Gerücht am
2.12.2024: 1 Wolf streift möglicherweise durch den
Kanton Zürich
https://www.blick.ch/schweiz/schon-wieder-wolf-streift-moeglicherweise-durch-kanton-zuerich-id20374685.html
[Man merkt es dann bei den Bauernhöfen, wo er Tiere
getötet hat].
Es braucht KEINEN EINZIGEN Wolf auf der Welt:
Grüssel mit Europarat am 3.12.2024:
stuft den Schutz des Wolfes herunter:
Neue Regeln: Europarat macht Weg frei für
schwächeren Schutz von Wölfen
https://www.blick.ch/wirtschaft/neue-eu-regeln-fuer-woelfe-berner-konvention-senkt-schutzstatus-ab-id20376812.html
AFP - Der
Europarat hat den Schutzstatus des Wolfs
herabgesetzt. Wölfe sind nun nur noch «geschützt'»
statt «streng geschützt», was schnellere Abschüsse
ermöglicht. Die EU-Kommission muss jetzt neue
Jagdregeln vorschlagen.
Die Unterzeichnerländer der sogenannten Berner
Konvention haben den Schutzstatus des Wolfs
herabgesetzt und damit die Voraussetzung für einen
schnelleren Abschuss geschaffen. Die Tiere gelten
künftig nicht mehr als «streng geschützt», sondern
nur noch als «geschützt». Dafür sprach sich am
Dienstag die nötige Zweidrittelmehrheit der
vertretenen Staaten aus, wie der zuständige
Europarat in Strassburg mitteilte. Das ist die
Voraussetzung für eine Änderung der EU-Gesetze.
Bislang dürfen Wölfe in der EU nur abgeschossen
werden, wenn sie eine Gefahr für Menschen und
Weidetiere darstellen. Die Hürden für eine
Abschussgenehmigung sind in der Praxis hoch, häufig
müssen die Ergebnisse einer DNA-Analyse abgewartet
werden. Mit einer Absenkung des Schutzstatus ist
nach Angaben des Umweltministeriums ein sogenanntes
Bestandsmanagement möglich. Der Wolf bleibt weiter
geschützt, eine Jagd auf die Tiere ist aber
grundsätzlich möglich.
Die EU-Kommission muss nun konkrete Vorschläge für
die zukünftigen Jagdregeln für Wölfe machen,
anschliessend beraten die 27 Mitgliedstaaten und das
Europaparlament über eine Gesetzesänderung. Bis
tatsächlich neue Regeln gelten, dürfte es deshalb
noch mehrere Monate dauern.
https://exxpress.at/news/nach-eu-antrag-schutzstatus-von-woelfen-herabgesenkt/
Die Unterzeichnerstaaten der Berner Konvention
haben den Schutzstatus des Wolfes von “streng
geschützt” auf “geschützt” herabgesenkt.
Der Vorschlag den Schutzstatus zu senken, war
von der EU gekommen, die jetzt in einem
weiteren Schritt den Wolfsschutz in der
Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie
(FFH-Richtlinie) herabsenken darf.
Welche Länder wie abgestimmt haben, wurde
nicht bekanntgegeben. Die EU-Kommission, die
in Straßburg stellvertretend für die 27
EU-Mitgliedstaaten sprich, dürfte jedenfalls
für den Vorschlag gestimmt haben. Ebenso die
Schweiz, die sich bereits 2022 für eine
Herabsenkung des Wolfsschutzes stark gemacht
hatte – damals scheiterte es aber unter
anderem am Nein der EU.
Nach der heutigen Entscheidung dauert es drei
Monate bis der Schutzstatus im Rahmen der Berner
Konvention gesenkt wird. Bis dahin könnte
theoretisch noch ein Drittel der
Unterzeichnerstaaten ein Veto einlegen – was aber
unwahrscheinlich ist, nachdem für die heutige
Entscheidung eine Zweidrittelmehrheit nötig war.
Ein herabgesenkter Schutzstatus gäbe den
EU-Staaten mehr Flexibilität, die Jagd auf Wölfe
zuzulassen, ohne aber den Schutz ganz aufzuheben –
der Zustand der Wolfspopulation dürfe nicht in
Gefahr geraten, heißt es in einer
Presseinformation des Europarates, in dessen
Rahmen die Berner Konvention beschlossen wurde.
Es braucht KEINEN EINZIGEN Wolf in
der Schweiz am 3.12.2024: Wolfsschutz wird
gelockert - es gibt Wolfsbraten:
Jagdgesetz:
«Weniger Bürokratie»: Ständerat lockert den
Wolfsschutz
https://www.20min.ch/story/jagdgesetz-weniger-buerokratie-staenderat-lockert-den-wolfsschutz-103232296
Der Ständerat hat am Dienstag über mehrere
Vorstösse zur Lockerung des Wolfsschutzes
debattiert. Eine klare Mehrheit hat entschieden,
dass Abschüsse künftig einfacher und Herden besser
geschützt werden sollen.
Melissa Greiter
Darum gehts
Der Ständerat hat beschlossen,
den Wolfsschutz zu lockern.
Mitte-Ständerat Fabio Regazzi aus
dem Kanton Tessin forderte weniger Bürokratie und
bessere Herdenschutzmassnahmen.
Bundesrat Albert Rösti lehnte die
Vorstösse ab, da 2025 neue Regeln in Kraft treten,
die den Wolfsschutz ohnehin lockern.
In der Schweiz leben derzeit etwa 35 Wolfsrudel –
Tendenz steigend. Laut Pro Natura geht die Zahl der
gerissenen Nutztiere jedoch zurück. Dennoch fordern
einige Parlamentarier, dass Herden besser geschützt
werden. Am Dienstag diskutierte der Ständerat
mehrere Vorstösse zum Thema.
Gleich zwei dieser Vorstösse stammen vom
Mitte-Ständerat Fabio Regazzi aus dem Kanton Tessin.
Eine Motion zielt auf weniger Bürokratie bei den
kantonalen Abschussbewilligungen und auf
effizientere Finanzhilfen für Herdenschutzmassnahmen
an Tierhalter.
Künftig könnte der Wolf in der Schweiz nicht mehr
«streng geschützt», sondern nur noch «geschützt»
sein.
Künftig könnte der Wolf in der Schweiz nicht mehr
«streng geschützt», sondern nur noch «geschützt»
sein.
Julian Stratenschulte/dpa
Die andere fordert sogenannte «wolfsfreie Zonen».
Regazzi zog diesen Vorschlag jedoch zugunsten eines
anderen Vorstosses zurück. Auch dieser sieht vor,
wolfsfreie Zonen zu prüfen. Ausserdem soll der Wolf
nicht mehr «streng geschützt», sondern nur noch
«geschützt» sein. Damit würde die Schwelle für
Abschüsse gesenkt.
Esther Friedli (SVP): «Es braucht eine bessere
Regulierung»
Während der Ständerat über den Schutzstatus
debattierte, gab der Europarat bekannt, diesen auf
«geschützt» herabzusetzen. Eine Mehrheit der
Staaten, welche die sogenannte «Berner Konvention»
unterzeichnete, stimmte dafür, so auch die Schweiz.
SVP-Ständerätin Esther Friedli ist der Meinung, dass
es eine «bessere Regulierung des Wolfes» brauche.
«Diese Lockerung ist ein positives Signal, das
jedoch konkrete Taten nach sich ziehen muss»,
erklärte die SVP-Ständerätin Esther Friedli. Man
befinde sich in einem «Wettstreit mit dem Wolf in
Bezug auf den Herdenschutz». In ihrem Heimatkanton
St. Gallen kam es im vergangenen Sommer zu
zahlreichen Rissen von Schafen und Ziegen, weshalb
es aus ihrer Sicht eine «bessere Regulierung des
Wolfs» brauche.
Auch FDP-Ständerat Benjamin Mühlemann sprach sich
für eine Lockerung aus. In seinem Heimatkanton
Glarus sei die Bürokratie für einen Wolfsabschuss
kaum zu bewältigen. «In einem kleinen Kanton ist das
eine One-Man-Show», sagte der Glarner.
Bundesrat Albert Rösti: «Wir müssen jetzt konsequent
auf diesem Weg fortfahren»
Der SP-Ständerat Simon Stocker zeigte sich kritisch
gegenüber den Vorstössen. Er betonte, dass die Zahl
der Wolfsrisse rückläufig sei und erinnerte daran,
dass das Stimmvolk 2020 deutlich gegen eine
Lockerung des Wolfsschutzes gestimmt habe. «Es
wundert mich daher schon ein bisschen, wenn jetzt
gefordert wird, «endlich etwas zu unternehmen»»,
erklärte der Schaffhauser.
Bundesrat Albert Rösti sprach sich trotz seinen
eigenen Erfahrungen mit Wolfsrissen als Landwirt
gegen die Vorstösse aus.
Bundesrat Albert Rösti sprach sich trotz seinen
eigenen Erfahrungen mit Wolfsrissen als Landwirt
gegen die Vorstösse aus.
20min/Matthias Spicher
Auch Bundesrat Albert Rösti sprach sich gegen die
Vorstösse aus. Als Landwirt kenne er die Probleme
mit dem Wolf. «Es ist unerträglich, wenn ein
Wolfsriss stattfindet», erklärte der Berner.
Trotzdem setzte er sich für ein Nein ein. Dies, weil
im Februar 2025 neue Regeln in Kraft treten, die den
Wolfsschutz unabhängig von den nun debattierten
Vorstössen lockern.
Diese Änderungen im Jagdgesetz würden es erlauben,
einen Wolf bereits nach einem einzigen Riss eines
Grosstieres zu schiessen. «Wir müssen konsequent auf
diesem Weg fortfahren», betonte der Umweltminister.
Klare Mehrheit für Lockerung
Am Ende stimmte der Ständerat beiden Vorlagen mit
deutlicher Mehrheit zu. Die Motion der
Ständeratskommission, die wie der Europarat eine
Herabstufung des Schutzstatus vorsieht und
wolfsfreie Zonen prüfen will, wird als Nächstes im
Nationalrat behandelt. Die Motion von Fabio Regazzi,
die weniger Bürokratie und Finanzhilfen für
Herdenschutzmassnahmen fordert, wurde dem Bundesrat
zur Umsetzung überwiesen.
Es braucht KEINEN EINZIGEN WOLF in
der Schweiz am 5.12.2024:
Kanton Graubünden: Bündner Wildhut
schiesst sieben Nationalpark-Wölfe
https://www.nau.ch/news/schweiz/bundner-wildhut-schiesst-sieben-nationalpark-wolfe-66874655
https://kaernten.orf.at/stories/3284602/
Südtirol (Norditalien) mit Stilfser
Joch am 14.12.2024: Trügerische Idylle: Wölfe
spielen auf Skipiste:
Im Herzen
des Nationalparks Stilfser Joch: Wölfe tollen
auf Skipiste herum – VIDEO
https://www.suedtirolnews.it/italien/woelfe-tollen-auf-skipiste-herum-video
Von: luk
Santa Caterina Valfurva – Ein ungewöhnliches
Schauspiel bot sich kürzlich im Herzen des
Nationalparks Stilfser Joch in der Provinz
Sondrio: Drei Wölfe wurden dabei gefilmt, wie sie
frühmorgens die frisch präparierten Skipisten von
Santa Caterina Valfurva überquerten. Das Video,
veröffentlicht auf der Facebook-Seite „Ruralpini
resistenza rurale“, sorgte in den sozialen Medien
für großes Aufsehen und ging schnell viral.
Nutzer reagierten erbost und beklagten: „Sie sind
überall. Das nimmt überhand.”
Laut Franco Claretti, dem lombardischen Direktor des
Nationalparks, ist dieses Verhalten in der Region
jedoch keineswegs ungewöhnlich. „Die Wölfe haben
wahrscheinlich Jagdtechniken geübt. Für Skifahrer
besteht keinerlei Gefahr“, betonte Claretti.
Experten vermuten, dass die Tiere Teil des Rudels
aus dem Tonale-Gebiet sind, das in den umliegenden
Bergen beheimatet ist.
Um die Herkunft der Wölfe genauer zu bestimmen und
ihr Wanderverhalten besser zu verstehen, haben
Carabinieri der Forstpolizei und Zoologen ein
Monitoring gestartet. Dabei werden genetische Proben
gesammelt, um die Zugehörigkeit der Tiere zum Rudel
zu bestätigen und weitere Einblicke in ihre
Bewegungsmuster zu gewinnen.
Die Sichtung verdeutlicht einmal mehr die zunehmende
Präsenz von Wölfen in den Alpen, was sowohl als
Zeichen für die erfolgreiche Rückkehr dieser Tiere
als auch als Herausforderung für die Koexistenz von
Mensch und Wildtier gilt.
Lupi sulle piste di s. Caterina
Valfurva- alta valtellina.
Posted by Ruralpini resistenza
rurale on Wednesday, December 11, 2024
Japan entwickelt einen Roboter-Wolf
gegen Bären am 28.12.2024: statt die 12.000 Bären
auf Hokkaido zu reduzieren:
Schutz für Mensch und Tier: Roboterwölfe im Kampf
gegen Bärenangriffe
https://www.suedtirolnews.it/italien/roboterwoelfe-im-kampf-gegen-baerenangriffe

Japan entwickelt einen Roboter-Wolf gegen Bären am
28.12.2024 [4]
Von: Ivd
Trient – Während die Debatte im Trentino um Bären
und Wölfe weiterhin hohe Wellen schlägt, zeigt Japan
einen Weg, wie es gehen kann. Der „Monster Wolf“ ist
ein Roboter, der mit Hightech und beeindruckender
Nachahmung echter Wölfe gefährliche Wildtiere
abschrecken soll.
Entwickelt von der Firma Wolf Kamuy auf der Insel
Hokkaido, wird diese Erfindung in Japan zunehmend
eingesetzt, um Wildtiere von menschlichen Siedlungen
fernzuhalten, ohne sie töten zu müssen. Könnte diese
Technologie auch in Europa neue Perspektiven für den
Umgang mit Konflikten zwischen Mensch und Natur
bieten?
Technologische Raffinesse im Einsatz
Der Roboterwolf ist ein wahres Meisterwerk moderner
Technik. Mit einer Höhe von 80 Zentimetern und einer
Länge von 1,20 Metern fällt er sofort ins Auge.
Seine leuchtenden roten LED-Augen und der bewegliche
Hals verleihen ihm ein bedrohliches
Erscheinungsbild, während ein Lautsprecher bis zu 50
verschiedene Geräusche abspielt. Diese sind auf eine
Distanz von bis zu einem Kilometer hörbar. Über
einen Infrarotsensor aktiviert sich der Roboter
automatisch, sobald Wildtiere in der Nähe sind.
View this post on Instagram
A post shared by İşıq olsun
(@isiqolsun)
„Der Monster Wolf ist besonders bei Bären sehr
effektiv, da sie vorsichtig sind und sich schnell
zurückziehen“, erklärt Motohiro Mike Miyasaka,
Präsident von Wolf Kamuy. Neben seiner
abschreckenden Wirkung kann der Roboter auch gezielt
eingesetzt werden, um natürliche Korridore für
Wildtiere zu schaffen und sie von bewohnten Gebieten
fernzuhalten.
Reaktion auf steigende Bärenangriffe
Die steigende Zahl von Bärenangriffen in Japan hat
die Nachfrage nach dem Monster Wolf stark erhöht. Im
Jahr 2021 wurden mindestens vier Menschen von Bären
getötet und zehn weitere verletzt. Auf der
Insel
Hokkaido, wo es
rund 12.000
Braunbären gibt, kommt die Erfindung
bereits erfolgreich zum Einsatz. Das macht den
Einsatz auf für das Trentino besonders interessant.
Auch hierzulande steigt die Zahl an Bärensichtungen
und Stimmen nach verschärften Schutzmaßnahmen werden
lauter.
