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Waldschändung, Waldvernichtung und Waldentwicklung

Wald als Ökosystem, Heilraum und Lebensraum für Mensch und Tier - der kapitalistische Missbrauch am Wald

von Michael Palomino (2004 / 2007)


Sonniger Wald mit Sonnenstrahlen
Wald werden wir erst schätzen lernen,
wenn wir seine Schätze anerkennen,
wenn diese Schätze im Gesetz verankert sind
und wenn die Geheimlogen das Gesetz anerkennen.

Michael Palomino. Mai 2005


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aus:
-- BUCH: Rudi Holzberger / Ernst Fesseler: Der Wald zwischen Wildnis und Monokultur. Maier Verlag, Ravensburg 1989
-- Anke-Usche Clausen und Martin Riedel: Plastisches Gestalten in Holz. Methodisches Arbeitsbuch Band III; J. Ch. Mellinger-Verlag GmbH, Stuttgart 1970 ca.


Inhalt /
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Kapitel

1. Waldarten - 2. Bäume - 3. Flussläufe - 4. Niedrige Waldpflanzen - 5. Waldtiere -

6. Waldschändung, Waldvernichtung und Waldentwicklung. Chronologie - 7. Beispiele von Wäldern


Buchempfehlungen

Küchli, Christian: Auf den Eichen wachsen die besten Schinken" (S.57)

Jean Giono: "Der Mann mit den Bäumen": über einen französischen Schäfer, der Eichen pflanzt (S.60)

Plaisance, Georges: "Forêt et santé. Guide pratique de sylvothérapie" ["Wald und Gesundheit. Praktischer Führer zur Waldtherapie"]. Saint-Jean-de-Braye, 1985 (S.192).

Kommentar

Diese kleine Chronologie der Waldgeschichte ist als Einstiegshilfe in die Thematik der Waldentwicklung gedacht. Die Ausführungen zeigen die Grundfehler auf, die der Kapitalismus am europäischen Wald im 19. und 20.Jh. angerichtet hat. Der Appell richtet sich v.a. an die Förster und Gemeinden, heimische Hölzer anzubauen, wo sie am kräftigsten wachsen, so dass die Waldschäden künftig minimiert werden können. Und der Appell richtet sich auch an die Landschaftsplaner, Wald weltweit als Hauptspender von Quellwasser anzusehen.
Michael Palomino

2003 / 2005



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1.
Waldarten


Deutsche Wälder

Halbwegs intakte deutsche Wälder:

-- Altorfer Wald bei Ravensburg

-- Sachsenwald um Hamburg und zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein (S.146).

Die Wälder sind verschieden. Jeder Fleck Wald riecht eigen (S.49).

  
Bärlauch
Bärlauch
  
Matte
                                mit blühendem Bärlauch im Wald



vergrössernEine Matte mit blühendem Bärlauch im Wald.

Eigenschaften:

-- Wald hat ein ausgeglicheneres Klima als kahle Flächen: im Sommer kühler, im Winter wärmer, schützt vor Regen und Wind

-- Waldluft ist feuchter und sauerstoffreicher

-- Wald hat Spiel zwischen Licht und Schatten

-- Duftstoffe der Kräuter und Bäume wirken auf den Menschen

-- auch die Formen der Bäume haben auf das Unterbewusstsein ihre Wirkung (S.190).

Heilwirkung: Wald kann Heilwirkungen haben, gemäss dem Buch von Plaisance "Forêt et santé" von 1985:
-- gegen Herzkrankheiten
-- gegen Nierenkrankheiten (S.190)
-- gegen Atemwegserkrankungen
-- gegen Abstumpfung.

Konfrontation mit Wald schärft die Sinne für die Umwelt. Waldkuren bestehen aus 4 Stunden Waldwandern täglich, im Wald Atemübungen, Gymnastik und Tanzen (S.191).

 

Frühling:

-- Unterholz schlägt aus

-- Kräuter schiessen aus dem Boden (S.17).


  
Jean Giono
Jean Giono
  
Cevennen: Karte
vergrössern Karte Cevennen (frz. Cevennes)



Le Lot aus Salelles: Wald mit Gewässer in den Cevennen

Cevennen: Le Lot
                              aus Salelles

Wald pflanzen - Entstehung von Quellen

Schriftsteller Jean Giono beobachtet 1913-1947 (S.60) den Schäfer Elzéard Bouffier (S.61) in den französischen Cevennen, wie dieser 10.000e von Eicheln in den Karstboden so pflanzt, dass Wälder entstehen:

-- Mischwald mit Eschen an Nordseiten (S.60)

-- Birken und Erlen in den Tälern

-- Entstehen neuer Quellen durch die endlos langen Eichenwurzeln (S.61).

Buch darüber von Jean Giono: "Der Mann mit den Bäumen" (S.60).

Flachland

Eichenwälder, Hainbuchen-Eichenwald, sind heute meist gerodet für Landwirtschaft und Weinbau (S.113).

Auenwald

an feuchten Standorten (S.137), ist immer ein Kleinod unter den Wäldern (S.15), ist immer die Ausnahme (S.19).

-- reiche Tier- und Pflanzenwelt

-- teuerstes Eichenholz (S.15)

Auenwälder sind meist beherrscht von Eichen, beinhalten aber bis zu 27 Baumarten, Sträucher und Kräuter, 120 Vogelarten. Die Überschwemmungen regen zum Überfluss-Wachstum an, mit Ulmen, Eschen, oft mit Efeu und armdicken Lianen, mit Schwarzpappel, mit Bärlauch, Buschwindröschen, Lungenkraut, Aronstab (S.151).

Auwald: Sumpf-Erlen-Eschen-Auwald, mit typischen Kräutern: Mädesüss, Seggen, Dotterblume, Bach-Nelkenwurz, Kohldistel, Sumpf-Schwertlilie (S.167).



Erle und Esche


Erlenblätter der Grauerle
Erlenblätter der Grauerle
Erlenblatt der Schwarzerle
Erlenblatt der Schwarzerle

Esche:
                            Fiederblatt
Esche: Fiederblatt
Eschensamen
Eschensamen grün
Eschensamen braun
Eschensamen braun


Auenwald: Rhein- und Flussauen: Eichen-Hainbuchenwald, Erlen-Eschenwald mit viel Unterholz, Erlen-Bruchwälder, heute selten (S.115).

Buchenwald: Charakterpflanze: Bingelkraut (S.175).

Dunkler Wald: ist in Märchen der am meisten gezeigte Wald, artenarm, dunkle Szenen (S.19)

Eichenwald
ist meist eine Pflanzengesellschaft mit Rotbuche, Hainbuche, Linde, Ulme, Feldahorn, Spitzahorn, Birken, Hasel und Sträuchern, v.a. Weissdorn, Schwarzdorn, Pfaffenkäppchen, Schneeball (S.149). Eichenwald entsteht oft nach grossen Rodungen, weil viel Licht das Eichenwachstum begünstigt (S.184).

Was wächst im lichten Eichenwald ausser Eichen?
Rotbuchenblätter
Rotbuchenblätter
Lindenblätter mit Lindenblüten
Lindenblätter mit Lindenblüten
Ulmenblatt
Charakteristisch asymmetrisches Ulmenblatt.
Feldahornblätter mit Blüten
Feldahornblätter mit Blüten
Spitzahornblätter im Herbst
Spitzahornblätter mit Herbstfarben

Erlenbruch
an feuchten Standorten (S.137). Waldsenken bleiben feucht, werden zu "Erlenbrüchen" mit exotisch anmutender Flora, z.B. Schlangenwurz, Sumpfsegge, Sumpffarn, Dornfarn, Baldrian, eventuell mit Schlangen (S.129) und Libellen (S.133).

 

Leben im Erlenbruchwald
Erlenbruchwald
Erlenbruch in Senke, Beispiel Briesetal bei Berlin
Schlangen-
                              wurz
Schlangenwurz
Baldrian
                          violett
Violetter Baldrian
Baldrian
                              weiss
Weisser Baldrian
Blaue Libelle
Blaue Libelle

Toteislöcher werden zum Erlenbruch

Eisblöcke bleiben nach der Eiszeit im Moränenschutt liegen, schmelzen erst später
->> es bilden sich kleine Mulden
->> es bilden sich kleine Seen
->> die Seen verlanden langsam
->> die Seen entwickeln sich zu einem Erlenbruch, ein reichhaltiges Mini-Biotop mit Libellen etc. (S.164). Indikatoren für Biotopgrenzen sind grüne Kräuter wie Mädesüss und Angelica (S.168).

Europäische Sommerwälder

Eichen und Buchen dominieren, vergesellschaften sich mit Traubeneiche, Stieleiche, Esche, Efeu, Haselnuss, Buschwindröschen.

Wenn Buchen dominieren, vergesellschaften sich diese mit Mullbodenpflanzen: Wurmfarn, Waldhirse, Weiwurz, Sanikel, Gelbe Taubnessel, Weisse Rapunzel, Waldsegge, Aronstab, Waldveilchen, Bärlauch (S.137).

Germanischer Wald

wild, fast undurchdringlich (S.84), war alles  Laubwald der germanischen Bauern (S.7).

Moorwald Moorwald (S.40).
Moorwald hat ein spezielles Leben, und Moor kann auch heilend wirken.

Nadelwald
(S.7) entsteht auf natürliche Art an Moorlagen oder [in Europa vor allem] auf Hochlagen (S.137), [in den nördlichen Breiten  auch in der weiten Ebene, wo das Klima dem europäisch-alpinen Klima entspricht].


Nadelwald

Nadelwald
                          am Berghang
Tannenwald am Berghang
Tannenzapfen
Tannenzapfen, Nahrung für Schnabeltiere v.a. im Winter
Nadelwald
                            im Schnee
Tannenwald im Schnee mit Spuren im Schnee, mit  typischer Silhouette am Himmel
Tannenhäher
Tannenhäher

Warm-feuchter "Treibhaus"-Wald
Feucht-Warm-Indikatoren sind: Wald-Ziest, Hexenkraut, Rühr-mich-nicht-an, Scharbockskraut, Riesenschwingel, Rasenschmiele, Schlüsselblume, Aronstab, Einbeere, Efeu (S.168).


Pflanzen im feucht-warmen "Treibhaus"-Wald
Wald-Ziest
Wald-Ziest
Hexenkraut
Hexenkraut
Rührmichnichtan,
                          Rühr-mich-nicht-an
Rühr-mich-nicht-an
Scharbockskraut
Scharbockskraut
Schlüsselblume
Schlüsselblume

Aronstab
Aronstab: Alle Teile sind tödlich giftig.
Aronstab-Beeren
Aronstab: Die Beeren sind tödlich giftig.
Einbeere
Einbeere


Efeublatt
Efeublatt
Efeublüeten
Efeublüten für Insekten
Efeubeeren
Efeubeeren, wichtige Vogelnahrung im Winter.


Trockene Wälder
Indikatoren sind behaarte Segge, Lungenkraut, Waldmeister (S.168).



Trockene Wälder: Indikatoren
Seggengras
Seggengras
Lungenkraut
Lungenkraut, ein wichtiges Heilkraut
Blaues
                              Südalpen- Lungenkraut
Blaues Südalpen-Lungenkraut
Waldmeister
Blühender Waldmeister, kein Wald
ohne Waldmeister!


Urwälder

-- sind Naturwald (S.7), sind heute [in Europa] nur noch in den Alpen, z.B. der Rothwald in Österreich und der Urwald der Derborence in der Schweiz

-- wilder Eichenwald ist nur noch in Nordrhein-Westfalen bei Bentheim vorhanden, denn die Fürsten von Bentheim verzichteten auf jede Nutzung (S.84).

"Wilder Wald": ist ein Mythos, mehr nicht (S.10).

Wirtschaftswald ist die Realität in der "zivilisierten" Welt (S.7).


Bergwälder

Alpiner Niederwald: "subalpine Hochstaudengebüsche" (S.137).

Eichen-Hochwald: wird ab dem 8. Jh. angepflanzt zum Bau von Holzhäusern (S.58).

Flachere Hochwälder: Tannen-Fichtenwald mit Buchen, Nadelwald mit Tannen, Fichten und Höhenkiefern (S.114).


Tanne - Fichte - Kiefer
Tanne (Rot-
                              tanne)
Tanne (Rottanne, englisch: Fir Tree)
Fichte
vergrössern Fichte (englisch: Pine Tree)
Bergkiefer
Bergkiefer


Hochwald
  zeichnet sich aus durch seinen luftigeren Aufbau (S.45).

Schluchtenwälder: In den Schluchten des Schwarzwalds stehen heute noch urtümliche Bergwälder, unangetastet. Sie waren früher nicht erreichbar, und heute sind sie geschützt (S.115).

Schneeheide-Kiefernwälder kommen nur im Gebirge mit Schwarzkiefer und Serbischer Fichte vor (S.137).

Die Schwarzwaldhänge zeichnen sich aus durch Buchen-Tannenwälder, Bergahorn-Buchenwälder, Tannen-Fichtenwälder (S.113).

Waldwitwenblume
Voralpenwälder: Indikator: Waldwitwenblume (S.168).


Faktor Untergrund

Lehmboden / nasser Boden: Baumwurzeln können den Boden nur schwer durchdringen, für Fichten z.B. nicht geeignet, weil starker Sturm die ganze Fichte dann samt Wurzel umkippt (S.46).

Moränenboden: locker, gut durchlüftet. Baumwurzeln können relativ leicht in die Tiefe vordringen, für Fichten z.B. nicht schlecht (S.46).

Sandböden: sind meist sauer, bei hohen Schwefeldioxid-Immissionen und saurem Regen rekordsauer, z.B. um Berlin. Unter dem Sand sind meist tonhaltige und mineralreiche Schichten. Tiefwurzelnde Bäume wie die Eichen holen die Mineralien hoch, die die Säuren im Sand neutralisieren (S.172). In und um Berlin ist alles Sandboden, und fast die Hälfte des Berliner Waldes ist gepflanzter Kiefern-Traubeneichenwald (S.173).

Tuffsteinbrüche: poröses Gestein mit fast mediterraner Flora (S.42).



Waldrand / Trauf / Waldmantel

Waldrand ist eine Grenzregion [eine ca. 10 m breite Zone] mit reichhaltigen "ökologischen Grenzeffekten":
-- mit Wiese und Wald
-- mit Licht und Schatten im Wechsel
-- mit Unterschlupfmöglichkeiten.

Bei sterilem Maisacker am Waldrand sind am Waldrand kaum Tiere vorhanden.

Sträucher des "Waldmantels" wie z.B. Holunder geben Schmetterlingen und Vögeln Unterschlupf.

Äcker sollten zum Waldrand einen Abstand von mindestens 5 m haben, damit die Buschgruppen ihre volle, unregelmässige Struktur ausbilden können (S.110).

Der volle Waldrand ist eine Strauchzone mit vielen Sträuchern und viel Leben
Freier, voll ausgebildeter Waldrand
Freier Waldrand
Waldrand: weggefräst durch Weg
Kaputter Waldrand: Weggefräst, und ein Weg angelegt
Holunder
vergrössern Holunderstrauch
Holunder-
                            blüten
Holunderblüten, auch: Schwarzer Flieder, Elhorn
Holunderbeeren
Holunderbeeren


[Allein der Holunder gibt so viel Nektar und Beeren, dass es nicht absehbare Folgen hat, wenn der Kapitalist alle Sträucher beim Wald für überflüssig erachtet und für Strassen oder "Landwirtschaft" wegfräst].

Der Waldrand birgt 19 von 177 Tagfalterarten. Es sind andere Schmetterlinge als im Waldesinnern, z.B. Gelbringfalter, Faulbaumbläuling, Schwarzer Apollo (S.160), auch 1/4 der Spinner und Schwärmer. Waldrand bietet sonnige, windgeschützte Plätze. An kühlfeuchten Nordrändern halten sich andere Schmetterlinge auf als an sonnigem Waldrand: Grosser Schillerfalter, Trauermantel, beide auf Eichen und Salweiden u.a. (S.161).

Schmetterlinge am Waldrand Schmetterlinge nur am sonnigen Waldrand
Gelbring- falter
Gelbringfalter
Faulbaum-
                            bläuling
Faulbaumbläuling
Schwarzer
                          Apollo
Schwarzer Apollo
Grosser
                          Schillerfalter
Grosser Schillerfalter an sonnigen Waldrändern
Trauermantel
Trauermantel an
sonnigen Waldrändern



Faktor Waldnutzung

Junger Mischwald: ist Gestrüpp (S.45).

Die gepflanzten Kiefernkulturen in Norddeutschland: wurden in den 1980er Jahren meist von Stürmen "zerfetzt" (S.49).

Laubhochwald: bietet Lebensraum für 35 Vogelarten (S.164).

Mittelwald
dient v.a. dem Bauholz, wird bis heute angepflanzt (S.90), ist ein Niederwald mit Oberholz: Einige Bäume dürfen wachsen, sind "Kernwuchs" für Bauholz, z.B. grosse Eichen. Das Unterholz, der "Ausschlag", ist Brennholz. Vorkommen im Bereich des natürlichen Laubwaldes in Frankreich, im schweizer Mittelland, im Laubholzgebiet von Süddeutschland, heute noch in der Schweiz und in Bayrisch-Schwaben (S.162).

Mittelwälder sind beherrscht von Stieleiche, in Gäulandschaften um Würzburg z.B. zusammen mit "Baumraritäten" wie Eisbeere, Speierling, Wildbirne, mit sehr reicher Bodenflora.

Mittelwald mit heutigen "Raritäten"
Stieleiche
Stieleiche
Eisbeere
Eisbeere: der Strauch
Eisbeere
Eisbeere: die Beere

Apfelbaum
                          Speierling
Speierling: Ein Wildapfelbaum, der in den dichten "Kulturwäldern" nicht mehr vorhanden ist.
Speierling-
                          Apfel
Äpfel des Speierling
Wildbirne
Wildbirne
Wildbirne: die wilden Birnen
Wildbirnen


[Diese Raritäten, die lichte Wälder brauchen, sind auch deswegen kaum mehr in der freien Natur vorhanden, weil die vielen sonnigen Hänge alle abgeholzt wurden und dort Reben für den Weingenuss des dummen Alkohol-Menschen wachsen. Wer Wein trinkt, muss wissen, dass er damit das Abholzen sonniger Wälder mit hohem Artenreichtum befürwortet].

