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Merkblatt: Brustvergrösserung - Silikonbrüste

Grosse Brüste - andere Methoden statt Silikon

Lolo Ferrari
              mit Silikonbrüten am Strand wie eine Meerjungfrau. Das hat
              gewisse Risiken...
Lolo Ferrari mit Silikonbrüsten am Strand wie eine Meerjungfrau.
Das hat gewisse Risiken...

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Beobachter,
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1999: Silikon wird ins Blut ausgeschwitzt und verursacht Störungen bei der Trägerin und bei den Kindern

aus:
Esther Haas: Brustoperation. Die Mutter ist silikonkrank - und ihre Kinder? In: Beobachter 13/99, S.34-35


[Silikonimplantate als Prothese nach Gewichtsverlust]
"Vor elf Jahren jedoch war alles ganz anders. <Ich hatte 30 Kilo abgenommen. Dadurch waren meine Brüste in sich zusammengefallen.> Das gefiel auch ihrem Lebenspartner nicht. <Er ist ein ausgesprochener Busenfan und wünschte sich eine Operation.>"

-- eine Frau lässt sich Silikonimplantate implantieren

"Dann wurde Susanne H. schwanger" und bekommt 3 Kinder in 4 Jahren: "1994 kam Alain auf die Welt, zwei Jahre später folgte Sabrina und 1998 Klaus. Alle drei Kinder hat Susanne H. mit den Brustprothesen [Silikonimplantaten]  ausgetragen, geboren und gestillt - mit dem Segen der Ärzte. <Ich hatte überhaupt keinen Anlass, mir Sorgen zu machen. Damals wusste ich ja noch nicht, was es mit meinen Schmerzattacken auf sich hatte, die mich seit der letzten Schwangerschaft plagten.>

Die Attacken gehen vom Kreuz aus: <Der Schmerz zieht sich bis in die Oberschenkel, die ganz gefühllos werden. Mir versagen zeitweise die Beine.> Dazu kommen leichtere rheumaartige Schübe, die vor allem die Hände befallen. Nach solchen Attacken hat Susanne H. jeweils tagelang Schmerzen und ist auf starke Medikamente angewiesen."

-- Susanne H. wird vom Arzt als psychisch krank bezeichnet

-- Susanne H. nimmt "1999 Kontakt mit der Selbsthifegruppe für silikongeschädigte Frauen auf" (34) mit dem "Gedanken, dass meine Schmerzen mit den Implantaten zu tun haben könnten."

[Der Bluttest: Silikon im Blut]
"Tatsächlich war der Test ihres Blutes auf Silikon-Antikörper positiv; sie liess ihn im Februar in einem kalifornischen Speziallabor durchführen. Ihre Brustprothesen haben vermutlich während Jahren Silikon 'ausgeschwitzt'. Aber die Lymph- und die Blutgefässe hat es sich dann im Körper ausgebreitet. Was Susanne H. besonders trifft: Es ist wahrscheinlich, dass ihre Kinder ebenfalls unter den Folgen leiden."

[Tierversuche mit Silikon im Blut: Silikon in Gebärmutter und Eierstöcken]
"In Tierversuchen hat ein amerikanisches Wissenschaftsteam 1998 festgestellt, dass Silikon sich überall im Körper verteilt, also auch in Gebärmutter und Eierstöcken. Bisher ist man jedoch davon ausgegangen, dass das Silikonmolekül zu gross ist, um durch die Plazenta auf das Ungeborene überzugehen.

<Das stimmt indes nur für das langkettige Silikon>, sagt die im deutschen Münster arbeitende Chemikerin Bettina Pfleiderer. Es seien aber hauptsächlich kleine, ringartige Teilverbindungen, die aus den Implantaten ausgeschieden und ins Blut freigesetzt werden. "Und diese kleinen Ringe können problemlos die Plazenta passieren."

[Silikon gelangt in die Leber]
"Für Bettina Pfleiderer, der 1997 der spektakuläre Nachweis des Silikons in der Leber gelang (Beobachter Nr.4/1997), müssen es denn auch diese kleinen Ringe sein, "die im Körper was auch immer auslösen können>. Ihre neuesten Blutuntersuchungen von Frauen mit und ohne Prothesen stützen die Vermutung.

<Bei Trägerinnen defekter und "schwitzender" Implantate sind die Blutwerte bezüglich dieser Silikonverbindungen eindeutig erhöht>, sagt Pfleiderer.

[Silikon-Kinder werden Antibiotika-Patienten]
Welche Bedeutung diese Erkenntnis für die Kinder solcher Mütter hat, ist noch kaum erforscht. Verschiedene ältere US-Studien sagen, dass diese Kinder an Allergien wie Hautausschlägen oder an rätselhaften Schluckbeschwerden leiden können. Auch sind sie auffallend oft krank. Das trifft auch auf die Kinder von Susanne H. zu. Immer wieder müssen sie Antibiotika schlucken." (36)

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BLICK
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20.9.2006: Hohe Selbstmordrate bei Frauen mit Silikonbrüsten - grosse Brüste lösen die psychischen Selbstwertprobleme nicht

aus: Silikon schützt nicht vor Selbstmord;

<QUEBEC (CA) - Frauen mit Brustimplantaten bringen sich eher um als solche ohne. Anscheinend kann auch ein grösserer Busen das Selbstwertgefühl nicht immer heben.

Das Resultat der von den beiden kanadischen Forschern Jacques Brisson und Louis Latulippe angelegten Studie überrascht eigentlich nur auf den ersten Blick. Die beiden Forscher legten eine Langzeitstudie zu Frauen mit einer Brustvergrösserung an. Das bemerkenswerte Ergebnis: Die Selbstmordrate unter diesen Frauen lag um ganze 73 Prozent höher als in der Gesamtbevölkerung. Die Erklärung der Forscher: Oft lassen sich Frauen mit geringem Selbstwertgefühl die Brüste vergrössern. Und wer ein geringes Selbstwertgefühl hat, leidet manchmal unter seelischen Erkrankungen wie Depressionen. Damit steigt insgesamt dann auch das Risiko für einen Suizid.

Brisson und Latulippe hatten Daten von über 24'600 Frauen gesammelt, die zwischen 1974 und 1989 ihre Brüste vergrössert hatten. Zum Zeitpunkt der Operation waren die Studienteilnehmerinnen durchschnittlich 32 Jahre alt. In den 15 Jahren nach der Operation verstarben 480 der Frauen. Als die Wissenschaftler die genaue Todesursache auswerteten, stiessen sie auf die im Vergleich zu Gesamtbevölkerung enorm hoch liegende Selbstmordrate unter den Studienteilnehmern.

Wer sich also von einer grösseren Oberweite automatisch auch ein besseres Leben verspricht, sollte doch noch einmal ernsthaft nachdenken.>

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Als Kontrast zu Silikon kam diese positive Meldung über Silikonimplantate:

gmx, Logo

26.2.2010: Brustimplantat schützt vor Tod durch Pistolenkugel

aus: gmx: rust-Implantat stoppte tödliche Kugel; 26.2.2010;
http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/9957512-Brust-Implantat-rettet-Frau-das-Leben.html#.00000002

<(cfl) - Im Juli 2009 stürmt ein mutmaßlicher Mörder eine Zahnarzt-Praxis in Los Angeles und schießt auf zwei Frauen. Eine der beiden überlebt - angeblich weil ein Brustimplantat die Kugel gestoppt hat.

Ein Brustimplantat wie diese rettete einer Amerikanerin offenbar das Leben. Diese Meinung vertritt zumindest ein amerikanischer Schönheitschirurg. "Sie hat so viel Glück gehabt", sagte Dr. Ashkan Ghavami der "Los Angeles Times".

Ghavami behauptet, dass das Implantat eine tödliche Verletzung verhindert habe: "Die Bruchstücke waren nur wenige Millimeter vom Herz und den lebenswichtigen Organen entfernt. Wenn sie kein Implantat gehabt hätte, wäre sie wahrscheinlich heute nicht mehr am Leben."

Diese Erklärung ist für den erfahrenen Schusswaffen-Konstrukteur Scott Reitz einleuchtend. "Es ist allgemein bekannt, dass etwas, das die Geschwindigkeit des Projektils reduziert, dem potenziellen Ziel zu Gute kommt", äußerte sich der Experte der "Los Angeles Times" zufolge. Weil das Implantat so etwas wie eine extrem feste Tasche mit Salzwasser gewesen sei, hätte es wahrscheinlich mehr Widerstand leisten können als Fleisch.
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"Damit will ich nicht sagen, dass eine Brust-OP ein gleichwertiger Ersatz für eine schusssichere Weste ist", so Reitz weiter.

Das sieht Kris Carraway ganz anders. Die Sprecherin des "Los Robles Hospital & Medical Center" sagte der "Los Angeles Times": "Der Notfall-Mediziner, der die Patientin damals behandelt hat, sieht es nicht als erwiesen an, dass das Implantat einen Einfluss auf ihr Überleben gehabt hat."

Die betroffene Amerikanerin kümmert sich offenbar nicht so sehr um die wissenschaftlichen Gründe, warum sie noch am Leben ist. Der Zeitung teilte sie mit, dass sie einfach dankbar sei, überlebt zu haben, "was schlimmer war als ein Horrorfilm.">

Kommentar
Es ist natürlich besser, sich nicht in kriminellen Gegenden aufzuhalten, so dass man nie von einer Pistolenkugel getroffen wird. Dann braucht es auch kein Silikon als Schutz des Herzens.

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2010: Dramatische Entzündungen nach Brustoperation mit Silikon, Beispiel Sheyla Hershey

Da waren Meldungen, dass eine Frau den grössten Busen der Welt hat, aber dann haben sich Entzündungen eingestellt und die Frau wird vielleicht alle Silikonkissen wieder entfernen lassen müssen. Jede Operation hat also ein Restrisiko, und frau sollte es mit Silikonoperationen nicht auf die Spitze treiben. Aber lesen Sie selbst über Sheyla Hershey:

<Riesenbusen-Rekordhalterin: Infektion bedroht ihre Oberweite! - Sheyla Hershey: Komplikationen bei Brust-OP

Heute;  15.7.2010;
http://www.heute.at/unterhaltung/kurioses/Riesenbusen-Rekordhalterin-Infektion-bedroht-ihre-Oberweite-;art752,370243

Sheyla Hershey (30) hat den größten Busen der Welt. In zahlreichen Operationen liess die Brasilianerin sich ihre Körbchengrösse auf 85T aufblasen. Doch der letzte Eingriff ging schief: Das Brustgewebe entzündete sich - jetzt droht der Verlust der gesamten Oberweite.
30 Operationen liess die in Houston, Texas, lebende Sheyla Hershey bereits über sich ergehen, fast 50.000 Euro hat sie in ihre Oberweite investiert, 5,5 Kilogramm Silikon stecken in jeder Brust. Obwohl die 30-Jährige bereits Körbchengrösse 85T hat, entschloss sie sich vor einem Monat zu einem weiteren Eingriff - eine fatale Entscheidung.

Das Brustgewebe entzündete sich - Diagnose: Infektion durch Bakterien! Staphylokokken hatten sich in beiden Brüsten eingenistet.

"Ich hatte hohes Fieber und Schmerzen, konnte nicht richtig atmen", sagte Hershey der Zeitung Sun.

Gestern musste die Schönheit in einem US-Spital notoperiert werden.

Die Ärzte stehen vor einer schweren Entscheidung: Sie müssen der Rekordhalterin wohl beide Busen entfernen. Ansonsten könnten die Bakterien in die Blutbahn gelangen. Sollte das passieren, wäre ihr Leben in Gefahr.>

Ob Sheyla ihre Silikonis behalten konnte, kann man auf ihrer Webseite sehen: http://sheylahershey.net/.

