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Bärenleben Meldungen 02 - ab 1.2.2025
Bären sind überflüssig und machen nur Probleme+provozieren hohe Kosten - so wie die Kampfhunde und Wölfe - braucht es wirklich nicht. 1.2.2025
Meldungen
präsentiert von Michael Palomino
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Ö am 12.3.2025: Bär im Tiroler Oberinntal gesichtet
https://tirol.orf.at/stories/3296744/
Covelo bei Trient (Norditalien) am 20.3.2025: Bär klaut 2x ein Huhn - beim dritten Mal ist das Gehege leer+er nimmt ein Bad im Teich:
Bärenbesuch auf Video festgehalten: Erst greift er sich das Geflügel, dann nimmt er ein Bad
https://www.suedtirolnews.it/italien/erst-greift-er-sich-das-gefluegel-dann-nimmt-er-ein-bad
Von: luk
Covelo/Vallelaghi – Die Überwachungskameras haben alles festgehalten: Ein Bär ist in nur sechs Tagen drei Mal in einem Geflügelgehege in der Fraktion Vallelaghi in Covelo westlich von Trient und nördlich des Gardasees aufgetaucht. Dabei richtete er erheblichen Schaden an.
Die Bilder zeigen: Der Beutegreifer überwindet den Zaun und scheucht die Hühner und Gänse auf. Panisch rennt das Flattervieh um sein Leben – doch vergeblich.
Der Bär packt schließlich seine Beute und verschwindet. Doch das war nicht sein einziger Besuch. In den Nächten vom 13., 15. und 18. März kehrte der Räuber immer wieder in denselben Hühnerstall zurück.
Beim dritten Mal war das Gehege aber leer. Anstatt weiterzuziehen nutzte der Bär die Gelegenheit für eine kleine Wellnesseinheit und nahm ein Bad in dem kleinen Ententeich.
Bären im Zoo von Huzhou (China) am 23.3.2025: tanzen für Apfelringe - Video
https://www.blick.ch/video/aktuell/zoobesucher-finden-es-lustig-baeren-muessen-fuer-apfelscheiben-tanzen-id20699616.html
-- in China galten dressierte Bären lange als Statussymbol der Oberschicht
-- heute tanzen sie in den Zoos für Apfelringe
Es wird behauptet in Bratislava (Slowakei) am 26.3.2025: Wanderer wehrt 2mal eine aggressive Bärin mit einer Axt ab:
Wanderer wehrt Bärenangriff in Bratislava mit Axt ab
https://www.blick.ch/video/aktuell/dramatische-szene-wanderer-vertreibt-angreifenden-ba-ren-mit-axt-id20717150.html
-- woher er die Axt hatte, ist nicht bekannt
-- das Video kann auch KI sein.
Es braucht KEINE Bären auf der Welt:
Castel di Sangro (Norditalien) am 30.3.2025: Bär schrottet Auto - Schadenersatz 18.000 Euro durch die Gemeinde:
Naschbär Juan Carrito angefahren: Italiener erhielt Entschädigung: 18.000 Euro Schadenersatz
https://www.suedtirolnews.it/italien/naschbaer-juan-carrito-angefahren-italiener-erhielt-entschaedigung
Von: apa
Castel di Sangro – Ein italienischer Autofahrer, der im Jänner 2023 in der mittelitalienischen Region Abruzzen, den bekannten Braunbären Juan Carrito überfahren und getötet hat, hat eine Entschädigung von 18.000 Euro erhalten. Vor einem Zivilrichter in der Stadt Sulmona einigte sich der 33-jährige Autofahrer mit der Region Abruzzen auf die Zahlung von 15.000 Euro als Schadenersatz und 3.000 Euro für die Anwaltskosten, wie Medien am Sonntag berichteten.
Der Vorfall hatte sich am 23. Jänner 2023 ereignet, als das Fahrzeug des Mannes nahe der Ortschaft Castel di Sangro dem Tier, das auf der linken Straßenseite aufgetaucht war, nicht ausweichen konnte. Die Carabinieri wurden gerufen, die ihrerseits den Veterinärdienst alarmierten, doch der Bär starb kurz darauf. Der Autofahrer musste sein Fahrzeug wegen der schweren Schäden verschrotten.
