Kapstadt - Der Weiße Hai ist nach Ansicht von
Meeresbiologen deutlich stärker bedroht als bisher
gedacht. "Wir haben mit 532 Weißen Haien vor der Küste
Gansbaais nur halb so viel Haie entdeckt wie
vermutet", berichtete der US-Meeresbiologe Oliver
Jewell von Beobachtungen vor Südafrika. Dabei gelte
dieser Küstenabschnitt nach Kapstadt als das Gewässer
mit der dichtesten Population Weißer Haie in der Welt.
Die Haie seien vor allem durch die Nachfrage nach
Haiflossen für die asiatische Küche gefährdet, betonte
der Wissenschaftler. Er ist einer der Autoren der jetzt
vorgestellten Studie
des Dyer Island
Conservation Trust (DICT) in Gansbaai.
Die Wissenschaftler kommen nach fünf Jahre währenden
Studien zu dem Ergebnis, dass auch die Gesamtzahl der
Weißen Haie weltweit nur halb so groß sein könnte wie
vermutet. Bisher lagen die Schätzungen zwischen 3000
und 5000 Tieren. Weltweit werden der Sharklife
Conservation Group zufolge zwischen 23 und 73
Millionen Haie aller Arten getötet.
Falls die Vermutungen stimmen, wäre der Weiße Hai
eine der am stärksten bedrohten Tierarten in der Welt,
meinte Jewell. "Es ist Zeit für Südafrika, die
Initiative zum verstärkten Schutz der Weißen Haie zu
ergreifen", forderte DICT-Chef Wilfred Chivell dem
Nachrichtensenders eNCA zufolge.
Erst im vergangenen Jahr hatten Pläne der
australischen Behörden für Aufsehen gesorgt, die nach mehreren tödlichen
Angriffen auf Menschen die Jagd auf Weiße Haie
freigeben wollte.
dba / dpa>
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9.7.2013: <Finning:
Hai-Verstümmelung jetzt
EU-weit verboten> - Flossen ab geht nicht
mehr
aus: Spiegel online; 9.7.2013;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/finning-hai-verstuemmelung-jetzt-eu-weit-verboten-a-910115.html
<Viele Hai-Bestände sind bedroht, auch weil
die Nachfrage nach den Flossen der Tiere dramatisch
gestiegen ist: Millionen Haie wurden bislang bei
lebendigem Leib zerlegt und verstümmelt zurück ins
Meer geworfen. In der EU ist das Finning von nun an
verboten.
Hamburg -Lebenden Haien dürfen in der EU keine Flossen
mehr abgeschnitten werden. Damit ist es verboten, die
Raubfische nur ihrer Flossen wegen zu jagen und
verstümmelt ins Meer zurückzuwerfen, wo sie qualvoll
verenden. Eine entsprechende EU-Verordnung ist nun in
Kraft getreten.
Das sogenannte Finning ist zwar in der Europäischen
Union schon seit 2003 verboten, doch gab es
Ausnahmeregelungen und
.
Spanien und Portugal nutzen diese Schlupflöcher. Die
Mitgliedstaaten konnten Fangerlaubnisse erteilen, die es
zum Beispiel erlaubten, gefangene Haie an Bord von
Schiffen zu verarbeiten.
Um die Lagerung zu erleichtern, dürfen die
Haifischflossen demnach allenfalls "eingeschnitten und
an den Körper gefaltet" werden. Ob diese Vorschriften
eingehalten werden, müssen die EU-Staaten von nun an
kontrollieren und regelmäßig dokumentieren.
Viele Haibestände gelten als stark gefährdet - auch
weil die Nachfrage nach Haiprodukten in den
vergangenen Jahren angestiegen ist und die Bestände
stark befischt werden. Vor allem die Flossen sind
besonders in Asien eine begehrte Delikatesse,
beispielsweise als Suppe.
che/twn>
Neue Schwimmanzüge sollen Taucher und Surfer künftig
besser vor Hai-Attacken schützen. Die Erfindung beruhe
auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über das
visuelle System der Haie, sagte der australische
Unternehmer Craig Anderson. Anderson und sein Partner
Hamish Jolly entwickelten die neuen Taucheranzüge
zusammen mit dem Meeresinstitut der University of
Western Australia (UWA).
Die verwendeten Materialien sollten den angreifenden
Hai verwirren, erklärte Anderson. Das blau-weiße
Modell mache sich Forschungen über die
Lichtwahrnehmung der Haie und ihre Farbblindheit
zunutze, so dass Taucher und Schnorchler für die Tiere
unter Wasser "unsichtbar" seien. Der für Surfer
entwickelte Anzug mit breiten schwarz-weißen Streifen
beruhe auf Signalfarben, die von Haien als gefährlich
wahrgenommen würden, erläuterte UWA-Forscher Shaun
Collin. Sie sollen den Träger als ungenießbare Beute
erscheinen lassen. Streifenmuster würden in der
Tierwelt häufig als Warnung
vor giftigen Tieren eingestuft, fügte Collin
hinzu.
Tests mit den Anzügen vor der australischen Westküste
verliefen den Angaben zufolge erfolgreich. Tigerhaie
hätten sich auf herkömmliche schwarze Anzüge gestürzt
- die neuen Modelle aber verschmäht. "Sie sind sicher,
natürlich und fügen den Haien keinen Schaden zu",
lobte Anderson die Vorzüge seiner Erfindung. Im
Internet werden die ersten Modelle für umgerechnet 300
Euro angeboten.
Die Taucheranzüge sind das Ergebnis einer
zweijährigen Forschung, die von der Regierung des
Bundesstaats Westaustralien unterstützt wurde. Zuvor
hatten sich dort tödliche Hai-Attacken gehäuft. Haie
sind oft in den Gewässern vor Australiens Küste
anzutreffen, gewöhnlich verläuft aber nur
einer der durchschnittlich 15 Zusammenstöße pro Jahr
tödlich. Experten zufolge nehmen die
Hai-Angriffe parallel zum Bevölkerungszuwachs und der
wachsenden Begeisterung für den Wassersport jedoch zu.
http://www.n-tv.de/wissen/Haie-sind-gut-fuer-Korallenriffe-article11389751.html
Schwindet die Zahl der Haie an Riffen, kann das den
Korallen dort schaden. Zu diesem Ergebnis kommt ein
australisch-kanadisches Forscherteam, das zwei
unbewohnte Riffgebiete vor der Nordwestküste
Australiens untersucht hatte. Würden viele Haie an
einem Riff gefangen, nehme dort die Zahl der
pflanzenfressenden Fische ab, berichten die
Wissenschaftler im Fachmagazin "PLOS ONE".
Auf den ersten Blick mute dieser Zusammenhang
merkwürdig an. Mit weniger Haien am Riff steige jedoch
die Zahl kleinerer Raubfische - und in der Folge
schwänden die Bestände wichtiger pflanzenfressender
Riffbewohner wie der Papageifische, erklären die
Forscher. Sie hatten Daten zu zwei atollähnlichen, 300
Kilometer vor der Küste liegenden Riffgebieten
ausgewertet, in denen seit 1994 die Population
einzelner Fischarten erfasst wird. 112 Arten wurden
von ihnen berücksichtigt. Eine der Regionen, die
Rowley Shoals, sind ein Schutzgebiet, in der zweiten,
den Scott Reefs, jagen hingegen indonesische Fischer
auf traditionelle Art Riffhaie.
Viele Papageifischarten ernähren sich von Algen - und
schützen so vor allem junge Korallen davor,
überwuchert zu werden. Wichtig sei das vor allem dann,
wenn ein Riff sich von schädlichen Umwelteinflüssen
oder Stürmen erhole, schreiben die Forscher. "Der
Haifang scheint deutliche Auswirkungen auf
Korallen-Ökosysteme zu haben", wird Studienautor
Jonathan Ruppert von der Universität Toronto (Kanada)
in einer Mitteilung seiner Hochschule zitiert.
Die Markierung von Grauen Riffhaien (Carcharhinus
amblyrhynchos) habe gezeigt, dass diese meist in der
Nähe "ihrer" Korallenriffe bleiben, schreiben die
Forscher. Schon sehr klein gefasste Schutzgebiete um
die Riffe könnten die Topräuber - und in der Folge
auch die Korallen - schützen.
Westaustralien will seine beliebten Strände
sicherer machen: Zum Schutz der Badenden und Surfer
werden Zonen eingerichtet, in denen Haie gejagt und
getötet werden dürfen. Der Premier des Bundesstaats,
Colin Barnett, erklärte am Dienstag, die Zonen würden
von Januar bis April einen Kilometer vor der Küste
eingerichtet.