Die Technologie mag noch neu und ungewöhnlich
erscheinen, doch ihre Erfolge in Japan sprechen für
sich. Ob der „Monster Wolf“ jedoch tatsächlich in
den Alpen Einzug hält, hängt nicht nur von seiner
technischen Umsetzbarkeit, sondern auch vom
gesellschaftlichen und politischen Willen ab. Ein
Versuch wäre es wert, da er das Leben von Mensch und
Tier gleichermaßen schützt.
https://ooe.orf.at/stories/3287520/
Sindhaag (Region Freistadt) am 9.
1.2025: Jogger läuft mit Stirnlampe - ein Wolf
will mitlaufen:
Jogger will von Wolf angesprungen worden sein
https://ooe.orf.at/stories/3288395/
In Windhaag bei
Freistadt (Bezirk Freistadt) soll ein Wolf einem
Jogger am vergangenen Freitag gefährlich
nahegekommen sein. Fachleute sprechen von einem
untypischen Verhalten für einen Wolf. Das Land
Oberösterreich nimmt den Vorfall ernst, möchte
jedoch keine Panik oder Unruhe schüren.
Online seit gestern,
16.13 Uhr
Vom Land Oberösterreich wird der Vorfall als
Wolfsvergrämung gewertet. Die zuständige
Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) sagt:
„Wir nehmen den gemeldeten Vorfall sehr ernst. Ob
Hund oder Wolf, das Verhalten des Tieres sollte
nicht auf die leichte Schulter genommen werden.“
Es sei jedoch wichtig, die Emotion herauszunehmen.
Angst und Unruhe in der Bevölkerung zu schüren
helfe aktuell niemandem, heißt es von der
Landesrätin.
In der Dunkelheit verfolgt
Das Tier soll dem Läufer am vergangenen Freitag
in der Nähe einer Siedlung begegnet sein. Der
Jogger hatte gegen 17.00 Uhr in der Dunkelheit mit
einer Stirnlampe ausgestattet noch eine Runde
gedreht. Plötzlich hatte der Mann bemerkt, dass
sich ihm ein Tier näherte. Der 44-Jährige
berichtete, dass das Tier an ihm hochgesprungen
sei.
„Risikowolf“ kürzlich im Mühlviertel vergrämt
Anfang Jänner ist in der Gegend Unterweißenbach
und Schönau im Mühlkreis (Bezirk Freistadt)
innerhalb von vier Wochen ein Wolf zweimal in
unmittelbarer Nähe von Gebäuden und Menschen
gesehen und vergrämt worden. Das Land
Oberösterreich hat das Tier zum Abschuss
freigegeben.
Wolfssichtungen können unter 0732/7720-118
12 oder per Mail an lfw.Post@ooe.gv.at
an das Wolfsmanagement des Landes Oberösterreich
gemeldet werden.
Molina (Südtirol, Norditalien) am
18.1.2025: Wolf ist auf Loipe spaziert:
Wolfsspuren auf der Loipe: Langläufer
informierten die Behörden
https://www.suedtirolnews.it/italien/wolfsspuren-auf-der-loipe
Von: mk
Molina – Drei Wölfe sind erst kürzlich über die
Langlaufloipen von Molina im Fleimstal an der
Grenze zum Südtiroler Unterland gestreift und
haben ihre Spuren im Schnee hinterlassen. Einige
Langläufer haben die Spuren fotografiert und die
Fotos den Behörden weiter geleitet.
Offenbar waren die Tiere auf der Langlaufloipe
in der Nacht unterwegs, ohne dass jemand etwas
bemerkt hat. Zu ähnlichen Beobachtungen ist es
bereits in der Vergangenheit gekommen.
Eines der Rudel, das in dieser Gegend lebt, hat sich
offenbar in tiefere Lagen begeben – ein für den
Winter übliches Verhalten: Wölfe folgen Rehen und
andern möglichen Beutetieren auf der Suche nach
Nahrung immer weiter talwärts.
In der Region, die stark vom Wintertourismus
profitiert, sind auch in den vergangenen Jahren
immer wieder Übergänge von Wölfen über die
Langlaufloipen registriert worden.
Die Behörden geben Entwarnung: Wölfe seien in der
Regel scheue Tieren, deren Durchzug in Gebieten in
der Nähe von Siedlungen höchstwahrscheinlich in der
Dunkelheit erfolge.
Erst am Donnerstag hat allerdings die Zeitung
“L’Adige” von einem Angriff von Wölfen auf den Hund
einer jungen Frau in der Nähe ihres Hauses in
Borghetto bei Ala berichtet.
Sibirien am 26.1.2025: Wölfe fressen
gerne Wildschweine:
Wolfsrudel attackiert Wildschwein in Sibirien und
erlegt es danach
https://www.blick.ch/video/aktuell/erbarmungslose-natur-wolfsrudel-laesst-wildschwein-keine-chance-id20527908.html
Es braucht KEINEN EINZIGEN Wolf in
der Schweiz am 28.1.2025: Fast-Wolfsangriff in Elm
(Schweiz) gegen Bub (4):
Elm GL:
Wolf nähert sich Bub – nur dank Glück greift
er nicht an
https://www.nau.ch/news/schweiz/elm-gl-wolf-nahert-sich-bub-nur-dank-gluck-greift-er-nicht-an-66899843
Der Artikel:
Simon Binz - Glarus - In Elm GL näherte sich ein
Wolf bis auf wenige Meter einem Buben (4). Dass
nichts passierte, ist ganz viel Glück – die
Chancen für einen Angriff waren 50:50.
Das Wichtigste in Kürze
Am vergangenen Donnerstag kam ein
Wolf einem vierjährigen Buben in Elm GL gefährlich
nahe.
Am Wochenende beschrieb die
Mutter den Vorfall und sprach von einer
«Todesangst».
Helen Rhyner Luchsinger ist froh,
dass das Tier zum Abschuss freigegeben wurde.
Laut einem Biologen standen die
Chancen, dass das Tier angreift, 50:50.
Diese Meldung sorgte für Aufsehen in der Ostschweiz:
Zwei Wölfe wurden im Kanton Glarus zum sofortigen
Abschuss freigegeben. Laut den Behörden hätten die
beiden Tiere keine Scheu vor den Menschen mehr.
Demnach wurden die zwei Wölfe im Januar in der Nähe
eines Hofes in Elm GL gesichtet. Einer habe sich
trotz Rufen von Erwachsenen einem kleinen Jungen (4)
bis auf wenige Meter hin genähert.
Hast du schon mal einen wilden Wolf gesehen?
Gegenüber der «Weltwoche» zitierte die Mutter des
Jungen ihren Sohn wie folgt: «Der Wolf hat mir in
die Augen geschaut, sie sind gross und gelb, das ist
ein böses Tier.»
Am Wochenende nahm sich Helen Rhyner Luchsinger nun
Zeit, weitergehende Fragen zu dem Vorfall zu
beantworten. Wie verschiedene Medien berichten,
herrschte Grossandrang auf dem Hof Oberhaus in Elm.
Journalisten aus der halben Schweiz wollten demnach
erfahren, wie der Wolf ihrem Sebastian am Donnerstag
gefährlich nahekam.
«Er hat die Wölfe vor uns gesehen»
Rhyner Luchsinger spricht laut der «Südostschweiz»
von einem «ganz normalen Morgen» auf dem
landwirtschaftlichen Betrieb der Familie. Sie habe
gerade nach den Tieren im Stall gesehen und habe mit
ihrer Kollegin Barbara Bäuerle und ihrer
Schwiegermutter geplaudert.
Ihre zwei Kinder, Sebastian (4) und Valeria (2),
hätten zu diesem Zeitpunkt wie immer draussen
gespielt. Sebastian rutschte demnach hinter dem Hof
im Schnee den Hang hinunter.
Gegen 11 Uhr sieht die Gruppe dann plötzlich zwei
Wölfe oberhalb des Hofes die Strasse entlang
spazieren. Rhyner Luchsinger: «Wir haben noch
gesagt: ‹Hei, mitten am Tag, vor dem Mittag, laufen
die einfach hier oben durch›».
Dann folgt die erschreckende Erkenntnis: Sebastian,
am Hügel im Schnee spielend, ist nur etwa 50 Meter
von den wilden Tieren entfernt. «Er hat die Wölfe
vor uns gesehen, bekam Angst und ist in unsere
Richtung losgerannt».
Bäuerin in Elm GL: «Wir haben nur noch geschrien und
geschrien...»
Rhyner Luchsinger berichtet weiter, dass eines der
Tiere ihrem Sohn hinterhergelaufen sei. Das andere
sei währenddessen stehen geblieben und habe die
Situation beobachtet.
«Wir haben nur noch geschrien und geschrien und sind
gerannt und gerannt». Mit «wir» meint sie sich und
ihre Kollegin Barbara Bäuerle. «Ich hatte Todesangst
um mein Kind», sagt die Mutter und spricht von einem
«Gefühl der extremen Machtlosigkeit».
Wolf Schweiz Elm GL
Helen Rhyner Luchsinger hatte die Wolfsbegegnung
ihres Sohnes in Elm GL in den sozialen Medien
geteilt. - X
Sie hätten zu dritt gerufen und der Nachbar sei mit
dem Auto zum Hof gefahren. Doch die Wölfe hätten
nicht reagiert. Erst als Sebastian in den Armen
seiner Mutter angekommen sei, habe der Wolf
aufgehört, ihm hinterherzulaufen. Die beiden Wölfe
seien dann gemütlich wieder hochgegangen, sagt
Rhyner Luchsinger.
Das war ganz viel Glück: Laut Biologe Marcel Züger
standen die Chancen, dass das Tier angreift, 50:50.
Das sagt er der «Bauernzeitung».
«Appelliere, dass sie dranbleiben an der
Wolfsregulierung»
Um Elm GL hat es im Januar immer wieder Sichtungen
von Wölfen gegeben. Es ist bekannt, dass sich die
wilden Tiere in der Region aufhalten. Im vergangenen
Oktober machte etwa eine brutale Wolfs-Attacke auf
Alpakas in Elm schweizweit Schlagzeilen.
Auch Helen Rhyner Luchsinger betont, dass man wisse,
dass die Wölfe in der Umgebung seien. Den Kindern
habe man deshalb gesagt, solange Erwachsene in der
Nähe seien, müssten sie keine Angst haben. «Das ist
für mich jetzt nicht mehr der Fall», sagt die
Elmerin.
Rhyner Luchsinger berichtete über das Erlebte in
einem offenen Brief an den Regierungsrat. Das
Schreiben verbreitet sich in den sozialen Medien
rasant. Schon am Freitagmorgen teilt der Kanton
Glarus mit, dass eine sofortige Abschussverfügung
für die beiden Wölfe erlassen wurde.
Rhyner Luchsinger zeigt sich über den Entscheid des
Kantons erleichtert. Sie betont aber auch, dass es
um Elm noch viele andere Wölfe gebe. Die Angst
bleibe deshalb weiterhin. «Ich appelliere, dass sie
dranbleiben an der Wolfsregulierung», zitiert die
«Südostschweiz» die Bäuerin.
Zu viele Wölfe im Kanton Graubünden
am 29.1.2025: Einer landete auf der Autobahn:
Wolf verirrt sich auf
San-Bernardino-Nationalstrasse im Misox - Polizei musste
ihm helfen
https://www.blick.ch/schweiz/graubuenden/polizei-musste-ihm-helfen-wolf-verirrt-sich-auf-san-bernardino-nationalstrasse-im-misox-id20539445.html
Ein Wolf hat sich am Mittwochmorgen im Misox auf die
A13 verirrt und für Aufregung gesorgt. Wegen der
Wildschutzzäune konnte das Grossraubtier die
San-Bernardino-Nationalstrasse nicht sofort
verlassen. Polizei und Wildhut standen im Einsatz
und halfen dem Wolf.
Selbsthilfe gegen zu viele Wölfe im
Trentino am 2.2.2025: Nun liegen 4 tote Wölfe da -
vielleicht vergiftet:
In Levico:
Vier tote Wölfe im Trentino gefunden: Verdacht
auf Vergiftung
https://www.suedtirolnews.it/italien/vier-tote-woelfe-im-trentino-gefunden-verdacht-auf-vergiftung
Von: luk
Levico – Im Trentino wurden gleich vier tote Wölfe
entdeckt. Die Behörden vermuten Vergiftung und haben
eine Anzeige gegen Unbekannt angekündigt.
Vier Wolfsrudelmitglieder wurden am späten Vormittag
nördlich von Barco di Levico tot aufgefunden. Die
Kadaver lagen in der Nähe des Radwegs am rechten
Ufer des Flusses Brenta.
Laut einer Mitteilung der Autonomen Provinz Trient
sollen nun Untersuchungen in einem speziellen Labor
die genaue Todesursache klären. Der Trentiner
Forstdienst geht jedoch von einer Vergiftung aus.
Infolge dessen wird eine Anzeige gegen Unbekannt
erstattet.
Die Beamten haben den Bürgermeister von Levico
informiert und die toten Tiere geborgen.
Gleichzeitig laufen weiterführende Analysen. In der
Gegend war zuletzt die Präsenz eines Wolfsrudels
festgestellt worden, nachdem eine Hirschkuh gerissen
wurde.
Die Provinz rät dringend davon ab, mit Wildtieren in
Kontakt zu treten – auch nicht, um den eigenen Hund
zu schützen. Ein aktueller Vorfall in Canal San Bovo
zeigt die Risiken: Eine Frau versuchte am Freitag,
einen Wolf von ihrem Hund fernzuhalten. Das Tier
wurde verletzt, konnte aber vom Tierarzt behandelt
werden. Die Halterin blieb unverletzt.
Experten raten Hundebesitzern, ihre Tiere stets an
der Leine zu führen und in Gefahrensituationen
Distanz zu wilden Tieren zu wahren.
Es braucht KEINEN EINZIGEN Wolf in
Ostirol (Ö) am 9.2.2025: "Problemwolf"
abgeschossen - er jagte in Wohnsiedlungen:
Zum Abschuss freigegebener Wolf in Osttirol
erlegt
https://www.suedtirolnews.it/chronik/zum-abschuss-freigegebener-wolf-in-osttirol-erlegt
In Osttirol ist ein sogenannter Risikowolf erlegt
worden, der vor wenigen Tagen behördlich zum
Abschuss freigegeben worden war. Das teilte die
Tiroler Landesregierung am Sonntag mit. Der Wolf war
in den Wohngebieten von Sillian und Heinfels
gesichtet worden, außerdem wurde in der Nähe eines
Wohnhauses der Kadaver eines vom Wolf gerissenen
Rehs gefunden worden.
Südtirol am 21.3.2025: Giftköder
gegen Wölfe gelegt - aufgeflogen - und die Justiz
schützt weiterhin die kriminellen Wölfe:
Er wollte Wölfe töten und erwischte einen Hund:
Giftköder im Wald: Wilderer auf frischer Tat
ertappt
https://www.suedtirolnews.it/italien/giftkoeder-im-wald-wilderer-auf-frischer-tat-ertappt
Von: luk
Ardesio – In der Valcanale im Gemeindegebiet
von Ardesio (Provinz Bergamo) wurde ein Mann auf
frischer Tat ertappt, als er vergiftete Köder
auslegte. Wie er selbst erklärte, mit dem Ziel,
Wölfe zu töten. Die Behörden stoppte sein
gefährliches Treiben, nachdem ein Hund beinahe
an einem solchen Giftköder gestorben wäre.
Der Fall kam ins Rollen, als ein Hund plötzlich
schwere Vergiftungserscheinungen zeigte. Zittern,
Erbrechen und Krämpfe zwangen den Besitzer zu
einem Notfallbesuch beim Tierarzt. Der Vierbeiner
konnte gerettet werden. Die Diagnose war aber
eindeutig: Vergiftung durch eine ausgelegte
Giftköder-Falle.
