Suizide wird hierzu die Ordonanzwaffe der Armee benutzt. In vielen Ländern zeigte sich, dass durch gesetzliche Waffen-Regelungen eine Reduktion der Suizide erzielt werden konnte, schreibt das Obsan.

Rund 90 Prozent der Personen, die Selbstmord verüben, litten an einer psychiatrischen Störung wie Depression, Schizoprenie oder Alkohol- oder Drogenkrankheit.

Grosse regionale Unterschiede

Bei den Suiziden bestehen grosse regionale Unterschiede. Besonders hohe Raten verzeichnen Appenzell Ausserrhoden und Schaffhausen (über 35 Suizide auf 100 000 Personen im Mittelwert der Jahre 2000 bis 2006), besonders tiefe das Tessin (knapp 16). Der schweizerische Schnitt liegt bei 25,4.

Anders als etwa England verfügt die Schweiz über kein nationales Suizidpräventionsprogramm. Nur wenige öffentliche Gelder fliessen in die Suizidprävention.

Schweiz hat immer noch relativ hohe Suizid-Rate

In der Schweiz kamen 2006 auf 100 000 Einwohner im Durchschnitt 17,3 Suizide, 1991 lag diese Rate bei knapp 23. Im europäischen Vergleich hat die Schweiz eine relativ hohe Selbstmord- Rate.

Vergleichbar ist diese etwa mit jener Frankreichs. Österreich liegt mit 15, Deutschland mit 12 und Italien mit 7 Suiziden auf 100 000 Einwohner klar darunter, wie aus Statistiken der WHO hervorgeht (die Zahlen Österreichs und Deutschlands beziehen sich allerdings auf 2007/08, jene Italiens auf 2002).

An der Spitze, mit 30 bis 40 Suiziden pro 100 000 Einwohner und Jahr, liegen Litauen, Weissrussland und Russland, gefolgt von Slowenien, Ungarn und Kasachstan (25 bis 26).

Nach Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich rund eine Million Menschen durch Selbsttötung.

Quelle: SDA/ATS>


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In den ersten sechs Monaten dieses Jahres habe es bereits 88 bestätigte oder vermutete Suizide von Soldaten der US- Streitkräfte gegeben, teilte das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Im Vorjahreszeitraum waren es demnach 67 Fälle. Die Angaben scheinen Befürchtungen ranghoher Armeevertreter zu bestätigen, wonach die Zahl der Suizide in diesem Jahr den traurigen Rekord vom vergangenen Jahr noch übersteigen könnte.

2008 hatten 128 US-Soldaten sich das Leben genommen, im Jahr davor waren es noch 115. Das Pentagon erklärte, in 54 der 88 Fälle im ersten Halbjahr habe es sich ganz sicher um Suizide gehandelt. In den übrigen 34 Fällen werde ein Selbstmord zwar vermutet, sei aber bislang noch nicht erwiesen.

Allerdings hätten sich in der Vergangenheit rund 90 Prozent der Verdachtsfälle auch tatsächlich als Suizide herausgestellt. Nach Angaben der US-Armee ist die Selbstmordgefahr unter männlichen Soldaten zwischen 18 und 27 Jahren, die in Kampfeinsätzen stecken, besonders hoch.

(sda)>


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Die dargebotene Hand:

In persönlichen Krisensituationen hilft die dargebotene Hand - und das rund um die Uhr. Die Telefonberatung ist unter der Rufnummer 143 erreichbar. Weitere Informationen finden Sie hier.

Deutschland steht unter Schock: Ihr Natigoalie stürzte sich mutwillig vor einen fahrenden Zug. Er soll unter starken Depressionen gelitten haben, hinterliess einen Abschiedsbrief, so hiess es heute bei einer Pressekonferenz.

Giftige Äpfel im vermeintlichen Paradies

Die Wahl der Selbsttötung auf diese Art und Weise - für junge Männer fast typisch: «Bei Heranwachsenden und jungen Erwachsenen sind Stürze und Eisenbahnsuizide häufiger als bei älteren Menschen», schreibt Vladeta Ajdacic-Gross, Soziologe und wissenschaftlicher Oberassistent an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich in seiner Dokumentation «Fakten über Suizid».

Über mangelnde Arbeit kann sich der Zürcher Forscher leider nicht beklagen: Die Schweiz liegt mit ihrer Selbstmordrate im europäischen Vergleich im oberen Mittelfeld. Dies, obwohl unser Land objektiv betrachtet ein Paradies ist: Hungern muss hier niemand, die Verdienstmöglichkeiten sind überdurchschnittlich, die Landschaft vielerorts traumhaft schön. Und doch, das Paradies hängt trotz des Wohlstands für einige Menschen voller giftiger Äpfel – oder vielleicht gerade deswegen? «Wichtiges wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Rücksicht, Ethik, Sozialverträglichkeit und Gemeinsinn weicht in unserer Gesellschaft viel zu häufig der Oberflächlichkeit», meint Dr. Lorenz Richner. Dem Berner Psychiater zufolge orientieren wir uns zu sehr an «Werten, die nicht sinnstiftend sind und schon gar nicht dazu führen, dass man als Person geliebt wird.»

Zwischen «Lebenswillen und suizidalen Phantasien»

So kommt es dazu, dass sie im Sog von Stress und Reizüberflutung allzu häufig übersehen werden: Menschen, die ihr eigenes Leben nach anhaltendem Leidensdruck selbst auslöschen. Diese 50 – 60 Prozent der begangenen Suizide durchleben vor ihrem endgültigen Entschluss häufig ein ständiges Wechselbad der Gefühle, «eine Gratwanderung zwischen Lebenswillen und suizidalen Phantasien und Impulsen», so beschreibt es Ajdacic-Gross. Weniger häufig seien hingegen von langer Hand geplante Selbsttötungen – sogenannte Bilanzsuizide. Sie treffen auf rund 10 bis 15 Prozent aller Fälle zu.

Psychotherapeutische Fachpersonen wissen Rat

Bei schweren Depressionen oder anderen psychischen Störungen sei es den «Betroffenen oft nicht möglich, lösungsorientiert zu denken», sagt Richner. Deshalb ist es wichtig, in schwierigen Lebenssituationen eine psychotherapeutische Fachperson aufzusuchen (siehe Info-Box), um so gemeinsam nach diesen Lösungen zu suchen. Ein Weg aus dem Irrgarten der dunklen Gedanken, den es für jeden Betroffenen gibt. Doch nicht jeder sucht von sich aus Hilfe. Umso wichtiger ist es, im eigenen Umfeld auf etwaige Auffälligkeiten zu achten.

Verdächtige Ruhe

Die Warnsignale können laut dem Experten ganz unterschiedlich sein: Sie reichen von Rückzug, untypisch ruhigem Verhalten bis hin zu ausgesprochenen Selbstmorddrohungen. Richner rät unbedingt dazu, auf die betroffene Person zuzugehen: «Grundsätzlich sollte man sich nicht scheuen, seine Befürchtungen auszusprechen – das nötige Fingerspitzengefühl vorausgesetzt». Wer sich nicht getraut ein solches Krisengespräch anzugehen, kann im Zweifelsfall Rat bei einem Arzt suchen, idealerweise einem Psychiater.>


Kommentar
Glück hängt von Verstandenwerden ab. Wenn in einem Land der Egoismus überwiegt, so steigen die Selbstmordraten. Das lösungsorientierte Denken kann durch autogenes Training gefördert weden, um aus negativen Teufelskreisen herauszufinden, bzw. autogenes Training kann helfen, von negativen Gedanken loszukommen. Eventuell hilft auch ein Berufswechsel oder ein Aufenthalt in einem anderen Land, um den Horizont zu erweitern und neue Erlebnisse zu haben, die neu motivieren.

Michael Palomino, 11.11.2009


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2009 wird zu einem traurigen Rekord-Jahr für die US-Streitkräfte, sagte Heeres-Vizestabschef Peter Chiarelli. Demnach hat es die höchste monatliche Selbstmordrate im Januar und Februar gegeben, danach lagen die Zahlen niedriger. Das lasse die Vermutung zu, dass Massnahmen zur Erkennung und Behandlung psychologischer Probleme zu greifen begännen, sagte der General.

Seit im Zuge der Afghanistan- und Irakkriege immer mehr Fälle von posttraumatischen Stresserscheinungen bekanntgeworden sind, werden US-Soldaten ermutigt, Hilfe zu suchen und ihr Problem nicht unter den Teppich zu kehren. So werden Heimkehrer von Kriegsschauplätzen jetzt gezielt befragt, um etwaige mentale Probleme herauszufinden.

Allerdings sind nach den Worten von Chiarelli die Motive für die Selbstmorde so komplex und vielschichtig, dass es schwer sei, sie einem grösseren Trend zuzuordnen. So sei ein Drittel der aktiven Soldaten, die sich bisher in diesem Jahr das Leben genommen hätten, nie in einer Kriegszone eingesetzt gewesen.

(sda)> -----

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Berlin 23.11.2009: Karatelehrer erschlägt seine Freundin - und erhängt sich dann im Gefängnis

aus: n-tv online: Panorama: Karatelehrer erhängt sich. Suizid in der U-Haft; 23.11.2009;
http://www.n-tv.de/panorama/Suizid-in-der-U-Haft-article602105.html

<JVA Moabit in Berlin

Erneut hat sich in Berlin ein Untersuchungshäftling das Leben genommen. Das bestätigte Justizsprecher Bernhard Schodrowski. Es ist der dritte Suizid eines Berliner Untersuchungshäftlings in wenigen Wochen.

Es handelt sich bei dem Mann um einen 45 Jahre alten Kampfsportlehrer, der im Mai in Berlin seine Freundin tot geprügelt haben soll. Seit vergangener Woche wird ihm im Kriminalgericht Moabit der Prozess gemacht; für Montag war der zweite Prozesstag angesetzt.

Der 45-Jährige hat sich im Gefängnis in Moabit erhängt. Zu Prozessbeginn am vergangenen Mittwoch hatte er geschwiegen. Vor Gericht wurde aber das Protokoll einer früheren Vernehmung verlesen. Darin gab der Inhaber einer Kampfsportschule zu, mit einem Kampfstock auf seine 24-jährige Lebensgefährtin eingeprügelt zu haben. Er habe sie aber nicht töten wollen. Die Frau lag mehrere Tage tot in dem Sportstudio, bis ein Kampfsportschüler die Polizei alarmierte.

In seiner Vernehmung hatte der Karatelehrer von seinem Entsetzen über seine Gewalttat gesprochen. Er habe apathisch zwei Tage neben seiner Freundin verharrt und sich dann Tabletten und Alkohol besorgt, um sich das Leben zu nehmen. Auch dem Sportschüler, der später die Polizei alarmierte, soll der 45-Jährige am Telefon von Selbstmordabsichten erzählt haben.

Erst in der vergangenen Woche hatte sich ein 68-Jähriger im Untersuchungsgefängnis das Leben genommen. Er soll versucht haben, seine Frau und seine Ex-Frau zu töten. Vor vier Wochen hatte sich ein 20-Jähriger getötet, der wegen versuchter Erpressung des Internet-Netzwerks Schüler VZ in Haft saß.

dpa>

Kommentar: Der Suizidgefährdete im Gefängnis...
Es ergeben sich einige Fragen:
-- der Mann war schon selbstmordgefährdet, wie aus der Vernehmung zu entnehmen ist, wieso wurde er dann ins Gefängnis gebracht und nicht in die geschlossene Psychiatrie?
-- wieso war es in der JVA möglich, sich zu erhängen, wenn der Mann nachweislich suizidgefährdet war und dies der Justiz bekannt war?

Aber die Justiz fragt bekanntlich nur dann, wenn es für die Justiz "interessant" und gewinnbringend ist...

Michael Palomino, 23.11.2009

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Bochuz (Schweiz) 27.4.2010: Selbstmord im Gefängnis: Matratze angezündet

aus: 20 minuten online: Kommunikations-Chaos: «Krepieren tut ihm gut!»«Krepieren tut ihm gut!»; 27.4.2010;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/-Krepieren-tut-ihm-gut---12867398

<Im Gefängnis von Bochuz (VD) musste ein Häftling sterben, weil es Verständigungsprobleme zwischen Gefängnis und Notfalldienst gab. Das haarsträubende Protokoll des Gesprächs.

[[Protokoll]]:

Das Gefängnis von Bochuz ruft die Alarmzenrale der Waadtländer Kantonspolizei an. Der Häftling Skander Vogt, der seine Matratze angezündet hat, befindet sich bereits seit 40 Minuten im Rauch.

Gefängnis: «Wir brauchen einen Krankenwagen für einen gewissen Vogt und die Eliteeinheit der Kantonspolizei. Er antwortet nicht. Er ist schon seit 40 Minuten im Rauch, er muss ins Krankenhaus.»

Zentrale: «Wie heisst er?»

Gefängnis: «Vogt Skander.»

Zentrale: «Wie schreibt man das? Wann ist er geboren?»

Gefängnis: «Wann ist er geboren? Gute Frage...»

Zentrale: «Also, ich schicke dir die Eliteeinheit und einen Krankenwagen, bleib am Apparat.»

1.40 Uhr: Die Zentrale ruft den Notfalldienst an und versucht ihn vergeblich mit dem Gefängnis zu verbinden.

Zentrale: «Ich gebe dir das Gefängnis von Bochuz, sie brauchen einen Krankenwagen wegen eines Brandes in einer Zelle. Der Typ ist im Rauch.»

Notfalldienst: «Rauch also. Ist er bei Bewusstsein?»

Zentrale: «Ich gebe dir das Gefängnis. Diese Idioten, sie haben aufgelegt, ich kann sie dir nicht geben!»

Notfalldienst: «Also, frag, ob er bei Bewusstsein ist und ruf mich wieder an. Dann schicke ich dir einen Krankenwagen.»

1.42 Uhr: Die Zentrale verbindet das Gefängnis mit dem Notfalldienst.

Zentrale: «Der Kerl hat also Feuer in seiner Zelle gelegt?»

Gefängnis: «Ja, er hat seine Matratze angezündet. Jetzt brauchen wir aber ziemlich schnell einen Krankenwagen, er ist schon seit 50 Minuten im Rauch.»

Zentrale: «Bleib am Apparat, ich gebe dir den Notfalldienst. Sie wollen dich etwas fragen.»

1.43 Uhr: Das Gefängnis spricht mit dem Notfalldienst.

Gefängnis: «Der Häftling atmet seit 45, 50 Minuten Rauch ein. Man müsste ihn möglichst schnell rausholen.

Notfalldienst: «Ich schicke euch also einen Krankenwagen.»

Gefängnis: «Wir brauchen auch die Polizei.»

Notfalldienst: «Sie hat mich verbunden, ich denke, sie sind auf dem Laufenden.»