Alle Haie, die länger als drei Meter sind
und an der mit Ködern bestückten Begrenzung aufgespürt
werden, sind für kommerzielle Fischer frei zum
Abschuss. So solle die Gefahr durch Haie verringert
werden, erklärte Barnett.
Kritiker sehen in der Massnahme dagegen ein
Programm zum «Abschlachten» von Haien. Gerade Weisse
Haie, die für die meisten Angriffe auf Menschen
verantwortlich sind, seien eine bedrohte Art, die
geschützt werden müsse, sagte Jeff Hansen von der
Tierschutzgruppe Sea Shepherd.
Mit dem Plan reagieren die Behörden auf die
jüngste tödliche Hai-Attacke in der Region. Ende
November war einem Surfer von einem Raubfisch der
linke Arm abgerissen worden. Der Mann starb noch im
Wasser.
Haie sind an Australiens Küsten sehr
verbreitet, tödliche Angriffe sind aber relativ
selten. Zuletzt war im Juli 2012 ebenfalls an der
Westküste ein 24-jähriger Surfer von einem Weissen Hai
in zwei Teile gerissen worden.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/haie-kiefer-von-fossil-3d-im-computer-rekonstruiert-a-964787.html
,
das seit Millionen von Jahren durch die Weltmeere jagt
und sich kaum weiterentwickeln musste. Ein lebendes
Fossil. Doch dieser Eindruck ist nicht ganz richtig, wie
Paläontologen aus den USA und Frankreich nun
.
Demnach unterscheidet sich zumindest das Kieferskelett
der heute lebenden Haie deutlich von dem ihrer
Vorfahren.
Zum Vergleich durchleuchteten die Wissenschaftler die
versteinerten Überreste eines etwa 325 Millionen Jahre
alten Urhais der
Art Ozarcus mapesae aus dem Karbon. Es sei das älteste
bekannte Fossil eines Knorpelfisches, dessen
Kiemenknochen in natürlicher Position versteinert und
erhalten seien. Die dreidimensionale Abbildung dieses
Fossils zeigt im Detail, wie die einzelnen
Knochenbögen verlaufen und wo sie miteinander
verbunden sind.
Grundsätzlich sei das Skelett des Ozarcus-Kopfes ähnlich
aufgebaut wie das der meisten anderen Kiefermäuler unter
den
: Die
Knochenbögen sind paarweise angeordnet und miteinander
verbunden, etwa am Unterkiefer, am Zungenbein und an den
Kiemen. Zu den
gehören sowohl Knochenfische (Osteichthyes) mit
verknöchertem Skelett als auch die selteneren
Knorpelfische (Chondrichthyes), zu denen auch Haie und
Rochen gezählt werden.
Genau diese klare Grenze scheint beim nun
untersuchten Urhai zu verschwimmen. Sein Kiefer
ähnelte in erstaunlich vielen Details einem
Knochenfisch, etwa in der Anordnung und Dicke
bestimmter Knochenbögen. "Unsere Ergebnisse stellen
die klassische Hypothese auf den Kopf, nach der Haie
den Zustand ihrer Ahnen beibehalten haben", schreiben
die Forscher. Zugleich zeige der Vergleich, dass
Knochenfische in der Evolution der Kiefermäuler wohl
eine wichtigere Rolle gespielt hätten als angenommen.
Wenn auch nicht über Jahrmillionen, so sind Haie
immerhin zu Lebzeiten erstaunlich robust. Erst vor
kurzem wurde bekannt, dass Weiße Haie mehr als 70 Jahre alt werden
können. Damit gehören sie zu den langlebigsten
Knorpelfischen überhaupt. Auch die Strecken, die schwangere
Weiße Haie bei ihren Wanderungen durch die Meere
zurücklegen, sind erstaunlich weit.>
aus: Kölner Express online;
5.11.2014;
http://www.express.de/panorama/heldenhafter-einsatz-auf-hawaii-mann-schlaegt-hai-mit-der-faust-in-flucht--surfer-freundin-gerettet,2192,28944518.html
<Von
DIERK SINDERMANN
Kawela Bay/Hawaii
–
Für McKenzie Clark ist Brian Wargo ein Superheld.
Kein Wunder. Der Surfer hielt ihr einen hungrigen
Hai vom Leib, indem er den Meeres-Killer mit der
Faust attackierte – und in die Flucht schlug.
Passiert in der Kawela Bucht vor der Küste von
Hawaii, wo die 34-Jährige auf ihrem Brett liegend
auf eine große Welle zu paddelte. Plötzlich spürte
sie einen Schlag und dachte noch, dass sie einen
Felsen berührt habe.
Es war kein Felsen. Es war ein ausgewachsener Hai,
der sein Maul weit aufriss und mit seinen
messerscharfen Zähne erst in McKenzies Hand biss und
dann das Surfbrett attackierte.
Ausweglose Situation
Die erfahrene Sportlerin versuchte wegzutauchen,
jedoch war ihr Fuß noch mit einem Gummi-Seil mit dem
Brett verbunden. Eine ausweglose Situation, wäre
nicht McKenzies Bekannter Brian Wargo in der Nähe
gewesen.
Er kam ihr zu Hilfe, packte die Rückenflosse mit
der linken Hand, und schlug so fest er konnte mit
seiner rechten dem Hai auf die Kiemen. Dreimal,
viermal. Das Tier schien unbeeindruckt.
Mit 20 Stichen
genäht
Erst beim sechsten oder sieben Schlag schien sich
er Hai zu schütteln, ließ das Brett los und tauchte
weg. Im Krankenhaus wurden McKenzies Wunden mit 20
Stichen genäht, außerdem mussten die Ärzte eine
kleine Hauttransplantation vornehmen.
Ihr Surfbrett ist hin, es trägt einen 38 mal 22
Zentimeter großen Gebissabdruck des Tieres. Ob
McKenzie sich ein neues Brett kauft, weiß sie noch
nicht: „Ich muss mich erst einmal von der Verletzung
erholen und nachdenken.“>
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Japan 24.4.2019: Wenn
ein Weisser Hai eine Schildkröte fressen will -
stirbt der Hai!
Riesiger Weißer Hai erstickt an Schildkröte - FOTOs
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21.5.2019: Schwache Zugvögel fallen
ins Meer - und werden von Baby-Haien gefressen -
es fehlen Inseln im Meer!
Ungewöhnliche „Beute“: Babyhaie fressen ins Meer
gefallene Zugvögel
https://www.krone.at/1926301
<Neugeborene Tigerhaie haben einen
ungewöhnlichen Speiseplan: Sie fressen Singvögel,
die eigentlich an Land leben. Augenscheinlich
sammeln sie bevorzugt ins Meer gefallene,
erschöpfte Zugvögel, wenn ihnen ein solcher Happen
vors Maul fällt. Das berichtete eine amerikanische
Forschergruppe um Marcus Drymon von der
Mississippi State University in der
Fachzeitschrift „Ecology“.
Tigerhaie haben den Ruf, die „Müllschlucker des
Meeres“ zu sein. Sie fressen fast alles, von Delfinen
über Meeresschildkröten bis hin zu Reifen und anderem
Müll. Aber bevor die Tiere zu ihrer vollen Größe von
teils über fünf Metern heranwachsen, haben junge
Tigerhaie eine ganz besondere Vorliebe. Die Forscher
waren überrascht: „Wenn Tigerhaie ein leichtes Fressen
finden, schnappen sie zu“, sagt Mitautor Kevin
Feldheim vom Field Museum in Chicago laut einer
Mitteilung des Museums. „Aber ich hatte nicht
erwartet, dass die Haie Singvögel fressen - sondern
vielmehr Meeresvögel.“ Dies sei der erste Nachweis,
dass Tigerhaie Vögel fressen, die vorrangig an Land
leben.
Erschöpfte Zugvögel am Speiseplan
Der Grund: Die Haie sind Opportunisten. Sie fressen
die Singvögel - darunter
Sperlinge, Schwalben
und Zaunkönige - vor allem zur Zeit des
Vogelzugs. Die meisten Landvögel fielen den Haien im
Herbst und im Frühling zum Opfer. „Die Zeit, zu der
wir einen bestimmten Vogel im Magen eines Hais fanden,
deckte sich immer mit der Zeit, zu der diese Vogelart
besonders oft vor der Küste gesichtet wurde“,
berichtete Drymon. Die Tigerhaie schnappen sich
demnach jene Vögel, die es nicht mehr über den Ozean
schaffen. „Während ihrer Wanderung sind die Vögel
erschöpft, sie werden müde oder fallen beispielsweise
bei einem Sturm ins Meer“, fügte Feldheim hinzu.
