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Hunde. Meldungen

Hunde auf einer Wiese
Hunde auf einer Wiese [1]

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Generell: Hundetoiletten lohnen sich

Die Installation von Hundetoiletten von 2 bis 3 m2 Sandboden mit einem Zaun und einem Pfahl lohnt sich, denn dann wollen die Hunde nur noch dort kacken, wo die anderen auch kacken. Alle Hunde kacken automatisch am gleichen Ort und es gibt kaum noch Verschmutzungen durch Hundekot auf den Strassen.

Hundetoilette in Frankreich:
              Hunde wollen nur noch dort kacken, wo andere auch kacken,
              und die Strassen bleiben SAUBER
Hundetoilette in Frankreich: Hunde wollen nur noch dort kacken, wo andere auch kacken, und die Strassen bleiben SAUBER [2]

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2.9.2009: Die Hundezucht begann in China

aus: n-tv online: Hauptgang im Mittagsmenü: Der Hund stammt aus China; 2.9.2009;
http://www.n-tv.de/wissen/weltall/Der-Hund-stammt-aus-China-article486275.html

<Die weltweit ersten Hunde wurden vor 16.000 Jahren in China südlich des Jangtse-Flusses gezüchtet. Das haben schwedische und chinesische Forscher mit genetischen Analysen herausgefunden. Wie aus dem Königlichen Forschungsrat in Stockholm verlautet, hat man damit zum ersten Mal "genau auf den Punkt" einkreisen können, wo und wann wie viele Wölfe als erster Hundestamm gezähmt worden seien.

Hunde aus drei Kontinenten analysiert

Der Molekularbiologe Peter Savolainen erklärte, dass bisher der globale Ursprung aller Hundestämme lediglich grob in Ostasien lokalisiert werden konnte. Nun sei es aber mit neuen Genanalysen gelungen, "den besten Freund des Menschen auf den Punkt genau einzukreisen". Die Forscher nutzten dazu Erbmaterial der Zellkraftwerke (Mitochondrien), das nur über weibliche Tiere weitergegeben wird. Die Ergebnisse sind in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsjournals "Molecular Biology and Evolution" veröffentlicht.

Danach entwickelte sich der erste Hundestamm aus mehreren hundert gezähmten Wölfen. Herausgefunden hat die schwedisch-chinesische Forschungsgruppe dies durch die Feinanalyse des Erbmaterials von über 1500 Hunden in Europa, Afrika und Asien.

Dabei wurden ausschließlich bei den untersuchten Hunden aus zwei chinesischen Provinzen südlich des Jangtse DNA-Typologien gefunden, die komplett und in direkter Linie zu bestimmten Anlagen in weiblichen Wölfen führen. Bei den europäischen und afrikanischen Hunden war dies nur teilweise der Fall. "Daraus können wir schließen, dass Wölfe genau hier erstmals zu Hunden gezähmt wurden. Als der Bestand sich dann über die ganze Welt ausbreitete, gingen diese DNA- Typen nach und nach verloren", sagte Savolainen der Zeitung "Dagens Nyheter".

Nicht nur ein Mittagessen

Als "aufregend" stufte der Molekularbiologe auch die Entdeckung ein, dass die ersten chinesischen Hunde nicht wie ihre späteren Nachkommen in Europa als Hirten- oder Wachhunde eingesetzt wurden, sondern "wahrscheinlich in menschlichen Mägen endeten". Man habe die Wölfe wohl zunächst gezähmt, um die neuen Haustiere als Nahrung zu nutzen, meinte Savolainen: "Gerade in Südchina gibt es das ja heute noch." Erst später sei den Züchtern aufgegangen, dass man Hunde auch anders einsetzen kann.

Die entgegen früherer Hypothesen wesentlich besser abgesicherte Einkreisung der ersten Hundestämme stimme gut überein mit dem Übergang der menschlichen Bevölkerung vor 10.000 bis 12.000 Jahren von einer Existenz als Jäger und Sammler zu einer bäuerlichen Gesellschaftsform.

dpa>

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20 minuten
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4.8.2010: <Glück gehabt: Hund knabbert Mann den Zeh an> [und provoziert so eine Behandlung der unentdeckten Diabetes des Hundehalters]

aus: 20 minuten online; 4.8.2010;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/31861208

<Als der 48-jährige Amerikaner nach einem Schläfchen seinen angeknabberten Fuss sah, wusste er noch nicht, das sein Hund ihm damit wohl das Leben gerettet hatte.

Sein Hund hat John Douthett einen Teil eines Zehs abgebissen - und er ist ihm dankbar dafür. Denn der Terrier «Kiko» habe damit die Behandlung einer bislang unentdeckten Diabetes eingeleitet und ihm so vielleicht sogar das Leben gerettet, sagte der 48-jährige Musiker der US-Zeitung «Grand Rapids Press».

Er habe seit einiger Zeit gewusst, dass etwas mit seinem Fuss nicht in Ordnung war, berichtete Douthett. Er habe sich aber noch im vergangenen Monat geweigert, sich deswegen in Behandlung zu begeben. Am Vorabend eines nun vereinbarten Arzttermins ging er aus und kehrte betrunken zurück.

Er sei eingeschlafen und habe im Schlaf nicht gemerkt, wie der Hund seinen Zeh anknabberte. Als er aufwachte, sei dort, wo eigentlich sein Zeh sein sollte, jede Menge Blut gewesen, berichtete der Mann aus Michigan. Seine Frau brachte ihn ins Krankenhaus, wo ihm aufgrund einer Knocheninfektion der restliche Zeh amputiert wurde.

(ddp)>


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21.12.2010: Hunde brauchen nur selten einen "Wintermantel"

aus: 20 minuten online: Schutz vor Kälte: Brauchen Hunde einen Wintermantel?; 21.12.2010;
http://www.20min.ch/wissen/news/story/Brauchen-Hunde-einen-Wintermantel--13230986

<von Susanne Lüthi - So mancher Hundebesitzer zieht seinem Tier ein Winterkostüm an, wenns schneit und die Bise weht. Ist das überhaupt nötig? Was brauchts, damit sich ein Hund im Schnee pudelwohl fühlt?

Ist es draussen kalt, ziehen wir uns und unseren Hund warm an, denn was für den Menschen recht, ist für das Tier ja nur billig. Aber ist das überhaupt nötig, frieren Hunde wirklich? 20 Minuten Online hat beim Schweizer Tierschutz (STS) nachgefragt. Grundsätzlich gelten laut Eva Waiblinger von der Fachstelle Heimtiere zwei Kriterien. Ein grosser, aktiver Hund braucht keinen Schutz. Es sei aber durchaus sinnvoll, kleinen Hunden, die kein dichtes Unterfell haben und mehr herumstehen als nach Stöckchen rennen, einen Mantel anzuziehen. Im Zweifelsfalle könne der Tierarzt weiterhelfen.

Julian Heiermann, Zoologe beim deutschen Naturschutzbund NABU, weitet die Manteltrag-Empfehlung laut ap auf kranke und alte Hunde aus.

Salz und Splitt sind Gift für Pfoten

Doch nicht nur die Kälte könnte ein Problem für Hunde werden, sondern auch das Salz und der Splitt auf den Strassen. Hunde- und auch Katzenbesitzer sollten deshalb nach jedem Spaziergang die Pfoten ihrer Tiere abwaschen. Laut NABU sind Streusalz und Splitt eine gefährliche Mischung, weil Splitt sehr scharfkantig ist und dadurch die Pfoten der Tiere verletzt werden können.