Die Polizei leitete umgehend Ermittlungen ein.
Während einer großangelegten Suchaktion mit einem
speziell ausgebildeten Spürhund entdeckten die
Fahnder zahlreiche vergiftete Köder entlang eines
zwei Kilometer langen Waldpfades.
Dann der Durchbruch bei den Ermittlungen: Die
Einsatzkräfte überraschten einen Mann, der gerade
dabei war, neue Köder auszulegen. In seinem
Rucksack fanden sie weiteres präpariertes Fleisch,
Latexhandschuhe und eine Plastikflasche mit einer
blauen, toxischen Substanz.
Der Verdächtige gestand sofort. Er habe es auf
Wölfe abgesehen. Doch seine Methode hätte weit
mehr Tiere – darunter auch Haustiere – gefährdet.
Die Behörden leiteten umgehend Ermittlungen wegen
Wilderei, Tierquälerei und des illegalen Einsatzes
von Giftködern ein. In seiner Wohnung wurden
weitere Beweismittel sichergestellt.
Die Polizei warnt eindringlich vor derartigen
Methoden. „Das ist nicht nur illegal, sondern
extrem gefährlich für die gesamte Tierwelt und
auch für Haustiere“, so ein Sprecher der
Provinzpolizei. In der Region Bergamo gibt es
derzeit etwa 20 bis 30 Wölfe.
Die Behörden betonen, dass sich die
Wolfspopulation keineswegs unkontrolliert
vermehren könne. Jeder Wolfsrudel beansprucht ein
großes Territorium, was die natürliche Ausbreitung
begrenzt. Zudem seien Wölfe für das ökologische
Gleichgewicht in der Gegend wichtig, da sie unter
anderem die wachsende Zahl an Wildtieren wie
Hirschen und Wildschweinen regulieren. Die Polizei
ruft Bürgerinnen und Bürger auf, verdächtige
Beobachtungen zu melden.
https://orf.at/stories/3389046/
Die Wolfspopulation in Europa ist in den
vergangenen zehn Jahren infolge der Politik
zum Schutz der Wildtiere um 58 Prozent von
12.000 auf 21.500 gestiegen. In Ländern wie
Italien, Deutschland, Bulgarien, Griechenland,
Polen, Spanien und Rumänien gibt es jeweils
über eintausend Wölfe, wie eine aktuelle
Studie in 34 Ländern, darunter Österreich,
belegt. Sie wurde von einer Forschergruppe
unter der Leitung der Italienerin Cecilia Di
Bernardi durchgeführt.
In acht Ländern – Albanien, Kroatien,
Luxemburg, Norwegen, Portugal, Rumänien,
Spanien und der Ukraine – blieb die
Wolfspopulation relativ stabil, während sie in
Bosnien und Herzegowina, Montenegro und
Nordmazedonien zurückging.
Auf der Grundlage der gesammelten Daten wird
geschätzt, dass Wölfe in der Europäischen
Union jährlich 56.000 Nutztiere töten. Obwohl
das Risiko von Land zu Land unterschiedlich
ist, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein
Tier jährlich von Wölfen getötet wird, im
Durchschnitt bei 0,02 Prozent.
Entschädigungen für Nutztierhalter in
Millionenhöhe
Die Entschädigung der Nutztierhalter für
diese Verluste kostet die europäischen Länder
rund 17 Millionen Euro pro Jahr, heißt es in
der Studie, die von Bernardi, Forscherin an
der Schwedischen Universität für
Agrarwissenschaften, und von Luigi Boitani von
der Universität Sapienza in Rom durchgeführt
wurde.
Die Studie bestätige, dass der strenge
Schutzstatus des Wolfes zu hohen Populationen
in Europa geführt habe, kommentierte
Landwirtschafts- und Umweltminister Norbert
Totschnig (ÖVP) die Ergebnisse.
„Genau deshalb habe ich in den vergangenen
zweieinhalb Jahren auf EU-Ebene für eine
Änderung des Schutzstatus gekämpft. Jetzt ist
es Zeit für eine Anpassung des EU-Rechts – für
eine Balance in der Natur, in unserer
Kulturlandschaft sowie zum Schutz unserer
Bevölkerung“, wurde der Minister in einer
Aussendung zitiert.
Zahlen Wolf in Europa am 28.3.2025:
21.500 zu viel:
Wolfspopulation in Europa hat sich in zehn Jahren
verdoppelt: Zahl auf 21.500 gestiegen
https://www.suedtirolnews.it/chronik/wolfspopulation-in-europa-hat-sich-in-zehn-jahren-verdoppelt
Von: apa
Die Wolfspopulation in Europa ist in den
vergangenen zehn Jahren infolge der Politik zum
Schutz der Wildtiere um 58 Prozent von 12.000 auf
21.500 gestiegen. In Ländern wie Italien,
Deutschland, Bulgarien, Griechenland, Polen,
Spanien und Rumänien gibt es jeweils über tausend
Wölfe, belegt eine Studie in 34 Ländern, darunter
auch Österreich. Sie wurde von einer
Forschergruppe unter der Leitung der Italienerin
Cecilia Di Bernardi durchgeführt.
In acht Ländern (Albanien, Kroatien, Luxemburg,
Norwegen, Portugal, Rumänien, Spanien und der
Ukraine) blieb die Wolfspopulation relativ stabil,
während sie in Bosnien und Herzegowina, Montenegro
und Nordmazedonien zurückging. Auf der Grundlage der
gesammelten Daten wird geschätzt, dass Wölfe in der
Europäischen Union jährlich 56.000 Nutztiere töten.
Obwohl das Risiko von Land zu Land unterschiedlich
ist, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tier
jährlich von Wölfen getötet wird, im Durchschnitt
bei 0,02 Prozent.
Entschädigungen für Nutztierhalter in Millionenhöhe
Die Entschädigung der Nutztierhalter für diese
Verluste kostet die europäischen Länder rund 17
Millionen Euro pro Jahr, heißt es in der Studie, die
von Bernardi, Forscherin an der Schwedischen
Universität für Agrarwissenschaften und von Luigi
Boitani von der Universität Sapienza in Rom
durchgeführt wurde.
Was die Angriffe auf Menschen betrifft, die in
Europa extrem selten sind, so weisen die Autoren der
Studie darauf hin, dass die in Italien und
Griechenland gemeldeten Angriffe
höchstwahrscheinlich von Hunden und nicht von Wölfen
verübt wurden. Es komme oft vor, dass es zu einer
Hybridisierung von Wölfen mit Hunden komme, was als
eine Bedrohung für den Erhalt der Wölfe betrachtet
werden könne.
In der Studie wird hervorgehoben, dass Wölfe auch
positive Auswirkungen haben können, z. B. bei der
Verringerung von Verkehrsunfällen und Schäden an
Forstplantagen durch die Kontrolle von Hirschen. Es
liegen jedoch nicht genügend Daten vor, um diese
Vorteile zu quantifizieren, betonten die Forscher.
Die Unterzeichnerstaaten der Berner Konvention
hatten im Dezember den Schutzstatus des Wolfes von
“streng geschützt” auf “geschützt” gesenkt. Der
Vorschlag, den Schutzstatus zu senken, war von der
EU gekommen, die jetzt in einem weiteren Schritt den
Wolfsschutz in der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie
(FFH-Richtlinie) senken darf.
Die Studie bestätige, dass der strenge Schutzstatus
des Wolfes zu hohen Populationen in Europa geführt
habe, kommentierte Landwirtschafts- und
Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) die aktuellen
Ergebnisse. “Genau deshalb habe ich in den
vergangenen zweieinhalb Jahren auf EU-Ebene für eine
Änderung des Schutzstatus gekämpft. Jetzt ist es
Zeit für eine Anpassung des EU-Rechts – für eine
Balance in der Natur, in unserer Kulturlandschaft
sowie zum Schutz unserer Bevölkerung”, wurde der
Minister in einer Aussendung zitiert.
Südtirol (Norditalien) am 31.3.2025:
2 Wölfe freigegeben - aber es braucht KEINEN
EINZIGEN Wolf!
In Südtirol dürfen maximal zwei Wölfe
abgeschossen werden - Schutzstatus wurde
herabgestuft
https://www.suedtirolnews.it/chronik/in-suedtirol-duerfen-maximal-zwei-woelfe-abgeschossen-werden
Es braucht KEINEN EINZIGEN WOLF auf der Welt:
https://www.nau.ch/news/schweiz/kein-aprilscherz-wolf-zwischen-flaach-und-andelfingen-gesichtet-66951011
Wölfin im Nationalpark am
Stilfserjoch (Italien) am 5.4.2025: hat nun einen
Sender dran:
Gefangen und besendert:
Stilfserjoch-Nationalpark: Wölfin wird zur
Datenlieferantin
https://www.suedtirolnews.it/italien/stilfserjoch-nationalpark-woelfin-wird-zur-datenlieferantin
Von: luk
Stilfser Joch – Es gibt tierische Neuigkeiten aus
dem Stilfserjoch-Nationalpark: In der Nacht vom 31.
März auf den 1. April wurde dort der erste Wolf mit
einem GPS-Halsband ausgestattet. Die tierische
Hauptdarstellerin ist eine zweijährige Wölfin.
Die Wölfin gehört zum „Branco del Tonale“, einem
Rudel, das zwischen dem Trentino und der Valcamonica
lebt. Laut Experten handelt es sich bei ihr nicht um
eine Alpha-Wölfin, sondern um einen sogenannten
„Helper“. Das bedeutet: Sie ist nicht für die
Fortpflanzung zuständig, sondern unterstützt das
Rudel bei alltäglichen Wolfspflichten – eine Art
Familienmitglied, das immer hilft, aber nie den
großen Auftritt bekommt.
Bislang wurden die Wölfe im Nationalpark nur durch
Spuren, Fotofallen und Analysen von
Hinterlassenschaften überwacht. Nun liefert die
besenderte Wölfin direkt Daten an die Forscher. Das
Projekt wird von Wissenschaftlern der Universitäten
Siena und Mailand sowie der Forstbehörde begleitet.
Der Fang der Wölfin war eine Premiere für das
Schutzgebiet. Nach einer kurzen medizinischen
Untersuchung wurde sie aber sofort wieder in die
Freiheit entlassen. Ihr neuer „Schmuck“ – das
GPS-Halsband – hilft den Forschern, mehr über das
Verhalten der Wölfe in der Region zu erfahren.
Zu viele Wölfe im Südtirol am
5.4.2025: 2 Wölfe wurden überfahren:
Zwei Wölfe im Südtiroler Verkehr umgekommen
https://www.suedtirolnews.it/chronik/toedliche-irrwege
Von: luk
Lana/Marling – Innerhalb eines Tages sind im
Burggrafenamt bei Meran zwei Wölfe bei
Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Am frühen
Samstagmorgen wurde ein Tier in der Industriezone
von Lana von einem Auto erfasst und tödlich
verletzt. Bereits am Freitagmorgen war ein Wolf auf
der Schnellstraße MeBo bei Marling überfahren
worden.
Laut ersten Informationen handelt es sich beim
Vorfall in Lana um ein junges Tier, das sich
offenbar auf der Suche nach Nahrung oder einem neuen
Rudel verirrt hatte. Die Forstwache informierte den
Bürgermeister über den Fund des Kadavers. Auch im
Fall des Unfalls bei Marling wird vermutet, dass das
Tier unbemerkt die Straße überquerte.
Beide Kadaver wurden von den zuständigen
Landesämtern sichergestellt und zur weiteren
Untersuchung übergeben. Die Behörden wollen klären,
ob die Wölfe gesundheitlich vorbelastet waren und ob
es sich um Tiere derselben Population handelt.
Die Vorfälle werfen erneut Fragen zum Zusammenleben
von Mensch und Wildtier in Südtirol auf.
Was tun, wenn ein Wolf vors Auto springt?
Sollte plötzlich ein Wolf auf der Fahrbahn
auftauchen, gilt: Ruhe bewahren, kontrolliert
bremsen und keinesfalls ruckartig ausweichen, um
Folgeunfälle zu vermeiden. Ist ein Zusammenstoß
unvermeidbar, sollte nach dem Anhalten die
Unfallstelle gesichert und die Behörden informiert
werden. Eigene Annäherungsversuche an das verletzte
oder tote Tier sind aus Sicherheitsgründen nicht
empfehlenswert.
Fototext:
Wolf
bis nach Wien: Auch andere Bundesländer
betroffen
Der Artikel:
Wolfsrudel auf dem Vormarsch:
Durch den EU-Schutz stieg die Zahl des Raubtiers
europaweit auf mehr als 21.500 – in Österreich hat
sie sich sogar verdreizehnfacht. Jetzt wurden zwei
neue Rudel in Kärnten entdeckt.
Dank des strengen Schutzes durch die Europäische
Union hat sich die Zahl der Wölfe in Europa in den
letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt – von rund
12.000 auf über 21.500 Tiere. Das berichtet der
Kurier unter Berufung auf eine aktuelle Studie aus
34 Ländern. In Österreich ist die Entwicklung noch
rasanter: 2015 wurden acht Wölfe genetisch
nachgewiesen, 2023 waren es bereits 104 – trotz 16
behördlich genehmigter Abschüsse in den letzten zwei
Jahren.
Der Grund: Der strenge Schutz des Wolfes innerhalb
der EU. Im Dezember 2024 wurde er schließlich leicht
gelockert, zur Zufriedenheit von Bauernbund und
Landwirtschaftsministerium. Doch bis dieser Schritt
auch auf Almen und in Dörfern spürbar wird, wachsen
die Rudel ungestört weiter – und kommen den Menschen
immer näher.
Zwei neue Rudel in Kärnten bestätigt
Meldungen über neue Wolfssichtungen machen die
Runde. Die wohl brisanteste Neuigkeit stammt aus
Kärnten: Zu Jahresbeginn schnappten Wildkameras
gleich zwei neue Rudel auf – eines davon sogar mit
Nachwuchs.
Die Raubtiere siedeln sich offenbar im großen Stil
an: Eines der neuen Rudel wurde beim Wolayer See in
der Karnischen Region entdeckt, das andere im
Koschuta-Gebiet der Karawanken bei Klagenfurt. Beide
gelten als neu, ihre Herkunft ist noch nicht
geklärt. Ein drittes Rudel – bereits bekannt – wurde
2024 im Grenzgebiet zu Osttirol erneut nachgewiesen.
Balluch jubelt – und schimpft auf die Politik
5min.at zitiert unterdessen den bekannten
Tierschützer Martin Balluch, der die neuen Rudel als
Erfolg feiert. Einzelne Wölfe würden häufiger
Weidetiere reißen, im Rudel aber jage man im Wald –
so Balluchs Argument. Seine Kritik richtet sich an
die Politik in Kärnten: „Der Krebsschaden beginnt
schon damit, dass in der Politik ein Jäger für den
Naturschutz zuständig ist“, erklärte er in Richtung
Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP).
Balluch fordert ein flächendeckendes Wolfsmonitoring
– und kritisiert, dass in Kärnten regelmäßig nicht
nur Wölfe, sondern auch Biber, Fischotter und sogar
geschützte Vogelarten wie Auer- und Birkhähne
abgeschossen werden. Bei Landwirten, die um ihre
Tiere fürchten, sorgen Balluchs Aussagen für
Kopfschütteln.
Doch Kärnten ist kein Einzelfall. Auch das
Waldviertel in Niederösterreich zählt mittlerweile
vier Wolfsrudel – in Allentsteig, Harmanschlag,
Gutenbrunn und Arbesbach. In den vergangenen Jahren
wurde dort mehrfach Nachwuchs bestätigt.
