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Merkblatt: Fleischgift

von Michael Palomino (2007); Meldungen

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Webseite gegen Lebensmittelvergiftungen: Foodwatch.de

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Was da alles im Fleisch so drinnen ist - die planmässige schwere Körperverletzung

-- die Tiere werden in unnatürlicher Stallhaltung gemästet, damit sich die Tiere weniger bewegen und so schneller ihr Schlachtgewicht erreichen

-- damit die Tiere in der unnatürlichen Stallhaltung nicht krank werden, sind im Futter der Tiere Antibiotika, so dass die Menschen mit der Zeit immer resistenter gegen Antibiotika werden

-- im Futter der Tiere sind auch Hormone, damit die Tiere schneller ihr Schlachtgewicht erreichen

-- die Kälbchen werden so gehalten, dass ihr Fleisch speziell "weiss" sein soll, damit es den Fleischessern besser gefalle, eine absolute Tierquälerei

-- die Schweine werden ohne Auslauf gehalten, und die Schweine dürfen kein Gras fressen, damit sie schneller ihr Schlachtgewicht erreichen

-- die Hühnchen werden ohne Auslauf gehalten, damit sie schneller ihr Schlachtgewicht erreichen

Solches Fleisch mit Antibiotika und Hormonen drin ist bis heute ganz legal. Die Justiz ahndet diese Vorgänge nicht als Körperverletzung, obwohl eine Schlachttierhaltung in engen Ställen eine Verletzung eines jeden Tierrechts darstellt, und obwohl eine Antibiotika-Resistenz eigentlich eine planmässige schwere Körperverletzung darstellt. Die Justiz schläft!

In den "Entwicklungsländern" werden privat Tiere gehalten, damit diese die Speiseresten fressen, und damit man eine natürliche Fleischquelle hat. Schweine im Hinterhof zu halten ist in "Entwicklungsländern" normal, und das gibt qualitativ ausgezeichnetes Fleisch.

Gemäss Blutgruppenernährung braucht die Blutgruppe 0 täglich ein bisschen Fleisch, und der Magen der Blutgruppe 0 verträgt viele Fleischsorten sehr gut, weil es der sauerste Magen aller Blutgruppen ist. Man sollte aber kein vergiftetes Fleisch essen, kein Antibiotika-Fleisch, und kein Hormon-Fleisch, sondern nur Bio-Fleisch. Und die Justiz auf der Welt sollte endlich handeln. Aber "schlafen" ist eben bequemer...

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Meldungen über das Fleischgift

n-tv online, Logo

25.9.2010: <Hähnchenbrustfilets im Test: Verfallsdatum garantiert keine Frische>

aus: n-tv online; 25.9.2010; http://www.n-tv.de/mediathek/videos/ratgeber/Verfallsdatum-garantiert-keine-Frische-article1568811.html

<Frisches Hähnchenfleisch in der Kühltruhe ist nicht immer frisch - auch, wenn das Verfallsdatutm noch nicht abgelaufen ist. Die Stiftung Warentest empfiehlt, auf Farbe und Geruch zu achten.>


Ebenso berichtete Stern online:

Stern online, Logo

25.9.2010: Haltbarkeitsdatum schützt vor Keimen nicht - Hähnchenbrustfilets sind auch vor dem Ablauf des Datums schon verseucht

aus: Stern online: Stiftung Warentest: Hähnchenbrustfilets - nicht mehr frisch und verkeimt; 25.9.2010;
http://www.stern.de/gesundheit/stiftung-warentest-haehnchenbrustfilets-nicht-mehr-frisch-und-verkeimt-1607207.html

<Die Stiftung Warentest hat Hähnchenfilets von 17 Anbietern untersucht und ist zu erschreckenden Ergebnissen gekommen: Jedes zweite ist demnach nicht mehr frisch. Zwei waren sogar verdorben.

Bei einem Test fertig verpackter frischer Hähnchenbrustfilets wurde nur fast die Hälfte der Produkte mit einem "gut" bewertet. Neun von 19 untersuchten Hähnchenbrustfilets bekamen die Note "gut", sechs Filets dagegen schnitten mit "ausreichend" ab, weil sie nicht mehr frisch waren und erhöhte Keimzahlen aufwiesen, wie die Stiftung Warentest in der neuen Ausgabe ihrer Zeitschrift "Test" berichtete. Zwei Filets von Discountern waren gar verdorben und erhielten die Bewertung "mangelhaft".

Für den Test wurden 19 frische Hähnchenbrustfilets von 17 Anbietern in Fertigpackungen untersucht. Die Bewertung erfolgte anhand von Aussehen, Geruch, Konsistenz und Geschmack. Die Filets wurden auch auf Rückstände von Antibiotika und auf Keime, Bakterien und Salmonellen untersucht. Anhand von 43 Kriterien zur sozialen und ökonomischen Verantwortung bewertete "Test" zudem das Engagement der Anbieter. Nur drei Bio-Anbieter konnten demnach sowohl mit der Qualität der Filets als auch mit ihrem Engagement für Tierschutz und Umwelt überzeugen. Die Biofilets kosten allerdings drei- bis fünfmal so viel wie die Filets vom Discounter.>

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n-tv online, Logo

28.10.2010: Behandlung von Fleisch mit Sauerstoff, so dass es "frischer aussieht" - der Verkaufsbetrug in Deutschland

Und die korrupten, deutschen Gerichte sind nicht fähig, das gefälschte Fleisch zu verbieten. Aber lesen Sie selbst:

aus: n-tv online: Sauerstoff-Fleisch: Foodwatch fordert Verbot; 28.10.2010;
http://www.n-tv.de/ratgeber/Foodwatch-fordert-Verbot-article1809246.html

<Damit abgepacktes Fleisch im Supermarkt und beim Discounter frischer aussieht, wird es teilweise mit Sauerstoff in erhöhter Konzentration behandelt. Der optische Eindruck täuscht über den tatsächlichen Zustand des Fleisches hinweg.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch fordert ein Verbot für Sauerstoff-Fleisch. "Die Sauerstoff-Behandlung hat für den Verbraucher nur Nachteile: Sie kaschiert das Alter von Frischfleisch und macht es schneller zäh und ranzig", sagte Vize-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt. Eine Kennzeichnung des kosmetischen Aufpeppens von frischem Fleisch mit Sauerstoff reicht ihm nicht. "Stattdessen muss der Einsatz von Sauerstoff in einer höheren Konzentration als in der Umgebungsluft bei der Frischfleisch-Behandlung verboten werden." An diesem Freitag beraten Bund, Länder und Experten über Sauerstoff-Fleisch.

Das Problem ist länger bekannt, wie Unterlagen zeigen. In dem Protokoll einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Lebensmittelsicherheit von 2007 heißt es, das mit Sauerstoff behandelte Fleisch zur besseren Rotfärbung könne den Verbraucher "in die Irre" führen. Lebensmittel dürfen nach dem Lebensmittelgesetzbuch nicht den Anschein einer besseren Beschaffenheit erwecken, ohne dass dies gekennzeichnet ist. Aus Sicht des Bundesverbraucherministeriums ist die Behandlung von frisch verpacktem Fleisch mit einem bestimmten Gasgemisch nicht gesundheitsgefährdend. Wenn sich die Beschaffenheit des Fleisches wegen längerer Lagerung aber ändert, soll dies aus Sicht des Ministeriums gekennzeichnet werden.

Foodwatch hatte Lebensmittelketten im August vorgeworfen, Frischfleisch in Kühltheken zulasten der Qualität aufzupeppen. Das bundeseigene Max-Rubner-Instituts warnt, dass das Fleisch ranzig werden kann, und sieht auch ein mikrobiologisches Risiko durch frühe Bräunung bei der Zubereitung. Im September entschied das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg, dass Kunden bei unverpacktem Frischfleisch an den Ladentheken auf die vorherige Behandlung der Ware hingewiesen werden müssen.

dpa>

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Welt online, Logo

26.11.2010: <Laserpistole und Stromschlag gegen Gammelfleisch>

aus: Welt online; 26.11.2010;
http://www.welt.de/wissenschaft/article11237976/Laserpistole-und-Stromschlag-gegen-Gammelfleisch.html

Bald kommen Scanner in Bohrmaschinen-Design auf den Markt, mit denen jeder sein Abendessen auf Gammelfleisch überprüfen kann.

Rosig, satt, appetitlich: So sieht ein verdorbenes Stück Kotelett aus, wenn es in der Kühltheke liegt. Von bräunlich-grünem Mief keine Spur. Das Aussehen von Fleisch ist trügerisch: Es gibt viele Tricks, mit denen sich monatealte Ware so aufhübschen lässt, dass sie wirkt wie frisch vom Metzger. Begast man Fleisch mit Sauerstoff, bleibt die nette rosa Farbe lange erhalten. Fälscht man das Etikett, wird aus Schlachtabfällen ein Abendessen. Würzt man Gammeliges kräftig, ist der Grillteller fertig – und die geruchshemmende Folie sorgt dafür, dass das Übel erst auf dem Küchentisch auffliegt. Vor wenigen Tagen wurde eine „Thüringer Bauernknackwurst“ wegen Salmonellenverdachts aus dem Handel genommen, obwohl sie laut Etikett eigentlich noch wochenlang haltbar gewesen wäre. Doch oft genug werden aus den Skandalen gar keine Skandale, weil sie unentdeckt bleiben. So kann man bei noch hart gefrorenen Tiefkühlprodukten den Zustand kaum erkennen. Dagegen konnte der Kunde bis heute nichts tun, und sogar Lebensmittelprofis fällt der Pfusch oft nicht auf. Doch das wird sich jetzt ändern.

Neue Analysemethoden sollen verdorbene Lebensmittel für jedermann kenntlich machen. Gleich mehrere Schnelltests stehen kurz vor der Marktreife – noch ist nicht klar, welche Art der Fleischkontrolle sich durchsetzen wird. Aber schon jetzt steht fest: Mit den Geräten kann jeder künftig selbst an der Kühltheke oder in der Küche sein Essen testen.

Heinar Schmidt arbeitet an der Forschungsstelle für Nahrungsmittelqualität der Universität Bayreuth und hat zusammen mit anderen Forschern einen Laser-Scanner entwickelt, der Fleisch prüft. Das Gerät ist mit über zwei Kilogramm noch etwas schwer, ist aber aufgrund seines Bohrmaschinen-Designs leicht zu handhaben. Es beschießt das Fleisch mit Laserlicht, das zurückgeworfen und von einem Scanner erfasst wird. Doch weil die Lichtteilchen mit Fleischmolekülen und Bakterien zusammenspielen, verändert sich das Rückstrahlmuster, je nachdem, in welchem Zustand sich das Fleisch befindet. Und genau diese Veränderungen registriert der Scanner.

Zusätzlich nutzt der „Fresh-Scan“, wie das Messgerät von den Forschern getauft wurde, aber noch einen zweiten Effekt: dass nämlich die Hinterlassenschaften bestimmter Bakterien unter dem Laserbombardement fluoreszieren. Bisher braucht man zwei unterschiedliche Geräte, um Fluoreszenz und Rückstrahlung zu erfassen – künftig sollen sich beide Messmethoden in einer Laserpistole ergänzen. Denn sie funktionieren, wie Schmidt ausführt, „unterschiedlich gut, je nach Fleischsorte – und je nach Verpackung“.

Redakteure des Hessischen Rundfunks haben den „Fresh-Scan“ jetzt getestet und waren begeistert: Das Maschinchen schlug auch bei Gammelfleisch an, das unter einer geruchsdichten Folie verpackt war. Zudem erkannte das Gerät Unterbrechungen der Kühlkette: Beim Auftauen quillt Wasser aus den Fleischzellen und verändert ebenfalls stark das Rückstrahlmuster. Im kommenden Jahr soll der Fleisch-Scanner reif sein für die Serie.

