-- ab 1991ca. experimentiert Dr.
Blomberg in einer Autisten-Internatsschule für junge
Menschen zwischen 15 und 22, einige blieben dort in WGs
(buch01, S.8)
-- Dr.Blomberg führt dort sein Bewegungstraining ein und
führt erste Statistiken:
"Als ich das rhythmische Bewegungstraining an dieser Schule
einführte, fiel mir auf, dass Schüler mit Autismus oder
Asperger-Syndrom (besonders diejenigen, die Darmsymptome
hatten), oft starke emotionale Reaktionen auf das Training
zeigten und dass sie wesentlich langsamere Fortschritte
machten als Kinder mit anderen Diagnosen." (buch01, S.8)
-- er stellte dort auch die Ernährung um:
"Ich beschloss, Schüler mit den gravierendsten Symptomen
(z.B. schweren Aggressionsschüben, Gewalttätigkeit und
Selbstverletzungsverhalten [SVV] wie Ritzen oder Schlucken
von Rasierklingen usw.) auf eine kasein- und in manchen
Fällen auf glutenfreie Ernährung umzustellen. Bei
denjenigen, die sich an diese Ernährung halten konnten,
besserten sich (buch01, S.8) diese Symptome oder
verschwanden ganz; und meist wurde auch vieles andere
besser, etwa Psychosen." (buch01, S.9)
Erfahrung 2004-2014: Autisten heilen mit
rhythmischem Bewegungstraining+Ernährungsumstellung
Es heilen mit dem rhythmischen Bewegungstraining
-- viele Kinder mit psychischen Unregelmässigkeiten wie
Aufmerksamkeitsproblem, Lernproblemen, motorische
Schwierigkeiten (buch01, S.9)
-- Kinder mit autistischen Symptomen heilen aber erst dann
richtig, wenn man gleichzeitig die Ernährung umstellt und
Kasein und Gluten aussortiert (buch01, S.9)
"In den letzten 10 Jahren habe ich hauptsächlich Kinder mit
Aufmerksamkeits- oder Lernproblemen, Kinder mit motorischen
Schwierigkeiten und solche mit mehr oder weniger
gravierenden autistischen Symptomen behandelt. Durch meine
Erfahrungen mit diesen Kindern bestätigte sich, was ich
bereits wusste, nämlich, dass Kinder mit Darmsymptomen und
besonders solche mit autistischen Symptomen (mit oder ohne
offensichtliche Darmproblematik) nicht im selben Masse vom
rhythmischen Bewegungstraining profitieren wie andere
Kinder. Wenn ich sie auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten
testete, konnte ich auch feststellen, dass die meisten von
ihnen Kasein und viele von ihnen Gluten nicht vertrugen."
(buch01, S.9)
Die Rhythmik heilt schwere Autisten erst mit der
Ernährungsumstellung PLUS "eine bestimmte Ernährung und
Nahrungsergänzungsmittel" (buch01, S.9):
"Ausserdem zeigte sich, dass die Kinder mit den schwersten
autistischen Symptomen auch viele andere Nahrungsmittel
nicht vertragen konnten. Ich fand heraus, dass sie eine
bestimmte Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel brauchten,
damit das rhythmische Bewegungstraining seine optimale
Wirkung entfalten konnte." (buch01, S.9)
-- Dr. Blomberg gelingen mit Ernährungsumstellung und
Rhythmischem Bewegungstraining die Verbesserung bzw. Heilung
von Autismus und Asperger-Syndrom -- damit werden die
Selbstheilungskräfte im autistischen Menschen ermöglicht und
so heilen die Leute - was die Dumm-Pharma nicht glauben will
(Stand 2014 - buch01, S.9)
4. Die Übungen des rhythmischen
Bewegungstrainings RMT
(ENGL: Rhythmic Movement Training)
1. Schritt: passive Übungen: Eine zweite Person bewegt das
Kind (buch01, S.81)
2. Schritt: aktive Übungen: Das Kind macht die Übung
eigenständig von allein (buch01, S.81)
Übung: passives Schaukeln stimuliert den Hirnstamm:
Beruhigung des Kindes - bei defektem Hirnstamm
Unruhe+Hyperaktivität des Kindes
-- passives Schaukeln
stimuliert den Hirnstamm
(buch01, S.81)
"Das passive Schaukeln von den Füssen oder den Knien aus
oder in der Embryonalstellung stimuliert das retikulare
Aktivierungssystem des Hirnstamms (buch01, S.81).