Und es wird noch heikler: Ein Wolf mit der Kennung
304 MATK tauchte im November 2023 nur wenige hundert
Meter vor der Wiener Stadtgrenze in Kaltenleutgeben
auf – und riss mehrere Schafe. Ein Phantom auf
leisen Pfoten, das zeigt: Der Wolf ist längst kein
reines Bergtier mehr.
Es wird behauptet am 7.4.2025: Der
Ur-Wolf ist wieder da:
Dire Wolves: Genexperiment erweckt Ur-Wölfe nach
10'000 Jahren zum Leben
https://www.20min.ch/story/dire-wolves-genexperiment-erweckt-ur-woelfe-nach-10-000-jahren-zum-leben-103320079
Jonas
Bucher - Erstmals seit
Jahrtausenden leben wieder Dire Wolves:
US-Forschern ist es gelungen, die riesigen
Ur-Wölfe mit Gentechnik zurückzubringen.
Die US-Firma Colossal Biosciences
hat die vor 10'000 Jahren ausgestorbenen Dire Wolves
zum Leben erweckt.
Drei Tiere namens Romulus, Remus
und Khaleesi wurden durch genetische Veränderungen
aus dem Erbgut des Grauwolfs erschaffen.
Die Dire Wolves leben in einem
geschützten Reservat und zeigen typische
Verhaltensweisen ihrer ausgestorbenen Art.
Das Projekt zielt darauf ab,
bedrohte Arten zu retten und widerstandsfähiger zu
machen.
Erstmals seit rund 10'000 Jahren leben wieder
sogenannte Dire Wolves – riesige, längst
ausgestorbene Ur-Wölfe. Die US-Firma Colossal
Biosciences hat drei Tiere mithilfe gentechnischer
Veränderungen aus dem Erbgut des heutigen Grauwolfs
erschaffen.
Romulus, Remus und Khaleesi kamen zwischen Oktober
2024 und Januar 2025 durch Leihmütter zur Welt. Sie
leben in einem geschützten Reservat an einem
geheimen Ort. Ziel des Projekts ist auch, bedrohte
Arten mit ähnlichen Methoden zu retten, wie unter
anderem das «Time»-Magazin berichtet.
Der Dire Wolf (Canis dirus, übersetzt in etwa
«schrecklicher Hund») war grösser und kräftiger als
heutige Wölfe. Er lebte bis vor etwa 10'000 Jahren
in Nord- und Südamerika, jagte grosse Beutetiere wie
Bisons und hatte einen besonders starken Kiefer und
grosse Zähne.
Anders als lange angenommen, war er kein direkter
Vorfahre des Grauwolfs, sondern eine eigene Linie
der Hundeartigen. Er konnte bis zu 70 Kilo wiegen
und 1,50 Meter lang werden.
14 Gene im Genom lebender Wölfe verändert
Für die Rückzüchtung analysierten die Forscher altes
Erbgut aus Fossilien und veränderten 14 Gene im
Genom lebender Wölfe. Die Tiere wurden per
Kaiserschnitt geboren und leben nun unter ständiger
Beobachtung. Schon mit wenigen Wochen zeigten sie
demnach typische Verhaltensweisen ausgestorbener
Dire Wolves, etwa ihr charakteristisches Heulen. Sie
meiden Menschen und verhalten sich wie wilde Wölfe.
Schon jetzt wiegen sie rund 36 Kilogramm und messen
fast 1,20 Meter. Ihre Schwester Khaleesi wurde am
30. Januar 2025 geboren und ist derzeit noch zu jung
für öffentliche Auftritte.
Die Forscher hoffen, mit derselben Technik auch
andere Arten wie das Mammut oder den Tasmanischen
Tiger zurückzubringen – oder bedrohte Tiere
widerstandsfähiger zu machen.
Region Forli (Südtirol, Norditalien)
am 11.4.2025: Zu viele Wölfe da - und zu viele
Wildschweine da - da schnappen die Wölfe sich ein
paar Wildschweine:
Aufregende Nachtjagd: Wölfe reißen Wildschweine:
Seltene
Aufnahmen aus dem Apennin beeindrucken
Tierliebhaber – VIDEO
https://www.suedtirolnews.it/italien/aufregende-nachtjagd-woelfe-reissen-wildschweine
Von: ka
Forlì – Ein Video, das die nächtliche Jagd eines
Wolfsrudels auf eine Gruppe Wildschweine zeigt,
beeindruckt italienische Tierliebhaber. Die
seltenen Aufnahmen stammen von Fotofallen, die der
passionierte Tierbeobachter Giacomo Cellini von
Fototrappolaggio Naturalistico in den Wäldern des
Apennins im Hinterland von Forlì aufgestellt hat.
YouTube/Fototrappolaggio Naturalistico
Diese Jagdszene, die bisher nur selten gefilmt
wurde, hat der passionierte Tierbeobachter Giacomo
Cellini von Fototrappolaggio Naturalistico mit
seinen Fotofallen eingefangen. Die Bilder wurden am
12. Januar gegen 18.30 Uhr in einem Bergwald der
Apenninen im Hinterland von Forlì von drei
verschiedenen Fotofallen im Abstand von einigen
Dutzend Metern aufgenommen. Die elektronischen Augen
fingen ein Rudel Wölfe ein, das eine
Wildschweinfamilie ins Visier genommen hatte.
Da erwachsene Wildschweine sehr wehrhaft sind,
vermeiden es die Wölfe in der Regel tunlichst, die
Bachen und Keiler anzugreifen, denn schwere
Verletzungen können für die Wölfe, die in freier
Wildbahn bis zu sieben Jahre und älter werden
können, den sicheren Tod bedeuten. Vielmehr
versuchen die Rudelmitglieder, die Frischlinge und
Jungtiere von den Bachen, aber auch geschwächte und
alte Tiere von der Gruppe zu trennen. Zu diesem
Zweck umzingeln die Wölfe die Wildschweine und
hetzen sie durch den Wald. Die panische Flucht der
Wildschweine eröffnet den Wölfen die Chance, ein
zurückgebliebenes Tier direkt anzugreifen und zu
reißen.
Im Videozusammenschnitt aus den Aufnahmen der drei
Fotofallen ist deutlich zu erkennen, dass das
Wolfsrudel genau diese erprobte Jagdtaktik anwendet.
Nachdem die Wölfe die Wildschweine durch das
Dickicht gejagt haben und es ihnen gelungen ist, die
Gruppe der Wildschweine zu „zerreißen“, greifen die
Wölfe einzelne Tiere an.
Am Ende des Videos ist ein Wolf zu sehen, der gerade
einen Frischling gerissen hat. Ob seine
„Jagdkollegen“ ebenfalls erfolgreich waren, ist aus
den Aufnahmen nicht ersichtlich, aber wenn das ganze
Rudel nur einen Frischling erbeutet hat, wäre das
eine wirklich magere Ausbeute einer aufwändigen
nächtlichen Jagd.
Un maschio di cinghiale attacca
un lupo 🐺🐗
Un maschio di cinghiale attacca
un lupo 🐺🐗📍 Ripresa: Lupo – Canis Lupus 🐺📍
Ripresa: Cinghiale – Sus scrofa 🐗📍 Luogo: Parco
Nazionale Foreste Casentinesi📍 Fototrappola Ceyomur
CY95 👉 https://bit.ly/3QRDGrHCeyomur Tech
Posted by Fototrappolaggio
Naturalistico on Tuesday, March 25, 2025
Die Bilder, die im Apennin bei Forlì mit drei
verschiedenen Fotofallen im Abstand von einigen
Dutzend Metern aufgenommen wurden und ein Wolfsrudel
bei der Jagd auf Wildschweine zeigen, enthalten
viele interessante Hinweise für Zoologen und
Wildbeobachter. Nicht nur die Jagdtaktik der Wölfe
ist von Interesse, sondern auch die Zusammensetzung
der Wildschweinfamilie. Die „schlagenden“ Wölfe
scheinen ein fliehendes Wildschwein einzukreisen.
„Das Ziel der Wölfe ist wahrscheinlich, einige
Jungtiere zu isolieren und zu verwirren, denn die
Konfrontation mit einem erwachsenen Wildschwein ist
auch für Wölfe sehr, sehr riskant. Man hört kein
Beutegeheul, sondern bemerkt erst am Ende einen Wolf
mit einem kleinen Frischling im Maul“, erklärt der
Zoologe Nicola Bressi, Kurator am Naturkundemuseum
in Triest.
View this post on Instagram
A post shared by Fototrappolaggio
Naturalistico (@fototrappolaggionaturalistico)
„Bemerkenswert ist auch, dass auf den Videoaufnahmen
sowohl Jungtiere, die vermutlich im Herbst geboren
wurden, als auch erwachsene Tiere zu sehen sind.
Damit bestätigt sich ein Phänomen, das schon früher
beobachtet wurde: Die milden Temperaturen, die auf
die Klimaerwärmung zurückzuführen sind, und das
Überangebot an Nahrung in der Landwirtschaft – und
vielleicht auch eine gewisse Vermischung mit
Schweinen – haben dazu geführt, dass die weiblichen
Wildschweine, die Bachen, ihre einzige Winterbrunst
verloren haben. Während früher nur im Frühjahr
Frischlinge zur Welt kamen, paaren sich die
Wildschweine in Italien heute das ganze Jahr über,
sodass wir in allen Monaten des Jahres Frischlinge
beobachten können. Wildschweine sind offensichtlich
viel anpassungsfähiger als Wölfe, denn im Gegensatz
zu den großen Raubtieren, die wie alle unsere großen
Wildsäuger nach wie vor nur eine Jahresbrunst haben,
ist es den Wildschweinen gelungen, das mildere Klima
und das gute Nahrungsangebot für eine verstärkte
Fortpflanzung zu nutzen“, weist Nicola Bressi auf
ein „Detail“ hin, das nur Zoologen, Wildbeobachtern
und Jägern auffällt.
Da die sich stark vermehrenden Wildschweine auf
landwirtschaftlichen Flächen große Schäden
anrichten, wären die Bauern froh, wenn die Wölfe
vermehrt Wildschweine jagen würden.
https://www.nau.ch/news/forschung/trump-regierung-nutzt-schattenwolf-als-argument-gegen-artenschutz-66961301
Es braucht KEINE EINZIGEN Wolf in
der EU am 16.4.2025: Wo ist der Braten?
EU-Länder für Gesetzesänderung für rascheren
Wolfabschuss zu: Tiere
sollen nicht mehr als "streng geschützt"
gelten
https://www.suedtirolnews.it/chronik/eu-laender-fuer-gesetzesaenderung-fuer-rascheren-wolfabschuss-zu
Von: APA/AFP
Die EU-Länder haben einer Gesetzesänderungen für den
schnelleren Abschuss von Wölfen zugestimmt. Die
Vertreterinnen und Vertreter im Rat der
Mitgliedstaaten segneten am Mittwoch einen
entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission ab, wie
der Rat in Brüssel mitteilte. Der Wolf soll nach der
Änderung nicht mehr als “streng geschützt” gelten,
der Erhalt der Art aber weiter sichergestellt
werden. Nun muss noch das EU-Parlament Anfang Mai
dem heutigen Vorschlag zustimmen.
“Ziel ist es, mehr Flexibilität beim Management der
Wolfspopulationen in den EU-Ländern zu schaffen”,
teilte der Rat der Mitgliedstaaten mit. Das
bedeutet, dass die Voraussetzungen für den Abschuss
von Wölfen künftig deutlich vereinfacht werden
sollen. Anders als bisher sind dann etwa keine
aufwendigen DNA-Analysen mehr nötig.
Zustimmung des EU-Parlaments noch notwendig
Die Zustimmung der EU-Länder ist damit ein weiterer
Schritt für einen schnelleren Abschuss. Nun fehlt
die Zustimmung des Europaparlaments, das in einem
Dringlichkeitsverfahren Anfang Mai abstimmen soll.
Anschließend müssen die EU-Länder die Änderung
formal absegnen. Es bleibt den einzelnen Regierungen
überlassen, ob sie den Schutzstatus von Wölfen auch
in ihrem Land absenken. Landwirte in zahlreichen
europäischen Staaten klagen seit einigen Jahren
vermehrt über Wolfsrisse.
Der WWF Österreich übte in einer Aussendung Kritik
an der Entscheidung. “Die regierende Politik muss
ihren Feldzug gegen den Artenschutz sofort beenden”,
sagte WWF-Experte Christian Pichler und forderte
stattdessen Alternativlösungen wie eine
Herdenschutz-Offensive. Wölfe seien ein natürlicher
Beitrag zur Artenvielfalt. Zudem unterstrich die
Naturschutzorganisation, dass selbst bei einer
Herabstufung die rechtliche Vorgabe bestehen bleibe,
dass der Wolf in einen günstigen Erhaltungszustand
gebracht werden muss – und davon sei Österreich mit
derzeit nur fünf bis sieben Rudeln weit entfernt.
“Eine reguläre Bejagung in Österreich ist daher
weiterhin ausgeschlossen, wie auch der Europäische
Gerichtshof im Juli 2024 bestätigt hat”, schloss der
WWF.
Wolf überfahren am 16.4.2025: Im
Südtirol (Norditalien) passiert das immer öfter:
In Südtirol seit Jahresbeginn vier Wölfe
überfahren
https://www.suedtirolnews.it/chronik/in-suedtirol-seit-jahresbeginn-vier-woelfe-ueberfahren
Vorfall muss
unverzüglich unter der Notrufnummer 112 gemeldet
werden
Von: luk
Bozen – “In der Nacht auf den 10. April wurde auf
der Brennerstaatsstraße bei der Industriezone von
Salurn eine Wölfin überfahren. Erste Untersuchungen
haben ergeben, dass es sich um ein junges Weibchen
mit einem Gewicht von 28,8 Kilogramm handelt”,
berichtet Davide Righetti vom Landesamt für
Wildtiermanagement. Das Tier wurde nach einer
Meldung der Forstbehörde vor Ort von den
Mitarbeitern des Landesamtes für Wildtiermanagement
geborgen. Der Tierkadaver wurde der Außenstelle
Bozen des Instituts für Tierseuchenbekämpfung der
Venetien für die entsprechenden Untersuchungen
übergeben. In Südtirol wurden seit Anfang dieses
Jahres vier Wölfe geborgen, die bei Verkehrsunfällen
verendet sind.
Foto: LPA/Landesamt für Wildtiermanagement
Die Zeit zwischen Winter und Frühjahr fällt im
Allgemeinen mit dem Höhepunkt der Paarungszeit der
Wölfe zusammen. Jungwölfe müssen in dieser Zeit ihr
ursprüngliches Rudel verlassen, erläutert Dominik
Trenkwalder vom Landesamt für Wildtiermanagement:
“Weil in dieser Zeit Würfe anstehen und die meisten
Jungwölfe ein hohes Maß an Selbstständigkeit
erreicht haben, verlassen viele Jungwölfe ihre
angestammten Rudelgebiete, um sich ein neues
Territorium zu suchen und ihr eigenes Rudel zu
gründen. Dieses Phänomen hat auch einen einfachen
natürlichen Zweck, und zwar neben der räumlichen
Verbreitung der Art und der kontinuierlichen
Besetzung des Lebensraums auch die Aufrechterhaltung
der innerartlichen genetischen Diversität.”
Wenn sich junge Wölfe von ihren Herkunftsfamilien
lösen und beginnen, Hunderte von Kilometern auf der
Suche nach einem neuen Territorium zu laufen,
durchqueren sie Gebiete, die sie nicht kennen,
sodass sie der Gefahr von Unfällen mit Autos oder
Zügen stärker ausgesetzt sind, unterstreicht
Righetti: “Es handelt sich fast immer um Jungtiere,
die verstreut umherziehen, und es sind nicht
unbedingt immer Wölfe, die aus Südtirol stammen. Es
könnten auch Wanderwölfe sein, die aus der Schweiz
oder dem Piemont oder aus dem Trentino oder Venetien
kommen.”
