Igel [1] -- Igel-Laubhaufen sind für viele weitere Tiere zum
Überwintern wichtig, über 100 Tierarten [2] --
Rasenmäher ab 17 Uhr töten Igel [3] -- Mähroboter ab 17 Uhr
und in der Nacht töten Igel [4]
Laubbläser vernichtet das Laub für den Winterschlaf der Igel
und über 100 weitere Tiere [5]
-- insgesamt sind 34 Igel-Arten bekannt -- bis 45cm gross
und bis 2kg schwer
-- manchmal kurzer oder langer Schwanz -- Stacheln, ausser
der Rattenigel hat keine Stachel und ähnelt einer
Spitzmaus
-- in "Amerika" und Australien fehlen Igel, leben in
lichten Wäldern, im Grasland, in Gärten, manche Arten auch
in Steppen und Wüsten, Rattenigel im Regenwald
-- der Ameisenigel soll nicht mit den normalen Igeln
verwandt sein
-- manche Arten können klettern oder schwimmen, der
Rattenigel schwimmt und jagt so Wassertiere
-- Igel graben sich einen Igelbau ausser die Rattenigel,
die in Spalten oder im Wurzelwerk oder in Erdlöchern leben
-- Igel sind dämmerungs- oder nachtaktiv [also ab 16 Uhr
NICHT Rasen mähen], Einzelgänger, Rattenigel auch tagaktiv
-- Igel, die am Tag aktiv sind, sind krank
-- Winterschlaf in kalten Zonen, Torpor-Starre in heissen
Zonen im Sommer
-- Nahrung: Insekten, Larven, Maden, Würmer,
Schnecken, kleine Wirbeltiere, Mäuse, Frösche,
Schlangen, Aas, manchmal auch pflanzliches
Material wie Früchte, können die aber nicht verdauen
-- Nachwuchs in kalten Regionen 1x pro Jahr, in warmen
Zonen 2x pro Jahr
-- Feinde der Igel: Klimaerwärmung mit immer härteren
Böden -- Pestizide -- [Rasenmäher ab 17 Uhr] -- Mähroboter
ab 17 Uhr und in der Nacht -- Abholzung des Regenwalds
20.5.2025:
Vor dem Mähen die Wiese nach Igeln absuchen: So schützen Sie Igel vor Fadenmäher und Elektrosensen
https://www.nau.ch/blog/sponsored/so-schutzen-sie-igel-vor-fadenmaher-und-elektrosensen-66981970
Gartengeräte wie Fadenmäher und Elektrosensen stellen
für einheimische Igel eine tödliche Gefahr dar. - Verein
pro Igel
Igel kugeln sich bei Gefahr ein, weshalb sie den
Gartengeräten besonders oft zum Opfer fallen. - Verein
pro Igel
Igel
Der Verein pro Igel setzt sich seit mehreren Jahrzehnten
für den Schutz und die Förderung des einheimischen Igels
ein. Helfen auch Sie mit und werden Sie ein Mitglied des
Vereins. - Verein pro Igel
Der Artikel:
Verein pro Igel - Bern - Fadenmäher und Elektrosensen
sind eine Gefahr für Igel. Achten Sie beim Einsatz auf
ihre Sicherheit. Wie das geht, erfahren Sie hier.
Das Wichtigste in Kürze
Werkzeuge und Geräte machen den
Garten frühlingsfit – zum Leidwesen der Igel.
Sie fallen den schnellen
Schneidgeräten unbemerkt zum Opfer – oft mit tödlichen
Folgen.
Doch bereits zwei Massnahmen helfen
Ihnen, die Gartenpflege igelfreundlich zu gestalten.
Mit dem Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben:
Gräser wachsen, Blumen blühen und in vielen Gärten
beginnt das grosse Aufräumen. Neben herkömmlichen
Rasenmähern kommen dabei immer häufiger auch Fadenmäher
und Elektrosensen zum Einsatz – Geräte, die für viele
Wildtiere zur ernsten Gefahr werden können.
Insbesondere Igel, die nach dem Winterschlaf noch
schwach und langsam unterwegs sind, entkommen den
Geräten dabei oft nicht. Sie verstecken sich noch völlig
erschöpft im hohen Gras oder unter Hecken – genau dort,
wo die Mäher und Sensen eingesetzt werden.
Da die rotierenden Fäden oder Messer mit hoher
Geschwindigkeit arbeiten, durchdringen sie die dichte
Natur mühelos – und damit auch alles, was sich darin
verbirgt.
Igel kugeln sich bei Gefahr ein
Für Igel, die sich bei Gefahr instinktiv zusammenrollen,
bedeutet das oft das Todesurteil. Denn statt zu fliehen,
verharren sie regungslos an Ort und Stelle – ein
Verhalten, das sie den scharfen Schneidwerken hilflos
ausliefert.
Die Folge sind schwere, oftmals sogar tödliche
Verletzungen. Denn nur in seltenen Fällen werden die
verletzten Tiere auch entdeckt und versorgt, viel öfters
bleiben sie unbemerkt und verenden qualvoll.
Hinzu kommt, dass durch das radikale Zurückschneiden von
naturbelassenen Wiesen und Hecken wichtige Rückzugsorte
für die Tiere verloren gehen. Damit verschwinden nicht
nur Verstecke, sondern auch Nahrungsquellen, die Igel
dringend zum Überleben brauchen.
Massnahmen beim Umgang mit Gartengeräten
Bevor Sie Ihren Garten das nächste Mal für den Frühling
herrichten, überlegen Sie sich deshalb gut, ob der
Einsatz eines Fadenmähers oder einer Elektrosense
wirklich notwendig ist. Falls ja, sollten Sie zwei
wichtige Vorsichtsmassnahmen unbedingt beachten:
1. Mähbereich vorher absuchen: Kontrollieren Sie die
Fläche gründlich auf Igel oder versteckte Nester, bevor
Sie mit dem Mähen beginnen.
2. Mit Bedacht arbeiten: Gehen Sie langsam und achtsam
vor. Vermeiden Sie es, ohne Sicht in dicht bewachsene
Bereiche oder hohes Gras zu mähen.
Im besten Fall lassen Sie Ihren Garten aber einfach
wuchern, denn Inseln der Wildnis sind wichtig für die
Artenvielfalt und bieten einen optischen Kontrast zum
ordentlichen Restgarten.
Alternativ können Sie sich aber auch für den Schutz der
heimischen Igel engagieren, indem Sie dem Verein pro
Igel beitreten und mit einem jährlichen Beitrag deren
wichtige Arbeit unterstützen.
