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Merkblatt: Malaria

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Farbentherapie: Farbstoff "Acridin" heilt Malaria

Acridin-Farbstoffe:
-- Heilung der tropischen Ruhr
-- Heilmittel für Malaria (Atebrin).

aus: Prof. Lilli Eberhard: Heilkräfte der Farben. Farben als Heilmittel, Anwendung in der Praxis; Drei-Eichen-Verlag, 10. Auflage, 2002; ISBN-10: 3-7699-0392-7; ISBN-13: 978-3-7699-0392-8, Kapitel 9: Heilende Wirkungen von Farbstoffen

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Malaria heilende Chininpflanze "Cascarilla"
(http://www.izhcayluma.de/de/vilcabamba.html)

<Von Vilcabamba aus haben Sie auch Zugang zum Nationalpark "Podocarpus", Benannt nach dem einzigen heimischen Nadelbaum des nördlichen, tropischen Südamerikas. Zum Pflanzenreichtum zählen die Malaria heilende Chininpflanze "Cascarilla">


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n-tv
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25.3.2008: Alpha-Thalassämie: <Gendefekt bietet Schutz. Blutkrankheit gegen Malaria>

aus: n-tv online, 25.3.2008;
http://www.n-tv.de/938290.html?250320081034

<Die Blutkrankheit Alpha-Thalassämie kann Kinder auf ungewöhnliche Weise vor der lebensbedrohlichen Malaria schützen. Diese Entdeckung machte eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Prof. Karen Day von der New York University School of Medicine. Thalassämien sind Erkrankungen der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Durch einen Gendefekt ist die Bildung der Substanz Hämoglobin gestört, die dem Transport von Sauerstoff in diesen Blutzellen dient.
 
Bei allen Formen der Thalassämie haben die roten Blutkörperchen nur eine kurze Lebensdauer – der Körper versucht, die Zahl der Zellen durch vervielfachte Neubildung zu erhöhen. Die Alpha-Thalassämie ist in ihrer schweren Form tödlich, in ihrer milden Variante treten bei den Betroffenen kaum Symptome auf.
 
An der Studie nahmen 800 Kinder in Papua-Neuguinea teil, wie die Forscher im Journal „PLoS Medicine“ berichten. Dort ist sowohl die Malaria als auch die Alpha-Thalassämie verbreitet – 68 Prozent der Kinder dort haben die Erbkrankheit. Nach Angaben der Wissenschaftler geht während eines Malaria-Anfalls die Zahl der roten Blutzellen um 30 bis 50 Prozent zurück. Doch vielen Kindern mit der leichten Form der Blutkrankheit konnte dieser Verlust nichts anhaben: Denn sie hatten wegen ihrer Alpha-Thalassämie zuvor bereits 10 bis 20 Prozent mehr rote Blutkörperchen als Kinder ohne den Gendefekt.
 
„Das ist beachtenswert und simpel“, sagte Prof. Day. „Wir haben die überraschende Entdeckung gemacht, dass der Transport von Hämoglobin in kleineren Mengen in mehr Zellen einen Vorteil gegen die Malaria bietet.“ Bereits vor fast 60 Jahren hatte ein Genetiker vermutet, dass die Blutkrankheit vor Malaria schützen könne. Der genaue Mechanismus konnte aber erst jetzt entschlüsselt werden.
 
Die Alpha-Thalassämie kommt unter anderem in Asien und im Mittelmeerraum vor – Regionen, in denen die oft tödliche Malaria grassiert oder einst verbreitet war. >

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Basler
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2.9.2010: Mäuse kann man von Malaria heilen - vielleicht auch bald die Menschen

aus: Basler Zeitung online: Neuer Wirkstoff gegen Malaria; 2.9.2010;
http://bazonline.ch/wissen/bildung/Neuer-Wirkstoff-gegen-Malaria/story/30067382

<Eine neues Medikament kann Mäuse von der Tropenkrankheit heilen. Nun soll seine Wirkung bei Menschen untersucht werden.

Hoffnungsloser Kampf: Eine Mutter in Niger sorgt sich um ihr Baby, das an Malaria erkrankt ist.

Ein internationales Forschungsteam mit Schweizer Beteiligung hat einen Wirkstoff entdeckt, der Hoffnung weckt im Kampf gegen die Tropenkrankheit Malaria. Eine einzige Dosis der Substanz heilte infizierte Mäuse. Ob das beim Menschen genauso ist, muss aber noch untersucht werden.

Die neue Substanz gehört zur chemischen Klasse der so genannten Spiroindolone. Entdeckt wurde sie von einem Forscherteam, dem auch das Schweizerische Tropen- und Public-Health-Institut in Basel (Swiss TPH) und der Pharmakonzern Novartis angehören. Vorgestellt wird der Fund in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins «Science».

Die Wissenschaftler durchforsteten eine riesige Datenbank von Novartis nach möglichen Wirkstoffen gegen Malaria. Schliesslich fanden sie einen besonders aussichtsreichen Kandidaten. Sie stellten künstlich rund 200 Abkömmlinge dieses Moleküls her und untersuchten ihre Wirksamkeit und Sicherheit genauer.

