Fototext: Während des Winters machen sich Waldrappe auf in den Süden. (Symbolbild) - keystone
Der Artikel:
Waldrapp-Dame Rupert wartet. Doch ihr Partner wird niemals zurückkehren. Das Gesetz verhindert derweil eine schnelle, eigentlich mögliche, Neu-Verkupplung.
In Rümlang ZH wartet der weibliche Waldrapp Rupert auf seinen Partner Enea.
Dieser wird aber nie kommen. Seit einem Monat ist der Vogel verschwunden und gilt als tot.
Eigentlich könnte Rupert sich mit einem anderen Waldrapp unkompliziert paaren.
Das Gesetz verbietet jedoch einen Transport des seltenen Tieres zu einem Männchen.
In der Industrieregion Rümlang wartet eine einsame Seele auf ihre bessere Hälfte. Es ist Rupert, ein weiblicher Waldrapp.
Am 8. April erst kehrte sie in diese Gegend zurück, wie der «Zürcher Unterländer» schreibt. Dort, wo sie letzten Sommer mit Partner Enea die Küken Panhead und Knuckle ausbrütete.
Eneas Sender verschwand Mitte März in Italien vom Radar. Wie man mittlerweile weiss, ist der Vogel tot.
Die Hürden der Bürokratie
Die Situation von Rupert hat beim Waldrappteam für Stirnrunzeln gesorgt. Das Team ist zuständig für die Wiederansiedlung des Tiers in Europa. In einem Newsletter heisst es, dass Rupert durchaus «mittels einer wiederholt erprobten Methodik» wieder verkuppelt werden könnte.
Aber hier kommt der Haken: Die Schweizer Gesetzgebung erlaubt dies nicht. Ohne Berechtigung dürfen geschützte Tiere nicht eingefangen werden. So will es das Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wild lebender Säugetiere und Vögel.
Bei Zuwiderhandlung kann man dafür gar eine Freiheitsstrafe bekommen. Jedoch müsste Rupert zwingend eingefangen werden, um sie zu einem anderen Männchen zu transportieren.
Ruperts traurige Realität
Gerne hätte das Waldrappteam Rupert gemäss der Zeitung ansonsten mit einem männlichen Tier zur Paarung in den Tierpark Goldau gebracht. Gesetzlich seien dem Team jedoch die Hände gebunden.
Der einzige Hoffnungsschimmer wäre jetzt noch, dass Rupert auf eigene Faust nach Überlingen (D) fliegt. Denn dort sei eine ganze Waldrapp-Kolonie aufzufinden.
Jedoch wartet der Vogel weiter stur in und um Rümlang auf seinen eigentlich schon verstorbenen Partner Enea. Dennoch ist das Waldrapp-Team zuversichtlich, dass Rupert schon bald in Richtung Überlingen aufbrechen könnte.
Waldrappe stammen aus EU-gefördertem Projekt
Alle diese Waldrappe stammen aus einem Wiederansiedlungsprojekt in Österreich, das von der Europäischen Union mit erheblichen Mitteln unterstützt wird. Fast 11 Millionen Euro sind oder werden laut «Zürcher Unterländer» noch in das Projekt bis 2028 investiert.
Uhu am 12.5.2024: frisst angeblich Igel
von Informant Schafhausen - 12.5.2024
Uhus häuten Igel und fressen sie und lassen den Stachelpelz am Boden liegen.
Gürbetal (Kanton Bern) am 18.5.2024: Milan oder Bussard jagt Joggerin:
«Nur mit Spurt gerettet»: Raubvogel attackiert Joggerin mehrfach
https://www.nau.ch/news/schweiz/nur-mit-spurt-gerettet-raubvogel-attackiert-joggerin-mehrfach-66762444
Ein Mäusebussard jagt einer Bernerin einen Schrecken ein. Kein Einzelfall. Die Vogelwarte erklärt, was du beim Joggen beachten musst.
Eine Bernerin Joggerin wurde von einem Raubvogel gejagt.
Sie konnte dank eines Spurts in den Wald vor Verletzungen flüchten.
Grund für die Aggressivität des Vogels: Er wollte seine Jungen beschützen.
Schreck-Moment beim Joggen! «Ich wurde heute von einem Milan oder einem Bussard mehrfach angegriffen, konnte zum Glück aber jeweils ausweichen», berichtet Nau.ch-Leserin Pauline K.*
Zugetragen hatte sich die Attacke am Dienstag im Berner Gürbetal. «Ich konnte mich mit einem Spurt unverletzt in den Wald retten», berichtet sie. Und staunt: «Bis zu dem Ereignis hatte ich keine Ahnung, dass diese Vögel so reagieren können.»
K. rät: «Als Jogger sollte man dieses Gebiet in den nächsten Wochen besser meiden.»
Die Wildhut des Kantons Bern hört nicht zum ersten Mal von solchen Angriffen. Auf Anfrage erklärt sie: «Wir können den Fall bestätigen, das kommt in seltenen Fällen immer wieder mal vor.»
Dass das Tier derart aggressiv auf Jogger reagiert, hat seinen Grund. «Der Vogel hat in der Nähe sein Nest und will seine Jungen beschützen.»
Greifvögel greifen Joggende meist von hinten an
Solche Angriffe wie jene im Gürbetal gibt es jährlich rund ein Dutzend Mal, wie die Schweizerische Vogelwarte bestätigt. In der Regel handelt es sich bei den Raubvögeln um Mäusebussarde.
Gegenüber Nau.ch relativiert sie aber: «In Anbetracht der rund 20'000 Brautpaare von Mäusebussarden in der Schweiz stellen solche Attacken Ausnahmen dar.»
Die seltenen Angriffe erfolgen in der Regel zwischen Mai und Juni, wenn die Vögel Junge haben. Die Vögel sehen die Joggerinnen und Jogger als Gefahr und versuchen, sie zu vertreiben. Manchmal auch durch Schreie.
Die Vogelwarte erklärt: «Die Angriffe erfolgen meist von hinten und fast immer auf joggende Personen. Wogegen Spaziergänger und Velofahrer in der Regel unbehelligt bleiben.» Doch es gebe auch hier Ausnahmen.
Die wenigen Fälle machen es schwierig zu untersuchen, weshalb es in manchen Situationen zu Angriffen kommt und in anderen nicht. «Ob es zu einer Attacke kommt, kann von verschiedenen Faktoren abhängen. Unter anderem davon, wie sich die betroffene Person fortbewegt.»
Vögel begnügen sich in der Regel mit Scheinangriffen
Die Vogelwarte rät: «Wir empfehlen, das entsprechende Gebiet nur marschierend zu durchqueren. Erfahrungen zeigen, dass dann weniger Angriffe stattfinden. Sollte dies situativ nichts nützen, so sollte man das Gebiet meiden.»
Einen kuriosen Trick verriet Livio Rey von der Schweizerischen Vogelwarte 2018 gegenüber Nau.ch. «Kleben Sie sich Augen auf den Hinterkopf. Denn die Tiere greifen nur an, wenn sie im Glauben sind, nicht gesehen zu werden.»
Mit Kulleraugen auf dem Hinterkopf soll dies verhindert werden. Auch könne ein Kopfschutz wie eine Kapuze getragen werden, um bei einem Angriff den direkten Kontakt zu vermeiden.
In der Regel begnügen sich die Vögel mit Scheinangriffen. Manchmal erwischen Angegriffene einzelne Kratzer. Dann sollte sicherheitshalber ein Arzt aufgesucht werden. «Ernsthafte Verletzungen sind bis jetzt glücklicherweise nie bekannt geworden», erklärt die Vogelwarte.
* Name von der Redaktion geändert.
Der kalte
Regenfrühling in der Schweiz 2024 am
5.6.2024: 80% Todesrate bei
Storchenjungen:
«Gnadenlose» Natur 80 Prozent der
Storch-Babys wegen Regen gestorben
https://www.nau.ch/news/schweiz/wetter-bis-zu-80-prozent-der-storch-babys-wegen-regen-gestorben-66773912Fotoquellen:
-- Die Schweiz erhielt in den letzten Tagen viel Regen. – keystone
-- In den letzten Jahren ist die Storch-Population in der Schweiz angewachsen. Die Vögel dürften das durch das Wetter schlechte Jahr verkraften. (Symbolbild) - keystone
Der Artikel:
Das ungemütliche Wetter der letzten Tage und Wochen wirkte sich auch auf die Natur aus. Unter anderem der Nachwuchs der Störche hat schwer darunter gelitten.
Die Störche leiden unter den aktuell nassen und kalten Bedingungen in der Schweiz.
Bis zu 80 Prozent der Babys dürften die letzten Tage nicht überstanden haben.
Experten zufolge ist das schwache Nachwuchs-Jahr aber verkraftbar.
Regen und Kälte prägten das Schweizer Wetter zuletzt. Die vielen Niederschläge sorgten beispielsweise für Hochwasser-Alarme in der Ostschweiz. Und: Schon am Wochenende soll es noch mehr regnen.
Diese Bedingungen haben Folgen für die Natur. Besonders frappant sieht man das am Beispiel der Störche. Wie die «Linth-Zeitung» berichtet, haben viele Jungtiere das kalte und nasse Wetter nämlich nicht überlebt.
Vom Freitag bis Sonntag seien fast alle der rund 80 Jungstörche in Uznach SG verendet, heisst es. Und mit Blick auf die ganze Schweiz sieht es nicht besser aus. Peter Enggist, Geschäftsleiter von Storch Schweiz, sagt gegenüber der Zeitung: Gesamtschweizerisch seien «etwa 70 bis 80 Prozent der Jungstörche» gestorben.
Schätzungen zufolge habe es zwischen 1000 und 1200 Jungstörche gegeben. Das heisst also, dass rund 900 Tiere nicht überlebt haben. Das führt zu traurigen Szenen. Etwa wenn Storcheneltern ihren toten Nachwuchs anstupsen, bevor sie ihn aus dem Nest werfen.
Nasse Nester als grosses Problem
Vor allem die Schnelligkeit der Ereignisse ist ungewöhnlich. Enggist sagt: «Dass sich das Storchendrama in Uznach innerhalb weniger Tage abspielte, ist unüblich.» Ursache war eben die angesprochene Wetterlage.
Auch Uznachs Gemeindepräsident Diego Forrer spricht von tragischen Vorfällen. «Die Natur hat wieder einmal gnadenlos zugeschlagen», sagt er gegenüber der Zeitung.
Ähnliche Berichte wie aus Uznach gibt es indes auch vom Lützelsee in der Gemeinde Hombrechtikon ZH. Sandra Jost vom dortigen Ornithologischen Verein sagt zur «Zürichsee-Zeitung», 20 von total 30 Jungstörchen seien gestorben.
Das Problem war demnach die Dauernässe in den Nestern, wodurch das Gefieder nie ganz habe trocknen können. So sei der Nachwuchs unterkühlt und geschwächt gewesen.
Todesfälle durchs Wetter sind traurig, aber verkraftbar
Immerhin: Die Situation der Störche hat sich im Vergleich zu früher deutlich verbessert. Denn ein solches Massensterben wäre ein Drama, wenn es immer noch nur 50 bis 60 Brutpaare geben würde. «Jetzt ist das dank der grossen Population verkraftbar, auch wenn es natürlich traurig ist», so Enggist.
Eine Aussage, die Jost vom Verein in Hombrechtikon unterschreibt. Sie sagt: «Es gibt in der Gegend genügend Störche, ein Jahr mit wenig Nachwuchs hat deshalb keine merklichen Folgen.»
Storch
Zur Einordnung: Laut Storch Schweiz gibt es derzeit hierzulande circa 2000 Störche. Vor sieben Jahren war es nur etwa die Hälfte.
Es stellt sich die Frage, ob der Mensch den Nachwuchs bei diesem Wetter hätte retten können. Beispielsweise hätte man die Jungstörche aus den Nestern holen und unter Wärmelampen aufziehen können. Engisst sagt, dass man das theoretisch tatsächlich machen könnte. Allerdings sei es bei der heutigen vergrösserten Population schlicht nicht denkbar.
Vogelschlag
auf Flügen am 15.6.2024: Wie und warum
kollidieren Vogelschwärme mit
Flugzeugen?
How and why do flocks of birds collide
with aeroplanes?
https://www.aljazeera.com/news/2024/6/15/how-and-why-do-flocks-of-birds-collide-with-aeroplanesÜbersetzung mit Deepl:
Tausende von Flugzeugen werden jedes Jahr von Vögeln in der Luft angegriffen. Können Menschen verletzt werden, und wie können wir dies verhindern?
Von Areesha Lodhi
Veröffentlicht am 15. Juni 202415. Juni 2024
Für Menschen, die Angst vor dem Fliegen haben, gehören Turbulenzen in der Luft oder von der Kabinenverkleidung eines Flugzeugs abgerissene Teile wahrscheinlich zu den beängstigendsten Dingen, die sie sich vorstellen können. Aber wussten Sie, dass auch der Zusammenstoß mit einem Vogelschwarm eine große Gefahr für die Luftfahrt darstellt?
Im April wurden 39 Flamingos getötet, als sie mit einem Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Emirates zusammenstießen, kurz bevor es in Mumbai an der Westküste Indiens landete. Genau ein Jahr zuvor hatten Aktivisten vor dem Bau eines zweiten Großflughafens für Mumbai - dem Navi Mumbai International Airport, der 2032 fertiggestellt werden soll - gewarnt, weil er sich in der Nähe von zwei Vogelschutzgebieten und den Futterplätzen mehrerer Zugvogelarten, darunter auch Flamingos, befindet.
Auf Flughäfen in Küstennähe kann die Aktivität von Wildtieren höher sein als auf Flughäfen im Landesinneren, so dass Vögel und Flugzeuge einem höheren Risiko einer unglücklichen Begegnung ausgesetzt sind. Vogelschläge, wie diese Vorfälle genannt werden, sind keine Seltenheit.
Wie ist die Emirates-Maschine mit dem Flamingoschwarm zusammengestoßen?
Die Boeing 777 der Fluggesellschaft Emirates traf am 20. Mai in einer Höhe von etwa 300 Metern (1.000 Fuß) einen Flamingoschwarm. Noch in derselben Nacht meldete eine Gruppe von Kindern in Ghatkopar, einem Vorort von Mumbai, dass sie Flamingo-Kadaver auf der Straße gefunden hätten.
Während in dieser Nacht 29 tote Flamingos gefunden wurden, wurden am nächsten Morgen weitere 10 entdeckt, wie die Zeitung Indian Express unter Berufung auf einen Forstbeamten berichtete.
Die Fluggesellschaft bestätigte den Vorfall zwei Tage später.
"Das Flugzeug ist sicher gelandet, und alle Passagiere und Besatzungsmitglieder sind unverletzt von Bord gegangen. Emirates arbeitet in dieser Angelegenheit mit den Behörden zusammen", sagte ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Das Flugzeug wurde beschädigt, und der für denselben Tag geplante Rückflug nach Dubai wurde gestrichen, fügte der Sprecher hinzu.
Wie hoch ist das Risiko, dass Vögel mit Flugzeugen kollidieren?
