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Merkblatt: Vitamine und Vitaminmangelkrankheiten / Avitaminosen

Zusammenstellung von Michael Palomino (2005)

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Literaturhinweis:
-- Dr. med. Raimund von Helden: Gesund in sieben Tagen. Erfolge mit der Vitamin-De-Therapie. Ein Leitfaden für die Praxis
-- Eberhard J. Wormer: Vitamin D: Heilen mit der Kraft des Sonnenhormons. Eine medizinische Revolution; Kopp-Verlag

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Vitamine in Früchten

Vitaminhaltig sind vor allem Grapefruit und Zitronen.

Vitaminhaltig und gleichzeitig mineralienhaltig sind vor allem: Ananas und Äpfel.

Die Früchte dürfen aber nicht mit Pestiziden gespritzt sein, sonst hebt sich die stärkende Wirkung wieder auf.

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Hildegard-Drogerie: Vitamine und Vitaminmangel

aus: Auswahl bewährter und wirkungsvoller Naturheilprodukte. Ausgabe 2002. Hildegard-Drogerie AG, Aeschenvorstadt 24+25, 4010 Basel.


Zufuhr von Vitaminen:

Vitamin A: Bärlauch (S.53)
Vitamin B1: Hefe ist Hauptlieferant (S.21); Kombucha-Teepilz (S.58)
Vitamin B2: Kombucha-Teepilz (S.58)
Vitamin B3: Kombucha-Teepilz (S.58)

Vitamin B6: Hefe ist Hauptlieferant (S.21); Kombucha-Teepilz (S.58)
Vitamin B12: in Algenpräparat Spirulina platensis (Sp) (S.40), in Afa-Alge vom Bergsee Klamath (S.54); Kombucha-Teepilz (S.58)

Vitamin-B-Träger: Hefeextrakte (S.21)
Vitamin C: Kombucha-Teepilz (S.58), Wirkung wie Vitamin C: Bärlauch (S.53)
Vitamin D: Kombucha-Teepilz (S.58)

Vitamin E: Kombucha-Teepilz (S.58), Wirkung wie Vitamin E: Bärlauch (S.53); Vitamin E wird auch regeneriert durch Q10: Ubichinon, Sanomit (S.38), oder durch Vitamin C (S.38).
Vitamin K: Kombucha-Teepilz (S.58)

Vitamin C:
-- ist der wichtigste Radikalfänger in der Wasserphase:
-- verhindert die Aufnahme von Schwermetallen fast gänzlich
-- verhindert krebserregende Nitrosaminbildung im Magen-Darm-Trakt
-- reguliert den Fettstoffwechsel
-- senkt schädigende Blutfette
-- reguliert Bindegewebe
-- Vitamin C ist unabdingbar zur Collagenbildung
-- Vitamin C ist unentbehrlich zu Beginn von Schwangerschaften
-- Vitamin C ist unentbehrlich zur Aufnahme von Eisen (S.38).

Vitamine in Aloe-Vera
Aloe-Vera enthält Vitamine neben all den heilenden Stoffen bei Wunden (S.42). Das Gel durchdringt alle sieben Hautschichten und wirkt von unten her zellbildend (S.44).

Algenpräparat Spirulina platensis (Sp)
ist eine Mikroalge mit hohem Eiweissanteil ca. 61% und geringem Kohlehydratanteil 14,7% und niedrigem Fettgehalt 6,5%, mit essentiellen und neun weiteren Aminosäuren, reich an Vitaminen, v.a. B12, Mineralstoffen und Spurenelementen, viel Chlorophyll als Antioxidans, mit Carotinoiden und Provitamin A (S.40)

Bärlauch
-- steigert die Blutzirkulation, die Fliesseigenschaften des Blutes (S.52)
-- wirkt mit schwefelaktiven Vitalstoffen entgiftend gegen Umweltgifte (S.53)
-- wirkt mit Adenosin, das die peripheren Gefässe erweitert (S.53)
-- Adenosin verkörpert die Eigenschaften von Vitamin A, C, E und Selen zusammen (S.53)
-- Bärlauch wirkt mit hohem Eisengehalt (S.53).

[also: Spaghetti Bärlauch-Pesto hat eine sehr gesunde Wirkung....]

Granatapfelsaft: reich an Vitaminen, Proteinen, Mineralien (S.49).

Lebenswichtige Vitamine, Mineralien und krebsverhindernde / anti-cancerogene Vitalstoffe sind in:
Tomate, Rote Beete, Brokkoli, Karotten (S.55).

Noni-Pflanzenpräparat: Xeronin wirkt als essentielles Coenzym, sensibilisiert Nervenzell-Rezeptoren, wirkt schmerzstillend (S.46), verstärkte Wirkung mit Q10 und Vitamin C (S.47).

Schwarzkümmel: Spurenelemente, Vitamine, entzündungshemmende Substanzen, schmerzlindernde Stoffe (Analgetika), wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Linol- und Gamma-Linolensäure (S.56), unterbindet krank machende Immunreaktionen bei Allergikern und auch als Vorsorge, als Samen gegen Verstopfung und zur Stärkung des Immunsystems (S.57).

Teepilz Kombucha: gibt in gezuckertem Tee Stoffe in den Tee ab. Allerdings werden die Inhaltsstoffe des Teepilzes und des Tees erst durch den Gärungsprozess potenziert und für den Körper verträglich gemacht (S.58). Kombucha: Vitamine B1, B2, B3, B6, B12, C, D, E, K, Mineralien Eisen, Natrium, Mangan, Magnesium, Kalium, Kalzium, Kupfer, Zink; Koffein; Säuren: Glukonsäure, Kohlensäure, Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Oxalsäure (S.58).

Bindegewebserkrankung: Vitamin-C-haltige Nahrung einnehmen (S.38)
Blutfettbelastung: Vitamin-C-haltige Nahrung einnehmen (S.38)
Collagenschwäche: Vitamin-C-haltige Nahrung einnehmen (S.38)

Eisenmangel: Vitamin-C-haltige Nahrung einnehmen, um die Aufnahme von Eisen zu fördern (S.38)

Hämorrhoiden: Schwarzkümmel einnehmen, stabilisiert die Zellmembranen, wirkt mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Spurenelementen, Vitaminen (S.57)

Haut: Schlaffe: Gezuckerten Tee mit Kombucha-Teepilz einnehmen (S.59), Wirkung mit Vitaminen D, E und K für Haut und Knochen (S.58)

Hautfältchen um die Augen: Pura Soft Q10 Straffende Augenpflege anwenden, wirkt mit Coenzym Q10 + Vitamin A, erhält die Festigkeit der Haut, schützt intensiv vor vorzeitiger Faltenbildung, Anregung des Energiestoffwechsels der Haut, natürlicher Feuchtigkeitsspender, mit UV-Filter (S.68).

Hautfalten: Börlind Pura Soft Anti-Falten-Creme, wirkt mit Coenzym Q10 in Verbindung mit Vitamin E regenerieren die Haut, Gurkenextrakt und Sorbit für Feuchtigkeit (S.68)

Immunsystem stärken: Gezuckerten Tee mit Kombucha-Teepilz einnehmen (S.60), Wirkung durch Polysaccharide (S.58), mit Folsäure für die Körperzellen, mit Vitamin C (S.58)

Konzentrationsschwäche: Schwarzkümmel einnehmen, wirkt mit Vitaminen (S.57)

Magen-Darm-Beschwerden: Schwarzkümmel einnehmen, wirkt mit Spurenelemente, Vitaminen, Ölen (S.57)

Mangelzustände: Mineralstoffe und Vitamine einnehmen: Gezuckerten Tee mit Kombucha-Teepilz einnehmen (S.59), enthält Vitamine B1, B2, B3, B6, B12, C, D, E, K, Mineralien Eisen, Natrium, Mangan, Magnesium, Kalium, Kalzium, Kupfer, Zink (S.58)

Nervenpflege: Gezuckerten Tee mit Kombucha-Teepilz einnehmen mit Vitaminen B1, B2, B3, B6 und B12 (S.58)

Nitrosaminreduktion: Vitamin-C-haltige Nahrung einnehmen (S.38)

Radikalfänger / Antioxidantien / Schutzstoffe der Körperzellen: Vitamin C, E, Selen und Radikalfänger-Enzyme (S.35)

Runzeln: Börlind Pura Soft Anti-Falten-Creme, wirkt mit Coenzym Q10 in Verbindung mit Vitamin E regenerieren die Haut, Gurkenextrakt und Sorbit für Feuchtigkeit (S.68)

Schwangerschaften zu Beginn: Vitamin-C-haltige Nahrung einnehmen (S.38)

Vergiftung durch Schwermetalle: Vitamin-C-haltige Nahrung einnehmen (S.38)

Verjüngung: Pura Soft Q10 Straffende Augenpflege anwenden, wirkt mit Coenzym Q10 + Vitamin A, erhält die Festigkeit der Haut, schützt intensiv vor vorzeitiger Faltenbildung, Anregung des Energiestoffwechsels der Haut, natürlicher Feuchtigkeitsspender, mit UV-Filter (S.68)



Dr.Schmiedel / Dr.Augustin: Vitamine und Vitaminmangel

aus: Dr.med.Volker Schmiedel / Dr.med. Matthias Augustin: Handbuch Naturheilkunde. Methoden, Anwendungen, Selbstbehandlung. Haug-Verlag, Heidelberg 1997.

Die chemische Landwirtschaft ohne Vitamine und mit Schadstoffen
Züchtung und Düngung sowie ausgelaugte Böden vermindern Vitamin- und Mineralstoffgehalte in den Früchten und Gemüsen. Zusätzlich müssen die Schadstoffe auch noch im Körper verarbeitet werden, was zusätzlich wichtige Nährstoffe verbraucht (S.102).