Effizient und sicher

Am Ende ragte ein ganz bestimmtes Spiroindolon mit der Bezeichnung NITD609 heraus: Laut den Forschern erfüllt es alle Kriterien eines neuen Antimalaria-Kandidaten. Es scheint keine Nebenwirkungen zu haben und tötete im Reagenzglas effizient die zwei wichtigsten Malaria-Erreger ab, die Parasiten Plasmodium falciparum und Plasmodium vivax.

Die Wirkung bestätigte sich auch bei diversen Parasitenstämmen, die gegen herkömmliche Malariamedikamente resistent sind, wie am Swiss TPH durchgeführte Tests zeigten. Und malariainfizierte Mäuse wurden - bei hoher Dosis - nach einer einzigen Abgabe der Substanz wieder gesund.

Ein Malaria-Medikament, das nur ein einziges Mal eingenommen werden müsste, wäre ein «Riesenvorteil», sagte Studienmitautor Reto Brun vom Swiss TPH auf Anfrage. Die heute oft benutzten Artemisinine etwa bleiben laut ihm nur kurz im Blut des Patienten. Um alle Keime abzutöten, müssen sie deshalb über mehrere Tage verabreicht werden.

Parasiten können sich schlecht anpassen

Gerade in Krisengebieten und Flüchtlingslagern begegne ein Arzt vielen Malariapatienten nur einmal, erklärte Brun. Er könne dann nicht überprüfen, ob der Patient abgegebene Medikamente auch später noch einnehme. Ausserdem habe die Einmaldosis auch den Vorteil, dass sie es dem Parasiten erschwere, Resistenzen zu bilden.

Besonders ermutigend ist laut Brun, dass das neue Molekül zu einer Substanzklasse gehört, die noch nie gegen Malaria eingesetzt wurde. Die letzte neue Substanzklasse gegen Malaria - die Artemisinine - werden schon seit über zehn Jahren benutzt, wie das Nationale US-Institut für Allergie und Infektionskrankheiten in einer Mitteilung schreibt.

In den letzten Jahren häuften sich jedoch die Hinweise auf Parasiten, die gegen die Artemisinine resistent sind. Forscher befürchten deshalb, dass heutige Medikamente bald nicht mehr genügend wirksam sein könnten. Die Suche nach neuen Mitteln ist deshalb dringend.

Weiter Weg zum Medikament

40 Prozent der Weltbevölkerung leben in Gebieten mit Malaria. Im Jahr 2008 waren gemäss der Weltgesundheitsorganisation WHO 247 Millionen Menschen mit dem durch Mücken übertragenen Erreger infiziert. Fast eine Million Menschen sterben jedes Jahr an der Krankheit - meist Kinder in Afrika.

Der Fund sei noch kein Grund zur Euphorie, warnte Reto Brun. Das Molekül müsse nun eingehend auf seine Sicherheit untersucht werden - dann stünden klinische Studien beim Menschen an. «Und da kann noch viel schief gehen», sagte er. Bis allenfalls ein neues Medikament vorliege, werde es mindestens fünf Jahre dauern. (miw/sda)>

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Welt
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22.4.2011: Krebsmedikamente zur Chemotherapie sollen auch die Ausbreitung der Malaria-Parasiten stoppen

aus: Welt online: Krebsmedikamente helfen auch gegen Malaria; 22.4.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13233246/Krebsmedikamente-helfen-auch-gegen-Malaria.html

<Die Chemotherapie hemmt nicht nur das Wachstum von Krebszellen, sondern verhindert auch die Ausbreitung von Malaria-Parasiten.

Forscher haben herausgefunden, dass Krebsmedikamente auch gegen die gefährliche Tropenkrankheit Malaria helfen. Diese Entdeckung könnte den von der Europäischen Union geförderten Wissenschaftlern zufolge neue Perspektiven für die Bekämpfung der Krankheit eröffnen, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte.

Die Forscher stellten demnach fest, dass Chemotherapie-Medikamente, die zur Hemmung des Wachstums von Krebszellen entwickelt wurden, die Ausbreitung der Malaria-Parasiten im menschlichen Körper stoppen.

Rund 225 Millionen Menschen hatten sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2009 mit Malaria infiziert, fast 800.000 Menschen starben an der Krankheit. Malaria wird durch Parasiten verursacht, die durch die Stiche infizierter Mücken übertragen werden. Die Behandlung der Krankheit wurde bislang dadurch erschwert, dass der Parasit schnell eine Resistenz gegen Malaria-Medikamente ausbilden kann. Die WHO hatte sich im November besorgt über eine wachsende Resistenz des Malaria-Erregers geäußert.

Die von der EU-finanzierten Forschungsprojekte in Großbritannien, Frankreich und der Schweiz ergaben, dass der Malaria-Parasit für seine Vermehrung einen Signal-Pfad benötigt, der in der Leber und den roten Blutkörperchen des Menschen anzutreffen ist. Den Wissenschaftlern gelang es, die Ausbreitung des Parasiten zu stoppen, wenn sie zur Behandlung malariainfizierter roter Blutkörperchen Chemotherapie-Medikamente einsetzten.

AFP/mab>

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n-tv
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14.7.2011: <Malaria-Vorsorge aus Tansania - Stinkesocken gegen Mücken>

aus: n-tv online; 14.7.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Stinkesocken-gegen-Muecken-article3797201.html

<Es klingt lustig, ist aber ein ernstes Thema: Weibliche Malariamücken stechen bevorzugt in die Füße, die dort angesiedelten Bakterien produzieren Geruchsstoffe, die Mücken anziehen. Dieses Wissen wird nun zur Herstellung eines neuen Instruments ausgenutzt, das mit dem Geruch von Stinkesocken Mücken anlockt und vernichtet.