Vögel brauchen unsere Hilfe

Nicht nur die domestizierten Vier-, sondern auch die wildlebenden Zweibeiner sind auf unsere Hilfe angewiesen. Der deutsche Zoologe Heiermann empfiehlt bei Dauerfrost und geschlossener Schneedecke eine Winterfütterung für Gartenvögel. Vögel, die in unseren Breitengraden überwintern, bräuchten bei Dauerfrost viel Energie, um ihre Körpertemperatur aufrechtzuerhalten.

Vogelfutter allerdings sollte man kaufen. Nicht empfehlenswert ist das Verfüttern von Speiseresten und Brot. Beides ist zu salzig und Brot verdirbt schnell, wenn es feucht wird. Heiermann empfiehlt Futterspender, denn in Vogelhäuschen können die Tiere herumspazieren und das Futter könne sich mit Kot vermischen.>

Lesermeinungen

  • Steffi R. am 21.12.2010 22:06

    Mantel mit Ausnahme.

    Meine beiden Labis brauchen keine Mäntel. Aber kleine Rassen, ältere Hunde und vor allem Welpen die noch gar keine Unterwolle haben sollten schon einen Mantel anziehen aber NUR: wenn sie lange draussen sind, der Schnee hoch ist oder wenn sie lange im Auto warten müsse. Ansonsten kann man den Hund ja auch vermenschlichen. Hunde dürfen etwas abgehärtet sein gegen Kälte. Würde uns glaube ich auch nicht schaden:-)

  • Boston Terrier am 21.12.2010 16:38

    Überzieher

    Es gibt Hunderassen, z.B. den Boston Terrier, die sehr kurze Harre haben und kein Unterfell oder Wolle besitzen. Obwohl diese sehr agil und lebendig sind und ständig in Bewegung brauchen die einen mantel als Schutz im Winter. So sind generelle Aussagen wie "Hunde haben ein Fell und brauchen keinen Schutz" nur ein Zeichen von Unkenntnis weiter nichts.


  • Leonard am 21.12.2010 15:26

    Man kanns auch übertreiben

    Ich wohne im Oberengadin und da ist es den ganzen Winter überdurchschnittlich kalt. Die einzigen Hunde, die ich hier oben mit einem Mäntelchen sehe, haben ein Frauchen, reingesteckt in einen Pelzmantel. Doch das sind in der Regel auch keine richtigen Hunde! Ich reibe meinem Hund vor jedem Spaziergang die Pfoten mit Vaseline ein. Damit`s keine Schneebällchen zwischen den Ballen gibt.


  • Angela C. am 21.12.2010 15:20

    Hundemantel oder nicht?

    Meine kleine spanische Hündin, die keine Unterwolle und ein dünnes Fell hat, friert sehr schnell im Winter, weshalb ich ihr einen schlichten Mantel anziehe. Mein ebenfalls kleiner Sheltie ist absolut kälteresistent und kommt deshalb gut ohne Mantel aus. Man muss von Hund zu Hund entscheiden, was das Richtige ist! Und es gibt schöne Hundemäntel, die nicht nach "Tussi" aussehen.


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7.1.2011: Hunde können sich 100e Namen für Gegenstände merken und Wortgruppen unterscheiden

aus: n-tv online: Mehr als 1000 Namen im Kopf: Hünding beeindruckt mit Wissen; 7.1.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Huendin-beeindruckt-mit-Wissen-article2309751.html

<Hundeliebhaber beharren darauf, dass ihre Tiere jedes Wort verstehen. Ein Team von Wissenschaftlern aus South Carolina tritt nun den Beweis dafür an. Ihr Versuchstier, eine Border-Collie-Hündin konnte sogar Wortgruppen unterscheiden.

Die Border-Collie-Hündin kann nach Angaben zweier Forscher aus den USA mehr als 1000 Gegenständen Namen zuordnen und sie auf Kommando bringen. Und dabei sei sie noch nicht einmal am Limit ihrer Fähigkeiten, schreiben John Pilley und Alliston Reid im Fachjournal "Behavioural Processes". Zudem hätten Tests gezeigt, dass die Hündin die Namen der Gegenstände tatsächlich als Wörter auseinanderhalte und nicht einfach als Kommandos.

"Chaser" kann nach Angaben der Wissenschaftler vom Wofford College aus Spartanburg in South Carolina 1022 Objekte unterscheiden. Auf Kommando bringt die Border-Collie-Hündin sie. Die beiden Forscher hätten nach drei Jahren Training nicht etwa aufgehört, weil der Hund nicht mehr lernen könne, sondern weil ihnen selbst die Zeit fehle.

Sogar Wortkombinationen erkannt

Auch im Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig werden Border-Collies getestet.

Die bislang offene Frage, ob der Hund die Namen der Gegenstände nicht etwa als Kommandos sieht und sie damit austauschbar sind, habe mit einem Experiment geklärt werden können. Dabei seien die Namen mit unterschiedlichen Befehlen verbunden worden. "Chaser" ("Jäger") habe nach den Wortkombinationen die Kommandos richtig ausgeführt - mit dem jeweils dazu geforderten Gegenstand.

Die Forscher gingen noch weiter und ließen den Hund übergeordnete Begriffe lernen. So verstehe "Chaser" nicht nur den Oberbegriff "Spielsachen" für alle ihr bekannten Dinge, sondern auch Unterkategorien wie "Ball" oder "Frisbee". Insgesamt habe sie Objekten so bis zu drei verschiedene Begriffe zugeordnet.

Neue Gegenstände identifiziert

Und die Forscher brachten dem Hund sogar neue Namen mit der Ausschlussmethode bei: Hörte er einen unbekannten Namen und fand viele vertraute und einen neuen Gegenstand vor, so brachte er den neuen. Dabei sei der Hund zwar an seine Grenzen gestoßen, aber das gelte zum Beispiel auch bei Kindern.

Schon 1999 sorgte in Deutschland der Border-Collie "Rico" für Aufsehen. Der damals fünf Jahre alte Hund zeigte in "Wetten dass...?", dass er Dutzende Gegenstände auseinanderhalten und auf Befehl bringen konnte. Allerdings waren es damals nur 77 Dinge, später sollen es fast 300 gewesen sein.

dpa>


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Welt online,
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21.1.2011: <Tierische Erziehung: Wie man Hunden schlechte Manieren abgewöhnt>

aus: Welt online; 21.1.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article12277570/Wie-man-Hunden-schlechte-Manieren-abgewoehnt.html

<Autor: Tobias Hanraths

Beim Gassigehen zerrt er an der Leine. Das Bett wird unpassierbar. Und das Abschlabbern des Herrchens erst! Man kann einem Hund Marotten abgewöhnen.

Von wegen bester Freund des Menschen: Für manche Hundebesitzer ist ihr Haustier eher ein felliger Mitbewohner mit merkwürdigen Angewohnheiten. Ständiges Bellen stört die Nachbarn, beim Spaziergang werden Jogger gejagt, und auch das ständige Hochspringen am Herrchen ist bei einem Labrador jenseits der 30 Kilo nur begrenzt lustig. Solche Marotten sind meistens sogenanntes erlerntes Verhalten. "Alles Gelernte kann grundsätzlich auch wieder verlernt werden", sagt Kerstin Röhrs aus Hamburg.

Die auf Verhaltenstherapie spezialisierte Tierärztin hat schon mit vielen schlecht erzogenen Hunden gearbeitet - und dabei nicht immer beim Vierbeiner angefangen. "Auch der Hundebesitzer muss sein Verhalten ändern", erklärt sie. Oft sei das sogar der schwierigere Teil, denn der Schlüssel zur Hundeerziehung sei Konsequenz: "Konsequenz ist nicht gleichbedeutend mit Strenge. Konsequenz bedeutet, in gleichen Situationen auch das gleiche zu tun." Das falle vielen Hundehaltern schwer.

