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Merkblatt: Natürliche Sexstimulation 01

Mehr Lust generell: Asiatischer Ginseng - Safran - Muira Puama - Yohimbin (Rinde des Yohimbe-Baums, Westafrika) - Vitamin C - Knoblauch (gefässerweiternd) - Tomaten (Betacarotin) - Thunfisch (tierische Eiweisse) - Kakao - Calcium - Meeresfrüchte Austern (Zink) - Hühnchenfleisch (Vit.B6) - Wassermelone (gefässerweiternd) - Banane (Bufotenin) - Hafer - Sellerie (ätherische Öle) - Ananas (Bromelain) - Ingwer (fördert Durchblutung) - Spargel (Zink+blutreinigend) - Mangan (in Spinat, Weisskohl, Nüsse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Erdbeeren, Melonen, Mangos) - Schokolade (Phenylethylamin) - Möhren (Porphyrine) - Chili (regt alle Organe an) - Buchweizen (Rutin) - Seefisch+Meeresfrüchte (Jod f. Stoffwechsel) - Muskat (wirkt in grossen Mengen enthemmend)
Mehr Potenz+Fruchtbarkeit beim Mann: Tomaten - Spinat - Hafer - Spargel (Zink) - Granatapfel - Buchweizenprodukte (Rutin) - Fisch (Arginin) - Zink (Austern, Linsen, Paprika, Mais, Spargel, Zwiebeln) - ätherische Öle, die die Harnrühre reizen und die Erektion begünstigen (Basilikum, Petersilie) - Ingwer (Durchblutung Beckenregion)
Mehr Potenz+Lust bei Frauen: Zink, Magnesium, Fischöl, Proteine (Eiweisse), schwarze Schokolade, kein Koffein, keine stärkehaltigen und zuckerhaltigen Lebensmittel
Lockstoff für Männer, die Frauen anlocken wollen: Sellerie oder Trüffel essen
Lockstoff für Frauen, die Männer anlocken wollen: Kürbis+Lavendel kombiniert essen

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Internetshop Tangaland aus NRW, Webseite auf D, ENGL, F, Sp, It - Versand: Ganze Welt.


Inhalt

1. Speisen, Früchte und Gemüse zur Anregung von Sexualorganen, Lustgefühlen und zur Ausdünstung von Lockgerüchen
2. Streicheleinheiten halten die Menschen empfänglich
3. Die berechtigte Freude am Sex
4. Entspannte Gespräche als Vorbereitung aufs Heisswerden
5. Sport als Sexstimulation
6. Medizin und Sex
7. Taoismus stimuliert das Sexleben





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1. Speisen, Früchte und Gemüse zur Anregung von Sexualorganen, Lustgefühlen und zur Ausdünstung von Lockgerüchen

gmx-Logo

aus:
-- gmx 2005: Lifestyle: Heisshunger aufs ausgedehnte Vorspiel: Sex zum Anbeissen; In: Appetit aufs Vorspiel [1]:
-- gmx 2005: Appetit aufs Vorspiel:

Buchempfehlungen:
-- Gaby Miketta und Claudia Tebel-Nagy: "Liebe und Sex - Über die Biochemie leidenschaftlicher Gefühle"
-- Umfrage "Liebe & Triebe '98"

Sex-anregende Speisen, die die Sexualorgane anregen
Frucht / Gemüse
Wirkstoff
Wirkung
Möhren
Porphyrine
fördern die Ausschüttung von Sexualhormonen
scharfe Speisen

regen die Durchblutung des Beckens und der Sexualorgane an
scharfe Speisen: Chili
Capsaicin
wirkt blutverdünnend und regt zusätzlich alle Organe an
Alkohol in kleinen Mengen

wirkt entspannend, anregend, enthemmend, die sexuelle Hemmschwelle sinkt
[4,5]
Buchweizenprodukte
Rutin
wirkt gegen Libidomangel und gegen Impotenz
Seefisch
viel Jod
für Stoffwechsel, reguliert die Schilddrüse
Meeresfrüchte
viel Jod
für Stoffwechsel, reguliert die Schilddrüse
Fisch
mit Aminosäure Arginin
stärkt die Erektion durch Entspannung der Penismuskulatur und erhöht so die Blutzufuhr beim Schwellkörper
[6]
Meeresfrüchte (Austern) Zink


zur Spermienbildung unverzichtbar

Linsen
Paprika
Mais
Spargel
Zwiebeln
Basilikum
ätherisches Öl
reizt die Harnröhre und begünstigt Erektionen
Petersilie
ätherisches Öl
reizt die Harnröhre und reizt die gesamte Beckenregion
Ingwer
ätherisches Öl
verbessert die Durchblutung in der gesamten Beckenregion
Muskat
Myristicin
wirkt in grossen Mengen enthemmend, ist der Ausgangsstoff für Ecstasy
[7]


Steigerung des Lustgefühls
Frucht / Gemüse
Wirkstoff
Wirkung
Spinat
Mangan







steigert die Lust generell, ist an der Produktion von Testosteron beteiligt, wirkt beim Mann und bei der Frau






Weisskohl
Nüsse
Hülsenfrüchte
Vollkornprodukte
Erdbeeren
Melonen
Mangos
Schokolade
Phenylethylamin
regt Liebesgefühle an
[8]


Sexuell natürliche Lockstoffe, die nach dem Genuss gewisser Speisen ausgedünstet werden
Frucht / Gemüse
Wirkstoff
Wirkung
Sellerie
für Männer, die Frauen anlocken wollen
Ausdünstung eines Geruchs, der dem männlichen Hormon Androsteron verwandt ist und lockt Frauen an
Trüffel
Kürbis mit Lavendel
für Frauen, die Männer anlocken wollen
Kürbis und Lavendel kombiniert riechen zusammen ähnlich wie weibliche Sexuallockstoffe. Die Ausdünstung bewirkt einen 40 % höheren Blutfluss in den Penis.
[9]


Steigerung der natürlichen sexuellen Ausstrahlung je nach Hormonspiegel
Geschlecht
Wirkstoff
Wirkung
Frauen
Östrogen
Je höher der weibliche Hormonspiegel an Östrogen ist, desto attraktiver, gesünder und weiblicher werden die ungeschminkten Gesichter bewertet. Die englische Studie umfasste 56 junge Frauen, die von Männern und Frauen bewertet wurden.
[10]

[1] www.gmx.net/de/themen/lifestyle/liebe/sex/1371180,cc=000000156300013711801d411fi.html
[2] http://www.gmx.net/de/themen/lifestyle/liebe/sex/1371186.html
[3] http://www.gmx.net/de/themen/lifestyle/liebe/sex/1371180,cc=000000156300013711801d4Mfi.html
[4] www.gmx.net/de/themen/lifestyle/liebe/sex/1371180,cc=000000156300013711801d411fi.html
[5] http://www.gmx.net/de/themen/lifestyle/liebe/sex/1371180,cc=000000156300013711801d4Mfi.html
[6] www.gmx.net/de/themen/lifestyle/liebe/sex/1371188.html
[7] www.gmx.net/de/themen/lifestyle/liebe/sex/1371188.html
[8] www.gmx.net/de/themen/lifestyle/liebe/sex/1371186.htm
[9] www.gmx.net/de/themen/lifestyle/liebe/sex/1371188.htm
[10] aus: Sexualhormon macht Frauengesichter attraktiver; In: http://portale.web.de/FitundGesund/ (3.11.2005)

========

n-tv Logo

Ernährung, die die Lust auf Sex fördert: Buch "The Orgasmic Diet"

aus: Orgastische Ernährung: Lachs statt Latte [it. Milch]; n-tv Körper und Geist online 23.8.2007; http://www.n-tv.de/842865.html

"Ein erfülltes Sex-Leben durch die richtige Ernährung verspricht die US-Autorin eines Diät-Buches. In "The Orgasmic Diet" (etwa: Die orgastische Ernährung) rät Mareena Lindberg ihren Lesern zu Nahrungsmitteln, die den Dopamin- und Serotonin-Level im Blut erhöhen.
 
Sie empfiehlt beispielsweise Fischöl sowie dunkle Schokolade und verbietet Koffein und Antidepressiva. Mit Abnehmen habe die "Diät" nichts zu tun. Wer sich jedoch an ihre Empfehlungen hält, wird überhaupt keine Zeit mehr zum Essen haben, so die Autorin. Für ihre eigene Libido habe die neue Ernährung Wunder bewirkt."

Details
aus: http://www.dailymail.co.uk/femail/article-460441/Does-Orgasm-Diet-work-Yes-Yes-Yes.html

-- Fischöl erhöht den Blutfluss
-- etwas Gymnastik erhöht den Blutfluss

===

aus: http://www.doctoroz.com/article/orgasm-diet

-- Testosteron in der Frau erhöhen: Mehr Eiweiss essen (Proteine)
-- Lebensmittel mit Zink einnehmen: Zink blockiert die Umwandlung von Testosteron in Östrogen
-- Lebensmittel mit Magnesium einnehmen: Magnesium blockiert SHBG, ein Hormon, das das "freie Testosteron" unterdrückt

=

aus: http://www.doctoroz.com/article/orgasm-diet?page=1

-- Dopamin erhöhen mit Omega-3-Fettsäuren: Fisch essen
-- Fischöl-Pillen einnehmen für ca. 1700mg EPA und 1300 DHA täglich, 2 am Morgen, 2 am Abend (es können Kombinationswirkungen mit Medikamenten oder Blutverdünnern auftreten, mit Arzt absprechen)
-- täglich etwas schwarze Schokolade essen
-- Koffein vermeiden
-- stärkehaltige Lebensmittel minimieren
-- zuckerhaltige Lebensmittel minimieren



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<Essen, das scharf macht

Liebe geht durch den Magen - und guter Sex fängt beim Essen an.

Wussten Sie beispielsweise, dass die Schärfe der Chilischoten dazu führt, dass der Körper Opiate ausschüttet, die schmerzunempfindlich und euphorisch machen? Und in Ihrer Speisekammer warten noch mehr Zutaten auf den Einsatz beim perfekten Liebesdinner...

Vergessen Sie Viagra, sorgen Sie stattdessen mit einem frisch zubereiteten Menü dafür, dass die Testosterone tanzen und die Hormone durcheinander wirbeln. Wir verraten Ihnen auf den nächsten Seiten, wie Sie für feurige Frische beim Liebesspiel sorgen und wie Sie es schaffen, Ihren Partner in die richtige Stimmung zu versetzen. [1]

Sellerie

Sellerie ist nicht nur reich an Mineralstoffen und Vitaminen, die kleine Knolle besitzt auch eine anregende Wirkung. Die ätherischen Öle, die für den kräftigen Geschmack verantwortlich sind, kurbeln den Stoffwechsel kräftig an und lassen der Müdigkeit keine Chance.

Die besonderen Duftstoffe ähneln den Sexuallockstoffen im Achselschweiss. Sie sorgen für ein gesteigertes sexuelles Interesse.

Sellerieknollen kann man in jedem Supermarkt mit Gemüse-Abteilung kaufen. Aber Vorsicht bei der Zubereitung: Je länger die Knolle kocht, umso mehr geht von der scharfmachenden Wirkung verloren. [2]

Ananas

Vitamine, Mineralstoffe und das Ananas-Enzym Bromelain machen die Ananas zu einer wahren Fitnessbombe. Die goldgelben Früchte wirken aber nicht nur entwässernd und entschlackend, sie sollen sich auch positiv auf das Liebesleben auswirken.

Gemischt mit dem Scharfmacher Chili wird die Ananas zu einem wahren Aphrodisiakum. Da man der Ananas eine entschlackende Wirkung nachsagt, greifen auch Frauen gern bei dieser süssen Frucht zu. Bieten Sie die Ananas als Nachtisch in mundgerechten Stücken an und stellen Sie die Chiliflocken am besten direkt dazu. [3]

Austern

Schon Casanova setzte auf rohe Austern zum Frühstück. Und tatsächlich, der Frauenheld lag mit seiner Vermutung nicht falsch: Die stimulierende Wirkung führen Wissenschaftler auf den hohen Zink-Gehalt zurück, der die Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron ankurbelt. Welcher Mann möchte jetzt nicht zugreifen?

Ein weiterer Pluspunkt, warum Austern als anregend gelten, liegt in der Art des Verzehrs: Das erotische Schlürfen der Muschel macht Lust auf mehr... [4]

Ingwer

Schon der Koran preist die Wurzel als Aphrodisiakum an und auch in der asiatischen Küche hat Ingwer seit jeher einen festen Platz. Durch seine Schärfe wirkt Ingwer nicht nur auf die Verdauung anregend, sondern auf den gesamten Stoffwechsel.

Die ätherischen Öle fördern die Durchblutung (was wiederum der Manneskraft zugute kommt) und kurbeln die Pheromonproduktion an. Die gesteigerten körpereigenen Sexuallockstoffe führen zu einer entspannten, angenehmen Stimmung. Seien Sie mutig: Ingwer kann man längst nicht nur zum Würzen verwenden. Wie wäre es mit einem Ingwer-Aufstrich zum Frühstück, einem anregenden Ingwer-Kaffee am Nachmittag oder einem Mango-Ingwer-Smoothie am Abend? [5]

Spargel

Spargel regt schon mit seinem Aussehen die Phantasie an: Die lange, glatte Stange lässt so manchen an einen Phallus denken und erröten. Aber nicht nur das, das Gemüse regt auch die Nieren und den Stoffwechsel an.

Die blutreinigende Wirkung hat positive Einflüsse auf den gesamten Blutkreislauf. Das Spurenelement Zink, das in Spargel enthalten ist, wirkt sich vorteilhaft auf die Potenz des Mannes aus. In Kombination mit Austern haben Sie so im Handumdrehen ein Essen gezaubert, das Ihren Zinkhaushalt ausgleicht. [6]

Granatapfel

Der rote Granatapfel (Grenadine) ist das Symbol der Liebesgöttin Aphrodite. In der Antike gab es zahlreiche Abbildungen, die die Göttin mit der Frucht zeigen. Seit jeher gilt der Granatapfel, die in seinem Innern mit Samen prall gefüllt ist, in verschiedenen Kulturen als Fruchtbarkeits-Symbol. Auch aufgrund seiner Form, die bei einer geöffneten Schale an das weibliche Geschlechtsorgan erinnert, sehen viele ein anregendes Nahrungsmittel in der Grenadine.

Eine amerikanische Studie belegte zudem, dass Granatapfelsaft gegen leichte Potenzschwäche hilft. Verantwortlich für die anregende Wirkung ist wahrscheinlich der Stoff "Polyphenol-Flavonoide", der in dieser Obstsorte steckt. [7]

Ginseng

Der Ginseng-Wurzel sagt man viel Gutes nach: Die enthaltenen Ginsenosiden sollen dafür verantwortlich sein, das Immunsystem zu kräftigen, den Sauerstoffgehalt im Blut steigern und positive Effekte bei Müdigkeit und Depressionen haben.

Da liegt es nahe, dass Ginseng auch im Bett für neuen Schwung sorgt. Schliesslich wirkt die Wurzel anregend und belebend. Aber was tun, wenn Sie keine Ginseng-Wurzel auftreiben können? Kein Problem, denn man kann das Wunder-Nahrungsmittel auch in Tablettenform kaufen, beispielsweise im Sexshop oder einer Apotheke. [8]

Knoblauch

Knoblauch war schon den Römern und Ägyptern als Aphrodisiakum bekannt. Doch auch das Immunsystem, die Organe und der Blutkreislauf profitieren von der Knolle. Einziger Nachteil: Der durchdringende Knoblauch-Geruch hat schon so manches Schäferstündchen vorzeitig beendet.

Daher ist Knoblauch als anregendes Nahrungsmittel nur dann zu empfehlen, wenn beide Partner den Geruch mögen. [9]

Gewürze

Auch Gewürze sollte man nicht unterschätzen, wenn man aphrodisierende Gerichte zubereiten möchte. Nicht nur Chili und Ingwer haben eine stimulierende Wirkung. Auch den Gewürzen Muskat, Zimt, Kardamon und Nelken sagt man nach, dass sie Körper und Seele anregen.

Daher unser Tipp: Lassen Sie beim Kochen Ihre Phantasie spielen und verwenden Sie nicht nur die Standard-Gewürze Salz und Pfeffer, wenn Sie Ihre Liebste zum Abendessen erwarten. [10]

Kräuter

Zum lustvollen Verfeinern von Speisen sind nicht nur Gewürze geeignet, sondern auch frische Kräuter. Dill vertreibt angeblich innere Beklemmungen, Kerbel wirkt anregend. Rosmarin gibt Energie und fördert die Konzentration. Majoran ist gut bei Unruhezuständen und wirkt ausgleichend. Was haben Sie für den Abend geplant, wie fühlen Sie sich gerade? Beziehen Sie bei der Zubereitung des Dinners Ihre Gefühle und Pläne mit ein.