1.45 Uhr: Die Zentrale ersucht die Kantonspolizei Yverdon um eine Polizeipatrouille. Es ist aber keine verfügbar.

Zentrale: «Ich brauche die Eliteeinheit in Orbes, im Gefängnis. Die Sanitäter benötigen Unterstützung.»

Kantonspolizei: «Ich habe aber niemanden zur Verfügung. Beide Patrouillen sind im Einsatz.»

Zentrale: «Grossartig, alles läuft bestens.»

Kantonspolizei: «Tja. Ihr müsst euch anderswo Hilfe holen, vielleicht in Lausanne.»

1.48 Uhr: Die Zentrale benachrichtigt den Chef der Eliteeinheit.

Zentrale: Skander Vogt, ein Hochsicherheitshäftling, hat seine Matratze angezündet. Ein Krankenwagen ist unterwegs, wir brauchen zum Schutz die Eliteeinheit. Skander Vogt, sagt dir das etwas?»

Chef: «Skander? Das ist doch der, der auf dem Dach war.»

Zentrale: «Genau.»

1.50 Uhr: Die Kantonspolizei Yverdon fragt bei der Zentrale an, ob sie eine Patrouille gefunden hat.

Kantonspolizei: «Hast du jemanden gefunden?»

Zentrale: «Ich habe die Eliteeinheit engagiert. Gemäss Direktive ist das obligatorisch, weil es sich um einen gefährlichen Typen handelt. Es ist der, der auf dem Dach war.»

Kantonspolizei: «Mein Gott, ja, Scheisse...»

Zentrale: «Er atmet jedenfalls schon seit 50 Minuten Rauch ein, er kann krepieren.»

Kantonspolizei: «Das tut ihm gut! Also, tschüss.»

1.52 Uhr: Die Zentrale weckt einen Beamten der Eliteeinheit. Er scheint den Häftling zu kennen.

Zentrale: «Du sollst einen gefährlichen Häftling ins Spital eskortieren. Es ist Skander Vogt.»

Beamter: «Oh, dieses Arschloch! In Ordnung.»

2.00 Uhr: Die Zentrale benachrichtigt den Pikett-Chef der Kantonspolizei. Er stellt Fragen zur Situation im Gefängnis.

Pikett-Chef: «Er ist jetzt nicht mehr in der Zelle und unter Kontrolle, richtig?»

Zentrale: «Er ist im Hochsicherheitstrakt. Das ist ein Riese, 1,97 m, 96 Kilo, Raubüberfälle, Drogendelikte.»

Pikett-Chef: «Das heisst, er kann jeden Moment ausflippen. Es muss ziemlich eng sein in seiner Zelle.»

Zentrale: «Genau.»

2.06 Uhr: Die Zentrale informiert das Gefängnis, dass die Eliteeinheit eine gewisse Zeit braucht.


Gefängnis: «Der Krankenwagen ist schon eine Weile da.»

Zentrale: «Sie müssen warten, die Kollegen der Eliteeinheit waren im Bett, es kann eine gewisse Zeit dauern. In welchem Zustand ist er?»

Gefängnis: «Er ist bewusstlos.»

2.08 Uhr: Die Kantonspolizei Yverdon benachrichtigt die Zentrale, dass eine Polizeipatrouille verfügbar wäre.

Kantonspolizei: «Ich habe jetzt eine Patrouille zur Verfügung. Du kannst sie haben, wenn du willst.»

Zentrale: «Sie können nichts machen, er ist bewusstlos.»

Kantonspolizei: «In Ordnung.»

2.31 Uhr: Das Gefängnis erkundigt sich bei der Zentrale nach dem Verbleib der Eliteeinheit.

Gefängnis: «Wo bleibt die Eliteeinheit? Die Sanitäter machen sich Sorgen wegen des Gesundheitszustandes des Häftlings.»

Zentrale: «Sie kommen nicht bei uns vorbei, um sich auszurüsten. Sie haben aber sehr schnell auf den Pager geantwortet, sie sind unterwegs. Wir müssen warten.»

3.04 Uhr: Das Gefängnis verlangt bei der Zentrale einen Inspektor. Um 3 Uhr ist Skander Vogts Tod festgestellt worden.

Gefängnis: «Ihr müsstet uns einen Inspektor schicken. Der Häftling ist um 3 Uhr morgens verstorben.»

Zentrale: «In Ordnung, ich schicke jemanden.»

Quelle: Le Matin.ch

Übersetzung: rm>

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Japan 13.5.2010: Selbstmord wegen Arbeitsverlust hat in Japan Tradition

aus: 20 minuten online: Japan: Beliebter Freitod nach Arbeitsverlust: In Japan bringen sich täglich fast 90 Menschen um. Der häufigste Grund: Arbeitslosigkeit; 13.5.2010; http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/15087107

<In Japan haben sich im vergangenen Jahr nach Polizeiangaben 32.845 Menschen das Leben genommen. Dies ergibt täglich fast 90 Suizide. Damit liegt die Zahl der Suizide in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt seit zwölf Jahren über der Marke von 30.000.

Auffallend sei dabei eine rasante Zunahme an Freitoden von Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, wie die nationale Polizeibehörde am Donnerstag bekanntgab. Depressionen waren der häufigste Grund für Selbstmorde.

Die Zahl der Freitode, die auf den Verlust des Arbeitsplatzes zurückzuführen seien, erhöhte sich um 65,3 Prozent auf 1071, wie die Behörde weiter mitteilte. Die Regierung will Zahl der Suizide in den kommenden Jahren deutlich reduzieren.

Kein religiöses Verbot

Die westlichen Vorstellungen über Freitod in Japan sind unter anderem durch Darstellung ritueller Freitode der Samurai beeinflusst. Tatsächlich hat Selbstmord in Japan eine lange Tradition.

Der rituelle Freitod Seppuku (im Ausland auch als Harakiri bekannt), bei dem der Bauch mit einem Schwert aufgeschlitzt wird, war während der Feudalzeit dem Stand der Samurai vorbehalten und stellte ein Privileg dar.

Der Samurai wollte dadurch seine Ehre und so die seiner Familie bewahren. Während im christlichen Glauben eine bewusste Selbsttötung eine schwere Sünde ist, kennt Japan solche religiösen Verbote nicht.

Die Urreligion der Japaner, Shinto, ist auf das Leben ausgerichtet und sagt nichts darüber aus, was nach dem Tod geschieht. Totenriten und die Bestattung folgen dem buddhistischem Brauch. Es herrscht die Ansicht vor, dass ein Mensch beim Ableben ungeachtet der Art des Todes in einen friedlichen Zustand übergeht.

Zu wenig Beratungsdienste

Dennoch ist der Freitod in Japan nicht problemlos. Nach Ansicht des buddhistischen Priesters Eiichi Shinohara reichen die bestehenden Beratungsdienste nicht aus, um die Zahl der hilfesuchenden Menschen zu bewältigen.

Der 65-jährige Priester des Chojuin Tempels in Tokios Nachbarprovinz Chiba führt eine neue nationale Kampagne zur Verhinderung von Freitoden an.

Die von Priestern verschiedener Sekten im vergangenen Jahr gegründete Organisation Jisatsu Boushi (Selbstmordvorbeugung) bietet Zufluchtsstätten an und ist bereits an 37 Orten in rund der Hälfte aller 47 Provinzen des Landes aktiv.

(sda)>

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China 7.6.2010: Selbstmordserie im Betrieb wegen Niedriglohn, Druck und Überstunden

aus: 20 minuten online: Selbstmord-Serie: 70 Prozent für 300.000 Angestellte; 7.6.2010;
http://www.20min.ch/finance/news/story/70-Prozent-mehr-Lohn-fuer-300-000-Angestellte-29089618

<Nach der Selbstmordserie beim chinesischen Elektronikhersteller Foxconn will die FIrma mit einer saftigen Lohnerhöhung die "Würde der Angestellten sicherstellen".

Ma Zishan weint über das Porträt seines Sohnes Ma Xiangqian.


Hoher Arbeitsdruck und schlechte Bezahlung bei Foxconn.


Der weltweit grösste Elektronikhersteller Foxconn erhöht die Löhne in der chinesischen Sonderwirtschaftszone Shenzhen ab Oktober um weitere fast 70 Prozent. Das Unternehmen reagiert damit auf eine Reihe von Selbstmorden von Beschäftigten.

Der Monatslohn steige von 1200 auf 2000 Yuan (rund 340 Franken), wie die taiwanische Firma am Montag mitteilte. Gleichzeitig sinke die Zahl der Überstunden, die für viele Beschäftigte bislang notwendig gewesen seien. Ab Oktober seien Überstunden für viele «eine freiwillige Entscheidung».

Untersuchung angekündigt

Im Werk des Elektronikherstellers, der unter anderem für Apple, Nokia, Hewlett-Packard oder Dell produziert, nahmen sich seit Anfang Jahr zehn Beschäftigte das Leben. Arbeitsrechtsorganisationen machten den hohen Druck bei gleichzeitig schlechter Bezahlung dafür verantwortlich.

Die westlichen Kunden von Foxconn hatten angesichts der Selbstmord-Serie eigene Untersuchungen der Arbeitsbedingungen angekündigt. Der Konzern erhöhte daher bereits in der vergangenen Woche die Löhne mit sofortiger Wirkung um 30 Prozent auf 1200 Yuan.

300.000 Angestellte

Die ab Oktober versprochene weitere Lohnerhöhung in Shenzhen solle die «Würde» der Angestellten sicherstellen, sagte Foxconn- Gründer Terry Gou. Als weltweit führender Elektronikhersteller erkenne das Unternehmen seine Verantwortung an und nehme diese ernst.

«Wir arbeiten unablässig daran, die Arbeitsbedingungen und Entlöhnung nicht nur den sich ständig ändernden Bedürfnissen unserer Angestellten anzupassen, sondern auch, dabei die Besten zu sein», sagte Gou. In Shenzhen arbeiten rund 300 000 Menschen für Foxconn.

(sda)>

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Schöngrün (Kanton Solothurn) 13.6.2010: Selbstmord durch gestrecktes Heroin

aus: 20 minuten online: Skandalknast Schöngrün: Tod eines Drogensüchtigen; 13.6.2010;
http://www.20min.ch/news/mittelland/story/Tod-eines-Drogensuechtigen-21388809

<von Patrick Marbach -

Schon wieder ein Skandal um den solothurner Lotterknast Schöngrün: Ein Insasse soll wegen unterlassener Hilfeleistung an gestrecktem Heroin gestorben sein.
 
Die Strafanstalt Schöngrün steht weiterhin in der Kritik.

Stundenlang lag Sacha M. todkrank in der Krankenzelle. Das Anstaltspersonal habe ihn dort ohne medizinische Hilfe deponiert, sagen Mitgefangene. Viel zu spät wurde der 39-Jährige doch noch ins Spital gebracht, wo er am frühen Abend starb. Schon am Morgen des 4. Juni sei M. mit gelbem Gesicht zum Frühstück erschienen und habe über Unwohlsein geklagt – alarmierende Symptome bei einem Drogensüchtigen.

«Doch statt zur Genesung wird die Krankenzelle zur Disziplinierung und Absonderung von Insassen eingesetzt, weil man annimmt, sie seien Simulanten», kritisiert Peter Zimmermann von der Organisation für Strafgefangene Reform 91. Alarmierend ist auch die Todesursache: M. hatte vermutlich mit Strychnin versetztes Heroin konsumiert. Offenbar sind die Kontrollen im Lotterknast weiterhin ungenügend. Schon 2009 hatten die Häftlinge einer Aussenstelle Drogenpartys gefeiert, ein 14-jähriges Mädchen eingeschmuggelt und zum Sex gezwungen.

Die Aufarbeitung dieser Missstände sei noch nicht abgeschlossen, sagt CVP-Kantonsrat Thomas Müller. Sobald die Todesursache von Sacha M. feststehe, müsse sich die Justizkommission damit beschäftigen.>

Kommentar: Es war Selbstmord
Drogensüchtige wissen genau, was sie machen, und wenn sie zu viel Heroin konsumieren, dann wissen sie das auch, und sie wissen genau, wie es ihrem Körper geht, und sie wissen genau, vor was sie im Leben flüchten, und man muss kein Mitleid mit ihnen haben, denn sie wissen genau, wann die Grenze überschritten zum Tod überschritten ist.

Der betroffene Drogensüchtige suchte nur die Konfrontation mit der Welt und wollte gehen von dieser Welt.

Der Haftanstalt Schöngrün bleibt aber der Vorwurf nicht erspart, wie es möglich ist, dass Häftlinge an Drogen gelangen. Somit ist die Haftanstalt Schöngrün keine Haftanstalt, sondern ist ein Staatshotel. Und Selbstmord ist nicht verboten, auch im Gefängnis nicht. Dass die Meldung der Haftanstalt die Schuld in die Schuhe schiebt, scheint gleichzeitig nicht sehr angebracht, denn wenn man die Patientenakten gut recherchiert hätte, so hätte man gesehen, wie lange der Betroffene bereits am "Schnee" hängt, und wie lange er schon den Kampf gegen die Welt führt. Und eine geistige Schulung in Sachen Menschenrechte, Verantwortung und geistiges Gleichgewicht hat scheinbar auch nicht stattgefunden, weder von der Psychologie, noch vom Justizvollzug her.

Für mich ist dieser Fall ein Selbstmord aus einer geistigen Hilflosigkeit heraus. Die Verantwortungslosigkeit, die Menschen in einer geistigen Hilflosigkeit zu belassen, liegt bei den staatlichen Behörden, bei Schulen, und bei der Gefängnisleitung.

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28.7.2010: Selbstmordrate steigt bei Waffenbesitz

aus: 20 minuten online: Studie: Waffenbesitz erhöht Suizidgefahr; 28.7.2010;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/18174764

<Sind Schusswaffen im Haus vorhanden, werden diese auch häufig für Selbstmorde benutzt. Vor allem die Zentralschweiz ist betroffen.

Überdurchschnittlich viele Suizide mit einem Gewehr oder einer Pistole werden in den Kantonen der Zentralschweiz, Basellandschaft und Bern verübt.

Dies geht aus einer Studie der Universität Zürich hervor. Der Zusammenhang von Schusswaffenbesitz und Suiziden mit Schusswaffen in den Kantonen der Schweiz sei erstmals untersucht worden, teilte die Universität vom Mittwoch mit.

Wie der Vergleich der Forscher um Vladeta Ajdacic-Gross von der Psychiatrischen Universitätsklinik zeigt, bringen sich in den Kantonen Uri, Ob- und Nidwalden, Schwyz, Glarus, Aargau, Bern und Basellandschaft überdurchschnittlich viele Menschen mit einer Schusswaffe um.

In diesen Kantonen sei in vielen Haushalten eine Schusswaffe vorhanden, heisst es weiter. In den Kantonen Basellandschaft, Uri, Nidwalden und Obwalden beispielsweise in über 45 Prozent der Haushalte.