Der Schweizer Verein setzt sich seit 1988 für den Schutz
und die Förderung des einheimischen Igels und dessen
Lebensräume ein. Ziel ist die Sensibilisierung der
Bevölkerung für die Bedürfnisse und Gefahren, mit denen
der Igel und andere Wildtiere im Siedlungsraum
konfrontiert sind.
Dazu informiert der Verein pro Igel mit gezielten
Kampagnen über aktuelle Bedrohungen und mögliche
Schutzmassnahmen. Daneben stellt pro Igel Schulen,
Vereinen, Behörden und Privaten fundiertes
Informationsmaterial über Igel und ihren Lebensraum zur
Verfügung.
Zugleich unterstützt der Verein pro Igel die Erforschung
von Biologie, Lebensraum und Verhalten des Igels. Folgen
Sie dem Verein pro Igel auf Instagram und auf Facebook.
Zugleich können Sie mit einer Spende an den Verein pro
Igel zum Schutz der Igel beitragen.
Igel am 16.6.2025: brauchen durchlässige
Gartenzäune für ihre nächtlichen Wanderungen: So wird Ihr Gartenzaun igelfreundlich
https://www.nau.ch/blog/sponsored/so-wird-ihr-gartenzaun-igelfreundlich-66997840
Fototext:
-- Viele Zäune sind für Igel unpassierbar und behindern
ihre nächtlichen Wanderungen. - Verein pro Igel
-- Verein pro Igel www.pro-igel.ch
Der Artikel:
Verein pro Igel - Bern - Gartenzäune sind für Igel
ein Hindernis. Sorgen Sie dafür, dass die
Stachelträger Ihren Garten mühelos durchqueren können.
Wie das geht, erfahren Sie hier.
Das Wichtigste in Kürze
Gartenzäune können Igeln den Weg bei
der Suche nach Nahrung und Unterschlupf versperren.
Helfen Sie den Tieren, indem Sie
Bodendurchlässe schaffen oder eine Hecke wählen.
Igel sind auf Hilfe angewiesen.
Helfen Sie mit einer Spende an den Verein pro Igel.
Sie zeigen sich nur selten – und doch gehören sie zu den
häufigsten Bewohnern unserer Gärten. Die Rede ist von
den Igeln. Gerade in den späten Abendstunden durchqueren
die kleinen Stachelträger gerne unsere Gärten, stets auf
der Suche nach etwas Fressbarem und einem geschützten
Unterschlupf für den kommenden Tag.
Dabei stossen sie jedoch immer häufiger auf unerwünschte
Hindernisse. Besonders problematisch sind die vielerorts
errichteten Gartenzäune. Ob stabile Holzwände,
Drahtgeflechte oder massive Steinmauern – sie alle
bedeuten für Igel häufig das Ende ihres nächtlichen
Streifzugs. Mit der Folge, dass sie weder Futter noch
einen sicheren Rückzugsort finden und sich stattdessen
ein harter Überlebenskampf anbahnt.
Mit dem passenden Gartenzaun auf Igelkurs
Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie fortan auf einen
Gartenzaun verzichten müssen – im Gegenteil. Mit einigen
einfachen Anpassungen lässt sich der Zaun nämlich so
gestalten, dass er seine Funktion behält und
gleichzeitig auch für Igel und andere Kleintiere
durchlässig bleibt.
1. Durchgehende Fundamente vermeiden: Idealerweise
entscheiden Sie sich bereits bei der Planung Ihres
Gartens für einen Zaun ohne durchgehendes Fundament.
Sollten Sie aus statischen Gründen nicht auf eine feste
Verankerung verzichten können, können Punktfundamente
eine tierfreundliche Alternative sein – sie bieten
ausreichend Stabilität, ohne den Boden vollständig zu
versiegeln.
2. Luftige Zaunmodelle wählen: Neben der Wahl des
Fundaments spielt auch die Bauart des Zauns eine
wichtige Rolle. Wählen Sie hier luftige Strukturen wie
Lattenzäune oder Maschendraht. Achten Sie dabei jedoch
darauf, dass der Abstand für Igel gross genug, für
Katzen oder Hunde aber klein genug ist.
Verein pro Igel
Ein einfacher Durchlass im Gartenzaun reicht oft aus, um
Igeln zu helfen. - Verein pro Igel
3. Bodendurchlässe schaffen: Alternativ integrieren Sie
eine kleine Öffnung in Ihren Gartenzaun – eine Grösse
von 10 x 10 Zentimetern ist völlig ausreichend. Solche
Durchlässe lassen sich problemlos in Zäune aus Holz,
Draht oder sogar in gemauerte Elemente einarbeiten.
Wichtig ist, dass sie bodennah liegen – und idealerweise
an jeder Seite des Gartens, damit Igel sowohl hinein-
als auch wieder hinausfinden.
4. Auf Hecke ausweichen: Pflanzen Sie eine frei
wachsende Hecke mit einheimischen Sträuchern anstelle
eines Gartenzaunes. Sie bieten nicht nur Igeln, sondern
auch Vögeln und Insekten wertvollen Lebensraum.
Gleichzeitig lassen sich kleine Hilfsmittel aus
Naturmaterialien problemlos integrieren.
Gartenzäune lassen sich demnach einfach und
unkompliziert igelfreundlich gestalten. Auch ohne
eigenen Garten können Sie einen Beitrag zum Schutz der
heimischen Igel leisten.
Unterstützen Sie die Arbeit des Vereins pro Igel, indem
Sie Mitglied werden oder mit einem jährlichen Beitrag
helfen, wichtige Schutzprojekte zu finanzieren.
Der Schweizer Verein setzt sich seit 1988 für den Schutz
und die Förderung des einheimischen Igels und dessen
Lebensräume ein. Ziel ist die Sensibilisierung der
Bevölkerung für die Bedürfnisse und Gefahren, mit denen
der Igel und andere Wildtiere im Siedlungsraum
konfrontiert sind.
Dazu informiert der Verein pro Igel mit gezielten
Kampagnen über aktuelle Bedrohungen und mögliche
Schutzmassnahmen. Daneben stellt pro Igel Schulen,
Vereinen, Behörden und Privaten fundiertes
Informationsmaterial über Igel und ihren Lebensraum zur
Verfügung.
Zugleich unterstützt der Verein pro Igel die Erforschung
von Biologie, Lebensraum und Verhalten des Igels. Folgen
Sie dem Verein pro Igel auf Instagram und auf Facebook.
Zugleich können Sie mit einer Spende an den Verein pro
Igel zum Schutz der Igel beitragen.