Wenn Sie sich einen eigenen Kräutergarten auf der Fensterbank oder im Garten anlegen, haben Sie immer die Kräuter parat, die zur aktuellen Gemütslage passen. [11]


[1] http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/lust/5774478-Aphrodisiaka-Essen-das-scharf-macht,
articleset=5794724,cc=000000185900057744781eG0ke.html
[2] http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/lust/5774478-Aphrodisiaka-Essen-das-scharf-macht,articleset=5794724,page=1.htm
[3] http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/lust/5774478-Aphrodisiaka-Essen-das-scharf-macht,articleset=5794724,page=2.html
[4] http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/lust/5774478-Aphrodisiaka-Essen-das-scharf-macht,articleset=5794724,page=3.html
[5] http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/lust/5774478-Aphrodisiaka-Essen-das-scharf-macht,articleset=5794724,page=4.html
[6] http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/lust/5774478-Aphrodisiaka-Essen-das-scharf-macht,articleset=5794724,page=5.html
[7] http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/lust/5774478-Aphrodisiaka-Essen-das-scharf-macht,articleset=5794724,page=6.html
[8] http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/lust/5774478-Aphrodisiaka-Essen-das-scharf-macht,articleset=5794724,page=7.html
[9] http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/lust/5774478-Aphrodisiaka-Essen-das-scharf-macht,articleset=5794724,page=8.html
[10] http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/lust/5774478-Aphrodisiaka-Essen-das-scharf-macht,articleset=5794724,page=9.html
[11] http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/lust/5774478-Aphrodisiaka-Essen-das-scharf-macht,articleset=5794724,page=10.html

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Welt online,
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4.10.2011: 15-Minuten-Orgasmus für die Frau - Ferris zeigt wie

aus: Welt online: Ratgeber-Buch: Vier gekochte Eier verhelfen zum unglaublichen Sex; 4.10.2011;
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article13640656/Vier-gekochte-Eier-verhelfen-zum-unglaublichen-Sex.html#

<Autor: Jenny Hoch

Der Kalifornier Timothy Ferriss verspricht in seinem Buch 15-Minuten-Orgasmen und verkündet, wie man in 30 Tagen 10 Kilo abnimmt. Ganz ohne Sport.

Gleich auf der ersten Seite steht: „Bitte seien Sie nicht dumm, bringen Sie sich nicht um. Besprechen Sie sich mit einem Arzt, bevor Sie etwas aus meinem Buch ausprobieren.“ Eine verwirrende Warnung, denn eigentlich geht es in der sagenhaft erfolgreichen Selbstverbesserungsbibel „Der 4-Stunden-Körper“ des Kaliforniers Timothy Ferriss darum, „fitter – gesünder – attraktiver“ zu werden, nicht um lebensgefährliche Experimente mit dem eigenen Körper.

Hunderttausende Amerikaner haben das 600-Seiten-Werk trotzdem gekauft: Was es verspricht, klingt ja auch zu verlockend.

Ferriss wiegt seine Fäkalien

Der 33-jährige Princeton-Absolvent Ferriss gibt darin detailliert Handlungsanweisungen für folgende Themengebiete: Wie man ohne Sport in 30 Tagen 10 Kilo abnimmt. Wie man sich vollstopft, ohne Fett anzusetzen. Wie man zwei Stunden pro Nacht schläft und sich völlig ausgeruht fühlt. Wie man unglaublichen Sex hat und einer Frau zu einem 15-Minuten-Orgasmus verhilft. Wie man sein Testosteronlevel verdreifacht und die Spermamenge verdoppelt.

Alles also Dinge, denen die wenigsten Menschen – wenn sie ehrlich sind – ablehnend gegenüberstehen. Es ist leicht, sich über den blonden Muskelprotz mit dem breiten Unterkiefer lustig zu machen. Vor allem, wenn man aus Deutschland stammt, dem Land der Dichter und Denker, das traditionell auch ein Land der Zweifler und Kritiker ist.

Immerhin handelt es sich bei Ferriss um einen Mann, der seine Fäkalien wiegt, um herauszubekommen, wie viel von dem, was er gegessen hat, im Körper verbleibt, und der qualvolle 20-minütige Eisbäder nimmt, um sein Fett zum Schmelzen zu bringen. Trotzdem – oder gerade deswegen – ist „Tim“, wie ihn seine Freunde und seine circa 282.000 Follower auf Twitter nennen, auch der Guru unserer Gegenwart.

Geht man davon aus, dass jede Epoche den spirituellen Leitwolf bekommt, den sie verdient, hat Ferriss das Zeitalter der Erleuchtung und des wellness- und yogabewegten Selbstmanagements längst überwunden. Ihn interessieren messbare Resultate, nicht sein „inneres Leuchten“.

Geschäftiger Unternehmer

Er verkörpert den Typus des geschäftstüchtigen Lehrers und Unternehmers, der seinen Körper und seinen Geist als interaktive Benutzeroberfläche begreift, deren Limits es mithilfe von Experten und Wissenschaftlern aller möglichen Disziplinen ständig zu testen und erweitern gilt.

Ein Interview mit dem Effizienz-Helden zu bekommen, erweist sich als schwierig. Beim Verlag heißt es zunächst, es sehe schlecht aus, Mr. Ferriss sei rund um die Uhr beschäftigt. Was insofern erstaunlich ist, als dass er in seinem ersten, noch viel erfolgreicheren Buch „Die 4-Stunden-Woche“ über viele Hundert Seiten hinweg darüber doziert, wie man seine Arbeitszeit auf ein Minimum runterfährt.

Sein neuester Coup: Kooperation mit Amazon

Dann, nach mehreren Wochen des Wartens, gibt seine Assistentin Amy das Okay: Man könne Tim in New York anrufen, aber nur an diesem Freitag um 16 Uhr, macht 22 Uhr Mitteleuropäische Zeit. Kein Problem, man ist ja flexibel.

Am Telefon erzählt Ferriss sehr freundlich und sehr sachlich von seinem jüngsten Coup: Sein nächstes Buch „The 4-Hour-Chef“, in dem er seine Formel „Mit minimalem Aufwand ein Maximum erreichen“ aufs Kochen anwendet, soll vom Internet-Giganten Amazon verlegt werden. Er schwärmt von der einzigartigen „One-to-One-Beziehung“ des Versandhändlers zu seinen Kunden, von den aufregenden Zeiten, die dem Verlagswesen bevorstünden und von den unglaublichen Ressourcen Amazons, die ihm niemand anders bieten könne.

Ziel: "übermenschlich" werden

Auf die Frage, ob er verstehen könne, dass man ihn dafür kritisiert, seinen Verlag Crown fallenzulassen, antwortet er: „Ich bin nicht mit den Printmedien verheiratet.“ Und schiebt den schönen Satz hinterher: „I’m platform agnostic“, was sehr frei übersetzt so viel heißt wie: „Mir doch egal, auf welche Art meine Produkte ihre Käufer erreichen.“

Ferriss erklärt, sein Ziel, „übermenschlich“ zu werden, bedeute nicht, „besser als die anderen“ zu sein, sondern vielmehr aus „mittelmäßigem Material“ – womit er seinem Körper meint – etwas zu formen, von dem er dachte, das sei unmöglich – da hört man das Fiepen einer elektronischen Kasse. „Sorry, ich bin gerade beim Einkaufen“, entschuldigt er sich beiläufig. Auch Interviewzeit ist Geld, schon klar.

Lehren aus abstrusen Selbstversuchen

Wie wurde aus dem Sohn eines Immobilienmaklers und einer Physiotherapeutin ein „menschliches Versuchskaninchen“, wie er sich selbst nennt, das geradezu besessen ist von der Vorstellung, die Lehren, die er aus seinen teils abstrusen Selbstversuchen zieht, an ein Massenpublikum weiterzugeben? „Nach dem Studium habe ich zunächst den traditionellen Weg eingeschlagen, hatte einen sicheren Job und so weiter“, erzählt Ferriss.

Aber dann sei er ins Silicon Valley gezogen und habe all diese Start-ups beobachtet, die so lange neue Ideen testen, bis endlich die richtige dabei ist. Genau das ist es, was Ferriss begeistert: das ganz große Ding zu erschaffen. Geld, Aussehen, Erfolg und Ruhm spielen in diesem Universum eine große Rolle, aber vor allem geht es um Erkenntnis – und um die Weigerung, Stillstand zu akzeptieren.

Niemals würde er in den kulturpessimistischen Klagechor einstimmen und darüber jammern, dass früher alles besser war. Stattdessen schließt Ferriss, der Japanisch und Mandarin spricht, regelmäßig größere Summen für wohltätige Zwecke spendet und selbstverständlich Seneca als seinen Lieblingsphilosophen nennt, keine Option von vornherein aus. Nichts erscheint ihm zu abseitig, zu tabubeladen oder zu dumm, als dass es sich nicht lohne, es wenigstens auszuprobieren.

Also heuert er einen Internet-Sekretär in Indien an, der ihm den täglichen Büro-Kleinkram vom Hals schafft, lässt sich von einer ehemaligen Pornodarstellerin die Funktionsweise der weiblichen Genitalien erklären, um daraus eine Technik für seinen berühmten „15-Minuten-Orgasmus“ zu entwickeln, und wirft so lange Ephedrin-Pillencocktails ein, bis sich neben definierter Bauchmuskeln dummerweise auch massive Suchtsymptome zeigen.

Vier Jahre auf der Bestsellerliste

Diese Haltung hat ihn nicht nur zu einem ziemlich reichen Bestsellerautor gemacht – sein erstes Buch wurde in 35 Sprachen übersetzt und hielt sich vier Jahre, sein zweites bisher 33 Wochen lang auf der Bestsellerliste der „New York Times“ –, sondern auch zu einem gefragten Motivationscoach und Redner an Universitäten. Und sie hat ihm Zugang verschafft zu Managern, Wissenschaftlern, Prominenten – zu Menschen, die etwas bewegen oder es vorgeben.

Ferriss’ Talent besteht darin, aus diesen Kontakten das Maximum herauszuholen. Er erkundigt sich bei dem milliardenschweren Unternehmer Richard Branson, wie man produktiver wird, schnappt bei dem Nasa-Wissenschaftler Ray Cronise auf, dass man die Gesetze der Thermodynamik auch aufs Abnehmen anwenden kann, und erreicht dank Pavel Tsatsouline, einem ehemaligen Ausbilder sowjetischer Spezialeinheiten, innerhalb von fünf Minuten eine 37-prozentige Kraftsteigerung beim Langhantelstemmen.

Ferriss ist ein besessener Faktensammler

Je mehr solche „Experimente“ Ferriss aufgrund seiner Popularität zusammen mit Experten und Meinungsmachern veranstalten kann, desto mehr Ideen generiert er für seine Bücher, die dadurch wiederum noch erfolgreicher und lukrativer werden. Ein genial konstruiertes Schneeballsystem.

Timothy Ferriss ist kein Arzt, kein Wissenschaftler, kein Psychologe, aber als besessener Faktensammler und begnadeter Ideenverkäufer ist er ein Erfolgsmodell. Auf die europäisch-bedenkenträgerische Frage, wo denn bei all dieser roboterhaften Selbstoptimierung Gefühle und innere Werte bleiben, antwortet Ferriss knapp: „Verbessern Sie erst mal Ihre äußeren Werte, die innere Wandlung folgt ganz von selbst.“ Seneca hätte es nicht prägnanter formuliert.

Timothy Ferriss: Der 4-Stunden-Körper. Riemann Verlag, 608 Seiten, 22,95 Euro>

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Basler
              Zeitung online, Logo

25.11.2011: Gemüse und Gewürze als Aphrodisiaka - aber Allergien sind damit auch möglich

aus: Basler Zeitung online: Riskante Würze fürs Liebesleben; 25.11.2011;
http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Riskante-Wuerze-fuers-Liebesleben/story/22582223

<Von Felix Straumann. Aktualisiert am 25.11.2011

Manche Menschen reagieren allergisch auf Gewürze, die sie als vermeintliches Aphrodisiakum einsetzen. Ein Mediziner hat zahlreiche dieser skurrilen Fälle zusammengetragen. Sie würden unterschätzt, sagt er.

[Ostsee: Ein Extrakt aus Rainfarn verursacht Ekzem]

Seit fünf Jahren verbringt er jeden August zwei Wochen Ferien an der Ostsee und bekommt jedes Mal einen Ausschlag an seinem besten Stück. Der 32-Jährige bespricht sein «Urlaubs-Ekzem» mit dem Arzt, doch dieser ist auch nach eingehender Allergieabklärung ratlos. Erst ein Gespräch mit seiner Ehefrau verschaffte Klarheit: Jeweils in den Ferien wäscht sie sich den Unterleib mit einem selbst hergestellten Extrakt aus Rainfarn – einer an der Ostsee verbreiteten Pflanze, die zum Würzen von Kuchen und Pudding verwendet wird. Die Frau will damit ihre Sexualität anregen. Pech für ihren Gatten, der allergisch auf das Kraut reagiert.

[Kreislaufzusammenbruch nach Selleriesalat]

Ein anderer Patient hat nach dem Verzehr von Selleriesalat einen allergischen Kreislaufzusammenbruch und landet auf der Intensivstation. In der Folge muss der 38-Jährige regelmässig zum Notarzt wegen Kreislaufschwäche und Erbrechen. Erst durch mehrere intensive Befragungen kommt die Ursache ans Tageslicht: Seine Gattin mixt ihm jeden Abend einen «Bloody Mary»-Cocktail. Wenn ihr «danach» ist, würzt sie mit ein wenig Selleriesalz, von dem sie sich eine aphrodisierende Wirkung verspricht. Bei ihrem Mann wirkt das Gewürz allerdings vor allem allergisch.

Grosse Hemmschwelle bei den Patienten

Dies sind zwei einer ganzen Reihe von Fällen, die der deutsche Allergiespezialist Dieter Stiller in seiner Praxis in Eisenhüttenstadt gesammelt hat («Allergologie», Bd. 34, S. 412). Bislang waren Allergien auf Gewürze, die zur Steigerung der sexuellen Lust eingesetzt werden, selbst Fachleuten nicht bekannt. Der pensionierte Mediziner ist sich jedoch sicher, dass dies «häufiger ist, als man denkt». Auch Medizinerkollegen sind inzwischen der Meinung, dass bei unklaren Allergiefällen an Gewürze als Aphrodisiakum gedacht werden muss.

Gewürzallergien sind im Vergleich zu anderen Nahrungsmittelallergien seltener. Wenn das Kraut dann auch noch als Aphrodisiakum verwendet wird, ist es für den Arzt doppelt schwer, die eigentliche Ursache der allergischen Symptome aufzudecken. «Die Patienten haben eine grosse Hemmschwelle einzugestehen, dass sie Aphrodisiaka verwenden», sagt Stiller. Die Ursache aufzudecken bedarf deshalb einer gewissen Hartnäckigkeit.

Liebesgebäck in Thailand

[Sesam bringt Übelkeit und Kreislaufprobleme in der Notfallabteilung]

So auch bei einem weiteren Patienten von Dieter Stiller. Dieser war schon dreimal in Thailand in den Ferien – als Sextourist, wie er auf Nachfragen einräumt. Dabei verspürte er jeweils schon auf der Flugreise Übelkeit und Kreislaufprobleme. Im Ferienland landete er schon dreimal wegen eines allergischen Kreislaufschocks im Spital.

Die Ursache blieb im Dunkeln, bis er zu Hause nach einem Frühstück mit Sesambrötchen erneut in Notfallbehandlung musste. Nach einem eingehenden Gespräch gab der 42-Jährige schliesslich an, dass er in Thailand vor dem Sex ein sehr süss schmeckendes Liebesgebäck zu sich genommen hatte. Schnell wird klar: Reichlich vorhandener Sesam im Gebäck führte beim Patienten zu einer allergischen Reaktion, die zusammen mit den Anstrengungen durch die sexuelle Aktivität besonders schwerwiegend ausfiel, wie Stiller vermutet. Die Zwischenfälle im Flugzeug konnte der Arzt hingegen auf Sesam-Snacks, die das Personal dort jeweils verteilte, zurückführen.