Für jedermann handelbar soll auch der Fleischtester der TU Chemnitz sein, dessen Entwicklung vom Hausgerätehersteller Bosch und Siemens in Auftrag gegeben wurde. Er basiert auf der sogenannten Impedanzspektroskopie, die normalerweise zur Analyse von Erdfeuchtigkeit und Batterieladungen verwendet wird. Das Fleisch wird quasi auf einem elektrischen Stuhl unter Wechselstrom gesetzt, um dann den Stromverlauf in seinem Innern zu messen. „Gesunde Zellen im frischen Fleisch haben spezielle elektrische Eigenschaften“, erklärt Elektrotechniker und Projektbetreuer Uwe Tröltzsch. „Im alten Fleisch dagegen platzen die Zellwände – und der Strom geht andere Wege.“ Diese Unterschiede misst ein Amperemeter.

Bosch- und Siemens-Hausgeräte will diese „Fleischkontrolle per Stromschlag“ im Backofen oder Kühlschrank installieren, etwa in Form einer ausklappbaren Messstation. Das Patent ist angemeldet, doch die Chemnitzer Mess- und Sensortechniker müssen jetzt noch eine Elektronik entwickeln, die auch anwenderfreundlich genug ist für den serienmäßigen Einbau. Ziel ist eine schnelle und klare Fleischbewertung: Schwein oder Rind? Genießbar oder nicht? Diese Art der Frischekontrolle funktioniert prinzipiell auch bei Obst, Käse und anderen Lebensmitteln – und mit diesem erweiterten Anwendungsgebiet wären dann möglicherweise auch mehr Kunden bereit, Geld dafür auszugeben.

Am Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie in Itzehoe will man dagegen vor allem den professionellen Lebensmittelkontrolleuren helfen. Das Prinzip: Man schrumpft deren Analyselabors auf Schuhkartongröße. Dazu wird das Testfleisch verflüssigt und dann zusammen mit der Prüfchemie durch winzige Kanäle zu den Elektroden eines Biochips transportiert. Innerhalb von 15 Minuten ist das Testergebnis da – eine sogenannte Elisa-Reaktion, eine biologisch-chemische Nachweisreaktion mit Enzymen.

Auch Dietrich Köster vom Berliner Institut für Produktqualität (ifp) setzt auf diese Technik, doch er verwendet keinen Biochip, sondern einen ungleich preiswerteren Teststreifen aus Kunststoff, den man nach Gebrauch einfach wegwerfen kann. Er macht die Enzymreaktionen – wie man es von Chemie-Unterricht her kennt – durch Farbveränderungen sichtbar. Auf diese Weise lassen sich Allergene wie Erdnüsse oder Hühnereiweiß aufspüren. Einziger Nachteil: Das Lebensmittel muss verflüssigt sein, damit man den Teststreifen hineinstecken kann.

Doch welcher Allergiker will schon im Restaurant eine Probe seines Essens in der Zentrifuge pürieren, testen und dann noch – bei möglicherweise positivem Fund – an die Küche zurückgehen lassen? Für die Lebensmittelindustrie ist die ifp-Methode dennoch eine ernsthafte Alternative. „Bei der Reinigung von Maschinen sind die Streifen ideal, um im Waschwasser schnell den Gehalt eines Allergens zu überprüfen“, betont Köster.

Um auch in gebratenem Fleisch wie Döner oder Frikadellen Verdorbenes zu finden, haben Forscher des Max-Rubner-Instituts in Kulmbach eine besondere Methode entwickelt. Wird Verdorbenes erhitzt, sterben zwar die Keime – bleiben aber trotzdem nachweisbar. Ihr Erbgut lässt sich mit einer chemischen Reaktion finden, der „real time PCR“, bei dem die Bakterien-DNA zügig vervielfältigt wird. So lässt sich auch im Döner Keimzahl relativ genau bestimmen: Direkt nach dem Schlachten liegt sie im vierstelligen, bei verdorbenem Fleisch jedoch im fünfstelligen Bereich pro Quadratzentimeter.

„Endlich haben wir auf der Jagd nach Gammelfleischbetrügern einen Schritt aufgeholt“, frohlockt Institutsleiter Manfred Gareis. Dennoch ist es nach wie vor schwierig, zu verhindern, dass Schlachtabfälle als Lebensmittel durchgehen. Verbraucherschützer loben zwar, dass die schwarz-gelbe Koalition beschlossen hat, das Ekelfleisch künftig einzufärben.

Doch was soll das für eine Farbe sein? Forscher suchen bisher vergeblich nach verträglichen Farb- und Geruchsstoffen. Seit einer EU-Verordnung von 2008 wird Risikofleisch mit Glycerintrhiheptanoat markiert. Die Substanz ist zwar billig und ungiftig – aber auch farblos, geschmacklos, geruchlos und kann nur im Labor nachgewiesen werden. Und so können Schlachtabfälle noch immer ohne Aufwand in den Kühltheken untergebracht werden. Als Frischfleisch.

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7.3.2011: Jetzt kommt Laborfleisch

aus: n-tv online: Synthetik-Schnitzel à la Frankenstein: Kunstfleisch im Labor gezüchtet; 7.3.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Kunstfleisch-im-Labor-gezuechtet-article2775626.html

<Es soll die Welternährung sicherstellen und auch bei der Besiedlung des Weltraums serviert werden: Retortenfleisch, für das keine lebenden Tiere mehr nötig sind. Im Bioreaktor wachsen in Rinderserum badende Truthahnzellen zu Muskelgewebe heran.

Der amerikanische Rinderzüchter der Zukunft dürfte mit dem Cowboy, der hoch zu Pferd über seine Viehherde wacht, wenig zu tun haben. Er könnte eher aussehen wie ein Laborarbeiter, der im weißen Kittel synthetisches Fleisch in einer Petrischale heranzüchtet. Wissenschaftler in den USA arbeiten an der Entwicklung von Retortenfleisch, für das keine lebenden Tiere mehr nötig sind. Sie sehen ihre Arbeit als Beitrag gegen die weltweite Nahrungsmittelknappheit - und müssen gegen den Ekel-Faktor ankämpfen, mit dem Kunstfleisch behaftet ist.

"Praktisch und natürlich"

Der Gedanke an Frankenstein-Schnitzel aus dem Bioreaktor lässt nicht jedem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Bio-Ingenieur Vladimir Mironov ist aber vom Sinn des Projekts überzeugt. "Denken Sie an das Bevölkerungswachstum, oder auch an die Besiedlung des Weltraums", sagt Mironov, der in einem Labor auf dem Campus der Medical University of South Carolina in Charleston an der Fleischzucht arbeitet. "Schon heute gibt es etwa in Singapur oder in New York keinen Platz mehr für Tierzucht." Mironov behauptet, dass Kunstfleisch "praktisch und natürlich" sei - und dass es dem Konsumenten keinesfalls schade.

Begonnen hatte die Arbeit vor zehn Jahren mit einem Forschungsstipendium der US-Weltraumbehörde NASA. Diese wollte Möglichkeiten zur Proteinversorgung von Astronauten auf Langzeitflügen erkunden. Der Flug zum Mars etwa würde sechs Monate dauern, für Schlachtvieh ist an Bord kein Platz. Inzwischen setzt die NASA aber auf proteinhaltige Pflanzen. Als Finanzierer für Mironovs Arbeit ist die Tierschutzorganisation PETA eingesprungen.

"Eine Frage der Zeit"

Das Forschungsprojekt steht vor einigen großen Hürden. Saftige Steaks wachsen nicht über Nacht unterm Mikroskop, die Technik lässt bislang keine Fleischzucht in großen Mengen zu. Mironov glaubt aber, dass Retortensteaks in Zukunft Realität sein könnten: "Es ist eine Frage der Zeit und eine Frage des Geldes."

Für ihre Versuche entnehmen Mironov und sein Forscherkollege Nicholas Genovese embryonische Muskelzellen aus dem Truthahn, sogenannte Myoblasten. Sie baden diese in einem Rinderserum und lassen sie in Bioreaktoren zu Muskelgewebe heranwachsen. Die Technik sei auch mit Zellen von Rindern, Schweinen, Lämmern oder Hühnern möglich. Am einfachsten gehe es mit Leberzellen, berichten die Forscher, die bereits von einer künstlichen französischen Leberpastete träumen.

Erste Häppchen zum Kosten

Eine ganz andere Frage ist natürlich, ob Konsumenten solche Produkte auf ihren Tellern sehen wollen. Der Gastronom Sam Bowen aus Columbia in South Carolina kennt die Geschmäcker des Publikums, und er ist sehr skeptisch. "Ich glaube, die Menschen müssten schon mit Kunstfleisch aufwachsen, ansonsten dürfte es aber sehr schwer sein, sie davon zu überzeugen", sagt der Wirt.

Mironov und Genovese wollen im August einige Häppchen ihres Kunstfleischs servieren, wenn sie auf einer Tagung der European Science Foundation im schwedischen Göteborg sind. Auf dem Wissenschaftler-Treffen mit führenden Experten soll es ausschließlich um Fortschritte und Probleme bei der Zucht von Retortenfleisch gehen.

Robert Carli, AFP>

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13.10.2011: "Fleisch frisst Land" mit riesigen Anbauflächen für das Tierfutter

aus: n-tv online: Bitterer Beigeschmack: Fleischkonsum zerstört Umwelt; 13.10.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Fleischkonsum-zerstoert-Umwelt-article4517381.html

<Was wären die Deutschen ohne Schweinshaxe, Sauerbraten, Bierschinken und Weihnachtsgans? Hierzulande mag man Fleisch, daran ändert auch die steigende Zahl von Vegetariern nichts. Doch Tierfutter muss angebaut werden - und zwar auf riesigen Flächen. "Fleisch frisst Land" lautet daher das Ergebnis einer jetzt vorgestellten WWF-Studie.

Die Deutschen mögen Fleisch - 60 Kilogramm isst jeder Bundesbürger im Durchschnitt pro Jahr. Die Umwelt zahlt dafür einen hohen Preis: Eine Fläche so groß wie Österreich wird gebraucht, um den Jahresbedarf aller Deutschen an Fleisch zu produzieren. Das geht aus der Studie "Fleisch frisst Land" der Umweltstiftung WWF hervor, die die Organisation vorgestellt hat.

"Der weltweit steigende Hunger nach Fleisch hat einen bitteren Beigeschmack. Er heizt das Klima an und trägt zum Artensterben bei", warnte WWF-Referentin Tanja Dräger de Teran. Die Viehwirtschaft verbrauche für den Anbau von Tierfutter mit Abstand den größten Teil der Anbaufläche weltweit und verursache fast ein Fünftel der Treibhausgasemissionen. Der Anbau von billigem Soja als Tierfutter bedrohe in Südamerika inzwischen einmalige Ökoregionen wie die brasilianische Savanne und den tropischen Regenwald.

Kleine Fläche für Spaghetti Napoli

Flächen-Fußabdruck nennt man die Fläche, die insgesamt benötigt wird, um ein Produkt herzustellen. Fleisch hat im Vergleich zu anderen Nahrungsmitteln einen besonders großen Fußabdruck: Hamburger mit Pommes und Salat haben einen Flächenbedarf von etwa 3,61 Quadratmetern, ein Schweinebraten mit Rotkohl und Kartoffelklößen bringt es auf 3,12 Quadratmeter. Zum Vergleich: Spaghetti mit Tomatensoße schlagen nach den Berechnungen der Umweltschützer mit gerade einmal 0,46 Quadratmetern zu Buche.