Weniger Waffen - unter 25 Prozent - gibt es in den Haushalten der städtischen Kantone Basel-Stadt und Genf sowie der Kantone Waadt und Neuenburg. Dementsprechend gering ist dort der Anteil der Schusswaffen-Suizide. Insgesamt wurden in der Schweiz zwischen 1998 und 2007 13 410 Selbstmorde begangen, davon 3169 mit einer Schusswaffe.

Vor allem Männer

Wie Ajdacic-Gross erklärt, werden Pistolen oder Gewehre besonders häufig bei impulsiven Suiziden oder Suiziden unter Alkoholeinfluss verwendet. «Eine Waffe ermöglicht es, den Handlungsimpuls schnell umzusetzen», wird der Forscher in der Mitteilung zitiert.

Kurzschlusssuizide nach Schicksalsschlägen und akuten Krisen seien besonders stark von der unmittelbaren Verfügbarkeit eines schnellen und tödlichen Mittels wie eben einer Schusswaffe abhängig. Gelegenheit mache offensichtlich nicht nur Diebe, sondern auch Selbstmörder, so Ajdacic-Gross.

Vor allem Männer greifen zur Waffe (32,6 Prozent der Suizide) währenddem bei den Frauen nur 3,4 Prozent der Suizide mit einer Waffe verübt wurden.

Bis zu 100 Suizide verhindern

Mit geeigneten Massnahmen könnten in der Schweiz - vorsichtig geschätzt - jährlich bis zu 100 Suizide verhindert werden, heisst es in der Studie. Auch Organisationen wie die Armee, Polizeikorps, Schützen- und Jägerverbände sollten Präventionsmassnahmen zum Selbstschutz ihrer Mitglieder treffen.

In der Schweiz sank der Anteil der Suizide mit Schusswaffen zwischen 1998 und 2007 von 30 auf 19 Prozent. Gleichzeitig ging der Anteil der Haushalte mit Schusswaffen von 38 auf 28 Prozent zurück. Laut einer australischen Studie verüben Schusswaffenbesitzer aber nicht nur häufiger Suizid mit einer Schusswaffe, sondern haben eine generell höhere Suizidrate als Nichtwaffenbesitzer.

Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt»

Die Studie unterscheidet nicht zwischen Privat- und Armeewaffen, wie es bei der Universität auf Anfrage hiess. Zu Waffen muss sich das Schweizer Volk voraussichtlich im Februar 2011 an der Urne äussern. Dann dürfte die Abstimmung über die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» stattfinden.

Die Initiative wurde im Februar 2009 mit 107 000 Unterschriften eingereicht. Hinter dem Begehren stehen SP, Grüne, mehrere Jungparteien, Gewerkschaften, GSoA, Friedensorganisationen, Frauenverbände, Kirchen sowie die Ärzte-Vereinigung FMH.

Die Volksinitiative verlangt gemäss Homepage unter anderem, die Militärwaffe aus dem Kleiderschrank zu entfernen. Wer Waffen besitzen, tragen und gebrauchen will, muss dafür den Bedarf nachweisen und die erforderlichen Fähigkeiten mitbringen. Die Volksabstimmung könnte am 13. Februar 2011 stattfinden.

Der Nationalrat lehnte die Initiative im Juni mit 103:66 Stimmen bei sechs Enthaltungen ab. In der Herbstsession dürfte sich der Ständerat damit befassen.

(sda)>

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Schweiz 28.7.2010: <Wo es am meisten Suizide mit Schusswaffen gibt

aus: Tagesanzeiger online; 28.7.2010;
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wo-es-am-meisten-Suizide-mit-Schusswaffen-gibt/story/23402233

Sind Schusswaffen im Haus vorhanden, werden sie auch häufig für Selbstmorde benutzt. Eine neue Studie der Universität Zürich zeigt, in welchen Regionen des Landes dies am häufigsten geschieht.

Überdurchschnittlich viele Suizide mit einem Gewehr oder einer Pistole werden in den Kantonen der Zentralschweiz, Basellandschaft und Bern verübt. Dies geht aus einer Studie der Universität Zürich hervor. Der Zusammenhang von Schusswaffenbesitz und Suiziden mit Schusswaffen in den Kantonen der Schweiz sei erstmals untersucht worden, teilte die Universität vom Mittwoch mit.

Wie der Vergleich der Forscher um Vladeta Ajdacic-Gross von der Psychiatrischen Universitätsklinik zeigt, bringen sich in den Kantonen Uri, Ob- und Nidwalden, Schwyz, Glarus, Aargau, Bern und Basellandschaft überdurchschnittlich viele Menschen mit einer Schusswaffe um.

In über 45 Prozent der Haushalte

In diesen Kantonen sei in vielen Haushalten eine Schusswaffe vorhanden, heisst es weiter. In den Kantonen Basellandschaft, Uri, Nidwalden und Obwalden beispielsweise in über 45 Prozent der Haushalte.

Weniger Waffen - unter 25 Prozent - hat es in den Haushalten der städtischen Kantone Basel-Stadt und Genf sowie der Kantone Waadt und Neuenburg. Dementsprechend gering ist dort der Anteil der Schusswaffen-Suizide. Insgesamt wurden in der Schweiz zwischen 1998 und 2007 13'410 Selbstmorde begangen, davon 3169 mit einer Schusswaffe.

Vor allem Männer

Wie Ajdacic-Gross erklärt, werden Pistolen oder Gewehre besonders häufig bei impulsiven Suiziden oder Suiziden unter Alkoholeinfluss verwendet. «Eine Waffe ermöglicht es, den Handlungsimpuls schnell umzusetzen», wird der Forscher in der Mitteilung zitiert.

Kurzschlusssuizide nach Schicksalsschlägen und akuten Krisen seien besonders stark von der unmittelbaren Verfügbarkeit eines schnellen und tödlichen Mittels wie eben einer Schusswaffe abhängig. Gelegenheit mache offensichtlich nicht nur Diebe, sondern auch Selbstmörder, so Ajdacic-Gross.

Vor allem Männer greifen zur Waffe (32,6 Prozent der Suizide) währenddem bei den Frauen nur 3,4 Prozent der Suizide mit einer Waffe verübt wurden.

Bis zu 100 Suizide verhindern

Mit geeigneten Massnahmen könnten in der Schweiz - vorsichtig geschätzt - jährlich bis zu 100 Suizide verhindert werden, heisst es in der Studie. Auch Organisationen wie die Armee, Polizeikorps, Schützen- und Jägerverbände sollten Präventionsmassnahmen zum Selbstschutz ihrer Mitglieder treffen.

In der Schweiz sank der Anteil der Suizide mit Schusswaffen zwischen 1998 und 2007 von 30 auf 19 Prozent. Gleichzeitig ging der Anteil der Haushalte mit Schusswaffen von 38 auf 28 Prozent zurück. Laut einer australischen Studie verüben Schusswaffenbesitzer aber nicht nur häufiger Suizid mit einer Schusswaffe, sondern haben eine generell höhere Suizidrate als Nichtwaffenbesitzer.

Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt»

Im Februar 2009 wurde die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» mit 107.000 Unterschriften eingereicht. Hinter dem Begehren stehen SP, Grüne, mehrere Jungparteien, Gewerkschaften, GSoA, Friedensorganisationen, Frauenverbände, Kirchen sowie die Ärzte-Vereinigung FMH.

Die Volksinitiative verlangt unter anderem, die Militärwaffe aus dem Kleiderschrank zu entfernen. Wer Waffen besitzen, tragen und gebrauchen will, muss dafür den Bedarf nachweisen und die erforderlichen Fähigkeiten mitbringen. Die Volksabstimmung könnte am 13. Februar 2011 stattfinden. (sam/sda)>

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13.8.2010: Selbstmord von Jugendlichen wegen relativ kleinen Gründen

Selbstmord in der Jugend kann wegen relativ kleinen Sachen geschehen, die Jugendliche aber sehr wertschätzen. Hier ist ein Fall eines 17-Jährigen, der wegen eines eingezogenen Mp3-Players Selbstmord beging. Ohne Musik war das Leben für ihn scheinbar nicht mehr lebenswert. Scheinbar hatte er kaum andere Beschäftigungen, oder die Bestrafung mit dem Entzug des Mp3-Players war ungerecht gewesen, so dass er die ganze Welt dafür mit seinem Tod bestrafen wollte. Aber lesen Sie selbst:

Cronicaviva del Perú, Logotipo
13.8.2010: Escolar se suicida por que le decomisan su Mp3

Viernes, 13 de Agosto de 2010 01:05

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übersetzt:
13.8.2010: Schüler begeht Selbstmord, weil sein Mp3-Player eingezogen wurde
http://www.cronicaviva.com.pe/index.php/lima/6-lima/1488-escolar-se-suicida-por-que-le-decomisan-su-mp3

<Un escolar se suicidó colgándose en su vivienda ubicada en la urbanización Santa Clara, distrito de Ate Vitarte, debido a que el tutor de su colegio le quitó su reproductor Mp3 como castigo. Kevin Arnold Cárdenas Martínez, de 17 años, tomó la fatal determinación ahorcándose de las vigas de su habitación con un cable eléctrico y una chalina.

Su madre, Felipa Martínez, quedó conmocionada al encontrar a su hijo sin vida, suspendido en el aire.

Según las indagaciones policiales, el escolar, que cursaba el cuarto año de secundaria en la institución educativa La Sorbona de Ate Vitarte, se encontraba en una situación de frustración desde que salió de su centro de estudios.>

<Ein Schüler aus Lima im Distrikt Ate Vitarte im Wohnquartier Santa Clara beging Selbstmord durch Erhängen, weil der Betreuer seiner Schule ihm den Mp3-Player zur Strafe eingezogen hatte. Der Schüler war Kevin Arnold Cárdenas Martínez, und war 17 Jahre alt. Er hängte sich mittels eines elektrischen Kabels und eines feinen Halstuchs an den Balken seines Zimmers auf.

Seine Mutter, Felipa Martínez, war fassungslos, als sie ihren Sohn in der Luft hängen sah.

Gemäss den Nachforschungen der Polizei war der Bub in der Schuleinrichtung La Sorbona von Ate Vitarte im vierten Jahr der Oberschule. Er war nach der Heimkehr aus der Schule einfach frustriert.>


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Kokain-Selbstmord durch Verlieren der Selbstbeherrschung unter Koks

Basler Zeitung online, Logo

Kokain-Selbstmord 9.9.2010: <UBS-Banker springt in den Tod>

Es ist bekannt, dass bei Banken und Versicherungen die Angestellten nicht viel arbeiten, sondern eher im Internet unterwegs sind, sei es mit Facebook, oder mit Computerspielen. Diese Spielertypen spielen dann auch mit dem Leben, wenn sie Kokainkonsum "normal" finden. Und diese mit Koks zugedröhnten Typen haben sich dann nicht mehr im Griff. Das weiss auch aus Mallorca, wo Koks-Touristen von Balkonen oder von Fassaden stürzen. Nun hat es scheinbar auch einen Banken-Typen erwischt. Die Arroganz gegenüber seiner Gesundheit hat er mit dem Tode bezahlt. Aber lesen sie selbst:

aus: Basler Zeitung online; 9.9.2010;
http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/UBSBanker-springt-in-den-Tod/story/24883093

<Ein Asienmanager der Grossbank kehrte im Juni aus Hongkong nach London zurück, um dort die Party eines Freundes zu besuchen. Noch am selben Abend war der 36-Jährige tot.

Der Asienchef der Aktienderivate-Abteilung der UBS (UBSN 18.16 1.45%) ist bei einem Sprung aus dem 4. Stock eines Londoner Hauses ums Leben gekommen. Der 36-Jährige war im September mit seiner Frau und dem kleinen Sohn nach Hongkong gezogen. Im Juni kehrte er für ein paar Tage nach London zurück, besuchte die Hochzeit eines Freundes und ein Grillfest, das ein weiterer Freund zu seinen Ehren gab.

An dieser Party konsumierte der Banker Kokain. Er legte sich schlafen, ging anschliessend auf den Balkon seines Gastgebers und sprang in den Tod. Das ergab eine gerichtliche Untersuchung zu seinem Tod, aus der die «Daily Mail» zitiert. Die UBS kommentiert den Tod ihres früheren Angestellten auf Anfrage von baz.ch/Newsnetz nicht.

Wie die Zeitung weiter berichtet, soll der Banker nach Angaben der Gerichtsmediziner seit seiner Studienzeit in Oxford regelmässig Kokain konsumiert haben. Das Blatt zitiert einen Freund des Verstorbenen mit den Worten, dieser habe oft schlecht auf Kokainkonsum reagiert: «Er konnte dann paranoid werden.» Die Gerichtsmediziner gehen laut dem Medienbericht davon aus, dass dem Verstorbenen «nicht vollständig klar war, was er tat». (oku)>

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20 minuten online, Logo

Schweiz 15.9.2010: Die Angehörigkeit zu einer grossen Gruppe und eine glückliche Ehe vermindern die Selbstmordrate

Die Resultate der vorliegenden neuen schweizer Studie über Selbstmorde gemäss Gesellschaftsgruppen sind erschütternd. Scheinbar fehlt den Religionslosen die Organisation von Gemeinschaft, Ritualen und Zusammenhalt. Also fehlt scheinbar weltweit eine grosse Menschenrechtsorganisation, die mit Ritualen und mit Gemeinschaft arbeitet, wo man das Leben auch wirklich leben kann, und wo nicht nur politische Kampfprogramme  der "Ritus" sind wie bei Amnesty. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Suizide in der Schweiz: Religionslose begehen doppelt so häufig Suizid; 15.9.2010;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/13283937

<Der Glaube schützt laut einer Studie der Universitäten Bern und Zürich vor Suizid - vor allem Frauen. Am wenigsten gefährdet sind Katholiken.

Die Studie der Forscher um Matthias Egger vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern basiert auf der Schweizer Volkszählung im Jahr 2000, wie die Uni Bern am Mittwoch mitteilte. Daten von über drei Millionen Menschen im Alter von 35 bis 94 Jahren wurden erfasst und verknüpft mit den Sterbedaten bis Ende 2005.

Wie das Team im Fachmagazin «International Journal of Epidemiology» berichtet, war bei Menschen ohne Religionszugehörigkeit das Suizidrisiko deutlich erhöht. Im Untersuchungszeitraum wurden bei ihnen auf 100 000 Einwohner 39 Selbsttötungen registriert. Bei den Protestanten waren es 29 Suizide, bei den Katholiken 20.

Rolle des Alters

Der Effekt liess sich über alle Altersgruppen feststellen. Aber bei älteren Menschen war der «Schutzfaktor», Katholik zu sein, stärker - und das Suizidrisiko unter den Konfessionslosen grösser. Auch zwischen den Geschlechtern fanden sich Unterschiede: Der schützende Effekt der Religion scheint bei Frauen grösser zu sein als bei Männern.