Nach Angaben der Federal Aviation Administration werden allein in den Vereinigten Staaten jedes Jahr mehr als 14.000 Vogelschläge gemeldet. Im Jahr 2022 meldete die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs fast 1.500 Vogelschläge im Laufe des Jahres.
In einer Studie, die 2020 von deutschen Forschern der Technischen Universität Delft und des Niederländischen Instituts für Flugführung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt durchgeführt wurde, wurde die Anzahl der Vogelschläge pro Flugbewegung in verschiedenen Ländern der Welt untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass Australien die höchste Vogelschlagrate aufweist - fast acht pro 10.000 Flugbewegungen. In den USA war sie mit 2,83 am niedrigsten.
Vogelschläge finden selten in größeren Höhen statt. Zu Kollisionen kommt es in der Regel, wenn sich Flugzeuge in demselben Raum befinden, in dem Vögel normalerweise fliegen, z. B. beim Anflug auf, bei der Landung auf und beim Abflug von Flughäfen.
Wasservögel, Möwen und Greifvögel sind die häufigsten Vogelarten, die in der Luft mit Flugzeugen in Berührung kommen, wie aus den Berichten des Bird Strike Committee in den USA hervorgeht.
Was sind die Ursachen für Vogelschläge?
Es gibt mehrere Faktoren, die Vögel für Kollisionen mit Flugzeugen anfällig machen.
Vögel werden von Natur aus von Lebensräumen angezogen, die sich oft in der Nähe von Flughäfen befinden, wie z. B. offene Felder, Feuchtgebiete und Gewässer, die als Futter- und Nistplätze dienen.
So leben beispielsweise Flamingos häufig in großen, flachen Seen und Lagunen, die sich in der Nähe von Flächen befinden können, die für den Bau von Küstenflughäfen ausgewählt wurden.
Auf Flughäfen im Landesinneren sind zwar weniger Vögel anzutreffen, aber selbst Wasserpfützen auf unebenen Bürgersteigen können ausreichen, um sie anzulocken.
Viele Vögel sind Zugvögel. Daher können sich ihre Flugrouten mit denen des Luftverkehrs kreuzen, vor allem während der Zugzeit, wenn sie lange Strecken zwischen Brut- und Futterplätzen zurücklegen.
Vögel fliegen oft in Schwärmen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass bei einem Zusammenstoß mehrere Menschen ums Leben kommen.
Wurden Menschen bei Vogelschlägen verletzt oder getötet?
Ein besonders tödlicher Vorfall ereignete sich im Oktober 1960, als Eastern Airlines Flug 375, eine Lockheed Electra, von Vögeln angegriffen wurde. Nur 20 Sekunden nach dem Start vom internationalen Flughafen Boston Logan schlug ein großer Schwarm europäischer Stare in die Triebwerke der Maschine ein. Das Flugzeug verlor den Antrieb und stürzte in den Hafen von Boston, wobei alle bis auf 10 der 72 Menschen an Bord ums Leben kamen.
Im Jahr 1988 kamen 35 der 104 Menschen an Bord einer Boeing 737 der Ethiopian Airlines ums Leben, als das Flugzeug abstürzte, nachdem mehrere Vögel beim Start in Bahir Dar, Äthiopien, in die Triebwerke geflogen waren.
In den letzten 31 Jahren sind weltweit 292 Menschen durch Vogelschlag ums Leben gekommen.
Es kann auch zu Verletzungen kommen. Im Jahr 2009 musste der US Airways-Flug 1549 im Hudson River notlanden, nachdem er kurz nach dem Start mit einem Schwarm kanadischer Gänse zusammengestoßen war. Die Triebwerke des Flugzeugs saugten die Gänse nach dem Aufprall an und verloren an Leistung. Obwohl 100 Menschen an Bord verletzt wurden, konnten alle 155 Passagiere und Besatzungsmitglieder mit Booten gerettet werden. Der Vorfall wurde später zum Thema eines Hollywood-Films, Miracle on the Hudson, mit Tom Hanks in der Hauptrolle.
Ein Jahrzehnt später, im Jahr 2019, stieß ein russisches Passagierflugzeug mit einem Möwenschwarm zusammen und musste in einem Maisfeld bei Moskau notlanden. Das Ereignis wurde als das "Wunder von Ramensk" bekannt. Vierundsiebzig der 233 Passagiere an Bord erlitten leichte Verletzungen.
Können Flugzeuge durch Vogelschlag beschädigt werden?
Bei den meisten Kollisionen treffen Vögel die Windschutzscheibe eines Flugzeugs oder fliegen in die Triebwerke, was manchmal zu einer Notlandung oder in seltenen Fällen zu einem Absturz führen kann.
Selbst ein Treffer, der keine offensichtlichen Schäden verursacht hat, kann die Triebwerksleistung verringern und die Betriebskosten erhöhen.
Von 2013 bis 2018 verursachten Vogelschläge laut einer Analyse des Versicherungsunternehmens Allianz Global Corporate and Specialty Schäden in Höhe von 340 Millionen US-Dollar an Flugzeugen.
Das Unternehmen berichtet, dass die Versicherer in diesen fünf Jahren mehr als 900 vogelschlagbedingte Schadenersatzforderungen erhalten haben, um die Kosten für die Reparatur von beschädigten Triebwerken und Flugzeugzellen, zu denen auch mechanische Strukturen wie Tragflächen gehören, zu decken. Der durchschnittliche Schaden belief sich auf 368.000 Dollar, während einige Fälle über 16 Millionen Dollar betrugen.
Können Zusammenstöße zwischen Vögeln und Flugzeugen verhindert werden?
Da viele Vogelschläge in der Nähe von Flughäfen stattfinden, können Flughafenbehörden und -manager das Risiko von Kollisionen durch Vogelmanagement und -kontrolle verringern. Dazu gehört zunächst der Einsatz eines Radarsystems, um ihre Anwesenheit zu erkennen.
Neben dem Einsatz besserer Erkennungssysteme, die die Piloten darauf hinweisen, ihre Flugrouten anzupassen, können verschiedene Techniken eingesetzt werden, um Vögel zu verscheuchen. Vogelnotsignale, Lockvögel oder der Einsatz von Geräuschen und Lichtern sind einige der Möglichkeiten, um Vögel von Flugzeugen in der Nähe eines Flughafens wegzulocken.
Darüber hinaus setzen sich Naturschützer auch für die Schaffung von sicheren Zugkorridoren für Vögel ein. Dabei handelt es sich um Netze miteinander verbundener Lebensräume, die nach der Identifizierung gemeinsamer Zugrouten geschaffen werden. Sie bieten Zugang zu notwendigen Ressourcen wie Nahrung, Wasser und Rastplätzen und tragen zur Erhaltung der Artenvielfalt bei.
In einigen Fällen handelt es sich bei diesen Wildtierkorridoren um natürlich vorhandene, geschützte Gebiete. In anderen Fällen können Lebensräume, die durch menschliche Aktivitäten zerstückelt wurden, wieder miteinander verbunden werden.
Quelle: Al Jazeera und Nachrichtenagenturen
ENGL orig.:
Thousands of planes are struck by birds in midair every year. Can people be hurt and how can we prevent it from happening?
For people who are fearful of flying, midair
turbulence or cabin
panels blowing off an airliner are
probably among the more frightening things
they might imagine happening. But did you
know that colliding with a flock of birds is
also a major aviation hazard?
In April, 39 flamingos were killed when they
collided with an Emirates passenger jet
shortly before it touched down in Mumbai on
India’s west coast. Exactly one year
previously, activists had warned
against the construction of a second major
airport for Mumbai – Navi Mumbai
International Airport, due to be completed
in 2032 – because of its proximity to two
bird sanctuaries and the feeding grounds of
several species of migratory birds,
including flamingos.
In airports near coasts, wildlife activity
may be higher than inland ones, putting
birds and planes at higher risk of ill-fated
encounters. Bird strikes, as these incidents
are known, are common.
How did the Emirates plane hit the flock of flamingos?
The Emirates Boeing 777 aircraft hit a
flock of flamingos about 300 metres
(1,000ft) above the ground on May 20. Later
that same night, a group of children in
Ghatkopar, a suburb in Mumbai, reported
finding flamingo carcasses on the road.
While 29 dead flamingos were found that
night, another 10 were discovered the next
morning, according to a report in the Indian
Express newspaper, which quoted a forest
official.
The airline confirmed the incident two days
later.
“The aircraft landed safely, and all
passengers and crew disembarked without
injury. However, sadly, a number of
flamingos were lost, and Emirates is
cooperating with the authorities on the
matter,” a spokesperson told the Reuters
news agency.
The aircraft was damaged, and the return
flight, which had been scheduled to depart
for Dubai the same day, was cancelled, the
spokesperson added.
What is the risk of birds colliding with aircraft?
More than 14,000 bird strikes are reported
each year in the United States alone,
according to the Federal Aviation
Administration. In 2022, the United
Kingdom’s Civil Aviation Authority reported
nearly 1,500 bird strikes over the year.
A study carried out in 2020 by German
researchers at the Delft University of
Technology and the Netherlands Institute of
Flight Guidance at the German Aerospace
Center, looked at the rate of bird strikes
per movements of aircraft in several
countries around the world. It found
Australia had the highest bird strike rate –
nearly eight for every 10,000 aircraft
movements. The US had the lowest at 2.83.
Bird strikes rarely occur at higher
altitudes. Collisions tend to occur when
planes are in the same space where birds
usually fly, such as when aircraft are
approaching, landing at and departing from
airports.
Waterfowl, gulls and raptors are the most
common types of birds to come into contact
with planes in the air, according to reports
collected by the Bird Strike Committee based
in the US.
What causes bird strikes?
Several factors put birds at risk of
colliding with aeroplanes.
Birds are naturally attracted to habitats
that are often located around airports, such
as open fields, wetlands and bodies of water
that serve as feeding and nesting grounds.
For instance, flamingos commonly live in
large, shallow lakes and lagoons that can be
close to land selected for the construction
of coastal airports.
Although inland airports have less bird
activity, even water pooling on uneven
pavements can be enough to attract them.
Many birds are migratory. As a result, their
flight paths can intersect with air traffic
routes, especially during
migration seasons when they make long
journeys to travel between breeding and
feeding grounds.
Birds often fly in flocks, which increases
the likelihood of multiple fatalities in the
event of a collision.
Have people been injured or killed in bird strikes?
A particularly deadly incident occurred in
October 1960 when Eastern Airlines Flight
375, a Lockheed Electra plane, was hit by
birds. Just 20 seconds after takeoff from
Boston Logan International Airport, a large
flock of European starlings struck the
plane’s engines. The aircraft lost power and
crashed into Boston Harbour, killing all but
10 of the 72 people on board.
In 1988, 35 of the 104 people on board an
Ethiopian Airlines Boeing 737 aircraft were
killed when it crashed after several birds
flew into its engines during takeoff from
Bahir Dar, Ethiopia.
Over the past 31 years, bird strikes have
caused the deaths of 292 people around the
world.
Injuries can occur as well. In 2009, US
Airways Flight 1549 made an emergency
landing in the Hudson River after hitting a
flock of Canadian geese shortly after
takeoff. The plane’s engines sucked in the
geese after impact and lost power. Although
100 people on board were injured, all 155
passengers and crew were rescued by boats.
The incident later became the subject of a
Hollywood film, Miracle on the Hudson,
starring Tom Hanks.
A decade later, in 2019, a Russian passenger
plane struck a flock of gulls and had to
make an emergency landing in a cornfield
near Moscow. The event became known as the “Miracle
over Ramensk“. Seventy-four of the 233
passengers on board suffered minor injuries.
Can bird strikes damage planes?
In most collisions, birds hit the
windscreen of an aircraft or fly into
engines, which can sometimes result in an
emergency landing or, in rare cases, a
crash.
Even a strike that has not caused obvious
damage can reduce engine power and add to
operating costs.
From 2013 to 2018, bird strikes caused $340m
of damage to aircraft, according to an
analysis by the Allianz Global Corporate and
Specialty insurance company.
The firm reported that insurers received
more than 900 bird-strike-related claims
during those five years to cover the costs
of repairing damaged engines and airframes,
which include mechanical structures such as
wings. The average claim was for $368,000
while some were in excess of $16m.
Can bird-plane collisions be prevented?
Because many bird strikes occur near
airports, airport authorities and managers
can reduce the risk of collisions through
bird management and control. This involves
first using a radar system to detect their
presence.
As well as using better detection systems to
alert pilots to adjust their flight paths,
several techniques can be employed to scare
away birds. Bird distress signals, decoy
animals or using sounds and lights are some
of the ways in which birds can be directed
away from planes close to an airport.
Additionally, conservationists also advocate
for the creation of safe migratory corridors
for birds. These are networks of connected
habitats that are created after identifying
common migratory routes. They provide access
to necessary resources such as food, water,
and resting areas and help maintain
biodiversity.
In some cases, these wildlife corridors are
naturally existing, protected areas. In
others, habitats that have become fragmented
by human activity can be reconnected.
Source: Al Jazeera and news agencies
Medikamentenrückstände in Gewässern weltweit am 26.6.2024: provozieren süchtige Fische+aggressive Vögel - und weiblich-männliche Fische usw.:
Drogen im Ökosystem: Unsere Medikamente bedrohen die Tierwelt massiv: Süchtige Fische und aggressive Vögel alarmieren Forscher
https://www.blick.ch/gesellschaft/drogen-im-oekosystem-unsere-medikamente-bedrohen-die-tierwelt-massiv-id19879514.html
Alexandra Bader - Praktikantin - Die Verschmutzung durch Pharmazeutika und Drogen verursacht dramatische Veränderungen in der Tierwelt, warnen Wissenschaftler. Die Schweiz geht mit fortschrittlicher Abwasserbehandlung voran.
Drogensüchtige Fische, aggressive Vögel: Das sind nur zwei Beispiele, wie der Medikamenten- und Drogenkonsum von Menschen die Tierwelt beeinflusst. Eine wissenschaftliche Abhandlung der schwedischen Universität für Agrarwissenschaften betont nun: Es ist dringend notwendig, dass die Pharmaindustrie Medikamente «grüner» macht. Das Forschungsteam rund um Ökologe Tomas Brodin publizierte seinen Beitrag diesen Monat im Wissenschaftsmagazin «Nature Sustainability».
Schädliche Stoffe geraten beispielsweise durch Freisetzung bei der Produktion oder durch unsere Ausscheidungen in die Umwelt. Wenn ein Mensch eine Pille schluckt, baut der Körper nicht das ganze Medikament im Körper ab. So gelangen Wirkstoffe wie Koffein, Spuren von Medikamenten gegen Angststörungen, Antidepressiva und Antipsychotika ebenso ins Ökosystem wie illegale Substanzen wie Kokain oder Methamphetamin.
Chemische Substanzen in Flüssen
Eine Studie aus dem Jahr 2022 zeigte Erschreckendes: Forschende hatten 104 Flüsse an 1052 Orten auf der ganzen Welt auf 61 Substanzen hin untersucht. Sie wiesen in rund 43 Prozent der getesteten Flüsse mindestens eine Substanz nach – und zwar jeweils auf einem Level, das als gefährlich für die Ökologie gilt. Bis heute ist die Schweiz das einzige Land, das in der Abwasserbehandlung landesweit einen Schritt weiter geht und Schweb- und andere Schadstoffe entfernt.
