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Kuriose Katzenmeldungen

Was Katzen alles so fertigbringen

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Es ist schon eigenartig, was Katzen alles fertigbrigen. Hier sind ein paar Meldungen. Aber was Gemeldet wird, ist ja nur die Spitze eines Eisbergs. Die Dunkelziffer ist sehr hoch, das heisst, in diesem Fall ist die Dunkelziffer positiv zu werten!


Basler
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18.8.2007: <Katzenmorde: Italiener töten 60.000 schwarze Katzen pro Jahr>
aus: Basler Zeitung online; 18.8.2007;
http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=79780667-1422-0CEF-708DB5FE2737E47F

<Rom. SDA/AFP/baz. Jedes Jahr fallen mehr als 60.000 Katzen dem Aberglauben der Italiener zum Opfer. Die Vierbeiner würden von Menschen, die das Böse fürchteten, erschlagen oder in satanischen Riten grausam hingerichtet, teilte die Tierschutzorganisation Aidaa mit.

Die meisten der vermeintlichen Unglücksbringer erwische es an Halloween, berichtete Aidaa am Samstag weiter. Deshalb erklärten die Tierschützer den 17. November zum nationalen Schutztag der schwarzen Katzen.

Die schwarzen «Haustiger» werden seit Jahrhunderten misshandelt und getötet, da sie dem Aberglauben zufolge Unglück bringen, das Böse verkörpern und mit Hexen in Verbindung gebracht werden.>


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20 minuten
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Tierarzt Bruno Fink aus Höchst im Bezirk Bregenz bestätigte am Montag entsprechende Medienberichte. Der Stubentiger konnte nach dem Ausbau einiger Motorteile geborgen werden. Er war lediglich dehydriert und etwas erschreckt.

Ein Autobesitzer aus Höchst stellte am Sonntagmorgen bei der Fahrt aus seiner Garage fest, dass Lenkung und Gangschaltung an seinem Fahrzeug nicht richtig funktionierten. Der angerückte Pannendienstfahrer staunte nicht schlecht, als ihm beim Blick unter das Fahrzeug zwei Katzenaugen entgegenleuchteten.

Schlaues Tier machte auf sich aufmerksam

Offenbar hatte das Tier einen Kabelstrang durchtrennt und damit überhaupt erst auf sich aufmerksam gemacht.

Die Katze wurde vom zu Hilfe gerufenen Tierarzt narkotisiert, vorsichtig aus ihrer Notlage befreit und medizinisch betreut. Infusionen sollen der Austrocknung entgegenwirken. «Sie muss noch einige Tage bei uns bleiben, bis dahin hoffen wir, den Besitzer gefunden zu haben», sagte der Veterinär.

Herkunft unbekannte

Generell hielten Katzen, ursprünglich Steppentiere, Flüssigkeits- und Nahrungsmangel einige Zeit ohne Probleme aus. Dementsprechend sei der Zustand der Fundkatze «relativ gut».

Wo der getigerte und weisse Mitfahrer zustieg, lasse sich nicht sagen. Vermutlich stamme die Katze aus der Gegend. Das Tier sei weiblich, kastriert, sehr gepflegt und auch bereits wieder anhänglich.

Als Tierarzt erlebe man allerhand kuriose Dinge, erklärte Fink. Dass Katzen etwa den Radkasten eines Autos, von der Abwärme des Motors angezogen, als «Trittbrettfahrer» nutzten, sei nichts Seltenes. Dass die Katze den Zwischenfall aber ohne Verbrennungen oder sonstige Schäden überlebt habe, sei «schon etwas Ungewöhnliches».

(sda)>

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n-tv online,
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15.5.2010: Die Maus riecht die Katze im Voraus

aus: n-tv online: Welt & All: Angstauslöser in den Genen: Mäuse können Katzen riechen; 15.5.2010;
http://www.n-tv.de/wissen/weltall/Maeuse-koennen-Katzen-riechen-article872151.html

<Die Angst, die Mäuse vor Katzen haben, ist ihnen angeboren. Die Tiere können ihre Widersacher über spezielle Zellen in der Nase wahrnehmen. Selbst Tiere, die nie einer Katze begegnet sind, bekommen Angst durch deren Geruch.
 
 Genmanipulierte Mäuse zeigten keine Angst mehr vor Katzen. Bereits 2007 schalteten japanische Forscher genetisch die verantwortlichen Geruchsnervenzellen aus.
 
US-Forscher haben Geruchsmoleküle gefunden, die bei Mäusen die angeborene Angst vor Katzen und Ratten auslösen. Sie entdeckten zudem, dass Mäuse bestimmte Riechzellen in der Nase haben müssen, um den Geruch wahrnehmen zu können. Die Moleküle gehören zu einer Gruppe von Proteinen, die von zahlreichen Wirbeltieren gebildet werden. Diese "Major urinary proteins" (Mups) kommen im Urin von vielen Tieren vor, werden aber von Drüsen ausgeschüttet, etwa in den Speichel von Katzen. Die Wissenschaftler um Lisa Stowers vom Forschungszentrum The Scripps in La Jolla (Kalifornien) veröffentlichen ihre Ergebnisse im Journal "Cell".

Bislang war bekannt, dass Mups als Pheromone dienen können. Diese Duftstoffe dienen der Kommunikation zwischen Tieren einer Art, beispielsweise bei der Paarung oder als Kampfanreiz. Stowers Gruppe zeigt nun, dass sie auch den Kairomonen zugeordnet werden können. Diese Moleküle warnen Tiere vor möglichen Angreifern. Bislang waren Kairomone vor allem bei Insekten bekannt. Mäuse nehmen die Geruchs-Moleküle laut Studienautoren über das sogenannte Vomeronasale Organ wahr, eine Ansammlung bestimmter Riechzellen in der Nase verschiedener Tiere.

Gefahr ist riechbar

Mäuse haben feine Nasen.

Das Team setzte Mäuse, die niemals Kontakt mit anderen Tierarten hatten, den Gerüchen verschiedener Tiere aus. Dazu gehörten Katzen, Ratten, Schlangen, Hasen und Mäuse. Dabei beobachten sie das Verhalten der Tiere und untersuchten die Höhe des Stresshormons ACTH im Blut. Rochen die Nagetiere den Geruch von Katzen, Ratten oder Schlangen, versteckten sie sich in ihrer Box oder legten sich hin; der ACTH-Spiegel war erhöht. Diese Faktoren gelten als Beweis von Angst bei den Tieren. Beim Hasengeruch zeigte sich diese Reaktion nicht.

Genetisch veränderte Mäuse ohne Vomeronasales Organ hingegen zeigten keinerlei Angstzeichen, als sie sogar mit einer lebendigen Ratte konfrontiert wurden. Während diese durch eine Narkose schlief, habe sich eine Maus sogar neben ihr eingerollt und ebenfalls zum Schlafen hingelegt, berichtet Stowers.

Um die Geruchs-Moleküle zu identifizieren, untersuchten die Wissenschaftler die einzelnen Bestandteile von Rattenurin und Katzenspeichel. In molekulartechnischen Untersuchungen fanden sie heraus, dass in beiden Körperflüssigkeiten jeweils Mup-Moleküle für vermehrte Aktivität der Mäuseriechzellen verantwortlich waren.
 
.dpa>

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n-tv online,
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England 8.7.2010: Kater "Oscar" klaut Gartenhandschuhe und Unterhosen

aus: n-tv online: Panorama: Dreister Unterhosen-Dieb: Ehepaar zeigt Kater an; 8.7.2010;
http://www.n-tv.de/panorama/Ehepaar-zeigt-Kater-an-article1018931.html

<Erst brachte "Oscar" Gartenhandschuhe mit nach Hause, später spezialisierte er sich auf Wäschestücke: Aus Furcht vor polizeilichen Ermittlungen zeigten die Besitzer ihren Kater jetzt bei der Polizei an.

Ein britisches Ehepaar hat seinen Kater bei der Polizei angezeigt, weil er Unterwäsche stiehlt. Wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete, hatte das Tier aus Southampton an der Südküste Englands allein in den vergangenen Wochen 70 Wäschestücke aus der Nachbarschaft geklaut.

Nachdem das Ehepaar den Kater Weihnachten von einer Tierschutzorganisation adoptiert hatte, begann er zunächst damit, Gartenhandschuhe nach Hause zu bringen. Doch schon bald stibitzte der zwölf Jahre alte "Oscar" auch Damenunterhosen, Socken und Kinderunterwäsche von benachbarten Grundstücken. Schließlich fürchteten die Eheleute, ihre Nachbarn könnten einen Dieb in der Gegend vermuten und informierten die Polizei.

dpa>

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20 minuten
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13.7.2010: Katze "bediente" in der Nacht das Bedienungstastfeld vom Kochherd und provozierte einen kleinen Küchenbrand

Wenn Sie einen "modernen" Kochherd mit einem "Tastfeld" haben, und gleichzeitig eine Katze, dann kann diese Kombination gefährlich werden, denn eine Katze kann dieses Tastfeld auch bedienen. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Katze als Brandstifterin verdächtigt; 13.7.2010; http://www.20min.ch/news/basel/story/12395371

<Die Staatsanwaltschaft in Basel Stadt hat eine Katze im Visier. Grund: Ihr Frauchen erwachte und entdeckte einen Topf auf dem Herd in Flammen. Hat die Katze den Herd bedient?