Die Religion sei «eine wichtige soziale Kraft», folgern Egger und seine Kollegen. Der katholische Glaube verurteile sowohl die Selbsttötung als auch die Suizidbeihilfe, die in der Schweiz unter bestimmten Bedingungen legal ist und von Sterbehilfeorganisationen geleistet wird.

[Der organisierte, begleitete Selbstmord]

Bei diesen assistierten Suiziden ist der Zusammenhang mit der Religion denn auch besonders deutlich, wie die Studie zeigte. In der Altersgruppe der über 65-Jährigen lassen sich konfessionslose Männer etwa fünf- und Frauen sogar fast siebenmal häufiger in den Tod begleiten als Katholiken.

Seltener bei Verheirateten

Diese Daten beruhen nur auf drei Untersuchungsjahren - assistierter Suizid ist in den Sterbestatistiken des Bundes erst seit 2003 separat vermerkt. «Gerade bei Personen, die sich nicht zu einer Religion bekennen, scheint der assistierte Suizid eine Möglichkeit zu sein, im Alter das Leben selbstbestimmt zu beenden», wird Matthias Egger im Communiqué zitiert.

[Verheiratete machen 50% weniger Selbstmord als Alleinstehende - und Tessiner machen halb so viel Selbstmord wie der Rest der Schweiz]

Die Studie zeigt auch, dass die Suizidrate bei Verheirateten nur rund halb so gross ist wie bei Singles, Witwern oder Geschiedenen. Und Menschen aus der Deutschschweiz und der Romandie haben ein etwa doppelt so grosses Suizidrisiko wie Tessinerinnen und Tessiner. Unterschiede zwischen den Bildungsniveaus fand die Studie dagegen keine.

Schon vor 100 Jahren so - [mehr Messbesuche und mehr Beichten reduziert die Selbstmordrate]

Insgesamt bestätigt die Studie Befunde, die der französische Soziologe Emile Durkheim bereits vor über hundert Jahren machte. Durkheim verglich 1897 unter anderem die Suizidraten zwischen den Kantonen und fand ein höheres Suizidrisiko in protestantischen als in katholischen Kantonen.

Er stellte deshalb die Hypothese auf, dass der soziale Zusammenhalt und die soziale Integration unter Katholiken stärker sei, etwa weil sie häufig miteinander zur Messe oder zur Beichte gingen. Das führe anscheinend zu einer tieferen Suizidrate.

(sda)>

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"USA" 25.9.2010: Alle zwei Stunden ein Selbstmord von Jugendlichen durch Cyber-Mobbing

aus: n-tv online: Terror per Cyber-Mobbing: US-Schüler bringt sich um; 25.9.2010;
http://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/US-Schueler-bringt-sich-um-article1569451.html

<Alle zwei Stunden bringt sich in den USA ein Jugendlicher um. Die Hauptursache: Mobbing. Das findet immer weniger auf den Schulfluren statt, sondern im Internet. Und die Eltern wissen meist nichts davon.>

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5.11.2010: Steigende Zahl von Selbstmorden durch Jugendliche in Deutschland wegen Angst, Druck und Mobbing - 2007: 196 - 2008: 210

Je mehr Internet, desto mehr sind Jugendliche gefährdet, in Intrigen zu geraten, die im Selbstmord enden. Und je mehr die Schule die Jugend bestimmt, desto weniger wird die persönliche Entwicklung der Persönlichkeit möglich, so dass die jungen Leute schematisch im Schwarz-Weiss-Denken verhaftet bleiben, das im Selbstmord endet. Und je mehr das Mobbing mit Facebook etc. um sich greift, desto mehr gibt es Selbstmorde. Der Artikel verschweigt leider, dass zu wenig psychologische Beratung vorhanden ist, und zu wenig Rechtshilfe gegen Mobbing. Das Internet bietet viel Kommunikation, aber bei kriminellen Ausschweifungen können betroffene Jugendliche keine Hilfe holen. Die Mobber werden ja nie gestraft, wenn das Opfer gestorben ist. Dort liegt ein riesiges Manko im Internet. Aber lesen Sie selbst:

aus: n-tv online: Panorama: Teenager in Not: Mehr Jugendliche töten sich; 5.11.2010;
http://www.n-tv.de/panorama/Mehr-Jugendliche-toeten-sich-article1870156.html

<Zukunftsängste, Druck in der Schule, Mobbing: Die Anzahl der Jugendlichen, die keinen anderen Ausweg mehr sehen als den Suizid, nimmt wieder zu. Selbst einige Kinder unter 15 Jahren töten sich selbst. Psychologen suchen nach genauen Erklärungen.

Die Zahl der Selbstmorde bei Jugendlichen ist nach Jahren des Rückgangs wieder gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, nahm sich 2008 mehr als jeder siebte gestorbene Jugendliche in Deutschland selbst das Leben. Insgesamt starben 1325 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren, 210 von ihnen töteten sich selbst. Ein Jahr zuvor waren es 196.

Selbst 17 Kinder unter 15 Jahren brachten sich um (2007: 24). In den Jahren zuvor war die Zahl der Selbstmorde noch stetig gesunken. Hatten sich 1999 noch 286 Teenager selbst getötet, so waren es 2007 dann 196.

"Viele Kinder haben Zukunftsängste", sagte der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut Ulrich Müller aus Fulda. "Es hat den Anschein, dass es eine Krise nach der anderen gibt." Das mache die Zukunft für sie unabwägbar und kaum noch kalkulierbar.

Kein Raum

Außerdem fehle es den Jugendlichen an Spielräumen, weil ihre Freizeit wegen des größeren Drucks in der Schule immer kürzer werde. Gerade in den Städten gebe es immer weniger Räume, in denen Kinder ohne Einschränkungen spielen und entdecken könnten, sagte Müller, der im Vorstand der Landeskammer der hessischen Psychologen arbeitet.

Insgesamt sterben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes immer weniger Kinder und Jugendliche. Seit 1999 ging diese Zahl um knapp 40 Prozent zurück. Die größte Gefahr für die Jungen und Mädchen bleibt die Straße: Fast jeder vierte Todesfall zwischen 1 und 19 Jahren war auf einen Verkehrsunfall zurückzuführen.

dpa>

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10.11.2010: Selbstmord wegen Depression: Vor einem Jahr nahm sich Torhüter Robert Enke aus Hannover das Leben

Enke stürzte sich vor einen Zug und war sofort tot. Es hatte nicht den Mut zuzugeben, dass er in einer schweren Depression war und Hilfe brauchte. Diese Haltung, ja nicht krank werden zu dürfen, treibt viele Menschen in einen Selbstmord. Enke ist kein Einzelfall. Offener Umgang mit Krankheiten kann dagegen die Selbstmorde verhindern und neues Leben schaffen. Aber lesen sie selbst:

aus: 20 minuten online: Todestag von Robert Enke: Ein Freitod erschüttert die Fussball-Welt; 10.11.2010;
http://www.20min.ch/sport/fussball/story/17006889

<von Herbie Egli -

Vor einem Jahr beging Hannover-Goalie Robert Enke Selbstmord. Wegen Depressionen. Das Thema scheint heute wieder tabu zu sein.

Rückblende: 10. November 2009, kurz vor 18.30 Uhr. Robert Enke wird am Ortsrand von Neustadt-Eilvese in der Nähe seines Wohnortes von einem Regional-Express erfasst, der mit 160 Stundenkilometern Richtung Hannover unterwegs ist. Der Nati-Goalie ist auf der Stelle tot. Enke hinterlässt Frau Teresa und Adoptivtochter Leila.

Die Todes-Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Fans versammeln sich vor dem Stadion von Hannover 96. Sie legen Blumen nieder, zünden Kerzen an. Zu Hunderten trauern sie um ihren Goalie. Einen Tag nach Enkes Selbstmord nehmen 35 000 Menschen an einem Trauermarsch durch Hannover teil. Beim Abschied im Stadion fünf Tage später sind es sogar 40 000.

Der starke Auftritt von Teresa Enke

Nur einen halben Tag nach dem Tod ihres Mannes tritt die Witwe vor die Medien. Ganz in schwarz gekleidet spricht Teresa Enke über die schwierige Zeit mit Robert. Sie wirkt gefasst, macht einen starken Eindruck und muss sich erst am Schluss der Pressekonferenz einige Tränen mit dem Taschentuch aus den Augen wischen. Mit diesem Auftritt zeigt Teresa Enke grosse Stärke. Drei Jahre vor dem Tod ihres Mannes verlor sie mit der zweijährigen Lara ihr eigenes Kind wegen eines Herzfehlers.

Das grosse Versprechen des DFB-Präsidenten

Robert Enke war in der deutschen Nationalmannschaft als neue Nummer 1 im Tor vorgesehen. Der deutsche Fussballbund DFB war über den Selbstmord des Goalies ebenfalls bestürzt. Auf einer Pressekonferenz brach Manager Oliver Bierhoff sogar in Tränen aus. Das Testspiel gegen Chile wurde wegen Enkes Tod abgesagt.

Präsident Theo Zwanziger versprach, sich des Themas anzunehmen. «Depressionen und Homosexualität dürfen im Fussball kein Tabu-Thema mehr sein», sagte er. Ein Jahr nach Enkes Tod hat man in der Öffentlichkeit jedoch den Eindruck, dass in diesen zwei Punkten nicht viel passiert ist.

FC Basel reagierte sofort

Bei einem Menschen kann man Depressionen im Normalfall nicht erkennen. Das war auch bei Ivan Ergic der Fall, als er beim FCB spielte. 2004 wandte er sich mit seinem Problem an den Verein, der ihm half. «Wir haben damals sehr klar und offen informiert. Das Thema also nicht tabuisiert», erinnert sich FCB-Sprecher Josef Zindel. Fans und Medien wurden gebeten, den Spieler in Ruhe zu lassen, damit er sich voll und ganz dem Heilungsprozess widmen kann.

Ergic liess sich wegen den Depressionen längere Zeit in der Psychiatrischen Uniklinik Basel behandeln. Der serbische Fussballer besiegte die Krankheit und steht seit 2009 beim türkischen Verein Bursaspor unter Vertrag.

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Schweiz 28.12.2010: Statistik über Selbstmorde in der Schweiz: Schusswaffen, Erhängen, Gift etc.

aus: 20 minuten online: Neueste Zahlen: Jährlich sterben 259 Menschen durch die Kugel; 28.12.2010;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/16881257

<Die Zahl der Menschen, die in der Schweiz durch Schusswaffen ums Leben kommen, ist laut den neusten Erhebungen weiter gesunken. Betroffen sind vor allem Männer.

259 Menschen starben 2008 durch Schusswaffen, 239 davon waren Suizide. Im Vorjahr waren es 291 gewesen, 264 davon hatten sich selbst getötet.

Die Zahl der Schusswaffentoten ist damit in den letzten zehn Jahren um fast die Hälfte gesunken. 1998 waren es 466, davon waren 413 Suizide, wie es in der Todesursachenstatistik heisst.

Neue Zahlen wegen Initiative

Aufgrund der am 13. Februar zur Abstimmung kommenden Volksinitiative «Schutz vor Waffengewalt» wertete das BFS auch erstmals Zahlen zu Tötungsdelikten, schweren Körperverletzungen und Raubstraftaten aus. Bei der Kriminalstatistik geht es um Taten, die von der Polizei registriert und deren Täter vor Gericht angeklagt, aber noch nicht verurteilt wurden.

Von 236 im Jahr 2009 begangenen Tötungsdelikten wurden deren 55 mit Schusswaffen ausgeführt. Mitgezählt sind dabei auch Delikte, bei denen die Täter die Opfer töten wollten, ihnen dies aber nicht gelang. Bei den 55 Delikten starben 24 Menschen.

In 47 von 55 Tötungsdelikten im Jahr 2009 benutzten die Täter eine Faustfeuerwaffe. Dabei töteten sie 23 Menschen. Bei den drei Delikten, bei denen die Täter mit einer langen Feuerwaffe wie zum Beispiel einem Gewehr schossen, starb nur ein Mensch.

2009 gab es zudem 524 Fälle von schwerer Körperverletzung, 11 davon mit Schusswaffen. Von den über 3500 Raubstraftaten wurden laut den BFS-Zahlen 416 mit einer Schusswaffe ausgeübt.

8 Prozent greifen zur Armeewaffe

Die Kriminalstatistik erfasst auch Informationen zur Vorgehensweise bei Suiziden im Jahr 2009. Knapp ein Fünftel (17%) der Suizidtäter erschoss sich. 55 Prozent davon benutzten eine Faustfeuerwaffe, 24 eine lange Feuerwaffe.

«Nur» 8 Prozent griffen zur Armeewaffe. Angaben darüber, bei wie vielen Fällen von schwerer Körperverletzung und Raub Armeewaffen benutzt wurden, hat das BFS nicht ausgewertet. Die restlichen Suizidtäter erhängten sich (20%), stürzten sich aus der Höhe (11%) oder töteten sich auf andere Weise (52%).

(sda)>

Die meisten Schusswaffentoten im Jahr 2008 waren wiederum Männer. Nur gerade 13 Frauen waren dabei, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht. Im Jahr zuvor waren es 19.>


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Marshall (Minnesota) 22.4.2011: Mobbing treibt zwei 14-jährige Mädchen in den gemeinsamen Suizid durch Erhängen

aus: 20 minuten online: Mobbing an der Schule: Schock über Selbstmord zweier Mädchen; 22.4.2011;

<Das Schicksal zweier Jugendlicher im US-Bundesstaat Minnesota bewegt Amerika. Weil sie an der Schule gemobbt wurden, haben sie sich umgebracht.

Der Selbstmordpakt zweier 14-jähriger Mädchen wühlt derzeit die Kleinstadt Marshall im US-Staat Minnesota auf. Die Eltern der beiden Jugendlichen Haylee und Paige dachten, ihre Töchter hätten sich zu einer Pyjama-Party verabredet.

Doch als Haylees Mutter die beiden Mädchen am Morgen wecken wollte, fand sie nur noch zwei leblose Körper - die beiden hatten sich erhängt, neben ihren Leichen lagen kurze Abschiedsbriefe. Sie wurden offensichtlich durch Mobbing in ihrer Schule zu der Verzweiflungstat getrieben.

Anzeichen für ihre Lage habe es genügend gegeben, doch niemand habe ihnen ausreichend Beachtung geschenkt, sagte Haylees Cousine Hillary am Donnerstag dem US-Fernsehsender NBC. Die Familien wollen nun dafür sorgen, dass Mobbing in der Schule künftig nicht mehr einfach hingenommen wird.