Um die Umwelt zu schonen, muss nicht jeder gleich Vegetarier werden. Der WWF empfiehlt, nicht nur weniger, sondern vor allem besseres Fleisch zu essen: Bio-Produkte und sogenanntes Weidefleisch kosten zwar etwas mehr, ihr Flächen-Fußadruck aber, also die Fläche, die für ihre Herstellung verbraucht wird, ist viel geringer.

dpa>

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Deutschland 4.12.2011: Foltermethoden in der "Tierzucht": Hoden von Schweinen ab, Schwänze von Schweinen gekürzt, Eckzähne von Schweinen abgeschliffen, Schnäbel von Kücken ab, Fussballenentzündungen bei Hühnern - und nun soll ein "Tierschutzplan" aus Niedersachsen kommen

aus: Welt online: Landwirtschaft: Die Foltermethoden in deutschen Schweineställen; 4.12.2011;
http://www.welt.de/wirtschaft/article13747376/Die-Foltermethoden-in-deutschen-Schweinestaellen.html

<Autor: Anette Dowideit

Nur ein Haufen billiges Fleisch: Schweine haben in Deutschland häufig ein kurzes, qualvolles Leben. Ferkeln werden die Hoden abgeschnitten, Küken die Schnäbel gekürzt – mit offizieller Genehmigung. Ein Blick hinter die Kulissen der Agrarlobby.

[Das deutsche Mastschwein]

Wer heute eine Scheibe Fleischwurst auf dem Brötchen hat, kann ziemlich sicher sein: Dem Schwein, aus dem sie gemacht ist, wurden im Alter von vier Tagen ohne Betäubung die Hoden abgeschnitten, damit sein Fleisch später schmeckt. Auch wird ihm der Ferkelzüchter wahrscheinlich mit einem heißen Draht den Schwanz gekürzt und die Eckzähne abgeschliffen haben. Im Rest seines rund sieben Monate langen Lebens wird das Schwein Tag und Nacht dicht gedrängt mit seinen Artgenossen im Stall gestanden haben und langsam immer weiter abgestumpft sein, bis es kurz vor der Schlachtung über hundert Kilo wog und auf weniger als einem Quadratmeter eingepfercht war.

[Das deutsche Masthähnchen]

Einem deutschen Masthähnchen ergeht es nicht besser. Es bekommt als Küken die Schnabelspitze gekürzt, oft bis tief ins Nervengewebe, und erkrankt im Laufe seines kurzen Lebens voraussichtlich an einer Fußballen-Entzündung, weil es im eigenen Kot steht und der Stall viel zu selten ausgemistet wird.

Diese Produktionsmethoden verstoßen zum Teil gegen geltendes Tierschutzrecht, etwa wenn Schweinen routinemäßig der Schwanz beschnitten wird. Trotzdem sind sie in der Fleischproduktion noch immer Standard, dank regelmäßig erteilter Ausnahmegenehmigungen der zuständigen Behörden.

[Der Tierschutzplan aus Niedersachsen - und die Fleisch-Lobby]

In Niedersachsen, dem mit Abstand größten Fleischstandort Deutschlands, will Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU) die Tierquälerei nun stoppen: mit einem Tierschutzplan, der laut Lindemanns Ankündigung „die Leiden der Nutztiere verringern“ soll. Schafft er das, käme es einer Revolution in der industriellen Tierhaltung gleich – zumal der Rest Deutschlands sich wohl anschließen würde.

Dennoch wird sich erst einmal wenig ändern. Denn der Plan basiert auf Freiwilligkeit. Und die mächtige Fleischlobby macht vieles nicht mit. Zu viel Geld steht für sie auf dem Spiel. Entlang der Autobahn A7 in Niedersachsen reiht sich eine riesige Mastanlage an die nächste. „Hähnchenhighway“ nennen die Leute den Abschnitt nahe der Stadt Celle. Niedersachsen ist das Land der Agrarkonzerne, der Geflügelriesen PHW-Gruppe (Wiesenhof), Emsland Frischgeflügel (Rothkötter) und Stolle.

Auch Deutschlands größte Schweineproduzenten, Tönnies Fleischwerk und der niederländische Konzern Vion, betreiben hier viel Geschäft. In Wietze bei Celle unterhält Emsland Frischgeflügel einen der größten Hähnchenschlachthöfe Europas, in dem pro Woche bis zu 2,6 Millionen Tiere getötet werden können.

Mehr als jedes dritte in Deutschland gemästete Schwein kommt aus Niedersachsen, fast jedes zweite Masthähnchen. Die Landwirtschaft ist der zweitgrößte Arbeitgeber nach der Autoindustrie, sie hält rund 170.000 Menschen in Lohn und Brot. Wenn ein Schweinemäster hier einen neuen Stall baut, ist dieser meist über 3000 Mastplätze groß. Weniger lohnt nicht.

Harter Preiswettbewerg - [der Kapitalismus und die Schweinemast]

„Ein Schweinemäster erzielt mit einem Tier einen Deckungsbeitrag von gerade mal sechs, maximal sieben Euro“, erklärt Professor Achim Spiller von der Universität Göttingen, einer der renommiertesten Agrarökonomen im Land, „also braucht er Masse.“ Ein Schwein, rechnet Spiller vor, wird etwa 100 Tage alt, somit schafft der Mäster bei 365 Tagen einen Durchlauf von maximal 7500 Schweinen pro Jahr. Macht einen Jahreserlös von rund 45.000 Euro.

[Der kapitalistische Schweinestall in Niedersachsen: Dichte Stellung - Schwänze gekürzt bei 80% - artgerechte Tierhaltung zahlt der Konsument nicht - Betonboden]

Je dichter die Schweine stehen, desto weniger Arbeitskräfte braucht man, um sie zu versorgen, das wiederum spart Kosten. Dicht stellen heißt aber auch, dass sich die Schweine aus Langeweile, Enge und wachsender Aggression gegenseitig anfressen würden. Deswegen schneiden die Bauern den Tieren vorbeugend die Schwänze ab.

Dieses „Kupieren“, argumentiert die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), habe sich bewährt. Denn Kannibalismus bedeutet Einnahmeausfälle: Angefressene Tiere bekommen tendenziell Infektionen, für Tiere mit Kannibalismusschaden zahlt ein Schlachthof weniger.

„Wir machen das Ganze nicht, weil es uns Spaß machen würde“, sagt ISN-Geschäftsführer Torsten Staack, der für 12.000 Mitglieder spricht. Staack sagt, die Wissenschaft sei sich nicht einig, dass vor allem die Enge im Stall Schuld sei. Einige Forscher vermuteten, dass Spielmaterial für die Tiere weit wichtiger sei. „Wir wollen nicht schon auf Verdacht in größere Ställe investieren.“

Der Preiswettbewerb in der Branche ist hart – weil die Konsumenten nicht bereit sind, höhere Preise für eine artgerechte Tierhaltung zu zahlen. Das sagen die Mäster. Die Folge ist, dass mindestens 80 Prozent aller in Deutschland lebenden Mastschweine laut Schätzungen von Tierschutzorganisationen gekürzte Schwänze haben.

Was wiederum ein Resultat daraus ist, dass neun von zehn Schweineställen nicht artgerecht gebaut sind: eng, mit Betonboden und ohne Stroh, in dem die Tiere wühlen könnten. Seit 2008 ist das betäubungslose Beschneiden in Deutschland verboten. Die EU-weit gültige Nutztierhaltungsverordnung besagt, dass Tieren nur in Ausnahmefällen Körperteile ohne Betäubung amputiert werden dürfen. In den großen Masthöfen geschieht das dennoch.

Veterinärämter drücken ein Auge zu

Tatsächlich füllen Mäster bisher mit dem Bauantrag für einen neuen Stall gleich das Formular aus, mit dem sie die Ausnahmegenehmigung fürs betäubungslose Kupieren erhalten. Die Veterinärämter auf Landkreisebene zeichnen ab. „Theoretisch müsste jeder Landwirt nachweisen, dass andere Maßnahmen keinen Erfolg gebracht haben, zum Beispiel ein besseres Belüftungssystem, und er nicht anders arbeiten kann als mit Schweinen mit kupierten Schwänzen“, sagt ein Veterinär in einem Landkreis hoher Mastviehdichte. „Aber in der Realität haben wir bisher beide Augen zugedrückt – weil alle so arbeiten.“

Nun will Agrarpolitiker Lindemann den Misstand stoppen. Der 54-jährige Jurist mit grau meliertem Haar und dichtem Schnauzbart arbeitet seit mehr als 30 Jahren im Ministerium in Hannover, unterbrochen von einem Zwischenspiel als Staatssekretär im Bund. „Ich bin der Ansicht, dass man die Haltungsbedingungen den Nutztieren anpassen muss und nicht umgekehrt“, sagt er. Neue Töne von einem CDU-Agrarminister.

Seine Vorgängerin Astrid Grotelüschen (CDU) hatte ganz anders argumentiert. Weil ihr Ehemann Deutschlands zweitgrößte Mastputenbrüterei betreibt, die pro Jahr fünf Millionen Küken herstellt und mit Wiesenhof zusammenarbeitet, erhielt sie den wenig schmeichelnden Spitznamen „Putenprinzessin“. Sie stolperte nach kurzer Amtszeit über einen mit dem Betrieb ihres Mannes verknüpften Dumpinglohn-Skandal. Als Lindemann im Januar übernahm, waren die Wähler derart aufgebracht über den Filz aus Fleischbaronen, CDU und Ministerium, dass es keine Alternative mehr gab, als kräftig aufzuräumen.

Den Verbrauchern ist es nicht mehr egal, unter welchen Umständen die Tiere gelebt haben, die sie essen – sagen sie in Umfragen. In der aktuellen Nestlé-Ernährungsstudie etwa nannten 36 Prozent „artgerechte Tierhaltung“ als Entscheidungskriterium für einen Einkauf. Die Bilder von Tierschutzorganisationen wie Peta, die zerrupfte und verendete Tiere in viel zu engen Ställen zusammengepfercht zeigen, sind in den Köpfen drin.

Billiges Fleisch ist gefragt

Trotzdem – das ist der große Widerspruch – ist in Deutschland nach wie vor billiges Fleisch gefragt. Experten wie Spiller erklären das so: Zwar sei ein gutes Drittel der Fleischkäufer bereit, für gute Tierhaltung mehr zu zahlen, zwei Drittel aber eben nicht. Der Großteil der deutschen Fleischesser blendet möglichst aus, dass sein Schnitzel und seine Currywurst aus Lebewesen gemacht sind.

Und will erst recht nicht darüber nachdenken, unter welchen Bedingungen die Tiere gelebt haben. Allerdings sind die „tierfreundlichen“ Konsumenten lauter und politisch engagierter. Unter dem Druck der wachsenden Minderheit stellte der neue Minister im April seinen 41 Punkte umfassenden Tierschutzplan vor.

Unter anderem soll es Legehennenbrütereien verboten werden, wie bisher männliche Küken zu töten und als Abfall zu entsorgen; das Personal in der Geflügelmast soll künftig geschult werden, damit die Tiere beim Einfangen und Verladen in Lastwagen nicht mehr verletzt werden; Schweine, Rinder und Geflügel sollen mehr Platz und weniger monotone Ställe bekommen. Und das betäubungslose Schwanzbeschneiden soll nicht mehr von den Behörden toleriert werden – allerdings erst ab 2016. Damit das funktioniert, will Lindemann den Mästern vorschreiben, den Tieren mehr Platz im Stall zu lassen.

Die niedersächsischen Pläne sind richtungsweisend. Sachsen und Thüringen kündigten an, die Beschlüsse des großen Fleischproduktionsstandortes zu übernehmen. Auch im Bundesverbraucherschutzministerium hat das Thema seit ein paar Monaten Fahrt aufgenommen: Ministerin Ilse Aigner kündigte gegenüber der „Welt am Sonntag“ an, im kommenden Jahr werde ein verbessertes bundesweites Tierschutzgesetz in Kraft treten.