Fachleute erachten die Verschmutzung durch moderne Pharmazeutika und illegale Drogen als wachsende Gefahr für die Tierwelt. Wie der britische «Guardian» schreibt, weisen Beobachtungen Auswirkungen der Medikamente im Ökosystem nach: Forellen, die süchtig nach dem Betäubungsmittel Methamphetamin sind. Oder Flussbarsche, die wegen Medikamenten gegen Depressionen die Angst vor ihren natürlichen Feinden verloren haben.
Geschlechtsumkehr wegen der Antibabypille
Kontakt mit Medikamenten und Drogen führt zu signifikanten Veränderungen in der Verhaltensweise und der Anatomie gewisser Tierarten. Ein Beispiel dafür sind Stare: Weibliche Vögel, die Antidepressiva ausgesetzt waren, wurden für potenzielle Partner weniger attraktiv. Die männlichen Vögel hingegen wurden aggressiver und sangen weniger.
Die Antibabypille führte in gewissen Fischbeständen zu einer Geschlechtsumkehr: Männliche Fische wurden weiblich. Dies führte zu einem Rückgang der Population und zu lokalem Aussterben.
Der «Guardian» berichtete im Zusammenhang mit diesen Studien über den «Fall Diclofenac»: Zwischen 1997 und 2007 führte das entzündungshemmende Medikament Diclofenac, welches in Südasien regelmässig Rindern verabreicht wird, dazu, dass die Geierpopulation in Indien um mehr als 97 Prozent zurückging. Da Diclofenac für Geier tödlich ist, starben unzählige, nachdem sie Kadaver von Rindern gegessen hatten, welche dieses Medikament kurz vor dem Tod erhalten hatten. In der Folge davon gab es einen Anstieg von Tollwut bei Hunden, die sich von den Rinderkadavern ernährten, welche von den Vögeln nicht mehr gefressen wurden.
Auch Konsequenzen für uns Menschen
Die Verschmutzung der Umwelt durch Medikamente und Drogen bedroht nicht nur die Tierwelt, sondern kann auch Konsequenzen für Menschen haben. Denn diese aktiven pharmazeutischen Wirkstoffe, welche sich in Gewässern auf der ganzen Welt finden, stecken auch in Organismen, die wir möglicherweise essen.
Das Forschungsteam der schwedischen Universität weist darauf hin, dass Arzneimittel weniger Auswirkungen auf Ökosysteme hätten, wenn der menschliche Körper sie nach der Einnahme besser abbauen würde. Dazu bräuchte es Anpassungen in der Produktion der Substanzen. Sie empfehlen zudem, medizinische Fachkräfte zum Thema zu schulen, die Öffentlichkeit besser aufzuklären und die Abwasserbehandlung in allen Ländern zu verbessern.
Möwen machen Schwarmangriff in Venedig am 12.7.2024: Sandwich geklaut + Essen geklaut:
Möwen-Bande greift Influencerin in Venedig an: Ausgetrickst, um Sandwich zu klauen
https://www.suedtirolnews.it/italien/moewen-bande-greift-influencerin-in-venedig-an-video
Von: luk
Venedig – Ein unerwartetes Spektakel erlebten die Zuschauer der Twitch-Influencerin „JustKeth“, als sie ihre Reise nach Venedig live streamte. Die Influencerin zeigte gerade stolz ihr köstliches Sandwich, als plötzlich eine Bande hungriger Möwen in die Szene stürmte.
Im mittlerweile viral gegangenen Video sieht man, wie „JustKeth“ ihr Sandwich präsentiert, bereit für den ersten Bissen. Doch eine besonders dreiste Möwe hatte andere Pläne: Mit beeindruckender Zielgenauigkeit schnappte sich die Möwe das Sandwich direkt aus ihrer Hand. Die junge Frau schrie entsetzt auf und ließ ihr Essen fallen, was weitere Möwen zum Fressgelage lockte.
„Das war mein teuerstes Sandwich aller Zeiten“, kommentierte „JustKeth“ später lachend. „Diese Möwen haben mich buchstäblich ausgetrickst!“
Während die Zuschauer über den Vorfall lachten, war „JustKeth“ froh, dass sie nur ihr Sandwich und nicht ihre Finger an die gefräßigen Vögel verloren hatte. In den sozialen Medien wurde das Video schnell zum Hit, und viele scherzten darüber, dass die Möwen von Venedig wohl einen exquisiten Geschmack haben.
Wer hätte gedacht, dass die Straßen von Venedig so gefährlich sein können? „JustKeth“ wird beim nächsten Mal sicherlich doppelt darüber nachdenken, wo sie ihr Essen genießt – und vielleicht besser auf Möwen acht gibt.
Wyke Regis
(Süd-England an der Küste) am 4.8.2024:
Eine Möwe hat gern Kartoffelchips:
Möwe klaut Chips aus englischem Laden –
seit Jahren!
https://www.nau.ch/news/bier-news/mowe-klaut-chips-aus-englischem-laden-seit-jahren-66803883Kartoffelchips sind die Leibspeise einer britischen Möwe. Diese stiehlt sie aus einem Laden, der seit Jahren erfolglos versucht, den Vogel zu überlisten.
Im kleinen englischen Dorf Wyke Regis ist ein diebischer Vogel unterwegs: Die Möwe, die liebevoll Steven Seagull genannt wird, sorgt seit Jahren für Kopfzerbrechen bei einem lokalen Lebensmittelgeschäft.
Denn Steven hat eine besondere Vorliebe: Kartoffelchips sind seine Leibspeise – und er weiss auch, wie er diese beschaffen kann.
30 Tüten Chips in zwei Monaten
Der ungebetene Gast betritt den Supermarkt, um ihn mit vollem Schnabel wieder zu verlassen. Wenn die Türen des Ladens geschlossen sind, pickt er hartnäckig gegen das Glas.
Laut dem Leiter des Supermarkts, Stuart Harmer, konnte Steven Seagull in den vergangen zwei Monaten 30 Tüten Chips abstauben. Das stellt für das Personal eine tatsächliche Herausforderung dar.
Verschiedenste Strategien werden angewendet, um die Möwe fernzuhalten: Unter anderem wollten die Mitarbeiter Stevens Lieblingssorte unauffällig entfernen. Die Chips mit dem Barbecue-Rind-Geschmack wurden von der untersten Regalebene entfernt und stattdessen gegen scharfe ausgetauscht.
Doch das hielt den geflügelten Kartoffelchips-Banditen nicht auf. Deswegen bittet nun ein Türschild die Kunden, die Türen des Ladens stets geschlossen zu halten. Ob dieser Trick Steven Seagull endgültig aufhält, bleibt fraglich.
Vogelnest blockiert Luftabzug in Mallorca-Villa (Spanien) 14.8.2024: Gasabluft zieht nicht ab - Bewohner kümmern sich nicht um den Gasgeruch in der Wohnung - 1 Toter:
Vogelnester werden zur Todesfalle: Tourist (†21) stirbt plötzlich in Mallorca-Villa
https://www.blick.ch/ausland/vogelnester-werden-zur-todesfalle-tourist-21-stirbt-ploetzlich-in-mallorca-villa-id20038097.html
Fatal: Vögel hatten die Heizung einer Villa auf Mallorca verstopft.
Der Artikel:
Johannes Hillig - Redaktor News - Ein niederländischer Tourist ist auf Mallorca ums Leben gekommen, nachdem ein Vogelnest die Gasabluft blockiert und tödliches Kohlenmonoxid freigesetzt hatte. Zwei weitere Touristen mussten ins Spital eingeliefert werden.
Sie wollten auf Mallorca eine tolle Zeit verbringen, doch für eine Gruppe von elf Niederländern endeten die Ferien tragisch. Ein Mann (†21) verlor sein Leben, zwei weitere Personen wurden ins Spital gebracht. Der Grund: ein Vogelnest. Die Freunde hatten eine Villa direkt an der Playa de Palma gemietet. Ausgerechnet in der Nähe der Heizung, einem Gasboiler, hatten sich Vögel breitgemacht und das Rohr verstopft, durch das giftiges Kohlenmonoxid nach draussen geleitet wird, wie «Diario de Mallorca» berichtet.
Die Niederländer waren in verschiedenen Zimmern untergebracht. Zwei der Touristen, die neben dem Boiler schliefen, waren am schlimmsten betroffen. Einer von ihnen konnte nicht schlafen, weil er unter starken Kopfschmerzen litt. Plötzlich sah er seinen Freund auf dem Boden liegen, dachte aber zunächst, er würde schlafen. Nach einer Weile bemerkte der junge Mann, dass sein Kollege nicht mehr atmete. Daraufhin alarmierte er die anderen. Innert kurzer Zeit waren mehrere Patrouillen der Polizei und Rettungswagen vor Ort.
Touristen hatten zuvor starken Gasgeruch bemerkt
Die Ärzte versuchten, das Leben des Touristen zu retten. Ohne Erfolg. Gleichzeitig wurden alle Türen und Fenster geöffnet, weil die Gasdetektoren der Einsatzkräfte reagierten. Die Villa wurde wegen akuter Kohlenmonoxidgefahr evakuiert.
Ermittler untersuchten das Gebäude, um herauszufinden, was passiert war und wie es zum Tod des jungen Niederländers und zur Vergiftung von zwei weiteren Personen gekommen war. Die Touristen hatten den starken Gasgeruch bemerkt, diesem aber keine weitere Bedeutung beigemessen.
Gaswert stieg ständig weiter an
Der Vermieter der Villa war ratlos. Bisher habe es keine Probleme mit Gas gegeben. Spezialisten für Gasinstallationen wurden angefordert. Sie führten zahlreiche Kontrollen bei eingeschalteter Heizung durch. Der Gasanalysator zeigte einen Wert im Inneren der Heizung an, der doppelt so hoch war wie der zulässige Wert. Der Wert stieg sogar ständig an.
Und dann fanden die Ermittler auch den Grund für das viele Gas in der Villa. Das Auspuffrohr war total verstopft. Vögel hatten es zum Nisten genutzt. Die Ansammlung von Blättern und Gras sorgte dafür, dass kaum noch Gas nach draussen gelangen konnte. Stattdessen sammelte es sich nach und nach in der Villa. Auch das Abgasrohr zur Fassade war durch Vogelnester verstopft. Deshalb war die Ableitung des Kohlenmonoxids fast vollständig blockiert. Das Gebäude wurde so für die Touristen-Gruppe zur tödlichen Falle.
Schwalben fehlen in schweizer Städten 15.8.2024
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/97947
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [15.08.2024 00:50]
Ist es nur bei uns so, dass die Schwalben fehlen? Schon im Frühling sah ich viel weniger Schwalben als früher, aber jetzt ist keine mehr da.
ich habe heuer noch keine gesehen...
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/97948
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [15.08.2024 00:51]
Schweiz 15.8.2024: Es fehlen viele Vögel und Insekten - die Chemtrails haben scheinbar alles vergiftet
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/97969
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [15.08.2024 17:25]
Es fehlen nicht nur die Schwalben, bzw. sind viel weniger geworden. Im Sommer, ferienhalber immer am selben Ort. Noch vor wenigen Jahren, wenn man durch die Wiesen ging, spickten in Hülle und Fülle Heugümper und Heupferde zur Seite. Heute regt sich kaum mehr etwas. Wenn ich so ein Tierchen sehe ist es etwas seltenes, besonderes. Schmetterlinge hat es auch nur noch vereinzelt, vorher viele. Glühwürmchen sind letztes Jahr schon verschwunden. Ich denke die Schwalben haben kaum mehr etwas zu essen. Wir alle, Menschen, Tiere und Pflanzen werden vegiftet. Cemtrails..
Zürich 15.8.2024: Es fehlen Schwalben und Grillen
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/97995
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [15.08.2024 21:15]
Ja die Schwalben, auch hier in Zürich fehlen sie wir hatten ja in den alten Stadtquartieren soviel Schwalben ab April bis Mitte Ende September. Dieses Jahr hört man sie nur ganz vereinzelt bis im Juni praktisch gar nicht aufgrund dieses katastrophalen Wetters. Und auch jetzt wo es zwar wärmer ist hört und sieht man praktisch nur ganz selten, vereinzelte, verlorene JungVögel, allenfalls kleine Gruppen. Man fragt sich ob die schon wieder Richtung Süden gegangen sind und vor allem fragt man sich warum das so ist. Sind es die Frequenzen am Himmel vom Geo Engineering, sind es die G5 Antennen, sind es die Luftdruckverhältnisse? Es gibt praktisch gar keine Schwankungen mehr zwischen hoch und Tiefdruckgebiet der Barometer ist plus minus immer etwa gleich bei 1020 hPa. Fragen über Fragen.
Auch die Grillen sind fast nicht mehr zu hören jetzt wo es langsam warm wird vereinzelt aber nie in dem Ausmass, wie früher.
Vogelwelt Schweiz am 16.8.2024: Sie sind im Wald im Schatten
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/98014
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [16.08.2024 18:55]
Zum Beitrag von 21 : 15
Viele Vögel haben sich in den Wald zurückgezogen . Auch die Bienen , aber man muss aufpassen , denn sie sind oft auf dem Waldboden . Mein Hund wurde schon 2 mal gestochen dieses Jahr , denn sie sind ziemlich agressiv , aber auch verwirrt .
Es wäre höchste Zeit härter gegen die 5G - Antennen vorzugehen ! Sonst könnte es enden wie in China , wo sie an vielen Orten selber bestäuben müssen , da es keine Bienen mehr gibt .
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/98056
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [16.08.2024 21:23]
Sind die Schwalben schon im Juli weggezogen? Ich höre in Basel auch keine mehr.
16.8.2024: VÖGEL IM AUGUST - die Angabe der Vogelwarte - eine ausführliche Antwort:
E-Mail von vogelwarte.ch an Michael Palomino NIE IMPFEN+IMMER BAR ZAHLEN - 16.8.2024
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/98064
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [17.08.2024 11:26]
"Sehr geehrter Herr Palomino
Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Vogelwelt und Ihre Anfrage.
Es ist leider schon so, dass Rauch- und Mehlschwalben immer mehr Mühe haben. Schuld daran ist das zurückgehende Nahrungsangebot (Schwalben sind Insektenfresser) und geeignete Nistplätze zu finden. Jährlich verschwinden immer mehr Bauernhöfe, Feldwege werden zugeteert (dort finden sie Material für den Nesterbau) und durch die Intensivierung in der Landwirtschaft und durch Pestizideinsatz hat es weniger Insekten. Zudem weiss man nicht so genau, was auf dem Weg in den Süden passiert.
Es wird auch beobachtet, dass Schwalben (vorwiegend Junge vom letzten Jahr) beispielsweise auskundschaften, mal an einem Ort herumfliegen und sich dann doch einen anderen Platz aussuchen (wo der Lebensraum idealer ist (Nahrungsangebot, Möglichkeiten zu Nisten).
In diesem Jahr erhalten wir unterschiedliche Meldungen: die einen sagen, sie hätten mehr Brutpaare, andere wieder, es seien weniger gekommen, dazu ist es regional auch noch unterschiedlich. Wie der Bruterfolg in diesem Jahr effektiv war, können wir erst Ende Brutsaison sagen.
