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Kuriositäten und neue technische Medizin 02

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino


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Sputnik-Ticker
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Florida 13.1.2018: ALLIGATOREN TIEFGEFROREN UND ÜBERLEBEN!
USA: Eingefrorene Alligatoren werden wieder „lebendig“ – VIDEO
https://de.sputniknews.com/panorama/20180113319047041-usa-alligatoren-kaelte/

<Die wegen der extremen Kälte in den USA mitten im Eis bei lebendigem Leib eingefrorenen Alligatoren tauen allmählich auf und werden wieder „lebendig“. Ein Video der nach einem Temperaturanstieg „zu sich kommenden“ Tiere veröffentlichten Mitarbeiter des Shallotte River Swamp Parks im US-Bundesstaat North Carolina auf YouTube.


Auf dem Video ist zu sehen, wie die aus einem Teich gehobenen Alligatoren sich wieder zu bewegen beginnen.

Die Ostküste Nordamerikas hatte in den vergangenen Tagen unter einem extremen Temperatureinbruch gelitten – teilweise sind die Temperaturen bis unter Minus 30 Grad Celsius gefallen. 26 Menschen sollen bereits wegen der extremen Kälte gestorben sein.>

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Kurios:

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"USA" 25.1.2018: Fleischfressendes Bakterium tötet Bub (8) nach Fahrradunfall
Velounfall: Liam (8) stirbt durch fleischfressende Bakterien
http://www.20min.ch/panorama/news/story/8-jaehriger-Bub-von-Bakterien-aufgefressen-14423345

<Ein harmloser Fahrradunfall endete für einen kleinen Buben in den USA mit dem Tod. Der Achtjährige hatte sich mit fleischfressenden Bakterien infiziert und starb.

Liam Flanagan aus dem US-Bundesstaat Oregon hatte am 13. Januar einen Unfall mit seinem Velo. Beim Sturz bohrte sich der Lenker durch die Hose des Achtjährigen und verletzte ihn.
Im Spital wurde die offene Wunde genäht, wenig später konnte der Schüler wieder nach Hause.

Schon nach wenigen Tagen klagte Liam jedoch über starke Schmerzen im Bein. Die Wunde tat so höllisch weh, dass er sofort wieder ins Spital eingeliefert werden musste.

Wunde sah aus, als wäre sie verfault

Dort stellten die Ärzte in Liams Leistengegend eine violette Wunde fest, die so aussah, als wäre sie verfault oder verbrannt. Nachdem die Mediziner die Verletzung genauer unter die Lupe genommen hatten, folgte die Schockdiagnose: eine sogenannte «nekrotisierende Fasziitis».

Liam hatte sich mit fleischfressenden Bakterien angesteckt. Die Ärzte nahmen den Buben sofort wieder stationär auf.

«Sie schnitten und hofften»

In mehreren Operationen versuchten die Ärzte daraufhin das Leben des Achtjährigen zu retten. Sie entfernten ihm infiziertes Gewebe und mussten sogar Gliedmassen amputieren. «Die Ärzte haben weiter geschnitten und gehofft. Geschnitten und gehofft», erklärte Liams Mutter der «Daily Mail».

Liam habe tapfer gekämpft und nie seinen Lebensmut verloren. Doch eine Woche nach der Diagnose verlor er den Kampf gegen die Bakterien.

Spendenkonto eingerichtet

Nun sammelt die Gemeinde aus Liams Wohnort Geld für die Familie, um ihnen die Spitalkosten und die Beerdigung des Buben zu bezahlen.

In rund 30 Prozent der Fälle endet eine solche Infektion mit dem Tod. Mit dem Spendenaufruf sollen nun andere Familien vor dieser tödlichen Infektion gewarnt werden.

(20 Minuten)>

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Sputnik-Ticker
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Indien 29.1.2018: Magnetfeld im MRT-Raum tötet Begleitperson mit Sauerstoffflasche
MRT-Gerät saugt Mann ein und tötet ihn
https://de.sputniknews.com/panorama/20180129319288501-mann-waehrend-mrt-untersuchung-ins-geraet-hineingezogen/

<In einem indischen Krankenhaus ist ein Mann gestorben, weil er den Raum, in dem sich ein Magnetresonanzgerät befand, mit einer Metallflasche betrat.