Ein nach stinkenden Socken riechendes Gerät könnte bald Malariamücken anziehen und vernichten. Das neuartige Instrument solle künftig neben alt bewährten Methoden wie Moskitonetzen und Anti-Mückensprays zusätzlichen Schutz vor der Tropenkrankheit bieten, teilte die Nichtregierungsorganisation Grand Challenges Canada mit. Es sei von Fredros Okumu vom Ifakara Health Institute in Tansania entwickelt worden.

Bereits seit längerer Zeit ist bekannt, dass weibliche Malariamücken für ihre Blutmahlzeit mit Vorliebe in die Füße stechen und dass Fußbakterien verschiedene Geruchsstoffe produzieren, die Mücken anziehen. Okumus Erfindung wird vor dem Haus aufgestellt und verströmt den üblen Odeur von Stinkesocken.

Geruch synthetisch hergestellt

Der Geruch wurde im Ifakara Institute synthetisch hergestellt und wird als Köder für die stechenden Insekten eingesetzt. Wenn sie einmal in das Gerät geflogen sind, sind die Mücken dort gefangen und sterben nach einiger Zeit.

Zusammen mit der "Bill & Melinda Gates Foundation" möchte die kanadische Stiftung die weitere Weiterentwicklung dieser innovativen Mückenabwehr finanziell fördern.

Jährlich fast 250 Millionen neue Malaria-Fälle

"Die Malaria hat so viele Menschenleben gefordert, und ich hoffe, dass dieses neue Gerät Teil der Lösung sein wird", sagte Okumu. Peter A. Singer von Grand Challenges Canada betonte: "Jedes Jahr gibt es fast 250 Millionen neue Fälle von Malaria und fast 800.000 Menschen sterben an der Krankheit. Und die meisten sind Kinder." Er erklärte, die tansanische Erfindung könne erheblich dazu beitragen, den Kampf gegen die Fieberkrankheit zu gewinnen und viele Leben zu retten.

Mit dem Geld soll Okumu das Gerät in den nächsten zwei Jahren weiterentwickeln und mögliche Vermarktungskanäle finden. Wichtig sei, dass der Fußgeruch-Köder künftig in Malariagebieten zu einem günstigen Preis angeboten werde.

dpa>

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10.8.2011: <Tropenkrankheit: Impotente Stechmücken sollen Malaria eindämmen>

aus: Spiegel online; 10.8.2011;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,779366,00.html

<Stechmücke der Gattung Anopheles: Unfruchtbare Männchen

Forscher haben unfruchtbare Anophelesmücken-Männchen gezüchtet - und wollen so die Ausbreitung der gefährlichen Tropenkrankheit Malaria verhindern. Dabei haben sich die Biologen eine neue Erkenntnis zunutze gemacht, die für die Anophelesmücke zum Verhängnis werden könnte.

London - Im Kampf gegen die Malaria haben Wissenschaftler in den letzten Jahrzehnten eine ganze Armada von Maßnahmen und Mitteln entwickelt. Von Stinkesocken-Attrappen, über DDT, verschiedene Medikamente bis hin zu gentechnischen Manipulationen des Überträgers, der Anophelesmücke .

Jetzt wollen britische Wissenschaftler die gefährliche Infektionskrankheit mit einer neuen Methode eindämmen: mit unfruchtbaren Stechmücken-Männchen. Denn wie Forscher vom Imperial College in London nun herausgefunden haben, paaren sich weibliche Moskitos der Art Anopheles gambiae sensu stricto - jener Stechmückenart, die für die meisten Malaria-Fälle in Afrika verantwortlich ist - nur ein einziges Mal.

Diese Tatsache wollen sich die Wissenschaftler zunutze machen, denn sie bietet einen besonderen Vorteil: Die neuen Studienergebnisse deuten darauf hin, so berichtet es das Team um Flaminia Catteruccia im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences", dass die Weibchen dabei nicht "zwischen einem fruchtbaren und einem unfruchtbaren Partner unterscheiden können".

Die Wissenschaftler hatten im Labor 100 unfruchtbare Moskito-Männchen gezüchtet. Damit sie später keine Nachkommen zeugen konnten, injizierten die Forscher ein Protein in Moskito-Eier, das bei den Tieren die Entwicklung von Hoden verhindert. Später beobachteten die Forscher, dass sich die unfruchtbaren Mücken-Männchen, die aber weiterhin Samenflüssigkeit produzierten, trotzdem mit Weibchen paarten.

Auch die Weibchen verhielten sich ganz normal: Nach der Paarung nahmen sie eine Blut-Mahlzeit zu sich und legten dann ihre Eier. Obwohl aus den unbefruchteten Eiern keine Larven schlüpften, unternahmen sie nach Angaben der Forscher keinen zweiten Paarungsversuch - die Fortpflanzung der Mücken landete somit in einer Sackgasse.

Der Autor Charles Godfray von Universität Oxford sprach von "aufregenden Zeiten", in denen die Genetik neue Ideen zur Kontrolle von Insekten als Krankheitsüberträger ermögliche. Die Anopheles-gambiae-Mücke ist seinen Angaben zufolge die wohl "gefährlichste Insektenart für die Menschenheit".