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Als Kontrast zur vorherigen Meldung kam diese negative Meldung über Silikon-Implantate:

Stern online,
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Frankreich 1.4.2010: Silikonimplantate der Firma PIP platzen reihenweise

aus: Stern online: Behörde warnt vor Brustimplantaten: Zeitbomben aus Silikon; 1.4.2010;
http://www.stern.de/gesundheit/behoerde-warnt-vor-brustimplantaten-zeitbomben-aus-silikon-1555140.html

<Eine französische Firma soll Zehntausende minderwertige Brustimplantate in Europa und den USA verkauft haben. Weil diese leichter platzen, müssen viele Frauen wohl ein weiteres Mal unters Messer.

Platzt ein Silikon-Implantat, muss der Arzt es entfernen und ein neues einsetzen.

Frauen mit Brustimplantaten müssen möglicherweise eine weitere Operation auf sich nehmen, weil ein französischer Hersteller nicht zugelassenes Silikon benutzt haben soll. Bei dem Produkt der Firma Poly Implant Prothese (PIP) habe es auffällig viele Beschwerden über platzende Silikon-Kissen gegeben, teilte die französische Behörde für die Sicherheit von Gesundheitsprodukten (Affsaps) mit. Und einer Inspektion des PIP-Werks La Seyne-sur-Mer sei in Prothesen anderes Silikon gefunden worden als angegeben. Zehntausende Frauen in Europa und den USA seien betroffen.

PIP hat nach eigenen Angaben seit 1992 mehr als 200.000 Brustimplantate verkauft. Angeblich soll das nicht zugelassene Silikon seit 2006 benutzt worden sein. Allein in Frankreich sind von 500.000 Frauen mit Brustimplantaten möglicherweise 30.000 betroffen. Die meisten Implantate wurden allerdings exportiert. "PIP gehört zu den kleineren Implantatherstellern im Markt. Das Unternehmen ist unter Experten bekannt für sehr günstige Implantate", sagt Professor Christian Gabka, Vorstand der Vereinigung der deutschen ästhetisch-plastischen Chirurgen.

Wenn das Implantat platzt, verformt sich die Brust - dann ist eine OP nötig, um das zerstörte Kissen zu entfernen und ein neues einzusetzen. Zudem könne es größere örtliche Entzündungen geben, erklärt ein Affsaps-Sprecher. Normalerweise löse das Silikon keine Krankheiten aus. Die Behörde hege aber Zweifel in Bezug auf die Eigenschaften des von dieser Firma benutzten Silikongels. "Betroffenen Frauen rate ich, sich an einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie zu wenden. Er kann bei Bedarf eine Ultraschall- oder Kernspin-Untersuchung vornehmen", sagt Gabka.

Die Behörde ordnete an, die Produkte vom Markt zu nehmen. Die Staatsanwaltschaft nahm Vorermittlungen gegen die Firma auf.

DPA/APN>

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20 minuten
              online, Logo

Frankreich 10.6.2010: Über 500 Französinnen klagen gegen Brustimplantatehersteller PIP

Nun kommt tatsächlich eine Sammelklage gegen PIP zustande. PIP soll die "Nachoperation" - den Austausch der fehlerhaften Silikonkissen - bezahlen. Die seelischen Schäden sind dabei nicht berücksichtigt. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Brustimplantate: Silikonbusen-Französinnen vor Gericht; 10.6.2010;
http://www.20min.com/news/kreuz_und_quer/story/Silikonbusen-Franzoesinnen-vor-Gericht-27847386

<Mehr als 500 Französinnen mit Silikonbusen haben Strafanzeige gegen einen Hersteller der Brustimplantate eingereicht.

Das Unternehmen PIP hat nach Auffassung der Klägerinnen fehlerhafte und nicht den Bestimmungen entsprechende Silikonkissen auf den Markt gebracht. Schmerzen, gerissene Implantate und Entzündungen sollen die Folge gewesen sein.

«Das ist einer der grössten Skandale im Gesundheitswesen seit Jahren», sagte ein Anwalt der Opfer bei der Übergabe der Strafanzeigen an die Staatsanwaltschaft von Marseille am Donnerstag. Viele der Betroffenen fordern, dass der Hersteller für den Austausch der Silikonkissen aufkommt.

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits im vergangenen März Vorermittlungen gegen den Hersteller eingeleitet. Bei einer Inspektion in einem PIP-Werk war in Prothesen anderes Silikon gefunden worden als angegeben. «Die waren überhaupt nicht regelkonform», sagte Jean-Claude Ghislain von der französischen Behörde für medizinische Sicherheit Afssaps. Vermutlich seien Zehntausende Frauen in Europa und den USA betroffen.

Ärzte waren auf das Problem gestossen, weil ungewöhnlich viele Frauen mit PIP-Implantaten wegen gerissener Silikonkissen nachoperiert werden mussten. Die Affsaps ordnete an, die Produkte vom Markt zu nehmen. Die betroffenen Frauen wurden aufgerufen, regelmässig zur Mammografie zu gehen.

(sda)>

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20 minuten
            online, Logo

4.10.2011: Und wieder: Silikon-Brüste können Leben retten - dieses Mal gegen einen Messerangriff

aus: 20 minuten online: Waffen vs. Silikon: Wenn die Oberweite Leben rettet; 4.10.2011;
http://www.20min.com/news/kreuz_und_quer/story/Wenn-die-Oberweite-Leben-rettet-23611222

<Ihr Silikon-Implantat bewahrte eine vollbusige Russin bei einem Ehestreit vor dem Tod. Ähnliches Glück hatte vergangenes Jahr eine Amerikanerin.

Dass eine Brustvergrösserung für viele Frauen Wunder bewirken kann, ist hinlänglich bekannt. Mehr Selbstvertrauen, «weiblichere» Formen und mehr hungrige Männerblicke sind ihr nach der Operation so gut sicher. Doch dass die Implantate auch Leben retten können, ist ein neuer Aspekt des Oberweiten-Wahns.

Bestes Beispiel dafür ist eine 40-jährige Moskauerin. Sie hatte sich auf Wunsch ihres Mannes vor fünf Jahren ihre Brüste vergrössern lassen. In einem Streit zückte dieser nun ein Messer und stach auf die Frau ein. Die Klinge traf auf ihre Brust, wurde aber vom Silikon-Kissen gebremst. Die Frau überlebte die mörderische Attacke ohne grössere Verletzungen. Und noch besser: Ihr Implantat wurde nicht einmal beschädigt und auch die Brust blieb in ihrer vorherigen Form.

Wie die Moskauer Zeitung Pravda schreibt, waren die Standard-Flüssig-Silikon-Implantate von stattlicher Grösse. Die Frau liess sie sich nach der Attacke in einer Klinik aber trotz Unversehrtheit ersetzen.

Brust versus Kugel

Noch mehr Bremswirkung hatten die künstlichen Brüste einer jungen US-Amerikanerin. Als sie im Februar des vergangenen Jahres mit ihrer neu erweiterten Oberweite der Grösse D in Beverly Hills, Los Angeles, beim Zahnarzt sass, wurde sich von einer Kugel in der – Sie ahnen es – Brust getroffen. Auch hier blieb das Geschoss im Kunststoff des Vorbaus hängen und rettete der Dame das Leben.

Auf einen Aufruf zur Brustvergrösserung aus Sicherheitsgründen wollen wir an dieser Stelle aber trotzdem verzichtet.

(aeg)>

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Und noch ein Busenwunder liegt im Koma:

20 minuten
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13.1.2011: <Herzstillstand! Pornostar nach Brust-OP im Koma>

aus: 20 minuten online; 13.1.2011; http://www.20min.com/people/international/story/Pornostar-nach-Brust-OP-im-Koma-31113636

<Sie tat alles, um berühmt zu werden, harrte dafür sogar wochenlang im «Big Brother»-Container aus. Jetzt kämpft «Sexy Cora» um ihr Leben – weil sie ihre Brüste nicht gross genug fand.

Als aufreizende Kandidatin bei «Big Brother» wurde sie Anfang 2010 im TV bekannt, brachte sogar eine Single heraus und wollte «Blowjob»-Weltmeisterin bei einem Oralsex-Rekordversuch werden – wobei sie währenddessen kollabierte (20 Minuten Online).

Offenbar reichte dies alles nicht, um berühmt zu werden. Vielleicht genau deshalb legte sich Carolin Ebert alias «Sexy Cora» noch einmal unters Messer, um ihre Brüste von Grösse F auf G vergrössern zu lassen. Diese Entscheidung könnte die erst 23-Jährige nun mit ihrem Leben bezahlen: Während der Brust-OP in einer Klinik in Hamburg erlitt der Pornostar diese Woche einen Herzstillstand. Schuld daran seien angeblich die Ärzte und eine falsche Narkose. Ihre Überlebens-Chancen lägen nach Einschätzung der Mediziner bei nur 50 Prozent.

«Es war einer der Ärzte. Er sagte, das mit dem Abholen hätte sich erledigt, bei der Operation sei es zu Komplikationen gekommen und Cora sei nun [auf der Intensivstation] im UKE», wird ihr Manager Tim Wosnitza von der deutschen Zeitung «Express» zitiert. «Mehr wollte mir der Arzt nicht sagen, er tat beschäftigt und wimmelte mich regelrecht ab.»

Während die Blondine im künstlichen Koma liegt, ermittelt die Staatsanwaltschaft nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.

(sim)>


Und dann war der "Busenstar" Cora gestorben:

20.1.2011: <Big-Brother-Cora ist tot>

Eine Patientin stirbt in einer deutschen Klinik, eine "Universitätsklinik". Fast 15 Minuten war die Sauerstoffzufuhr unterbrochen, und die Operation hatte noch gar nicht richtig begonnen. Wie ist das möglich? Ich habe etwas im Verdacht: Übermüdung des Personals, und eventuell auch Kokainkonsum beim Personal mit entsprechendem Grössenwahn. Aber lesen Sie selbst:

aus: gmx Nachrichten; 20.1.2011;
http://www.gmx.net/themen/unterhaltung/tv-programm/tv-news/4675bb2-big-brother-cora-ist-tot

München (ae) - "Big Brother"-Kandidatin Cora ist tot. Laut "Bild.de" verstarb die 23-Jährige im Hamburger Universitätsklinikum an schweren Hirnschäden infolge von Komplikationen während einer Brust-Operation.

Ihr Ehemann Tim Wosnitza sagte dem Online-Portal: "Die Ärzte hatten mir mitgeteilt, dass sie es nicht mehr schaffen wird. Die Hirnschäden waren zu groß. Ihr Blutdruck sank stetig, die Körperfunktionen setzten nach und nach aus. Sie ist dann um 14.30 Uhr ruhig eingeschlafen."

Ursprünglich wollte Cora laut "Bild.de" bei der sechsten OP ihre Brust von 70 F auf 70 G vergrößern lassen. Doch bei dem Eingriff in der Alster-Klinik kam es offenbar zu Komplikationen. Sie erlitt einen Herzstillstand, die Sauerstoffzufuhr zu ihrem Gehirn soll fast 15 Minuten unterbrochen worden sein.

Laut "Welt Online" ermittelt die Staatsanwaltschaft. Zwei Ärzten, einem 49 Jahre alten Chirurgen und einer 54 Jahre alten Anästhesistin, wird fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Das EKG-Gerät soll demnach während der Operation defekt oder sogar falsch angeschlossen worden sein.