Unternehmer Rajesh Maru wollte einen Angehörigen Bruder zur MRT-Untersuchung begleiten, wie indische Medien berichten.

Weil der Patient auf Luftzufuhr angewiesen ist, hatte Maru eine Sauerstoffflasche aus Metall bei sich. Als der 32-Jährige die Tür zum MRT-Raum öffnete, wurde das Magnetfeld aktiviert und die Flasche samt Mann mit voller Wucht hineingezogen. Maru erlitt dabei schwere Verletzungen und konnte von herbeigeeilten Ärzten nicht mehr gerettet werden.>

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Schweizer
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29.1.2018: Geburten mit Puppe üben - der Geburtssimulator
Gesundheitswesen
Erster Geburtssimulator mit erweiterter Realität
https://www.srf.ch/sendungen/puls/erster-geburtssimulator-mit-erweiterter-realitaet

Lucina ist die erste Gebärpuppe, die mit einer speziellen 3D-Brille ihr Inneres preisgibt. Für die Studenten wird so sichtbar, wie der Geburtsvorgang im Detail abläuft.

Lucina ist die Gebärpuppe der Zukunft. Medizinische Trainingsgeräte gibt es viele, doch dieser amerikanische Geburts-Simulator hat es wortwörtlich in sich. Denn mit Hilfe einer 3D-Brille sehen die Studenten in den Körper hinein und können nachverfolgen, wie der Geburtsvorgang im Detail abläuft.

Mit einem Computerprogramm können auch Komplikationen simuliert werden. So können die angehenden Geburtshelfer auch die bei Problemstellungen nötigen Handgriffe möglichst realitätsnah üben.

Übung nicht zum Schnäppchenpreis

Im Ausbildungspaket inbegriffen sind die Mannequins von Mutter und Fötus in Echtgrösse. Die Gelenke sind dehnbar und der Uterus flexibel. Der Preis dafür liegt bei etwa 80'000 Dollar.>

Epoch
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Allentown (Pennsylvania, "USA") 16.2.2018: Erfroren - und wieder aufgetaut - und am Leben
Vater findet Sohn „erfroren“ und ohne Herzschlag – Arzt hat einen unglaublichen Einfall
<Als dieser Vater begann, die Schneewehen nach seinem Sohn abzusuchen, dachte er, die schneebedeckten Stiefel, die er aus dem Schnee herausragten, wäre die Bestätigung, dass sein Sohn für immer verloren war. Als der 25-Jährige aber im Krankenhaus ankam, machten die Ärzte eine Entdeckung, die das Blatt wendete. „Erfroren“ könnte nicht das bedeuten, was die Welt glaubt.

Don Smith ging hinaus, um nach seinem erwachsenen Sohn Justin zu suchen, nachdem der junge Mann es eines Nachts nicht von der Bar nach Hause geschafft hatte. Er hatte die Bar verlassen, um zu Fuß nach Hause zu gehen. Aber dort kam er niemals an.

Stattdessen entdeckte ihn sein Vater, auf die für ein Elternteil schlimmste Art; seine bestiefelten Füße ragten aus dem Schnee hervor – Justin war erfroren. Die Sanitäter stellten nach ihrer Ankunft seinen Tod fest, er hatte keinen Puls, keinen Herzschlag und schien schon seit einer ganzen Weile in dem Zustand zu sein.

Er wurde ins Krankenhaus gebracht, nachdem man ihn am Ort des Auffindens für tot gehalten hatte; schließlich hatte er, so glaubte man, 12 Stunden oder länger im Schnee gelegen, bei Temperaturen unter Null und starkem Schneefall.

Im Lehigh Valley Hospital jedoch hat ihm ein Bereitschaftsarzt wohl das Leben gerettet. Als die Sanitäter mit Justin ankamen, bestand Dr. Gerald Coleman darauf, dass sie den gefrorenen Patienten trotzdem reanimieren sollten. „Man muss warm sein, um für tot erklärt zu werden“, erklärte er mit Nachdruck.

Jahrhundertelang hat man geglaubt, dass das Erfrieren immer eine Garantie für die Karte ins Jenseits sei. Die fallende Kerntemperatur des Körpers raubt den Zellen Sauerstoff, was das Opfer tötet, wenn erst einmal die Sauerstoffzirkulation zu allen lebenswichtigen Organen unterbunden ist.