[Die schwierige Ursachenforschung, weil Aphrosidiaka Tabu sind - Selleriesalat, Senf, Dill, Rosmarin, Anis]

Die Entstehung und die Symptome von Gewürzallergien sind grundsätzlich gleich wie bei anderen Nahrungsmittelallergien und zu einem grossen Teil bekannt. Nachdem die besonderen Patienten in seiner Praxis sein Interesse geweckt hatten, begann sich Dieter Stiller in die Kulturgeschichte von Aphrodisiaka zu vertiefen. «Es gibt kein Gewürz, das noch nicht als Aphrodisiakum verwendet wurde», sagt er. Angewendet werden die Pflanzenteile in Liebestrünken, Liebespillen, Bädern, Salben und bei Chili sogar als Einläufe. Und dies schon seit langer Zeit; Sprüche wie «Freu Dich Fritzchen, morgen gibts Selleriesalat» oder «Ich hab Senf und Dill, mein Mann muss machen, was ich will» sind für Stiller dafür ein Beleg. Sellerie ist dabei das bekannteste Aphrodisiakum im mitteleuropäischen Raum. Im Volksmund heisst die Pflanze deshalb auch «Geilwurz» oder zubereitet «Stehsalat». In der Tristan-Legende und in späteren Werken des Mittelalters trinken Tristan und Isolde einen Liebestrank mit vielen Gewürzen und vor allem «sehr, sehr viel Sellerie», so Stiller. Ein anderes Beispiel ist der Rosmarin. Von ihm heisst es in einem alten französischen Kochbuch, dass er den Blick der Männer für weibliche Reize schärfe. Von Anis sagte der griechische Arzt Dioskurides im 1. Jahrhundert, dass er zum Beischlaf reize. In einem Kräuterbuch aus dem 16. Jahrhundert wird vor dem gleichen Gewürz gewarnt, weil es «die Lust zur Unkeuschheit mehret».

Hildegard von Bingen warnte [und auch Arzt Georg Friedrich Most: Galgantwurzel, Kardamon, Kurkuma, Ingwer]

Von exotischen Gewürzen wie Galgantwurzel, Kardamon oder Kurkuma wurde behauptet, dass sie Hitze besässen und dadurch die Geschlechtslust zum Wallen bringen könnten. Zerstossene Koriandersamen waren bereits im alten Ägypten ein Aphrodisiakum und lagen zum Beispiel dem Grab von Tutanchamun bei. Ingwer soll sogar im Koran als Mittel zur Stärkung der geschlechtlichen Aktivität beschrieben sein. In Europa wurde hingegen meist vor diesen orientalischen Gewürzen gewarnt. Hildegard von Bingen beschrieb im 12. Jahrhundert ihre die Sinneslust steigernde Wirkung als schädlich. Auch der Arzt Georg Friedrich Most hielt sechshundert Jahre später Gewürze für etwas Verwerfliches. Man solle sie nicht vor dem zwanzigsten Lebensjahr geniessen, da sie Ausschweifungen im Geschlechtsgenuss befördern und die Selbstbeherrschung schwächen würden, schrieb er.

Doch wirken Gewürze tatsächlich als Aphrodisiakum? Stiller zweifelt daran. «Dein Glaube hat dir geholfen», zitiert er die Bibel. Zwar hätten einige Gewürze tatsächlich eine geschmackliche und pharmakologische Wirkung, welche die Durchblutung zu steigern vermöge. «Die Eigenschaft als Aphrodisiakum wurde jedoch wissenschaftlich nicht untersucht», sagt Stiller. Während seiner Studienzeit habe er viel Leipziger Gose getrunken, ein obergäriges Bier mit Koriander. Er kann sich nicht erinnern, dadurch oder durch andere Gewürze eine erotisierende Wirkung verspürt zu haben. Allerdings auch keine Allergie. (Tages-Anzeiger)>

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Allergische Reaktionen auf Gewürze

Wie häufig Gewürzallergien sind, hängt unter anderem davon ab, in welcher Dosis sie verwendet werden. In Mitteleuropa stehen Gewürze unter den Nahrungsmittelallergien an sechster Stelle nach Gemüse, Nüssen, Obst, Erdnuss und Milch. Es sind vor allem die ätherischen Öle in den Gewürzen, die Ekzeme auslösen. Dabei gibt es Gewürze, die relativ schnell Allergien auslösen. Betroffen sind davon nicht selten auch bestimmte Berufsgruppen: Hopfen und Vanille bei Pflückerinnen, Knoblauchallergie bei Küchenpersonal oder Zimt bei Bäckern sind beispielsweise in der Fachliteratur beschrieben.

Neben allergischen Ekzemen gibt es häufig sogenannte Typ-1-Allergien, die durch IgE-Antikörper vermittelt werden. Zu diesem Typ gehören auch die klassischen Allergien gegen Pollen und andere luftübertragene Allergene sowie Nahrungsmittel und Insektenstiche. Die Symptome reichen von Schwellungen und Juckreiz in Mund und Rachen über Ausschläge, Verdauungsprobleme, Schnupfen, Asthma bis hin zu lebensbedrohlichen Kreislaufschocks. Bei den Gewürzen gehören unter anderem Sesam, Sellerie, Knoblauch, Curry, Kümmel, Senf und Paprikapulver zu den Übeltätern, die auf diese Weise schaden können. Häufig sind Kreuzreaktionen: Das heisst, dass Betroffene eigentlich Heuschnupfen oder allergisches Asthma gegen Pollen haben, die beteiligten IgE-Antikörper aber auch an chemische Strukturen in den betreffenden Gewürzen binden, die dann ebenfalls allergische Reaktionen auslösen können.>

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El
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4/12/2011: <La avena es un viagra natural> - avena reforzando y sus efectos


4.12.2011: <Hafer ist ein natürliches Viagra> - der stärkende Hafer und seine Wirkungen
de / aus: El Chino del Perú online; 4.12.2011;
http://www.prensaescrita.com/adiario.php?codigo=AME&pagina=http://www.elchino.com.pe

<Aprenda a preparar su jugo curativo y dígale adiós a la impotencia

[Eso es avena]: Es un cereal fortificante, nutritivo y reconstituyente. Es rica en fibra y baja en grasa. Cada 100 g contienen 13 g de proteínas, 55 mg de calcio y 4.6 mg de hierro. Por su sencillez, la avena suele pasar inadvertida como un viagra natural.

Sin embargo, se trata de un potente alimento regenerador que ayuda, a mediano plazo, a los hombres con problemas de erección.

PROPIEDADES NUTRITIVAS

En un principio se empleaba para tratar los problemas estomacales y las enfermedades digestivas. Actualmente, se ha podido demostrar que también posee propiedades antiespasmódicas, antiinflamatorias, diuréticas y energéticas y que se ha utilizado como remedio popular para tratar tumores.

Se considera un excelente laxante, ya que contiene mucha fibra la cual es efectiva para el trastorno intestinal y contribuye a reducir las tasas de colesterol en la sangre.

Como uso externo, durante siglos, las personas se han dado baños de avena para aliviar los problemas de la piel. Ahora son muy conocidas las cremas, jabones y lociones que incluyen avena en su composición por sus grandes beneficios para la piel y nuestro organismo.

RECOMENDACIONES - [Granos enteros y partidos]

La única diferencia entre la avena normal y la instantánea es el tamaño de los copos. La avena normal son los copos enteros, mientras que para preparar la instantánea se trocean los copos, reduciendo el tiempo de cocción. Por lo tanto, ambas conservan todas sus propiedades. (No obstante, a la instantánea se le agrega sal, así que los que están sometidos a dieta de sodio deben estar prevenidos.)

Al cocinarlas, verá que la avena normal tarda un poco más y su textura es más parecida a la de la nuez. La instantánea sirve también para la repostería. La elección sólo depende de su preferencia personal en cuanto a la textura.>

<Lerne, einen Gesundheitssaft zuzubereiten und dann sagst du "Tschüs" an die Impotenz

[So ist der Hafer]: Das ist ja schon ein stärkendes und nahrhaftes Getreide, reich an Fasern und hat kaum Fett. 100 Gramm davon enthalten 13 Gramm Proteine, 55 Milligramm Calzium und 4,6 Milligramm Eisen. Dabei ist Hafer ziemlich einfach zu handhaben, und wird ohne zu bemerken zu einem natürlichen Viagra.

Dessenungeachtet ist er [der Hafer] ein regenerierend wirkendes Lebensmittel, das mittelfristig dazu beiträgt, den Männern ihre Erektionsprobleme zu lösen.

ERNÄHRUNGSEIGENSCHAFTEN

Anfangs wurde Hafer zur Lösung von Magenproblemen und Verdauungsproglemen angewandt. Heute konnte man auch nachweisen, dass hafer auch krampflösende, entzündungshemmende, harntreibende und energetische Eigenschaften hat, und dass Hafer in der volksmedizin auch gegen Tumore eingesetzt wurde.

Hafer wird auch als ein ausgezeichnetes Abführmittel verwendet, denn Hafer enthält viele Fasern, die für die Verdauungstätigkeit sorgen und zur Verminderung des Colesterols im Blut sorgen.

Äusserlich angewandt wurde Hafer während Jahrhunderten als Haferbad angewandt, um Hautprobleme zu lindern. Heute sind Reinigungsmittel mit Hafer sehr bekannt, Hafersalben, Haferseifen, Haferlotionen, die die Haut und den Organismus pflegen.

EMPFEHLUNGEN - [Ganze und und geteilte Haferkörner]

Es gibt den normalen Hafer und den aufgenschnittenen Hafer [für Haferkaffee, die dann aufgeschnitten und geviertelt sind. Dies bewirkt, dass der Kaffee weniger lang ziehen muss. Somit sind in beiden Zubereitungsarten dieselben Wirkstoffe enthalten (beim Haferkaffee wird aber Salz hinzugegeben).

Beim Kochen von Hafer wird man bemerken, dass der normale Hafer ein bisschen länger dauert und seine Struktur ist eher einer Baumnuss ähnlich. Die aufgeschnittenen Haferkörner werden auch für Backwaren verwendet. Dabei kann die Form eine Rolle spielen für Leute, bei denen dies drauf ankommt.
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20/12/2011: <Diez alimentos que aumentan el deseo sexual>

20.12.2011: <10 Lebensmittel zur Erhöhung des sexuellen Verlangens>

de: El Trome del Perú online; 20/12/2011;
http://trome.pe/archivo/home



<Sus aportes de vitaminas y sustancias benefician al organismo y el desempeño sexual.

1. EL CACAO es el producto afrodisíaco por excelencia, ya que el cacao facilita la liberación de una sustancia llamada dopamina que nos hace sentirnos más excitados y predispuestos al sexo.

2. EL CALCIO que contiene la leche y todos sus derivados nos ayuda a mejorar el sistema nervioso y con ello el aumento de la sensibilidad corporal.

3. EL MARISCO, las más alabadas en este aspecto son las ostras, que contienen altas dosis de zinc, un mineral necesario para la producción de testosterona.

4. EL POLLO pueden contribuir al aumento del deseo sexual ya que contiene altas dosis de zinc y de vitamina B6, ambos muy necesarios para que el organismo produzca esta hormona [testosterona] directamente relacionada con el sexo.

5. LA SANDÍA es una fruta muy beneficiosa para el organismo, contiene altas dosis de arginina y citrulina que disparan la producción de óxido nítrico, un vasodilatador que nos ayudará a mejorar nuestras relaciones sexuales.

6. EL PLATANO es otra fruta importante a la hora de mejorar las relaciones sexuales, pues contiene bufotenina, una sustancia que mejora el estado de ánimo y el impulso sexual.

7. LA VITAMINA C es importante para que el esperma sea abundante, y por ello debemos consumir alimentos que contengan altas dosis de esta vitamina. Un claro ejemplo son los cítricos como las naranjas o las mandarinas, así como los kiwis y los arándanos, que nos ayudan a tener mejores eyaculaciones.

8. EL AJO a pesar de ser un alimento odiado por muchos debido a su sabor fuerte es un buen vasodilatador que ayuda a mejorar las erecciones y el deseo sexual en general.

9. EL BETACAROTENO DEL TOMATE es otro aliado para mantener un fuerte impulso sexual, ya que el cuerpo lo convierte en vitamina A, necesaria para mantener una buena producción de testosterona.

10. EL ATÚN es un alimento presente en la dieta de muchos deportistas debido a su alto aporte proteico, se encarga de mejorar la circulación y con ella conseguir unas relaciones sexuales más satisfactorias.>



<Sie bringen Vitamine und Substanzen, die dem Organismus und der Befreiung der Sexualität zugute kommen.

1. Kakao ist ein exzellentes, afrodisierendes Produkt, denn der Kakao setzt Dopamin frei, das uns erregter macht und uns so für den Sex mehr vorbereitet.

2. Calcium, z.B. in Milch und allen Milchprodukten hilft uns, das Nervensystem zu verbessern, und damit erhöht sich auch die körperliche Sensibilität.

3. Meeresfrüchte: Austern sind die göttlichsten Speisen in dieser Hinsicht, sie enthalten hohe Zink-Anteile, ein notwendiges Mineral zur Produktion von Testosteron.

4. Hünchenfleisch kann zur Erhöhung des sexuellen Verlangens beitragen, denn es enthält hohe Dosen Zink und Vitamin B6, beide sehr notwendig für die Produktion dieses Hormons [Testosteron], das direkt mit dem Sex verbunden ist.

5. Die Wassermelone hat sehr positive Wirkungen auf den Organismus mit hohen Dosen an Arginin und Citrulin, die die Produktion von Stickoxid in Gang bringen, das die Gefässe allgemein erweitert und damit hilft, die sexuellen Beziehungen zu verbessern.

6. Die Banane ist eine weitere wichtige Frucht, um die sexuellen Beziehungen zu verbessern, denn sie enthält Bufotenin, eine Substanz, die den Gemütszustand und den sexuellen Antrieb verbessert.

7. Vitamin C ist wichtig, damit genügend Sperma vorhanden ist, und deswegen sollten wir genügend Vitamin-C-haltige Speisen einnehmen, zum Beispiel Zitrusfrüchte wie Orangen, Mandarinen, Kiwis undHeidelbeeren, die zu einer grösseren Ejakulation führen.

8. Knoblauch riecht zwar stark, erweitert aber ebenfalls die Gefässe und hilft zu mehr Erektion und mehr sexuellem Verlangen generell.

9. Das Betacarotin der Tomate ist ein weiteres Element, um den sexuellen Antrieb im Schwung zu halten, denn der Körper verwandelt es in Vitamin A, das notwendig ist, um die Testosteron-Produktion aufrechtzuerhalten.

10. Tunfisch ist oft auf dem Speiseplan von Sportlern anzutreffen, weil Tunfisch einen hohen, tierischen Eiweissgehalt hat, den Blutkreislauf verbessert und somit bei  sexuellen Beziehungen zu mehr Befriedigung führt.>


n-tv
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15.1.2012: Der "gute Ruf": Ingwer als "Mittel zur Verwandlung in einen Hengst" etc.

aus: n-tv online: "Mittel zur Verwandlung in einen Hengst"Übung macht den Meister; 15.1.2012;
http://www.n-tv.de/leute/essen/Uebung-macht-den-Meister-article5179306.html

<In den Liebeslehren des Nahen und Fernen Ostens finden sich zuhauf Zubereitungen aus allerlei Gewürzen nicht nur für die innere Anwendung. Das, was wir Ingwerwurzel nennen, ist eigentlich ein Rhizom, ein unter der Erde wachsender Spross.

Pfeifen Sie auf abstehende Ohren oder ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen. Die Kunst der Verführung bedarf weniger langer Beine oder eines Waschbrettbauches, sondern vielmehr einer gewissen Würze, wobei Fantasie mehr gefragt ist als Abitur.

Was haben die Liebe und eine gute Suppe gemeinsam? Genau - die Zutaten machen daraus einen Höhepunkt. Nur ein bisschen Salz genügt in keinem Falle: In der Würze liegt die Kunst der Verführung; Araber und Asiaten sind uns da jahrhunderteweit voraus.

Der gekonnte Einsatz von Kräutern, Samen und Wurzeln zur Bereicherung der Sinne ist ohne Zweifel eine Fertigkeit, die Übung und eine gewisse Kreativität erfordert. Doch diese Fingerfertigkeit ist keinesfalls so kompliziert, dass sie nicht jeder erlernen könnte. Nach ein paar verzeihlichen Missgriffen gilt an den Töpfen wie im Bett: Übung macht den Meister! Eine Handvoll Zutaten genügt…

Den Philosophen der griechischen Antike haben wir die Erkenntnis zu verdanken, dass im Körper Harmonie herrschen muss, und sie wussten durchaus, wie sie herzustellen ist. Die Ärzte des Altertums trennten - im Gegensatz zu uns - Medizin und Ernährung nicht. Das, was wir heute im Küchenschrank haben, stand früher in der Apotheke: Gewürze. "Dein Arzneimittel sei dein Lebensmittel und dein Lebensmittel dein Arzneimittel", formulierte es der berühmteste Arzt der Antike, Hippokrates.

Das, was Galle, Leber und Magen gut tat, konnte nicht schlecht auch für andere Organe sein, und so galten Würzmittel auch förderlich in Liebesdingen und wurden von Männlein wie Weiblein mit großem Enthusiasmus und viel Glaube an die Wirkung angewendet. Die Liste der Aphrodisiaka war lang und wurde immer länger, und es gibt wohl kaum ein Gewürz, das nicht irgendwann irgendwo auf der Welt an die Speisen kam in der Hoffnung, die eigene Potenz und Vitalität zu fördern: Essen und Trinken waren halt schon immer perfekte Partner der Liebe. 