Möglicherweise soll Cora jedoch Wachstumshormone bzw. andere Medikamente genommen haben und dies den Ärzten verschwiegen haben.>


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n-tv online,
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Frankreich 20.12.2011: Falsches Gel verwendet und 8 Krebsfälle: Silikonimplantate von PIP müssen bei 30.000 Frauen alle raus

aus: n-tv online: Defekte Brustimplantate30.000 müssen unters Messer; 20.12.2011;
http://www.n-tv.de/ratgeber/30-000-muessen-unters-Messer-article5042986.html <Die französischen Gesundheitsbehörden schlagen Alarm. Nach defekten Brustimplantaten treten bei Patientinnen mindestens acht Krebsfälle auf. Nun müssen zehntausende Frauen wieder ihren Chirurgen aufsuchen.

Nach mehreren Krebsfällen sollen sich 30.000 Frauen in Frankreich ihre Brustimplantate wieder entfernen lassen. Die französischen Gesundheitsbehörden wollten bis Ende der Woche einen entsprechenden Aufruf starten, berichtete die Zeitung "Libération". Regierungssprecherin Valérie Pécresse sagte dazu lediglich, die Regierung werde ihren Aktionsplan bis Ende der Woche bekanntgeben. Sie hob aber zugleich hervor: "Alle Frauen mit PIP-Prothesen sollten dringend ihren Chirurgen aufsuchen."

Mindestens acht Krebsfälle sind bei Patientinnen aufgetreten, die defekte Brustimplantate aus Silikon der Firma PIP eingesetzt bekommen hatten. Dies hatte Mitte Dezember ein Vertreter des Gesundheitsministeriums mitgeteilt. Der französischen Justiz in Marseille liegen bereits mehr als 2000 Beschwerden von Frauen mit den Brustimplantaten vor. Zwei Frauen sollen daran bereits gestorben sein. Untersucht wird der Vorwurf der Körperverletzung sowie der fahrlässigen Tötung.

Die südfranzösische Firma PIP, die die fehlerhaften Implantate herstellte, existiert seit dem Jahr 2010 nicht mehr. Sie hatte 80 Prozent ihrer Prothesen ins Ausland exportiert. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hatte im April 2010 vor den Produkten gewarnt, die auch in Deutschland verkauft wurden. Bereits damals hatten die französischen Behörden den Vertrieb und die weitere Verwendung der Silikongel-gefüllten Brustimplantate untersagt.

Die französischen Behörden hatten festgestellt, dass die meisten Brustimplantate des Herstellers PIP, die seit 2001 hergestellt wurden, nicht mit dem ursprünglich vorgesehenen Silikongel gefüllt waren. Staatsanwalt Jacques Dallest hatte in Marseille gesagt, die Firma habe stattdessen ein "hausgemachtes Gel" verwendet, wodurch das Risiko von Rissen bei den Implantaten und in der Folge auch von Entzündungen erhöht sei. Das verwendete Gel sei zehn Mal billiger als ein ordnungsgemäßes Gel gewesen. Dadurch habe die Firma PIP rund eine Million Euro jährlich gespart.

Ästhetische Gründe für Implantate

80 Prozent der betroffenen Frauen in Frankreich hatten sich die Silikon-Implantate aus ästhetischen Gründen einsetzen lassen, 20 Prozent nach einem Brustkrebs, wie die französische Behörde für die Sicherheit von Medizinprodukten (Afssaps) bekanntgegeben hatte.

Regierungssprecherin Pécresse sagte dem Sender LCI, dass derzeit noch der Prozess der Evaluierung angesichts des Krebsrisikos laufe. Sollte sich am Ende aber herausstellen, dass aus medizinischen Gründen dringend noch einmal operiert werden müsse, dann würden die Kosten von der staatlichen Krankenkasse übernommen. Seit März 2010 wurden bereits mehr als 520 PIP-Prothesen wieder entfernt.

AFP>

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n-tv online,
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21.12.2011: <Gesundheit: Risse in Brustimplantaten auch in Deutschland>

aus: n-tv online; 21.12.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/Risse-in-Brustimplantaten-auch-in-Deutschland-article5056486.html

<Bonn (dpa) - In Deutschland sind 19 Fälle von Rissen in Brustimplantaten eines französischen Herstellers bekannt. Das bestätigte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Diese Fälle hätten aber nichts mit der jetzigen Diskussion um ein mögliches Krebsrisiko zu tun, betonte ein Instituts-Sprecher. In Deutschland seien dem Bundesinstitut keine Verdachtsfälle von Krebserkrankungen im Zusammenhang mit diesen Implantaten gemeldet worden.

Quelle: n-tv.de / dpa>

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Der Standard
              online, Logo

27.12.2011: Kriminelle, französische Silikonimplantate auch in Holland

aus: Der Standard online: Defekte Silikon-Implantate: Auch Frauen in den Niederlanden betroffen; 27.12.2011;
http://diestandard.at/1324501319625/Defekte-Silikon-Implantate-Auch-Frauen-in-den-Niederlanden-betroffen

<Französische Firma verkaufte Produkte unter anderem Namen - Großteil der Kissen ging nach Südamerika

Amsterdam - Die mangelhaften Brust-Implantate aus Frankreich gingen unter einem zweiten Namen auch an rund 1.000 Frauen in den Niederlanden. Ein Unternehmen habe die Brust-Kissen von der Herstellerfirma PIP gekauft und als "M-implants" vertrieben, sagte eine Sprecherin der niederländischen Gesundheitsbehörde am Montag. "Wir empfehlen den Frauen, zum Arzt zu gehen", fügte sie hinzu.

Verkauf seit 2010 verboten

Die Sprecherin ließ offen, wie lange die Produkte in dem Land vertrieben worden sind. Wie in anderen europäischen Staaten auch ist der Verkauf seit Frühjahr 2010 verboten. Damals wurden die Mängel der Implantate festgestellt, der Hersteller ging danach pleite. Bei mehreren Kissen traten Risse auf, durch die das eingefüllte Silikon ausgetreten ist. Um Kosten zu sparen, hat die Firma darüber hinaus für die Füllung einen Industriekunststoff verwendet, der in Einzelfällen Krebs ausgelöst haben soll.

Großteil ging nach Südamerika

Die französischen Behörden haben rund 30.000 Frauen aufgefordert, sich die Implantate wieder herausoperieren zu lassen. Deutschland und Großbritannien haben es wie die Niederlande dabei belassen, Betroffene zu einem Arztbesuch aufzufordern. Insgesamt könnten weltweit bis zu 300.000 mangelhafte Implantate abgesetzt worden sein, darunter ein großer Teil nach Südamerika. (APA/Reuters)>

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Der Standard
              online, Logo

27.12.2011: Kriminelle, französische Silikonimplantate auch in Brasilien

aus: Der Standard online: Massen an defekten Implantaten in Brasilien eingesetzt: 25.000 betroffene Frauen sollen ihre ÄrztInnen kontaktieren; 27.12.2011:
http://diestandard.at/1324501329208/Massen-an-defekten-Implantaten-in-Brasilien-eingesetzt

<Brasília - In Brasilien haben die Gesundheitsbehörden tausenden Frauen mit Billig-Brustimplantaten den Gang zur Ärztin/zum Arzt empfohlen. Das fehlerhafte Silikon-Produkt des französischen Herstellers Poly Implant Prothese (PIP) wurde bis 2010 in Brasilien etwa 25.000 mal eingesetzt, wie die staatliche Nachrichtenagentur "Agencia Brasil" unter Berufung auf die Gesundheitsaufsicht Anvisa berichtete. Allerdings seien bei den zuständigen Behörden bisher keine Probleme registriert worden.

Anvisa riet aber betroffenen Frauen, MedizinerInnen aufzusuchen und notwendige Untersuchungen durchführen zu lassen. Auch die ÄrztInnen sollten Kontakt mit den Patientinnen aufnehmen, um mit ihnen die Situation zu besprechen, hieß es einer Mitteilung der Anvisa von Freitag (Ortszeit). In Brasilien wurde der Vertrieb des Produktes den Angaben zufolge am 1. April 2010 beendet. (APA)>

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n-tv online,
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27.12.2011: <Gesundheit: US-Behörde warnte schon 2000 vor PIP-Implantaten>

aus: n-tv online; 27.12.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/US-Behoerde-warnte-schon-2000-vor-PIP-Implantaten-article5088006.html

<New York (dpa) - US-Gesundheitsbehörde FDA hat die französische Firma PIP, die aufgrund Billig-Brustimplantaten in die Schlagzeilen geraten ist, schon vor fast zwölf Jahren wegen Mängel kritisiert. Anfang 2000 habe ein Inspektor eine französische PIP-Fabrik besichtigt und unbefriedigende Ergebnisse mitgebracht, bestätigte eine FDA-Sprecherin der dpa. Danach habe man den Firmengründer auf mehrere Produktionsfehler und Mängel hingewiesen. Das französische Gesundheitsministerium hatte in einer beispiellosen Aktion 30 000 Frauen eine vorsorgliche Entfernung der Silikonkissen empfohlen.

Quelle: n-tv.de / dpa>


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n-tv online,
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30.12.2011: <Gesundheit: 20 Krebsfälle unter Frauen mit Billig-Silikonbusen>

aus: n-tv online; 30.12.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/20-Krebsfaelle-unter-Frauen-mit-Billig-Silikonbusen-article5105746.html

<Paris (dpa) - Die Zahl der Krebserkrankungen unter Frauen mit Billig-Brustimplantaten des französischen Herstellers PIP ist höher als bislang bekannt. Nach jüngsten Angaben der Aufsichtsbehörde Afssaps wurden bis zum 28. Dezember 20 Fälle registriert. Bislang waren nur neun bekannt gewesen. Die Afssaps betonte allerdings erneut, dass bislang kein Zusammenhang zwischen Tumorerkrankungen und PIP-Implantaten bewiesen sei.

Quelle: n-tv.de / dpa>

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n-tv online,
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2.1.2012: <Französischer Billig-Brüste-Skandal Chemikalien im Silikon gefunden>

aus: n-tv online; 2.1.2012;
http://www.n-tv.de/panorama/Chemikalien-im-Silikon-gefunden-article5117316.html

<Seit Bekanntwerden des Brustimplantate-Skandals sorgen sich weltweit zehntausende operierte Frauen um ihre Gesundheit. Die Schreckensmeldungen hören nicht auf. Nun weisen Experten auch noch Industriechemikalien in den Silikonkissen der Billig-Brustimplantate nach. Lieferant des Industrie-Silikon war der deutsche Chemikalienhändler Brenntag.

Die Billig-Brustimplantate der französischen Firma PIP, die für Entzündungen und teils sogar für Krebsfälle verantwortlich gemacht werden, enthalten einem Radiobericht zufolge auch Industriechemikalien. In den Silikonkissen seien der Schmierstoff Baysilone, ein Erdölprodukt, sowie die Stoffe Silopren und Rhodorsil gefunden worden, die in der Kautschuk-Industrie zum Einsatz kämen, berichtete der französische Radiosender RTL.

Die französische Arzneimittelaufsicht Afssaps habe gewusst, dass es sich um ein "gepanschtes Gel" handele, das eher in der Nahrungsmittel- und Computerindustrie eingesetzt werde, sagte der medizinische Berater einer Vereinigung von Frauen mit PIP-Implantaten, Dominique-Michel Courtois. Er hob aber hervor: "Man konnte nicht ahnen, dass das Gel Schmierstoffe enthält." Die Prothesen, die den Frauen entnommen würden, müssten deshalb direkt untersucht werden.

Lieferant des Industrie-Silikon war der deutsche Chemikalienhändler Brenntag. "Wir haben das Produkt an PIP geliefert und sind mit den französischen Gesundheitsbehörden in Kontakt", sagte ein Brenntag-Sprecher. Es habe sich um ein unter dem Namen "Baysilone" bekanntes Material gehandelt, das etwa als Dichtungsmasse in der Baubranche eingesetzt werde. Darüber hinaus wollte sich der Sprecher nicht äußern.

