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Affen. Meldungen (Teil 2)
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Berggorillas in Ruanda vermehren sich gut -- Schimpansen lassen sich nicht beklauen, helfen aber einem Beklauten nicht -- Südafrikas Kampf gegen Paviane mit Paintball -- Schimpansen bringen sich gegenseitig das Handwerk bei -- kriminelle Banden als Affen-Wilderer rauben und verkaufen 3000 Menschenaffen pro Jahr -- Schimpansen im Urwald sind auch Botaniker -- Affen benutzen zum Teil soziale Netzwerke -- Menschenaffen haben ein grosses Erinnerungsvermögen -- Paviane fressen und tun nix mehr -- Orang Utans haben Pläne und teilen diese auch anderen mit -- Schimpansen bauen sich jeden Abend ein neues Schlafnest -- Affen klauen Kleider im Serengeti-Park -- Affen-Malaria in Malaysia -- Affen in Thailand - für Bewohner eine Plage --

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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24.7.2012: <Berggorillas finden in Ruanda Schutz: Population vermehrt sich prächtig>

aus: n-tv online; 24.7.2012;
http://www.n-tv.de/wissen/Population-vermehrt-sich-praechtig-article6799346.html

<Berggorillas sind weltweit extrem gefährdet. Einige hundert leben noch in den Regenwäldern der Bergkette, die sich über Ruanda, Uganda und Kongo erstreckt. Dort sind sie nicht nur von Wilderern gefährdet, sondern auch von Rebellen, die sich dort verstecken. Aber der Kampf gegen Wilderei zeigt Fortschritte.

Ausgelassen toben Gorillababys auf den Rücken ihrer Mütter herum, während diese an saftigen Pflanzentrieben saugen. Die 27 Mitglieder der Agashya-Familie leben gut geschützt in den Virunga-Bergen, doch weltweit gelten die Berggorillas als extrem gefährdet. Rund 480 der Tiere leben noch in den dichten, nebelverhangenen Regenwäldern der Bergkette, die sich über Ruanda, Uganda und die Demokratische Republik Kongo erstreckt. Aber im Grenzgebiet zum Kongo verstecken sich auch Rebellen im Dschungel.

Trotz der Gefahren konnte die Population dieser bedrohten Primaten, deren Zahl weltweit auf nur noch 790 geschätzt wird, im vergangenen Jahrzehnt wachsen. Nach Angaben der ruandischen Behörden ist dies in erster Linie Fortschritten im Kampf gegen Wilderei zu verdanken. Mit Kampagnen wurde die örtliche Bevölkerung sensibilisiert, in der Folge gehe die illegale Jagd "jedes Jahr zurück", sagt Telesphore Ngoga, Leiter der Naturschutzabteilung bei der ruandischen Entwicklungsbehörde. "Inzwischen werden keine Babygorillas mehr gewildert." Trotzdem gingen noch immer Gorillas in Fallen, die für andere Tiere wie etwa Antilopen gestellt würden, erklärt der Leiter des Internationalen Gorilla-Schutzprogramms (IGCP), Augustin Basabose.

Makabre Trophäen

Gorillas wurden früher nicht wegen ihres Fleisches gejagt, sondern um aus ihren Pfoten makabre Trophäen herzustellen. Gorillababys waren dagegen für illegale Privatzoos begehrt. Nun aber haben die Bewohner offenbar die Bedeutung der Menschenaffen für den Tourismus erkannt. Mit Einnahmen von umgerechnet rund 200 Millionen Euro im Jahr 2011 ist der Fremdenverkehr eine wichtige Devisenquelle. Für einen Tag mit den Affen zahlt ein ausländischer Besucher des Vulkan-Nationalparks umgerechnet 610 Euro.

Tagesgäste werden im Park von einem Ranger begrüßt und auf einem steilen, rutschigen Pfad durchs Unterholz geführt. Für die Begegnung mit den Menschenaffen gelten strenge Regeln: So müssen Besucher zurückweichen, wenn ihnen ein Gorilla zu nahe kommt. Schließlich überragen die grauen Primaten die Menschen und können bis zu 200 Kilogramm wiegen. Gleichzeitig soll damit Respekt vor dem Lebensumfeld der Tiere gezeigt werden. "Wir wollen sie so wild wie möglich halten", sagt der Parkwächter Francis Bayingana.

Für Touristen derzeit zu gefährlich

Auf der kongolesischen Flanke der Virunga-Berge ist der Park seit Mitte Mai für Touristen geschlossen, wie Nationalpark-Direktor Emmanuel de Merode sagt. Damals zogen nach einer Meuterei in der Armee Soldaten durch den Park in den Gorilla-Sektor. Drei Ranger wurden aus dem Hinterhalt getötet, als sie Zivilisten schützen wollten. Nachdem bei Zusammenstößen im Juni zwei weitere Parkwächter Schuss- und Stichwunden erlitten, wurden die Patrouillen im Gorilla-Sektor ausgesetzt.

Wie Merode berichtet, gelang es den Rangern seither nicht, den Kontakt zu zwei der sechs Gorilla-Familien im Park wieder aufzunehmen. Die Primaten seien "in unzugängliche Zonen" geflüchtet. Auch die gemeinsamen Kontrollgänge der ruandischen mit den kongolesischen Rangern wurden aus Sicherheitsgründen gestoppt. Einige Beobachter fürchten nun, dass die Gorillas aus der Republik Kongo vor den Unruhen über die Grenze flüchten. "Gorillas reagieren empfindlich auf Schussgeräusche und spazieren bei der Nahrungssuche von einem Land ins andere", sagt Basabose. 2005 wanderte nach Angaben von ruandischen Naturschützern eine Gorilla-Familie aus Kongo nach Ruanda und blieb. Möglicherweise flüchteten die Menschenaffen vor der instabilen Sicherheitslage.

Das juckt die Agashya-Familie indes wenig. Nach einer langen Sonnenpause auf einer Lichtung macht das Oberhaupt der Familie, ein großer Gorilla mit Silberrücken, ein Zeichen mit dem Kopf, um die Seinen zum Aufbruch zu ermuntern. Und die Parkbesucher ebenso.

Quelle: n-tv.de, Aude Genet, AFP>

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27.8.2012: Schimpansen lassen sich nicht beklauen, helfen aber einem Beklauten nicht

aus: n-tv online: Kein Gespür für Ungerechtigkeit: Schimpansen strafen Dritte nicht; 27.8.2012;
http://www.n-tv.de/wissen/Schimpansen-strafen-Dritte-nicht-article7068231.html
Wer hat die Kokosnuss geklaut? Futter-Diebstahl lassen sich Schimpansen nicht gefallen - sie bestrafen den Langfinger sofort. Wenn jedoch ihre Kumpel bestohlen werden, ist ihnen das egal.

Wenn Schimpansen von einem Artgenossen bestohlen werden, wehren sie sich und bestrafen den Missetäter. Werden andere aus ihrer Gruppe beklaut, ist ihnen das jedoch ziemlich egal. Das fanden Forscher vom Leipziger Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie bei Experimenten mit Zootieren heraus. Ihre Ergebnisse veröffentlichen sie in den "Proceedings" der Nationalen Akademie der Wissenschaften in den USA ("Pnas").

