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Recycling, Meldungen

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15.3.2011: Neue Recyclinganlage recycelt Elektroschrott zu 98-99% - der Schrotthändler Thomas Adamec hats erfunden

aus: n-tv online: "Weltweit einmalig": Supereffektives Recycling möglich; 15.3.2011;

<Ob kaputte Handys, Computer und Digitalkameras - im Elektronikschrott stecken Gold, Kupfer, Aluminium, Stahl sowie 40 bis 50 Prozent Kunststoff. In jahrelanger Arbeit hat ein Schrotthändler eine hoch effiziente Recyclinganlage entwickelt, die 98 bis 99 Prozent aller Rohstoffe separiert und zur erneuten Verarbeitung bereitstellt.

Vorher, nachher - der Schrotthändler Thomas Adamec präsentiert, wie er Elektronikschrott in jedes seiner Einzelteile recycelt.

Thomas Adamec ist Schrotthändler und ein Tüftler durch und durch. Voller Begeisterung spricht er von kaputten Handys, Computern und Digitalkameras. In den aussortierten Spielzeugen der Elektronikjünger sieht er wertvolle Rohstoffe - Adamecs Steckenpferd ist die Wiederverwertung. In jahrelanger Arbeit hat er eine hoch effiziente Recyclinganlage entwickelt, die 98 bis 99 Prozent aller Rohstoffe separiert und zur erneuten Verarbeitung bereitstellt. "Das ist weltweit einmalig", betont der Fürther voller Stolz.

"Kunststoffe besser heraustrennen"

"Das Spezielle ist, dass wir die Kunststoffe besser heraustrennen können und diese noch trennen können nach flammschutzhaltigen und flammschutzfreien Kunststoffen", erklärt der 50-Jährige. Fernseher und Radios etwa sind zum Schutz gegen Brände mit speziellen Chemikalien präpariert, was Probleme beim Recyclen macht. Übliche Anlagen jedoch können Kunststoffe nur nach hell und dunkel sortieren - Adamecs Erfindung hingegen spuckt die verschiedenen Sorten in säuberlich getrennten Haufen aus.

Kein Müll, sondern wertvoller Rohstoff: Adamec in seiner Recyclinganlage.

10 Millionen Euro hat Adamec in seine Erfindung gesteckt, 1,5 Millionen davon hat das Umweltbundesamt zugeschossen. Denn wenn statt der gesetzlich geforderten 85 Prozent nun nahezu alle Bestandteile wiederverwertet werden, lohnt sich das nicht nur, aber auch für die Umwelt: Im Elektronikschrott stecken Gold, Kupfer, Aluminium, Stahl - und 40 bis 50 Prozent Kunststoff. "Davon wird noch nicht sehr viel recycelt", erklärt Adamec. Das meiste wird verbrannt und landet als Fernwärme in den Wohnungen.

Gefährliche E-Müll-Berge in Asien und Afrika

Beim Verbrennen entstehen giftige Gase und Schadstoffe. Unter ihnen leiden besonders arme Menschen in Asien oder Westafrika, die ihren Lebensunterhalt auf Müllkippen verdienen und den Elektronikschrott der westlichen Welt mit primitivsten Mitteln ausschlachten. "Viele Entwicklungsländer sind mit dem Schreckgespenst gefährlicher E-Müll-Berge konfrontiert, mit schwerwiegenden Konsequenzen für die Umwelt und die öffentliche Gesundheit", schrieben Experten in einer Studie des UN-Umweltprogramms schon 2009.

Demnach steigt der weltweite Elektronikschrott Jahr für Jahr um 40 Millionen Tonnen an. Im Prinzip müssen sich die Staaten der EU sowie viele andere Länder selbst um ihre Hinterlassenschaften kümmern - erst recht wenn sie Anhaltspunkte dafür haben, dass der Müll im Empfängerland nicht fachgerecht entsorgt wird.

Adamec hält zerkleinerten Elektronikschrott in den Händen, der anschließend in alle einzelnen Rohstoffe getrennt wird.

Doch es ist bekannt, dass trotz der Basler Konvention viele als "Spenden" getarnte Lieferungen nicht noch einmal genutzt, sondern umgehend ausgeschlachtet werden - häufig auch von Kindern. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat in Ghana Bodenproben dieser "Mini-Wertstoffhöfe" genommen und giftiges Blei, die Zeugungsfähigkeit schädigende Phtalate und krebserzeugende chlorierte Dioxine gefunden.

Um das illegale Geschacher um den Elektronikschrott zu reduzieren, sind die Hersteller in Deutschland seit 2005 verpflichtet, jedes verkaufte Gerät registrieren zu lassen - und im gleichen Umfang Elektronikschrott zurückzunehmen, wie Markus Weiß von der Stiftung Elektro-Altgeräte-Register erklärt. Der Inhalt der Sammelcontainer ist heiß begehrt: "Mittlerweile ist der Absatzmarkt kein Problem mehr, aber der Beschaffungsmarkt ist umgekämpft", weiß Hubert Bielmeier von Adamec Recycling. "Man hat den Wert der Rohstoffe erkannt."

Elke Richter, dpa>


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Spiegel
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Deutschland 1.6.2011: Expertengremium hält 100% Recycling für möglich

aus: Spiegel online: Rohstoffe: Experten halten 100 Prozent Recycling für möglich; 1.6.2011;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,766230,00.html

<Von Christian Schwägerl

Wertstoff-Aufbereitung (in Erfurt): Kann die Recyclingquote 100 Prozent erreichen?

Deutschland importiert Rohstoffe in rauen Mengen, um sie dann zu verschwenden - zu diesem Schluss kommt ein von Kanzlerin Angela Merkel einberufenes Gremium. Die Experten empfehlen eine radikale Stärkung des Recyclings. Sogar ein abfallfreies Deutschland sei machbar.

Berlin - Rund 40 Tonnen Rohstoffe verbraucht der durchschnittliche Deutsche nach Angaben des Rats für Nachhaltige Entwicklung pro Jahr. Das sind 110 Kilogramm pro Tag. Der Hausmüll macht davon nur einen kleinen Teil aus. "Die riesigen Mengen kommen durch den Verbrauch an Rohstoffen zusammen, der bei der Produktion von Waren aller Art geschieht", sagt Hans-Peter Repnik, der Vorsitzende des von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einberufenen Gremiums.

Noch immer verwandelt sich ein erheblicher Teil dieser Rohstoffe nach Gebrauch in Abfall, wird entweder verbrannt, als Restmüll deponiert oder zur Entsorgung ins Ausland geschafft. Das möchten Repnik und die 14 anderen Mitglieder des Rats möglichst schnell ändern. Sie schlagen vor, "die konkrete Vision einer 100-prozentigen Kreislaufwirtschaft und des langfristigen Verzichts auf den Verbrauch endlicher, nicht erneuerbarer Rohstoffe zu verfolgen". So steht es in einem Bericht, der nun der Bundesregierung vorgelegt wurde.

"Nachdem Deutschland auf dem Weg ist, seine Energieversorgung zu 100 Prozent erneuerbar zu gestalten, sollte auch das Ziel angestrebt werden, unsere Rohstoffe zu 100 Prozent wiederzuverwerten", sagt Repnik.

Die Ratsmitglieder, darunter Eric Schweitzer, Vorstandsmitglied des Recyclingunternehmens Alba sowie Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu), haben in den vergangenen Monaten die Stoffströme betrachtet, die durch Deutschland fließen. Sie haben sich mit den Metallen und Seltenen Erden beschäftigt, die aus aller Welt über die Häfen ins Land gebracht werden, haben Produktionsprozesse analysieren lassen und untersucht, was genau mit Abfällen in Deutschland passiert.

"Deutschland wirft Ressourcen weg"

Ihr Fazit: Trotz vieler Erfolge im Recycling sei Deutschland nach wie vor eine "Verlustwirtschaft, die endliche Ressourcen wegwirft und den Reichtum an Ressourcen verringert". Als Beispiel führt Schweitzer Kunststoffe und Elektrogeräte an: Zwei Millionen Tonnen Plastik würden pro Jahr über den Hausmüll entsorgt und anschließend verbrannt, obwohl eine Tonne Plastikgranulat 400 bis 500 Euro koste. Bei den Elektrogeräten würden nur rund 40 Prozent überhaupt recyclet - der Rest lande in der Restmülltonne.

Das, so Schweitzer, sei Verschwendung pur. "Wir leisten uns einen Streit darüber, ob kommunale oder private Entsorger die Abfälle verwerten sollen, statt mehr darüber zu reden, wie wir zu umfassendem Recycling kommen."

Als Bedingung für eine echte Kreislaufwirtschaft sieht der Rat, dass Hersteller künftig eine umfassende Verantwortung für ihre Produkte übernehmen müssen. "Die Hersteller müssen umfassend dafür verantwortlich gemacht werden, dass ihre Produkte am Ende der Lebenszeit auch wiederverwertet werden", sagt Repnik.

Konkret schwebt dem Gremium folgendes vor:

  • Eine Recycling-Pflicht für die Hersteller würde dazu führen, dass Produkte von vornherein anders konzipiert würden - also nicht als Wegwerfartikel, sondern langlebiger, besser reparierbar und einfacher wiederverwertbar.
  • Produkte könnten von Verbrauchern nur noch gemietet werden, das Eigentum an den Materialien bliebe beim Hersteller.
  • Es müsste neue Wege geben, Produkte, die wertvolle Rohstoffe wie Edelmetalle und Seltene Erden enthalten, effizienter einzusammeln als bisher.
  • Es sollte stärkere Anreize dafür geben, neue, wiederverwertbare Materialien und Recyclingtechnologien zu entwickeln.

Laut Repnik ist die Rohstoffpolitik der Bundesregierung bisher zu einseitig: "Das Bundeswirtschaftsministerium kümmert sich darum, dass wir effizient Rohstoffe aus dem Ausland beschaffen können, hat aber keine Strategie für die Rohstoffe, die wir schon im Land haben", sagt der frühere CDU-Politiker, der von 1980 bis 2005 Bundestagsabgeordneter war.

Für die Zukunft sei es aber entscheidend, Produkte wie Autos, Elektrogeräte und Kunststoffe als Rohstofflager anzusehen und zu nutzen. "Wir haben das Potential dazu, Rohstoffland zu werden", sagt Repnik. Das Ziel, zu einer Recyclingquote von 100 Prozent zu kommen, klinge heute noch visionär, sei aber machbar.>



20 minuten
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20.6.2011: <Recycling: Abfall macht die Schweiz reich>: Aluminiumsammlung, alte Handys, alte Bildschirme - "Swiss Recycling" macht Geld mit "Sekundärstoffen"

aus: 20 minuten online; 20.6.2011;
http://www.20min.ch/finance/news/story/23368150

<Abfall ist zu einem wertvollen Gut geworden: Die Schweiz ist zwar arm an Bodenschätzen, doch dank Recycling ist das Land reich an Rohstoffen.

Allein im Jahr 2009 sammelte die Schweizer Bevölkerung fast 70 000 Tonnen Aluminium im Wert von rund 140 Millionen Franken.

In alten Handys, leeren Glasflaschen oder matt flackernden Fernsehbildschirmen steckt die Zukunft der Schweizer Wirtschaft: Durch das Recycling solcher Güter werden wertvolle Rohstoffe produziert, die sonst teuer importiert werden müssen.

Die Wiederverwertung von Glas, Pet oder Kupfer ist nicht nur ökologisch, sondern bringt der Schweizer Wirtschaft tausende Arbeitsplätze und Umsätze in Millionenhöhe. Der Verein Swiss Recycling zieht in seinem ersten Leistungsbericht ein positives Fazit.

Stahl aus Abfall

Allein im Jahr 2009 sammelte die Schweizer Bevölkerung fast 70 000 Tonnen Aluminium im Wert von rund 140 Millionen Franken, wie es im Bericht von Swiss Recycling heisst. «Das Recycling macht die bodenschatzarme Schweiz zu einem Land, das reich ist an Rohstoffen», sagte Maurice Desiderato, Mitautor des Berichts, am Montag vor den Medien in Bern.

Dank der Separatsammlung von Abfällen aus Haushalten, Industrie, Gewerbe sowie der Bau- und Abbruchwirtschaft konnten im Jahr 2009 rund 1330 Tonnen Stahl produziert werden. Und durch die Wiederverwertung von 850 000 Tonnen Alteisen, 331 507 Tonnen Glas, 37 543 Tonnen Pet, 11 760 Tonnen Weissblech oder 7000 Tonnen Kupfer sparte die Schweiz Millionen.

Erdöl aus der Schweiz

«Erhebliche Mengen an Stahl, Eisen, Quarzsand, Erdöl und Kupfer mussten nicht importiert oder konnten gewinnbringend exportiert werden», erklärte Recycling-Experte Desiderato.

Durch die Produktion sogenannter Sekundärrohstoffe könne die Schweiz mehrere hundert Millionen Franken sparen, hielt er fest. Für Deutschland errechneten Wissenschaftler jährliche Einsparungen von 5,3 Milliarden Euro.

Der Rohstoffhunger aufstrebender Volkswirtschaften wie China, Indien oder Brasilien werde das Recycling in Zukunft noch wertvoller machen, zeigte sich Desiderato überzeugt. Rohstoffe müssten nicht mehr nur aus dem Boden geholt, sondern vermehrt wiederverwendet werden. Das Schlagwort dazu heisst Urban Mining («Rohstoffe im urbanen Raum abbauen»).

200 Kilo Kupfer in jedem Haus

Das Potenzial von Urban Mining ist auch in der Schweiz gross, wie das Beispiel Kupfer zeigt: «In einem durchschnittlichen Schweizer Haus sind rund 200 Kilogramm Kupfer verbaut», schreibt Swiss Recycling. Der wertvolle Rohstoff befinde sich beispielsweise in Stromleitungen, Heizungsrohren, Dachrinnen oder -blechen.