In der kommenden Woche soll der konkrete Entwurf mit den anderen betroffenen Ministerien abgestimmt werden. „Wir überprüfen aktuell die geltenden Standards in der Nutztierhaltung auch im Hinblick auf die Umsetzung und die Akzeptanz der Tierhaltung in der Bevölkerung“, sagte Aigner. Die Ausarbeitung sieht vor, dass ab dem 1. Januar 2017 das betäubungslose Kastrieren von Mastferkeln bundesweit verboten sein soll. Aigners Pläne gehen damit in dieselbe Stoßrichtung wie die von Lindemann.

Der niedersächsische Tierschutzplan wird allerdings wohl nicht in der ursprünglich geplanten Schärfe umgesetzt werden. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" ist Lindemann bereit, auf zentrale Teile der Forderungen zu verzichten, um die erzürnten Mastbetriebe zu beschwichtigen. Besonders wackelig ist offenbar der Plan, den Tieren mehr Platz zu geben.

Aus einer vom Ministerium eingesetzten Arbeitsgruppe, die derzeit über die Eckpunkte diskutiert, heißt es, die Besatzdichte sei bei den Mästern „nicht diskutabel“. Fragt man Lindemann selbst, betont er, dass ihm an einer Einigung gelegen sei, mit der alle Beteiligten leben können – auch die Fleischindustrie.

„Ich habe nicht die Absicht, den Tierschutzplan ohne Rücksicht auf die wirtschaftliche Lage der Mastbetriebe umzusetzen, wenn es zur Folge hat, dass die Mastbetriebe ins Ausland gedrängt werden und somit auch das Problem des Tierschutzes hinter die Grenze verlagert wird.“ Ganz stichhaltig ist dieses Argument indes nicht, gelten doch die Tierschutzgesetze für Nutztiere EU-weit.

Bauern wettern gegen Tierschutzplan

Kritiker sehen in Lindemanns Initiative wenig mehr als ein Feigenblatt. „Es wird versucht, den Eindruck eines Kurswechsels zu erwecken, aber die alte Lobbymaschine läuft weiter“, sagt der Agrarexperte der Grünen im niedersächsischen Landtag, Christian Meyer. Der frühere niedersächsische Kreisveterinär Hermann Focke, der seit Jahren Verstöße gegen Tierrechte in der Nutztierhaltung bekämpft, resümiert: „Die Wirtschaft macht die Politik, und die Politik macht die Rhetorik.“

Fockes Medienkarriere begann, als er Anfang der 90er-Jahre als Amtstierarzt einen Fleischtransport aus Niedersachsen in den Nahen Osten begleitete und dabei auf erschreckende Zustände stieß. Seinen Bericht darüber habe das Landwirtschaftsministerium jahrelang unter Verschluss gehalten, behauptet Focke. Seither schreibt er Bücher, hält Vorträge – und macht mit zuweilen polemischen Zitaten auf sich aufmerksam. „Es gibt aus meiner Sicht keinen schlimmeren Filz als in der Fleischlobby“, sagt er. Die traditionell engen Verbindungen sind unbestritten. Typisch ist das Beispiel der Politiker-Familie Focke, die mit dem Veterinär nicht verwandt ist.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Ansgar Focke (Wahlkreis Oldenburg-Land) ist der Bruder von Albert Focke, dem Marketingchef des Hähnchen- und Putenfleischriesen Stolle. Ihr Vater, Albert Focke, ist Landrat im Kreis Vechta. Er tritt in einem Youtube-Video auf, das Wiesenhof als Reaktion auf den kritischen ARD-Bericht über den Geflügelkonzern ins Internet gestellt hatte. „Jeden Tag wird eine andere Sau durchs Dorf getragen“, klagt der Landrat darin, mal sei es die Fischindustrie, mal die Fleischbranche. Man kennt sich, man hilft sich.

Sprachrohr der niedersächsischen Fleischwirtschaft ist der Landesbauernverband. An der Spitze des Landvolks steht Präsident Hilse, selbst einer der großen Schweinemäster im Land. Er sitzt außerdem im Aufsichtsrat von Vion, das allein in Niedersachsen bis zu 90.000 Schweine pro Woche schlachtet. Dafür bekommt er nach Angaben des Unternehmens mehrere 10.000 Euro pro Jahr. Weder Hilse noch ein anderer Sprecher des Landvolks will sich auf Anfrage zum Tierschutzplan äußern.

Dabei ist die Haltung der Bauern klar. Im Mai wetterte Hilse auf einem Bauerntag in der Fleischhochburg Cloppenburg gegen den Tierschutzplan. Rund 1000 Mäster saßen im Saal, außerdem Lindemann und Ministerpräsident David McAllister (CDU). Offenbar hätten die beiden den gesellschaftlichen „Mainstream im Nacken“, rief ihnen der Landvolk-Präsident vom Podium zu.

Hauptdruckmittel Arbeitsplätze

McAllister verließ angesichts der aufgebrachten Menge wohl der Mut. In seinem Manuskript hatte er noch den Satz stehen: „Das Schnabelkürzen bei Puten und die Kastration bei Ferkeln ohne Betäubung sind mit meinen ethischen Maßstäben nicht vereinbar.“ Stattdessen sagte er: „Das Schnabelkürzen bei Puten und die Kastration bei Ferkeln ohne Betäubung sind mit den ethischen Maßstäben vieler unserer Mitmenschen nicht vereinbar.“

Hauptdruckmittel der Fleischindustrie sind die Arbeitsplätze. Bei Kundgebungen wiederholen Züchter seit Monaten, der Tierschutzplan bringe den gesamten Berufsstand in Bedrängnis. Ein Vorwurf, dem sich die Politiker nicht aussetzen wollen. Dabei sei die Furcht, künftig könne in Deutschland nur noch Fleisch aus Osteuropa gegessen werden, unbegründet, sagt Ökonom Spiller: „Osteuropa ist zuletzt zusammengebrochen und importiert viel. Auch sind die meisten Schlacht- und Verarbeitungsunternehmen dort nicht konkurrenzfähig.“

Dennoch wirkt die Drohkulisse. Denn die Geflügelkonzerne PHW und die Rothkötter-Gruppe zählen zu den wichtigsten Arbeitgebern. Entsprechend groß ist ihr Einfluss. In der „Arbeitsgruppe Masthähnchen“, die unter anderem verhandelt, wie viel Platz das Federvieh im Stall haben soll, sitzt kein Konsumentenvertreter, dafür aber zwei Geflügelbarone: Wiesenhof-Patriarch Paul-Heinz Wesjohann und Rothkötter-Geschäftsführer Wilfried Fleming. Dazu kommt ein Vertreter des Landvolks und einer des Geflügelverbandes. Momentan drängen sich in den Ställen im Schnitt 23 Tiere auf einem Quadratmeter.

Bei einem Schlachtgewicht von 1,5 Kilo sind das in den letzten Masttagen 35 Kilo Tier. In der Arbeitsgruppe werde zuweilen sehr hitzig diskutiert, berichtet ein Teilnehmer aus der Runde. Die Geflügelbarone Wesjohann und Fleming verstünden ganz einfach nicht, warum es nötig sein sollte, die Haltungsbedingungen zu ändern. „Wesjohann steht auf dem Standpunkt, das Wiesenhof-Fleisch sei hygienisch einwandfrei und dabei noch günstig, also gebe es kein Problem“, sagt der Teilnehmer.

Vision eines "schwanzlosen Schweins"

Wiesenhof möchte zwar das Thema Tierschutzplan nicht kommentieren, weist aber darauf hin, dass der Konzern seit Oktober eine tierfreundliche Marke anbietet. Unter dem Namen „Privathof-Geflügel“ werde Fleisch vermarktet, bei dessen Herstellung „Tierwohlaspekte“ eine zentrale Rolle spielten, entwickelt in Kooperation mit Tierschützern und Wissenschaftlern. Auch der Schweinefleischkonzern Vion hat eine tierfreundliche Alternative im Angebot: Fleisch mit dem sogenannten Tierschutzlabel sei mit mehr Auslauffläche und frischem Stroh im Stall produziert.

Auf den Einwand, dass diese Marken nur einen verschwindend kleinen Teil der Produktion ausmachten, während die Mehrheit der Wiesenhof-Hähnchen und Vion-Schweine weiter mit beschnittenen Schnäbeln und kupierten Schwänzen leben müssen, entgegnet Wiesenhof, letztlich werde der Verbraucher entscheiden, wie viel Fleisch aus welcher Haltungsform hergestellt würde.

Bisher hält sich allerdings der Handel zurück. Vion hat für das tierfreundliche Schweinefleisch nur die Kette Coop Schleswig-Holstein als Vertriebspartner gefunden. Wiesenhofs Privathof-Geflügel gibt es nur bei Netto und Kaufland Süd.

Große Händler warten ab. „Es gibt heute schon mehrere tierfreundliche Labels verschiedener Anbieter, daher wäre es wenig sinnvoll, sich für eines davon zu entscheiden“, teil Rewe mit. Man wolle keine Nischenlösungen unterstützen, sondern den Gesamtmarkt verändern. Deshalb engagiere sich die Kette mit Vertretern der Branche, um Lösungen für alle Nutztiere zu erarbeiten.

Aus ökonomischer Sicht ist das Taktieren der Handelsketten verständlich: Denn wer neben dem herkömmlichen Fleisch eine Marke ins Regal stellt, die mit tierfreundlichen Bedingungen wirbt, der könnte unbedarfte Käufer dadurch erst auf die Idee bringen, dass der Rest des Fleischs unter nicht so tiergerechten Bedingungen hergestellt wurde.

Unter den niedersächsischen Schweine-Mästern kursiert seit ein paar Wochen eine andere Vision, die das Problem mit den Ringelschwänzen lösen könnte – ganz ohne die Ställe zu verändern oder die Schnitzel teurer verkaufen zu müssen: das schwanzlose Schwein. Der CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke sagte vor kurzem in einem Interview, eine solche Züchtung, wenngleich Fachleute sie als illusorisch betrachten, sei „die einzige Chance, den Berufsstand noch zu retten“.>

Kommentar

Jeden Sommer eine Kur nur mit Früchten, Gemüsen und Reis - das reinigt den Körper und die Haut, und ansonsten nur 2 mal pro Woche Fleisch. Das schont die Landwirtschaft. Aber Vernunft ist im Kapitalismus nicht so oft angesagt...

Michael Palomino, 4.12.2011

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n-tv online, Logo

Kambodscha 9.2.2012: Der Anblick von Spiessbraten provoziert Gewalt - Verbot des öffentlichen Spiessbratens in Kambodscha

aus: n-tv online: Unterstützung von Gewalt: Kambodscha verbietet Spießbraten; 9.2.2012;
http://www.n-tv.de/panorama/Kambodscha-verbietet-Spiessbraten-article5454321.html

<Der Konsum von Fleisch wird für manches verantwortlich gemacht, für Übergewicht und den Klimawandel beispielsweise. Kambodscha geht nun davon aus, dass bestimmte Zubereitungsarten von Fleisch auch die Aggressivität der Menschen wachsen lässt und unterbindet ein besonderes Angebot vieler Restaurants.

Der Anblick von Spießbraten schürt nach Überzeugung der Regierung in Kambodscha Gewalt und wird deshalb in der Öffentlichkeit verboten. Restaurants können ihre Kälber nur noch im Verborgenen rösten, berichtete die Zeitung "Cambodia Daily".

Spießbraten sind sehr beliebt. Zahlreiche Restaurants locken mit dem brutzelnden Fleisch vor ihrer Tür Gäste an.

Die Regierung handele auf Empfehlung buddhistischer Mönche, berichtete die Zeitung. "Kühe vor Restaurants zu grillen heißt Gewalt zu unterstützen, und das in einem Land, das buddhistisch ist", zitierte die Zeitung Chhoeng Bunchhea, Mitglied eines buddhistischen Rats. "Es kann bei einem Kind zu Vorstellungen über Massaker führen und es dazu bringen, später gewalttätig zu werden."

dpa>

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Welt online, Logo

2.8.2012: <User fragen Foodwatch: Warum in Kalbsleberwurst Schwein sein darf>

aus: Welt online; 2.8.2012;
http://www.welt.de/politik/deutschland/article108457950/Warum-in-Kalbsleberwurst-Schwein-sein-darf.html
<Seit zehn Jahren kämpft die Organisation Foodwatch für gesunde Lebensmittel und prangert Etikettenschwindel an. Foodwatch-Chef Thilo Bode über versteckte Tiere, Gentechnik und Schwarzwälder Schinken.