«Wir müssen darüber reden und wir müssen versuchen, dies künftig zu verhindern, indem wir die Kinder in der Schule, der Gemeinde und zu Hause darüber aufklären», forderten Haylees Mutter Tracy Morrison und die ältere Schwester der Toten, Ashley George, in einer gemeinsamen Erklärung.

Paige wurde am Mittwoch bestattet, Haylee einen Tag später. Sie hatte sich gewünscht, in einem rosafarbenen Sarg beerdigt zu werden und dass die Trauergäste Rosa tragen.

(sda)>

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1.6.2011: <Natürliche Mengen reichen aus: Lithium senkt Suizidrate>

aus: n-tv online; 1.6.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Lithium-senkt-Suizidrate-article3483091.html

<Dass Lithium hoch dosiert einen positiven Einfluss auf die Psyche hat, ist bekannt. Jetzt weisen Wissenschaftler nach, dass das Metall bereits als Spurenelement im Trinkwasser Effekte auf die Gesundheit haben kann. Warum, das ist noch völlig unklar.

Geringe Mengen von natürlich im Trinkwasser enthaltenem Lithium könnten die Zahl der Selbstmorde deutlich senken. Dies geht aus einer Studie von Forschern der Medizinischen Universität Wien hervor, die im Mai im "British Journal of Psychiatry" veröffentlicht worden ist. Damit zeigten die Wissenschaftler erstmals zuverlässig, dass bereits ganz geringe Mengen des in der Psychotherapie seit langem verwendeten Metalls positive Wirkungen auf die menschliche Stimmung haben.

Für ihre Studie verglichen die Forscher um Nestor Kapusta 6460 Trinkwasserproben in 99 österreichischen Bezirken mit den jeweiligen Suizidraten dort. Dabei sei ein signifikanter Zusammenhang nachweisbar gewesen: "Je höher der Lithiumwert im Trinkwasser ist, desto niedriger ist die Suizidrate", heißt es im Bericht. Dies bleibe auch dann nachweisbar, wenn andere die Zahl der Selbsttötungen beeinflussende Faktoren wie das Einkommen berücksichtigt würden.

Effekt als Spurenelement war unbekannt

Dass Lithium in hoher Dosierung einen positiven Einfluss auf die Psyche hat, sei seit Jahrzehnten bekannt und belegt. "Das Faszinierende und Neue an unseren Ergebnissen ist aber, dass Lithium bereits in natürlichen Mengen als Spurenelement messbare Effekte auf die Gesundheit haben könnte", sagte Kapusta. Die Dosierung in der Therapie sei rund hundertmal höher als das natürliche Vorkommen im Trinkwasser. Wie und warum diese geringen Mengen diese starke Wirkung haben, sei noch völlig unklar.

Aus diesem Grund warnen die Wissenschaftler auch davor, Lithium nun künstlich dem Trinkwasser zuzusetzen. Dies seien voreilige Schlüsse, man brauche noch mehr Untersuchungen. Außerdem sei ungeklärt, welche Nebenwirkungen Lithium im Trinkwasser haben könnte. Eine aktuelle Studie zeige beispielsweise eine geringfügige Erhöhung der Schilddrüsenwerte bei Menschen, die in Regionen mit höherem natürlichem Lithiumwert im Wasser leben.

"Unsere Ergebnisse werden deshalb bestimmt zu zahlreichen weiteren Untersuchungen anregen", sagte Kapusta. Japanische Forscher hatten 2009 nach Angaben der Universität Wien erstmals einen Zusammenhang von Lithium im Trinkwasser und einer niedrigeren Suizidrate nachgewiesen. Wegen methodischer Mängel seien die Ergebnisse der Studie jedoch rasch in Zweifel gezogen worden.

dpa>

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8.7.2011: Finanzkrise provoziert mehr Selbstmorde

aus: n-tv online: Finanzkrise als Grund: Mehr Selbstmorde gezählt; 8.7.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Mehr-Selbstmorde-gezaehlt-article3766416.html

<Die Selbsttötung ist die größte Gewaltanwendung gegen sich selbst und für manche der letzte mögliche Schritt. Nicht selten sind Krisen der Auslöser für die Entscheidung zum Freitod. Die Finanzkrise in den letzten Jahren scheint für viele Menschen Grund genug gewesen zu sein, um freiwillig aus dem Leben zu gehen. Das geht aus einer nun vorgestellten Analyse hervor.

In der Zeit der Finanzkrise ist in den Ländern der Europäischen Union die Zahl der Selbstmorde deutlich gestiegen. Das geht einer Analyse hervor, die Wissenschaftler aus Großbritannien und den USA im britischen Fachmagazin "The Lancet" veröffentlicht haben. Dagegen seien Verkehrsunfälle in der selben Zeit zurückgegangen, schreiben die Forscher David Stuckler (University of Cambridge), Martin McKee (London School of Hygiene and Tropical Medicine) sowie Sanjay Basu (University of California).

"Der stetige Abwärtstrend bei Selbstmorden hat sich auf einmal umgedreht", heißt es in dem Artikel der Wissenschaftler. Im Jahr 2008 seien zwar in den neu beigetretenen EU-Ländern die Selbsttötungen nur um weniger als ein Prozent gestiegen. In den alten EU-Ländern habe es dafür eine steile Aufwärtsbewegung um sieben Prozent gegeben. 2009 habe sich die Zunahme sowohl in alten als auch neuen EU-Ländern mit mindestens fünf Prozent pro Land fortgesetzt. Nur Österreich machte mit einem Rückgang eine Ausnahme.

Die Daten müssten noch weiter analysiert werden. "Was wir jetzt schon sehen können: Länder, die mit den größten Problemen konfrontiert waren, wie Griechenland und Irland, hatten mit 17 und 13 Prozent besonders hohe Zunahmeraten an Selbstmorden", heißt es in dem Artikel des Forscherteams weiter. Die Zahl der Verkehrstoten sei insbesondere in den neuen EU-Ländern zurückgegangen, in denen sie anfangs sehr hoch waren.

dpa>

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Niedersachsen 16.8.2011: <Drei Teenager vergiften sich mit Einweg-Grill> im Iglu-Zelt

aus: Basler Zeitung online; 16.8.2011;
http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Drei-Teenager-vergiften-sich-mit-EinwegGrill/story/26297491

<Die Polizei hat in einem Iglu-Zelt im deutschen Holdorf drei Jugendliche tot aufgefunden. Offenbar gingen sie zusammen in den Freitod. Sie trafen Vorkehrungen, damit sie niemand finden würde.

Drei Jugendliche haben sich im Landkreis Vechta in Niedersachsen gemeinsam das Leben genommen. Ihre Leichen seien in einem Iglu-Zelt gefunden worden, in dem drei Einweggrills mit Grillkohle gebrannt hatten, wie Polizeisprecherin Annemarie Blömer am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Cloppenburg sagte. Das Zelt sei mit einer Plane und Isolierband abgedichtet gewesen. Als vermutliche Todesursache gaben die Ermittler Rauchvergiftung an.

Es gebe keine Zweifel daran, dass die Mädchen den Freitod gewählt hätten. Bei den Opfern handelt es sich laut Polizei um eine 16-Jährige aus dem Emsland, eine 18-Jährige aus dem bayerischen Immenstadt und eine 19-Jährige aus Jena. Die Leichen waren am Montagabend entdeckt worden. Das Zelt stand in einem Waldstück, nicht weit entfernt unterhielt die Bundeswehr früher ein Munitionsdepot.

Die Suche der Polizei lief bereits seit Samstagabend. Beamte aus Thüringen baten ihre niedersächsischen Kollegen um Hilfe, weil die 19-Jährige in Jena als vermisst galt, wie die Polizei weiter mitteilte. Eine Handyortung führte die Ermittler nach Niedersachsen.

Jugendliche wollten nicht gefunden werden

Die Jugendlichen hatten Vorkehrungen getroffen, um nicht gefunden zu werden. Sie suchten sich im Wald eine entlegene Stelle etwa 500 Meter von der nächsten Strasse entfernt. Ihr Zelt deckten sie mit einer grünen Plane ab. Polizeisprecherin Blömer betonte, das Waldstück sei nicht einsehbar gewesen.

Alle drei hinterliessen Abschiedsbriefe. Über deren Inhalt wurden aus Rücksicht auf die Angehörigen keine Angaben gemacht. Computer und Handys der Toten wurden beschlagnahmt. Die Ermittler erhoffen sich davon Erkenntnisse zu den Motiven. Eine Obduktion der Leichen soll am Mittwoch erfolgen.

Woher und wie lange sie sich kannten, muss noch herausgefunden werden. Auch der Ort ihres Freitods stellt die Ermittler bislang vor ein Rätsel. Die 19-Jährige aus Jena befand sich in einer Ausbildung, die 16-Jährige aus dem Emsland war mit der Schule fertig. Über die Jugendliche aus Bayern war zunächst nichts bekannt.

Eltern waren nicht total überrascht

Für die Eltern der Toten ist der Schritt der drei Mädchen offenbar nicht völlig unerwartet gekommen. Die Frage, ob die Eltern über die Todesnachricht überrascht gewesen seien, verneinte die Polizeisprecherin.

Die als vermisst gemeldete 19-Jährige war den Angaben zufolge wegen psychischer Probleme in einer Einrichtung in Jena untergebracht. Die beiden anderen wohnten noch zuhause. (miw/dapd)>


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5.9.2011: Psyche Selbstmord in der Schweiz: Türkinnen und Tamilinnen sind mehr gefährdet als Schweizerinnen im Vergleich

aus: Basler Zeitung online: Junge Türkinnen sind suizidgefährdeter als Schweizerinnen; 5.9.2011;
http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/Junge-Tuerkinnen-sind-suizidgefaehrdeter-als-Schweizerinnen/story/13586438

<Von Simone Rau

Junge Frauen mit türkischem Migrationshintergrund wollen sich dreimal häufiger umbringen als ihre Schweizer Kolleginnen. Schuld sind unter anderem Identitätsprobleme und der Jungfräulichkeitswahn.

Viele fühlen sich eingeengt und möchten ausbrechen: Türkische Migrantinnen im jugendlichen Alter.

Es ist das Leben zwischen zwei Kulturen, das sie verzweifeln lässt: Junge Türkinnen in Deutschland versuchen sich fünfmal häufiger umzubringen als gleichaltrige Frauen aus deutschen Familien. Doppelt so häufig gelingt es ihnen auch. Die Gründe für die Suizidversuche sind vielfältig, wie «Der Spiegel» berichtet hat. Sie reichen von Einsamkeit und Bildungsschwierigkeiten über Identitätsprobleme bis zu Zwangsheiraten oder Bedrohung durch die Familie. Vor allem, so zeigt eine Studie der Berliner Charité, leiden die jungen Türkinnen unter kulturellen Konflikten – zum Beispiel unter Verboten ihrer Väter. Auch das Thema Jungfräulichkeit bringe die jungen Frauen in Notsituationen.

Studien der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel präsentieren für die Schweiz ein ähnliches Bild: So wollen sich junge Türkinnen, die in Basel aufgewachsen sind, im Durchschnitt dreimal häufiger das Leben nehmen als gleichaltrige Schweizerinnen. Türkinnen unter 19 Jahren tragen laut den Untersuchungen gar ein viermal höheres Suizidversuchsrisiko als Schweizerinnen gleichen Alters – Türkinnen zwischen 20 und 24 Jahren ein doppelt so hohes Risiko. Ein im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit erstelltes «Monitoring des suizidalen Verhaltens in der Agglomeration Bern» stellt fest, dass Türkinnen von allen Ausländerinnen am häufigsten versuchen, sich umzubringen.

Ruf nach türkischem Personal

Laut Anita Riecher, die als Chefärztin der Psychiatrischen Poliklinik der UPK Basel die Basler Studien leitete, stehen junge Türkinnen unter «enormem kulturellen und familiären Druck». Über 60 Prozent der Betroffenen litten unter Beziehungsproblemen, rund 20 Prozent hätten Schwierigkeiten mit den Eltern. «Es sind häufig Generationenkonflikte, welche die Frauen zu einem Selbstmordversuch treiben», sagt Riecher. Die jungen türkischen Mädchen würden zu Hause oft streng traditionell erzogen. Von ihnen werde verlangt, dass sie sich unterordnen. In der Schule und im Freundeskreis seien sie aber mit westlichen Rollenbildern von Autonomie und Selbstverwirklichung konfrontiert. Viele schafften diesen Spagat nur schwer.

Riecher wünscht sich deshalb, dass Suizidpräventions-Programme ihren Fokus vermehrt auf die potenziell Betroffenen legen. Nötig ist laut der Chefärztin zudem mehr medizinisches Fachpersonal türkischer Herkunft. Denn türkische Mädchen und Frauen öffneten sich vor allem gegenüber Fachpersonen, die aus dem gleichen Kulturraum wie sie selbst stammten. Als Ärztin habe sie immer wieder festgestellt, dass die Patientinnen zwar mit ihr redeten, die wahren Probleme aber ihren türkischen Arztkollegen anvertrauten. «Türkische Therapeuten können die Migrantinnen nicht nur in ihrer Muttersprache, sondern auch in ihren traditionellen und religiösen Vorstellungen besser erreichen», sagt Riecher.

Auch junge Tamilinnen leiden

Nicht untersucht hat Riecher, ob und inwiefern sich junge Türkinnen von anderen Nationalitäten unterscheiden, die in die Schweiz immigrieren. Laut Matthias Vogt, Co-Leiter der Jugendberatung der Stadt Zürich, ist die «kulturelle Zerrissenheit für Jugendliche aus patriarchalischen Familien gross». Deshalb liessen sich die Identitäts- und Rollenkonflikte junger Türkinnen durchaus auf Frauen aus Sri Lanka, Indien, Albanien oder Kosovo übertragen.

«An unserer Beratungsstelle sind wir häufig mit jungen Frauen aus diesen Ländern konfrontiert, die unter der Enge des Elternhauses leiden. Sie fühlen sich eingeengt, geniessen nicht im Entferntesten die Freiheiten ihrer Altersgenossinnen und möchten ausbrechen», sagt Vogt. Die Folgen dieses rigiden Familiensystems zeigten sich oft im depressiven Rückzug oder in psychosomatischen Symptomen. Der Konflikt spitze sich zu, wenn ein solches Mädchen «offensichtlich oder heimlich» einen Freund habe.

Über ähnliche Erfahrungen mit suizidgefährdeten Migrantinnen berichtet die Co-Leiterin des Mädchenhauses Zürich, Eugenia Binz: «Wir haben immer wieder Mädchen bei uns, die am Zwiespalt zwischen traditionellem Elternhaus und moderner neuer Heimat verzweifeln. Auch Zwangsheirat ist ein Thema.» Zum Teil würden die Mädchen auch erst während ihres Aufenthalts im Mädchenhaus suizidgefährdet. «Sobald sie ihr Zuhause verlassen, nimmt der psychische Druck auf die jungen Frauen zu, ebenso die Drohungen der Familie, sie zu verstossen oder ihnen etwas anzutun. Nicht alle verkraften diese Situation», sagt Binz.