Der isolierte Weisszucker verbraucht Vitamine bei der Verarbeitung im Magen/Darm

-- isolierter Weisszucker produziert Karies

-- isolierter Weisszucker verbraucht bei der Verwertung Unmengen von Vitamin B, das nachher an anderer Stelle fehlt

-- isolierter Weisszucker provoziert bei der Verwertung eine hohe Insulinausschüttung, die so viel Zucker umwandelt, dass der Körper danach unterzuckert ist und der Körper danach nach noch mehr Zucker verlangt, Sucht möglich

-- isolierter Weisszucker begünstigt Fettsucht, ergibt eine ungünstige Darmflora, und isolierter Weisszucker begünstigt die Verstopfung (S.101).

Entgiftung: Vitamin C: schützt die Zellen vor zellzerstörenden Radikalen (S.237).


Dr.Bircher-Benner: Vitamine und Vitaminmangelkrankheiten

Gleichnis: Vitamine/Nährstoffe im Körper sind wie die Musiker im Orchester (S.247f.)[1]

Die Vitaminlehre (S.61) der Hahnschen Forschung (S.62)
3 fettlösliche Vitamine, lichtdynamischer Natur:
A: antixerophthalmisches Vitamin
D: antirachitisches Vitamin
E: Fortpflanzungsvitamin (S.61).[2]

3 wasserlösliche Vitamine, der physiko-chemischen Dynamik der Nahrungsmittel entspringend:
B: Antiberiberi-Vitamin
C: antiskorbutisches Vitamin
Bios: Hefe-Wachstum (S.61)[3]

Gemäss McCollum sind Vit. A, D+E fettlöslich, Vit. B+C sind wasserlöslich (S.328).[4]

Vitamine sind Vermittler von Nährstoffen. Ohne Vitamine kann der Körper nicht alle Nährstoffe aufnehmen (S.124). Vitaminmangel bewirkt eine Steigerung der ausgeschiedenen Kalorien von 40% auf 90%, was ein Hungergefühl erzeugt (S.125).[5]  Fehlen Vitamine, so kann der Körper gewisse Stoffe nur sehr beschränkt aufnehmen. Bei poliertem Reis- und poliertem Getreide entsteht Beriberi, bei gemischter vitaminarmer Nahrung Skorbut (S.62).[6] Die Bezeichnung "Vitamin" ist ein Irrtum (S.364), richtiger wäre "Ergänzungsstoffe"/"Kompletine" (S.365). Gleichzeitig verwenden Balzi und Berg "amerikanische" Bezeichnungen für VItamine, die in Europa nicht gebräuchlich sind (S.364).[7]

Butter: Vollwertige Butter enthält wichtige Vitamine. Vitaminarme Butter soll man durch grüne Blätter und Rohgemüse ergänzen (S.531).[8]

Vitamingehaltsmessungen sind mit physikalischen Messungen möglich. Wasserlösliche Vitaminkraft lässt sich durch die Oberflächenspannung des verflüssigten Nahrungsmittels messen (S.62).[9]

Vitaminoide Substanzen
, die wie Vitamine wirken, wirken zum grössten Teil giftig. Nach dem Entzug folgt sofort die Avitaminose (S.62).[10]

Die Leber ist ein "Stapelorgan" von Vitaminen (S.113), aber leider auch ein Giftspeicher (S.114).[11]

Rohkost vernichtet Krankheitserreger (S.239) durch die Kraft der Vitamine (S.240).[12]

60° Celsius ist die Grenze beim Kochen, denn alles Lebende der Vitamine stirbt bei 60°C (S.242).[13] 

Tomaten behalten Vitamine bei Verarbeitung am besten (S.478).[14]

Pasteurisierung: Säfte werden in Alu-Kesseln oder Glasballons im Wasserbad auf 70°C erhitzt, sind dann abzapfbereit (S.530-531).[15]

Kochen mit Bewahrung vieler Vitamine: schnell und heiss
Wenn die Früchte und Gemüse kurz und heiss gekocht werden, werden wenig Vitamine zerstört. Wenn lang und nur auf schwacher Hitze gekocht wird, so werden viele Vitamine zerstört. Schnellkochtöpfe sind in dieser Hinsicht sehr positiv zu bewerten (S.425).[16]

Öle: Kaltpressung ergibt weniger Öl, aber die Vitamine bleiben unzerstört. Auch der eigene Geruch und die eigene Farbe bleiben erhalten, so dass man immer an Geruch und Farbe unterscheiden kann, welches Öl kalt gepresst und welches warm gepresst ist (S.165-166).[17]

Dr. Hahn aus Hamburg über die Vitaminforschung:
Die Umbenennung von Vitaminen schafft Chaos bei den Bezeichnungen (S.64).[18]


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Dr.Bircher-Benner: Vitamin-Mangelkrankheiten / Avitaminosen

Durch Butter-Mangel entsteht Xerophtalmie (Austrocknung der Binde- und Hornhaut des Auges).[19]

Rachitis kann behoben werden mit Lebertran oder Vitamin D (S.65-68).[20]

Vitamin-B1-Mangel: Beriberi
ist verursacht durch geschälten Reis, durch die Industrialisierung mit Eisenbahn und Schälmaschinen (S.119-120).

[Durch die Eisenbahn kann der geschälte Reis überallhin transportiert werden, die Industrien werden zentralisiert und die Produktion von alternativem Naturreis wird unrentabel...]

Lebensmittel mit Vit. B1 gegen Beriberi sind:
Reiskleie, Kartoffel, frisches Fleisch, Apfelsinensaft, Hefe, Weisskohl, junge Erbsen, alle gekeimten Körner und Hülsenfrüchte (S.120)

Vitamin-C-Mangel: Skorbutsymptome
Hautblutungen, Zahnfleischentzündungen, Gelenkschwellungen, Nachtblindheit, Herzerkrankung usw.; Frühjahrsmüdigkeit ist ein kleiner Skorbut wegen Vitaminmangel ("Avitaminose"). Gegenmittel gegen Frühjahrsmüdigkeit: Lebensmittel mit Vitamin C (S.120).[21]

Alkohol kann eine Zeit lang wie ein Vitamin wirken, heilt Skorbut, aber um einen hohen Preis (S.125).

Kaffee und Seifenwasser sind auch Mittel gegen Skorbut wegen Vitaminsteigerung (S.125).[22]

Zusammenwirken von Vitaminmangel und ungünstigen Eiweissen
Ungünstige Muskel- und Weizeneiweisse (S.136-137) zusammen mit Vitaminarmut und Mineralnot begünstigen Rheuma, Arteriosklerose, Gicht, Zuckerkrankheit, Multiple Sklerose (S.140), auch Begünstigung von Magengeschwüren, Magen-Darm-Geschwüren, 12-Fingerdarm-Geschwüren (S.140-141), Drüsenerkrankungen, Hautleiden (S.141).[23]

Allergien: sind abnorme Reaktionen auf einen Reiz bei gestörten Vitamin-, Mineral-, Hormon- und Harnsäurehaushalt (S.441).[24]

Ekzeme und Rheuma: Kinder, denen vitaminreiche Früchte und Frischkost verboten werden, bekommen als Erwachsenen Ekzeme und Rheuma (S.425).[25]

Versagen der Nebenniere: durch TB oder jahrelange vitaminarme Nahrung (S.530).[26]



Dr.Bruker: Vitamine und Vitaminmangel

aus: Dr. med. M.O. Bruker: Unsere Nahrung - unser Schicksal. emu-Verlags-GmbH, 56112 Lahnstein, Deutschland, 1986

Vitalstoffmangel kann man nicht mit Vitamintabletten und etwas Obst ausgleichen (S.316).

Man unterscheidet

-- wasserlösliche Vitamine (S.111) im Salat und im rohen Obst (S.112), im rohen Gemüse (S.114)

-- sowie die fettlöslichen Vitamine (S.111) A,D,E in fetthaltigen Nahrungsmitteln wie Ölfrüchten, naturbelassenen Ölen, Nüssen, Getreidekeimen, Butter, Lebertran, Speck, Sahne (S.114), Rohmilch, die Vorstufe zu Vit.A Provitamin A / Karotin auch in Möhren (S.115).

Ungesättigte Fettsäuren

v.a. Linolsäure, früher als Vitamin F bezeichnet, aber auch Arachidonsäure und Eicosadiensäure sind unentbehrlich, enthalten in Butter (S.120) und v.a. in pflanzlichen Ölen (S.121). Der Aberglaube, Butter sei nichts wert, weil sie weniger ungesättigte Fettsäuren enthalte als die Öle, ist falsch, hält sich aber hartnäckig (S.120-121).

Fettlösliche Vitamine in Fetten
Fette sind Träger der fettlöslichen Vitamine A,D,E und sogar bei Behandlung einer Fettsucht lebenswichtig. Wenn z.B. bei Fettsucht auf alles Fett verzichtet wird, verschlimmert sich die Fettsucht aus Vitaminmangel (S.102).

Vitamine beim Zellstoffwechsel - schädliche einseitige Vitaminpräparate
Die intermediären Stoffwechsel brauchen alle Vitamine, nicht nur die wasserlöslichen (S.112). Wird nur ein einziges Vitamin zugeführt wie Vitamin C, so erleidet der Körper einen grösseren Mangel an den anderen Vitaminen. Es kommt praktisch nie vor, dass nur ein einziges Vitamin fehlt. Deswegen ist jede einseitige Werbung für ein einziges Vitamin blanker Unsinn. Vitamine kommen immer in Kombination vor, mit verschiedenen Schwerpunkten (S.113).

Zusätze von Einzelvitaminen in Präparatform können Schädigungen wie innere Blutungen und [in Überdosis] den Tod zur Folge haben (S.178).

Vitamine als Fermentersatz
Vitamine wirken meist wie Fermente, z.B. der Vit-B-Komplex, der auch als "Fermentsystem" bezeichnet wird (S.119).

Vitaminzerstörbarkeit
Vitamine können je nach Umstand durch Hitze, chemische Stoffe oder Licht zerstört werden.