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kamen im Jahr 2009 etwa 781.000 Menschen durch Malaria ums Leben. Etwa 90 Prozent der Todesfälle ereigneten sich in Afrika, 92 Prozent der Opfer waren Kinder unter fünf Jahren.

cib/AFP>

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n-tv
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18.8.2011: Pestizid-Netze gegen Malaria sind umstritten wegen Resistenzen

aus: n-tv online: Imprägnierung von Mückennetzen: Als Schutz vor Malaria umstritten; 18.8.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Als-Schutz-vor-Malaria-umstritten-article4082896.html

<Mit Insektenvernichtungsmitteln behandelte Mückennetze zum Schutz vor Malaria bringen einer wissenschaftlichen Studie zufolge möglicherweise mehr Schaden als Nutzen. Zum einen würden die Stechmücken, die die lebensgefährliche Malaria-Krankheit übertragen, offenbar resistent gegen die Chemikalien in den Mückennetzen, erklärten Forscher des Instituts für Entwicklungsforschung im Senegal in einer Langzeitstudie. Zum anderen verlören Einheimische, die im Laufe der Zeit eine körpereigene Abwehr gegen den Erreger entwickelt hatten, diese Immunität möglicherweise, wenn es weniger Mücken gebe. Umso anfälliger seien sie dann, wenn die widerstandsfähigen Mücken sich ausbreiteten.

"Diese Erkenntnisse sind sehr besorgniserregend", stellten die Wissenschaftler um Jean-François Trape fest, die ihre Erkenntnisse in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet Infectious Diseases" veröffentlichten. Die Forscher untersuchten mehr als 500 Dorfbewohner aus Dielmo im Landesinneren des Senegal sowie das örtliche Vorkommen von Stechmücken. Sie begannen ihre Beobachtungen, bevor im August 2008 mit Insektengift behandelte Mückennetze an die Menschen ausgegeben wurden, und setzen sie danach fort. Von August 2008 bis August 2010 gingen die Malaria-Erkrankungen demnach drastisch zurück und fielen auf unter acht Prozent des vorherigen Standes.

Gleichzeitig stellten die Forscher fest, dass der Anteil der Mücke Anopheles gambiae - welche gegen die Insektenmittel resistent ist - von nur acht Prozent im Jahr 2007 bis Ende 2010 auf 48 Prozent anstieg und dass von September bis Dezember 2010 die Malaria-Erkrankungen fast wieder den Stand erreichten, den sie zuvor hatten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) starben 2009 weltweit 781.000 Menschen an Malaria. Etwa neun von zehn Malaria-Toten werden in Afrika gezählt, und von diesen Todesopfern sind gut 90 Prozent Kinder unter fünf Jahren.

AFP>

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n-tv
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6.9.2011: Moskitonetze gegen Malaria nützen wirklich

aus: n-tv online: Wissenschaft: Moskitonetze retten viele Kinderleben; 6.9.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/Wissenschaft/Moskitonetze-retten-viele-Kinderleben-article4236581.html

<San Francisco (dpa) - Moskitonetze sind eine effektive Methode zum Schutz vor Malaria. Das bestätigen US-Forscher nach der Auswertung mehrerer Studien aus tropischen Ländern Afrikas.

In Familien, die mit Insektiziden behandelte Netze besaßen, starben in den vergangenen Jahren 23 Prozent weniger Kinder an der Tropenkrankheit. Die Forscher präsentieren die Studie im Online-Fachjournal «PLoS Medicine».

Stephen Lim von der Universität von Washington in Seattle (USA) hatte Studien aus sieben zentralafrikanischen Ländern ausgewertet, in denen seit dem Jahr 2000 verstärkt mit Insektiziden behandelte Netze in der Bevölkerung verteilt worden waren. Dabei fanden sie, dass die Kinder von Familien, in denen die Netze verwendet wurden, durchschnittlich zu 20 Prozent weniger häufig von Malaria-Parasiten befallen waren. Bei der Analyse weiterer Studien aus 22 afrikanischen Ländern fanden sie zudem, dass in Familien mit Moskitonetzen die Todesrate der unter fünfjährigen Kinder um 23 Prozent niedriger lag. Dies zeige, dass diese relativ billigen Maßnahmen einen deutlichen Erfolg einbrachten, berichtet Lim.

Viele afrikanische Länder hatten in den letzten Jahren mit ausländischer Hilfe präparierte Netze an ihre Bevölkerung ausgegeben zum Teil bis zu einer Abdeckung von fast 60 Prozent. «Präparierte Moskitonetze sind ein Eckpfeiler bei der langfristigen Bekämpfung der Krankheit», kommentiert Thomas Eisele von der Tulane University School of Public Health an Tropical Medicine in New Orleans (USA) in derselben Zeitschrift. Es sei aber zu bedenken, dass die meisten Netze ihre insektizide Wirkung nach zwei bis drei Jahren verlören und erneut behandelt werden müssten. Für einen dauerhaften Schutz müsse daher ein gutes lokales Erneuerungssystem aufgebaut werden.