Mittelwälder sind Lebensraum für Amphibien wie Springfrosch, Gelbbauchunke oder Feuersalamander (S.163). Brennholzschlag im Mittelwald lichtet die Wälder und ermöglicht ein reiches Tierleben im Wald (S.163). Mittelwälder bieten Lebensraum für 50 Vogelarten, viele insektenfressende Singvögel, z.B. Grauschnepper, Gartenrotschwanz (S.164).s

Leben im Mittelwald mit Brennholzschlag
Springfrosch
Springfrosch
Gelbbauchunke
Gelbbauchunke
Feuersalamander
Feuersalamander
Grau-
                          schnepper
Grauschnepper
Gartenrotschwanz Männchen und Weibchen,
                            männlich weiblich
Gartenrotschwanz

Mischwald

-- nach hohen Verlusten an Nadelhölzern wird ab 1900 wieder Mischwald angepflanzt

-- ist lichtdurchlässig

-- verkörpert Wärme und Leben

-- beheimatet Kräuter statt Pilze (S.49).

Die leblose Nadelwald-Monokultur

Der Boden wird sauer. Manche Pilze mögen den Fichtennadelfilz. Bei enger Pflanzung wird der Wald total dunkel. Folgen:
-- es wachsen keine Kräuter
-- es halten sich keine Schmetterlinge auf
-- der Wald verkörpert Kälte und Tod (S.49).

Die Nadelwälder sind dunkel und für die meisten Schmetterlinge keine Heimat (S.158). Fichtenforst hat kaum Vögel, kaum Schmetterlinge (S.164).

Niederwald - "Ausschlagswald"

zeichnet sich aus durch stacheliges Gestrüpp, z.B. im Namen "Dornach" enthalten (S.48). Das Vorgehen:

-- alle 20-30 Jahre werden die Laubbäume gefällt und zu Brennholz oder Holzkohle verarbeitet (S.52)
-- Eichen sind sehr gute Brennholzbäume, weil die gestutzten Äste immer wieder neu austreiben (S.161)
-- so werden die dortigen Eichen zu Eichenstöcken mit gekrümmten Ausschlägen (S.162)
-- Eichenrinde wird als Gerberlohe verwendet.

Der Wald schlägt wieder aus, ohne jedes Zutun (S.52). Aus den Baumstöcken spriessen neue Bäume zum "Ausschlagswald" (S.90), z.B. bei Eichen und Buchen, nicht bei Nadelbäumen. Einzelne Bäume bleiben als "Oberholz" stehen für die Baumholznutzung (S.90).

Heute existiert der Niederwald nicht mehr (S.90). Heute existieren noch Niederwälder in Schleswig-Holstein sowie der "Hude- und Schneidewald" des Fürsten Bentheim an der niedersächsischen Grenze mit Eichen und Hainbuchen, die regelmässig "auf Mannshöhe geköpft" werden. Es entstehen dadurch jeweils groteske Baumriesen (S.162).

"Schlagflur" : ist die Flora auf ehemaligen Kahlschlagflächen (S.137).

Waldwiesen

geben vielen gefährdeten Falterarten Nahrung: Kleiner Maivogel, Waldwiesenvögelchen, Weissbindiges Wiesenvögelchen, Gelbringfalter (S.161).


Schmetterlinge in Waldlichtungen
Waldwiese
Waldwiese
Kleiner Maivogel
Kleiner Maivogel
Waldwiesenvögelchen
Waldwiesenvögelchen
Weissbindiges Wiesenvögelchen
Weissbindiges Wiesenvögelchen
Gelbringfalter
Gelbringfalter


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2.
Bäume

Hauptholzarten


Douglastanne
Douglastanne (englisch: Douglas fir)

Zapfer
                            der Douglastanne
vergrössern Douglastanne: Zapfen



  

Verbreitungsgebiet der Douglastanne SW-Kanada und im NW der "USA", Karte
Verbreitungsgebiet
                              der Douglastanne, Karte

Buche
verbessert den Boden nicht, wächst dafür auch im Schatten gut (S.107), duldet Bäume neben sich aber nur, wenn diese sich ihr unterwerfen können (S.8).

Douglasie [Douglastanne aus Nord-"Amerika"]
-- stabiler als Fichte (S.99)
-- wächst schneller als Fichte
-- nagelt sich etwas schlechter (S.100).

Eiche
160 Jahre Wachstum, hohe Qualität des Holzes, sturmfest (S.108), kann bis 1000 Jahre alt werden, über 800 Arten, manche sind auch im Winter grün (S.147). Eichen wachsen an trockenen oder nassen, warmen Orten, dort, wo Buchen sich nicht wohl fühlen (S.149). Eichen können auf Böden aller Art wachsen:

-- auf sandigen bis lehmigen Böden
-- auf saurem, trockenem und frischfeuchtem Boden
-- in trockenem und feuchtem Klima
-- wächst am besten in niederen Höhenlagen, wo heute meist Wein oder Obst angebaut wird (S.150).

Eichen haben tiefe Wurzeln, "schliessen" den Boden "auf", verbessern den Boden, wirken wie ein Pflug, sind "Humuszehrer", wirken gegen sauren Rohhumus, den z.B. Fichten produzieren (S.107), können mit ihren tiefen Wurzeln Quellen entstehen lassen (S.61).

Als "Deutsche Eiche" gilt die Stieleiche und die Traubeneiche (ist z.B. auch auf deutschen Münzen geprägt). Daneben existieren Flaumeiche, Zerreiche, Haineiche, Korkeiche (S.147).

"Deutsche Eiche"
Stieleiche
Stieleiche
Blätter
                        der Stieleiche
Blätter der Stieleiche im Herbst
Traubeneiche
Traubeneiche
Blätter der Traubeneiche
vergrössern Blätter der Traubeneiche

Zerreiche und Korkeiche
Zerreiche
Zerreiche
Blätter der Zerreiche
Blätter der Zerreiche
Korkeiche
Korkeiche
Korkeiche wird geschält
vergrössern Korkeiche wird geschält
Korkeiche
                        geschält
Korkeiche geschält
Querschnitt einer Korkeiche mit Kork
                        aussen
Korkeiche:
Stammquerschnitt


Der Schäfer Elzéard Bouffier (S.61) in den französischen Cevennen, setzte 10.000e von Eicheln in den Karstboden so, dass neue Wälder entstanden:
-- Mischwald mit Eschen an Nordseiten (S.60)
-- Birken und Erlen in den Tälern
-- Entstehen neuer Quellen durch die endlos langen Eichenwurzeln (S.61).
Buch darüber von Jean Giono: "Der Mann mit den Bäumen" (S.60).

Auszug:

aus: http://www.zum.de/Faecher/kR/BW/bibellit/texte/t075.htm

Elzéard Bouffier (1858-1947) besass in einer fruchtbaren Ebene Frankreichs einen Bauernhof. Als er seinen einzigen Sohn und dann auch seine Frau verlor, zog er sich in die Einsamkeit der Cevennen zurück. An den trostlosen Gebirgsabhängen gab es vier oder fünf Dörfer, die weit voneinander entfernt lagen. Die Lebensbedingungen waren hoffnungslos. Die Familien tobten ihren Egoismus im engen Kreis aus. Man stritt sich unaufhörlich über alles. Elzéard Bouffier hatte sich überlegt, dass diese Gegend aus Mangel an Bäumen völlig absterben werde. So beschloss er, hier Abhilfe zu schaffen.

Immer wieder besorgte er sich einen Sack mit Eicheln. Diese schüttete er auf seinen Tisch und schied die guten von den schlechten. Von den guten sonderte er nochmals die kleinen aus und die, welche leichte Risse hatten. Die sorgfältig Geprüften tränkte er in einem Eimer Wasser. Dann machte er sich mit ihnen und einer Eisenstange auf den Weg. Dort angekommen, wohin er wollte, begann er, mit seinem Eisenstab ein Loch in das steinige Erdreich zu stossen. Er legte eine Eichel hinein und machte es wieder zu. In drei Jahren hatte er in diesem Wüstenland, von dem er nicht einmal wusste, wem es gehörte, 100.000 Eicheln gesetzt. Nüchtern rechnete er damit, dass nur 10.000 treiben würden. Doch im Fall, dass Gott ihm noch einige Jahre schenke, dachte er, sollten noch viele andere dazukommen. Das Schauspiel wurde mit jedem Jahr beeindruckender. Dort, wo es vorher nichts gegeben hatte, breitete sich ein Wald aus, der in drei Abteilungen elf Kilometer in der Länge und drei Kilometer in der Breite mass. Jetzt pflanzte er Buchen, und, wo er richtig Feuchtigkeit unter der Oberfläche vermutete, Birken. Einer der schönsten Wälder Frankreichs wuchs heran.

Wie eine Kettenreaktion breitete sich sein schöpferisches Werk aus. Wasser, angesaugt durch die unendlichen Wurzeln, durchfloss die Flussbetten, die seit Menschengedenken immer trocken waren. Mit dem Wasser kamen Weiden, Wiesen, Blumen und ein gewisser Sinn des Lebens. Alles hatte sich verändert, selbst die Luft. In den Dörfern hatte man die Ruinen weggeräumt. Die neuen Häuser, frisch verputzt, waren von Gemüsegärten umgeben. Die alte Bevölkerung war nicht wiederzuerkennen, seit sie mit Lust lebte. Kaum einer erahnte etwas von der Selbstlosigkeit und Beharrlichkeit dieses Mannes. Was durch ihn in jahrzehntelanger Arbeit unbemerkt geschaffen worden war, schrieben nicht wenige irgendeiner Laune der Natur zu. Elzéard Bouffier starb mit 89 Jahren.

Vgl. Jean Giono: Der Mann mit den Bäumen, Flamberg Verlag, Zürich 1972.


Eichengesellschaften

Die Eiche "vergesellschaftet" sich mit Hainbuche, Esche und Birke (S.56), gilt ab dem 8. Jh. als Bauholz für Holzhäuser, wird als Eichen-Hochwald angepflanzt (S.58).

Eichen kooperieren mit Pilzkulturen, brauchen 10 % der Energie für die Eichelproduktion. Die Eicheln kommen nicht alle Jahre. Oft sind mehrere Jahre dazwischen. Eicheln sind schnelle Samen, sind auch Futter für Waldvögel [und früher auch für die Schweine, die man regelmässig in den Wald getrieben hat zur "Eichelmast"] (S.148).

Eichen lassen Licht durch, hellen den Wald auf, lassen Pflanzengesellschaften und Kleintiergesellschaften zu. An einer Eiche leben ca. 7000 Tierarten. Die Eiche fördert diese und zieht daraus selbst Nutzen (S.149). Die Kronen der Eichen werden z.T. gezielt ausgelichtet, um die Lichtdurchlässigkeit zu erhalten (S.153).

Fichte
Die Fichte ist erst mit 80 Jahren ausgewachsen. Sie ist nicht sturmsicher (S.108), und produziert sauren Rohhumus (S.107). Sie liefert [in den Nadeln] ätherische Öle (S.45) [z.B. für Bäderzusatz]. Fichten haben flache Wurzeln, sind nicht stabil gegen Stürme (S.98). Wenn Fichten auf Tonböden gepflanzt werden, hat dies sehr negative Folgen:
-- die Wurzeln haben kaum Halt
-- unter den Fichten versauert der Boden
-- Bildung einer Rohhumusauflage
-- der Standort wird instabil
-- beim nächsten Sturm kippen ganze Fichtengruppen um (S.108).

[Was ist der Grund für die hohen Waldschäden beim Sturm "Lothar" in Europa? Der Kapitalistenförster hat schnell wachsende Fichten auf die falschen Böden gesetzt, wo eigentlich Eichenwald mit tiefen Wurzeln hätte sein sollen. Aber Eiche wächst nicht so schnell, schlecht für den Kapitalistenförster... da hatten die Kapitalisten dann gleich viele Fichten verloren, selber schuld. Und die Lücken im Wald ergeben neue Lichtungen. Die Natur freut sich, dass die vielen Fichten umgefallen sind, die an den falschen Stellen gepflanzt wurden].

Kiefern sind oft befallen von Schuppenflechte (S.45).

Tanne
wächst in naturnah erhaltenen Gebieten in Beständen verschiedenen Alters. Tannen brauchen genug Kronenfreiheit. Die Tanne ist im Flachland beheimatet neben der Buche (S.109).

Unterholz: Sträucher: Hasel, Weissdorn, Schneeball, Holunder (S.34).

[Im Schulunterricht wird nie gesagt, wie wichtig diese Sträucher am Waldrand für die Insekten, für die Vögel und für andere Tierarten sind. Die Ingenieure, Landwirtschafts-"Architekten" und Gemeindeverwaltungsangestellten wissen um diese Funktion nicht und haben die meisten Sträucher an Waldrändern weggefräst, um Bauland oder Landwirtschaftsland zu "gewinnen", ohne zu bedenken, was dabei verloren geht, denn mit Auto und Profit sind sie glücklich, alles andere ist egal...

Ersatz-Pflanzungen in Wohngebieten, wo die Insekten, die Tiere und die Vögel kaum Unterschlupf finden, nützen nichts. Somit werden massenweise Tiere ausgerottet, die auf die Büsche am Waldrand angewiesen sind: der tägliche Holocaust in der Tierwelt. Einige Falter und Vogelstimmen gibt es dann einfach nicht mehr...].

"Unterholz" am Waldrand und im Wald an lichtreichen Stellen (z.B. Wegränder oder Waldlichtung)
Haselbusch, Haselstrauch , hazel
Haselbusch
Haselpollen
Haselpollen
Haselnuss unreif Hasel , hazelnut
Noch unreife Haselnüsse
Haselnüsse
Haselnüsse für Eichhörnchen
Weissdornbusch
vergrössern Grosser Weissdornbusch in der Blüte
Weissdornblüten für Nektar
Weissdornblüten für Nektar, auch Heilpflanze
Blättchen und Beeren des Weissdorn
Beeren des Weissdorn für Tiere

Blütendolden des Gemeinen Schneeball
Blütendolden des Gemeinen
Schneeball für Nektar

Beeren des Gemeinen Schneeball
Beeren des Gemeinen
Schneeball für Tiere

Holunder- blüten
Holunderblüten für Nektar
Holunder- beeren
Holunderbeeren für Tiere
oder Saft


Nebenholzarten im Flachland

Erle

überlebt in eisigsten Frostmulden [am Wasser]
-- kann Stickstoff aus der Luft binden
-- schützt das Bodenleben (S.109).

Nebenholzart: Erle
Erle
Erle: die Gestalt
Erle,
                              Erlenbruch
Erlen am Wasser
Erlenblätter
Erlenblätter
Erlenkätzchen
Erlenkätzchen geben Pollen
Erlenzäpfchen
Erlenzäpfchen geben Samen


Esche

ist die "Fichte der Laubhölzer", flache Wurzeln, anfällig bei Sturm (S.109). Eschen sind durch Verbiss der Tiere nicht zu stoppen, denn sie wachsen sehr schnell nach (S.104). [Die Esche ist allgemein ein sehr rasch wachsender Baum, und ist eines der härtesten Hölzer in Europa, gern gebraucht nicht nur für Besenstiele, Möbel, Treppen und Stühle, sondern auch für Spielzeug].

Nebenholzart: Esche
Esche
Esche: die ausgewachsene Gestalt.
Eschen im Wald
Eschen im lichten Wald.

Nebenholzart Roteiche
: selten (S.109).
Roteiche
Roteiche
Rot- eiche Blatt
Roteichenblatt


Nebenholzart Weissbuche
: im Wald [als Baum] selten (S.109).

[Sinn und Unsinn von Weissbuchenhecken
Weissbuche wird viel als Hecke verwendet, weil sie  immer wieder neu ausspriesst. Der Tierwelt nützt es aber nichts, wenn Hecken da sind, aber keine Sträucher, die Nahrung geben. So entstehen die sterilen Wohnquartiere mit Hecken und sterilem Rasen, die grün aussehen, aber wo weder Vögel noch Insekten Platz finden. Und in Wohnquartieren mit viel Bevölkerung wird sich kaum ein Vogel in einer Hecke bei einer Strasse ein Nest bauen. Das Argument "Luftqualität" ist dann der einzige Grund, wieso eine Hecke gepflanzt wird. Es wäre also wichtig, dass die Waldränder wieder alle entstehen können, um Vögeln und Insekten den Lebensraum zurückzugeben, den sie benötigen: Äcker sollten durch Sträucher eingegrenzt werden, Strassen am Waldrand müssen verschwinden etc.].

Nebenholzart Weissbuche
Weissbuche
Weissbuche / Hainbuche
Blätter der Weissbuche
Blätter der Weissbuche
Weissbuche: Pollen
Weissbuche: Pollen, ein Provokateur für Bachblütentherapie.
Samen der Weissbuche
vergrössern Samen der Weissbuche
Weissbuche als sterile Hecke
Weissbuche als sterile Hecke mit sterilem Rasen, ohne Beerensträucher.


Nebenholzart Forche
[Kieferart]: flache Wurzeln, anfällig auf Sturm (S.109).
Nadeln und Zapfen
                            der Forche
Nadeln und Zapfen der Forche.


Holzernte

Entwurzelte Bäume

z.B. Fichten: Am Wurzelteller ist die Bodenart ablesbar, wie weit die Wurzeln in den Boden eindringen konnten:
-- auf Moränenboden konnte sich eine grosse Dicke entwickeln
-- auf Lehmboden / nassem Boden konnte sich nur ein flacher Wurzelteller entwickeln, für Fichten z.B. nicht geeignet (S.46).

 

  
Frauenhaar- moos
Frauenhaarmoos

Baumstümpfe: in feuchter Gegend: werden von Frauenhaarmoos überzogen (S.67).

Faulende Baumstämme

werden zum Biotop mit Moosen, Farnen, Flechten (S.131). Moderndes Holz ist Boden für Kräuter und Pilze, die das Holz langsam zersetzen und auffressen (S.144).

Zerbeissen von Bäumchen

Das Wild beisst jungen Bäumchen alle Triebe ab. Die Bäumchen bleiben auf Bonsai-Grösse, z.B. "Bonsai-Buche" (S.56).

Holzlagerung: Baumlager im Dauerregen sind so angelegt zur "Nasskonservierung" gegen Pilze und Käfer (S.98).


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3.
Flussläufe

Freie Bäche

Naturufer mit Roterlen-Baumwurzeln: In den Hohlräumen der Baumwurzeln finden Fische Platz (S.27).

[Vergewaltigte Bachufer und Flussufer
Bach- und Flussufer, wo nur grüne Wiese herrscht, sind vom Weissen Mann sterilisierte Flusslandschaften. Am Bachufer spriesst, summt und klingt es normalerweise, ein Dauerkonzert der Naturklänge. Die "Architekten" meinten, sie müssten sterile, grüne Flächen gestalten, und haben damit auch alle Tiere ausgerottet. Das ist doch egal, solange der Lohn stimmt, denkt sich der "Architekt". In einigen Ländern ist man mit "Renaturierungen" daran, die Flussufer so zu gestalten, dass zumindest einige Tierarten wieder Platz finden. Es hat wohl lange gebraucht, bis Architekten eingesehen haben, dass z.B. die Brennnessel für die Tierwelt ihren Sinn hat.