Forscher untersuchten Mageninhalt
Die Forscher untersuchten im Zeitraum von 2010
bis 2018 insgesamt 105 Haie im Golf von Mexiko.
Sie fingen die etwa einen Meter langen
Jungtiere, pumpten ihnen den Magen aus und
entließen sie dann unversehrt ins Meer. Der
gesammelte Mageninhalt wurde anschließend
untersucht - auch genetisch, da die Vögel oft
schon teilweise verdaut und daher schwer zu
identifizieren waren.
Elf verschiedene Vogelarten
identifiziert
Von den 105 untersuchten Tieren hatten 41 Vögel
gefressen. „Darunter war nicht eine Möwe, kein
Pelikan, Kormoran oder sonstiger Meeresvogel“,
erzählte Drymon. „Es waren ausschließlich
Landvögel - die Sorte, die in ihrem Garten
wohnt.“ Die Forscher konnten elf verschiedene
Vogelarten identifizieren, darunter Rauchschwalben,
verschiedene Zaunkönige, aber auch Tauben,
Spechte und Blässhühner.
Tigerhaie werden fast so groß wie Weiße Haie, sind
aber etwas schlanker. Sie leben in allen Ozeanen in
tropischen und gemäßigten Küstenregionen und können
auch Menschen gefährlich werden. Auf der Roten Liste
der Weltnaturschutzunion IUCN werden Tigerhaie als
potenziell gefährdet eingestuft. „Alle Haie sind in
Schwierigkeiten“, sagte Kevin Feldheim. „Wir wissen
nicht, inwieweit die industrialisierte Fischerei ihnen
zugesetzt hat, aber die Bestände der meisten großen
Raubtiere sind in den letzten Jahren zurückgegangen.“
Die vorliegende Studie erlaube neue Einblicke, wie die
Tigerhaie leben, und könne auch helfen, sie zu
schützen.>
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12.7.2019: WWF-Report
zeigt: Mehr als 20 Haiarten im Mittelmeer sind
bedroht
Das Mittelmeer ist ein
gefährlicher Ort für Haie: Bereits mehr als die
Hälfte aller im Mittelmeer lebenden 41
Haifischarten ist einem ...
Mittelmeer 12.7.2019: Überfischung,
Plastikverschmutzung: 41 Haiarten im Mittelmeer
vom Aussterben bedroht
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Hai-Angriff in Florida abgewehrt
16.5.2023: mit Faustschlägen:
Trotz Hai-Attacke: Mutige Teenagerin will wieder im
Meer baden
https://www.blick.ch/ausland/trotz-hai-attacke-mutige-teenagerin-will-wieder-im-meer-baden-id18580831.html
Die 13-jährige Ella Reed macht in Florida
Schlagzeilen: Das Mädchen wurde beim Schwimmen von
einem Haifisch attackiert und verteidigte sich
erfolgreich. Aufs Baden im Meer will sich auch
künftig nicht verzichten.
Der Ausflug von Ella Reed (13) und ihrer Freundin nahm
ein böses Ende. Beim Baden im Meer wurde sie von einem
Hai attackiert. Ihre Bissverletzungen mussten im
Spital behandelt werden.
Obwohl sie mit dem Tier um ihr Leben gekämpft hat,
kann sie es kaum erwarten wieder ins Meer zu springen.
Das berichtet Local 10.
Überall voller Blut
Reed war mit ihrer Freundin am Strand. Die beiden
standen hüfthoch im Wasser als die 13-Jährige von
einem Hai am Bauch angegriffen wurde. «Der Hai war
sehr stark. Das habe ich gespürt, weil er meinen Bauch
so hart getroffen hat», erzählte sie dem TV-Sender.
Reed glaubt, es habe sich um einen eineinhalb Meter
grossen Bullenhai gehandelt.
Erst hat sie dem Tier einen Fausthieb versetzt. Dann
drehte der Hai um und attackierte sie ein zweites Mal.
«Er wollte mich nicht in Ruhe lassen, also musste ich
meinen Arm und meine Hand einsetzen. Deshalb hat er
mich auch dort erwischt.» Schliesslich konnte die
Teenagerin den Hai in die Flucht schlagen.
Nach dem Angriff haben die Mädchen sofort bei Reeds
Familie Hilfe geholt. «Es war irre, weil sie überall
voller Blut war, eigentlich von Kopf bis Fuss, also
konnte sie gar nicht wirklich sehen, was los war»,
erinnert sich die Mutter. Später mussten die
Bissverletzungen an Bauch, Arm, Knie und Finger im
Spital mit insgesamt 19 Stichen behandelt werden.
«Mein Adrenalinpegel ging durch die Decke»
Rückwirkend sagt das Mädchen über den Angriff: «Ich
hatte nicht wirklich Schmerzen, weil mein
Adrenalinpegel durch die Decke ging.»
Für die 13-Jährige ist klar: Sie wird nach ihrer
Genesung wieder im Meer baden gehen. Bislang hat sie
sich nie vor dem Meer gefürchtet, und das soll auch so
bleiben. «Es war klares Wasser, man weiss also nie,
wann es passiert.» (lia)
Haifische sind doch so liebe Tierchen am 17.3.2024:
Haie fressen gerne schwimmende Menschen an der
Oberfläche, aber Taucher, die auf selber Höhe
schwimmen, nicht:
«80 Prozent der Informationen in Dokus über Haie
stimmen nicht» - Martin Graf taucht mit
Haien:
https://www.blick.ch/community/martin-graf-taucht-mit-haien-80-prozent-der-informationen-in-dokus-ueber-haie-stimmen-nicht-id19537611.html
In unserer Rubrik «Wir sind Blick» stellen wir dir
jede Woche spannende Menschen aus der Community vor.
Diese Woche ist Leser Martin Graf an der Reihe. Der
63-Jährige taucht seit über 20 Jahren mit Haien.
Fototexte:
1. Mit Haien tauchen? Für Leser Martin Graf absolut
kein Problem!
2. Der 63-Jährige ist seit vielen Jahren von den
Lebewesen fasziniert.
3. Werbung
4. Nebenbei hält er auch Vorträge über Haie auf
Kreuzfahrtschiffen.
5. «Haie sind gar nicht so gefährlich», sagt der
Auswanderer.
6. Jährlich gebe es nur sehr wenige Angriffe auf
Menschen.
7. Hier wird die Tauchcrew von einem Bullenhai
besucht.
8. Selbst mit vielen Haifischen um sich herum bleibt
Graf stets ruhig.
9. Werbung
10. Im Mai geht der gebürtige Zuger auf die
Fitschi-Inseln, um mit Bullenhaien zu tauchen. Dort
sieht man 70 bis 100 Haie pro Tauchgang.
11. Danach geht es für Martin Graf ab nach Afrika,
bevor er auf das nächste Kreuzfahrtschiff geht.
Der Artikel:
Sarah Riberzani - Community Editor - Vor vielen Jahren
bin ich nach Amerika ausgewandert. 18 Jahre lang war
ich Profivelorennfahrer, bis ich eine Tauchschule
eröffnet und auf einem Boot als Tauchlehrer gearbeitet
habe. Im Jahr 2000 bin ich dann in Mexiko das erste
Mal mit einem weissen Hai in Kontakt getreten. Beim
Tauchen ist er einen halben Meter entfernt von mir
vorbeigeschwommen. Ich habe meinen Atemregler verloren
– mir ist also im wahrsten Sinne des Wortes der Kiefer
heruntergefallen. Ich konnte nur noch staunen.
Seitdem habe ich angefangen, regelmässig mit Haien zu
tauchen. Ich arbeitete viel mit Wissenschaftlern
zusammen und erfuhr so extrem viel über das Verhalten
der Haie. Selbst nach 20 Jahren habe ich immer wieder
die gleichen Haie gesehen. Mit der Zeit habe ich auch
gemerkt, dass sie mich wiedererkennen beim
Vorbeischwimmen.