Bei Streit unter Gruppenmitgliedern treten Schimpansen in der Regel als Schlichter auf. Das Leipziger Forscherteam wollte in seiner Studie herausfinden, ob sie auch dann einschreiten, wenn andere soziale Regeln gebrochen werden. So untersuchten sie den Gerechtigkeitssinn der Tiere bei Diebstahl. Für ihre Studie experimentierten die Experten im Leipziger Zoo.

Evolution im sozialen Zusammenleben

Dort gaben sie zunächst einem Schimpansen die Chance, einem anderen das Futter zu stibitzen. "Nachdem der Diebstahl passiert war, gab es die Möglichkeit, dem Dieb das Futter wieder zu entwenden, ohne - und das ist der Kernpunkt - eine Belohnung dafür zu erhalten", erläutert die federführende Autorin der Studie, Katrin Riedl. Bei den Beobachtungen stellte sich heraus, dass es den Tieren gleich war, wenn andere bestohlen wurden - unabhängig davon, in welcher Beziehung sie zu den Artgenossen standen.

"Wir sind an der Untersuchung natürlicher Verhaltensweisen interessiert. Insofern haben wir die Tiere nicht zu etwas bringen müssen im Sinne eines Trainings", betont die Forscherin. Nach Angaben der Wissenschaftler hat sich die Bestrafung Dritter als Durchsetzungsmaßnahme erst im Laufe der Evolution zum Menschen entwickelt. Diese Eigenschaft halte das soziale Zusammenleben der Menschen aufrecht. "Wenn es keine Möglichkeiten der Sanktionierung gäbe, würde in einer Gruppe kooperierender Individuen die Zusammenarbeit nachlassen, sobald sich nur wenige Individuen rein eigennützig verhalten", erklärt Riedl.

Quelle: n-tv.de, dpa>


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9.11.2012: Ungleiches Paar: Pavian adoptiert Kätzchen

aus: 20 minuten online; 9.11.2012;
http://www.20min.ch/panorama/news/story/31806664

<Ein Katzenbaby verirrt sich in ein Affengehege - und wird prompt von einem Primaten aufgenommen: Ein Streichelzoo in Israel freut sich über einen ungewöhnlich gewöhnlichen Neuzugang.

Es wird gelaust, gefüttert und gespielt: Als wäre es ihr eigenes Baby, kümmert sich eine Paviandame in einem israelischen Streichelzoo um ein junges Kätzchen. Dieses hatte sich eines Nachts im Gehege verirrt. Das Katzenjunge habe das Affengehege nicht mehr verlassen wollen, sagt der Zooleiter gemäss AP.

Nebst aller Fürsorglichkeit habe sich der Pavian dennoch als Schelm entpuppt: Tierpfleger hatten beobachtet, wie der Affe dem Kätzchen das Futter klaute. «Wenn das so weitergeht, müssen die beiden getrennt werden», so der Zoodirektor. Bislang blieb es bei einem einmaligen Vorkommnis.

(dga)>


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14.11.2012: <Plündernde Störenfriede: Südafrikaner verjagen Paviane mit Paintball> - die Paviane sind "geschützt", die Menschen nicht

aus: 20 minuten online; 14.11.2012;

http://www.20min.ch/panorama/news/story/15359040

<Sie grunzen, schreien und sind in Horden unterwegs, um Essen zu klauen: Paviane sind für viele Bewohner Kapstadts ein Ärgernis. Deshalb müssen sich die Affen auf neues Ungemach einstellen.

Wachleute im südafrikanischen Kapstadt greifen zu einem besonderen Mittel, um plündernde Paviane aus Wohngegenden zu vertreiben: Mit Paintball-Gewehren schiessen sie auf die Affen, die in Vororten der Metropole Häuser und Autos nach Essbarem durchsuchen.

Mittlerweile reichten schon der Anblick der Sicherheitsleute und das Geräusch der Farbpatronen im Gewehr aus, um die aus dem nahegelegenen Waldgebiet stammenden Eindringlinge zu vertreiben, sagte die städtische Veterinärin Elzette Jordan am Dienstag. «Es funktioniert, es ist wirklich fantastisch.»

Tiere lernen schnell

Einige Tiere werden mittlerweile jedoch vorsichtig, wenn sie weisse Farbspritzer entdecken und ducken sich, wenn sie unter Beschuss geraten. Deshalb kommen zunehmend auch weitere Farben zum Einsatz.

Mit der Anfang des Jahres begonnenen Aktion sollten die Paviane lernen, dass es im Stadtgebiet nicht sicher für sie sei, sagte Jordan. In der Waldgegend nahe Kapstadt leben die geschützten Chacma-Paviane, die auf Nahrungssuche durch bewohnte Gebiete streifen. In einigen Fällen wurden dabei auch Menschen verletzt.

(sda)>

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31.1.2013: Schimpansen bringen sich gegeseitig das Handwerk bei

aus: Spiegel online: Sozialverhalten: Schimpansen lernen Handwerk von Artgenossen; 31.1.2013;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schimpansen-lernen-umgang-mit-werkzeug-von-artgenossen-a-880509.htm

<Schimpansen: Den Artgenossen auf die Hände geschaut.

Was du kannst, kann ich schon lange: Schimpansen schauen sich den Umgang mit Werkzeugen von ihren Artgenossen ab. Doch eine neue Technik wollen die Affen nur dann lernen, wenn sie mit ihrer eigenen unzufrieden sind.

Hamburg/Kyoto - Schimpansen sind geschickte Werkzeugnutzer. Sie wählen ihre Hilfsmittel zum Beispiel nach Gewicht und können sie nötigenfalls auch verfeinern. Und sie lernen offenbar von ihren Artgenossen, wie sie Werkzeuge geschickt einsetzen können. Das zeigt ein Experiment mit Strohhalmen.

Neun Schimpansen sollten in dem Test mit einem Strohhalm Saft aus einer Box trinken, die an der Wand befestigt war. In die Box führte nur ein kleines Loch. Vier Affen saugten den Saft durch den Strohhalm, die anderen fünf dippten den Halm in den Saft und leckten die Spitze ab, berichten Forscher im Fachmagazin "PLoS One".

Solange die Affen allein waren, behielten sie ihre Methode bei. Als die Forscher die Schimpansen mit Artgenossen zusammenbrachten, welche die Saugtechnik benutzten, übernahmen diese vier der fünf Affen. Je genauer die Tiere ihr Umfeld beobachteten, desto schneller verwendeten sie die alternative Methode. Der fünfte Affe änderte seine Technik, als er einen vertrauten Menschen beobachtete. Alle Schimpansen benutzten anschließend nur noch die Saugtechnik, mit der sie mehr Saft in kürzerer Zeit trinken konnten.

Entscheidend sei, dass sich die Methoden nicht in ihrem Schwierigkeitsgrad unterscheiden. Der Test zeige, dass sich Schimpansen genau wie Menschen durch soziales Lernen eine bessere Technik aneignen können. Dies geschehe durch genaue Beobachtung. Voraussetzung für die Lernbereitschaft der Affen sei, dass sie mit ihrer eigenen Technik unzufrieden sind.

Manche Theoretiker hätten zuvor behauptet, dass Schimpansen sehr an bereits Erlerntem festhielten, selbst wenn es offensichtlich bessere Alternativen gebe, sagt Daniel Haun vom Leipziger Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie. Dies werde durch diese neue Studie eingeschränkt.