Dabei bleiben die begradigten Flüsse aber so kerzengerade in ihren Kanälen, wie ab 1850 die Vergewaltigung der Flüsse vor sich gegangen ist. Richtige Renaturierung würde heissen, die Mäander der Flüsse wieder herzustellen, so dass mehr Überschwemmungsflächen entstehen, nicht nur ein paar Auffangbecken gegen Überschwemmungen. Für richtige Renaturierungen der sterilen Bäche und Flüsse müssten dann Dämme, Strassen und Wohnhäuser oder Industriebauten verschoben werden. Der Holocaust an der Tierwelt und am Fuss kommt ganz schön teuer.

Beispiele für kerzengerade und sterile Bäche und Flüsse: Die Dreisam unterhalb von Freiburg i.Br., der Fluss "Wiese" in Basel, der Rhein zwischen Landquart und Bodensee mit einer Autobahn gleich daneben..., die Rhone im Unterwallis mit einer Autobahn gleich daneben...

Es ist schon fraglich, wieso die Flüsse bis heute so vergewaltigt werden dürfen, und dann gleich noch eine Autobahn daneben kommt. Wer dann auf dem gewonnen Land Häuser baut, muss aufpassen, dass ihm auf dem weichen Boden das Haus nicht absinkt...].

Beispiele:

  • die Karte der vergewaltigten Dreisam mit Autobahn in Freiburg i.Br., und der vergewaltigte, kerzengerade Unterlauf
die Karte der vergewaltigten Dreisam mit Autobahn
                in Freiburg i.Br., und der vergewaltigte, kerzengerade
                Unterlauf
vergrössern
  • der vergewaltigte, kerzengerade Grenzfluss "Wiese" bei Basel:

Wiesenaue am Fluss Wiese 1643 Der vergewaltigte Fluss Wiese,
                            kerzengerade und eingeengt ; Basel, Riehen,
                            Weil am Rhein, Lörrach
Aue am Fluss Wiese 1643 Der vergewaltigte Fluss Wiese, kerzengerade, und so wenig Natur wie möglich. Und zwischen Lörrach und Riehen wird entlang der kerzengeraden Wiese seit 2006 auch noch eine Auto-Schnellstrasse gebaut. Danke Politik.


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4.
Niedrige Waldpflanzen

Der Einfachheit halber sind die niedrigen Waldpflanzen (Auszug) in alphabetischer Reihenfolge:

Anemone / Buschwindröschen ist Kennart für lichte Buchenwälder (S.119). Wald- anemone

Bärlauch

im Wald: blüht im April 14 Tage im Auwald, wenn die Blätter der Bäume noch nicht ausgewachsen sind (S.23). Bärlauch ist Zeichen für nährstoffreichen Boden (S.137).
Bärlauch

Frühblütler im Wald: Waldmeister

blühen zwischen März und April, schmücken den Waldboden mit ihren Farben: Zur Anemone gesellt sich der Waldmeister  (S.119) sowie fünfblättriger Zahnwurz (S.123).
Blühender Waldmeister
Fünfblättrige Zahnwurz ist die Kennart lichter Buchenwälder (S.123).

Lianen

umranken Stämme, gehen Symbiose mit den Bäumen ein. Pflanze und Baum ziehen gleichzeitig Nutzen (S.41).
Lianen sind in Natura im Urwald zu Hause.
Mistel: geht mit Bäumen Symbiose ein, bis 50 pro Baum (S.164). Mistel
Moose: Sphagnum-Moos: ist extremer Säureanzeiger, kündigt das Moor an (S.47). Sphagnum- Moos
Pflanzen auf faulenden Baumstümpfen: Becherflechten, Zwitterwesen Pilz-Alge (S.38). Becherflechte

Pflanzen um die Weiher

Wassernuss (S.142) [mit Stengel vom Weiherboden bis zur Oberfläche].
Wassernuss

Tollkirsche

enthält Atropin, bewirkt einen Rauschzustand (S.47), "Tollheit" (S.48), schmecken gut. Eine Tollkirsche schadet nicht, erst drei sind tödlich, wirken wie Haschisch (S.34). Tollkirsche ist Bestandteil der "Hexensalbe" zusammen mit Eisenhut, Bilsenkraut und Stechapfel (S.47).
Tollkirsche

Die für den Mensch giftigen Komponenten der "Hexensalbe"
Eisenhut
Eisenhut
Bilsenkraut
vergrössern Bilsenkraut
Blühender Stechapfel
Stechapfel, Blüte

Pilze : auf der Rinde: sind ein Zeichen von Fäulnis (S.41).

Trüffel, Trüffelpilz
vergrössernTrüffelpilz

Trüffel / Trüffelpilze

wachsen am besten in Symbiose mit der Eiche, aber auch mit Hasel, Buche, Walnuss und Föhre. Sie wachsen unterirdisch. Nur einige Arten der Trüffelpilze sind essbar: Périgord-Trüffel, Burgunder-Trüffel, Weisse Trüffel (S.153). Die Trüffel verbreiten einen Duft, der dem Sexuallockstoff des Ebers ähnelt. Der Duft lockt Schweine, Schläger, Mäuse, Eichhörnchen, Hirsche und Rehe an, die mit ihrem Kot die Pilzsporen weiter verbreiten (S.154).

Waldkräuter

Waldkräuter sind Indikatoren für die verschiedenen Waldtypen (S.46)

Sauerklee, Waldmeister, Rührmichnichtan (S.45)

Sauerklee: ist Zeichen für Mullhumus auf an moorigem Boden (S.47)

Jelängerjelieber: eindeutiger Name [macht süchtig] (S.48).

Jelängerjelieber
Jelängerjelieber

"Ausrottung" von Pflanzen

Nutzpflanzen um die Weiher stehen nicht wegen des Abpflückens, sondern wegen der Zerstörung von Weihern vor der Ausrottung. Wer Pflanzen retten will, muss meist auch ihr Biotop retten (S.142).


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5.
Waldtiere


Je nach Waldart halten sich im Wald verschiedene Pflanzen- und Tiergemeinschaften auf (S.116)

Tierreicher Wald

-- Wald ist eine Kombination in lichten Strukturen
oo  freistehende Einzelbäume
oo  verstreute Buschgruppen
oo  Waldwiesen
oo  trockene Lichtungen
oo  Nutzung als Mittel- oder Niederwald möglich
oo  typisch für den früheren Bauernwald

-- Auenwälder, Sumpf- und Buschwälder (S.160).

Wald: Pflanzen und Tiere nähren sich gegenseitig im Überfluss

Der Wald mit seinen Pflanzen und Tieren bildet eine grosse Lebensgemeinschaft. Dies sind Bäume, Sträucher, die Vögel etc. Im Wald lebt das Leben im Überfluss mit Samen, Tieren und verrottendem Holz und Laub, das den Tieren wieder Schutz und Nahrung gibt. Oder Pflanzen nähren sich von vergehenden Tieren. Es herrscht ein beständiger Tausch, ein Entstehen und Vergehen, und ein Verwandeln der Lebenszustände von Pflanze und Tier.

"Das Kennzeichen des Waldes ist der Überfluss bis zur Verschwendung des Lebens, von den unzähligen Pflanzen- und Tierwesen in den Tiefen des Wurzelreiches an, im und über dem Waldboden, bis hinauf zu dem überreichlich wachsenden Laubwerk und der unfassbaren Menge der Pollen, Samen und Früchte in den Kronen der Bäume. Es ist ein beständiger Tausch, ein Entstehen, ein Vergehen und ein Verwandeln der Lebenszustände von Pflanze und Tier. Die Pflanze nährt sich vom vergehenden Tier, und das Tier von der sich entfaltenden, blühenden, fruchtenden und vergehenden Pflanze, von ihren Säften und ihrem Mark. Und ein jedes bietet sich in Überfülle dar, dessen Ausgleich die sich ergänzende Lebensgemeinschaft des Waldes bewirkt."
(H.L. Oeser: Das Buch vom Wald; Sonderdruck Verlag Oeser, Starnberg am See; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.30)



Gleichzeitig sind die Tiere im Wald zum Teil wahre Baumeister (Clausen / Riedel, Bd. III., S.31).

Waldwiesen in Waldlichtungen als Faktor: ist Nahrungsgrundlage für Insekten und Schmetterlinge im Wald (S.158).

Verborgenes Waldleben

findet statt
-- im Boden

-- zwischen Wurzeln und Pilzen

-- im Moos, Moor und Sumpf

-- im Kronendach: Nachtfalter in der Nacht, z.T. bis heute unbekannte Arten (S.116). Das Kronendach von Laubwäldern ist in der Nacht die Welt von Nachtfaltern und jagenden Fledermäusen (S.150-151).

Insekten im Wald

Borkenkäfer: "Buchdrucker", können ganze Wälder kahlfressen (S.50).

[Die Borkenkäfer / "Buchdrucker" fressen v.a. an geschwächten Bäumen. Wenn ganze Wälder vom Sauren Regen und sauren Boden krank geworden sind, werden ganze Wälder weggefressen...].
Borkenkäfer
Borkenkäfer
Borkenkäfer: Frassbild
Borkenkäfer: Frassbild mit Käferlarven

Ohne Bäume gäbe es keine Insekten auf der Erde. Die Insekten lieben die Baumsphären und flattern gerne in den oberirdischen Teilen der Bäume herum, und die Insektenlarven sind im Boden an den Baumwurzeln. Die Energien zwischen Flugtier und Pflanzen, zwischen Kräften von oben und Kräften von unten, gehören zusammen.
(Rudolf Steiner: Landwirtschaftlicher Kurs; Rudolf Steiner-Verlag, Dornach; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.32,34)

Die nutzbringende Kombination von Wald und Tier und Landwirtschaftsfläche

Ohne Vögel und ohne Schmetterlinge verkümmern die Pflanzen. Die Landwirte sollten deswegen unbedingt auch etwas von Insektenzucht und Vogelzucht verstehen. Gleichzeitig muss der Wald reguliert werden, wenn wuchernde Pflanzen Überhand nehmen, Flächen aussparen etc. Sträucher sind für die Tiere sehr wichtig. Wald Vögel, Pilze, Insekten und Würmer, Bakterien und Parasiten, das spielt im Wald alles zusammen. Auen müssen immer pilzreich sein, Pilze und Bakterien stehen zusammen. Auenwälder halten ausserdem schädliches Kleingetier von der Landwirtschaft ab. Die Kunst ist also eine richtige Verteilung von Wald, Obstanlagen, Sträuchern, Auen und natürlichen Pilzkulturen, selbst wenn dadurch die Nutzfläche der Landwirtschaft etwas verringert werden muss.

"In der richtigen Verteilung von Wald, Obstanlagen, Strauchwerk, Auen mit einer gewissen natürlichen Pilzkultur liegt so sehr das Wesen einer günstigen Landwirtschaft, dass man ... (selbst dann) mehr erreicht für die Landwirtschaft, wenn man die nutzbaren Flächen des landwirtschaftlichen Bodens etwas verringern müsste. Jedenfalls übt man keine ökonomische Wirtschaft aus, wenn man die Fläche des Erdbodens so weit ausnutzt, dass alles hinschwindet, wovon ich gesprochen habe ... Nun, Sie  sehen, dass in einer gewissen Weise die Wälder und Obstgärten, das Strauchwerk über der Erde R e g u l a t o r e n sind, um das Pflanzenwachstum in der richtigen Weise zu gestalten."
(Rudolf Steiner: Landwirtschaftlicher Kurs; Rudolf Steiner-Verlag, Dornach; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.35-36)



DachsDachs: Er ist ein nachtaktiver Jäger, ist am Tag kaum zu sehen (S.120).

Das Wild wird Waldwild

Der Mensch beschneidet dem Wild seinen Lebensraum

->> das Wild flüchtet in den Wald und frisst junge Bäume ab

->> der Wald kann sich nicht mehr verjüngen

->> das Wild war ursprünglich nie im Wald! (S.116)

[Neuerdings flüchten Weidetiere in den Bergen vor den protzigen Gleitschirmspringern in den Wald. Die Tiere sehen in diesen Flugobjekten bedrohliche Vögel].

Das Wild bevorzugt im Wald Tannen- und Eichentriebe, im Winter auch Fichtentriebe (S.111). Hirsche fressen jeden Jungwuchs "gnadenlos" (S.111-112). Als Gegenmittel werden die Fichten z.T. sogar "geteert" [?] (S.111).

[Im Teer sind wiederum sehr giftige, hoch krebserregende Stoffe, die dann in die Nahrungskette gelangen].

Wölfe: Die Wölfe halten den Wildbestand klein und schützen so den Jungwald vor starkem Frass (S.184).

Jagd

Drückjagd: langsames Treiben des Wilds ohne Entkommen

"Diplomatenjagd": auf Geweihwild (S.111), [damit der "Diplomat" auch eine "Trophäe" nach hause bringen kann...]

Das Hirschgeweih im Wald gibt Strömungen Ausdruck, die sich nach aussen wenden

Die Leute der Anthroposophie geben dem Hirsch eine spezielle Funktion im Wald, denn sein Geweih gibt Kräften Ausdruck, die nach aussen drängen, bzw. der Hirsch hat eine "starke Kommunikation mit seiner Umgebung" durch sein Geweih:

"Edelwild ist ein tierisches Geschöpf, das in einem ganz besonders intimen Zusammenhang steht und nicht so sehr mit der Erde, als mit der Umgebung der Erde, mit dem, was in der Umgebung der Erde kosmisch ist; daher hat Edelwild das Geweih, und es hat eine wichtige Aufgabe. ... Bei der Geweihbildung handelt es sich nicht darum, dass die Ströme zurückgeführt werden in den Organismus, sondern, dass gewisse Strömungen gerade ein Stück nach aussen geführt werden, dass Ventile da sind, wodurch gewisse Strömungen - die müssen gar nicht immer flüssig und luftförmig sein, sondern sie können auch Kraftströmungen sein, die in dem Geweih lokalisiert sind - dass diese da aussen entladen werden. Der Hirsch ist schön dadurch, dass er eine starke Kommunikation mit seiner Umgebung hat, dass er gewisse seiner Strömungen nach aussen sendet und mit der Umgebung lebt, dadurch aufnimmt alles dasjenige, was in den Nerven und Sinnen organisch wirkt."
(nach Rudolf Steiner: Landwirtschaftlicher Kurs; Rudolf Steiner-Verlag, Dornach; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.31)

Die Tierwelt auf der Eiche: "Eichentiere"

Die Eiche bindet so viele Pflanzen, Schmetterlinge und Vögel wie kein anderer Baum (S.116). Die Eiche zieht ca. 7000 Tiere an, davon 100 Wirbeltiere (S.149) wie das Eichhörnchen (S.154), 70 Vögel, der Rest v.a. im Boden, am grössten davon sind Schmetterlingsraupen, Regenwürmer. Die Mikrofauna:

-- Milben, 10.000 Arten, lieben Eichenlaub und Eicheln

-- Gallwespen (S.149): 86 Arten (S.151), und Gallmücken: legen die Gallkugeln an Eichenblätter ab, lieben Eichenlaub (S.149)

-- Springschwänze: 2000 Arten: lieben Eichenlaub und Eicheln (S.150)

-- holzbewohnende Pilzarten (S.150).

Eichentiere: Insekten: Die Eiche ist Lebensraum vieler Insektenarten. Wo viele Insekten sind, sind auch viele Insektenraupen und Vögel, die diese fressen: Blaumeise, Staren, Dohlen, Kleiber u.a. Der Tod von Eichenwäldern ist somit auch der Tod vieler Arten der Flora und Fauna sowie der Vogelwelt (S.151).

Typische "Eichenvögel"
Blaumeise
Blaumeise
[Meisen sollten nicht zu sehr gefördert werden, denn sie fressen Schmetterlingsraupen].
Star
Star
Dohle
Dohle
Kleiber
Kleiber
Mittelspecht
Mittelspecht
 
Eichentiere: Mittelspecht: Der Mittelspecht hämmert aus der Eichenborke seine Lieblingsinsekten heraus, ohne die Eiche zu verletzen (S.152). Er stochert mehr, als dass er hackt, braucht tiefrissige Borken, bevorzugt tote Äste und tote Stämme ("Totholz"), ist nur im Mittelwald. Je älter die Eichen, desto häufiger ist der Mittelspecht anzutreffen. Je dunkler ein Wald, desto weniger Mittelspechte (S.164), weil dann die Anzahl der Insektenlarven abnimmt. Die Anzahl Mittelspechte ist ein Kriterium für einen lichtreichen und tierreichen Wald (S.165).

Eichentiere: Schmetterlinge: Eichen sind Heim für fast 300 Schmetterlingsarten auf Stiel- und Traubeneichen. Lichte Eichenwälder sind die schmetterlingsreichsten Biotope mit "Eichenfaltern", z.B. Grosser und Kleiner Schillerfalter:

Falter an der Eiche: Schillerfalter
Grosser
                          Schillerfalter Männchen, männlich
Grosser Schillerfalter, männlich
Grosser
                          Schillerfalter Weibchen, weiblich
Grosser Schillerfalter,
weiblich

Kleiner Schillerfalter, männlich
Kleiner Schillerfalter,
männlich

Kleiner Schillerfalter, weiblich
Kleiner Schillerfalter,
weiblich


Weitere Falterarten an Eichen sind Grüner Eichenwaldspanner, Eichenkarmin, Eichenwickler, Blauer Eichenzipfelfalter in Kronen, Ordensband, Grüne Eichen-Eule, Ringelspinner, Jägerhütchen, Eichengrossflügler, Eichenprozessionsspinner (S.155).
Weitere Falter an der Eiche
Eichenkarmin
Eichenkarmin
Eichenwickler
Eichenwickler
Blauer Eichenzipfelfalter
Blauer Eichenzipfelfalter
Ordensband
Ordensband
Ringelspinner
Ringelspinner
Jägerhütchen
Jägerhütchen

Sind die ersten Raupen in einem Eichenwald geschlüpft, so fressen diese die Blatttriebe weg (S.155). Die befallenen Eichen aber senden über ihre Wurzeln Signale an Nachbareichen aus. Die gewarnten Eichen wehren sich gegen den Raupenfrass durch Abgabe von Gerbsäure in die Blätter und werden nicht befallen. Die befallenen Bäume ergrünen nach wenigen Wochen ein zweites Mal, produzieren in einem Jahr, in dem sie befallen werden, aber weniger Holz und weniger Eicheln (S.156).

Der Trauermantel trinkt an blutenden Birken, nascht an faulenden Früchten, legt seine Eier bevorzugt auf freistehende Salweiden von meist 2-3m oder auf Birken von mindestens 5-7m. Scheinbar weiss er instinktiv, wie viel Laub seine Raupen brauchen, wenn diese geschlüpft sind (S.160).
 