Beispiele:
-- Vit B1 überlebt in saurer Lösung 1 Stunde lang 100°C unbeschadet
-- Vit B1 in neutraler oder alkalischer Lösung ist bei Hitze leicht zerstörbar

-- Vit A übersteht unter Sauerstoffabschluss 120°C unbeschadet
-- Vit A wird in Gegenwart von Sauerstoffüberträgern sofort zerstört

-- Vit C bleibt ohne Lichteinwirkung stabil
-- Vit C zersetzt sich bei Feuchtigkeit und bei Luftsauerstoff, wird durch Oxidationsmittel zerstört (S.116).

Die Enzyme / Fermente denaturieren ab 43°C zu Eiweissen, die Todestemperatur des Menschen. Werden Pflanzen also über 43°C gekocht, sind die Enzyme / Fermente / Vitamine wertlos denaturiert (S.119).  Deswegen ist Rohkost so gesund und notwendig.


Vit-B-Komplex

-- Vit B hat zentrale Bedeutung für den Stoffwechsel (S.115)

-- Vit B1 ist unentbehrlich für den normalen Ablauf des Kohlehydratstoffwechsels (S.161), wandelt Zuckerstoffe um (S.166)

-- Vit B1 / Thiamin / Aneurin (von "neuro-", die Nerven betreffend) ist bedeutend für das Nervensystem (S.115). Das Nervengewebe hat den intensivsten Kohlehydratumsatz (S.161).  Vit B1 spielt eine besondere Rolle bei Brot und Zucker (S.115)

-- je mehr Kohlenhydrate der Organismus verarbeitet, desto grösser ist der Vit-B1-Bedarf (S.161)

-- Vit B2 / Lactoflavin / Riboflavin
-- Pantothensäure
-- Nikotinsäureamid / Pellagraschutzstoff
-- Biotin
-- Vit B6 / Pyridoxin
-- Inosit
-- Vit B11 / Folsäure
-- Vit B12 für Blutbildung (S.115), mit Element Cobalt, täglich nur ca. 1 Millionstel Gramm nötig, bei Fehlen ist die Blutbildung gestört (S.116).

Vitamin B wird benötigt zum Abbau der Stärke / des Zuckers des Stärkekerns im Getreidekorn in den Schritten

Traubenzucker - Brenztraubensäure - Phosphoressigsäure - Oxalessigsäure - Oxalbernsteinsäure - Zitronensäure - Alphaketogentarsäure - Bernsteinsäure - Kohlensäure.

Die beteiligten Vitamine sind B1, B2, Nikotinsureamid, Pantothensäure (S.170) und Biotin (S.171). Vitamin B1 ist immer beteiligt (S.170). Fehlt auch nur ein Vitamin, ist die Kette des Stoffwechsels gestört. Zur Vermeidung der Zivilisationskrankheiten sind somit unveränderte Lebensmittel unverzichtbar. Vitamin-B1-Mangel kann wirklich alle Zivilisationskrankheiten hervorrufen, was keine Übertreibung ist (S.171).

-- Vitamin D: steuert zusammen mit den Hormonen der Nebenschilddrüse die Kalkverwertung (S.280).



Dr.Bruker: Vitaminmangel und Vitaminmangelkrankheiten

aus: Dr. med. M.O. Bruker: Unsere Nahrung - unser Schicksal. emu-Verlags-GmbH, 56112 Lahnstein, Deutschland, 1986

Das Massenexperiment der Mangelernährung der "Ersten Welt" mit Konserven
2/3 aller Krankheiten gehen auf die industriell-tote Fehlernährung zurück (S.427). Die "Erste Welt" führt somit ein unfreiwilliges Massenexperiment mit Mangelernährung durch (S.183-184), ohne dass die Bevölkerung davor gewarnt würde (S.184), mit Folgen

-- saurer Speichel (S.177-178)
-- veränderte Bakterienflora im Mund und im Darm (S.178)
-- fett- und wasserlösliche Vitamine ausser B1 können nicht mehr wirken (S.178).

Krankheiten durch Vitaminmangel haben eine kurze Entstehungszeit, sind aber auch heilbar (S.181).

Auch nach der Entdeckung der Vitamine und der Vitalstoffe nimmt die Schul-"Medizin" nie eindeutig zu ihren Fehlern der Kalorienlehre Stellung. Die Lebensmittelproduzenten machen weiter interessensgebundene Reklame im Sinne des Gewinns, mit vordergründig "wissenschaftlichen" Werbesprüchen als Tarnung (S.109).

Die Lebensmittelindustie bearbeitet die Lebensmittel
-- mechanisch
-- durch Erhitzung
-- durch Konservierung
-- durch Präparierung (S.117).

Dadurch werden die Vitamine verschieden stark geschädigt oder die Verhältnisse der Vitamine untereinander werden verschoben. Die Auswirkungen auf den Stoffwechsel sind entsprechend gross (S.117).  Fabriknahrungsmittel und Konserven aussortieren ist vorteilhaft (S.332), denn sie sind ohne Vitalstoffe, Vitamine und Fermente, sie sind "zusätzliche Schädigungsmittel" (S.333).

Margarine
Margarine ist angereichert mit: Vitamin A,E,D,K, Äthyllinolat, Ubichinon, Alpha-Lipinsäure, Vitamine B1,2,6, Niacin, Pantothensäure, Inosit, Folsäure, Biotin, Kobalamin/Vit B12 (S.186).

Rattenexperiment: Wenn Ratten Margarine fressen, degenerieren sie trotz allen Zusätzen (S.187). Die "Wissenschaft" hat scheinbar noch nicht alle Komponenten und Vitamine der lebenswichtigen Nahrung entdeckt (S.187).


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Dr.Bruker: Vollwert-Lebensmittel und ihre Vitamine

Der Getreidekeim
Die Vitaminforschung entdeckt Keim und Schale des Getreides als lebenswichtige Elemente (S.159). Der Getreidekeim enthält:
-- Vitamine B1,2,6, Pantothensäure, Nikotinsäureamid, Folsäure, Biotin
-- Vitamine E,K, Inosit
-- Mineralien: Phosphate-Kalium-Calcium-Magnesium
-- Spurenelemente: Kieselsäure, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer, Bor, Aluminium, Selen, Molybdän, Nickel, Arsen, Fluor, Jod, Kobalt, Chrom, Blei, Brom, Zinn, Titan, Silber (S.167).

Der Getreidekeim ist reich an Vitamin B1, hat die höchste Dichte (S.159), ist Hauptlieferant für Vit.B1, das zentral wichtig ist für den Stoffwechsel. Das Brot- und Mehlproblem ist zentral erkannt (S.160).

Bei einer vollwertigen Kost sind alle tierischen Eiweisse überflüssig, also Fleisch, Milch und Ei (S.215). Entwertete Vollnahrungsmittel sind gemäss Bruker "Teilnahrungsmittel" (S.215-216):  durch Erhitzung, Konservierung oder Präparierung (S.215).

Vollkorn
Nur noch Vollkornbrot, Vollkorngebäck und Vollkornprodukte aus frisch gemahlenem Korn (S.422) garantieren Vitamin B1 (S.324).

Gemüse
Gemüse soll nur bissfest gegart werden, um möglichst viele Vitamine zu erhalten. Hohe Hitze im Kampfkochtopf schont zwar einige Vitamine, zerstört aber andere Stoffe. Ab 160°C werden die für die Gesundheit wichtigsten Stoffe vollständig zerstört. Vollgetreide ist bis gegen 100°C unempfindlich (S.144).

Öle und Butter
Immer naturbelassene Öle und Butter verwenden, denn diese haben fettlösliche Vitamine und hochungesättigte Fettsäuren (S.331).

Frischkornbrei
Unerhitzter Brei aus zerriebenen Körnern und getrocknetes Fladenbrot hatten noch vor 100 Jahren Tradition. Erst später entstand das Laibbrot, das bis ins 19. Jh. aus dem vollen Korn hergestellt wurde (S.157).

Der Frischkornbrei ist als Nahrungsergänzung für die Vitalstoffe absolut notwendig (S.145,196), frisch gemahlen und nicht erhitzt (S.145). Vollkornbrot allein reicht nicht (S.196).

Der Zeitpunkt der Einnahme ist egal (S.328).


Beispiel einer Zubereitung von Frischkornbrei

-- am Abend vorher 3 Esslöffel Getreide (Weizen, Roggen, Hafer, Gerste oder Hirse; S.327) in einer Mühle schroten (S.447), in Kaffeemühle oder Getreidemühle (S.327), egal ob Mahlsteine oder Stahlmahlwerk (S.328), in kaltem Wasser zu Brei rühren und 5-12 Stunden quellen lassen (S.328). Nie auf Vorrat schroten [wegen Oxidation] (S.327).

-- am Morgen mit etwas Sahne und Saisonfrüchten einnehmen (S.447), keine Trockenfrüchte (S.328)

-- plus Zitronensaft
-- plus 1 Teelöffel Honig, nicht immer, kann Karies erzeugen
-- plus geriebene Nüsse
-- plus geriebener Apfel, macht luftig und wohlschmeckend (S.328)
-- enthält den Tagesbedarf an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen (S.447)

[nicht erwähnt: Kernobst mit Gehäuse und mit Kernen verspeisen].



Dr.Vogel: Vitamine und Vitaminmangel

aus: Dr. Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

Die Vitaminversorgung der Zellen
Das Blut bringt den Gehirnzellen Nährstoffe, Nährsalze, Vitamine u.a. (S.97). Nur im gesunden Zustand kann das Blut alle Funktionen erfüllen. Der Gehalt an Nährstoffen, Mineralien, Vitaminen und der Kreislauf müssen in Ordnung sein (S.186), damit alle Zellen versorgt und entsorgt sind (S.187).

Vollwertnahrung erhält die Zähne zusätzlich mit Kalk, Vitamin D und Fluor. Bei "zivilisierter" raffinierter Ernährung kann das Blut den Zähnen keinen Kalk, kein Vitamin D und keinen Fluor liefern (S.389).

Lagerung: Fast alle Nahrungsmittel verlieren durch Lagerung Anteile von Vitamin C (S.602).