Zum generellen Zustand der Vögel habe ich Ihnen den neuen Bericht beigelegt: «Zustand der Vogelwelt in der Schweiz Bericht 2024»
Generell zu «keine Vögel»:
Hat sich etwas in der Umgebung verändert? Wird gebaut, wurden Bäume gefällt oder gibt es andere Störungen? Verändert sich der Lebensraum, kann es sein, dass sich die Vögel einen anderen Platz suchen.
Falls nicht, generell etwas zu dieser Jahreszeit: Sobald die Brutzeit zu Ende geht, singen die Vögel kaum mehr (das Vogelkonzert am frühen Morgen ist verstummt) und man hat schnell mal das Gefühl, dass keine Vögel mehr da sind. So sind Beobachtungen im Spätsommer am schwierigsten. Die Vögel sind bestimmt noch immer da, sogar in grösserer Zahl (da es jetzt auch Jungvögel hat), aber sie sind verstummt, leben zurückgezogen und im Schutze des Blattwerks, denn sie brauchen Ruhe, weil sie ihr Gefieder erneuern (mausern).
Mir selber ist aufgefallen, dass seit ca. 3 Wochen das morgendliche Vogelkonzert verschwunden (oder ist stark rückläufig) ist, aber wenn ich in die Büsche und Hecken schaue, sind viele Vögel zu sehen.
Jedes Jahr erhalten wir um diese Jahreszeit diese Anfrage, wo sind die Vögel geblieben….
Ich hoffe, ich kann Ihnen mit diesen Angaben weiterhelfen.
Mit freundlichen Grüssen aus der Vogelwarte
Maria Nuber"
Und nun zu Basel (in meinem Fall Grossbasel): Ich schlussfolgere folgendes:
Da haben im Juni und Juli 2024 haufenweise Baustellen aufgetan mit gigantischem Lärm von 7 bis 17 Uhr, und es kann sein, dass die Vögel diese Baustellen nicht mögen und deswegen woanders sind, und deswegen fehlen in Grossbasel z.B. im Spalenquartier die Schwalben und die Amseln. Die negativen Krähen aber sind noch da am Spalenring, die halten diesen Lärm aus. Hm, es trifft wieder mal die Falschen, so gemein...
Gruss www.med-etc.com
Da ist auch ein Vogel-Index drauf:
http://www.med-etc.com/natur/vogelwelt-index.html
Schöne nOobe no,
😜🌻🌴
Mauersegler weltweit am 18.8.2024: nisten in Hohlräumen in Hausfassaden - sollte man nicht zumachen:
Haussanierungen gefährden Mauersegler
https://salzburg.orf.at/stories/3269471/
Mauersegler bewohnen mit Ihren charakteristischen Rufen und ihren akrobatischen Flugmanövern die Städte. Die Bestände gehen rasant zurück. Denn durch Gebäudesanierungen und -dämmungen werden ihre Nistplätze hermetisch verschlossen, kritisieren Vogelkundlerinnen.
Salzburger Ornithologinnen, bemühen sich deshalb, Bauträger auf den Schutz der Gebäudebrüter aufmerksam zu machen. Denn ein Mauersegler braucht die Bruthöhlen, um Jungvögel großzuziehen. Die Besuche beim Nachwuchs im Nest sind die kurzen Momente, in denen ein erwachsener Mauersegler festen Boden unter den Krallen hat.
„Sie beherrschen das Medium Luft perfekt. Das heißt, sie leben tatsächlich neun Monate im Jahr nur in der Luft. Sie jagen dort nach Insekten, sie schlafen in der Luft, sie sammeln auch das Nistmaterial in der Luft“, sagt die Salzburger Biologin Christine Medicus.
Auf Hohlräume in Gebäuden angewiesen
Von Mai bis August brüten die Mauersegler in Europa. Zwei bis drei Eier legen sie in ein einfaches Nest, wo schon die parasitischen Lausfliegen warten. Dann fliegen sie nach Afrika und überwintern südlich der Sahara. Bis zu 200 Stundenkilometer erreichen sie während ihrer abendlichen Jagdspiele, wie zum Beispiel im Areal des Uniklinikums Salzburg.
Früher nutzten die Vögel alte Bäume zur Brut. Aber heute sind sie in Europa fast ausschließlich auf kleine Hohlräume in mehrstöckigen Gebäuden angewiesen. Durch Sanierungsmaßnahmen werden ihre Lebensräume immer weniger. Gerüste und Insektengitter verwehren den Altvögeln den Zuflug zu ihrem Nest.
Jungvögel werden „mitgetötet und eingemauert“
„Zusätzlich werden Spechtlöcher, die oft der Buntspecht in Fassaden hackt, oft auch in der Brutzeit verschlossen. Und man merkt nicht einmal, dass da junge Vögel drinnen sind, die da mitgetötet oder eingemauert werden“, so Medicus. „Auch bei Fassadenreinigungen mit hochaggressiven Substanzen können die an Vergiftungen zugrunde gehen.“
Es ist eine riesige Herausforderung, die Brutplätze zu kartieren. „Wichtig ist, dass vor Beginn der Sanierung die Vögel erhoben werden, die Gebäudebrüter generell erhoben werden. Und dann die Bautätigkeit auch nach diesen geschützten Arten zeitlich abgestimmt wird. Und falls Nistplätze nicht erhalten werden können, muss Ersatz geschaffen werden“, betont die Biologin. Die Forscherinnen versuchen, Bauträger zu überzeugen, dass sie Nisthilfen anbringen. Mit einem Endoskop können die Nistkästen kontrolliert werden. Die Flugakrobaten sind ein Teil unserer städtischen Lebensräume.
red, salzburg.ORF.at
Schweiz mit Schwalben am 18.8.2024: auf den Bauernhöfen:
Ich bin in vielen ställen / bauernhöfe unterwegs und es hat dort überall viele schwalben
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/98065
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [17.08.2024 12:15]
5G und Vögel in Schüpfen (Kanton Bern, Schweiz) am 18.8.2024: Störche kreisen um 5G-Antenne
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/98124
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [18.08.2024 13:28]
Mobilfunk und Vögel:
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/98125
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [18.08.2024 13:28]
Hallo Margarete, weiss nicht ob meine Beobachtung zu 5G auch hier hingehört, Thema Auswirkungen auf das Verhalten von Vögeln. Gestern 19h in Schüpfen BE beobachtet: Schätzungsweise 30 oder sogar mehr Weissstörche aus Nachbardorf Grossaffoltern, wo sie zuhause sind. Kreisen um die 5G Antenne bei der Landi. Wie magisch angezogen von ausgesendeten Wellen. Was macht 5G mit diesen tollen Tieren? Lg Dominique
Widerstand gegen 5G am 18.8.2024: Telegramgruppe 5Gfrei.ch: https://t.me/Mobilfunk_Schweiz
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/98158
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [18.08.2024 17:30]
Hallo Margarete, zum Post heute, 13:28 mit der Frage wegen den Störchen. Vielleicht ist die Gruppe 5Gfrei.ch hier auf Telegram die richtige Ansprechsgruppe für die/den Fragesteller.
Liebe Grüsse und danke für Deine Arbeit!
Schwalben Schweiz irgendwo 20.8.2024: sind seit 2 Jahren nicht mehr da
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/98289
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [20.08.2024 21:39]
Zum Thema Schwalben:
Wir hatten 17 Jahre lang jedes Jahr bis zu 10! bewohnte Schwalbennester unter dem Dach. Seit zwei Jahren sind bei uns (Kt. AG) keine mehr eingezogen.
Man sagt, es kämen immer dieselben, was heissen würde, dass sie alle entweder nicht mehr am Leben sind oder nicht mehr in den Norden fliegen.
Ich vermisse sie!
Vögel im 4R am 1.9.2024:
Technische Geräte beweisen es von März bis
November 2020:
Vögel sangen während Lockdowns leiser
https://noe.orf.at/stories/3270844/Während der Pandemie haben 261 Wissenschaftler weltweit Umgebungsgeräusche aufgezeichnet. Auch Daten aus Niederösterreich sind Teil der nun publizierten Erhebung. Sie zeigt, wie Tiere ohne den menschlichen Geräuschpegel kommunizieren.
Weniger Fluglärm, weniger Busse, weniger Autos: Zwischen März und November 2020 waren die Auswirkungen der ersten beiden Lockdowns akustisch besonders stark wahrnehmbar. 261 Bioakustikerinnen und -akustiker aus 35 Ländern beschlossen in dieser Zeit, eines der umfangreichsten Audiodokumentationsprojekte der Geschichte zu starten. „Wir haben alle gemeinsam unsere Geräte gleich eingestellt, rausgehängt und dokumentiert, wie plötzlich der menschliche Lärm leiser wurde“, erzählt der niederösterreichische Bioakustiker Robin Sandfort.
Zu Hause in Groß-Enzersdorf (Bezirk Gänserndorf) hängte Sandfort sein Aufnahmegerät auf den Balkon. Geräuschdaten aus Niederösterreich sind nun gemeinsam mit Aufnahmen aus Tokio, New York oder Rio de Janeiro Teil des umfangreichen Geräuschdatensatzes, der das Hörerlebnis während der Pandemie konservierte. Abgesehen von der Antarktis gibt es darin Hörproben von allen Kontinenten.
Weil die Covid-19-Maßnahmen in jeder Stadt anders waren, konnten die Wissenschaftler auch feine Nuancen zwischen Lärmreduzierung und natürlicher Geräuschkulisse dokumentieren. Die Ergebnisse der Studie wurden nun im Journal „Scientific Data“ publiziert.
Vögel mussten menschlichen Lärm nicht „überschreien“
Besonders deutlich hätten Vögel auf die Veränderungen in der Geräuschkulisse reagiert, sagt Sandfort. Anders als angenommen, begannen Vögel nicht lauter zu singen, um die Stille auszufüllen. „Genau das Gegenteil war der Fall“, so der Bioakustiker gegenüber noe.ORF.at: „Sie müssen nämlich den menschlichen Lärm nicht mehr überschreien.“
Vögel würden nur so laut singen wie notwendig, um die menschlichen Geräusche zu übertönen. „Sie müssen lauter sein als der Bus, lauter sein als die quietschende Bremse“, erklärt Sandfort: „Und als dieser menschliche Lärm weg war, haben die Vögel wieder leiser, nuancierter in anderen Frequenzen gesungen, als sie es im normalen Alltag tun.“ Zu ähnlichen Ergebnissen kam auch eine Studie aus San Francisco – mehr dazu in Stille ließ Vögel schöner singen (science.ORF.at; 25.9.2020).
KI entfernte menschliche Sprache
Die 260 Forscherinnen und Forscher wollen den über zwei Jahre entstandenen Datensatz inklusive aller Rohdaten nun publizieren, allerdings bereinigt um menschliche Gespräche. „Wir haben das ja alle auf unsere privaten Balkone gehängt. Datenschutz ist natürlich eine ganz wichtige Sache“, erklärt Sandfort.
Mittels künstlicher Intelligenz (KI) wurden alle menschlichen Frequenzen entfernt. Der umfangreiche Datensatz soll in Zukunft anderen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen erlauben, völlig neue Fragestellungen mit den erhobenen Daten zu erforschen.
Tröndelag (Norwegen) am 9.9.2024: Steinadler will Baby (20 Monate) klauen: Kopfverletzung:
Steinadler attackiert Kleinkind in Norwegen: Ein Steinadler attackierte ein 20 Monate altes Kind in Oslo
https://www.suedtirolnews.it/chronik/steinadler-attackiert-kleinkind-in-norwegen
Von: APA/AFP
Ein Steinadler hat in Norwegen ein Kleinkind aus der Luft angegriffen und am Kopf verletzt. Wie der Vater des Kindes dem öffentlich-rechtlichen Sender NRK sagte, spielte seine 20 Monate alte Tochter am Sonntag auf dem Bauernhof der Familie in Tröndelag, als der Raubvogel auf sie herabstürzte. Der Mutter des Mädchens gelang es demnach nur mit Mühe und Not, das Kind aus den Fängen des Adlers zu befreien.
“Der Adler ist aus dem Nichts aufgetaucht und hat sich unsere jüngste Tochter gekrallt”, sagte der Vater auf NRK. Die Mutter habe sich auf den Vogel gestürzt und ihn festgehalten, “aber sie musste kämpfen, damit er los ließ”. Ein Nachbar habe ebenfalls einschreiten müssen. Das kleine Mädchen musste nach seiner Rettung am Hinterkopf genäht werden, außerdem erinnerten Kratzer in seinem Gesicht an die Attacke des Steinadlers.
Der Raubvogel wurde nach dem Vorfall abgeschossen. Der Jagdaufseher Per Kare Vinterdal begründete seine Maßnahme auf NRK damit, dass der Adler das Mädchen wie “ein Beutetier” behandelt habe. Der Mutter und dem Nachbarn war es demnach gelungen, den Steinadler mit Stöcken auf Abstand zu halten, der Greifvogel sei aber “immer wieder zurückgekommen”.
Hochwasser+Dauerregen in Österreich am 15.9.2024: Zugvögel Schwalben und Mauersegler verhungern:
Sie verhungern qualvoll: Dauerregen tötet in Österreich Tausende Schwalben
https://www.blick.ch/ausland/sie-verhungern-qualvoll-dauerregen-toetet-in-oesterreich-tausende-schwalben-id20140173.html
Janine Enderli und BliKI – der intelligente Helfer - Tausende Schwalben und Mauersegler kämpfen in Österreich ums Überleben, nachdem Unwetter mit Dauerregen und Schnee ihre Nahrungsquelle vernichtet haben. Der österreichische Tierschutz bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Österreich erlebt derzeit dramatische Stunden. Menschen stecken in Autos oder Wohnungen fest, Strassen stehen komplett unter Wasser.
Auch für Zugvögel haben die Wetterkapriolen schlimme Auswirkungen. Denn: Der anhaltende Dauerregen hat die Vögel auf ihrem Weg in die afrikanischen Winterquartiere überrascht und in eine lebensbedrohliche Lage gebracht.
Durch die Nässe fliegen keine Insekten mehr, die den Vögeln als Nahrung dienen. Ohne sie sind Schwalben und Mauersegler schnell entkräftet, da sie nur im Flug fressen. Die Kälte verschlimmert die Situation zusätzlich. Fotos, die der österreichische Tierschutz auf Facebook veröffentlicht hat, zeigen das Ausmass des Dramas: Dutzende Schwalben drängen sich auf schmalen Fenstersimsen, verenden auf Taubenabwehr-Spiessen, kauern auf den Trottoirs oder erfrieren im Schnee.
«Ohne rasche Hilfe überleben sie nicht»
Die Organisation Tierschutz Austria: «So kommt es gerade dazu, dass Ansammlungen völlig geschwächter Schwalben gesichtet werden, die ohne rasche Hilfe nicht überleben oder sogar bereits tot sind.» Sitzen die Zugvögel erst mal auf dem Boden, können sie nicht mehr selbstständig aufsteigen, sterben ohne menschliche Hilfe, schreibt die Organisation weiter.