Trauermantel
Trauermantel

Weitere Tiere im Wald

Frösche
sind in Froschweihern, waren früher eine Speise der Armen. Heute sterben mehr Frösche auf den Strassen bei ihren Wanderungen, als früher gegessen wurden (S.142-143).

Habicht Habicht: ist von den Umweltgiften dezimiert (S.120).



Kleintiere im Wald
zersetzen das Laub, halten den Boden lebendig, leben in Gemeinschaft mit Wurzeln, z.B. Eichenwurzeln (S.149).

Kröten
leben in der in feucht-nasser Moderwelt des Waldes (S.125), zwischen Weihern, Rieden und Mooren (S.143).

Vogelwelt
Vogelkonzerte im Wald finden jeweils bei Kühle am Morgen statt [ab ca. 5 Uhr Sommerzeit] (S.45). Allgemein nimmt die Vogelwelt in den Wäldern immer mehr ab [weil die Waldlichtungen zuwachsen und die Waldränder weggefräst werden] (S.32). Vögel helfen gegen Borkenkäfer [fressen Larven] (S.112), schützen den Wald auch vor schädlichen Insekten (S.136).

[Je weniger Vögel, desto mehr Borkenkäfer... das haben die technikverrückten "Architekten", Raumplaner, Ingenieure und Gemeindevorsteher gut geplant. Hauptsünderin in der Schweiz ist dabei wahrscheinlich die so genannte ETH und andere technische "Hochschulen"...].

Brutvögel machen verschiedene Nester. Nestformen und Nestmaterialien sind Indikatoren für bestimmte Vögel. Höhlenbrüter kann man mit Nistkästen fördern, z.B. Kohlmeisen, Blaumeisen, Trauerschnäpper, Kleiber, Baumläufer, Sumpfmeise (S.169). [Schmetterlingsbücher meinen aber, man solle die Meisenpopulation nicht fördern, weil Meisen Schmetterlingsraupen fressen].

  

Eichelhäher

Eichelhäher

    
Drossel
Drossel

Eichelhäher: Dieser Vogel versteckt Eicheln für den Winter im Boden, findet diese dann oft nicht mehr und pflanzt so neue Eichengruppen (S.150).

Drossel: im Mittelwald (S.164).

Die Vögel in den Bäumen
[...] Die Vögel gehören zum Waldwesen wie die Bäume und die Sträucher selbst, sind wichtige Mitglieder der ganzen grossen Lebensgemeinschaft des Waldes von Pflanzen und Tieren.>

Und die Vögel bauen ihre verschiedenen Nester in die Bäume, an ganz bestimmten Stellen, und sie meinen, die Bäume seien ihr Besitz und verteidigen sie gegen andere Vögel:

<Für den bildhauerisch Arbeitenden ist es besonders interessant zu sehen, wie und in welchem Raum ein bestimmter Vogel sein Nest baut, welcher Teil des Baumes zum Nestsetzen bevorzugt wird usw., welche Form des Astraumes, des Nestes und des Vogels abgelesen werden kann. Tausenderlei verschiedene Gestaltungen von Nestern gibt es: Näpfe, Körbe, Hängebeutel, Pfahlbauten, Höhlen usw. Viele Beobachter und Forscher können erzählen, dass das Einfärben des Eies erst beim Legen geschieht. So lässt sich auch erklären, warum der Kuckuck in andere Nester die gleichfarbigen Eier legen kann. Jeder Vogel prägt beim Nestbau sein Wesen, sein Fluidum da hinein. Er hat Beziehung zu besonderen Bäumen, der Baum mit der Nestatmosphäre wird vom (S.30) "Besitzer" besessen, geprägt. Man könnte hierbei im Zusammenleben von Vogel und Baum noch manches erforschen, wenn man die Verbindung zu Förstern, Waldarbeitern usw. usw. aufnimmt. Viele Vögel bevorzugen einen bestimmten Baum, um darin Nester zu bauen, oder sie verspeisen gern deren Früchte und Samen usw.> (S.31)

(H.L. Oeser: Das Buch vom Wald; Sonderdruck Verlag Oeser, Starnberg am See; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.30-31)


Waldameisen
sind so nützlich, dass dichte Jungwälder ihretwegen ausgelichtet werden, um sie dort zu behalten. Zum Teil werden sogar Drahtlauben über Ameisenhaufen gestellt zum Schutz vor Spechten. Ameisen schaffen "gute Bienenweide" [?] (S.112).

Waldameisen löschen eine Kerze in 4 1/2 Minuten, dann in 30 Sekunden
Eine Kerze in einem Ameisenhaufen wird durch die Ameisen gelöscht:

"In einem etwa 1000 m hoch gelegenen Tannenwald ... befindet sich unter einer Tanne an den Stamm gelehnt, ein Ameisenhaufen mit einem Material von etwa 1/3 m3, bestehend aus Nadeln, trockenen, zerbrochenen Zweigen, dürrem Laub und kleinen Steinchen. Da hinein steckte ich vormittags 1/4 vor 10 Uhr eine Stearinkerze mit einem Durchmesser von 20 mm so, dass die Kerze noch 3 cm herausschaute. Auf der leicht hohlen Schale unter dem Docht der Kerze zeigten sich sofort emsige Waldameisen. Fünf Minuten vor 10 Uhr zündete ich die Kerze an. Der Docht gab eine Flamme von 3 1/2 cm Höhe. Sofort sprangen die nächsten Ameisen hinzu und beobachteten das Feuer. Nach einigen Sekunden schon sah ich, wie einige der aufgeregten Tiere in das Feuer sprangen. ... Der ganze Stamm kam in Aufregung. Dann hörte das wilde Hinspringen auf, und ich beobachtete, wie jeweils drei bis vier starke Ameisen vorsichtig gegen die Flamme vorgingen und sich am Rande der Kerze so aufstellten, dass sie sich mit den Hinterbeinen festhalten konnten, während (S.31) sie den Kopf und die Vorderbeine gestreckt hochhielten. ... In dieser Stellung spritzten die mutigen Tiere eine Flüssigkeit gegen den Docht, so dass die Flamme jedes mal aufzischte. ... Jeweils 2-3 Sekunden hielten sie aus, dann lösten sie sich ab. Andere Tiere füllten den Zwischenraum mit Nadelmaterial bis zur Kerzenhöhe aus. ... Rund um die Kerze waren 150-200 Ameisen, die feuergefangenen Tannennadeln wurden auch sofort gelöscht. ... In 4 1/2 Min. war das Feuer gelöscht. ... Jetzt suchten sie die Kerze von der Bergseite zuzuschütten. ... Einzelne Tiere brachten die verbrannten Tiere fort. ... Die Ameisen gingen dann wieder ihrer gewohnten Beschäftigung nach. ... Später wollte ich die Kerze wieder anzünden, ich brachte sie schwer zum Aufflammen durch den wirksam gespritzten Stoff. Das zweite Mal war die Löscharbeit in 30 Sekunden beendet. ... " (S.32)
(nach Friedrich Gedde; aus: Kosmos, 1930, Jg. 27, Heft 2; Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.31-32)

[Spechte fressen Ameisen
Spechte lieben Ameisen. Im Winter wissen die Spechte genau, unter welchen Schneekuppen sich die Ameisenhaufen befinden, graben grosse Löcher und holen mit ihrer langen Zunge dann die Ameisen heraus].

Waldameise - Nachtfalter
Die Nachtfalter legen ihre Eier in Ameisenhaufen. Die Ameisen ziehen die Larven heran, bis die Nachtfalter schlüpfen. Diese müssen sofort flüchten, sonst werden sie durch die Ameisen aufgefressen (S.159).

  
Wildenten:
                            Männchen neben Weibchen
Wildenten: Männchen neben Weibchen
  
Wildschwein
                            im Wald
Wildschwein auf einer Waldlichtung

Wildenten: leben wild bei den Weihern (S.143).

Wildschweine: zerwühlen den Boden auf der Suche nach Eicheln (S.112).

[Inzwischen sind die Bestände an Wildschweinen so gross geworden, und die Wälder werden immer kleiner, so dass Wildschweine z.T. sogar in Wohnsiedlungen ganze Gärten umgraben. Manchmal werden auch ganze Autobahnen durch Wildschweine verunsichert. Da haben die dummen "Architekten" und Ingenieure den Wildwechsel vergessen mit einzuplanen...].


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6.
Waldschändung, Waldvernichtung und Waldentwicklung. Chronologie


ab 8000 v.Chr.

langfristige Erwärmung nach der letzten Eiszeit in Europa

5000-2000 v.Chr.

Entstehen der grossen Wälder in Mitteleuropa mit Eiche, Linde, Ulme, Ahorn, Esche (S.149).

Germanen und ihr Wald

Gemeingut "Allmend" - geschützte Bäume

Wald war Gemeingut, "Allmend" (S.50). In den germanischen Wäldern herrscht Eiche und Buche vor (S.56). Die Germanen

-- jagen in den ursprünglichen, riesigen Eichenwäldern Wildschweine

-- verehren nur einzelne Bäume religiös, z.B. war die Eiche heilig (S.54) [auch Indianer und Indios verehren gewisse Bäume]

-- Eichenhaine waren bei den Germanen heilig (S.8), die Eiche verfügte für sie über mystische Kraft (S.58), die Eiche war besonders heilig als "bärender Baum", zudem waren Edelkastanien, Walnüsse und alles Wildobst geschützt

-- geschützte Bäume durften nicht gefällt werden [ist bei den Indianern auch so]

-- der Wald wird um die heiligen Bäume herum licht gehalten, so können die heiligen Bäume stärker wachsen und sich stärker vermehren

-- wilde Apfelbäume und Eschen dienten als Markungsbäume und wurden auch beim Weiterverkauf nicht angetastet (S.57).

Eichenmehl war Grundnahrungsmittel der Germanen (S.58).

Die Germanen bauen vor der Entdeckung der Metalle keine Ställe, sondern pflegen Waldwiesen und Waldlichtungen das ganze Jahr über. Ab der Metall-Entdeckung wird Holz zum Rohstoff und Werkstoff für Geräte (S.86).

Bei den Germanen war der Odenwald der Eichenwald von Gott Odin für seine Jagd (S.56). Plinius, römischer Geschichtsschreiber, schreibt von riesigen Eichenstämmen mit mannshohen Wurzeln, unter denen Reiter hindurchreiten können. Tacitus schildert Germanien in seiner Schrift "Germania" als "grauenhaft infolge seiner Sümpfe", schildert die Germanen selbst als "Waldmenschen" (S.56).

[Die Germanen wurden von der römischen Propaganda etwa so verteufelt, wie  die europäische Staatspropaganda die Indianer verteufelt hat, und wie die Schwarzen von der europäischen Staatspropaganda als "Halbwilde" verteufelt wurden. Tacitus hat sich im römischen Überlegenheitswahn wahrscheinlich noch sehr zurückgehalten. Über Tacitus im Bereich Europa 0-2000 siehe

das Werk "Germanenfurz" auf dem Europa1-Index].

Die Position des
                          Odenwald Nord-Baden-Württemberg
Die Position des Odenwalds in Nord-Baden-Württemberg / Süd-Hessen
Odin, Gott der Germanen auf
                                fliegendem Pferd
vergrössern Germanen: Darstellung von Gott Odin
Plinius: Portrait
Plinius: Portrait
Tacitus: Portrait
Tacitus: Portrait

Hegels Behauptung: "Freie Völker"

Hegel behauptet, dass die germanischen Wälder "Wohnsitze freier Völker" waren.

These 1: Berge und Wälder bewahren die "Freiheit".

These 2: Die Schweiz habe aufgrund von Bergen und Wald die "Urdemokratie" erhalten können (S.56).

Die Römer zerstören den germanischen Wald - Waldvernichtung für Weinreben
Die Römer lichten die Wälder planmässig, um den Germanen die Verstecke zu nehmen [eine gängige Kriegstaktik, z.B. in Eritrea, wo wegen des Bürgerkriegs auch aller Wald abgeholzt wurde...].

Die Römer

-- führen auch besseren Weizen, die Weinrebe und die Edelkastanie ein

-- vollziehen grosse Rodungen für Äcker, Obstgärten, Weinberge, Wiesen und Weiden, die jeweils nur römischen Bauern abgegeben werden

-- germanische Bauern werden in den Wald abgedrängt

-- über Germanen herrscht römisches Recht (S.86).

Mit Einführung der Weinrebe an sonnigen Hängen werden dort alle sonnigen Wälder zerstört.  Vielen Schmetterlingsarten wird die Existenz verunmöglicht (S.161). Je mehr Reben, desto mehr konzentrieren sich die Vögel auf die restlichen Wälder, die dadurch mehr belastet werden (S.164).

[Waldvernichtung durch Weinanbau: Konkrete Beispiele
Es ist es also tierbiologisch wie pflanzenbiologisch ein höchst zweifelhaftes Vergnügen, z.B. am Rhein die riesigen Weinberghänge zu sehen, wenn man sich vorstellt, dass hier über mehrere 100 Quadratkilometer Wald abgeholzt werden mussten, um die Reben anzupflanzen. Die Loreley der Germanen hat sicher noch die Wälder und nicht die Reben miterlebt. Diese Fehlentwicklung vom sonnigen Wald zu Weinreben ist bis heute nicht korrigiert...]

Die Feier der Waldvernichtung durch Weinanbau
Weinreben am
                            Mittelrhein
Weinreben am Mittelrhein

Weinkönigin
Weinkönigin feiert den Sieg des Weines und die Niederlage des Waldes.
Statue der Loreley mit langen blonden
                            Haaren.
vergrössern Statue der Loreley mit langen blonden Haaren.

[Dasselbe Phänomen von Weinbergen über ganze Flusstäler ist z.B. in Frankreich zu beobachten. Dasselbe gilt für die weiten Weinberge am Genfersee oder am Zürichsee. Dort standen früher grosse, sonnige Wälder mit einer riesigen Artenvielfalt. Es kommt bis heute niemandem in den Sinn, statt Reben neuen, sonnigen Wald anzupflanzen, und so nimmt die Artenvielfalt immer weiter ab. Und statt die Weinanbauflächen global zu reduzieren, stossen neue Länder wie Kalifornien oder Neuseeland mit neuen Weinen auf den Weltmarkt vor, und mussten hierzu sicher wieder kilometerweise Wald vernichten.

Zudem ist jeder Wald nicht nur ein gewisser Schutz vor Erdrutschen, sondern auch ein Trinkwasserspeicher für den Sommer. Insbesondere die langen Wurzeln der Eiche bringen manche Quelle hervor.

Und groteskerweise trinken "Naturschützer" zum Teil gerne Wein und erkennen diese Zusammenhänge nicht. Es gilt insofern der Zusammenhang: Wer Wein trinkt, rodet Wald und rottet viele Tiere aus und gefährdet die Wasserversorgung. Und an den gespritzten Trauben vergiften sich die Vögel, und in den Netzen verenden die Vögel kläglich. Das Thema "Wein" und Waldvernichtung ist bis heute ein Tabuthema. Italien hat z.B. oft viel Wein, aber kaum noch Trinkwasser, da die meisten lichten Wälder gerodet wurden und dadurch viele Quellen versiegt sind...]


Chronologie (Fortsetzung)

um 400

Die Germanen verjagen die römischen Besatzer

-- das römische Recht bleibt erhalten. Die Germanen setzen sich selbst als Adlige / Obere ein, und die Bauern bleiben "Untertanen"
-- Beginn des Kampfes um den noch nicht gelichteten Wald
-- Beginn des Kampfes um das alte germanische Recht auf freie Jagd, freien Fischfang und freie Holznutzung (S.86).

[Parallelen zum Recht bei den Indianern sind offensichtlich].

Der Adel erfindet sich selbst - die Bauern verlieren alle Rechte

Die Oberschichten der Germanen erfinden die Leibeigenschaft, den Bann sowie die "Einforstung" (S.86). Mit der Leibeigenschaft  verlieren die Bauern das Verantwortungsgefühl für den Wald (S.92).

Der Adel lichtet alle Wälder und definiert den Wald zum "Forst", zum "Herrenwald", wo Holzen und Jagen für Nicht-Adlige verboten ist(S.86).

7. / 8. Jh.
Die Baumforste der Frankenkönige
Harz, Spessart, Soonwald, Schönbuch, Altorfer Wald, Nürnberger "Reichswald" (S.86), Frankfurter Stadtwald (S.86,88).

ab 700 ca.

"Missionierung" der Germanen
ist ein Kampf der Kirche gegen den Wald, gegen Baumkulte, gegen Wildnis (S.64).

  
Darstellung: Die Donar-Eiche wird
                            gefällt...
vergrössern Darstellung: Die Donar-Eiche wird gefällt... [es dürfte sich dabei um eine viel dickere Eiche gehandelt haben].

724

Zerstörung des Eiche-Glaubens

Bischof Bonifatius lässt die Donar-Eiche bei Geismar fällen

->> die Eiche stürzt, und die Rache der Götter bleibt aus

->> die enge Beziehung zwischen der germanischen Bevölkerung und der Natur geht verloren

->> die Zerstörung der Beziehung zur Natur ist die Voraussetzung zur Rodung der europäischen Urwälder (S.56).

 
[Mit der Zerstörung der Beziehung zum Wald geht schrittweise das ganze Wissen um die Natur verloren].

[In Realität dürfte die Donar-Eiche viel grösser gewesen sein, wenn man z.B. die grossen heiligen Bäume der Indianer um Seattle in Betracht zieht].

Der Wald im Märchen

ist bis ins 13. Jh. geschildert als gross, dunkel, wild, dicht, hoch, finster, mit furchterregenden Gleichnissen, Verfremdungen, Parabeln (S.56).

"Mittelalter"

Räuber im Wald
pflegen im Mittelalter alternative Lebensformen,  sind heute ein Mythos (S.24).

Ausgestossene im Wald
Das Elend ausgestossener Waldleute ist ablesbar an Wegweisern, Ortsbezeichnungen und Gebetshäuschen (S.42). Bestimmte Leute werden in den Wald gebannt, ablesbar aus den Bezeichnungen "Bannwald", "Fronwald", "Herrenwald" etc.

Das Holzhaus
Ab ca. 8.Jh. kann sich das Holzhaus in Europa durchsetzen. Eichen werden "auf Vorrat" angepflanzt als Eichen-Hochwald (S.58).

Bauern-Waldnutzung
Bauern bevorzugen Laubbäume, die auch Laubfutter und Laubstreu abgeben (S.90):

-- Sammeln von Streu und Laub für die Ställe, in Notzeiten als Futter fürs Vieh

-- Sammeln von Gras, Leseholz

-- Sammeln von Bucheckern, Eicheln, Beeren

-- Gewinnung von Harz bei älteren Bäumen: Bäume werden "zur Ader gelassen" (S.52).