Das Zerren an der Leine ist für Röhrs zum Beispiel klassisch angelerntes Verhalten: «Der Hund hat gelernt, dass er durch Ziehen da hin kommt, wo er hin will.» Also müsse der Besitzer stehenbleiben, wenn der Hund zieht. Das kann gerade bei größeren Hunden für beide Parteien sehr mühsam sein. Röhrs empfiehlt deshalb einen Trick: Während des Spaziergangs wechselt der Besitzer für eine kurze Strecke vom Geschirr zum Halsband. Der Hund merkt, dass sich die Situation geändert hat und wird aufmerksamer. Auf der kurzen Strecke wird dann konsequent das Stehenbleiben trainiert. Mit der Zeit kann die Länge der Strecke nach und nach erweitert werden.

Es gibt aber auch Dinge, die Hunden nicht beigebracht werden können. Viele nehmen ihren Hund mit ins Bett, sind dann aber genervt, wenn er im Laufe der Nacht die gesamte Liegefläche erobert. "Ich kann einem Hund nicht verbieten, sich auf eine freie Stelle zu legen", erklärt Röhrs. Wenn ein Hund einmal irgendwo liege und dann plötzlich weggejagt werde, könne er das nicht verstehen. Ein Hund dürfe durchaus im Bett schlafen, das sei jedem Besitzer selbst überlassen. Das Motto müsse dann aber "ganz oder gar nicht" sein.

Andere Gewohnheiten sind nicht erlernt, sondern angeboren - so wie der Jagdtrieb, den jeder Hund mehr oder weniger stark hat. Was früher einmal zur lebenswichtigen Jagd auf Tiere gedacht war, endet heute oft in einer Verfolgung von Joggern und Radfahrern. «Einem Hund den Jagdtrieb abzugewöhnen, kann sehr schwer sein», sagt Angelika Lanzerath, Hundetrainerin und Autorin des Buchs "Die Hundeschule: So geht's nicht weiter".

Lanzerath empfiehlt, den Jagdtrieb nicht zu unterdrücken, sondern dem Hund die Möglichkeit zu geben, dem Trieb zu folgen - etwa durch Jagdspiele wie Apportieren. Außerdem ließen sich zumindest Hunde ohne übermäßig starken Jagdtrieb ablenken: "Es geht darum, im entscheidenden Moment interessanter zu sein als der Reiz zur Jagd", erklärt Lanzerath. Möglich sei das zum Beispiel mit einem Leckerli, einem Spielzeug oder einem eingeübten Rückrufkommando.

Grundsätzlich geht es Lanzerath darum, bei Menschen das Verständnis für die Denkweise von Hunden zu schärfen: "Wir neigen dazu, Hunde zu vermenschlichen." Stattdessen müsse der Mensch sich in den Hund hineinversetzen.

Ein Beispiel: die Begrüßung. Manche Hunde beginnen sofort zu pinkeln, wenn sich die Wohnungstür öffnet. Ärgern wollen sie ihren Besitzer damit nicht. "Das Pinkeln ist eine Geste der Unterwerfung", erklärt Lanzerath. Deshalb ist es in dieser Situation auch sinnlos, mit dem Hund zu schimpfen - denn dann unterwirft er sich nur noch mehr. Genauso unsinnig ist aber, den Hund durch gutes Zureden beruhigen zu wollen. Denn das klingt für den Hund wie Lob und wird als Bestätigung verstanden. "Am besten ist es, solche Hunde beim Nachhausekommen zu ignorieren", sagt Lanzerath.

Dieser Trick hilft auch bei anderen Problemen: Ein Hund, der bei kleinsten Bewegungen im Treppenhaus losbellt, ist vor allem unsicher. Jetzt zu schimpfen, würde ihn nur noch weiter verunsichern, sagt Kerstin Röhrs: "Am besten ist, dieses Verhalten gar nicht mit Aufmerksamkeit zu belohnen, sondern einfach aus dem Raum zu gehen."

"Ignorieren und belohnen" empfiehlt auch Elke Deininger von der Akademie für Tierschutz in München. Laute Worte oder zum Beispiel ein Ruck an der Leine seien nur in absoluten Ausnahmesituationen angebracht - etwa, wenn der Hund sich oder andere in Gefahr bringt. Ansonsten seien Strafen aller Art keine gute Idee: "Wenn das Timing nicht immer und hundertprozentig stimmt, kann der Hund die Strafe nicht richtig zuordnen." Und das führe langfristig nur zu Frustration und Aggressionen auf beiden Seiten.

dpa>

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21.1.2011: Hund, Katze, Schlange oder Echse - die Haustiere müssen zum Halter / zur Halterin passen

aus: Welt online: Welches Tier passt zu mir?; 21.1.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article12277570/Wie-man-Hunden-schlechte-Manieren-abgewoehnt.html

<Schlau, kühn oder gefügig: Hundehalter hielten ihr Tier schon immer für einzigartig. Doch die Persönlichkeit eines Tieres muss auch zum eigenen Charakter passen...

[Hunde sind wie Diplomaten]

Psychologen haben eine Typologie der Halter und ihrer Heimtiere ausgemacht: Demnach sind Hunde wie Diplomaten - sie vermitteln Gespräche zwischen Menschen, die sich ohne Begleitung ihrer Hunde niemals angesprochen hätten.

Hundebesitzer kennen einander wenigstens vom Sehen und wissen, mit welchen Tieren ihr eigener Vierbeiner gut zurechtkommt.

Ein Hund verlangt Regelmäßigkeit und Disziplin, zum Beispiel, was die Fütterungszeiten und das Gassigehen anbelangt.

"Hundemenschen" kommunizieren gerne, und bei manchem ersetzt der Hund mit seinem Verlangen nach Aufmerksamkeit und nach Zuneigung auch den Nachwuchs.

[Katzen sind Partnerersatz]

Besonders Wohnungskatzen ersetzen in Singlehaushalten den Partner, der einen erwartet, wenn man von der Arbeit kommt.

Um eine Katze muss man sich tagsüber keine Sorgen machen. Sie lässt dem Menschen die gleiche Freiheit und Eigenständigkeit, die sie auch für sich selbst einfordert.

Die Katze steht für Geborgenheit und innere Ruhe. Viele "Katzenmenschen" sind daher eher introvertiert und ziehen sich gerne zu ihrem samtpfötigen Hausgenossen zurück.

[Schlangenbändiger, Spinnenbändiger, Kampfhundebändiger mit falschem Heldentum]

Schlangen und Spinnen geben ihrem Besitzer das Gefühl, etwas Gefährliches, Giftiges "gebändigt" zu haben.

Weil viele Menschen Abneigung oder sogar Ängste gegenüber diesen Tieren zeigen, geben sie demjenigen, der sie hält, pflegt und vielleicht sogar freundschaftliche Gefühle für sie hegt, einen verwegenen Touch und den Hauch des Heldentums.

Gleiches gilt übrigens auch für die sogenannten Kampfhunde.