Als die Mieterin um 2.45 Uhr in der Nacht aufstand, bemerkte sie ein Flackern in der Küche der Wohnung an der Schwarzwaldallee in Basel. Dort brannte ein Topf auf dem Herd, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Sie begann sofort zu löschen. Derweil nahm eine Nachbarin ebenfalls Rauchgeruch wahr und alarmierte die Feuerwehr.

Die Feuerwehr löschte das Feuer rasch. Die Frau erlitt bei ihren Löschbemühungen Verbrennungen an den Händen. Zudem wurde sie wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Die Brandursache wird noch untersucht.

Die Frau hatte den Induktionsherd mit obenliegendem Bedienungs- Tastfeld seit Tagen nicht mehr benutzt, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage sagte. Der saubere Topf mit Kochbesteck darin sei auf dem Herd abgestellt gewesen. Das mache wohl eine der beiden Katzen der Frau zur Hauptverdächtigen.

(sda)>


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20 minuten
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24.7.2010: Katze uriniert in eine Steckdose - und produziert Kurzschluss, Funken und Rauch mit Feuerwehreinsatz

aus: 20 minuten online: Katze uriniert mit Folgen; 24.7.2010; http://www.20min.ch/news/basel/story/14945539
In Münchenstein BL hat die Feuerwehr wegen einer urinierenden Katze ausrücken müssen.

Deren Besitzerin schlug am Freitagabend nach ihrer Heimkehr Alarm und meldete, dass ihre Wohnung nach Rauch rieche und Funken aus einer Steckdose sprühen würden.

Abklärungen ergaben laut Mitteilung der Polizei Basel-Landschaft vom Samstag, dass «höchstwahrscheinlich» die Katze der Frau in eine Steckdose uriniert hatte. Damit löste sie einen Kurzschluss aus.

Dabei hatte sich leichter Rauch entwickelt. Weder Mensch noch Tier wurden verletzt. Der Schaden hielt sich laut Polizei in Grenzen.

Die Feuerwehr war mit acht Personen vor Ort, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Dass die Feuerwehr der Frau die Einsatzkosten verrechnen, sei denkbar. Doch der Entscheid liege bei der Feuerwehr.

(sda)>

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Stern
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12.11.2010: Katzen trinken mit einer kleinen Wassersäule - dank der Schnelligkeit der Zunge und der Trägheit des Wassers

aus: Stern online: Schlaue Katzen: Samptpfoten sind Trink-Künstler; 12.11.2010;
http://www.stern.de/wissen/natur/schlaue-katzen-samtpfoten-sind-trink-kuenstler-1623214.html

<Katzenliebhaber haben es schon immer gewusst: Die Samtpfoten sind einfach schlauer als Hunde. Das bestätigt nun auch eine neue Studie, die untersucht hat, wie die Tiere trinken.

Intelligentes Haustier: Beim Trinken lassen Katzen mit ihrer Zunge eine Flüssigkeitssäule entstehen

Katzenfreunde aufgepasst - wer die Samtpfoten im Vergleich zu Hunden als die eleganteren Haustiere betrachtet, wird sich von dieser Studie bestätigt fühlen: Während Hunde beim Trinken das Wasser mit ihren Zungen plump in den Rachen schaufeln, nutzen Katzen eine erstaunlich grazile Technik, wie US-Forscher im Magazin "Science" enthüllen. Mit geschickter Zungenakrobatik lassen die Tiere eine Flüssigkeitssäule zum Mund emporsteigen, die der Schwerkraft trotzt.

Die Idee zu der Studie kam Roman Stocker vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) vor vier Jahren. Damals beobachtete der Umweltingenieur seine Katze beim Trinken und rätselte über die Mechanik des Vorgangs. Um dies zu klären, filmte er Haus- und Großkatzen bei der Flüssigkeitsaufnahme und analysierte zusammen mit Physikern und Mathematikern die Bewegungen in Zeitlupe. Außer den eigenen Hochgeschwindigkeitsvideos werteten die Wissenschaftler auch Material von YouTube aus. Zudem bastelten sie eine Roboterzunge, um die physikalischen Prinzipien besser untersuchen zu können. "Die Schönheit der Flüssigkeitsmechanik hat uns überrascht", bekennt der Forscher, der sonst Meeresorganismen wie etwa Fische untersucht.

Eine feine Wassersäule entsteht

Beim Trinken wölben Katzen ihre Zungenspitze so zurück, dass die Oberseite die Flüssigkeit sanft berührt. Wenn sie die Zunge dann flink senkrecht anheben, wächst das Nass aufgrund der Trägheit in einer feinen Säule empor. Just bevor die Schwerkraft diese brechen lässt, schließen die Tiere den Kiefer. So befördern Hauskatzen mit jedem Zug etwa 0,1 Milliliter in den Mund, bei durchschnittlich vier Hebern pro Sekunde - und das alles, ohne sich das Kinn zu befeuchten.

Ermöglicht wird die Säule durch die Trägheit der Flüssigkeit, die die Schwerkraft für eine kurze Zeitspanne außer Gefecht setzt. Das Verhältnis der beiden Kräfte zueinander bestimmten die Wissenschaftler in Versuchen, bei denen sie Glasplatten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten von einer Wasseroberfläche hoben. "Die Wassermenge, die eine Katze beim Schließen des Mundes aufnimmt, hängt von der Größe und der Geschwindigkeit der Zunge ab", erläutert der Mathematiker Jeffrey Aristoff von der Universität Princeton.

Demnach wählen Hauskatzen, Löwen, Tiger oder Jaguare die jeweils optimale Schlagfrequenz: Kleine Tiere müssen die Zunge besonders flink heben, dagegen können die großen Verwandten das Trinken aufgrund ihrer Körpermaße etwas entspannter angehen lassen. "Die Katze wählt jene Geschwindigkeit, mit der sie die Flüssigkeitsaufnahme pro Heber maximiert", resümiert Aristoff. "Katzen sind klüger als viele Menschen glauben, zumindest in Bezug auf Hydrodynamik."

DAPD/DPA/lea>

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Russland Aktuell, Logo

12.11.2010: Deutschland-Tournee des Moskauer Katzentheaters unter Juri und Dimitri Kuklatschow

In Russland gibt es einen Katzenzirkus. Der geht in Deutschland regelmässig auf Tournee. Aber lesen Sie selbst:

aus: Russland Aktuell: Moskauer Katzentheater: Eintrittskarten zu gewinnen! 12.11.2010;
http://www.aktuell.ru/russland-events/moskauer_katzentheater_eintrittskarten_zu_gewinnen_119.html

<Reichenbach. Das Moskauer Katzentheater geht wieder auf Tournee. Die Mini-Tiger sind die Stars. Artistisch präsentieren sie ihre Kunststücke. Und Russland-Aktuell verlost zweimal zwei Freikarten an seine Leser.

„Wuff“ - die aufmerksamen Leser dieser Rubrik werden sich sicherlich an mich erinnern. Genau, der Hund der immer wieder Bauklötze staunt, wenn er sich das Moskauer Katzentheater von Juri und Dimitri Kuklatschow anschaut. Die Kunststücke, die die Stubentiger auf die Bühne zaubern, haben mich ja doch nachhaltig beeindruckt.


Wann und wo
19.11.2010, 19.30 – Reichenbach
20.11.2010, 18.00 – Mannheim
21.11.2010, 14.00 – Mannheim
23.11.2010, 18.00 – Aschaffenburg
24.11.2010, 18.00 – Limburg
25.11.2010, 18.00 – Leinfelden-Echterdingen
27.11.2010, 14.00 – Reutlingen
30.11.2010, 18.00 – Paderborn
01.12.2010, 18.00 – Göttingen
02.12.2010, 18.00 – Gummersbach
05.12.2010, 16.00 – Euskirchen
06.12.2010, 17.00 – Wolfsburg
07.12.2010, 15.00 – Dresden
07.12.2010, 18.00 – Dresden
Ganz im Vertrauen, ich habe ja auch heimlich geübt. Aber, und verraten Sie das bitte nicht den Katzenviechern der Kuklatschows, allzu weit gekommen bin ich dabei noch nicht. Meine beste Nummer ist immer noch ein Leberwurstbrot mit verbundenen Augen zu finden. Ich bin ja mächtig stolz darauf, nur ob das für eine Zirkusnummer genügt?