Allerdings hätten die Autoren den Affen einen Strategiewechsel auch besonders leicht gemacht: "Die neue Strategie ist sehr nah an der bereits vorhandenen und der Zugewinn enorm. Das Saugen bringt doppelt so viel Saft in einem Zwanzigstel der Zeit."

jme/dpa>

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5.3.2013: Kriminelle Banden als Affen-Wilderer rauben und verkaufen 3000 Menschenaffen pro Jahr

aus: n-tv online: Jährlich 3000 Tiere: Affen fallen Wilderern zum Opfer; 5.3.2013;
http://www.n-tv.de/wissen/Affen-fallen-Wilderern-zum-Opfer-article10232226.html

<Menschenaffen als Touristenattraktion und exotisches Haustier: Rund 3000 Tiere werden von Wilderern jedes Jahr aus ihrem natürlichen Lebensraum gestohlen. Und immer öfter sind dabei raffinierte Verbrecherbanden am Werk.

Mehr als 22.000 Menschenaffen sind nach einer neuen Schätzung seit 2005 von Wilderern aus Wäldern in Afrika und Asien gestohlen worden. Der illegale Handel mit den Tieren wächst in alarmierendem Ausmaß, berichtet das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Unep). 64 Prozent der Tiere waren Schimpansen, heißt es in dem Bericht, den die Organisation in Bangkok bei der Cites-Artenschutzkonferenz vorlegte. Danach fallen dem illegalen Handel jedes Jahr rund 3000 Tiere zum Opfer.

Unep und die Mitgliedsländer der "Great Apes Survival Partnership" (Grasp) haben zwischen 2005 und 2011 fast 2000 Fälle von Menschenaffen-Wilderei dokumentiert. "Das ist nur die Spitze des Eisbergs", heißt es in dem Bericht. "Das Ausmaß der Wilderei zeigt, dass die internationale Gemeinschaft und Organisationen, die gefährdete Arten schützen, auf der Hut sein müssen, um denen, die von diesen illegalen Aktivitäten profitieren, einen Schritt voraus zu sein", sagte Unep-Exekutivdirektor Achim Steiner.

Jeglicher Handel verboten

Die Menschenaffen stehen im Washingtoner Artenschutzabkommen (Cites) im Anhang I. Damit ist jeglicher Handel verboten. Die 178 Unterzeichnerstaaten des Abkommens tagen zurzeit in Thailand und entscheiden, ob Handelsverbote auf weitere Tier- und Pflanzenarten ausgeweitet werden können und ob der Handel mit bestimmten Arten reguliert oder gar gelockert werden kann.

Menschenaffen werden dem Bericht zufolge von zwielichtigen Zoos und Touristenveranstaltern gekauft. An Mittelmeerstränden werden sie demnach für Fotos mit Touristen benutzt, in asiatischen Safariparks treten sie beim Schauboxen an. Neureiche schmückten sie gerne mit exotischen Haustieren. Seit 2007 seien allein aus Guinea 130 Schimpansen und zehn Gorillas mit falschen Papieren nach Asien geschafft worden. 2006 habe ein Safaripark in Thailand eingeräumt, dass er auf Borneo und Sumatra 54 Orang-Utans gekauft hat.

Waffen, Drogen und Affen

"Menschenaffen sind wichtig für die Gesundheit der Wälder", sagte Grasp-Koordinator Doug Cress. "Wenn nur 10 oder 20 Tiere aus einem Gebiet gestohlen werden, hat das riesige Auswirkungen auf die Artenvielfalt." Die Ermittler haben es laut Bericht immer öfter mit organisierten Verbrecherbanden zu tun, die auch Waffen und Drogen schmuggeln und Geld in großem Stil waschen. In Kamerun wurde ein lebender Schimpanse eingequetscht in einer Ladung zwischen Marihuana-Säcken entdeckt.

Die Banden seien raffiniert, heißt es in dem Bericht weiter. Nur 27 Verdächtige wurden zwischen 2005 und 2011 in Afrika und Asien festgenommen. Die Gewinnspannen der Mittelsmänner lägen bei bis zu 400 Prozent. Orang-Utans brächten 1000, Gorillas 400.000 Dollar ein.

Quelle: n-tv.de , dpa>


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Elfenbeinküste 10.4.2013: Schimpansen im Urwald sind auch Botaniker

aus: n-tv online: Wissenschaft AnthropologieSchimpansen als Botaniker: Nur das Beste aus dem Regenwald; 10.4.2013;
http://www.n-tv.de/ticker/Wissenschaft/Schimpansen-als-Botaniker-Nur-das-Beste-aus-dem-Regenwald-article10451586.html

<Leipzig (dpa) - Schimpansen sind noch klüger als gedacht: Sie haben Ahnung von Botanik - und gehen im Regenwald gezielt auf die Suche nach frischen Früchten.

Das fand ein Forscherteam des Leipziger Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie heraus. Im Tai-Nationalpark an der westafrikanischen Elfenbeinküste beobachteten die Wissenschaftler, wie die Tiere die Bäume des Regenwaldes kurz vor der Reifezeit von Früchten regelrecht inspizierten. Schimpansen wüssten auch, dass manche Bäume zeitgleich Früchte tragen, teilte das Max-Planck-Institut am Mittwoch mit.

«Unsere Ergebnisse zeigen, welche Vielfalt an Strategien unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, bei der Nahrungssuche anwenden», sagte der Leiter der Abteilung Primatologie, Christophe Boesch. «Darüber hinaus beleuchten sie auch die evolutionären Ursprünge der menschlichen Fähigkeit des Kategorisierens und abstrakten Denkens.»

Die Forscher um Karline Janmaat und Christophe Bösche zeichneten im Regenwald die prüfenden Blicke der Schimpansen in Baumkronen auf. Für ihre Analyse verwendeten sie nur solche Aufnahmen, bei denen die Menschenaffen in die Bäume geschaut hatten, ohne Früchte zu finden. Damit konnten sie ausschließen, dass duftende Früchte den Blick der Affen nach oben lenkten. Sie fanden heraus, dass die Schimpansen die Bäume in der Erwartung inspizierten, dort bald Früchte zu finden.

Als Bäume zeitgleich Früchte trugen, konnten die Forscher vorhersagen, welche Bäume die Tiere auswählen würden - um nach reifen Leckereien zu suchen. Ihre Schlussfolgerung: Schimpansen wissen, dass bestimmte Bäume zeitgleich Früchte tragen - und sie nutzen dieses Wissen bei der Nahrungssuche.

Dabei kombinieren sie verschiedene Fertigkeiten: botanische Kenntnisse, das Kategorisieren von Obstsorten und das räumliche Gedächtnis - um die passenden Bäume auch wiederzufinden. Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachmagazin «Animal Cognition».

Quelle: n-tv.de , dpa>

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28.6.2013: Affen benutzen zum Teil soziale Netzwerke - zuschauen und nachmachen funktioniert

aus: n-tv online:
Schneller ans FutterAuch Affen nutzen soziale Netzwerke; 28.6.2013;
http://www.n-tv.de/wissen/Auch-Affen-nutzen-soziale-Netzwerke-article10897896.html

<Per Facebook und Twitter düsen Informationen in Sekundenschnelle um die Welt. Die Vorteile sozialer Netzwerke zur Weitergabe wichtiger Informationen nutzen aber auch schon Totenkopfaffen, wie Forscher jetzt bestätigt haben.

