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Schlaf am 2.12.2024: Schlafen mit langen Haaren - da gibt es Tricks und No Goes:
Diese 6 Fehler machen wir beim Schlafen mit langen Haaren
https://www.schweizer-illustrierte.ch/beauty/beauty-trend/diese-6-fehler-machen-wir-beim-schlafen-mit-langen-haaren-366828?utm_source=blick.ch&utm_medium=referral
Es ist zum Haareraufen. Ab einer gewissen Länge neigt unsere Mähne zu trockenen Spitzen und Spliss. Schuld daran sind nicht nur die Hitze von Styling-Tools, sondern Dinge, die wir vor dem Zubettgehen falsch machen.
Während wir darum bemüht sind, unsere Beauty-Routine für einen schönen Teint jeden Abend aufrecht zu halten, siehts mit unseren Haaren leider völlig anders aus. Die behandeln wir stiefmütterlich und wundern uns, dass sie brüchig sind und nicht wirklich gesund aussehen. Der Grund dafür ist nicht nur, dass wir unsere Mähne tagsüber mit heissen Lockenstäben, Streckeisen und Föhnen behandeln, sondern auch, was wir ihr während der Nacht (nicht) antun.
Beim allabendlichen Schönheitsschlaf erholt sich unser Körper nämlich nicht nur von den Alltagsstrapazen, sondern auch das Haarwachstum wird angeregt. Während der Nachtruhe schüttet unser Organismus das Hormon Melatonin aus, das uns müde macht und unter anderem die Haarfollikel stimuliert. Um diesen Prozess zu fördern, müssen wir die Haarpflege in unsere allabendliche Beauty-Routine integrieren und diese sechs Fehler vermeiden.
Fehler 1: Trockene Luft
Unsere Mähne reagiert auf Klimaveränderungen. Darum ist sie an feuchten Tagen welliger als sonst. Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass unser Haar bei trockener Umgebungsluft trocken ist. Wer im Schlafzimmer eine laufende Heizung hat, riskiert, dass die trockene Luft Feuchtigkeit entzieht und die Mähne übermässig trocken ist. Wer seine Heizung nicht ausschalten will, schafft mit einem Luftbefeuchter Abhilfe.
Fehler 2: Der falsche Kissenbezug
Wie man sich bettet, so liegt man. Will heissen: Wenn wir auf einem x-beliebigen Kopfkissenbezug schlafen, riskieren wir unserer Mähne dauerhaft zu schaden. Baumwolle ist beispielsweise ein No-Go, weil sie unseren Haaren Feuchtigkeit entzieht. Dadurch trocknet es aus und wird krause oder frizzig. Anders verhält es sich mit Seide: Die Naturfaser ist antistatisch und verursacht weniger Reibung. Darum sieht unser Schopf am Morgen danach gesünder aus. Ausserdem gilt: Das Kissen sollten wir mindestens einmal pro Woche waschen, damit wir keinen Staub oder Keime übertragen. Infektionen der Kopfhaut können nämlich unser Haarfollikel schädigen und zu Haarausfall führen.
Fehler 3: Mit Styling-Produkten im Haar schlafen
Gels und Haarsprays halten unsere Frisur in Form. Im Bett haben sie allerdings nichts verloren: Stylingprodukte trocknen unser Haar aus, wenn sie zu lange drin bleiben. Und weil eine strapazierte Mähne schneller bricht als eine gesunde, sollten wir sie vor dem Schlafengehen waschen. Was auch dafür spricht: Die Produkte hinterlassen Rückstände auf unserem Kopfkissen, die früher oder später auf unserem Gesicht landen und zu Hautproblemen und Ausschlägen führen können.
Fehler 4: Nasse Haare haben im Bett nichts verloren
Wer mit nassem Haar schlafen geht, riskiert Haarbruch. Warum? Unsere Mähne ist nass besonders empfindlich und anfällig für Spliss. Jede Haarsträhne besteht aus zusammenhängenden Ketten, die durch chemische Bindungen zusammengehalten werden. Diese Bindungen können durch Wasser vorübergehend gebrochen werden, wodurch das Haar brüchiger wird. Wenn wir uns nachts dann auch noch hin- und herbewegen, können die Haarspitzen schneller reissen.