“Erfahrungsgemäß passieren Unfälle vermehrt an
Punkten, wo hohe Wilddichte und stark frequentierte
Wildwechsel – etwa beim Rotwild – sowie hohes
Verkehrsaufkommen und Straßenabschnitte
zusammentreffen, auf denen schnell gefahren wird”,
legt Trenkwalder dar: “Die Häufigkeit der Unfälle
mit Wölfen kann auch damit zusammenhängen, dass die
Präsenz von Wölfen zunimmt. Eine Hochrechnung über
die Anzahl der Unfälle auf einen Bestand ist jedoch
nicht möglich.”
Sichtung von Wölfen Landesamt für Wildtiermanagement
melden
Jedes Jahr werden in Südtirol etwa 1000
Zusammenstöße von Fahrzeugen mit Wildtieren
verzeichnet, hauptsächlich mit Rotwild und Rehwild
sowie Füchsen und Dachsen.
Im Falle eines Zusammenstoßes mit Wildtieren muss
der Vorfall unverzüglich unter der Notrufnummer 112
gemeldet werden.
Jede Sichtung eines Wolfes muss dem Landesamt für
Wildtiermanagement mitgeteilt werden.
Es braucht KEINEN EINZIGEN Wolf in
der Schweiz am 18.4.2025: Wolf-Sichtungen in
Ausserschwyz:
Schwyzer Behörden geben Tipps im Umgang mit
Wölfen
https://www.nau.ch/news/schweiz/schwyzer-behorden-geben-tipps-im-umgang-mit-wolfen-66967299
Nach vermehrten Wolfssichtungen nahe
Siedlungen und Höfen in der Ausserschwyz gibt der
Kanton Empfehlungen zum Umgang mit dem Raubtier.
Nach Wolfssichtungen bei Siedlungen und Bauernhöfen
in der Ausserschwyz gibt der Kanton der Bevölkerung
Empfehlungen im Umgang mit dem Raubtier.
Ziel sei es, ein sicheres und konfliktfreies
Zusammenleben zu ermöglichen, teilte das
Umweltdepartement am Donnerstag mit.
Die Wolfsichtungen hätten bei vielen Menschen
Besorgnis ausgelöst, erklärte das Departement. Es
wolle deswegen mit Hinweisen und Empfehlungen die
Bevölkerung über den richtigen Umgang mit diesen
Tieren informieren.
Wichtigster Ratschlag: Ruhe bewahren
«Sollten Sie einem Wolf begegnen, bleiben Sie ruhig
und bewahren Sie Abstand», lautet der wohl
wichtigste Ratschlag. Wölfe seien in der Regel scheu
und würden die Menschen meiden. «Ein Wolf, der sich
Ihnen nähert, tut dies nicht aus Aggression, sondern
aus Neugier oder wegen seines natürlichen
Verhaltens.»
Es sei deswegen wichtig, nicht in Panik zu geraten,
teilte das Umweltdepartement mit. Stattdessen solle
man sich ruhig und langsam entfernen und den Wolf
nicht provozieren.
Meldung an Wildhüter oder Polizei
Die Wolfsichtung solle dann dem Wildhüter oder der
Kantonspolizei gemeldet werden. Weiter ruft die
Behörde dazu auf, den Wolf als Wildtier zu
behandeln.
Das Füttern des Wolfes solle deswegen unterlassen
werden. Es sollten auch keine Lebensmittel im Garten
oder der Natur zurückgelassen werden.
Um das Risiko von Begegnungen zwischen Wölfen und
Tieren zu minimieren, sollten Haustiere stets
angeleint und Weidetiere nachts in sicheren Gehegen
gehalten werden. Besondere Vorsicht gelte bei
Schafen, Ziegen und anderen Nutztieren, die in
offenen Gebieten gehalten werden.
EU mit Grüssel am
24.4.2025: Der Wolf wurde von "streng geschützt"
auf "geschützt" runterstuft. Man darf nun endlich die
Plage reduzieren.
Es braucht KEINEN EINZIGEN Wolf in
Südtirol am 24.4.2025: Man darf endlich schiessen,
wenn es zu viele werden - wo ist der Braten?
Südtirol Alessia Ambrosi(FdI): „Starkes und
erwartetes politisches Signal der Kommission“:
„Grünes Licht für die Herabstufung des
Schutzstatus des Wolfes“
https://www.suedtirolnews.it/italien/gruenes-licht-fuer-die-herabstufung-des-schutzstatus-des-wolfes
Von: ka
Rom/Brüssel/Bozen – Alessia Ambrosi,
Abgeordnete der Fratelli d’Italia,
Berichterstatterin und Mitglied des Ausschusses
für die Politik der Europäischen Union, begrüßt
die Annahme des von ihr verfassten Antrags zur
Änderung des Schutzstatus des Wolfes durch den
XIV. Ausschuss für die Politik der Europäischen
Union.
„Heute hat der XIV. Ausschuss für die Politik der
Europäischen Union der Abgeordnetenkammer gegen die
Stimmen der Demokratischen Partei und der
5-Sterne-Bewegung den Antrag angenommen, den ich als
Berichterstatterin für den Vorschlag einer
europäischen Verordnung zur Änderung des
Schutzstatus des Wolfes verfasst habe. Das ist ein
wichtiges Ergebnis, das ein starkes politisches
Signal aussendet, auf das wir seit Jahren gewartet
haben, vor allem für diejenigen, die tagtäglich mit
den Problemen konfrontiert sind, die durch die
unkontrollierte
Präsenz des Wolfes verursacht werden“,
sagte Alessia Ambrosi, Abgeordnete von Fratelli
d’Italia.
„
Die Herabstufung des Wolfes von einer ‚streng
geschützten‘ zu einer ‚geschützten‘ Art
gemäß der Berner Konvention ermöglicht es den
Mitgliedsstaaten endlich, Formen der
selektiven
Bejagung vorzusehen. Dabei handelt es
sich um aktive Managementinstrumente, die den Schutz
der Art nicht gefährden oder gar aufheben, sondern
ihn mit dem Schutz des Menschen, seiner
landwirtschaftlichen Arbeit und dem Gleichgewicht
zwischen wirtschaftlichen Tätigkeiten und
Biodiversität in Einklang bringen“, fährt Alessia
Ambrosi fort.
„Es handelt sich um einen Schritt, der vor allem in
den Berg- und Grenzgebieten – wie Trentino-Südtirol,
Friaul-Julisch Venetien, im mittleren und südlichen
Apennin und nicht zuletzt in der Lessinia –
überfällig ist, wo der Raubdruck des Wolfes
verheerende Auswirkungen auf die extensive
Viehhaltung, die ländliche Wirtschaft und zunehmend
auch auf die Sicherheit der Bürger hat. Es handelt
sich um Gebiete, in denen nachhaltiger Tourismus und
Weidewirtschaft die letzten wirtschaftlichen Hebel
sind, um der Verödung dieser Gegenden
entgegenzuwirken“, betont die Abgeordnete der
Fratelli d’Italia.
„Diejenigen, die wie die PD und die 5 Sterne gegen
dieses Dokument gestimmt haben“, so Ambrosi weiter,
„haben sich dafür entschieden, die Forderungen der
Bürgermeister, der Landwirte und der Familien zu
ignorieren und einer ideologischen Haltung den
Vorzug zu geben, die weit von der gelebten Realität
der ländlichen Gebiete entfernt ist. Das ist ein
falsches Verständnis von Umweltschutz, das die
Menschen, die in den Tälern leben und diese
ländlichen Gebiete am Leben erhalten, im Stich
lässt“.
„Wir haben uns stattdessen für den Weg der
Verantwortung entschieden, der die Notwendigkeit
einer Koexistenz zwischen Mensch und Wildtier
anerkennt, die auf klaren Regeln, Kontrollen und,
wenn nötig, Eindämmungsmaßnahmen beruht. Mit diesem
Votum stärkt Italien seine Position in Europa und
begegnet einer konkreten Notlage mit Maßnahmen, die
dem Ernst der Lage endlich angemessen sind“, freut
sich Alessia Ambrosi über den Durchbruch.
Die Maßnahme ändert im Wesentlichen den Schutzstatus
des Wolfes und steht nach Ansicht des italienischen
Parlaments im Einklang mit dem
Subsidiaritätsprinzip.
Die Änderung, durch die der Wolf von einer „streng
geschützten“ zu einer „geschützten“ Art herabgestuft
wird, trägt – so die Maßnahme – der Notwendigkeit
Rechnung, flexibler mit der Zunahme der
Wolfspopulation umzugehen, die erhebliche Schäden in
der Viehwirtschaft verursacht und die öffentliche
Sicherheit gefährdet.
Dokument Antrag zur Änderung des Schutzstatus des
Wolfes
Das Dokument erkennt die Vereinbarkeit des
Vorschlags mit dem EU-Recht und der Berner
Konvention an und unterstreicht die Bedeutung eines
aktiven Managements der Art auf nationaler Ebene.
Wölfe im Trentino (Norditalien) am
25.4.2025: fressen auch gerne mal einen Hund:
Wolf schnappt sich Familienhund aus dem Garten
https://www.suedtirolnews.it/italien/wolf-schnappt-sich-familienhund-aus-dem-garten
Von: luk
Presson/Trentino – Es klingt wie eine Szene aus
einem Alptraum, doch für eine Familie in der Val
di Sole ist es bittere Realität: Ein Wolf hat kurz
vor Mitternacht einen Hund direkt aus dem Garten
seines Hauses entführt – nur das blutige Halsband
blieb zurück.
Der tragische Vorfall ereignete sich am
Mittwochabend in Presson, einem kleinen Ort in der
Provinz Trient nahe Südtirol. Gegen 23.30 Uhr wurde
der Zwergschnauzer „Pepe“ von einem Wolf angegriffen
und in den angrenzenden Wald verschleppt.
„Leider ist das kein schlechter Scherz, sondern
traurige Realität“, schreibt Hundebesitzer Andrea
Guerrato auf Facebook. „Der Wolf hat Pepe in aller
Ruhe gepackt und mitgenommen. Ich bin ihm schreiend
hinterhergelaufen, doch es war zu spät – ich konnte
nur noch seine verzweifelten Laute hören, bevor sie
im Wald verstummten.“
Guerrato suchte noch stundenlang mit einer
Taschenlampe nach seinem geliebten Vierbeiner, es
war aber vergeblich. Erst am nächsten Morgen brachte
ihm die Forstbehörde das rote Hundehalsband zurück.
„Mit Blutspuren, die immer noch sichtbar sind“,
erzählt er erschüttert.
Der Vorfall sorgt für Entsetzen. „Am Vorabend
spielten zur gleichen Uhrzeit noch fünf Kinder im
selben Garten“, berichtet Guerrato. „Allein der
Gedanke daran jagt mir einen Schauer über den
Rücken.“ Seine eigenen Kinder seien traurig und
verstört und auch er selbst kämpfe mit dem Gefühl,
seine Familie nicht mehr schützen zu können.
In seinem emotionalen Beitrag auf Social Media
beklagt Guerrato zudem das wachsende Gefühl der
Ohnmacht gegenüber der immer häufigeren Präsenz von
Wildtieren in Wohngebieten. „Wenn schon der Tod
eines jungen Mannes durch einen Bären nichts
ausgelöst hat, dann wird auch Pepes Tod wohl keine
Konsequenzen haben“, schreibt Guerrato mit Blick auf
den tragischen Fall des 26-jährigen Andrea Papi, der
2023 bei einem Bärenangriff ums Leben kam.
„Ich suche keinen Streit, ich fordere nichts“,
schließt Guerrato seinen Beitrag. „Aber ich frage
mich: Ist das noch normal?“
Die Diskussion über das Zusammenleben von Mensch und
Wildtier in den Alpen dürfte durch diesen Vorfall
neuen Zündstoff erhalten.
Der Hybridwolf in Holland am
25.4.2025: um die Bauern zu vertreiben
Nachricht von David Sorenson, Stop World Control
(https://t.me/swcbenelux/481):
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/113037
Was ist der Grund dafür, dass die niederländische
Regierung den Wolf in ländlichen Gebieten wieder
angesiedelt hat? Lieben diese satanischen Monster
(die Regierung, nicht die Wölfe) plötzlich Tiere und
die Natur? Natürlich nicht. Es handelt sich um einen
teuflischen Plan, die Bauern zu vertreiben.
Der
Hybridwolf ist viel aggressiver
als der normale Wolf, weshalb sie sich für diese
unnatürliche Kreuzung entschieden haben. Dieser
Halbwolf greift Menschen und Tiere an, was ein
normaler Wolf niemals tun würde. Von Natur aus sind
Wölfe sehr scheu. Die Regierung hat diesen
Hybridwolf absichtlich freigelassen, um der
Bevölkerung und den Bauern das Leben zur Hölle zu
machen. Und sie dürfen sich nicht wehren, denn wer
einen solchen Hybridwolf tötet, muss mit vier Jahren
Gefängnis rechnen.
Ist Ihnen klar, wie kriminell das ist? Das Ziel
besteht darin, alle Landwirte zu vertreiben, damit
diese das Land übernehmen und die gesamten
Niederlande in eine Smart City verwandeln können.
Bitte verbreiten Sie diese Nachricht, wo immer Sie
können. Senden Sie es an Landwirte und Menschen in
ländlichen Gebieten. Lassen Sie sie Widerstand
leisten und sich nicht einschüchtern.
Es ist an der Zeit, die unsäglichen Verbrechen der
Regierung aufzudecken.
Bitte beten Sie mit uns, dass die gesamte
Verbrecherbande in Den Haag vom Himmel gerichtet
wird und dass gerechte Anführer kommen, die die
Niederlande befreien und wiederherstellen.
https://tirol.orf.at/stories/3303525/
Grüssel reduziert endlich den
Wolfsschutz am 6.5.2025:
Weniger Schutz für Wölfe: EU-Parlament beschließt
Eilverfahren
https://exxpress.at/politik/weniger-schutz-fuer-woelfe-eu-parlament-beschliesst-schnellverfahren/
Das Europäische Parlament wird am Donnerstag im
sogenannten Eilverfahren darüber abstimmen, den
Schutzstatus des Wolfes von “streng geschützt” auf
“geschützt” abzusenken.
Die EU-Parlamentarier stimmten am Dienstag
in Straßburg mit großer Mehrheit dafür,
bereits in zwei Tagen final über den Status
zu entscheiden. Ein herabgesenkter
Schutzstatus solle den EU-Staaten laut
EU-Kommission mehr Flexibilität geben, die
Jagd auf Wölfe zuzulassen, ohne den Schutz
ganz aufzuheben.
Die Kommission hatte im Dezember 2023
vorgeschlagen, den Schutzstatus des Wolfes
von “streng geschützt” auf “geschützt”
abzusenken. Die Rückkehr des Wolfs in
EU-Regionen, in denen er seit langem nicht
mehr anzutreffen war, habe ebenso wie die
Zunahme seiner Populationen in neuen
Gebieten zu Schwierigkeiten und Konflikten
geführt, begründete die Kommission ihre
Entscheidung. Nach der Zustimmung der
EU-Staaten im September 2024 brachte die EU
einen Abänderungsantrag für die Berner
Konvention ein.
Die Unterzeichnerstaaten der Berner
Konvention haben den Schutzstatus daraufhin
im Dezember gesenkt. Da die EU und ihre
Mitgliedstaaten Vertragsparteien des
internationalen Übereinkommens von Bern über
die Erhaltung der europäischen wild lebenden
Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen
Lebensräume sind, konnte ohne eine Änderung
des Schutzstatus im Übereinkommen der Status
auf EU-Ebene nicht geändert werden. Die
Änderung trat drei Monate nach der
Abstimmung in Kraft. Aus der Landwirtschaft
kam viel Zustimmung, Tierschützende
kritisierten hingegen den Plan.