PIP-Gründer zeigt sich unbeeindruckt

Der Anwalt des PIP-Gründers Jean-Claude Mas versicherte, die Bestandteile kämen beispielsweise auch in der Schönheitsindustrie vor. Auch Hautcremes können Erdölprodukte wie Silikone enthalten.

Die 2010 aufgelöste Firma PIP hatte weltweit hunderttausende mit einem Billig-Silikon gefüllte Brustimplantate verkauft. Das von der Firma selbst hergestellte Gel wird für Entzündungen und von den Opfern auch für Krebsfälle verantwortlich gemacht. In einem bisher einzigartigen Aufruf empfahlen die Behörden rund 30.000 Frauen in Frankreich, sich die PIP-Silikonkissen vorsichtshalber wieder entfernen zu lassen. Nach jüngsten Angaben der Afssaps sind inzwischen 20 Frauen mit PIP-Implantaten an Krebs erkrankt. Einen Beweis für einen Zusammenhang zu den Silikonkissen gibt es aber nicht. Auch Frauen in Deutschland tragen die Einlagen, offizielle Zahlen liegen aber nicht vor.

AFP / rts>

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Die Welt
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3.1.2012: <Silikon aus Frankreich: Billig-Brustimplantate mit gepanschtem Gel gefüllt> - Implantate voller Industriechemikalien: Baysilone, Silopren, Rhodorsil

aus: Welt online; 3.1.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/article13795681/Billig-Brustimplantate-mit-gepanschten-Gel-gefuellt.html

<Die Silikon-Einlagen der französischen Firma PIP stecken voller Industriechemikalien. Außerdem reißen sie offenbar viel schneller als bislang angenommen.

Die Billig-Brustimplantate der französischen Firma PIP, die für Entzündungen und teils sogar für Krebsfälle verantwortlich gemacht werden, enthalten Berichten zufolge auch Industriechemikalien.

Die dreifache 46-jährige Mutter Chantal Guerin (l.) zeigt ein Brustimplantant der Firma Poly Implant Prothese (PIP), welches ihr aus der linken Brust entfernt wurde. Nach Berichten über potenzielle Gesundheitsrisiken hat das französische Gesundheitsministerium Zehntausenden Frauen die vorsorgliche Entfernung von Brustimplantaten des Herstellers PIP empfohlen

In den Silikonkissen seien der Schmierstoff Baysilone, ein Erdölprodukt, sowie die Stoffe Silopren und Rhodorsil gefunden worden, die in der Kautschuk-Industrie zum Einsatz kämen, berichtete der französische Radiosender RTL.

[Das gepanschte Gel war in Paris bekannt]

Die französische Arzneimittelaufsicht Afssaps habe gewusst, dass es sich um ein „gepanschtes Gel“ handele, das eher in der Nahrungsmittel- und Computerindustrie eingesetzt werde, sagte der medizinische Berater einer Vereinigung betroffener Frauen, Dominique-Michel Courtois. Er hob aber hervor: „Man konnte nicht ahnen, dass das Gel Schmierstoffe enthält.“

Der Anwalt des PIP-Gründers Jean-Claude Mas versicherte, die Bestandteile kämen auch in der Schönheitsindustrie vor. Auch Hautcremes können Erdölprodukte wie Silikone enthalten.

[Nun werden auch Britinnen "úberprüft"]

Zudem weisen die Brustimplantate nach Angaben des größten britischen Anbieters für Schönheitschirurgie ein viel höheres Reißrisiko auf als bisher angenommen. Die von der Zeitung „Sunday Telegraph“ veröffentlichten neuen Angaben von Transform, der Kette für plastische Chirurgie, bewogen Gesundheitsminister Andrew Lansley dazu, eine dringende Überprüfung der Daten von 42.000 betroffenen britischen Frauen anzuordnen.

[7% Reissquote]

Den Zahlen von Transform zufolge riss seit 2006 eins von 14 PIP-Implantaten - das sind etwa sieben Prozent, wesentlich mehr als das von der britischen Gesundheitsbehörde MHRA angegebene eine Prozent. Die französische Arzneimittelkontrollbehörde Afssaps schätzt die Fehlerquote einschließlich Rissen für Frankreich auf etwa fünf Prozent.

Das Problem mit den Billig-Einlagen war einem internen PIP-Schriftwechsel zufolge, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag, indes schon lange bekannt: Bereits ab 2005 haben PIP-Mitarbeiter demnach die Firmenleitung informiert, dass es vermehrt zu Rissen in den Silikonkissen komme.

Umsatz wichtiger als Qualität

Ein Mitarbeiter verlangte eine Erklärung dafür und warnte Anfang 2006, dass die Schwierigkeiten mit den PIP-Produkten unter Chirurgen bereits die Runde mache. Die Vertriebsleitung antwortete demnach: „Der Umsatz ist wichtiger als der Zustand der Hüllen, bitte veranlassen Sie das Notwendige.“ Demnach besteht der Verdacht, dass die Firma nicht nur beim Silikongel, sondern auch bei den Hüllen sparen wollte.

Die 2010 aufgelöste Firma PIP hatte weltweit Hunderttausende mit einem Billig-Silikon gefüllte Brustimplantate verkauft; danach war es vermehrt zu Rissen in den Einlagen und in der Folge zu Entzündungen bei den betroffenen Frauen gekommen.

In einem bisher einzigartigen Aufruf hatten die Behörden in Frankreich rund 30.000 Frauen empfohlen, sich die PIP-Silikonkissen vorsichtshalber wieder entfernen zu lassen. Nach jüngsten Angaben der Afssaps sind inzwischen 20 Frauen mit PIP-Implantaten an Krebs erkrankt. Einen Beweis für einen Zusammenhang zu den Silikonkissen gibt es aber nicht. Auch Frauen in Deutschland tragen die Einlagen, offizielle Zahlen liegen aber nicht vor.

AFP/oc>

Kommentar

Da war im Jahre 2009 ein Artikel, dass das Fett aus dem Hinterteil für die Busenvergrösserung eingesetzt werden kann: "Eigenfett: Aus altem Po wird neuer Busen" (von 20 minuten). Silikon ist damit eigentlich schon lange out, nur wissen das die Frauen zu wenig.

Michael Palomino, 3.1.2012

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Der Standard
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5.1.2012: Auch Männer betroffen: <Billig-Implantate: Implantate möglicherweise für Brustmuskel-Vergrößerungen und Hoden verwendet>

aus: Der Standard online; 5.1.2012;
http://diestandard.at/1325485711840/Billig-Implantate-Implantate-moeglicherweise-fuer-Brustmuskel-Vergroesserungen-und-Hoden-verwendet

<Gesundheitsminister Xavier Bertrand fordert strengere Regelungen für die Prüfung von Implantaten.

Die schadhaften Medizinprodukte sollen auch bei Männern eingesetzt worden sein - Der französische Gesundheitsminister fordert Regelungen auf EU-Ebene.

Paris - Im Skandal um defekte Billig-Brustimplantate hat sich die französische Regierung für strengere Regeln auf EU-Ebene bei der Zulassung von Medizinprodukten ausgesprochen. Gesundheitsminister Xavier Bertrand sagte am Donnerstag dem Sender LCI in Paris, er werde mit anderen europäischen GesundheitsministerInnen darüber sprechen. "Für Medizinprodukte brauchen wir andere Regeln, nur einfach ein Prüfzeichen reicht nicht." Während Medikamente eine strenge Zulassungsprozedur durchlaufen müssen, sind die Kontrollen bei Medizinprodukten weit geringer.

Der Minister forderte auch Aufklärung in der Frage nach den Verantwortlichkeiten in dem Skandal. "Ich will wissen, wer Fehler gemacht hat, wer betrogen hat", sagte er. Bertrand wollte zunächst keine Angaben zu Presseberichten machen, wonach auch Männern PIP-Produkte zur Brustmuskel-Vergrößerung beziehungsweise an den Hoden eingesetzt worden seien. Der Minister sagte, dazu habe er noch keine zuverlässigen Informationen. Es müsse auch abgewartet werden, wie viele Personen betroffen seien und was in diesen Prothesen für Männer enthalten gewesen sei.

Kommission für Stärkung der EU-Richtlinie

Der Skandal um defekte Billig-Brustimplantate beschäftigt seit Donnerstag auch die EU-Kommission. Ein Sprecher der Brüsseler Behörde erklärte, die Kommission trete für eine Stärkung der EU-Richtlinie ein. Vor allem die Rückverfolgbarkeit solcher Prothesen und anderer medizinischer Geräte müsse in den nächsten Monaten verbessert werden.

Die derzeitige Richtlinie datiert aus dem Jahr 2007. Die Kommission arbeitet seit Monaten an einer Adaptierung und will noch im ersten Halbjahr eine entsprechende Fassung präsentieren. Bei der Nachverfolgbarkeit gehe es um den Weg von der Produktionsstätte an bis zu den Personen, die die Implantate verpflanzt bekommen haben.

Außerdem soll das Genehmigungsverfahren schärfer gestaltet werden. Am gestrigen Mittwoch hatten sich GesundheitsexpertInnen aus den 27 EU-Staaten im Rahmen des Gesundheitskomitees zu dem Thema getroffen.

Weltweiter Verkauf von Billig-Silikon

Die 2010 aufgelöste Firma PIP hatte weltweit hunderttausende mit einem Billig-Silikon gefüllte Brustimplantate verkauft; danach war es vermehrt zu Rissen in den Einlagen und in der Folge zu Entzündungen bei den betroffenen Frauen gekommen. Der Firma wird vorgeworfen, sie habe medizinisches Silikongel aus Kostengründen durch Industriesilikon ersetzt. Der TÜV Rheinland, der das europaweite Zertifikat für das Produkt ausgestellt hatte, sieht sich selbst durch die Firma getäuscht und hat deshalb bereits Anzeige erstattet.

In einem bisher einzigartigen Aufruf hatten die Behörden in Frankreich rund 30.000 Frauen empfohlen, sich die PIP-Silikonkissen vorsichtshalber wieder entfernen zu lassen. Nach jüngsten Angaben sind inzwischen 20 Frauen mit PIP-Implantaten an Krebs erkrankt. Einen Beweis für einen Zusammenhang zu den Silikonkissen gibt es aber nicht. Auch Frauen in Deutschland tragen die Einlagen, offizielle Zahlen liegen nicht vor. In anderen Ländern sind zehntausende Frauen betroffen, allein in Großbritannien sollen es bis zu 50.000 sein. (APA)>

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Welt online,
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6.1.2012: Das falsche Zertifikat des TÜV Rheinland für das Billigsilikon - nun will der TÜV getäuscht worden sein

aus: Welt online: Brustimplantate-Skandal: Wie der TÜV Rheinland jahrelang getäuscht wurde; 6.1.2012;
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13801747/Wie-der-TUeV-Rheinland-jahrelang-getaeuscht-wurde.html

<Hat sich der TÜV Rheinland wegen Zertifizierung der Billigsilikon-Implantate strafbar gemacht? Auch deutsche Mediziner raten jetzt zur Entfernung der Implantate.

Im Skandal um Billig-Brustimplantate aus Frankreich muss der TÜV Rheinland demnächst vor Gericht.

„Es gibt einen Termin am 2. Februar vor dem Handelsgericht in Toulon“, sagte ein TÜV-Sprecher am Freitag in Köln. „Wir werden dort unsere Position darlegen: Wir halten die Klage für unzulässig und substanzlos.“

Ein Anwalt klagt nach Angaben des Magazins „Focus“ im Auftrag von drei Unternehmen, die Implantate der Firma PIP vertrieben haben. Der TÜV Rheinland war lange Zeit für die Zertifizierung der Silikon-Implantate zuständig.