Fehler 5: Die falsche Frisur
Auch wenn es unlogisch klingt, aber wir müssen unseren Schopf vor dem Schlafen zusammenbinden, damit er sich nicht verheddert. Im besten Fall binden wir ihn locker (!) zu einem Dutt am Oberkopf zusammen. So vermeiden wir, dass wir darauf schlafen. Um Haarbruch und einen Knick im Haar zu vermeiden, greifen wir zu einem lockeren Scrunchie oder einem Spiralgummi ohne metallische Öse – damit sich einzelne Strähnen nicht darin verfangen und womöglich brechen. Wer mit einer lockigen Haarpracht aufwachen will, flechtet einen lockeren Zopf. Sind beide Varianten keine Option für euch? Dann legt ihr eure offene Mähne zum Schlafen hoch übers Kissen.
Fehler 6: Die Gunst der Stunde nicht nutzen - [Haarkur mit Duschhaube beim Schlafen]
Regelmässige Kuren sind bei einer langen Mähne Pflicht. Meist fehlt uns allerdings die Zeit, sie in unsere Pflegeroutine einzubauen. Je nachdem, wie strapaziert sie ist, reichen 15 Minuten sprichwörtlich nicht mal ansatzweise aus. Und weil wir während des Schlafs eh nichts Besseres zu tun haben, tragen wir zweimal pro Monat vor dem Schlafengehen eine pflegende Maske auf, die wir in der Nacht in Ruhe einwirken lassen. Auf diese Weise werden die Haare intensiv mit Feuchtigkeit versorgt und repariert. Indem wir mit einer Duschhaube auf dem Kopf schlafen, gibts im Bett keine Sauerei und das Produkt kann erst noch besser einziehen.
Paul Seewer
Vanessa KimMehr erfahren
Herzpflege am 29.1.2026: Früh schlafen gehen:
Frauen im Fokus: Lange wach, deutlich kränker – schlechte News für Nachteulen
https://www.20min.ch/story/frauen-im-fokus-lange-wach-deutlich-kraenker-schlechte-news-fuer-nachteulen-103495697
Fee Anabelle Riebeling -- Die Nacht zum Tag machen hat laut US-Forschenden weitreichende Folgen für das Herz. Dem Untergang geweiht seien Nachteulen aber nicht: Acht Punkte helfen, Schlimmeres abzuwenden.
Eine US-Studie zeigt: Nachteulen haben ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Frühaufsteher, besonders Frauen.
Forschende analysierten Daten von über 320’000 Erwachsenen und stellten bei Nachteulen häufiger eine schlechte Herzgesundheit und mehr Herzinfarkte oder Schlaganfälle fest.
Entscheidend sind laut Experten nicht der Chronotyp selbst, sondern ungesunde Gewohnheiten – die man aufgeben kann.
Das Bett morgens zeitig zu verlassen, hat Vorteile: So fängt der frühe Vogel nicht nur den sprichwörtlichen Wurm und hat mehr Aussichten auf einen erfolgreichen Tag. Laut einer Studie aus den USA haben Lerchen auch ein gesünderes Herz. Nachteulen – also Menschen, die von Natur aus lange wach bleiben – haben dagegen ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkte und Schlaganfälle. Das gilt besonders für Frauen.
Was heisst das?
Das Team um Sina Kianersi vom Brigham and Women's Hospital und der Harvard Medical School hat die Daten von mehr als 320’000 gesunden Erwachsenen zwischen 39 und 74 Jahren ausgewertet, die in der UK Biobank registriert waren – einer riesigen Gesundheitsdatenbank, die unter anderem Informationen über die Schlaf-Wach-Präferenzen der Menschen enthält. Die Forschenden nutzten die acht wichtigsten Kennzahlen der American Heart Association (siehe Box), um jedem Teilnehmer einen Herzgesundheitswert zwischen null und 100 zuzuweisen, wobei ein höherer Wert ein gesünderes Herz anzeigt.