In Justins Fall jedoch (und in einer ansteigenden Zahl von Fällen rund um die Welt) fiel die Körpertemperatur genau im richtigen Maß, um statt zum Tod zu einer Art von Scheintod zu führen.

Das Herz verlangsamt sich, dass es den Patienten tot erscheinen lässt, aber tatsächlich stand für das Opfer sozusagen nur die Zeit still. Es klingt seltsamer als Fiktion, aber es ist das, was Justins Leben gerettet hat – und was jetzt Ärzte hoffen künftig anwenden zu können, um Opfer schwerer Verletzungen behandeln zu können. Indem sie sie „einfrieren“, damit sie so auf die nötigen Maßnahmen warten können, die es zu tun gibt.

Don hatte angenommen, dass sein Sohn für immer aus der Welt gegangen war, und um ein Wunder gebettelt. Er hatte genau in die, wie er glaubte, toten Augen seines Sohns geblickt und zu ihm gesagt: „Du kannst mich nicht verlassen!“ Dann hat er seinen Kopf geküsst und „Ich liebe dich“, noch hinzugefügt.

Dank des Wissens eines Arztes jedoch – und auch ein klein wenig wegen eines Wunders – geht es Justin wieder gut.>

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1.8.2018:
Medikamente: Arzneien wirken bei Hitze oft anders
https://www.krone.at/1747375

<Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke  sind für viele Menschen eine enorme Belastung. Zusätzlich können Medikamente die zentrale Temperaturregulation und die Lichtempfindlichkeit des Körpers beeinträchtigen.

„Vor allem ältere Personen müssenhäufig viele verschiedene Arzneien einnehmen, die gerade während Hitzeperioden durchaus zu gefährlichen Nebenwirkungen führen können,“ betont Karlheinz Kornhäusl, stellvertretender Obmann der Bundeskurie angestellter Ärzte der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK). „Die Gefahr einer Entwässerung durch verringerte Wahrnehmung des Durstgefühls kann beispielsweise den Elektrolythaushalt massiv beeinträchtigen,“ warnt Kornhäusl. Die Österreichische Ärztekammer rät besonders chronisch Kranken und älteren Patienten jetzt ihre Medikamentendosis vom Arzt  entsprechend überprüfen zu lassen. „Oft gilt es, die niedrigste effektive Dosis für die kürzest mögliche Zeit anzuwenden,“ empfiehlt Kornhäusl.

Zur Vorsicht rät die ÖÄK, bei der generellen Empfehlung während Hitzetagen viel Wasser zu trinken. „Es gibt Grenzen, die individuell verschieden sind. Körpergröße, Stoffwechselgeschwindigkeit, Nierenfunktion und vieles mehr, spielen dabei eine Rolle. Patienten mit Herzschwäche rät Kornhäusl davon ab, dem Körper Unmengen an Wasser zuzuführen. “Gerade bei Herzinsuffizienz hat die Trinkmenge einen wesentlichen Einfluss auf die Beschwerden und den Verlauf der Erkrankung. Das Herz wird zusätzlich belastet und die Bildung von Wasseransammlungen, sogenannten Ödemen, begünstigt", warnt Kornhäusl. Bei extremen Temperaturen sollten sich Betroffene von ihrem Arzt diesbezüglich beraten lassen.

Karin Rohrer-Schausberger>

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Schweinz (Schweiz) 14.9.2018: Studie in der Klinik Hirslanden: Männerbärte haben sehr viel mehr Keime als Hundefelle am Hundenacken
Studien-Ergebnis: Im Männerbart hats mehr Keime als im Hundefell
https://www.20min.ch/schweiz/zentralschweiz/story/Hunde-haben-weniger-Keime-als-Barttraeger-18599278

<von Daniela Gigor

In der Klinik St. Anna in Luzern dürfen auch Hunde in den MRI-Scanner. Aus hygienischen Gründen könnte dies sogar förderlich sein, fanden Wissenschaftler heraus.