Keine Schilder wiesen auf die Gefahr des Überquerens von Wildtieren hin
Aus dem Bericht der Carabinieri geht hervor, dass an diesem Abend der Asphalt auf der Autobahn nass war. Es herrschte Nebel und der Fahrer fuhr wegen der schlechten Sicht mit mäßiger Geschwindigkeit. Es gab keine Schilder, die auf die Gefahr des Überquerens von Wildtieren auf dieser Strecke hinwiesen. Aus diesem Grund stimmte die Region dem Vergleich zu und entschädigte den 33-Jährigen.
Der Mann war nach dem Vorfall im Internet von Tierschützern schwer beschimpft worden. Er will jetzt mehrere Personen verklagen, die ihn auf seiner Facebook-Seite wegen der Tötung Juan Carritos diffamiert hatten.
Juan Carrito war wegen seiner Streifzüge in der Bergortschaft Roccaraso in der mittelitalienischen Apennin-Region Abruzzen zu einem Star in Sozialnetzwerken geworden. Das 150 Kilo schwere Bär war zum Zeitpunkt seines Todes vier Jahre alt und dafür bekannt, dass er in Roccaraso in eine Konditorei und in die Küche eines bekannten Drei-Sterne-Restaurants eingedrungen war, um sich Futter zu beschaffen.
Der neugierige Vierbeiner war in der Vergangenheit bereits mehrmals dabei beobachtet worden, wie er durch das Apenninendorf Roccaraso schlenderte. Dabei hatte er Hühner verspeist und war auf Obstbäume geklettert. Um solche “Besuche” zu verhindern, war der Bär bereits gefangen genommen, betäubt und zu einem weit entfernt liegenden Ort gebracht worden. Doch er kehrte nach einer Reise von Hunderten Kilometern wieder in die Ortschaft zurück, wo er sich offensichtlich sehr wohl fühlte. In der Nähe der Ortschaft fand er dann den Tod.
Juan Carrito war ein Marsischer Braunbär. Dabei handelt es sich um eine Unterart, von der es nur noch etwa 50 Tiere gibt, während es 1980 noch rund 100 waren. Diese Art lebt am mittelitalienischen Apennin. Sein Tod warf Fragen über das oft problematische Zusammenleben von Bären mit der Bevölkerung in Berggemeinden auf. Das Thema ist auch in Trentino Südtirol aktuell.
Bär aus dem Trentino zieht durch Tirol am 13.5.2025: und frisst, was auf den Weisen ist:
Mehre Sichtungen und Spur der Verwüstung: Trentiner Problem zieht bis zur deutschen Grenze
https://www.suedtirolnews.it/italien/trentiner-problem-zieht-bis-zur-deutschen-grenze
Von: Ivd
Bozen – Ein Braunbär sorgt derzeit in Nordtirol für Aufsehen. Mehrfach wurde das Tier in den vergangenen Tagen in verschiedenen Gemeinden des Ötztals gesichtet. Dort wurden am 8. Mai zwei tote Schafe sowie zwei gerissene Lämmer entdeckt. Die Spuren deuten klar auf einen Bärenangriff hin. Die Befürchtung besteht, dass der Bär weiter nach Norden bis nach Deutschland zieht. Auch im benachbarten Unterengadin in der Schweiz wurden frische Trittsiegel gefunden.
Die Herkunft des Bären ist nicht offiziell bestätigt, aber die Route ist bekannt: Wie in früheren Fällen stammt das Tier vermutlich aus dem Trentino. Im Adamello-Brenta-Nationalpark wurden ab den 1990er-Jahren Braunbären aus Slowenien wieder angesiedelt. Dass einzelne Tiere nun Nordtirol und auch Bayern erreichen, ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines erfolgreichen Wiederansiedlungsprogramms mit grenzüberschreitender Wirkung.
Deutscheländ unter Merz importiert einen Killer-Bär aus Österreich in den Schwarzwald - krimineller geht es nicht!