„Entweder hat sich der TÜV strafbar gemacht, indem er nicht kontrollierte, woraus die Implantate in Wahrheit bestanden, oder er hat seine Arbeit irgendwie gemacht, aber nicht korrekt“, sagte der Anwalt Olivier Aumaitre dem Magazin.

Hausgemachtes Billig-Gel

Der Gründer der umstrittenen Brustimplantate-Firma PIP, Jean-Claude Mas, hat bereits zugegeben, den TÜV Rheinland bei der Kontrolle seiner Prothesen jahrelang getäuscht zu haben.

Laut Protokoll seines Polizeiverhörs im Oktober, das die Nachrichtenagentur AFP in der Nacht zu Freitag veröffentlichte, ordnete der heute 72-Jährige schon 1993 an, vor dem TÜV „die Wahrheit zu verschleiern“. Der eigentliche Betrug begann nach Angaben des früheren technischen PIP-Leiters Thierry Brinon 2001 mit der Produktion der Silikoneinlagen, die Mas zum Großteil mit hausgemachtem Billiggel füllen ließ.

„Der TÜV kündigte seinen Besuch zehn Tage vorher an. Es war schon Routine, dass ich die Anweisung gab, alle Unterlagen zu verstecken, die einen Bezug zu dem nicht zugelassenen PIP-Gel hatten“, sagte Mas, der seine Firma 2010 auflösen musste, laut dem Protokoll. Seine Angestellten hätten sogar ganze Container verschwinden lassen. Nur ein Viertel seiner Brustprothesen habe das gegenüber dem TÜV angegebene US-Gel Nusil enthalten, sagte Mas. Drei Viertel seien dagegen mit einer viel billigeren hausgemachten Masse gefüllt gewesen.

PIP ging es nur ums Geld

Mas ging es nach Angaben seines technischen Leiters Brinon bei dem Betrug lediglich ums Geld. 2009 lagen die Kosten für Nusil bei 35 Euro pro Liter, das hausgemachte PIP-Gel kostete dagegen nur fünf Euro pro Liter. Die billige Füllmasse für die hausgemachten Kissen lieferte der deutsche Chemiegroßhändler Brenntag, der allerdings nach eigenen Angaben darauf hinwies, dass das Silikon nur für die Industrieproduktion bestimmt sei. Laut Brinon sparte PIP nicht nur am Gel, sondern auch an den Hüllen für die Implantate. Das Ergebnis: 2009 wurden Risse an bis zu 40 Prozent der Prothesen gemeldet.

Nach Erkenntnissen der französischen Kontrollbehörde für Medizinprodukte, Afssaps, waren möglicherweise nicht nur drei Viertel, sondern sogar alle PIP-Prothesen Billigprodukte. Bei Kontrollen sei kein einziges Silikonkissen gefunden worden, das in Ordnung gewesen sei, sagte Afssaps-Leiter Dominique Marininchi. Von 1638 entfernten Prothesen seien 1143 gerissen gewesen, 495 hätten zu Entzündungen geführt.

Auch deutsche Mediziner raten zu Entfernung der Implantate

Auch medizinische Fachgesellschaften in Deutschland raten den Frauen, die Silikonkissen der Firma PIP vorsorglich entfernen zu lassen. In einer gemeinsamen Erklärung schlossen sich am Freitag Gynäkologen, Plastische und Ästhetische Chirurgen sowie Experten für Brustkrankheiten einer entsprechenden Empfehlung der französischen Behörden an.

Die französische Expertenkommission habe klargestellt, „dass Frauen, die keine vorsorgliche Entfernung durchführen lassen, zukünftig mit einer Riss-Gefahr, der Gefahr einer falschen Sicherheit beim Bildgebungsverfahren sowie mit dem Risiko eines komplizierten erneuten Eingriffs leben müssen“, hieß es in der Erklärung.

Zudem bestehe das Risiko, dass das in den Implantaten verwendete Billig-Gel giftig sein könnte. Unterzeichnet wurde die Erklärung von den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.

TÜV Rheinland erstattete Anzeige gegen PIP

Der TÜV Rheinland hatte bereits im vergangenen Februar in Marseille Strafanzeige gegen PIP erstattet. „Wir wurden von PIP getäuscht, da bei den Kontrollen unserer Experten vor Ort das zugelassene Silikon und die korrekten Dokumente präsentiert wurden“, sagte der TÜV-Sprecher. PIP habe dann Änderungen an der Silikonfüllung vorgenommen, ohne den TÜV Rheinland darüber zu informieren. Nach Bekanntwerden der Unregelmäßigkeiten im Jahr 2010 habe das Prüfunternehmen das erteilte CE-Zertifikat sofort ausgesetzt.

Der TÜV Rheinland war nach eigenen Angaben für die sogenannte Konformitätsbewertung nach der europäischen Richtlinie für Medizinprodukte zuständig. Dabei handele es sich nicht um eine Produktprüfung der Implantate selbst, sondern um eine Prüfung der Produktunterlagen sowie des Qualitätsmanagementsystems des Herstellers.

Weltweit angeblich bis zu 500.000 Frauen betroffen

In Frankreich waren bis Ende des vergangenen Jahres 20 Frauen an Krebs erkrankt, die Billig-Brustimplantate des Herstellers PIP eingesetzt bekommen hatten. Ein Zusammenhang wird befürchtet, ist aber nicht bewiesen. Weltweit sollen zwischen 400.000 und 500.000 Frauen minderwertige Silikonkissen des Herstellers tragen.

AFP/dpa/tsch>

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Der Standard
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6.1.2012: <Protokoll: Unterlagen wurden vor Kontrollen versteckt>

aus: Der Standard online; 6.1.2012;
http://derstandard.at/1325485780898/Protokoll-Unterlagen-wurden-vor-Kontrollen-versteckt

<Ganze Container voll Implantaten in Südfrankreich verschwunden.

Paris- Der Gründer der umstrittenen Brustimplantate-Firma PIP, Jean-Claude Mas, hat zugegeben, den TÜV Rheinland bei der Kontrolle seiner Prothesen jahrelang getäuscht zu haben. Laut dem Protokoll seines Polizeiverhörs im Oktober ordnete der heute 72-Jährige schon 1993 an, vor dem TÜV "die Wahrheit zu verschleiern". Der eigentliche Betrug begann nach Angaben des früheren technischen PIP-Leiters Thierry Brinon 2001 mit der Produktion der Silikoneinlagen, die Mas zum Großteil mit hausgemachtem Billiggel füllen ließ.

"Der TÜV kündigte seinen Besuch zehn Tage vorher an. Es war schon Routine, dass ich die Anweisung gab, alle Unterlagen zu verstecken, die einen Bezug zu dem nicht zugelassenen PIP-Gel hatten", sagte Mas, der seine Firma 2010 auflösen musste, laut dem in der Nacht auf Freitag veröffentlichten Protokoll. Seine Angestellten hätten sogar ganze Container verschwinden lassen. Nur ein Viertel seiner Brustprothesen habe das gegenüber dem TÜV angegebene US-Gel Nusil enthalten, sagte Mas. Drei Viertel seien dagegen mit einer viel billigeren hausgemachten Masse gefüllt gewesen.

Mas ging es nach Angaben seines technischen Leiters Brinon bei dem Betrug lediglich ums Geld. 2009 lagen die Kosten für Nusil bei 35 Euro pro Liter, das hausgemachte PIP-Gel kostete dagegen nur fünf Euro pro Liter. Die billige Füllmasse für die hausgemachten Kissen lieferte der deutsche Chemiegroßhändler Brenntag, der allerdings nach eigenen Angaben darauf hinwies, dass das Silikon nur für die Industrieproduktion bestimmt sei. Laut Brinon sparte PIP nicht nur am Gel, sondern auch an den Hüllen für die Implantate. Das Ergebnis: 2009 wurden Risse an bis zu 40 Prozent der Prothesen gemeldet.

Nach Erkenntnissen der französischen Kontrollbehörde für Medizinprodukte, Afssaps, waren möglicherweise nicht nur drei Viertel, sondern sogar alle PIP-Prothesen Billigprodukte. Bei Kontrollen sei kein einziges Silikonkissen gefunden worden, das in Ordnung gewesen sei, sagte Afssaps-Leiter Dominique Marininchi. Von 1.638 entfernten Prothesen seien 1.143 gerissen gewesen, 495 hätten zu Entzündungen geführt.

Der TÜV Rheinland muss sich am 2. Februar wegen der PIP-Kontrollen vor dem Handelsgericht Toulon verantworten. Das Kölner Unternehmen, das seinerseits vor einem Jahr wegen Täuschung Strafanzeige gegen PIP erstattet hatte, bezeichnete die Klage als "unzulässig und substanzlos".

PIP hatte weltweit hunderttausende Brustimplantate verkauft. Die französischen Behörden empfahlen vor Weihnachten rund 30.000 Trägerinnen von PIP-Prothesen in Frankreich, sich die Kissen herausnehmen zu lassen. Die Afssaps zählt bisher 20 Krebsfälle unter Frauen mit den von Mas produzierten Einlagen. Ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung und den Silikonkissen ist aber nicht erwiesen. (APA)>

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20 minuten
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7.1.2012: Klage von 400 Venezuelanerinnen wegen der französischen PIP-Brustimplantate

aus: 20 minuten online: Schlechtes Silikon: Busen-Streit erreicht Venezuela; 7.1.2012;
http://www.20min.com/news/ausland/story/Busen-Streit-erreicht-Venezuela-23694775

<Rund 400 Venezuelanerinnen fordern Gerechtigkeit. Ihnen wurden die umstrittenen Brustimplantate der französischen Firma PIP verkauft.

Rund 400 Venezolanerinnen klagen gegen Firmen, die die umstrittenen Brustimplantate der französischen Firma PIP verkauft haben. Die Frauen fordern, dass die Firmen ihre medizinischen Kosten übernehmen, darunter die für eine Entfernung der Gelkissen.

Eine ihrer Anwältinnen, Emilia De Leon, sagte, die Firmen müssten finanziell zur Rechenschaft gezogen werden. Am Freitag hatten nach den französischen Behörden auch deutsche Mediziner und die tschechische Regierung den Frauen mit PIP-Implantaten geraten, die Silikonkissen vorsorglich entfernen zu lassen.

In der Schweiz tragen mindestens 280 Frauen PIP-Brustimplantate. Diese Zahl sei aber relativ, schränkte Swissmedic-Sprecher Daniel Lüthi am Freitag auf Anfrage ein, denn viele Schweizerinnen hätten sich im Ausland operieren lassen. Swissmedic sieht aber keinen Grund dafür, PIP-Implantate vorsorglich entfernen zu lassen.

PIP hatte weltweit hunderttausende Brustimplantate verkauft. Danach war es vermehrt zu Rissen in den Einlagen und in der Folge zu Entzündungen bei den Frauen gekommen.

(sda)>

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n-tv online,
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8.1.2012: <Kriminalität: Ministerium sieht Kassen bei Brustimplantaten in der Pflicht>

aus: n-tv online; 8.1.2012;
http://www.n-tv.de/ticker/Ministerium-sieht-Kassen-bei-Brustimplantaten-in-der-Pflicht-article5157586.html

<Berlin (dpa) - Nach der Empfehlung des zuständigen Bundesinstituts, Billig-Brustimplantate sicherheitshalber entfernen zu lassen, sieht das Gesundheitsministerium die Kassen in der Pflicht. Wenn eine Gesundheitsgefahr bestehe, habe ein Patient Anspruch gegenüber der Kasse, dass die Kosten übernommen werden, sagte eine Sprecherin der dpa in Berlin. Das gelte grundsätzlich für aus medizinischen oder ästhetischen Gründen eingesetzte Implantate. Das Bundesinstitut hatte betroffenen Frauen am Freitag geraten, sich die aus Frankreich stammenden Implantate herausoperieren zu lassen.