Balance-Akte par excellence

Als ich versucht habe wie die Katzen einbeinig auf einem Stuhl zu balancieren, hat’s mich doch gleich prompt von selbigem heruntergehauen – das war nix. Die Hochseilnummer war auch nix. Mein Herrchen war anschließend ganz schön beschäftigt mich wieder aus der Wäscheleine zu entknoten. Und der blöde Ball wollte einfach nicht mehr mitspielen, nachdem ich freudig hineingebissen habe. Da kommt der Hund ins Grübeln.

Die Katzenstars – richtige Diven

Also muss ich doch einmal wieder bei den Katzen vorbeischauen. Denn: so schnell geb ich mich nicht geschlagen. Schon gar nicht von einem Katzenvieh. Schwanzwedelnd begrüßen mich zu allererst die beiden Hunde der Show. Die Katzen fläzen derweil divenhaft herum. Ach wie ich sie liebe, diese ungeheuerliche Arroganz uns Kötern gegenüber. Da wundern sie sich dann, warum wir sie ab und an auf Bäume hinaufjagen.

Bei Russland-Aktuell
• Artistik auf Samtpfoten – das Moskauer Katzentheater (08.03.2010)
• Katze als Drogenkurier im Gefängnis geschnappt (11.11.2010)
• Katze legt Heizung der Großstadt Ulan-Ude lahm (15.12.2009)
• Gericht konfisziert Katze, um Schulden einzutreiben (30.11.2009)

Eine Moskauer Attraktion

Meine beiden Hundekollegen plaudern in der Zwischenzeit ein klein wenig aus dem Nähkästchen. Juri Kuklatschow gründete vor 30 Jahren das Moskauer Katzentheater. Seine Stars waren einfache Hauskatzen, die er auch schon mal streunend von der Straße auflas. Nach und nach entwickelte sich daraus eine der größten Moskauer Attraktionen. Kinder als auch Erwachsene waren begeistert.

Der Sohn in den Fußstapfen

Inzwischen ist auch Dimitri Kuklatschow fester Bestandteil der Revue. Der 35-jährige führt die Tradition des Moskauer Katzentheaters fort. Selber hat er keine Katze zu Hause, wie er betont. „Zu Hause wäre eine Katze doch fürchterlich einsam und würde sich langweilen. Hier im Theater hat sie inzwischen gut 100 Artgenossen um sich herum“. Und viele nette Menschen, die sich um sie kümmern.

Vorwürfe von Tierschützern

Allerdings gab es aber auch schon Anfeindungen von beflissenen Tierschützern. Gequält würden sie werden, drangsaliert um ihre Kunststücke aufzuführen. „Das ist doch völliger Blödsinn“, meint Chefkater Boris. „Das Ganze geht nur mit der Geduld Fähigkeiten zu erkennen und zu konditionieren. Das klappt bei den Menschen doch auch recht gut“, schmunzelt der Star der Show. „Wenn uns jemand quälen würde, ginge doch gar nichts mehr“.

Freikarten zu gewinnen!
Senden Sie uns bis Mittwoch den 17.11.2010 eine email an: event(at)aktuell.ru mit dem Stichwort „Katzentheater“. Wir verlosen 2 x 2 Gästelistenplätze auf Ihren Namen für die von Ihnen gewünschte Veranstaltung. Viel Glück!

Kein Zwang für die Tiere

Für den Veranstalter "Russ Sterne" aus Dresden sind die Proteste gegen die Veranstaltungen des "Moskauer Katzentheaters" nicht neu. "Aber wir reagieren nicht auf Spekulationen über angebliche Tierquälerei", sagt Sprecherin Martina Fischer. „Die Katzen machen es freiwillig! Denn: wenn eine Katze nicht will, dann will sie nicht.“ Außerdem werden die Tiere ärztlich betreut und das zuständige Veterinäramt muss zudem für jede Vorstellung grünes Licht geben.

Und die Katzen machen auch nicht im Geringsten den Eindruck, dass sie sich nicht wohlfühlen würden. Lässig machen sie sich an ihre Nummern und sie scheinen Freude daran zu haben. Richtig fröhlich geht es auf der Bühne ab. Der Spaß steht eindeutig im Vordergrund. Das spürt auch das Publikum, es geht harmonisch zu bei den Auftritten. Die Viecher tanzen, sie balancieren, und machen einfach nur tolldreiste Kunststücke.

Wir verlosen Freikarten

Bevor ich es vergesse, die Katzen haben mir ja auch noch Freikarten für unsere Leser mitgegeben. Wir sollen die Karten verlosen, das mache es spannender, meinten sie. Und beim gehen komm ich ins Nachdenken.

Haben die Katzen doch schon wieder die Menschen beschäftigt. Aber so sind sie eben, diese eigenwilligen Geschöpfe – ich indessen versuche mich jetzt heimlich am Seiltrick, „wuff“…

(mb/.rufo)>


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Russland Aktuell, Logo

Kasan (Russland) 11.11.2010: <Katze als Drogenkurier im Gefängnis geschnappt> - 15 Gramm Heroin am Halsband
Die Katze war's. Aber lesen Sie selbst:

aus: Russland Aktuell; 11.11.2010; http://www.aktuell.ru/russland/news/katze_als_drogenkurier_im_gefaengnis_geschnappt_28227.html

<Kasan. Die „Festnahme“ einer als Drogenbote missbrauchten Katze meldet die Gefängnisbehörde FSIN in Tatarstan. Sie wurde mit 15 Gramm Heroin am Halsband erwischt.


Bei Russland-Aktuell
• Häftlingszahl geht deutlich zurück, auch wg. Todesfällen (06.04.2010)
• Artistik auf Samtpfoten – das Moskauer Katzentheater (08.03.2010)
• Tiere als Schuldentilger machen Schule in Russland (15.01.2010)
• Katze legt Heizung der Großstadt Ulan-Ude lahm (15.12.2009)
• Kater erhält „Orden“ der Feuerwehr – als Brandmelder (06.10.2009)
Nach Angaben der Behörde wurde das Tier von einem Häftling in seiner Zelle gehalten. Dann sei es ihm gelungen, dem Knast-Tiger die „Flucht“ zu ermöglichen. Der Aufenthalt in Freiheit gestaltete sich für das Tier allerdings wenig erfreulich, denn sie wurde von Kumpanen des Katzenhalters abgefangen und einige Tage auf Nulldiät gesetzt.

Anschließend wurde sie mit dem Heroin-Halsband wieder an dem Straflager ausgesetzt – unter der Annahme, dass sich das ausgehungerte Tier sofort auf den Weg in die Zelle des Katzenfreundes macht, wo es üblicherweise etwas zu fressen gab.

Allerdings hatte die Anstaltsverwaltung von dem Einsatz des vierbeinigen Drogenkuriers Wind bekommen, weshalb die Aufseher das Tier auf frischer Tat ertappen konnten.

Wegen des Drogentransports wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Über das weitere Schicksal der Katze wurden leider keine Angaben gemacht.

(ld/.rufo/St.Petersburg)>


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                      minuten online, Logo 

San Mateo (Kalifornien) 17.2.2011: Kater Dusty ist ein Seriendieb

aus: 20 minuten online: Videobeweis: "Klepto-Kater" in flagranti erwischt; 17.2.2011;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/17021705

<Handtücher, Schuhe, Spielzeug - nichts war vor ihm sicher: Immer wieder schlich Kater Dusty in San Mateo in Kalifornien nachts durch die Nachbarschaft und stahl, was nicht niet- und nagelfest war.

Erwischt: Ein Fernsehteam des TV-Senders Animal Planet ertappte den «Klepto-Kater» genannten Dusty mit einer Infrarot-Kamera auf frischer Tat, wie US-Medien am Mittwoch berichteten. Auf den Bildern ist zu sehen, wie sich das Tier mit seiner Beute im Maul vom Tatort entfernt.

Drei Jahre lang treibe Dusty schon sein Unwesen, sagte Besitzerin Jean Chu dem TV-Sender ABC. Mehr als 600 Gegenstände habe er in der Zeit aus den umliegenden Gärten entwendet. Die Nachbarn lassen Dustys Raubzüge aber offenbar kalt: Eine Anzeige sei «unnütz», sagte ein Betroffener zu ABC. «Wir wissen ja, wo wir unsere Sachen wiederfinden.»

(sda)>

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Zofingen (Schweiz) 3.5.2011: Katze spielt Sachensucher

aus: 20 minuten online: Zofingen AG: Katze macht die Nachbarschaft unsicher; 3.5.2011;
http://www.20min.ch/news/mittelland/story/Katze-macht-die-Nachbarschaft-unsicher-13000720

<Handschuhe, Badekleider und sogar Stiefel: Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, trägt die Katze Amore aus der Nachbarschaft nach Hause.