Bärin aus Ö wird nach D in den Schwarzwald-"Bärenpark"umgesiedelt am 14.5.2025: obwohl sie eine Mörderin ist (!):
JJ4 war Jogger Andrea Papi angefallen: Neues Leben nach Todes-Attacke: Deutschland nimmt Problembärin auf
https://www.suedtirolnews.it/italien/neues-leben-nach-todes-attacke-deutschland-nimmt-problembaerin-auf
Von: luk
Trient/Schwarzwald – Der Umzug der Bärin JJ4, die im April 2023 im Trentino Jogger Andrea Papi angefallen und tödlich verletzt hatte steht kurz bevor. Seit dem Vorfall ist das Raubtier im Wildgehege Casteller bei Trient untergebracht. In Deutschland laufen die Vorbereitungen für ihre Aufnahme auf Hochtouren. Der „Alternative Bären- und Wolfspark Schwarzwald“ bei Schapbach im Südwesten Baden-Württembergs hat bekanntgegeben, dass die Bauarbeiten für das neue, nicht öffentlich zugängliche Gehege fast abgeschlossen sind.
Derzeit werde noch an den letzten Details gearbeitet, teilten die Verantwortlichen der deutschen Einrichtung italienischen Medien mit. Der Transfer der Bärin, der sich aufgrund schlechter Witterung in der Bauphase im vergangenen Winter verzögert hatte, sei nun für den Frühsommer geplant. Die Entfernung zwischen Trient und dem neuen Zuhause JJ4s beträgt rund 600 Kilometer. Für den Transport bereitet das erfahrene Team des Parks bereits eine spezielle Transportkiste vor. „Wir haben bereits erfolgreich die Bärinnen Jurka und DJ3 aus Italien übernommen“, so die Parkleitung.
Der Ausbau der Anlage kostet rund eine Million Euro. Finanziert wird das Projekt ausschließlich über private Mittel und Spenden – öffentliche Gelder stehen nicht zur Verfügung. Bislang wurden rund 50.000 Euro gesammelt. Die neue Anlage umfasst eine Erweiterung des bestehenden Areals um etwa einen Hektar mit bewaldeten Bereichen, Hügeln und Rückzugszonen. Der Park beherbergt aktuell zehn Bären, fünf Wölfe und drei Luchse.
Die künftige Unterbringung von JJ4 erfolgt in einem abgelegenen, vom Besucherbetrieb abgeschirmten Teil des Parks, um dem Tier größtmögliche Ruhe zu ermöglichen. Vorerst wird das Gehege ausschließlich für JJ4 genutzt, langfristig ist jedoch auch die Aufnahme weiterer verletzter oder hilfsbedürftiger Wildtiere vorgesehen.
Nach dem geplanten Abtransport JJ4s würde das umstrittene Gehege in Casteller nur noch den Bären M49 beherbergen, der wegen seiner spektakulären Fluchten den Spitznamen „Papillon“ erhielt.
Die Verantwortlichen in Deutschland zeigen sich zuversichtlich, dass der Transfer von JJ4 reibungslos verlaufen wird: „Sie ist in guten Händen.“
Es braucht KEINEN EINZIGEN Bär in der Schweiz am 27.5.2025: Da sind 2 Bären im Unterengadin:
Zwei Bären unterwegs im Unterengadin? Spuren häufen sich
https://www.blick.ch/politik/spuren-haeufen-sich-moeglicherweise-streifen-zwei-baeren-im-unterengadin-umher-id20911464.html
SDA - Seit Ende April häufen sich im Unterengadin die Spuren und Sichtungen eines Bären. Arno Puorger vom Bündner Amt für Jagd und Fischerei hält es gegenüber Keystone-SDA für möglich, dass sogar zwei Tiere unterwegs sind.
Gerade am Dienstag tappte in der Nähe von Ardez in der Gemeinde Scoul ein Bär in eine Fotofalle. «Die Qualität des Bildes ist nicht sehr gut, aber man kann davon ausgehen, dass es sich wie in den Vorjahren um ein Männchen handelt», sagte Arno Puorger, der für Grossraubtiere zuständig ist.
In den vergangenen Wochen häuften sich die Spuren und Sichtungen von Bären. Ende April wurden im Val S-charl, ebenfalls im Gebiet von Scuol, Fussabdrücke im Schnee gefunden. Rund 20 Tage später entdeckte eine Person einen Bären auf einer Weide oberhalb von Müstair im Val Müstair.
Sind es mehrere Bären?
Einige Tage später wurden auch in Brail in der Gemeinde Zernez Spuren und Sichtungen gemeldet. Laut Puorger ist derzeit unklar, ob es sich um dasselbe Tier handelt. «Es ist aber möglich, dass es sich um zwei Bären handelt», erklärte er.