Die Wirkung der ersten Schaukelübungen ist verschieden je
nach Kind:
-- beruhigend, entspannend (buch01, S.81)
-- Übererregung, Unruhe, Hyperaktivität, wenn auch der
Hirnstamm eingeschränkt ist und die Stimulation nicht
regulieren kann (buch01, S.81)
"Manchmal funktionieren diese Übungen ausgezeichnet und
beruhigen und entspannen das [autistische] Kind [so wie alle
gesunden Kinder mit gesundem Hirnstamm]." (buch01, S.81)
"Es kommt jedoch recht häufig vor, dass es [das autistische
Kind] dadurch [durch die passive Schaukelübung] in einen
Zustand der Überregung versetzt wird und mit Unruhe und
Hyperaktivität reagiert. Das gilt auch für Kinder mit ADH
und ADHS." (buch01, S.81)
Der Hirnstamm ist defekt, kann die Stimulation nicht
regulieren, die unkontrollierte Stimulation
erreicht mit viel zu viel Energie den Hirnbereich des Kortex
- dort werden Glutamatrezeptoren aktiviert, das wiederum
stimulierend wirkt - [beim autistischen Kind fehlen Enzyme]
zur Umwandlung von Glutamat in GABA, also staut sich
Glutamat und wird unruhig, dreht sich, windet sich,
versucht, die Übung zu stoppen (buch01, S.81)
"Der Grund dafür [Übererregung+Hyperaktivität] ist, dass der
Hirnstamm die aus dem Tast- und dem Gleichgewichtssinn sowie
aus der Tiefensensibilität stammende Stimulation nicht
regulieren kann. Sie ist übermässig stark, wenn sie den
Kortex erreicht, und aktiviert dort die Glutamatrezeptoren.
Kann das stimulierende Glutamat nicht in hemmendes GABA
umgewandelt werden, wird das Kind bald unruhig, beginnt,
sich zu drehen und zu winden, und versucht, sich den Übungen
zu entziehen." (buch01, S.81)
Auch bei Kindern mit einer "Unverträglichkeit von Gluten,
Milch und Milchprodukten", wen sich bei denen das Glutamat
staut und nicht in GABA umgewandelt wird (buch01,S.81):
"Das Gleiche gilt auch bei einer Glutamatakkumulation
aufgrund der Unverträglichkeit von Gluten, Milch und
Milchprodukten." (buch01, S.81)
Kopf und empfindliches Gleichgewichtsorgan
-- Übungen mit dem Kopf weglassen:
"Bei einer starken Empfindlichkeit des Gleichgewichtsorgans
sollte man am Anfang auf diejenigen passiven Übungen
verzichten, die den Kopf mit einbeziehen. So kann man dafür
sorgen, dass das Kind ruhig und entspannt bleibt und nicht
überstimuliert wird." (buch01, S.82)
-- die Übungen verbessern vielleicht die
Regulierungsfähigkeit des Hirnstamms und die Bildung von
GABA in den Purkinje-Zellen des Kleinhirns
-- später kann man dann auch den Kopf in die Übungen, wenn
die Übungen besser vertragen werden (buch01,S.82)
"Mit der Zeit verträgt es dann die passiven Übungen besser.