Quelle: n-tv.de / dpa>


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18.10.2011: Zahl der Malaria-Toten sinkt innert 10 Jahren um 38%

aus: Spiegel online: Zehn-Jahres-Bilanz: Zahl der Malaria-Toten weltweit um 38 Prozent gesunken; 18.10.2011;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,792417,00.html

<Malaria-Risikogebiete: Sieben Länder haben die Krankheit jüngst ausgerottet

Malaria ist tückisch: Jedes Jahr tötet die Tropenkrankheit fast 800.000 Menschen weltweit. In Afrika stirbt alle 45 Sekunden ein Kind an Malaria. Doch es gibt eine positive Tendenz: Immer mehr Länder gelten mittlerweile als malariafrei - und die Zahl der Todesopfer ist deutlich zurückgegangen.

Seattle - Ein Mückenstich reicht für eine Infektion. Vor allem in Afrika sterben jährlich nach wie vor Hunderttausende Menschen an Malaria. Doch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in den vergangenen zehn Jahren eine positive Entwicklung ausgemacht. Die Zahl der Malaria-Toten ist in diesem Zeitraum um 38 Prozent gesunken, liegt aber dennoch bei derzeit 781.000 pro Jahr.

In 108 Ländern sei die Krankheit weiterhin endemisch verbreitet, wie die WHO-Organisation Roll Back Malaria (RBM) feststellte. 40 Prozent der Weltbevölkerung sind potentiell von Malaria betroffen, die meisten Todesfälle gibt es bei weniger als fünf Jahre alten Kindern im südlichen Afrika. Auf dem Kontinent stirbt alle 45 Sekunden ein Kind an der Tropenkrankheit.

Ein Drittel der 108 Länder, in denen Malaria vorkomme, sei dabei, die Krankheit auszurotten, berichtete Robert Newman von der WHO auf einer Konferenz in Seattle. "Bessere Testmethoden und Überwachung haben uns ein klares Bild davon geliefert, wo wir stehen", sagte der Leiter des weltweiten Malariaprogramms der WHO.

Ein erstes Programm zur Ausrottung der Malaria lief von 1955 bis 1972. Die WHO erklärte damals 20 Länder als malariafrei. Nach dem Ende des Programms kehrte die von Mücken übertragene Krankheit jedoch in 16 Länder wieder zurück. Laut der nun vorgelegten WHO-Studie haben in den vergangenen Jahren sieben Länder die Krankheit ausgerottet.

Nach Berechnungen von Roll Back Malaria zeigen die verschiedenen Maßnahmen gegen die Krankheit wie mit Insektiziden behandelte Moskitonetze und neue Medikamente Wirkung. In den vergangenen Jahren seien dadurch etwa 1,1 Millionen Menschenleben in Afrika gerettet worden. Auch die Finanzierung der Malaria-Programme habe sich deutlich verbessert - nicht zuletzt dank der Spenden der Gates Foundation, hinter der Microsoft-Gründer Bill Gates und seine Frau Melinda stehen.

hda/AFP>


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5.2.2012: Genaue Untersuchungen ergeben: Doppelt so viel Malariatote - aber die Todeszahlen gingen um fast 1/3 zurück

aus: n-tv online: Viel mehr Malaria-Tote als gedachtLehrmeinung infrage gestellt; 5.2.2012;
http://www.n-tv.de/wissen/Lehrmeinung-infrage-gestellt-article5401511.html

<Malaria-Symptome sind Fieber, Schüttelfrost, Beschwerden des Magen-Darm-Trakts und Krämpfe.

An Malaria sterben weltweit wesentlich mehr Erwachsene als bislang registriert. Das geht zumindest aus US-Analysen von Daten aus drei Jahrzehnten hervor. Insgesamt verzeichnen die Forscher in den vergangenen Jahren jedoch eine positive Tendenz.

Malaria tötet doppelt so viele Menschen auf der Erde wie bislang angenommen. 2010 starben rund 1,2 Millionen daran Erkrankte, wie US-Forscher mit Hilfe von Rechenmodellen ermittelt haben. Ihrer Untersuchung zufolge ist die Zahl der Todesfälle vor allem unter älteren Kindern und Erwachsenen viel höher als bisher gedacht. Die gute Nachricht: Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Malaria zeigen Wirkung, wie die Forscher im Fachblatt "The Lancet" berichten. In den vergangenen fünf Jahren sei die Zahl der Todesfälle um fast ein Drittel zurückgegangen.

Christopher Murray von der University of Washington (Seattle/US-Staat Washington) und seine Mitarbeiter hatten für den Zeitraum von 1980 bis 2010 alle verfügbaren Daten zur Malariasterblichkeit gesammelt und umfassend analysiert. Sie entwickelten Rechenmodelle, mit deren Hilfe sie die Zahl der Todesfälle in insgesamt 105 Ländern ermittelten.

Erwachsene sterben häufiger als angenommen

Demnach erreichte die Malariasterblichkeit im Jahr 2004 mit 1,8 Millionen Todesfällen einen Höhepunkt und sank dann stetig auf 1,2 Millionen Fälle im Jahr 2010. Außerhalb von Afrika gehen die Todesfälle seit 1980 kontinuierlich zurück, wie die Wissenschaftler im Fachjournal weiter berichten. Am häufigsten sterben auch der neuen Analyse zufolge Kinder unter fünf Jahren an der Infektionskrankheit. 2010 machten sie demnach 56 Prozent aller Malaria-Opfer in Afrika aus.