Gemüseschoppen: nur Gemüse aus dem eigenen Garten verwenden
Gemüsesäfteschoppen sind Vorsorge gegen Avitaminosen. Bei vergifteten Gemüsen ist Durchfall und Gewichtsverlust die Folge (S.691), ebenso bei belasteten Früchten und belastetem Honig (S.693). Aber kaum ein Arzt wird den Beweis gegen die Spritzmittelfirma führen wollen (S.692). Am besten ist nur das Gemüse aus dem eigenen Garten (S.693).

Gefährliche künstliche Vitaminpräparate
können bei Überkonsum sehr schädlich sein (S.270,603), natürlich gebundene Vitamine aber können nie Schäden anrichten (S.271,603), sondern der Körper stapelt sich damit einen Vorrat an (S.271).


Dr. Vogel: Wirkungsweisen der Vitamine

Vitamin A
ist der "Gegenspieler des Schilddrüsenhormons". Vitamin-A-reiche Kost kann eine zu starke Schilddrüsentätigkeit zurückdrängen, reguliert die innere Fehldrüsenfunktion (S.623). Vitamin A fördert auch die Sehkraft, bildet Sehpurpur gegen Nachtblindheit (S.614), Vorkommen in Tomate, Paprikaarten, Karotten (S.523). Regelmässige Einnahme beugt vor gegen Nierensteine, Zahnfleischbluten, gegen "bleierne Schwere", Appetitlosigkeit (S.524).

Vitamin A in: Tomaten, Paprikaarten, Karotten (S.523), im Karottensaft, in Brunnenkresse, in 100g frischen Heidelbeeren 1,6mg, in 100g Brombeeren 0,8mg (S.623); Vitamin A ist auch enthalten in jodhaltigen Moosen, z.B. Isländisches Moos, Lungenmoos, Rentiermoos, Usnea, Carragen (reizmildernde Schleimstoffpflanzen), mit antibiotischen Stoffen. Usnea-Tropfen und Usnea-Bombons enthalten einige der Moose (S.687).

Vitamin B1

reguliert den Kohlehydratabbau (S.682)
-- in Vollkorngetreide mit Getreideschicht "Aleuronschicht"
-- oder in Hefe bzw. in Hefeextrakten (S.607)
-- in Aprikosen, Pfirsichen (S.629).

Vitamin B2

ist "unersetzbarer Baustein des gelben Atmungsferments" (S.623), reguliert die Zellatmung des Nervensystems, regeneriert das Nervensystem, regt die Bauchspeicheldrüse bei Diabetes an, ist ein "pflanzliches Insulin", reguliert die Langerhansschen Inselzellen (S.682), der Vitamin-B-Komplex versorgt die Nerven, stützt die Aufnahme pflanzlicher Heilmittel (S.607).

Vorkommen in Kirschen, leicht aufnehmbarer Vitamin B2-Gehalt (S.628), in Aprikosen, Pfirsichen (S.629)

Vitamin B

gegen Beri-Beri, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Schwangerschaftsstörungen (S.607).

Vitamin B12

ist wesentlich an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt. Spuren befinden sich in grünen Gemüsen und grünen Gewürzkräutern wie Kressearten (S.608) und Petersilie (S.508,608). Deswegen sollten täglich grüne Gewürzkräuter dem Salat oder Quark, dem Gemüse oder dem Kartoffelgericht beigegeben sein (S.608).


Vitamin C


-- in Sauerkraut (S.524) 20mg Vit.C auf 100g Sauerkraut (S.602)

-- Knospen von Nadelhölzern haben den höchsten Vitamin-C-Gehalt, alle Knospen von Nadelhölzern haben den höchsten Vitamin-C-Gehalt, in Tannenknospensirup (S.524)

-- in fast allen Wildfrüchten grosse Konzentrationen von Vit C, kombiniert mit wertvollen Fruchtzuckern (S.524)

-- ferner ist viel Vitamin C in Beerenfrüchten (S.623), in süssen Kirschen, mehr aber in sauren Weichselkirschen (S.628), viel in Aprikosen und Pfirsichen (S.629).

Im Winter kann Vitamin C als Berberitzenmark, Hagebuttenmark oder Sanddornmark eingenommen werden (S.524-525) oder durch Bio-C-Lutschtabletten, ein Präparat aus Acerola-Kirschen, Sanddorn, Hagebutten, Passionsfrucht, Zitronen, Cassis (S.525).

Im Mittelalter entdeckte der Arzt Carier die skorbut-heilenden Tannen- und Kieferknospen. Um Vitamin-C-Mangel und den Skorbut zu verhindern, führte James Cook Sauerkraut auf seinen Expeditionsschiffen mit (S.524).


Vitamin E
Tokopherol (S.647). Dr.Vogel vermutet einen täglichen Bedarf für erwachsene Menschen von 15-25mg (S.609). 

Vitamin E reguliert Wachstum der Kinder (S.662). erhöht Fruchtbarkeit und Zeugungsfähigkeit (S.608), verhindert Fehlgeburten, fördert die Entwicklung des Fötus, fördert männliche Fortpflanzungsfähigkeit, stützt Muskelaufbau, verhindert Muskeldegeneration (S.609), regeneriert Herzmuskel bei Herzmuskelschwäche (S.609), reguliert Drüsenhaushalt und das Wachstum bei Kindern (S.647).

Vorkommen von Vitamin E
-- in Getreidekeimlingen (S.610)
-- Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.563), Weizenkeimkapseln (S.610), z.B. in Sesamsamen und Sesamöl (S.662)

-- im Naturreis (S.579)
-- in Ölfrüchten
-- in Baumwollsamen

-- im Mais
-- in Erdnüssen
-- v.a. in Kressearten wie Brunnen-, Garten-, Kapuziner- und "Amerikaner"-Kresse

-- im Spinat, Lattich
-- in Alfalva / Luzernenklee
-- in den meisten Blattsalaten (S.610)

-- in Sojabohnen (S.647)
-- z.T. im Fisch, im Eigelb
-- in kleinen Mengen in Milch und Butter

-- auch in Fleischteilen, die kaum gegessen werden wie Stierhoden, Milz, Plazenta, Pankreas / Bauchspeicheldrüse, z.T. in Hypophyse (S.610).


Vitamin Nicotylamid: in Kirschen, gegen Pellagra (Durchfallkrankheit mit Psychosen) (S.628).


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Dr.Vogel: Vitaminmangel und Vitaminmangelkrankheiten / Avitaminosen

aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

Bekommen Zellen nicht alle Nährstoffe, so kann ein Mangelzustand die Folge sein (S.355). Die normale Zelle wird aus dem Gleichgewicht geworfen: durch  raffinierte Nahrungsmittel, Kummer und Sorgen, Radioaktivität etc. (S.368).

Folgen:
-- die Zelle muss ihre Reserven aufbrauchen
-- der Körper erleidet Vitaminmangel / Avitaminose
-- die Mangelerscheinung kann eskalieren bis zum Krebs (S.355).

Kupferpfannen und Aluminium zerstören Vitamin C
Nahrungsmitteln, die mit Kupfer und anderen Metallen in Berührung kommen, wird das Vitamin C zerstört (S.642).

Krankheiten durch Vitamin-A-Mangel

Kräftezerfall (S.523), Hautleiden, negative Veränderung von Haaren, Zähnen, Nägeln (S.623), Anfälligkeiten für Schnupfen, Luftröhrenkatarrh, Entzündungen aller Schleimhäute, Augenentzündung, Entzündung der Augenlieder, der Hornhaut, Nachtblindheit (S.523), Hornhauterweichung der Augen (S.623), verminderte Sehkraft (S.614), vermehrtes Nasenbluten, Hämorrhoidenblutungen, Herzschwäche (S.524), fehlende Regulierung der Schilddrüse und anderer Drüsen mit Folge der Überfunktion oder Unterfunktion der Schilddrüse und anderer Drüsen, somit bei Unterfunktion der Schilddrüse drüsenbedingte Fettsucht möglich (S.623).

Vitamin A in: Tomaten, Paprikaarten, Karotten (S.523), Karottensaft, Brunnenkresse, in 100g frischen Heidelbeeren 1,6mg Vitamin A, in 100g Brombeeren 0,8mg Vitamin A (S.623).

Krankheiten durch Vitamin-B1-Mangel
VitaminB1-Mangel führt zu Störungen der Zellatmung im Nervensystem (S.607), zu Beri-Beri mit Teillähmungen, Kräfteverfall (S.606,607), Nervenschwäche, Nervenentzündung, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Schwangerschaftsstörungen (S.607). Vitamin B1 ist für die Aufnahme pflanzlicher Heilmittel unverzichtbar (S.607).

Vorkommen in Aprikosen und Pfirsichen (S.629)

Zerfall der Naturvölker: Beri-Beri

Beri-Beri entsteht durch Vitamin-B1-Mangel, durch einseitige Ernährung mit poliertem Reis (S.606).

Krankheiten durch Vitamin-B2-Mangel
gestörte Zellatmung, das Nervensystem zerfällt, Anfälligkeit auf Diabetes (S.682), Gefässleiden, Kreislaufstörungen, Herzschäden, niedriger Blutdruck (S.628).

Vorkommen in Aprikosen und Pfirsichen (S.629), leicht aufnehmbares Vitamin B2 in Kirschen (S.628).

Krankheiten durch Vitamin-C-Mangel

Ascorbinsäuremangel (S.488) ist wichtig für die endokrinen Drüsen, Nebennieren und die Hypophyse (S.489). Vitamin C muss täglich zugeführt werden, denn der Körper kann davon nur wenig speichern (S.489). Symptome von Vitamin-C-Mangel: Skorbut (S.524), skorbutische Erscheinungen wie Zahnfleischbluten (S.488), Muskelschwäche, Gewebeblutungen v.a. am Zahnfleisch, Zähne können locker werden, bis sie ausfallen (S.602), begünstigt Krebs (S.489) + gesteigerte Infektionsanfälligkeit bei Katarrhen, Angina, Lungenentzündung, Brustfellentzündung, + Schwächung und Schädigung der Kapillaren (S.603) + gesteigerte allgemeine Blutungsbereitschaft (S.623).