Die Tierschutzorganisation ruft die Bevölkerung dazu auf, die notleidenden Vögel in Kartons zu sammeln und zu den Auffangstationen zu bringen. «Wir brauchen dringend eure Hilfe. Wir stehen ununterbrochen im Einsatz, aber die Anzahl an Hilferufen übersteigt unsere Kapazitäten.» Zusätzliche Helfer mit Auto und Führerschein werden gesucht, um die Tiere aus Wien und Umgebung abzuholen. Zudem werden die Bewohner der verschiedenen Bundesländer dazu angehalten, Insekten-Spenden zu tätigen. «Erzählt es bitte auch gern weiter.»
Ein wichtiger Hinweis: Schwalben sollten auf keinen Fall ins Haus gelassen werden. Dort geraten sie schnell in Panik, fliegen gegen Möbel oder Fensterscheiben und verletzen sich.
Österreich hat
Hochwasser am 17.9.2024: Schwalben ohne
Nahrung verhungern:
Unwetter: Tausende tote Schwalben in
Österreich
https://wien.orf.at/stories/3273548/Terror der Lebensmittelindustrie in Deutscheland am 30.9.2024: hetzt nun gegen Schwalbennester in Scheunen und Ställen:
Landwirte sollen Schwalbennester zerstören: Supermärkte machen Druck | agrarheute.com
https://www.agrarheute.com/tier/landwirte-schwalbennester-zerstoeren-supermaerkte-druck-626647
Es ist ein Dilemma für Landwirte: Der Lebensmitteleinzelhandel will Hygieneregeln durchsetzen, die dem Artenschutz widersprechen.
Doch Hygiene-Vorgaben der Lebensmittelindustrie machen ihnen das Leben schwer. Supermarktketten fordern von landwirtschaftlichen Betrieben Zertifikate wie GLOBALG.A.P. und IFS. Die Krux daran: Die Zertifikate setzen die Entfernung der Schwalbennester voraus. Dabei sind die Nester durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt und dürfen gerade nicht zerstört werden. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) fordert den Lebensmitteleinzelhandel auf, den Naturschutz ernst zu nehmen.
Zertifizierungen widersprechen Naturschutz
Landwirte sind nun in der Bredouille. Sie sehen sich gezwungen, die Nester zu entfernen, da sie auf die Zertifizierungen angewiesen sind. Ohne diese können sie ihre Produkte möglicherweise nicht mehr an Supermärkte wie Aldi, Lidl oder EDEKA verkaufen. Das widerspricht jedoch dem Artenschutz. Der LBV verweist darauf, dass ein Abschlagen der Nester ohne Genehmigung eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Seien im Nest bereits Eier oder Jungvögel vorhanden, handelte es sich sogar um eine Straftat.
Hygiene ist auch mit Schwalben möglich
Dabei gibt es hygienisch gesehen keinen Grund zur Sorge: Durch Maßnahmen wie Kotbretter lässt sich verhindern, dass Schwalbenkot auf Lebensmittel gelangt. In vielen Ställen funktioniert dies bereits gut, etwa zwar über dem Futtertrog oder in der Milchkammer. Auch gelagertes Obst und Gemüse lässt sich so schützen. Die Vogelschützer sehen es als unmöglich an, Vögel, insbesondere die nesttreuen Schwalben, gänzlich fernzuhalten. „Ein landwirtschaftlicher Betrieb kann sich doch nicht vollständig gegen die Natur abschotten“, so der LBV.
Der LBV sieht Rauchschwalben als wertvollen Teil der bayerischen Kulturlandschaft und obendrein als nützlich für die Landwirtschaft, da sie Insekten fressen. Für die Aufzucht einer Rauchschwalbenbrut verfüttern die Altvögel rund ein Kilogramm Insektenmasse, das entspricht 150.000 Fliegen und Mücken. Wegen des Insektensterbens stehen Rauchschwalben bereits auf der Vorwarnliste bedrohter Arten.
Unkenntnis bei Zertifizierern
GLOBALG.A.P. ist ein internationales System, das eine Sicherung und Verbesserung der Absatzmöglichkeiten der Erzeuger regeln soll. Es wird nicht an die Endkunden weitervermittelt. In einer vom LBV angeforderten Stellungnahme an die GLOBALG.A.P. hieß es, dass bestehende Nester nicht zu entfernen seien, aber neue Nester nach Außen an die Fassade gelenkt werden müssten. „Dies ist für Rauchschwalben naturgemäß jedoch gar nicht möglich, da diese in Deutschland fast ausschließlich in Gebäuden brüten. Zudem kritisieren wir auch, dass auch in den Zertifizierungsbüros eine gewisse Unwissenheit hinsichtlich Artenschutzmaßnahmen herrscht.“
Argentinien am
4.10.2024: hat manchmal viele Papageien
in Städten - weil die Wälder zerstört
werden:
Stromausfälle und Kot: Papageien
terrorisieren argentinische Städte
https://www.nau.ch/news/ausland/papageien-terrorisieren-argentinische-stadte-66839593Geflügelter Ärger in Argentinien: Tausende Papageien, die in zwei Gemeinden einfallen, sorgen für ständige Stromausfälle und mit Kot bedeckte Strassen.
Der Lebensraum von argentinischen grabenden Papageien rückt immer näher an die Städte ran.
Das stellt für Bewohner diverse Probleme dar – zum Beispiel zerstören sie Stromleitungen.
Versuche, die Vögel zu vertreiben, waren bisher erfolglos.
In Pedro Luro und Hilario Ascasubi hat eine Invasion von Tausenden grabenden Papageien das tägliche Leben auf den Kopf gestellt. Die zwei Gemeinden in der argentinischen Provinz Buenos Aires werden förmlich terrorisiert.
Denn die farbenprächtigen Vögel mit grünem, gelbem und rotem Gefieder sorgen für ständige Stromausfälle. Und: Sie hinterlassen überall ihre Exkremente.
Bereits zweimal musste die Radiostation TAXI FM ihre Antenne reparieren lassen. Kurzschlüsse haben immer wieder Geräte zerstört. Stromausfälle – manchmal sogar mehrere am Tag – haben das Programm abrupt unterbrochen. Alles, weil die Papageien die Leitungen der Städte kaputt machen.
«Tausende und Tausende» Papageien
«Es sind Tausende und Tausende von Vögeln», sagt Radio-Journalist Ramón Álvarez gegenüber der «Washington Post». «Sie beissen nicht nur durch die Kabel durch, sondern ihr massives Gewicht verbiegt auch die Stromleitungen.»
Betroffen ist aber nicht nur das Radio. Auch für Elektrizitätsunternehmen in den Städten entstanden Kosten von mehr als 75 Millionen Pesos (zirka 60'000 Franken).
Die Genossenschaft von Hilario Ascasubi musste sogar Land verkaufen, um die steigenden Kosten zu decken. Dies berichtet Stadträtin María del Valle Otero.
Zehn Vögel «niedlich – aber wenn du Tausende hast, wird es zum Albtraum»
Ausserdem stören die Papageien den Arbeitsalltag und den Schulbetrieb. Sie verwüsten Felder und führen zur Absage von Veranstaltungen. Und: Es gibt wachsende Bedenken hinsichtlich Krankheiten. Insbesondere, nachdem 2022 ein Mensch an Psittakose starb, einer durch Vögel übertragbaren bakteriellen Infektion.
«Es ist eine unhaltbare Situation, die eine sofortige Lösung benötigt», sagt Otero. «Wir können einfach nicht so weiterleben.»
Zwar erinnert sich die Stadträtin daran, dass sie als Kind nur kleine Gruppen der Vögel in den ländlichen Randgebieten beobachtete. Doch in den letzten 30 Jahren hat sich das geändert: «Wenn du zehn Vögel hast, ist es niedlich», sagt die 41-Jährige. «Aber wenn du Tausende hast, wird es zum Albtraum jedes Menschen.»
Die grabenden Papageien sind in Argentinien heimisch. Ihren Namen erhielten sie, weil sie komplexe Tunnel in die hohen Sandklippen Nordpatagoniens graben. In den letzten zehn Jahren haben sie ihre gewohnten Lebensräume aber verlassen. Dabei rücken sie immer näher an Städte wie Hilario Ascasubi und Pedro Luro heran.
Verlassen gewohnte Lebensräume
Paolo Sánchez, ein Agraringenieur, der die Population der Vögel untersucht hat, führt dies auf den Druck durch städtisches Wachstum zurück. «Einerseits begannen die Städte zu wachsen und Landwirtschaft zu betreiben», sagt er. «Andererseits gab es viel Abholzung, und die Papageien verloren ihren Lebensraum, Schutz und Nahrungsquellen.»
Die Städte haben versucht, die Vögel zu vertreiben – bisher ohne Erfolg. Einige Bewohner schlagen gegen Stromleitungen oder winken mit Tüchern, um sie zu verscheuchen. «Sie sind aber unglaublich klug», sagt Otero. «Sobald sie herausfinden, dass etwas harmlos ist, ignorieren sie es einfach komplett.»
Eine Gesetzesänderung im Jahr 2017 hat den Schutz für grabende Papageien ausserdem ausgeweitet. Das Töten der Vögel oder Massnahmen wie Antibabypillen sind ohne Genehmigung nicht zulässig.
Verhaltensforschung bei Spatzen am 2.11.2024: Ältere Spatzen sind häufiger allein:
Auch Spatzen granteln im Alter: Das haben Spatzen wohl mit Menschen gemeinsam
https://www.suedtirolnews.it/unterhaltung/wer-haette-das-gedacht/auch-spatzen-granteln-im-alter
Von: APA/dpa
Auch Spatzen können im Alter offenbar mürrischer werden. Im Alter sinke die Zahl ihrer Sozialkontakte, berichtete ein Forschungsteam im Fachjournal “Philosophical Transactions B” der britischen Royal Society. Während die Vögel in jungen Jahren für Erfolg im Leben freundlicher sein müssten, könnten sie im Alter evolutionär betrachtet nach Herzenslust granteln, mutmaßen die Forschenden.
Bei Spatzen lassen sich junge kaum von älteren unterscheiden, da die Vögel weder graue Feder noch Falten bekommen. Den Forschenden kam ein besonderes Forschungsprojekt zugute: Auf der winzigen Insel Lundy in Großbritannien wurde seit dem Jahr 2000 das Leben jedes Haussperlings (Passer domesticus) vom Ei bis zum Tod erfasst.
Von 2013 bis 2017 wurden zudem detaillierte soziale Daten anhand der Interaktionen zwischen den Vögeln an videoüberwachten Futterstellen gesammelt. Insgesamt wurden für die Studie mehr als 1.600 Beobachtungen von 615 maximal sieben Jahre alten Spatzen ausgewertet.
Demnach nahm die durchschnittliche Anzahl von Freunden je Vogel – definiert als Artgenossen, mit denen ein bestimmter Vogel häufig beobachtet wurde – mit fortschreitendem Alter ab. Das lag zum Teil daran, dass im Laufe der Zeit gleichaltrige Artgenossen wegstarben. Doch alte Vögel verloren nicht nur den Kontakt zu alten Freunden, sie knüpften auch weniger neue soziale Beziehungen.
Das Knüpfen von Freundschaften verschaffe jungen Vögeln einen evolutionären Vorteil, erklärte die Studienleiterin Julia Schroeder vom Imperial College London. Frühere Analysen hatten gezeigt, dass Freundlichkeit bei Spatzen – vor allem gegenüber dem anderen Geschlecht – zum Bruterfolg beiträgt.
“Aber wenn sie sich erst einmal fortgepflanzt haben, scheint es so, als ob Unfreundlichkeit keine evolutionären ‘Kosten’ hat – es gibt keine Nachteile”, sagte Schroeder. “Dieser evolutionäre Mechanismus könnte auch beim Menschen zum Tragen kommen – es könnte sein, dass ältere Menschen mit zunehmendem Alter weniger geneigt sind, neue Freunde zu finden”, erklärte die Wissenschafterin. “In Verbindung mit einer geringeren Zahl potenzieller gleichaltriger Freunde könnte dies ein Faktor für die Einsamkeitskrise bei älteren Menschen sein.”
Studien zeigten, dass Menschen mit dem Alter wählerischer werden, mit wem sie ihre Zeit verbringen. Da soziale Interaktionen Zeit und Engagement erfordern, entschieden sich Menschen womöglich verstärkt für Qualität als Quantität, wie es in der Studie des Londoner Teams heißt. “Tatsächlich gibt es beim Menschen Belege dafür, dass soziale Netzwerke im frühen Erwachsenenalter einen Höhepunkt erreichen, danach folgt eine Abnahme im späteren Leben.”
Kormoran in Südtirol+Belluno (Norditalien) am 6.11.2024: klaut zu viele Forellen:
Kampf der geschützten Arten: Kormoran gefährden heimische Fischbestände drastisch
https://www.suedtirolnews.it/chronik/kormoran-gefaehrden-heimische-fischbestaende-drastisch
Von: Ivd
Bozen/Belluno – In den norditalienischen Provinzen Südtirol und Belluno kommt es zum Clash zweier geschützter Arten: dem Kormoran und der Marmorierten Forelle. Der Raubvogel gefährdet laut Fischereiverbänden die Bestände mehrerer Fischarten, unter anderem jenen der begehrten Forelle. Daher machen sich Politiker und Fischer zunehmend stark für eine Eindämmung der Kormorane, der selbst lange zu den gefährdeten Arten gehörte.
Rund eine halbe Million junge Marmorierte Forellen wurden dieses Jahr in den Flüssen Piave und Brenta ausgesetzt – ein ambitioniertes Projekt, das die Art vor dem Aussterben bewahren soll. Doch die Anwesenheit von rund 200 Kormoranen entlang der Flussufer droht, diese Investition zu Nichte zu machen.
Das Dilemma: Beide Arten, sowohl der Fisch als auch der Raubvogel, stehen unter dem Schutz der Europäischen Union. Die Behörden in Belluno versuchen nun, durch eine Ausnahmegenehmigung den Bestand der Marmorierten Forelle zu sichern und ein Gleichgewicht zu schaffen. In Deutschland beispielsweise wird das Töten von Kormoranen unabhängig von ihrem Brutstatus vom Naturschutzbund (Nabu) als Erfolg für den Artenschutz anderer Arten angesehen.
Kormorane auch in Südtirol auf dem Vormarsch
Auch in Südtirol stellt der Kormoran eine Bedrohung für gefährdete Fischarten dar. An der Etsch und kleineren Flüssen wie der Rienz hat das zunehmende Vorkommen des Vogels zu einem dramatischen Rückgang der Fischbiomasse geführt. Die Provinz Bozen verzeichnete bereits 2019 über 100 Kormorane im Gebiet und beobachtet die Entwicklung kritisch.
Der Kormoran machte in den letzten Jahren eine Wandlung vom Gejagten zum Jäger durch: In den 1960-er Jahren war er in Mitteleuropa fast vollständig ausgestorben, da Fischer Jagd auf das gefräßige Tier machten. Durch Schutzmaßnahmen konnte sich die Population erholen, was inzwischen vielerorts zu neuen ökologischen Konflikten führt.