Kanton Schwyz (Schweiz) braucht
KEINEN EINZIGEN Wolf am 9.5.2025:
Wolf im Kanton Schwyz hat Scheu verloren - Abschuss
bewilligt
https://www.blick.ch/schweiz/zentralschweiz/schwyz/abschuss-bewilligt-kanton-schwyz-gibt-wolf-zum-abschuss-frei-id20854272.html
Es braucht KEINEN EINZIGEN Wolf in
Südtirol am 10.5.2025:
Auge in Auge mit dem Wolf: Überraschende
Begegnung am Toblacher See: Touristenpaar
bemerkt Raubtier - VIDEO
https://www.suedtirolnews.it/chronik/auge-in-auge-mit-dem-wolf-ueberraschende-begegnung-am-toblacher-see
Von: mk
Toblach – Ein polnisch-ukrainisches Touristenpaar
hat einen seltenen Anblick erlebt und auf Video
eingefangen: Mitten am helllichten Tag spazierte ein
Wolf in der Nähe des Toblachers See entlang der
Straße. „Es war die Krönung unseres Urlaubs, dieses
majestätische Tier in der Wildnis zu erleben“,
erklärt Oskar Niemiec gegenüber Südtirol News. Bei
Einheimischen dürfte die Sichtung hingegen eher
gemischte Gefühle auslösen.
Oskar Niemiec und seine Partnerin Zoriana leben
bereits seit Jahren in Österreich. Die geografische
Nähe zu Südtirol erlaubt es ihnen, hier immer wieder
ihre Ferien zu verbringen – nicht zuletzt, weil
Südtirol ihr beliebtestes Ziel ist, um mit dem Rad
zu fahren, zu wandern und zu klettern oder einfach
nur Zeit in der Natur zu verbringen. Was sie jedoch
diesmal in ihrem Urlaub erlebten, raubte ihnen den
Atem.
Bei einer Autofahrt von Toblach in Richtung
Schluderbach bemerkten sie einen Wolf, der gemütlich
neben der Straße daher trottete. Geistesgegenwärtig
zückten die Touristen das Handy, um den Moment
filmisch festzuhalten. Nur kurze Zeit später biegt
der Wolf ab, um die Böschung hinunter zu rennen und
aus dem Blickfeld zu verschwinden.
Auch in Südtirol ist die Anzahl der Wölfe in den
letzten Jahren gestiegen – sehr zum Leidwesen der
Bauern. Immer wieder kam es zu blutigen Rissen von
Nutztieren. Aufgrund des steilen und
felsendurchsetzten Geländes in vielen Gebieten sind
Herdenschutzmaßnahmen in Südtirol nur bedingt
umsetzbar.
Erst vor wenigen Tagen hat das Europäische Parlament
eine Verordnung genehmigt, mit dem der Schutzstatus
des Wolfs in der EU abgesenkt wird – nicht zuletzt
aufgrund des Drucks von Vertretern aus den
Alpenländern. „Auch wenn es nur nach einer
Formalität klingt: Die Herabstufung von ,streng
geschützt‘ auf ,geschützt‘ macht den Weg frei für
ein effizientes Management der Wolfspopulation und
gibt den Mitgliedstaaten endlich ein Instrument in
die Hand, um dort einzugreifen, wo Wölfe in den
letzten Jahren zum Problem geworden sind“, erklärte
der Südtiroler Europaparlamentarier Herbert Dorfmann
(SVP).
Ein herabgesenkter Status soll den Staaten laut
EU-Kommission mehr Flexibilität geben, die Jagd auf
Wölfe zuzulassen, ohne den Schutz ganz aufzuheben.
Aus der Landwirtschaft kam viel Zustimmung,
Tierschützer kritisierten den Plan.
https://kaernten.orf.at/stories/3305212/
Es braucht KEINEN EINZIGEN Wolf im
Pustertal (Südtirol) am 16.5.2025:
Beutegreifer scheint nur wenig Scheu zu haben:
Pusterer trifft auf Wolf – VIDEO
https://www.suedtirolnews.it/chronik/pusterer-trifft-auf-wolf-video
Von: luk
Toblach – Christian Peer aus Toblach, Inhaber eines
Shuttleservice im Pustertal, hat am Donnerstag in
der Früh eine unliebsame Begegnung mit einem Wolf
gemacht.
In einem Video auf Facebook ist zu sehen, wie der
Beutegreifer bis auf wenige Meter an den Pusterer
herankam. Nur durch laute Rufe schien es der
neugierige Wolf dann doch vorzuziehen, sich
behäbigen Schrittes zu entfernen.
Peer dazu in einem Beitrag auf seiner
Facebook-Seite:
Meine Begegnung von heute Morgen
um 5:20 Uhr! 🐺 Ich habe lange überlegt, ob ich
dieses Video posten soll oder nicht und kam zum
Schluss, dass ich es mir nie verzeihen könnte, wenn
wirklich etwas schlimmes passieren sollte und ich es
durch diese Warnung hätte vermeiden können. Also
passt bitte auf! P.S. Ich hatte meinen Hund dabei
und denke (hoffe), dass das Interesse des Wolfes
mehr ihm als mir galt.
Ob es sich bei dem Tier um den gleichen Wolf
handelt, der erst vor wenigen Tagen am Toblacher See
von einem Urlauberpaar gefilmt worden war, ist nicht
auszuschließen.
Indes hat auch die Gemeinde Toblach, genauer gesagt,
der Bürgermeister von Toblach auf die Sichtung
reagiert. Er bittet darum, von jeglicher Sichtung in
Kenntnis gesetzt zu werden.
https://burgenland.orf.at/stories/3305985/
Toblach (Österreich) am 20.5.2025:
Ein Wolf will bei Menschen wohnen -
Vergrämungsversuche:
Erster Vergrämungsversuch bei
verhaltensauffälligem Wolf in Toblach
https://www.suedtirolnews.it/chronik/erster-vergraemungsversuch-bei-verhaltensauffaelligem-wolf-in-toblach
Von: mk
Toblach – Vergrämung ist eine erste Maßnahme,
um den Wolf an weiterer Gewöhnung an den
Menschen zu hindern und ihn von den Siedlungen
fernzuhalten. “Die erste gezielte
Vergrämungsaktion wurde am 17. Mai in Toblach
erfolgreich durchgeführt”, berichtet Dominik
Trenkwalder vom Landesamt für
Wildtiermanagement: Der Wolf konnte verschreckt
werden.
Ob die Maßnahme längerfristig anhält, wird sich
in den kommenden Tagen zeigen. Weitere
Vergrämungsmaßnahmen sind geplant. Die Aktionen
werden gezielt von der operativen Einsatzgruppe
Großraubwild durchgeführt, die mit Beschluss der
Landesregierung eingerichtet wurde und in solchen
Fällen auch für die öffentliche Sicherheit sorgt.
Die aktive Vergrämung ist eine Maßnahme, die das
auf europäischer Ebene gültige Protokoll zum
Umgang mit verhaltensauffälligen Wölfen vorsieht.
Das Protokoll “Management of bold wolves” der
Large Carnivore Initiative for Europe LCIE sieht
erst bei unveränderter Situation nach den
Vergrämungsversuchen und weiterer Annährung des
Wolfes an den Menschen den Abschuss vor. Der
Ablauf ist trotz des abgesenkten Schutzstatus auf
EU-Ebene immer noch sehr strikt. Der
Landesforstdienst steht in direktem Kontakt mit
den zuständigen staatlichen Stellen.
Videos
des Wolfes, der in Toblach für Aufsehen und
Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger
sorgte, gingen viral. Der Wolf
zeigte zwar kein sehr
gefährliches Verhalten, verhält sich aber
auffällig, vor allem hinsichtlich
seiner offensichtlich verlorenen
Scheu und seiner Neugierde an
Fahrzeugen und Menschen.
“Die zuständigen Behörden, das Landesamt für
Wildtiermanagement und allen voran die Mitglieder
der Einsatzgruppe Großraubwild sind weiterhin im
Einsatz und beobachten und dokumentieren die
Situation für eventuelle Folgemaßnahmen”,
berichtet Landesforstdirektor Günther Unterthiner:
“Wir sind umgehend mit der staatlichen
Wildbeobachtungsstelle ISPRA in Kontakt getreten
und haben ihnen alle Hinweise zum Verhalten des
Wolfes und alle Aktivitäten unsererseits
übermittelt, damit eine Bewertung durch ISPRA
unmittelbar erfolgen kann.”
Laufende Neubewertung der Situation –
Alle Sichtungen melden
Das Landesamt für Wildtiermanagement steht seit
der Sichtung dieses Wolfes in Toblach in ständigem
Kontakt mit den Beamten des Istituto Superiore per
la Protezione e la Ricerca Ambientale (ISPRA,
Höheres Institut für Umweltschutz und -forschung),
wobei anhand der übermittelten Daten zum Verhalten
des Tieres eine laufende Neubewertung der
Situation erfolgt.
Die Bevölkerung ist weiterhin angehalten,
sämtliche Sichtungen von Wölfen an das Landesamt
für Wildtiermanagement oder in Notfällen auch über
die Landesnotrufzentrale unter der Einheitlichen
Notrufnummer 112 zu melden.
Zudem gilt: Hunde müssen generell an der Leine
geführt und dürfen nicht unbeaufsichtigt im Freien
streunen. Wildtieren sollte weiters grundsätzlich
keine Nahrung, auch in Form von Restmüll,
vorgelegt werden. Bei Sichtungen gilt
grundsätzlich: Ruhe bewahren, Abstand halten, sich
bemerkbar machen, in lautem Ton sprechen.
Die Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes in
der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie von “streng
geschützt auf “geschützt” ist zwar auf EU-Ebene
bereits genehmigt, bedarf aber noch einer Änderung
des staatlichen Jagdgesetzes Nr. 157/1992, bevor
das Land Südtirol juridische Anpassungen vornehmen
kann. Erst dann wird sich zeigen, ob auch eine
Abänderung des aktuell noch sehr strengen
Protokolls zum Umgang mit verhaltensauffälligen
Wölfen möglich ist.
https://www.nau.ch/news/schweiz/wolfsrudel-sind-nicht-gefrassiger-als-einzelwolfe-66994010
Keystone-SDA Regional - Chur - Der Bündner
Jahresbericht zu Grossraubtieren zeigt, dass
Wolfsangriffe auf Nutztiere im Jahr 2024
gleichmässig über das Kantonsgebiet verteilt
waren.
Wolfsattacken auf Nutztiere verteilten sich 2024 in
Graubünden gleichmässig über das Kantonsgebiet. Die
Unterschiede zwischen Gebieten mit Wolfsrudeln und
solchen mit Einzelwölfen waren klein, wie der am
Mittwoch veröffentlichte Bündner Jahresbericht zu
Grossraubtieren zeigte.
2024 rissen Wölfe 213 Nutztiere, 56 weniger als im
Vorjahr. Es habe Schäden überall gegeben, nicht nur
dort, wo Rudel lebten, sagte Arno Puorger vom
kantonalen Amt für Jagd und Fischerei. Die
Verteilung der Risse sei sehr gleichmässig. «Das
heisst, dass eine Wolfsgruppe nicht unbedingt mehr
Schaden anrichtet als ein Einzelwolf», erklärte
Puorger auf Anfrage gegenüber der Nachrichtenagentur
Keystone-SDA.
Kriminelle Katholiken auf Abwegen mit vielen Wölfen
an der Adriaküste:
Es braucht KEINEN EINZIGEN Wolf in
Italien am 24.5.2025: Wolf gesichtet in Recanati
an der Adria (südlich von Rimini) - Hund gefressen
in Porto Sant'Elpidio (südlich davon):
Italien: Wölfe reißen Haustiere in Urlaubsregion
am Mittelmeer: Überreste eines Hundes gefunden
https://www.suedtirolnews.it/italien/italien-woelfe-reissen-haustiere-in-urlaubsregion-am-mittelmeer
Von: idr
Recanati – In der Umgebung der Stadt Recanati
in den Marken an der Adriaküste sorgt die
zunehmende Präsenz von Wölfen in bewohnten
Gebieten für Aufsehen. Besonders Berichte über verschwundene
Haustiere rufen für Besorgnis hervor. Auch
in Südtirol und im Trentino sorgt der unliebsame
Vierbeiner mit den Überresten seiner
zurückgelassenen Beute immer wieder für
Verärgerung. Aussicht auf Besserung verspricht
die Herabsetzung des Schutzstatus auf EU-Ebene.
Übergriffe häufen sich
Donnerstagfrüh wurden in San Pietro,
einem Ortsteil von Recanati, Anwohner Zeugen einer
Wolfssichtung. Der Wolf war am Eingang eines
Bauernhofs gesehen worden. Die Sichtungen in
bewohnten Gebieten häufen sich und auch die
Übergriffe nehmen zu. Besonders für Bauern, die
mit Viehzucht arbeiten, stellen die Wölfe eine
potenzielle Gefahr für ihre Herden dar. Doch nicht
nur Nutztiere müssen sich vor dem Raubtier
fürchten.
In Porto Sant’Elpidio fanden die
Anwohner kürzlich die Überreste eines
Hundes, was die Ängste in der Region
um Recanati weiter anheizt. Es wird vermutet, dass
ein Wolfsrudel in der Gegend
umherstreift und immer mehr Tiere angreift. Auch
in Pesaro und anderen Städten in
Adria-Nähe wurden Wölfe gesichtet. Einige Anwohner
berichten sogar davon, dass ihre Hunde bei
Spaziergängen von Wölfen angegriffen wurden.
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/praventive-abschusse-bremsen-laut-bund-wachstum-des-wolfbestands-66996604
https://kaernten.orf.at/stories/3307758/
WOLF auf Sylt (!) am 1.6.2025: Ein
"Goldschakal" frisst Lämmer und Schafe:
Sylt: Goldschakal reißt mehr als 75 Lämmer und
Schafe | NDR.de - Nachrichten - Schleswig-Holstein
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Sylt-Goldschakal-reisst-mehr-als-75-Laemmer-und-Schafe,regionflensburgnews3116.html
https://t.me/standpunktgequake/192633
https://www.nau.ch/news/schweiz/drei-schafe-in-innerthal-sz-wohl-durch-wolf-gerissen-67000033
Es braucht KEINEN EINZIGEN Wolf im
Tirol (Ö) am 6.6.2025:
Wolf in
Osttirol nach Schafsrissen erschossen
https://www.suedtirolnews.it/chronik/wolf-in-osttirol-nach-schafsrissen-erschossen
Von: apa
Nachdem die schwarz-rote Tiroler Landesregierung
Ende April in Osttirol einen Wolf zum Abschuss
freigegeben hatte, ist in der Nacht auf Freitag im
Gemeindegebiet von St. Veit in Defereggen ein
solcher erlegt worden. Der Abschussverordnung waren
wiederholte Schafsrisse in der Nähe von Wohngebieten
vorausgegangen, teilte das Land mit. Ein Wolf konnte
damals als Verursacher ausgemacht werden. Im Tiroler
Oberland wurde indes erneut eine Abschussverordnung
erlassen.
“Mehrere Rissereignisse in unmittelbarer
Siedlungsnähe haben deutlich gemacht, dass
Handlungsbedarf besteht”, sagte der zuständige
Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (ÖVP).
Er bedankte sich bei der Osttiroler Jägerschaft für
ihr “schnelles Handeln”. Das erlegte Tier werde nun
zur weiteren Untersuchung an die Agentur für
Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) gebracht.
Die Abschussverordnung im Bezirk Imst am Freitag
erfolgte wiederum, weil zuletzt in drei Almgebieten
im Gemeindegebiet von Umhausen jeweils ein totes
Schaf gefunden worden war. In zwei Fällen wurde
anhand von DNA-Proben ein Wolf als Verursacher
festgestellt. Die Abschussverordnung galt nun für
einen Zeitraum von acht Wochen und tritt mit
Mitternacht in Kraft.