Auch Affen pflegen soziale Netzwerke, um ihr Wissen weiterzugeben. Und die Tiere mit den stärksten Verbindungen erschließen am schnellsten neue Futterquellen. Das belegen Lernexperimente mit Totenkopfaffen der University of St. Andrews (Schottland). "Unsere Studie zeigt, dass sich Innovationen bei Primaten nicht einfach auf zufällige Weise verbreiten, sondern ... durch das soziale Netzwerk der Affen geprägt werden", sagte Studienleiter Andrew Whiten vom Centre for Social Learning and Cognitive Evolution. Die Studie ist im Fachblatt "Current Biology" veröffentlicht.

Die Forscher trainierten in zwei Affengruppen jeweils die Alpha-Männchen darin, ein Gefäß mit Leckereien zu öffnen. Sie entschieden sich für die führenden Männchen, weil diese auch in der freien Wildbahn über die Nahrungsquellen bestimmen und daher Vorbilder für das zu erlernende Verhalten bei der Nahrungssuche sein können.

Neue Technik der Futtersuche

Das Forscherteam schulte jedes Alpha-Tier in einer anderen Öffnungsmethode und setzte es dann zurück in seine Gruppe. Das Ergebnis: Affen, die über starke soziale Verbindungen verfügten, lernten die neue Technik der Futtersuche von ihren trainierten Chefs schneller als diejenigen, die eher am Rand des sozialen Netzwerkes standen. Das Alter spielte nachweislich keine Rolle.

Die Kenntnis von sozialen Netzwerken kann somit der Schlüssel sein, um das Tempo und den Umfang der Ausbreitung neuer Kulturtechniken in Tiergruppen zu erkennen. Totenkopfaffen eignen sich für diese Studien nach Angaben der Forscher gut, weil sie von Natur aus in sozialen Verbänden leben und wissbegierig sind. Das Team will seine Arbeit fortsetzen, um zu ergründen, ob es beispielsweise auch Subgruppen in den Netzwerken gibt, die Subkulturen begründen.

Erst kürzlich hatten US-Forscher nachgewiesen, dass Lemuren aus größeren sozialen Gruppen eine besonders gute Beobachtungsgabe haben. Die Halbaffen aus großen Verbänden konnten am besten die Aufmerksamkeit eines Menschen abschätzen und stibitzten hinter dessen Rücken besonders häufig Futter. Evan MacLean von der Duke-University in Durham (USA) hatte insgesamt 60 Lemuren aus sechs verschiedenen Arten mit Futterstückchen auf einem Tisch geködert und die Menschen direkt auf das Futter oder abgewandt davon schauen lassen (veröffentlich im Online-Journal "PLOS One").

Quelle: n-tv.de , dpa>

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18.7.2013: Menschenaffen haben ein grosses Erinnerungsvermögen - Tests mit vergrabenen Sachen

aus: n-tv online: Tiere Wissenschaft: Erfahrung macht klug: Menschenaffen haben langes Erinnerungsvermögen; 18.7.2013;
http://www.n-tv.de/ticker/Wissenschaft/Erfahrung-macht-klug-Menschenaffen-haben-langes-Erinnerungsvermoegen-article11017756.html

<Cambridge/Aarhus (dpa) - Immer wieder sonntags kommt die Erinnerung: Die alte Schlagerweisheit gilt nach einer neuen Studie nicht allein für Menschen.

Auch Schimpansen und Orang-Utans verfügen über ein bisher ungeahnt langes Erinnerungsvermögen, berichten dänische und deutsche Forscher in der Fachzeitschrift «Current Biology».

Menschen können sich an Ereignisse erinnern, die ihnen vor vielen Jahren widerfahren sind. Erinnerungen können zum Beispiel als Reaktion auf einen Geruch, einen Geschmack oder ein Geräusch auftauchen - oder aber sie nutzen als Erfahrungsschatz beim Bewältigen neuer Aufgaben.

Menschanaffen hat man solche Fähigkeiten bisher kaum zugetraut. Jetzt berichten die Forscher, dass Primaten sich problemlos an eine Werkzeug-Suche erinnerten, die sie in einem Experiment drei Jahre zuvor nur viermal geübt hatten. Die Tiere hätten die Erfahrungen mühelos abgerufen - obwohl sie gar nicht erwarten konnten, dass sie sich einmal daran erinnern müssten, sagt Mitautorin Gema Martin-Ordas von der Aarhus Universität in Dänemark.

Die Wissenschaftler arrangierten ihr neues Experiment genauso, wie es die Menschenaffen drei Jahre zuvor erlebt hatten: Sie versteckten Werkzeuge unter Gegenständen. Die Schimpansen und Orang-Utans erinnerten sich augenblicklich, wo sie suchen mussten. «Ich war überrascht, dass die Tiere sich nicht nur die Situation erinnerten, sondern dass sie das auch noch so schnell taten», ergänzt Martin-Ordas. Im Durchschnitt brauchten sie fünf Sekunden, um die Werkzeuge zu entdecken. Unerfahrene Tiere aus einer Kontrollgruppe wurden auch nach fünf Minuten noch nicht fündig.

Das zeige, dass die blitzschnellen Primaten nicht einfach planlos herumgelaufen seien. Viel wahrscheinlicher sei, dass sie sich an das Erlebnis vor drei Jahren erinnert hätten - und diese Erinnerung ihnen dabei half, die Werkzeuge so fix zu finden.

Auch an ein Erlebnis, das nur 14 Tage zurücklag, erinnerten sich die Primaten mit Bravour - und lösten die ihnen gestellte Aufgabe. Dabei zeigte sich, dass sie auch zwischen ähnlichen Ereignissen in der näheren und fernen Vergangenheit unterscheiden können, folgern die Forscher. Dies sei ein äußerst wichtiger Befund, betont Martin-Ordas. Denn um solche Unterscheidungen zu treffen, müssten die Tiere unterschiedliche Elemente wie Aufgabenstellung und Werkzeug richtig kombinieren können.

Aus ihren Ergebnissen schließen die Wissenschaftler, dass Schimpansen, Orang-Utans und Menschen einige Merkmale des Verschlüsselns und des Erinnerns von persönlichen Erlebnissen teilen. Das Erinnerungsvermögen der Primaten spiegele somit schon Merkmale des autobiografischen Gedächtnisses des Menschen.

Quelle: n-tv.de , dpa>

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Emmen (Holland) 2.8.2013: Paviane fressen und tun nix mehr - Schock durch Erdbeben, Raubtier-Design auf einem T-Shirt oder UFO?

aus: Spiegel online: Massenhysterie unter Pavianen: Das Affen-Rätsel von Emmen;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/massenhysterie-unter-pavianen-das-affen-raetsel-von-emmen-a-914551.html

<Da laust sich kein Affe mehr! Die Paviane im Zoo von Emmen in den Niederlanden haben tagelang fast nichts gefressen, nicht herumgetollt - sondern nur in die Gegend gestarrt. Was ist passiert? Zoomitarbeiter und Besucher stehen vor einem Rätsel.

Irgendwas ist los mit den Pavianen im Tierpark Emmen. Die Affen im niederländischen Zoo haben mehrere Tage lang ein sehr seltsames Verhalten an den Tag gelegt. Alle 112 Paviane gaben sich verschlossen und zurückgezogen. Sie lausten sich nicht, die Männchen kämpften nicht. Oft starrten alle Paviane einfach gebannt in eine Richtung. Aber: Da war nichts Ungewöhnliches zu sehen. Offenbar haben sie Angst vor einer unsichtbaren Bedrohung, sagt Zoosprecher Wijbren Landman.