[Echsen sind etwas "Besonderes" für die Reputation]

Echsen sehen zwar aus wie kleine Drachen. Durch ihre teilweise (scheinbar) recht freundlichen Gesichter und die für das menschliche Auge gewohnte Fortbewegung auf allen Vieren ist das Image, das sie ihren Haltern verleihen, positiv und exotisch. "Echsenmenschen" suchen nicht die Gefahr, sondern einfach etwas Besonderes.>

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Toulouse 23.3.2011: 5 Tonnen Hundekacke pro Tag - Toulouse installiert rund 60 Hundetoiletten mit Lockstoff

aus: 20 minuten online: Hundeklo: Toulouse hat genug von Hundehaufen; 23.3.2011;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/29043224
<Die südfranzösische Stadt Toulouse hat genug davon, Tag für Tag tonnenweise Hundehaufen von den Trottoirs zu räumen. Künftig sollen Geruchsköder die Hunde dorthin führen, wo sie ihr Geschäft verrichten sollen, wie die Stadt mitteilte.

Täglich werden fünf Tonnen Hundekot von den Trottoirs geräumt. Ab Oktober soll damit Schluss sein: Mitarbeiter der Stadt wollen ab dann ein eigens entwickeltes Mittel ausstreuen, das nach Essen, Urin und Exkrementen riecht – für den Menschen soll der Geruch nicht wahrnehmbar sein. Die rund sechzig Hundeklos behagten «den lieben Tieren» offenbar bislang nicht wirklich, stellte ein leitender Mitarbeiter der Stadtverwaltung fest. Mit den verwendeten Duftstoffen soll sich das ändern. Deshalb werde künftig der Hund sein Herrchen dahin ziehen, wo er sein Geschäft zu verrichten beliebe. Toulouse gab bislang an die 70 000 Euro für Hundeklos sowie für 450 000 Schäufelchen und 50 000 Tüten aus, um das Problem der Hundehaufen einzudämmen.>


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22.8.2011: Deutsche Polizei wechselt vom Deutschen Schäferhund auf den Belgischen Schäferhund

aus: n-tv online: Polizei: Polizei schickt Deutschen Schäferhund in Rente; 22.78.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/Polizei-schickt-Deutschen-Schaeferhund-in-Rente-article4110481.html

<Schloß Holte-Stukenbrock (dpa) - Bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen hat der Deutsche Schäferhund langsam aber sicher ausgedient: Er wird von einem belgischen Konkurrenten verdrängt, der als mutiger und belastbarer gilt. Bei der NRW-Polizei sind 281 Tiere der belgischen Schäferhundrasse Malinois im Einsatz und nur noch 26 Deutsche Schäferhunde. Das sagte Günther Bonke vom zuständigen Landesamt der Nachrichtenagentur dpa. Der Trend zum belgischen Schäferhund sei auch in anderen Bundesländern zu erkennen.

Quelle: n-tv.de / dpa>

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12.9.2011: Hunde in der Schweiz: Jagd auf Rehe wird saftig gebüsst

aus: 20 minuten online: Jagd auf Rehe: Hündelern drohen saftige Bussen; 12.9.2011;
http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/15836875

<von Marlene Kovacs
- Der St.Galler Tierschutzbeauftragte schlägt Alarm. In diesem Jahr wurden doppelt so viele wildernde Hunde gemeldet wie im Vorjahr.

Wenn Hunde auf Rehe losgehen und diese hetzen, gilt das als Tierquälerei

Jede Woche muss die Polizei Hundebesitzer in den St. Galler Naherholungsgebieten wie dem Brandhalde-Wald kontrollieren. Die Situation dort ist für Peter Baumann, den Tierschutzbeauftragten der Stadtpolizei St. Gallen, besorgniserregend. «In diesem Jahr ­haben wir doppelt so viele Meldungen über wildernde Hunde erhalten wie im Vorjahr», sagt Baumann. Die Folgen sind fatal: «Die Hunde hetzten Rehe durch den Wald und auf die Strassen», so der Tierschutz­beauftragte. Offiziell sind es zwei bis drei Rehe pro Jahr, die auf diese Weise getötet werden. Doch: «Es dürften noch weit mehr sein», sagt Baumann, «insbesondere Rehkitze, die dann von anderen Tieren gefressen werden.»

Baumann hat keine Erklärung für die massive Zunahme bei den wildernden Hunden. Den Hundebesitzern droht auf jeden Fall eine saftige Busse. «Wenn Rehe auch nur gehetzt werden, gilt das schon als Tierquälerei», so Baumann. Leider erwische man aber nur wenige Halter. Hundebesitzern rät er, auf den Fusswegen zu bleiben. «Ausserdem sollten Hunde, die nicht folgen, angeleint werden», so Baumann.>


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6.1.2012: <Verhaltensforschung: Hunde können unsere Absichten an den Augen ablesen>

http://www.welt.de/wissenschaft/article13799857/Hunde-koennen-unsere-Absichten-an-den-Augen-ablesen.html
Drucken Bewerten Autor: Anastasia Fugger| 09:19

<Verhaltensforschung in Ungarn: Im Versuch mussten Hunde das Verhalten von Menschen in einem Video deuten.

Neue Tests mit Hunden zeigen: Die Tiere verstehen Sprache und Gesten ähnlich gut wie kleine Kinder. Ihre Intelligenz ist damit größer als bisher angenommen.

"Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“ Das sagte Loriot, und es zeigt, wie groß die Liebe des Menschen zum Hund ist. Nicht ganz ohne Grund, denn sie erweisen sich nicht nur als ideale Kumpanen, bei Spaziergängen und auf dem Sofa. Sie sind viel intelligenter, als bislang gedacht.

Das erkennen auch immer mehr Wissenschaftler und glauben, dass das ungewöhnliche Können der Hunde, unser soziales und kommunikatives Verhalten zu verstehen, sogar dem unserer nahesten Vorfahren, den Affen, überlegen ist.

Hunde können nicht nur auf menschliche Gesten reagieren, sondern lesen sogar aus unseren Augenbewegungen, was wir beabsichtigen. Dies beweist eine neue Studie aus „Current Biology“.

Laut József Topál, Forscher der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, ähnelt die Fähigkeit von Hunden, menschliche Kommunikationssignale zu verstehen, der von sechs Monate bis zwei Jahre alten Kindern. Kein Wunder also, dass viele Menschen ihre Hunde so gern haben wie ihre Kinder.

Topál und seine Kollegen kommen auch zu dem Schluss, dass Hunde genauso sensibel auf kommunikative Hinweise des Menschen reagieren wie Kleinkinder. Direkte Ansprache, aber auch Augenkontakt seien solche Signale, schreibt Topál. Jedoch ist es noch unklar, ob das Gehirn von Kind und Hund solche Signale ähnlich verarbeitet.

Topáls Forschungsteam benutzt eine Methode, die auch in Kleinkinderstudien oft verwendet wird: Den Hunden wurden Videoaufnahmen präsentiert, in denen eine Person zu einem von zwei identischen Objekten blickt.

Ein „Augen-Tracker“ erfasst währenddessen die Reaktion der Hunde. Zunächst schaute die Versuchsperson den Hund direkt an und sagte laut: „Hi Dog!“ Im zweiten Video mied die Person den Augenkontakt und flüstert nur noch „Hi Dog“.

Bei der Auswertung des Hundeverhaltens zeigte sich, dass Hunde eher ein Objekt anschauen, nachdem die Person sie vorher angesprochen und ihre Aufmerksamkeit erregt hat. Sie wissen dann, dass der Mensch die Absicht hat, ihnen etwas zu zeigen.

„Die Beobachtung der Augenbewegungen der Hunde erlaubt uns zu verstehen, wie sie denken“, sagt Topál. „Es ist der erste Beweis, dass wir Augenbewegungsmethoden benutzen können, um das soziale Verhalten von Hunden zu erforschen.“ Die Vierbeiner sind also so intelligent, die Absichten von Menschen zu verstehen.