Ich habe zwar Respekt vor den Tieren, aber keine
Angst. Haie sind gar nicht so gefährlich. In Amerika
werden jährlich 45'000 Menschen vom eigenen Hund
gebissen. Bei Haien sind es 100 Leute auf der ganzen
Welt, davon sind 4 bis 6 Angriffe tödlich. Die Tiere
sind sogar sehr ängstlich. Selbst wenn wir blutigen
Thunfisch als Köder dabeihaben, dauert es manchmal
Monate, bis die Haie zu uns kommen. Und wenn mal
ausnahmsweise eine Person mehr beim Tauchen dabei ist,
verschwinden die Haie gleich wieder. Angriffe
passieren nur, weil die Haie nicht wissen, was wir
sind. Es ist sogar sicherer, mit einer offenen Wunde
ins Wasser zu gehen. Die Haie schmecken dann die
Unterschiede des Blutes und erkennen uns nicht als
etwas Essbares.
Man merkt, es gibt viele Missinformationen über
Haifische. 70 bis 80 Prozent der Informationen in den
Dokumentarfilmen über Haie stimmen nicht. Darum halte
ich neben dem Tauchen auch Vorträge über Haie auf
Kreuzfahrtschiffen. Doch nicht nur die Haie, sondern
auch der Ozean und der Schutz der Umwelt sind
superwichtig. Mit meinem Beruf habe ich die
Möglichkeit, die Leute zu erreichen und ihnen mein
Wissen zu vermitteln. Das ist wichtig, um einen
Unterschied zu machen.
Haifisch am Strand von Panama City (Panama) am 24.8.2024: Kleiner Hammerhai von einem Angelhaken befreit
https://www.facebook.com/watch?v=388747913966689

Haifisch am Strand von Panama City (Panama) am
24.8.2024: Kleiner Hammerhai von einem Angelhaken
befreit [1]
No
sabemos muy bien cómo llegó ese #tiburónmartillo a la
costa🦈... 🤔
Lo que sí sabemos es que un par de buenas personas en
#PanamaCity ayudaron a quitarle el anzuelo que tenía
enganchado, y luego lo dejaron libre en el mar.
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Tigerhai vor Jamaika hatte Hunger am
29.8.2024: Fischer (16) kommt ohne Kopf an den
Strand:
Horror-Tod in der Karibik: Hai beisst Schüler (†16)
Kopf und Arm ab
https://www.blick.ch/ausland/horror-tod-in-der-karibik-hai-beisst-schueler-16-kopf-und-arm-ab-id20087452.html
In Jamaika hat ein Hai einen Schüler angegriffen und
getötet. Jahmari R. (†16) wurde nach einer
Speerfisch-Tour vor Falmouth tot geborgen.
Schock auf Jamaika: Am Dienstagmorgen wurde am
Fischerstrand von Falmouth die verstümmelte Leiche von
Jahmari R.* geborgen. Der 16-jährige Schüler fiel
vermutlich einem Haiangriff zum Opfer, als er am
Vortag Speerfischen war.
Dem Teenager fehlten der Kopf und der linke Arm, als
sein Körper ans Ufer gebracht wurde. Jahmaris Vater
Michael R. sagt zum «Jamaica Observer»: «Ich kann
nicht glauben, dass er gestern alleine ins Meer
gegangen ist und dann das passiert ist. Es ist
traurig. Ich fühle mich so schlecht.» Er habe seinen
Sohn oft vor den Gefahren des Speerfischens gewarnt,
sagt der Taxifahrer unter Tränen.
Biss ihm ein Tigerhai den Kopf ab?
Laut Fischer Christopher Reynolds entdeckten Taucher
bei der Suche nach dem zunächst als vermisst
gemeldeten Schüler einen riesigen Tigerhai in den
Gewässern. Dies kurz nachdem sie Jahmaris abgetrennten
Arm gefunden hatten. «Alle Fischer fuhren hinaus, und
während sie tauchten, um ihn zu bergen, sahen sie den
grossen Hai», so Reynolds zur Zeitung. «Sie haben auf
ihn geschossen, aber sie haben ihn nicht erwischt.» Er
fordert nun, dass der Hai gejagt und getötet wird.
Fritz Christie von der örtlichen Fischervereinigung
vermutet, dass der Hai einem Kreuzfahrtschiff in die
Bucht gefolgt sein könnte. «Es sieht so aus, als wäre
ein grosser Hai dem Schiff gefolgt», erklärt sie. «Als
das Schiff abfuhr, hat der Hai das Gebiet nicht
verlassen. Der Jugendliche ging hinaus und wurde von
dem Hai angegriffen.» Christie mahnt alle Taucher und
Speerfischer zur Vorsicht, wenn Kreuzfahrtschiffe im
Hafen sind.
Die Polizei hat derweil Ermittlungen zu dem tragischen
Vorfall aufgenommen, der die Gemeinde zutiefst
erschüttert hat. Laut Christie ist es in der Region
der erste tödliche Haiangriff seit vielen Jahren.
*Name bekannt
https://science.orf.at/stories/3226700
Der Grönlandhai
ist das langlebigste Wirbeltier der Welt. Etwa 400
Jahre alt können die in tiefen Bereichen des
Nordatlantiks und des Arktischen Ozeans lebenden
Fische werden, womöglich noch deutlich älter. Eine
Analyse des Erbguts legt nun nahe, dass eine
verbesserte DNA-Reparatur eine wichtige Rolle für
die extreme Langlebigkeit spielen könnte.
Online seit heute, 16.25
Uhr
Solche Erkenntnisse können helfen, allgemeine
Mechanismen der Langlebigkeit besser zu verstehen,
wie die Forscherinnen und Forscher hoffen. Die Natur
hat Lebewesen sehr unterschiedliche Höchstalter
zugedacht. Unter Kiefern zum Beispiel gibt es ein
fast 5.000 Jahre altes Exemplar, Methuselah genannt.
Die langlebigsten Landsäugetiere sind Menschen: Den
Altersrekord hält die Französin Jeanne Louise
Calment, die am 4. August 1997 im Alter von 122
Jahren und 164 Tagen starb.
Die Studie des Teams um
den Bioinformatiker Steve Hoffmann vom
Leibniz-Institut für Alternsforschung –
Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena ist bisher noch
nicht in einem Fachjournal erschienen, wurde also
noch nicht unabhängig geprüft. Die Entzifferung des
Genoms war den Forschenden zufolge allein der Größe
wegen eine Herausforderung: Mit fast 6,5 Milliarden
Basenpaaren sei der genetische Code des Grönlandhais
doppelt so lang wie der des Menschen und das
umfangreichste aller zurzeit bekannten Haigenome.
Generell seien bisher erst wenige Tiere mit noch
größerem Genom bekannt, Axolotl und Lungenfisch zum
Beispiel, hieß es. Ebenso wie bei diesen Arten ist
die enorme Größe des Grönlandhaierbguts demnach in
erster Linie auf sich wiederholende Elemente
zurückzuführen, transponierbare Elemente oder auch
springende Gene genannt. Sie machen mehr als 70
Prozent des Genoms von Grönlandhaien aus, wie es in
der Studie heißt.
DNA wird „täglich tausende Male beschädigt und
repariert“
Erstaunlich sei das deshalb, weil ein hoher Anteil
solcher Elemente eigentlich als schädlich für den
Organismus angesehen werde – im Fall des
Grönlandhais scheine das aber nicht so zu sein. Im
Gegenteil sei zu vermuten, dass die Aktivität
transponierbarer Elemente zur extremen Langlebigkeit
beigetragen haben könnte. Womöglich nutzen zum
Beispiel Gene, die an der Reparatur von DNA-Schäden
beteiligt sind, die Maschinerie der Elemente.
„In jeder unserer Zellen wird die DNA täglich
tausende Male beschädigt und spezialisierte
molekulare Mechanismen reparieren sie ständig“, so
Mitautor Alessandro Cellerino
vom FLI. Vergleichende Genomstudien hätten gezeigt,
dass langlebige Säugetierarten ihre DNA
außergewöhnlich effizient reparieren können.
Die Ergebnisse beim Grönlandhai seien ein weiterer
Hinweis darauf, dass die DNA-Reparatur ein
allgemeiner Mechanismus sein könnte, der der
Evolution außergewöhnlicher Langlebigkeit zugrunde
liegt, so das Fazit des Forschungsteams. Darüber
hinaus seien die Daten eine Grundlage dafür, die
genomische Vielfalt und damit die Populationsgröße
der gefährdeten Art abschätzen zu können. Dass
Grönlandhaie 400 Jahre alt werden können, hatte ein
Team um Julius Nielsen von
der Universität Kopenhagen schon 2016 in der
Fachzeitschrift „Science“ berichtet. Ihre
Geschlechtsreife erreichen diese Haie demnach erst
nach etwa 150 Jahren. Die Tiere können mehr als fünf
Meter lang werden, wachsen aber sehr langsam.