Vitamin C in: Sauerkraut, in allen Knospen von Nadelhölzern mit höchstem Vitamin-C-Gehalt, im Tannenknospensirup, in fast allen Wildfrüchten in Verbindung mit wertvollen Fruchtzuckern (S.524) bzw. viel Vitamin C in den meisten Beerenfrüchten (S.622), im Beerenmark, z.B. aus Berberitze, Hagebutte oder Sanddorn (S.524-525), in Bio-C-Lutschtabletten (S.525), viel Vitamin C in den meisten Beerenfrüchten (S.623), Vitamin C in süssen Kirschen, noch mehr in sauren Weichselkirschen (S.628), viel Vitamin C in Aprikosen und Pfirsichen (S.629). Tagesbedarf an Vitamin C: 75-100mg täglich, Kinder die Hälfte. Der Tagesbedarf ist gedeckt mit

12g Sanddornbeeren oder rotes Sanddornmark

170g Erdbeeren oder 170g Spinatsalat

20g reife Hagebutten oder rohes Hagebuttenmark

200g Weisskrautsalat oder Reformsauerkraut

70g schwarzen Johannisbeeren

300g Löwenzahnsalat

120g Grünkohl als Rohsalat

500g Pellkartoffeln / Gschwellti (S.603).


Der Vitamingehalt kann je nach Standort und Jahreszeit schwanken, frisch geerntet am höchsten (S.603).

Massnahmen:

Hagenbuttenmark essen, 1 Teelöffel täglich (S.486-487).

oder: Berberitzenmark essen (S.488).

oder: Berberitzenfrüchte langsam kauen, gut durchgespeichelt schlucken (S.487)

oder: Sanddornbeeren kauen

 

oder: Sanddornsan-Konfitüre einnehmen (S.489).


Krankheiten durch Vitamin-D-Mangel: Rachitits / "englische Krankheit"
Rachitis ist verursacht durch Kalkarmut und Vitamin-D-Mangel. Die schwere Form der Rachitis hat Unterentwicklung oder Deformation des Knochensystems zur Folge. Schwache Rachitis führt zu grösserer Lebendigkeit, rascher Reaktion und zur Vortäuschung eines "klugen Ausdrucks" im Gesicht (S.74).

Mittel gegen schwache Rachitis:
-- biochemische homöopathische Kalkverreibungen:
-- Calc.phos. D6
-- Calc. fluor. D12: für Zahnbildung
-- Silicea D12: Kieselsäure

-- Urtica-Kalk-Präparat: mit etlichen Kalksalzen in verschiedenen Potenzen als Verreibungen, mit Urtica-Vitamin-D-Träger

-- Vitamin-D-Mittelchen: Orangensaft, Lebertran, Karottensaft, Karottenkonzentrat Biocarottin (S.74).

Krankheiten durch Vitamin-E-Mangel
Es kommt zur Quellung der Zwischenzellsubstanz, folglich: verminderte Festigkeit der Gefässwände (S.608), folglich: schlechter Aufbau und schlechter Erhalt von Körperzellen, schlechter Eiweissstoffwechsel (S.562), schlechtere Drüsenfunktionen (S.606), Herzmuskelschwäche (S.609), Anfälligkeit gegen Krebs (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563). Gefahr von Unfruchtbarkeit bei der Frau und beim Mann (S.608), Gefahr von Fehlentwicklungen beim Fötus (S.609), Fehl- oder Frühgeburten, Periodenkrämpfe und Klimakteriumsbeschwerden, Frigidität und Impotenz, Herzbeschwerden (S.563), Muskeldegenerationen, Herzmuskelschwäche, Nervenschäden (S.609), mangelnde periphere Durchblutung (S.563), mangelnde Keimdrüsentätigkeit und Organtätigkeit, Folgen sind Fettleibigkeit oder Magerkeit, auch Prostatavergrösserung (S.564), bewirkt bei Kindern Müdigkeit (S.565).

Vitamin E ist in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.563), im Naturreis (S.579).

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Hamburger Abendblatt
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22.8.2011: Burka der Muslime hat schwere Auswirkungen: <Vitamin-D-Mangel duch Verschleierung>

aus: Hamburger Abendblatt online; 22.8.2011;
http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1999960/Vitamin-D-Mangel-duch-Verschleierung.html

<Vitamin D wird durch Sonne auf der Haut produziert. Verschleierten drohe in Deutschland ein Mangel. Islamverbände reagieren zurückhaltend.

Kopftuchgegnern und Verhüllungs-Widerversprechern wird mit dem Ergebnis einer aktuellen Studie eine Steilvorlage geliefert: Menschen mit Verschleierung und bedeckter Kleidung können Medizinern zufolge in Deutschland besonders unter Vitamin-D-Mangel leiden. "Wer selten raus geht oder seine Haut bedeckt, ist nicht in der Lage, genügend Vitamin D zu produzieren", sagt die Epidemiologin Christa Scheidt-Nave vom Robert-Koch-Institut. Der Körper erzeuge das Vitamin vor allem durch Sonnenstrahlen auf der Haut. Selbst mildere Mangelzustände könnten langfristig chronische Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder Krebserkrankungen zur Folge haben.

Menschen aus Ländern mit hoher Sonneneinstrahlung verfügten mit ihrer dunkler pigmentierten Haut über einen natürlichen Sonnenschutz, erläutert Scheidt-Nave. "Um eine vergleichbare Menge an Vitamin D zu produzieren, müssten sich hier dunkler pigmentierte Menschen etwa sechs Mal so viel der Sonne aussetzen wie hellere Hauttypen." Nur 20 Prozent des Vitamins können dem Körper über Nahrungsmittel wie fetten Fisch oder Ei zugeführt werden. Rund 80 Prozent produziert die Hautoberfläche durch Sonnenstrahlung.

Islamverbände reagieren zurückhaltend auf die Studien der Mediziner. Ali Ihsan Ünlü, Generalsekretär der Deutsch-Türkisch Islamischen Anstalt für Religion (DITIB), warnt vor einem Missbrauch der Forschungsergebnisse für andere Absichten, beispielsweise ein Kopftuchverbot. "Man sollte die Meinungen der Experten als rein gesundheitliche Kritik auslegen und nicht als Kritik an der Verschleierung", sagte Ünlü, der auch Mediziner ist. Andere Islam-Verbände teilen diese Meinung. Sie sind nach eigenen Angaben mit dem Thema und dem Krankheitsbild bisher nicht in Berührung gekommen.

Der Charité-Professor Hanns-Christian Gunga sieht keinen Grund für übertriebene Furcht vor Hautkrebs infolge der Sonnenstrahlung. Es schade nicht, Gesicht, Arme und Beine zwei bis drei Mal wöchentlich für 20 Minuten der Sonne auszusetzen. "Auch verschleiern sollten wir uns deshalb nur in Maßen", sagte der Berliner Physiologe. Selbst Menschen, die sich aus religiösen Gründen bedeckt kleiden, hätten meist die Möglichkeit, im geschützten Rahmen ihre Verschleierung abzulegen.

An bewusstem Sonnenbaden im Sommer führe kein Weg vorbei, betonte Gunga. Denn Nahrungsergänzungen wie Tabletten oder Tropfen beugten zwar bei Kindern im Wachstum gegen Knochenverformungen vor, bei Erwachsenen lasse sich das Vitamin jedoch schwerer dosieren. Eine Überdosis könne zu Vergiftungserscheinungen führen und die inneren Organe schädigen.

Beim Vitamin-D-Spiegel gebe es "signifikante" Unterschiede zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund, stellte eine Arbeitsgruppe um Scheidt-Nave fest. Demnach hatten rund 30 Prozent der drei- bis 17-Jährigen mit Migrationshintergrund einen moderaten oder schweren Vitamin-D-Mangel. Studien in arabischen Ländern ergaben, dass Kinder dort häufiger schon durch die Muttermilch nicht ausreichend Vitamin D erhalten.

Besonders Kinder in der Wachstumsphase benötigten das Vitamin, betont Scheidt-Nave. Fast alle erhielten bis zu ihrem zweiten Lebensjahr vorbeugend Vitamin-D-Tabletten. Jetzt werde darüber nachgedacht, wie man auch Jugendliche mit besonderem Risiken, beispielsweise dunklerer Hautfarbe, schützen kann. "Oft wird kein Mangel festgestellt, weil Ärzte nicht genügend über die Risikogruppe wissen", sagt Scheidt-Nave. Die Auswirkungen auf den Knochenstoffwechsel zeigten sich zunächst in eher unbestimmten Symptomen.>

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n-tv
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11.7.2013: Vitamin D für die Knochen durch Sonnenschein - und in Lachs, Hering, Makrele, Leber und Eigelb

aus: n-tv online: Strandurlaub als VorsorgeSonnenmangel kann Knochen schädigen; 11.7.2013;
http://www.n-tv.de/wissen/Sonnenmangel-kann-Knochen-schaedigen-article10966441.html

<In der Sonne liegen macht glücklich und ist, wenn man nicht übertreibt, auch noch gesund. Denn so wird das "Sonnenvitamin" D gebildet - ein Mangel daran hat oft gesundheitsschädigende und auch schmerzhafte Folgen. Er lässt Knochen altern und erhöht damit das Risiko für Brüche.

Ein Mangel des "Sonnenvitamins" D lässt Knochen einer Studie zufolge über verschiedene Wege altern - und erhöht damit das Risiko für Brüche. Ursache für den Alterungsprozess sei eine Mineralisationsstörung der Knochen, die durch einen Vitamin-D-Mangel ausgelöst werde, sagte Hauptautor Björn Busse vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Studie wird im Fachjournal "Science Translational Medicine" präsentiert. Der menschliche Körper stellt Vitamin D mit Hilfe der Sonne selbst her. Es wird in geringen Mengen aber auch über die Nahrung aufgenommen.