Zürich 7.12.2024: In Zürich lebt wieder ein Wanderfalken-Paar
https://www.blick.ch/schweiz/zuerich/ueber-10-jahre-nach-vergiftungs-skandal-in-zuerich-lebt-wieder-ein-wanderfalken-paar-id20389835.html
17.1.2025: Der Dünnschnabel-Brachvogel wird als "ausgestorben" gemeldet:
Dünnschnabel-Brachvogel: Seltene Vogelart gilt als ausgestorben
https://science.orf.at/stories/3228492/
Der Dünnschnabel-Brachvogel ist nach Angaben des deutschen Naturschutzbundes (NABU) ausgestorben. Das sei das erste Mal in der Neuzeit, die gegen Ende des 15. Jahrhunderts begann, dass eine Vogelart des europäischen Festlandes ausstirbt. Die letzte gesicherte Sichtung stamme aus den 1990er Jahren.
Die Vogelart war ursprünglich in Feuchtgebieten von Europa und Asien heimisch, wie der NABU mitteilte. Der Zugvogel hatte eine schlanke Silhouette und einen charakteristischen Ruf. Eine stärkere Landwirtschaft, Entwässerungsprojekte und der Städtebau hätten dem Dünnschnabel-Brachvogel aber den Lebensraum zunehmend genommen. Auch die Rast- und Wintergebiete seien gestört worden, etwa durch die Jagd.
„Die Zerstörung intakter Ökosysteme entlang der Zugrouten dieser Art unterstreicht die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit im Naturschutz“, teilte der NABU mit. Der Verlust der Art zeige auch, „dass das Aussterben nicht nur in den Tropen stattfindet, sondern weiterhin auch vor unserer Haustür“, sagte der Landesvorsitzende des NABU in Niedersachsen, Holger Buschmann. Das mache Ökosysteme weniger stabil und habe damit letztlich auch Auswirkungen auf den Menschen. Es brauche daher mehr Artenschutz.
Vogelmord, wo Solarparks und Windräder stehen am 9.2.2025:
Schockierendes Vogelsterben in Solar- und Windparks https://transition-news.org/schockierendes-vogelsterben-in-solar-und-windparks
Norditalien: Der Ibis hat sich in den letzten 10 Jahren so vermehrt, dass er zur Plage wird:
Vogelwelt in Norditalien in der Po-Ebene am 8.4.2025: Immer mehr Ibisse auf den Feldern:
Video: Bauern verzweifelt: Ibisse fallen über ihre Güter her: „Sie verwüsten die Felder, erlaubt uns, sie zu schießen“
https://www.suedtirolnews.it/italien/sie-verwuesten-die-felder-erlaubt-uns-sie-zu-schiessen
Von: ka
Gazzo Veronese – Den alten Ägyptern war der Ibis heilig, für die Ackerbauern in der Ebene südlich von Verona werden die meist am Wasser lebenden Vögel mit den langen, gebogenen Schnäbeln aber zunehmend zur Plage.
Im Gegensatz zu den Nutrias, die ebenfalls große Schäden auf den Feldern anrichten können, dürfen die aus Nordafrika stammenden Ibisse wegen ihres strengen Schutzstatus jedoch nicht geschossen werden. Die verzweifelten Bauern weisen darauf hin, dass der Schutzstatus angesichts der großen Zahl – mittlerweile sollen Zehntausende Ibisse in der Poebene ihr Unwesen treiben – nicht mehr gerechtfertigt sei und fordern die Politik auf, die Vögel zur Jagd freizugeben. „Sie verwüsten die Felder, erlaubt uns, sie zu schießen“, fordern die Veroneser Bauern von der Politik.

Das immer mildere Klima in der Poebene lockt zunehmend Vogelarten an, die dort nicht heimisch sind. Darunter ist zum Leidwesen der Landwirte auch eine Vogelart, die auf den landwirtschaftlichen Flächen Schäden anrichtet. Seit einiger Zeit werden die Felder in der Ebene südlich von Verona vom Heiligen Ibis heimgesucht, jenem berühmten Vogel, der den alten Ägyptern heilig war und der sich durch seinen gebogenen schwarzen Schnabel und sein weißes Gefieder auszeichnet.

Der italienische Bauernverband schlägt Alarm und fordert die Politik auf, die Lösung des Problems in die Hände der Landwirte zu legen. Vanni Stoppato, seit über 70 Jahren Landwirt in Gazzo Veronese, ist außer sich. „Das ist eine regelrechte Invasion. Da die Winter immer milder werden, fühlen sich die aus Nordafrika stammenden Vögel bei uns sehr wohl. Deshalb wimmelt es hier von den drei bis vier Kilogramm schweren Vögeln, die sich von Fröschen, Eidechsen – es gibt keine mehr –, Enten- und Fasaneneiern ernähren. Mit ihren Schnäbeln graben sie im Boden, ziehen Regenwürmer heraus und schwächen ihn dadurch. Im Gegensatz zu den Nutrias dürfen sie nicht getötet werden. Weil sie für Naturschützer unantastbar sind, nehmen sie es uns übel, wenn wir sie abschießen wollen. Aber inzwischen sind diese Vögel überall und richten Schäden an, wir säen Mais und ernten nichts. Deshalb bitten wir darum, sie abschießen zu dürfen. Man muss uns erlauben, dieses Problem selbst in die Hand zu nehmen, denn wir haben uns immer um unser Land gekümmert“, fordert Vanni Stoppato.

Die Botschaft des betagten Bauern aus Gazzo Veronese richtet sich vor allem an die Politik. In den letzten Wochen hat der Regionalrat der Lega, Filippo Rigo, angekündigt, dass die Region Venetien in den nächsten drei Jahren eineinhalb Millionen Euro für die Bekämpfung der Nutrias, der Biberratten, zur Verfügung stellen wird.

Vanni Stoppato kann diesen Ankündigungen wenig abgewinnen. „Das ist nur Wahlkampf. Das Geld geht an die Jäger für Patronen, aber wer weiß, ob sie sie wirklich zur Jagd gehen. Es sind Freiwillige, die nicht verpflichtet sind, zu schießen. Außerdem gibt es keinen festen Zeitpunkt, zu dem die Biberratten auftauchen. Wenn man ihnen nachstellt, verstecken sie sich, wechseln die Zeit oder wandern in andere Gebiete ab. Obendrein vermehren sie sich sehr stark, ein Weibchen kann pro Jahr bis zu 80 Junge zur Welt bringen“, erklärt der Landwirt.

Was Nutria und Ibis gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass beide in Italien ursprünglich nicht heimisch waren. Während man bei den Ibissen davon ausgeht, dass sie von freilebenden Populationen aus Zoos in Frankreich abstammen, wurden die aus Südamerika stammenden Nutrias wegen ihres Fells nach Italien gebracht.
Die Wühltätigkeit der Nagetiere schwächt die Dämme und ihrem Appetit fallen viele Nutzpflanzen zum Opfer. Anders als in ihrer Heimat, wo die Nahrung der Nutria ausschließlich aus Wasserpflanzen besteht, hat sich die Art in unseren Breiten auch an Kulturpflanzen wie Reis, Mais, Sonnenblumen, Zuckerrüben und Gemüsearten wie Karotten und Chicorée angepasst. Felder, die an natürliche Gewässer oder Gräben grenzen, werden von ihr ständig „abgegrast“.
Gemeinsam ist beiden Arten auch, dass sie die einheimische Tierwelt schädigen. Während die Ibisse viele in der Poebene lebende Tiere jagen oder deren Gelege plündern, bedrohen die Biber die einheimischen Wasservögel, indem sie deren Brutplätze besetzen und die Gelege ins Wasser werfen. Im Interesse der heimischen Artenvielfalt sollten daher – so die Meinung vieler Naturbeobachter – auch radikale Naturschützer ihre Meinung über den immer noch streng geschützten Ibis überdenken.

Der in Nordafrika beheimatete Heilige Ibis ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem in Europa heimischen Waldrapp. Letzterer ist stark gefährdet.
Es besteht die Gefahr, dass verzweifelte Bauern Gift auf ihren Feldern ausbringen, was schwerwiegende Folgen haben kann. „Erteilt den Landwirten ordnungsgemäße Genehmigungen für die Jagd auf Biberratten und Ibisse, ohne sich an das derzeitige Verfahren halten zu müssen, das voller Vorschriften ist und uns schadet. In zwei oder drei Monaten hätten wir das Problem gelöst“, schlägt Vanni Stoppato vor.
Die Diskussion in Venetien erinnert an die Wolfsdebatte in Südtirol.
Vogelwelt in Madrid (Spanien) am 10.4.2025:
Madrid: China-Restaurant servierte Stadttauben als Peking-Ente
https://www.20min.ch/story/madrid-china-restaurant-servierte-stadttauben-als-peking-ente-103322099
Nichts für schwache Mägen: 300 Kilo Gammelfleisch, tote Tauben, Kakerlaken und ein geheimes Lager führten in Madrid zur Schliessung eines Lokals.
Frequenzen für die Pflanzen am 3.5.2025: Die ersten Vögel pfeifen eine Stunde vor Sonnenaufgang, was das Öffnen der Spaltöffnungen (Stomata) erleichtert:
Weißt du warum Vögel eine Stunde vor Sonnenaufgang beginnen zu pfeiffen?
https://t.me/standpunktgequake/189201
Vögel pfeiffen in einer Frequenz, die den Pflanzen und Bäumen helfen, die Spaltöffnungen, die Stomata, an den Unterseiten der Blätter zu öffnen. Dieses Pfeiffen wirkt wie ein Wecker, um die Pflanzen aufzuwecken
Ein Mann fand heraus, dass diese Frequenz auch häufig in klassischer Musik vorkommmt, weshalb er begann, Pflanzen und Bäume damit zu beschallen.
Die Steigerungen von Wachstum und Ertrag waren enorm.💚
Dieser Vorgang nennt sich "Sonic Bloom". Es ist eine Kombination von Vitaminen und Frequenzen für die Pflanze, die die Stomata öffnen.
🐳 Eintauchen in die Welt der Frequenzen und in die Tiefen des Bewusstseins 👉 t.me/Frequency_Hub 〰️
Es wird behauptet: MASSENMORD AN ZUGVÖGELN in Spanien, Portugal, Italien und Frankreich:
Kriminelle Nachternte bei Olivenöl a 8.5.2025: ermordet ca. 2,6 Mio. schlafende Zugvögel pro Jahr in Olivenbäumen - sie werden in der Nacht (!) mit den Oliven eingesaugt:
Olivenernte und Vögel - Der Tod erntet mit
https://www.instagram.com/sebastian.everding/reel/DGBEhWco8vK/
https://t.me/standpunktgequake/189817
Millionen Vögel sterben für unser Olivenöl
Videotext:
Sebastian Everding - die Stimme für die Stimmlosen: "Schützen wir gemeinsam unsere Vögel - für eine nachhaltige und umweltfreundliche Landwirtschaft. Achtet beim Kauf auf Olivenöl aus schonender Ernte und unterstützt Initiativen für ein Verbot der nächtlichen maschinellen Ernte." -- In Südeuropa sterben jährlich schätzungsweise 2,6 Millionen Vögel durch nächtliche Maschinelle Olivenernte. -- Nächtliche maschinelle Ernte: Nachts eingesetzte Erntemaschinen blenden und saugen schlafende Vögel ein. Besonders betroffen: Spanien, Portugal, Italien und Frankreich. -- Alternative Erntemethoden: Manuelle Ernte oder maschinelle Ernte am Tag schützen die Vogelwelt. Ernten, die die Äste nicht zerstören, sind nachhaltiger und schützen die Vögel, sodass diese stets wegfliegen können. --
💡 **Was kannst du tun?**
✅ Achte auf Olivenöl aus nachhaltiger, handgepflückter Ernte.
✅ Unterstütze Initiativen gegen diese brutale Praxis.
✅ Teile diesen Beitrag und mach das Thema sichtbar!
📢 Ich setze mich für ein Verbot dieser Methode ein! Gemeinsam können wir etwas bewegen. 💪✨ @rosakreuze_gegen_tierleid
Südafrika am
8.5.2025: Wie man Geier los wird:
Vergifteter Kadaver: 123 Geier in
Südafrika tot
https://orf.at/stories/3392865/Reiher am 16.6.2025: fliegt 700km nonstop: z.B. von Australien nach Papua:
Reiher flog 38 Stunden von Australien nach Papua-Neuguinea - Vogel legte laut Forschern mehr als 700 Kilometer zurück
https://www.suedtirolnews.it/unterhaltung/wer-haette-das-gedacht/reiher-flog-38-stunden-von-australien-nach-papua-neuguinea
Von: APA/AFP
Fast zwei Tage und mehr als 700 Kilometer nonstop: Der Ausdauer-Flug eines Reihers fasziniert australische Wissenschafter. In einem am Montag in der Fachzeitschrift “Pacific Conservation Biology” erschienenen Beitrag berichteten sie, dass der Vogel ohne Pause von Australien nach Papua-Neuguinea geflogen sei. Er habe 38 Stunden gebraucht, um mehr als 700 Kilometer zurückzulegen.
Die Wissenschafter der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) nutzten GPS, um die Flüge von insgesamt 18 Tieren zweier verschiedener Reiherarten über mehrere Monate zu verfolgen. Unter den aufgezeichneten Daten war auch der Marathon-Flug eines Mittelreihers.
Mit seinem fast zweitägigen Nonstop-Flug ist der Reiher aber noch weit vom Rekord für die längste am Stück geflogene Strecke entfernt. Diesen hält eine Pfuhlschnepfe, die innerhalb von elf Tagen mehr als 13.500 Kilometer ohne Unterbrechung flog.
Vogelwelt in Möriken (Kanton Aargau) am 18.6.2025: Greifvogel klaut Handy:
Vogel klaut Handy vom Gartentisch – und bringt es ins Nest
https://www.nau.ch/news/schweiz/vogel-klaut-handy-vom-gartentisch-und-bringt-es-ins-nest-67005503
Fototext:
Das Nest befand sich in etwa 25 Metern Höhe auf einer Föhre.
Im Nest warteten zwei aufgeregte Jungtiere.
Neben dem Smartphone fand der Kletterer auch ein Stofftier.
Der Artikel:
Marie Augustin - Lenzburg - In Möriken AG machte ein diebischer Greifvogel grosse Beute: Er stahl ein Smartphone und brachte es ins Nest zu seinen Jungen.
Das Wichtigste in Kürze
In Möriken AG kam es zu einem unerwarteten Diebstahl.
Ein Greifvogel erbeutete das Smartphone eines Dorfbewohners.
In seinem Horst fand man später auch anderes Diebesgut.
Während diebische Elstern dafür berüchtigt sind, kleine Schmuckstücke zu stehlen, erhöhte ein Greifvogel in Möriken AG den Einsatz.
Das Tier stürzte sich kürzlich auf ein Handy, welches zu dem Zeitpunkt auf einem Gartentisch lag.
Der Forstbetrieb Birretholz informiert auf Facebook über den Vorfall. Bemerkenswert: Der Greifvogel entführte das Handy in den Horst zu seinen Jungtieren.
Kletter-Spezialist holt Handy vom Baum
Dank moderner Technik konnte das Smartphone des Dorfbewohners geortet werden. Es befand sich in knapp 25 Metern Höhe auf einer Föhre am Fusse des Chestenberges.