Erbgut von Haien veränderte sich langsam
Eine im vergangenen Jahr vorgestellte Studie hatte
ergeben, dass sich das Erbgut von Haien wesentlich
langsamer verändert als das anderer Wirbeltiere. Die
Veränderungsrate speziell bei Epaulettenhaien
beträgt nur etwa ein Zwanzigstel der Rate beim
Menschen, wie Forscher um Manfred Schartl von der
Universität Würzburg im Journal „Nature
Communications“ berichteten. Es handle sich um die
niedrigste bisher bei Wirbeltieren bekannte
Mutationsrate überhaupt.
Bei Haiarten in kalten Gewässern mit noch
niedrigerer Stoffwechselrate – wie dem Grönlandhai (Somniosus
microcephalus) – könnten noch niedrigere
Mutationsraten zu erwarten sein. Eine geringe
Veränderungsrate hat Vor- und Nachteile, wie das
Forschungsteam erläutert: Dass sich in das Erbgut so
selten Änderungen einschleichen, sei eine mögliche
Erklärung für das außergewöhnlich geringe
Krebsrisiko der Haie. Allerdings könnten sie sich
aus demselben Grund langsamer an Umweltveränderungen
anpassen als andere Tiere.
Grundlage für Evolution
Erbgutänderungen sind die Grundlage für Evolution:
Manche bringen einen Überlebensvorteil für die
betroffenen Tiere und bleiben damit eher erhalten,
weil diese Exemplare eine größere Chance für mehr
Nachwuchs haben. Aber auch die Erkrankung Krebs
basiert auf spontanen kleinen Änderungen in der DNA,
die zu Fehlfunktionen der betroffenen Zelle und
ungezügelter Zellvermehrung führen.
Haie sind entwicklungsgeschichtlich sehr alt. Sie
bevölkern die Weltmeere seit etwa 400 bis 500
Millionen Jahren. Ihr grundsätzliches
Erscheinungsbild hat sich in dieser enormen
Zeitspanne kaum verändert. Haie werden spät
geschlechtsreif, haben einen langsamen Stoffwechsel,
werden sehr alt und haben wenig Nachkommen.
Überfischung, Lebensraumverlust und Klimawandel
verursachen einen Rückgang der Bestände vieler
Haiarten.
Neuseeland am
24.9.2024: Neuer Hai entdeckt:
Neuseeländische Wissenschaftler entdecken neue
"Geisterhai"-Art
New Zealand scientists discover new ‘ghost
shark’ species
https://www.aljazeera.com/news/2024/9/24/new-zealand-scientists-discover-new-ghost-shark-species
Haifisch in Indonesien hat
"Ami"-Taucherin gefressen am 10.10.2024: und nun
wird der Haifisch von Menschen gefressen:
Horror-Fund in Indonesien: Vermisste Taucherin
(†68) im Magen von Hai entdeckt
https://www.blick.ch/ausland/horror-fund-in-indonesien-vermisste-taucherin-68-im-magen-von-hai-entdeckt-id20215252.html
Fototexte:
-- Der Hai wurde getötet, weil er krank wirkte – im
Inneren machte der Fischer eine furchtbare Entdeckung.
-- Die Überreste von Taucherin Colleen M. befanden
sich im Magen des Tieres.
Der Artikel:
Jessica von Duehren und BliKI – der intelligente
Helfer: Tragisches Ende eines Traumurlaubs: Die
Amerikanerin verschwand beim Tauchen vor Indonesien.
Zwei Wochen später fanden Fischer ihre Überreste im
Magen eines Hais. Die genaue Todesursache wird noch
untersucht.
Eine Entdeckung erschüttert Indonesien: Im Magen eines
Hais wurde die Leiche einer vermissten Taucherin
gefunden. Wie «The Telegraph» berichtet, handelt es
sich bei der Toten um die Amerikanerin Colleen M.*
(†68).
Die erfahrene Taucherin und ihr Mann hatten eine
siebenwöchige Traumreise in Indonesien geplant und
waren am 26. September mit Freunden zu einem Tauchgang
aufgebrochen. In der Nähe des Alor-Archipels trennte
eine starke Strömung M. von der Gruppe. Während die
anderen zum Boot zurückkehrten, verschwand sie spurlos
im Meer.
Tauchcomputer deutet auf medizinisches Problem hin
Acht Tage lang suchten Rettungskräfte vergeblich nach
der Vermissten. Am 6. Oktober machte dann ein Fischer
eine grausige Entdeckung. Etwa 120 Kilometer vom
Unglücksort entfernt fing er einen krank wirkenden
Hai. «Ich dachte, er hat Plastik oder ein Fischernetz
verschluckt», zitiert «The Telegraph» den Fischer.
Doch im Magen des Tieres fanden sich menschliche
Überreste in einem schwarzen Tauchanzug.
Tödliche Haiangriffe haben sich 2023 verdoppelt
Laut Rick Sass, einem Freund der Familie, wurde M.
anhand ihrer Fingerabdrücke identifiziert. Der
erfahrene Tauchlehrer glaubt jedoch nicht an einen
Hai-Angriff: «Wir glauben, dass sie an einem
körperlichen Versagen gestorben ist.» Daten von ihrem
Tauchcomputer deuteten darauf hin.
«Sie war eine tolle Frau. Sie liebte die Natur und
Tiere», erinnert sich Sass. «Sie hätte nie gewollt,
dass einem Hai die Schuld für diese Tragödie gegeben
wird.» Die genaue Todesursache wird derzeit von den
indonesischen Behörden untersucht.
* Name bekannt
https://science.orf.at/stories/3227541/
Lights
stop Great White attacks: new shark research
von
Macquarie
University
Bisher haben
Beleuchtungen an Surfbrettern als eine Einladung
an Haie zum Angriff gegolten – doch laut einer
neuen Studie ist das Gegenteil der Fall: Mit
hellen horizontalen Lichtern bedeckte Bretter
werden seltener von Weißen Haien angegriffen, weil
das Licht die Silhouette des Brettes verzerrt und
es dadurch nicht mehr wie lohnende Beute wirkt.
Der Weiße Hai greife seine Beute oft von unten an
und verwechsele dabei manchmal die Silhouette eines
Surfers und seines Brettes mit der einer Robbe,
erklärte die Biologin Laura Ryan von der
australischen Macquarie University. Würden unter dem
Brett horizontal beispielsweise LED-Lichter
angebracht, verzerrten die Lichter die Silhouette
des Bretts auf der Meeresoberfläche und machten
dieses dadurch weniger „appetitlich“ für Haie.
„Die Angst vor Weißen Haien gibt es schon seit
langem“, erklärte Ryan in ihrer in der
Fachzeitschrift „Current Biology“ veröffentlichten Studie. „Das liegt
zum Teil auch daran, dass wir sie nicht sehr gut
verstehen.“
Helligkeit abschreckend
Die Experimente für die Studie wurde in der Mossel
Bay in Südafrika vorgenommen, einem bei Weißen Haien
beliebten Gebiet. Die Wissenschaftler und
Wissenschaftlerinnen nutzten robbenförmige
Attrappen, statteten diese mit LED-Leuchten aus und
zogen sie hinter einem Boot her. Dabei wollten sie
prüfen, welches Objekt die meiste Aufmerksamkeit der
Haie auf sich zog.
Die Studie ergab, dass die hellsten Lichter Haie am
meisten abschreckten. Dabei waren horizontal
angebrachte Lichter besser als vertikale. Die
Ergebnisse seien eindeutiger als erwartet, schreibt
Ryan. Sie plant nun den Bau von Prototypen, die
unter Kajaks oder Surfbrettern angebracht werden
sollen.
Malediven am 29.11.2024: Hai hat
Hunger:
Dem Tod gefährlich nah: Hai beisst Taucher in den
Kopf
https://www.blick.ch/video/aktuell/dem-tod-gefaehrlich-nah-hai-beisst-taucher-in-den-kopf-id20364038.html
Die Malediven sind vor allem als Traumdestination für
Ferien bekannt. Aber: Sie sind auch Reiseziel für den
Hai-Tourismus. Dass ein Zusammentreffen mit dem Fisch
nicht immer positiv verläuft, verdeutlicht dieses
Video.

Malediven am 29.11.2024: Hai hat Hunger [2]
Australien mit
Haifischen am 16.12.2024: Aquarien verbieten statt
Fische kreuzen!