Überraschend war für die Forscher die Feststellung, dass viel mehr Erwachsene an Malaria sterben als bislang angenommen. Mehr als ein Drittel aller Malariatoten waren demnach Menschen über 15 Jahren, schreiben sie. Dies stelle die bisherige Lehrmeinung infrage, nach der Kinder eine Immunität gegen Malaria entwickeln, wenn sie schon in jungen Jahren mit dem Erreger konfrontiert werden und dann als Erwachsene nur selten an der Krankheit sterben.

Den deutlichen Rückgang der Malaria-Todesfälle nach 2004 führen die Wissenschaftler auf die Intensivierung der Bekämpfungsmaßnahmen zurück, etwa durch den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria. Sie betonen die Bedeutung des Hilfsfonds und weisen darauf hin, wie bedrohlich die derzeitigen finanziellen Schwierigkeiten des Fonds für die Bekämpfung der Malaria sind.

Erschreckend hohe Zahlen

Die von Murray und seinen Mitarbeitern ermittelten Zahlen sind deutlich höher, als die im letzten Weltmalaria-Report der WHO genannten Zahlen. Dies betreffe nicht nur die Gesamtsterblichkeit - 1,2 Millionen Malaria-Tote im Vergleich zu 655.000 von der WHO genannten Toten im Jahr 2010 - sondern zum Beispiel auch die Malaria-Kindersterblichkeit. Der neuen Untersuchung zufolge fielen 24 Prozent aller in Sub-Sahara-Afrika verstorbenen Kleinkinder unter fünf Jahren der Malaria zum Opfer. Bisher gingen Experten von 16 Prozent aus.

Inwieweit die neuen Zahlen glaubwürdig und verlässlich sind, werde sicherlich Anlass zahlreicher Debatten sein, heißt es dazu in einem Kommentar des Fachmagazins "The Lancet". Die Autoren werden ihre Zahlen und Schlussfolgerungen vollständig offenlegen müssen, um anderen die Möglichkeit zu geben, die Berechnungen zu reproduzieren.

dpa>

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Welt
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10.2.2012: Genetisch manipulierte Mücken sollen sich selber ausrotten

aus: Welt online: Genforschung: Frankenstein-Insekten als Waffe gegen Malaria; 10.2.2012;
http://www.welt.de/wissenschaft/article13859267/Frankenstein-Insekten-als-Waffe-gegen-Malaria.html

<Autor: Annett Klimpel

Genetisch manipulierte Insekten sollen Krankheiten wie Malaria und Dengue-Fieber ausrotten. Doch dieser Eingriff in die Natur bringt große Risiken mit sich.

In den 1980er Jahren gelang es erstmals, transgene Insekten zu entwickeln. Seither läuft eine intensive Debatte darüber, ob der Einsatz solcher Insekten mit verändertem Erbgut zur Bekämpfung von Krankheiten wie Malaria sinnvoll wäre – oder aber unverantwortbar riskant.

Gegen Gelbfieber gibt es bislang weder eine Impfung noch eine antivirale Behandlung

Im Fachjournal “PLoS Neglected Tropical Diseases” ist nun eine Artikelserie zum Thema erschienen. Versuchsweise werden genetisch veränderte Insekten derzeit gegen Überträger von Krankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber sowie gegen Pflanzenschädlinge eingesetzt. Mit ihnen soll die Verbreitung wildlebender Artgenossen eingedämmt werden. Die im Labor designten Tiere sind eingeschränkt oder gar nicht fruchtbar, viele bilden – zu leichteren Unterscheidung von ihren wilden Verwandten – einen Fluoreszenzfarbstoff.

Rund 14.000 Insektenarten ernährten sich von Blut, schreiben Michael Lehane von der Liverpool School of Tropical Medicine (Großbritannien) und Serap Aksoy von der Yale School of Public Health in New Haven (US-Staat Connecticut) in ihrem Editorial. Nur wenige wie Sandmücke oder Tsetse-Fliege seien für den Menschen bedeutsam. Zudem habe es sehr erfolgreiche Ansätze zur Bekämpfung gegeben.

So sei die Malaria-Sterblichkeit vor allem bei Kindern dank Insektizid-imprägnierter Moskitonetze erheblich zurückgegangen. Bei der Chagas-Krankheit in Mittel- und Südamerika seien die Überträger – Raubwanzen – mittlerweile dank Innenraum-Insektensprays deutlich weniger verbreitet.

Immer mehr Insektizid-Resistenzen

Es gebe aber ein Problem: die zunehmende Zahl von Insektizid-Resistenzen. Dies sei um so brisanter, als die meisten der derzeit genutzten Methoden auf solchen Mitteln basierten, schreiben Lehane und Aksoy. Zudem gebe es bei manchen Krankheiten wie dem Dengue-Fieber noch gar keinen überzeugenden Ansatz – weder eine Impfung noch eine spezifische antivirale Behandlung. Das alles lasse genetisch modifizierte Insekten als interessante Alternative erscheinen.

Der Vorläufer der Methode, die Sterile-Insekten-Technik (SIT), ist mittlerweile schon Jahrzehnte alt: Schädlinge werden großindustriell zu hunderten Millionen gezüchtet und nach Geschlecht getrennt. Die Männchen werden mit radioaktiver Strahlung unfruchtbar gemacht – und in die Natur entlassen. Die Verfechter gentechnisch modifizierter Insekten hoffen aber, dass diese sich als effizienter erweisen.