Heißt das aber auch, dass Hunde soziale Kompetenz, wie etwa ein Mensch, besitzen? Forschern zufolge, ja. Der Beweis sei sehr einfach, meinen Brian Hare und Michael Tomasello vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig.

Man verstecke eine Belohnung, wie zum Beispiel Futter oder ein Spielzeug, in einem von mehreren Behältern. Durch Zeigegesten weist man dann das Subjekt auf das Versteck hin. Ein einjähriges Kind löst diese Aufgabe natürlich mit links. Schimpansen aber scheitern hoffnungslos.

Hunde hingegen sind im gleichen Experiment erstaunlich flexibel. Sie verstehen den referentiellen Charakter der Zeigegeste. Wie kommt das? Hare und Tomasello erklären das mit ihrer Domestikation. Die Kommunikationsabsicht der Menschen „lesen“ zu können, entwickelte sich ihrer Meinung nach als ein Nebenprodukt der Haustierwerdung.

Es sei eine besondere soziale Anpassung, die sich über eine lange Zeit hinweg entwickelt hat. Hunde waren auch früher schon wertvolle Gefährten bei der Jagd oder als Hütehund, und seit Jahrtausenden arbeiten die Menschen mit den domestizierten Abkömmlingen der Wölfe.

Da ist es natürlich verständlich, dass sich die Persönlichkeiten und Verhaltensweisen von Mensch und Tier gegenseitig beeinflussen können. Sie durchliefen eine Ko-Evolution, was letztlich zur sogenannten sozialen Spezialisierung des Hundes führte. Ein Vierbeiner hat durch Erfahrung, Beobachtung und Imitation gelernt, die kommunikativen Signale des Menschen zu verstehen.

Die meisten Hundebesitzer würden die verblüffende „Menschlichkeit“ ihrer tierischen Freunde nicht bestreiten. Sie reagieren auf Emotionen, freuen sich, wenn wir uns freuen und legen ihren Kopf auf unseren Schoß, wenn wir mal traurig sind.

Ob zur Rettung, als Blindenführer oder als Familienmitglied: Hunde sind des Menschen treueste Begleiter. Sie verstehen uns einfach.>

Kommentar

Nur eigenartig, dass dann gewisse Hund Kinder angreifen und sogar totbeissen. Da hat das Auge dann versagt, was?

Michael Palomino, 6.1.2012


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Financial Times
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6.1.2012: <Verhaltensforschung: Hunde erkennen, wenn sie gemeint sind>

aus: Financial Times Deutschland online; 6.1.2012;
http://www.ftd.de/wissen/leben/:verhaltensforschung-hunde-erkennen-wenn-sie-gemeint-sind/60150202.html

<Es kann hilfreich sein, die Vierbeiner wie Kleinkinder zu behandeln: Will Herrchen etwas von ihnen, sollte er sie direkt ansprechen. Das wiesen Forscher nach - indem sie Hunden Videos vorspielten.

Hunde sind wie kleine Kinder - das würden viele Hundebesitzer sicher gerne bestätigen. Ungarische Forscher haben nun herausgefunden, dass Hunde "Vorboten" menschlicher Kommunikation tatsächlich ähnlich gut erkennen wie kleine Kinder dies tun. Die Vierbeiner reagieren nach einer Kontaktaufnahme über Sprache und Blicke stärker auf einen mit den Augen gegebenen Hinweis, berichten die Wissenschaftler im Fachjournal "Current Biology".

József Topál und Ernö Téglás von der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest spielten insgesamt 61 Hunden verschiedene Videos vor. In einem wandte sich eine Frau demonstrativ dem Hund zu, sagte mit hoher Stimme "Hallo Hund" und blickte dabei direkt in Richtung ihres tierischen Zuschauers. In einem zweiten Video fehlte die betonte Hinwendung, die Frau grüßte mit tiefer Stimme und ohne Augenkontakt. In allen Videos blickte sie anschließend auf einen von zwei Behältern, die rechts und links von ihr auf einem Tisch standen.

Die Forscher erfassten die Augenbewegungen der Hunde. Diese folgten vor allem dann dem Blick der Frau auf den Behälter, wenn sie zuvor direkt angeschaut und mit hoher Stimme angesprochen worden waren. Andernfalls sahen sie mit gleicher Wahrscheinlichkeit zu den Behältern. Entscheidend sei die Art der Ansprache und der direkte Blick gewesen, berichten die Forscher. Ohne diese Faktoren erregte selbst eine bunte Signalscheibe am Kopf der Frau kaum die Aufmerksamkeit der Hunde. Ein Teil der Hunde ließ sich für keinen der Videofilme begeistern.

Ganz ähnliche Versuche seien bereits mit Kindern im Alter von etwa einem halben Jahr durchgeführt worden - mit den gleichen Ergebnissen. Auch kleine Kinder folgten der Blickrichtung eines Erwachsenen viel eher, wenn sie zuvor direkt angesprochen wurden, schreiben die Forscher. Hunde erkennen also menschliche Zeichen, die einer Kommunikation vorausgehen, ähnlich gut wie kleine Kinder, so die Schlussfolgerung der Forscher.>


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Spiegel online,
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6.2.2012: <Hund als Mathegenie: Pi mal Pfote>

aus: Spiegel online; 6.2.2012;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,811138,00.html

<Von Holger Dambeck

Affen tun es, Papageien, Bienen und Ratten sowieso: Sie können zählen und sogar rechnen. Eine Fähigkeit, die ihnen Vorteile bringt, etwa bei der Futtersuche. Zwerghund Elvis scheint sogar Funktionen ableiten zu können - sein Herrchen, ein Mathelehrer, ist begeistert.

Auch wenn mancher es kaum glauben wird: Schon Babys verfügen über Grundkenntnisse der Mengenlehre. Lange haben Psychologen an den Experimenten herumgetüftelt, bis sie tatsächlich beweisen konnten, dass Säuglinge schon eins und eins zusammenzählen können.

Für das Experiment wurden Kinder im Alter von fünf Monaten vor einer Art Kasperletheater platziert. Von der Seite näherten sich nacheinander zwei Puppen und versteckten sich hinter dem Vorhang. Kurze Zeit danach zog die Forscherin Karen Wynn den Vorhang zur Seite und gab den Blick auf die Puppen frei.

Diesen Versuch wiederholten die Forscher immer wieder. Mal befanden sich hinter dem Vorhang, wie zu erwarten, zwei Puppen, doch manchmal auch nur eine. Die Wissenschaftlerin hatte bei einem Teil der Experimente nämlich einfach eine Puppe verschwinden lassen.

Die Auswertung der Videos zeigte, dass die Babys im Fall von nur einer Puppe eine ganze Sekunde länger auf die Bühne starrten, als wenn dort zwei zu sehen waren. Ganz offensichtlich wussten die Säuglinge bereits, dass eine Puppe plus noch eine Puppe zwei Puppen ergibt. Entdeckten sie hinter dem Vorhang nur eine Puppe, dann fesselte sie die unerwartete Situation und sie schauten länger hin.

Rechnen ist keine Kunst

Offensichtlich verfügen wir Menschen über ein mathematisches Erbe der Evolution. Denn auch Tiere beweisen immer wieder aufs Neue, dass sie gut mit Zahlen umgehen können - zumindest mit kleinen. Da zeigen Bienen sich als Experten im Erfassen von Mengen, Affen meistern problemlos das Vergleichen von Mengen und der 2007 verstorbene Papagei Alex beherrschte sogar die Zahlwörter.

Aber können Tiere sogar Funktionen differenzieren? Also berechnen, wie steil die Kurve in einem Diagramm steigt oder fällt? Der Vierbeiner Elvis scheint der lebende Beweis dafür zu sein. Er ist ein Zwerghund der Rasse Welsh Corgi. Dass Elvis überhaupt Gegenstand wissenschaftlicher Publikationen wurde, verdankt er seinem Herrchen Tim Pennings.