Verein pro Igel
Verein pro Igel - Bern - Lichtverschmutzung führt zu
Insektensterben. Dies wiederum bedeutet ein
Nahrungsverlust für unsere heimischen Wildtiere wie
den Igel. Drei Massnahmen helfen.
Die Lichtverschmutzung führt jährlich
zum Tod von Milliarden nachtaktiver Fluginsekten.
Damit schrumpft auch die primäre
Nahrungsquelle für heimische Wildtiere wie den Igel.
Mit einfachen Massnahmen schützen Sie
die Insekten und Tiere, die von ihnen abhängen.
Strassenbeleuchtung, Schaufenster, Leuchtreklamen und
Co.: In Städten und Gärten ist es fast rund um die Uhr
hell. Diese übermässige Verwendung von künstlichem
Licht, bei dem der Nachthimmel aufgehellt wird, wird als
Lichtverschmutzung definiert.
In den letzten 25 Jahren haben sich die Lichtemissionen
mehr als verdoppelt, schreibt das Bundesamt für Umwelt.
Die Schattenseiten dieser Entwicklung sind gravierend:
Die vielen künstlichen Lichtquellen entpuppen sich für
nachtaktive Fluginsekten als tödliche Falle.
Symbolbild
Igel sind regelrechte Allesfresser, haben es jedoch vor
allem auf Insekten und Würmer abgesehen. - Verein pro
Igel
Angezogen und desorientiert vom hellen Licht, sterben
jährlich Milliarden dieser für unser Ökosystem so
wichtigen Kleintiere. Auch die Entwicklung von Raupen
und Larven wird durch die Lichtverschmutzung gestört.
Kommt hinzu: Insekten gelten als primäre Nahrungsquelle
für Kröten, Eidechsen, Igel und zahlreiche Vogelarten.
Fehlen Insekten, hat dies eine verheerende Auswirkung
auf die Population der Wildtiere. Mit drei einfachen
Massnahmen können Sie dagegen vorgehen.
Das können Sie gegen Lichtverschmutzung tun
1. Lichter löschen: Schalten Sie alle Lichter, die Sie
nicht zwingend brauchen, aus. Aussenleuchten brennen oft
die ganze Nacht, obwohl sie nicht benötigt werden.
2. Warmes Licht: Verzichten Sie auf grelles Licht.
Warmes Licht (unter 3000 Kelvin) ist für nachtaktive
Tiere weniger störend als blendende, weisse
Lichtquellen.
3. Bewegungsmelder: Installieren Sie Lichtquellen mit
Bewegungsmeldern, damit das Licht nur bei Bedarf angeht.
Symbolbild
Igel sind nachtaktiv und verlassen ihre Verstecke oft
erst in der Dämmerung. - Verein pro Igel
Es braucht also nicht viel, um nachtaktive Insekten und
infolgedessen Wildtiere zu schützen. Sie selbst
profitieren ebenfalls von mehr Dunkelheit, da blaues
Licht vor dem Schlafengehen Ihren Schlaf-Wach-Rhythmus
stören kann. Daneben sparen Sie Strom, schonen dadurch
Ihr Portemonnaie und leisten einen wichtigen Beitrag zum
Umweltschutz.
Igel-News am 8.9.2025: Deshalb sind Laub und Äste für Igel
überlebenswichtig
https://www.nau.ch/blog/sponsored/deshalb-sind-laub-und-aste-fur-igel-uberlebenswichtig-67033565
Verein pro Igel - Bern - Laub, Totholz und
Unterholz sind im Winter lebenswichtig für Igel.
Lassen Sie Ihren Garten deshalb naturnah. Hier sind
vier wichtige Tipps für Sie.
Im Herbst entsorgen
Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer Laub und Zweige
aus den Gärten.
Dabei sind Laub, Tot- und Unterholz
für Igel und andere Wildtiere lebenswichtig.
Sie bieten einen perfekten Schutz
für den Winter und sind reich an Nahrung für die
Tiere.
Erfahren Sie tierfreundliche
Möglichkeiten, Laub und Zweige im Garten
liegenzulassen.
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und
überall rieseln Blätter sowie kleine Äste zu Boden.
Was für viele Menschen nach Unordnung auf den
Strassen, im Wald oder gar im heimischen Garten
aussieht, ist für viele Wildtiere überlebenswichtig –
denn für sie beginnt die Vorbereitung auf die kalte
Jahreszeit.
Besonders Igel machen sich allmählich auf die Suche
nach einem geschützten Unterschlupf für ihren
Winterschlaf. Dabei sind scheinbar unscheinbare Dinge
wie Laub, Tot- und Unterholz für sie von grosser
Bedeutung.
Igel
Wo das Laub knistert und das Holz riecht – hier fühlen
sich Igel pudelwohl. - Verein pro Igel
In diesen natürlichen Verstecken finden sie nämlich
nicht nur Schutz vor Kälte, Nässe und Fressfeinden,
sondern oft auch letzte wichtige Nahrungsquellen wie
Insekten, Würmer und andere Kleintiere. Dabei gilt: Je
dicker das Totholz, umso besser ist es als Lebensraum
geeignet und umso mehr Nahrung ist zu finden.
Igel brauchen Laub, Tot- und Unterholz
Wenn Sie also selbst Besitzerin oder Besitzer eines
Gartens sind, greifen Sie nicht gleich zum Rechen.
Lassen Sie stattdessen einen Teil Ihres Gartens in
seinem natürlichen Zustand – und leisten Sie so einen
wichtigen Beitrag, damit Igel und andere Wildtiere den
Winter überleben können.
Wie genau das geht, zeigen Ihnen diese vier einfachen
Massnahmen:
1. Garten verwildern lassen: Anstatt den Garten
vollständig aufzuräumen, können Sie auch einzelne
Bereiche im Garten gezielt sich selbst überlassen. Das
schafft einen ganz natürlichen Rückzugsraum für Igel
und andere Wildtiere.
Igel
Aus Laub, Tot- und Unterholz entsteht das kuschelige
Winterreich der Igel. - Verein pro Igel
2. Laub- und Asthaufen liegen lassen: Wenn Sie es aber
doch etwas ordentlicher mögen, können Sie auch einfach
einen Haufen aus Laub, Ästen und Zweigen an einer
geschützten Stelle im Garten belassen. Schon ein
solcher einfacher Unterschlupf bietet zahlreichen
Tieren einen wichtigen Lebensraum.
3. Hecke aus Totholz schichten: Alternativ können Sie
auch eine natürliche Hecke errichten. Diese
Totholzhecke bietet nicht nur einen hervorragenden
Unterschlupf für Igel und andere Wildtiere, sondern
dient gleichzeitig als natürliche Einzäunung oder
Sichtschutz für Ihren Garten.