Begonnen hat das komische Verhalten am späten Montag, da gerieten die aus Ostafrika stammenden Primaten plötzlich in Panik. Sie waren völlig hysterisch, verhielten sich sehr seltsam", sagt Landman. "Am Dienstag und Mittwoch dann saßen sie einfach nur auf den Bäumen oder am Boden, bewegten sich kaum und aßen fast nichts". Den Besuchern kehrten sie ihre Rücken zu. Der größte Teil der Affenkolonie saß ängstlich in den Bäumen, die in ihrem Gehege zu finden sind.

Ein Raubtierbild oder ein Ufo? Plausible Erklärungen fehlen

Landman sagte, er habe keine Ahnung, was die Affen am Montag derart traumatisiert habe: "Ich habe viele Theorien gehört, aber keine ist stichhaltig." Demnach könnten die Paviane ein Erdbeben gespürt oder ein Raubtier gesehen haben, zum Beispiel auf dem T-Shirt eines Besuchers. "Die aberwitzigste Erklärung war, dass sie ein Ufo gesehen haben."

Laut dem Zoo war es das vierte Mal in 20 Jahren, dass die Tiere sich so benehmen. 1994, 1997 und 2007 gab es bereits ähnliche Vorfälle. Was die Angelegenheit noch mysteriöser macht: Dieses Verhalten wurde bis jetzt nirgendwo sonst beobachtet, weder in Gefangenschaft noch in freier Wildbahn - nur im Tierpark Emmen.

Immerhin haben die Paviane inzwischen wieder angefangen zu fressen. Donnerstagabend bekamen sie Apfelstücke. "Und wir haben ihnen Vitamin-Tabletten gegeben", sagte Landman. Der Zoo hofft, dass der Spuk in ein paar Tagen völlig vorbei ist und dann im Pavian-Gehege wieder Normalität einkehrt - inklusive lausen, herumtollen und kämpfen.

wbr/AFP>

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12.9.2013: Orang-Utans haben Pläne und teilen diese auch anderen mit

aus: n-tv online: Brüllen im Urwald: Orang-Utans haben Pläne; 12.9.2013;
http://www.n-tv.de/wissen/Orang-Utans-haben-Plaene-article11348086.html

<Die Verwandtschaft zwischen Orang-Utan und Mensch ist enger als bisher angenommen. Forscher stellen fest, dass die Menschenaffen heute schon an morgen denken und ihre Pläne anderen mitteilen. Auf das Verhalten von Artgenossen hat das ganz spezielle Auswirkungen.

Orang-Utans planen oft schon im Voraus, wo die Reise am nächsten Tag hingehen soll. Männchen teilen Artgenossen bereits am Vorabend mit, in welche Richtung sie am Folgetag ziehen wollen, fanden Anthropologen der Universität Zürich heraus. Die langen Rufe sollen Weibchen zum Mitziehen animieren und andere Männchen abschrecken.

Die Mitteilungen der Sumatra-Orang-Utans (Pongo abelii) erfolgen nicht subtil: Solche Schreie dauern bis zu vier Minuten und sind einen Kilometer weit zu hören, berichten Carel van Schaik und Kolleginnen in "PLOS One". Für die Lautstärke brauchen die Männchen dicke Backen, dafür wachsen ihnen nach der Pubertät knorpelige Backenwülste, die den Schall verstärken.

Im dichten tropischen Sumpfwald von Sumatra kündigen die Menschenaffen ihre Pläne durch Rufe in die geplante Reiserichtung an. Wenn sie ihre Pläne am Morgen ändern, teilen sie dies durch einen Ruf in die neue Richtung mit. Doch warum geben Orang-Utans ihre Route bekannt? Die Forscher beobachteten Weibchen, die den Ruf gehört haben mussten und sich am Reisetag in diese Richtung bewegten. Gleichzeitig werten die Wissenschaftler den Ruf als Warnung an rangniedrigere Männchen, sich auf Distanz zu halten.

Denken wie ein Mensch

Orang Utans sind Einzelgänger und schwingen sich meist allein durch das Geäst des Tropenwaldes, wobei sie jedoch soziale Kontakte pflegen. Jeden Abend bauen sie sich in Baumwipfeln ein neues Nest. Die Forscher folgten einigen Tieren tagelang im Gunung Leuser Nationalpark in der Provinz Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra. Die Affen bewegten sich in einem Gebiet von rund 2000 Hektar und legten am Tag etwa einen Kilometer zurück.

Dass Menschenaffen vorausdenken können, wurde schon mehrfach nachgewiesen - allerdings bei Tieren in Gefangenschaft. Dass sie diese Fähigkeit auch in der Wildnis an den Tag legen, zeigt nun diese Untersuchung. "Unsere Studie macht deutlich, dass wilde Orang-Utans nicht nur im Hier und Jetzt leben, sondern sich die Zukunft vorstellen können und ihre Pläne sogar kommunizieren. In diesem Sinn sind sie uns damit wieder ein Stück ähnlicher geworden", sagt van Schaik.

Auf Sumatra gibt es noch etwa 6600 Orang-Utans, auf der indonesischen Insel Borneo noch 40.000 bis 60.000, schätzt Ian Singleton, Direktor des Sumatra Orang-Utan-Schutzprogramms in Medan. "Die bei Weitem größte Bedrohung für sie ist der Verlust ihres Lebensraums, vor allem durch Abholzung und Plantagenanbau", sagt Singleton. "Wir haben ein Riesenproblem auf Sumatra: Die Regierung von Aceh will noch mehr Wälder für den Bergbau und Straßenbau roden."

Die Universität Zürich stellt Hörproben der Orang-Utans zu Verfügung.

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa>

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17.4.2014: Schimpansen bauen sich jeden Abend ein neues Schlafnest

aus: Spiegel online: Tierische Schlafstätte: Schimpansen haben's gern bequem; 17.4.2014;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/affen-schimpansen-schlafen-in-nestern-in-stabilen-baeumen-a-965056.html

<Jeden Abend bauen Schimpansen ein neues Nest im Baum und sind dabei ziemlich wählerisch. Stabil muss das Holz der Schlafstätte sein - und reichlich Baumaterial für ein komfortables Bett bereithalten.

Auch Schimpansen ruhen gern gemütlich. Jeden Abend errichten sie eine neue Schlafstatt auf einem Baum, nur selten werden Nester repariert und erneut genutzt. Trotz einmaliger Nutzung muss das Bett im Baum gewisse Kriterien erfüllen: Unter allen zur Verfügung stehenden Baumarten wählen die Affen die mit dem stabilsten Holz für ihr Schlafnest aus, berichten US-Biologen im Fachjournal "PloS One". Zudem suchen sie gezielt Bäume, mit deren Ästen sich besonders gut bequeme Nester anlegen lassen.

David Samson von der Universität Nevada in Las Vegas und Kevin Hunt von der Universität von Indiana in Bloomington haben beobachtet, dass die Schimpansen im Toro-Semliki Nationalpark in Uganda gezielt bestimmte Bäume aussuchen, um deren Zweige zu Schlafplattformen zu biegen. Obwohl im Schnitt weniger als 10 von 100 Bäumen in den von den Schimpansen bewohnten Galeriewäldern zur Baumart Muhimbi (Cynometra alexandri) gehören, bildete diese Art die Basis von etwa 74 Prozent der 1844 untersuchten Schlafnester.