Knochengewebe wird ständig erneuert und umgebaut. Wird das neu angelegte Gewebe jedoch nicht mineralisiert, belegt das unmineralisierte Gewebe aus Grundsubstanz und Kollagen einen großen Teil der Knochenoberfläche - etwa wie eine Baumrinde den Baumstamm umgibt, wie Busse erklärte. Allerdings hat dieser Versiegelungseffekt beim Knochen keine schützende Wirkung: Er kann dann nur schwer von Knochenzellen erreicht und erneuert werden, weil viel Oberfläche für diesen Prozess fehlt.

Höheres Risiko für Frakturen

"So hat man auf der einen Seite die Mineralisationsstörung, die die Knochenmasse reduziert, und auf der anderen Seite altert der mineralisierte Knochen durch die Versiegelung und verliert an Qualität", sagte der 37-jährige Bio-Ingenieur. Beide Effekte führten zu einem höheren Risiko für Frakturen. "Die Kombination aus altem, mineralisiertem Knochen, der nicht adäquat erneuert werden kann, und Knochen, der durch den Vitamin-D-Mangel nicht mineralisiert, kann dazu führen, dass Menschen sich die Knochen brechen."

Die Forscher untersuchten Knochenproben von 30 Toten mit aufwendigen Messungen am UKE und an der Universität von Kalifornien in Berkeley. Bei der Hälfte der Proben lag ein Vitamin-D-Mangel vor. Die Wissenschaftler fügten eine Sollbruchstelle in die Knochen ein und belasteten sie schrittweise, um die entstehenden Risse in Echtzeit unter dem Elektronenmikroskop zu beobachten. 3D-Informationen aus Untersuchungen am Elektronensynchrotron in Berkeley wurden Schicht für Schicht ausgewertet. Demnach reduziert ein Mangel an Vitamin D nicht nur die Knochendichte, sondern wirkt sich auch auf die Knochenqualität aus.

Zu wenig Vitamin D im Blut

Nach älteren Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben rund 63 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren in Deutschland zu wenig Vitamin D im Blut - gut zwei Drittel davon hätten jedoch nur einen "milden" Mangel. Bei den Männern seien es insgesamt 57 Prozent, bei den Frauen 58 Prozent. Die Bildung von Vitamin D ist von der Sonneneinstrahlung und damit auch von den Jahreszeiten und der Region abhängig.

"Erst ab dem 37. Breitengrad, zum Beispiel südlich von Sardinien, Athen oder San Francisco, ist man ganzjährig gut mit Sonnenlicht und Vitamin D versorgt", erklärte Busse. Zum Vergleich: Hamburg liegt am 53. Breitengrad. "In dieser Region kann die körpereigene Vitamin-D-Produktion den Bedarf nicht decken."

Vitamin D ist nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) unter anderem in fetthaltigen Fischen wie Lachs, Hering und Makrele sowie in einer deutlich geringeren Konzentration auch in der Leber, in Eigelb und in mit Vitamin D angereicherter Margarine enthalten.

Quelle: n-tv.de , dpa>

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Frankfurter Rundschau online, Logo

29.12.2013: Vitamin-D-Mangel durch Sonnenmangel - Krebsgefahr - Nahrungsmittel: Fettiger Fisch, Lachs, Makrele, Hering

aus: Frankfurter Rundschau online: Dermatologe: Zu wenig Vitamin D kann krank machen;
http://www.fr-online.de/wissenschaft/interview-dermatologe-zu-wenig-vitamin-d-kann-krank-machen,1472788,25741546.html

<Von Frederik Jötten

Durch Sonnenlicht nimmt der Körper über die Haut Vitamin D auf.

Der Dermatologie-Professor Jörg Reichrath spricht über die Risiken eines Vitamin-D-Mangels – und wie sich dieser auch in kalten, grauen Wintermonaten vermeiden lässt.

Draußen ist es kalt und grau. Viele Menschen bekommen jetzt nicht genug Sonnenlicht ab, zu wenig UV-Strahlung wiederum kann einen Mangel an Vitamin D bewirken. Jörg Reichrath, Professor für Dermatologie an der Universität des Saarlandes und Mitglied der Arbeitsgruppe Vitamin D der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, spricht über die Risiken, die ein solcher Mangel mit sich bringen kann.

Jörg Reichrath ist Professor für Dermatologie und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Warum braucht der Mensch Vitamin D?

Schon lange weiß man, dass Vitamin D vor allem für die Knochen wichtig ist – die klassische Mangelerkrankung ist die Rachitis, bei der der Knochenaufbau gestört ist. Vitamin D ist aber eigentlich gar kein Vitamin – weil wir es selbst herstellen können in der Haut, sofern wir genügend Sonnenlicht abbekommen. Man hat schon früh festgestellt, dass neben der Rachitis auch viele andere Erkrankungen in sonnenreichen Gegenden viel seltener sind als in sonnenarmen. Das führt man vor allem auf Vitamin D zurück.

Welche Krankheiten werden mit einem Mangel an Vitamin D in Zusammenhang gebracht?

Es konnte gezeigt werden, dass die Lebenserwartung bei Menschen mit einem ausreichenden Vitamin D-Status generell höher ist als bei Menschen mit Vitamin D-Mangel. Viele aktuelle Studien sprechen dafür, dass ein niedriger Vitamin D3D-Spiegel, der Speicherform von Vitamin D, neben bestimmten Krebserkrankungen auch das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen,, Autoimmunerkrankungen und die Anfälligkeit für Infektionen erhöht. So ist beispielsweise gezeigt worden, dass man Vitamin D im Immunsystem braucht, um bestimmte Bakterien wie Tuberkulose-Bakterien effektiv abtöten zu können. Das ist mit ein Grund, warum man früher Hauttuberkulose mit Lichttherapie behandeln und teilweise sogar heilen konnte. Ein konkreter Zusammenhang zu einer Krebserkrankung konnte vor allem für Darmkrebs nachgewiesen werden. Was der Arzt untersuchen sollte, um die Vitamin D-Versorgung zu überprüfen, ist die Konzentration von 25-Hydroxyvitamin D3D, der Speicherform von Vitamin D. Als gute Versorgung gelten Werte zwischen 20 und 30 Nanogramm pro Milliliter. Menschen mit einem niedrigen Vitamin D3D-Spiegel haben ein höheres Risiko an Darmkrebs zu erkranken. Außerdem gibt es auch Studien, die dafür sprechen, dass die Einnahme von Vitamin D-Präparaten das Krebsrisiko senkt.

Auch von weiteren bösartigen Tumoren?

Ja, verschiedene Untersuchungen sprechen für einen Zusammenhang zwischen niedrigem Vitamin D3D-Spiegel und einem erhöhtem Risiko, an Brustkrebs oder an anderen Krebsarten wie dem Prostata-Karzinom zu erkranken – die Datenlage ist aber nicht ganz so eindeutig wie beim Darmkrebs.

Regelmäßig der Sonne aussetzen


Vitamin D ist also extrem wichtig – wie oft müssen wir nach draußen gehen, um genügend synthesieren zu können?

Der bekannte US-amerikanische Endokrinologe Michael Holick hat dazu eine Empfehlung formuliert, der ich mich anschließe: Man sollte regelmäßig 18-20 Prozent der Körperoberfläche der Sonne aussetzen, das entspricht zum Beispiel Gesicht, plus Handrücken und Unterarme.

Sind das nicht ohnehin die Hautregionen, an denen das Risiko am größten ist, Hautkrebs zu entwickeln?

Das sind die Stellen, an denen man häufig Plattenepithelkarzinome und Keratosenhellen Hautkrebs entwickelt, das stimmt.

Aber es ist nicht wirklich akzeptiert in der Mittagspause mit nacktem Oberkörper im Straßencafé zu sitzen.

Gesicht, Hände, Unterarme sind am praktikabelsten. Die pragmatischste Lösung ist es – besonders bei Menschen, die arbeiten – über die Mittagszeit ins Freie zu gehen. Und wenn man nur auf dem Weg in die Kantine, die Unterarme freimacht und das Gesicht in die Sonne hält. In geringer Menge ist das UV-Licht gesundheitlich förderlich. So handhabe ich es auch persönlich: Regelmäßig kurzzeitig in die Sonne, aber Sonnenbrand vermeiden. Die Formel von Holick halte ich für geeignet. Er sagt, man solle sich drei- bis fünfmal die Woche einer Dosis Sonnenstrahlung aussetzen, die halb so groß ist wie diejenige, bei der man sich einen Sonnenbrand holt.


Gibt es keine einfachere Maßgabe, etwa in Minuten?

Die Zeit hängt von individuellen Faktoren wie dem Hauttyp ab. Man kann sie deshalb nicht kaum in Minuten angeben, weil sie für jeden Menschen an jedem Ort zu jeder Tageszeit anders ist. Ein Anhaltspunkt: An einem heißen Sommertag sollte ein Mensch mit einem hellen Hauttyp in der Mittagszeit unter fünf Minuten, ein dunkler maximal 15 Minuten ungeschützt in die Sonne.

Zu welcher Uhrzeit sollte man nach draußen gehen?

Holick empfiehlt, um die Mittagszeit nach draußen zu gehen. Das ist sehr umstritten. Viele Dermatologen sagen, man soll nicht am Mittag in die Sonne, weil die Intensität des UVB dann zu stark ist. Andererseits ist das Verhältnis UVA/UVB ist in der Mittagszeit am günstigsten, zugunsten des UVB. Zu der Zeit kann man also mit möglichst wenig UVA-Belastung, die UVB-Photonen einsammeln, die man braucht – denn UVA gerät immer mehr in Verruf. Es verursacht Hautalterung und ist wahrscheinlich auch an der Hautkrebsentstehung beteiligt.

Können wir bei dem trüben Winter-Wetter ausreichend Vitamin D bilden?