4. Unterschlüpfe schaffen: Zusätzlich zu natürlichen
Rückzugsorten können Sie artgerechte Igelhäuser aus
Holz (gibt es zum Beispiel bei PikPik) aufstellen oder
eine kleine Wildnisecke anlegen. Diese sollte
windgeschützt, ruhig und möglichst ungestört bleiben –
perfekt für den Winterschlaf.
Erfahren Sie mehr
Unterstützen Sie den heimischen Igel
Wie Sie sehen: Es braucht nicht viel, um nachtaktive
Insekten und infolgedessen Wildtiere zu schützen. Aber
auch ohne eigenen Garten können Sie einen Beitrag zum
Schutz der heimischen Igel leisten.
Igel
Leckerbissen im Verborgenen: Igel naschen gern im Laub
und Totholz. - Verein pro Igel
Unterstützen Sie die Arbeit des Vereins pro Igel,
indem Sie Mitglied werden oder mit einem jährlichen
Beitrag helfen, wichtige Schutzprojekte zu
finanzieren.
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Das ist der Verein pro Igel
Der Schweizer Verein setzt sich seit 1988 für den
Schutz und die Förderung des einheimischen Igels und
dessen Lebensräume ein. Ziel ist die Sensibilisierung
der Bevölkerung für die Bedürfnisse und Gefahren, mit
denen der Igel und andere Wildtiere im Siedlungsraum
konfrontiert sind.
Dazu informiert der Verein pro Igel mit gezielten
Kampagnen über aktuelle Bedrohungen und mögliche
Schutzmassnahmen. Daneben stellt pro Igel Schulen,
Vereinen, Behörden und Privaten fundiertes
Informationsmaterial über Igel und ihren Lebensraum
zur Verfügung.
Zugleich unterstützt der Verein pro Igel die
Erforschung von Biologie, Lebensraum und Verhalten des
Igels. Folgen Sie dem Verein pro Igel auf Instagram
und auf Facebook. Zugleich können Sie mit einer Spende
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Südtirol (Italien) am 2.10.2025:
Mähroboter gegen Igel hat seine negative Wirkung: Bestände halbiert: Dramatisches Igelsterben
https://www.suedtirolnews.it/video/dramatisches-igelsterben
Von: Ivd - Stockerau – Die Alarmglocken schrillen in
den Wildtierstationen: Auffallend viele
untergewichtige Igel werden derzeit eingeliefert,
manche Einrichtungen stoßen bereits an ihre Grenzen.
Was auf den ersten Blick wie ein saisonales Phänomen
wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung eine
bedrohliche Entwicklung.
Am Assisi-Hof des Österreichischen Tierschutzvereins in
Stockerau häufen sich die Notfälle. Vor allem Jungtiere
sind betroffen – und viele von ihnen wiegen dramatisch
wenig. Die magische Grenze liegt bei 500 Gramm. Wer
darunter bleibt, hat kaum eine Chance, den monatelangen
Winterschlaf zu überstehen. Ohne Zufütterung oder
professionelle Überwinterung droht der Tod.
Wenn Igel am Tag unterwegs sind, ist es ernst
Normalerweise sind Igel nachtaktive Einzelgänger. Wer
tagsüber einen Igel herumtappen sieht, sollte hellhörig
werden. Das Tier sucht vermutlich verzweifelt nach
Nahrung – ein deutliches Alarmsignal. In solchen Fällen
hilft der Österreichische Tierschutzverein mit
kostenloser Beratung weiter. Denn gut gemeinte, aber
falsche Hilfe kann mehr schaden als nützen.
Ein Klassiker der gut gemeinten Fehler: Milch. Was viele
nicht wissen – Igel bekommen davon schweren Durchfall.
Besser sind Insekten wie Mehlwürmer oder hochwertiges,
feuchtes Katzenfutter. Fertiges Igelfutter aus dem
Handel? Oft ungeeignet, weil vollgestopft mit Getreide,
Obst oder Zucker.
Halbierung des Bestands in nur zehn Jahren
Die Zahlen sind erschreckend: Obwohl sowohl Braunbrust-
als auch Weißbrustigel in Österreich gesetzlich
geschützt sind, brechen die Bestände ein. Besonders
dramatisch trifft es den Braunbrustigel – seine
Population ist in den vergangenen zehn Jahren um die
Hälfte geschrumpft. „Unsere Igel stehen massiv unter
Druck“, warnt Alfred Kofler vom Tierschutzverein. Die
Hauptfeinde: Insektensterben, Mähroboter und
Straßenverkehr.
Das Insektensterben, dokumentiert unter anderem in der
berühmten Krefelder Studie, trifft die stacheligen
Insektenfresser ins Mark. Ihre natürliche Nahrungsquelle
– Käfer, Würmer, Larven – verschwindet zusehends. Ohne
naturnahe Gärten mit reichlich Blütenpflanzen und
Totholz finden Igel weder genug Futter noch geeignete
Quartiere.
Mähroboter als tödliche Falle
Besonders perfide: Igel verfügen über keinen
Fluchtinstinkt. Bei Gefahr rollen sie sich zusammen und
vertrauen auf ihre rund 7.000 Stacheln. Eine Strategie,
die gegen natürliche Feinde funktioniert – gegen
Mähroboter oder Autos ist sie fatal. Vor allem nachts
fahrende Mähroboter übersehen die Tiere regelmäßig und
fügen ihnen schwerste Verletzungen zu. Nebenbei zerstört
das ständige Mähen Blüten und damit die Lebensgrundlage
der Insekten. Ein doppelter Verlust für die Igel.
Die gute Nachricht: Schon kleine Veränderungen im
eigenen Garten können Leben retten. „Laub, wilde Ecken
und Totholz bieten sichere Rückzugsorte“, erklärt
Tierexperte Kofler. Dazu kommen praktische Maßnahmen,
die jeder umsetzen kann: nur einen Teil der Wiese mähen,
Laub und Reisig liegen lassen, flache Wasserschalen
aufstellen, kleine Durchgänge im Zaun schaffen – zehn
mal zehn Zentimeter reichen aus – und auf Pestizide
verzichten.
Kleine Taten mit großer Wirkung. Denn während die großen
ökologischen Krisen weiterhin toben, können naturnahe
Gärten zu Rettungsinseln werden. Für Insekten. Und für
die Igel, die dringend auf sie angewiesen sind.
Igel am 6.10.2025: gegen schädliche
Insekten im Garten
dsteSprooni
https://www.facebook.com/photo/?fbid=2059209351276946
Wenn du mich in deinem Garten siehst, gib mir bitte
Futter und Wasser.