Auch Hunde müssen mal im MRI gescannt werden. Und weil sich viele Tierkliniken die teuren Geräte nicht leisten können, bietet etwa die Hirslanden-Klinik St. Anna in Luzern an, selten auch Hunde radiologisch zu untersuchen – nach Betriebschluss und unter Anwendung spezieller Hygiene-Prozesse, wie im Sommer vor einem Jahr bekannt wurde. Gleichwohl gab es damals Kritik von der Stiftung Patientenschutz.

In der Hirslanden-Klinik St. Anna in Luzern und an zwei weiteren Spitälern, die keine MRI an Hunden durchführen, wurde nun eine Untersuchung zu diesem Thema durchgeführt. Zuständig war Andreas Gutzeit, Doktor der Klinik St. Anna. Ziel sei gewesen, der Kritik mit Fakten zu begegnen.

Bart- und Fellproben sowie Speichel entnommen

Für die Studie wurden 30 Hunde von 16 verschiedenen Rassen in den Tomografen gelegt. Es wurden Hunde mit kurzen und langhaarigen Fellen ausgewählt. Kontrollgruppe waren 18 Männer mit Bart.

Den Hunden wurden Fellproben am Nacken und Abstriche in der Schnauze entnommen. «Wir hätten auch Frauen mit langen Haaren nehmen können», so Gutzeit. Die Männer mussten Bartproben und Mundabstriche abgeben, die bakteriologisch untersucht wurden.

Das Ergebnis der Studie kommt zu überraschenden Ergebnissen, wie die Fachzeitschrift Ärztezeitung schreibt: «Die Forscher konnten in den Bärten signifikant mehr Keime nachweisen als im Nackenpelz der Tiere

Andreas Gutzeit sagt dazu: «Es geht uns keinesfalls darum, die Bartträger als unhygienisch darzustellen.» Zwar gibt es beim Fell der Hunde bakteriologisch keinen grossen Unterschied zum Bart der Männer, bei den Mündern aber sei der Unterschied deutlicher. Gefährliche Keime liessen sich nur bei einem der 18 Männer im Mund finden, bei Hunden aber bei 20.

Hunde im MRI können Hygiene deutlich verbessern

Gutzeit kommt zu Schluss: «Die Studie zeigt, dass es aus Patientensicht in beiden Fällen keinerlei Grund zur Sorge gibt, sofern klare Hygienestandards definiert sind und angewendet werden. Wie die Studie zeigt, ist das in der Hirslanden-Klinik St. Anna dank erstklassiger Spitalhygiene zweifelsohne der Fall.»

Die «Ärztezeitung» schreibt gar, es könne die Hygiene laut Studie «deutlich verbessern», wenn mal gelegentlich ein Hund im MRI liege, weil danach das Gerät gründlich sterilisiert werde, was bei Menschen im täglichen Betrieb «eher nicht der Fall» sei. Seien die Scanner nach den Hundeuntersuchungen gründlich desinfiziert worden, seien keine Keime mehr in den Geräten nachweisbar gewesen, nach Routineuntersuchungen an Menschen hingegen schon. In jedem Fall stelle die Keimbelastung aber keine Gefahr für den Menschen dar.>

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24.9.2018:
Erfolg für US-Medizin: Gelähmter kann dank Elektrodenimplantat gehen
https://www.krone.at/1777408

<Bei der Behandlung von Querschnittgelähmten ist US-Medizinern möglicherweise ein entscheidender Durchbruch gelungen: Nach Jahren im Rollstuhl konnten sie einem Patienten mit Hilfe von im Rückenmark implantierten Elektroden seine Gehfähigkeit teilweise zurückgeben. Wie die Ärzte im Fachblatt „Nature Medicine“ schilderten, kann der 29-Jährige bereits kurze Stecken auf einem Laufband zurücklegen.

Ärzte der Mayo-Klinik im US-Bundesstaat Minnesota schrieben in ihrem Artikel, der Patient sei seit einem Unfall mit einem Schneemobil im Jahr 2013 querschnittgelähmt. Von der Hüfte abwärts könne er sich nicht eigenständig bewegen. 2016 setzten die Ärzte ihm unterhalb der Rückenmarksverletzung ein kleines, kabelloses Gerät in der Wirbelsäule ein, das etwa die Größe einer Mignon-Batterie hat.