Waldprodukte im Mittelalter
Holz, Früchte der Bäume, Kräuter, Wachs, Honig von Waldbienen, Pech, Harz der Kiefern, Bast der Linde (S.88).

Entwicklung des Holzhandwerks
Die Holzhandwerke reduzieren den Wald nicht (S.89): Böttcher, Küfer, Tischler, Wagner, Löffelschnitzer, Schlittenbauer, Holzschuhmacher, Flötenbauer, Spinnradbauer, Rechenbauer, Flösserei (S.88).

Schweinemast mit Eicheln

-- bis ins 19. Jh. gilt die Eiche als Fruchtbaum, Eichenwald ist offener Weidewald für Schweine, heute z.T. noch in Frankreich [und Spanien]

-- Schweineherden werden in den Wald getrieben, diese Prozedur ergibt "kerniges Fleisch", "festen Speck". Simplicissimus: "Auf den Eichen wachsen die besten Schinken"; Schweine fressen aber auch Engerlinge und Borkenkäfer (S.57), die Schädlinge der Eiche (S.58)

-- Nasenringe bei Schweinen sollen das Umpflügen des Bodens verhindern

-- bis ins 19. Jh. wird der Waldwert nach Eicheln, nicht nach Festmeter Holz berechnet

-- Bucheckern sind zur Schweinemast ungeeignet, der Speck wird dann tranig (S.57).

Waldweiden
Die Waldweiden hatten ihren Sinn, z. B. für die Schweinemast in Eichenwäldern (S.58).

Die Bauern schicken auch Schafe und Ziegen in den Wald, die auch das Unterholz stutzen (S.88). So entsteht ein "Weidewald". Um starke Bäume wird gerodet, um die starken Bäume bei viel Licht stark zu halten, und für Waldweiden. Holz bleibt Nebensache und so entsteht ein lockerer, tierreicher Wald (S.89).

Bei den Bauern gelten ureigene Regeln für die "Ackerkultur" im Wald, für die Nutzung von "Waldfeldern":

1. Fläche roden, Wurzelstöcke verkohlen

2. Kartoffeln pflanzen, denn sie lockern den Boden auf (S.52)

3. ab dem zweiten Sommer: Getreide pflanzen, ernten, Jungfichten für den Adel stehen lassen, Verpachtung des Bodens an "arme Gesellen" (S.53)

4. Verkauf der Fichten-Monokulturen an den Adel (S.53).

Waldweiden mussten gerodet werden, erkennbar im Namen "Brand" von Brandrodung, z.B. "Brenner", "Brennerbühl" (S.49). Waldweiden sind heute oft zugewachsen. Nur noch die Namen sind übriggeblieben wie "Hengstmoos", "Hasenweide", "Fohlenwald", "Eichelgarten", "Saubruck" (S.48).

ab 1200 ca.

-- letzte Lichtung von Wäldern in Deutschland und Rodungen für Äcker

-- Siedlungsgründungen mit Wortendungen: -wald, -brand, -rode, -reut, -schwand (S.88).

ab 1300 ca.

Beginn des Kampfes um den Wald: Adel und Kirche gegen Bauern
Die Kirche ist meist auf Seiten der Reichen des Adels [da die Adelsfamilien jeweils den zweiten Sohn an die Kirchendienste abgeben müssen]. Die Kirche wird selbst grösste Waldbesitzerin (S.56).

Moore
Bauern stechen den Torf ab als Brennmaterial (S.153). Abgebaute Moore revitalisieren sich mit Wollgras, Sonnentau, Rauschbeere, Moosbeere, Torfmoos, Heidekraut, oder werden von Birken bewachsen (S.153).

Pflanzen, die abgebaute Moore revitalisieren
Wollgras
Wollgras
Sonnentau
vergrössern Sonnentau
Rauschbeere
vergrössern Rauschbeere
Moosbeere
vergrössern Moosbeere
Torfmoos
vergrössern Torfmoos
Heidekraut
 
Heidekraut
Moorbirken
Moorbirken


Erste Forstordnungen

Im Mittelalter geben Forstordnungen die Einteilung der Wälder in "Schläge" vor und verpflichten die Verantwortlichen, nur so viel zu schlagen, als nachwachsen kann (S.91).

Mönche im Wald: "Teichwirtschaft"

Die Mönche und Klöster legen ab ca. 1300 Waldweiher an, z.T. mit raffinierter Wasserbautechnik:
-- um Fische zu mästen (S.42)
-- als Bewässerungssystem für die Landwirtschaft
-- als Feuerlöschteiche
-- als Abwasserkanal
-- als Antrieb für Mühlen (S.138).

Es kommt zu einem Weiherboom, denn die "Teichwirtschaft" der Klöster in den Wäldern ist profitabel. Die Bäche sind "Motor der klösterlichen Ökonomie" (S.138-139) und die Fische sind die Fastenspeise (S.139). In Oberschwaben um Ravensburg werden z.B. 2400 Weiher angelegt, wovon 1000 heute noch existieren (S.140).

Teiche dienen auch zur Egelzucht für den medizinischen Aderlass (S.142).

Frösche sind die Speise der Armen aus den Teichen, aus Froschweihern (S.142-143).

[Später wird z.B. in Frankreich eine ganze Seenplatte angelegt als Wasserreserve für Paris und seine königlichen Brunnen...].

Das Grosshandwerk im Wald: Die spättmittelalterliche und frühneuzeitliche  Industrie zerstört Wälder noch und noch
Im Wald werden u.a. viele Steinbrüche angelegt (S.42). Das meiste Grosshandwerk reduziert die Waldfläche, weil viel Brennholz beansprucht wird (S.89):

Bergbau, Metallverhüttung, Glasbläserei, die für die dekadenten Städte und das Militär produzieren.

Beispiel Oberpfalz:
1 Tonne Eisen, produziert in der Waffenschmiede der Oberpfalz im Mittelalter, braucht 50 m3 Holz als Holzkohle. Wenn der Wald abgeholzt ist, so zieht auch die Waffenschmiede weg. Die Oberpfalz entwickelt sich zur Industrieregion, steigt dann wegen Holzmangel wieder ab (S.89).

Auch Glashütten werden dort platziert, wo viel Wald als Brennholzlieferant zur Verfügung steht:
-- im Bayrischen Wald
-- im hessischen Bergland
-- im Schwarzwald
-- im Spessart (S.92).

Beispiel Wald Solling:

-- die Wander-Glashütten Ende des Mittelalters / Anfang der Neuzeit holzen jeweils alles ab, ziehen weiter und holzen an neuer Stelle alles ab

-- Pottasche-Siedereien

-- Glas-Zulieferbetriebe

-- Holzschlag für Betriebe ausserhalb: Hütten im Harz, Salinen im Weser- und Leinetal (S.179)

Waldhandwerk im Wiener Wald:

Es wird Pecherei betrieben mit Waldkiefer oder Schwarzkiefer, die das Harz als Rohstoff für Kolophon und Terpentin liefern. Auch Köhlerei und Kalköfen (S.189).

Am Schluss ist aller Wald weggeholzt und als Brennholz verbrannt (S.89). Der Wald regeneriert nur deswegen, weil in Mitteleuropa waldfreundliches Klima herrscht. In Südeuropa folgt der Industrie die Versteppung ohne Regeneration des Walds (S.92).

Meiler von Köhlern (S.42) sind lokal z.B. im Namen "Kohlstatt" zu erkennen (S.48), sind lokal heute z.T. nicht mehr erkennbar (S.42). Grosse Kohlenmeiler wurden betrieben
-- von Klöstern
-- von Herrschaften
-- von Städten.

Die Bauern betrieben kleinere Kohlenmeiler (S.48).

Weitere Menschen im Wald:
Müller, Holzhauer, Reisigsammler, Zeidler / Imker (S.66), Alternative, Aufständische, siehe auch Literatur: Schillers "Räuber", Rübezahl, Robin Hood (S.68).

Salinen: brauchen Wald, z.B. die Salinen um Lüneburg. So bleibt auf dem Sandboden nur noch Heide (S.89).

Waldschenken / Waldhütten
sind Überreste der Randexistenzen-Treffpunkte des Mittelalters, dienen heute der alternativen Kultur und denjenigen Menschen, die eine natürliche Wald-Lebensweise bevorzugen (S.43).

  

Gebrüder Grimm
Gebrüder Grimm
  

Charles Perrault
Charles Perrault

Wald im Märchen

Das Bild wandelt sich. Wald ist nun verbunden mit "Wald und Wiese". Der Wald verliert einen Teil des angedichteten Schreckens (S.56). Die [zensierten] Grimm-Märchen basieren auf allen möglichen europäischen Quellen. Viele sind "Contes" von Charles Perrault (S.63).

Der Märchenwald birgt immer neue Erfahrungen:

-- ist Ort der Verzauberung

-- im Wald gilt ein anderes Vokabular für eine "andere Welt"

-- Wald entspricht dem Seelengestrüpp vor der Erlösung zur Klarheit im Lebenslauf

-- Waldbewohner kennen den Wald, Adlige / Kinder verirren sich darin!

-- der Räuberwald ist gegen den Adel und gegen die Armut gerichtet, mit "wilden Tieren" (S.66)

-- hinter dem Wald folgt das Paradies als "märchenhaftes Königreich" (S.67).

um 1400
Das germanische Waldland ist verschwunden. Der Mensch, der zuerst auf gerodeten Inseln im Wald lebte, macht den Wald zu Inseln. Der Wald wird zu einem Fleckenteppich, wird "genutzt" und geschunden (S.88).

ab 1500 ca.

16. Jh. ca.
Jagdverbote
Bis zum 16. Jh. ist Wild ein Allgemeingut. Der Adel verfügt nun ein allgemeines Jagdverbot und lässt Wilddiebe hängen (S.68). Gleichzeitig lässt der Adel das Wild züchten (S.68).

Schiessgewehrerfindung und Jagd: Kampf um Waldweiden
Adelsurkunden erwähnen fast alle einen Eichenwald. Ab dem 15. Jh. [ab der Erfindung des Zündmechanismus und des Schiessgewehrs in Italien] verbietet der europäische Adel den Bauern schrittweise die Waldweiden, um selbst in den licht gehaltenen Wäldern frei jagen zu können (S.58), Rehe und Hirsche (S.60). Nur in der Schweiz bleibt die Waldweide Volksrecht (S.58).

1525
Bauernkrieg um den Wald
Bauern wollen beim Adel nicht mehr Brennholz kaufen müssen. Der Adel siegt aber und beutet die Wälder sodann ungehindert aus (S.91).

ab 1580 ca.
Erfindung des "Kahlschlags" und des "Nutzholz"

Städte und Industrie erfinden den "Kahlschlag" (S.90). Die Wäldereien werden total verwüstet und Europa erlebt zum ersten Mal die Angst vor einem Holzmangel (S.91).  Nadelholz wird als schnell wachsendes Holz angesehen und propagiert (S.92).

[Die verschiedenen Wurzeln werden vom selbstherrlichen Adel nicht beachtet, obwohl die Bauern selbst sicher davon gewusst haben].

Konflikt Adel und Bürgertum gegen Bauern
Es beginnt ein langer Konflikt um die Laubbäume, denn für den Adel und das Bürgertum  wachsen Laubbäume zu langsam, um daraus genug Profit zu erzielen.  Bauern hassen Nadelbäume, weil sie keine Früchte produzieren. Die eine Gruppe will somit jeweils dem anderen die Bäume roden (S.92).

Der Adel "nutzt" den Wald kapitalistisch
Der fürstliche Privatwald muss "rentabel" sein. Staatswald wird notfalls subventioniert (S.40). Der Adel bezeichnet Wald als "Forst" und als Eigentum. In der Folge verdrängt der "Forst" den Wald. Der Adel fordert vom Wald
-- Gewinn mit Holz
-- und Jagdvergnügen nur für die Adelsfamilien.

Der Adel verbietet den Bauern und allen anderen Schichten das Jagen (S.51).

[Dabei sind es die Bauern, die vom Wald die meiste Ahnung haben, und der Adel hat keine Ahnung mehr davon. Hier ist der Beginn der Bodenversauerung und der Pflanzungen an falschen Orten anzusetzen].

Der Adel setzt die Forst-"Wirtschaft" durch gegen die wild rodenden Bauern und verjagt die Bauern aus den Wäldern, bezeichnet die Rodungen der Bauern für Waldweiden als "Raubbau" (S.51).

Bauern müssen für Weiderechte bezahlen
Der Adel zwingt die Bauern, für Waldweide und Schweinemast im Wald Abgaben zu zahlen. Dabei beträgt der Gewinn aus den Gebühren der Bauern bis zum 100-Fachen des Holzerlöses. Die Bauern müssen reagieren, treiben zu viele Schweine in den Wald, um die Abgaben bezahlen zu können (S.58). Die Schweinehirten werfen Knüppel in die Eichen, damit die Eicheln runterfallen. Es kommt zu Beschädigungen (S.60).

Das Desaster der "Waldwirtschaft" mit Nadelhölzern
Die Adels-Kapitalisten schaffen mit schnell wachsenden Nadelhölzern z.B. "monotone Fichtenwüsten" (S.41).

Fichten- forst
  
                        
Fichtenforst: Das ist kein Wald, sondern eine kapitalistisch genutzte Baumplantage.

Nadelhölzer gelten als "adlig", Laubbäume als "bäuerlich" (S.40). 



Die Fichte gilt als "Nutzbaum", weil sie schneller wächst als Laubbäume (S.49). Die Eiche verschwindet immer mehr (S.54) und wird in Koloni
alländern für den Schiffsbau verbraucht. Die Adligen in Deutschland verkaufen ganze Eichenwälder an die Kolonialstaaten (S.60)! Der Naturwald wird schrittweise vernichtet. Die germanische Allmende wird weggekauft und der Sieg des "fürstlichen Forstes" gefeiert. Der Fichten-Nadelwald als Hochwald verdrängt den Nieder-Laubwald (S.54). Die Wälder verkommen zu "Fichtenplantagen". Sie wachsen schneller als Eichen (S.55). Die Nadelwald-Monokulturen werden immer dunkler und tierärmer (S.161).

Wald kann sich nur dort gut erhalten, wo die Adelsbesitzer zu weit weg wohnen, um den Wald kapitalistisch zu nutzen. So kann der Wald noch Wald bleiben, z.B. in Schwaben (S.69) oder der Eichenwald bei Bentheim in Nordrhein-Westfalen, wo die Fürsten von Bentheim auf jede Nutzung verzichten (S.84).

1648
30-jähriger Krieg
Grosse Teile der Bevölkerung flüchten in die Wälder, u.a. in den Sachsenwald, um sich vor den Kriegshorden zu retten (S.176). Es kommt z.T. zur Zerstörung der Weiherkultur in den Wäldern (S.143). Der Wald kann sich gleichzeitig vor dem Raubbau des Adels erholen. Dann aber kommt es wieder anders:

-- die Bauern gehen auf die Höfe und die Jäger werden verantwortlich für den Wald (S.92)

-- der moderne Adel kümmert sich nicht mehr um den Wald.

Lüneburger Heide

 
Kahle Lüneburger Heide: Hier stand einmal fruchtbarer Laubwald...

->> das Wild verbeisst allen Jungwuchs, die Wälder lichten immer mehr auf, Laubbäume wachsen nicht nach

->> der Wald wird von Bauern intensiv genutzt: Das Laub wird in den Ställen gebraucht, dem Waldboden fehlt die Nahrung

->> in Norddeutschland wird im Wald auch der Humus entfernt und intensive Schafzucht getrieben, so dass die Heidelandschaft sich ausdehnt. Der Wald verwandelt sich in eine Heide mit ein paar Bäumen (S.93).


1700 ca.

Schiffsbau
Ein mittleres, britisches Linienschiff verbraucht mindestens 800 Eichenbäume, ca. 2,5 ha besten Eichenwald (S.60). Eichen überleben in Europa oft nur noch als "Hofeichen", und der Adel pflanzt Nadelwälder (S.93). Holz ist bis 1791 Handelsware. Für den arroganten Hochadel werden ganze Wälder kahl geschlagen (S.93).

Philosophie: Wald wird zur alternativen Existenz
Wald wird zur alternativen Existenz: Die Dichter Stifter, Jean Paul, Schlegel und Hegel schwärmen vom "Wald". Sie vergleichen die Erforschung von Wald mit der Erforschung des Unterbewusstseins (S.64).

Dichter, die den Wald mit dem Unterbewusstsein vergleichen
Adalbert Stifter
Adalbert Stifter
Jean Paul
Jean Paul
August Wilhelm
                        Schlegel
August Wilhelm Schlegel
Hegel
Friedrich Wilhelm Hegel

Schwärmerischer über "Wald" geben sich Eichendorff und Ludwig Tieck (S.65). Auch Shakespeare verehrt z.B. den Ardennenwald.

Dichter als Waldschwärmer
Eichendorff
Eichendorff
Ludwig Tieck
Ludwig Tieck
Shakespeare
Shakespeare

Max Ernst
Max Ernst
  
  
Max Ernst: Waldbild:
                          "Die Lust am Leben"
vergrössernMax Ernst: "Die Lust am Leben".

Gleichzeitig wird Wald zum Klischee (S.64). Die Philosophie baut sich ein irreales Waldbild auf, das zu einem "Silvanien" wird [lat. silva = Wald] (S.65). Gegenstück zum braven "Silvanien" ist z.B. Max Ernst mit seinen Bildern wie Les Mystères de la Forêt ["Waldgeheimnisse"]. Er malt Dschungelbilder. Dabei ist es erfundener, wilder Wald, gegen jede "Wissenschaft" des "militärischen Denkens" (S.66).



ab 1750

Die Wandlung bei den Nahrungsmitteln [nach schweren Hungersnöten in Europa]

-- die Kartoffel [die bis anhin als die Armenspeise galt] wird Grundnahrungsmittel

-- die Kartoffel verdrängt z.T. das Getreide

-- Kartoffelschalen verdrängen die Eicheln als Mastfutter für die Schweine. Gewisse Autoren sehen dies als Verlust von Freiheiten für die Schweine (S.60).

Industrialisierung - das Wild auf engem Raum

-- auch Bauern nun gehen in Wäldern jagen [weil Gewehre erschwinglich werden] (S.58)

-- Wald wird als Energielieferant weniger wichtig

-- die Landwirtschaft dringt bis in die Berge vor und rodet Wald, wo es möglich ist (S.62).

Folge: Das Wild wird für die Landwirtschaft zur Plage, weil die Wälder immer kleiner werden.

->> junge Bäume werden "verbissen"

->> das Wild wird zum Feind des Mischwaldes (S.68).