Ingwer, Senf und Pfeffer, Chili und Gewürzpaprika, Piment, Kardamom und Anis, Knoblauch, Schnittlauch und Petersilie, Liebstöckel, Thymian, Estragon, Minze, Kerbel, Macis und Muskatnuss - sie alle haben bis heute einen "guten Ruf" in Liebesangelegenheiten. Skeptiker halten das für Blödsinn. Natürlich haben sie Recht, wenn sie sagen, dass zwei Liebende auch ohne diesen Nonsens in Wallung geraten. Und doch: Vielleicht haben die gut gewürzten Speisen die Liebe zusätzlich beflügelt? Wer kann das schon so genau wissen? Geschadet hat’s noch keinem… Denn von den Liebeszaubereien abgesehen, haben Gewürze und Kräuter heilende Wirkung - und das ist wissenschaftlich nachgewiesen und findet heute noch Anwendung. 

Zum Beispiel Ingwer

Der griechische Arzt Dioscorides, dessen "De materia medica" aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.  für anderthalb Jahrtausende das wichtigste Gewürz- und Kräuterbuch des ganzen Abendlandes wurde, lobte den Ingwer, der "in Arabien sehr häufig wächst": Das eigentümliche Gewächs  "erwärmt, befördert die Verdauung, ist dem Magen gesund".

Die antiken Griechen irrten allerdings, was die Herkunft des geschätzten Gewürzes betraf - Ingwer stammt nicht aus arabischen Ländern, sondern aus Indien. Geschäftstüchtigen arabischen Händlern, die den Ingwer aus Indien ans Mittelmeer brachten, gelang es, die wahre Herkunft der Wurzel jahrhundertelang geheim zu halten.

In unseren Breiten tauchte Ingwer erstmalig im 9. Jahrhundert auf und genoss alsbald die Zuneigung derer, die sich das teure Gewürz leisten konnten. Als die Pest wütete, hoffte man, sich mit Ingwer den Tod vom Leibe zu halten. 1483 soll in Hildesheim eine Herrengesellschaft auf einer kleinen Feier fünf Pfund Ingwer verzehrt haben. Über die wahren Gründe der "Ingwerorgie" schweigt der Chronist…

Für Apotheker und Köche

In Indien gibt es auch heute wohl kaum ein Gericht ohne Ingwer, zumal er dort unangefochten als kräftiges Aphrodisiakum gilt. Im alten Ajurveda hießen Aphrodisiaka übrigens "Mittel zur Verwandlung in einen Hengst"!

[Ingwer und das Gingerol - medizinische Wirkungen]

Zumindest die gesundheitsfördernde Einstufung des Ingwer durch Dioscorides ist unbestritten: Das im Ingwer enthaltene Gingerol steigert die Aktivität der Verdauungsenzyme, bekämpft Ödeme, wirkt antibakteriell bei Entzündungen, regt die Galle an und beeinflusst die Blutfettwerte positiv. Ingwer schützt außerdem vor Erbrechen und wird deshalb gerne gegen Reise- und Seekrankheit eingenommen. Obwohl es über 50 verschiedene Ingwerarten gibt, hat nur das Rhizom der Art Zingiber officinale Eingang in die Arzneibücher gefunden.

Heutzutage ist das prickelnd scharfe Gewürz für Kenner unentbehrlich geworden. Ingwerplätzchen, -brot und -bier versetzen den Gaumen (zumindest den) in Aufruhr. Ingwer verleiht Fleisch und Fisch, Obstsalaten und Schokolade das gewisse Etwas - und natürlich auch den in Indien sehr beliebten "Samosas":

Zutaten (4 Personen):

Teig:
300 g Weizenmehl
4 EL Erdnussöl
1 Prise Salz

Füllung:
750 g Kartoffeln (fest kochende)
250 g grüne Erbsen (Tiefkühlware)
1 große Zwiebel
1 kleines Stück Ingwer
1 Chilischote
2 TL Kreuzkümmel
1 TL Chilipulver/Cayennepfeffer
1 Bd Koriander
3 EL Ghee (oder Butterschmalz)
Salz, Frittierfett oder neutrales Öl, Mehl zum Arbeiten

Zubereitung:

Das Mehl mit Salz, dem Öl und etwa 90 ml Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem feuchten Tuch abdecken und eine Viertelstunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Erbsen in wenig Salzwasser bissfest garen, abschrecken und gut abtropfen lassen. Zwiebel und Ingwer schälen und recht klein schnipseln. Chilischote entkernen und klein hacken. Die Korainderblätter ebenfalls fein hacken. Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel (etwa einen halben Zentimeter groß) schneiden.

Ghee in einer Pfanne erhitzen und darin den Kreuzkümmel anrösten. Ingwer und Zwiebeln dazugeben und glasig dünsten. Dann die Kartoffelstückchen zufügen, salzen und mit dem Chilipulver bestreuen. Alles unter Rühren etwa 5 Minuten kräftig braten. Deckel drauf und bei geringer Hitze fertig garen. Die Kartoffelstückchen sollten bissfest sein. Vom Feuer nehmen, Erbsen, Koriander und Chilischote zugeben und alles vorsichtig vermengen. Die Masse in 12 Teile teilen.

Den Teig mit bemehlten Händen in 6 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Die Kugeln auf bemehlter Arbeitsfläche zu dünnen Kreisen ausrollen (etwa 20 cm Durchmesser). Die Kreise halbieren und die Schnittkanten mit Wasser befeuchten. Jeden Halbkreis zu einer Tüte formen und die feuchte Nahtseite andrücken. Jeweils einen Teil der Füllung hineingeben und den oberen Rand zusammendrücken.

Wenn alle Samosas gefüllt sind, einen Topf oder eine tiefe Pfanne 3 bis 5 cm hoch mit dem Öl zum Ausbacken füllen und erhitzen. Darin die Teigtüten portionsweise goldgelb frittieren. Die knusprigen Samosas auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm servieren.

Tipp: In Indien sind Samosas eine beliebte Vorspeise oder ein Snack zwischendurch. Drei Stück pro Person, wie in diesem Rezept angegeben, sind ausreichend für ein vegetarisches Abendessen, zumal wenn verschiedene Chutneys (wie in Indien üblich), Joghurt mit geraspelter Gurke und Salat dazu gereicht werden.

Statt Erbsen können auch Spinat, Lauch oder Karotten verwendet werden.

Samosas werden in Indien auch gern mit Fisch, Fleisch, Reis oder übriggebliebenem Curry gefüllt.

Ghee ist die indische Bezeichnung für Butterfett: Lassen Sie Butter auf kleiner Hitze köcheln und trennen Sie so Wasser, Eiweiß und Milchzucker vom Fett. Ghee ist hoch erhitzbar und hält sich mehrere Monate. Wollen Sie sich nicht die Mühe machen, verwenden Sie handelsübliches Butterschmalz.

Viel Erfolg und festen Glauben wünscht Ihnen Heidi Driesner.>






Basler
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1.11.2013: Zeitschrift "Fertility and Sterility": Carotinoide beeinflussen die männliche Potenz: Tomaten, Möhren, Spinat, Blattsalat

aus: Basler Zeitung online: Obst und Gemüse stärken die Manneskraft; 1.11.2013;
http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Obst-und-Gemuese-staerken-die-Manneskraft/story/24682905

Tomaten, Möhren, Spinat und Blattsalat: Diese sind nicht nur gesund, sondern erhöhen möglicherweise auch noch die Qualität der Spermien, wie eine neue Studie aus Amerika zeigt.

Viel Obst und Gemüse zu essen ist gesund, aber nicht jedermanns Sache. Forscher von der Harvard University haben nun einen gewichtigen Grund gefunden, wieso Männer dennoch vermehrt in der Früchte- und Gemüseabteilung einkaufen sollten.

In der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift «Fertility and Sterility» beschreiben die Wissenschaftler, dass ein positiver Zusammenhang zwischen der Menge an bestimmten Carotinoiden und der Spermaqualität besteht. Carotinoide sind eine grosse Klasse von natürlichen Farbstoffen, die für die gelbe bis rote Farbe einiger Obst- und Gemüsesorten verantwortlich sind. Bisher wurden über 800 verschiedene Carotinoide identifiziert.

Tomaten und Spinat

In einer mit 189 Männern durchgeführten Studie ermittelten die Forscher die tägliche Aufnahme der Vitamine A, C und E sowie verschiedener Carotinoide. Dabei zeigte sich, dass ein besonders hoher Konsum der Carotinoide Beta-Carotin und Lutein mit einer grösseren Beweglichkeit der Spermien verbunden ist. Ein hoher Wert von Lycopin, einem anderen Carotinoid, führt hingegen zu einem geringeren Anteil von fehlgebildeten Spermien. Beta-Carotin und Lutein finden sich in grossen Mengen in Möhren, Spinat und Blattsalat. Lycopin hingegen ist vor allem in Tomaten enthalten.

Sowohl Carotinoide als auch die untersuchten Vitamine wirken im Körper als Antioxidantien. Diese Stoffe schützen den Körper vor hochreaktiven Sauerstoffverbindungen. Im Unterschied zu den Carotinoiden konnten die Wissenschaftler keinen Zusammenhang zwischen der Spermaqualität und der Menge an Vitaminen finden. Über den Grund kann das Team von der Harvard University bisher nur spekulieren. Möglicherweise erhöhen bisher unbekannte Nahrungsmittelbestandteile den Spiegel an Carotinoiden in Teilen des Genitalsystems. (baz.ch/Newsnet)>




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Gruss aus Kassel

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2. Streicheleinheiten halten die Menschen empfänglich


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ca. 2008: <Noch mal, Schatz

http://portal.gmx.net/de/themen/lifestyle/liebe/sex/4269058-Noch-mal-Schatz,cc=000000156300042690581EBHOK.html

"Nicht jetzt, Schatz. Ich hab den Kopf nicht frei."

<Sie kommen vom Job. Sie kommt vom Job. Sie haben Feierabend. Sie hat Feierabend. Sie wollen den Tag vergessen und schön ein bisschen Sex machen. Sie will den Tag vergessen und schön ein bisschen Probleme wälzen. Ein Widerspruch.

Taktik: Wenn es Ihnen auch noch so schwer fällt, jetzt braucht sie Streicheleinheiten. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir Menschen 14-mal am Tag (liebevolle) Berührungen brauchen, um physisch und psychisch gesund zu bleiben. Wenn Sie Sex wollen, muss es noch zigmal mehr sein.

Frauen reagieren aber ungehalten, wenn Sie ihren Körper auf Brustwarzen und Scham beschränken. Also berühren Sie sie zart und zufällig, aber ständig – und so, als ob Sie gar nicht auf Sex aus wären. Beim Fernsehen legen Sie ihr Ihren Arm um die Taille, beim Kochen lehnen Sie sich leicht an sie, wenn sie auf dem Sofa liegt, legen Sie Ihr Ohr auf ihren Bauch. Im Supermarkt streicheln Sie ihr über die Wange, vor dem Zu-Bett-Gehen bürsten Sie ihr die Haare. Sie wird von Ihren selbstlosen Zärtlichkeiten so eingenommen sein, dass Sie am Ende sicher im Bett landen, und zwar nicht nur nebeneinander.

"Nicht jetzt, Schatz. Wir shoppen doch gerade."

Sie hängen in der Dessous-Abteilung herum, wo es für Männer nichts zu tun gibt, als blöd in die Wäsche zu gucken. Und die lohnt sich. Ständer, Tische und Bügel voller sündiger Hautschmeichler, und immer wieder bittet Ihre Süsse Sie zur Begutachtung eines anderen Seidennichts in die Umkleidekabine. Da kann einem schon ziemlich heiss werden. Taktik: Kaufen Sie ihr Schuhe, das wirkt dreifach. Erstens wird sie glücklich sein, dass Sie endlich erkannt haben: Es gibt nichts Befriedigenderes für eine Frau als Pumps.

Zweitens wird sie völlig verrückt nach Ihnen sein, weil Sie etwas getan haben, was Sie sonst nie tun. Und drittens nutzen Sie den Einkauf als Vorspiel. Knien Sie sich vor sie hin und ziehen Sie ihr einen Schuh nach dem anderen an, als wären Sie der Verkäufer. Flüstern Sie ihr dabei Liebkosungen und auch ein wenig versautes Zeug ins Ohr. Kitzeln Sie ihre Fusssohlen, streicheln Sie ihre Zehen, denn das stimuliert die vielen Nerven und Akupunktur-Punkte in den Füssen. Die drei erotischen Punkte liegen in der Mitte der Ferse (Harmonisierung der Geschlechtsorgane), in der Fussmitte und in der Mitte der grossen Zehen (aktiviert die Hypophyse, die die Funktion der Hormondrüsen im Körpers reguliert). Bezahlen Sie dann blitzartig und bringen Sie sie irgendwo hin, wo Sie auf der Stelle eindringlich werden können.

"Nicht jetzt, Schatz. Ich hab doch gerade meine Tage."

Wann hat sie die eigentlich nicht? Taktik: Eine Einschränkung vorweg: Sollte Ihre Süsse zu den Frauen gehören, die jedes Mal grässliche Regelschmerzen bekommen, lassen Sie ihr ein heisses Bad ein oder bringen ihr die Bärchen-Wärmflasche. Geht es aber nur darum, dass sie ihre Schamhaftigkeit überwinden muss, verführen Sie sie zu Sex ohne Koitus.

Drei von vier Frauen gaben in einer Umfrage unter 2100 amerikanischen Frauen an, heftiges Küssen sei intimer als Sex. Also küssen Sie wie ein Latin Lover: abwechslungs- und einfallsreich, mal fest, mal soft, mal knabbernd, mal beissend, mal trocken, mal glitschig und überall, nur nicht im Schambereich.

Halten Sie ihre Hände fest und führen Sie sie zielstrebig dorthin, wo es Sie anmacht. Während sie Hand anlegt, beweisen Sie Fingerfertigkeit. Es wird ihr gefallen, denn der Vaginalbereich ist während der Menstruation doppelt so gut durchblutet wie sonst. Viele Frauen haben in dieser Zeit dreimal so viele Orgasmen. Konzentrieren Sie sich zunächst auf die Klitoris, dann auf die äusseren Schamlippen, später auf den G-Punkt. Sie sollten dabei nie orientierungslos sein, es wäre ihr sicher peinlich, wenn Sie sich in ihrem Bändchen verheddern.

"Nicht jetzt, Schatz. Wir haben doch erst gestern …"

Eben drum. Gestern war’s ja auch gut. Taktik: Reden. "Hat's dir denn gestern nicht gefallen?" – "Doch, schon." – "Es hat dir also gefallen, wie ich in deinen Nacken gebissen habe?" – "Ja." – "Hat es dir auch gefallen, wie ich deinen Hals geküsst habe und deine Brust und deinen süssen Bauch und deinen Bauchnabel?" – "Ja, aber das war gestern." – "Und die Innenseiten deiner Oberschenkel?" – "Schahatz!" – "Und war das nicht schön, als ich mit meinem Kopf zwischen deinen Schenkeln verschwunden bin. Als ich an deinen Schamlippen geknabbert und deine Klitoris geleckt habe?" – "Dooooch." – "Und hast du da nicht gesagt, dass ich sofort mit dir schlafen soll?" – "Ja, habe ich." – "Hast du nicht sogar ficken gesagt?" – "Ich glaube, ja." – "Aber ich habe dich zappeln lassen und bin nur ganz langsam in dich eingedrungen." – "Hmm." – "Hast du nicht angefangen zu stöhnen? Und habe ich dir später nicht sogar den Mund zugehalten, weil du so fürchterlich laut geschrieen hast, als es dir kam?" Hören Sie schon auf – sie ist jetzt so weit.

"Nicht jetzt, Schatz. Ich muss mich erst wieder rasieren."

Da kann man als Mann schon sauer werden: Seit Ihrem 13. Geburtstag ziehen Sie sich jeden Morgen den scharfen Stahl durch das Gesicht, und Ihre Süsse glaubt, sie müsste diese blutige Arbeit selbst machen. Taktik: Ab ins Bad. Setzen Sie Ihre stachelige Maus auf den Wannenrand, lagern Sie sie auf flauschigen Handtüchern und schäumen Sie los. Zart und langsam rasieren Sie ein Bein nach dem anderen, dann die Achseln und vielleicht sogar die Arme, wenn sie das mag.

Achten Sie darauf, dass es leicht kitzelt und ihr wohlig wird. Schliesslich bringen Sie ihr Schamhaar in Form. Lassen Sie sich eine neue Frisur einfallen, Frauen mögen kreative Männer. Danach schön sanft eincremen oder besser einölen. Ganz langsam, mit leichtem Druck, das stimuliert. Ihre Finger verirren sich dabei ganz zufällig in das weiche Innere.