Nein – es muss dafür UVB-Strahlung auf die Haut treffen. Durch den ungünstigen Sonnenwinkel in unseren Breiten im Herbst und Winter muss die Sonnenstrahlung eine so weite Strecke durch die Atmosphäre zurück legen, dass kaum UVB auf der Erdoberfläche ankommt. Es gab Untersuchungen, in vergleichbaren Regionen, die gezeigt haben, dass man kaum was synthetisieren kann – außer man ist im Hochgebirge.

60 Prozent der Deutschen haben einen Vitamin D-Mangel

Sie meinen, noch nicht einmal ein zweistündiger Spaziergang bei blauem Himmel, ohne Brille, mit dem Gesicht zur Sonne gedreht, reicht zu dieser Jahreszeit aus?

Im Moment wird dabei nicht viel rumkommen, unabhängig davon, ob es bewölkt ist. Wenn es trüb ist, kommt natürlich noch weniger UVB auf der Haut an. Es hängt natürlich noch vom Hauttyp ab – je heller die Haut, desto mehr Vitamin D kann man synthetisieren. Aber von Herbst- bis Frühlingsanfang wird es nicht reichen für eine nennenswerte Vitamin D-Synthese.

Es gibt Hautärzte die zu UV-Schutz auch im Winter raten – das wäre dann ja im Sinne der Vitamin D-Synthese kontraproduktiv.

Auf jeden Fall. UVB wird von Sonnenschutzmitteln abgehalten.

Wie lange kann Vitamin D gespeichert werden?

Es gibt Untersuchungen von U-Boot-Besatzungen, die zeigen, dass Vitamin D3D mehrere Wochen bis Monate gespeichert werden kann.

Der Sommer ist schon lange her – das heißt, dass die Mehrzahl der Deutschen mittlerweile einen Mangel an Vitamin D hat?
Es gibt noch Streitigkeiten um den Grenzwert, aber es gibt Forscher, die bei 60 Prozent der Deutschen einen Vitamin D-Mangel sehen.

Nahrungsmittel: Fisch, Lachs, Makrele, Hering

Kann man über die Ernährung etwas machen?

Es gibt Nahrungsmittel, die recht große Konzentration von Vitamin D enthalten. Bestes Beispiel: fettiger Fisch, Lachs, Makrele, Hering – ohne den hätten die Eskimos ganz im Norden ohne Sonne für Wochen und Monate kaum überleben können. Man kann natürlich auch Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Würden Sie das empfehlen?

Ja, ich nehme selbst ein Präparat mit 1000 Internationalen Einheiten am Tag. Ab dieser Größenordnung ist ein positiver Effekt auf die Gesundheit nachgewiesen. Eine wesentlich größere Menge, über 4000 IE, würde ich allerdings nicht empfehlen. Eine Überdosierung kann zu einem ungesunden Anstieg der Kalziumkonzentration im Blut führen.

Mit Tabletten kann man also auf den Aufenthalt im Freien verzichten?

Man weiß nicht, ob man mit Vitamin D-Präparaten wirklich den gesamten positiven Effekt des Sonnenlichts für die Gesundheit hat. Mit dem Vitamin D werden in der Haut noch andere Substanzen aufgebaut, deren Bedeutung man noch gar nicht genau kennt. Es ist aber anzunehmen, dass die auch eine wichtige Wirkung haben. Man sollte deshalb trotzdem raus ins Freie gehen – die Sonne macht ja viel mehr als Vitamin D.

Hilft das Solarium, um den Vitamin D-Spiegel zu erhöhen?
Zum jetzigen Zeitpunkt nicht, denn Solarien senden vor allem UVA-Strahlung aus – davon bräunt die Haut stärker als von UVB, das man zur Vitamin D-Synthese braucht.

Was halten Sie von Tageslichtlampen?
Viele der Lampen haben ein Spektrum, das nicht dem natürlichen Spektrum des Sonnenlichts entspricht. Der Anteil von sichtbarem Licht oder UVA ist zum Beispiel höher. Wenn man Tageslicht als identisch mit normalem Sonnenlicht definiert, ist noch die Frage zu welcher Tageszeit? Der UVA und UVB-Anteil unterscheidet sich stark, je nach Tageszeit. Und es wäre gut, eine Lampe zu haben, die viel UVB und wenig UVA ausstrahlt. Die ist dann aber schlecht zu steuern – weil man sich schnell einen Sonnenbrand einhandelt. Ich persönlich würde aktuell keine Tageslichtlampe verwenden.

Interview: Frederik Jötten.>


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Der
                    Standard online, Logo

8.10.2014: <Vitamin D hat Schlüsselrolle beim Überleben> - Knochenaufbau, Calcium-Spiegel, Immunsystem etc.

aus: Der Standard online; 8.10.2014;
http://derstandard.at/2000006572774/Vitamin-D-Schluesselrolle-beim-Ueberleben

<Vitamin-D-Mangel hat Auswirkungen bei Patienten auf der Intensivstation, zeigt eine Studie der Med-Uni Graz

Kaum eine andere Substanz wurde in den letzten Jahren so kontrovers diskutiert wie Vitamin D. Wissenschafter der Medizinischen Universität Graz identifizierten bei Intensivpatienten einen häufig auftretenden Vitamin-D-Mangel und sehen darin einen der Gründe für die hohe Sterblichkeit. Den aktuellen Untersuchungsergebnissen zufolge kann eine hochdosierte Gabe von Vitamin D bei hochgradigem Vitamin-D-Mangel die Mortalität Schwerkranker senken.

Vitamin D spielt im Körper vor allem beim Knochenaufbau sowie in der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut eine wesentliche Rolle. In den letzten Jahren zeigte sich jedoch, dass Vitamin D auch bei anderen Organsystemen wie dem Immunsystem eine sehr wichtigen Part hat.

Durch die Einwirkung von UV-Strahlung wird es in der Haut gebildet. Über die Nahrung kann es vor allem in Form von manchen Fischen aufgenommen werden oder auch als Zusatz in Nahrungsergänzungsmitteln. "Die Bedeutung des Vitamin D bzw. des Mangels an Vitamin D für die Gesundheit wurde in den letzten Jahren sehr kontrovers diskutiert", sagt Karin Amrein von der Klinische Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel der Medizinischen Universität Graz.

In einer aktuellen Studie in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit verschiedensten Fachrichtungen (unter anderem Anästhesiologie und Neurologie) untersuchten Wissenschafter rund um Karin Amrein, inwiefern die hochdosierte Gabe von Vitamin D bei Intensivpatienten mit Vitamin-D-Mangel die akute Prognose (Krankenhaus-Aufenthaltsdauer, Sterblichkeit) beeinflusst.

Studie mit Hochdosis

Die Grazer Wissenschafter schlossen 492 Probanden auf der Intensivstation mit Vitamin-D-Mangel und unterschiedlichen schweren Erkrankungen in die klinische doppelblinde, randomisierte Interventionsstudie ein.

Eine Gruppe wurde mit einer hohen Vitamin-D3-Dosis über bis zu fünf Monate behandelt, während die Kontrollgruppe ein Placebo erhielt. "Ziel unserer Studie war in erster Linie die Beobachtung der Dauer des Krankenhausaufenthaltes sowie Kenntnisse über die Sterblichkeit im Krankenhaus zu gewinnen", zählt Amrein auf.

Die Studienergebnisse zeigen, dass es keine signifikanten Unterschiede in der Aufenthaltsdauer im Krankenhaus zwischen der Vitamin-D-Gruppe und der Kontrollgruppe gibt. Ebenso konnten die Wissenschafter beobachten, dass es in der Sterblichkeitsrate der gesamten Studienpopulationen keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen gab.

Wirkung auf Schwerkranke

Differenziert man die beiden Gruppen nun hinsichtlich des Vitamin-D-Spiegels zu Beginn der Studie, so machten die Wissenschafter eine erstaunliche Entdeckung. Schwerkranke Patienten, die zu Studienbeginn einen stark erniedrigten Vitamin-D-Spiegel aufwiesen (fast die Hälfte der Gesamtpopulation) und mit dem hochdosierten Vitamin D3 behandelt wurden, hatten gegenüber der Kontrollgruppe eine deutlich geringere Sterblichkeitsrate. Bei Patienten mit einem leicht erniedrigten Vitamin-D-Spiegel zu Studienbeginn konnte dieser Effekt nicht beobachtet werden, jedoch wiesen diese nach sechs Monaten eine deutliche Verbesserung einiger anderer Parameter auf.

"Obwohl unsere Studienergebnisse für die Länge des Spitalsaufenthalts und Sterblichkeit in der Gesamtgruppe keine Unterschiede zwischen den zwei Gruppen zeigten, ist die spektakuläre Reduktion der Spitalssterblichkeit bei der vordefinierten Subgruppe sehr vielversprechend", fasst Amrein zusammen. Obwohl schwerkranke Patienten aktuell "nur" rund ein Prozent aller stationär aufgenommenen Patienten im Krankenhaus ausmachen, verursachen sie doch mehr als zehn Prozent der gesamten Spitalskosten und tragen dabei ein hohes Sterberisiko.

Bisher haben nur wenige Interventionen jemals das Risiko für die Sterblichkeit auf Intensivstation senken können.

Folgestudien notwendig

"Das Phänomen, dass kritisch Kranke einen niedrigen Vitamin-D-Status haben, kann weltweit beobachtet werden", so Amrein. Daher haben die Grazer Studienergebnisse ein enormes Potenzial in Bezug auf die Therapie schwerkranker Erwachsener und auch Kinder.