1768
In Frankreich sind noch 16 % des Landes Waldfläche (S.60).

ab 1780 ca.
Frankreich: "Ausverkauf" des Eichenwaldes für die Kolonialflotten, an Napoleon u.a. (S.60).

ab 1791
Frankreich: Die Jagd wird für 10 Jahre für die ganze Bevölkerung frei gegeben

->> ganze Gemeinden gehen auf die Jagd, die Bauern verarmen (S.68, 69).

 

ab 1800 ca.

1800 ca.

Deutsches Reich: Weil Deutschland bis 1800 nur wenig Kolonialismus betreibt, sind noch 25 % des Landes Waldflächen. Deutschland wird [vorübergehend] zum waldreichsten Gebiet Mitteleuropas (S.60).

Holztransport im 19. Jh. auf künstlichen Wasserwegen

-- Anlegen eines Weihers, Aufstauen des Wassers

-- Hölzer werden auf einer Wiese zu Flössen zusammengebunden

-- der Weiher wird geöffnet, das Hochwasser überschwemmt die Wiesen mit den Baumstämmen, das Wasser trägt die Baumstämme zum grossen Fluss hinunter

-- heute sind von dieser "Wirtschaft" nur noch die Feuchtwiesen übrig (S.40).

Erfindung der Kohlekraft, der Dampfmaschine, der Wasserwerke, was den Wald entlastet und ihn in Mitteleuropa regenerieren lässt (S.94).

Napoleon lässt die Wälder umverteilen

-- königlicher Wald wird zum Staatsforst

-- viele Adlige können "ihre" Wälder behalten

-- Bauern bekommen Weiderecht, Streurecht, Brennholzrecht, Werkholzrecht, Bauholzrecht

-- die Rechte werden ausbezahlt oder winzige Waldflächen vergeben

-- die letzten Allmenden werden zerschlagen und an Einzelbesitzer verkauft

-- nur wenige Waldgenossenschaften überleben (S.94).

Waldweiden werden verboten

Ab 1800 ca. verbietet der Adel schrittweise alle Weiderechte und Waldtierhaltungen im Wald. Auch der Staat kauft Waldwiesen auf und forstet sie auf, v.a. mit Fichten-Monokulturen. So entsteht dunkler, toter Wald (S.52). Die Schmetterlinge im Wald verlieren mit der Zerstörung der Waldwiesen ihre Nahrungsgrundlage, ziehen weg oder gehen für immer zugrunde (S.158).

Adelswald ist z.T. bis heute im Adelsbesitz (S.49).

Ausrotten der Bauern - die Trüffelwelle

Die Bauern verkommen in Armut (S.55). In England wird das Bauerntum ausgerottet (S.53). Die Bauern kaufen scheinbar wertloses Land, sähen Eicheln und ernten dann die Trüffeln im Boden. Zur Trüffelsuche werden Schweine eingesetzt, die vom Trüffelduft angezogen werden, der dem Sexualduftstoff des Ebers ähnlich ist (S.154).

Industrielles Handwerk im Wald

19. Jh.:
-- Sägemühlen an Waldbächen (S.47)
-- Papierfabriken an Waldrändern (S.83):
produzieren Gestank von Schwefel und tödliche Abwässer (S.101). Chemie zersetzt das Holz zu Brei: 11 Stunden Calcium-bi-Sulfit (Säure): Mischung am Ende: 50 % Zellstoff, 50 % Lösungssubstanz. Die Lösungssubstanz ist das Abfallproblem (S.102). Damit das Papier weiss wird, wird der Zellstoffrohstoff meist mit Chlor gebleicht. Dabei wird die Qualität des Papiers nicht verbessert. Umweltfreundliche Bleiche passiert mit Sauerstoff (S.103).

Bergwälder werden gerodet

Es kommt zu Erdrutschen, zu Lawinen, und die Menschen müssen die Berge z.T. verlassen (S.53) [bis der Weisse Mann erkennt, dass der Wald vor Bergrutschen und Lawinen schützt]..

1815

In England ist noch 4 % des Landes bewaldet (S.60).

ab 1830ca.

Der Produktionsforst: Fichten-Monokulturen

Anpflanzen von Fichtenplantagen in "Reih und Glied", besiegt Eiche und Buche:

-- Fichten wachsen schnell

-- Fichten lassen sich schnell und billig schlagen (S.65)

-- Waldwiesen werden den Bauern abgekauft und mit Fichten bepflanzt, so dass die Waldwiesen verloren gehen (S.127).

  

Buchenwald mit kahlem Boden



Buchenwald mit kahlem Boden, weil fast nur Schatten herrscht.


Fichten-KO und "Verbuchung"

Die Mono-Fichtenkulturen knicken bei jedem stärkeren Sturm wie Streichhölzer (S.52). Borkenkäfer und Nonnenfalter zerstören die Fichten-Monokulturen zusätzlich (S.106). Es kommt zur "Verbuchung": Die Buchen nehmen den anderen nachwachsenden Bäumen das Licht weg. Der Wald wird zur "Buchenhalle" (S.110).

1840

Frankreich hat kaum noch Wald und muss für Weinfässer sogar

Eichenholz importieren (S.60).

 
[Frankreich hat genug Wein, aber nicht genug Wald. Und der Wein frisst weiter Wald weg, und heute kommt es oft zu Wasserknappheiten in Südfrankreich, weil die Eichenwälder alle für den Schiffsbau gebraucht wurden und gleichzeitig für den Weinanbau vernichtet wurden...]

1848

Deutschland: Freigabe der Jagd (S.68) für 1-2 Jahre (S.69)

->> ganze Gemeinden gehen auf die Jagd, Bauern verarmen (S.68). Es wird bis an die Grenze der Ausrottung geschossen, was das Zeug hält (S.95).

 

ab 1850 ca.

Geburt des Begriffs "Deutscher Wald"

Der Nationalismus in Deutschland postuliert den Begriff "Deutscher Wald". Dies ist der Höhepunkt der Fichtenwirtschaft im Forst. Wald wir zum Ausdruck militärischer Stärke (S.63). Canetti (S.64) vergleicht Fichtenreihen mit Soldatenreihen:

-- "militärischer Wald" hat kein "Krüppelholz"

-- "Krüppelholz" wird alles verbrannt oder verkohlt (S.63)

-- die "Zivilisation" der Militärdisziplin "besiegt" die "alte, bäuerliche Welt" (S.63-64)


Fichtenreihen im
                              Fichtenforst
Fichtenreihen im Fichtenforst





Dunkler Fichtenwald
Dunkler Fichtenwald


-- die Fichten-Plantagenwirtschaft bedeutet für die "modernen" Philosophen den "Sieg des sauberen Waldes"

-- bedeutet den Sieg der von der Kirche propagieren "Reinheit" gegen "sündhaftes Treiben" im dunklen Wald

-- bedeutet das Ausrotten von Wildnis (S.64)

[Dabei ist es im Fichtenforst fast am dunkelsten!]

-- Wald wird "sauber" zum "Ausflugswald" der "bürgerlichen" SpaziergängerInnen

-- Wald soll "ästhetischer Mischwald" sein mit vielen schnell wachsenden Fichten, Buchen dazwischen, die die Fichten gegen Sturm und Käfer schützen sollen (S.77)

-- die "Verfichtung" ist der Tod der Tanne (S.108).


Ergänzung
Die Fichte ist lange Zeit der "Brotbaum" der Försterwegen dem langen, geraden Stamm.Fichten, die weniger dicht gepflanzt sind, entwickeln grössere Wurzelteller und fallen weniger schnell
.

(aus: Schweizer Fernsehen (SF1): Menschen-Technik-Wissenschaft (MTW), 1.5.2003)


Aber das wollen die Förster der damaligen Zeit noch nicht wahrhaben. Stattdessen ist man stolz auf die ersten

Holztransporte mit der Eisenbahn

die das Anpflanzen von Monokulturen und Holzbestellungen weit ab von den Werkstätten stimulieren (S.94). Entstehen einer "Fichten- und Kiefern-Euphorie" (S.95).

 

ab 1850

Reblausplage - Trüffeleichen

Nach einer Reblausplage in den Weinbergen werden viele Rebflächen mit Trüffeleichen und Trüffelkulturen bepflanzt (S.153).

 
[Das erste Mal wird Wald auf Rebflächen angebaut, weil die Reb-Monokulturen sehr anfällig sind...]

1871

Bismarck erhält 6000 ha Sachsenwald

Es handelt sich um einen Wald um Hamburg und in Schleswig Holstein, ehemals in Besitz des Kurfürsten von Sachsen (S.175). Es ist ein Geschenk von Wilhelm I. für Bismarcks "Verdienste" im Krieg gegen Frankreich.

->> Bismarck will eine Bewirtschaftung des Waldes, lässt den Wald "rentabel" umbauen:
-- er lässt junge Eichen schlagen
-- er lässt Fichten und Douglasien [Douglastannen] pflanzen (S.146)
-- er lässt ausserdem Pflanzung weiterer fremder Hölzer veranlassen wie Weymouthskiefer, Japanlärche, Sitkafichte, erstmals in Deutschland (S.176)


-- Bismarck lässt das Wild die Laubbäume abfressen, so dass keine Verjüngung stattfindet (S.146)
-- Bismarck jagt selbst nicht, sondern lässt dies seine Söhne und Gäste tun (S.176).

Bismarck und die importierten Kiefern, Lärchen und Sitkafichten
Bismarck, Portrait
Bismarck
Weymouthskiefer
Weymouthskiefer, Nadeln und Zapfen
Lärche
Lärche mit charakteristisch luftigem Bau.
Lärchenzapfen
Lärchenzapfen
Sitkafichte
Sitkafichten [beheimatet in SW-Kanada / NW-"USA"]
Karte: Verbreitung der Sitkafichte
Karte: Verbreitung der Sitkafichte


1875

Berlin ist ohne Wald

Aller Wald ist abgeholzt für Brennholz. Die Stadt beschliesst die Aufforstung des Waldes zu Erholungszwecken (S.173).

Ab 1877 wird der Sachsenwald "durchforstet", Wegenetze und Entwässerungsgräben angelegt, Eichen und Stangenhölzer gefällt (S.176), Fichte angepflanzt (S.177). [Der Sachsenwald wird der "Zivilisation" angepasst].

1890er Jahre
Die Stürme knicken das Nadelholz in den deutschen Wäldern wie Streichhölzer. Insekten und Borkenkäfer geben dem Fallholz den Rest (S.146).  
[Die Wald-Kapitalisten haben die Rechnung ohne die Natur gemacht...]

1897-1931
Im Sachsenwald werden keine Nadelhölzer mehr gepflanzt, sondern viel Buche und Eiche. Einteilung des Waldes in Distrikte (S.177).
 

20. Jahrhundert

ab 1900 
Schiffbau und Kolonialismus

Der Adel in Deutschland bewahrt manche Eichenwälder vor der Holzvermarktung. In England werden fast die gesamten Eichenwälder für den kolonialen Schiffsbau abgeholzt. 1 Million Bäume werden zu Schiffsholz, ausser die Robin-Hood-Eiche, wo Hood seine gewilderten Hirsche an das "hungrige Volk" verteilte (S.58).

Robin Hood und seine Eiche

Die Position des Walds von Sherwood /
                          Sherwood Forest nördlich von Nottingham,
                          Karte


Robin
                          Hood
Robin Hood
Robin-Hood-Eiche
Die Position des Walds von Sherwood / Sherwood Forest nördlich von Nottingham, Karte
Robin-Hood-Eiche im Wald von Sherwood, der angebliche Teffpunkt der Gruppe um Robin Hood. Die Eiche muss vielfach abgestützt werden.

  
Wilhelm Heinrich
                            Riehl
Wilhelm Heinrich Riehl

"Waldfreiheit"

Der deutsche Soziologe Wilhelm Heinrich Riehl beschwört im 19. Jh. (S.56) die geretteten "Trümmer germanischer Waldfreiheit", die letzten naturnahen Wälder (S.57).

Um 1900 schrumpfen die "Waldfelder" auf fast 0 (S.53).

Experimente mit stabileren Nadelhölzern
-- Storbe [?] und Weymouthskiefer: wachsen noch schneller als Fichten
-- Experimente mit Japaner-Lärche (S.109).

Anfang 20. Jh.
Neues Leitbild: Gemischter Wald
Das neue Leitbild ist gerichtet gegen die Kahlschlagpolitik: Der "gemischte Wald" soll die primitiven Kahlschläge ablösen und "zu einem halbwegs naturnahen Waldbau zurückführen" mit Grundlage der "Harmonie aller im Wald wirkenden Kräfte" (S.95). 

1910 ca.
Bismarck lässt in seinem Sachsenwald wieder Laubbäume pflanzen (S.146).  

1913-1947
Wald pflanzen hat positive Folgen: - z.B. entstehen im neuen Wald in den Cevennen neue Quellen: Der Schäfer Elzéard Bouffier (S.61) in den französischen Cevennen, setzt 10.000e von Eicheln in den Karstboden so, dass Wälder entstehen:
-- Mischwald mit Eschen an Nordseiten (S.60)
-- Birken und Erlen in den Tälern
-- Entstehen neuer Quellen durch die endlos langen Eichenwurzeln (S.61).

Im Buch von Jean Giono: "Der Mann mit den Bäumen" kann man die Details über diese private "Waldaktion" nachlesen(S.60).

1915
Berlin: Dauerwaldvertrag: Wald darf nur so viel geholzt werden, wie auch Wald neu angepflanzt wird (S.173).

1.Weltkrieg: Eichelkaffee - Trüffelkultur geht verloren

Im Weltkrieg kommen wieder alte Lebensformen wie Eichelkaffee auf: Eicheln rösten, mahlen, mit Beeren süssen (S.58).

Im 1. Weltkrieg werden die "Waldfelder" noch einmal benutzt (S.53). Wälder werden aber auch zerschossen, abgehauen und vernichtet[um dem Gegner die Verstecke zu verunmöglichen] (S.69). Die Trüffeleichen werden nicht mehr viel gepflegt, und viele Trüffelzüchter sterben im Krieg, so dass die Trüffelkultur mit ihren geheimen Kenntnissen zum grossen Teil verloren geht (S.153).

1918-1922 ca.
"Siegermächte"
Die "Siegermächte" bedienen sich in deutschen Wäldern mit Holz als "Reparationen": Alt-Wälder werden "ausgelichtet", Jung-Wälder werden total "durchforstet" (S.95). Der europäische Wald wird totgesagt, erholt sich aber (S.69).

ab 1920
Grosser "Umbau" des Waldes nach Stürmen
Wenn wieder Gruppen von Fichten bei Stürmen umgeknickt sind, erfolgt der Umbau:
-- Einstreuung von Buchen auf magerer Endmoräne
-- Einstreuung von tiefwurzeligen Eichen auf "fetter", lehmiger Grundmoräne (S.107).

"Durchforstung"
Starke Bäume werden von Konkurrenz ferngehalten, umgebende Bäume entfernt, damit die starken Bäume genug Licht bekommen. Dieses "Verfahren" hat weitere Vorteile:
-- die Wälder wachsen in 60 statt 80 Jahren heran
-- die Maschinen kommen bei der Holzernte überall durch (S.98).

Die Folgen sind aber auch andere:

Weiher verschwinden mehr und mehr
In der Folge verschwinden viele Waldweiher der vorindustriellen klösterlichen Ökonomie (S.139). Die industrielle Landwirtschaft rodet Wälder, düngt die Wiesen und überdüngt so die Weiher mit Stickstoff (S.141).

[Der Weiher stirbt, wird "wertlos" und wird aufgefüllt].

Die Frösche sterben mehr und mehr auf den Strassen bei ihren Wanderungen, viel mehr, als früher die Frösche gegessen wurden (S.142-143).

1934
Reichsjagdgesetz in Deutschland
Das NS-Gesetz verordnet "gezielte Hege":
-- nur selten wird der Wald eingezäunt und geschützt

-- das Wild zerkaut wieder vermehrt kleine Bäumchen und zerstört Laubbäumchen
-- die Tanne überwiegt (S.95).

2.Weltkrieg
Wieder Eichelkaffee
Auch im zweiten Weltkrieg wird wieder Eichelkaffee getrunken: Eicheln rösten, mahlen, mit Beeren süssen (S.58).

Ausserdem wird der Wald nun zur Zuflucht für viele Verfolgte, z.B. Judengemeinden im Karpatenwald (S.68).

Im 2.Weltkrieg werden die "Waldfelder" noch einmal benutzt (S.53).

In Berlin wird der Wald z.T. wieder abgeholzt, oder durch Krieg zerstört (S.173).

1945-1950 ca.
"Siegermächte"
Die "Siegermächte" bedienen sich wieder in deutschen Wäldern mit Holz als "Reparationen": Alt-Wälder werden "ausgelichtet", Jung-Wälder werden total "durchforstet" (S.95). Der europäische Wald wird totgesagt, erholt sich aber erneut (S.69).

ab 1945
Streit zwischen ökonomischen und ästhetisch denkenden Förstern (S.95).
Schnelle Ertragsgier lässt die Waldflora und die Waldfauna fast aussterben (S.163). In der Schweiz wird Wald zum grossen Teil weiter genossenschaftlich verwaltet und nur ein kleiner Teil wird in Monokulturen umgebaut (S.162).

In Berlin werden die Wälder mit Kiefern und Laubholz (S.173) nach Erholungsgesichtspunkten (S.174) wieder aufgeforstet. Die Laubhölzer verhindern die Bodenerosion (S.173). Die Privatwälder von Bentheim oder Rothschild werden kaum genutzt und bleiben wild (S.162). Die Allmendwälder in Deutschland bleiben Laubwälder mit vorherrschender Eiche (S.162-163).

ab 1945?
"Wolfegger System": Nadelbäume mit Buchen
(S.97) ist ein "Wirtschaftswald": rentabel, vorherrschende Fichten, zusammen mit stabilisierenden, "dienenden Buchen", u.a. dichter am Waldrand, im Wald nur "locker eingestreut". So stimmt die "Ästhetik des Buchenlaubs" in der Krone, [und die Zahlen der "Rentabilität" stimmen auch, aber Vögel meiden diese Art "Wald" bzw. Baumplantage] (S.98).

"Buchen-Durchgitterung"
ist Buchen-Fichten-Mischwald in militärisch strammer Pflanzweise (S.105).

Berufsförster übernehmen die "Waldpflege"
-- die "Berufsförster" pflanzen nun auch in den letzten Laubwäldern in Deutschland Nadelbäume an
-- arbeiten gemäss der "Bodenreinertragslehre"
-- bewalden Waldlichtungen, Heiden und Hutungen (S.94), hauen die Salweiden ab als "Reinigungshiebe" und entziehen damit vielen Schmetterlingen die Existenzgrundlage (S.161)
-- die Wälder werden immer dunkler (S.94).