Wenn sich bei ihr dann immer noch nichts rührt, dann ist sie wahrscheinlich mit ihrer neuen Schamhaarfrisur unzufrieden. Musste es denn unbedingt die HSV-Raute sein?

"Nein, mein Schatz. Ich will dir jetzt keinen blasen."

Ups, das war aber deutlich. Sollten Sie mit der Formulierung Ihrer Idee vielleicht ein bisschen zu offensiv gewesen sein? Taktik: Jetzt ist Ursachenforschung angesagt. Entweder liegt Ihre letzte Dusche schon länger zurück, und sie ekelt sich ein bisschen (eher unwahrscheinlich). Oder sie will nicht Ihre sexuelle Dienstleisterin sein (schon wahrscheinlicher). Viele Frauen haben es nämlich nicht besonders gern, wenn sie sich auf diesen speziellen Service reduziert fühlen. Was kann man da tun? Ganz einfach, dafür sorgen, dass sie sich eben nicht reduziert fühlt. Ködern Sie sie mit ’nem Versprechen.

"Süsse, wenn du das jetzt für mich machst, tue ich anschliessend eine Stunde lang alles, was du willst. Und ich meine alles." Diesem Angebot wird sie nicht widerstehen können. Nachteil: Vermutlich müssen Sie eine Stunde lang putzen oder schmusen und rumknuddeln. Der Vorteil: Es könnte zum Koitus führen – und so haben Sie zweimal Sex an einem Tag.

"Nicht jetzt, Schatz. Wir haben doch gerade gegessen."

So unterschiedlich können Nahrungsmittel wirken. Sie sind von den scharfen, nackten Beinchen des Chili-Huhns ganz erregt und finden sowieso, dass Sex das beste Dessert ist. Ihre Süsse jedoch klagt über Völlegefühl. Taktik: Sie kennen das ja.

Vollgefutterte Frauen fühlen sich dick und wollen um keinen Preis ihren sonst so flachen, nun aber vorstehenden Bauch sehen (geschweige denn herzeigen oder einen Mann darauf spüren). Schlagen Sie also Bewegung vor, das hilft am besten gegen das Völlegefühl. Animieren Sie sie dazu, mit Ihnen durch die Wohnung zu toben: erst Kissenschlacht, dann Fangen, zuletzt Hündchen auf allen Vieren.

Wenn sie dann wie ein zu Leben erwachter Staubsauger übers Parkett schlittert, ziehen Sie den Joker: "Schatz, wusstest du, dass eine halbe Stunde Sex 350 Kalorien verbraucht, so viel wie 40 Minuten joggen?" Nehmen Sie sie von hinten, damit sie nicht ihr Bäuchlein im Blickfeld hat. Zugegeben, das klappt nicht immer, aber den Versuch ist es wert.

"Du spinnst wohl. Du bist ja total besoffen."

Sie übertreibt mal wieder: Sieben Bierchen sind doch gar nichts. Trotzdem schade, dass sie sich jetzt so anstellt. Wo Sie gerade so herrliche Sex-Fantasien hatten. Taktik: Verwirklichen Sie die Fantasien allein: Ziehen Sie sich in Ihr Zimmer zurück und machen Sie den Sex mit ihr einfach im Kopf. Masturbieren ist eh viel unkomplizierter. Man weiss genau, wo man anfassen muss, man kann nichts kaputt machen, ein Nachspiel gibt es auch nicht, und ausserdem ist endlich einmal alles erlaubt.

Und wenn Sie schon mal dabei sind, dann machen Sie auch noch Sex mit Pamela Anderson. Und mit Jennifer Lopez. Und vor allem mit Cameron Diaz. Oder am besten mit allen zusammen.

"Nicht jetzt, Schatz. Ich habe fürchterliches Kopfweh."

Jeder weiss, es gibt zwei Formen von Migräne. Wir beschäftigen uns hier nur mit der echten, medizinisch relevanten Form. Bei der anderen raten wir zu einem Paartherapeuten. Taktik: Eine Kopfmassage.

1. Massieren Sie mit den Fingerspitzen und sanftem Druck auf der Stirnmitte 16 Kreise, da liegen wichtige Akupunktur-Punkte.

2. Dann über die Schläfen und Wangen bis hin zum Kinn mit jeweils zehn bis 15 kreisenden Bewegungen, denn das entspannt Mausis Gesichtsnerven.

3. Drücken Sie ihr Ihre Fingerkuppen mit sanftem Druck 30 Sekunden auf die Kopfhaut.

4. Auf den ganzen Kopf eine Minute lang sanft mit den Fingerspitzen trommeln, das wirkt krampflösend.

5. Dann ins Haar greifen und strähnchenweise leicht hochziehen.

6. Zum Schluss die Hände flach ohne Druck einige Minuten lang auf das Gesicht legen.

7. Balsamieren Sie etwas Pfefferminzöl in die Schläfen ein, das wirkt belebend.

8. Berühren Sie alle diese Stellen mit Ihren Lippen (wegen des ätherischen Öls jedoch nicht die Schläfen).

9. Küssen Sie leidenschaftlicher, sie dürfte jetzt entspannt sein.

10. Küssen Sie fordernder (und überall).

"Noch nicht, Schatz. Wir kennen uns gar nicht richtig."

So eine scharfe Puppe sass schon lange nicht mehr bei Ihnen auf dem Sofa – und jetzt das. Dieses Argument ist doch absolut nicht einleuchtend. Gerade, weil Sie sich noch nicht so gut kennen, wäre doch ein bisschen Sex eine gute Sache, sich näherzukommen. Taktik: Grabbeln Sie an ihr herum, streicheln Sie, so viel eben geht, und lügen Sie, dass Sie nur etwas Hautkontakt wollen. Schieben Sie dabei ihren Pulli leicht hoch (weil Sie mehr von ihrer Babyhaut fühlen wollen, das findet sie süss) und brechen Sie plötzlich ab.

Dieses Projekt benötigt noch 24 Stunden – und Aufdringlichkeit empfinden 83 Prozent der Frauen als Sexkiller. Planen Sie den folgenden Abend akribisch. Erst gibt’s ein Mahl in einem spärlich beleuchteten Restaurant (für Frauen ist das Essen eine besondere Art von Vorspiel).

Danach gehen Sie mit zu ihr, stellen die 17 Rosen, die Sie einem Pakistani abgekauft haben (unauffällig handeln), in eine Vase und ziehen das Döschen Festtagsmenü für ihren Kater aus der Tasche. Dass Sie an das Tier gedacht haben, das ihr so viel bedeutet, lässt das Eis sicher schmelzen. Der Rest des Abends ist Muschimuschimuschi.

"Nicht jetzt, Schatz. Du stinkst nach Knoblauch."

Wer mittags bei der Wahl zwischen Kantine und Dönerbude auf die türkische Variante setzt, der bleibt nach Feierabend ungeküsst. Taktik: Lorbeer und Rosen. Auf dem Lorbeerblatt kauen Sie, während Sie in der ganzen Wohnung Rosenduft verbreiten, das lenkt von Ihrem Knofi-Atem ab. Alternativ hilft auch ein Glas Milch oder eine Hand voll Kaffeebohnen, wenn Sie die runterkriegen. Und Rosen.

Den Trick, aus frischen Rosenblättern einen Pfad von der Wohnungstür bis zum Schlafgemach zu streuen, kennt sie vermutlich schon. Aber Rosenduft betört tatsächlich. Untersuchungen ergaben, dass Rosenöl den weiblichen Hormonhaushalt positiv beeinflussen und dadurch sogar das prämenstruelle Syndrom lindern kann. Eine Umfrage unter den weiblichen Redaktionsmitgliedern ergab, dass Rosen erstens sofort einen Schalter im Hirn auf "Ich liebe dich" umlegen, zweitens der Duft erotisierend wirkt und drittens alle davon träumen, dass mal ein Kerl kommt, der das weiss. Ein paar Tropfen in ein Wasserschälchen geben, auf die Heizung stellen oder in einen Parfümzerstäuber geben und überall herumsprühen.

Und im Vorbeigehen werfen Sie dann noch die "Best of Barry White"-CD rein – denn der Schmusesong-Guru ist für romantisch veranlagte Frauen musikgewordener Sex.

"Nicht jetzt, Schatz. Ich muss doch gleich zur Arbeit."

Wer hat denn gesagt, dass es lange dauert? Taktik: Jetzt wird nicht gekuschelt. Schliesslich geht es hier um jede Minute. Vielleicht hat Ihr Mäuschen ja auch die ewig softe Schmuse-Nummer satt. Also stören Sie sie beim Anziehen, Waschen oder Schminken. Drücken Sie sie erst mal an sich, küssen Sie sie leidenschaftlich, heben Sie sie hoch und tragen Sie sie bis aufs Sofa. Springt sie auf Ihren Annäherungsversuch an, dann machen Sie es ihr. Und machen Sie es ihr schnell, denn sie muss schliesslich gleich zur Arbeit.

"Nicht jetzt, Schatz. Ich habe gerade Riesen-Stress."

Was die Männer bei Feierabend am Arbeitsplatz lassen, bringen die Frauen oft mit nach Hause, nämlich Stress. Und Stress ist nun mal der Lustkiller Nummer eins in Deutschland. Gut, dass Sie Bescheid wissen. Taktik: Noch mal Rosen. Bereiten Sie ihr ein Luxusbad für Körper und Seele, ein kluger Mann weiss, wie das geht: Sie brauchen ein Päckchen Meersalz und zwei bis drei Tropfen reines Rosenöl (Apotheke).

Schütten Sie beides in ein Gefäss und lassen Sie es ein paar Tage ziehen. Für ein Vollbad (optimal sind 36 bis 39 Grad Celsius) brauchen Sie 500 Gramm Rosensalz. Wenn Sie nun noch ein paar Rosenblätter schwimmen lassen und für eine angenehme Raumtemperatur (22 Grad) sorgen, gedämpftes Licht machen, damit sie sich sicher fühlt, weil Sie ihre kleinen Schönheitsfehler nicht sehen können, und wiederum mit einigen Rosenblättern dekorierten Champagner kühl servieren, dann haben Sie gute Chancen, dass es doch noch ein leidenschaftlicher Abend wird.>





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3. Die berechtigte Freude am Sex

www.news.ch
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16.10.2007: <Mehr Sex verbessert Sperma-Qualität>

aus: www.news.ch, 16.10.2007; http://www.news.ch/Mehr+Sex+verbessert+Sperma+Qualitaet/290115/detail.htm

<Sydney - Manche Männer sollten jeden Tag Geschlechtsverkehr haben, um die Chancen einer Schwangerschaft zu erhöhen. (li/pte)
 
Bisher wurde Paaren mit Fruchtbarkeitsproblemen geraten mehrere Tage abstinent zu sein, um so die Anzahl der Spermien zu erhöhen.

Genau das Gegenteil könnte jedoch zielführend sein. Wissenschaftler der University of Sydney haben diese Forschungsergebnisse auf der derzeit in Washington stattfindenden Jahreshauptversammlung der American Society for Reproductive Medicine der Öffentlichkeit vorgestellt.

Tägliche Ejakulation verringert die Häufigkeit der DNA-Schäden

Die australischen Forscher untersuchten 42 Männer, deren Sperma unter dem Mikroskop eine ungewöhnliche Form hatte. Sie wurden ersucht sieben Tage lang täglich zu ejakulieren. Diese Proben wurden mit jenen verglichen, die nach einer dreitägigen Abstinenz gesammelt worden waren. Alle bis auf fünf Männer wiesen in den täglichen Proben eine geringere Schädigung des Spermas auf.

Allan Pacey, Geschäftsführer der British Fertility Society erklärte, dass kein Sex zwar die Anzahl der Spermien erhöhe. Trotzdem handle es sich dabei um einen Konflikt zwischen Menge und Qualität. «Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass eine tägliche Ejakulation die Häufigkeit der DNA-Schäden verringert. Kann eine Verringerung von 30 auf 20 Prozent erreicht werden, könnte das durchaus einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben.»

Wenn ein Paar anfangs versucht ein Kind zu bekommen, sei ein Abstand von zwei oder drei Tagen vermutlich ratsam. Bei einer Schädigung der DNA und einer entsprechenden Anzahl an Spermien sei gegen häufigeren Geschlechtsverkehr nichts einzuwenden.>

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Spiegel
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19.1.2009: <Sex-Statistik. Frauen haben mit reichen Männern häufiger Orgasmen>

aus: Spiegel online; 19.1.2009; http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,602087,00.html

<Welchen biologischen Nutzen hat der weibliche Orgasmus? Britische Forscher erklären ihn als Phänomen der Evolution: Das Erreichen des Höhepunkts ist demnach für Frauen ein Indiz dafür, einen guten Partner gefunden zu haben.

Am Sinn von Sex zweifelt niemand: Es geht darum, Nachkommen zu zeugen und so das eigene Erbgut weiterzugeben. Die Lust auf Sex ist somit ein Erbe der Evolution, denn ohne Sex gibt es keine Fortpflanzung. Gleiches gilt auch für den männlichen Orgasmus. Wozu aber der weibliche Orgasmus gut sein soll, darüber streiten sich Forscher schon länger. Zwingend notwendig für eine Befruchtung der Eizelle ist er jedenfalls nicht.

Es kursieren verschiedene Theorien dafür, warum es ihn trotzdem gibt. Womöglich fördert er durch die dabei auftretenden Muskelkontraktionen den langen Marsch der Samenfäden in Richtung Eizelle. Manche Forscher halten ihn gar für ein nicht mehr benötigtes Nebenprodukt der Evolution - ähnlich wie die Brustwarzen beim Mann. Als Beleg führen die Biologen an, dass ein Orgasmus bei Frauen nicht garantiert ist.

Britische Forscher haben nun eine neue Theorie zum weiblichen Orgasmus vorgestellt. Das Erreichen des Höhepunkts beim Sex ist demnach auch eine Frage des Geldes. "Die Orgasmus-Häufigkeit bei Frauen steigt mit dem Einkommen ihres Partners", sagte Thomas Pollet von der Newcastle University der Zeitung "The Times". Es handle sich um ein Evolutionsphänomen, das Frauen bei der Auswahl ihres Partners helfe. "Es hilft ihnen, die Qualität von Männern zu unterscheiden", sagte Pollett dem "Telegraph". Die Theorie werde Kontroversen auslösen, erklärte Pollet, weil sie nahelege, dass Frauen quasi auf reiche Männer programmiert seien.

Gemeinsam mit Daniel Nettle, Professor für Psychologie an der Newcastle University, hat Pollet Daten einer Studie aus China ausgewertet. Beim Chinese Health and Family Life Survey wurden 5000 Menschen aus dem ganzen Land ausführlich über ihr persönliches Leben befragt - einschließlich des Sexuallebens. Unter den Befragten befanden sich 1534 Frauen, die einen Partner besaßen und Grundlage für die neue Orgasmus-Studie waren.

121 dieser Frauen erklärten, beim Sex immer einen Orgasmus zu haben, 408 hatten ihn oft, 762 manchmal und 243 selten oder nie. Das Bild gleiche dem, was bei Befragungen in westlichen Ländern herauskomme, schreiben die Forscher im Fachblatt "Evolution and Human Behavior". Es gebe mehrere Faktoren, welche die Orgasmus-Häufigkeit beeinflussten, sagte Pollet, aber Geld sei einer der wichtigsten.

"Ein höheres Partnereinkommen wirkt sich stark positiv auf die von den Frauen selbst angegebene Orgasmus-Häufigkeit aus", sagte der Psychologe. "Begehrenswertere Männer sorgen bei Frauen für mehr Orgasmen." Dies bestätige frühere Studien, bei denen Wissenschaftler festgestellt hatten, dass Faktoren wie Attraktivität und Körperproportionen des Mannes die Häufigkeit sexueller Höhepunkte beeinflussten.

Problematisch an der Studie ist, dass es sich lediglich um eine Korrelation handelt, eine Ursache-Wirkung-Beziehung ist damit keinesfalls bewiesen. Auch wenn die britischen Forscher Faktoren wie Alter der Frauen, Glücksgefühl, Bildungsniveau und Dauer der Partnerschaft nach eigenen Angaben ausschließen können, sind komplexere Zusammenhänge denkbar. Hinter dem Phänomen könnten, sofern es sich in weiteren Studien bestätigt, beispielsweise eine oder mehrere Eigenschaft der Männer stecken. Diese könnten sowohl ein höheres Einkommen zur Folge haben als auch mehr Höhepunkte der Partnerinnen.