Der Verein Swiss Recycling ist die Dachorganisation von sieben Recycling-Organisationen, darunter Pet-Recycling Schweiz, die Ferro-Recycling, die Konservendosen und Stahlblech sammelt, oder die Igora-Genossenschaft, die leere Aluminiumverpackungen wiederverwertet.

Nicht zum Verein gehören unter anderen die Organisationen, die Karton, Papier und Kompost sammeln. Ziel sei es, irgendwann alle Recycling-Zweige unter einem Dach zu vereinen, sagte Swiss Recycling- Präsident Bernhard Burger dazu.

Konsumverhalten überdenken

Trotz unzähliger Möglichkeiten zur Wiederverwertung dürfe jedoch eines nicht vergessen gehen, mahnte Isabelle Marthaler, Geschäftsführerin von Swiss Recycling: «Wir sind Weltmeister im Recycling, aber auch im Verbrauchen.» Über kurz oder lang müssten alle ihr Konsumverhalten überdenken.

Der Verein Swiss Recycling ist die Dachorganisation von sieben Recycling-Organisationen, darunter Pet-Recycling Schweiz und die Ferro-Recycling, die Konservendosen und Stahlblech sammelt.

Nicht zum Verein gehören unter anderen die Organisationen, die Karton, Papier und Kompost sammeln. Ziel sei es, irgendwann alle Recycling-Zweige unter einem Dach zu vereinen, sagte Swiss Recycling- Präsident Bernhard Burger dazu.

(sda)>

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n-tv online,
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Bremen 14.7.2011: Werkstatt fertigt Taschen und Lampen aus Abfallmaterial von Autos und Computern

aus: n-tv online: Gesellschaft: Müll wird zu trendigen Taschen und Lampen; 14.7.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/Entertainment/Muell-wird-zu-trendigen-Taschen-und-Lampen-article3811216.html

<Bremen (dpa) - Gebrauchte Nudelsiebe, alte Kleider und abgenutzte Computertastaturen halten die meisten Menschen einfach nur für Müll. Für sechs Bremer Designer und Künstler sind sie jedoch Rohstoffe für trendige Beutel, Lampen oder Schmuck.

Unter dem Label «upsign» kreieren sie zum Beispiel Umhängetaschen aus Lkw-Planen und Anschallgurten, Buchstützen aus Platinen und Ringe mit der «Esc»- oder «Entf»-Taste vom Computer.

Und erfüllen damit gleich zweimal einen guten Zweck: Die Produkte schonen die Umwelt und geben Frauen ohne Job eine Chance. Denn in den beiden Werkstätten sitzen ausnahmslos Langzeitarbeitslose, alleinerziehende Mütter oder psychisch Kranke an den Nähmaschinen und Werkbänken - nach dem Motto «Design, Ökologie und soziale Verantwortung», wie es auf der Homepage heißt.

Quelle: n-tv.de / dpa>


Details zum Recycling-Studio "upsign" in Bremen


Das Recycling-Studio heisst "upsign". Produkte sind:
-- aus alten Kleidern: neue Kleider, Stofftaschen, Wärmflaschen, Armschmuck, Pulswärmer, Plüschtiere für Kinder, Handyschutz, Kissen
-- Taschen aus alten Lkw-Planen
-- aus alten Kleidern und Plastikplanen in Kombination: Rundhocker
-- Lampen aus alten Küchensieben, aus alten Abfalleimern, aus alten Metallteilen, aus alten Computerteilen wie z.B. Grafikplatten
-- aus alten Grafikplatten oder Mainboard-Teilen: Uhren, Wanduhren Serviettenständer, Buchstützen, Bleistiftständer, Verzierungen von Bucheinbänden, Handyschutz
-- aus alten Tastaturen und Mainboard-Teilen: Schmuck wie Kettchen, Fingerringe, Ohrschmuck,
-- Vorhänge aus Teesieben
-- verschönerte Reinigungsgeräte

Webseite: http://www.upsign.de/
Adresse: upsign, Gorsemannstraße 5 (in der Passage Kattenturm), Bremen

Tel: 0421-63667336       fax: 0421-69667339      
e-mail: upsign@bras-bremen.de


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20 minuten
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15.7.2011: Boote aus Bierdosen in Australien

Meldung vom
              15.7.2011 auf 20 minuten online: Bierdosenboot in
              Australien
Meldung vom 15.7.2011 auf 20 minuten online: Bierdosenboot in Australien [1]

aus: 20 minuten online: Australien bizarr: Wenn aus Bierdosen Boote werden; 15.7.2011;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Wenn-aus-Bierdosen-Boote-werden-11878803

<Wer sagt denn, dass leere Getränkebüchsen in die Alu-Sammlung gehören? Mit den Behältern lassen sich prima ein Wasservehikel basteln. So zumindest machens die Aussies an der «Beer Can Regatta».
Für die Kapitäne an der diesjährigen «Beer Can Regatta» galt volle Muskelkraft voraus. Denn ihre aus leeren Bierdosen oder Pet-Flaschen gebastelten Wassergefährte verfügen über keinen motorisierten Antrieb.

Wer am Wettfahren vom 10. Juli am Mindil Beach in der nordaustralischen Stadt Darwin mitmachen wollte, musste nur der einzigen und seit 35 Jahren geltenden Regel Folge leisten: Das teilnehmende Wasservehikel muss grösstenteils aus Getränkedosen oder Pet-Flaschen bestehen. Wer sich weniger in Sachen hydrodynamischer Schiffskonstruktion auskennt, aber Meister im Schiffeversenken ist, darf sein Kampfschiff gar mit Kanonen und Geheimwaffen aufrüsten. Fast alle Mittel sind erlaubt, um sich ans Ziel zu paddeln, zu manövrieren oder zu bombardieren.

10 000 Bierdosen verbastelt

Dieses Jahr wurden schätzungsweise über zehntausend Getränkedosen in Boote, Schiffchen und Flösse verwandelt. Einer der Teilnehmer trank nach eigenen Angaben über Jahre hinweg fleissig Dosenbier, um genügend Baumaterial für sein Wassergefährt beisammen zu haben (siehe Video oben). Nüchterne Rettungsschwimmer überwachten das feuchtfröhliche Spektakel durchgehend.

Ursprünglich war die «Beer Can Regatta» alles andere als eine Schnapsidee: In den 70ern hatte Darwin, die nördlichste Grossstadt Australiens, mit Abfallproblemen zu kämpfen. Das Recycling-Wettrennen sollte die Einwohner dazu anstiften, die Müllberge selbst in die Hand zu nehmen – mit Erfolg. Zudem kommen an der jährlich im Juli stattfindenden Regatta Bierliebhaber und Umweltschützer gleichermassen auf ihre Kosten: Was die Biertrinker für ihr Getränk ausgeben, kommt vollumfänglich Umweltschutz-Institutionen zugute.

(dga)>

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18.7.2011: Recycling aus dem Klärschlamm: Phosphor und Kupfer etc. 

aus: Welt online: Recycling: Klärwerke sind unerschöpfte Goldgruben; 18.7.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article13492904/Klaerwerke-sind-unerschoepfte-Goldgruben.html

<Autor: Silvia von der Weiden

Im Abwasser liegen Schätze wie Phosphor und Kupfer. Forscher arbeiten nun an Techniken, den dreckigen Schlick von wertvollem Gut zu trennen.

Im Abwasser von Kläranlagen schwimmt ein Schatz. Pro Jahr landen hierzulande 78.000 Tonnen Phosphor in der trüben Brühe. Das ist mehr als der deutsche Gesamtverbrauch des Düngerrohstoffs. "Pro Tag nimmt der Mensch etwa zwei Gramm des lebenswichtigen Elements mit der Nahrung auf. Was der Körper nicht braucht, gelangt über die menschlichen Ausscheidungen in die Kanalisation und schließlich in die Kläranlage", erläutert Rainer Schuhmann, Leiter des Kompetenzzentrums für Materialfeuchte am Karlsruher Institut für Technologie.

Aus der Abwasserbrühe wollen Forscher mit einem neuen Verfahren Phosphor gewinnen, der in Düngemitteln verwendet wird. In Industrieabwasser stecken unter anderem wertvolle Rohstoffe wie Kupfer

Bislang ist der organische Stoff nur umständlich aus dem Abwasser herauszubekommen. Mit der von Schuhmanns Team entwickelten Technik soll sich das nun ändern. P-RoC (Phosphorus Recovery from Waste and Process Water by Crystallisation, Phosphor-Rückgewinnung aus Abfällen und Brauchwasser durch Kristallisation) ist die Bezeichnung des patentierten Verfahrens, das nun die Stadt Neuburg in Bayern in einem Pilotprojekt im Klärwerk einsetzt. "Damit lässt sich das im Abwasser gelöste Phosphat mittels Kristallisation an sogenannten Calcium-Silicat-Hydrat-Mineralien als phosphathaltiges Produkt zurückgewinnen", sagt Schuhmann. "Dieses einfache und effektive Prinzip liefert ein pflanzenverfügbares Produkt, das zum Beispiel ohne weitere Aufbereitung als Düngemittel einsetzbar ist."

Herzstück des Verfahrens ist ein energiesparender Reaktor, der sich leicht in eine bestehende Klärtechnik einfügt, weil er im sogenannten Nebenstrom arbeitet, erläutert der Ingenieur: "Im Prinzip ist das ein großer Rührkessel, in den das Abwasser hineingepumpt wird, nachdem es die Faulung durchlaufen hat." Als Faulung bezeichnen die Ingenieure das sauerstofffreie Vergären des Klärschlamms durch Bakterien.

Ein bis zwei Stunden lang wird die Suspension im Reaktor bewegt, während das Kristallisationsmittel, ein Granulat aus Calcium-Silicat-Hydrat (CSH) zugegeben wird. Dadurch verbindet sich der Phosphor im Abwasser mit den CSH-Körnchen. "Das Ergebnis dieses Kristallisationsprozesses sind kleine Kügelchen aus Calciumphosphat, dem Grundstoff von Düngemitteln", sagt Schuhmann. Sie werden herausgefiltert, getrocknet und sind dann bereit für den Acker.

Läuft alles nach Plan, wird die Testphase in dem Neuburger Klärwerk in einem halben Jahr abgeschlossen sein. Die anschließende Auswertung der erzielten Ergebnisse soll Aufschluss geben über die Effizienz und die Wirtschaftlichkeit des P-RoC-Verfahrens. "Dann wird man wissen, ob 20, 30 oder noch mehr Prozent der jährlich anfallenden circa 30 Tonnen Phosphor aus dem Neuburger Abwasser zurückgewonnen werden können", sagt Schuhmann. Eines sei jedoch schon jetzt sicher: "Die Qualität des recycelten Phosphors ist hervorragend, weil er vollständig pflanzenverfügbar ist und mehrere Pflanzennährstoffe zur Verfügung stellt."

Beurteilen wollen die Projektbeteiligten dann auch, ob sich mit der Phosphor-Rückgewinnung für Kommunen eine neue Einnahmequelle auftut. Immerhin liegt der Preis für Phosphaterz an den Rohstoffbörsen derzeit bei rund 175 Euro pro Tonne.

Wertvolles Kupfer im Abwasser

Auch Industrieabwässer sind wahre Schatzgruben. Pro Jahr werden in Deutschland etwa 1,5 Millionen Tonnen Kupfer verarbeitet. Ein großer Teil davon landet gelöst im Abwasserschlamm und dann auf der Sondermülldeponie. Eigentlich viel zu schade. "Gelöstes Kupfer ist zwar ein sehr giftiger Abwasserinhaltsstoff, zugleich auch eine sehr wertvolle Ressource insbesondere bei den derzeit hohen Rohstoffpreisen", sagt Jan Iseler vom Institut für Umweltverfahrenstechnik der Uni Bremen. Wie den Schatz im Abwasser am besten heben?

"Übliche Fällungs- oder Flockungsverfahren scheiden in vielen Fällen aus, weil sie nicht flexibel genug auf die starken Schwankungen der Kupferkonzentration im Abwasser reagieren und zudem selbst zum Sondermüll werden", erläutert der Ingenieur. Für hoch spezialisierte Mikroorganismen wie Thiobacillus ferrooxidans sind die extrem sauren Kupferabwässer aber kein Problem. Gewisse chemische Reaktionen im Stoffwechsel des Bakteriums sorgen dafür, dass sich das im Abwasser gelöste Kupfer an einem Eisenkörper im Bioreaktor absetzt.

Dadurch lässt sich das Kupfer einfach und in reiner Form wiedergewinnen. Das haben die Bremer Forscher mit einem mobilen Bioreaktor schon mehrfach in Betrieben demonstriert. "Bei Versuchen mit Modellabwässern haben wir mit dem Verfahren einen Reinheitsgrad des Kupfers von über 99 Prozent erreicht", berichtet Iseler stolz.

Eingesetzt haben die Forscher das biologische Verfahren zur Kupferrückgewinnung bislang in der Leiterplatten- und Galvanikindustrie. Dort fiel die Kupferbelastung im Abwasser von 50 Gramm pro Liter auf unter 0,5 Milligramm. "Das senkt einerseits die Kosten für die Sondermülldeponie. Zum anderen lässt sich das wiedergewonnene Kupfer erneut in den betrieblichen Prozess einspeisen und spart damit bei der Rohstoffbeschaffung", sagt Iseler. Firmen aus dem In- und Ausland hätten bereits ihr Interesse an dem Verfahren angemeldet.

Aus Holz wird Kunststoff

Auch bei der Papierherstellung fallen große Mengen organisch belasteter Abwässer an. Sie werden bislang aufwendig in Kläranlagen gereinigt. Forscher an der Technischen Hochschule Gießen haben es auf das in großen Mengen in den Abwässern der Papierindustrie enthaltene Lignin abgesehen. Lignin ist ein von Pflanzen gebildetes Riesenmolekül, das die Verholzung der Zellwände bewirkt.