Steif, mit vielen Verzweigungen

Die Forscher untersuchten daraufhin die mechanischen Eigenschaften typischerweise genutzter Äste bei sieben in dem Gebiet häufigen Baumarten. Sie fanden, dass es sehr gute Gründe für die Wahl der Tiere gibt: Die Äste des Muhimbi-Baumes sind nicht nur die steifsten und bruchfestesten, sie zeigen außerdem den geringsten Abstand von Astgabeln und im Verhältnis zur Astlänge die geringste Blattfläche.

Das erleichtere es, aus ihnen Nester zu formen, schreiben die Forscher. Zudem wachse der Baum schirmförmig, aber nicht zu weit ausladend. "Wie die Menschen wählen auch Schimpansen sehr genau aus, wenn es darum geht, wie sie schlafen", kommentiert David Samson. "Das zeigt, dass für die Affen ein komfortables Bett hoch attraktiv ist, bis hin zum Holz seines Materials."

Der Muhimbi, auch Angu genannt, ist ein in Ost- und Zentralafrika verbreiteter Baum aus der Familie der Leguminosen. Er kann bis zu 45 Meter hoch werden. Sein rotbraunes Holz ist sehr hart und beständig gegen Termiten, es wird gern für strapazierfähige Bodendielen und Eisenbahnschwellen verwendet.

jme/dpa>

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Video 21.9.2014: Beware of parking place (2min.17sek.) - Affen klauen Kleider im Serengeti-Park
ഇതുപോലുള്ള സ്ഥലങ്ങളില്‍ വണ്ടി പാര്‍ക്ക്‌ ചെയ്ത്‌ പോയാല്‍.


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https://www.youtube.com/watch?v=oYSxfe-wQqI

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Der Standard online, Logo 

3.11.2014: <Gefährliche Affen-Malaria breitet sich unter Menschen in Malaysia aus>

aus: Der Standard online; 3.11.2014;

http://derstandard.at/2000007645216/Gefaehrliche-Affen-Malaria-breitet-sich-unter-Menschen-in-Malaysia-aus
<Der Parasit Plasmodium knowlesi ist dreimal so häufig Auslöser besonders schlimmer Malaria wie der bisher gefährlichste bekannte Erreger.

In Malaysia macht sich ein gefährlicher Malaria-Erreger breit, der lange nur unter Affen grassierte. Zwei Drittel der Patienten, die in dem südostasiatischen Land wegen Malaria im Krankenhaus behandelt werden, seien mit dem Erreger Plasmodium knowlesi infiziert, berichteten Forscher bei der Tagung der US-Gesellschaft für Tropenmedizin und Hygiene am Montag in New Orleans.

Makaken als Wirte

Der Parasit sei dort dreimal so häufig Auslöser besonders schlimmer Malaria wie der gefährlichste bekannte und bei Menschen auftretende Malaria-Erreger P. falciparum. Die Forscher um Balbir Singh, Direktor des Malariaforschungszentrums an der Universität von Malaysia in Sarawak machen die Abholzungen dafür verantwortlich.

Hauptwirt seien die Makakenarten Javaneraffe und Schweinsaffe, die früher tief im Dschungel lebten. Mit der massive Entwaldung, etwa zur Anlage Palmölplantagen, seien Menschen in ihren Lebensraum vorgedrungen. Mücken, die Malaria-Erreger übertragen, können in Reichweite dort sowohl Makaken als auch Menschen stechen.

Übertragung Mensch zu Mensch möglich

Bei Makaken verursacht der Parasit nur milde Symptome. Bei Menschen sei er aber der sich am schnellsten im Blut vermehrende Malaria-Parasit, berichtete Singh. 2.000 Menschen brauchten in Malaysia nach einer P. knowlesi-Infektion jedes Jahr ärztliche Hilfe. Malaria verursacht grippeähnliche Symptome mit schweren Fieberschüben und kann die Organe schädigen.

Nach Angaben von Singh wurden die Patienten von Mücken gestochen, die vorher einen infizierten Makaken gestochen hatten. "Wenn die Zahl der Fälle weiter steigt, wird aber auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich", warnt Singh. Mücken könnten dann die Parasiten mit ihren Stichen von einem Menschen zu einem anderen übertragen. "Es könnte sogar schon passiert sein, was die Ausbreitung von P. knowlesi in Südostasien beschleunigen würde." Eine Ausbreitung über die Region hinaus sei aber unwahrscheinlich, weil es dort keine Mücken gebe, die den Parasiten übertragen können. (APA, derStandard.at, 3.11.2014)>

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Web.de Logo

Lopburi (Thailand): Affen in Thailand - für die Bewohner eine Plage

aus: web.de: Affen in Thailand: Touristenmagneten oder Plagegeister?
http://web.de/magazine/reise/affen-thailand-touristenmagneten-plagegeister-30250820

<Lopburi (dpa) - Makaken, wohin man blickt: In Lopburi in Thailand haben die Affen scheinbar das Kommando. Touristen lieben die pelzigen Tierchen mit ihren Kulleraugen. Doch wer länger in der Stadt lebt, wird oft rasch eines Besseren belehrt.

Sie hängen von Telefonleitungen, klauen die Ladung von fahrenden Transportern, brechen in Läden ein und nehmen alles mit, was sich ihre kleinen Pfoten krallen können: Die Affen von Lopburi sind nicht unbedingt vorbildliche Mitbürger. Für die menschlichen Bewohner sind die etwa 3000 Langschwanzmakaken Fluch und Segen zugleich.

Die auch Javaneraffen genannten Tiere sind die wichtigste Touristenattraktion von Lopburi und oft der einzige Grund, die thailändische Stadt mit ihrer kleinen Tempelruine zu besuchen. Der Khmer-Tempel Prang Sam Yot aus dem 13. Jahrhundert ist mittlerweile fast nur noch als Affentempel bekannt, denn dort tummeln sich besonders viele Makaken. Die verspielt wirkenden Tiere verbreiten gute Laune unter den Besuchern.

Doch die Tiere sind auch eine Plage und vermehren sich ungebremst. Vor allem Ladenbesitzer und Anwohner in der Nähe des Tempels leiden: Hotelbesitzer Itiphat Tantipati verscheucht Affen mit einem Bambusstock von den Autos seiner Gäste. "Das Problem scheint größer zu werden, denn die Affen breiten sich immer weiter aus", sagt der 40-Jährige. "Sie beschädigen das Gebäude, reißen Drähte raus, schlagen Fenster ein und reißen Plastikteile von den Autos."

Um den Tempel stehen verlassene Gebäude, die Fenster in den oberen Stockwerken sind verbarrikadiert. Die Bewohner seien verschwunden, sagt Sorapong Wongdeen. Auch wegen der Affen. "Man konnte hier nichts verkaufen, nicht mal sein Auto parken." Einige Geschäfte mussten wegen der Affenplage schließen, sagt auch Itiphat und zeigt auf ein Haus. Es war ein Einkaufszentrum, doch die neugierigen Affen vertrieben die Kunden, weil sie sich an allen Einkaufstüten zu schaffen machten. "Es steht seit zehn Jahren leer. Kein Investor will es." Die Stadtregierung sollte etwas gegen die Affeninvasion unternehmen, fordern die Bewohner.