Gerettet werden konnte das Handy schliesslich durch einen Kletter-Spezialisten.
Übrigens: Fotos der Aktion zeigen nicht nur die Jungtiere und das Mobiltelefon im Nest: Auch ein grosser Plüschhase liegt neben dem gefiederten Nachwuchs.
Die Elterntiere der Jungvögel haben offenbar ganze Arbeit geleistet, um ihren Jungen ein luxuriöses Heim einzurichten.
Ein Waldrapp ist auf einem Golfplatz in Hallein-Rif (Tennengau) von einem fliegenden Golfball tödlich getroffen worden. Dem Spieler habe das furchtbar leidgetan, teilte die Leiterin der Anlage mit. Vogelschützer sehen Golfplätze mittlerweile positiv – besonders im Süden Europas.
Der österreichische Biologe Johannes Fritz, Leiter und Gründer des österreichischen „Waldrappteam Conservation and Research“, der sich seit mehr als 20 Jahren für die Wiederansiedlung des im Mittelalter ausgerotteten Vogels engagiert, sprach von einem „bedauerlichen Vorfall“, bei dem niemandem ein Vorwurf zu machen sei.
Lob auf Golfplätze im Süden Europas
Waldrappe würden offene Flächen mit niedriger Vegetation brauchen, denn ihre Hauptnahrungsquelle seien Bodentiere, nach denen sie mit ihren Schnäbeln stochern. In Brutgebieten im Süden seien solche Zwischenfälle an der Tagesordnung. Dort seien Golfplätze nämlich eine wohltuende grüne Ausnahme in der ansonsten kargen und trockenen Vegetation.
Die Salzburger Waldrappe aus Kuchl und benachbarten Gebieten halten sich zudem für die Futtersuche gerne beim Salzburger Flughafen auf, wo es neben der Hauptpiste und den Rollwegen insgesamt fast drei Quadratkilometer naturbelassene Trockenwiesen mit vielerlei Insekten gibt.
Wie die „Salzburger Nachrichten“ am Mittwoch online berichteten, stocherte der streng geschützte Vogel am 11. Juli auf dem Golfplatz Hallein-Rif nach Insekten. Beim Abflug wurde er dann versehentlich „erschossen“.
Golfanlage künftig gesperrt, wenn Waldrappe stochern
„In Andalusien hält sich ein Teil der dortigen Population fast ausschließlich auf einem großen Golfplatz auf. Nur wenn sie brüten, ziehen sie sich in die Felsnischen zurück“, schilderte der Experte. Traumata und Todesfälle durch Golfbälle zählten dort zu den häufigsten dokumentierten Todesursachen. Fritz lobte die Reaktion des Golfplatz-Managements in Hallein-Rif, das von sich aus angeboten habe, künftig Spielflächen zu sperren, auf denen Waldrappe stochern. „Das ist wirklich ein vorbildlicher Umgang mit dem Thema, ein Miteinander von Kultur, Sport und Natur.“
Diese Maßnahme sei eine Selbstverständlichkeit, erklärte die Leiterin der Golfanlage gegenüber den „Salzburger Nachrichten“. „Wenn wir schon geschützte Vögel hier haben, dann sollte unser Ziel sein, dass sie überleben.“ In den vergangenen zwei bis drei Tagen seien keine Waldrappe mehr auf dem Golfplatz in Rif gesichtet worden, „aber vorher hatten wir oft 30 oder 40 Vögel gleichzeitig da“.
Die Waldrappe in unserer Bildergalerie
haben nichts mit dem geschilderten Vorfall
zu tun:
Getöteter Waldrapp aus Grünau im Almtal
Der in Rif getötete Waldrapp stammt aus Grünau im Almtal in Oberösterreich. Dort lebt eine Gruppe Vögel ganzjährig in der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle. Im Winter werden sie gefüttert, weil Schnee, Bodenfrost oder Kälte das Überleben erschweren. Doch eigentlich sind Waldrappe von ihrer Veranlagung her Zugvögel. Der größte Teil des Artenschutzprojekts dreht sich daher darum, den Waldrappen das Zugverhalten (und die Zugroute in ein sicheres Wintergebiet) wieder beizubringen.
Zu diesem Zweck wurde eine Kolonie auf dem Georgenberg in Kuchl (Bezirk Hallein) etabliert. Der Konglomeratfelsen mit seinen natürlichen Nischen ist wie geschaffen für brütende Waldrappe. Bevor sie ausgerottet wurden, waren die Ibisvögel auf dem Mönchsberg in der Stadt Salzburg anzutreffen, der ebenfalls aus Konglomeratgestein besteht. Dort herrscht aber mittlerweile zu viel Trubel, um für Waldrappe attraktiv zu sein.
Eine weitere Kolonie wurde in Burghausen (Bayern) eingerichtet. Da die Vögel auf ihrer Futtersuche immer wieder in andere Gebiete fliegen, kommt es zu gemischten Brutpaaren. Während die Jungvögel in der Regel mit in den Süden in das Wintergebiet in der Toskana (Italien) fliegen, kehren die Altvögel in ihre angestammte Kolonie nach Grünau zurück.
Toter „Titanus“ kam in den Tiefkühler
Der in Rif getötete Waldrapp trug den Namen „Titanus“ und hatte mit einer Partnerin aus der Kolonie Kuchl bereits zum zweiten Mal auf dem Georgenberg gebrütet. „Der Zeitpunkt des Todes war für die Aufzucht der Jungvögel günstig, die sind nämlich schon flügge und versorgen sich selbst“, erklärte Fritz. Der tote Waldrapp kam nach seinem Abtransport in den Tiefkühler. Eine Obduktion sei nicht nötig, da die Todesursache klar sei. Der Vogel werde daher an die Konrad-Lorenz-Forschungsstelle im Almtal überstellt, wo er womöglich ausgestopft werde.
5.8.2025: Studie: Zugvögel fliegen stressfrei
https://science.orf.at/stories/3231436/Zugvögel haben bei Langstreckenflügen laut einer neuen Studie keinen Stress. Nicht einmal schlechte Wetterbedingungen belasten sie auf der Reise vom tropischen Afrika über die Sahara und das Mittelmeer nach Europa.
Bei einem Zwischenstopp auf der italienischen Mittelmeerinsel Ponza, wo Forscherinnen und Forscher sie kurzerhand einfingen, waren alle Zugvögel in hervorragender körperlichen Verfassung und hatten niedrige Stresshormonwerte, schreiben sie im „Journal of Avian Biology“.
Ein Team um Erica Calabretta von Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV) der Veterinärmedizinischen Universität Wien untersuchte zwei Zugvogelarten – die Gartengrasmücke (Sylvia borin) und die Dorngrasmücke (Curruca communis) – während ihrer Frühjahrswanderung. Die Tiere kommen dann nach dem Überwintern im warmen Afrika nach Europa wie zum Beispiel Österreich, um hier zu brüten.
Kein Einfluss von Wind und Wetter
Egal ob die Vögel nach einem Mittelmeerflug bei hinderlichem Gegenwind und Kälte oder unterstützendem Rückenwind und höheren Temperaturen auf Ponza landeten, hatten sie die gleichen Stresshormonspiegel, so die Forscherinnen und Forscher. „Wir hatten erwartet, dass widrige Wetterbedingungen die Stresshormonwerte erhöhen würden, aber das war nicht der Fall,“ so Calabretta in einer Aussendung überrascht.
Laut den Fachleuten verfügten jene Vögel, die ihr Ziel erreichten, über ausreichende Energie- und Fettreserven und waren in hervorragender körperlicher Verfassung. Die Studie hebt hervor, dass die Tiere ihre Abflugzeit und -bedingungen strategisch wählen, um die Überquerung des Mittelmeers erfolgreich zu bewältigen.
Gilt nur für Vögel, die es geschafft haben
„Diese Vögel sind wahre Meister der Planung“, sagt Studien-Letztautor Leonida Fusani, der Leiter des KLIVV. „Sie warten auf die besten Bedingungen, bevor sie ihre Reise antreten und teilen ihre Energie gut ein – und das zahlt sich aus.“
Diese Ergebnisse gelten allerdings nur für Vögel, die die Überquerung erfolgreich abgeschlossen haben. „Wir wissen nicht, wie viele Vögel es nicht schaffen, die Reise zu beenden“, gibt Erica Calabretta zu bedenken. „Das ist eine wichtige Frage, die wir in zukünftigen Studien untersuchen müssen.“
Österreich am
17.8.2025: Flügel von Vögeln
reparieren:
Spenderfedern retten Mauerseglern das
Leben
https://noe.orf.at/stories/3317704/Fototext: Mauersegler Shifting Schifttechnik: Tierschutz Austria: Beim Shifting werden beschädigte Federn präzise durch neue ersetzt
Mauersegler verbringen fast ihr gesamtes Leben in der Luft. Sind ihre Federn beschädigt, droht den Vögeln der Tod. Um ihr Gefieder reparieren zu können, nutzt das Tierschutzhaus Vösendorf (Bezirk Mödling) nun die besondere Technik des Shiftings.
Mauersegler kommen ausschließlich während der Brutzeit auf den Boden. Denn sie fressen, trinken und schlafen sogar im Flug. Für die Reise nach Afrika brauchen die Zugvögel daher ein makelloses Gefieder. Sind Schwung- oder Steuerfedern beschädigt, verklebt oder abgebrochen, ist das häufig lebensbedrohlich für die Vögel, weil sie so nicht mehr flugfähig sind.
Um solche beschädigten Federn zu reparieren, gibt es das sogenannte Shifting. Die Schifttechnik stammt ursprünglich aus der Falknerei und wird bereits seit mehreren Jahrhunderten angewendet. In Österreich beherrschen laut dem Tierschutzhaus aber nur wenige Tierschutz-Einrichtungen diese Methode.
Neue Chance für verletzte Zugvögel
Seit Kurzem wird die Technik auch vom Tierschutzhaus Vösendorf eingesetzt. „Ein kleiner Fehler und der Vogel kann nicht fliegen. Mit der Schifttechnik geben wir den Tieren die Chance, ihre Reise nach Afrika doch noch anzutreten“, erklärt Tierheimleiter Stephan Scheidl. Landet ein verletzter Mauersegler in einer Organisation, die das Shifting nicht kann, kann er dafür nach Vösendorf gebracht werden.
Mit der Methode können unter Narkose einzelne Federn präzise ersetzt werden. Verwendet werden dafür Federn von verendeten oder eingeschläferten Spendervögeln, die im Tierschutzhaus tiefgekühlt aufbewahrt werden. Jede Feder wird präpariert, mit feinen Carbonstiften verstärkt und millimetergenau eingesetzt.
Dabei muss nicht nur die Größe der Feder berücksichtigt werden, sondern auch die Stelle, der Winkel und die Richtung müssen exakt stimmen. Die Arbeit erfordert daher Geduld und Präzision. Eine derartige Operation könne bis zu vier Stunden pro Vogel dauern, erklärt die Leiterin der Wildtierstation, Denise Holubar.
„Fitzelarbeit, die jeder lernen kann“
Neben Tierheimleiter Scheidl beherrscht auch Holubar die Technik, die man auch den anderen beibringen möchte, „damit wir sie noch öfter einsetzen können. Es ist eine Fitzelarbeit, aber prinzipiell kann sie jeder lernen.“ Ziel ist es, möglichst viele verletzte Mauersegler zu retten und ihnen die Reise in den Süden zu ermöglichen.
Bei ausgerissenen Federn funktioniere die Schifttechnik nicht, weil sie nur dann eingesetzt werden kann, wenn die Federkiele im Körper des Vogels noch vorhanden sind, erklärt die Leiterin der Wildtierstation. Ist das der Fall, könne auf diese Weise sogar das gesamte Großgefieder ersetzt werden, heißt es.
red, noe.ORF.at
Ö am 21.8.2025: Vögel singen wegen künstlichem Licht länger
https://science.orf.at/stories/3231655/5.10.2025:
Nairobis „Vogelmann“: Rettung
von Greifvögeln auf den Straßen
der Hauptstadt Kenias
Nairobi’s ‘Birdman’:
Rescuing raptors on the streets of
Kenya’s capital
https://www.aljazeera.com/features/2025/10/5/nairobis-birdman-rescuing-raptors-on-the-streets-of-kenyas-capitalBy Jaclynn Ashly - Rodgers Oloo Magutha, who’s lived much of his life on the streets, has big dreams of one day opening a bird shelter.
Nairobi, Kenya – Shouts of “Birdman! Birdman!” trail 27-year-old Rodgers Oloo Magutha down a street in the centre of Kenya’s capital, Nairobi.
Vendors pause mid-sale, police glance away from traffic, and pedestrians abruptly stop to watch the man crowned with raptors on his head and shoulders. Children burst into giggles or shrink back in fear as crowds gather, phones raised like paparazzi.
Magutha has lived on Nairobi’s streets for years, one among the many children and youth asking for coins from hurried passersby. He blends in with this marginalised community in every way but one: the wild birds surrounding him.
“Many people feel unsafe when approached by us, they will even hide their phones,” Magutha says about the general public’s reaction to his street family.
“But when they see the birds, everything changes … They come over to pet them, take photos. Someone who looked angry a moment ago is suddenly smiling.”
Magutha has been rescuing and caring for birds since childhood, and for years on Nairobi’s streets. Yet he remained a largely obscure figure until last year, when thousands of young people flooded the central business district to protest against rising costs and government corruption.
Images of Magutha went viral, lifting him to local celebrity status as the “Nairobi Birdman”.
Still, few know the story behind the images – one of a life shaped by loss, adversity and an uncanny companionship with the birds he rescues, a connection that has sustained him through more than a decade living on the streets.
‘Bird enthusiast’
“I never go looking for the birds – they just come to me,” says Magutha, his beanie tilted under the weight of a kite perched on his head, another clinging to his shoulder.
He sits on a roadside in Kayole, a low-income neighbourhood on Nairobi’s edge, where he recently moved after a helpful stranger offered him shelter. Children circle him, brushing the kites’ wings before darting off, laughing.
Magutha’s story began in Nakuru, a city in the Rift Valley known as a birdwatcher’s paradise.
“I used to sneak into Lake Nakuru National Park and sit by the water, watching flamingos, pelicans and so many other birds,” Magutha says. He would sometimes pet them, share food, and felt they trusted him when they stayed calm around him.
“That’s when I became a bird enthusiast,” he says. While other children hunted with slingshots, he persuaded them to protect birds instead. At home, he raised pigeons, chickens, ducks and even rescued a flamingo.
But at 13, his mother, who was raising him alone, died suddenly. Left without a stable home, he drifted between relatives before ending up on the streets. He survived in Nakuru, Mombasa and Nairobi by asking passersby for help or selling plastic bottles and scrap metal.
In each city, he says, street residents gathered around, drawn to him much like the birds. Over time, they became his family, giving him a sense of belonging.
But it was in Nairobi, near Kenya’s National Archives building in the central business district, a common gathering spot for street residents, that Magutha began to build his world.
Life there, he says, is defined by struggle. “Nobody comes to the streets because they want to,” Magutha says. “Most of them are traumatised; they’ve been abandoned or mistreated.”