Bei der Papierherstellung wird es aus dem Rohstoff Holz entfernt und landet im Abwasser. Doch aus Lignin lassen sich Ausgangsstoffe für die Kunststoffindustrie gewinnen, weiß der Biotechnologe Professor Michael Herrenbauer: "Der Rohstoff für Kunststoffe ist üblicherweise Erdöl. Wir wollen ihn direkt aus biologischen Quellen gewinnen." So könne man den Millionen Jahre dauernden Zyklus der Erdölentstehung aus sich zersetzendem Holz umgehen. "Die Herstellung dieser Stoffe aus regenerativen Quellen ist gegenüber der chemischen nachhaltig und bietet Kostenvorteile gegenüber anderen Polymeren biogenen Ursprungs."

In einem vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt entwickeln die Gießener Forscher nun einen Pilotreaktor, der das Lignin fotokatalytisch, das heißt mithilfe von energiereichem Licht, spaltet und so die gewünschten Rohstoffe, zum Beispiel Phenole, in einem kontinuierlichen Prozess erzeugt. Aus Phenolen stellt die chemische Industrie unter anderem Nylon, Kunstharze und hochwertige technische Kunststoffe wie Polycarbonate her.

Für die fotokatalytische Spaltung von Lignin setzen die Forscher einen Rohrreaktor ein, in dem Titanoxid auf einer Glasoberfläche aufgebracht wird. Titanoxid ist ein Halbleiter mit der Eigenschaft, bei Lichteinwirkung chemische Reaktionen zu katalysieren. Mit seiner Hilfe wird Lignin gespalten, während der Reaktor kontinuierlich von dem Abwasser durchströmt wird. Das Licht dafür liefern zwei Leuchtmittel, die gleichmäßig UV-Licht mit einer Wellenlänge von 200 bis 400 Nanometern abgeben.

Im Labor funktioniert das neuartige Verfahren bereits. Aktuell tüfteln die Forscher an der Optimierung wichtiger Stellschrauben für den Prozess. So muss etwa das Licht die ligninhaltige Flüssigkeit möglichst gleichmäßig durchdringen. Zudem soll die Verweilzeit im Reaktor kurz sein. Davon hängen der Abbaugrad der Ligninverbindungen und damit die Effizienz des Reaktors ab.

In spätestens zwei Jahren wollen die Gießener Wissenschaftler, die mit Kollegen der Universität Hannover und mehreren Unternehmen zusammenarbeiten, das Verfahren so weit entwickelt haben, dass erste Pilotanlagen in Papier- und Zellstofffabriken aufgebaut werden können. Wichtige Industrierohstoffe kommen dann aus dem Klärwerk.>


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Hier fehlt Recycling:


14.10.2011: Am Mount Everest liegen Fäkalien und Leichen herum

aus: Welt online: Nepal: Fäkalien und Leichen verschandeln den Mount Everest; 14.10.2011;
http://www.welt.de/reise/Fern/article13660790/Faekalien-und-Leichen-verschandeln-den-Mount-Everest.html

<Seit 2008 wurden mehr als 13 Tonnen Müll, 400 Kilo Exkremente und vier Leichen vom Mount Everest geholt. Umweltschützer schlagen schon seit Jahren Alarm – vergeblich.

Umweltschützer suchen eine Lösung für ein dringendes Problem auf dem Mount Everest: Sie fordern den Bau von Toiletten auf dem höchsten Berg der Welt.

Der Mount Everest hat ein Müll-Problem

Menschliche Exkremente würden auf dem Mount Everest zunehmend zum Problem, sagte Phinjo Sherpa von der Umweltorganisation Eco Himal. Obwohl manche Expeditionen tragbare Toilettenkanister mitbrächten, hätten Träger bei einem dringenden Bedürfnis meist keine andere Möglichkeit, als sich hinter die nächste Schneewehe zu hocken.

Der 8848 Meter hohe Berg ist fünf Jahrzehnte nach seiner Erstbesteigung übersät mit dem Müll früherer Expeditionen, darunter Fäkalien und Leichen, die unter den extremen Wetterbedingungen in eisiger Höhe kaum verwesen. Die Umweltschutzorganisation Eco Everest Expedition hat seit 2008 insgesamt bereits mehr als 13 Tonnen Müll, 400 Kilo Exkremente und vier Leichen vom Mount Everest geholt.

AFP/nics>


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Deutschland 29.11.2011: Aus altem Brot wird Brennstoff Bioethanol - Erfinder Timo Broeker

Erfinder Timo
              Broeker: Aus altem Brot wird Brennstoff Bioethanol
Erfinder Timo Broeker: Aus altem Brot wird Brennstoff Bioethanol [2]

aus: n-tv online: Wohlstandsmüll wird weitergenutzt: Forscher macht Sprit aus Altbrot; 29.11.2011;
Der Lemgoer Wissenschaftler Timo Broeker stellt aus Brot-Abfällen Bioethanol her.

<Der Lemgoer Wissenschaftler Timo Broeker stellt aus Brot-Abfällen Bioethanol her.

Von wegen: Pack den Tiger in den Tank! Auch alte Brötchen können Autos auf Touren bringen. Die Gewinnung von Kraftstoff aus altem Brot, Pizza oder Torten wird in einem Großversuch bereits erfolgreich getestet. Umweltschützer sind jedoch skeptisch.

"In Deutschland wird jährlich ein Überschuss von 600.000 Tonnen Brot produziert", sagt Timo Broeker. "Wenn wir schon so viel Brot wegwerfen, dann sollten wir wenigstens dafür sorgen, dass es noch effizient genutzt wird", fordert der Wissenschaftler am Institut für Lebensmitteltechnologie der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und schwenkt einen großen Glaskolben mit der Aufschrift "Altbrot Maische". Broeker untersucht in Lemgo die Vergärung von Brot zu Bioethanol. Auch das Altbrot-Wasser-Gemisch in dem Glaskolben wird zu Kraftstoff weiterverarbeitet.

"Die Möglichkeiten der Kraftstoffgewinnung ohne den Einsatz fossiler Energieträger sind sehr eingeschränkt", sagt Broeker. "Und mit Bioethanol können wir schnell etwas erreichen, ohne erst die Entwicklung neuer Technologien in der Autoindustrie abwarten zu müssen."

Erfolgreicher Großversuch

In zahlreichen Laborversuchen hat Broeker die Weiterverarbeitung von Stärke aus Brotabfällen zu Kraftstoff so weit optimiert, dass die Brennerei Rockstedt in Norddeutschland bereits einen erfolgreichen Großversuch starten konnte. Zehn Tonnen Altbrot hat die Brennerei durch Zusetzung von Hefe und Enzymen zu 2453 Liter Bioethanol vergoren. Genug, um fast 50.000 Litern Benzin die gesetzlich erforderliche Menge an Bioethanol beizumischen.

Ein Ergebnis, das das Unternehmen nun nach Kooperationspartnern suchen lässt, um in die Produktion einzusteigen. "Wir entnehmen dem Brotabfall Stärke und Zucker. Was übrig bleibt, ist die sogenannte Schlempe. Und die kann dann immer noch zu Tierfutter verarbeitet oder zur Gewinnung von Biogas genutzt werden", erläutert Geschäftsführer Holger Borchers.

Salzstangen besonders ertragreich

Kaskadennutzung lautet der Fachbegriff für die stufenweise Nutzung von Abfallprodukten mit dem Ziel, den Wohlstandsmüll so lange weiterzunutzen, bis alle Inhaltsstoffe verwertet sind.

Doch nicht nur Brot verarbeiten die Lemgoer Wissenschaftler zu Bioethanol: "Es funktioniert auch mit Pizza, Cornflakes und Torte. Besonders ertragreich sind alte Salzstangen." Timo Broeker will jedoch nicht reines Altbrot vergären. Das wird nämlich bereits in der Futtermittelindustrie genutzt. "Im Unterschied zur Futtermittel-Industrie können wir aber auch vergammeltes Brot nutzen oder das angebissene Wurstbrötchen, das im Mülleimer landet." Bis zu 350 Milliliter Bioethanol haben die Lemgoer aus einem Kilogramm Abfall gewonnen.

Probleme mit der Ökobilanz

Der Umweltverband BUND in Berlin ist skeptisch: "Die Ethanol-Herstellung ist sehr energieaufwendig und damit nicht der effizienteste Nutzungsweg für Biomasse wie Lebensmittelreste", erklärt Reinhild Benning. Zudem lehne der BUND den Einsatz von Biomasse im Tank ab, da bislang die Effizienz der gängigen Motoren so gering sei, dass ein Großteil der Energie ungenutzt entweiche. "Klimaschutz ist mit Lebensmittelresten im Tank nicht sinnvoll zu betreiben. Stattdessen sollten Autohersteller Antriebe mit deutlich besseren Wirkungsgraden entwickeln."

Als "interessanten Weg" schätzt Frank Brühning vom Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie die Gewinnung von Energie aus stärkehaltigen Lebensmitteln ein. Mögliche Probleme sieht er aber ebenfalls bei der Ökobilanz: "Es wird voraussichtlich wirtschaftlich erst interessant, wenn große Mengen Altbrot zur Verfügung stehen. Das würde aber lange Transportwege bedeuten." Für kleinere Unternehmen, die wie die Versuchs-Brennerei dezentrale Kapazitäten vor Ort nutzen, sehe er hingegen eine lohnenswerte Nische.

Beate Depping, dpa>


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29.11.2011: <Auto: Wissenschaftler machen Sprit aus alten Brötchen> - Erfinder Timo Broeker

aus: n-tv online; 29.11.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/Auto/Wissenschaftler-machen-Sprit-aus-alten-Broetchen-article4888776.html

<Lemgo/Rockstedt (dpa) - Von wegen: Pack den Tiger in den Tank! Auch alte Brötchen können Autos auf Touren bringen. Das meint zumindest der Lemgoer Wissenschaftler Timo Broeker und stellt aus Brot-Abfällen Bioethanol her.

«In Deutschland wird jährlich ein Überschuss von 600 000 Tonnen Brot produziert», sagt Timo Broeker. «Wenn wir schon so viel Brot wegwerfen, dann sollten wir wenigstens dafür sorgen, dass es noch effizient genutzt wird», fordert der Wissenschaftler am Institut für Lebensmitteltechnologie der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und schwenkt einen großen Glaskolben mit der Aufschrift «Altbrot Maische». Broeker untersucht in Lemgo die Vergärung von Brot zu Bioethanol. Auch das Altbrot-Wasser-Gemisch in dem Glaskolben wird zu Kraftstoff weiterverarbeitet.

«Die Möglichkeiten der Kraftstoffgewinnung ohne den Einsatz fossiler Energieträger sind sehr eingeschränkt», sagt Broeker. «Und mit Bioethanol können wir schnell etwas erreichen, ohne erst die Entwicklung neuer Technologien in der Autoindustrie abwarten zu müssen.»

In zahlreichen Laborversuchen hat Broeker die Weiterverarbeitung von Stärke aus Brotabfällen zu Kraftstoff so weit optimiert, dass die Brennerei Rockstedt in Norddeutschland bereits einen erfolgreichen Großversuch starten konnte. Zehn Tonnen Altbrot hat die Brennerei durch Zusetzung von Hefe und Enzymen zu 2453 Liter Bioethanol vergoren. Genug um fast 50 000 Litern Benzin die gesetzlich erforderliche Menge an Bioethanol beizumischen.

Ein Ergebnis, das das Unternehmen nun nach Kooperationspartnern suchen lässt, um in die Produktion einzusteigen. «Wir entnehmen dem Brotabfall Stärke und Zucker. Was übrig bleibt, ist die sogenannte Schlempe. Und die kann dann immer noch zu Tierfutter verarbeitet oder zur Gewinnung von Biogas genutzt werden», erläutert Geschäftsführer Holger Borchers.

Kaskadennutzung lautet der Fachbegriff für die stufenweise Nutzung von Abfallprodukten mit dem Ziel, den Wohlstandsmüll so lange weiterzunutzen, bis alle Inhaltsstoffe verwertet sind.

Doch nicht nur Brot verarbeiten die Lemgoer Wissenschaftler zu Bioethanol: «Es funktioniert auch mit Pizza, Cornflakes und Torte. Besonders ertragreich sind alte Salzstangen.» Timo Broeker will jedoch nicht reines Altbrot vergären. Das wird nämlich bereits in der Futtermittelindustrie genutzt. «Im Unterschied zur Futtermittel- Industrie können wir aber auch vergammeltes Brot nutzen oder das angebissene Wurstbrötchen, das im Mülleimer landet.» Bis zu 350 Milliliter Bioethanol haben die Lemgoer aus einem Kilogramm Abfall gewonnen.

Der Umweltverband BUND in Berlin ist skeptisch: «Die Ethanol- Herstellung ist sehr energieaufwendig und damit nicht der effizienteste Nutzungsweg für Biomasse wie Lebensmittelreste», erklärt Reinhild Benning. Zudem lehne der BUND den Einsatz von Biomasse im Tank ab, da bislang die Effizienz der gängigen Motoren so gering sei, dass ein Großteil der Energie ungenutzt entweiche. «Klimaschutz ist mit Lebensmittelresten im Tank nicht sinnvoll zu betreiben. Stattdessen sollten Autohersteller Antriebe mit deutlich besseren Wirkungsgraden entwickeln.»

Als «interessanten Weg» schätzt Frank Brühning vom Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie die Gewinnung von Energie aus stärkehaltigen Lebensmitteln ein. Mögliche Probleme sieht er aber ebenfalls bei der Ökobilanz: «Es wird voraussichtlich wirtschaftlich erst interessant, wenn große Mengen Altbrot zur Verfügung stehen. Das würde aber lange Transportwege bedeuten.» Für kleinere Unternehmen, die wie die Versuchs-Brennerei dezentrale Kapazitäten vor Ort nutzen, sehe er hingegen eine lohnenswerte Nische.