Mit diesem Gerät können Nerven stimuliert werden, die seit dem Schneemobil-Unfall nicht mehr vom Gehirn des Patienten gesteuert werden können. Auf diese Weise konnte der Patient Befehle für die Bewegungsabläufe und das Gleichgewicht an seine Beine übertragen - was den Studienautoren zufolge bisher als undenkbar gegolten hatte.

Erste Schritte schon nach wenigen Wochen
Schon wenige Wochen nach dem Einsetzen des Gerätes machte der Patient seine ersten Schritte seit seinem folgenschweren Unfall. Zu seiner Stabilisierung trug er allerdings eine Art Korsett. Nach weiteren Übungen und Physiotherapie habe der Mann schließlich sein eigenes Körpergewicht tragen und auf einem Laufband gehen können. Der Patient sei „mit seinem eigenen Verstand in der Lage gewesen, die Bewegungen der Beine zu steuern“, sagte die Leiterin des Labors der Mayo-Klinik für Reha-Technologie, Kristin Zhao.

Anfangs hatte der Patient allerdings Probleme beim Gehen, weil er seine Schritte nicht spüren und daher nicht einfach unbewusst seine Bewegungen ausbalancieren konnte. Zhao und ihre Kollegen überwanden dieses Problem, indem sie Spiegel auf der Höhe der Knie des Patienten befestigten, mit denen er die Position seiner Beine beim Laufen überprüfen konnte. Dadurch war er mit gelegentlichen Blicken auf seine Beine in der Lage, auf dem Laufband zu laufen.

Mittlerweile 102 Meter im Jahr zurückgelegt
Auf Aufnahmen ist zu sehen, wie der Mann auf dem Laufband mit ruckartigen Schritten langsam geht. Dabei hält er sich an einem Handlauf fest. Den Forschern zufolge legte er auf diese Weise innerhalb eines Jahres 102 Meter zurück. In vorherigen Versuchen hatten Querschnittsgelähmte dank Elektrodenimplantaten stehen oder ihre Beine bewegen können, nach Angaben der Studienautoren jedoch nicht gehen.

Das Experiment zeige, „dass diese Nervennetzwerke unter einer Rückenmarksverletzung nach einer Lähmung noch funktionieren können“, erklärte der Hauptautor der Studie, Kendall Lee, der an der Mayo-Klinik als Neurochirurg arbeitet. Die Elektroden gaben dem Patienten allerdings weder Empfindungsvermögen in seinen Beinen zurück, noch befreiten sie ihn vom Rollstuhl. Der Patient verrichte nach wie vor seine alltäglichen Aktivitäten vom Rollstuhl aus, sagte Lee. Die Elektroden darf der Patient aus Sicherheitsgründen nur unter Aufsicht einsetzen.

Moderne Technologie könnte weitere Erfolge bringen
Lee und seine Kollegen werten die Ergebnisse ihrer Studie dennoch so, dass Lähmungen nach Rückenmarksverletzungen nicht zwangsläufig endgültig sind. Vielmehr sei es eine Ermutigung, moderne Technologien für die funktionale Wiederherstellung gelähmter Körperteile zu nutzen, erklärte Lee. So könnte die Therapie mit Elektrodenimplantaten ein Durchbruch in der Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen sein.

An der Studie war auch die University of California Los Angeles (UCLA) beteiligt. Finanziell unterstützt wurde sie von der Stiftung von Christopher und Dana Reeve. Der durch seine Rolle als „Superman“ bekannt gewordene Schauspieler Reeve war seit 1995 infolge eines Reitunfalls vom Hals abwärts gelähmt, er starb 2004.>

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Lille (Frankreich) 25.9.2018: Herzoperation unter Hypnose - keine Betäubung, dafür emotionale Verführung OHNE Nebenwirkungen
Ohne Narkose: Ärzte operieren Patient unter Hypnose am Herzen
https://www.20min.ch/panorama/news/story/22893634

<In einem Spital im französischen Lille haben Chirurgen einem 88-Jährigen eine neue Herzklappe verpasst. Nicht unter Betäubung, sondern unter Hypnose.

Normalerweise erfordert eine Operation am offenen Herzen eine Vollnarkose oder mindestens eine Lokalanästhesie. Ärzte in Nordfrankreich haben einem Patienten nun aber eine Herzklappe ersetzt, ganz ohne diesen mit Morphin oder Anxiolytika zu betäuben – eine Premiere in der Region.