Many of his street family are orphans, others escaped difficult families, and most arrive weighed down by trauma or neglect. Sleeping rough is particularly difficult on cold nights, and drugs are everywhere. “Everyone wants an escape. They just sniff it to forget,” Magutha says about those who inhale mafta ndege, a cheap petroleum-based solvent.
The community also faces pushback from police. “They always chase us away. They beat us because they think we disturb people,” he adds.
Yet he sees a beauty in his street family that they often cannot see in themselves, and tries to guide the younger ones – teaching the children skills including reading and writing – and urging them to imagine a better future.
“They have to believe in something better, but when you’re on the streets, it’s hard to imagine anything else.”
‘Governor’ of the birds
It was about four years ago, while trying to nurture hope where little seemed to grow, that Magutha says a sign appeared. Beneath a tree on Moi Avenue, he and his street family were sharing donated chips and chicken when a wounded baby black kite stumbled into their circle.
Frail and starving, with its parents nowhere in sight, the bird accepted pieces of their meal and climbed onto Magutha’s hand. The two quickly formed a bond.
Months later, he named the bird Johnson, after Nairobi’s governor, Johnson Sakaja. “Because I saw him as the governor of the other birds,” he laughs, as pigeons he has since rescued swoop down to rest lightly on his shoulders.
Meeting Johnson marked a turning point for Magutha, giving him purpose and easing the depression that often pervades street life. “Johnson became my hope,” he says. Despite efforts to release him back into the wild, the bird always resisted. “So I decided to keep Johnson as a companion because we’ve been through a lot together,” he says, as the kite flutters onto his head – its familiar perch. “He’s a big part of me now.”
Before long, other injured, sick, or orphaned birds found their way to Magutha. Over the years, he has cared for five black kites, crows, an owl, marabou storks and pigeons – nursing them back to health before releasing them. At Uhuru Park, he teaches them to take their first flights and hunt.
But Nairobi – once celebrated for its lush canopies – is steadily losing its urban forests, and with them, the birds’ homes. Entire swaths of trees have been felled for roads and office blocks. Authorities frame it as economic progress, but conservationists warn of rising temperatures, worsening air quality and heightened flood risks.
Each felled tree means nests destroyed and chicks tumbling to the ground. “When the nests fall, the babies are just left there,” Magutha explains. “Their mothers don’t come back because they think maybe a predator attacked them.” So far, he has rescued four kites from the wreckage of Nairobi’s disappearing treescape.
The rescued birds, which once also included an owl balanced on one of his shoulders and a broken-winged marabou stork that constantly trailed him, have made Magutha a spectacle on Nairobi’s streets, drawing a mix of curiosity and apprehension. Many stop to take photos or approach nervously to touch the birds, with Magutha urging them to let go of their fear.
“I like to see people smiling,” he tells Al Jazeera with a wide grin. At Jamia Mosque – the city centre’s main mosque – fellow worshippers gave Magutha, who converted to Islam as a child, the nickname Nabi ya Ndege, Swahili for the “bird prophet”.
“The birds made us less invisible to people,” Magutha says. “And that’s my dream: to make our community visible and to show we’re just as human as anyone else – and not something to be feared.”
Going viral
While Magutha and his birds had long turned heads among passersby, the June 2024 protests brought a new kind of spotlight.
Kenya’s youth had been simmering with anger after President William Ruto swept into power on promises of jobs, lower living costs and small business loans, only to scrap subsidies and raise taxes.
On June 18 – the day parliament was to debate a new finance bill – months of online outrage spilled into the very streets Magutha calls home. As police units massed outside and demonstrators began to gather, Magutha woke from his slumber inside an abandoned building near the National Archives.
Though unaware of the planned march, he decided to join. “I’m an environmentalist and an advocate for street families, so when I learned what was happening, I knew I had to take part. I want a democratic country and a better future for our generation,” Magutha says.
When he stepped into the streets with Johnson on his head and two other kites, Jaimie and Jannie, perched on his shoulders, he instantly drew a crowd. Protesters pulled out phones for selfies, while journalists jostled to interview Magutha.
This quickly drew the attention of the police. “When they saw people crowding around me, they assumed I was a leader,” he recalls.
During the days-long demonstrations, which were met with a brutal police crackdown, Magutha was beaten with wooden clubs and shot in the head with a rubber bullet, causing lasting vision problems. He thinks the officer aimed at Johnson, but the bullet hit him when he moved to protect the bird.
In another incident, police fired a tear gas canister directly at his leg, knocking him to the ground. Footage shows his raptors clinging fiercely to him, refusing to budge even as rescuers try to push them aside.
Magutha’s image from the protests exploded online. His viral fame, however, brought little opportunity.
“It’s like I became visible, but remained invisible at the same time,” he says with a disheartened shrug.
Despite the attention, the harsh realities of street life remained. After the protests, Magutha’s days went back to scavenging for food or coins, with nights spent curled in a hessian bag on footpaths, in parks, or abandoned buildings.
“When you’re on the streets, you can’t be found easily,” Magutha says. “It’s hard to keep a phone because people steal. So if someone wants to give me clothes or help me, they can’t find me.”
His notoriety also bred tension among his street family. “When someone trends in Kenya, people assume there will be goodies,” he explains. “But none of that happened for me. As a street person, I didn’t get the same benefits another person would. Deep down, I feel guilty – my street family thinks I have money, but I’m not helping them.”
Dreaming big
Earlier this year, a well-wisher invited Magutha to stay at his home in Kayole, lending him a phone and giving him access to Wi-Fi so he could start creating social media content – something he had long hoped to do to inspire others with his passion for birds and the environment.
He created Instagram, YouTube, and TikTok accounts, where he shares videos of himself with his birds and documents his environmental work – cleaning rubbish from the nearby Ngong River and planting trees along its banks. Neighbourhood children follow behind him like a second flock, all eager to act as his cameraman.
But Magutha remains in the thick of struggle. In the central business district, supporters often donated meat for his birds; in Kayole, he must buy it himself. To earn money, he spends his days at the nearby dumpsite, sifting plastic from heaps of rotting waste – work that rarely brings in more than $2 a day.
The financial strain recently forced him to release the marabou stork, the owl, and several kites before he felt they were ready.
Magutha now keeps just one of the kites, Jaimie, as a companion for Johnson, and also tends to three pigeons.
His hardships, however, have not dimmed his ambitions. He often looks back on the day he rescued Johnson as a reminder.
“[Johnson] was so weak, but remained patient, trusting someone would rescue him,” Magutha says, gently lifting the bird from his head, stroking it with quiet affection.
“That’s how I am today – patient. Johnson was rescued, so maybe one day I will be, too. I’m just waiting for the right time, trusting the process. He was the first to show me hope that things in my life could change.”
Magutha dreams of one day building a shelter in Nairobi – one that rescues both people and birds.
“The birds and the people I meet on the streets – they are all in a similar situation,” he explains. “Both are in need of support and care. They are in the same struggle.”
He imagines a space where children from the streets can find shelter, food and clothing, and a sense of purpose through caring for rescued birds and the environment. “I want to instil a passion for the birds in the street children. I will teach them about the ecosystem, about the climate, about the importance of planting trees and cleaning the rivers.
“When I bring them together, it will be like a big family.”
At the heart of this dream is a simple philosophy: love.
“Everyone always asks me how I tame these wild birds. It’s just by showing them love and care,” Magutha says. “When you show them love and make them feel safe, they give love back. That’s true for birds – and it’s true for people.”
St. Pölten
(Österreich) am 13.10.2025: Gift
Carbofuran an Eiern tötet Greifvögel:
Vögel vergiftet: Freispruch für
87-jährigen Jäger
https://noe.orf.at/stories/3325653/Am Landesgericht St. Pölten ist am Montag ein 87-jähriger Jäger vom Vorwurf, streng geschützte Greifvögel mit Gift getötet zu haben, freigesprochen worden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Angeklagte hatte sich nicht schuldig bekannt.
Dem Mann wurde angelastet, im Mai 2025 Eier mit dem Gift Carbofuran präpariert und unter anderem in Gerersdorf (Bezirk St. Pölten) ausgelegt zu haben, wodurch ein Kaiseradler und drei Rohrweihen getötet wurden.
Hintergrund der Ermittlungen war das Auffinden eines toten Kaiseradlers, dessen GPS-Sender am 19. Mai letztmals Signale ausgesendet hatte. Im Zuge der Suche entdeckten Beamte des Landeskriminalamts sechs verendete Rohrweihen sowie mehrere offene Hühnereier. Eine toxikologische Untersuchung an Greifvögeln und Eiern bestätigte das verbotene Gift Carbofuran.
Freispruch wegen mangelnder Beweise
Der Angeklagte gab beim Prozessbeginn am 2. Oktober an, das Gift nicht zu kennen. Zum Fund des GPS-Senders des Adlers sagte er, er habe „ein Stück zusammengeklaubt“ und nach kurzer Zeit wieder weggeworfen. Sein Verhalten erklärte er damit, das Teil nicht erkannt und vermutet zu haben, dass jemand etwas verloren habe.
Das Gericht begründete den Freispruch mit einer nicht ausreichend geschlossenen Beweiskette. Die Staatsanwaltschaft gab bislang keine Stellungnahme zum Urteil ab.
Sowohl Kaiseradler als auch Rohrweihen sind streng geschützte Arten. Das Pflanzenschutzmittel Carbofuran ist für Mensch und Tier hochgiftig und in der EU verboten. Naturschutzorganisationen wie BirdLife Österreich und WWF Österreich betonen angesichts des Falls erneut die Herausforderungen bei der Aufklärung von Wildtierkriminalität. Sie fordern eine engere Zusammenarbeit und die konsequente Umsetzung der EU-Umweltkriminalitätsrichtlinie sowie einen nationalen Aktionsplan für den Schutz bedrohter Arten.
red, noe.ORF.at/Agenturen
These 3.11.2025: Bauern vergiften Vögel mit gebeiztem Saatgut???
Dietze Kathleen
https://www.facebook.com/photo/?fbid=24767567522945742
Die Bauern vergiften die Vögel gezielt mit gebeizten Saatgut und das Vogelsterben wird uns dann als Vogelgrippe verkauft.
HABT IHR ERFAHREN: "Die Vogelgrippe wurde durch einen PCR-Test endeckt, obwohl dieser Test keine Viren ausfindig machen kann".
ZURÜCKGEHALTEN WIRD AUCH: "Wie dieser dubiose PCR-Test den Unterschied zwischen Corona-&-Vogelpest erkennen kann"…..
Vogelreisen zu Vogelwelten am 5.11.2025:
7 faszinierende Vogel-Beobachtungsreisen auf der ganzen Welt
https://www.nau.ch/lifestyle/reisen/7-faszinierende-vogel-beobachtungsreisen-auf-der-ganzen-welt-67061633
Kiran Iqbal - Bern - Lust auf mehr als Strand und Sightseeing? Wer die Natur mit all ihren gefiederten Hauptdarstellern erleben will, entdeckt sie hier beim Vogelbeobachten.
Vögel stehen für Freiheit, Farbenpracht und ein Stück Wildnis. Kein Wunder, dass sich die Vogelbeobachtung vom Geheimtipp zum Reisertrend entwickelt hat.
Städte, Inseln und Schutzgebiete öffnen ihre Türen für alle, die Lust auf das unvergessliche Erlebnis in der Natur haben.
Hokkaido, Japan: Krantanz im Schnee
Im Winter verwandelt sich Ost-Hokkaido in eine Bühne für spektakuläre Naturschauspiele: Riesenseeadler, Rotkronenkranich und Riesen-Fischuhus zählen zu den Highlights für Vogelbeobachter.
Ornithologen betrachten den Bestand der Rotkronenkraniche als wichtigen Indikator für den Zustand der Feuchtgebiete. Ein Rückgang der Population würde auf Veränderungen in Wasserqualität und Nahrungsverfügbarkeit hinweisen.
Yala-Nationalpark, Sri Lanka: Dschungel und Vielfalt
Im Süden Sri Lankas bietet der Yala-Nationalpark Lebensraum für über 200 Vogelarten. Dazu zählen Bartvogel, Grauhornvogel und Dschungelhuhn, der Nationalvogel des Landes.
Gut geschulte Ranger begleiten Besucher auf Safaritouren, bei denen neben exotischen Vögeln häufig auch Elefanten, Lippenbären und Leoparden gesichtet werden. Umweltorganisationen loben den Park für nachhaltige Besucherführung und wissenschaftliche Monitoringprogramme.
Skomer Island, Wales: Papageientaucher ganz nah
Von April bis Juli bevölkern Zehntausende Papageientaucher die Felsen von Skomer Island, um zu brüten. Übernachtungen im einfachen Inselhostel ermöglichen intensive Naturerlebnisse, sobald die Tagestouristen abreisen.
Besonders abends wird es lebendig, wenn die nachtaktiven Atlantiksturmtaucher unter lautem Rufen zu ihren Bruthöhlen zurückkehren. Freiwillige helfen Forschern dabei, Brutdaten zu erfassen – wichtige Informationen für den Schutz dieser bedrohten Seevögel.
Isle of Sheppey, England: Zwischen Marschen und Greifen
Das Elmley-Reservat in Kent bietet 1'300 Hektar Feuchtgebiet, in dem Kiebitze, Brachvögel und grosse Trupps von Kornweihen heimisch sind. Frühmorgens und in der Dämmerung lassen sich die Greifvögel spektakulär beim Jagen beobachten.
Projekte vor Ort dokumentieren den Einfluss von Besucheraktivitäten auf Zugvogelrouten und zeigen, wie Naturschutz und Naturerlebnis Hand in Hand gehen.
Folegandros, Griechenland: Greifvögel zählen und schützen
Die Kykladeninsel Folegandros beherbergt im Naturreservat Gundari zwei seltene Greifvögelarten: den Habichtsadler und den Eleonorenfalken, dessen Brutbestand grossteils in der Ägäis konzentriert ist.
Gäste können an wissenschaftlich begleiteten Beobachtungs- und Zählaktionen teilnehmen. Die erhobenen Daten fliessen in europäische Schutzprogramme ein, die Wanderbewegungen und Bestandsentwicklung auswerten.
Yorkshire Dales, England: Eulen und Rewilding
Das Broughton Sanctuary bei Skipton gilt als Vorzeigeprojekt für Wiederverwilderung. Alle fünf britischen Eulenarten sind wieder heimisch: Schleiereule, Waldohreule, Sumpfohreule, Waldkauz und Sperlingskauz.
Führungen und ornithologische Workshops machen den Prozess der Artenrückkehr erlebbar. Die jährlichen Bestandsaufnahmen zeigen einen deutlichen Anstieg der Artenvielfalt durch Wiederaufforstung und Feuchtgebietsrenaturierung.
Brighton, England: Stare und Winterflüge
Zwischen November und Februar versammeln sich Tausende Stare zu spektakulären Schwarmflügen am Pier von Brighton. Dieses Verhalten entsteht, wenn einheimische Vögel Verstärkung durch Wintergäste aus Skandinavien und Osteuropa bekommen.
Die britische Royal Society for the Protection of Birds sieht in diesen Naturschauspielen einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Interesse am Artenschutz.