Quelle: n-tv.de / dpa>


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29.11.2011: Das Plastikflaschenhaus: erdbebensicher, feuersicher, kugelsicher - der "Flaschenbau" mit Sand gefüllt und mit Lehm und Zement verbunden - und ein Schnurnetz - Wände mit Schraubdeckeln - 18 Grad Innentemperatur - bis 2 Stockwerke oben drauf - das Projekt der NGO "DARE"

Flaschenhaus in Nigeria 01
Flaschenhaus in Nigeria 01 [2]
Flaschenhaus in Nigeria 02, Wand mit
                        Verschlüssen
Flaschenhaus in Nigeria 02, Wand mit Verschlüssen [3]


aus: Welt online: Baustoff der Zukunft: Plastikflaschen machen Wohnhäuser bombensicher; 29.11.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article13741229/Plastikflaschen-machen-Wohnhaeuser-bombensicher.html

<Autor: Aminu Abubakar

Häuser aus Plastikflaschen? Was sich nach moderner Kunst anhört, ist ein ambitioniertes Bauprojekt in Nigeria. Eine Umweltorganisation will mit dem unkonventionellen Baustoff zwei Probleme auf einmal lösen.

Wohnen in Plastikflaschen: Innovatives Projekt soll Wohnungsnot in Nigeria lindern. Ein Bauprojekt in Nigeria setzt auf Häuser aus Plastikflaschen. Die Gebäude sind stabiler als aus Beton und widerstehen Erdbeben, Feuer und sogar Geschossen.

Das Haus ist in vielerlei Weise ein Wunderwerk und soll das erste von vielen sein. Auf 58 Quadratmetern Grundfläche wirkt der Bungalow mit zwei Schlafzimmern zunächst wie ein normales Haus.

Doch statt Steinen besteht es aus Plastikflaschen, die mit Sand gefüllt und zugeschraubt wurden. Die drei Kilogramm schweren Behälter werden aufeinander geschichtet und mit Lehm und Zement verbunden. Ein Netz aus Schnüren verbindet sie am Flaschenhals und gibt dem Bau zusätzlichen Halt.

Aus den verputzten Wänden ragen verschiedenfarbige Schraubdeckel heraus, die den Wänden ein einzigartiges Aussehen geben. Nach Angaben von Projektkoordinator Yahaya Ahmad sind die mit Sand gefüllten Flaschen stabiler als normale Betonblöcke.

Gebäude ist extrem stabil

„Weitere Vorteile sind: Das Bauwerk ist feuersicher, kugelsicher und erdbebensicher“, sagt Ahmad. „Im Inneren herrscht eine konstante Temperatur von 18 Grad Celsius, gut im tropischen Klima.“

Im Juni wurde mit dem Bau des Prototyps begonnen. Ist das Gebäude fertig, sollen Maurer daran ausgebildet werden. Bei entsprechender Anpassung der tragenden Säulen können bis zu zwei Stockwerke auf das Erdgeschoss gesetzt werden.

Zum einen sollen die Plastikflaschen, die Nigerias Straßen, Kanäle und Rinnsteine verschmutzen, beim Häuserbau recycelt werden. Gleichzeitig könnte das Projekt die Wohnungsknappheit im bevölkerungsreichsten Land Afrikas mildern.

[Das erste Plastikflaschenhaus Nigerias steht in Sabon Yelwa bei Kaduna - NGO "DARE"]

Der Prototyp eines Plastikflaschenhauses steht am Rande des Dorfes Sabon Yelwa bei Kaduna im Norden des Landes. Initiiert hat das Projekt die Nichtregierungsorganisation DARE (Verband zur Entwicklung Erneuerbarer Energien) mit Unterstützung von Londoner Fachleuten.

„Es ist das erste Haus in Afrika, das aus Flaschen gebaut wurde“, sagt Projektinitiator Christopher Vassiliu. „Es könnte dazu beitragen, Nigerias große Wohnungsprobleme zu lösen und die schwer verschmutzte Umwelt zu säubern.“

Der Flaschenbau liegt auf einer weitläufigen Farm und besteht aus einem Wohnzimmer in Form einer Rotunde, zwei Schlafzimmern, Küche, Innenhof, Bad und Toilette. Das Haus wurde so entworfen, dass es keine Treibhausgase produziert, da es komplett durch eingebaute Solarzellen sowie Methangas aus menschlichen und tierischen Fäkalien versorgt wird.

„Nigeria hat ein großes Abfall- und Energieproblem, und dieses Projekt ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung“, sagt die britische Umweltaktivistin Katrin Macmillan. „Auf Deponien brauchen Plastikflaschen Hunderte von Jahren, um zu zerfallen.“

Das Haus ist inzwischen zu 70 Prozent fertiggestellt und braucht insgesamt etwa 14.000 Flaschen. Auf dem Gelände häufen sich Flaschen, die von Botschaften, Hotels und Restaurants gespendet wurden.

Nach Einschätzung von Umweltexperten produziert Nigeria mit einer Bevölkerung von rund 160 Millionen Tag für Tag einen Müllberg von drei Millionen Plastikflaschen.

Gleichzeitig fehlen in dem riesigen Land etwa 16 Millionen Wohnungen, deren Bau umgerechnet 226 Milliarden Euro verschlingen würde, wie Nigerias Federal Mortgage Bank angibt. Mit einem Viertel der für ein konventionelles Wohnhaus veranschlagen Baukosten ist ein Plastikhaus darüberhinaus noch günstig, betont Vassiliu.

Umgerechnet knapp 10.000 Euro werden für das innovative Heim fällig. Das nächste Bauprojekt ist schon geplant: Ab Januar soll in Suleja nahe der Hauptstadt Abuja mit 200.000 Plastikflaschen eine Grundschule vergrößert werden.

AFP/oc>

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Basler
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30.11.2011: Recycling von Traubenresten aus dem Weinberg als Streusalzersatz

aus: Basler Zeitung online: Traubenresten sollen Schnee zum Schmelzen bringen; 30.11.2011;
http://bazonline.ch/wissen/technik/Traubenresten-sollen-Schnee-zum-Schmelzen-bringen/story/10391813

<Ein französischer Unternehmer hat ein neues Schmelzmittel für die Schneeräumung entwickelt, mit dem der Einsatz von Streusalz massiv reduziert werden kann. Die Idee dazu entstand auf einem Weinberg.

Das Schmelzmittel Snowfree ist biologisch und basiert auf Traubenfleisch und -kernen. Diesen Winter soll es in Frankreich getestet werden, wie Snowfree mitteilte. Das Schmelzmittel werde in Form eines Granulates mit 0,5 bis 3 Millimetern Durchmesser angeboten. Das organische Produkt sei biologisch abbaubar und reduziere die Umweltauswirkungen der Schneeräumung auf ein Minimum. Es ermögliche, 70 Prozent weniger Salz zu verwenden.

Das Produkt wird diesen Winter in Ostfrankreich im Departement Saône-et-Loire im Burgund getestet. In der Schweiz ist gegenwärtig kein Einsatz geplant, hiess es bei der Pressestelle von Snowfree. Der Erfinder des Schmelzmittels heisst Florent Théotiste. Dem Parfumhersteller kam die Idee, nachdem er festgestellt hatte, dass der Schnee auf einem Weinberg schneller schmolz als auf einem angrenzenden Feld.

Snowfree will neben Frankreich auch die Märkte in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Skandinavien, Kanada und den USA erobern. Angestrebt werden Partnervereinbarungen mit Unternehmen, die bereits Salzproduktionskapazitäten haben.

(jak/sda)>

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Welt online,
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Recycling in Deutschland 11.2.2012: Elektroschrott bis A4-Format wird von der Post angenommen

aus: Welt online:
Recyling-Geschäft: Elektroschrott kann bei der Post abgegeben werden; 11.2.2012;
http://www.welt.de/wirtschaft/article13863093/Elektroschrott-kann-bei-der-Post-abgegeben-werden.html

<Autor: Carsten Dierig| 14:15

Ausrangierte Elektrogeräte: Sie müssen in einen DINA4-Umschlag passen, wenn sie bei der Post abgegeben werden

Die Post schickt ausrangierte Kleingeräte künftig kostenlos an einen Verwertungsbetrieb. Die Industrie könnte die Rohstoffe gut gebrauchen.

Die Deutsche Post steigt ins Recycling-Geschäft ein. Gemeinsam mit dem Berliner Entsorgungskonzern Alba startet das Dax-Unternehmen ein Sammelsystem für Elektroschrott. Künftig können die Deutschen ausrangierte Kleingeräte wie Handys oder Rasierer in eine Post-Filiale bringen und von dort kostenlos an einen Alba-Verwertungsbetrieb schicken.

Einzige Bedingung: Das Gerät muss in einen DIN-A4-Umschlag passen. „Electroreturn“ heißt das Gemeinschaftsprojekt, das vorerst auf ein Jahr begrenzt ist. Alba und die Post hoffen auf rund 10.000 Umschläge pro Monat. Das entsprechende Potenzial jedenfalls ist vorhanden: Immerhin liegen Schätzungen zufolge über 83 Millionen alte Mobiltelefone ungenutzt in Deutschlands Schubladen.

Die Industrie könnte diese Geräte in Zeiten stetig teurer werdender Rohstoffe gut gebrauchen – denn 80 Prozent der Handy-Inhaltsstoffe sind widerverwertbar. Laut einer Berechnung der Europäischen Union können beim Recycling von einer Million Altgeräten 250 Kilogramm Silber, 24 Kilo Gold und neun Kilo Kupfer zusammenkommen.

Dieses Potenzial kennt auch Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Der CDU-Politiker hat sich auf die Fahne geschrieben, das Recycling in Deutschland zu stärken. Sogar das Ende der Wegwerfgesellschaft hat er bereits ausgerufen. Und tatsächlich wurden im vergangenen Jahr bereits rund zehn Milliarden Euro mit sogenannten Sekundärrohstoffen umgesetzt, also mit alten Verpackungen, Papier und Metallen.

Bis 2020 soll sich dieser Wert sogar verdoppeln. Doch der Fortschritt liege eher an Aktionen privater Firmen als an Röttgens Politik, kritisieren Umwelt- und Wirtschaftsverbände. Sie stört vor allem die in dieser Woche vom Bundesrat verabschiedete Reform des Kreislaufwirtschaftsgesetzes.

„Die öffentlichen Reden über die Bedeutung des Recyclings für die heimische Umwelt und Wirtschaft passen leider nicht zu dem schwachen Gesetz, das nun herausgekommen ist“, sagt Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Er bemängelt die festgesetzte Recyclingquote von 65 Prozent – die schon heute bis auf einen Prozentpunkt erreicht werde. „Die Chance, Deutschland mit dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz zum Sekundärrohstoffland Nummer eins zu machen, wurde leider vertan.“

Ähnlich sieht es der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). „Das Gesetz ist eine Enttäuschung“, klagt Hauptgeschäftsführer Holger Lösch. Ihn stört die Ausgrenzung der Privatwirtschaft zugunsten kommunaler Entsorger. „Jetzt droht Stillstand in der Abfallpolitik, da private Unternehmen daran gehindert werden, mit innovativen Verwertungstechniken mehr Wertstoffe aus Abfällen zu gewinnen.“

Den Kommunen trauen Experten wenig zu. „Mangels Wettbewerb besteht jetzt doch gar kein Anlass mehr, die Sammelsysteme zu verbessern oder nur auf dem Stand der Technik zu halten“, sagt auch Burkhard Landers, Präsident des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung.>


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Der Standard
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Äthiopien 24.2.2012: Recycling: Sandalen "SoleRebels" aus alten Autoreifen sind schon "lange Tradition" - und nun sogar in New York begehrt

aus: Der Standard online: Rebellen auf Gummisohlen: Äthiopische Öko-Schuhe sind weltweit gefragt; 24.2.2012;
http://derstandard.at/1329870213765/Rebellen-auf-Gummisohlen-Aethiopische-Oeko-Schuhe-sind-weltweit-gefragt

<Recycling aus Not: Schuhe aus alten Lkw-Reifen haben eine lange Tradition in Äthiopien.

Mit fünf Angestellten und ihrer Familie hat Bethlehem Tilahun Alemu die Firma 2005 aus der Taufe gehoben. Heute sind 300 Menschen an der Zulieferung und der Produktion beteiligt, die Hälfte von ihnen sind Frauen. 55 Mitarbeiter sind ehemalige Lepra-Kranke.

Die fairen Schuhe sind ein Exportschlager, der sich mittlerweile in 33 Ländern weltweit einen Namen gemacht hat.

"soleRebels" heißen die Schuhe aus alten Lkw-Reifen, die ihr Siegeszug schon bis nach New York getragen hat.

Schuhe aus alten Lkw-Reifen haben eine lange Tradition in Äthiopien. Denn in diesem Teil der Welt wurde aus lauter Not schon recycelt, als das Konzept in Europa noch fremd war.

Auch die Rebellen, die 1991 den kommunistischen Diktator Mengistu stürzten, waren auf Gummisohlen in den Krieg gezogen. "Was anderes konnten sie sich nicht leisten", sagt Bethlehem Tilahun Alemu. Vor rund sieben Jahren hat sie die Idee aufgegriffen, weiterentwickelt und modernisiert. Heute leitet die 31-Jährige in Addis Abeba eine der wenigen Schuhfirmen mit Fairtrade-Siegel. Auch in Trendsetter-Metropolen wie New York und London sind die aus recycelten oder natürlichen Materialien hergestellten Reifen-Treter ein Renner.

Sohlenrebellen

"soleRebels" - Sohlenrebellen - heißt die Marke. Ihre Erfolgsgeschichte zeigt, dass sich auch eins der ärmsten Länder der Welt durchaus auf dem Modemarkt etablieren kann. Mit fünf Angestellten und ihrer Familie hat Alemu die Firma 2005 aus der Taufe gehoben. Heute sind 300 Menschen an der Zulieferung und der Produktion beteiligt, die Hälfte von ihnen sind Frauen. 55 Mitarbeiter sind ehemalige Lepra-Kranke. Obwohl sie teilweise Finger und Zehen verloren, sind sie laut Alemu begabte Baumwollweber und verfügen mittlerweile über ein geregeltes Einkommen.