Jedes Jahr im Frühling werden in Graubünden Spuren gefunden oder Bären gesichtet. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um Tiere aus dem Trentino im benachbarten Italien, wo die Zahl der Bären in den letzten Jahren zunahm. Wird eine Spur entdeckt, informiert das Amt für Jagd und Fischerei in regelmässigen Abständen die Imker und Landwirte per SMS. Diese Praxis sei auch in diesem Fall eingehalten worden, sagte Puorger.
Kärnten (Ö) am 28.5.2025: Auto streift Bär - Slowenien: Bär verletzt Frau lebensgefährlich:
https://kaernten.orf.at/stories/3307246/
Bär in Kärnten von Pkw erfasst
Seebergstraße: Bär von Pkw erfasst
Ein Pkw hat am späten Dienstagabend auf der Seebergstraße (B82) bei Rechberg (Gemeinde Eisenkappel-Vellach) einen Bären erfasst, der über die Fahrbahn gelaufen war. Am Fahrzeug entstand geringer Sachschaden, der Bär lief davon. Jäger wurden zur Nachsuche angefordert, bisher gibt es aber keine Spur von dem Tier.
Gegen 22.00 Uhr fuhr ein Mann mit seinem Pkw von Miklauzhof in Richtung Bad Eisenkappel. Auf Höhe Rechberg musste er seinen Wagen stark abbremsen, da auf der Fahrbahn ein Bär stand. Das Tier trottete auf die Gegenfahrbahn und wurde dort von einem in Fahrtrichtung Miklauzhof fahrenden Pkw eines 56-jährigen Mannes erfasst.
Bär vermutlich nicht oder leicht verletzt
Nach dem Zusammenstoß lief der Bär über die dortige Böschung in Richtung Vellach-Fluss davon. Da nicht auszuschließen ist, dass der Bär bei dem Zusammenstoß verletzt wurde, machten sich Jäger mit einer Wärmebildkamera auf die Suche, ohne Erfolg. Es wurden auch keine Spuren gefunden, die auf eine schwere Verletzung des Tieres hinweisen. Es dürfte sich um denselben Bären handeln, der in den letzten Tagen mehrfach schon in der Region gesehen wurde. Vor zwei Tagen in Globasnitz, letzte Woche begegnete er im Jauntal einer Autofahrerin.
Frau in Slowenien von Bär attackiert
In Slowenien wurde am Dienstag eine Frau bei einem Bärenangriff lebensgefährlich verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Abend an einem Waldrand in der Gemeinde ¦kofljica, etwa zehn Kilometer südöstlich der Hauptstadt Ljubljana. Der Bär zog sich nach der Attacke in den Wald zurück, wie slowenische Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten.
red, kaernten.ORF.at
https://noe.orf.at/stories/3308450/
Nach über 30 Jahren Gefangenschaft in einem kleinen Betonkäfig in Slowenien ist Bär „Felix“ Anfang Mai von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten gerettet worden. Nun badete er zum ersten Mal in seinem neuen Zuhause im Bärenwald Arbesbach (Bezirk Zwettl).
Vor wenigen Tagen konnte „Felix“ seine dreiwöchige Quarantäne beenden und in sein neues Gehege im Bärenwald Arbesbach entlassen werden. Der slowenische Braunbär hat die Eingewöhnung im Bärenwald Arbesbach bislang im Großen und Ganzen gut gemeistert und scheint trotz der Strapazen der letzten Wochen erstaunlich fit, heißt es in einer Aussendung am Donnerstag von Vier Pfoten – mehr dazu in Bär Felix in Arbesbach angekommen (noe.ORF.at; 13.5.2025).
„Wir sind sehr glücklich, dass ‚Felix‘ nun nach Jahren auf blankem Beton erstmals weiches Gras unter seinen Tatzen spüren darf. Er hat sein Gehege auch gleich neugierig erkundet, Bäume beschnuppert, gegraben und die für ihn ausgelegten Leckerlis gefressen. Allerdings ist er, wie zu erwarten war, von den vielen neuen Eindrücken auch ziemlich ermüdet", sagt Vier-Pfoten-Direktorin Eva Rosenberg.