Statusbericht zur Situation des Wolfs in Österreich
Das Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs hat am
Freitag seinen jährlichen Statusbericht über die
Situation des Wolfes in Österreich veröffentlicht,
basierend auf dem Monitoring der Bundesländer. Im
Vorjahr wurden 102 Exemplare nachgewiesen, wovon ein
Wolf tot aufgefunden und 13 im Rahmen von
Landesverordnungen erlegt wurden. Nachweise gab es
in allen Bundesländern außer Wien. Insgesamt konnten
neun Rudel nachgewiesen werden, von denen vier
Nachwuchs hatten.
Der Bericht zeigt auch einen Rückgang der
Nutztierverluste, der sich damit das zweite Jahr in
Folge fortgesetzt hat. Dieser Rückgang ist
hauptsächlich auf geringere Verluste bei Schafen und
Ziegen zurückzuführen. Tirol und Kärnten
verzeichneten im Berichtsjahr erneut die höchsten
Verluste, obwohl auch hier ein Rückgang zu
beobachten war.
https://tirol.orf.at/stories/3310135/
https://www.nau.ch/news/schweiz/glarner-jager-durfen-jetzt-auch-wolfe-schiessen-67008898
Keystone-SDA - Glarus - Ab dem 15. Juli dürfen
Glarner Jägerinnen und Jäger Wölfe töten. Wer sich
allerdings verschiesst, muss mit einer Busse
rechnen.
Glarner Jägerinnen und Jäger dürfen per 15. Juli
dank einer neuen Verordnung Wölfe töten. Dafür
müssen sie eine Schulung absolvieren und ein
Jagdpatent besitzen. Wer sich allerdings
verschiesst, muss mit einer Busse von bis zu 5000
Franken rechnen.
Mit dieser Regelung setzte die Glarner Regierung
einen Vorstoss der kantonalen SVP-Fraktion um, wie
sie am Dienstag in einer Mitteilung schrieb.
Ziel sei es, die Jägerschaft für die durch den Bund
bewilligten Abschüsse beiziehen zu können. In
Graubünden beispielsweise konnten die Jäger dies
bereits in der vergangenen Jagdsaison tun.
Regeln für Wolfsjagd im Glarnerland
Es gelten allerdings einige Regeln: Nur wer sich
anmeldet, eine spezielle Schulung absolviert und ein
gültiges Patent hat, darf auf das geschützte
Raubtier schiessen. Dies allerdings primär während
der Hoch- und Niederwildjagd, so sollen
Fehlabschüsse minimiert werden.
Kommen diese trotzdem vor, müssen die Jäger eine
Busse zahlen. 500 Franken für Welpen, 2500 Franken
für erwachsene Wölfe und 5000 Franken, falls das
Tier ausserhalb der geregelten Zeiten oder Gebieten
getötet wird. Verstösst jemand gegen die Regeln und
transportiert beispielsweise den getöteten Wolf
widerrechtlich ab, wird ihm die Zulassung entzogen,
wie die Regierung weiter schrieb.
Die neue Verordnung sieht ausserdem vor, dass die
Jägerinnen und Jäger auch bei der sogenannten
Vergrämung mithelfen dürfen. Diese umfasst gezielte
Schüsse in Wolfsnähe, um bei den Tieren Angst
auszulösen und sie somit gezielt von Gebieten
fernzuhalten.
Auch darf die Jägerschaft die Wildhut neu bei der
Besenderung von Wölfen unterstützen und somit die
Tiere einfangen. Die neue Regelung soll am 15. Juli
in Kraft treten.
Es braucht KEINEN
EINZIGEN Bär oder Wolf in Europa am
30.6.2025: Die Verhaltensregeln sind reine
Theorie:
AVS: Richtiges Verhalten im Bären- und
Wolfsgebiet
https://www.suedtirolnews.it/politik/avs-richtiges-verhalten-im-baeren-und-wolfsgebiet
Von: ka - Bozen – Am Berg gibt es
vielfältige Risiken – geologische,
wetterabhängige, mangelnde Kondition oder
Vorbereitung, giftige Pflanzen, vor allem in
Begleitung von Hunden Weidevieh, letzthin
aber auch Großraubwild. Der Alpenverein
appelliert an alle, die am Berg unterwegs
sind, sich stets sorgfältig auf die Touren
vorzubereiten, das Wetter zu beobachten und
sich vorab über Risiken zu informieren.
So unwahrscheinlich es auch ist, beim Wandern
einem Bären oder Wolf zu begegnen, so
gefährlich kann es werden, wenn es zu einem
Bärenangriff kommt. Südtirols Bären- und
Wolfsgebiete werden monitoriert, bestätigte
Sichtungen regelmäßig auf der Seite des Amtes
für Wildtiermanagement des Landes.
veröffentlicht.
Bären sind Einzelgänger und meist dämmerungs-
oder nachtaktiv. In Südtirol werden sie
sporadisch nachgewiesen, vor allem im
Grenzgebiet zum Trentino entlang des
Mendelkamms über das Ultental bis in den
Vinschgau, am Ritten oder im Pustertal. Die
Tiere meiden in der Regel den Menschen und
nehmen meist von selbst Abstand. Gefährlich
sind vor allem Muttertiere, wenn sie mit ihren
Jungen unterwegs sind. Wer sich ruhig verhält,
dem Tier und vor allem Jungtieren nicht zu
nahekommt und sie nicht bedrängt, minimiert
das Risiko auf ein Minimum. „Wichtig ist es,
dem Bären Gelegenheit zu geben, sich
zurückzuziehen. Man sollte langsam gehen oder
sich rückwärts entfernen, ohne zu laufen oder
zu schreien“, sagt Klaus Bliem, Leiter des
AVS-Referats für Natur und Umwelt. Essensreste
locken Bären an – deshalb sollten sie
keinesfalls im Wald zurückgelassen werden.
Veranstalter von Zelt- und Hüttenlagern
sollten daran denken, Lebensmittel bärensicher
zu verstauen. Werden Lebensmittel im Freien
gelagert, sollten sie hoch an einem Baum
aufgehängt werden und möglichst dicht verpackt
werden, damit kein Geruch nach außen dringt.
Eine andere Möglichkeit ist, das
Versorgungszelt mit Sicherheitsabstand von den
Schlafzelten aufzustellen und das
Versorgungszelt mit einem Elektrozaun zu
sichern – wie es Imker bei Bienenstöcken
machen. Auch dem Kompost sollte Aufmerksamkeit
gelten: Er sollte keinesfalls in unmittelbarer
Nähe des Zeltlagers entsorgt werden, sondern
in mindestens 200 bis 300 Metern Abstand.
Auch Wölfe leben meist unauffällig in
Gegenden, wo sie Rückzugsorte haben – in
Tallagen und auch am Berg. Im Jahr 2023 wurden
39 verschiedene Individuen in Südtirol
genetisch bestätigt, in mehreren Gebieten des
Landes sind inzwischen Rudel ansässig. „Wölfe
sind scheue Tiere und meiden in der Regel den
Kontakt mit Menschen – gefährlich sind Wölfe
in erster Linie für Weidetiere“, erklärt
Bliem. Die Sichtung eines Wolfs ist kein Grund
zur Sorge: Ruhig bleiben, Abstand wahren und
dem Tier nicht folgen. Hunde sollten
grundsätzlich an der Leine geführt werden, da
sie Konflikte provozieren können.
Wer Großraubwild beobachtet, Bären oder Wölfen
begegnet oder sie fotografiert, sollte das dem
Forstdienst melden.
Verhaltenstipps bei Begegnungen mit dem Wolf
oder Wandern im Bärengebiet gibt es auf der
Homepage des AVS auch zum Download.
Wolf tot in Marinzen (Ö) am
9.7.2025:
Verdächtige
Funde melden: Toter Wolf in Marinzen: Ursache
jetzt bekannt
https://www.suedtirolnews.it/chronik/toter-wolf-in-marinzen-ursache-jetzt-bekannt
Von: mk
Kastelruth – Woran der am 17. Mai in einem Wald bei
Marinzen im Gemeindegebiet von Kastelruth tot
aufgefundene Wolf gestorben ist, weiß man nun. Das
Raubtier ist demnach vergiftet worden.
Das haben Analysen des Instituts für
Tierseuchenbekämpfung der Venetien ergeben, wie
Landesforstdirektor Günther Unterthiner berichtet.
“Wir bitten die Bevölkerung, verdächtige Funde, die
auf einen Giftköder hinweisen, umgehend an die
gebietsmäßig zuständige Forststation oder direkt dem
tierärztlichen Dienst zu melden”, unterstreicht
Dominik Trenkwalder vom Landesamt für
Wildtiermanagement in der Landesabteilung
Forstdienst.
https://kaernten.orf.at/stories/3313027/
https://vorarlberg.orf.at/stories/3313422/
https://www.nau.ch/news/schweiz/wolf-greift-rind-im-glarnerland-an-67023571
Mattertal (Kanton Wallis, Schweiz)
am 29.7.2025: 1 Scheiss-Wolf reisst oder
verschleppt 54 Schafe:
Kanton Wallis: Wolf riss 54 Schafe: «Wollen ihn
gezielt erlegen»
https://www.20min.ch/story/kanton-wallis-wolf-riss-54-schafe-wollen-ihn-gezielt-erlegen-103390099
Anina Schutz -
Seit Anfang Juli wurden bei der
Topalihütte im Wallis 54 Schafe von einem Wolf
getötet oder verletzt. Der Wolf darf im betroffenen
Gebiet legal geschossen werden.
Ein Wolf hat im Walliser
Mattertal 54 Schafe gerissen oder verschleppt.
Eine Abschussbewilligung für den
Wolf besteht bereits seit Juli.
Wildhüter und Jäger sind täglich
im Gebiet, um den Wolf gezielt zu erlegen.
https://www.nau.ch/news/europa/behorden-wolf-beisst-jungen-in-den-niederlanden-67025478
Keystone-SDA - Niederlande - In den Niederlanden
hat vermutlich ein Wolf ein spielendes Kind
angegriffen. Dann soll das Tier den Bub in den
Wald geschleift haben.
In den Niederlanden soll ein
sechsjähriger Bub von einem Wolf gebissen worden
sein.
Das Tier soll auf ihn gesprungen
sein und ihn dann ins Gebüsch geschleift haben.
Der Bub wurde verletzt ins Spital
gebracht.
Höchstwahrscheinlich ein Wolf hat in den
Niederlanden ein spielendes Kind angegriffen und in
einen Wald geschleift.
«Alle Beteiligten gehen davon aus, dass es sich um
einen Wolf handelt, und wir handeln entsprechend»,
sagte der Sprecher der Provinz Utrecht, Cor van der
Leemputten. Nach dem Angriff vom Mittwoch in einem
grossen Naturpark bei Utrecht war ein Sechsjähriger
mit Bisswunden in eine Klinik gekommen.
Die Provinz rief Eltern auf, die Wälder dort mit
Kindern zu meiden. Ein Problemwolf hat in dem Gebiet
bereits mehrfach Menschen angegriffen und soll mit
behördlicher Genehmigung abgeschossen werden.
Die Provinz erliess für die Wälder in dem
Naturgebiet Utrechtse Heuvelrug ein nächtliches
Betretungsverbot. Auch tagsüber wurde angeraten,
lieber in Gruppen in dem Gebiet unterwegs zu sein
und sich nicht abseits der Wege aufzuhalten.
Warnung vor Verfolgungstrieb des Wolfes
«Seien Sie besonders wachsam, wenn Sie im Wald
joggen, reiten oder Mountainbike fahren; diese
Aktivitäten können den Verfolgungstrieb des Wolfes
auslösen», wurde gewarnt. «Seien Sie wachsam und
passen Sie auf!»
Auch das Landgut Den Treek Henschoten, wo es zu dem
Angriff kam, riet Besuchern zu höchster Vorsicht,
solange der Problemwolf nicht getötet sei.
Wie der Vater des angegriffenen Jungen dem Sender
RTL sagte, hätten seine drei und sechs Jahre alten
Söhne im Bereich der Pyramide von Austerlitz, einem
rege besuchten Wahrzeichen, gespielt, als ein
hundeähnliches Tier angelaufen sei. Er habe zunächst
gedacht, dass es sich um den Hund eines in der Nähe
sitzenden Mannes handelte, der spielen wollte.
Wolf springt von Bank aus auf den Bub
Dann aber sei das Tier auf eine Bank gesprungen und
habe sich von dort aus auf den Sechsjährigen
gestürzt, ihn an der Achselhöhle gepackt und ins
Gebüsch gezerrt. Umstehende hätten mit Stöcken auf
den Wolf geschlagen. «Der zögerte wegzulaufen, gab
aber schliesslich auf. Es brauchte wirklich
physische Kraft, um den Wolf zu vertreiben.»
Im Spital habe sich gezeigt, dass die Verletzungen
schlimmer gewesen seien als gedacht. Neben der
Bisswunde an der Achsel, die genäht wurde, sei das
Kind an Brust, Rücken und am Gesicht verletzt
worden.
Vor Wölfen in dem Naturgebiet wird seit Längerem
gewarnt. Vor gut einer Woche wies ein Richter einen
Einspruch gegen die Erlaubnis zum Abschuss des
Problemwolfs, der Bram genannt wird, ab. Im
vergangenen Jahr hatte es bereits mehrere
Zwischenfälle mit dem Problemwolf gegeben, der eine
Frau ins Bein biss und ein Kind bei einem
Schulausflug in die Seite biss.
Wegen des auffälligen Verhaltens wurde schliesslich
das Abschiessen dieses Wolfes erlaubt. Laufende
DNA-Untersuchungen müssen zeigen, ob auch der
Sechsjährige von Problemwolf Bram angegriffen wurde.
Wie der Provinzsprecher sagte, werden Ergebnisse in
rund zwei Wochen erwartet.
https://www.nau.ch/news/schweiz/wolf-totet-esel-in-mesocco-jetzt-soll-das-rudel-bluten-67026340
Wölfe im Fichtelgebirge (4R) am
8.8.2025: vertreiben Bisons einer Bisonfarm:
Landwirt gibt auf: Wie der Wolf die Bisons aus
dem Fichtelgebirge verjagt - Fichtelgebirge -
Frankenpost
https://www.frankenpost.de/inhalt.landwirt-gibt-auf-wie-der-wolf-die-bisons-aus-dem-fichtelgebirge-verjagt.699c7797-4d94-4e00-a4f0-c0da98c1f15d.html
https://t.me/standpunktgequake/202114
Martin Höpfels Bisonfleisch ist so beliebt, dass er
Wartelisten führt. Trotzdem schafft der Alexanders
[Für diesen Artikel müssen Sie sich verfolgen
lassen].
https://kaernten.orf.at/stories/3321510/
Es braucht KEINEN EINZIGEN Wolf in
der Schweiz am 15.9.2025:
Bauern fordern sofortigen Wolfs-Abschuss bei
Rind-Riss
https://www.nau.ch/news/schweiz/bauern-fordern-sofortigen-wolfs-abschuss-bei-rind-riss-67044166
Fototexte:
Die
Beutepräferenz des Wolfes verändert sich
seit 2020 stetig. (Symbolbild)
Die Rudel haben es nicht nur auf Schafe und
Ziegen abgesehen, sondern vermehrt auch auf
Rinder. (Symbolbild)
Mit der Kuh als Schweizer Nationalsymbol,
bietet das ohnehin emotionale Thema enormes
Konfliktpotenzial. (Symbolbild)
Immer wieder tappen vereinzelte Wölfe der
rund 35 Schweizer Rudel in eine Fotofalle.