Von Claudia Ehrenstein

Wie ernst nehmen Politik und Industrie die Interessen der Verbraucher? Wir haben die User von "Welt Online" gefragt, was sie von Foodwatch-Chef Thilo Bode wissen wollen. Vor der jeweiligen Frage steht der Internet-Name der Leser.

+Arwed Schmidt: Also, ich brauche einen Verein wie Foodwatch nicht.

Thilo Bode: Umso besser für Sie, wenn Sie das Gefühl haben, alles ist in Ordnung oder Sie könnten allein etwas bewegen. Wir meinen: Um sich gegen die großen Lebensmittelkonzerne zu wehren und etwas zu verändern, müssen sich Verbraucher zusammenschließen und für ihre Rechte kämpfen. Und genau das macht Foodwatch.

Marlene Mortler via Twitter: Und welchen Aufreger planen Sie jetzt für das Sommerloch, Herr Bode?

Thilo Bode: Die Menschen regen sich bei vielen Dingen völlig zu Recht auf – und das sicher nicht nur im Sommerloch. Unsere jüngste Veröffentlichung dreht sich um "versteckte Tiere".

In vielen vermeintlich pflanzlichen Lebensmitteln sind tierische Bestandteile enthalten: Gelatine im Multivitaminsaft, Schweineborsten werden in der Brotherstellung eingesetzt. Vegetarier und Veganer haben uns auf dieses Problem aufmerksam gemacht.

Wir haben recherchiert und waren von den Ergebnissen selbst überrascht. Nun fordern wir eine gesetzliche Klarstellung, dass die Verwendung tierischer Produkte in der Zutatenliste angegeben wird. Das Beispiel zeigt, welche Macht Verbraucher über soziale Netzwerke entwickeln können.

+Paul Menz: Um konkret zu werden: Was bringt eine Ampelkennzeichnung?

Thilo Bode: Es gibt zu viele versteckte Nährstoffe, vor allem in verarbeiteten Lebensmitteln: Zucker, Fette, Salz. Die Ampel macht diese Inhaltsstoffe nicht nur sichtbar, sondern bewertet sie und gibt den Verbrauchern so die Möglichkeit, Produkte miteinander zu vergleichen.

Die farbliche Unterlegung mit Grün, Gelb und Rot würde Verbrauchern helfen, schnell zu erkennen, ob wenig (grün) oder viel (rot) eines Nährstoffs in einem Produkt enthalten ist. Aber die Lebensmittelindustrie hat diese Ampel verhindert.

+brigitte engländer: Wie können Verbraucher erkennen, dass eine veränderte Packungsgröße nichts anderes ist als eine verdeckte Preiserhöhung ist?

Thilo Bode: In diesem Fall hilft nur der Preis auf den Grundpreis, also die Preisangaben pro 100 Gramm oder ein Kilogramm. Der Handel muss hier allerdings noch erheblich verbraucherfreundlicher werden, die Grundpreisangaben immer für eine einheitliche Bezugsgröße angeben und vor allem in ausreichend großer Schrift gut lesbar aushängen.

+Paul Menz: Wären noch genauere Inhaltsangaben gerade auch für Verbraucher hilfreich, die auf Kalorien und gesunde Ernährung achten wollen?

Thilo Bode: Heute fehlen viele Informationen, beispielsweise über den Einsatz von Gentechnik, die Herkunft von Produkten oder die Form der Tierhaltung. Auf der anderen Seite bewirken zu viele Informationen das Gegenteil von Transparenz. Sie können die Verbraucher verwirren.

Wir brauchen daher sicher keinen Beipackzettel für Lebensmittel. Sondern ein Mindestmaß an den wichtigsten Informationen – diese müssen aussagekräftig sein und es den Verbrauchern ermöglichen, Produkte miteinander zu vergleichen.

+Kay Hayen: Wie wäre es, diese Kalorienangabe pro 100 Gramm farblich in den Farben der Ampel zu unterlegen: grün für kalorienarmen Joghurt, rot für Kalorienbomben wie Kekse oder Schokolade?

Thilo Bode: Es kommt ja darauf an, woher die Kalorien stammen. Eine solche Kennzeichnung würde für den Verbraucher daher keinen zusätzlichen Nutzen bringen.

+Rolf Junior: Warum ist die Lebensmittelindustrie so bemüht zu verschleiern, was in ihren Produkten tatsächlich steckt?

Thilo Bode: Sie lebt von der Intransparenz und verkauft viele Produkte besser, wenn sie nicht genau erklären muss, was drin steckt. Der aufgeklärte und mündige Verbraucher ist nicht gerade das Leitbild der Industrie. Dann würde er ja erkennen, was ihm manchmal so aufgetischt wird. Aber die Lebensmittelhersteller müssen gar nicht gegen Informationspflichten verstoßen, um etwas zu verschleiern.

Sie haben dafür gesorgt, dass die Gesetze es ihnen erlauben, die Verbraucher ganz legal in die Irre zu führen. Die geltenden Regeln werden dabei voll ausgeschöpft. Die Nahrungsmittelindustrie versucht so, mit minderer Qualität höhere Preise zu erzielen. Das hat dazu geführt, dass heute ein erbitterter Preiskampf tobt. Und die Qualität bleibt auf der Strecke.

+Kay Hayen: Die Mindest-Schriftgröße für die Angaben zu den Inhaltsstoffen wird ja von Brüssel vorgegeben. Aber warum muss die Schrift so klein sein?

Thilo Bode: Die Verbraucher sollen eben nicht so genau hinschauen, wie viele künstliche Aromen statt frischer Früchte in einem Joghurt stecken. Der Platz auf der Verpackung ist für die Hersteller außerdem viel zu kostbar, um ihn mit Informationen zu füllen – die Produkte sollen ja mit schönen Bildern und Slogans auch beworben werden, damit die Verbraucher zugreifen.

Schauen Sie sich Kinderlebensmittel mit ihren bunten Comic-Figuren oder Sammelbildchen an. Die angeblich so gesunden Frühstücksflocken sind eigentlich Süßigkeiten, weil sie voller Zucker stecken. Da verhalten sich die Konzerne in meinen Augen unmoralisch.

Sie verweisen darauf, dass es letztlich die Eltern sind, die für die Ernährung ihrer Kinder verantwortlich sind. Aber ich sage, auch die Lebensmittelhersteller tragen eine Verantwortung für gesunde Lebensmittel und eine gesunde Ernährung.

+Rolf Junior: Warum erlaubt das deutsche Lebensmittelbuch immer noch, eine Kalbsleberwurst so zu nennen, auch wenn sie kaum Kalbsleber enthält? Warum ist es für die Politik so schwierig, diese Vorschriften für Rezepturen zu ändern?

Thilo Bode: Inzwischen muss sie "Kalbfleischleberwurst" heißen, wenn sie keine Kalbsleber enthält – ob das der ganz große Fortschritt ist, sei dahin gestellt. Entscheidend ist, wie solche "Verkehrsbezeichnungen" zustande kommen. In Deutschland legt diese die sogenannte Lebensmittelbuchkommission fest. Die Vertreter der Industrie können dort aber mit anderen Kommissionsmitgliedern verbraucherfreundliche Regelungen verhindern.

So kommt es, dass eine Kalbleberwurst vor allem Schwein enthalten darf – was wirklich keinem Verbraucher einleuchtet. Ich fordere, diese Lebensmittelbuchkommission durch einen demokratisch legitimierten Mechanismus zu ersetzen, der bei der Normsetzung die Interessen der Verbraucher widerspiegelt.

+harry belafonte: Ab wann ist Verbrauchertäuschung strafbar?

Thilo Bode: Das Problem ist ja gerade, dass die Verbrauchertäuschung in der Regel ganz legal ist. Strafbar wird es, wenn Zutaten falsch deklariert werden. Wenn also etwa auf der Pizza Analogkäse statt wie angegeben Käse liegt. Oder der vermeintliche Schinken minderwertige Pökelware ist. Im Lebensmittelrecht gelten letztlich zwei Grundprinzipien: Neben dem Gesundheitsschutz auch das Täuschungsverbot.

Der Täuschungsbegriff ist aber nicht für jedes Produkt und jede Werbung definiert – deshalb wird das Täuschungsverbot oft nicht durchgesetzt oder sogar durch Verordnungen und andere Normen von Gesetzeswegen unterlaufen. Dass ein Hersteller glutamathaltigen Hefeextrakt verwenden und dennoch "ohne Geschmacksverstärker" auf die Packung schreiben darf, ist zum Beispiel durch das Lebensmittelrecht gedeckt – irreführend ist es dennoch. .

+Claudius Ellsel: Wie kann Foodwatch seine Forderungen durchsetzen? Können dabei auch Klagen vor Gericht helfen?

Thilo Bode: Nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb dürfen wir als Verbraucherorganisation Unterlassungsklagen einreichen. Damit gehen wir etwa gegen Aussagen über ein Produkt vor, die nicht zutreffend sind. Aktueller Fall ist "Becel pro.aktiv", eine Margarine, die wegen der zugesetzten Pflanzensterine den Cholesterinspiegel senkt.

Wir werfen dem Hersteller Unilever vor, dass er die in Studien aufgetretenen Hinweise auf Risiken und Nebenwirkungen solcher Produkte unterschlägt. Am 17. August ist die Gerichtsverhandlung. Solche Klagen haben meist nur eine begrenzte Wirkung, weil sie sehr kleinteilig sind – sie sorgen aber für öffentliche Aufmerksamkeit. Und das ist für das Thema unlautere Werbung auch schon ein Erfolg.

+Stephan Gersteuer: Im weltweiten Vergleich und mit einer Schulnote versehen: Wie gut oder schlecht sind unsere Lebensmittel? Oder um es olympisch zu formulieren: Hat die deutsche Ernährungsindustrie Gold verdient?

Thilo Bode: Also ich würde sagen: Rangplätze, aber keine Medaillen. Bei einem solchen Vergleich müssen wir den europäischen Markt insgesamt mit den USA und Japan vergleichen. Und wenn wir von Qualität sprechen, dann berücksichtigen wir unter anderem den Geschmack und vor allen die Sicherheit. Und gerade auch bei der Sicherheit sehe ich in Deutschland Defizite.

Ich erinnere an die Ehec-Epidemie im vergangenen Jahr. Bis heute ist nicht abschließend geklärt, woher der gefährliche Darmkeim tatsächlich stammte, der mehr als 4000 Menschen infiziert und 50 Todesopfer gefordert hat. Die Vermutung, er sei aus Ägypten nach Deutschland eingeschleppt worden, ist bis heute nicht bewiesen. Das ist ein Skandal.

+Doro Beier: Wo steht Deutschland beim Verbraucherschutz im EU-Vergleich?

Thilo Bode: Nicht so weit vorn. Da sollten wir uns keine Illusionen machen. In Dänemark und Großbritannien hat Transparenz einen viel höheren Stellenwert als in Deutschland. Bei uns gilt immer noch das Prinzip "Amtsgeheimnis". Immerhin haben wir erreicht, dass die Protokolle der Lebensmittelbuchkommission zumindest teilweise veröffentlicht werden. Das ist ein Schritt zu mehr Transparenz in der Verbraucherpolitik.

+Doro Beier: Gibt es Bundesländer, die sich besonders vorbildlich für den Verbraucherschutz engagieren?

Thilo Bode: Die ganz großen Vorbilder haben wir noch nicht gefunden.