Die zweijährige Katzendame Amore hat ein ganz spezielles Hobby: Sie klaut. «Jeweils in der Nacht streift sie durch die Nachbarschaft und trägt etwa Gartenhandschuhe oder Lappen nach Hause», erzählt Besitzerin Tina Siegerist. Seit Amore zum ersten Mal Mutter wurde, hat sie diese Angewohnheit: «Aber ein aussergewöhnliches Büsi war sie schon vorher», so Siegerist. Sobald sich etwa Tochter Alea (13) ans Klavier setze, springe die Katze auf die Tasten und wolle mitspielen. Auf ihren nächtlichen Streifzügen kommt allerhand zusammen: «Wir haben eine Kiste, in die wir alles Diebesgut packen und von Zeit zu Zeit an den Strassenrand stellen, damit sich die Nachbarn ihre Sachen wieder holen können.» Beschwert habe sich bis jetzt noch niemand, es gebe aber immer wieder Dinge, deren Besitzer nicht ausfindig gemacht werden könnten

«Am meisten gelacht hat die Familie, als Amore mit einem Cowboystiefel ankam», so Siegerist. Wie das Tierchen damit durch die Katzenklappe gekommen ist, sei ihnen bis heute ein Rätsel. Weshalb Amore diesen Tick hat, weiss weder Siegerist noch Tochter Alea.

Auch die Tierpsychologin Dorothee Boogen ist überrascht: «Wenn Katzen nicht mehr bloss Mäuse oder etwa Eidechsen nach Hause bringen, entspricht dies nicht normalem Verhalten.» Die Angewohnheit zu ändern, werde schwierig sein: «Man kann zwar auch Katzen gewisse Dinge beibringen, vollständig kontrollieren kann man sie aber nicht.»

(sut/20 Minuten)>

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Welt
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24.7.2011: Katze mit Neurosen

aus: Welt online: Tierpsychologie: Wenn die Katze plötzlich eine Vollmeise hat; 24.7.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article13501953/Wenn-die-Katze-ploetzlich-eine-Vollmeise-hat.html

<Autor: Elke Bodderas

Katzen sind schlau und dickköpfig. Aber einen Nachteil haben alle intelligenten Tiere: Sie können Neurosen entwickeln. Bei den Samtpfoten kann das extrem nervtötend sein.

In einer ernüchternden Analyse auf der Internetseite www.katzenfreund.com haben es Katzenhalter und -liebhaber geschafft, ihren ganzen, fast schon an Hass grenzenden Frust systematisiert auf zehn Punkte zu verdichten.

Das Fazit nach der Entschlüsselung des "Geheimnisses der Katzen" ist kurz: Katzen, heißt es da, seien Diven in billigen Pelzmänteln. Der Leidensbericht könnte zusammengefasst in etwa so lauten: Katzen erwarten lückenlosen Service und unbedingte Ergebenheit ihrer Halter, ganz nach dem Kurt-Tucholsky-Motto: "Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal."

Am bedeutendsten ist vor allem Punkt 10, ein Stoßseufzer, der letzte in der Klageliste: "Katzen treiben dich in den Wahnsinn und kosten dich ein Vermögen."

Leider ist das mit dem Wahnsinn wörtlich zu nehmen: Probleme mit Hauskatzen kommen ausgesprochen häufig vor. Das hat eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität in München gezeigt. Fast jeder zweite Katzenhalter klagt über psychische Deformationen seines Tieres, über Ticks und verschrobene Absonderlichkeiten.

In zwölf von 13 Fällen allerdings – und das ergab der zweite Teil der Studie – lassen sich für Problemverhalten natürliche Ursachen finden. Nur bei jeder dreizehnten Katze konnten die Münchner Verhaltensforscher psychische Störungen finden. Beim Rest der Fälle handele es sich um Spleens, die sich aus dem engen Zusammenleben mit dem Menschen ergeben, versichern die Tierpsychologen. Sehr viele Besitzer glaubten, die Instinkte und natürlichen Bedürfnisse ihrer Katze zu kennen – und hielten sie dennoch nur bedingt artgerecht.

Die Katze gilt als leise, unkompliziert und unabhängig – und hat es so zum beliebtesten Haustier der Welt gebracht: In den zehn westlichen Ländern, die weltweit mit den meisten Katzen leben, gibt es 204 Millionen Garfields, Toms, Felix oder Minkas. Dagegen bringen es die zehn beliebtesten Hunde-Nationen auf nur 173 Millionen Exemplare.

In Deutschland leben etwa acht Millionen Katzen – fast alle in Lebensgemeinschaften, die sich der Mensch als idyllische Wohngemeinschaft in harmonischem Miteinander vorgestellt hat. Eine Planung, die selten funktioniert wie erhofft.

Und dafür gibt es einen verhaltensbiologischen Grund: Katzen passen sich nicht an. Im Gegensatz zu Hunden lassen sie sich kaum dressieren, und wie alle charakterstarken, selbstbestimmten Tiere sind sie anfällig für Neurosen – die für das Zusammenleben nervtötend ausfallen können.

Die Missverständnisse zwischen Mensch und Katze fangen schon mit der Wohnungseinrichtung an. Wie soll ein gemütliches Leben auf 70 Quadratmetern aussehen? Dass sich die Einrichtungs-Bedürfnisse einer Perserkatze, die von ihrem stilbewussten Besitzer als elegant eingestuft und auch nur deshalb erworben wurde, kaum mit dem Geschmack ihres Halters in Einklang bringen lässt, ist vermutlich nur den wenigsten klar.

"Katzen hassen sterile Yuppie-Wohnungen", sagt Barbara Schöning, Tierärztin und Expertin für Verhaltenstherapie in Hamburg. In den Augen einer Katze sei das ideale häusliche Jagdrevier eine unordentliche, vollgestellte Wohnung oder eine Rumpelkammer, die reichlich Ruheplätze, Verstecke und möglichst mehrere Katzentoiletten (immer unabgedeckt!) biete. Obendrein braucht eine Katze Kratzbäume – an denen markiert sie ihr Revier. Die Krallenpflege dagegen erledigt sie mit den Zähnen.

Neben tierischen Aggressionen in Tateinheit mit Zerstörungswut ist mangelhafte Stubenreinheit der häufigste Grund, der Katzenhalter in die Verhaltenssprechstunde der Münchner Haustierpsychologen treibt.

"Die meisten Besitzer verstehen nicht, dass Katzen äußerst geruchsempfindliche und hygienische Tiere sind", sagt Thomas Schröder, Bundesgeschäftsführer vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn. "Für Katzen sind Toiletten unabdingbar, selbst wenn sie viel draußen herumlaufen."

Allerdings – die Katze setzt sich nicht auf jedes Klo. "Mit einer Plastikwanne und Streu ist es noch nicht getan", sagt Schröder, "bei älteren und faulen Katzen etwa darf der Rand nicht zu hoch sein, sonst lehnen sie ihr Klo als Hindernis ab." Außerdem sollte jeder Halter ausprobieren, welche Streu seine Katze mag. Bei mehreren Katzen in der Wohnung könnten die Geschmäcker da auch auseinandergehen.

Uriniert die Katze dennoch, wohin sie nicht sollte, raten die Tierpsychologen zu tieferer Ursachen-Analyse. "Wenn gesundheitliche Probleme wie ein Harnwegsinfekt ausgeschlossen werden können, lassen sich die Gründe meist in zwei Kategorien einteilen", sagt die Hamburger Haustierpsychologin Schöning. "Die meisten Katzen setzen ihren Urin oder Kot außerhalb der Toilette ab, weil sie vor etwas Angst haben oder weil sie etwas stresst."

Was Katzen Angst macht? Die Liste ist lang: "Eine Katze kann alles stressen: der neue Schrank, die neue Lebensgefährtin, ein Kater im Haus gegenüber oder Bauarbeiten auf der Straße."

Das Problem sei, dass sich die Tiere im Gegensatz zu Hunden nicht so sehr durch ihre Körpersprache mitteilen könnten. "Daher merken viele Halter erst spät, dass ihr Tier Angst oder Stress hat – was sich oft durch Pinkeln außerhalb der Toilette äußert", sagt Schöning.

Zu viel Gesellschaft kann genauso falsch sein wie zu wenig. "Womöglich fühlt sich die Katze durch eine zweite Katze beim Toilettengang beobachtet – wenn deren Kratzbaum zu nah an ihrer Toilette steht", sagt Ludwig. Andererseits sei Einsamkeit auch nicht gut. "Katzen brauchen die Nähe zum Menschen, es kann sie auch stressen, wenn der Halter plötzlich immer drei Stunden später als sonst nach Hause kommt."

Wie erzieht man eine Katze? Mit reichlich Belohnung – und auf keinen Fall mit Strafen, sagt Tierpsychologin Schöning. Grundsätzlich reagierten Katzen viel negativer auf scharfe Worte als Hunde. Katzen leben ihre Autonomie. Sie haben Demut und Folgsamkeit schlicht "nicht nötig". Ein Hund leidet bei Missachtung und Strafen, Katzen dagegen reagieren mit Befremdung.

"Das Problem mit der Strafe ist, dass die Katze sie mit der bestrafenden Person in Verbindung bringt. Sie kommen nicht auf die Idee, dass mit der Strafe ihr eigenes Fehlverhalten gemeint sein könnte", sagt Denis Turner, Verhaltensforscher aus Zürich. Sie flüchte sich dann in die Eigenständigkeit.