Pennings ist Mathematiklehrer am Hope College in der US-amerikanischen Kleinstadt Holland am Lake Michigan. Regelmäßig macht Pennings mit Elvis ausgiebige Spaziergänge am Ufer des riesigen Sees, und stets ist das Lieblingsspielzeug des Hundes dabei, ein Tennisball.

Pennings läuft am Strand meist direkt an der Wasserlinie entlang und wirft den Ball dann schräg ins Wasser - siehe Skizze in der Fotostrecke. Dabei ist dem Mathelehrer aufgefallen, dass Elvis nie auf direktem Weg zu seinem Lieblingsspielzeug paddelt, sondern erst einige Meter über den trockenen Sand spurtet, bevor er dann relativ scharf Richtung Wasser abbiegt und die letzten Meter schwimmt.

Clevere Wahl

Als Mathematiker begann Pennings zu grübeln, warum Elvis diesen ja keinesfalls direkten Weg nimmt. Und schnell war klar: Der Hund läuft extra lange am Strand, weil er viel schneller laufen als schwimmen kann und so womöglich den Ball in kürzerer Zeit erreicht, als wenn er auf direktem Wege schwimmen würde.

Pennings analysierte das Problem und stellte fest: Um den schnellsten Weg zu finden, muss man eigentlich Differentialrechnung beherrschen, denn der zeitlich kürzeste Weg ist das Minimum einer Funktion, von dem keiner auf Anhieb sagen kann, wo es liegt.

Um es kurz zu machen: Tatsächlich wählte Elvis in 35 eigens von Pennings durchgeführten Versuchen fast immer einen Weg, der dem Optimum sehr nahe kam. Aber kann Elvis deshalb tatsächlich differenzieren, also ausrechnen, wie steil die Kurve einer Funktion steigt oder fällt? Das ist kaum vorstellbar.

Wahrscheinlich hat Elvis einfach nur ein gutes Gefühl dafür, wie er am schnellsten zum geliebten Tennisball kommt. Er ist ja schon oft über den Strand getollt und durchs Wasser gepaddelt und hat dabei seine Erfahrungen gesammelt.

Womöglich handelt es sich auch um eine Art mathematischen Instinkt, ein Erbe der Evolution, das Tieren dabei hilft, sich möglichst schnell durchs Gelände zu bewegen.

Wie ein Mathematiker den Weg von Elvis berechnet

Wie viel Mathematik steckt hinter den vom Zwerghund gewählten Wegen? Man muss in der Tat differenzieren können. Elvis steht an Punkt A, der Tennisball schwimmt im Wasser an Punkt B - siehe Zeichnung in der Fotostrecke. Um die Zeit auszurechnen, die Elvis bis zum Ball braucht, müssen wir seinen Weg sowie seine Lauf- und Schwimmgeschwindigkeit kennen.

Er rennt vom Startpunkt A über den Strand bis zum Punkt D. Diese Strecke hat die Länge z - y. Dann schwimmt er von D zu B. Nach dem Satz des Pythagoras ist diese Strecke die Wurzel aus (x2 + y2). Die Laufgeschwindigkeit bezeichnen wir mit g, die Schwimmgeschwindigkeit mit s. Weil Zeit = Weg/Geschwindigkeit ist, erhalten wir für die Gesamtzeit folgende Formel:

T(y) = (z-y)/g + Wurzel(x2 + y2)/s

Wir suchen das Minimum dieser Funktion und berechnen deshalb ihre erste Ableitung:

T'(y) = -1/g + y/(s* Wurzel(x2 + y2))

Das Minimum der Funktion muss bei T'(y) = 0 liegen.

Als Lösung erhalten wir dann:

y = x/Wurzel(g2/s2-1)

Tim Pennings hat bei seiner Untersuchung ermittelt, dass Elvis mit 6,4 Metern pro Sekunde rennt und mit 0,9 Metern pro Sekunde schwimmt. Daraus ergibt sich die Beziehung y = 0,14x. Das bedeutet, dass der Hund sehr lange über den Strand läuft, bevor er fast senkrecht abbiegt, um den Rest der Strecke zu schwimmen.>


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Der Standard
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10.6.2012: Mit DNA-Test gegen Hundescheisse - Jerusalem macht es vor

aus: Der Standard online: Jerusalem sagt mit DNA-Bank Hundekot den Kampf an; 10.6.2012;
http://derstandard.at/1338559099953/Speichelproben-sollen-helfen-Jerusalem-sagt-mit-DNA-Bank-Hundekot-den-Kampf-an

<Mittels Hunde-Datenbank will die Stadtverwaltung in Jerusalem verantwortungslosen Hundebsitzern auf die Schliche kommen. Behörde will Speichelprobe aller Haushunde nehmen.

Jerusalem - Im Kampf gegen den Hundekot setzt die Stadt Jerusalem nun auf die Wissenschaft: Wie die Stadtverwaltung am Sonntag mitteilte, will sie eine Datenbank mit der DNA aller Haushunde aufbauen, um die nicht aufgesammelten Häufchen auf den Straßen und in den Parks identifizieren und die faulen Hundebesitzer besser zur Verantwortung ziehen zu können.

In der ersten Phase des Pilotprojekts will die Stadt nach eigenen Angaben mit Hilfe von Speichelproben eine DNA-Bank der rund 11.000 registrierten Hunde in Jerusalem anlegen. In der zweiten Phase dann erfolge der Abgleich im Labor mit den nicht aufgesammelten Hinterlassenschaften. Nach Informationen der Zeitung "Haaretz" kostet ein entsprechender DNA-Test umgerechnet 31 Euro, die Strafe für säumige Hundebesitzer soll das Fünffache betragen. Derzeit können diese nur zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie nach der frischen Tat ihres Hundes ertappt werden. (APA, 10.6.2012)>

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20 minuten
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12.12.2012: <Auf einem Schachtdeckel: Stromschlag tötet Hund im Rheintal> - Schneeräumung beschädigt Schachtdeckel, der dann elektrisch aufgeladen war

aus: 20 minuten online; 12.12.2012;
http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/31948345

<Beim Spaziergang durch Altstätten SG geht ein Hund über einen Schachtdeckel und fällt tot um. Der Deckel war nach der Schneeräumung offenbar elektrisch aufgeladen.

In der Stadt Altstätten ist am Dienstagabend ein Hund durch einen Stromschlag getötet worden. Bei Schneeräumungsarbeiten wurde ein Schachtdeckel beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen war der Deckel laut Meldung der Stadtkanzlei vom Mittwoch elektrisch aufgeladen.

Der Hund lief über die Schachtabdeckung und erlitt einen Stromschlag. Der Stromschlag tötete das Tier. Die Stadt bedauert den Stromunfall, wie sie mitteilte. Nach dem Unfall wurde der Strom umgehend abgeschaltet. Die Polizei war vor Ort. Es wurde eine unabhängige Kontrollinstanz aufgeboten, die den Unfall untersucht.


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Michael Palomino,
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Perros en general - eliminar los perros de lucha

Una e-mail a un interlocutor en Colombia en "América" del Sur

de Michael Palomino, 15-07-2013

En Tailandia donde vivo ahora hay ciudades que han prohibido los perros de lucha completamente y es un sentimiento bueno para vivir.

Perros "libres" en grupos en las calles pueden provocar problemas grandes cuando hay gente que viene que no es de la zona porque los perros clasifican gente nueva como "intrusor" y en un grupo los perros son son control de todo.

