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Kakteen Meldungen 01


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Kunststoff aus Kaktussaft in Mexiko am 24.7.2025: Erfinderin Sandra Pascoe Ortiz - aber ist nicht wasserfest:
Mexiko stellt Kunststoff aus Kakteen her – und er verschwindet wie ein Blatt im Dreck
https://t.me/standpunktgequake/200248

In einem kleinen Labor in Guadalajara, umgeben von Wüsten-Sukkulenten und dem scharfen Geruch von grünem Nopal, hat die mexikanische Chemieingenieurin Sandra Pascoe Ortiz etwas geschaffen, das die Zukunft der Verpackungsindustrie revolutionieren könnte. Sie hat Kunststoff hergestellt – nicht aus Öl, sondern aus Kaktussaft. Und wenn er in den Boden geworfen wird, verschwindet er wie ein abgefallenes Blatt im Regen.

Die wichtigste Zutat? Der gewöhnliche Feigenkaktus, in Mexiko als „Nopal” bekannt – eine Pflanze, die so reichlich vorhanden ist, dass man sie in Gärten, auf Feldern und sogar auf dem Teller findet. Ortiz' Durchbruch besteht darin, den zähflüssigen, klebrigen Saft aus den dicken grünen Blättern zu extrahieren und ihn in eine Polymerfolie zu verwandeln, die die Flexibilität und Festigkeit von Kunststoff nachahmt – ohne Giftstoffe oder Umweltbelastungen.

Was diesen Kaktus-Kunststoff so besonders macht, ist nicht nur, dass er auf pflanzlicher Basis hergestellt wird, sondern auch, wie schnell er verschwindet. In normaler Gartenerde ist er in nur 2 bis 3 Monaten biologisch abbaubar. In Wasser löst er sich in weniger als einer Woche auf. Keine Mikroplastik. Keine Rückstände. Keine jahrhundertelange Deponierung. Das Material ist außerdem essbar und ungiftig, sodass es für Wildtiere und Meereslebewesen gleichermaßen unbedenklich ist – ein entscheidender Faktor auf einem Planeten, der in Plastikmüll versinkt.

Noch beeindruckender ist, dass der Prozess den Kakteen nicht schadet. Es werden nur reife Blätter abgeschnitten, sodass sich die Pflanze auf natürliche Weise regenerieren kann. Der Saft wird mit Glycerin, natürlichen Wachsen und Proteinen gemischt, dann in Formen gegossen und getrocknet – ohne synthetische Chemikalien, ohne Industrieabfälle. Der Prozess ist energiearm, kostengünstig und perfekt auf das trockene mexikanische Klima zugeschnitten.

Heute wird Ortiz' Kaktusplastik als Prototyp für Taschen, Verpackungen und sogar essbare Verpackungen getestet. In ländlichen Märkten und Küstenstädten, wo die Plastikverschmutzung die Ökosysteme zerstört, könnte der Kaktus mehr als nur eine Nutzpflanze sein – er könnte die Zukunft des zirkulären Designs sein.

Die Wüsten Mexikos haben uns vielleicht gerade die Lösung für eine globale Krise geliefert – ein grünes Paddel nach dem anderen.

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Quellen


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