Quelle: n-tv.de / dpa>

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n-tv online,
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12.1.2012: <Gesundheit: Silikon-Skandal trifft Frauen deutschlandweit - Wer zahlt?>

aus: n-tv online; 12.1.2012;
http://www.n-tv.de/ticker/Silikon-Skandal-trifft-Frauen-deutschlandweit-Wer-zahlt-article5201526.html

<Berlin (dpa) - Frauen in ganz Deutschland haben die gefährlichen Billig-Brustimplantate im Körper. Deutsche Experten gehen von bundesweit bis zu 10 000 betroffenen Frauen aus. Der Silikon-Skandal erstreckt sich über alle Bundesländer. Offensichtlich sind die Städte Düsseldorf und Hamburg besonders betroffen, wie eine Umfrage der dpa ergab. Inzwischen ist klar, dass die Patientinnen kaum auf Entschädigungen des Unternehmens hoffen können. Nun werden immer mehr Stimmen laut, die Unterstützung für die Betroffenen fordern - oder anbieten.

Quelle: n-tv.de / dpa>


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Der Standard
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15.1.2012: <Hunderte Österreicherinnen von defekten Implantaten betroffen>

aus: Der Standard online; 15.1.2012;
http://derstandard.at/1326502738250/Hunderte-Oesterreicherinnen-von-defekten-Implantaten-betroffen

<"Die Presse" berichtet von Hunderten Frauen, die sich in Ungarn oder Tschechien operieren ließen

Wien - Nicht zehn Österreicherinnen, wie es zuletzt offiziell geheißen hatte, sondern Hunderte könnten die defekten Implantate der Herstellerfirma PIP (Poly Implant Prothese) im Körper tragen. Das berichtet "Die Presse am Sonntag" in ihrer morgen erscheinenden Ausgabe. Die Betroffenen dürften sich in Tschechien und Ungarn operieren haben lassen.

Der plastische Chirurg Thomas Aigner hatte demnach kurz vor Jahreswechsel einen Aufruf gestartet und Beratungsgespräche sowie die kostenlose Rückoperation in der Privatklinik Währing angeboten. Seitdem habe er Hunderte Anfragen "verängstigter Patientinnen" bekommen. Etwa 40 von ihnen wüssten, dass sie PIP-Produkte im Körper haben. "Und ausschließlich alle haben sich in Ungarn oder in Tschechien operieren lassen", so der Chirurg gegenüber der "Presse". Demnächst habe er die 20. Rückoperation auf dem Programm.

Worseg entfernte bereits 10 Frauen "Diskontware"

Auch am Institut des Wiener Promi-Chirurgen Artur Worseg sei bisher zehn Frauen die französische "Diskontware" entfernt worden. Bei einer Patientin sei das Implantat bereits gerissen und das Silikon in den Körper ausgetreten gewesen. Auch bei den Patientinnen in der Döblinger Klinik gilt: Die Betroffenen haben sich in Ungarn oder Tschechien operieren lassen.

Laut den bisherigen Informationen der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) sind in Österreich zehn Frauen von den defekten Implantaten der Herstellerfirma PIP betroffen. Acht hat eine Medizinerin aus der Steiermark die inkriminierten Silikonkissen eingesetzt, bei drei Patientinnen wurde der Eingriff bereits wieder rückgängig gemacht. Zwei weitere Frauen ließen sich die Implantate im Ausland einsetzen. (APA)>


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18.1.2012: <Billig-Silikon: WHO schaltet sich in Brustimplantate-Skandal ein>

aus: Welt online
http://www.welt.de/wissenschaft/article13820960/WHO-schaltet-sich-in-Brustimplantate-Skandal-ein.html

<Eine französische Krankenschwester zeigt ein defektes Brustimplantat des Herstellers Poly Implant Prothese (PIP).

Mehr als 300.000 Frauen sollen PIP-Implantate eingesetzt bekommen haben. Jetzt hat sich die Weltgesundheitsorganion zu Wort gemeldet.

In den Skandal um Billig-Brustimplantate der französischen Firma PIP hat sich nun erstmals auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeschaltet. Weltweit sollten Frauen, denen Implantate der Firma eingesetzt wurden, einen Arzt aufsuchen, „wenn sie einen Riss vermuten, Schmerzen oder eine Entzündung verspüren oder sonstige Sorge haben“, erklärte die WHO.

Weltweit sollen mehr als 300.000 Frauen PIP-Implantate eingesetzt bekommen haben, davon bis zu 10.000 in Deutschland.

Frauen in 28 Ländern betroffen

Poly Implant Prothèse (PIP) hatte für die Herstellung von Brustimplantaten ein Billig-Gel verwendet. Ende Dezember empfahl das französische Gesundheitsministerium betroffenen Frauen, sich die Prothesen wegen gesundheitlicher Risiken vorsichtshalber wieder entfernen zu lassen.

Nach Angaben der WHO haben inzwischen 28 Länder Frauen mit solchen Implantaten eine Entfernung oder zumindest eine medizinische Untersuchung empfohlen. Fast 85 Prozent der von PIP hergestellten Brustimplantate wurden ins Ausland exportiert.

AFP/db>

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Basler Zeitung
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Frankreich 26.1.2012: Der Implantatehersteller der Billigimplantate ist in Haft

aus: Basler Zeitung online: Vom Weinverkäufer zum König der Brust-Implantate; 26.1.2012;
http://bazonline.com/panorama/vermischtes/Vom-Weinverkaeufer-zum-Koenig-der-BrustImplantate/story/16563132

<Jean-Claude Mas, der Fabrikant platzender Billig-Brustimplantate, ist verhaftet worden. Der Zufall brachte den 72-Jährigen ins Geschäft mit Medizinprodukten.

Aus der Verwendung von billigem Industrie-Silikon für die Brustimplantate macht der Gründer der französischen Skandalfirma PIP kein Hehl. «PIP wusste, dass es nicht vorschriftsgemäss war, aber das Produkt war nicht schädlich», versicherte Jean-Claude Mas. Nun wurde der 72-Jährige wegen der Vorwurfs der fahrlässigen Tötung in Südfrankreich festgenommen.

Mas sei in der Villa seiner Lebensgefährtin im südfranzösischen Six-Fours bei Marseille festgenommen worden, sagte Staatsanwalt Jacques Dallest. Der frühere Firmenchef sei nun für weitere Verhöre in Polizeigewahrsam, der bis zu 48 Stunden dauern kann. Auch der Finanzchef des 2010 pleite gegangenen Unternehmens PIP, Claude Couty, wurde demnach im südfranzösischen La-Seyne-sur-Mer festgenommen, wo früher der Firmensitz war. Beide Anwesen wurden durchsucht.

Opferanwalt Philippe Courtois sagte mit Blick auf Mas, die Festnahme hätte längst erfolgen können. «Von seiner Aussage erwarten wir uns nicht viel, denn er hat sich schon mit für die Opfer beleidigenden Bemerkungen eingelassen.» Bei der Staatsanwaltschaft in Marseille sind inzwischen mehr als 2500 Klagen von betroffenen Frauen eingegangen.

Mas lebte unbehelligt in Südfrankreich

Das Bild des hageren PIP-Firmengründers mit grauem Bart, Halbglatze und Brille war unlängst um die Welt gegangen: Interpol startete im Dezember einen Fahndungsaufruf - nicht aber wegen der defekten Silikon-Implantate, sondern wegen einer Trunkenheitsfahrt 2010 in Costa Rica.

Der Rentner Mas lebte bis dahin weitgehend unbehelligt in Südfrankreich in einer luxuriösen Villa in der Nähe von Toulon. Berichte, er sei auf der Flucht, wies sein Anwalt im Dezember zurück: «Er kann gar nicht laufen, weil er gerade operiert worden ist.» Der 72-Jährige soll an einem Venenproblem leiden.

Eine hausgemachte Masse

Mas bestreitet, dass das verwendete Silikon-Gel – die Einlagen sind seit 2010 verboten – giftig gewesen sei. Er hatte bereits in einem früheren Polizeiverhör zugegeben, drei Viertel seiner Prothesen mit einem Billig-Gel gefüllt zu haben, das er mit einem eigentlich für Industrieprodukte bestimmten Silikon des deutschen Chemiegrosshändlers Brenntag zusammenmixte. Nur ein Viertel der Kissen habe das siebenmal teurere US-Produkt Nusil enthalten, das Mas auch gegenüber den Kontrolleuren vom TÜV Rheinland angab. Sein Produkt sei aber nicht schädlich gewesen.

Die Kontrolleure vom TÜV Rheinland führte er absichtlich hinters Licht: «Es war schon Routine, dass ich die Anweisung gab, alle Unterlagen zu verstecken», gab er zu. Ganze Container mit den Billig-Produkten seien vor den Kontrollen weggeräumt worden.

Die Einlagen sollen laut Staatsanwaltschaft vermehrt Risse bekommen haben, mit der Folge von Entzündungen bei den betroffenen Frauen und womöglich sogar von Krebserkrankungen. Ungerührt verteidigte sich Mas über seinen Anwalt mit dem Hinweis: «Alle Silikongels weisen eine reizauslösende Wirkung auf.» Mas, der seit Beginn des Skandals nicht mehr öffentlich auftrat, erklärte Anfang Januar erstmals persönlich, es würden «Unwahrheiten» und «Absurditäten» über seine Produkte verbreitet.

Ab 1982 umgesattelt

In das Medizinprodukte-Geschäft stieg der 1939 im südwestfranzösischen Tarbes geborene Mas erst spät ein. Nach seinem Militärdienst in Algerien jobbte er hier und dort, arbeitete in einem Lebensmittelgeschäft, für eine Versicherung, verkaufte Wein und Cognac. 1965 wurde er Pharma-Vertreter und blieb danach zehn Jahre lang bei der US-Firma Bristol-Myers.

Der Wendepunkt kam 1982: Er lernte seine spätere Frau Dominique Lucciardi kennen, die im Brustimplantate-Geschäft war und mit einem Schönheitschirurgen aus Toulon zusammenarbeitete. Dessen Formel für die Einlagen übernahm Mas ab 1991 in seiner eigenen Firma PIP.

100'000 Silikoneinlagen jährlich

Mas schaffte es, dass seine Firma zum zeitweise drittgrössten Produzenten weltweit von Brustimplantaten wurde. 100'000 Silikoneinlagen jährlich stellte PIP her, bis das Unternehmen im Jahr 2010 dicht machen musste. Die meisten Implantate gingen ins Ausland, nach Südamerika, Grossbritannien, Spanien.

Zehntausende Frauen sollen sich nun weltweit die defekten Implantate wieder herausoperieren lassen. Dass die USA die Firma schon im Jahr 2000 im Visier hatten – damals wegen Kochsalz-Einlagen – kam erst jetzt heraus. Der erste Prozess gegen Mas wegen Betruges soll Ende des Jahres in Frankreich beginnen. (jak/AFP/)>

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Welt online,
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21.2.2012: Sheyla Hershey: Das Leben mit Brustgrösse KKK - Infektionen inklusive

aus: Welt online:
22 Schönheits-OPs: Sheyla Hersheys bizarre Sucht nach großen Brüsten; 21.2.2012;
http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article13879513/Sheyla-Hersheys-bizarre-Sucht-nach-grossen-Bruesten.html

<Von B-Cup auf KKK: Die Frau mit den größten künstlichen Brüsten der Welt hat die Kamera in ihren Alltag gelassen. Die Implantate retteten ihr angeblich schon mal das Leben.