PERROS DE LUCHA
Con los perros de lucha es así que los muslos son tan criados así la mordadura de un perro de lucha es tan fuerte así causa la muerte de un niño en 10 segundos y no deja hasta la víctima está muerta. Es un principio de la creación de esos perros. Por eso son tan peligrosos y deben ser eliminados.

En Lima y en Argentina por ejemplo he visto perros de lucha libres sin dueño (en Lima en Miraflores dos veces!), o fue un perro de lucha sin dueño en Argentina que atacó a carros regularmente otra y otra vez (!) en una rotonda en Neuquén y la policía no hizo nada, o fue un hombre con un perro de lucha en Santiago de Chile que dejo el perro de lucha libre (!) en la ciudad. Es un escándalo como los gobiernos no son informados. Cuando perros de lucha forman grupos así todo es posible y los perros olvidan la civilización...

He visto muchos huskys en Colombia con sus ojos azules pero siempre en paz porque encuentran bastante comida en las calles.

Pero aquí es la conexión general:

PERROS GUARDIÁN EN APARTAMENTOS Y EN CASAS
Generalmente es así que perros para guardar obejas no son buenas en ciudades y apartamentos y casas porque no solo quieren mover pero siempre puede ser que un perro olvida la civilización y ataca a un niño o a un adulto que es clasificado como "intrusor". Eso es también así con los perros pequeños que son perros para cazar ratas y hacen una bulla loca y enervan sin fin.

PERROS GUARDIÁN EN LA CALLE: CON COMIDA NO AGRESIVOS - SIN COMIDA AGRESIVOS
Cuando perros están en las calles en ciudades, así pueden mover y buscan comida en la calle y normalmente no son agresivos cuando encuentran bastante comida. He visto grupos de perros grandes p.e. en Trujillo en el Perú aún con un Rottweiler y el Rottweiler fue integrado en el grupo y no hizo nada y pasaron. Pero cuando perros en grupos están en los barrios muy pobres donde no hay comida así son agresivos y peligrosos p.e. en Lima en Comas Libertad La Balanza en el cerro o en Ecuador en Otavalo en el campo. En Otavalo fueron tan agresivos que no pude pasar.

Naturalmente los vendedores de perros niegan todos esos hechos importantes y los gobiernos no saben.

ELIMINAR PERROS DE LUCHA
Generalmente un perro de lucha es estimado como "caro" y "precioso" en la capa alta, pero es un peligro grande para todos y deberían ser eliminados para la seguridad de todos.

En Suiza siempre afirman que es la "educación" lo que hace un perro - pero los perros de lucha tienen muslos tan fuertes así matan en 10 segundos, y no dejan la víctima antes - sobre todo cuando están en grupos.

FALTA LA PÍLDORA PARA EL PERRO
Se pudo observar que en América del Sur falta la píldora para el perro contra pulgas. En Europa es normal. Se da una píldora por mes en la comida del perro y no tiene ninguna problema. Los gobiernos no saben.


Hunde generell - Kampfhunde eliminieren

Eine E-Mail an einen Gesprächspartner in Kolumbien in Süd-"Amerika"

von Michael Palomino, 15.7.2013

In Thailand, mein derzeitiger Wohnort, gibt es Städte, wo die Kampfhunde total verboten sind, und das ist ein schönes Lebensgefühl, ohne diese gefährlichen Tiere zu leben.

"Freie" Hunde in Gruppen auf den Strassen können grosse Probleme verursachen, wenn neue Leute kommen, die nicht vom Quartier sind. Die Hunde betrachten sie dann als "Eindringlinge" und in einer Gruppe können die Hunde dann die Kontrolle verlieren.

KAMPFHUNDE
Mit den Kampfhunden ist es so: Sie sind zum Töten gezüchtet und haben deswegen sehr starke Muskeln für einen starken Biss, der ein Kind in 10 Sekunden töten kann. Der ist auch so gezüchtet, dass er von seinem Opfer nicht ablässt, bis es tot ist. Das ist ein Prinzip dieser Züchtung. Deswegen sind die Kampfhunde so gefährlich und müssen eliminiert werden.

In Lima und in Argentinien zum Beispiel habe ich Kampfhunde frei herumlaufen sehen, (in Lima in Miraflores zweimal!), oder in Argentinien in Neuquen war ein Kampfhund ohne Besitzer, der an einem Kreisverkehr immer wieder Autos angegriffen hat. Es ist ein Skandal, wie die Regierungen nicht informiert sind. Wenn Kampfhunde dann auch noch Gruppen bilden, dann ist alles möglich und die Hunde vergessen dann jegliche Zivilisation...

In Kolumbien sind viele Huskys auf der Strasse mit ihren blauen Augen, aber immer friedlich, weil sie auf der Strasse genügend Nahrung finden.

Aber hier ist ein wichtiger Zusammenhang:

HÜTEHUNDE IN WOHNUNGEN UND HÄUSERN
Generell ist es so, dass Hunde für Schafherden für Städte und Wohnungen oder Häuser nicht geeignet sind, weil sie nicht nur viel BEwegung brauchen, sondern weil es auch sein kann, dass sie die Zivilisatino vergessen und ein Kind oder eine erwachsene Person angreifen, die als "Eindringling" betrachtet wird. Dies gilt auch für die kleinen Hunden, die zum Ratten jagen gezüchtet wruden. Die machen dann ihren wilden Lärm ohne Ende.

HÜTEHUNDE AUF DER STRASSE: MIT NAHRUNG NICHT AGRESSIV - OHNE NAHRUNG AGRESSIV
Wenn Hunde auf der Strasse leben, dann können sie sich bewegen und suchen ihre Nahrung auf der Strasse und sind normalerweise nicht agressiv, wenn sie genügend Nahrung finden. Ich habe grosse hundegruppen zum Beispiel in Trujillo in Peru beobachtet, sogar ein Rottweiler war darunter, und auch der Rottweiler war in die Hundegruppe integriert und hat nichts angestellt, sondern sie sind alle an mir vorbeigelaufen. Wenn aber solche Hundegruppen in Quartieren leben, wo sie kein Fressen finden, dann sind diese Hundegruppen agressiv, zum Beispiel in Lima in Comas Libertad La Balanza am Wüstenberg oder in Ecuador in Otavalo auf dem Land. In Otavalo waren die Hunde derart agressiv, dass ich umkehren musste.

Natürlich verschweigen die Hundezüchter und Hundeverkäufer diese wichtigen Tatsachen und die Regierungen wissen nichts davon.

KAMPFHUNDE ELIMINIEREN
Generell wird ein Kampfhund in der Oberschicht sogar als "teuer" und "wertvoll" betrachtet, aber ein Kampfhund ist eine grosse Gefahr für alle und die sollten aus Sicherheitsgründen eliminiert werden.

In der Schweiz wird immer wieder versichert, dass die "Erziehung" einen Hund ausmache - aber die Kampfhunde haben so starke Muskeln, so dass sie in 10 Sekunden töten können, und sie lassen vorher nicht los - vor allem, wenn sie in Gruppen auftreten.

DIE PILLE FÜR DEN HUND FEHLT
Ich konnte in Süd-"Amerika" beobachten, dass die Pille für den Hund gegen Flöhe (Flohpille) fehlt. In Europa ist diese Pille normal. Man gibt einfach einmal pro Monat eine Flohpille ins Fressen und dann hat man mit dem Hund und Flöhen nie Probleme. Die Regierungen wissen es nicht.