Männer weniger stark betroffen

Auch die jungen Männer mit Migrationshintergrund stünden oft unter grossem Druck, so etwa durch Zwangsheiraten. «Doch was die Geschlechter unterscheidet, sind die Konsequenzen», sagt Binz. Der Mann habe nach der Heirat häufig eine Geliebte und lebe sein Leben weiter wie bisher. Die Frau hingegen lebe «fortan meist im Haushalt der Schwiegereltern und muss sich dort deren Normen und Werten völlig unterordnen».

Laut einer der beiden Basler Studien ist die Suizidversuchsrate bei jungen Türken im Vergleich zu gleichaltrigen Schweizern ebenfalls drastisch erhöht. Allerdings sind die Raten tiefer als bei den jungen Türkinnen. Auf die gesamte Schweiz angelegte Untersuchungen zum Thema gibt es bisher nicht. (Tages-Anzeiger)>


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8.10.2011: Psyche Selbstmord: Viele Selbstmorde von Türkinnen im Ausland wegen der vielen Verbote

aus: Welt online: Hohe Selbstmordrate bei Türkinnen: Marionette der Familie oder Verlierer der Migration; 8.10.2011;
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13648502/Marionette-der-Familie-oder-Verlierer-der-Migration.html

<Autor: Mechthild Henneke

Verbote lassen junge Türkinnen häufig am Leben verzweifeln. Eine Studie untersucht Beweggründe für Selbstmorde bei Migrantinnen.

Suizid unter jungen Türkinnen: Im Raum Würzburg liegt die Selbstmordrate fünfmal höher als bei Deutschen

Sie war erst 19 Jahre alt, als sie versuchte, sich das Leben zu nehmen. Die junge Türkin sollte mit einem Cousin verheiratet werden, doch sie liebte einen Anderen. Der war ebenfalls aus der Türkei, doch von den Eltern nicht akzeptiert.

Als das Mädchen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, bekam ihre Mutter einen Schreck. „Sie war entsetzt, und die Familie löste die Verlobung mit dem Cousin auf“, sagt Meryam Schouler-Ocak. Die Psychiaterin ist seit Ende 2008 Studienleiterin eines Projekts an der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig Krankenhaus in Berlin. Es untersucht Selbstmordraten und Selbstmordprävention bei Berliner Frauen mit türkischem Migrationshintergrund.

Beweggründe der Frauen

„Die Rate liegt laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation im Raum Würzburg bei Türkinnen fünfmal höher als bei Deutschen“, sagt Schouler-Ocak. Die vom Bundesforschungsministerium geförderten Berliner Studie soll jetzt mehr Details liefern.

Sie läuft über drei Jahre und enthält neben einer Datenerhebung aus Notfallaufnahmen auch eine Befragung. Von Interesse sind besonders die Beweggründe der Frauen. Am Montag wird Schouler-Ocak erste Ergebnisse bei der „Woche der seelischen Gesundheit“ in Berlin präsentieren.

"Halten Verbote zu Hause nicht aus"

Über 35 Städte und Regionen beteiligen sich bundesweit an der Woche, die über Prävention und Therapie psychischer Erkrankungen informiert und auf die Belange psychisch Erkrankter aufmerksam machen soll.

In Berlin stehen Migranten im Mittelpunkt. Schouler-Ocak, die die Woche als Leiterin des Berliner Bündnisses gegen Depression seit fünf Jahren mit organisiert, hob das Thema mit auf die Agenda. „Mehr Aufklärung ist notwendig, mehr Prävention“, sagt sie. Noch liegen keine abschließenden Daten aus der Studie vor, doch lasse sich einiges über die Motivlage der Frauen sagen.

„Junge Frauen zwischen 18 und 34 Jahren denken häufig an Suizid, weil sie die Verbote zu Hause nicht aushalten“, berichtet Schouler-Ocak. Die Mädchen dürften keinen Freund haben, sie dürften Kleidung oder Hobbys nicht frei wählen und fühlten sich als „Marionette der Familie“.

"Sie fühlen sich als Verlierer der Migration"

Bei Frauen zwischen 35 und 54 Jahren sei die Untreue des Partners ein wichtiger Grund. „Die Männer dürfen vor der Hochzeit alles und schränken sich auch danach wohl nicht ein“, berichtet sie, was sie in Fokusgruppen erfuhr. Dort äußerten sich Migrantinnen und Experten zum Thema.

„Einsamkeit und Armut sind die häufigsten Motive älterer Türkinnen. Sie fühlen sich als Verlierer der Migration“, sagt die Psychiaterin. Die Frauen seien vom Leben enttäuscht, denn sie seien „woanders angekommen, als sie geplant hatten“.

"Beende Dein Schweigen – nicht Dein Leben"

Teil der Studie war die Kampagne „Beende Dein Schweigen – nicht Dein Leben“, zu der eine Telefon-Hotline gehörte. Hier suchten zahlreiche Frauen Hilfe. „Spannend war, dass 15 Prozent der Anrufer Männer waren“, sagt Schouler-Ocak. Sie seien Freunde oder Verwandte von Frauen gewesen. Auch einige Mitarbeiter von Beratungsstellen oder Therapeuten hätten sich erkundigt, wie Migrantinnen geholfen werden könnte.

„Es herrschte bei einigen Hilflosigkeit, denn die Welt der Migrantinnen erscheint vielen immer noch fremd“, sagt Schouler-Ocak. Dabei seien es nicht Sprachunterschiede, die eine Rolle spielten. Einige Migrantinnen hätten selbst lieber deutsch gesprochen, weil es für sie einfacher war. „Es sind die kulturgebundenen Dinge, die wichtiger sind“, berichtet sie.

Ansätze deutscher Psychologen greifen oft nicht

Ein deutscher Psychologe würde einem türkischen Teenager vielleicht raten, sich gegenüber den Eltern durchzusetzen, wenn sie zu viele Verbote aussprächen. „Das sind gut gemeinte Ansätze, aber sie greifen nicht, wo es erforderlich wäre.“

Um den Frauen zu helfen, müssten die Türkinnen laut Schouler-Ocak besser über Hilfsmöglichkeiten informiert werden. Ein anderer Ansatz sei es, auch deutschen Helfern mehr Wissen in interkulturellen Fragen zu vermitteln. „Nicht jede Türkin will zu einem türkischen Therapeuten, weil die Schamgrenze da noch höher ist“, sagt sie.

AFP>

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6.11.2011: Selbstmordwelle von "US"-Soldaten nach Irak und Afghanistan - die Probleme von "Veteranen" sind ein totales Tabu in den "USA"

aus: 20 minuten online: Kriegsheimkehrer: "Amerika verliert den Kampf gegen den Suizid"; 6.11.2011;
http://www.20min.ch/news/dossier/afghanistan/story/-Amerika-verliert-den-Kampf-gegen-den-Suizid--12500187

<Alle 80 Minuten nimmt sich ein US-Veteran das Leben. Obwohl die Gründe bekannt sind, tun sich die Behörden schwer. Dabei steht die Heimkehr Zehntausender Soldaten aus Afghanistan und dem Irak bevor.

Das Kriegsveteranenministerium der USA geht davon aus, dass sich alle 80 Minuten ein Kriegsheimkehrer das Leben nimmt. Das ist eine Schätzung, denn nicht alle Bundesstaaten liefern präzise Daten. Während die Meinungen über Ursachen und Lösungen auseinander gehen, besteht am zentralen Befund kein Zweifel: Nur 1 Prozent der amerikanischen Bevölkerung hat Militärdienst geleistet, aber Kriegsveteranen machen 20 Prozent aller Suizide aus. Die Zahlen sind seit Beginn der Kriege in Afghanistan und im Irak zudem sprunghaft angestiegen.

Die Wissenschaft geht davon aus, dass drei Faktoren einen Menschen im Normalfall davon abhalten, sich das Leben zu nehmen: Zugehörigkeit, das Gefühl, gebraucht zu werden und die Aversion gegen Schmerz und Tod. Das Center for a New American Security schreibt in einer aktuellen Studie, dass ein Kriegseinsatz fatalerweise alle drei Barrieren eliminieren kann.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Armee ist grundsätzlich stark ausgeprägt. Umso schmerzvoller wiegt der Verlust dieses Umfelds nach der Heimkehr. Auch die gefühlte Distanz zwischen Heimkehrern und Zivilisten spielt hier hinein. Ebenso kann die grosse Verantwortung, die selbst junge Soldaten in einem Kriegseinsatz übernehmen, nach dem Wiedereintritt in die zivile Arbeitswelt zu einem Gefühl der Nutzlosigkeit führen. Das gilt insbesondere für arbeitlose Veteranen, zumal diese von der schlechten Konjunktur in den USA stärker betroffen sind als Zivilisten. Selbst den stärksten der drei Faktoren können Kriegserfahrungen ausser Kraft setzen. Schmerz, Gewalt und Tod sind ständige Begleiter im Irak und in Afghanistan und können einen Menschen mit der Zeit abstumpfen.

Psychische Probleme sind ein Tabu

Die Studie verweist auf zahlreiche, armee-interne Faktoren, welche die Suizid-Prävention behindern. Das Bedürfnis nach psychologischer Unterstützung ist offenbar gross. Die Helpline des Kriegsveteranenministeriums verzeichnete innerhalb von drei Jahren über 144 000 Anrufe. Doch sobald es um konkrete Hilfestellung geht, werden die Veteranen plötzlich zurückhaltend: So sollen doppelt so viele in anonymen Fragebögen psychische Probleme eingestanden haben als im offiziellen Austrittsgespräch nach einem Kriegseinsatz.

Eine mögliche Erklärung für diese Diskrepanz ist der nach wie vor verkrampfte Umgang mit psychischen Problemen. Das selbe Phänomen existiert in der zivilen Welt, aber im Militär ist es naturgemäss noch ausgeprägter. Wer sich für professionelle Hilfe entscheidet, muss oftmals den Spott von Kameraden über sich ergehen lassen. 43 Prozent der Soldaten, die sich 2010 das Leben nahmen, verzichteten im letzten Monat vor ihrem Tod auf psychologische Betreuung, hält das US-Verteidigungsministerium in einem Bericht fest.

Ein weiteres Problem ist die Gesetzeslage: Die Regierung darf beispielsweise keine Informationen über den privaten Waffenbesitz unter Veteranen sammeln. Dabei wurden 2010 fast die Hälfte aller Suizide nicht mit Dienstwaffen, sondern mit Privatwaffen begangen. Auch das Arztgeheimnis erschwert die Prävention, da Vorgesetzte nicht über den Zustand ihrer Soldaten informiert werden dürfen. Eine Gesetzesänderung wäre möglich, würde aber das Problem der Stigmatisierung wieder verschärfen: Militärpsychologen haben angedeutet, dass sich viele Soldaten gegen professionelle Hilfe entscheiden könnten, wenn sie wissen, dass ihr Vorgesetzter darüber informiert wird.

Gefahr für die Freiwilligenarmee

Die Gefahren, die einem Freiwilligenheer aus solchen Befunden erwachsen kann, hatte schon Gründungsvater George Washington umschrieben: «Die Bereitschaft junger Menschen in den Krieg zu ziehen, egal wie gerechtfertigt dieser sein mag, verhält sich proportional zu ihrer Wahrnehmung, wie Veteranen vergangener Kriege von ihrem Land behandelt und wertgeschätzt werden.» Amerika sei dabei, den «Kampf gegen den Suizid zu verlieren», konstatiert das Center for a New American Security am Schluss seiner Studie. Mit der bevorstehenden Heimkehr Zehntausender Soldaten aus dem Irak und Afghanistan sei die Zeit gekommen, das Problem «effektiver» und mit «grösserer Dringlichkeit» anzugehen.

(kri)>


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Lima 29.11.2011: Selbstmord einer 25-jährigen Mutter im Hotel wegen dauernder Demütigung - mit Bier und 3 Portionen Rattengift

aus: El Trome: Una chica se suicidó en cuarto de un hostal; 29.11.2011;
http://www.prensaescrita.com/adiario.php?codigo=AME&pagina=http://www.trome.pe

<Una chica se suicidó en cuarto de un hostal

La víctima escribió los motivos de su fatal decisión en el espejo, en Villa El Salvador.

Por: M. Rochabrum

“Mamita, perdón, yo solo te traeré problemas. Raulito, hijito, te amo y siempre te amaré... Siempre humillaste a la mujer que siempre te amó”, escribió en el espejo, con un colorete, la joven Lissette Guillén Ramírez (25) antes de suicidarse tomando tres sobres de raticida con cerveza.

El cadáver de la joven fue hallado en la habitación 303 del hostal “Paraíso”, en el sector 6, grupo 7, Mz. O, lote 13, en Villa El Salvador, por los empleados del local, quienes tuvieron que abrir la puerta al notar que la chica no respondía. “Ella se hospedó sola el sábado y anoche (domingo) la hallamos muerta sobre el piso”, refirieron.

Los detectives de la Divincri Villa El Salvador llegaron al lugar y, luego de inspeccionar el cadáver, observaron lo que la joven escribió con lápiz labial en el espejo.

En el cuarto se halló una botella vacía de cerveza y tres sobres de raticida vacíos que bebió para matarse.>



<Eine junge Frau beging in einem Hotelzimmer Selbstmord

Das Opfer schrieb die Gründe über die fatale Entscheidung auf den Spiegel, in Villa El Salvador [ein Distrikt von Lima]

Von: M. Rochabrum

"Mütterchen, Entschuldigung, ich habe dir doch nur Probleme bereitet. Raulchen, mein Söhnchen, ich liebe dich und werde dich immer lieben... Immer hast du die Frau entwürdigt, die dich geliebt hat". So schrieb sie auf den Spiegel mit einem Lippenstift, die junge Lissette Guillén Ramirez (25), bevor sie sich mit drei Päckchen Rattengift und einem Bier das Leben nahm.

Die Leiche der jungen Frau wurde von Angestellten im Zimmer 303 im Hotel "Paradies" gefunden, Sektor 6, Gruppe 7, Häusergruppe O, Grundstück Nr. 13, in Villa El Salvador. Sie öffneten die Türe, als die Frau nicht antwortete. "Sie war an der Nacht von Samstag auf Sonntag allein und dann fanden wir sie tot auf dem Boden", so ihre Zeugenaussage.

Die Detektive der Kriminalpolizei Divincri von Villa El Salvador untersuchten den Ort, nachdem sie die Leiche untersucht hatten und nahmen zur Kenntnis, was da mit Lippenstift auf dem Spiegelstand.