Einige haben einen Zwölf-Volt-Elektrozaun an den oberen Stockwerken ihrer Häuser installiert, um die Affen von ihren Dächern und Verandas fernzuhalten. Immer wieder ist ein Knall zu hören. Der für die Affen nicht tödliche Stromschlag ist manchmal genug, um sie zu vertreiben.

Suthip Tantiwong hingegen hat die Affen als Teil ihres täglichen Lebens akzeptiert. Sie spiele mit den Tieren, sagt die 60 Jahre alte Inhaberin eines kleinen Ladens für Autoteile. Noch während sie spricht, kommt ein kleines Äffchen in den Laden und klettert auf eine Vitrine. Suthip schüttelt seine Pfote und gibt ihm Süßigkeiten. Sekunden später ist der Laden voll mit Affen, alle in Erwartung einer süßen Mahlzeit. Suthip zückt eine Spielzeugpistole, mit dem lauten Knall fliehen die Tiere kreischend.

Die Tourismusbehörde fordert Besucher auf, Wertsachen und Kameras sicher zu verwahren. "Die Affen von Lopburi sind dafür bekannt, alles zu stehlen, was sie in die Hände bekommen." Das sei richtig, sagt der Verkehrspolizist Sunit Krataipo. "Aber sie beißen nicht, solange sie nicht wütend sind." Schwere Bissverletzungen oder Kratzer seien selten. Affen sind allerdings Träger von Tollwut oder anderen Krankheiten, auch Kratzer können daher böse enden.

Einmal im Jahr, am letzten Wochenende im November, schließen die Bewohner einen Waffenstillstand mit ihren pelzigen Mitbewohnern. Bei einem Affenfest spendiert die Stadt den Makaken ein All-you-can-eat-Buffet.

Mit dem Fest wird dem Affengott gehuldigt - die Tiere gelten als Nachfahren des Hindu-Gottes Hanuman - und die Bewohner bedanken sich bei ihnen für die vielen Touristen. Berge von kunstvoll angerichtetem Obst, Gemüse und Süßigkeiten türmen sich in den Straßen, die Affen können sich die Bäuche vollschlagen.

Innerhalb kürzester Zeit sieht es dann so aus, als hätte eine Horde wilder Affen die Straßen überrannt. Eine Band spielt traditionelle Musik, Tänzer treten auf, glückliche Touristen fotografieren die fressenden Tiere. Für ein paar Stunden ist die Welt für Mensch und Affe in Ordnung. © dpa>

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Querdenkende online, Logo

22.5.2017: Ugandas Urwald mit Schimpansen wird von der Industrie angegriffen: Zuckerfabrikant Hoima Sugar
Uganda: Schimpansen in den Wäldern von Bugoma gefährdet
https://querdenkende.com/2017/05/22/uganda-schimpansen-in-den-waeldern-von-bugoma-gefaehrdet/

<Zuckerhersteller Hoima Sugar läßt sogar in Schutzgebieten abholzen

Es waren in erster Linie Frauen, die sich wissenschaftlich per Verhaltensforschung um Menschenaffen bemühten, denken wir an Dian Fosseys Gorillas, Birutė Galdikas Orang-Utans oder Jane Goodalls Schimpansen.

Letztere wird sicherlich ebenso sorgenvoll gen Uganda blicken, wo Schimpansen in den Wäldern von Bugoma gefährdet sind, weil der Zuckerhersteller Hoima Sugar rücksichtslos sogar in Schutzgebieten abholzen läßt.

Appell an Ugandas Präsident Yoweri Museveni

Der Verein Rettet den Regenwald richtet mit seiner Petition einen Appell an Ugandas Präsident Yoweri Museveni, er möge verhindern, daß das Bugoma Forest Reserve nicht weiterhin bedroht, die Firma Hoima Sugar gestoppt wird, die Wälder zu roden, zumal sie auf dubiose Weise obendrein eine Konzession für 99 Jahre erhalten hat.

Obwohl die Umweltorganisation National Association of Professional Environmentalists (NAPE) vor Ort schon seit etlichen Jahren sich beherzt engagiert, im Land selbst neun Nationalparks und sechs Wildreservate errichtet wurden, schaffen es manche Firmen wie Hoima Sugar dennoch, per Korruption ihr Profitstreben rücksichtslos voranzutreiben.

Es war Yoweri Museveni, der sich am Sturz jenes brutalen Diktators Idi Amin mit beteiligte, allerdings regiert Präsident Museveni bereits seit über 30 Jahren, wurde zuletzt 2016 in seinem Amt zum siebten Mal bestätigt.

Uganda sollte sich besser seiner Natürschönheit besinnen

Im eigenen Interesse, statt windige Geschäftsleute gewähren zu lassen, vor allem hinsichtlich der Wälder, der betroffenen Schimpansenpopulation. Die geringe Zuckergewinnung steht in keinem zu rechtfertigenden Verhältnis. Dies scheint weder Hoima Sugar zu interessieren noch die verantwortliche Politik in Uganda.

Wenn die Fortsetzung jener Waldrodung nicht gestoppt wird, können bereits in zehn Jahren die restlich bestehenden elf Prozent des noch vorhandenen ugandischen Waldes verschwunden sein, gleichwohl keine Schimpansen mehr im Lande leben, ebenso andere Tier- und Pflanzenarten wären betroffen.

Vor vier Jahren wurde eindringlich über die illegale Rodung in den Wäldern des Bugoma Forest hingewiesen, seitdem scheint sich kaum etwas geändert zu haben. Um so wichtiger dieser Appell und weitere Anmahnungen seitens beherzter Naturschützer.

Lotar Martin Kamm>

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Netzfrauen online, Logo

Indonesien 5.6.2017: Bordelle mit Orang-Utan-Weibchen für Freier
Grausam! Orang Utan Bordelle in Indonesien
https://netzfrauen.org/2017/06/05/orang-utan/

<Es sind Bilder, die tief ins Mark gehen und jegliche Vorstellung von Perversion überschreiten. Wenn das Martyrium der Orang-Utans so genau bekannt ist und sie sogar als gefährdete Art gelten, wieso wird nichts gegen die Bordelle unternommen? Schon vor Jahren  wurde die kleine Pony, ein Orang-Utan, aus einem Prostituiertendorf in Borneo gefunden. Sie lag auf einer Matratze, ihr Körper war rasiert und für Männer wurde sie als Mädchen angezogen. Ihr war beigebracht worden, sich zu präsentieren, wenn Männer in ihrer Nähe kamen. Danach wurde Pony  Teil eines langen Rehabilitationsprogramms im Nyaru Menteng Orang-Utan Reintroduction Center in der Nähe von Palangkaraya.

In Indonesien gibt es einen brutalen Tierhandel und der Missbrauch von Orang-Utans als Gogo-Girls und Sex-Sklaven. Hannes Jaenicke hat bereits 2008 auf Borneo einen Film mit versteckter Kamera gedreht, um aufzurütteln. Es hat sich nichts an den Situationen der Orang-Utans geändert und Orang Utans als Sex-Sklaven ist eine der grausigsten Taten auf diesem Sektor.