Für die Dengue-Bekämpfung etwa sei der Stamm OX3604C der Ägyptischen Tigermücke (Aedes aegypti) entwickelt worden, schreiben Lehane und Aksoy. Erste Freilandversuche gebe es bereits. Solche im Labor designten Insekten könnten bei der Eindämmung von Krankheiten und damit für das Leben vieler Menschen eine enorme Rolle spielen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung werde dabei wohl ein entscheidender Faktor sein.

Das zeige das Beispiel einer WHO-Kampagne von 1975 mit Mücken, die mit starker Strahlung steril gemacht und dann ausgesetzt wurden. Der Versuch habe in totalem Chaos geendet – “infolge schlecht informierter, aber hoch zerstörerischer Berichte der indischen Presse”.

Viele Versuche in naher Zukunft

Die Studien zu genetisch veränderten Insekten seien inzwischen so weit gediehen, dass in naher Zukunft viele Feldversuche zu erwarten seien, betonen die Autoren. Bei den nationalen Behörden gebe es aber noch viel Unsicherheit, wie solche Freiland-Experimente einzuschätzen und nach welchen Kriterien sie zu genehmigen und zu überwachen sind.

Freisetzungen würden derzeit in Brasilien, Frankreich, Guatemala, Indien, Mexiko, Thailand und anderen Ländern geplant, berichtet ein Team um Guy Reeves vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön. Auf den karibischen Kaimaninseln (Großbritannien, seit 2009), in Brasilien (2011-2012) und in Malaysia (2010-2011) seien genetisch veränderte Tigermücken ausgesetzt worden. In den USA habe es von 2001 an Studien mit einem Baumwollschädling, dem Roten Baumwollkapselwurm (Pectinophora gossypiella), gegeben.

Von spärlichen Angaben zu letzteren Versuchen – die von der US-Regierung finanziert wurden – abgesehen, seien bisher kaum Angaben zum Zulassungsverfahren und wissenschaftliche Daten veröffentlicht worden. Das aber mache es schwierig bis unmöglich, im Vorfeld solcher Freisetzungen die potenziellen Risiken und Auswirkungen auf die natürlichen Lebensgemeinschaften in der jeweiligen Region abzuschätzen, mahnen die Forscher um Reeves. Derzeit beeinflussten zu stark wirtschaftliche Interessen das Vorgehen. Selbst von den 14 US-Versuchen gebe es kaum experimentelle Beschreibungen.

Erst 2008 habe es ein erstes Gutachten der US-Behörden zur Umweltverträglichkeit genetisch modifizierter Insekten gegeben, schreiben die Max-Planck-Forscher, und das von mangelhafter wissenschaftlicher Qualität. Vertrauen in der Öffentlichkeit lasse es nicht aufkommen, wenn nur eingeschränkt nachvollziehbar sei, wer auf welcher Datengrundlage was für Versuchsanordnungen geprüft und genehmigt habe. Bei der Freisetzung auf den Kaimaninseln 2009 sei es sogar fraglich, ob die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür ausreichten, schreibt Reeves’ Team.

Streitpunkt: Information der Öffentlichkeit

Einige befürchteten, dass es die Versuche verzögere, wenn die Öffentlichkeit umfassend eingebunden werde, erläutert das Team um Reeves. Doch viel gefährlicher sei es, mit mangelnder Information eine heftige Abwehrreaktion zu provozieren – und so vielversprechende Projekte von vornherein scheitern zu lassen.

“Nur eine ausreichend informierte Öffentlichkeit wird solchen Tests aufgeschlossen gegenüber stehen”, wird Reeves in einer Mitteilung seines Instituts zitiert. Fragwürdige Praktiken, wie sie bei der Entwicklung transgener Pflanzen vorgekommen seien, sollten die Verantwortlichen unbedingt vermeiden.

Die Max-Planck-Wissenschaftler fordern, dass Zulassungsunterlagen und Verfahrensbeschreibungen grundsätzlich öffentlich verfügbar veröffentlicht werden – vor dem Start von Freisetzungsexperimenten. Sie haben eine Checkliste erstellt, mit der auch Nicht-Wissenschaftler beurteilen können, ob die Zulassung eines Freisetzungs-Experiments auf solider wissenschaftlicher Basis erfolgt.

Risiko in der freien Natur

Der Einsatz genmodifizierter Insekten berge zwei Hauptrisiken, schreibt John Mumford vom Imperial College London. Eines sei der Einfluss solch einer Masse selektierter Lebewesen, die nicht nur mit Artgenossen, sondern auch anderen Organismen – auch dem Menschen – interagierten. Hinzu komme das Risiko, dass die genetischen Veränderungen neue Stoffwechselprodukte oder für das Überleben günstige Faktoren bei den Labor-Insekten hervorbringen könnten.

Es gelte, den Nutzen modifizierter Insekten gegen deren Risiken abzuwägen, schreiben Luke Alphey und Camilla Beech von Oxitec Limited in Oxford (Großbritannien), einem Hersteller solcher Tiere. So, wie dies schon bei anderen Ansätzen etwa mit Insektiziden passiere. Alle Daten zu einem Freiland-Versuch transparent offenzulegen, sei in manchen Bereichen aber zu viel verlangt.