Im Zimmer wurde eine leere Flasche Bier und drei leere Beutelchen Rattengift gefunden, das sie offensichtlich zur Selbsttötung getrunken hatte.>

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El Trome del
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4/12/2011: Un tío peruano violó a su sobrina a partir de 8 años hasta 12 años y la esforzó también para abortar - y siguió su suicido

4.12.2011: Ein peruanischer Onkel vergewaltigte die Nichte ab 8 Jahren bis ins 12. Altersjahr und zwang sie auch zur Abtreibung - was zum Selbstmord führte

de / aus: El Trome del Perú: Niña de 12 se suicidó por tío sátiro; 4/12/2011;
http://www.prensaescrita.com/adiario.php?codigo=AME&pagina=http://www.trome.pe

Otra vez uno de los muchos violadores peruanos:

<Por: E. Cirilo

Martín Cristhian Timaná La Chira (22) fue capturado y confesó que también la hizo abortar.

Pese a que lo negó con gran cinismo, Martín Cristhian Timaná La Chira (22) confesó que, durante tres años, violó a su sobrina, quien se suicidó a los 12 años de edad, deprimida por los constantes abusos sexuales y haberla sometido a un aborto, en el Rímac.

El despreciable sujeto fue arrestado por los detectives de Homicidios de la Dirincri en la casa de un familiar, en La Molina, donde se escondía. El juez del 25 Juzgado Penal de Lima ordenó su detención, ante el cúmulo de evidencias.

Durante el interrogatorio contó con lujo de detalles que, en diferentes ocasiones, abusó sexualmente de la hija de su hermana desde que tenía nueve años.

Añadió que lo hizo, aprovechando que lo dejaban solo con la menor.

La sumaria de necropsia confirmó que la escolar fue violada y presentaba evidencias de embarazo.

Este resultado solo corroboró lo que la escolar escribió en su carta antes de suicidarse: “Debes saber que el Cristian me violó desde los 8 años hasta los 12 te digo algo (a su madre), yo estaba embarazada de Cristian, pero al descubrirlo, lo tuve que abortar”.

Para la policía, la escolar se quitó la vida deprimida por los constantes abusos sexuales al que fue sometida.>


Wieder einer der vielen peruanischen Vergewaltiger:

<Von E. Cirilo

Der peruanische Vergewaltiger heisst Martin Cristhian Timaná La Chira (22), wurde festgenommen und hat sogar zugegeben, das Opfer zur Abtreibung gezwungen zu haben.

Zuerst leugnete der Täter Martin Cristhian Timaná La Chira (22) die Taten mit grossem Zynismus, gestand dann aber, während 6 Jahren seine Nichte regelmässig vergewaltigt zu haben, die sich mit 12 Jahren das Leben genommen hat. sie war durch den dauernden sexuellen Missbrauch deprimiert und war sogar zu einer Abtreibung gezwungen worden, im Bezirk Rimac.

Das verachtenswerte Subjekt wurde von den Detektiven der Dirincri-Abteilung für Selbstmorde im Hause eines Angehörigen oder Bekannten im Bezirk La Molina festgenommen, wo er sich versteckt hielt. Der Richter der 25. Strafabteilung von Lima befahl seine Festnahme, nachdem die vielen Beweise gegen ihn sprachen.

Während der Befragung schilderte er in allen Einzelheiten, wie er die Tochter seiner Schwester sexuell missbrauchte, seit sie 9 Jahre alt war.

Und er fügte hinzu, dass er dazu immer die Gelegenheit hatte, sobald sie ihn mit der Minderjährigen alleineliessen.

Der zusammenfassende Bericht der Leichenuntersuchung bestätigte, dass das Schulmädchen vergewaltigt worden war und präsentierte Beweise der Schwangerschaft.

Dieses Resultat bestätigte nur das, was das Schulmädchen in einem Brief vor dem Selbstmord schrieb: "Du musst wissen, dass der Cristian mich vergewaltigte, seit ich 8 Jahre alt war, und es ging weiter so, bis ich 12 war, und ich sage dir (an ihre Mutter) etwas, ich war auch schwanger von Cristian, aber als das entdeckt wurde, musste ich abtreiben".

Für die Polizei hatte das Schulmädchen das Leben genommen, weil sie wegen des konstanten, sexuellen Missbrauchs, zu dem sie gezwungen worden war, deprimiert war.>
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La República del
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Miraflores (Lima) 7/12/2011: Hombre de 26 cometiendo suicidio del 16º piso por enfermedad grave de cerebro


Miraflores (Lima): 26-Jähriger macht Selbstmord mit Sturz vom 15. Stock wegen schwerer Hirnkrankheit

de / aus: joven se suicidó lanzándose desde el piso 16 de un edificio (Junger Mann beging Selbstmord vom 15. Stock eines Gebäudes aus); 7.12.2011; http://www.larepublica.pe/07-12-2011/joven-se-suicido-lanzandose-desde-el-piso-16-de-un-edificio

<Padecía grave enfermedad.

Un hombre identificado como Guillermo La Rosa Gonzáles (26) tomó la fatal decisión de quitarse la vida lanzándose desde lo alto de un edificio ubicado en la cuadra nueve de la avenida Benavides, en Miraflores.

Según la policía, minutos antes de su muerte, su hermana Valerie lo llamó por teléfono y al no tener respuesta ella fue a buscarlo a su departamento. Como no lo encontró dentro de su casa, miró por la ventana y lo vio tirado en el primer piso.

Hasta el lugar llegaron efectivos de la comisaría de San Antonio y personal del Ministerio Público para hacer el levantamiento del cadáver. Los familiares de Guillermo indicaron que padecía de una grave enfermedad al cerebro.>
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<Er litt an einer schweren Krankheit.

Ein Mann - Guillermo La rosa Gonzáles (26) hat die fatale Entscheidung getroffen, aus dem Leben auszuscheiden, indem er von einem hohen Gebäude an der Benavides-Allee sprang - in Miraflores.

Gemäss Polizeiangaben wollte seine Schwester Valerie ihm Minuten zuvor noch erreichen, und als er nicht antwortete, machte sie sich auf die Suche, traf ihn aber in seiner Wohnung nicht an. Dann sah sie durch das Fenster, wie er beim Erdgeschoss am Boden lag, wo er sich hinuntergeworfen hatte.

Es kamen Beamten des Polizeikommissariats Zum Heiligen Anton und Beamte der Staatsanwaltschaft, um den Leichnam zu beseitigen. Die Angehörigen von Guillermo bemerkten, dass er unter einer schweren Hirnkrankheit gelitten hatte.>

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El Chino del Perú
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San Martín de Porres (Lima) 12/12/2011: Madre se suicida por deudas altas en un hotel - pero el intento de homicido al hijo fracasa


San Martin de Porres (Lima) 12.12.2011: Mutter tötet sich wegen hoher Schulden in einem Hotel - der Tötungsversuch am Sohn mit Gift misslingt aber

de / aus: El Chino del Perú online: Mujer se mata y envenena a su hijo por deudas (Mutter tötet sich und vergiftet ihren Sohn wegen Schulden); 12.12.2011; http://www.prensaescrita.com/adiario.php?codigo=AME&pagina=http://www.elchino.com.pe

<Mujer se mata y envenena a su hijo por deudas

Menor de nueve años fue encontrado desnudo y con retortijones. PERO LOGRARON SALVARLO

Angustiada por las deudas que tenía, una mujer decidió quitarse la vida ingiriendo un potente veneno en el interior del hostal ‘El Cristal’, en San Martín de Porres.

Antes de tomar tan fatal decisión, intentó quitarle la vida a su hijo, quien logró salvarse. Sus familiares, conmocionados, no pueden creer el accionar de la suicida.

María Jacinta Tello Ortiz (31), natural del distrito de Yaquia, provincia ancashina de Huari, se suicidó al tomar veneno en un frasco con yogurt en la habitación 24, en el segundo piso del alojamiento ubicado en el jirón San Orlando 971, urbanización Palao.

La mujer había ingresado el último jueves con su hijo E. J. M. (9). Al día siguiente tocaron su puerta y no abrían. Al ingresar con otro juego de llaves, los empleados del hotel la hallaron muerta con espuma en la boca. El menor, en tanto, yacía desnudo sobre la cama y tenía intensos dolores en el estómago, por lo que llevado de emergencia al hospital Cayetano Heredia.

El cuerpo de la víctima fue trasladado a la Morgue Central de Lima, hasta donde llegaron los familiares muy desconcertados con la noticia. Tanto la familia de la fallecida, como la de su conviviente, manifestaron su sorpresa por este hecho.

Sósimo Mejía, cuñado de Tello Ortiz, contó que ella le debía dinero a muchas personas e instituciones. “Incluso, tenía que pagarle un monto de mil 500 soles a mi esposa, pero nunca pensamos que se iba a quitar la vida”, manifestó. Domitila Tello, hermana de la víctima, por su parte, mostró su preocupación por su sobrino, que se queda sin su progenitora.

Entre lágrimas, dijo que nadie se esperaba un desenlace parecido. Doña Cecilia Ortiz More (66), madre de la suicida, viajó de su natural Huari a Lima para estar presente en el entierro de su hija. Ambas familias negaron que los cónyuges hayan tenido peleas o problemas.>


<Mutter tötet sich und vergiftet Sohn wegen Schulden

Das 9-jährige Kind wurde nackt gefunden und wand sich hin und her vor Schmerzen - ABER SIE KONNTEN ES NOCH RETTEN.

Verängstigt durch Schulden, die sie hatte, entschied eine Frau, aus dem Leben zu scheiden, indem sie im Hotel "Zum Kristall" ("El Cristal") ein starkes Gift einnahm. Es geschah in San Martin de Porres.

Bevor sie den fatalen Entschluss fällte, versuchte sie, das Leben des Sohnes auszulöschen, der aber gerettet werden konnte. Seine aufgeregten Familienangehörigen können den Selbstmord immer noch nicht glauben.

Maria Jacinta Tello Ortiz (31), gebürtig aus dem Distrikt Yaquia aus der Ancash-Provinz Huari, nahm sich das Leben, das sie in einen Becher Jogurt mischte. Es war im Zimmer Nr. 24 im 1. Stock [deutsche Zählung] der Unterkunft an der St. Orlando-Strasse 971 in der Wohngegend Palao.

Die Frau hatte am vergangenen Donnerstag mit ihrem Sohn E.J.M. (9) Quartier bezogen. Am folgenden Tag klopfte das Personal an die Tür, aber es öffnete niemand. Beim Eintreten mit einem Doppelschlüssel fanden die Angestellten die Frau tot mit Schaum im Mund. Das Kind war währenddessen nackt auf dem Bett und hatte grosse Magenschmerzen. Der Bub wurde in die Notfallabteilung des Spitals Cayetano Heredia gebracht.

Der Körper des Opfers wurde zur zentralen Leichenverbrennung in Lima Zentrum gebracht, wo auch die total fassungslosen Familienangehörigen waren. Alle Familienangehörigen wie auch der Lebenspartner gaben an, von diesem Ereignis überrascht zu sein.

Sósimo Mejía, Schwager von Tello Ortiz, erzählte, dass sie vielen Leuten Geld und Institutionen schuldete. "Ausserdemmusste sie den Betrag von 1500 Soles an meine Ehefrau bezahlen, aber wir haben nie daran gedacht, dass sie sich das Leben nehmen würde", so sagte Domitila Tello, die Schwester des Opfers, und ihrerseits zeigte sie sich besorgt über den neffen, der nun ohne Mutter bleibt.

Mit Tränen in den Augen gab sie an, dass niemand solch einen Ausgang der Ereignisse erwartet hatte. Frau Cecilia Ortiz More (66), Mutter der Selbstmörderin, reiste von ihrem Ursprungsort Huari nach Lima, um bei der Beerdigung der Tochter dabeizusein. Beide Familien verneinten, dass die Ehepartner je gestritten oder Probleme gehabt hätten.>

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La Crónica viva
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Huánuco (Sierra central del Perú) 12/12/2011: <Consejera de región Huánuco se suicida ingiriendo raticida> - por penas de amor

Huáuco (zentrale Sierra von Peru): Ratsmitglied der Region Huánuco begeht mit Rattengift Selbstmord> - aus Liebeskummer

de: La Crónica viva del Perú; 12/12/2011;
http://www.cronicaviva.com.pe/index.php/regional/selva/32733-consejera-de-region-huanuco-se-suicida-ingiriendo-potente-raticida

<HUÁNUCO.- Efectivos de la Policía Nacional hallaron el cuerpo sin vida de la consejera por la provincia de Puerto Inca (Huánuco), Juana Echevarría Schaus, quien  se habría suicidado ingiriendo potente raticida, en la habitación de un céntrico hotel.

Según el parte policial, el cuerpo sin vida de la consejera representante de la provincia de Puerto Inca, fue hallado en el interior de la habitación N° 204 del hotel Miraflores, ubicado en la cuadra 5 del jirón Hermilio Valdizán, en la ciudad de Huánuco.

De acuerdo a las primeras investigaciones, la consejera de 27 años, habría decidido quitarse la vida por una decepción amorosa, según corroboraron especialistas de la Deincri y el médico legista, tras hallar restos de un potente raticida, para luego trasladar a la morgue general.

Posteriormente el cuerpo de la representante de Puerto Inca, fue trasladado al auditorio de la sede del Gobierno Regional, donde se realiza el velatorio, informan medios locales (PY).>
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<Huánuco. - Beamte der Nationalpolizei fanden den leblosen Körper des Ratsmitglied der Provinz Inca-Hafen (Puerto Inca, Huáunuco), Juana Echevarría Schaus. Sie hatte sich mit starkem Rattengift umgebracht, und zwar im Zimmer eines zentral gelegenen Hotels.

Gemäss dem Polizeibericht, wurde der Körper im Zimmer Nr. 204 im Hotel Miraflores aufgefunden, gelegen im Häuserblock 5 der Hermilio-Valdizan-Strasse in der Stadt Huánuco.

Gemäss den ersten Untersuchungen der Kriminalpolizei Dirincri und des Justizmediziners war das Ratsmitglied 27 Jahre alt und hatte entschieden, aus Enttäuschung wegen einer unterfüllten Liebe aus dem Leben zu scheiden. Dabei wurden Reste eines starken Rattengifts gefunden. Der Leichnam wurde in die Leichenhalle transferiert.

Zuvor wurde der Leichnam ins Auditorium des regionalen Regierungssitzes transferiert, um dort noch die Totenwache abzuhalten (PY).>



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Der Standard online, Logo

16.4.2012: <'Soziales Massaker': Suizid als letzter Schritt> - angebliche Ausweglosigkeit ist der Grund

aus: Der Standard online; 16.4.2012;
http://derstandard.at/1334530815175/Soziales-Massaker-Suizid-als-letzter-Schritt

<Immer mehr Menschen verzweifel an ihrer prekären finanziellen Lage und sehen keinen Ausweg mehr.