Stattdessen wurde der 88-Jährige unter Hypnose operiert, wie «France Bleu Nord» berichtet.
Dem Portal zufolge hatten die Mediziner vom Universitätsspital CHU Lille den Eingriff zuvor als «schwer» eingestuft.


Thailand und Gartenarbeit

Für den Schlaf von Gérard Courtois verantwortlich war eine auf Hypnose spezialisierte Fachperson. Sie habe Courtois am Tag vor der Operation besucht und mit ihm über seine Umgebung und seine Leidenschaften gesprochen. Über Dinge, «die es mir ermöglichten, ihn in eine Welt zu führen, die er liebt», sagte Hélène Sergent, die erste in Hypnose ausgebildete Pflegefachfrau am CHU Lille.

So sprach der Rentner über gemeinsame Reisen mit seiner Frau nach Thailand, Ägypten und Tunesien oder über Gartenarbeit, während ihm die Chirurgen eine neue Aortenklappe einsetzten. 48 Stunden später scheint sich Courtois gut erholt zu haben. Er würde ohne Zögern wieder auf Hypnose statt Narkose setzen, sagte er.

Vorteil: Keine Nebenwirkungen

Vorteil der Hypnose gegenüber der Narkose: Der Patient erhole sich schneller, so Arnaud Surdre, Leiter für interventionelle Chirurgie am Unispital Lille. Gerade ältere Patienten reagierten manchmal empfindlicher auf Narkosewirkstoffe und hätten nach einem Eingriff etwa mit Verwirrung zu kämpfen. Mit Hypnose erhole sich der Patient sofort, «ein echter Vorteil», so Surdre.

Während medizinischer Eingriffe Hypnose anzuwenden, ist auch in der Schweiz ein Thema. So setzt etwa das Genfer Universitätsspital seit einem Jahr auf die Technik. Wie srf.ch berichtete, sollen dort bis in vier Jahren rund 4000 Mitarbeiter die Grundtechniken der Hypnose kennen lernen. Diese sollen dem Personal vorerst bei kleineren Prozeduren wie dem Wundennähen oder Spritzengeben dienen.

Pionierin auf dem Gebiet ist eine Belgierin. Die Narkoseärztin Marie-Elisabeth Faymonville am Universitätsspital von Lüttich beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit der modernen medizinischen Hypnose.

(kko)>

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Schweizer
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28.9.2018: Farbstifte getestet: PAK und aromatische Amine - Filzstifte manchmal mit Isothiazolinonen
Testsieger
Viele Farbstifte können Kinder krank machen
https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/viele-farbstifte-koennen-kinder-krank-machen

<Autor:

«Stiftung Warentest» testete im Labor 29 Farb­stift- und Faser­maler von verschiedenen Herstellern. Die Ergebnisse sind teils erschreckend: Mehrere Stoffe in den Malutensilien sind gesundheitsschädlich.

Wenn Kinder malen, dann landet die Farbe nicht immer nur auf dem Papier. Genauso bunt wie das Kunstwerk sind danach die Hände und das Gesicht.

Und wenn die Kinder gedankenverloren auf den Stiften herumkauen, landet die Farbe dann auch meist noch im Mund. Nicht tragisch, wenn die Farbstifte frei von Schadstoffen sind. Doch das sind sie nicht immer – wie ein Test der deutschen «Stiftung Warentest» zeigt.

29 Farbstifte und Fasermaler wurden gezielt auf folgende Schadstoffe untersucht:

  • Konservierungsstoffe
  • Lösemittel
  • Azofarbmittel
  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
  • Schwermetalle und weitere Elemente
  • Phthalat-Weichmacher

Das von der Konsumentenorganisation beauftragte Prüfinstitut hat Lack abgeschabt, Minen herausgebrochen und Proben durch die Zentrifuge gejagt. Bei der Bewertung haben sie sich unter anderem an den Grenzwerten der EU-Spielzeugnorm orientiert. Denn Farbstifte und Fasermaler gelten nach einer Leitlinie der Europäischem Kommission als Spielzeug.

Das erschreckende Ergebnis: Viele Stifte sind richtig ungesund. Nur 5 von 17 Farbstift-Sets sind «gut». Bei den Fasermalern sieht es deutlich besser aus, es schneiden immerhin 6 von 12 Sets «sehr gut» ab.