Sie kann sich weder selbst die Schuhe zubinden noch joggen gehen, passende Oberteile kaufen oder ihre kleine Tochter richtig umarmen – und alles nur wegen ihrer überdimensionalen künstlichen Brüste, die angeblich die größten der Welt sind.

Sheyla Hershey ist süchtig nach Brust-OPs. Wer die Bilder der 32-jährigen Hausfrau sieht, könnte sie für eine Fetisch-Barbie halten. Die Taille schmal, die Brüste so aufgepumpt wie bei einem Comic-Pinup-Girl.

Fast 2,5 Liter ließ sich die gebürtige Brasilianerin auf jede Seite ihrer Original-B-Cups spritzen. Inzwischen hat sie die KKK erreicht – dabei ist die zierliche Frau gerade einmal 1,60 Meter groß. Insgesamt 22 Mal legte sie sich innerhalb von 13 Jahren dafür unters Messer, 250.000 Dollar hat sie ausgegeben. Mehrfach kämpfte sie mit Infektionen, bei einer verlor sie fast ihr Leben. Trotzdem will Hershey weitermachen.

Brüste als Airbags

"Ich liebe sie wie meine Kinder … sie sind das Beste in meinem Leben", sagte die 32-Jährige über ihren Vorbau in einer Vorschau zur Sendung "My Strange Addiction", die demnächst auf dem US-Sender TLC zu sehen ist. Dafür hat die Kamera die Frau im Alltag begleitet.

Statt zum Beispiel normal essen zu können, legt Hershey ihre Brüste dabei fast auf dem Tisch ab. Außerdem berichtet sie, dass ihr ständig Essen in den Ausschnitt falle, abgesehen von den körperlichen Problemen wie den Schmerzen nach den Operationen.

All das scheint ihr jedoch bloß ein Achselzucken wert. "Die Frauen sind alle neidisch, weil ihre Männer auf meine Brüste starren", behauptet Hershey.

Außerdem erwähnt sie, dass ihr die Riesenbrüste bereits einmal das Leben gerettet haben. Nach Informationen des Online-Portals "Radar-Online" fuhr sie bei einem Unfall am Super-Bowl-Abend gegen einen Baum. Dabei sollen die Implantate wie Airbags gewirkt haben, nachdem der echte versagte. "Ohne sie wäre ich schwer verletzt worden."

Depressionen und Rückenschmerzen

Hershey ist allerdings nicht unumstritten. Die zweifache Mutter hatte für Negativ-Schlagzeilen gesorgt, weil sie das Gesetz in Texas umging, das Ärzten ein Limit bei Brustvergrößerungen vorschreibt. Als die US-Mediziner einen weiteren Eingriff ablehnten, reiste Hershey nach Brasilien, wo die Ärzte anscheinend weniger Skrupel haben.

Die Folgen und das Risiko ihrer Sucht sind Hershey offenbar gleichgültig: Unter anderem wurde bekannt, dass sie versuchte, sich das Leben zu nehmen, nachdem ihr die Implantate nach einer Infektion 2010 einmal entnommen werden mussten. In der Sendung gibt sie zudem zu, dass jede weitere Operation sie nur für wenige Monate glücklich gemacht habe. Schon sechs Monate danach sage sie immer: "Das reicht noch nicht, ich will es noch größer."

Und bei dem Unfall, bei dem ihr die Brüste das Leben gerettet haben sollen, wurde sie übrigens von der Polizei verdächtigt, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. Hershey selbst sagt dazu: "Ich habe Medikamente gegen Depressionen und das Schmerzmittel Vicodin gegen Rückenschmerzen genommen".

WON/kami>

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5.7.2012: Deutsche Silikonimplantate sind weiterhin im Trend - der Silikonskandal um PIP hat keine Folgen

aus: n-tv online: GesundheitNach dem PIP-Skandal - Brustimplantate boomen; 5.7.2012;
http://www.n-tv.de/ticker/Gesundheit/Nach-dem-PIP-Skandal-Brustimplantate-boomen-article6660501.html

<Dieburg (dpa) - Ein Skandal ohne Folgen? Ein halbes Jahr nach dem Wirbel um minderwertige Silikon-Implantate ist die Nachfrage nach Brustvergrößerungen ungebrochen. Der einzige deutsche Hersteller kommt mit der Produktion für den weltweiten Markt kaum nach.

Um die Belastbarkeit von Brustimplantaten zu testen, geht es beim Prüfen zu wie im schwedischen Möbelhaus. Stundenlanges Auf- und Abschieben simuliert jahrelanges Joggen, ein herabfallendes Gewicht den Aufprall bei einem Autounfall. Bald werden die Testmaschinen im südhessischen Dieburg noch länger laufen. Der einzige deutsche Hersteller von Silikonimplantaten kann die Nachfrage kaum bedienen, «wir führen gerade eine dritte Schicht ein», berichten Mitarbeiter der Firma Polytech Health & Aesthetics GmbH.

Dabei gab es zuletzt nur Negativ-Schlagzeilen für diese ohnehin nicht allzu gut beleumundete Branche. Im vergangenen Winter wurde bekannt, dass die französische Firma Poly Implant Prothèse (PIP) Implantate mit nicht zugelassenem Industrie-Silikon verkauft hatte. Ein britischer Prüfbericht kam kürzlich zu dem Ergebnis, dass die Billigimplantate deutlich häufiger reißen. Wenn Silikon austritt, besteht die Gefahr, dass Gewebe sich entzündet oder Schadstoffe sich in den Lymphknoten sammeln. Ob auch ein erhöhtes Krebsrisiko besteht, ist bislang nicht bewiesen, aber durchaus möglich.

Wer erwartet hatte, dass die Zahl der Brustvergrößerungen seither zurückgegangen ist, irrt. Die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen hat ihre Mitglieder befragt und fand heraus: Die Nachfrage ist keineswegs gesunken. Der PIP-Skandal habe «erstaunlich» wenig Folgen, sagt Sprecherin Kerstin van Ark. Einziger Unterschied zur Vor-PIP-Zeit: Es werde vermehrt nach Eigenfett-Implantaten gefragt. Aber die spielen als Alternative keine Rolle. In Deutschland werden jährlich rund 40 000 Brustimplantate eingesetzt.

Auch Polytech-Inhaber Wilfried Hüser hat nach eigenen Angaben wenig bemerkt: Weder gab es einen Einbruch - etwa, weil nach den Hiobsbotschaften weniger Frauen eine Brustkorrektur vornehmen ließen - noch einen Nachfrageschub - etwa, weil viel Frauen ihre Billigkissen hätten austauschen lassen.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geht davon aus, dass über 5000 Frauen in Deutschland Implantate von PIP oder anderen unseriösen Firmen erhalten haben. Bis Mitte 2012 wurden laut BfArM 1000 Implantate wieder entfernt. Bei mehr als einem Viertel der gemeldeten Fälle war ein Kissen gerissen, bei jedem fünften Silikon ausgetreten.

Der Qualitätsmanager der Firma Polytech, Oliver Bögershausen, betont ausdrücklich: «Sicherheit steht bei uns an erster Stelle.» Jedes Stück ist Handarbeit, die Produktion dauert mindestens vier Tage. Am Anfang stehen die «Positivformen» der gewünschten Brust - am Ende die glibberigen Kissen mit festerer Hülle und weicherer Füllung.

Rund 1700 verschiedene Brustimplantate bietet Polytech an: vier Grundformen von rund bis tropfenförmig, jeweils in vier verschiedenen Größen, dazu verschiedene Oberflächen von glatt über aufgeraut bis schaumbeschichtet. Nicht nur künstliche Brüste gehören zum Sortiment, auch Waden, Hoden oder Pobacken sowie «Expander» zum Dehnen von Gewebe stellt die 25 Jahre alte Firma her. Sogar eine künstliche Ohrmuschel für ein Unfallopfer wurde als Einzelstück schon gefertigt.

In den Reinräumen arbeiten die Mitarbeiter in Kitteln, Mundschutz und Haube. Wo es besonders stark nach Kunststoff und Lösungsmitteln riecht, tragen sie Atemmasken - zum Beispiel dort, wo die Hüllen gemacht werden. Die Mitarbeiter gießen von Hand fünf Mal eine zähflüssige weiße Masse aus Metallkannen über Plastikpilze, die sich wie in der Hähnchenbraterei an Metallstangen drehen. Nebenan werden die Hüllen von Hand aus kaffeekannenartigen Kanistern mit einer eigens angerührten Silikonmischung befüllt. Von Hand ziehen Kolleginnen mit Spritzen jede einzelne Luftblase aus dem Implantat.

Am Ende wird das Silikon vulkanisiert. «Dabei werden die einzelnen Moleküle des Rohsilikons miteinander vernetzt», erklärt Bögershausen. Zig-Mal werde jedes Stück angefasst, die Dicke der Hülle gemessen, das Gewicht der Füllung nachgewogen, die Größe des Kissens kontrolliert. Am Ende bekommt jedes Kissen eine Seriennummer verpasst und wird sterilisiert.

300 bis 700 Euro kostet ein Brustimplantat bei einem Hersteller wie Polytech und ist damit erheblich teuerer als bei Firmen wie PIP. Nach Einschätzung von Prof. Magnus Noah, plastischer Chirurg aus Kassel, gibt es in Deutschland «nur drei seriöse Unternehmen»: Die beiden US-Anbieter Allergan und Mentor sowie Polytech. Sie böten gleichbleibende Qualität, großes Know-how und hohe Sicherheitsstandards.

Trotzdem könne niemand eine lebenslange Komplikationsfreiheit garantieren, betont Chirurg Noah: «Wie sich das Implantat im Körper verhält, hängt von vielen unterschiedlichen und individuellen Kriterien ab, die sich weder vom behandelnden Arzt, noch vom Hersteller beeinflussen lassen». Beim Wiederaufbau nach einer Amputation etwa sei das bestrahlte Gewebe sehr sensibel, hier sei eine Kapselfibrose wahrscheinlicher als bei gesundem Brustgewebe.

Nachdem die kriminellen Machenschaften der französischen Firma bekanntgeworden waren, begann eine Diskussion über das Medizinproduktegesetz - unter das Brustimplantate ebenso fallen wie Hüftprothesen oder Herzschrittmacher. «Die jüngsten Skandale haben deutlich gezeigt, dass die gesetzlichen Vorgaben bei Medizinprodukten nicht ausreichen, um Patienten wirksam zu schützen», findet der AOK-Bundesverband. Für Medizinprodukte müssten die gleichen Qualitätssicherungsmaßnahmen gelten wie bei Arzneimitteln.

Die EU-Kommission hat angekündigt, 2012 eine Reform der Richtlinie über Medizinprodukte auf den Weg bringen. Die Experten in Brüssel denken unter anderem über ein zentrales Meldewesen für Zwischenfälle nach. In Deutschland ist bisher nur eine neue Verwaltungsvorschrift geplant: Prüfunternehmen wie der TÜV sollen ab 2013 zu unangekündigten Kontrollen bei den Herstellern vorbeischauen dürfen.

In Dieburg wächst derweil mit der Auftragslage die Mitarbeiterzahl ebenso wie der Umsatz. 60 000 Implantate haben 2011 das Werk im südhessischen Dieburg verlassen, 2012 sollen es 80 000 sein. 100 Mitarbeiter sind es aktuell, Ende des Jahres werden es 120 sein. Der Umsatz soll von 10,5 auf 12,5 Millionen Euro steigen. Das ist allerdings eher weniger den deutschen Frauen zu verdanken. Rund 80 Prozent der Implantate geht ins Ausland. Der größte Markt ist Südamerika, berichtet Inhaber Hüser, besonders stark aber wächst Asien: «Die Asiatinnen wollen nicht nur europäische Augen.»