Aus Verzweiflung über die Sparpolitik steigt die Zahl der Selbsttötungen in Griechenland und Italien. Immer häufiger wird der Freitod öffentlich inszeniert.

Mehr als 400 Menschen kamen zur Beerdigung. Kaum einer von ihnen kannte den Toten. Was die Trauergemeinde antrieb, war Wut. Wut auf das politische System Griechenlands. Wenige Tage zuvor hatte sich Dimitris Christoulas mitten in Athen, auf dem Syntagma-Platz vor dem Parlament eine Pistole an den Kopf und sich selbst gerichtet. Bevor er abdrückte, hatte er noch gerufen: "Ich habe Schulden, ich halte das nicht mehr aus." Der 77-Jährige war kein armer Mann. Bis in die 1990er Jahre besaß er eine Apotheke, die Wirtschaftskrise setzte ihm weit weniger zu als vielen seiner Landsbürger. Was ihn trieb, war die Wut gegen das korrupte System im Staat. In seinem Mantel fand man einen Stück gefaltenes Papier, seine letzte Botschaft - der Abschiedsbrief: "Mein Überleben, das durch eine würdevolle Rente gesichert sein sollte, ist bedroht. Ich finde keine andere Lösung als die eines würdevollen Endes, bevor ich anfange, im Müll zu suchen, um mich zu ernähren."

Depressionen, Drogen, Diebstähle

Die tiefe Wirtschaftskrise im hoch verschuldeten Griechenland geht mit Massenarbeitslosigkeit und einbrechenden Gehältern und Pensionen einher. Depressionen und Selbstmorde nehmen alarmierend zu. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters soll die Zahl der wirtschaftlich bedingten Selbsttötungen im Jahr 2010 um 25 Prozent, in den vergangenen beiden Jahren sogar um 40 Prozent gestiegen sein. Nach einem Bericht der Zeitung Ta Nea sind 2011 offiziell 450 Fälle gezählt worden. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.

Darüber hinaus birgt die Finanzkrise auch ein nicht unwesentliches Gesundheitsrisiko. Aufgrund ihrer prekären Finanzlage verlieren viele Menschen mit geringerem Budget den Zugang zum Gesundheitswesen. Die britische Fachzeitschrift "The Lancet" online veröffentlichte Mitte vergangenen Jahres eine Untersuchung mit dem Untertitel "Vorzeichen einer griechischen Tragödie" und zeigt darin einen besonders makabren Teufelskreis auf: Durch die Krise nimmt der Heroinkonsum und der Anstieg an Neuinfektionen mit dem HI-Virus rapide zu. Die Studie prognostiziert einen Anstieg um 52 Prozent für dieses Jahr. Zwei Hauptgründe zeichnen dafür verantwortlich: Zum einen finden die Drogenabhängigen keine Gelegenheitsjobs mehr und prostituieren sich, um an das Geld für den Stoff zu kommen. Zum anderen haben viele Streetworker ihre Arbeit verloren. Die Forscher in Cambridge kamen zudem zu dem Ergebnis, dass sich die Zahl der Gewalttaten und Diebstähle in Griechenland seit Beginn der Krise innerhalb von zwei Jahren nahezu verdoppelt hat.

Dramatisches Bild in Italien

Ein ähnliches Bild zeigt sich in Italien. Die Zahl der wirtschaftlich motivierten Selbsttötungen ist zwischen 2005 und 2010 um 52 Prozent gestiegen. Der Steuerzahlerbund Federcontribuenti beantragte mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft in Rom, mindestens 18 Fälle von Selbsttötung seit Jahresanfang zu untersuchen. Stärkster Vorwurf: Die Technokratenregierung unter Mario Monti habe in den vergangenen Monaten nur neue Steuern und sonst nichts eingeführt. Die Steuerbehörden würden dabei nicht zwischen Steuerhinterziehern und jenen unterscheiden, die aus wirtschaftlichen Gründen in Zahlungsrückstand gerieten.

Wie in Griechenland wählen viele Italiener den öffentlichkeitswirksamen Freitod. Ein behinderter versuchte sich bei einem Besuch von Ministerpräsident Monti selbst zu verbrennen. Er hatte zuvor vergeblich um die Rückerstattung von Geldern für medizinische Behandlungen von den lokalen Gesundheitsbehörden gekämpft. In Bologna hatte sich ein 58-jähriger italienischer Bauarbeiter in seinem Auto angezündet, nachdem er mehrere Abschiedsbriefe hinterlassen hatte. Er stand wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung in Höhe von 104.000 Euro vor Gericht. Ein anderer Bauarbeiter zündete sich in Verona auf offener Straße an. Beide Männer überlebten trotz der schweren Verletzungen knapp. Eine 78-jährige Pensionistin sprang vom Balkon ihrer Wohnung. Die Sizilianerin hatte zuvor erfahren hatte, dass ihre Pension um 200 Euro gekürzt worden war.

Der Vorsitzende des griechischen Federcontribuenti, Carmelo Finocchiaro, spricht bereits von einem "sozialen Massaker", für das der Staat verantwortlich ist. Die Zahlen dürften ihm Recht geben: Die Einkommen der Griechen sind in den vergangenen drei Jahren um etwa ein Fünftel zurückgegangen, zugleich stieg die Arbeitslosigkeit auf den Rekordwert von 21 Prozent, bei den Jungen ist sogar jeder zweite ohne Job. Zehntausende Pensionisten müssen mit etwa 500 Euro auskommen. (APA/red, derStandard.at, 16.4.2012)>

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Der Standard online, Logo

24.4.2012: Selbstmordgedanken je nach Temperament unterschiedlich - depressive Stimmungen fördern Selbstmordgedanken

aus: Der Standard online: Wiener Studie: Suizidgedanken abhängig vom Temperament; 24.4.2012;
http://derstandard.at/1334796048128/Wiener-Studie-Suizidgedanken-abhaengig-vom-Temperament

<Auch psychisch gesunde junge Erwachsene denken an Suizid.

Wissenschaftliche Untersuchung bei 1.381 Lehrlingen und Studenten - 12,5 Prozent psychisch gesunder junger Erwachsener dachten schon an Suizid.

Wien - Weltweit sind 1,5 Prozent aller Todesfälle auf Suizid zurückzuführen. Die Rahmenbedingungen, die zu diesen oft vermeidbaren Tragödien führen, sind ausgesprochen divers. Eine Studie von Wiener Wissenschaftern belegt jetzt, dass im Durchschnitt 12,5 Prozent psychisch gesunder Jugendlicher und junger Erwachsener schon an Suizid gedacht haben. Abhängig ist das offenbar sehr stark vom "Temperament", meinte dazu Erstautorin Katrin Skala von der Universitätsklinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie der MedUni Wien am AKH.

"Dass Menschen, die eine psychiatrische Erkrankung aufweisen, stärker suizidgefährdet sind, ist klar. Wir haben aber mit einem detaillierten Fragebogen Suizidgedanken bei jungen Menschen ohne die Vorgeschichte einer psychischen Krankheit abgefragt", sagte Katrin Skala. Die Befragung richtete sich an Bewohner von 20 Lehrlings- und Studentenheimen. Insgesamt konnten die Daten von 1.381 Teilnehmern ausgewertet werden. Knapp 60 Prozent waren junge Frauen, das Alter betrug zwischen 18 und 25 Jahren.

Verschiedene Einflussfaktoren

Die Hauptergebnisse: Jugendliche und junge Erwachsene mit Nikotinabhängigkeit, alkoholbedingten Problemen oder Konsum von illegalen Drogen und Personen mit bloßem Pflichtschulabschluss hatten insgesamt häufiger an einen Suizid gedacht als andere Gleichaltrige. Ebenso war das besonders bei Probanden, die ein depressives, zyklothymes (Schwanken zwischen Hoch- und depressiven Phasen, Anm.) oder ängstliches Temperament hatten, also zu depressiver Verstimmung, stark wechselnden Gemütslagen oder generell erhöhter Ängstlichkeit tendierten.

So war die Häufigkeit von Gedanken an Suizid bei eher depressiven Charakteren insgesamt um fast 14 Prozent höher. Auch wenn man Raucherstatus, Häufigkeit von Alkoholkonsum, Drogenkonsum und Schulstatus als Einflussgrößen ausschaltete, hatten Personen mit depressivem Temperament um zwölf Prozent häufiger bereits Suizidgedanken hinter sich (Zyklothymes Temperament : plus 13,5 bzw. plus elf Prozent im Vergleich zum Durchschnitt). Sowohl Frauen mit depressiverem Gemüt als auch solche mit stärkeren Stimmungsschwankungen hatten insgesamt häufiger Suizidgedanken gehabt als Männer mit vergleichbarem "Temperament".

Die Studie gibt Hinweise darauf, dass die Häufigkeit solcher Vorstellungen bei psychisch gesunden Jugendlichen und jungen Erwachsenen stark von deren Temperament, also der charakterlichen Grundausstattung, abhängt. Die Ärztin: "Etwa 90 Prozent der Suizide kommen bei Personen vor, die an einer manifesten psychischen Erkrankung leiden." Dennoch könne man zum Beispiel bei an sich psychisch gesunden Menschen in Krisensituationen über eine Untersuchung des Temperaments eine vorsichtige Risikoabschätzung wagen. (APA, 24.4.2012)>

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n-tv online, Logo

21.6.2012: Bei jungen Frauen ist Selbstmord bereits Todesursache Nr. 1, bei jungen Männern Nr. 3

aus: n-tv online; 21.6.2012; Wissenschaft: Wissenschaftler: Zahl der Selbstmorde wird unterschätzt; 21.6.2012;
http://www.n-tv.de/ticker/Wissenschaft/Wissenschaftler-Zahl-der-Selbstmorde-wird-unterschaetzt-article6558506.html

<London (dpa) - Die Zahl der Menschen, die sich selbst töten, wird nach Meinung von Wissenschaftlern weltweit deutlich unterschätzt. Bei weiblichen Jugendlichen sei dies inzwischen häufigste Todesursache, bei männlichen Jugendlichen stehe Selbstmord an dritter Stelle hinter Verkehrsunfällen und Gewaltverbrechen.

Das fanden Wissenschaftler aus mehreren Ländern heraus. Die britische Wissenschaftszeitschrift «The Lancet» veröffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe mehrere internationale Studien zum Thema Selbstverletzungen und -tötungen.

Offizielle Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO gehen davon aus, dass sich weltweit fast eine Millionen Menschen pro Jahr das Leben nehmen. Während die Zahl der Suizide in Deutschland seit den 1970er Jahren deutlich gesunken ist, stieg sie im weltweiten Durchschnitt nach Angaben der Forscher stark an. In einigen Ländern, darunter Brasilien, Singapur, Litauen und Irland, erhöhten sich die Selbstmordraten vor allem unter jungen Männern deutlich, fand eine Forschergruppe unter Leitung von Alexandra Pitman vom University College London heraus.

Einer zweiten Studie von Professor Keith Hawton und Kate Saunders vom Suizid-Forschungszentrum an der Universität Oxford zufolge liegen die offiziellen Schätzungen vor allem bei Jugendlichen noch weit unter der Wirklichkeit. In Weltregionen, wo Selbstmord als Verbrechen gewertet wird, würden viele Suizide verheimlicht, um die Angehörigen zu schützen. Zudem hätten sich zehn Prozent der Jugendlichen schon einmal absichtlich selbst verletzt.

In Indien sei Selbstmord gerade dabei, Todesursache Nummer eins bei Frauen zu werden. Die höchsten Selbstmordraten gibt es dort in der jungen, weiblichen und gebildeten Bevölkerungsgruppe. «Durch Suizid sterben fast genauso viele männliche Inder im Alter zwischen 15 und 29 Jahren wie bei Verkehrsunfällen und fast genauso viele junge Frauen wie durch Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt», sagte Vikram Patel von der London School of Hygiene and Tropical Medicine.

Verwitwete oder geschiedene Inderinnen und Chinesinnen haben Patel zufolge eine vergleichsweise geringere Selbstmordrate als verheiratete. In vielen anderen Ländern wie etwa den USA sei dies umgekehrt. In jedem Fall sollte in Indien der Zugang zu Insektenvernichtungsmitteln erschwert werden, schlagen die Forscher um Patel vor.

Die Wissenschaftler bemängelten die geringe Datenlage über die Ursachen. So gebe es auch kaum ein wissenschaftliches Verständnis darüber, warum vergleichsweise viele junge Menschen zur Selbstverletzung neigen und wann die Grenze überschritten wird, die sie in den Selbstmord treibt.

Der Kampf gegen den Selbstmord ist schwierig. Die Verschreibung von Antidepressiva habe sich nicht immer als wirksam erwiesen, heißt es in der Studie von Hawton und Saunders, die sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Rory O'Connor von der Universität Stirling erstellt haben. Professor Paul Yip von der Universität Hongkong schlägt ebenfalls vor, den Zugang zu möglichen Suizid-Quellen zu erschweren, etwa mit Barrieren an Brücken. «Die meisten Leute glauben: Wer Selbstmord begehen will, der findet ein Mittel», sagte Yip. Die Forschung zeige aber, dass die Beschränkung des Zugangs, etwa auch zu Giften, die Selbstmordrate signifikant reduzieren könne.

Quelle: n-tv.de, dpa>

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Der Standard
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Kanada 20.10.2012: <Internet-Mobbing: Acht Jugendliche festgenommen> - Selbstmord einer Jugendlichen nach Mobbing auf YouTube

aus: Der Standard online; 20.10.2012;
http://derstandard.at/1350258932242/Acht-Jugendliche-wegen-Internet-Mobbings-festgenommen

<Verfahren inmitten von Debatte nach Suizid einer Schülerin.

Wegen Mobbings gegen eine Schulkameradin sind in der kanadischen Provinz Ontario acht Jugendliche festgenommen worden. Die Verdächtigen hätten ihre Mitschülerin körperlich und psychisch angegriffen und sie via Internet eingeschüchtert, teilte die örtliche Polizei am Freitag mit. Es handelt sich demnach um Schüler des South Collegiate Institute, einer Sekundarschule für 13- bis 15-Jährige im südkanadischen London. Die Ermittler prüfen nach eigenen Angaben, ob weitere Vergehen vorliegen.

Mobbing über YouTube

In Kanada wird derzeit eine heftige Debatte über Mobbing im Internet geführt, nachdem sich eine Jugendliche wegen derartiger Angriffe das Leben genommen hatte. Amanda Todd war von einem Erwachsenen, aber auch von mehreren Altersgenossen auf der Video-Plattform YouTube verunglimpft worden. Für Freitag wurde daher laut kanadischen Medien zu Mahnwachen in mehreren kanadischen Städten, darunter Toronto, Calgary und Halifax, aufgerufen. Auch in den USA, Indien, Spanien und Japan waren derartige Kundgebungen geplant. (APA/AFP, 20.10.2012)>

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