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Tagesanzeiger
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25.9.2010: Missionarsstellung = Sex ohne Porno

aus: Tagesanzeiger online: Warum die Missionars-Stellung wieder zeitgemäss ist; 25.9.2010;
http://dasmagazin.ch/index.php/warum-die-missionars-stellung-wieder-zeitgemass-ist/

<von Birgit Schmid

Eine Folge der Emanzipation, könnte man kurzschliessen, ist die Rückkehr zu konservativeren Werten. Fürs Bett bedeutet das: Frau liegt wieder unten, Mann oben.
Jahrelang wurde einer Frau eingetrichtert, dass die Missionarsstellung ein Symbol für die weibliche Unterdrückung sei. Da lag sie wehrlos auf dem Rücken wie ein Käfer, niedergedrückt vom Gewicht des Mannes, die Beweglichkeit massiv eingeschränkt — ein deutliches Bild von Macht und Unterwerfung. Dr. Sommer lehrte im «Bravo» schon kleine Mädchen, dass diese Sexposition unemanzipiert sei und schlug in seiner lässigen Offenheit ein paar verwegenere Varianten vor.

Meist erlebten die Mädchen das erste Mal dann trotzdem in der Missionarsstellung, und dabei ist es geblieben. Bei ihrer sexuellen Initiation sind junge Menschen so wenig experimentierfreudig wie eh. Nervosität und Angst zu versagen, sind zu gross, da ist man froh, wenn es irgendwie klappt, und greift auf die im wahrsten Sinne des Wortes eingängigste Position zurück.

Mit der Missionarsstellung beginnt das Sexleben, und sie markiert auch dessen Ende. Das entspricht dem Gleichnis, dass der Mensch am Anfang und Ende seiner Existenz in der Horizontale liegt. So rahmt die Missionarsstellung den Horizont der erotischen Erfahrung: Zuerst wählt man sie aus Unerfahrenheit, dann aus Ungelenkigkeit.

Vor vierzig Jahren nun befreite sich die entfesselte Frau aus der Missionarsstellung. Sie kletterte auch mal auf den Mann, übernahm die Führung. Sie kniete, dehnte, faltete und beugte sich, gemeinsam probierte man dies und das aus, und es war gut. Die Missionarsstellung wurde nach 1968 zum Synonym für Geschlechtsverkehr, und Geschlechtsverkehr hatte nur noch, wer verklemmt und triebfeindlich war. Was man fortan praktizierte, war: vögeln, bumsen, ficken.

Dabei beruht das Symbol für Patriarchat und Prüderie auf einer Legende, die der Kinsey-Report verbreitet hat.

Demnach sollen christliche Missionare bei der Christianisierung anderer Völker die Stellung Mann oben, Frau unten als einzige zulässige beim Sex zwischen Eheleuten vorgeschrieben haben. Südseebewohner machten sich jedoch nur über das fantasielose Sexleben der Weissen lustig. Von Missionaren und dem daraus abgeleiteten Spottnamen berichten die Quellen nichts.

Zwischenzeitlich wurden die sexuellen Fantasien in westlichen Kulturen dermassen bedient, dass man sich wieder nach der Rückkehr zur guten, alten, langweiligen Missionarsstellung sehnt. Zu explizit hat einem die Entfesselung des Sex alle möglichen und unmöglichen Praktiken und Positionen vor Augen geführt. Die pornografischen Verrenkungen haben neue Zwänge gebracht: Sex nach Vorbild, ob er Spass macht oder nicht. Vor allem Frauen blieb vor lauter Bondage und Latex die Lust weg, auch wenn die Bilder anderes suggerieren.

Den Bildern glaubt heute sowieso keiner mehr.

Das Pendant zur Slow-Food-Bewegung wäre beim Sex wohl die tantrische Umarmung in Ewigkeit. Doch manche Männer finden die Praktik des Zurückhaltens zu männerfeindlich. Auch nicht jede Frau hat so viel Geduld, wie sie die indische Liebeskunst verlangt. Die hohe Schule der Sexualität ist allein darum nicht Gegenwart, weil uns die Zeit dazu fehlt. Für die Kamasutra-Akrobatik sind leistungsstarke Zeitgenossen nach langen Arbeitstagen viel zu müde.

Also zurück zum Klassiker. Die Missionarsstellung kommt noch immer an. Umfragen zeigen: Noch vor Doggy Style, 69, Budapester Beinschere oder Löffelchenstellung bevorzugen viele die Art und Weise, wie es Missionare taten. Banaler Vorzug: Man kann sich in die Augen schauen und sich küssen. Man fühlt sich dem andern nah. Und: Die Frau hat die Hände frei, mit denen sie allerlei anstellen kann. Der Mann mag bei dieser Position körperlich dominieren. Doch inzwischen hat man erkannt, dass Gleichheitsdenken beim Sex seltsam ist. Beide können nicht oben liegen.

So gesehen, ist die Rückkehr der Missionarsstellung die Emanzipation von der Emanzipation: die Befreiung vom Sex als politisch korrektem Statement, dass man Frauenrechte achtet. Noch wichtiger aber ist die Befreiung vom «anything goes» in der pornografischen Kultur. Sex minus Porno gleich Missionarsstellung.>



Lustagenten - die prickelnde
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4. Entspannte Gespräche als Vorbereitung zum Heisswerden

Stern
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11.6.2010: Frauen brauchen ein kleines, entspanntes Gespräch, um auf Sex heiss zu werden

aus: Stern online: Sex im Alltag: "Schatz, wie war dein Tag?"; 11.6.2010;
http://www.stern.de/gesundheit/sex-im-alltag-schatz-wie-war-dein-tag-1567663.html

<"Schatz, wie war dein Tag?"

Das ist die beste Frage, um eine gestresste Frau ins Bett zu kriegen, sagt die Psychologin Ann-Marlene Henning. Ein Gespräch über Hormone, Sex und Vögelfreunde.

Nele Martensen Ann-Marlene Henning Die in Hamburg lebende Dänin Ann-Marlene Henning, 45, ist Sexologin - ein wissenschaftlicher Abschluss aus Kopenhagen.

Frau Henning, Stress beeinflusst unsere Libido. Bekommen das Männer und Frauen gleichermaßen zu spüren?

Nein, überhaupt nicht. Wenn Männer gestresst sind, haben sie oft sogar mehr Lust auf Sex. Frauen wollen in solchen Situationen dagegen alles - bloß keinen Sex.

Wie kommt das?

Schuld daran sind die Hormone. Unter Dauerstress steigt zwar bei beiden Geschlechtern der Cortisolspiegel im Blut und killt die Lust. Bei einem Mann jedoch, der nur unter mäßigen Stress gerät, verändert schon leichte Entspannung die Hormonwerte so, dass die Lust sogar zunimmt. Es genügt dann, dass er nur an Sex denkt oder an die Kurven seiner Frau, schon steigt sein Testosteronspiegel, und er baut Stress ab. Der schnellste Weg zur Entspannung wäre demnach für ihn, selbst Hand anzulegen. Oder eben der Quickie auf dem Küchentisch.

Aber davon hat die Frau noch nichts.

Stimmt. Für die ist sowieso alles etwas schwieriger. Sex baut auch bei ihr Stress ab, nur hat sie auch bei mäßigem Stress erst mal keine Lust darauf. Denn der weibliche Organismus produziert nur sehr geringe Mengen Testosteron, die keine Wirkung auf das Stresshormon Cortisol haben. Um dieses abzubauen, ist bei ihr ein anderes Hormon zuständig: das Oxytocin. Und dessen Konzentration steigt in ganz anderen Situationen an: beim Kuscheln, beim Reden, beim Bad im Kerzenschein.

Wie kann ein Mann seiner Partnerin denn Entspannung verschaffen?

Ich sage zu den Männern immer: "Wenn du ihr zuhörst, kannst du so viel Sex kriegen, wie du willst." Und damit meine ich nicht: Hinhören und gleich Lösungen anbieten, sondern zuhören. "Schatz, wie war dein Tag?" ist tatsächlich ein guter Einstieg. Und dann immer wieder nachfragen. Es ist nämlich so: Frauen haben eine ewige Erledigungsliste im Kopf: der Job, der Einkauf, die Kinder. Das muss erst alles raus, bevor sie sich auf Sex einlassen kann. Sonst kann es passieren, dass sie kurz vor dem Höhepunkt an die Schmutzwäsche denkt. Also im Klartext: Das Gespräch baut die Nähe auf, die sie braucht, um den Stress loszuwerden. Erst dann kann sie überhaupt Lust auf Sex bekommen.

Oft entsteht ja Stress in der Partnerschaft gerade durch fehlende Kommunikation im Bett.

Das stimmt! Und da empfehle ich ein kleines Spiel. Ich nenne es: "Seine Stunde, ihre Stunde" Dabei erklärt und zeigt ein Partner dem anderen, was er beim Sex gern anders machen würde. Alte Dinge, die ihn stören, neue Dinge, die er gern ausprobieren würde. Sie werden sehen: Wer über Sex redet, steigert auch die Lust aufeinander. Und die Beziehung entspannt sich. Was wieder zu mehr Sex führt, was wiederum zu mehr Entspannung führt und so weiter.

Und wie können gestresste Singles ihren Cortisolspiegel senken?

Genau wie Paare: Durch lustvollen Sex. Die Dänen haben ein Wort dafür erfunden: Man sucht sich einen "Bolleven", einen "Vögelfreund". Das ist keine schnelle Nummer auf der Reeperbahn! Ein Bolleven ist ein Mensch, mit dem man sich prima versteht und mit dem man regelmäßig Sex hat, ohne eine Beziehung zu führen. Denn wieso sollte man keinen guten Sex haben, nur weil man Single ist?>

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Welt online,
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30.03.2011: Natürliche Potenzmittel: Spanische Fliege, Ginseng, Safran, Muira Puma - und solche, die keine sind: Stechapfel, Ingwer, Knoblauch, Gewürznelken, Muskatnuss

aus: Welt online: Welche natürlichen Potenzmittel tatsächlich wirken; 30.3.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13011098/Welche-natuerlichen-Potenzmittel-tatsaechlich-wirken.html

<Kann die Natur zur Steigerung der Libido beitragen? Kanadische Forscher haben überprüft, welche Aphrodisiaka die Sexualfunktion wirklich verbessern.

[Spanische Fliege: NEIN]
Die Spanische Fliege ist ein geflügelter Käfer mit grün-metallischer Färbung. Ihr werden eine erektionsfördernde Wirkung nachgesagt. Doch fatalerweise wird die Spanische Fliege oft überdosiert. Die Folgen sind dramatisch.

[Asiatischer Ginseng: JA]
Die Einnahme von asiatischem Ginseng ist dagegen gesundheitlich unbedenklich - außerdem gilt die Wurzel tatsächlich als ein wirksames Aphrodisiakum.

[Safran: JA]
Forscher zufolge soll auch Safran die Liebeskraft und die sexuellen Funktionen verbessern.

[Muira Puama: JA]
Muira Puama stammt aus der Rinde eines afrikanischen Baumes und wird auch als Potenzholz bezeichnet. Es fördert nachweislich die Durchblutung der Leistengegend und steigert dadurch die Lust bei Mann und Frau.

[Stechapfel: NEIN]
Einer von vielen Sex-Mythen: Stechapfel soll angeblich die sexuelle Leistung steigern - in Wirklichkeit ist die Pflanze hoch giftig.

[Ingwer: NEIN]
Dass aber Ingwer zu einer verbesserten Potenz führen soll, haben Forscher inzwischen als Blödsinn entlarvt.

[Knoblauch: NEIN]
Nicht anders beim Knoblauch: Auch der Verzehr mehrerer Knollen ist für die Libido nicht förderlich und führt außerdem zu Geruchsproblemen beim Küssen.

[Gewürznelken: NEIN]
Einige Potenz-Ratgeber führen Gewürznelken in der Liste der wirksamen Stimulanzien auf - ein Irrtum.

[Muskatnuss: NEIN]
Muskatnuss wirkt ebenfall nicht potenzsteigernd. Zudem ist der Verzehr größerer Mengen giftig.

[Yohimbin: JA]
Yohimbin ist ein Extrakt aus der Baumrinde eines westafrikanischen Baums und steigert die Lust bei Mann und Frau. Genauer gesagt fördert es die Durchblutung der Leistengegend.

[Safran+asiatischer Ginseng: JA]
Ebenfalls wirkungsvoll sind Safran und asiatischer Ginseng: Sie verbessern die Sexualfunktionen beim Menschen – ganz ohne Nebenwirkungen.

Über Tinkturen und Pulver aus der Pflanzen- und Tierwelt ist schon viel berichtet worden, aber kann die Natur wirklich zur Steigerung der Libido beitragen? Genau diese Frage stellten sich auch zwei kanadische Ernährungswissenschaftler.

„Aphrodisiaka sind seit Jahrtausenden überall auf der Welt verwendet worden. Die Wissenschaft dahinter wurde aber niemals richtig beschrieben oder untersucht“, sagt Massimo Marcone von der University of Guelph in Kanada.

Gemeinsam mit seinem Kollegen John Melnyk wollte er das ändern. Also lasen die beiden eine Vielzahl wissenschaftlicher Artikel zu diesem Thema, werteten die Ergebnisse aus und schrieben eine umfassende Zusammenfassung, die sie online in der Fachzeitschrift „Food Research International“ veröffentlichten.

[Muira Puama: JA bei Mann+Frau]
Mehr Lust auf Sex machen vor allem pflanzliche Wirkstoffe aus Südamerika, wie etwa Muira Puama, eine Pflanze aus Brasilien. Mit ihrer Hilfe lässt sich das sexuelle Verlangen bei Frauen steigern. Die Probandinnen berichteten von einer verbesserten Fähigkeit, zum Orgasmus zu kommen, und überhaupt von intensiveren Orgasmen.

In der Untersuchung von 1994 hatten die Frauen Tabletten eingenommen, die eine Mischung aus Muira Puama und Ginseng enthielten. Auch bei Männern wirkte das Kraut: Die Tabletten steigerten ihre Libido und verbesserten ihre Erektionsfähigkeit.

[Safran: JA bei Männern]
Ebenfalls gute Noten konnten die Ernährungswissenschaftler Safran und asiatischem Ginseng geben. Bei einer 2009 durchgeführten Studie sollten Männer mit Erektionsproblemen über einen Zeitraum von zehn Tagen Safran-Tabletten schlucken. Dabei enthielt eine Pille rund 200 Milligramm Safran. Nach Ablauf der Frist zeigte sich bei den Männern eine signifikant verbesserte Steifheit sowie Schwellung des Penis.

[Asiatischer Ginseng: JA bei Mann+Frau]
Eine ähnliche Wirkung hat asiatischer Ginseng – eine Gebirgspflanze, die vor allem in Korea wächst und dort schon lange als Aphrodisiakum angewendet wird. Eine klinische Studie aus dem vergangenen Jahr zeigte, dass asiatischer Ginseng nicht nur bei Erektionsstörungen helfen kann, sondern auch bei Frauen seine Wirkung entfaltet.

3000 Milligramm Ginseng oder ein Placebo sollten die Probandinnen (Frauen in der Menopause) täglich zu sich nehmen. Die Teilnehmerinnen berichteten von größerem sexuellem Verlangen und einer insgesamt größeren Zufriedenheit mit ihrem Sexualleben. Die Frauen, die nur Placebos geschluckt hatten, teilten diese Erfahrung nicht.

[Knoblauch NEIN - Ingwer NEIN - Muskat NEIN - Gewürznelken NEIN]
Die Forscher stießen bei der Durchsicht der vielen Studien auch auf Wirkstoffe, die oft als luststeigernd beschrieben werden, aber bei einer genaueren Untersuchung keine Wirkung zeigten. Dies war bei Knoblauch, Ingwer, Muskat und Gewürznelken der Fall.

[Bufotenin NEIN - spanische Fliege NEIN]
Und vor zwei weiteren vermeintlichen Aphrodisiaka warnen Marcone und Melnyk geradezu: vor der im Hautsekret verschiedener Kröten vorkommenden Substanz Bufotenin und vor dem Pulver, das aus der Käferart Spanische Fliege gewonnen wird. Beide würden die sexuelle Performance nicht nur schwächen, sondern können auch giftig sein.>



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5. Sport als Sexstimulation


Basler
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25.4.2011: Jogging bringt mehr Lust auf Sex

aus: Basler Zeitung online: Sex und Laufen, das unschlagbare Doppel; 25.4.2011;
http://blog.bazonline.ch/outdoor/index.php/9558/sex-und-laufen-das-unschlagbare-doppel/

<Natascha Knecht am Montag, den 25. April 2011

Laufen macht nicht nur sexy, sondern auch Lust.

«Schliessen Sie die Schlafzimmertür ab. Stellen Sie sich vor den Spiegel. Ziehen Sie langsam all Ihre Kleider aus. Bewundern Sie Ihren Körper – Ihren flachen Bauch, Ihre schön proportionierten Oberschenkel. Jahrelanges Training hat Ihre Hüften schlank gemacht und Ihre Waden geformt. Sie sind stark. Sie sind attraktiv. Sie sind eine Läuferin, ein Läufer.