Bär den Umständen entsprechend in erstaunlicher Fitness
Laut Vier Pfoten ist Bär „Felix“ für sein Alter und im Hinblick auf seine bisherigen Lebensumstände erstaunlich fit. Für seine altersbedingte Arthrose bekommt er Schmerzmittel. Seine Lieblingsspeisen seien Weintrauben und Wassermelone, aber er frisst mittlerweile auch Gurken und Salat gerne, heißt es. Zudem nimmt er auch Leckerlis an.
Vier Pfoten hofft, dass der Braunbär noch einige schöne Jahre im Bärenwald verbringen kann. Laut der Tierschutzorganisation seien die Bedingungen dafür für den 34-jährigen Bär günstig.
Vor der Rettung durch Vier Pfoten wurde „Felix“, einer der letzten slowenischen „Restaurantbären“, 30 Jahre lang in einem kleinen Betonkäfig neben einer stark befahrenen Straße in Slowenien gehalten. Im Bärenwald Arbesbach leben neben „Felix“ noch drei weitere Braunbären auf 14.000 Quadratmetern.
red, noe.ORF.at
Kanton Graubünden am 12.6.2025: nun mit Bär:
https://www.nau.ch/news/schweiz/graubunden-durchs-albulatal-streift-wieder-ein-bar-67003237
Durchs Albulatal streift wieder ein Bär!
Kanton Graubünden am 13.6.2025: Bär erkundet Graubünden – und kommt bei Davos an
https://www.nau.ch/news/schweiz/ein-bar-erkundet-graubunden-und-kommt-bei-davos-an-67004071
Es braucht KEINEN EINZIGEN Bär im Trentino (Italien) am 18.6.2025: Bär zerstört Autoreifen:
Jungbär marodiert durch das Trentino: Bär wird zum Reifenkiller nahe Trient
https://www.suedtirolnews.it/italien/baer-wird-zum-reifenkiller-nahe-trient
Von: idr - Trient – Bei seinen nächtlichen Streifzügen hinterlässt dieser Youngster regelmäßig eine Spur der Verwüstung. Die Rede ist nicht von einem Fußballfan, sondern von einem jungen Bären mit Spieltrieb: Bei Nacht zieht er durch das Trentino und zerbeißt regelmäßig die Reifen von parkenden Pkw. Was zunächst wie eine amüsante Anekdote anfängt, ist für die Anwohner der Valsugana zum ernsten Problem geworden.
Laut Experten der Provinz Trient deuten alle gemeldeten Vorfälle im Mai auf denselben Bären hin. Die Schäden sind vermutlich das Resultat von spielerischen Erkundungstouren des Jungtiers, das nicht versteht. Die zuständigen Behörden haben Proben gesammelt, um den jungen Vandalen genetisch genau identifizieren zu können.
Parallel zu den nächtlichen Erkundungstouren des Jungtiers wurden auch neue Bärenfamilien im Trentino gesichtet. In der Val di Sole und rund um den Bondone tauchten Weibchen mit ihren neugeborenen Jungen auf. Die zunehmenden Bärensichtungen zeigen, dass sich die Tiere in weitere Teile der Region ausbreiten – ein Resultat der wachsenden Bärenpopulation.
Aktuell ist Bären-Hochsaison
Die Zeit um den Frühling und Frühsommer ist besonders problematisch für die Bären, da sie sich mit der Paarungszeit überschneidet. Während dieser Zeit verlassen die Mütter ihre Jungtiere und ziehen sich zu neuen Fortpflanzungspartnern zurück, was zu einer größeren Wanderung von Bären führt. In den letzten Wochen wurden insgesamt 16 Vorfälle gemeldet, darunter Angriffe auf Bienenvölker, Hühnerställe und sogar Schäden an Abfallbehältern.
Politische Diskussionen und Proteste rund um den Bärenmanagement-Plan nehmen ebenfalls zu. Die Regionalpolitikerin Eleonora Angeli von „Noi Trentino“ forderte eine Änderung des aktuellen Plans, um härtere Maßnahmen wie das Abfangen und Töten von Bären zu überdenken. Gleichzeitig gibt es immer mehr Proteste gegen die Gefangenschaft von Bären, die seit Jahren im Tierschutzgehege Casteller gehalten werden.