+Marcel Rth: Welche Bank ignoriert die Forderung nach einem Ausstieg aus der Lebensmittelspekulation am rigorosesten?

Thilo Bode: Für die internationalen Investmentbanken sind Spekulationen auf Agrarrohstoffe ein Milliardengeschäft, auf das sie nicht verzichten wollen. Das größte Institut in Deutschland ist die Deutsche Bank – sie mischt kräftig mit und macht sich mitverantwortlich für den Hunger in der Welt. Bislang gab es nur Lippenbekenntnisse zu einer Überprüfung dieses Geschäftsfeldes, aber passiert ist bislang nichts.

+Marcel Rth: Gibt es Banken, die sich an diesen Spekulationen nicht beteiligen?

Thilo Bode: Da haben vor allem die LBBW und die Deka-Bank der Sparkassen auf den öffentlichen Druck reagiert und sich von diesen Spekulationsgeschäften distanziert.

+Marcel Rth: Was können Verbraucher tun?

Thilo Bode: Natürlich kann jeder Bankkunde nachfragen, wo seine Gelder investiert werden. Aber der Einfluss eines Einzelnen ist sehr begrenzt. Verbraucher müssen sich zusammenschließen, um etwas zu verändern.

+Doro Beier: Welche Anregungen von Foodwatch die zuständige Verbraucherministerin Ilse Aigner schon aufgenommen hat?

Thilo Bode: Wir haben mit unserer Kampagne www.abgespeist.de auf den legalen Etikettenschwindel aufmerksam gemacht. Dazu gehört, dass auf der Verpackung eine Erdbeere abgebildet ist, und der Joghurt nicht eine natürliche Frucht enthält. Oder der Schwarzwälder Schinken lediglich im Schwarzwald geräuchert wurde und ansonsten von überall her kommt. Das von Frau Aigner vor einem Jahr gestartete Internetportal www.lebensmittelklarheit.de greift dieses Thema auf. Und die große Resonanz der Verbraucher zeigt ja, dass sie sich nicht länger für dumm verkaufen lassen wollen.

+Stephan Gersteuer: Was hat Foodwatch erreicht?

Thilo Bode: Es gab Veränderungen bei Produkten oder Werbungen, es gab auch konkrete Gesetzesänderungen – so haben wir zum Beispiel als Folge unserer Kampagne in Deutschland den europaweit strengsten Grenzwert für Uran im Trinkwasser. Als unseren größten Erfolg sehen wir es aber an, dass Essen als politisches Thema wahrgenommen, darüber öffentlich diskutiert und die Rolle der Lebensmittelindustrie kritisch hinterfragt wird. Dazu gehört auch die Debatte über diese ganz legale und alltägliche Verbrauchertäuschung. Der Druck ist jetzt bei Herstellern und Politik, etwas zu verändern.

+Doro Beier: Wie arbeitet Foodwatch mit anderen Verbraucherorganisationen in Europa und auch international zusammen?

Thilo Bode: Bei einzelnen Kampagnen arbeiten wir immer auch mit anderen Verbraucherorganisationen im Ausland zusammen. In den Niederlanden haben wir schon einen Foodwatch-Ableger gegründet. Und jetzt ist Foodwatch in anderen EU-Ländern in der Vorbereitung.

+Stephan Gersteuer: Gäbe es noch andere Betätigungsfelder? Zum Beispiel das Gesundheitswesen. Wie wäre es mit Healthwatch?

Thilo Bode: Wenn ich noch etwas Neues machen wollte, würde ich "Financewatch" gründen. Da gibt es viele Gemeinsamkeiten zu Foodwatch: Ich möchte sicherstellen, dass die Menschen auch in Zukunft genügend Geld haben, um sich eine gesunde und ausgewogene Ernährung leisten zu können.

+Dietmar Fischer: Viele Lebensmittelskandale der Vergangenheit beruhten auf betrügerischen Verfälschungen zur Vortäuschung einer höheren Qualität: Glykol in Wein, Sudanrot-Zusätze zu Gewürzen. Sind solche Skandale auch heute noch möglich?

Thilo Bode: Ich befürchte, dass sich Lebensmittelskandale in Deutschland jederzeit wiederholen können. Aus dem Skandal um Dioxin in Futtermitteln Anfang des vergangenen Jahres hat die Politik nicht die notwendigen Konsequenzen gezogen. Labore sind jetzt zwar verpflichtet, jede gemessene Überschreitung des Dioxin-Grenzwerts in Lebensmitteln den zuständigen Behörden zu melden. Aber selbst wenn das passiert – bis es soweit ist, ist es doch schon zu spät. Wir fordern strengere Kontrollen für Futtermittel. Jede Charge muss auf Dioxin und andere Schadstoffe untersucht werden – und zwar bevor sie verfüttert wird.

JuLis Osnabrück via Twitter: Haben Sie schon einmal ein Saatgutunternehmen wie KWS besucht, das gentechnisch veränderte Pflanzen züchtet?

Thilo Bode: Dieses spezielle Unternehmen habe ich noch nicht besucht. Grundsätzlich halten wir aber Gentechnik in Nahrungsmitteln nicht für erforderlich – und vor allem wollen wir Wahlfreiheit. Dazu gehört es, dass endlich auch auf Tierprodukten gekennzeichnet werden muss, wenn gentechnisch veränderte Futtermittel eingesetzt wurden. Diese Information wird den Menschen nämlich vorenthalten.

Sören Schewe via Twitter: Ab wann führt Foodwatch das DZI Spendensiegel?

Thilo Bode: Dieses Spendensiegel richtet sich mit seinen Kriterien in erster Linie an Hilfs-Organisationen, die ihre Mittel vor allem in Vor-Ort-Projekte investieren, weniger an Kampagnen-Organisationen, deren Hauptaufgabe eine politische und Öffentlichkeitsarbeit ist. Wir haben uns bislang dagegen entschieden, das Siegel zu beantragen.

Es wird von unseren Interessenten praktisch nicht nachgefragt, würde aber erst einmal einen nicht unerheblichen Einsatz von Arbeitskraft und Spendengeldern verursachen. Stattdessen lassen wir unsere Finanzen jedes Jahr von unabhängigen Wirtschaftsprüfern durchleuchten und beteiligen uns an der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.>

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Fleischgift provoziert oft die ersten Krankheiten:

Galaxiengesundheitsrat online,
                                  Logo

16.11.2014: Viele Gesundheitsprobleme beginnen mit Übersäuerung - Fleischkonsum niedrig halten

aus: Galaxiengesundheitsrat online: Fast jede Krankheit beginnt mit Übersäuerung; 16.11.2014;
http://galaxiengesundheitsrat.de/forum/topics/fast-jede-erkrankung-beginnt-mit-ubersauerung?xg_source=activity

Übersäuerung

Müde? Schlapp? Energielos? Oder gar krank? Übersäuerung kann das Wohlbefinden beeinträchtigen. Die moderne Ernährungs- und Lebensweise kann leicht zu einer Übersäuerung des Organismus führen. Entsprechend viele Menschen kämpfen heutzutage mit einem unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt - und viele ahnen gar nicht, dass eine Übersäuerung für ihre Beschwerden verantwortlich ist oder zumindest massgeblich an deren Entstehung beteiligt war.

Der Konsum von Tierleichenteilen ist die Hauptkankheitsursache in der heutigen Bevölkerung,

denn das Blut anderen Lebewesen verwandelt sich im Menschenkörper in Gift !

Übersäuerung:

Symptome oder Ursachen ?

Krankheiten gibt es durch eine unnatürliche Lebensweise mittlerweile viele, wirkliche Heilmittel dagegen sind eher rar. Das einzig wahre Heilmittel wäre die Ernährung vollstänndig aus dem eigenem Garten. Dort auf dem eigenem Grund und Boden ( Familienlandsitz ) kann man sich dann spezielle Heilpflanzen selber züchten.

In der Buchbestsellerreihe „DIE KLINGENDEN ZEDERN RUSSLANDS“ erzählt die weise Göttin Anastasia wie man Heilpflanzen züchtet.

http://www.doctorfood.info/heilung.html

Früher war es oft so : Wer sich nicht wohl fühlt, ging zum Arzt und wird dort mehr oder weniger erfolgreich behandelt. Hauptproblem dieser Behandlungen ist, dass sich kaum jemand für die Ursache der Beschwerden interessiert. Auch die Feststellung einer Übersäuerung wird nicht in Betracht gezogen.

Wenn Sie Halsschmerzen haben, bekommen Sie Tabletten gegen Halsschmerzen, wenn Sie arthritische Probleme haben, werden Ihnen entzündungshemmende Medikamente empfohlen und wenn Sie einen hohen Blutdruck haben, dann wird Ihnen eben ein blutdrucksenkendes Medikament verschrieben.

Hat sich jemals irgendjemand darum gekümmert, WARUM Sie Halsschmerzen haben?

WAS zu Ihrer Arthritis führte?

WIESO Sie unter Bluthochdruck leiden?

Eine unnatürliche Lebensweise

sowie Übersäuerung

sind die Ursache der meisten Gesundheitsprobleme

War es früher so das der eigene Garten die gesamte vollständige Nährstoffversorgung vortrefflich übernahm haben wir uns in der Masse von diesen paradiesischen Umständen die letzten 1000 Jahre durch die herbeigeführten Vertreibungen aus den eigenen Gärten entfernt.

Über die Ernährung des Leibes unserer göttlichen Vorfahren

erfahren Sie hier vieles weiteres :

http://wedrusse.npage.de/ernaehrung.html

Den meisten Krankheiten und Beschwerden sind in der Übersäuerung zu finden.

Spirituell auf der geistigen Ebene betrachtet

  1. Durch den Konsum von Leichenteilen beispielsweise wird unser göttliches Bewusstsein sehr sauer, da sich Menschenkörper an den göttlichen Mitgeschöpfen vergehen. Diese Unanständigkeit führt auf der höchsten Ebene ( der geistigen Welt ) dazu das die Liebe den Geist – Körper – Mensch verlässt bis dieser zur Vernunft gekommen ist.

  2. Sollte der Geist – Körper – Mensch weiterhin die göttliche Schöpfung durch sein Essverhalten zerstören, also Leichenteile verspeisen, dann wird dieser selber schnellstmöglich beseitigt durch die Herbeiführung von Krankheiten des eigenen Körpers.

Medizinisch auf der materiellen Ebene sprechen wir

dann von Übersäuerung

Übersäuerung ist ein Zustand, der ganz zu Beginn eines Leidensweges steht. Vor allem herbeigeführt durch okkulte Ernährungsdogmen verabreicht von finsteren Priesterschaften wurde eine Masse von Menschen systematisch in die Krankheit geführt.

Das Buch DAS DRITTE AUGE klärt hierzu auf

http://www.heiltheke.de/Buecher-21/Thomas-von-Wedenland/Mission-Gar...

Der menschliche Selbsterhaltungstrieb des Organismus versucht - oft über viele Jahrzehnte hinweg - eine bestehende Übersäuerung zu kompensieren. Das gelingt auch eine Zeitlang vor allem dadurch das das menschliche Gewissen ausgeschaltet wurde, durch Vergiftungen.

Viele Menschen sind an der unsittlichen Ernährung nicht selber schuld und daher helfen verschiedenste Energien den wandelnden Menschenkörper zu läutern damit der die eigentichen Ursachen von Erkrankungen erkennt und diese auflöst.

Wie lange ein Körper das Studium der Antivernunft aushält, das hängt von der individuellen Konstitution, dem Lebensstil und den persönlichen Reserven ab.

Die ersten Symptome die auftauchen sind. Müdigkeit nach dem Essen ! Meistens fühlt man sich anfangs "nur" ein wenig energielos, schlapp, müde und ohne jeglichen Antrieb. Im Laufe der Zeit kommen die verschiedensten Leiden und Symptome noch dazu. Da viele Medikamente die bestehende Übersäuerung noch verstärken, droht ein Teufelskreis nahezu ohne Ausweg.