Die Unabhängigkeit der Katze sei schließlich das stärkste Merkmal, das sie vom Hund unterscheide: Während ein misshandelter Hund noch um Zuwendung winselt, macht sich eine Katze aus dem Staub. Meistens bittet sie im Nachbargarten um Aufnahme. Mensch ist Mensch, der eine wie der andere. Für Katzen jedenfalls. >


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20 minuten
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Schweiz 25.8.2011: Verwilderte Katzen gefährden die Wildkatzen - also dürfen verwilderte Katzen gejagt und erschossen werden, findet der Bundesrat

aus: 20 minuten online: Jagdgesetz: Verwilderte Katzen dürfen gejagt werden; 25.8.2011;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/25326695
<Der Bundesrat lehnt eine Motion ab, die die Jagd auf verwilderte Katzen verbieten will. Sie einzufangen und zu sterilisieren sei ein unverhältnismässig grosser Aufwand und zu teuer.

Die Petition hält es für grausam und für Menschen gefährlich, wenn auf Katzen geschossen würde.

Der Bundesrat will die Jagd auf verwilderte Katzen nicht verbieten. Er beantragt dem Parlament, eine Motion von Luc Barthassat (CVP/GE) abzulehnen. Die Motion geht auf eine Petition zurück, die rund 13 000 Personen unterschrieben haben.

Verwilderte Hauskatzen könnten gemäss dem Jagdgesetz ganzjährig gejagt werden, hält der Bundesrat in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf die Motion fest. Dies sei auch angezeigt.

Verwilderte Katzen bedrohen einheimische Wildkatze

Erstens bedrohten verwilderte Katzen die einheimische Wildkatze durch eine Vermischung des Erbgutes, und zweitens stellten sie eine Gefahr für Vögel, Feldhasen und Reptilien dar. Der Abschuss verwilderter Hauskatzen sei keinesfalls häufig.

Die Katzen einzufangen und zu sterilisieren, würde einen unverhältnismässig grossen Aufwand und hohe Kosten verursachen, findet der Bundesrat. Er möchte es weiterhin den Kantonen überlassen, wie sie mit dem Problem umgehen.

Jäger erkennen Katzen nicht

Die Petition für ein Verbot war im Juni vom Verband «SOS Chats» aus dem Kanton Neuenburg eingereicht worden. Auf Katzen zu schiessen, sei grausam und auch für Menschen gefährlich, findet der Verband. Zudem könne ein Jäger aus der Distanz nicht sehen, ob eine Katze herrenlos sei oder einen Chip habe.

Barthassat schreibt in seiner Motion, viele Katzen würden durch Schüsse verstümmelt und müssten Qualen erleiden. Dies sei «eines modernen und zivilisierten Landes unwürdig». In Frankreich etwa dürften verwilderte Katzen nicht gejagt werden.

(sda)>


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Basler Zeitung
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12.11.2011: Katzen fressen "Vögel, Reptilien, Amphibien und auch Junghasen" - und vermischt sich mit der Wildkatze - die Schweiz hat zu viele Katzen

aus: Basler Zeitung online: Zu viele Katzen sind der Vögel Tod; 12.11.2011;
http://bazonline.ch/basel/land/Zu-viele-Katzen-sind-der-Voegel-Tod/story/24681147

<Von Andreas Hirsbrunner.

Schweizer Katzen fressen nebst Büchsenfutter auch Vögel, Blindschleichen, Eidechsen und anderes. Nun fordern Fachleute Zwangskastrationen und eine Katzensteuer.

Das Aargauer Museum Naturama hat sich diese Woche an ein mit vielen Emotionen besetztes Thema gewagt: Auf einem Podium diskutierten Vertreter von Naturschutz, Tierschutz, Jagd und Politik die Problematik der hohen Katzendichte. In der Schweiz lebten geschätzte 1,38 Millionen Hauskatzen, 72 Prozent von ihnen hätten Zugang ins Freiland, doch nicht alle richteten unter den potenziellen Beutetieren den gleichen Schaden an, gab Wildbiologin Sandra Gloor von der Zürcher Forschungsgemeinschaft Swild als Input in die Diskussion ein. Das habe damit zu tun, dass Katzen ausgeprägte Individuen seien und das eine Tier hoch motiviert und das andere eher zu faul zum Jagen sei. Aber, so betonte die Fachfrau, auch gut ernährte Tiere würden das genetisch festgelegte Jagdverhalten nicht ablegen.

Dürftig ist offenbar das verfügbare Zahlenmaterial zu den Schäden, die die Katzen in der Schweizer Natur anrichten. Gloor konnte jedenfalls nur von zwei von der Anlage her nicht sehr relevanten Studien in den Kantonen Zug und Wallis berichten. Entsprechend schwebte die Diskussion etwas in der Luft. Trotzdem gab es einige interessante Aspekte: Weitgehend einig waren sich die Podiumsteilnehmer, dass möglichst viele Katzen kastriert werden sollten, um deren Zahl einzudämmen. Auf weniger Anklang stiessen die Vorschläge, dass Besitzer von Katzen einen Theoriekurs besuchen und eine Katzensteuer entrichten sollten.

Haltungsverbot an Jurasüdhängen

Einer hob sich – teils auch zum Unmut des Publikums – auf dem Podium bezüglich Klarheit und Radikalität seiner Aussagen klar ab: Dominik Thiel, Wildbiologe und Fachspezialist Jagd beim Kanton Aargau, postulierte, dass die Zahl der Katzen in der Schweiz wie in Australien oder Neuseeland um drei Viertel reduziert werden müsste. An den Jurasüdhängen brauche es gar ein Katzenhaltungsverbot, wenn man die Reptilien schützen wolle. Thiel wies auch auf die – unerwünschte – Verbreitung der Katzen im Wald hin: In den Aargauer Wäldern wurden in den Jahren 2009 und 2010 zahlreiche Fotofallen aufgestellt, um das Vorkommen des seltenen Baummarders zu dokumentieren. Doch die Fotokameras schossen vor allem Katzenbilder – 361 von mindestens 134 verschiedenen Tieren. Wie sieht die Situation nun im Baselbiet aus? Kantonstierarzt und Jagdverwalter Ignaz Bloch verfügt über keine Zahlen zur Katzenpopulation und deren Schäden. Aber er sagt: «Die Katzen sind ein Problem und wir kommen mittelfristig nicht um Eingriffe herum. Doch das ist ein heikles Thema, weil die Katze ein positives Image als Streicheltier hat.» Eine praktikable Lösung sei ein Kastrationszwang für alle Tiere, mit denen nicht gezüchtet werde. Bloch sieht drei Problemkreise: «Katzen räumen als Raubtiere weg, was sie an Vögeln, Reptilien, Amphibien und auch Junghasen erwischen.» Letzteres habe er mit eigenen Augen gesehen. Viele Tiere hielten sich aber auch weit ausserhalb der Siedlungen auf und verpaarten sich teils mit Wildkatzen. Damit würden sie diese Schritt für Schritt verdrängen.

Keine Zauneidechsen mehr

Mit dieser Problematik befasst sich derzeit der Wildbiologe Darius Weber. Er hat festgestellt, dass ein Viertel der 30 Wildkatzen im Blauen-Gebiet Hauskatzenmischlinge sind. In Schottland und Ungarn sei deshalb die Wildkatze tatsächlich verschwunden. Doch Weber fügt an: «Ich will herausfinden, ob sich die Wildkatze schützen kann. Denn andernorts hat diese Verdrängung nicht stattgefunden.» Weber schätzt aufgrund von Befragungen, dass es in den Gemeinden rund um den Blauen mehrere Tausend freilaufende Hauskatzen gibt, die meisten aber kastriert und somit für die Wildkatzen keine Gefahr seien.

Das Hauptproblem aus Sicht der Biodiversität ist für Weber, dass es wegen der vielen Katzen in den meisten Dörfern keine Zauneidechsen mehr gebe. Er unterstützt die Einführung einer Katzensteuer, um mit dem Geld gezielt Katzenprobleme zu lösen. Und Weber sagt: «Es hat sehr viele Katzen. Es braucht nicht noch mehr.» Katzen sind – wie Hunde – aber auch ein Wirtschaftsfaktor. Dies zeigt die gegenwärtige Sonderausstellung «geliebt, verhätschelt, verstossen – unsere Haustiere» im Naturama-Museum. Die dort präsentierten Zahlen sagen, dass eine – kastrierte – Katze Lebenskosten zwischen 10 000 und 18 500 Franken verursacht, ein Hund sogar bis zu 61 000 Franken. (Basler Zeitung)>

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Der Standard
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Tirol 30.11.2011: Katzen sind "kleine Tiere" und dürfen streunen - das bestätigt nun sogar der Oberste Gerichtshof

aus: Der Standard online: Verbot aufgehoben: Tirol: Oberster Gerichtshof erlaubt Katzen das Streunen; 30.11.2011;
http://derstandard.at/1322531496624/Verbot-aufgehoben-Tirol-Oberster-Gerichtshof-erlaubt-Katzen-das-Streunen

<Anwalt: "Mogli und Minki" sowie tausende weitere freilaufende Katzen in Österreich gerettet.