Forscher kreuzen Haie in Aquarien mit wilden
Fischen
https://www.nau.ch/news/ausland/forscher-kreuzen-haie-in-aquarien-mit-wilden-fischen-66880557
Keystone-SDA - Forschende kreuzen in Aquarien
lebende Haie mit Samen wild lebender Artgenossen, um
ihre Überlebensfähigkeit im Kampf gegen das
Artensterben zu erhöhen.
Hai in Australien am 28.12.2024:
verletzt einen Angler tödlich:
Haiangriff: Tödlicher Vorfall beim Angeln
https://exxpress.at/news/haiangriff-toedlicher-vorfall-beim-angeln/
Ein Mann ist vor der Nordostküste Australiens von
einem Hai angegriffen und tödlich verletzt worden.
Beim Angeln mit seiner Familie ist ein Mann vor der
Nordostküste Australiens von einem Hai angegriffen und
tödlich verletzt worden. Sanitäter hätten sich
vergeblich bemüht, das Leben des Mannes zu retten, der
am Samstagabend (Ortszeit) seinen Verwundungen erlag,
meldete die Nachrichtenagentur AAP.
Der Vorfall ereignete sich vor der Insel Humpy Island
im Nationalpark Keppel Bay Islands rund 18 Kilometer
vor der Küste des Bundesstaates Queensland. Um welche
Haiart es sich handelte, war nicht bekannt.
Wie AAP unter Berufung auf eine spezialisierte
Datenbank weiter meldete, gab es in diesem Jahr in
australischen Gewässern bisher mindestens vier weitere
Haiangriffe. Zwei Frauen wurden dabei schwer verletzt.
(APA/red)
Rotes
Meer in Ägypten am 29.12.2024: Hai tötet
Taucher:
Haiattacke: Tourist im Roten Meer getötet
https://exxpress.at/news/haiattacke-tourist-im-roten-meer-getoetet/
Bei einem Haiangriff im Südosten Ägyptens kam
laut Medienberichten ein Tourist aus Italien ums
Leben, während ein weiterer verletzt wurde.
Umweltministerin Jasmin Fuad kündigte eine
umfassende Untersuchung des Vorfalls an. Der
betroffene Strandabschnitt in Marsa Alam am
Roten Meer wird für zwei Tage gesperrt.
Laut Angaben des Ministeriums ereignete sich
der Angriff im tiefen Wasser, außerhalb des
ausgewiesenen Schwimmbereichs. Den italienischen
Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos zufolge
handelte es sich um zwei Italiener. Ansa
berichtete zudem, dass der Getötete ein
“Taucher” war.
Haiangriffe sind weltweit relativ selten;
jährlich sterben deutlich mehr Menschen durch
Schlangenbisse oder Hundeattacken. Dennoch
sorgen sie für großes Medienecho. Am Samstag
wurde ein Angler vor der Nordostküste
Australiens von einem Hai getötet.
Haiangriff in Ägypten am 13.1.2025:
Der überlebende Zahnarzt stach dem Hai mehrfach ins
Auge:
Pensionierter Zahnarzt gewinnt Nahkampf gegen
brutalen Tigerhai – erstmals spricht er:
Mittelfinger ins Hai-Auge gestochen
https://www.blick.ch/ausland/mittelfinger-ins-hai-auge-gestochen-pensionierter-zahnarzt-gewinnt-nahkampf-gegen-brutalen-tigerhai-erstmals-spricht-er-id20489628.html
Valentin Köpfli - Redaktor News - Dieser Badeurlaub
im Luxus-Ressort nahm ein blutiges Ende. Ein Tourist
wurde Ende Dezember 2024 vor der Küste Ägyptens von
einem Hai getötet. Ein zweiter wurde bei dem Angriff
verletzt. Erstmals spricht der Überlebende
öffentlich über das Blutbad im Roten Meer.
Ein Hai-Angriff im Ägypten-Urlaub kostete den
EU-Diplomaten Gianluca Di Gioia (48) das Leben.
Nur
knapp überlebte der pensionierte Zahnarzt Peppino
Fappani (69) den anschliessenden Nahkampf
mit dem
Tigerhai. Er war Di Gioia zu
Hilfe geeilt – und
hatte dem Raubfisch gleich
mehrmals mit dem Mittelfinger ins Auge gestochen.
Erstmals spricht der Überlebende gegenüber dem
«Telegraph» über das Blutbad im Roten Meer.
Fappani schnorchelte am 29. Dezember 2024 in
Küstennähe des Badeorts Marsa Alam in Ägypten, als er
plötzlich laute Hilfeschreie vernahm. Alarmiert
schwamm er weiter aufs Meer hinaus, näher zu seinem
italienischen Landsmann Di Gioia, der sich an einer
Boie festklammerte. Doch jegliche Hilfeversuche kamen
zu spät.
«Dieser Hai wollte mich umbringen»
Nur wenige Meter von der Unglücksstelle entfernt,
wurde er Zeuge der tödlichen Hai-Attacke auf Di Gioia.
Nun hatte der Tigerhai Blut geleckt – und attackierte
sogleich den pensionierten Zahnarzt. «Ich konnte ihm
meinen Mittelfinger dreimal fest in sein linkes Auge
stecken, was ihm Schmerzen bereitete. Aber er kam
immer wieder zurück. Als er das vierte Mal angriff,
waren die Jungs von der Tauchbasis mit einem
Schlauchboot angekommen und versuchten, mich zurück
ins Boot zu ziehen, doch er packte mein rechtes Bein.
Dieser Hai wollte mich umbringen.»
Erst als die Mitarbeiter der Tauchbasis wiederholt mit
einer langen Eisenstange auf den Tigerhai einschlugen,
liess dieser von dem Norditaliener ab. Doch Fappani
kam nicht unversehrt davon. Die Bisswunden des
Tigerhais an seinem Bein, an der rechten Hand und am
Arm mussten mit Dutzenden Stichen genäht werden. Nach
Spitalaufenthalten in Ägypten und Italien erholt sich
der pensionierte Zahnarzt jetzt in seinem Heimatdorf
Soncino von der blutigen Attacke. «Meine Ferien wurden
auf tragische Weise verkürzt, aber ich habe überlebt.
Es tut mir nur sehr leid für Gianluca Di Gioia, der es
nicht geschafft hat.»
Angriffe sind keine Seltenheit
Ägyptische Behörden eröffneten eine Untersuchung und
teilten mit, dass sich die zwei Taucher ausserhalb des
ausgewiesenen Schwimmbereichs aufhielten. Fappani ist
sich dagegen sicher: Alle Schnorchler befanden sich in
der Sicherheitszone.
Hai-Angriffe im Roten Meer sind indes keine
Seltenheit. So wurde im Juni 2023 ein Russe (23) nur
sechs Meter vom Strand entfernt regelrecht
zerfleischt. Experten sind sich sicher, dass dieser
Problem-Hai ein Serienkiller war und nicht das erste
Mal tötete.
Bribie Island (Region Brisbane,
Queensland) am 3.2.2025: Der Haifisch wollte doch
nur spielen - Jugendliche (17) totgebissen:
Dritter Angriff in drei Monaten: Jugendliche in
Australien von Hai getötet
https://www.suedtirolnews.it/chronik/jugendliche-in-australien-von-hai-getoetet
Von: APA/dpa
Im australischen Bundesstaat Queensland ist
eine
Jugendliche beim Schwimmen im Meer von einem Hai
angegriffen und getötet worden. Das Tier
habe die junge Frau am späten Nachmittag (Ortszeit)
vor der Sandinsel Bribie Island in der Nähe von
Brisbane attackiert, berichtete der Sender 7News unter
Berufung auf die Einsatzkräfte.
Die Verletzungen am Oberkörper seien so “katastrophal”
gewesen, dass herbeigeeilte Retter ihr nicht mehr
helfen konnten, hieß es. Nach Berichten verschiedener
Medien soll das Opfer 17 Jahre alt gewesen sein. Der
Hai soll die Jugendliche etwa 100 Meter vom Ufer des
Woorim Beach entfernt angegriffen haben. Der Strand
ist bei Badegästen, Surfern und Fischern in der Region
beliebt. Um welche Hai-Art es sich handelte, war
zunächst unklar.
Es war bereits die dritte Hai-Attacke in Queensland
innerhalb von drei Monaten. Im Dezember war ein Mann
beim Speerfischen nahe Humpy Island im Great Barrier
Reef von einem der Raubfische getötet worden. Einige
Wochen zuvor wurde ein anderer Speerfischer nahe
Gladstone attackiert und an beiden Armen und einer
Hand verletzt.