In dem Magazin CounterPunch berichtete am 02.Juni 2017 Andre Vitchek über die grausame Taten  an Orang Utans. Andre Vltchek ist Autor und berichtete aktuell über Indonesien und die Zerstörung durch Palmöl. Während seiner Reise auf der Insel Borneo besuchte er auch Samboja Orang-Utan Sanctuary & Rehabilitation Center. Dort erzählte  ein Mitarbeiter, dass der legendäre Borneo-Orang-Utan fast ausgestorben ist:

„Man kann sich nicht vorstellen, was mit diesen intelligenten und faszinierenden Affen gemacht wird. Dieses Tier – wir haben ihn aus einer Holzwerkstätte gerettet. Nur zum Spaß hatten sie ihn seit Jahren unter dem Generator angekettet. Infolgedessen verlor er sein Gehör und leidet unter Hirnschäden. Es ist sehr häufig, dass in Kalimantan, weibliche Orang-Utans gejagt werden. Sie rasieren das Tier und verkaufen sie für Sex an Forstarbeiter. Es ist wie eine Vergewaltigung, wie schreckliche Sklaverei. Denken Sie daran, diese Affen haben 97% gleiche DNA wie Menschen. “  Kalimantan Timur (deutsch Ostkalimantan) ist eine indonesische Provinz auf der Insel Borneo

Wir setzen uns seit Jahren für den Schutz der Orang Utas ein und mittlerweile haben die Netzfrauen Lisa Natterer und Karin Hackl einen Verein in Österreich gegründet: „Mamat Orang Utan Hilfe“  Der Verein unterstützt das Sintang Orang Utan Center von Willie Smits.

Dr. Willie Smits, geborener Holländer, mittlerweile jedoch seit Jahrzehnten in Indonesien und dort eingebürgert, setzt sich vor Ort unter vielem Anderen für den Erhalt des Regenwaldes und das Überleben der Orang Utans , der Schwarzschopfmakaken und anderer Tiere ein.

Seine Arbeit begann 1985 in der Wanariset Forschungsstation in Ost-Kalimantan auf der Insel Borneo.

1991 gründete Dr. Smits die „BORNEO ORANGUTAN SURVIVAL FOUNDATION“ BOS, die weltweit größte Organisation zum Schutz der Orang Utans.

Das Sintang Orang Utan Cente, welches sich im südwestlichen Teil Borneos befindet, nimmt verwaiste oder kranke Tiere auf, dort werden sie gesund gepflegt, möglicherweise re-sozialisiert und schließlich in einen geschützten Waldteil (Tembak) gebracht, wo sie ihre natürlichen Sinne und Fähigkeiten wieder erlernen sollen. Das Klettern oder wie man sich einen Schlafplatz für die kommende Nacht baut, haben die meisten „Bewohner“ von Sintang nicht erlernt, weil sie ihren Müttern gestohlen wurden, oder eben verwaist waren.  Helfen sie mit, dieses Projekt zu unterstützen. Es werden immer wieder Tiere aufgenommen, die Käfige werden manchmal zu wenige, und es wird Geld benötigt, um das Material für neue Gehege zu kaufen. Mehr dazu HIER

Wir haben bereits berichtet, dass über 20.000 Orang-Utans in den illegalen exotischen Haustierhandel in den letzten zehn Jahren gefangen gehalten werden. Immer wieder machen wir das Schicksal der Orang Utans aufmerksam. Diese faszinierenden Tiere sind vom Aussterben bedroht, weil ihr Lebensraum, der Regenwald, immer weiter zerstört wird. Die Abholzung hat mehrere Gründe, zum Beispiel die Holzgewinnung, denn Tropenhölzer lassen sich gut verkaufen. Das größte Problem ist allerdings die steigende Nachfrage nach Palmöl: Dieses Öl ist ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung vieler Kosmetikprodukte und Lebensmittel, wie Margarine oder Schokolade. Aber auch der immer beliebter werdende Biokraftstoff für Autos wird aus Palmöl gewonnen. Auf Grund der steigenden Nachfrage werden die Palmölplantagen ständig vergrößert und dafür immer mehr Regenwald abgeholzt. Die Orang-Utans verlieren durch die Rodung ihren Lebensraum, werden getötet oder verschleppt.Orang-Utans leben in Südost-Asien, nämlich Sumatra und Borneo – sowohl im indonesischen als auch malaiischen Teil.

Der Name „Orang-Utan“ stammt von den malaiischen Wörtern „orang“ (Mensch) und „utan“ oder „hutan“ (Wald) und bedeutet demzufolge „Waldmensch“. Laut Brehms Tierleben behaupten „die Javaner, dass die Affen wohl reden könnten, wenn sie nur wollten, es jedoch nicht täten, weil sie fürchteten, arbeiten zu müssen.“ Sie erreichen eine Körpergröße von 1,20 bis 1,50 m und wiegen zwischen 33 und 82 kg, wobei Männchen bis zu 110 kg haben können.

Petition auf Secure.avaaz.org wurde jetzt gestartet:

Weshalb dies wichtig ist

Die furchtbaren Orang Utan Bordelle in Indonesien müssen abgeschafft werden. Hierzu muss allerdings auch gegen die Korruption des Landes vorgegangen werden. Denn kaum werden die Täter festgenommen sind sie auch schon wieder auf freiem Fuß. Die Menschen, die diese gutmütigen Tiere vergewaltigen sind aus armen Verhältnissen und können es sich nicht leisten mit einer „menschlichen Prostituierten“ , Geschlechtsverkehr zu haben. Diese kranke Perversion ist für die Tiere so schlimm dass die Lebenserwartung von 40‐50 Jahren auf ca 15 Jahre sinkt. Natürlich gibt es auch Menschen die sich an den Tieren vergehen weil sie es so wollen. Allerdings ist es den meisten jedoch egal mit wem oder was sie Sex haben. Hauptsache sie haben ihren Spaß. Mütter werden nach der Geburt eines Orang‐Utans oft erschossen um die Jungen zu Sexsklaven zu erziehen. Denn so lassen sie sich besser erziehen. Erst werden sie im Haushalt zu Hausdienern versklavt, danach werden sie mehrmals täglich vergewaltigt und letztendendes landen sie angekettet an einem rostigen Bett. Gemeinsam kann man dagegen vorgehen. Bitte unterschreiben Sie, um diese sanftmütigen Tiere zu retten.
Zur Petition: Affen statt Nutten – Orang Utan Bordelle in Indonesien abschaffen

Das, was mit Orang Utas gemacht wird, kennt an Grausamkeit keine Grenzen. In Thailand werden Orang-Utans dazu gezwungen, sich zur Belustigung des Publikums im Boxring zu bekämpfen. In freier Wildbahn leben die bedrohten Menschenaffen gern für sich und verbringen nur wenig Zeit auf dem Waldboden. Meist sind sie in den Baumwipfeln des Regenwaldes anzutreffen. Für die Orang-Utans ist es zweifellos eine Qual, im Boxer-Outfit in den Ring geschickt zu werden, um sich dort in Showmatches mit einstudierten Tritten und Schlägen zu bekriegen. Auch weibliche Orang-Utans werden dazu gezwungen, sich an dem Spektakel zu beteiligen. In knappen Outfits werden sie als Nummerngirls präsentiert.

Wollen Sie den Orang Utas helfen, dann wenden Sie sich an den Verein von  Netzfrauen Lisa Natterer und Karin Hackl: „Mamat Orang Utan Hilfe“  Der Verein unterstützt das Sintang Orang Utan Center von Willie Smits.

Netzfrauen>



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