Innsbruck - Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat das Tiroler Streunerverbot aufgehoben, welches in letzter Konsequenz dazu geführt hätte, dass Katzenhalter Ausflüge ihrer Tiere auf Nachbar-Grundstücke verhindern müssen, bestätigte Anwalt Johannes Margreiter einen entsprechenden Bericht der "Tiroler Tageszeitung" (Mittwoch-Ausgabe). Er hatte gegen ein Urteil des Landesgerichts Innsbrucks beim OGH berufen.

Stein des Anstoßes waren die beiden Tiroler Katzen Mogli und Minki beziehungsweise deren Ausflüge in Nachbars Garten. Der betroffene Nachbar hatte nämlich die Katzenhalterin auf Unterlassung geklagt. Sie solle das Streunen ihrer Katzen unterbinden. Er bekam sowohl in erster Instanz beim zuständigen Bezirksgericht als auch am Landesgericht Innsbruck als Berufungsgericht recht. Das Landesgericht bestätigte laut Margreiter das Urteil des Bezirksgerichts in vollem Umfang, ließ aber gleichzeitig eine Revision an den OGH zu.

Katzen: "Kleine Tiere"

Dem Urteil des Bezirksgerichts zufolge seien Katzen zu den "größeren Tieren" wie Hunde, Schafe oder Ziegen zu zählen, sodass es nicht darauf ankomme, ob deren Eindringen auf fremde Grundstücke "ortsüblich" sei. Vielmehr könne der Eigentümer eines Grundstückes alleine entscheiden, ob er Katzen dulde oder nicht. Der OGH wies das Klagebegehren des Nachbarn aber laut Margreiter endgültig ab. Und zwar mit der Begründung, dass Katzen zu den "kleinen Tieren" zählen würden. Der Nachbar könne sich dagegen nur wehren, wenn das Eindringen in einem Ausmaß erfolge, das über das Ortsübliche hinausgehe und zu einer wesentlichen Beeinträchtigung führe.

Nach Ansicht des OGH überschreitet das Eindringen von zwei Katzen aber nicht die gesetzliche Grenze der Ortsüblichkeit, so Margreiter: "Mogli und Minki - darüber hinaus aber tausende weitere freilaufende Katzen in Österreich sind damit gerettet und können weiterhin im Rahmen der Ortsüblichkeit durch Gärten und Wiesen streunen." (APA)>


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La
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Milan (Italia) 12/12/2011: Gato con herencia de varios departamentos con un valor de 10 milliones de dólares americanos


Mailand (Italien) 12.12.2011: Katze erbt mehrere Wohnungen in Mailand im Wert von 10 Millionen "US"-Dollar

de / aus: La República del Perú online:
http://www.larepublica.pe/12-12-2011/un-gato-heredo-una-fortuna-valorizada-en-10-millones-de-dolares

<El simpático felino responde al nombre de 'Tomaso'.

Un Gato heredó una fortuna valorizada en 10 millones de dólares
 
El gato más rico del mundo.

El gato se convirtió en el heredero absoluto de propiedades en Milán.

Tomaso, un gato callejero adoptado por una mujer vuida sin hijos, es considerado como 'el gato más rico del mundo', esto tras percibir una herencia de 10 millones de dólares.
 
Al morir su dueña a los 94 años edad, el pasado mes [en noviembre], el gato se convirtió en el propietario de varios departamentos en Milán.
 
La dueña constó la entrega de la herencia con un testamento escrito a mano el 26 de noviembre del 2009, donde precisó que donaba los inmuebles por el bienestar del gato a la asociación que lo adopte.
 
Sin embargo, la  fortuna de Tomaso no se compara a la del pastor alemán Ghunter IV, que heredó de su padre Ghunter III, la suma de 372 millones de dólares.
 
Fuente: Canal N>



<Das sympathische Katzentier trägt den Namen "Tomaso".

Eine Katze erbte ein Vermögen von 10 Millionen Dollar.

Das ist die reichste Katze der Welt.

Der Katze verwandelte sich in den absoluten Erben der Besitztümer in Mailand.

Tomaso, eine Strassenkatze, die von einer Witwe ohne Kindern adoptiert wurde, wird als "reichste Katze der Welt betrachtet", dank dem Erhalt einer Erbschaft von 10 Millionen Dollar.

Als die Besitzerin im vorangegangenen Monat [November] im Alter von 94 Jahren starb, verwandelte sich die Katze in den Besitzer mehrerer Wohnungen in Mailand.

Die Besitzerin setzte die Erbschaft in einem Testament fest, und zwar handgeschrieben am 26. November 2009, mit der klaren Festlegung, dass die Wohnungen für das Wohlbefinden der Katze zu verwenden seien, also an diejenige Organisation fallen sollten, die die Katze adoptieren würden.

Jedoch ist das Glück von Tomaso noch nicht vergleichbar mit demjenigen des deutschen Günter IV, der von seinem Vater Günter III die Summe von 372 Millionen Dollar erben durfte.

Quelle: Canal N>

Ein Kater sollte man sein:

n-tv online,
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13.12.2011: Schwarzer Kater erbt Villa, zwei Wohnungen, Bankkonten und Landflächen

aus: n-tv online: Tiere: Schwarzer Kater in Rom erbt zehn Millionen; 13.12.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/Schwarzer-Kater-in-Rom-erbt-zehn-Millionen-article4990611.html

<Rom (dpa) - Ein schwarzer Kater in Rom hat Glück: Der Streuner erbte vor kurzem 10 Millionen Euro. Wie italienische Medien berichtet, hinterließ seine ehemalige Besitzerin, die 94-jährige Signora Assunta, dem Kater Tommasino eine Villa und zwei Wohnungen in Rom und Mailand, zahlreiche Bankkonten sowie Landflächen in Kalabrien im Wert von insgesamt zehn Millionen Euro. Die alte Dame sei ohne Verwandte gewesen und habe daher ihren treuesten Gefährten bedacht, erklärten die Testamentsverfüger.

Quelle: n-tv.de / dpa>

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n-tv online,
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Argentinien 15.1.2012: Ehefrau mit Katze beworfen - und Passantin schwer verletzt

aus: n-tv online: Monate im KrankenhausFrau bekommt Katze an den Kopf; 15.1.2012;
http://www.n-tv.de/panorama/Frau-bekommt-Katze-an-den-Kopf-article5215231.html

<Wenn man während eine Ehestreits etwas wirft, sollte man die Flugbahn schon im Auge behalten. Diese Erfahrung macht ein Argentinier, der sich allerdings auch ein etwas ungewöhnliches Wurfgeschoss aussucht.

Ein hitziger Ehestreit hatte in Argentinien dramatische Folgen für eine unbeteiligte Passantin. In Buenos Aires wollte Medienberichten zufolge ein wütender Ehegatte seiner Frau eine Katze an den Kopf werfen.

Er verfehlte allerdings sein Ziel und die Katze flog aus dem Fenster im vierten Stock. Das Tier landete auf dem Kopf einer 85-jährigen Passantin. Die Frau erlitt einen Schädelbruch und lag längere Zeit im Koma.

Der Vorfall ereignete sich bereits im Juli, wurde aber erst jetzt bekannt, berichtete die Nachrichtenagentur DyN. Das Unfallopfer liege immer noch im Krankenhaus, hieß es. Über den Gesundheitszustand der Katze gab es keine Informationen.

dpa>

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Der Standard
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16.4.2012: <Neu entdeckte Krankheit: Wenn Katzen sich plötzlich wie Roboter bewegen> - der Erreger ist noch nicht gefunden

aus: Der Standard online; 16.4.2012;
http://derstandard.at/1334132570072/Neu-entdeckte-Krankheit-Wenn-Katzen-sich-ploetzlich-wie-Roboter-bewegen

<Veterinäre glauben an langsame neurologische Erkrankung - Suche nach Erreger bisher erfolglos.

London - Tierärzte haben in Schottland möglicherweise eine bisher unbekannte Katzenkrankheit entdeckt. Die Veterinärmedizinier konnten an insgesamt 21 Katzen im Strathbogie Veterinary Centre in Huntly sowie in der Morven Veterinary Practice in Alford zwischen 2001 und 2010 Symptome feststellen, die auf eine neurologische Erkrankung schließen lassen: Die Tiere bewegten sich steif und abgehackt fort "wie Roboter". Ein Video mit einer Katze, die die entsprechenden Symptome zeigt, ist hier zu finden.

Die Ärzte fassten ihre Erkenntnisse in einer Studie zusammen, die jetzt das Wissenschaftsmagazin "Journal of Feline Medicine and Surgery" veröffentlicht hat. Dies soll auch Thema auf einem Internationalen Tierärztekongress im britischen Birmingham sein, der bereits am Mittwoch begann.