Und als schöner Mensch lieben Sie Sex. Läufer haben öfter Sex als unsportliche Mitbürger. Falls Sie erst spät mit Trainieren angefangen haben: Sie tun das Richtige. Die Harvard Universität fand heraus, dass Sportler im Alter zwischen 40 und 60 Jahren gleich oft sexuell aktiv sein können, wie 20 Jahre jüngere Nicht-Sportler. Und es wird noch besser. Läufer können ihre Erektion länger halten. Und Läuferinnen brauchen weniger lange, um zu einem Orgasmus zu gelangen.»

Diese schon fast missionarischen Sätze las ich in der «Running Times». Der Artikel ginge noch weiter und natürlich ist es nicht die einzige Laufzeitschrift, die über den «süssesten Effekt» dieses Sports berichtet.

Beim Laufsport gibt es kein Tabu, keine Geheimnisse

Wenn es um Running geht, ist auch das Thema Sex nicht weit. Es gehört halt einfach irgendwie dazu. Und mich dünkt: Auf diesem Gebiet wird ausnehmend viel geforscht, insbesondere in den USA.

Grundsätzlich geht es stets um zwei Fragen:

1.    Wie wirkt sich Laufen auf Sex aus?
2.    Wie wirkt sich Sex auf das Laufen aus?

8 Forschungsresultate, die mir bei einer Cross-Recherche aufgefallen sind:

1.    Probanden, die beginnen, vier Mal pro Woche zu laufen, haben nach neun Monaten 30 Prozent mehr Sex und 26 Prozent mehr Orgasmen (University of California in San Diego, Studie mit 78 Personen).

2.    80 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen, die zwei oder drei Mal pro Woche laufen, finden sich sexuell begehrter. 80 Prozent der befragten Frauen geben an, ihr sexuelles Darbietungsvermögen sei besser als das einer untrainierten Frau (University of Arkansas, Studie mit 408 Personen).

3.    Ab dem 50. Lebensjahr nimmt die Manneskraft ab. Laufen verlangsamt diesen Prozess. Es wirkt wie ein natürliches Viagra (Umfrage bei 50’000 Ärzten in den USA für eine Health Professional Follow-up Study)

4.    Männer, die mehrmals wöchentlich intensiv trainieren, reduzieren das Risiko einer erektilen Dysfunktion um 30 Prozent. Männer mit einem Body Mass Index (BMI) über 28,7 haben ein 30 Prozent höheres Risiko, im Bett zu «floppen» als solche mit einem BMI unter 23 (Annals of Internal Medicine, USA).

5.    83 Prozent der befragten Läuferinnen geben an, seit sie mit dem Laufsport begonnen haben, verspüren sie mehr Lust auf Sex (Umfrage Runner’s World Magazine)

6.    Männer zwischen 55 und 65, die pro Woche mehr als 60 Kilometer laufen, haben einen höheren Testosteronspiegel als ihre unsportlichen Altersgenossen – ein Indiz, dass Läufer eine gesündere Libido haben (Harvard University).

7.    Läufer, die bei 70 Prozent der maximalen Sauerstoffaufnahme trainieren, erhöhen ihr freies Testosteron um 40 Prozent, ihren Cortisol-Spiegel um 38 Prozent, ebenso ihre Adrenalinausschüttung. Dieser gesteigerte Hormonmix führt zu einer intensiveren Erregung und Erektion (University of North Carolina).

8.    Eine von vier befragten Frauen war während eines Trainings schon sexuell erregt, oder hatte derweil sogar schon einen Orgasmus (Chicago State University).>


Die Schlussfolgerungen von Michael Palomino: Ohne Maschinen leben ergibt ein Leben wie ein Sport

<Die Schlussfolgerung ist doch die: Alle Renn-Sportarten stimulieren den Sex, also Fussball, Handball, Volleyball, Joggen etc. Ob nach einem Marathon noch Sex möglich ist, mag ich aber zu bezweifeln. Und die zweite Schlussfolgerung ist: Früher haben sich die Menschen viel mehr bewegt als heute, weil es kaum Maschinen gab, also hatten die Menschen früher viel mehr Lust auf Sex als heute, und Sport gab es noch gar nicht, weil das Leben selber wie ein Sport war (Holzhacken, Bretter sägen, Getreide dreschen etc.). Für mehr Sex sollte man also einfach mit weniger Maschinen (weniger "zivilisiert") leben. Ausprobieren!>




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6. Medizin und Sex

Welt online,
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20.10.2011: Blasenentzündung, Heilung und Prävention

aus: Welt online: Immunsystem: Sex kann Blasenentzündung verursachen; 20.10.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13669676/Sex-kann-Blasenentzuendung-verursachen.html

<Autor: Sabine Kurz

Warum vier von fünf Erkrankten Frauen sind und mit welchen einfachen Verhaltensregeln man vorbeugen kann: Viel trinken, Cranberrys und eine Wärmflasche bringen Linderung.

[Symptome der Blasenentzündung bei Frauen]

Die Blase drückt, es schmerzt beim Wasserlassen, und plötzlich ist da auch noch Blut in der Toilette – jede zweite Frau leidet Statistiken zufolge mindestens einmal in ihrem Leben an einer Blasenentzündung, der akuten Zystitis.

Obwohl die Infektion der Harnblase keineswegs zu den lebensbedrohlichen Krankheiten zählt, können die Beschwerden doch sehr unangenehm werden. Neben Schmerzen im Unterleib deuten auch andere Probleme auf eine Entzündung hin.

„Symptome einer Blasenentzündung sind häufiger Harndrang, schmerzhaftes Wasserlassen und manchmal auch Blut im Urin“, erklärt Wolfgang Bühmann vom Berufsverband Deutscher Urologen und Facharzt für Urologie. Vor allem das Blut kann Patienten erschrecken – dabei ist es normalerweise kein Grund zur Beunruhigung.

[Blasenentzündung während einer Schwangerschaft kann gefährlich werden - oder Infektion der Nieren]

In einer Schwangerschaft ist mit einer Blasenentzündung aber nicht zu scherzen, denn sie kann eine Fehl- oder Frühgeburt auslösen. Gefährlich kann die Blasenentzündung auch werden, wenn Bakterien aus der Blase über die Harnleiter in die Niere gelangen. Dort können sie eine Nierenbeckenentzündung hervorrufen, die sich durch hohes Fieber und starke Flankenschmerzen bemerkbar macht. Wer bei einer Blasenentzündung also auch unter Fieber leidet, sollte unbedingt einen Arzt konsultieren.

[Vorbeugung gegen Blasenentzündung]

Grundsätzlich gilt es, Nierengegend und Unterleib nicht unnötig Kälte und Nässe auszusetzen. Auch die Füße sollte man immer warm und trocken halten. Zum Beispiel ersetzt man nasse Badebekleidung gleich nach dem Verlassen des Wassers durch trockene Kleidung. Zudem hilft gutes Abtrocknen nach dem Baden, eine Blasenentzündung zu vermeiden. Auch auf kalten Oberflächen sitzen ist Gift für die Blase.

„Nasse Badesachen fördern den Infekt gleich in doppelter Hinsicht“, erklärt Klaus Föll, Sprecher der Techniker Krankenkasse (TK) in Baden-Württemberg. „Unterkühlung setzt die Abwehrkraft des Körpers herab. Dadurch haben es Krankheitskeime leichter, in den Körper vorzudringen und dort eine Entzündung zu verursachen.“ Das warmfeuchte Klima der Bikini- und Badehosen biete den Bakterien außerdem einen idealen Lebensraum, erklärt Föll.

[Ursachen für Blasenentzündung - und leichte Vorbeugung durch richtiges Arschputzen und immer genügend warme Kleidung]

Die Ursache einer Blasenentzündung sind Bakterien, die sich in der Harnblase einnisten. In etwa drei von vier Fällen stammen diese Bakterien aus dem Darm. Diese Escherichia-coli-Bakterien werden zum Beispiel durch eine falsche Reinigung nach dem Stuhlgang (von hinten nach vorne statt von vorne nach hinten) über die Harnwege in Richtung Blase befördert. Durch korrekte Hygiene lässt sich eine unangenehme Blasenentzündung also relativ leicht vorbeugen.

Bei einem gesunden Menschen lösen die Bakterien in der Blase auch nicht immer gleich eine Entzündung aus. Oft verhindern auch andere Faktoren, dass das Immunsystem die Bakterien ausreichend bekämpft.

Das kann daher kommen, dass Bauch und Unterleibsbereich zu kalt und dadurch nicht gut genug durchblutet sind. Mit verringerter Blutzufuhr gelangen weniger Abwehrkörper zu den Bakterienherden, sodass dort eine Entzündung entsteht. Daher gilt es, sich warm genug anzuziehen – vor allem im nahenden Winter.

[Vorbeugung mit Vitamin D]

Eine weitere Methode der Vorbeugung von Harntraktinfekten bietet einer Studie schwedischer Wissenschaftler zufolge Vitamin D. Die Untersuchung lässt vermuten, dass das Vitamin das Immunsystem stärkt. Denn es regt die Produktion von Cathelicidin an, eines vor Infektionen schützenden Proteins. Das ist bisher jedoch noch nicht bewiesen worden.

[Keime ausspühlen mit viel trinken: Wasser und Kräutertees, und bestimmte Säfte - Immunabwehr mit Wärmflasche stärken]

Schon bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung sollte man möglichst viel trinken – zwei bis drei Liter am Tag –, um Keime aus der Blase zu spülen und so die Entzündung vielleicht noch abzuwenden. Empfehlenswert sind auch Kräutertees und sogenannte Blasen- oder Nierentees, zum Beispiel Bärentraubenblättertee.

Solche Tees haben zwar keine direkte heilende Wirkung, helfen aber beim Ausspülen der Keime. Die TK [Techniker Krankenkassse] rät außerdem zu Preiselbeeren oder zu Großfrüchtigen Moosbeeren (Cranberries) in Form von Saft oder Dragees, um das Festsetzen von Keimen in der Blase zu verhindern. Auch die altbewährte Wärmflasche auf dem Bauch hilft, die Immunabwehr zu stärken.

Männer sollten immer zum Arzt gehen

„In 80 Prozent der Fälle geht es ohne Arztbesuch und Antibiotika“, sagt Wolfgang Bühmann. Dazu muss man die Schmerzen allerdings aushalten können. Alternativ ist man mit einer medikamentösen Behandlung durch den Arzt die Krankheit schneller los, und die Gefahr einer Ausbreitung der Keime in Richtung Nieren ist gebannt.

Bestimmte Personengruppen sollten allerdings immer zum Arzt gehen. Dazu zählen Kinder, Schwangere, Menschen mit geschwächtem Immunsystem – unter anderem Diabetiker – und generell Männer, denn bei ihnen sind Harnwegsinfekte eher selten, und ein Arzt sollte die Ursache abklären.

Wenn es immer wieder zu einer Blasenentzündung kommt, kann das verschiedene Gründe haben. Manche Leute haben eine angeborene örtliche Abwehrschwäche, das heißt, ihr Immunsystem ist an einer bestimmten Stelle im Körper, in diesem Fall der Blase, nicht stark genug.

[Blasenentzündungen bei Frauen nach dem Sex (Flitterwochen-Zystitis): Scheidenbakterien gelangen in die Harnröhre - urinieren nach dem Sex ist die Vorbeugung]

"Ganz häufig bekommen Frauen eine Blasenentzündung auch nach dem Geschlechtsverkehr“, erklärt Wolfgang Bühmann. „Die Bakterien kommen aber nicht vom Partner, sondern sind Scheidenbakterien, die durch mechanische Bewegungen in die Harnröhre gelangen.“ Scherzhaft wird dies auch „Flitterwochen-Zystitis“ genannt. Um diese zu vermeiden, wird empfohlen, direkt nach dem Sex auf die Toilette zu gehen oder ein Harndesinfektionsmittel zu nehmen.

[Häufigkeit: 3% der Gesamtbevölkerung haben pro Jahr eine Blasenentzündung, 33% über 65 Jahre alt, knapp 10% unter 20 Jahre, 80% sind Frauen, ]

Laut Berechnungen der Krankenkasse AOK litten im Jahr 2009 rund 2,5 Millionen Bundesbürger an einer Blasenentzündung, das entspricht etwa drei Prozent der Gesamtbevölkerung.

Dabei kommt die Infektion viel häufiger bei Frauen als bei Männern vor: Vier von fünf Erkrankten sind Frauen. Das liegt vor allem daran, dass die Harnröhre beim weiblichen Geschlecht vier bis fünf Mal kürzer ist als bei Männern. So gelangen Keime schneller in die Blase. Bei Männern wirkt zudem die Prostata als eine Barriere für Bakterien. Außerdem trinken Frauen generell weniger als Männer, und somit wird die Blase nicht gut genug gespült. Keime können sich leichter einnisten.

Für eine Blasenentzündung sind vor allem ältere Menschen anfällig: Fast ein Drittel aller Patienten ist über 65 Jahre alt, während der Anteil von unter 20-Jährigen nur bei knapp zehn Prozent liegt. Das liegt daran, dass im Alter das Immunsystem allgemein geschwächt ist. Andere Alterserkrankungen wie etwa Diabetes verstärken diesen Effekt noch.>





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7. Taoismus stimuliert das Sexleben

Titelblatt
                der Zeitschrift "Taxi" vom Oktober 2010 mit
                einem Artikel über taoistische Liebespraktiken
Titelblatt der Zeitschrift "Taxi" vom Oktober 2010 mit einem Artikel über taoistische Liebespraktiken

Oktober / November 2010: Sexuelle Übungen des Taoismus stimulieren das Sexleben und wirken beim Mann verjüngend und gegen Depression

aus: Martin Ulrich: Taoismus; In: Taxi. Magazin für soziales und Kultur; Oktober / November 2010, S.4-7

Der Artikel von Martin Ulrich:

<China ist derzeit nur noch als kopflos wachsender Markt in den Schlagzeilen. Vor lauter Halbleitern läuft man Gefahr, jahrtausendealte, ganzheitliche Wege zu vergessen!

Der Taoismus ist schwer zu fassen: Wann genau er entstand, ist unklar. Worum genau es geht, schwer zu umreissen: Fünf Wandlungsphasen, die Lebensenergie Chi, Körper- und Geisteskultivierung, Atemkontrolle, Taijiquan, Qigong, Meditation, Visualisation, Imagination, Alchemie...

Als Begründer gilt ein legendärer Denker namens Laotse, der vielleicht gar nicht eigentlich existiert hat. Er soll zu kriegserschütterten Zeiten im 6. Jh. v. Chr. gelebt haben, und sich - wie viele zeitgenössische Philosophen - den Kopf darüber zerbrochen haben, wie die Chinesen sich wieder einen liessen. Man spricht von der "Zeit der Hundert Schulen" - da für den Frieden derart viele Lehren geschrieben wurden. Laotse zugerechnet wird das Buch "Tao-Te-King" (2Tao": Weg/ Prinzip / Sinn, "Dé": Kraft / Tugend / Güte, "Jing": Leitfaden / Textsammlung), das er niederschrieb, bevor er auf seinem Ochsen das alte China gen grünere Grasgründe verliess.

Was können wir heute vom taoistischen Weg profitieren? Besonders seine Liebeskunst zu studieren, zahlt sich schnell aus. Wir müssen sogar! Wenn nicht wir Westler dieses taoistische Wissen bewahren, wer dann? In Asien hat man freilich keine Zeit mehr für die Minne, wenn man abends geschlissen aus der IPhone-Manufaktur kommt. Naturgemäss ist es auch gerade dieses Kapitel, die Sexualität, wofür wir alle am leichtesten zu interessieren sind. Von da aus kann es dann aber noch weiter gehen, man entdeckt dahinter eine ganze Gesundheitslehre für den Körper rundum, und dahinter wiederum die Philosophie, und dass eigentlich alles zusammengehört.

Von den Hirschen lernen - [die Übung für den PC-Muskel]

Einiges von ihrer Weisheit entnahmen die Taoisten der Natur. Sie wollten z.B. herausfinden, durch was bestimmte Tiere ein enorm hohes Alter erreichen können. Sie beobachteten unter anderem Hirsche, und es stellte sich heraus: Ihr Schwanzwedeln ists. Die Hirschübung war erfunden.

Im Zentrum der Hirschübung steht das lange Anziehen der Damm-Muskulatur / des PC-Muskels (der sonst dem Harnfluss-Anhalten dient) bei gleichzeitigem Unangespanntlassen des Schliess- und (S.4) Bauchmuskels. Man macht sich währenddessen die Punkte bewusst, die kribbeln sollten - auch jene in der Wirbelsäule und im Hirn... - Es gibt die Legende, dass der Hirsch ein Geweih habe, weil er die Energie hochziehe.