Eigentlich sollte Nahrung den Körper Vitalisieren und Energie geben zum Schaffen doch heutzutage ist meist ganz das Gegenteil der Fall !

Sodbrennen ist nicht gleich Übersäuerung

Viele Menschen denken beim Begriff "Übersäuerung" zunächst an Sodbrennen. Doch handelt es sich hier um zwei unterschiedliche Dinge.

Da eine Übersäuerung die Ursache der meisten Gesundheitsprobleme darstellt, ist sie auch an der Entstehung von Sodbrennen beteiligt. Sodbrennen ist also lediglich eines der vielen möglichen Symptome einer Übersäuerung.

Übersäuerung:

Ist im Säure - Basen - Haushalt

ein Ungleichgewicht

Doch was ist nun mit "Übersäuerung" wirklich gemeint?

In unserem Organismus gibt es Bereiche, die sauer sein müssen zum Beispiel der Dickdarm da dieser für die Zersetzung von Botenstoffen hauptverantwortlich ist. Wie ein Wurm der den Kompost wieder zu Humus verarbeitet und damit die Fäulnis eindämmt.

Es gibt Bereiche, die - um ordnungsgemäss funktionieren zu können - basisch sein müssen zum Beispiel das Blut, die Zwischenzellflüssigkeit. Basisch ist aufbauend oder lebenserhaltende Energie welche den Körper als gesamtes Gesund erhält

Um diesen fein ausgeklügelten Säure-Basen-Haushalt in seinem Gleichgewicht zu halten, gibt es verschiedene körpereigene Regelmechanismen. Zu diesen Mechanismen gehören die Atmung, die Verdauung, der Kreislauf und die Hormonproduktion. Sie alle sind stets darum bemüht, den gesunden pH-Wert im Körper aufrecht zu halten.

Der pH-Wert gibt an, ob eine (Körper-)Flüssigkeit sauer oder basisch ist, wobei ein Wert von unter 7 eine Säure anzeigt und ein Wert von über 7 bis 14 eine Base. Wenn nun aufgrund äusserer Umstände zu viele Säuren in den Körper gelangen, dann arbeiten die Regelmechanismen auf Hochtouren. Irgendwann sind sie überstrapaziert und können die eintreffende Säureflut nicht mehr bewältigen. Der Zeitpunkt erster Beschwerden ist gekommen.

Mit einer gesunden Ernährung 

ist eine Übersäuerung

gar nicht erst möglich

Die 12 Sterne Nahrung

Normalerweise sollten wir essen, um unseren Organismus so zu versorgen, damit er gesund und munter leben kann. Bei der Verdauung und Verstoffwechslung gesunder Nahrung fallen einige wenige unbrauchbare oder auch giftige Stoffe an.

Diese werden von unserem Körper schadlos neutralisiert und ausgeschieden. Eine gesunde Ernährung und Lebensweise wird also nie im Übermass schädliche Stoffe produzieren. Unser Körper bleibt im Gleichgewicht und wir bleiben gesund, jung und leistungsfähig.

Übersäuerung durch

ungesunde Lebensweise

Viele essen jedoch oder tun heutzutage Dinge, die unserem Organismus Kummer bereiten und ihn dadurch übersäuern. Die Übersäuerung des Körpers wird massgeblich durch den Verzehr säurebildender Nahrungsmittel und einer ungünstigen Lebensweise beschleunigt. Übersäuerung entsteht folglich durch:

  • Tierische Eiweisse wie Tierleichenteile ( Fleisch, Wurst )

  • Fisch

  • Kaffee

  • Eier

  • Milch und die meisten Milchprodukte

  • Sojaprodukte

  • Teig- und Backwaren

  • Süssspeisen

  • kohlensäurehaltiges Mineralwasser

  • Cola und andere Softdrinks

  • Alkohol

  • Nikotin

  • Synthetische Lebensmittelzusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker (Glutamat), Süssstoffe wie z. B. Aspartam, etc.

  • Zahngifte wie Quecksilber, Palladium etc.

  • Toxine, die von Bakterien und Pilzen ausgeschieden werden

  • übertriebener Sport

  • aber auch durch Stress, Angst, Sorgen, Ärger und negative Gedanken

Übersäuerung durch

ungesunde Ernährung

Bei der Verdauung und Verstoffwechslung der heutzutage oftmals unnatürlichen Nahrung entstehen grosse Mengen Säuren, Gifte und Stoffwechselendprodukte, deren Entsorgung die Regelmechanismen des Körpers überfordern.

Gleichzeitig tun wir möglichst wenig, um unseren Körper bei der Ausscheidung der anfallenden Säure- und Schlackenmenge zu unterstützen. Wir bewegen uns oft nur wenig, sind kurzatmig und wir achten kaum auf eine ausreichende Versorgung mit basischen Mineralstoffen.

Übersäuerung - mögliche Folgen (1)

Fallen beim täglichen Stoffwechsel also so viele Säuren und Schlacken an, dass unser Körper sie alle gar nicht hinausschaffen kann, dann müssen diese Schlacken irgendwo zwischengelagert werden. Sie werden in das Bindegewebe verschoben - Falten oder Cellulite entstehen.

Sie werden auch in die Gelenke gepackt, wo sie zu Arthritis und Arthrose führen. Auch in den Nieren, der Galle oder in der Blase sammeln sich Schlacken an und wachsen dort zu Nierensteinen, Gallensteinen oder Blasensteinen heran.

Der Organismus lagert gewisse Schlacken sogar in den Blutgefässen, wo sie zu Verengungen, dann zu Bluthochdruck und schliesslich zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen können.

Übersäuerung durch

säurebildende Mineralstoffe

Was aber sind nun diese Säuren oder Schlacken konkret? Unsere Nahrung liefert abgesehen von Kohlenhydraten, Eiweissen und Fetten unter anderem auch Mineralien. Manche davon sind säurebildend, andere wiederum basenbildend.

Die säurebildenden Mineralien sind u. a. Schwefel, Phosphor, Chlor und Jod. Daraus entstehen bei der Verstoffwechslung Säuren wie z. B. Schwefelsäure, Salzsäure und Phosphorsäure.

Die basenbildenden Mineralien sind u. a. Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Um gesund zu bleiben, benötigt unser Körper ALLE diese Mineralien. Jeder einzelne Mineralstoff erfüllt in unserem Körper lebenswichtige Aufgaben. Es gibt also weder besonders gute noch ausgesprochen schlechte Mineralstoffe.

Übersäuerung:

Ungleichgewicht im Mineralstoffverhältnis

So baut das saure Phosphor gemeinsam mit dem basischen Calcium unsere Knochen und Zähne auf. Für gesunde Knochen brauchen wir also sowohl saure als auch basische Mineralstoffe. Jedoch brauchen wir sie in einem bestimmten Verhältnis.

Unser Körper enthält mehr als doppelt so viel Calcium wie Phosphor. Also sollte auch unsere Nahrung diese beiden Mineralstoffe in genau diesem Verhältnis enthalten. Das Gegenteil aber ist meist der Fall: Die heute meist unvernünftige Ernährungsweise basiert auf Tierleichenteileprodukten, Milch- und Getreideprodukten und liefert dadurch deutlich mehr Phosphor als Calcium - wobei dieses ungesunde Ungleichgewicht nicht nur bei diesen beiden Mineralstoffen vorhanden ist, sondern bei allen anderen ebenso.

Infolgedessen treffen täglich viel mehr saure als basische Mineralien ein. Unser Körper aber verlangt mehr basische als saure Mineralien. Das Gleichgewicht ist verschoben. Wir sind übersäuert.

Auch die Drogen, Opiate welche den Tieren gefüttert wurden führten zu erschwerenden Krankheitszuständen durch eine Fleischkonsumsucht bei vielen Drogenabhängigen.

MERKE :

Wer Fleisch isst ist krank

Schlacken sind neutralisierte Säuren

Säuren selbst können im Organismus kaum gelagert werden. Sie würden unsere Eingeweide verätzen. Aus diesem Grunde müssen die entstehenden Säuren mit Hilfe basischer Mineralstoffe wie z. B. Calcium oder Magnesium neutralisiert werden. Neutralisierte Säuren sind Salze.

Bei der heute üblichen Säureflut entstehen tagtäglich derart viele Salze, dass unsere Ausscheidungsorgane (Lunge, Nieren, Darm und Haut) mit ihrer Entsorgung vollkommen überfordert sind. Die Salze (oft auch Schlacken genannt) werden - wie weiter oben bereits erklärt - eingelagert und können jetzt (chronische) Krankheiten und Altersbeschwerden verursachen. Erste Anzeichen sind Unwohlsein, Energielosigkeit und unerklärliche Müdigkeit.

Übersäuerung - mögliche Folgen (2)

Harnsäure beispielsweise entsteht bei der Verstoffwechslung von Fleisch und Fleischprodukten. Wird Harnsäure neutralisiert, entstehen Harnsteinkristalle. Diese lagern sich in den Gelenken ab - Arthrose und Gicht sind mögliche Folgen.

Getreide enthält viel Schwefel und Phosphor. Daraus entstehen Schwefel- und Phosphorsäuren. Wenn das basische Calcium nun die Phosphorsäure neutralisiert, dann entstehen weisse Kristalle, die sich in den Nieren ablagern können. Man nennt sie Nierensteine.

Oft heisst es, überschüssiges Calcium sei dafür verantwortlich. In Wirklichkeit sind es die schädlichen Säuren, die von basischem Calcium neutralisiert wurden, um den Körper vor dem vorzeitigen Säure-Tod zu retten.

Übersäuerung schafft Mineralstoffmangel

Das Problem ist nicht einmal "nur" die Einlagerung der Schlacken im Organismus, sondern ausserdem der dadurch stattfindende Verschleiss an basischen Mineralstoffen, was langfristig zu einem chronischen Mineralstoffmangel führt. Da die ünnatürliche sogenannte Zivilisationskost aus bevorzugt Weissmehl, Zucker und verarbeiteten Milch- und Fleischprodukten von Haus aus sehr wenig Mineralstoffe enthält und gleichzeitig aufgrund ihres gravierenden Säurepotentials eine enorme Mineralstoffmenge zur Neutralisierung der Säuren verlangt, müssen dazu die körpereigenen basischen Mineralstoffvorräte angegriffen werden.

Das bedeutet, basische Mineralien wie Calcium und Magnesium werden aus den Knochen, den Knorpeln, den Zähnen, dem Bindegewebe, dem Haarboden, den Sehnen und anderen mineralstoffreichen Geweben gezogen, um die gefährlichen Säuren zu neutralisieren. Da mit der üblichen mineralstoffarmen Ernährung niemals so viele Mineralstoffe eintreffen, um diese Vorräte jemals wieder aufzufüllen, entwickelt sich ein chronischer Mineralstoffmangel, der wiederum die unterschiedlichsten gesundheitlichen Folgen haben kann.

Sind auch Sie übersäuert?

Wenn Sie den Grad Ihrer persönlichen Übersäuerungssituation erfahren möchten, überprüfen Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt! Mit Hilfe von pH-Teststreifen können Sie den pH-Wert Ihres Urins messen.

Bei einem Menschen mit ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt ist der Urin in der Regel morgens leicht sauer (pH-Wert 6,5 bis 6,8), zum Mittag hin wird er neutral (pH-Wert 7) und abends sollte er leicht basisch sein (pH-Wert über 7).

Sollten Sie hier Unregelmässigkeiten entdecken, können verschiedene entsäuernde Massnahmen der bestehenden Übersäuerung Einhalt gebieten.