Die betroffenen Tiere haben demnach eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Sie haben einen seltsamen Gang und beim Gehen einen vollkommen steifen Schwanz. In Schweden und Österreich seien bereits ähnliche Symptome an Katzen festgestellt worden, die sich aber leicht von den schottischen unterschieden. Die Veterinäre vermuten, dass eine Infektion, möglicherweise eine Art Hirnhautentzündung, die Ursache sein könnte. Einen entsprechenden Erreger konnten die Tierärzte allerdings noch nicht entdecken. (APA/red, derStandard.at, 16.4.2012)

Abstract
Journal of Feline Medicine and Surgery: Slowly progressive lymphohistiocytic meningoencephalomyelitis in 21 adult cats presenting with peculiar neurological signs>

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n-tv
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Südafrika 4.5.2012: <Fast zwei Stunden im Kreis gedreht: Katze überlebt Waschgang> - 1 3/4 Stunden Kaltwasserbad

aus: n-tv online; 4.5.2012;
http://www.n-tv.de/panorama/Katze-ueberlebt-Waschgang-article6182876.html

<Nur weil eine Südafrikanerin aus Sparsamkeitsgründen ihre Waschmaschine mit kaltem Wasser laufen lässt, überlebt ihre Katze einen fast zweistündigen Waschgang. Die Katze war offenbar in die Maschine gekrabbelt und hatte dort ein Nickerchen gehalten, bevor Frauchen auf den Start-Knopf drückte.

Nahezu unverletzt hat eine Katze in Südafrika einen fast zweistündigen Waschmaschinengang überlebt. Karin Bennett habe immer mal wieder klägliches Miauen gehört, ist in der Tageszeitung "The Star" zu lesen. Die 63-Jährige habe deshalb überall nach ihrer Katze Tabitha gesucht, sie aber nirgends gefunden. Auf einmal aber habe sie das völlig verzweifelte Gesicht ihrer Katze hinter der Glasscheibe der Waschmaschine gesehen, die da schon seit einer Stunde und 45 Minuten lief.

Bennett stoppte sofort die Maschine, zerrte an der Tür und holte schließlich eine schäumende und triefende Tabitha heraus. Die Visite beim Tierarzt ergab, dass die Katze etwas Wasser in den Lungen und einen Schock hatte. Sie konnte aber nach fünf Stunden wieder nach Hause. "Der Tierarzt hat mir gesagt, dass sie sieben ihrer neun Leben verloren hat", berichtete die 63-Jährige und verteidigte sich zugleich gegen etwaige Vorwürfe. "So etwas könnte jedem passieren. Sie muss in der Waschmaschine eingeschlafen sein."

Dass Tabitha überlebte, hat nach Ansicht der Besitzerin einen einfachen Grund: Um Geld zu sparen, wäscht Bennett seit einigen Monaten nicht mehr mit heißem Wasser, sondern nur noch kalt.

Quelle: n-tv.de, AFP>


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Welt online,
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Oberharz (Deutschland) 7.5.2012: <Mieze in Not: Katze versehentlich in Badezimmer eingemauert>

aus: Welt online; 7.5.2012;
http://www.welt.de/vermischtes/kurioses/article106269687/Katze-versehentlich-in-Badezimmer-eingemauert.html

<Wo steckt nur die Katze? Eine Hausbesitzerin vermisste ihren Stubentiger und hörte ein Maunzen aus der Wand: Handwerker hatten das Tier eingemauert. Die Retter mussten sich Kurioses einfallen lassen.

Seit wann miaut es aus der Badezimmerwand? – Seit die Handwerker da waren: Diese haben bei Arbeiten nach einem Wasserschaden im Oberharz nämlich aus Versehen eine Katze in der Wand eingemauert.

Die Mieze hatte sich in dem alten Bergmannshaus in Clausthal-Zellerfeld vermutlich durch einen später zugemauerten Spalt geschlichen. Erst nach vier Tagen konnte die Feuerwehr das Tier befreien.

Die Katze sei total verängstigt gewesen, sagte Ortsbrandmeister Thomas Bremer am Montag. "Ansonsten ging es ihr aber gut." Zuvor hatte die Feuerwehr, um nicht ohne Grund das neue Bad zu zerstören, ein Kamera-Endoskop eines Installateurbetriebs eingesetzt, um sich Klarheit zu verschaffen, berichtet die "Goslarsche Zeitung".

Die Diagnose ergab: Die Katze hockt in der Wand, "wir konnten im Dunkeln die Katzenaugen leuchten sehen", zitiert das Blatt Ortsbrandmeister Bremer weiter.

Die Besitzerin hatte das Miauen der Katze gehört, aber nicht gewusst, woher die Laute kamen. Seit den Bauarbeiten hatte sie eine ihrer drei Katzen vermisst.

dpa/sara>

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gmx-Nachrichten, Logo

Deutschland 25.5.2012: Kater aus Berlin wollte nicht im Tierheim in Braunschweig bleiben - und lief 240 km zurück nach Berlin

aus: gmx-Nachrichten: Wander-Kater Felix noch ohne neues Zuhause; 25.5.2012;
http://www.gmx.net/themen/freizeit/tiere/24970as-wander-kater-felix-zuhause

<Berlin (dpa) - Wander-Kater Felix, der allein aus Braunschweig in seine Heimat Berlin zurückfand, hat noch kein neues Zuhause. "Es gab zwar mehrere Interessenten, aber es hat noch nicht perfekt gepasst", sagte Beate Kaminski vom Tierschutzverein Berlin.


weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/freizeit/tiere/24970as-wander-kater-felix-zuhause#.A1000146

Alle wollten Felix in ihrer Wohnung halten. Das würde dem freiheitsliebenden Tigerkater mit dem grünen Augen aber kaum gefallen, mutmaßen die Tierschützer. "Felix braucht Freigang. Am besten ein Feld am Stadtrand, über das er streifen kann", sagte Kaminski.

Der Kater kam 2006 als Jungkatze erstmals ins Berliner Tierheim und wurde schnell vermittelt. Er nahm aber immer wieder Reißaus. Seine vorletzte Besitzerin gab ihn ab, weil sie ein Baby erwartete. Wegen Überbelegung gab das Berliner Tierheim den munteren Kater 2010 in die Obhut Braunschweiger Kollegen. Auch dort fand Felix ein neues Zuhause, lief aber im Winter erneut weg - und schaffte es in eineinhalb Jahren 240 Kilometer zurück nach Berlin. Zu erkennen war der Rückkehrer an seinem Chip.>


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Rheinische Post online, Logo

England 8.11.2013: Ein Kater mit 110 auf der Autobahn

aus: Rheinische Post online: Katze fährt auf Autodach über die Autobahn; 8.11.2013;
http://tiere.rp-online.de/katzen/news/Katze-faehrt-auf-Autodach-ueber-die-Autobahn,41252
<Antje Rehse 

Kater "Kick Buttowski" wurde nach einem Comic-Stuntman benannt. Er machte seinem Namen alle Ehre und fuhr auf dem Dach eines Vans über die Autobahn.

Die unglaubliche Geschichte ereignete sich im englischen Leicestershire. Die Elektrikerin Helen Stevens war mit ihrem Van auf der Autobahn "M1" Richtung Autobahn "M69" unterwegs, als sie bemerkte, dass andere Autofahrer sie imer wieder per Lichthupe auf etwas aufmerksam machen wollten. Als sie ihren Wagen schließlich stoppte, traute sie ihren Augen nicht: Auf dem Dach ihres Fahrzeugs saß eine schwarz-weiße Katze!

"Ich war völlig baff", sagte sie der Lokalzeitung "Leicester Mercury". "Die Katze krallte sich am Dachgepäckträger fest und kämpfte so um ihr Leben. Ihre Augen waren weit aufgerissen und sie war völlig verängstigt." Stevens hat auch eine Vermutung, wie die Katze aufs Autodach gekommen war. "Sie muss wohl an einer Tankstelle in Melton raufgeklettert sein", sagt die 30-Jährige. "Wie waren schon eine ganze Weile gefahren, in einer Geschwindigkeit von bis zu 110 km/h." Ungefähr 35 Kilometer muss der Kater auf dem Autodach ausgeharrt haben.

"Netter Kerl"

Da Steven keine Ahnung hatte, wem der Kater gehören könnte, brachte sie ihn in die Tierklinik "Bell, Brown and Bentley". Dort stellten Medizinier fest, dass dem kleinen Stuntman nichts fehlte. "Es ist ein Wunder, dass er nicht runtergefallen ist", sagt Tierarzthelferin Amanda Walker. "Schließlich war das Auto ganz schön schnell unterwegs." Trotz des Schocks erwies sich Kick in der Klinik als "netter Kerl", wie sie betont.