[Die rituelle Vorbereitung der Region für die Hauptübung: 81 Kreise und Akupunkturpunkte in der Hand aktivieren]

Diesem Hauptteil der Übung geht aber korrekt noch eine komplizierte Aufwärm-Massage voraus: Die zuvor durch Aneinanderreiben aufgeheizten Hände aktivieren die Region rituell: Die rechte Hand umfasst die Hoden, während ihr Daumen auf dem Penisschaft ruht. Die linke Handfläche fährt 81 Mal einen Kreis unterhalb des Bauchnabels ab. Dann wechseln die Hände. Bevor man nun an die Muskeln geht, sollte man noch Akupunkturpunkte in den Handflächen aktivieren, indem man jeweils mit einer Hand eine Faust um den Daumen der anderen bildet.

PC-Muskel-Stopptechnik - [verhinderter Samenerguss durch Anspannen des PC-Muskels - "trockene Orgasmen" des Mannes]

ACHTUNG: Die PC-Stopptechnik ist keines Verhütungsmethode!

Die Bewegung dieses sogenannten "PC-Muskels" wirkt wie ein kleiner Motor auf die Prostata. Es wird beschrieben, dass sie sogar kleine Orgasmen auslösen könne (ähnlich einem leichten Frösteln). Eine Art immervolle Endorphinspritze! Aber dieser Muskel ist von seiner Wirkung her paradox, denn in bestimmten Momenten betäubt er eher - was der Taoist sich ebenfalls zu Nutze macht.

Weshalb schwindet normalerweise die Kraft nach einem Erguss? Zahm machendes Oxytocin und Prolaktion werden ausgeschüttet und blockieren alles. Doch dem Taoist gelingt es, seine natürliche Bedingtheit zu überwinden. Kurz bevor er merkt, dass er ejakulieren muss, zieht er den Muskel an, so stark er kann. Gleichzeitig vermindert er die Bewegung oder stellt sie ganz ein. Bei häufiger Wiederholung dieser Prozedur sollten trockene Orgasmen möglich sein, und dies - da sie ja trocken sind, im Idealfall gleich mehrmals hintereinander.

[Anspannen und locker lassen lernen]

Manche Erfahrungsberichte in Internetforen ratschlagen, die Wirkung der Methode liesse sich sogar noch steigern, indem man nicht nur auf das Anspannen im richtigen Moment setze, sondern zuvor auch auf das ebenso bewusste Lockerlassen - sodass der Bremseffekt stärker anschlägt. Es empfiehlt sich übrigens, zuerst alleine zu proben (Hierbei achtet der Taoist auf möglichst gleichmässige Stimulation, denn dem Penis sind Reflexzonen zugeordnet. Stimuliert man z.B. nur die Penisspitze, wird das Herz überreizt).

Cool Draw - [die Entspannungstechnik nach dem Akt]

Ohne Ejakulation verschwindet die Erektion nicht mehr so schnell - was natürlich auch lästig sein kann, wenn man noch an die Öffentlichkeit will. Um sich abzukühlen, haben die Taoisten den "Cool Draw". Beim Einatmen den PC-Muskel anziehen, beim Ausatmen lockerlassen. Sich dazu vorstellen, man würde die Wirbelsäule wie einen Trinkhalm verwenden, um die Energie aus dem Becken in den Kopf zu saugen. Dort darf man sie aber keinesfalls lassen! Man muss die Zunge wie einen Stromschalter gegen den vorderen Gaumen drücken, um so das Chi wieder herunterzuleiten und hinter dem Nabel einzulagern.

Big Draw - [grosser, männlicher Höhepunkt ohne Ejakulation]

ACHTUNG: Eine Internetseite warnt, dass der Big Draw Männer nicht nur in den siebten Himmel bringen könne, sondern auch vorschnell über den Jordan [mit Todesfolge] - bestimmte Hirngefässe könnten angeblich platzen!

Der Big Draw bedeutet, einen grossen Quasi-Höhepunkt ohne Ejakulation zu erleben. Beim "grossen Emporziehen" atmet man kurz vor der drohenden Ejakulation ganz langsam und tief aus - auch die letzte Restluft. Am besten geht das, wenn man auf "fffff.." ausatmet.

Es sollte ein "Lufthunger" entstehen, der einem zum automatischen, entspannten Einatmen bringt (ganz in den Bauchraum hinunter). Man nimmt einen tiefen Atemzug, schliesst den Schliessmuskel und den Hals und hält die Luft mindestens 30 Sekunden (besser noch etwas länger) an. Dabei ballt man die Fäuste und spannt alle Muskeln so fest wie möglich an (Man kann dabei auch noch die Knie anwinkeln). Man hält und hält, lässt dann los und entspannt sich tief, spürt nach, was im Körper nun geschieht.

Wie es funktioniert: Durch das Anspannen wird die Erregung auf ein höheres Niveau angehoben. Beim Loslassen und Entspannen fällt die Erregung ab - wie ein Wasserfall, der von hoch hinunter in ein ruhiges Tal tost. Danach folgen tiefe, fast meditative Ruhe und Frieden.> (S.5)

Die sexuellen Übungen haben auch gesunde, psychische Folgen

Über einen Mann, der diese sexuellen Tao-Übungen regelmässig angewandt hat wird im Artikel das Folgende gesagt:

<Er [...] trainierte bald so eifrig (PC-Stopp + Cool Draw), dass er sich zum ersten Mal in seinem Leben (S.5) Kavaliersschmerzen  ("Blue Balls") [Ziehen oder Schmerzen im Hodenbereich durch sexuelle Erregung ohne Samenerguss] zuzog  ohne eine Partnerin weit und breit. Der Kavalier seiner selbst will schon nach wenigen Tagen hormonell etwas gemerkt, sich enorm vital gefühlt haben, phasenweise wie verjüngt. Die Hoden hätten öfter eine rosige Farbe, wirkten besser durchblutet, hingen nicht gleich derart tief wie gewohnt. Manchmal kribble es unerwartet angenehm darin, besonders abends, wenn man entspannt dasässe. Sein Kopf sei ihm zuerst etwas erhitzt erschienen, die Konzentration hätte gelitten - vielleicht, weil der ausgelaugte Körper anfangs mit der neugewonnenen Energie noch nicht umgehen konnte.> (S.6)

Zusammenfassung: PC-Stopp + Cool Draw bewirken:

positiv:
-- im Körper findet eine hormonelle Umstellung statt
-- vitales Gefühl, verjüngtes Gefühl
-- Hoden haben öfters eine rosige Farbe, wirken besser durchblutet, hängen nicht so tief wie gewohnt, kribbeln manchmal, v.a. am Abend

negativ:
-- Ziehen oder Schmerzen im Hodenbereich
-- Kopf ist etwas erhitzt, Konzentrationsschwächen.


Der mentale Zustand und das Gefühl eines zufriedenen Lebens hat sich auch sehr gebessert:

-- vorzeitige Ejakulation gibt es nicht mehr
-- die dauernde Sehnsucht nach sexueller Befriedigung habe sehr nachgelassen und er kann diese Gefühle nun gut selber steuern
-- und die Wirkung auf andere habe sich ebenfalls sehr positiv verändert:

<Man komme sich irgendwie erotisch-aufgeladen-attraktiv vor, aber nicht wie Antonio Banderas, sondern eher wie ein durchgeknallter Vergnügungsparkwärter, der tausend nervenkitzelnde Freifahrten zu verschenken habe. Im Fitnesscenter hätte sich ein Mädchen auf die Maschine neben ihn gesetzt, was bei seiner Ausstrahlung sonst nie vorkäme. Bei einer Einzahlung auf sein Konto habe die Schalterbeamtin ihm angeblich die 1000 Franken statt gutgeschrieben abgebucht - was er danach richtigstellen konnte. Aber was mag die Beamtin irritiert haben? Der rote Kopf? Oder war etwa seine Stimme schwülstiger als üblich?>

<Es gäbe auch keine Unzufriedenheit mehr mit dem eigenen Körper. Wozu habe man sich früher gewünscht, ein Kasten zu sein, wo doch eigentlich nur ein einzelner Muskel wirklich zählt? Ist das Aussehen wichtig? Die Dicke? Die Länge? Der Depressive weiss, dass eh nur zählt, was im Dunkeln geschieht.

Bald lösten sich alle unangenehmen Nebenwirkungen dank Durchhaltewillen und Geduld in Nichts auf. Das Denken erreichte eine bis anhin unerreichte Klarheit. Auch das anfängliche Ziel sei erreicht worden: Der unwillkürliche Abfluss käme heute seltener vor, depressive Verstimmungen ebenfalls. Mit der Zeit ginge die Methode in Fleisch und Blut über, beinahe automatisch würden die Ejakulationen hinausverzögert / verhindert.> (S.6)

positive Folgen:

-- klares Denken
-- nur noch wenig vorzeitige Ejakulation
-- depressive Verstimmungen gehen drastisch zurück
-- die Methode von PC-Stopp + Cool Draw wird automatisiert
-- Ejakulation hinauszögern oder verhindern wird zur ganz normalen Angewohnheit.

<Mit der Zeit bereite einem das Aufhalten mehr Freude als das Gehenlassen, ein regulärer Orgasmus werde hinfällig, erscheine nur noch als drohender Störenfried und Spielverderber. Ohne ihn kämen Yin und Yang endlich in Einklang, entdecke man das Männliche im Weiblichen und das Weibliche im Männlichen. Man sähe es schon daran, dass man sich beispielsweise plötzlich für seine jahrelang ausser acht gelassenen (S.6) Brustwarzen zu interessieren begänne, ja überhaupt alle empfänglichen Stellen unter der Haut sich öffneten, geradezu schreiend aufblinkten, massiert werden wollten. Das Chi durchströme heilsam den Leib.> (S.7)

[Die europäisch-"amerikanische" Sexualethik ist ein Graus für das Sexualleben - alles soll in 10 Minuten "vorbei sein" - Pillen für längeren Sex sind überflüssig]

<Ich bin fest überzeugt, wir müssen im Westen aufhören, unseren Samen leichtfertig zu verschleudern. Seine Lebenskraft, die früher in irgendwelchen Taschentüchern endete, sei nun Kraft, die unmittelbar der Revolution zugute kommen könne.> (S.6)

<Es ist Zeit, mit den bodenlosen Lügen der westlichen Sexualpädagogik aufzuräumen: Samenerguss und Orgasmus seien eins, die männliche Sexualität sei simpler als die weibliche, eine Frau habe nur 4 oder 5 Stufen, sexuelle Anspannung müsse immer möglichst sofort abgebaut werden usw.

Es müsste aufgedeckt werden, wer eigentlich ein Interesse daran hat, diese Informationen unter dem Deckel u halten. Zumindest das Denken, dass alles nur 10 Minuten dauern soll, kann ich mir gut erklären. In der ganzen Gesellschaft ist Genuss ein Tabu, zumal ja möglichst schnell möglichst viel konsumiert werden soll. Diese Region des Körpers aufwändig jeden Tag zu ertüchtigen und zu kultivieren gehört sich bei uns im Westen auch nicht,  lieber schluckt man Chemie dafür. In Arabien lehrte man schon den pubertierenden Techniken wie Jelquing, ich bin empört, dass unser Bildungssystem - in der reichen Schweiz - dies versäumt.> (S.7)

[Die Frau ist im Taoismus völlig unterbelichtet]

Es kommt weiter klar zum Vorschein, dass der Taoismus die Sexualität der Frau fast komplett vernachlässigt.

[Dafür wäre dann das Buch "Joy of Sex" wichtig, was wiederum ein Buch aus den "USA" ist].

Der Text:

<Wie alles hat auch der Taoismus schlechte Seiten (womit wir wieder bei Yin und Yang wären...). Die Frau soll erfreut werden, ist aber trotzdem mehr ein Objekt - zumindest gibt es kaum Ratschläge für sie. Sauer stösst mir der Gedanke auf, die Partnerin als Feindin zu betrachten, die einem Energie abluchsen will. Männer werden ermutigt, nicht mit nur einer einzigen Frau zu verkehren.> (S.7) [Dies birgt eventuelle eine grosse Gefahr für Geschlechtskrankheiten].

[Kritiker zweifeln, dass der Verzicht auf Ejakulation neue Lebensenergie bringen würde]

<Kritiker zweifeln an, dass sich durch Ejakulationsverzicht Lebensenergie sammeln liesse. Dass der Samen vom Blut resorbiert würde, wie die Taoisten behaupten, sei unmöglich. Das heisst aber noch lange nicht, dass auch das Energiesammeln nicht funktioniert. Vielleicht funktioniert es ja dadurch, dass diejenige Kraft frei wird, die der Körper früher benutzte, um das ausgestossene Sperma wieder zu regenerieren?> (S.7)

Fazit - [positive, taoistische Liebespraktiken bringen ein neues, positives Lebensgefühl]

<Taoistische Liebespraktiken sind sicher einen Versuch wert. Schon immer hatte ich mich gefragt, ob es nicht lächerlich sei, sein ganzes Leben lang dem Geld hinterher zu rennen, materiellen Reichtümern, wertlosem Tand - und dann auch noch im Bett dem Orgasmus entgegen zu hecheln, dieser teuflischen Sekundenlust. Das neue Ziel besteht vielmehr darin, sich vorwärts treiben zu lasse ohne Gier. Dem ganzen Körper gerecht, ein zufriedener Mensch werden.

Sobald man die beschriebenen taoistischen Übungen kennt, wird man zum Asien-Fan und will alles über den Taoismus wissen. "Eine taoistische Ganzkörper-Selbstmassage wäre gut", denkt man, "oder mal eine Qigong-Massage der Hoden." (Sie hätten eine bessere Durchblutung verdient, sind sie doch das viele Sitzen müde. Auch von ihrer kulturellen Bedeutung her werden sie in unserer Kultur unterberücksichtigt, während sie in antiken Kulturen mehr Aufmerksamkeit genossen). [...]

Der Taoismus ist zwar nicht gerade schulmedizinisch verbürgt, aber auch nicht gerade so nebulös wie andere Esoterik, für die ich mich früher fruchtlos interessierte. Es ist eine gelebte Lehre, die genug Potential in sich trägt, über das Individuum hinweg das ganze Menschengeschlecht zu veredeln.

[Lange Zeit ohne Ejakulation stabilisiert das Dopamin-Niveau - ausgeglichene Persönlichkeit]

Auf den normalen Ejakulations-Orgasmus verzichten stabilisiert das Dopamin-Niveau. Dieses fährt für gewöhnlich gerne Achterbahn, was schon viele Partnerschaften zerstört hat: Fällt der Pegel, haben wir das Gefühl, dass alles total falsch läuft, steigt er, verhalten wir uns selber rücksichtslos, die unguten Gefühle werden dann auf den Partner projiziert. Während dieses "Katers" kann man sich alleine und missverstanden fühlen. Man sucht dann verzweifelt nach neuer Dopaminzufuhr: Noch mehr Sex, Alkohol, Partnerwechsel, Pornographiesucht usw. - Es gibt keine tiefe Befriedigung mehr. Wenn man aber die extremen Höhepunkte vermeidet, die die Nervenzellen im primitiven Teil des Gehirns überstimulieren, dann vermeidet man auch die Tiefpunkte - der Dopamin-Spiegel bleibt auf der Ideallinie, ein Rundum-Wohlgefühl stellt sich ein, die Partnerschaft hält.> (S.7)

[Taoismus-Liebespraktiken als Therapie gegen andere Auswüchse]

Auch wenn man einsam ist, kommt man durch den Taoismus auf seine Rechnung. Ein Getriebener, der seine Geschlechtlichkeit aufgrund von Defiziten nicht so ausleben kann, wie es gesund wäre, und sich in immer gröberen, verzweifelten Obsessionen verliert (Stichwort Exhibitionismus), für so einen Menschen muss der Taoismus Balsam sein, kann ich mir vorstellen. Er hilft einem, Herr über den Trieb zu sein - statt umgekehrt. Aber auch als einflussreicher und / oder vermögender Mann, der es leicht hat bei den Frauen, könnte diese neue Art der Selbstbeherrschung von Nutzen sein - denn möglicherweise ist man damit besser geschützt gegen Verführung und Beeinflussung.> (S.7)

[Karezza-Paar-Schlaf fast ohne Bewegung und ohne Ejakulation bringt mehr Zusammenhaltsgefühl]

<Genau hierdurch wirkt auch die "Reform-Ehe" karezza (ital. "carezza" = "Liebkosung, Streicheln"). Diese stammt nicht direkt aus dem Taoismus oder Tantrismus, sondern ist die bahnbrechende Entdeckung einer amerikanischen Ärztin namens Alice Bunker Stockham, die sogar von der deutschen und schweizerischen "Lebensreform-Bewegung" propagiert wurde. Dadurch, dass der Beischlaf höhepunktlos und bewegungslos oder nur mit wenig Bewegung ausgeführt wird, werden Paare inniger zusammengeschweisst, ähnlich wie durch den Taoismus auch, oder sogar noch mehr.> (S.7)


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