Scuol (Kanton Graubünden, Schweiz) am 23.6.2025:
Bär reisst bei Scuol GR vier Schafe
https://www.nau.ch/news/schweiz/bar-reisst-bei-scuol-gr-vier-schafe-67008287
Keystone-SDA - Engadin - Ein Bär hat bei Scuol GR vier Schafe getötet. Es ist der erste Übergriff auf Nutztiere seit vier Jahren.
Ein Bär hat im Unterengadin in der Val S-charl bei Scuol GR vier Schafe gerissen. Das ist der erste Übergriff auf Nutztiere nach vier Jahren, wie Arno Puorger, Leiter Grossraubtiere, am Montag gegenüber Keystone-SDA bestätigte.
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf letzten Mittwoch auf einer Alp auf rund 2000 Metern in der Val S-charl an der Grenze zu Italien, wie dem Monitoring des Kantons Graubünden auf dessen Webseite zu entnehmen war.
«Die Herde wurde von Hunden beschützt», ergänzte Puorger vom Amt für Jagd und Fischerei Graubünden auf Anfrage.
Vergangene Angriffe und aktuelle Situation
Der letzte Angriff auf eine Herde auf rätischem Boden fand im August 2021 statt, ebenfalls im Unterengadin. Damals in der Val d'Uina und Val S-charl, wo ein Bär laut dem jährlichen Grossraubtierbericht ein Dutzend Schafe tötete.
In den beiden folgenden Jahren wurden keine Übergriffe verzeichnet.
2024 wurde in der Gemeinde Valsot ein ungeschützter Bienenstock beschädigt.
Es braucht KEINEN EINZIGEN Bär oder Wolf in Europa am 30.6.2025: Die Verhaltensregeln sind reine Theorie:
AVS: Richtiges Verhalten im Bären- und Wolfsgebiet
https://www.suedtirolnews.it/politik/avs-richtiges-verhalten-im-baeren-und-wolfsgebiet
Von: ka - Bozen – Am Berg gibt es vielfältige Risiken – geologische, wetterabhängige, mangelnde Kondition oder Vorbereitung, giftige Pflanzen, vor allem in Begleitung von Hunden Weidevieh, letzthin aber auch Großraubwild. Der Alpenverein appelliert an alle, die am Berg unterwegs sind, sich stets sorgfältig auf die Touren vorzubereiten, das Wetter zu beobachten und sich vorab über Risiken zu informieren.
So unwahrscheinlich es auch ist, beim Wandern einem Bären oder Wolf zu begegnen, so gefährlich kann es werden, wenn es zu einem Bärenangriff kommt. Südtirols Bären- und Wolfsgebiete werden monitoriert, bestätigte Sichtungen regelmäßig auf der Seite des Amtes für Wildtiermanagement des Landes. veröffentlicht.
Bären sind Einzelgänger und meist dämmerungs- oder nachtaktiv. In Südtirol werden sie sporadisch nachgewiesen, vor allem im Grenzgebiet zum Trentino entlang des Mendelkamms über das Ultental bis in den Vinschgau, am Ritten oder im Pustertal. Die Tiere meiden in der Regel den Menschen und nehmen meist von selbst Abstand. Gefährlich sind vor allem Muttertiere, wenn sie mit ihren Jungen unterwegs sind. Wer sich ruhig verhält, dem Tier und vor allem Jungtieren nicht zu nahekommt und sie nicht bedrängt, minimiert das Risiko auf ein Minimum. „Wichtig ist es, dem Bären Gelegenheit zu geben, sich zurückzuziehen. Man sollte langsam gehen oder sich rückwärts entfernen, ohne zu laufen oder zu schreien“, sagt Klaus Bliem, Leiter des AVS-Referats für Natur und Umwelt. Essensreste locken Bären an – deshalb sollten sie keinesfalls im Wald zurückgelassen werden. Veranstalter von Zelt- und Hüttenlagern sollten daran denken, Lebensmittel bärensicher zu verstauen. Werden Lebensmittel im Freien gelagert, sollten sie hoch an einem Baum aufgehängt werden und möglichst dicht verpackt werden, damit kein Geruch nach außen dringt. Eine andere Möglichkeit ist, das Versorgungszelt mit Sicherheitsabstand von den Schlafzelten aufzustellen und das Versorgungszelt mit einem Elektrozaun zu sichern – wie es Imker bei Bienenstöcken machen. Auch dem Kompost sollte Aufmerksamkeit gelten: Er sollte keinesfalls in unmittelbarer Nähe des Zeltlagers entsorgt werden, sondern in mindestens 200 bis 300 Metern Abstand.