Die Entwickler hätten schließlich ein verständliches Interesse daran, ihre Informationen zu schützen. Reeves zeige ein bemerkenswertes Misstrauen gegenüber den Zulassungsprozessen und den Regulierungsbehörden, kritisieren die Oxitec-Mitarbeiter. Die Checkliste seines Teams sei “komplett unangemessen”.

Oxitec war sowohl an den Studien in den USA als auch am Freilandversuch auf den Kaiman-Inseln beteiligt, bei dem es um eine mögliche Bekämpfung des Dengue-Fiebers ging. Dazu wurden Millionen Mückenmännchen mit einem zusätzlichen Gen freigesetzt. Es codiert für ein Protein, das den Nachwuchs des Männchens noch im Larvenstadium absterben lässt. In der Folge nahm die Population ab. Das Unternehmen erwäge auch eine Freisetzung in Großbritannien, sagt Reeves.

Davon abgesehen scheinen derlei Versuche – etwa zur Bekämpfung von Schädlingen in der Landwirtschaft – in Europa vorerst nicht in Sicht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) rechnet aber mit Anträgen in den nächsten Jahren und hat 2010 bereits eine Risikoanalyse erstellen lassen, an der Reeves beteiligt war.

Erörtert wird darin zum Beispiel die Möglichkeit, dass eines der neu in ein Insekt eingeführten Gene an ganz anderer Stelle im Ökosystem auftauchen könnte – mit unerwarteten und potenziell verheerenden Auswirkungen.

dpa>

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28.12.2012: Die Pflanze Artemisia kann bei Ratten den Malaria-Erreger eher abtöten als jede Pille

aus: n-tv online: Wirksam gegen Malaria:
Pflanze übertrumpft Medikament; 28.12.2012;
http://www.n-tv.de/wissen/Pflanze-uebertrumpft-Medikament-article9867161.html

<Die Artemisia-Pflanze hilft möglicherweise weit besser gegen Malaria als das auf diesem Kraut beruhende Medikament. Eine US-Studie an Mäusen zeigt, dass die zermahlenen Blätter der Pflanze die Malaria-Erreger eher abtöten als die Arznei. Dies könne die Malaria-Therapie wesentlich günstiger machen und Entwicklungsländern auch eine ökonomische Perspektive bieten, schreiben die Forscher um Stephen Rich von der University of Massachusetts in Amherst in der Zeitschrift "PLOS ONE".

Hunderttausende Malaria-Tote pro Jahr

Hunderte Millionen Menschen sind weltweit mit Malaria-Parasiten der Gattung Plasmodium infiziert. Im Jahr 2009 starben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens rund 800.000 Menschen an der Krankheit. Zur Behandlung eingesetzt werden vor allem auch Präparate mit dem Wirkstoff Artemisinin, der auf dem Einjährigen Beifuß (Artemisia annua) beruht. Zur Herstellung wird Artemisinin aus der Pflanze in einem aufwendigen Prozess isoliert. Die Medikamente, die oft noch mit anderen Arzneien kombiniert werden, sind gerade für Entwicklungsländer zu teuer. Daher prüften die Forscher, wie gut die natürliche Pflanze gegen die Infektionskrankheit hilft.

[Die zermahlenen Blätter von Artemisia heilen besser als der Wirkstoff Artemisinin alleine]

Dazu verglichen sie die Wirkung von reinem Artemisinin und getrockneten zermahlenen Blättern an Mäusen, die den Erreger Plasmodium chabaudi trugen. Dieser befällt zwar Nagetiere, teilt aber sehr viele Eigenschaften mit den Erregern, die den Menschen heimsuchen. Nach der Einnahme tötete das Naturprodukt in den Tieren im Zeitraum von 12 bis 72 Stunden deutlich mehr Parasiten ab als reines Artemisinin - bei gleichem Wirkstoffgehalt.

40 Mal mehr Artemisinin im Blut

Die Forscher führen dies zum einen darauf zurück, dass nach Gabe des Pflanzenmittels im Vergleich zum Pharmaprodukt etwa 40 Mal mehr Artemisinin im Blut der Tiere zirkulierte. Zusätzlich verweisen sie darauf, dass in den Blättern der Pflanze neben Artemisinin auch andere Substanzen vorkommen, die gegen Malaria helfen.

"Die Blätter von Artemisia enthalten eine Vielzahl von Stoffen, die interessant sind wegen ihrer offenkundigen, aber schwächeren Wirkung gegen Malaria", sagt die an der Studie beteiligte Biologin Pamela Weathers vom Worcester Polytecnic Institute laut einer Mitteilung ihres Instituts. "Dazu zählen mindestens sechs Flavonoide, von denen gezeigt wurde, dass sie mit Artemisinin zusammenwirken, um Malaria-Parasiten abzutöten." Die Stoffe könnten sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken, schreiben die Forscher.

Sie betonen, der Einsatz zermahlener Blätter sei auch wesentlich kostengünstiger als der Kauf teurer Medikamente. "Artemisia kann in den meisten Klimazonen gut angebaut werden", sagt Weathers. Die Blätter könnten gut geerntet, getrocknet, auf ihren Wirkstoffgehalt untersucht und in Kapseln verpackt werden. Dies könnte Menschen in Entwicklungsländern eine Perspektive geben und dort die Wirtschaft anregen.

Quelle: n-tv.de , dpa>

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