Entsäuerung des Körpers

Mit einem umfassenden Entsäuerungsprogramm zur Entsäuerung des Körpers lassen sich eintreffende Säuren rasch ausleiten sowie eingelagerte Schlacken lösen und ebenfalls aus dem Körper entfernen. Damit lässt sich die Entwicklung hin zu Krankheit und Alter aufhalten oder sogar umkehren. Sie können mit jedem Tag wieder gesünder und jünger werden. Die richtige Entsäuerung besteht aus drei Schritten und kann durch einen vierten ergänzt werden:

  • Über Jahre hinweg eingelagerte Schlacken und Säuren müssen mit Hilfe eines Entsäuerungsprogrammes gelöst und aus dem Körper entfernt werden. Bereits nach ein bis drei Monaten werden Sie sich deutlich jünger, gesünder und vitaler fühlen.

  • Um die Säureflut zu stoppen, wird die Ernährung - möglichst dauerhaft - auf eine vorwiegend basische Ernährung umgestellt. Das Verhältnis zwischen basischen und säurebildenden Lebensmitteln sollte 80 : 20 betragen.

  • Zusätzlich wird der Organismus mit basischen Mineralien versorgt, um sicherzugehen, dass er ALLE eintreffenden Säuren neutralisieren und ausserdem seine körpereigenen Mineralstoffdepots wieder auffüllen kann.

  • Beachten Sie, dass Ihr Körper umso mehr Schlacken ausscheiden und der bestehenden Übersäuerung umso besser begegnen kann, je höher die Temperatur seines Blutes ist. Die Körpertemperatur erhöht man mit angemessenem Training, mit Sauna, mit Massagen oder aber mit heissen basischen Bädern.

  • Hier eine kleine Übersicht von basischen Lebensmittel

Vorab die wichtisten MERKSÄTZE

im Zusammenhang mit der göttlichen Ernährung

  1. Nur die eigene angebaute Nahrung dient seinem Herrn !

  2. Käufliche Nahrung ist Seelenlos !

  3. Nimm niemals Nahrung von einem Sklaven an !

  4. Die Ernährung sollte wie die Atmung sein !

Um also wahrlich wieder göttlich Leben zu können

Gesetz für Stammessiedler

Basenbildendes Obst

Trockenfüchte


Äpfel , Mirabellen, Nektarinen, Oliven (grün, schwarz), Orangen, Birnen, Pampelmusen, Clementinen, Pfirsiche, Erdbeeren, Pflaumen, Feigen, Preiselbeeren, Quitten, Heidelbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Honigmelonen, Sternfrüchte, Johannisbeeren (rot, weiß, schwarz), Wassermelonen, Kirschen (sauer, süß;) Weintrauben (weiß, rot), Kiwis, Zitronen, Limetten, Zwetschgen, Mandarinen

Basenbildendes Gemüse und Pilze

Algen (Nori, Wakame, Hijiki, Chlorella, Spirulina), Maroni (Esskastanien), Auberginen, Morchel/Mu-Err-Pilze, Austernpilz Navetten (weiße Rübchen), Bleichsellerie (Staudensellerie) , Okraschotten, Blumenkohl Paprika, Bohnen, grün Pastinaken, Boviste Petersilienwurzel, Brokkoli Pfifferlinge, Champignon, Radicchio, Chicoree, Radieschen, Chinakohl, Rettich (weiß, schwarz), Egerling, Romanesco (Blumenkohlart), Erbsen, frisch Rote Beete, Erdmandeln, Rotkohl, Fenchel , Schalotten, Frühlingszwiebeln, Schwarzwurzel, Grünkohl, Shiitake, Gurken, Steinpilze, Karotten, Süßkartoffeln, Kartoffeln, Spitzkohl (Zuckerhut), Knoblauch, Trüffelpilz, Kohlrabi , Weißkohl, Kürbisarten, Wirsing, Lauch (Porree), Zucchini, Mangold

Eine besondere Empfehlung an dieser Stelle

Gemüsekiste Ursorten von Familienlandsitzen

Basische Kräuter und basische Salate

Bio Gewürze und Kräuter


Basilikum Lollo-Bionda-Salat, Bataviasalat, Majoran, Bohnenkraut, Meerrettich, Borretsch, Melde (spanischer Spinat), Brennnessel, Melisse, Brunnenkresse, Muskatnuss,, Chinakohl, Nelken, Chicoree, Oregano, Chilischoten Petersilie, Dill Pfeffer (weiß, rot, schwarz, grün), Eichblattsalat, Pfefferminze, Eisbergsalat, Piment (Nelkenpfeffer), Endivien Portulak (Postelein), Feldsalat , Radicchio, Fenchelsamen, Romanasalat, Friseesalat, Rosmarin, Gartenkresse Rucola (Rauke),
Ingwer, Safran, Kapern, Salbei, Kardamom, Sauerampfer,Kerbel, Schnittlauch,Koriander, Schwarzkümmel, Kopfsalat, Sellerieblätter,Kreuzkümmel, Spinat, jung Kümmel, Thymian, Kurkuma (Gelbwurz), Vanille, Lattich, Ysop, Liebstöckel, Zimt, Löwenzahn, Zitronenmelisse
,Lollo-Rosso-Salat, Zucchiniblüten

Basische Sprossen und basische Keime

Bio Hülsenfrüchte


Alfalfa-Sprossen, Linsen-Sprossen, Amaranth-Sprossen, Mungobohnen-Sprossen, Braunhirse-Sprossen, Broccoli-Sprossen, Bockshornklee-Sprossen, Rettich-Sprossen, Rucola-Sprossen, Adzukibohnen-Sprossen, Hirse-Sprossen, Senfsprossen, Koriander-Sprossen, Sonnenblumkerne-Sprossen,Kresse, Weizenkeimlinge, Leinsamen-Sprossen, Gerstenkeimlingen

Machen auch Sie besser Schluss

mit Ihrer Übersäuerung

Wenn basische Mineralien wie z. B. die Sango Meeres Koralle oder andere gemahlene Muschelschalen in den Körper gelangen und neutralisierte Säuren den Körper verlassen, passieren viele Dinge gleichzeitig.

Harnsäurekristalle (Nieren- und Blasensteine) können aufgelöst und ausgeschieden werden. Übergewicht besteht aus eingelagerten Fettsäuren. Entsäuern Sie jedoch, dann schmilzt Ihr Übergewicht praktisch ganz von allein dahin.

Ihre Haut wird straffer und Haarausfall gehört der Vergangenheit an. Allergien, Kopfschmerzen und viele andere chronische Erkrankungen verschwinden.

Rheumatische Schmerzen lassen oft schon innerhalb der ersten Entsäuerungstage deutlich nach. Und wundern Sie sich bitte nicht, wenn Sie nach gründlicher Entsäuerung und Ernährungsumstellung plötzlich eine schwächere Brille benötigen.

Übersäuerung fördert die Blutgerinnung

Übersäuerung lässt Ihr Blut dickflüssiger werden und verstopft die feinen Blutgefässe. Sobald man entsäuert, wird das Blut wieder dünnflüssig und das Herz entlastet. Damit jedoch auch die allerfeinsten Kapillaren möglichst schnell wieder frei werden, empfiehlt es sich - wie oben erwähnt - z. B. mit Basen-Bädern die Körpertemperatur anzuheben, um die Kapillargefässe zu erweitern.

Das warme Blut kann daraufhin die Schlacken nicht nur schneller erreichen. Sie lösen sich in warmem Blut auch viel besser und können auf diese Weise schneller ausgeschieden werden.

Übersäuerung fördert Pilzinfektionen

Viele ansteckende Krankheiten oder auch immer wiederkehrende Pilzinfektionen suchen sich bevorzugt übersäuerte Menschen aus. In einem übersäuerten Milieu gedeihen Bakterien und Viren ganz vorzüglich, während sie ein basisches Milieu meiden. Gleichzeitig schwächt eine Übersäuerung das Immunsystem beträchtlich.

Infolgedessen stellen sich bei übersäuerten Menschen gerne Infektionen mit dem Candida-Pilz ein. Wird gründlich entsäuert, dann können Infektionen gleich welcher Art verhindert werden oder brechen nur abgeschwächt aus.

Eine regelmässige Entsäuerung in Verbindung mit einer basischer Lebensweise stärkt das Immunsystem und der Körper ist derart vital, dass Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten keine Chance mehr haben.

Das Entsäuerungsprogramm

1. Führen Sie ein 1- bis 3-monatiges Entsäuerungsprogramm durch (detaillierte Beschreibung einer drei 1-monatigen Entsäuerungskur sowie einer 3-monatigen Entsäuerungskur finden Sie weiter unten).

2. Wenn Ihnen der tägliche Zeiteinsatz für eines der unten vorgeschlagenen Entsäuerungsprogramme zu hoch erscheint, Sie aber dennoch entsäuern möchten, dann können Sie sich für die einfachste, aber dennoch – wenn konsequent und über mindestens drei Monate hinweg durchgeführt - erfolgreiche Entsäuerungsmethode mit Aktiv Basen entscheiden. Aktiv Basen ist ein basisches Aktivwasser-Konzentrat, das den Körper bis in die Zellebene hinein entsäuern kann.

Bei der Entsäuerung mit Aktiv Basen müssen Sie lediglich zweimal täglich an die Einnahme von Aktiv Basen denken. Das ist schon alles.

3. Ernähren Sie sich basisch - auch NACH Ihrer 1- bis 3-monatigen Entsäuerungskur.

Diese war nur der Einstieg! Jene Schlacken, die sich seit vielen Jahren in Ihrem Körper befinden, lassen sich oft erst nach mehreren Monaten basischer Lebensweise ausscheiden. Ausserdem müssen Sie die stets neu eintreffenden Säuren bzw. solche, die durch mentalen oder physischen Stress entstehen, ja ebenfalls täglich konsequent ausscheiden.

4. Wenn Sie weiterhin säurebildende ungesunde Nahrung essen, müssen Sie Ihrem Organismus grosse Mengen qualitativ hochwertiger basischer Mineralien zukommen lassen (z. B. Basenquelle oder die Sango Meeres Koralle oder andere Muxchelexrakte), damit möglichst viele Säuren entfernt werden können. Jede Umstellung in Richtung gesunde Ernährung erhöht dabei die Chancen der täglichen vollständigen Schlackenentsorgung.

5. Folgende Dinge könnte man in den Tagesablauf integrieren :

  • Mit einem Teelöffel sibirischem Zedernöl den Sonnenaufgang begrüßen

  • Mit einem basischen Morgentee den weiteren Tagesablauf beschreiten.

  • Verwenden Sie möglichst basische Körperpflegeprodukte.

  • Wer es morgens eilig hat, frühstückt ein schnell zubereitetes Basenmüsli.

  • Um Ihre Ernährung zusätzlich mit hochwertigen basischen Stoffen anzureichern, können Sie über jede Mahlzeit ein pflanzliches Basenpulver streuen.

  • Organische basische Mineralien wie z. B. die Sango Meeres Koralle, Spirulina werden regelmässig eingenommen, damit der Körper jetzt endlich all die Mineralien an seine Mineralstoffdepots zurückgeben kann, die er in den Zeiten des Raubbaus von dort ausgeliehen hatte.

  • Entspannen Sie mindestens zwei- bis dreimal wöchentlich in einem Basenbad. Wenn Sie für ein Vollbad keine Zeit haben, sollten Sie sich basische Fussbäder gönnen oder über Nacht mit einer wohltuenden Fusscreme die Füße .

  • Achten Sie auf tiefe Atmung.

  • Planen Sie gemässigten Sport und Saunabesuche in Ihren Wochenablauf ein.

  • Abends geniessen Sie einen basischen Abendtee.

  • Über die Fusssohlen entgiftet der Körper besonders stark. Dies können Sie unterstützen, indem Sie mit Hilfe von Basenstrümpfen im Schlaf weiter entsäuern und mit einem Gefühl der Leichtigkeit am nächsten Morgen aufstehen.

  • Tragen Sie hin uns wieder Akkupressureinlegesohlen um den Körper zu stimulieren

  • Überprüfen Sie Ihren Entsäuerungserfolg mit Hilfe von pH-Teststreifen.>


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