"Unsere Belegschaft verdient ein faires Gehalt und stellt die Schuhe zu 100 Prozent mit der Hand her, so dass wir keinen CO2-Fußabdruck hinterlassen", erklärt die Unternehmerin. Auf der "Arme-Leute"-Sohle prangen hippe Oberschuhe aus in Äthiopien produzierten Materialien wie Jute, Leder oder Baumwolle. Das vielfältige Sortiment umfasst unter anderem Flip-Flops, Slipper, Schnürschuhe und Stiefel.

Exportschlager

Erst vor einigen Monaten hat "soleRebels" erstmals ein Geschäft in Addis Abeba eröffnet, eine schicke Boutique im Einkaufszentrum "Adams Pavillion". Denn die fairen Schuhe sind vor allem ein Exportschlager, der sich mittlerweile in 33 Ländern weltweit einen Namen gemacht hat.

99 Prozent der Produkte werden ins Ausland geliefert, über 70.000 Paar wurden bisher fabriziert. In Deutschland kann man die Schuhe vom Horn von Afrika etwa über das Internet bestellen. Mit Preisen zwischen 450 und 800 Birr (20 und 35 Euro) sind die feschen Öko-Treter für viele Äthiopier zu teuer.

"Ich bin immer noch ganz aufgeregt, wenn ich in New York bin und Leute sehe, die unsere Schuhe tragen", sagt Alemu. "Das Erfolgsgeheimnis ist, dass wir uns wie eine amerikanische Firma verhalten und für unser Marketing die verschiedensten Medien benutzen." Eine Art "äthiopische Nike" möchte "soleRebels" werden. Dabei hatte einst alles so klein begonnen.

Bethlehem Alemu stammt aus der Gemeinde Zenabwork am westlichen Stadtrand von Addis Abeba. Ein armer Ort mit 5.000 Einwohnern, in dem es für die Menschen kaum Arbeitsplätze und somit auch kaum Hoffnung gab. "Ich dachte mir: Wir müssen ein lokales Produkt herstellen, mit lokalen Materialien, um dieses Bild zu verändern, dass Äthiopien nur aus Elend und Bettlern besteht", sagt die Mutter von drei Kindern.

"Power Women"

Also begann sie um die Welt zu reisen, in die USA, nach England und China, und die dortigen Schuhmärkte und deren Designs zu studieren. Was sie sah und lernte, mischte sie mit äthiopischer Kultur, so etwa den traditionellen Selate Shoes. Aber sie peppte die Stoffschuhe auf, brachte Farbe ins Konzept. "Das Schwierigste war es am Anfang, Kunden im Ausland von der Qualität unserer Produkte zu überzeugen." Aber es gelang: Eine amerikanische Firma glaubte an das Potenzial der Öko-Schuhe und wurde zum ersten Abnehmer.

"Ich möchte mit meiner Arbeit etwas bewirken, etwas verändern, und behandle meine Firma deshalb wie ein Baby, um das ich mich ständig kümmere", erzählt Alemu, die bereits mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen geehrt und 2011 in die Forbes-Liste der 20 jüngsten afrikanischen "Power Women" aufgenommen wurde.

Geschäfte in Kanada, Japan, Spanien und Taiwan

In der kleinen Manufaktur in Zenabwork, in der die Bio-Schuhe entstehen, wird eifrig gehämmert, geschnitten und genäht. Die Arbeiter scheinen zufrieden. "Bevor ich hier angefangen habe, bin ich nur zu Hause herumgesessen, weil es keine Arbeit gab", sagt Maaza Teshome, während sie gelbe Schuhbänder in dunkelgrüne Wildlederschuhe zieht. "Jetzt ist mein Leben viel besser, ich kann gesünder essen und mir Kleidung kaufen." Ihre Kollegin Anchinaiu Dane fügt hinzu: "Auch das Verhältnis zu den anderen Mitarbeitern ist sehr gut, das Arbeitsumfeld hier ist einfach klasse."

Ein Ende der äthiopischen Mode-Offensive ist nicht in Sicht, die Chefin hat noch viel vor. Im nächsten halben Jahr sollen eigene "soleRebels"-Geschäfte in Kanada, Japan, Spanien und Taiwan eröffnet werden. Zudem will Alemu die Produktpalette erweitern und demnächst auch Handtaschen auf den Markt bringen. Das Konzept ist das gleiche: Außen Bio-Material und innen - natürlich - Lkw-Reifen. (APA)>


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14.3.2012: Recycling: Laserblitze entdrucken Papier

aus: Der Standard online: Heureka! Laserblitze "entdrucken" Papier; 14.3.2012;
http://derstandard.at/1331207340665/Heureka-Laserblitze-entdrucken-Papier

<Forscher entwickeln verblüffendes Recycling-Verfahren.

London/Wien - Die Versprechungen der beteiligten Forscher sind groß: Ihre Erfindung würde die Kohlendioxid-Emissionen für die Produktion von Büropapier um bis zu 95 Prozent verringern. Und gegenüber dem bisher gängigen Recycling würde man immer noch 52 bis 79 Prozent Kohlendioxid pro Tonne Papier sparen, behauptet das deutsch-britische Wissenschafterteam.

Wie das gehen soll? Durch das Beschließen von bedrucktem Papier mit ultrakurzen Laserblitzen, die das Papier auf diese Weise wiederverwendbar machen. In den Worten der Erfinder: "Ein Entdrucken von Papier würde es erlauben, Papier zukünftig einfach wiederzuverwenden, statt es aufwändig zu recyceln, zu verbrennen oder in Deponien zu lagern" .

Durch die Laserblitze werden die Farbpigmente verdampft, ohne dass dabei das Papier Schaden nimmt. Nur im Elektronenmikroskop könne man geringe Veränderungen an den Zellulosefasern erkennen, schreiben die Erfinder um David Leal-Ayala (University of Cambridge) im britischen Fachblatt "Proceedings of the Royal Society A".

Am besten schnitten bei den Tests mit Büropapier, das mit einem handelsüblichen Laserdrucker bedruckt worden war, ultrakurze Blitze von nur wenigen Pikosekunden (also wenigen Billionstel Sekunden) im grünen sichtbaren Licht sowie im Infrarotbereich ab. Der grüne Laser habe das Papier nur ganz leicht vergilben lassen, aber dafür keinerlei Beschädigungen an den Fasern hinterlassen.

Das neue Verfahren würde nicht nur die Klimafolgen der Papierproduktion reduzieren. Es wäre auch schneller als herkömmliches Recycling. Bleibt die Frage nach den Kosten. Aber auch die scheinen überschaubar.

Um mit den drei Cent pro Blatt für Recyclingpapier mithalten zu können, dürfte ein solches Lasergerät maximal 16.800 Euro kosten, wenn es 50 Blätter pro Stunde bei einer Auslastung von nur 20 Prozent sieben Jahre lang "entdruckt". Das scheint machbar. Laut den Forschern würde bereits jetzt ein Prototyp nur rund 19.000 Euro kosten. Eine Serienproduktion würde selbstverständlich noch günstiger werden. (tasch/DER STANDARD, 15. 3. 2012)


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20 minuten
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21.3.2012: <Neuer Basler Service: Neuer Abholservice für Recycling-Abfall> - Basler Jungunternehmer macht Geschäft mit Abfalltrennung

aus: 20 minuten online; 21.3.2012;
http://www.20min.ch/schweiz/basel/story/15263569

<Kümmert sich um den Abfall anderer Leute: Manuel Erbacher.

von Susan Pedrazzi -

Wer zu faul ist, seinen Abfall zu trennen, kann ab sofort auf fremde Hilfe zählen. Mit seinem Service Picksup glaubt Jungunternehmer Manuel Erbacher eine Marktlücke entdeckt zu haben.

Pet-Flaschen, Aluminium, Kaffee-Kapseln oder Glas: Gewisse Abfälle müssen selbst getrennt und entsorgt werden. Das will der Jungunternehmer Manuel Erbacher ändern: Seit rund einem Monat bietet der 30-Jährige mit seiner Firma Picksup einen Abholservice für Recycling-Abfälle an.

«Niemand hat grosse Lust darauf, den Abfall penibel zu trennen und zu einer Entsorgungsstation zu schleppen», so Erbacher. Deshalb holt er bei seinen Kunden in der Stadt Basel monatlich zu Hause die gemischten Recyclingabfällen zu einem Grundtarif ab. «Für ältere oder beruflich ausgelastete Menschen kann das schon eine willkommene Dienstleistung sein», so Jürg Hofer vom Amt für Umwelt und Energie. Davon ist auch Erbacher überzeugt – obwohl dieser Beruf für den ­Ex-Banker Neuland ist. «Bis Ende Jahr würde ich gerne nach Riehen und Bettingen expandieren und davon leben können.»

Alexander Isenburg von der Stadtreinigung sieht allerdings kein grosses Bedürfnis für diese Dienstleistung: «Mit 53 Wertstoffsammelstellen in Basel-Stadt haben wir ein gut erreichbares Netz und die Abfalltrennung funktioniert gut.»

www.picksup.ch>


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8.4.2012: Recycling-Firmen suchen verzweifelt Abfall - in alten Abfallhalden

aus: Financial Times Deutschland online: Deponie statt Mine: Müll als lukrative Rohstoffquelle; 8.4.2012;
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:deponie-statt-mine-muell-als-lukrative-rohstoffquelle/70019954.html
 
<Recycling wird als Materialquelle immer attraktiver - gerade bei steigenden Ölpreisen. Vielen Aufbereitungsanlagen fehlt bereits der Nachschub: Sie suchen in alten Mülldeponien nach Material. 

von Raphael Zelter  und Sibylle Schikora
 
Wenn der Ölpreis steigt, stöhnen die meisten Unternehmen auf. Ganz anders ergeht es dem österreichisch-amerikanischen Unternehmen MBA Polymers. Die Firma stellt Kunststoffe aus recyceltem Elektroschrott wie Mixern, Telefonen oder Fernsehern her. "Steigt der Rohölpreis, werden herkömmlich hergestellte Kunststoffe teurer. Und das Interesse an unseren Produkten wächst", sagt Theo Bremer, Vertriebsleiter bei MBA Polymers Austria.

Je teurer Rohöl oder Metalle werden, desto gefragter sind wiederverwertete Rohstoffe. "Recycling wird immer wichtiger", bestätigt Eric Rehbock, Geschäftsführer des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BVSE). Verpackungs- und Bauindustrie setzen schon jetzt zu großen Teilen auf recyceltes Material. Glasflaschen bestehen hierzulande zu 85 Prozent aus Altglas, Papier zu 70 Prozent aus Altpapier. Stahl und Aluminium bestehen immerhin zur Hälfte aus vermeintlichem Schrott. Das ergaben Hochrechnungen des BVSE. Und die Nachfrage nach den recycelten Rohstoffen steigt: "Kunststoffe, Stahl und Edelmetalle sind derzeit besonders gefragt", sagt Rehbock.

Diesen Trend bestätigt auch Bremer. MBA Polymers ist in den vergangenen sechs Jahren stark gewachsen, betreibt inzwischen Werke in den USA, Österreich, China und England. "Wir recyceln jährlich 140.000 Tonnen Kunststoff", sagt Bremer. Daraus entstehen etwa Autokennzeichenhalter und Stempel, Staubsauger und Kaffeemaschinen.
Bisher hat die Recyclingbranche allerdings ein Preisproblem: "Wiederverwertete Rohstoffe sind häufig teurer als Neuprodukte", sagt Carsten Eichert, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Encros und Experte für Ressourcenmanagement und Recycling. Steigende Rohstoffpreise wirkten dem entgegen.

Inzwischen werden Abfälle verwertet, die sich vor Kurzem noch nicht wirtschaftlich aufbereiten ließen. Autohersteller nutzen für Katalysatoren etwa Palladium, das sie aus alten Leiterplatten gewinnen. Bald erreichten die Preise für Metalle, Kunststoffe und seltene Erden einen so hohen Wert, dass sich auch das Recyceln von Kleingeräten wie Handys oder Rasierer lohnen werde, gibt sich Rehbock überzeugt.

Alte Deponien als neue Quelle

 Langfristig dürfte auch das sogenannte Urban Mining lukrativ werden: In alten Mülldeponien liegen riesige Mengen an Metallen begraben. Noch ist es zu teuer, Müllhalden abzutragen und aus dem Abfall die kostbaren Rohstoffe zu bergen. "Seltene Erden sind dafür noch nicht selten genug", sagt Andreas Habel, Experte für Elektroschrott beim BVSE.

Einen entscheidenden Vorteil haben recycelte Rohstoffe bereits jetzt: Sie sind umweltschonender als neue Produkte. "Kunststoffe und Eisenmetalle aus Schrott verursachen rund 50 Prozent weniger CO2 im Vergleich zur Primärherstellung", sagt Thomas Pretz, Leiter des Instituts für Aufbereitung und Recycling der RWTH Aachen. Bei Aluminium ließen sich sogar 95 Prozent einsparen.

Die Recyclingbranche hat aufgerüstet und investiert seit Jahren in neue Aufbereitungsanlagen und neue Technologie. Hiesige Anlagenbetreiber haben allerdings ein Problem: "Ihnen fehlt der Schrott", sagt Pretz. Noch ist es für viele Unternehmen günstiger, Abfälle nach Afrika oder Asien zu verschiffen. Nach Schätzungen der Uno werden jährlich allein aus Deutschland 100.000 Tonnen Elektronikschrott illegal exportiert.

Bis zu 26 verschiedene Metalle steckten in einem Elektrogerät, weiß Pretz zu berichten. In Asien oder Afrika entnimmt man dem Schrott jedoch nur die teuersten, leicht zu recycelnden Rohstoffe. "Dort interessiert man sich nur für die rund hundert Gramm Gold, die in einer Tonne Elektroschrott stecken." Die meisten restlichen Metalle gingen verloren. Aufbereitungsanlagen in Europa könnten dagegen alle Metalle recyceln. Deshalb fordern Verbände wie der BVSE aktuell von der Politik, in der EU ein Schrottausfuhrverbot durchzusetzen. Das käme der Recyclingbranche in Deutschland entgegen.>


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Deutschland 17.4.2012: Bio-Tüten sind gar keine: <"Bewusste Irreführung": Biotüten belasten die Umwelt>

aus: n-tv online; 17.4.2012;
http://www.n-tv.de/ratgeber/Biotueten-belasten-die-Umwelt-article5996076.html

<Viele Verbraucher greifen im Supermarkt aus Umweltbewusstsein zur kompostierbaren Plastiktüte. Dabei schützen diese die Umwelt nicht - Bioplastik wird zu langsam abgebaut und auch nicht recycelt, kritisiert die Deutschen Umwelthilfe. Ist der bessere Einkaufsbeutel doch aus Jute?