(Archivbild)
Der Artikel:
Elena Hatebur - Saint-George -
Schweizer Wolfsrudel haben ihre Beutepräferenzen
angepasst. Die Zahlen steigen: Seit 2020 kommt es
vermehrt zu Rinderrissen. Die Bauern fordern
Blitz-Abschüsse.
Ein Wolf hat im vergangenen
Sommer in Saint-George VD vier Rinder gerissen.
Seit 2020 verändern sich die
Beute-Präferenzen von Wölfen.
Die Viehzüchter zeigen sich
verärgert.
Der Bauernverband fordert
schnelle Abschüsse: «Im Waadtland wurde viel zu
lange gewartet.»
Die Gemeinde Saint-George VD hat einen
ereignisreichen Sommer hinter sich. Die Viehzüchter
zeigen sich erschöpft — und verärgert. Ein
«Massaker», so beschreibt es Guy Berseth gegenüber
der «Luzerner Zeitung».
Der Präsident der Viehzüchtergenossenschaft nimmt
damit Bezug auf den Wolf, der im Sommer auf der Alp
Rinder riss. Der Alpaufzug startete mit 110 Tieren,
der Abzug wurden mit vier Tieren weniger beendet.
Tun dir die Bauern leid, deren Rinder gerissen
werden?
«So kann es nicht mehr weitergehen», fasst der Mann,
der selbst Viehzüchter ist, zusammen. Die
Herangehensweise des Wolfes sei neu: Das Tier
schlich sich im Fall von Berseths Rindern sogar am
helllichten Tag an.
«Er greift von hinten an und beisst an den
Oberschenkeln zu», so der Züchter. Und das, obwohl
die jungen Tiere fast eine halbe Tonne wiegen und
sich deshalb selbst verteidigen können — eigentlich.
Schweizer Bauernverband fordert schnellere Abschüsse
Auch beim Schweizer Bauernverband zeigt man sich
besorgt aufgrund der Entwicklung.
«Wenn Wölfe ein Rind reissen, dann muss das Anlass
für einen umgehenden Abschuss sein», fordert Sandra
Helfenstein, Leiterin Kommunikation. Ein
Blitz-Abschuss also.
Gesetzlich ist das bereits heute so geregelt. Doch
gemäss Verband ist klar: «Im Waadtland wurde viel zu
lange zugewartet. Es kann nicht sein, dass es nach
einem Riss Wochen dauert bis eine DNA-Analyse
vorliegt», sagt Helfenstein.
Wolf im Wald
Der Schweizer Bauernverband sieht die Kompetenz bei
den Kantonen. Und die würden zu langsam reagieren,
so der Verband. (Symbolbild) - keystone
Ursprünglich sei dem Verband gesagt worden, dass das
Rudel vom Mont Tendre eine Ausnahme sei. Doch man
sehe eindeutig, dass sich der Wolf seiner Umgebung
anpasse. Vor allem in Regionen mit wenig Schafen
oder Ziegen würde er auch grössere Nutztiere
reissen.
Es sei für die Tierhalter schlichtweg nicht möglich,
Tag und Nacht bei den Tieren zu sein. Helfenstein:
«Von den Landwirten wird erwartet, dass sie dem
Tierwohl höchste Priorität beimessen. Hier soll es
plötzlich keine Rolle spielen.»
Beutepräferenz verändert sich
Die Angriffe auf Rinder nehmen erst seit 2020
wirklich zu. Zuvor waren die Tiere laut Zahlen des
Bundes für die Wölfe kaum interessant.
2024 zählte die Statistik rund 50 gerissene Rinder.
Die Zahl wirkt, mit einem Blick auf die im selben
Jahr getöteten 716 Schafe und 144 Ziegen,
überraschend klein.
Ansonsten sind es Wildtiere wie Rothirsche oder
Gämse, die mit rund 80 Prozent den grössten Teil der
Beutetiere ausmachen.
Das Problem scheint vor allem im Jurabogen, darunter
auch das französische Grenzgebiet, präsent zu sein.
Bis Anfang September zählte der Kanton Waadt sieben
Kälber und über 30 Rinder, die von Wölfen gerissen
wurden.
Die diesjährigen Zahlen gipfeln in einem neuen Hoch.
Bereits vor dem Ende der Alpsaison erreichte man das
Vorjahres-Niveau. Verantwortlich für die Angriffe
ist das Rudel am Mont Tendre, das sich 2023 bildete.
Die genauen Gründe für die steigende Zahl der
Rinderrisse werden zurzeit noch untersucht. Klar ist
aber: Rinder stehen häufig auf weitläufigen Weiden.
Ein hoher Herdenanteil an unerfahrenen Jungtieren
begünstigt die Angriffe zusätzlich.
Herdenschutz gestaltet sich schwierig
Das Budget für Herdenschutzmassnahmen des Bundesamt
für Landwirtschaft beträgt jährlich drei bis 3,5
Millionen Franken.
Das scheint jedoch nicht zu reichen. Der Bund gibt
mit seiner Finanzspritze jährlich zwischen vier und
sieben Millionen Franken dazu.
Herdenschutzhund
Ein solider Herdenschutz ist wichtig — aber
teilweise schwer umsetzbar. (Symbolbild) - keystone
Doch das Thema Herdenschutz stösst bei den Schweizer
Bäuerinnen und Bauern dumpf auf. Die riesigen Herden
auf mehreren hundert Hektaren Land zu überwachen,
sei manchmal praktisch unmöglich, heisst es immer
wieder.
Grundsätzlich könne man mit einem soliden
Herdenschutz viel ausrichten. «Herdenschutz bedeutet
aber auch Aufwand, Investitionen, Infrastruktur»,
betont der Schäfer Michael Baggenstoss gegenüber
SRF.
Es braucht KEINEN EINZIGEN Wolf im
Schwarzwald am 27.9.2025:
Vermutung bestätigt: Wolf riss Schafe im
Südschwarzwald
https://www.nau.ch/news/europa/vermutung-bestatigt-wolf-riss-schafe-im-sudschwarzwald-67048764
Ines Biedenkapp - Deutschland - In der
Schwarzwaldgemeinde Schluchsee wurden mehrere Schafe
gerissen. Neueste Untersuchungen bestätigen den Wolf
als Verursacher.
Es braucht KEINEN EINZIGEN Wolf im
Kanton Graubünden am 1.10.2025: Sie werden endlich
reduziert:
Auch die Welpen des Bündner Sinestra-Rudels
werden geschossen
https://www.nau.ch/news/schweiz/auch-die-welpen-des-bundner-sinestra-rudels-werden-geschossen-67050320
Keystone-SDA - Chur - Der Kanton Graubünden hat die
Regulierung von Wolfsrudeln auf eine Anzahl von neun
erhöht.
https://science.orf.at/stories/3232285
Fototext:
Wölfe, die in Dörfer vordringen, sind laut dem
Forschungsteam nicht furchtlos, sondern schlicht
hungrig
Wölfe behalten ihre Furcht vor Menschen auch
dort, wo sie unter Schutz stehen. Das zeigt eine
neue Studie. Die Raubtiere meiden gezielt
menschliche Nähe, selbst in Gegenden, wo sie kaum
direkte Bedrohung erfahren.
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung
der Wildtierökologin Liana Zanette von der Western
University im kanadischen London beobachtete Wölfe
in einem großen Gebiet in Polen. Mit versteckten
Kamera-Lautsprecher-Systemen zeichnete das Team auf,
wie Wölfe auf unterschiedliche Geräusche reagierten
– darunter Hundegebell, ruhige menschliche Stimmen
und zur Kontrolle auch Vogelrufe.
Das Ergebnis: Die Wölfe flohen beim Klang
menschlicher Stimmen mehr als doppelt so häufig und
verließen den Ort rund doppelt so schnell wie bei
harmlosen Naturgeräuschen. Auch Beutetiere der Wölfe
wie Wildschweine und Rehe reagierten ähnlich
empfindlich.
„Wölfe sind nicht die Ausnahme, wenn es darum geht,
Angst vor Menschen zu haben – und sie haben allen
Grund dazu“, sagt Zanette. Menschen töten global
gesehen große Raubtiere wie Wölfe laut Studie im
Schnitt neunmal häufiger, als diese natürlicherweise
sterben würden. Deshalb spreche man unter Biologen
vom Menschen als einem „Superräuber“.
Furcht treibt Wölfe in die Nacht
Zugleich belegt die Studie, die im Fachjournal
„Current Biology“ veröffentlicht wurde, dass diese
Angst das Verhalten der Wölfe maßgeblich prägt –
insbesondere den Tag-Nacht-Rhythmus. Im
Untersuchungsgebiet, wo Wölfe streng geschützt sind,
waren die Tiere fast fünfmal so nachtaktiv wie der
Mensch.
Diese extreme Verlagerung sei keine regionale
Ausnahme, sondern ein globales Muster: Weltweite
Daten zeigen, dass Wölfe überall dort, wo Menschen
leben, vor allem nachts aktiv sind. Die Studie
erfolgte in der Tucheler Heide (polnisch Bory
Tucholskie) einer großen Wald- und Heidelandschaft
in Nordpolen.
Für Wölfe – wie für alle Tiere – gehe es mit Blick
auf Nahrung um die Frage: „Wie komme ich an Futter,
ohne selbst zur Beute zu werden?“, sagt Zanette.
Dieses grundlegende Abwägen von Risiko und Belohnung
sei der Schlüssel zum Verständnis von
Mensch-Tier-Konflikten.
Gefahr trotz Schutzstatus
Zanette betont, dass gesetzlicher Schutz nicht
automatisch bedeutet, dass Wölfe sicher vor
menschlicher Tötung sind. In einigen EU-Ländern wie
Frankreich ist es erlaubt, unter bestimmten
Bedingungen bis zu rund 20 Prozent der
Wolfspopulation pro Jahr zu entnehmen. Dennoch werde
immer wieder vermutet, dass Wölfe durch
Schutzmaßnahmen ihre natürliche Scheu verlieren –
eine Annahme, die die aktuellen Daten nicht stützen.
Die Beobachtungen zeigen vielmehr: Selbst dort, wo
Wölfe streng geschützt sind, vermeiden sie bewusst
Kontakt mit Menschen.
Wölfe, die sich Siedlungen von Menschen nähern oder
auf Nahrungssuche in Dörfer vordringen, sind dem
Forschungsteam zufolge nicht etwa mutig, sondern
schlicht hungrig – und durch den Geruch oder die
Verfügbarkeit von Lebensmitteln angelockt. „Die
Lösung liegt darin, ihnen keinen Zugang zu unserem
Essen zu geben – sei es in Form von Abfällen oder
ungeschütztem Vieh“, so Zanette. Nur so ließen sich
Konflikte langfristig vermeiden.
red, science.ORF.at/Agenturen
https://orf.at/stories/zib100?episode=20251028
Videotext:
"Im Bezirk Zwettl in Niederösterreich ist wieder ein
Wolf erschossen worden. Der Wolf soll sich
wiederholt Häusern in einem Ortsgebiet genähert
haben. Obwohl man versucht hat, das Tier zu
vertreiben, sei es untertags immer wieder gesichtet
worden. Zur Sicherheit der AnwohnerInnen ist der
Wolf jetzt erschossen worden."
Es braucht KEINEN EINZIGEN WOLF im
Kanton Graubünden am 29.10.2025: 2024 191
Nutztiere getötet:
Wölfe reissen im Kanton Graubünden 189 Nutztiere
https://www.nau.ch/news/schweiz/wolfe-reissen-im-kanton-graubunden-189-nutztiere-67059848
Keystone-SDA Regional - Chur - In den ersten neun
Monaten des Jahres haben Wölfe im Kanton
Graubünden 189 Nutztiere gerissen.
In den ersten neun Monaten des Jahres haben Wölfe im
Kanton Graubünden 189 Nutztiere gerissen, wie aus
dem Quartalsbericht des Bündner Amtes für Jagd und
Fischerei hervorgeht. Die Zahl blieb gegenüber dem
Vorjahr fast unverändert.
«Wir wissen nicht, wie die Situation ohne proaktive
Regulierung gewesen wäre», sagte Arno Puorger,
Abteilungsleiter Grossraubtiere des Bündner Amtes
für Jagd und Fischerei, gegenüber Keystone-SDA. 2024
wurden von Januar bis September 191 Nutztiere
gerissen, zwei mehr als dieses Jahr.
Bären in Graubünden gesichtet
Im Frühjahr wurden 47 Meldungen über die Anwesenheit
von Bären in Form von Sichtungen, Fotofallen,
Fussabdrücken oder Kotspuren registriert. Aufgrund
der gesammelten Hinweise bestätigt das Amt für Jagd
und Fischerei, dass zwei Bären zeitweise in
Graubünden anwesend waren.
Spuren eines Exemplars wurden vor wenigen Tagen noch
in der Nähe von Zernez gefunden. «Wir können nicht
mit Sicherheit sagen, ob der Bär in Graubünden
überwintern wird, aber es ist gut möglich», erklärte
Puorger und sagte, dass ein ähnliches Ereignis seit
über vier Jahren nicht mehr vorgekommen sei.
Winterschlaf der Bären
Im Trentino, woher die meisten der in Graubünden
eintreffenden Exemplare stammen, halten die Bären
von Mitte November bis März Winterschlaf. «Wenn wir
nächstes Jahr Spuren zu einer Höhle finden würden,
könnten wir bestätigen, dass der Bär bei uns
überwintert hat», schloss Arno Puorger.
Animal Liberation Front wildert im
Trentino in der Valsugana am 10.12.2025:
Motorsägen zerstören 6 Jagdstände:
Radikale Tierschützer zertrümmern sechs
Jagdstände -- In der Valsugana - Jägerschaft
verurteilt Vorfälle
https://www.suedtirolnews.it/italien/radikale-tierschuetzer-zertruemmern-sechs-jagdstaende
Von: luk
Tezze – Radikale Tierschützer und Jagdgegner haben
in der Valsugana zu drastischen Mitteln gegriffen:
In der Nacht auf den 8. Dezember wurden nahe der
Grenze der Region Trentino-Südtirol zum Veneto,
insgesamt sechs Jagdstände und Hochstände schwer
beschädigt. Die auf Holzsäulen gelagerten Hochstände
wurden mit Motorsägen abgeschnitten und umgeworfen.
Hinter der Serie von Angriffen steht nach ersten
Erkenntnissen die “Animal Liberation Front” (ALF).
Dabei handelt es sich um eine international
agierende Gruppe, die sich dem Kampf gegen jede Form
der Tierausbeutung verschrieben hat. Die Täter
hinterließen Schmierereien und Beleidigungen, mit
denen sie ihre Aktion “signierten”.
Bei der Jägerschaft in der Provinz Trient sorgt der
Vandalenakt für Entsetzen. “Es sind verwerfliche und
klar zu verurteilende Vorfälle. Ich bin
fassungslos”, erklärt Matteo Rensi, Präsident der
Trentiner Jägervereinigung.
Rensi betont, dass die Täter nicht den gesamten
Tierschutzsektor repräsentieren: “Zum Glück handelt
es sich nur um eine kleine, radikale Minderheit, die
Gewalt einsetzt. Wir Jäger hingegen sind zu einem
konstruktiven Austausch und zum Dialog bereit. Diese
Personen greifen andere an und beschädigen fremdes
Eigentum, nur weil sie eine andere Meinung haben.”
Der Verband kündigt an, die betroffenen Besitzer der
Hochsitze zu unterstützen. Auch rechtliche Schritte
werden geprüft. “So etwas habe ich in dieser Form
noch nie erlebt”, so Rensi weiter. “Es handelt sich
um schwere, von Hass geprägte Akte. Und gerade diese
Taten zeigen deutlich, was für Menschen
dahinterstehen.”
https://kaernten.orf.at/stories/3334127/