Doch damit nicht genug. Denn "Kick Buttowski" überlebte nicht nur das rasante Abenteuer, sondern ist mittlerweile wieder bei seiner Familie. Als Frauchen Ellise Pepper das Foto, das die Tierklinik auf Facebook gepostet hatte, sah, erkannte sie sofort ihren Kick. Anhand von Fotos aus dem Familienalbum wurde schnell verifiziert, dass der nicht gechipte Kater tatsächlich zur Familie gehört.

Dort ist der 18 Monate alter Kater nun wieder mit seinem besten Kumpel vereint – dem fünfjährigen Connor Russel. "Er hat sich festgehalten und ist nicht runtergefallen. Aber er hatte bestimmt Angst", sagt der Kleine über sein Haustier.

Quelle: dpa, hoh vfd>

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n-tv online, Logo 

27.11.2013: Keime im Katzenkot töten Delfine, Mönchsrobben und Seebären - Toxoplasma gondii ist in den Ozeanen angekommen

aus: n-tv online: Unerwartete Bedrohung: Wie Katzen Delfine töten;
http://www.n-tv.de/wissen/Wie-Katzen-Delfine-toeten-article11788006.html

<Eigentlich haben sie keinerlei Berührungspunkte: Wo sich Delfine tummeln, gibt es keine Katzen. Und dennoch ist es unseren Haustieren möglich, die Meeresbewohner in Lebensgefahr zu bringen. Forscher verzeichnen einen alarmierenden Trend.

Eines vorab: Es betrifft nicht nur Delfine. Auch Mönchsrobben vor Hawaii und Seebären auf der Pazifikinsel Guadalupe sind bereits Katzen zum Opfer gefallen. Nicht, dass es da direkte Begegnungen oder gar Kämpfe gegeben hätte. Die Attacke funktioniert anders und ist von den Katzen nicht mal beabsichtigt. Wie "Spektrum der Wissenschaft" in diesem Monat berichtet, sind bestimmte Erreger schuld. Seit einigen Jahren verzeichnen Forscher demnach einen alarmierenden Trend: Meeresbewohner erkranken zunehmend an Keimen des Menschen und seiner Nutz- und Haustiere.

Katzen sind Endwirte eines Parasiten, von dem alle schwangeren Frauen hören, die sich ihre vier Wände mit einem Stubentiger teilen: Der Einzeller heißt Toxoplasma gondii, und er kann Toxoplasmose auslösen. Für Kinder im Mutterleib ist das eine Gefahr. Erwachsene hingegen machen oft eine solche Infektion durch, ohne es überhaupt zu bemerken.

Zäher Erreger, fatale Folgen

Toxoplasma gondii findet sich im Kot der Katzen. Der Erreger ist zäh. Im Boden oder Abwasser überlebt er jahrelang. Und er ist weltweit verbreitet – laut "Spektrum" mittlerweile eben auch in den Ozeanen. Die Folgen sind fatal: Bei Meerestieren führt der Parasit dem Bericht zufolge meist zu einer chronischen, schleichenden Erkrankung. Sie schwächt den Organismus zunächst einmal. Doch kommen nun noch andere Belastungen hinzu, seien es verunreinigte Abwässer oder eine weitere Krankheit, schlägt die Toxoplasmose durch. An die Mittelmeerküste gespülte Delfine trugen den Erreger in sich, ebenso Seeotter in Kalifornien und diverse andere Meeressäuger.

Doch wie eigentlich gelangt Toxoplasma gondii in ihren Lebensraum? Für Forscher kommen da, so "Spektrum", zwei Wege in Frage: Unzureichend gereinigte Abwässer aus Klärwerken sind der eine, Starkregen, der die Keime vom Land ins Meer spült, der andere Weg. Und natürlich ist es nicht nur der im Katzenkot befindliche Erreger, der auf diese Weise in den Ozeanen neue Wirte findet. Die Forscher sind auch auf diverse andere Krankheitskeime gestoßen. In einem erschreckenden Ausmaß, so heißt es in dem Bericht, kommen bei den Meerestieren vom Land stammende Erreger vor, die gegen Antibiotika resistent sind.

Auch der Mensch ist bedroht

Das ist ein großes Problem, denn es könnte auf den Menschen zurückfallen: Experten befürchten, dass die Meeressäuger für die Erreger zu Brutstätten werden, in denen sie neue Mutationen hervorbringen. Dann entstehen womöglich Keimvarianten, gegen die man noch keine wirkungsvollen Medikamente hat und die daher auch dem Menschen gefährlich werden könnten. Über die Nahrungskette könnten die Erreger zu den Menschen gelangen - oder ganz einfach über einen Urlaub am Meer.

Um diese Bedrohung zu verringern, wäre eine weltweit gute Reinigung und Filterung von Abwässern, die in Kanäle, Flüsse und Meere geleitet werden, vonnöten. Auch Grünstreifen und Feuchtgebiete zwischen Flüssen und Weideflächen würden helfen. Und es gibt noch eine weitere Maßnahme: Jeder Mensch sollte mit Antibiotika vorsichtig umgehen, sie nur dann einsetzen, wenn sie wirklich nötig sind, und sie keinesfalls über die Toilette entsorgen.

Dass in den letzten Jahren immer mehr vom Land kommende Keime in den Weltmeeren gefunden wurden, kann auch einen ganz banalen Grund haben: Erst in letzter Zeit werden die Tiere überhaupt auf die Erreger untersucht. So ergeben sich automatisch mehr Befunde. Fest steht aber, dass die Meeresbewohner heute ohnehin schon vielen Stressfaktoren ausgesetzt sind, seien es Lärm, Chemikalien, extensive Fischerei mit ungewolltem Beifang oder die Versauerung der Ozeane. Die vom Land kommenden Erreger sind eine zusätzliche Gefahr - in Kombination mit anderen Belastungen auch tödlich.

Quelle: n-tv.de , asc>

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Shortnews online, Logo

22.4.2017: Katzen setzen sich gerne in aufgeklebte Rechtecke
#Catsquare: Wieso setzen sich Katzen immer in aufgeklebte Rechtecke?
http://www.shortnews.de/id/1224855/catsquare-wieso-setzen-sich-katzen-immer-in-aufgeklebte-rechtecke

<Im Internet gibt es derzeit einen neuen Hype namens #Catsquare, bei dem Katzenbesitzer ein Rechteck mit Klebeband auf den Boden kleben und es dauert nicht lange bis sich ihr Schmusetiger hineinsetzt.

Was fasziniert die Katzen bloß so an aufgeklebten Rechtecken? Erinnert es sie an Kartons, in die sie sich ebenfalls gerne hineinsetzen, fühlen sie sich dann auch in dem abstrakten Karton sicher oder ist es der Spieltrieb?

Marina Scheumann von der Tierärztlichen Hochschule Hannover glaubt an Letzteres: "Ich hab mir ein paar YouTube-Videos angeschaut und für mich sieht das eher nach Erkundungs- und Spielverhalten aus.">

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Sputnik-Ticker online, Logo

5.5.2017: Kater an Bord von russischen Kriegsschiffen, damit die Besatzung "netter" ist
Darum nehmen Seeleute Katzen mit an Bord Ex-Schwarzmeerflottenchef
https://de.sputniknews.com/panorama/20170505315657014-katzen-seemaenner-bord/

<Der ehemalige Chef der russischen Schwarzmeerflotte Wladimir Komojedow hat die Teilnahme eines Katers an einer Langstrecken-Mission der russischen Schiffe zur syrischen Küste kommentiert. Ihm zufolge geht es dabei um eine alte Tradition.

„Jedes Tier auf dem Schiff bringt die Besatzung einander näher. In alten Zeiten gab es sogar Bären an Bord. Die Seemänner haben immer eine Liebe für Tiere, denn diese macht die Menschen netter und bringt die Mannschaft zusammen", so Komojedow.

Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium auf seiner Facebook-Seite ein Foto des ersten Vierbeiners veröffentlicht, der an der Mission der russischen Marine an der syrischen Küste teilgenommen hat. Der Kosename des „heroischen Katers" wurde jedoch nicht genannt.

Die russische Flugzeugträgerkampfgruppe mit der „Admiral Kusnezow" an der Spitze befand sich seit November im Mittelmeer, um die syrische Armee im Krieg gegen den Daesh (auch „Islamischer Staat", IS), Al-Nusra-Front und andere Terrormilizen zu unterstützen.

Ein weiterer berühmter russischer Kater überwacht die Bauarbeiten an der Brücke über die Straße von Kertsch, die Russland mit der Schwarzmeerhalbinsel Krim verbinden wird: der Glücksbringer und Kater Mostik (zu Deutsch „Brückchen"). Der Kater hatte sich in seiner Umgebung bereits eingelebt, als er noch klein war. Nun verfolgt er die Bauarbeiten mit großer Spannung — und informiert Russland und die Welt über den Stand der Arbeiten via Facebook und Instagram.

Link: Erster Kater im russischen Syrien-Einsatz – Verteidigungsamt veröffentlicht FOTO







weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/freizeit/tiere/24970as-wander-kater-felix-zuhause#.A1000146
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