Hai frisst
Taucher am 23.4.2025: Haiangriff in Israel:
Dramatisches Video zeigt Todeskampf eines
Tauchers
https://de.rt.com/kurzclips/video/243189-haiangriff-in-israel-dramatisches-video-todeskampf/
Video auf Rumble:
https://rumble.com/v6sgx4d-haiangriff-in-israel-dramatisches-video-zeigt-todeskampf-eines-tauchers.html
Ein Taucher wurde am Montag vor der Küste der
israelischen Stadt Hadera von einem Hai angegriffen –
und dabei tödlich verletzt. Ein in den sozialen Medien
kursierendes Video soll den dramatischen Vorfall
zeigen, wie "The Times of Israel" berichtet.
Demnach habe der angegriffene Taucher geschrien:
"Sie beißen mich!", bevor er vom Hai weiter aufs
offene Meer gezerrt wurde. In dem von
Zeugen aufgenommenen Video ruft ein anderer
Mann: "Ein Hai ist bei ihm, er kämpft mit ihm" sowie
"Sie fressen ihn!"
Danach sperrten die Behörden den Strand und
starteten eine groß angelegte Suchaktion mit Jetskis
und Helikoptern. Die Polizei bestätigte mittlerweile
den Tod des Tauchers, nachdem sie am Dienstag
menschliche Überreste gefunden hatte.
Cabarita Beach (Ost-Australien) am
1.7.2025: Hai verfolgt Surfer bis ans seichte Ufer:
Surfer vertreibt Hai mit blossen Händen
https://www.blick.ch/ausland/nach-attacke-auf-teenager-surfer-vertreibt-hai-mit-blossen-haenden-id21011791.html
Diese dramatischen Szenen spielen sich am Cabarita
Beach an der Ostküste Australiens ab. Ein Hai
attackiert einen 16-Jährigen im Wasser. Der Teenager
wird schwer am Arm und Bein verletzt.
Mallorca (Spanien) am 22.7.2025:
Verdacht Hai oder Stachelrochen: Italienerin hat
tiefe Wunde an der Wade:
Mallorca: «Hai-Attacke!»: Touristin an
Ballermann-Strand schwer verletzt
https://www.20min.ch/story/mallorca-hai-attacke-touristin-an-ballermann-strand-schwer-verletzt-103386422
Fototext: Eine Touristin auf Mallorca wurde schwer
verletzt – ein Hai-Angriff ist nicht ausgeschlossen.
Karin Leuthold - Eine Italienerin zog sich beim
Schwimmen am Strand von Palma eine tiefe Wunde zu.
Jetzt patrouillieren Rettungsschwimmer mit Jetskis
das Gebiet und warnen per Durchsage vor einer
Hai-Attacke.
Eine italienische Touristin wurde
am Strand von Palma von einem Meerestier verletzt.
Rettungsschwimmer vermuten eine
Hai-Attacke und sperrten den Strand.
Experten untersuchen, ob ein
Blauhai oder ein Stachelrochen verantwortlich ist.
Am Strand von Palma am Balneario 6 ging am Dienstag um
11.45 Uhr der Notruf ein: Eine Touristin aus Italien
erlitt beim Schwimmen eine tiefe Wunde an der Wade.
Der erste Verdacht der Rettungsschwimmer: Eine
Hai-Attacke. Die Sicherheitskräfte sperrten sofort den
Strandabschnitt und hissten die rote Flagge. Balneario
6 wird im deutschen Sprachgebiet auch als «Ballermann
6» bezeichnet.
Das Personal am Strand leistete der 80-jährigen
Touristin erste Hilfe. Die Frau habe aufgrund eines
schweren Bisses stark geblutet, am Bein sei eine
klaffende Wunde zu sehen gewesen, schreibt «Diario de
Mallorca». Sie wurde in ein naheliegendes Spital
gebracht.
Rettungsschwimmer warnen: «Shark attack!»
Rettungsschwimmer evakuierten mittlerweile die
Badenden umgehend aus dem Wasser und patrouillieren
seither mit Jetskis auf der Suche nach dem Tier, das
eine solche tiefe Wunde verursacht haben könnte. Über
die Lautsprecher warnen die Retter vor einem möglichen
Hai im Wasser: «Schwimmen ist in diesem Gebiet
verboten, wegen einer Hai-Attacke. Hai-Attacke!», sagt
eine weibliche Stimme auf Englisch.
Mittlerweile wurde auch der benachbarte
Strandabschnitt Balneario 7 gesperrt, nachdem weitere
Hinweise auf eine Gefahr durch ein grösseres
Meerestier eingegangen waren.
Für Experten ist Attacke von Stachelrochen möglich
Neben der Polizei trafen auch Expertinnen und Experten
für Meeresbiologie vor Ort ein, um den Vorfall zu
untersuchen. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass
ein Blauhai für die Verletzung verantwortlich sein
könnte. Diese Haiart ist im Mittelmeer heimisch und
wurde in der Vergangenheit bereits vereinzelt in
Strandnähe gesichtet. Eine offizielle Bestätigung
dieser Hypothese steht derzeit jedoch noch aus.
Die Stiftung Palma Aquarium glaubt allerdings nicht an
eine Hai-Attacke. Dem Portal «Crónica Balear» erklärte
ein Experte, dass die Wunde möglicherweise von einem
Stachelrochen verursacht worden sei.
Hai vor Polynesien (Südsee) am
27.7.2025: verletzt Kind (7) schwer:
Südsee-Horror: Hai greift Kind (7) an – schwer
verletzt
https://exxpress.at/news/suedsee-horror-hai-greift-kind-7-an-schwer-verletzt/
Schockmoment auf Nuku Hiva: Ein siebenjähriges Kind
wurde beim Spielen im Meer von einem Hai angegriffen
und schwer verletzt. Es musste mit tiefen Bisswunden
an Armen und Beinen ins Krankenhaus nach Tahiti
geflogen werden.
Durch einen Haiangriff vor der Küste von
Französisch-Polynesien ist ein siebenjähriges
Kind schwer verletzt worden. Nach
Feuerwehrangaben gehörte das Opfer zu einer
Gruppe von etwa zehn Kindern, die am Samstag vor
der zu den Marquesas gehörenden Insel Nuku Hiva
im Meer spielten. Das Opfer erlitt demnach tiefe
Bissverletzungen an Armen und Beinen und wurde
in ein Krankenhaus auf der 1.500 Kilometer
entfernten Insel Tahiti geflogen.
Vor der Inselgruppe der Marquesas gibt es laut
Feuerwehr zahlreiche Haiarten wie Hammerhaie,
Zitronenhaie und Schwarzspitzen-Riffhaie. Nur
selten kommt es jedoch zu Angriffen auf
Menschen.
https://www.nau.ch/sport/us-sport/hai-attackiert-schwangere-frau-von-ex-nba-star-67026071
Es wird behauptet am 28.8.2025:
Ozeanversauerung schwächt Haizähne: Studie
alarmiert
https://www.blick.ch/ausland/uebersaeuerung-der-ozeane-werden-die-messerscharfen-zaehne-der-haie-bald-stumpf-id21176270.html
Der Biss der Haie ist bedroht: Die Übersäuerung der
Ozeane könnte die Zähne der Raubfische schwächen.
Forscher entdeckten, dass saureres Wasser Haizähne
angreift.
Sydney am 6.9.2025: Der Hai wollte
doch nur spielen:
Horror-Attacke in Sydney: Hai reisst erfahrenen
Surfer (†50) in Stücke
https://www.blick.ch/ausland/schwerste-wunden-an-den-gliedmassen-surfer-50-stirbt-nach-hai-attacke-in-sydney-straende-gesperrt-id21204980.html
Johannes Hillig und AFP - Ein Surfer wurde bei
einer mutmasslichen Hai-Attacke vor der Küste
Sydneys tödlich verletzt. Der Vorfall ereignete sich
am Long Reef Beach in Dee Why, etwa 20 Kilometer vom
Stadtzentrum entfernt. Alle Strände von Manly bis
Narrabeen wurden vorübergehend gesperrt.
Zwei Surferkollegen eilten Mercury P.* (†57) noch zur
Hilfe. Vergeblich! Er hatte zu dem Zeitpunkt schon zu
viel Blut verloren. Der 57-Jährige war von einem
grossen Hai an einem beliebten Strand in Sydney am
Samstag angegriffen worden. Mehrere
Wiederbelebungsversuche seien unternommen, aber
gescheitert, erklärte Polizei-Sprecher John Duncan.
Mehrere Strände in der Region wurden als
Vorsichtsmassnahme zunächst geschlossen.