Auch Wölfe leben meist unauffällig in Gegenden, wo sie Rückzugsorte haben – in Tallagen und auch am Berg. Im Jahr 2023 wurden 39 verschiedene Individuen in Südtirol genetisch bestätigt, in mehreren Gebieten des Landes sind inzwischen Rudel ansässig. „Wölfe sind scheue Tiere und meiden in der Regel den Kontakt mit Menschen – gefährlich sind Wölfe in erster Linie für Weidetiere“, erklärt Bliem. Die Sichtung eines Wolfs ist kein Grund zur Sorge: Ruhig bleiben, Abstand wahren und dem Tier nicht folgen. Hunde sollten grundsätzlich an der Leine geführt werden, da sie Konflikte provozieren können.
Wer Großraubwild beobachtet, Bären oder Wölfen begegnet oder sie fotografiert, sollte das dem Forstdienst melden.
Verhaltenstipps bei Begegnungen mit dem Wolf oder Wandern im Bärengebiet gibt es auf der Homepage des AVS auch zum Download.
Provinz Brescia (Italien) mit Bär am 24.7.2025: Bär auf dem Mortirolopass:
Brescia: Bär im Straßenverkehr in Norditalien: 68 Sichtungen in der Provinz im vergangenen Jahr
https://www.suedtirolnews.it/italien/brescia-baer-im-strassenverkehr-in-norditalien
Von: idr
Monno – Auf dem Mortirolopass in der Provinz Brescia ist es Sonntagnacht zu einer Bärensichtung auf der Fahrbahn gekommen. Ein Instagram-Video zeigt den Braunbären, wie er im Scheinwerferlicht eines vorbeifahrenden Autos flüchtet. Die Sichtung erinnert an das vergangene Jahr, als insgesamt 68 Bärenmeldungen allein in [der Provinz] Brescia verzeichnet wurden.
Der Bär schien einen Moment lang vor dem Auto her zu joggen, bevor er rechts den Hang hoch flüchtete. Der Weg war ihm offensichtlich bestens bekannt, da er im Bruchteil einer Sekunde reagierte und das Loch unter dem Zaun nutzte, um sich Abstand zu dem Autofahrer zu verschaffen. Dabei rutschte der Bär kurz weg. In Schrecksituationen wie dieser sind Bären besonders gefährlich, da sie in einem Moment auf den anderen womöglich von Flucht auf Angriff umschalten können.
Zahlreiche Sichtungen im vergangenen Jahr
Die Sichtung erinnert an verschiedene Vorfälle aus dem vergangenen Jahr: Im April wurde ein Braunbär auf der Ultnerstraße zwischen Lana und St. Pankraz in Südtirol von einem vorbeifahrenden Auto bei Nacht angetroffen. Der Bär hatte es wesentlich weniger eilig als der Bär in Brescia. Im September lieferte sich ein Autofahrer in Livemmo eine Verfolgungsjagd mit einem Bären mitten durch den Ort in der Lombardei bei Nacht. Das Verhalten wurde anschließend scharf von Umweltschützern kritisiert.
Von offizieller Seite ist zu dem Vorfall bislang nichts bekannt. Fest steht, dass das Verhalten des Fahrers unnötig gefährlich für Mensch und Tier war. Es empfiehlt sich, abzuwarten, bis der Bär von allein die Flucht ergreift. Die Verfolgung aufzunehmen, hetzt den Bären unnötig, der sich dabei verletzen oder in die Ecke getrieben fühlen könnte, was eine unberechenbare Reaktion hervorrufen könnte.
Fiss (Bezirk Landeck, Tirol, Ö) am 14.8.2025: Bären sollen UNgefährlich sein, auch wenn sie ein Pony killen (!):
https://tirol.orf.at/stories/3317760/
Tirol: Bär könnte Pony gerissen haben
Nach dem Fund eines toten Ponys in Fiss (Bezirk Landeck) besteht laut Land Tirol der Verdacht auf Beteiligung eines Bären. Das Tier sei am Donnerstag gefunden und amtsärztlich begutachtet worden. Entnommene Tupferproben werden nun in Wien ausgewertet. Es sei jedoch von keiner erhöhten Gefahr durch Bären im Bundesland auszugehen.