Kompostierbare Plastiktüten schützen die Umwelt entgegen der Werbung nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) nicht. Die von großen Supermarkt-Ketten angebotenen Bioplastik-Tragetaschen bestünden noch immer zu zwei Dritteln aus Erdöl, sie würden nicht kompostiert und auch nicht wiederverwertet, erklärte die DUH am Mittwoch in Berlin. Die Händler erweckten allerdings den Eindruck, "dass es sich bei den Plastiktüten um ein ökologisch vorteilhaftes Produkt handelt". Das ist nach Ansicht der Umwelthilfe "Verbrauchertäuschung" und "bewusste Irreführung".

Die Bioplastiktüten werden laut DUH in industriellen Kompostieranlagen, wo der Inhalt der Biomüll-Tonnen landet, zusammen mit herkömmlichen Plastiktüten als Störstoffe aussortiert. "Die gebräuchlichen biologisch abbaubaren Kunststoffe bauen sich viel langsamer als herkömmliche Bioabfälle ab und führen zu hohen Störstoff-Anteilen im Kompost", erklärte der Vorstand des Verbandes der Humus- und Erdenwirtschaft Region Nord, Herbert Probst. Demnach brauchen Bioplastiktüten rund zwölf Wochen, um weitgehend abgebaut zu werden. Normaler Biomüll verlasse die Kompostieranlagen aber schon nach spätestens acht Wochen.

Zudem hat das Kompostieren von Plastiktüten laut DUH überhaupt keinen Nutzen für die Umwelt. Zwar könnten sie auf diese Weise entsorgt werden, doch lieferten sie dem Humus keinerlei Nährstoffe. Stattdessen würden "energieintensiv hergestellte Rohstoffe vernichtet, statt sie durch ein Recycling im Kreislauf zu halten", erklärte DUH-Expertin Maria Elander. Denn Bioplastiktüten ließen sich - im Gegensatz zu normalen Plastiktüten - nicht wiederverwerten. Nach Einschätzung der DUH existierten deshalb keine umweltfreundlichen Einweg-Plastiktüten. "Eine gute Plastiktüte entsteht gar nicht erst", erklärte die Umwelthilfe.

Rewe wies die Vorwürfe indes zurück. Der Konzern betrachte die Tüten als einen ersten Schritt, weniger fossile Ressourcen wie Mineralöl einzusetzen. Der Hersteller habe zugesichert, dass die Tüten vollständig kompostierbar seien. Aldi äußerte sich nicht.

Quelle: n-tv.de, AFP/dpa>

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7.5.2012: Regenwasser nutzen - mit einer Regenwassernutzungsanlage

aus: n-tv online: Kein Trinkwasser für die KlospülungWann rechnet sich Regenwasser?
http://www.n-tv.de/ratgeber/Wann-rechnet-sich-Regenwasser-article6199081.html

<Regenwasser gibt es umsonst - die Zisterne und die Installation sind allerdings nicht billig.

Den Garten bewässert man wenn möglich mit Regenwasser. Doch auch in der Toilette oder in der Waschmaschine muss nicht unbedingt teures Trinkwasser zum Einsatz kommen. Doch nicht immer ist Regenwassernutzung sinnvoll.

Trinkwasser ist kostbar und teuer. Der durchschnittliche Wasserverbrauch lag 2011 bei 122 Litern pro Person und Tag. Durch die Toilette rauschten 33 Liter und fürs Wäschewaschen wurden 15 Liter verbraucht. Regenwasser kommt dagegen in der Regel nur in der Gartenbewässerung zum Einsatz. Ziemlich verschwenderisch, meinen manche Hausbesitzer und denken über den Einsatz von Regenwasser nach.

"Die Voraussetzung, Regenwasser im Haus zu verwenden, ist eine fachgerecht installierte Regenwassernutzungsanlage", erläutert Dietmar Sperfeld von der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung (fbr). Zu der Anlage gehören ein Wasserspeicher aus Beton oder Kunststoff, ein Rohr- und Filtersystem und eine möglichst effiziente Pumpe. Der Preis liege bei etwa 3000 bis 5000 Euro. Die Anlage muss beim Wasserversorger angemeldet werden und vor Inbetriebnahme ist sie dem Gesundheitsamt anzuzeigen.

Algenbildung droht

So ein Wasserspeicher kann im Keller oder außerhalb, im Erdreich des Gartens, aufgestellt werden. Gesammelt wird das Regenwasser in Beton- oder Kunststoffspeichern. Im Einzelfall können auch stillgelegte Öltanks oder Abwassergruben nach gründlicher Reinigung durch eine Fachfirma genutzt werden. Kellertanks sollten aus lichtundurchlässigem Kunststoff bestehen, damit sich im Gefäß keine Algen bilden. Der Regenwasserspeicher muss mit einem Überlauf ausgestattet sein, wenn zu viel Nass vom Himmel kommt. Ist es aber mal über längere Zeit trocken, muss die Anlage auch mit Trinkwasser aufgefüllt werden können. Dabei darf Regenwasser aber nicht mit der Trinkwasserinstallation in Verbindung kommen.

"Ob sich mit so einer Anlage Regenwasser effektiv nutzen lässt, hängt von vielen Faktoren ab", erklärt Sebastian Schönauer, Wasserexperte beim Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND). Dazu gehören zum Beispiel die Größe des Dachs, die zu erwartende Niederschlagsmenge sowie die Anzahl der Personen im Haushalt. "Besonders interessant ist Regenwassernutzung für einen Hausbesitzer mit großem Garten, der in Trockenperioden gewässert werden muss", sagt Schönauer.

Für die Umwelt ein Gewinn

Für die Umwelt zahle sich der Einbau von Zisternen immer aus, betont Schönauer. Denn mit ausreichend großen Regenspeichern werde das Niederschlagswasser aufgefangen und damit vom schnellen Abfluss Richtung Gewässer oder Kläranlagen abgehalten. Auch zum Wäschewaschen ist Regenwasser gut geeignet. "Wer weiches Regenwasser für die Waschmaschine nutzt, spart Waschmittel und Weichspüler und belastet damit das Abwasser weniger mit Chemikalien", sagt Dirk Petersen von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Die Wasserwirtschaft sieht Regenwasseranlagen eher kritisch. In einer Zisterne fängt man häufig das vom Dach ablaufende Wasser ab. Das Problem: Es ist kein pures Regenwasser, denn es löst Schadstoffe von den Dachflächen ab: Auch Schwermetalle, Bakterien, Krankheitserreger können in die Zisterne gelangen. Zudem ersetzt die Anlage nicht die ohnehin vorhandene Hausinstallation. Zwei Anlagen bedeuteten aber doppelte Anschaffungskosten und doppelten Pflegeaufwand.

"Regenwasseranlagen nutzen immer der Umwelt, sie rechnen sich aber nach Ansicht von Experten ohne öffentliche finanzielle Förderung wirtschaftlich nicht", sagt dazu der Umweltreferent Petersen. Dies sei bedauerlich. Für Garten- und Balkonpflanzen sei das Regenwasser aber bestens geeignet. Deshalb sei es auch sinnvoll, Wasser in einer Regentonne aufzufangen.

Quelle: n-tv.de, dpa>


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Recycling-Workshop in Wien 12.6.2012: Fahrradschlauch wird i-phone-Tasche

aus: Der Standard online: Ein Fahrradschlauch als iPhone-Täschchen; 12.6.2012;
http://derstandard.at/1336698398229/Recycling-Workshop-Ein-Fahrradschlauch-als-iPhone-Taeschchen

<Ansichtssache |
Eva Tinsobin, 10. Juni 2012, 16:14

Alte Fahrradschläuche sind der Stoff, aus dem Eva K ihre Kreationen fertigt - Bei den Workshops im Fahrradhaus kann man sich selbst austoben. In regelmäßigen Abständen lädt das Fahrradhaus Wien zum Radrecycling-Workshop mit der Wiener Designerin Eva K., so auch an einem vorsommerlichen Abend im Mai. Die zu verarbeitenden Fahrradschläuche sind bereits präpariert. "Ich wasche sie in der Badewanne oder in der Waschmaschine, aber eure Hände werden nachher trotzdem schwarz sein." Was - vorausgeschickt - am Ende nicht der Fall sein wird, so gründlich war Eva K. am Werk.>

Der Schlauch wird zurechtgeschnitten und mit einem etwas dicken, reissfesten Faden zusammenäht.


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15.6.2012: Legionellen in Komposterde (Blumenerde) kann Beschwerden provozieren: Kopfschmerzen, Durchfall, trockener Husten bis zur Lungenentzündung - nach Gartenarbeit immer Hände waschen

aus: Welt online: Legionellen: Wühlen in Kompost-Erde kann krank machen; 15.6.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/article106607327/Wuehlen-in-Kompost-Erde-kann-krank-machen.html

<Kopfschmerzen, Durchfall und trockener Husten nach der Gartenarbeit – das können Anzeichen einer Infektion sein, die in Komposterde lauert. Aus Deutschlands Nachbarländern wurden Fälle gemeldet.

Bei der Arbeit mit Komposterde können sich Hobbygärtner mit Legionellen infizieren. Darauf machen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) aufmerksam, die sich auf eine Warnung der schottischen Gesundheitsbehörde beziehen.

Demnach haben sich in England und Schottland in den vergangenen Jahren mehrere Menschen vermutlich über Kompost mit Legionella longbeachae infiziert. Vorsichtshalber sollte man sich deshalb nach der Gartenarbeit mit Kompost immer die Hände waschen, rät die DGP.

"In Deutschland sind bisher noch keine Infektionen durch Legionella longbeachae im Kompost bekannt geworden und es kann durchaus sein, dass wir hierzulande von diesem Erreger eher wenig zu befürchten haben", erklärt DGP-Vizepräsident Tobias Welte. "Andererseits haben unsere Nachbarländer Österreich, Frankreich und Niederlande sowie Schweden im Zeitraum 2006 bis 2009 bereits vereinzelt Infektionsfälle durch Blumenerde gemeldet, die nachweislich auf Legionella longbeachae zurückzuführen sind."

Typische Beschwerden nach einer Infektion mit Legionella longbeachae sind Kopfschmerzen, Durchfall und ein trockener Husten, aus dem sich eine Lungenentzündung entwickeln kann. "Die Erkrankung ist mit Antibiotika eigentlich gut behandelbar. Das Problem ist nur, dass sie oft nicht oder zu spät erkannt wird", betont Welte. Auch aus diesem Grund wollten die Lungenärzte auf die potenzielle Infektionsgefahr hinweisen.

dapd/cl>

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23.2.2013: Das deutsche Recycling-System - Analyse über Sinn und Unsinn

aus: n-tv online: Ist Sortieren sinnlos? Fakten und Mythen zum Müll; 23.2.2013;
http://www.n-tv.de/ratgeber/Fakten-und-Mythen-zum-Muell-article10162506.html

<Von Isabell Noé

Mülltrennung ist nicht jedermanns Sache. Weiß- und Grünglas wird am Ende ja sowieso wieder zusammengeschüttet, Biomüll verbrannt und Batterien werden durch Sortieranlagen vom Restmüll getrennt. So die Vorurteile. Ist da was dran?

Die Deutschen gelten als Meister der Mülltrennung: Verpackungen kommen in die gelbe Tonne, Küchenabfälle in die braune, für Altpapier gibt es den blauen Container und für Altglas hat man sogar drei verschiedene Optionen. Und alles, was sich sonst nicht zuordnen lässt, wandert in die Restmülltonne. So der Idealzustand. Trennmuffeln ist der allerdings herzlich egal. Sortieren könne man sich sparen, denn am Ende werde ohnehin alles wieder zusammengeschüttet. Doch auch eifrige Trenner machen Fehler und werfen Dinge in Tonnen, in die sie nicht hineingehören.

Was gehört in den gelben Sack und was passiert damit?

Im gelben Sack bzw. der gelben Tonne wird gesammelt, was wiederverwertet werden soll. Das sind in erster Linie Verpackungen, Plastiktuben oder Folien – eben alles, was mit dem "Grünen Punkt" gekennzeichnet ist und nicht aus Glas, Pappe oder Papier besteht. Auch Verbundstoffe wie Tetra-Paks werden in der gelben Tonne entsorgt und nicht etwa im Altpapier. Ausspülen muss man die Verpackungen nicht.

Die gesammelten Materialien lassen sich nur stofflich verwerten, wenn sie sortenrein sind. Weil es Verbrauchern nicht zuzumuten ist, die verschiedenen Stoffe einzeln zu sortieren, werden sie später getrennt. "Dafür gibt es verschiedene Techniken, etwa Schwimm-, Sinkverfahren oder Infrarot", erklärt Sabine Thümler von der Berliner Stadtreinigung (BSR). Aus den getrennten Kunststoffen entsteht Granulat, das weiterverarbeitet werden kann. Mit Einschränkungen: Aus hygienischen Gründen dürfen etwa aus den Recyclingkunststoffen keine Lebensmittelverpackungen entstehen. Aus einer PET-Flasche wird also keine neue Flasche, aber vielleicht ein Fleece-Pullover.

Nicht alle Stoffe, die im gelben Sack landen, können sauber getrennt und recycelt werden. Schwierig ist das etwa bei Mischkunststoffen oder bei stark verschmutztem Müll. Wertvoll sind diese Materialien dennoch – als Energielieferanten. Denn Kunststoffe bestehen zum großen Teil aus Mineralöl und sind deshalb gefragte Brennstoffe für Strom- und Fernwärmekraftwerke.