Ich esse rohes Fleisch ohne Salz, Hackfleisch, aber
auch Hühnerstücke oder Dosenfleisch – nur keinen
Fisch.
Gib mir keine Milch, denn sie verursacht Magenprobleme
und ich könnte an Dehydrierung sterben.
Ich bin naiv, und wenn ich Milch sehe – werde ich sie
trinken!
Verwende keine Pestizide und stelle keine Fallen auf…
Ich bin KEINE GEFAHR für dich, sondern für Skorpione
und Schlangen in deinem Garten!
Ich bin ein Verbündeter deines Gartens, denn ich
ernähre mich von Insekten, die deine Pflanzen
angreifen.
Wenn du mich auf der Straße siehst, renn nicht los, um
mich zu töten.
DENKE DARAN, dass auch ich leicht Angst bekomme, und
deine Schläge tun mir weh.
Hilf mir, die Straße sicher zu überqueren und eine
Wiese oder ein offenes Gelände zu erreichen.
Meine Art verschwindet. Hilf mir zu überleben…
Sei freundlich und hilf mir.
Garten nicht zu sehr putzen am
6.10.2025: Laubbläser gegen Laub - und gegen Igel: Deshalb bedrohen Laubbläser die Igelwelt
https://www.nau.ch/blog/sponsored/deshalb-bedrohen-laubblaser-die-igelwelt-67047031
Fototexte:
Laubbläser erleichtern die Gartenarbeit, können jedoch
für Wildtiere zur Bedrohung werden. - Depositphotos
Igel errichten aus Laub ihr kuschliges Winterreich. -
Verein pro Igel
Der Artikel:
Bern - Laubbläser machen die Gartenarbeit einfacher,
stellen für Igel aber eine Gefahr dar. Belassen Sie
Ihren Garten daher naturnah. Wie das gelingt, lesen
Sie hier.
Laubbläser machen die Gartenarbeit im
Herbst zum Kinderspiel – zum Leidwesen der Igel.
Sie nehmen den kleinen Stachelträgern
die Nahrung und vertreiben sie von ihrem Lebensraum.
Verzichten Sie deshalb auf solche
Geräte und belassen Sie Ihren Garten naturnah.
Der Herbst ist angebrochen und mit ihm verändert sich
auch die Natur spürbar: Die Tage werden kürzer, die
Temperaturen sinken und die vielen bunten Blätter fallen
sanft zu Boden.
Während sich viele Menschen über den farbenfrohen Wandel
der Landschaft erfreuen, stehen Gartenbesitzerinnen und
-besitzer vor einer weniger angenehmen Aufgabe – und
zwar dem Entfernen des heruntergefallenen Laubs.
Um sich diese mühsame Arbeit zu erleichtern, verzichten
viele zunehmend auf Rechen und Besen und greifen
stattdessen zum Laubbläser – einem Gerät, das für Tiere
eine ernsthafte Gefahr darstellen kann.
Lärm treibt Igel in die Flucht
Denn der starke Luftstrom wirbelt nicht nur Blätter auf,
sondern reisst auch zahlreiche Kleinstlebewesen,
Insektenlarven und Spinnentiere mit. Besonders Igel
verlieren dadurch wertvolle Nahrungsquellen.
Als wäre das nicht schon schlimm genug, zerstören
Laubbläser auch ihren natürlichen Lebensraum. Laub,
Totholz und Unterholz sind nämlich unverzichtbar für den
Bau eines natürlichen Verstecks, das die kleinen
Stachelträger gerade im Winter vor Kälte, Feuchtigkeit
und Fressfeinden schützt.
Auch der laute Lärm der Laubbläser vertreibt Igel aus
ihrem Lebensraum. Besonders die Jungtiere geraten
dadurch unter grossen Stress und fliehen deshalb aus dem
schützenden Nest. Diese herumirrenden «Waisenkinder»
haben dann auf eigene Faust praktisch keine
Überlebenschancen.
Vier Massnahmen für einen naturnahen Garten
Wenn Sie also selbst Besitzerin oder Besitzer eines
Gartens sind, überlegen Sie sich gut, ob wirklich das
ganze Laub wegmuss und wenn ja, ob Sie dafür unbedingt
zum Laubbläser greifen müssen.
Ergreifen Sie stattdessen lieber die folgenden
Massnahmen und leisten Sie so einen wichtigen Beitrag,
damit Igel und andere Wildtiere den Winter überleben
können.
1. Garten verwildern lassen: Anstatt das Herbstlaub zu
entfernen, können Sie Ihren Garten auch bewusst sich
selbst überlassen. Das schafft einen natürlichen
Rückzugsort, wo Igel und andere Wildtiere ihr
Winterparadies bauen können. Sie helfen damit auch der
Insektenwelt, den Winter zu überstehen.
2. Laub- und Asthaufen liegen lassen: Selbstverständlich
dürfen Sie Ihren Garten aber auch in Ordnung halten.
Kehren Sie dazu Laub, Äste und Zweige mit dem Rechen
zusammen und legen Sie daraus an einer unauffälligen
Stelle einen grossen Haufen an.
3. Unterschlüpfe schaffen: Alternativ können Sie dem
Igel natürlich auch einen Unterschlupf bauen. Alles, was
Sie dafür benötigen, sind vier Bachsteine und ein
darübergelegtes Brett. Die Inneneinrichtung übernimmt
der Igel dann selbst, solange man ihm Material dafür im
Garten liegen lässt.
4. Hecke aus Totholz schichten: Falls sich vor allem
Totholz in Ihrem Garten findet, lässt sich daraus auch
eine natürliche Hecke gestalten. Idealerweise bauen Sie
dabei einen kleinen Durchschlupf ein, sodass sich Igel
auf der Nahrungssuche einfach hin- und herbewegen
können.
Unterstützen Sie den heimischen Igel
Sie sehen: Ein weniger aufgeräumter Garten sichert das
Überleben von Igeln und anderen Wildtieren. Verzichten
Sie daher ruhig auf aufwändige Aufräumarbeiten – und
wenn Sie doch tätig werden, dann möglichst ohne den
Einsatz eines Laubbläsers.
Aber auch ohne eigenen Garten können Sie einen Beitrag
zum Schutz der heimischen Igel leisten. Unterstützen Sie
die Arbeit des Vereins pro Igel, indem Sie Mitglied
werden oder mit einem jährlichen Beitrag helfen,
wichtige Schutzprojekte zu finanzieren.