Die Proben werden an das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien gesendet und dort ausgewertet
Zwei Esel Ende Juli in Pfunds gerissen
Zuletzt war Ende Juli in Pfunds – ebenfalls im Bezirk Landeck – nach dem Riss von zwei Eseln ein Bär mit Bild- und Videomaterial nachgewiesen worden. Auch bei einem weiteren getöteten Pferd in Pfunds könnte ein Bär der Verursacher sein. Ob es sich dabei um den gleichen Bären handle, werde noch abgeklärt. Im Dreiländereck zwischen Südtirol, dem Engadin und Tirol hatte es in der Vergangenheit immer wieder Hinweise auf Bären gegeben.
Alle in den vergangenen Jahren in Tirol festgestellten Bären hätten sich jedoch scheu verhalten, hieß es. Die Wahrscheinlichkeit, einem solchen Tier zu begegnen sei äußerst gering. Sichtungen von Großraubtieren sollten jedenfalls gemeldet werden.
red, tirol.ORF.at/Agenturen
Bären aus der Ukraine im 4R am 6.9.2025:
https://journalistenwatch.com/2025/09/06/von-solchen-fluechtlingen-gerne-bitte-noch-mehr-tierschutzzentrum-weidefeld-nimmt-ukrainisches-baerenpaar-auf/
Tierschutzzentrum Weidefeld nimmt ukrainisches Bärenpaar auf
Bär in Vorarlberg (Ö) am 2.10.2025:
Bären-Sichtung am Reschenpass
https://www.suedtirolnews.it/chronik/baeren-sichtung-am-reschenpass
In der Grenzregion Schweiz-Österreich-Südtirol unterwegs
Animal Liberation Front wildert im Trentino in der Valsugana am 10.12.2025: Motorsägen zerstören 6 Jagdstände:
Radikale Tierschützer zertrümmern sechs Jagdstände -- In der Valsugana - Jägerschaft verurteilt Vorfälle
https://www.suedtirolnews.it/italien/radikale-tierschuetzer-zertruemmern-sechs-jagdstaende
Von: luk
Tezze – Radikale Tierschützer und Jagdgegner haben in der Valsugana zu drastischen Mitteln gegriffen: In der Nacht auf den 8. Dezember wurden nahe der Grenze der Region Trentino-Südtirol zum Veneto, insgesamt sechs Jagdstände und Hochstände schwer beschädigt. Die auf Holzsäulen gelagerten Hochstände wurden mit Motorsägen abgeschnitten und umgeworfen.
Hinter der Serie von Angriffen steht nach ersten Erkenntnissen die “Animal Liberation Front” (ALF). Dabei handelt es sich um eine international agierende Gruppe, die sich dem Kampf gegen jede Form der Tierausbeutung verschrieben hat. Die Täter hinterließen Schmierereien und Beleidigungen, mit denen sie ihre Aktion “signierten”.
Bei der Jägerschaft in der Provinz Trient sorgt der Vandalenakt für Entsetzen. “Es sind verwerfliche und klar zu verurteilende Vorfälle. Ich bin fassungslos”, erklärt Matteo Rensi, Präsident der Trentiner Jägervereinigung.
Rensi betont, dass die Täter nicht den gesamten Tierschutzsektor repräsentieren: “Zum Glück handelt es sich nur um eine kleine, radikale Minderheit, die Gewalt einsetzt. Wir Jäger hingegen sind zu einem konstruktiven Austausch und zum Dialog bereit. Diese Personen greifen andere an und beschädigen fremdes Eigentum, nur weil sie eine andere Meinung haben.”
Der Verband kündigt an, die betroffenen Besitzer der Hochsitze zu unterstützen. Auch rechtliche Schritte werden geprüft. “So etwas habe ich in dieser Form noch nie erlebt”, so Rensi weiter. “Es handelt sich um schwere, von Hass geprägte Akte. Und gerade diese Taten zeigen deutlich, was für Menschen dahinterstehen.”
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