P. war ein erfahrener Surfer. In den sozialen Medien
zeigte er sich regelmässig mit dem Bord im Wasser. Als
der Hai angriff, war er den Behörden zufolge mit einer
Gruppe von Freunden vor den Stränden Long Reef und Dee
Why im Norden von Sydney. P. habe bei dem Unglück
mehrere Gliedmassenn verloren, sagte Duncan.
Es ist der erste tödliche Haiangriff vor Sydney
seit 2022
Augenzeugen berichteten, das Tier gesehen zu haben,
das die Polizei zuvor als «grossen Hai» beschrieben
hatte. Die meisten schweren Haiangriffe in Australien
gehen auf Weisse Haie, Bullenhaie und Tigerhaie
zurück.
Nach dem Vorfall wurden den Behörden zufolge mehrere
Strände zwischen den Vororten Manly und Narrabeen für
zunächst mindestens 24 Stunden gesperrt. Der Leiter
der Organisation Surf Life Saving in New South Wales,
Steven Pearce, rief dazu auf, an den umliegenden
Stränden nicht ins Wasser zu gehen und die Anweisungen
der Rettungsschwimmer und Rettungskräfte zu befolgen.
Es ist der erste tödliche Haiangriff vor Sydney seit
2022. Davor hatte es zuletzt 1963 einen tödlichen
Haiangriff vor der australischen Metropole gegeben.
Zuletzt hatte sich im März im Westen Australiens eine
tödliche Haiattacke ereignet.
* Name bekannt
Natur Haifisch:
Mallorca
am 2.9.2025: An Strand angespült: Mallorca
rätselt über entstellten Hai
Mallorca rätselt über entstellten Hai - an
Strand angespült
https://www.blick.ch/video/aktuell/an-strand-angespuelt-mallorca-raetselt-ueber-entstellten-hai-id21193759.html
Ende August wird an einem Badestrand auf Mallorca ein
völlig entstellter Hai angespült. Jetzt rätseln
Fachleute darüber, was dem Tier zugestossen sein
könnte.
BLICK
Haifisch in Südwest-Australien am
13.11.2025:
"Ich habe auf ihn eingeschlagen": Australier
überlebt Hai-Angriff - beim Wingfoilen
Daniel Schnüriger - Andy McDonald (61) war im
Südwesten von Australien am Wingfoilen, dann kam der
Hai-Angriff. Er fiel auf das Tier und schlug auf es
ein. Der 61-Jährige kam mit einem Schrecken davon.
Auch dank des schnellen Handelns eines guten Freundes.
BLICK
Haifisch in Ost-Australien wollte nur
"spielen" am 27.11.2025: Wenn Leute bei Ebbe weit
draussen im Meer schwimmen gehen, ist die Chance auf
einen Hai relativ gross:
Schweizerin totgebisen - Partner schwer verletzt
Augenzeuge will den wahren Grund für den
Hai-Angriff kennen
Im Osten Australiens ist eine junge Frau bei einer
Haiattacke ums Leben gekommen. Ihr Partner überlebt
schwer verletzt. Bei den Opfern handelt es sich um
schweizer Staatsangehörige.
[...] Mehrere anwesende Personen versuchten, die
beiden zu retten, während sie auf das Eintreffen der
Rettungskräfte warteten. Einer der Passanten wickelte
Badehosen um das Bein des verletzten Mannes, heisst
es. Fur die Frau kam jede HIlfe zu spät, sie verstarb
noch am Unfallort.
Augenzeuge äussert sich
Dem "Daily Telegraph" sagte Augenzeuge Robert
Cunningham, dass zum Zeitpunkt der Haiattacke Ebbe
geherscht habe. "Etwa 10 Mete rdraussen ist eine
flache STelle." Offenbar handelt es sich dabei um eine
Sandbank. Erst dahinter habe es Wellen gegeben. "Sie
müssen also hinausgewatet sein.2 Cunningham glaubt,
Wale hätten die Haie zunächst angelockt. Berichten
zufolge gab es auch grosse Fischschwärme in der Nähe.
BLICK
27.11.2025: Wieso beissen Haie
Menschen? Territorium verteidigen - Stress bei
Niedrigwasser - der Hai fühlt sich bedroht:
"Es gibt mehrere Bissmotivationen" - Experte klärt
auf
https://www.blick.ch/ausland/es-kann-mehrere-bissmotivationen-geben-hai-toetet-schweizerin-in-australien-ferien-experte-klaert-auf-id21463613.html
[...] "Für fast alle Haie sind wir Menschen unbekannt.
Es kann mehrere Bissmotivationen geben", sagt Andy
Dellios von der SharkSchool in Andwil SG zu Blick.
-- Hinter der Attacke könnte Besitzanspruch stecken.
-- Flaches Wasser bedeutet zudem für die Tiere Stress,
da ihnen die Fluchtwege eingeschränkt werden.
-- Möglicherweise fühlte sich der Hai auch durch die
Schweizer bedroht.
-- "Dass wir als Beute angesehen werden, würde ich
aufgrund der 35-jährigen Forschungsarbeiten von Erich
Ritter ausschliessen", so Dellios weiter.
Der Artikel:
Johannes
HilligRedaktor News
Als die beiden Schweizer, um die Mitte 20, am
Donnerstagmorgen ins Wasser gehen, ahnen sie noch
nicht, dass genau das passieren wird. Offenbar
wollten sie in Crowdy
Bay im gleichnamigen Nationalpark im Osten
Australiens Delfine beobachten und sogar mit ihnen
schwimmen. Doch dann taucht ein drei Meter
langer Hai auf. Die Schweizerin wird bei dem
Hai-Angriff getötet. Ihr Freund wird schwer verletzt
ins Spital gebracht. Die Umstände werden noch
untersucht. Wieso greift ein Hai überhaupt uns
Menschen an?
«Für fast alle Haie sind wir Menschen unbekannt. Es
kann mehrere Bissmotivationen geben», sagt Andy
Dellios von der SharkSchool in Andwil SG zu Blick.
Hinter der Attacke könnte Besitzanspruch stecken.
Flaches Wasser bedeutet zudem für die Tiere Stress,
da ihnen die Fluchtwege eingeschränkt werden.
Möglicherweise fühlte sich der Hai auch durch die
Schweizer bedroht. «Dass wir als Beute angesehen
werden, würde ich aufgrund der 35-jährigen
Forschungsarbeiten von Erich Ritter ausschliessen»,
so Dellios weiter.
Ruhe zu bewahren, in vertikale Position gehen,
Augenkontakt
Die Attacke überrascht den Hai-Experten. Dass zwei
Menschen gleichzeitig angegriffen werden, «kommt
äusserst selten vor». In so einem Fall rät Dellios:
«Per se gilt, sich zwischen der gebissenen Person
und dem Hai stellen. Der Hai wird so auf Distanz
gehalten.»
Sollte man einen Hai im Wasser entdecken, gilt es
Ruhe zu bewahren, in eine vertikale Position gehen
und den Hai immer anschauen. Der Hai-Experte zu
Blick: «Bewegt sich der Hai, dann langsam und immer
mit Blick zum Hai kontrolliert das Wasser verlassen
bzw. zu Boot schwimmen. Kommt der Hai wieder zurück,
dem Hai wieder folgen. Das Ganze so lange
wiederholen, bis man draussen ist.»
«Haie lassen sich oft wegschubsen»
Kann man denn einen Haiangriff verhindern? Oder ist
es dann schon zu spät? «Es ist in der Regel nie zu
spät. Ein Hai, der uns angeht, war schon längere
Zeit in der Nähe.» Dellios empfiehlt, niemals ohne
Flossen Schnorcheln zu gehen. Mit Schnorcheln kann
man sich leiser vorwärtsbewegen.
«Und immer wieder nach hinten schauen. Haie spüren
unser Sehfeld und halten sich eher zurück. In 9 von
10 Fällen nähern sich die Haie von hinten. Daher ist
es wichtig, immer wieder, um sich zu schauen.»
Alexander J. Godknecht, Präsident der Hai Stiftung in
St. Gallen, empfiehlt ebenfalls nicht in Panik zu
verfallen. «Mässig interessierte Haie lassen sich oft
wegschubsen», sagt er zu Blick. «Sollte ein grosser
Hai übermässiges Interesse zeigen oder gar zum
(Test)Biss ansetzen, sind die Chancen gering, dass man
unverletzt davonkommt.» Solche Angriffe passieren
weltweit pro Jahr zirka 60 Mal. «Dem gegenüber stehen
ca. 100 Millionen getötete Haie pro Jahr.»