Übrigens: Auch wenn einem der Recyclingkreislauf völlig egal ist, sollte man Verpackungen schon aus Eigeninteresse im gelben Sack entsorgen. Denn der wird – anders als der Müll in der grauen Tonne – kostenlos abgeholt. Man bezahlt schon beim Kauf von Produkten mit dem "Grünen Punkt". 

Was kommt in die graue Tonne – und was wird daraus?

Die Restmülltonne ist für alles, was nicht wiederverwertet oder kompostiert werden kann und was nicht giftig ist. Dazu gehören Wattebäusche und Windeln ebenso wie Katzenstreu, Staubsaugerbeutel, Zigarettenkippen, Fahrradschläuche oder ausgediente Plastikartikel wie Kugelschreiber oder Kinderspielzeug. Sortiert wird der Inhalt der grauen Tonne in der Regel nicht mehr.

Früher wurde Restmüll auf mehr oder weniger gut gesicherten Deponien entsorgt. Heute wird er normalerweise verbrannt. Fast immer wird die dabei entstehende Energie zur Strom- oder Wärmegewinnung genutzt. Aus der Schlacke, die nach der Verbrennung zurückbleibt, wird soweit wie möglich das Metall herausgefiltert. Der Rest findet meistens im Straßenbau Verwendung. Die Schlacke mit den aufkonzentrierten Schadstoffen wird als Sonderabfall entsorgt und beispielsweise in Kalk eingebunden.

Was passiert mit Batterien, die im Restmüll landen?

Batterien enthalten problematische Schwermetalle wie Quecksilber, Cadmium und Blei und gehören deshalb nicht in den Hausmüll. Sammelboxen für alte Batterien stehen in den meisten Supermärkten, auf Wertstoffhöfen sowieso. Landen Batterien auf dem Restmüll, werden sie auch nicht mit Magneten aussortiert, wie manch einer hofft. Stattdessen werden sie mit verbrannt. Das ist nicht optimal, aber giftige Abgase müsse man nicht befürchten, so BSR-Expertin Thümler. "Die gesetzlichen Bestimmungen für die Rauchgasreinigung von Verbrennungsanlagen sind strenger als bei jeder Industrieanlage." Die aufkonzentrierten Schadstoffe würden als Sonderabfall entsorgt.

Was wird aus Biomüll?      

Gartenbesitzer haben meist einen eigenen Komposthaufen. Ansonsten werden Küchenabfälle, Kaffee- oder Teefilter am besten in der Biotonne entsorgt. Zum Verbrennen ist der Biomüll zu schade, schließlich lässt sich durch die Kompostierung guter Humus herstellen. Der wiederum wird in der Landwirtschaft gebraucht oder auch als Blumenerde.

Immer mehr Entsorger versuchen aber noch mehr aus dem organischen Müll rauszuholen und vergären ihn zu Biogas. Bei der Fermentierung entstehen neben dem Gas auch feste und flüssige Gärreste. Die können dann wieder zur Bodenveredelung eingesetzt werden.

Dürfen kompostierbare Tüten in den Biomüll?

Vor einigen Jahren haben die klassischen Biomülltüten aus Papier Konkurrenz bekommen durch kompostierbare Mülltüten aus Maisstärke. Sie sollen zusammen mit den Küchenabfällen verrotten. Doch die Bio-Kunststoffbeutel sind nicht überall gern gesehen. Kompostbauern monieren, dass sich die Beutel viel langsamer zersetzen als die Küchenabfälle. Mancherorts werden die Beutel deshalb mit den normalen Plastiktüten aussortiert – zumal man sie auf den ersten Blick kaum von normalen Plastiktüten unterscheiden kann. In den großen Kompostieranlagen werden die Tütenreste – egal, ob aus Bio- oder normalem Plastik - erst im Nachhinein ausgesiebt.

Wer Tüten aus Bioplastik verwenden will, fragt am besten vorher beim lokalen Entsorger nach. Bei der BSR etwa hat man mit den Bioplastiktüten bislang kein Problem, das könnte sich allerdings ändern, wenn der Biomüll künftig fermentiert wird.  Am einfachsten ist es, Papiertüten zu verwenden oder den Müll auszuschütten und die Tüte getrennt zu entsorgen. Während normale Plastiktüten recycelt werden können, müssen die Biotüten in die Restmülltonne. 

Muss man Glas wirklich nach Farbe sortieren?

Wahrscheinlich hat es jeder schon mal gehört: Altglas nach Farbe zu sortieren sei für die Katz. Am Ende werde sowieso wieder alles zusammengeschüttet. Nur warum sollten dann überhaupt drei verschiedene Container aufgestellt werden? Ganz einfach: Weil sich aus gemischtem Glas kein Weißglas mehr herstellen lässt. Deshalb sei es auch besonders wichtig, weißes Glas sortenrein zu trennen, betont Sabine Thümler. Bei Grünglas ist ein gewisser Braunanteil dagegen noch vertretbar, weshalb in Wohnanlagen oft nur zwei Tonnen mit Weiß- und Buntglas aufgestellt werden. Auch blaues Glas sollte im grünen Container entsorgt werden.

Noch wichtiger als die farbliche Trennung ist aber, dass wirklich nur Haushaltsglas eingeworfen wird. Keramik und Steingut haben im Glascontainer nichts verloren. "Sie haben die gleiche Dichte wie flüssiges Glas und setzen sich beim Schmelzen deshalb nicht nach unten ab", erläutert Thümler. Wird das Material weiterverarbeitet, entstehen Bruchstellen.

Auch Fensterglas, Kristallglas oder Spiegel haben im Glascontainer nichts verloren, sondern sollten über den Restmüll entsorgt werden. Die Deckel von Flaschen und Gläsern muss man hingegen nicht abschrauben. Sie werden im Nachhinein aussortiert.      

Kann man belangt werden, wenn man Müll nicht richtig trennt?

Wer seinen Müll falsch entsorgt, begeht formell gesehen eine Ordnungswidrigkeit. Die Ahndung ist allerdings schwierig. Mit empfindlichen Geldstrafen muss man rechnen, wenn man seinen Müll einfach "wild" abstellt und sich dabei erwischen lässt. Wirft man Dinge in Tonnen, in die sie nicht hineingehören, bekommt man wahrscheinlich keinen Ärger mit der Polizei, aber möglicherweise mit dem Entsorgungsunternehmen. Normalerweise schauen Müllmänner zwar nicht in die Tonne, bevor sie deren Inhalt im Müllfahrzeug versenken. Ist jedoch offensichtlich, dass der Müll falsch getrennt wurde, etwa wenn Styroporverpackungen aus der Biotonne ragen, können sie die Tonne einfach stehen lassen. Auch Müll, der neben oder auf den Tonnen abgestellt wurde, muss nicht abtransportiert werden.

Quelle: n-tv.de>

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17.5.2013: <Upcycling schafft hochwertige Produkte aus Müll> - aus Planen und Feuerwehrschläuchen werden Taschen und Accessoires

aus:alumniportal; 17.5.2013;
http://www.alumniportal-deutschland.org/deutsche-sprache/deutsch-auf-die-schnelle/artikel/online-deutsch-lernen-uebungen-upcycling.html

<Laut Statistischem Bundesamt sorgten deutsche Haushalte allein im Jahr 2010 für 100.000 Tonnen Textil- und Bekleidungsabfall. Und einen Teil dieses Abfalls kann man wieder nutzen, zum Beispiel neue Kleidung herstellen. Das Motto: Aus Alt mach neu. Aus den "Klamotten" schneidert der Berliner Designer Philippe Werhahn neue Kleidung, Unikate, die es vorher nicht gegeben hat – keine Ware von der Stange. Was er macht, ist Upcycling: Das sind Verfahren, mit denen aus Abfall neue Güter und damit neue Werte geschaffen werden, so zum Beispiel Taschen aus alten Planen oder Autoreifen. Und die verkaufen sich gut. Die Kunden sind Menschen, die den Konsum kritisch sehen und bewusst nachhaltige Produkte kaufen.

Umweltbewusst produzieren – nicht umweltschädlich vernichten

Dank dieser Wiederverwertung werden keine Produkte aus Rohmaterialien neu hergestellt. So verringern sich Energieverbrauch, Luft- und Wasserverschmutzung sowie Treibhausgasemissionen. Auf diese Weise verarbeitete Robert Klüsner, der das Unternehmen Feuerwear gegründet hat, in einem Jahr 40 Kilometer Feuerwehrschlauch zu Taschen und Accessoires – das Material landet sonst in der Müllverbrennungsanlage.>


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31.7.2013: <Meeresverschmutzung: Der achte Kontinent besteht aus Müll>

aus: Welt online; 31.7.2013;
http://www.welt.de/dieweltbewegen/sonderveroeffentlichungen/nachhaltigeverpackungen/article118387922/Der-achte-Kontinent-besteht-aus-Muell.html

<Man stelle sich eine Fläche von der Größe Mitteleuropas vor – ausschließlich bestehend aus Abfall. Dieser Dimension entspricht die Menge an Wohlstandsmüll, den wir bis heute im Meer "entsorgt" haben.

Von

Der achte Kontinent wächst täglich. Im windstillen Teil des Pazifischen Ozeans gelegen, ist er in etwa so groß wie Mitteleuropa. Vielleicht auch zweimal so groß. So genau weiß das niemand. Was bekannt ist: Er ist hässlich, giftig und gefährlich, denn der achte Kontinent besteht allein aus Abfall. Aus Millionen und Abermillionen Tonnen Wohlstandsmüll, die die Meeresströmung hier, gleich einer wortlosen Anklage, zu einem ebenso bizarren wie erschütternden Abbild der gedankenlosen Wegwerfmentalität vor allem in Industrieländern versammelt.

Weltweit verschmutzen allein mehr als 100 Millionen Tonnen Plastikmüll die Ozeane, schätzt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Unep) – das Bundesumweltamt geht sogar von rund 140 Millionen Tonnen aus –, und mindestens 6,4 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen jedes Jahr neu in die Meere. Rund zehn Prozent der jährlich produzierten 225 Millionen Tonnen Kunststoff landen irgendwann im Meer, so das Unep. Betroffen sind alle Regionen, selbst in der bislang gering belasteten arktischen Tiefsee werden steigende Mengen registriert.

Rund 20 Prozent stammt von Schiffen, 80 Prozent werden vom Festland eingetragen. Einleitungen von Industrie und Landwirtschaft bereiten die größten Probleme, doch wird nicht aller Unrat absichtlich in die Meere und zuführenden Gewässern gekippt. Winde etwa transportieren beträchtliche Abfallmengen, beispielsweise aus offenen Deponien, wie sie in Großbritannien und den Niederlanden noch immer zu finden sind. Auch Hochwasser und Fluten schwemmen Müll und Schadstoffe in großen Mengen in die Ozeane. Nicht zu vergessen ist Tourismus-Müll, mit dessen fachgerechter Entsorgung viele Urlaubsländer schlichtweg überfordert sind.

Plastik hat eine Halbwertzeit von 250 Jahren

Treibende Verpackungen und anderer Plastikmüll sind nicht nur ein optisches Ärgernis oder lösen kurzzeitig Unbehagen aus, wenn sich beim Baden im Mittelmeer wieder eine ausgefranste Plastiktüte um die Beine wickelt. Plastik ist extrem langlebig, bis zur vollständigen Zersetzung können 500 Jahre vergehen. In vielen Kunststofferzeugnissen befinden sich Giftstoffe wie Weichmacher, die in großen Mengen in die Meere gelangen. Zunächst beeinträchtigt das die maritime Pflanzen- und Tierwelt: Die Tiere etwa sehen den Müll im Wasser nicht, verfangen sich darin oder verletzen sich tödlich. Zudem wird vom Wasser zu Granulat verkleinerter Müll mit Nahrung wie Plankton verwechselt. Doch der Stoff ist unverdaulich, so dass Tiere im schlimmsten Fall mit einem Magen voller Plastik verhungern.

Letztlich aber schädigt sich der Mensch selbst. Die im Plastik gebundenen Gifte werden mit jeder Fischmahlzeit aufgenommen, sagt Kim Detloff, Leiter der Abteilung Meeresschutz beim Naturschutzbund (NABU). "Die Gifte landen auf unserem Teller. Sie sind allgegenwärtig im marinen Nahrungsnetz." Laut Unep-Statistiken ist inzwischen jeder Quadratkilometer Meeresoberfläche mit durchschnittlich rund 13.000 Plastikpartikeln belastet.

In Berlin diskutierten rund 200 Experten im Rahmen einer internationalen Meeresschutzkonferenz, wie die Verschmutzung der Weltmeere zu stoppen sei. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) forderte über das Manifest "Meer ohne Plastik", den Müll in den europäischen Meeren bis 2020 um 50 Prozent zu reduzieren. Als besonders problematisch werden Plastiktüten und winzige Plastikugeln angesehen, die z. B. in Peelingprodukten und Duschgels enthalten sind. Sie seien oft so klein, dass Kläranlagen sie nicht herausfiltern könnten, heißt es.

Ziel ist ein flächendeckendes System

Einen praktischen Ansatz verfolgt der NABU mit der 2012 initiierten Initiative "Fishing for Litter". Die Grundidee: Häfen und Fischer an Ost- und Nordsee für die Problematik sensibilisieren und Entsorgungskapazitäten bereitstellen. 70 Fischer und acht Häfen (darunter Heiligenhafen, Burgstaaken auf Fehmarn und Sassnitz auf Rügen) sind schon an Bord, mehr sollen folgen. Fischer werfen mülligen "Beifang" nicht ins Meer zurück, sondern sammeln diesen an Bord in großen Industriesäcken, die in den Häfen in speziellen Containern abgelegt werden.