Das ist der Verein pro Igel
Der Schweizer Verein setzt sich seit 1988 für den Schutz
und die Förderung des einheimischen Igels und dessen
Lebensräume ein. Ziel ist die Sensibilisierung der
Bevölkerung für die Bedürfnisse und Gefahren, mit denen
der Igel und andere Wildtiere im Siedlungsraum
konfrontiert sind.
Dazu informiert der Verein pro Igel mit gezielten
Kampagnen über aktuelle Bedrohungen und mögliche
Schutzmassnahmen. Daneben stellt pro Igel Schulen,
Vereinen, Behörden und Privaten fundiertes
Informationsmaterial über Igel und ihren Lebensraum zur
Verfügung.
Zugleich unterstützt der Verein pro Igel die Erforschung
von Biologie, Lebensraum und Verhalten des Igels. Folgen
Sie dem Verein pro Igel auf Instagram und auf Facebook.
Zugleich können Sie mit einer Spende an den Verein pro
Igel zum Schutz der Igel beitragen.
Ameisenigel am 6.10.2025: mit 18cm
langer Zunge holt er Ameisen und schädliche Larven aus
ihren Löchern
Video: https://t.me/standpunktgequake/210268
Mähroboter gegen Igel in Südtirol am am
7.10.2025: muss gestoppt werden: Nächtliches Mähroboter-Verbot: Sonst stirbt der Igel
aus – VIDEO - Team K sieht dringenden Handlungsbedarf
https://www.suedtirolnews.it/politik/naechtliches-maehroboter-verbot-sonst-stirbt-der-igel-aus-video
Von: luk
Bozen – Die Weltnaturschutzunion IUCN führt den
Braunbrustigel, der auch in Südtirol vorkommt, auf der
Roten Liste der bedrohten Arten als „potentiell
gefährdet“ an. Laut IUCN ist die Population in den
vergangenen zehn Jahren zwischen zehn und fünzig Prozent
zurückgegangen. In einem Beschlussantrag fordert
Team-K-Abgeordneter Franz Ploner den Südtiroler Landtag
dazu auf, konkrete Maßnahmen zum Schutz des Igels in
Südtirol zu treffen. „Wenn wir nicht jetzt handeln,
verschwindet er still und leise aus unserer heimischen
Natur“, warnt er.
Laut Franz Ploner ist als erste Maßnahme ein Verbot des
Einsatzes von Mährobotern auf allen öffentlichen
Grünflächen des Landes nach Sonnenuntergang und eine
halbe Stunde vor Sonnenaufgang des Folgetages zum Schutz
der Tiere unerlässlich. „In der Dämmerung und nachts
sind Igel durch Mähroboter gefährdet, da sie sich bei
Gefahr einrollen anstatt zu flüchten. Die Igel gehen auf
Nahrungssuche, sobald es dämmert. Da die Sensoren der
handelsüblichen Mähroboter-Modelle Igel oder Amphibien
nicht als Hindernisse erkennen, werden sie von diesen
einfach überrollt und gehen elend zu Ende“, so Franz
Ploner vom Team K.
Es sei oberste Pflicht des Landes Südtirol, als Anwalt
bedrohter Lebensräume und bedrohter Lebewesen zu
fungieren, wenn es dem Anspruch einer lebenswerten
Umwelt und den entsprechenden Zielsetzungen dazu, wie im
Regierungsprogramm verankert, gerecht werden will. „Die
Verankerung des Schutzstatus der Igel durch Aufnahme in
das Naturschutzgesetz des Landes Südtirol, eine Erhebung
der in Südtirol vorkommenden Igel-Populationen, die
Einrichtung auch privater Igel-Stationen für verletzte
Tiere und die Förderung von Aufklärungs- und
Sensibilisierungskampagnen gehören unbedingt dazu“, so
die Forderung von Franz Ploner in seinem
Beschlussantrag.
Der Bestand des westeuropäischen Igels nimmt laut
Studien kontinuierlich ab. Demnach zählt er aufgrund
rezenter Erhebungen in mehreren europäischen Staaten zu
den vom Aussterben bedrohten Arten. Team-K-Abgeordneter
Franz Ploner ortet das Problem wie folgt. „Schwindendes
Insekten Angebot aufgrund intensiven Pestizid-Einsatzes,
schwindender Lebensraum durch Bodenversiegelung und
steigende Lichtverschmutzung zwingen Igel dazu, aus
ihrem naturgegebenen Ambiente in so genannte
Ersatzlebensräume wie urbane Grün- und Parkanlagen,
Friedhöfe und private Gärten auszuweichen, wo ihnen erst
recht das Aus droht. Hier muss der Ansatz des Landes für
ein lebenswertes Miteinander von Menschen und Habitat
greifen, wenn die Landesregierung es ernst meint.”
„Der Igel ist ein Symbol für Artenvielfalt und ein
wichtiger Bestandteil unseres Ökosystems“, betont Franz
Ploner vom Team K. „Sein Schutz ist nicht nur ein
Anliegen des Tierschutzes, sondern auch eine
Verpflichtung für eine intakte Natur. Jeder kann einen
Beitrag leisten – durch bewussten Umgang mit dem eigenen
Garten ebenso wie durch politisches Handeln. Die Kunst
der kleinen Schritte ist dringend gefragt“, so die
Überzeugung des Team K.
8.10.2025: Igel machen Laubhaufen für
den Winter - und dort überwintern noch viele weitere
Tiere
https://www.facebook.com/photo/?fbid=4048285172076897
Igel-Laubhaufen sind für viele weitere Tiere zum
Überwintern wichtig, über 100 Tierarten [1]
Ein Haufen Herbstlaub kann über 100 Arten beherbergen -
darunter Motten, Käfer, Salamander und nützliche
Insekten, die für die natÜrliche Schädlingsbekämpfung in
deinem Garten unentbehrlich sind.
[Man soll das Laub im Garten im Herbst NICHT fortwerfen,
denn]
Wenn du sie in Säcke packst, räumst du nicht nur auf,
sondern vertreibst ein ganzes Ökosystem, das den ganzen
Sommer über gelebt und geblüht hat.
Igel am 15.10.2025: finden manchmal
keinen Laubhaufen zum Überwintern und liegen einfach
so herum
https://t.me/standpunktgequake/211482
Wusstest du...
🦔 Wenn du in kalten Monaten einen regungslosen Igel
findest, begrab ihn nicht und wirf ihn nicht in den
Müll.
🦔 Igel halten von November bis März Winterschlaf. Die
kleinen Nützlinge finden immer weniger sichere Orte,
um zu Überwintern.
🦔 Sind sie im Winterschlaf, verlangsamt sich ihre
Herzfrequenz erheblich und sämtliche Körperfunktionen
sind eingeschränkt, was eine Person denken lässt, der
Igel sei tot.