Alternative Förster
-- pflegen Mischwald, es ist verdeckter Widerstand (S.95)
-- der Wald hat so grösseren Widerstand gegen Naturgefahren (S.94)
-- der Wald nützt standörtliche Unterschiede besser aus (S.94-95)
-- Ziel ist die Naturverjüngung und nicht der Kahlschlag
-- die Förster wollen aber gleichzeitig die "ästhetische" Schönheit des Waldes bewahren (S.95).

Mildere Winter
Die Zugvögel bleiben z.T. in Mitteleuropa und fressen die Wälder leer (S.164).

1945-1962
Sachsenwald: Forstleiter Hans-Jürgen von Arnswaldt lässt Biotopbildungen zu (S.177).

ab 1950 ca.
Die Berg-Landwirtschaft wird unrentabel
-- Gehöfte verfallen
-- Abwanderung aus den Bergen
-- der Wald erobert sich Weiden zurück (S.62).

Papierfabriken importieren Holz - deutsche Wälder erholen sich

Die Papierfabriken an den Waldrändern importieren billiges Holz aus fremden Wäldern Im einheimischen Wald wächst das Holz ohne Störung nach (S.83) , so die Eichenwälder im Spessart, in der Pfalz, im Rheinhardswald, aber so wie die germanischen Wälder werden sie nie mehr (S.84).

Landkarte Naturpark
                        Spessart Landkarte
                        des Forstgutsbezirk Reinhardswald
Landkarte Naturpark Spessart, Karte
Die Position des Reinhardswald, Karte
Pfälzer Wald, Karte
Die Position des Pfälzer Wald, Karte

Kulisse Wald
Wald ist meist nur noch Kulisse. Wald ist oft Plantage geworden. Im Gegensatz dazu wird die Stadt zum "Dschungel" (S.38). In der Philosophie ab den 1950er Jahren spielt Wald keine Rolle mehr. Die Städte werden zum Wald als "Dickicht" (Brecht), Wald wird zum Symbol für freien Sex (S.69).

Neue Waldfunktionen
Wald in Städten bekommt wichtige Funktionen wie Lärmschutz, Immissionsschutz und Bodenschutz. Die Tierwelt kann gedeihen, altes Holz darf verrotten, Laichgewässer sind möglich. Einziges Problem ist die "Besucherhäufigkeit" (S.174).

1960er Jahre
Cevennen: Waldzerstörung für Militäranlagen
Der Wald von Elzéard Bouffier wird fast ganz zerstört für den Bau militärischer Anlagen (S.61) [Atomraketensilos von Präsident De Gaulle etc.]

Baumfäller
Die Baumfäller sind im Alter oft halb taub wegen dem ständigen Motorsägenlärm (S.79).

Tiefflieger
Die Tiefflieger überziehen den Wald mit einem rein chemischen Giftschleier, der 2 Jahre in der Luft bleibt (S.44).

Autoabgase spielen für den Wald gemäss Holzberger / Fesseler keine grosse Rolle (S.44).

Die letzten Waldwiesen verkümmern
Die letzten Waldwiesen werden von den Bauern zuletzt gemäht, weil sie kaum rentabel sind, verwalden allmählich (S.127).

Moore
Torf wird in grossen Mooren mit "Torfsaugern" abgesaugt. Revitalisierung zugewachsener Moore ist möglich. Die Trockenvegetation wie Birken stirbt dann ab (S.153).

ab 1962
Bewirtschaftung des Sachsenwaldes mit verschiedenen Zielrichtungen
(S.177)

ab 1970er Jahre

Die militärisch stramm gepflanzten Nadelwälder in Deutschland werden von Stürmen und Borkenkäfern "erledigt" (S.94).

Die Luftverschmutzung lässt die Wälder sterben. Symptome der Bäume, die die Umweltgifte loswerden wollen:
-- "Nottriebe" der Tannen
-- Massenproduktion von Zapfen
-- Nadelverfärbung: fortgeschrittene Vergiftung
-- Nasskern: zerstörte Gefässe, Frass von innerem Stamm her (S.52).

Der Saure Regen bleibt auf den Nadeln regelrecht "sitzen" (S.53).

1980er Jahre
Fichten-KO

Die Stürme über Mitteleuropa treiben die Fichtenwirtschaft in den Bankrott. Zusammenbruch der Holzpreise nach jedem Sturm (S.108). Erst jetzt setzt sich die Einsicht bei den Wald-Kapitalisten durch, dass der "Umbau" des Waldes ökologisch und ökonomische notwendig ist (S.108). Erst jetzt fangen die Kapitalisten-Förster wirklich an zu rechnen und erkennen, dass Fichtenholz in der Bilanz weniger einbringt als Eichenholz, das sturmfest ist (S.108).

Neue Nachfrage nach Trüffeln
durch die "nouvelle cuisine" (S.153). Eichenwurzeln von jungen Eichen werden mit Périgord-Trüffeln "geimpft" und so die Trüffelproduktion gesteigert. Damit der Boden mehr Licht bekommt, werden die Eichen ausgelichtet und die unteren Äste auch gestutzt. So hat die Pilzmycel im Boden genug Licht und Wärme zum Fruchten. Wo Trüffel wachsen, rauben diese den anderen Pflanzen das Wasser und die Nährstoffe. Abgestorbene Waldflecken weisen also auf Trüffel hin (S.154).

Zur Trüffelsuche werden heute dressierte Hunde eingesetzt, die auf den Trüffelduft dressiert sind, der dem Sexualduftstoff des Ebers ähnelt (S.154).

Joseph Beuys,
                            Portrait
Joseph Beuys, Portrait
  
"documenta" in Kassel: Eichenwald von Beuys
Beuys deklariert Eichenbäume als Kunst und pflanzt an der "documenta" in Kassel 7000 Eichenbäume, "vielleicht das deutscheste Denkmal, das uns je ein Künstler geschenkt hat", meinen Holzberger / Fesseler< (S.54).

November 1982
Der Sachsenwald wird durch die neue Autobahn Berlin - Hamburg zerschnitten, ein Hitler-Projekt ist dank der Regierung Kohl vollendet (S.177).

Deutsche Wälder heute
Deutsche Eichenwälder
-- Kölner Bucht: mit Winterlinden
-- südliches Niedersachsen: mit Bergahorn, Esche und Vogelkirsche
-- am Fluss Göhrde in Niedersachsen (S.170).

Berlin: gepflanzter Kiefern-Traubeneichenwald
-- fast 50 % ist Kiefern-Traubeneichenwald
-- 25 % Rotbuchen-Traubeneichenwald

Der Rest ist Kiefernwald, Bruchwald mit Erlen und Birken.


2/3 der Berliner Bäume sind Waldkiefern (S.173).

Bilanz: Die Schädlinge für den Wald sind
-- der Glauben an eine rentable Wald-Monokultur

-- die Schädlinge,  [die dann Überhand nehmen, wenn der Wald nicht waldgerecht gepflegt oder angebaut wird]

-- der saure Regen (S.55).


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7.
Beispiele von Wäldern


Altorfer Wald in Oberschwaben ist sehr vielfältig, 10.000 ha gross, meist Mischwald (S.41). In 1/3 des Waldes dominieren Fichten. 1803 wurden 2/3 verstaatlicht, 1/3 blieb dem Adel, kleine Reste gingen an Bauern (S.42).

Der Sachsenwald im südöstlichen Schleswig-Holstein hat noch gewaltige Eichen (S.41).

Der Wald Solling70 km südlich von Hannover ist buchenreich, umfasst ca. 400 km2 Fläche (S.177), ist ein Sauerhumus-Buchenwald / Hainsimsen-Buchenwald, weltweit der häufigste Buchenwaldtyp (S.178).

Bis 100 v.Chr. verdrängt die Buche die Eiche.

Ende Mittelalter / Anfang der Neuzeit werden ganze Wälder für die Handwerksbetriebe abgeholzt. Die Betriebe ziehen den Waldbeständen nach (S.179).

Ab dem 16.Jh. pflanzen Menschen wieder Eichen an.

1668: geschätzt: 40 % Buche, 30 % Eiche, 30 % Freiland.

1799: Der Mastwald wird aufgehoben.

1899: Die letzte Waldweideberechtigung wird aufgehoben.

Heute ist kaum noch Freiland vorhanden, 50 % Buche, 10 % Eiche, fast 40 % Fichte (S.179) [es ist ein total dunkler Wald geworden...].

Spessart-Wald
Der Boden ist Buntsandstein, nährstoffarm, im Nordwesten kristallines Grundgebirge. An der Zwischengrenze ist ein Bund mit Zechstein-Konglomeraten mit Zechstein-Dolomit zuoberst mit nährstoffreichem Boden (S.182). Buchen und Eichen machen ca. 64 % aus: "Spessart-Eichen" (S.182).

Im Spessart werden im Mittelalter Frondörfer für Sträflinge eingerichtet ("Jagdfrondörfer"), mit Knechten für die Treibjagd.

1615: Eröffnung der Postroute durch den Spessart zwischen Nürnberg und Frankfurt.

1688: Eröffnung des "Wirtshauses im Spessart".

1960-er Jahre?: Das Wirtshaus im Spessart wird zugunsten der Autobahn A7 abgebrochen (S.184).


Dezember 1999: Sturm "Lothar" korrigiert endgültig die Wald-Kapitalisten

Der Sturm "Lothar" macht in Mitteleuropa wieder viel Nadelwald zunichte. Die Lichtungen füllen sich mit Büschen auf, und so werden die neuen Lichtungen die Lebensgrundlage für viele Insekten und Vögel, die es vorher in gewissen Gegenden schon lange nicht mehr gab.

Der Wald-Kapitalist wird von der Natur reguliert, bis er lernt, den Wald zu schätzen. Im Gesetz steht der Wald leider noch nicht.

Und das Tabu der Reben, die hunderte Quadratkilometer Wald verschlungen haben, besteht weiterhin.

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Meldungen


n-tv online,
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5.12.2010: Waldschutz im Inland und unkontrollierter Holzimport aus dem Ausland ergibt eine negative Bilanz für den Wald weltweit

Man kann nur den Kopf schütteln: Wann kommt die Welt als Ganzes endlich zur Sonnenenergie? Stattdessen wird Holz unkontrolliert importiert. Aber lesen sie selbst:

aus: n-tv online: Wissen: Groteske Umkehrreaktion: Waldschutz auf Kosten anderer; 5.12.2010;
http://www.n-tv.de/wissen/Waldschutz-auf-Kosten-anderer-article2071011.html

<Der gute Wille ist da, der Resultat ist gleich Null: Länder, die ihren eigenen Waldbestand schützen und aufforsten, importieren in der Folge mehr Holz und zerstören damit Wälder im Ausland. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der kalifornischen Stanford University.

Einige Entwicklungsländer forsten zwar ihre Wälder auf, verursachen durch ihre steigende Nachfrage aber anderenorts wiederum das Abholzen. Zu diesem Schluss kommen Forscher um Eric Lambin von der Stanford University in einer Studie.

Das Team hatte die Länder China, Chile, Indien, El Salvador, Costa Rica und Vietnam untersucht. Dabei berechneten die Forscher den Holzverbrauch und die Nachfrage und berücksichtigten das Bevölkerungswachstum sowie internationale Handelsströme. Die sechs Länder haben sich im Untersuchungszeitraum von 1961 bis 2007 von "Netto-Abholzern" zu "Netto-Aufforstern" entwickelt, berichten die Experten in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften.

In fünf der sechs Staaten – Indien ist die Ausnahme – wurde die Rückkehr der Wälder von einem Rückgang des Holzeinschlags begleitet. Zudem entstand weniger neues Farmland. Das schuf einen Bedarf für den Import von Holz und Agrarprodukten aus anderen Regionen. Für 100 wiederaufgeforstete Flächeneinheiten, so erklärt das Team, haben die fünf Länder ein Holz-Äquivalent von 74 Flächeneinheiten eingeführt.

Hauptautor Patrick Meyfroidt von der Universität im belgischen Louvain ergänzt: "Wenn man noch die landwirtschaftlichen Exporte der Länder berücksichtigt, werden 22 Flächeneinheiten in anderen Ländern genutzt." In den vergangenen Jahren habe sich dieses Verhältnis weiter verschoben, ergänzt er. Inzwischen werden für 100 aufgeforstete Flächeneinheiten etwa 52 importiert.

Wenn der Waldschutz in einer Region zum Abholzen in anderen Gebieten führe, gebe es für die Natur im Ganzen keinen Gewinn, erklärt Lambin. Zusammen mit seinen Kollegen empfiehlt er eine bessere internationale Zusammenarbeit bei der Aufforstung. Dazu gehöre es, die Handelsströme zu berücksichtigen. Dem Verbraucher würde es helfen, wenn er sich für nachhaltig gewonnene Holzprodukte entscheiden könne – hierbei wären Zertifikate hilfreich.

dpa>

Kommentar:
Zertifikate nützen nichts. Sondern es sollte endlich global die Sonnenenergie entwickelt werden. Aber gewisse Regierungen blockieren ja die Entwicklung der Technik in Sachen Sonnenenergie...
Michael Palomino, 5.12.2010

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Rettet den Regenwald EV, Logo

5.8.2015: Petition an die UNO: "Sag der UNO: Plantagen sind kein Wald!"

Baumplantagen sind kein Wald, sondern tote Massen-Holzproduktion


aus: regenwald.org: Sag der UNO: Plantagen sind kein Wald!
https://www.regenwald.org/aktion/1013/sag-der-uno-plantagen-sind-kein-wald

<Wälder sind voller Leben, Heimat ungezählter Tiere und Pflanzen, Lebensraum von Millionen Menschen - Plantagen sind nichts davon, sondern grüne Wüsten. Trotzdem reden die Vereinten Nationen solche Monokulturen als Wälder schön. Sie öffnen damit der Zerstörung der Natur Tür und Tor. Sagen Sie der UNO: Plantagen sind keine Wälder.

Die Sicht der UN-Welternährungsorganisation FAO auf Wälder wird seit langem von einem fundamentalen Fehler getrübt: Sie definiert Wälder schlicht als Baumbedeckung.

Regenwälder werden abgeholzt und durch Kautschukplantagen ersetzt, gemäßigte und subtropische Wälder mit hoher Artenvielfalt werden gefällt, um den Weg für sterile Kiefern- oder Eukalyptusplantagen frei zu machen – nach der Definition der FAO gilt das nicht als Waldverlust (no net deforestation). Wenn Grasland zerstört oder das Land von Kleinbauern geraubt und umgepflügt wird, um industrielle Baummonokulturen anzupflanzen, nennt die FAO das Aufforstung (afforestation).

Die Weigerung der FAO zu akzeptieren, dass Wälder durch ihre biologische, soziale, kulturelle und spirituelle Vielfalt definiert werden, fördert daher die Ausdehnung von großangelegten Baumplantagen zum Nachteil örtlicher Gemeinschaften, echter Wälder und anderer Ökosysteme. Selbst Plantagen gentechnisch veränderter Eukalypten werden fälschlicherweise „Wälder“ genannt.

Die FAO verfolgt damit falsche Lösungen gegen den Klimawandel, indem Wälder einzig als Kohlenstoffspeicher betrachtet werden. Diese fehlerhafte Definition wird seit langem von vielen Nichtregierungsorganisationen, sozialen Bewegungen und Wissenschaftlern angeprangert.

Im September veranstaltet die FAO in Durban den Weltforstkongress, der von der profit-orientierten Holzindustrie beherrscht wird. Zeitgleich findet der Gegenkongress „Civil Society Alternative Program“ statt. Gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen und sozialen Bewegungen aus aller Welt erhebt Rettet den Regenwald dort die Stimme gegen die wahren Gründe für Waldvernichtung und die Verantwortlichen.

Bitte unterstützen Sie diese Petition, die wir dem Weltforstkongress der Vereinten Nationen übergeben werden.>


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Fotoquellen
Wald mit Sonnenstrahlen: http://www.pachizefalos.de/landschaft.htm
Bärlauch:
http://www.northeim.de/seiten/news/fotowett/fruehling/galerie.htm
Eine Matte mit blühendem Bärlauch im Wald: http://www.northeim.de/seiten/news/fotowett/fruehling/galerie.htm
Jean Giono: http://www.edunet.tn/prefnet/maher_ezzeddin/lesarbres/accueil.htm
Le Lot aus Salelles: Wald in den Cevennen: http://www.lozere-online.com/index.php?action=cartes&PHPSESSID=0be3092ed62036bba4697748bbb0bf39 (Mai 2005)
Cevennen Karte: http://www.trainavapeur.com/acces.htm

Erlenblätter Grauerle: http://www.diplomlandespfleger.de/alnusincana.html
Erlenblätter Schwarzerle: http://www.baumkunde.de/baumdetails.php?baumID=0069
Esche: Fiederblatt: http://www.altmuehltal.de/allgemein/hecken/esche.htm
Eschensamen: http://www.lo-net.de/home/Clausulrich/meinWeb/Pflanzenlexikon/Seiten/Esche2.htm
Rotbuchenblätter: http://www.educanet.ch/group/bezsins/Lernenonline/Baeume/rotbuche.html
Lindenblätter mit Lindenblüten: http://www.altmuehltal.de/eichstaett/waldlehrpfad/linde.htm
Ulmenblatt, asymmetrisch: http://www.zauberblume.net/13193/13216.html
Feldahornblätter mit Blüten: http://www.altmuehltal.de/dietfurt/waldlehrpfad/feldahorn.htm
Spitzahornblätter mit Herbstfarben: http://www.wald.lauftext.de/welt-der-pflanzen/laubbaume/der-spitzahorn.html
Erlenbruch in Senke: http://www.fotostudio-koepenick.de/aktuell/Briesetal.htm
Schlangenwurz: http://www.1ew.de/gesundheitspartner.htm
Violetter Baldrian:  http://www.naturmedizin.qualimedic.de/heilpflanzen/baldrian/baldrian_bilder.shtml

Weisser Baldrian: http://520065635031-0001.bei.t-online.de/Heilkr%e4uter/Heilkr%e4uter%20klein/
Blaue Libelle: http://www.naturfototeam.de/ga_insekten/imagepages/image6.htm
Moorwald mit heilender Wirkung: http://www.haslauer-gmbh.de/deutsch/Warum+Moortherapie.htm
Tannenwald am Berghang: Für Waldbilder im Herbst: http://www.terraslide.com/Herbstwald/Herbstwald.htm
Tannenzapfen, Nahrung für Schnabeltiere v.a. im Winter: http://www.fug-verlag.de/on769
Tannenwald im Schnee mit typischer Silhouette am Himmel: http://www.grenzwetter.de/Chasings_2003/31_01_2003/31_01_2003.htm
Tannenhäher: http://www.lungau.de/muhr/mailform/tierwelt.htm
Wald-Ziest: http://www.flogaus-faust.de/e/stacsylv.htm