Belastete Farbstifte: Was die Schadstofffahnder fanden: [PAK, aromatische Amine]

In diesen fünf Farbstift-Sets fanden die Tester kritische Mengen von PAK. Sie entstehen bei unvollständiger Verbrennung von organischem Material wie Holz, Kohle oder Öl und gelangen oft als Verunreinigung in Produkte. Einige von ihnen können Krebs erzeugen, das Erbgut verändern oder die Fortpflanzung gefährden.

In einigen Buntstiften fand das Labor ausserdem aromatische Amine, die aus Azofarbmitteln stammen. Einige dieser Stoffe können Tumore verursachen oder stehen zumindst im Verdacht, dies zu tun. Immerhin: Weichmacher und Schwermetalle hat es in den Stiften keine.

Die Hersteller versichern zwar, dass diese Stoffe fest gebunden und nicht wasserlöslich seien. Allerdings geht es auch ohne Risiko: Die mit «gut» bewerteten Farbstifte enthalten nämlich keine Amine. In der Schweiz sind drei der fünf getesteten Farbstift-Sets erhältlich: Faber-Castell, Stabilo und Bic Kids.

Allergien durch Fasermaler und Tinten - [manchmal Isothiazolinone]

Bei den Fasermalstiften liegen die Probleme woanders. Sie enthalten wässrige Lösungen. Der Einsatz von Wasser führt dazu, dass Produkte anfällig für Schimmelpilze und Bakterien sind. Um das zu verhindern, setzen Anbieter den Faserstiften Konservierungsmittel zu. Einige greifen dabei auf Isothiazolinone zurück, von denen manche Allergien verursachen können.

Bei den Fasermalern vergaben die Warentester das Testurteil «sehr gut» an die Stifte von Edding, Herlitz, Mäc Geiz, Pelikan, Stabilo und Stylex. Vier Produkte sind auch in der Schweiz erhältlich.

Die besten Buntstiften [Farbstifte]

Faber-Castell, Colour Grip Wasservermalbare Buntstifte
Gesamturteil: Gut (1,7) *
Preis: 7.50 Franken **
Bemerkung: Art.-Nr. 112412. 12 Sifte sind im Paket enthalten.

Stabilo, Trio Dicke Farbstifte
Gesamturteil: Gut (2,1) *
Preis: 5.40 Franken **
Bemerkung: Art.-Nr. 203/2-12. 12 Stifte sind im Paket enthalten.

Bic Kids, Evolution Triangle Ecolutions Dreikant-Buntstift
Gesamturteil: Gut (2,3) *
Preis: 4.70 Franken **
Bemerkung: Art.-Nr. 50/2104. 12 Stifte sind im Paket enthalten.

Die besten Fasermaler [Filzstifte]

Edding, Funtastics Fasermaler
Gesamturteil: Sehr Gut (1,0) *
Preis: 5.90 Franken **
Bemerkung: Art.-Nr. 4-15-12. 12 Stifte sind im Paket enthalten.

Herlitz, Fasermaler
Gesamturteil: Sehr Gut (1.0) *
Preis: 1.70 Franken **
Bemerkung: Art.-Nr. 8649139. 10 Stifte sind im Paket enthalten.

Pelikan, Colorella Star Fasermaler
Gesamturteil: Sehr Gut (1.0) *
Preis: 2.50 Franken **
Bemerkung: Art.-Nr. 904 821. 10 Stifte sind im Paket enthalten.

Stabillo, Cappi Filzstifte
Gesamturteil: Sehr Gut (1.0) *
Preis: 6.55 Franken **
Bemerkung: Art.-Nr. 168/12-4. 12 Stifte sind im Paket enthalten.

* = Noten gemäss deutschem Bewertungssystem (0,5 = Sehr gut, 5,5 = Mangelhaft).
** = Günstigster Preis gemäss Internetrecherche vom 11.09.2018.
Quelle: «Test» , Link öffnet in einem neuen Fenstervon «Stiftung Warentest», Ausgabe 08/2018.


Leserfrage: Die Marke Caran d'Ache fehlt
Immerhinwird bei uns in der gesamten Schule immer Caran d Ache gefordert (die Eltern müssen diese kaufen). Wo steht diese belibte Marke?

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