🦔 Wenn du einen Igel auf der Straße findest, nimm
einen Karton, mach an der Seite ein Loch und stelle
ihn an einen trockenen und ruhigen Ort, damit er die
kalten Monate sicher überstehen kann.
🦔 Igel sind vom Aussterben bedroht, völlig harmlos
und sehr wichtig für unser Ökosystem. Sie fressen
Käfer, Schnecken, Frösche, Eidechsen, Schlangen und
zerstören auch Mäusenester.
🦔 Ebenso haben sie keine Angst vor Bienen oder
Wespen. Der Igel ist auch in der Lage, ein
Hornissennest zu zerstören und seine Bewohner zu
fressen, ihre Immunität gegen die Bisse ist bekannt.
Tierschützer appellieren derzeit an alle Tierfreunde,
auf Igel zu achten, die tagsüber unterwegs sind – ein
Verhalten, das bei den an sich dämmerungsaktiven
Tieren zu dieser Jahreszeit auf eine Notlage hinweisen
kann. Aufgrund zerschnittener Lebensräume,
Pestizide und dem Klimawandel finden immer
weniger Igel ausreichend Nahrung, um sich auf den
Winterschlaf vorzubereiten. Wie dramatisch die
Situation ist, hat auch die Weltnaturschutzunion
(IUCN) erkannt. Sie hat den Winterschläfer Ende 2024
in ihrer Roten Liste der bedrohten Arten erstmals als
„potenziell gefährdet“ eingestuft.
„Straßenverkehr, der Verlust von Lebensräumen
und der Rückgang der Insekten durch Pestizide
treffen den Igel besonders hart“, sagt James Brückner,
Leiter des Referats für Wildtiere beim Deutschen
Tierschutzbund. „Zudem werden viele Igel im Spätsommer
geboren. Für diese Jungtiere reicht das enge
Zeitfenster bis zum Winter dann oftmals nicht aus, um
ausreichend Fettreserven für den Winterschlaf
anzulegen.“
Veränderte Lebensbedingungen erschweren das
Überleben
Die Lebensbedingungen für Igel haben sich stark
verändert. Wenn Insekten verschwinden,
weil auf intensiv genutzten Agrarflächen keine
Blühpflanzen wachsen und auf Feldern chemische
Mittel eingesetzt werden, fehlt den Tieren
ihre Hauptnahrungsquelle. Auch finden Igel in
vielen aufgeräumten Gärten kaum noch Verstecke,
weil Laub, Reisig und Hecken fehlen. Wer
nachts Mähroboter einsetzt, gefährdet
die Tiere zusätzlich. Auch der Straßenverkehr
bleibt eine der größten Gefahren – jedes Jahr sterben
so hunderttausende Igel.
Wildtierauffangstationen arbeiten meist
mit ehrenamtlich Engagierten und finanzieren sich
überwiegend selbst. Eine staatliche Unterstützung,
etwa über den von der Bundesregierung beschlossenen
„Zukunftspakt Ehrenamt“, ist für sie nicht vorgesehen.
„Für Wildtiere fühlt sich niemand zuständig, die
Helfer werden allein gelassen“, kritisiert Brückner.
In den Wildtierstationen und bei spezialisierten
Pflegestellen steigt die Zahl der hilfsbedürftigen
Igel derweil weiter an; viele sind am Rande ihrer
Kapazitäten. „Wir erhalten viele Anfragen von
Menschen, die junge oder geschwächte Igel
gefunden haben“, berichtet Dr. Katrin
Umlauf, Leiterin des Tierschutzzentrums Weidefeld des
Deutschen Tierschutzbundes.
Wildtierauffangstationen am Limit
„Bei uns leben aktuell 15 Tiere, die ohne Hilfe den
Winter nicht überstehen würden. Viele Jungtiere
bringen weniger als 500 Gramm auf die Waage.“ Der
Deutsche Tierschutzbund rät Findern, Igel nur dann in
Obhut zu nehmen und zum Tierarzt zu bringen, wenn sie
tatsächlich Hilfe brauchen – also beispielsweise bei
starkem Parasitenbefall, bei Symptomen wie Husten oder
wenn sie sehr klein und mager sind. Wiegt ein junger
Igel etwas weniger als 500 Gramm, wirkt aber gesund,
kann man ihm vor dem Winter mit Katzennassfutter und
Wasser helfen. Wer unsicher ist, sollte das weitere
Vorgehen direkt mit einer qualifizierten
Auffangstation oder einem Tierheim besprechen.
Gartenbesitzer können Igeln helfen, indem sie Laub-
und Reisighaufen liegen lassen und auf chemische
Mittel verzichten. Kleine Durchgänge in Zäunen
schaffen Wege zwischen Grundstücken. Wer auf
Mähroboter verzichtet, schützt Tiere, die auf der
Suche nach Nahrung über den Rasen laufen. (red.)
Totholz im Garten am 17.11.2025: Ein
Schlafplatz für den Igel - so leicht können wir helfen
Video: https://www.facebook.com/reel/1146744210913155/
Artikel: https://www.facebook.com/search/top/?q=Ein
Schlafplatz für den Igel %E2%80%93 so leicht können wir
helfen!
WIR SIND GARTEN - Die Seite
🦔💚 Ein Schlafplatz für den Igel – so leicht können wir
helfen!
Jetzt im Herbst sind unsere stacheligen Gartenfreunde
auf der Suche nach einem sicheren Ort für ihren
Winterschlaf. Und das Schöne: Wir können ihnen mit
kleinen Gesten ein großes Geschenk machen. 🌿✨
Hier ein paar einfache Möglichkeiten:
🍂 1. Laubhaufen stehen lassen
Ein unscheinbarer Haufen aus Laub, Ästen und Gras ist
für Igel ein echtes 5-Sterne-Winterhotel.
Bitte nicht umsetzen – sonst stören wir die Schläfer.
🪵 2. Totholzecken anlegen
Ein kleines Eck aus Ästen, Wurzeln und Zweigen bietet
natürlichen Schutz und Wärme. Außerdem freuen sich
unzählige andere Tiere mit! Biodiversität pur.
🏡 3. Igelhaus aufstellen
Ob gekauft oder selbst gebaut: Ein wettergeschütztes
Igelhaus ist ideal.
Anleitung: trockener Standort, etwas Laub im Inneren,
Eingang nach Osten oder Südosten – und bitte nicht zu
oft stören.
🌾 4. Wilde Ecken zulassen
Nicht jeder Zentimeter muss perfekt aussehen. Ein
bisschen Wildnis bedeutet ein sicheres Zuhause für
Tiere, die keine Stimme haben.