Hexenkraut: http://www.gartenbauprofi.de/404.html
Rühr-mich-nicht-an: http://www.hlasek.com/impatiens_noli-tangere_a770.html
Scharbockskraut: http://www.kraeuter-almanach.de/lexikon/scharbockskraut.htm
Schlüsselblume: http://www.plantimag.de/dat/0203123.html
Aronstab: Alle Teile sind tödlich giftig: http://nibis.ni.schule.de/~sts-hm/Bio/Frbl/Aron.htm
Aronstab: die Beeren: tödlich giftig:  http://www.cobi-online.de/kraut/kraut02.html

Einbeere: http://www.rassekatzen-jahrbuch.de/pflanzen2_2.html
Efeublatt: http://www.readyfor3000.de/nachdemregen.html

Efeublüten für Insekten: http://www.gartenspaziergang.de/pf_efeu_5.html
Efeubeeren, wichtige Vogelnahrung im Winter: www.pharmakobotanik.de/systematik/6_droge/hedera-f.htm
Seggengras: http://www.vilsbiburg.de/wappen4/natur/sommer/graeser/gras13.htm

Lungenkraut, ein wichtiges Heilkraut: http://www.kraeuter-apotheke.net/lungenkraut.htm
Blaues Südalpen-Lungenkraut: http://www.flogaus-faust.de/e/pulmaust.htm
Blühender Waldmeister, kein Wald ohne Waldmeister: http://heilkraeuter.de/lexikon/waldmeis.htm
Tanne (Englisch: Fir Tree): http://www.coloradochristmas.net/oregon_fir.htm
Fichte (englisch: Pine Tree):
http://heimat.micenterprise.de/?p=180
Bergkiefer: http://www.uhlik.cz/index.php?a=bon

Waldwitwenblume: http://www.kidsweb.at/oesterreich_web/e/waelder/wald_krautschicht_so.htm

Waldrand
Freier Waldrand: http://www.lpv-mfr.de/html/freiraeume.htm
Kaputter Waldrand: durch Weg weggefräst: http://www.goldnet.ch/agn/jahresbericht02.htm

Holunderstrauch: http://fichas.infojardin.com/arbustos/sambucus-nigra-sauco-canillero.htm
Holunderblüten, auch: Schwarzer Flieder, Elhorn: http://www.naturverstand.at/lexikon.php/database/plant_photos/92.html
Holunderbeeren: http://www.jahreskreis.info/files/samhain.html
Gelbringfalter: http://www.lepidoptera.ch/familie.phtml?fidx=4
Faulbaumbläuling: http://www.schmetterling-raupe.de/art/argiolus.htm
Schwarzer Apollo: http://www.brg-pichelmayergasse.at/Projekte/Farbenprojekt/Ergebnisse/Biologie-Ergebnisse.htm
Grosser Schillerfalter an sonnigen Waldrändern: http://www.ag-umwelt.net/tierpflanz/tagfalter/irisosm.htm
Trauermantel: http://www.mein-naturfoto.de/usergalerien/67-15.html
Stieleiche: http://www.baum-des-jahres.de/archiv/stieleiche.html
Eisbeere: der Strauch: http://www.traum-welten.de/blumen.php
Eisbeere: die Beere: http://www.traum-welten.de/blumen.php
Speierling, ein Wildapfelbaum: http://www.rinnbaumschule.de/speierling.html
Äpfel des Speierling: http://www.brenninger.de/angebot/wildfruechte.htm
Wildbirne: http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=7034&edit=0
Wildbirnen: http://www.seba.ethz.ch/lieblinge/lieb_birne.htm

Springfrosch: http://www.nabu-kreis-offenbach.de/InfoSpringfrosch.htm
Gelbbauchunke: http://www.ecards4u.de/karte.php?user=bikosite&action=create&card=froesche/Gelbbauchunke.jpg
Feuersalamander: http://www.primarschuledachsen.ch/klassenseite/5.%20Klasse2003/Winter/salamander.html
Grauschnepper: http://images.google.ch/images?q=Grauschnepper&ie=ISO-8859-1&hl=de
Gartenrotschwanz: http://www.wildvogelzuechter.de/Vogelschutz/body_vogelschutz.html
Waldwiese: http://www.inf-technik.tu-ilmenau.de/~jk/Galerie/Impressionen/index_js.htm

Kleiner Maivogel: http://www.mu.sachsen-anhalt.de/lau/extern/ffh_st/eupmat.htm
Waldwiesenvögelchen: http://www.geocities.com/~knighty_m/Deutsch/hero.htm
Weissbindiges Wiesenvögelchen: http://www.nabu-schorndorf.de/nsbt020.htm
Gelbringfalter: http://www.lepidoptera.ch/familie.phtml?fidx=4
Douglastanne (englisch: Douglas fir): http://www.washington.edu/home/treetour/dfir.html
Douglastanne: Zapfen: http://project.bio.iastate.edu/trees/campustrees/Pseudotsuga/Pseudots_cone.html
Verbreitungsgebiet der Douglastanne SW-Kanada und im NW der "USA":
http://www.washington.edu/home/treetour/dfir.html

Deutsche Eiche:
Stieleiche: http://www.baum-des-jahres.de/archiv/stieleiche.html
Blätter der Stieleiche im Herbst: http://www.wald.lauftext.de/welt-der-pflanzen/laubbaume/die-stieleiche.html
Traubeneiche: http://home.media-n.de/mic/lehrpfad/pfad22.htm
Blätter der Traubeneiche: http://www.neckarkiesel.de/wald/laubwald/traubeneiche.htm

Zerreiche: http://images.search.yahoo.com/search/images?p=Zerreiche&ei=UTF-8&fr=FP-tab-img-t&fl=0&x=wrt
Blätter der Zerreiche: http://www.mobilefirstaid.net/Baueme/ZerrEiche.htm

Korkeiche: http://www.multicork-solutions.com/
Korkeiche wird geschält: http://www.kork-ffm.de/menu_left/ueber_kork.htm
Korkeiche geschält: http://portugal-ferien.net/alentejo.htm
Korkeiche Querschnitt: http://www.amlinger.de/index.php3?ID=korkeiche

Haselbusch: http://merlynhawk.weblogger.com/stories/storyReader$169
Haselpollen: http://www.wermeister.de/rolli-pics/geschichten/perspektiven.html
Noch unreife Haselnüsse: http://www.schule-wolfhausen.ch/wo_seiten/events/herbst/2001/gal_herbst/Seiten/haselnuss.htm
Haselnüsse für Eichhörnchen: http://www.baumschule-pflanzen.de/nussbaeume.shtml

Grosser Weissdornbusch in der Blüte:
http://www.diplomlandespfleger.de/crataegusmonogyna.html

Weissdornblüten für Nektar, auch Heilpflanze: http://www.schwabe.de/content/medikamente/arzneipflanzen/weissdorn.php?navid=22
Beeren des Weissdorn für Tiere: http://www.kraeuterfrau.ch/archiv/weissdorn.html
Blütendolden des Gemeinen Schneeball für Nektar: http://www.net-garden.de/Foto-Seiten/Schneeball-gemeiner.html

Beeren des Gemeinen Schneeball für Tiere: http://www.haueterdestillate.ch/Destillate/p109.html

Holunderblüten für Nektar: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/239/display/94902
Holunderbeeren für Tiere oder Saft: http://www.birds-online.de/nahrung/beeren/schwarzerholunder.htm

Erle: die Gestalt: http://www.holz-technik.de/html/body_baum2003.htm
Erlen am Wasser: Da sieht man nicht mehr viel von der Gestalt: http://www.fotostudio-koepenick.de/aktuell/Briesetal.htm
Erlenblätter: http://www.weltbaum.de/Blattbaum/Erle/erle.html
Erlenkätzchen geben Pollen: http://favonia.twoday.net/topics/Die+Erle/
Erlenzäpfchen geben Samen: http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/biologie/archiv/pflanzen/baeume

Esche: die ausgewachsene Gestalt: http://www.baum-des-jahres.de/archiv/hp/esche/diesandbirke.html
Eschen im Wald: http://www.fswood.com/deutsch/detail/esche_beschreibung.htm

Roteiche: http://www.legambiente-sudvarese.org/CassanoM/documenti/AlberiCassano/5.htm
Roteichenblatt: http://home.eduhi.at/teacher/baeume/Exoten.htm

Weissbuche / Hainbuche: http://www.diplomlandespfleger.de/carpinusbetulus.html
Blätter der Weissbuche: http://www.educanet.ch/group/bezsins/Lernenonline/Baeume/hagebuche.html
Weissbuche: Pollen, ein Provokateur für Bachblütentherapie: http://www.beepworld.de/members8/kraeuter-forum/bachblueten.htm
Samen der Weissbuche: http://www.bezsins.ch/Lernenonline/Baeume/hagebuche.html
Weissbuche als sterile Hecke mit sterilem Rasen: http://www.gartencenter-shop24.de/product_info.php?products_id=1845
Nadeln und Zapfen der Forche: http://www.wald.lauftext.de/welt-der-pflanzen/nadelbaume/die-waldkiefer.html

Frauenhaarmoos: http://www.terrazoo-online.de/doku.htm

Aue am Fluss Wiese 1643: http://www.aue.bs.ch/fachbereiche/gewaesser/oberflaechengewaesser/bfg/bfg-wiese.htm
Der vergewaltigte Fluss Wiese, kerzengerade, und so wenig Natur wie möglich: http://www.livit.ch/basel/01_lage.html

Anemone / Buschwindröschen: http://home.rhein-zeitung.de/~akumwelt.mombach/waldanemone.html

Bärlauch: http://www.aim-worldwide.com/Naturversand/Baerlauch.html
Frühblütler im Wald: Waldmeister: http://www.altmuehltal.de/allgemein/pflanzen/waldmeister.htm
Fünfblättrige Zahnwurz: http://www.amleto.de/pflanzen/dent_bulb.htm
Mistel : http://www.br2.de/freizeit/querbeet/ratgeber/heilgift8.html

Moose : Sphagnum-Moos: http://www.botanik.univie.ac.at/pershome/temsch/grund.html
Becherflechten, Zwitterwesen: http://www.wald.lauftext.de/welt-der-pflanzen/flechten/der-pilz-ernahrt-sich-auf-kosten-der-alge.html
Wassernuss: http://www.guenther-blaich.de/pflseite.php?par=Trapa+natans&fm=pflfamla&abs=pfllstS

Tollkirsche: http://www.die-forschenden-pharma-unternehmen.de/wissenswertes/schongewusst/20050913_tollkirschen.html
Tollkirsche: http://www.nvr.ch/nvr_seiten/06galerien/galerien/gal_giftpflanzen/Seiten/tollkirsche.htm

Eisenhut: http://www.freizeitfreunde.ch/index.php?menuid=21&reporeid=105
Bilsenkraut: http://www.knoch1.de/1000%20Botanik-Fotos-Thumbs/1006_Botanik-Fotos0032.html
Stechapfel: http://www.fug-verlag.de/on1195

Trüffelpilz: http://www.istrien-net.de/istrien_trueffel.html

Jelängerjelieber: http://www.apotheke-atzgersdorf.at/Bach/honey.htm

Waldtiere
Borkenkäfer: http://www.faunistik.net/DETINVERT/COLEOPTERA/SCOLYTIDAE/scolytidae_merkmale.html
Borkenkäfer: Frassbild: http://www.wdr.de/themen/forschung/umwelt/wald_zustansbericht/index.jhtml?pbild=3
Dachs, v.a. nachtaktiv: http://www.nabu.de/naturfotos/dachs.html

Blaumeise [fressen Schmetterlingsraupen]: http://www.image-depot.de/index.php?cPath=43_74
Star: http://www.giebing.de/star.htm
Dohle: http://www3.lanuv.nrw.de/static/infosysteme/naturerlebnisfuehrer/portraits/tiere/vogel_rabe_kraehe.htm
Kleiber: http://www.biologie.de/w/images/index.php?dir=a%2Fa0%2F
Mittelspecht: http://www.luxnatur.lu/luxnatur/baum2002.htm

Grosser Schillerfalter, männlich: http://www.ag-umwelt.net/tierpflanz/tagfalter/irisosmg.htm
Grosser Schillerfalter, weiblich: http://www.schmetterling-raupe.de/art/iris_s.htm
Kleiner Schillerfalter, männlich: http://www.schmetterling-raupe.de/art/iris_s.htm
Kleiner Schillerfalter, weiblich: http://www.schmetterling-raupe.de/art/iris_s.htm
Eichenkarmin: http://caliban.mpiz-koeln.mpg.de/~stueber/huebner/icon_page_00078.html
Eichenwickler: http://www.faunistik.net/DETINVERT/LEPIDOPTERA/TORTRICIDAE/TORTRIX/tortrix.viridana.html
Blauer Eichenzipfelfalter: http://www.schmetterling-raupe.de/art/quercus.htm
Ordensband: http://home.hst.net/~werner/

Ringelspinner: http://www.schmetterling-raupe.de/art/neustria.htm
Jägerhütchen: http://www.schmetterling-raupe.de/art/prasinanus.htm
Trauermantel: http://www.agon-schwerte.de/insekten/schmetterlinge_not.html

Habicht: http://www.riddlecom.net/phpBB2/viewtopic.php?p=18154&sid=ae5699d8ea6ba377f55f6dc6a86b100e
Eichelhäher: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/720/display/1147769
Drossel: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/362/display/657219
Wildenten: Männchen läuft dem Weibchen nach:
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~bickel/WasserSek_I/oekosystem_see/dateien/tiere/voegel/voegel.html
Wildschwein auf einer Waldlichtung: http://www.nationalpark-vorpommersche-boddenlandschaft.de/k_tsaeug/wildschwein.htm

Odenwalds in Nord-Baden-Württemberg / Süd-Hessen: http://www.urlaubszimmer.de/Katalog/Hessen/Odenwald/odenwald.html
Odin,
Gott der Germanen, Darstellung: http://forum.avira.com/thread.php?threadid=26473&sid=ee8bce4a5d64fe456eabf0c587f41fb9
Plinius: Portrait: http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/e01/01b.htm
Tacitus: Portrait: http://www.fh-augsburg.de/~%20harsch/Chronologia/Lspost02/Tacitus/tac_intr.html

Weinreben am Mittelrhein: http://www.tal-der-loreley.de/rheinorte/rheinorte.mittelrhein-wein.de.php
Weinkönigin feiert den Sieg des Weines und die Niederlage des Waldes: http://www.pfaelzische-weinkoenigin.de/kroenung/wahl.php
Statue der Loreley mit langen blonden Haaren: http://www.ets-frankfurt.de/Loreley.html

Darstellung: Die Donar-Eiche wird gefällt: http://h.holland-moritz.bei.t-online.de/bonifati.htm

Wollgras: http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/cypera/eriop/eriovag.html
Sonnentau: http://www.digital-nature.de/pflanzenwelt/moor/mittlsonnentau/detail/detail.html
Rauschbeere:
http://gastein-im-bild.info/gwbkorn.html
Moosbeere: http://www.ruhr-uni-bochum.de/boga/html/Vaccinium_macrocarpon_Foto.html
Torfmoos: http://schleswig-holstein.nabu.de/m04/m04_01/03163.html
Heidekraut: http://www.doliwa-naturfoto.de/Bilder-Galerie/Pflanzen/Blumen_1/Erika/Erika1/erika1.html
Moorbirken: http://www.bischofsreut-waldhufen.de/oekosystem/flora.htm

Gebrüder Grimm: http://www.bueso.de/hessen/grimm.html

Charles Perrault: http://www.lyrikwelt.de/autoren/perrault.htm

Fichtenforst als Baumplantage: http://www.nabu.de/nh/202/vielfalt202.htm
Kahle Lüneburger Heide: http://www.visselhoevede.de/fvv/naturschutzpark.htm

Adalbert Stifter: http://www.asv-muen.de/cz/main/start.htm
Jean Paul: http://www.ruppertsgruen.de/Jean-Paul.htm

August Wilhelm Schlegel: http://www.jena.de/sixcms/detail.php?id=8923&_nav_id1=35162&_nav_id2=35166&_lang=de&_img_id=28382
Friedrich Wilhelm Hegel: http://www.jena.de/sixcms/detail.php?id=11242
Eichendorff: http://www.derkanon.de/erzaehlungen/c-e.html
Ludwig Tieck: http://www.fulgura.de/sonett/karussel/portrait/lt.htm

Shakespeare: http://de.wikisource.org/wiki/William_Shakespeare
Max Ernst: http://www.meijsen.net/graveyart/pl/htmls/graven/ernst.htm
Max Ernst: "Die Lust am Leben": http://www.janthor.de/myFavoriteThingsD.html; http://www.artchive.com/artchive/E/ernst/joy_livg.jpg.html


Buchenwald mit kahlem Boden: http://www.bund-hessen.de/kellerwald/rotbuche.html
Fichtenreihen im Fichtenforst: http://www.rauckenberger.at/
Dunkler Fichtenwald: http://lbv.de/neuesdir/fledermaus/gefahren-schutz.html
Bismarck: http://de.wikipedia.org/wiki/Bismarck
Weymouthskiefer: http://www.leiner.at/cgi-bin/journal.php?c=0212_baumschule

Lärche mit charakteristisch luftigem Bau: http://www.ckrumlov.cz/de/region/soucas/i_stmodr.htm
Lärchenzapfen: http://www.plantimag.de/dat/0209097.html
Sitkafichten [beheimatet in SW-Kanada / NW-"USA"]: http://www.netstate.com/states/symb/trees/ak_sitka_spruce.htm

Robin Hood: http://www.occultopedia.com/r/robin_hood.htm
Robin-Hood-Eiche im Wald von Sherwood: http://www.oscarhouse.co.uk/area.htm

Wilhelm Heinrich Riehl: http://www.weilburg-lahn.info/literat/lit_ri.htm

Joseph Beuys: http://www.wdr.de/themen/kultur/1/highlights_nrw/061109_fett.jhtml?pbild=1

Karten

Karte: Verbreitung der Sitkafichte: http://www.conifers.org/pi/pic/sitchensis.htm
Karte: Die Position des Walds von Sherwood / Sherwood Forest nördlich von Nottingham: http://www.shercat.com/About/Origins/

Landkarte Naturpark Spessart: http://www.naturpark-spessart.de/Informationen/informationen.html
Die Position des Reinhardswald: http://www.tillyschanze.de/bezirk.html
Die Position des Pfälzer Wald: http://www.bfn.de/0311_landschaft.html?landschaftid=17000

Landkarte der Cevennen:
http://www.trainavapeur.com/acces.htm
Landkarte vergewaltigter Fluss "Wiese": http://www.magic-major.de/Anfahrt/Freiburg___Umgebung/freiburg___umgebung.html




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