Amrein sieht in der Vitamin-D-Therapie eine gute Möglichkeit, um Intensivpatienten zusätzlich zu anderen Therapiemöglichkeiten zu behandeln: "Unsere Studie ist die erste große Studie zu Vitamin D auf Intensivstationen weltweit. Bei kritisch Kranken sollte nun eine Vitamin-D-Messung etabliert werden, da bei schwerem Vitamin-D-Mangel die Vitamin-D-Therapie die Sterblichkeit zu senken scheint. Es sind jedoch unbedingt detailliertere und größere Interventionsstudien nötig, um unsere Ergebnisse zu bestätigen und den Mechanismus der Reduktion der Mortalität zu entziffern.". (red, derStandard.at, 8.10.2014)

Originalstudie

Effect of High-Dose Vitamin D3 on Hospital Length of Stay in Critically Ill Patients With Vitamin D Deficiency: The VITdAL-ICU Randomized Clinical Trial>

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2.12.2014: <Sonnenlicht gibt uns nicht nur Vitamin D, sondern bremst auch Gewichtszunahme und hilft bei Diabetes>

<David Gutierrez

Gesundheitsexperten betonen schon seit Jahren, wie wichtig es ist, den Vitamin-D-Spiegel im Blut hoch zu halten, nicht nur zum Schutz vor Knochen- und Zahnkrankheiten, sondern auch vor Autoimmunerkrankungen, Krebs und vielen anderen chronischen Krankheiten. Doch anstatt den Menschen zu raten, mehr Zeit in der Sonne zu verbringen, empfahlen sie bisher häufig die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels.

Nun zeigt eine neue Studie von Forschern am Telethon Kids Institute in der westaustralischen Stadt Perth, die in der Fachzeitschrift Diabetes veröffentlicht wurde, dass Sonnenlicht nicht nur wegen der Bildung von Vitamin D gesund für uns ist. Sonnenstrahlen regen die Haut auch zur Bildung von Stickstoffoxid an, das den Körper bei der Regulierung des Stoffwechsels unterstützt und eine Gewichtszunahme bremst.

»Wir wissen, dass Sonnenanbeter länger leben als Menschen, die ihr Leben im Schatten verbringen«, sagte der Dermatologe Richard Weller von der Universität Edinburgh. »Studien wie diese helfen uns zu verstehen, wie uns die Sonne nützen kann. Wir sollten nicht vergessen, dass Hautkrebs nicht die einzige Krankheit ist, die uns umbringen kann, und sollten vielleicht unsere Ratschläge über Sonnenbäder etwas balancierter erteilen.«

Nutzen, der nicht vom Vitamin D kommt

Bei der neuen Studie setzten die Forscher Mäusen ein fettreiches Futter vor, bis sie fettleibig waren und an Diabetes litten. Anschließend wurden einige der Mäuse ultravioletter (UV-) Strahlung ausgesetzt, die die Haut zur Bildung von Vitamin D und Stickstoffoxid anregt. Diese Mäuse zeigten geringere Gewichtszunahme sowie bessere Werte bei Blutzucker und Insulinresistenz.

Die Verbindung zwischen UV-Strahlung, Stickstoffoxid und Blutdruck war aus früheren Studien bereits bekannt; deshalb rieben die Forscher die Mäuse mit einer Hautcreme ein, die entweder Stickstoffoxid oder Vitamin D enthielt. Bei den Mäusen, die mit der Stickstoffoxid-Creme eingerieben wurden, zeigte sich hinsichtlich Fettleibigkeit und Diabetes-Symptomen dieselbe Wirkung wie bei den Mäusen, die der UV-Strahlung ausgesetzt wurden. Bei den Mäusen, die mit der Vitamin-D-Creme eingerieben wurden, ergab sich indes keine Veränderung.

»Unsere Beobachtungen deuten darauf hin, dass sich die Menge des von der Haut freigesetzten Stickstoffoxids nicht nur günstig auf Herz und Blutgefäße auswirkt, sondern auch auf die Regelung des Stoffwechsels«, sagte der Wissenschaftler Martin Feelish von der Universität Southampton.

Warum Sonnenlicht für gute Gesundheit wichtig ist

Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes gelten weltweit als Volkskrankheiten, vor allem in den reicheren Ländern, wo sich die Menschen oft ungesünder ernähren und sich viel zu wenig bewegen. Beide Krankheiten werden bei Kindern und Erwachsenen häufiger. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) hat sich in den USA die Rate von Fettleibigkeit bei Kindern in den letzten 30 Jahren verdoppelt, heute sind 18 Prozent der Kinder zwischen sechs und elf Jahren fettleibig.

»Unsere Ergebnisse sind wichtig, weil sie zeigen, dass Sonnenlicht zusammen mit viel Bewegung und einer gesunden Ernährung dazu beitragen kann, die Entwicklung von Fettleibigkeit bei Kindern zu verhindern«, erklärte die Wissenschaftlerin Shelley Gorman vom Telethon Kids Institute.

Die Resultate lassen auch darauf schließen, dass es zu lebenslang schlechterer Gesundheit führen kann, wenn in der Jugend zu viel Zeit in geschlossenen Räumen verbracht wird.

»Die Erkenntnisse bestätigen: Zu einem gesunden Lebensstil gehört es, sich im Freien aufzuhalten, nicht nur, um Sport zu treiben, sondern auch,um vom Sonnenlicht auf der Haut zu profitieren«, sagte Dr. David Ray von der Universität Manchester.

Es ist nicht bekannt, wie viel Sonnenstrahlung für einen gesunden Stoffwechsel nötig ist, doch Gesundheitsexperten raten hellhäutigen Menschen zu mindestens 15 Minuten Sonnenlicht täglich auf die ungeschützte Haut von Händen und Gesicht, um einen Mindestwert von Vitamin D sicherzustellen. Je dunkler die Haut und je weiter entfernt vom Äquator jemand lebt, desto mehr Sonnenlicht braucht er.

Die Fähigkeit der Haut, Vitamin D und Stickstoffoxid zu bilden, wird durch Sonnenschutzmittel und die Kleidung blockiert.

Quellen:

Express.co.uk

NaturalNews.com

MedicalNewsToday.com

TruthWiki.org>


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[1]Bircher-Benner, Dr.med.M.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN II. Teil. Das Gefolge fehlerhafter Nahrung und seine Wirkungen; In: Wendepunkt 1929, S.247-261


[2]Bircher-Benner, Dr.med.M.: Vorbemerkung zu dem Artikel von Dr.med. Friedrich-Vinzenz von Hahn über dynamische Gesichtspunkte in der Vitaminlehre; In: Wendepunkt 1929, S.61-62


[3]Bircher-Benner, Dr.med.M.: Vorbemerkung zu dem Artikel von Dr.med. Friedrich-Vinzenz von Hahn über dynamische Gesichtspunkte in der Vitaminlehre; In: Wendepunkt 1929, S.61-62


[4]Bircher-Benner, Dr. med. M.: TABELLENWERKE ÜBER UNSERE NAHRUNGSMITTEL; in: Wendepunkt 1929, S.327-328


[5]Bircher-Benner, Dr.med.M.: Hahn, Dr.Friedrich-Vincenz von: Dynamische Gesichtspunkte in der Vitaminlehre; In: Wendepunkt 1929, S.119-126


[6]Bircher-Benner, Dr.med.M.: Vorbemerkung zu dem Artikel von Dr.med. Friedrich-Vinzenz von Hahn über dynamische Gesichtspunkte in der Vitaminlehre; In: Wendepunkt 1929, S.61-62


[7]Bircher-Benner, Dr. med. M.: DAS BUCH ALS FREUND DES MENSCHEN; In: Wendepunkt 1929, S.364-368


[8]Bircher-Benner, Dr.med.M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt, S.527-534


[9]Bircher-Benner, Dr.med.M.: Vorbemerkung zu dem Artikel von Dr.med. Friedrich-Vinzenz von Hahn über dynamische Gesichtspunkte in der Vitaminlehre; In: Wendepunkt 1929, S.61-62


[10]Bircher-Benner, Dr.med.M.: Vorbemerkung zu dem Artikel von Dr.med. Friedrich-Vinzenz von Hahn über dynamische Gesichtspunkte in der Vitaminlehre; In: Wendepunkt 1929, S.61-62


[11]Bircher-Benner, Dr.med.M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt, S.112-117


[12]Bircher-Benner, Dr.med.M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt 1929, S.234-244


[13]Bircher-Benner, Dr.med.M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt 1929, S.234-244


[14]Bircher-Benner, Dr.med.M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt 1929, S.478-481


[15]Bircher-Benner, Dr.med.M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt, S.527-534


[16]Bircher-Benner, Dr.med.M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt, S.423-433


[17]Abt, Frau Dr.: Die pflanzlichen Öle und ihre Bedeutung für die menschliche Ernährung; In: Bircher-Benner, Dr.med.M.:  Wendepunkt 1929, S.165-167


[18]Hahn, Dr. Friedrich-Vincenz von DYNAMISCHE GESICHTSPUNKTE IN DER VITAMINLEHRE; In: Bircher-Benner, Dr.med.M.: Wendepunkt 1929, S.63-68


[19]Hahn, Dr. Friedrich-Vincenz von DYNAMISCHE GESICHTSPUNKTE IN DER VITAMINLEHRE; In: Bircher-Benner, Dr.med.M.: Wendepunkt 1929, S.63-68


[20]Hahn, Dr. Friedrich-Vincenz von DYNAMISCHE GESICHTSPUNKTE IN DER VITAMINLEHRE; In: Bircher-Benner, Dr.med.M.: Wendepunkt 1929, S.63-68


[21]Hahn, Dr.Friedrich-Vincenz von: Dynamische Gesichtspunkte in der Vitaminlehre; In: Bircher-Benner Dr.med.M: Wendepunkt 1929, S.119-126


[22]Bircher-Benner, Dr.med.M.: Hahn, Dr.Friedrich-Vincenz von: Dynamische Gesichtspunkte in der Vitaminlehre; In: Wendepunkt 1929, S.119-126


[23]Bircher-Benner, Dr.med.M.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN II. Teil: Das unvollständige Eiweiss; In: Wendepunkt 1929, S.136-150


[24]Bircher-Benner, Dr.med.M.: DIE KRANKENGESCHICHTE DES DOKTOR BIENSTOCK; In: Wendepunkt 1929, S.433-442


[25]Bircher-Benner, Dr.med.M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt, S.423-433


[26]Bircher-Benner, Dr.med.M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt, S.527-534


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