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20 minuten
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Kölliken (Schweiz) 31.5.2014: Hundekot tötet mehrere Kühe und provoziert Fehlgeburten - Erreger Neospora Caninum - HundehalterInnen werden zu MörderInnen

aus: 20 minuten online: Gefährliche Häufchen: Hundekot führte zum Tod mehrerer Kühe; 31.5.2014;
http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/25033073

<Wegen liegen gelassenem Hundekot infizierten sich Kühe im Aargau mit einem Krankheitserreger, erlitten Fehlgeburten und mussten geschlachtet werden. Jetzt handeln die Behörden.

Auf Feldern und Wiesen lassen Hundebesitzer die Häufchen ihrer Tiere oft liegen. Für weidende Kühe kann das tödlich sein. Im Kot können Krankheitserreger enthalten sein, die beim Grasen auf das Vieh übertragen werden. Ein Landwirtschaftsbetrieb in Kölliken musste deshalb bereits Kühe schlachten, weil sie Totgeburten erlitten hatten und in einer Untersuchung der Erreger Neospora Caninum nachgewiesen worden war. Dass die Tiere die Infektion auf eine andere Art eingefangen haben, wurde ausgeschlossen.

Die Kommission Natur und Landwirtschaft will den Hundebesitzern in Kölliken nun die Leviten lesen, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt. An einer Informationsveranstaltung sollen sie am Samstag über die Folgen von liegen gelassenem Kot aufgeklärt werden. Sämtliche 310 Hundebesitzer der Gemeinde wurden eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Unbelehrbare Hündeler

 
 

Laut Gemeinderat Mario Schegner gibt es immer wieder Hundebesitzer, die die Regeln nicht einhalten – und das nicht nur auf Feldern. Ein Tierarzt und betroffene Landwirte versuchen ihnen deshalb am Samstag ins Gewissen zu reden, damit sie den Kot in Zukunft einpacken.

(vro)>

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Michael Palomino, Portrait 2012

Lima, April 2016: Es war einmal ein Welpe mit Hühnern zusammen - da wurde der Welpe etwas grösser und tötete 2 Hühner und 1 Hahn

von Michael Palomino, persönliches Erlebnis

Eine mir bekannte Familie in Lima, die eine kleine Hühnerfarm im hinteren Hinterhof hatte, die gleichzeitig von Hunden keine Ahnung hatte, machte folgendes: Eine der Töchter kaufte sich einen Rüden-Welpen einer friedlichen Hunderasse (Dalmatiner) und die Familie liess den Welpen zusammen mit den Hühnern und mit 3 Hähnen im hinteren Hinterhof. Eines Tages war der Welpe aber etwas grösser geworden und tötete in einer einzigen Nacht zwei Hühner und einen Hahn. Gleichzeitig erlitt der Hund auch einige Stichwunden durch den Schnabel der Hühnertiere. Der Hund wurde abgegeben.

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Kronenzeitung online, Logo

26.3.2017: Krebspatienten riechen anders - Hunde lernen das
Studie zeigt: Hunde können Brustkrebs erschnüffeln
http://www.krone.at/wissen/studie-zeigt-hunde-koennen-brustkrebs-erschnueffeln-tierische-diagnose-story-561313

<Mit ihrem hochsensiblen Geruchssinn können Hunde Brustkrebs mit nahezu absoluter Sicherheit erschnüffeln. Das haben Forscher am Pariser Curie- Institut im Rahmen einer Studie herausgefunden. Die Methode ist demnach einfach, kostengünstig und erfordert keinen medizinischen Eingriff. Sie könnte die Diagnose von Brustkrebs- Erkrankungen revolutionieren, vor allem in Gegenden oder Ländern, in denen die übliche Mammographie nicht zur Verfügung steht.

Für die Studie wurden zwei deutsche Schäferhunde - Thor und Nykios - sechs Monate lang darauf trainiert, den spezifischen Geruch von Krebspatientinnen aus Verbandsmaterial zu erschnüffeln, das diese zuvor mit direktem Brustkontakt getragen hatten. Die Forscher ließen sich für das Experiment von zahlreichen wissenschaftlich nicht überprüften Berichten leiten, nach denen Hunde Krebserkrankungen ihrer Besitzerinnen wahrgenommen hatten.

Für die Studie wurde Verbandsmaterial von 31 Krebspatientinnen gesammelt. Mit Hilfe des Schäferhund- Experten Jacky Experton lernten Thor und Nykios, die Geruchsunterschiede zwischen diesem Material und entsprechenden Stoffen zu verinnerlichen, die von Frauen ohne Krebserkrankung getragen worden waren.

Schon bei zweitem Versuch hohe Trefferquote

Nach dem ersten Durchgang sammelten die Forscher erneut Verbandsmaterial von 31 krebserkrankten Frauen - jedoch von anderen, als denen im ersten Durchgang. Zusätzlich wurden dreimal so viele Verbandsmaterialien mit dem Geruch von nicht krebserkrankten Frauen einbezogen. Schon in einem ersten Geruchstest schafften die Hunde 28 richtige Treffer, als ihnen ein zweiter Versuch eingeräumt wurde, lag die Trefferquote bei hundert Prozent.

Moderne Technologie sei in vielen Fällen sehr effizient, sagte Amaury Martin vom Curie- Institut. "Aber bisweilen können auch einfachere, offensichtlichere Dinge helfen." Mit dem Versuch habe überprüft werden sollen, ob die "konventionelle Weisheit" in "reale Wissenschaft" überführt werden könne. In einem neuen, klinischen Durchgang sollten nun mehr Patientinnen und zwei weitere Hunde hinzugezogen werden. Die Forscher gehen davon aus, dass die Hunde eines Tages durch hochentwickelte Geruchs- Maschinen ersetzt werden können.

Für wenig wahrscheinlich erklärte Schäferhund- Spezialist Experton es, dass die trainierten Hunde außerhalb der Labor- Atmosphäre auf wildfremde Menschen zustürzen könnten. Solche Tests würden in einem "hoch spezifischen Umfeld" vorgenommen. Das Anschlagen auf bestimmte Gerüche unterbleibe, sobald die Hunde sich in einem anderen Umfeld aufhielten.>

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Shortnews online, Logo

Sibirien 1.5.2017: Aus Füchsen Hunde züchten - geht in 70 Jahren Zuchtarbeit
Evolutionsbiologe züchtet Füchse zu handzahmen Haustieren um
http://www.shortnews.de/id/1225134/evolutionsbiologe-zuechtet-fuechse-zu-handzahmen-haustieren-um

<Lee Dugaktin, Professor an der University of Louisville und Autor des Buches "How To Tame A Fox (And Built A Dog)" (auf Deutsch "Wie man einen Fuchs zähmt (und einen Hund baut)" berichtet, dass es inzwischen gelungen ist, Füchse zu handzahmen Haustieren umzuzüchten.

Die Tiere stammen aus einer Fuchszucht in Sibieren und die Umzüchtung dauerte Jahrzehnte: Mit jedem Schritt wurden die Tiere zutraulicher und änderten sich auch äußerlich: "Die Tiere haben buschigere Schwänze bekommen, bei einigen Tieren wurden die Ohren hängender und lappiger".

Das Forschungsprojekt in Sibirien wurde in den 1950ern von russischen Biologen initiiert, man will dabei herausfinden, wie der Mensch einst den Wolf zähmte und daraus unsere heutigen Hunde entstanden.>



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Fotoquellen

[1] Hunde auf einer Wiese: http://www.workplacegiving.co.uk/giving/sponsorships/sponsor-a-guide-dog-puppy-guide-dogs/
[2] Hundetoilette in Frankreich: http://www.abrutis.com/photo-toilette+pour+chien-11096.html


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