Diese acht Faktoren zählten
Der für die Studie relevante Score stützt sich auf die folgenden Faktoren:
Ernährung
Bewegung
Schlafgewohnheiten
Nikotinkonsum
Cholesterinwerte
Blutdruck
Blutzucker
Gewicht
Was kam dabei heraus?
Zunächst einmal zeigte sich, wie die unterschiedlichen Schlaftypen verteilt waren: Etwa 24 Prozent der Teilnehmenden bezeichneten sich als «definitive Morgenmenschen» (Lerchen). Rund acht Prozent outeten sich als «definitive Abendmenschen» (Nachteulen), die spät ins Bett gehen. Der Rest (rund 58 Prozent) ordnete sich dazwischen ein. Diese Teilnehmenden bezeichnen die Forschenden als Gruppe mit mittlerem Chronotyp (Schlaftyp).
Zahlen sprechen deutliche Sprache
Weitere Erkenntnis: Um die Herzgesundheit der Teilnehmenden war es unterschiedlich gestellt.
Der durchschnittliche Herzgesundheitswert aller Teilnehmenden betrug 67,4. Jedoch wiesen Frauen eine bessere Herzgesundheit auf als Männer, mit Werten von 70 beziehungsweise 65.
Bei den Nachteulen war der Anteil derjenigen mit einer allgemein schlechten Herz-Kreislauf-Gesundheit 79 Prozent höher als in der mittleren Gruppe. Bei ihnen lag der Wert unter 50.
Bei den Frühaufstehern war der Anteil um fünf Prozent niedriger als bei den Personen mit mittlerem Chronotyp.
Das Team um Kianersi stellte zudem fest, dass Nachteulen über einen Beobachtungszeitraum von rund 14 Jahren hinweg ein 16 Prozent höheres Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall hatten als die Menschen mit mittlerem Chronotyp. Bei Frauen war der Zusammenhang zwischen dem späten Chronotyp und einer schlechten Herz-Kreislauf-Gesundheit noch stärker ausgeprägt als bei Männern.
Woran liegt das?
«Es ist nicht nur der Chronotyp an sich, der das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Nachteulen erhöht», zitiert NBC News den Studienleiter. Verantwortlich seien vielmehr die Gewohnheiten, die oft mit dem späten Rhythmus einhergehen. «Letztendlich geht es um das Problem eines Nachtmenschen, der versucht, in der Welt eines Frühaufstehers zu leben», sagt Kristen Knutson von der Northwestern University zu sciencealert.com. Sie war nicht an der Studie beteiligt, hat aber die Leitlinien der American Heart Association zu zirkadianen Rhythmen mitverfasst.
So sieht es auch Kianersi: Bei «Abendmenschen» sei es häufiger der Fall, dass die innere Uhr «möglicherweise nicht mit dem natürlichen Tag-Nacht-Lichtzyklus oder ihrem typischen Tagesablauf übereinstimmt». Er nennt aber auch noch einen weiteren Grund: «Abendmenschen neigen möglicherweise eher zu Verhaltensweisen, die sich auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit auswirken können, wie zum Beispiel schlechtere Ernährung, Rauchen und unzureichender oder unregelmässiger Schlaf.» Zu diesem Schluss kamen 2023 auch finnische Forschende.
Und nun?
Das Wichtigste vorweg: «Es ist nicht so, dass Nachteulen dem Untergang geweiht wären», erklärt Kianersi. Das Herz zu schützen erfordere aber Anpassungen: «Die Herausforderung besteht in der Diskrepanz zwischen Ihrer inneren Uhr und dem typischen Tagesablauf.» Erfolg versprechen laut der American Heart Association etwa die acht Schlüsselfaktoren: mehr körperliche Aktivität, der Verzicht auf Tabak, ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung sowie die Kontrolle von Blutdruck, Cholesterin, Blutzucker und Gewicht.
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