Die für Häfen und Fischer kostenlose Logistik garantieren neben dem NABU verschiedene Partner, darunter der Grüne Punkt. "Ein Meilenstein war auch, dass wir Anfang 2013 eine Kooperationsvereinbarung mit dem Land Niedersachsen schließen konnten", sagt Kim Detloff. "Wir hoffen, 2014 weitere Häfen einbinden zu können, etwa Cuxhaven." Ziel sei es, ein flächendeckendes System für die drei deutschen Küstenbundesländer zu etablieren. Die Zahl der relevanten Häfen beziffert Detloff mit "20 bis 22".

Neben der Reinigung von Nord- und Ostsee verfolgt "Fishing for Litter" zwei weitere Ansätze: Datenerhebung und -analyse sowie das Wecken eines Bewusstseins für die Problematik der globalen Meeresverschmutzung. "Wir wollen vor allem herausfinden, was am Grund des Meeres liegt und wo es herkommt. Das ist wertvoll, wenn man Schlupflöcher schließen und Einträge verringern möchte", so der NABU-Experte.

Mit einem flächendeckenden "Fishing for Litter"-System sei man in der Lage, "rund zehn Prozent des Jahreseintrages herausfischen zu können. Bei rund 20.000 Tonnen Müll – nicht nur Plastik –, die jährlich allein in der Nordsee landen, wären das immerhin ca. 2000 Tonnen. Sollte es gelingen, auch andere Nord- und Ostseeanrainer für die Idee gewinnen zu können, käme man einer substanziellen Grundreinigung beider Meere einen großen Schritt näher.

Auftaktgegner ist die Plastiktüte

Allen bereits in den Meeren vorhandenen Müll wieder herauszufischen, halten die meisten Experten für illusorisch, darunter Marcus Eriksen von der Meeresschutzorganisation "5 Gyres Institute". Es sei, "wie auf dem Dach eines Hochhauses zu stehen und zu versuchen, mit einem Staubsauger die Luftverschmutzung zu entfernen". Ohnehin gilt es, zunächst die Neueinträge drastisch zu reduzieren. Benjamin Bongardt, Referent für Umweltpolitik beim NABU: "Man muss die Ursachen bekämpfen. Kunststoffe etwa müssen recycelbar und biologisch abbaubar sein. Dazu muss sich aber die chemische Industrie neu erfinden, doch die blockt noch." Priorität muss zudem die Schaffung leistungsfähiger Abfallentsorgungsstrukturen in zahlreichen Entwicklungsländern haben und das Hinwirken auf eine Reduzierung des Verpackungswahns vor allem in den Industrieländern.

Ein idealer Auftaktgegner ist die Plastiktüte. Benjamin Bongardt: "Es kann nicht sein, dass Plastiktüten etwa in Kaufhäusern oder Bekleidungsläden kostenlos abgegeben werden." Auch in der Politik ist diese Diskussion angekommen. So fordern die Grünen eine Stückgebühr von 0,22 Cent, die nach dem Vorbild Irlands in Umweltprojekte fließen könnte.

Dort wurde 2002 eine Umweltsteuer eingeführt – anfangs waren es 0,15 Cent, inzwischen beträgt sie 0,44 Cent. Seitdem ist der Verbrauch um 90 Prozent auf 18 Tüten pro Kopf und Jahr geschrumpft. Zum Vergleich: Laut Bundesumweltamt verbraucht jeder Deutsche im Schnitt 71 Plastiktüten im Jahr, der EU-Schnitt liegt bei 198 Tüten. Lernen kann Europa aber auch von Ländern wie Bhutan, Bangladesch, Ruanda, Tansania und Papua-Neuguinea. Plastiktüten sind dort komplett verboten, und in Kenia und Uganda dürfen zumindest keine dünnen Tüten verwendet werden.>


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11.8.2014: Kaffeesatz ist gut für Recycling: Geruchssäckchen, Dünger, Abwehr gegen Ameisen und Schnecken, Gesichtsmaske, Färbemittel etc.

Geruchssäckchen - WC spühlen - Hände waschen - als Dünger in Blumenerde - Abwehr von Ameisen und Schnecken - Peelingmischungen - Haarmassage - Gesichtsmaske - Färbemittel für Holz und Stein etc. - Kratzer in Möbeln beseitigen

aus: Barcoo online: Warum Du Deinen Kaffeesatz auf keinen Fall wegwerfen darfst; 11.8.2014;
http://www.barcoo.com/news/warum-du-deinen-kaffeesatz-auf-keinen-fall-wegwerfen-darfst?utm_source=facebook&utm_medium=referral&utm_campaign=essen-und-trinken

<von Wencke

Als Wahr- und Zukunftsvorhersager mag Kaffeesatz vielleicht nicht unbedingt geeignet sein. Trotzdem solltest Du ihn nicht einfach wegschmeißen, denn als Abfallprodukt Deines Morgenkaffees ist er vielseitig einsetzbar und schont dabei auch noch den Geldbeutel. Ob gegen Ungeziefer oder für schöne Haare: Kaffeesatz ist ein kleiner Alleskönner.

Mit Kaffee gegen schlechte Gerüche

Gegen schlechte Gerüche wirkt nicht nur frisches Kaffeepulver, sondern auch Kaffeesatz und das nicht ausschließlich im Kühlschrank. Du kannst den Kaffeesatz auch trocknen lassen und in einem kleinen Säckchen im Auto oder Wohnzimmer platzieren. Wenn es unangenehm aus dem Abfluss riecht, einfach mit etwas Kaffeesatz und heißem Wasser durchspülen und gegen Gerüche aus dem Bad zusätzlich eine Schüssel mit Kaffeesatz in der Nähe des Waschbeckens aufstellen.

Kaffeesatz funktioniert ebenso als Raumerfrischer und kann, wenn er getrocknet ist, einfach in die Deko im Wohnzimmer eingearbeitet werden. baroo-Tipp: Frische Blumen in ein Glas mit Kaffeesatz stecken. Sieht schön aus und wirkt gegen Gerüche. Wie es genau funktioniert, siehst Du bei rethink simple.

Wenn Du Knoblauch oder Zwiebeln geschnitten hast, wirst Du den unschönen Geruch an den Händen mit Kaffeesatz schnell wieder los. Einfach die Hände nach dem Schneiden gründlich einreiben und den Kaffeesatz wieder abspülen.

Kaffeesatz für Garten und Balkon

Kaffeesatz ist die perfekte Alternative zu chemischen Düngemitteln. Du kannst ihn mit der Blumenerde vermischen oder, in Wasser aufgelöst, als Flüssigdünger verwenden. Kaffeesatz ist sehr nährstoffreich und gibt die Nährstoffe an die Blumenerde und damit an die Pflanzen ab.

Manch blühende Pflanzen, wie zum Beispiel Hortensien, ändern ihre Farbe nach dem pH-Wert des Bodens. Wenn Du Kaffeesatz auf die Erde gibst, reduziert sich der pH-Wert und die Blüten färben sich blau.

Ameisen und Schnecken hingegen mögen keinen Kaffee. Kaffeesatz auf den Beeten hält Schnecken fern und wirkt auch gegen Ameisen, indem er die von ihnen gesetzten Duftspuren neutralisiert.

Schön durch Kaffeesatz

Aus Kaffeesatz kannst Du problemlos ein Peeling selber herstellen. Dazu den Kaffeesatz mit zum Beispiel Kokosöl oder auch Deinem Duschbad mischen. Die kleinen Körnchen eignen sich hervorragend, um Deine Haut weich und geschmeidig zu machen.

Für Volumen im Haar sorgt der Kaffeesatz als Spülungsersatz. Du musst ihn dafür ausgiebig in die Haare einmassieren und danach gründlich wieder ausspülen. Riecht auch angenehmer als Essig oder Bier im Haar.

Der Morgenkaffee macht nicht nur Dich, sondern auch Deine Haut wach. Kaffeesatz hilft hervorragend gegen dunkle Ringe unter den Augen und strafft Deine Haut. Dafür den feuchten Kaffeesatz einfach unter den Augen auftragen und einwirken lassen.

Natürliche Farbe aus dem Kaffeesatz

Kaffee färbt fast alles ein. Du kannst Deinen Kaffeesatz also auch als natürliches Färbemittel für Holz, Stein oder andere Materialien verwenden.

Bei kleineren Kratzern in dunklen Holzmöbeln zum Beispiel musst Du den Kaffeesatz nur etwas anfeuchten und dann mit einem Wattestäbchen auf den Kratzer auftragen. Die Körner setzten sich in den Kratzer und das im Kaffee enthaltene Öl verschließt kleine Öffnungen wieder.

Am besten stellst Du Dir eine Schüssel bereit, in der Du jeden Morgen Deinen Kaffeesatz sammeln kannst, um ihn später wiederzuverwenden.>


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20 minuten
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Basel 26.9.2014: Depot für Recycling-Materia am Dreispitz

aus: 20 minuten online: Aus alt wird neu: Kreative stürzen sich auf «Abfall-Stoffe»; 26.9.2014;
http://www.20min.ch/schweiz/basel/story/31027785

<von Valeria Happel -

Am 26. September eröffnet der Materialmarkt Offcut im Basler Dreispitz. Die Fundgrube bietet alles, was das Herz von Kreativen begehrt. Zur Eröffnung gibt es ein Konzert.

aterialien, die bei Betrieben auf dem Abfallhaufen landen würden, haben für das Offcut-Team einen besonderen Wert: Sie werden Kreativen zur Weiterverarbeitung angeboten. «Mit der Spezialisierung auf Materialien besetzen wir eine Nische auf dem Secondhand-Markt in der Schweiz», sagt Projektleiterin Simone Schelker. Am Freitag öffnet das Materiallager die Tore. Anlässlich der Eröffnung gibt es in der Lagerhalle ein Konzert.

«Wir sind ein Laden, ein inspirierender Fundus und ein Projektraum, wo kreative Ideen und Know-How ausgetauscht werden», so Schelker. Nicht nur farbig bedruckte Blachen, Metall oder Holzfurniere sind in der übergrossen Fundgrube zu finden – auch allerlei Kunststoffe und Textilien haben Platz im 350 Quadratmeter grossen Lagerraum in der Venedig-Strasse. «Wir brauchen den Umschlagplatz. Wir könnten auch ein Halle füllen, die fünf Mal so gross ist», erklärt Schelker.

«Es ist uns ein Anliegen Kulturprojekte mit unserem kostengünstigen Angebot zu fördern», sagt sie weiter. Das Angebot richtet sich vor allem an Theater, aber auch Studierende und kreative Heimwerker gehören zur Zielgruppe. Besonders gefragt sei dabei das Bühnenmolton.

Das Pilotjahr zeigte grossen Erfolg

Während eines Pilotjahres in der Aktienmühle in Kleinhüningen hat das Offcut-Team zunächst in bescheideneren Räumlichkeiten den Versuch des Nischen-Geschäfts mit den wiederverwertbaren Abfall-Materialien gewagt. Das Konzept kam überaus gut an. «Obwohl wir nur zwei Nachmittage in der Woche geöffnet hatten, haben wir im Pilotjahr 3500 Besucher verzeichnet», so Schelker.

Der neue Standort ist nicht zufällig gewählt. Gleich gegenüber befindet sich der Campus der Künste der Hochschule für Gestaltung und Kunst. «Rund 700 Studierende benötigen Materialien für ihre Kunstprojekte», so Schelker. Lediglich für die Laufkundschaft sei es nun ein weiterer Weg. Dennoch: Schelker ist überzeugt, den idealen Standort gefunden zu haben – mitten im Gewerbegebiet seien sie direkt an der Quelle der gesuchten Stücke.

Die Materialien gibt es für die Hälfte des Neupreises. Die Tarife seien aber auch verhandelbar. Im Fokus des Konzeptes steht die Nachhaltigkeit und die Förderung der Kreativität. Aus dem Material-Abfall entstehen laut Schelker später die aussergewöhnlichsten Designgegenstände.

Unterstützt wird das siebenköpfige Team durch diverse Stiftungen. «Ausserdem sind wir als Verein organisiert», so Schelker. Im Rahmen von Offcut-Club-Veranstaltungsreihen werden Informationsabende über Materialien angeboten und Vereinsmitglieder beworben.>

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11.10.2014: <Jeans im Tiefkühlfach waschen>

http://www.extremnews.com/lifestyle/kurioses/93eb150e2b7bf8e

 <Thorsten Schmitt

Wer ein großes Gefrierfach zuhause hat, kann in Zukunft darauf verzichten, seine Jeans zu waschen. Wie das Magazin P.M. Fragen & Antworten (Ausgabe 10/2014, ab heute im Handel) berichtet, tötet die Kälte im Gefrierfach geruchsverursachende Bakterien. So wird außerdem das Baumwallgewebe geschont, Form und Farbe der Hose bleiben erhalten.

Der Tipp kommt von Chip Bergh, dem Chef von Levi Strauss & Co. So kann man die neue und unbehandelte Jeans über mehrere Monate tragen, ohne waschen zu müssen und erhält einen individuellen Used-Look. Außerdem spart man mit dem Tiefkühltrick jede Menge Wasser. Ein guter Ausgleich, denn die Produktion einer 800 Gramm schweren Jeans verbraucht rund 8.000 Liter Wasser.

Eine Humanökologin der kanadischen Alberta-Universität lieferte auch den wissenschaftlichen Beweis, dass Jeans nicht regelmäßig gewaschen werden müssen: Einer ihrer Studenten trug über eine Dauer von 15 Monaten an 330 Tagen die gleiche Jeans, ohne sie einmal zu waschen. Am Ende des Experiments stellte sich heraus, dass sich auf einer zwei Wochen getragenen Jeans genauso viele Bakterien angesammelt hatten wie bei der Jeans im 15-monatigen Dauereinsatz.

Quelle: Gruner+Jahr, P.M. Fragen&Antworten (ots)>



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Fotoquellen
[1] Boot aus Alu-Dosen: http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Wenn-aus-Bierdosen-Boote-werden-11878803
[2] Erfinder Broeker, aus altem Brot wird Brennstoff Bioethanol: http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-macht-Sprit-aus-Altbrot-article4886941.html


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