Quelle: n-tv.de, dpa>

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27.9.2012: <Nie mehr undichte Brustimplantate: Brüssel will neue Regeln> - aber Betrug ist nur "schwer zu verhindern"

aus: n-tv online; 27.9.2012;
http://www.n-tv.de/politik/Bruessel-will-neue-Regeln-article7325986.html

<Fehlerhafte Medizinprodukte sollen der Vergangenheit angehören. Die EU-Kommission will Skandale wie jenen um französische Brustimplantate künftig verhindern und stellt dafür neue Regeln für die Medizinprodukte auf. Aus Sicht von Krankenkassen und Verbraucherschützern gehen die Vorschläge jedoch nicht weit genug.

Brüssel zieht Konsequenzen aus jüngsten Medizinskandalen: Undichte Brustimplantate oder schadhafte Hüftgelenke sollen in Europa nicht mehr vorkommen. Auch andere Medizinprodukte wie Schwangerschaftstests, Herzschrittmacher oder Kontaktlinsen sollen sicherer werden. Entsprechende Vorschläge hat EU-Gesundheitskommissar John Dalli in Brüssel vorgestellt. Kritikern sind die Standards aber weiterhin zu lasch.

Dalli zeigte sich überzeugt, dass die neuen Regeln künftig Affären wie jene um den französischen Implantathersteller PIP (Poly Implant Prothèse) verhindern würden. PIP hatte mit billigem Industriesilikon gefüllte Brustimplantate hergestellt, die viele Frauen sich wieder entfernen lassen mussten. Häufigere Kontrollen sollen derartige Vorfälle vermeiden helfen: "Wenn dies passieren würde, wäre der PIP-Skandal vor vielen Jahren entdeckt worden - und er wäre beendet worden", sagte Dalli.

Erst kontrollieren, dann zulassen

Dem europäischen Verbraucherdachverband BEUC genügt dies nicht. Er bemängelt, dass die EU-Kommission keine umfassenderen Kontrollen schon vor der Zulassung vorsieht wie bei Medikamenten. "Wenn es ein Problem mit einem Arzneimittel gibt, setzt der Patient einfach die Einnahme ab", kommentierte BEUC-Chefin Monique Goyens. "Wenn ein Implantat problematisch ist, müssen Patienten sich invasiven und riskanten Operationen unterziehen, um es entfernen zu lassen."

Ähnlich ernüchtert äußerten sich die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. "Für Hochrisikoprodukte, wie zum Beispiel Herzschrittmacher, brauchen wir auf europäischer Ebene ein unabhängiges, zentrales behördliches Zulassungsverfahren", sagte ihr Verbandssprecher Florian Lanz. Wie bei Arzneimitteln in Deutschland solle es zudem eine frühe Bewertung des Nutzens vor der Anwendung geben - andernfalls könnten möglicherweise schlechte Produkte weiter von jedem Krankenhaus eingesetzt werden.

Zuletzt hatte die größte deutsche Krankenkasse, die Barmer GEK, kritisiert, dass Brustimplantat-Probleme Folge schlechter Überprüfung und laxer Zulassungsbedingungen seien. Nur die Funktion, nicht der Nutzen für die Patienten werde überprüft. Als risikoreich hätten sich unter anderem auch nur aus Metall bestehende Hüftgelenke erwiesen.

Auch SPD und Grüne treten für eine verpflichtende Nutzenbewertung von Medizinprodukten ein. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr hatte betont, er lehne eine staatliche Zulassung ab, befürworte aber eine bessere Überwachung von Medizinprodukten.

Betrug schwer zu verhindern

Dalli verteidigte die Entscheidung, keine umfangreichen Auflagen noch vor der Marktzulassung zu verlangen. "Der PIP-Fall war Betrug." Inhaltsstoffe seien falsch deklariert worden - eine Schummelei, die auch ein scharfes Zulassungsverfahren nicht verhindert hätte.

"Genehmigungsverfahren bevor ein Produkt auf den Markt kommt, würden zu Verzögerungen führen", sagte Dalli. Bei 500.000 Medizinprodukten in Europa sei dies nicht praktikabel, zumal solche Verfahren üblicherweise etwa 400 Tage dauerten.

Der Bundesverband Medizintechnologie wandte sich ganz gegen weitergehende Schritte. "Die derzeitigen gesetzlichen Regelungen für die Herstellung und das Inverkehrbringen sind absolut ausreichend", betonte der Verband.

Wenn Europaparlament und EU-Staaten dem Vorschlag der EU-Kommission zustimmen, könnten die neuen Regeln zwischen 2015 bis 2019 in Kraft treten.

Quelle: n-tv.de, dpa>

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Gericht in Toulon 14.11.2013: <TÜV muss im Skandal um Billig-Brustimplantate haften>

aus: Der Tagesspiegel online; 14.11.2013;
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/urteil-tuev-muss-im-skandal-um-billig-brustimplantate-haften/9075734.html

<Sechs Händler und mehr als 1600 betroffene Frauen hatten geklagt.

Der deutsche TÜV Rheinland ist im Skandal der Billig-Brustimplantate haftbar. Das entschied ein Handelsgericht im südfranzösischen Toulon. Mehr als 1600 betroffene Frauen hatten auf Schadenersatz in Höhe auf mehr als 50 Millionen Euro geklagt.

Im weltweiten Skandal um Billig-Brustimplantate der französischen Firma PIP hat ein Gericht dem TÜV Rheinland eine Mitschuld zugewiesen. Das Handelsgericht im südfranzösischen Toulon entschied am Donnerstag, dass der TÜV in dem Skandal haftbar sei, weil er „seine Kontroll- und Aufsichtspflichten vernachlässigt“ habe. Deshalb müsse der TÜV für „den Schaden der Importeure und Opfer“ aufkommen.

Sechs Händler und mehr als 1600 betroffene Frauen hatten in Toulon einen Schadenersatz von insgesamt mehr als 50 Millionen Euro vom TÜV verlangt, dem sie ihm Nachlässigkeit bei der Kontrolle der Firma PIP vorgeworfen hatten.

Der TÜV hatte sich mit dem Hinweis verteidigt, er sei selbst Opfer eines Betruges geworden.
Weltweit sollen vermutlich Hunderttausende Frauen betroffen sein. Das französische Unternehmen Poly Implant Prothèse von PIP-Gründer Jean-Claude Mas stellte rund zehn Jahre lang Implantate aus billigem Industriesilikon her. 2010 flog der Schwindel auf, weil es zunehmend Hinweise auf rissige Produkte gab. Gegen Mas läuft in Marseille ein erster Prozess, das Urteil soll im Dezember kommen. In Toulon ging es um Schadenersatzforderungen gegen den TÜV Rheinland. Das Unternehmen prüfte Unterlagen und Qualitätssicherung bei PIP, allerdings nicht die Produkte selbst.(dpa, AFP)>

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Marseille 10.12.2013: <«König der Brustimplantate» muss in den Knast> - 4 Jahre Gefängnis für Jean-Claude Mas wegen der bewussten Täuschung der Kundinnen

aus: 20 minuten online; 10.12.2013;
http://www.20min.com/ausland/news/story/12774998

<Der 74-jährige Arzt Jean-Claude Mas, der Frauen Billig-Industriesilikon-Brüste verkaufte, wurde zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Der PIP-Gründer habe seine Kunden bewusst getäuscht.

Im Skandal um Brustimplantate aus billigem Industrie-Silikon ist der Gründer der französischen Herstellerfirma zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

Ein Strafgericht in Marseille sah es als erwiesen an, dass Jean-Claude Mas mit vier mitangeklagten früheren Mitarbeitern des Unternehmens PIP Kunden jahrelang bewusst getäuscht und betrogen hat.

Das Gericht verurteilte den 74 Jahre alten Mas am Dienstag über die Gefängnisstrafe hinaus zu einer Geldstrafe von 75'000 Euro. Er erhielt zudem Berufsverbot. Die Mitarbeiter bekamen Haftstrafen zwischen 18 Monaten und drei Jahren, zum Teil auf Bewährung ausgesetzt.

Der Anwalt von Mas kündigte direkt nach dem Urteil Berufung an. Sein Mandant bleibt vorerst auf freiem Fuss. «Das macht wütend», kommentierte die Französin Alexandra Blachère, ein Opfer der Täuschung des mittlerweile insolventen Unternehmens Poly Implant Prothèse (PIP), die Entscheidung. Nun beginne das Warten auf das nächste Verfahren.

Die Prüforganisation TÜV Rheinland, der in dem Prozess als Nebenkläger aufgetreten war, zeigte sich mit dem Urteil «sehr zufrieden». Das Gericht habe bestätigt, «dass der TÜV Rheinland von PIP und Mas umfassend betrogen wurde», hob TÜV-Konzernsprecher Hartmut Müller-Gerbes hervor.

Dem TÜV war von den Opfern vorgeworfen worden, den Betrug durch nachlässige Kontrollen erst möglich gemacht zu haben. Der deutsche Prüfdienst war erst vor wenigen Wochen in einem Zivilverfahren in Südfrankreich erstmals zu einem Schadenersatz in Millionenhöhe wegen mangelhafter Kontrollen verurteilt worden. Gegen dieses Urteil geht der TÜV in Berufung.

Hunderttausende Opfer

Der Pfusch mit den Brustimplantaten war 2010 aufgeflogen, nachdem sich Hinweise auf die erhöhte Anfälligkeit auf Risse gehäuft hatten. Behörden mehrerer Länder empfahlen deswegen in einer beispiellosen Aktion ein vorsorgliches Herausoperieren der Implantate.

Mas hatte die Verbrauchertäuschung in dem Strafprozess zugegeben. Er beteuerte aber, dass sein Gel nicht giftig oder gefährlich gewesen sei. Die mündliche Verhandlung war bereits Mitte Mai beendet. Mit mehr als 7000 Frauen als Nebenklägerinnen und rund 300 beteiligten Anwälten gilt sie als eine der grössten in der französischen Justizgeschichte.

Die minderwertigen Brustimplantate wurden weltweit verkauft, vor allem in Südamerika, Grossbritannien, Spanien, Frankreich, Deutschland, Österreich und Belgien. In der Schweiz wurden 280 Frauen Billig-Prothesen implantiert.

Erleichterung für Opfer

«Für die Opfer war es eine grosse Erleichterung, endlich gehört und anerkannt zu werden», kommentierte Geschädigtenanwalt Philippe Courtois am Dienstag. Schadenersatz von PIP-Gründer Mas selbst können die Opfer vermutlich nicht erwarten. Zum Prozessauftakt hatte der Franzose angegeben, Rentner zu sein und lediglich 1800 Euro im Monat zur Verfügung zu haben.

Experten erwarten, dass sich die juristische Aufarbeitung des Skandals auch nach dem Urteil noch lange hinziehen könnte. So sind die Ermittlungen zu Straftatbeständen wie Körperverletzung und Insolvenzbetrug noch im Gange.

Der Verdacht eines möglichen Zusammenhangs zwischen PIP-Brustimplantaten und Krebserkrankungen ist bislang nicht bewiesen. Das nicht zugelassene Silikon kann aber Entzündungen auslösen, wenn es durch einen Riss austritt.

(sda)>

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Fotoquellen

[1] Lolo Ferrari:
[2] Sheyla Hershey: http://gutteruncensoredarchiveb.blogspot.com/2009/02/sheyla-hershey-record-breaking-38kkk.html?zx=7a7014b511e57406


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