🚫 5. Keine Gifte, keine Mähroboter nachts!
Schneckenkorn & Co. sind für Igel lebensgefährlich.
Und Mähroboter bitte nur tagsüber einsetzen – viele Igel
werden nachts überfahren.
💚 Wer Igel unterstützt, unterstützt das Gleichgewicht
im Garten.
Sie fressen Schnecken, lieben Insekten und sind
wunderbare kleine Mitbewohner.
👉 Habt ihr schon Igel im Garten? Oder vielleicht sogar
ein Igelhaus?
Igel schützen in Bern am 2.12.2025:
Stadtrat Tobias Sennhauser will Mähroboter ab 30
Minuten vor Sonnenuntergang verbieten: Stadtrat fordert Nachtfahrverbot für Mähroboter -
immer mehr tote Igel
https://www.nau.ch/politik/regional/tote-igel-stadtrat-fordert-nachtfahrverbot-fur-mahroboter-67069340
Nachts
fahrende Mähroboter können Igel verletzen.
Stadtrat
Tobias Sennhauser fordert deshalb ein
Nachtfahrverbot.
Immer
mehr Igel mit typischen Verletzungen werden
bei Igelstationen abgegeben.
So ein Mähroboter istein praktisches
Ding: Hält den Rasen gleichmässig kurz und ist
dank kleiner Messer und Elektromotor viel leiser als
ein knatternder Benziner.
So leise, dass man ihm auch
nachts automatisierten Auslauf gewähren kann: Dem
Mähroboter ist es eh egal, ob es hell oder dunkel
ist.
Ganz und gar nicht egal findet
dies aber Stadtrat Tobias Sennhauser: Er fordert ein
Nachtfahrverbot für Mähroboter. Denn, so Sennhauser,
der auf der Liste «Tier im Fokus» kandidiert hat:
«Mähroboter stellen eine reale Gefahr für Igel dar.»
Mähroboter: Fahrverbot schon in der
Dämmerung
Deshalb fordert Sennhauser in
seiner Motion: Ab 30 Minuten vorSonnenuntergangbis
30 Minuten nach Sonnenaufgang sollen die Mähroboter
im ganzen Stadtgebiet Pause machen.
Sennhauser ist überzeugt, dass
sich dies auch durchsetzen lasse. Und zwar ohne dass
Streifenpolizisten nachts mit Taschenlampen durch
Privatgärten schleichen müssten.
«Andere Städte wie Köln oder
Leipzig haben solche Verbote bereits eingeführt und
gute Erfahrungen gemacht», so Sennhauser.
Die meisten Menschen hielten
sich an klare Regeln: «Es braucht Sensibilisierung,
keine flächendeckenden Kontrollen.»
Immer mehr verletzte Igel in
Igelstationen
Der Verein Pro Igel befürworte
eine solche Massnahme ausdrücklich, sagt die
Leiterin der Geschäftsstelle, Monika Waelti.
Immer häufiger würdenverletzte oder
getötete Igelin
Igelstationen gebracht, deren Verletzungsbild
typisch für Mähroboter sei.
Dem Igel wird wie auf der
Strasse sein angeborenes Schutzverhalten zum
Verhängnis: Zusammengerollt auf dem Gras liegend,
werden junge und kleinere Igel überrollt und je nach
dem noch auf den Rücken gedreht. Der Anteil
schwerer, nicht überlebbarer Verletzungen sei hoch,
erzählt Monika Waelti.
Angesichts der
Verletzungsarten, die Waelti aufzählt, ist das nicht
weiter überraschend: «Tiefe Schnittwunden am Kopf
oder Rücken, teilweise abgetrennte Beine, schwere
Traumata am Gesicht und Schnauzenbereich.»
Verletzte Tiere, die gefunden
werden, müssten oft eingeschläfert werden, so
Waelti.
Wer solches
verhindern und den Mähroboter trotzdem
einsetzen will, solle ausschliesslich zwischen
Mitte Vormittag und spätem Nachmittag mähen,
empfiehlt Waelti. Eine höhere Mähhöhe
einstellen, als Sicherheitsabstand.
Sensor-Technik zu wenig ausgereift?
Und beim Kauf auf Modelle mit
Sicherheitsfeatures setzen: Automatischer Stopp bei
Berührung, Messer bei Widerstand anheben, Sensoren
für Hindernis- und Bodenerkennung, usw.
Das ist gut, aber nicht gut
genug, sagt dazu Stadtrat Tobias Sennhauser:
«Unabhängige Tests zeigen, dass selbst moderne
Geräte Igel nicht zuverlässig erkennen, bevor es zu
einer Kollision kommt.»
Auch Optionen in der
Bediener-App wie «Rettet die Igel» können Sennhauser
nicht vollends überzeugen.
So könnte dem Mähroboter
optional befohlen werden, nicht in der Dämmerung
oder nachts zu fahren. Mit der Betonung auf
«könnte»: «Solange solche Funktionen freiwillig
sind, bleiben sie im Alltag zu oft ausgeschaltet»,
vermutet Sennhauser.
Wenn schon müsse die «Rettet
die Igel»-Funktion fix eingestellt sein. Und zwar
wirklich überall: Auch für Fussballrasen will
Sennhauser keine Ausnahme machen. «Ein
Nachtfahrverbot ist auch auf Sportplätzen problemlos
umsetzbar», so der Tierschützer.
Monika Waelti weist noch auf
einen anderen relevanten Punkt hin: Igel sindin der Schweiz
geschütztund es ist deshalb
verboten, sie zu verletzen oder ihre Nester zu
zerstören.
GemässNatur- und
Heimatschutz-Verordnung könne solches auch strafbar
sein. Bei klaren Gesetzesverstössen werde man nicht
zögern, «rechtliche Schritte einzuleiten, um den
Schutz der Tiere durchzusetzen.»
Fotoquellen
[1] Igel:
https://pixabay.com/de/photos/igel-hoglet-tier-junger-igel-sporn-1759505/
[2] Laubhaufen mit über 100 Kleintieren und Igel zum
Überwintern:
https://www.facebook.com/photo/?fbid=4048285172076897
[3] Rasenmäher:
https://pixabay.com/de/photos/rasenmäher-mähen-rasen-mähen-grün-2430719/
[4] Mähroboter:
https://pixabay.com/de/photos/rasenm%C3%A4her-rasen-m%C3%A4hroboter-gr%C3%BCn-2914172/
[5] Laubbläser vernichtet das Laub für den Winterschlaf
der Igel und über 100 weitere Tiere:
https://www.pinterest.com/pin/602426887639437121/