Der Grund dafür könnte sein, dass die Übungen die
Regulierungsfähigkeit des Hirnstamms verbessern und
möglicherweise auch die Bildung von GABA in den
Purkinje-Zellen des Kleinhirns anregen." (buch01, S.82)
Aktive Übungen
-- die späteren aktiven Übungen stimulieren dann die
Nervenzellen im Kleinhirn:
"Insbesondere aktive rhythmische Übungen stimulieren die
Nervenzellen des Kleinhirns und verbessern die rhythmische
und die motorische Koordination", zuerst mit Hilfe, dann
laufen die Übungen von alleine: "Anfangs braucht das Kind in
der Regeln Unterstützung, bevor es lernen kann, sie
alleine,also aktiv, auszuführen." (buch01, S.82)
Die Normalisierung der Sprachfähigkeit durch
Bewegungsimpulse an das Kleinhirn
Schritt 1:
-- zuerst muss jede Vergiftung und Entzündung im Kleinhirn
beseitigt sein (buch01, S.84)
-- die Darmwand muss also geheilt und geschlossen sein,
durch die Ernährungsumstellung ohne Gluten, ohne
Milchprodukte und ohne Soja (M.P.2026)
"Vorausgesetzt, das Kleinhirn ist nicht durch Toxizität oder
Entzündungsprozesse übermässig unter Stress." (buch01, S.84)
-- eventuell heilt auch die Blutgruppenernährung sehr gut: 0
verträgt Weizen nicht, A Fleisch nicht, B Tabelle 0,A,B,AB
Link
(M.P.2026)
Schritt 2:
-- erst DANN kommen die rhythmischen Übungen:
->> die Sprachkompetenz verbessert sich in der Regel
mit RMT (buch01, S.84)
->> scheinbar werden die Purkinje-Zellen des
Kleinhirns stimuliert, so dass der Neurotransmitter GABA in
normalen Mengen gebildet wird (buch01,S.84)
->> über das Kleinhirn werden die Sprachzentren der
linken Gehirnhälfte stimuliert (buch01, S.84)
"Meist ist das rhythmische Bewegungstraining [RMT] zur
Verbesserung der Sprachkompetenz sehr wirksam. Ein
Mechanismus, der dies möglicherweise erklärt, ist die
Stimulation der Purkinje-Zellen des Kleinhirns, die zur
Bildung von mehr GABA führt. Über das Kleinhirn werden die
Sprachzentren der linken Gehirnhälfte stimuliert.
Vorausgesetzt, das Kleinhirn ist nicht durch Toxizität oder
Entzündungsprozesse übermässig unter Stress, werden
Sprechvermögen und Sprachverständnis durch RMT in der Regel
verbessert." (buch01, S.84)
->> einige Autistenkinder haben eine Schädigung der
Sprachzentren im Neokortex, dann geht die Verbesserung
langsamer:
"Bei manchen autistischen Kindern besteht allerdings auch
eine Schädigung der Sprachzentren im Neokortex; in diesen
Fällen geht die Verbesserung der Sprechfähigkeit langsamer
vonstatten." (buch01,S.84)
Kombination von Rhythmik mit Kinderliedern und
Kinderreimen
->> man kann die Rhythmik mit Kinderreimen oder
Kinderliedern unterstützen, so werden auch die Sprachzentren
des Neokortex stimuliert, das Sprachverständnis und die
Sprechfähigkeit entwickelt
->> die meisten Autistenkinder lieben Rituale und
wollen die Lieder und Reime oft wiederholen
->> am Ende kann man die Rituale mit Liedern und
Reimen auch noch mit Fantasiespielen "ausbauen" (buch01,
S.84)
Schritt 1: Kinderreime und Lieder
"Oft ist es sinnvoll, passive und aktive rhythmische
Bewegungen mit dem Rhythmus von Kinderreimen oder Liedern zu
unterstützen. Werden die Sprachzentren des Neokortex durch
die Übungen aktiviert, so werden durch das Lied oder den
Kinderreim gleichzeitig auch Sprachverständnis und
Sprechfähigkeit stimuliert. Hier muss man erspüren können,
was dem Kind gefällt." (buch01,S.84)
Schritt 2: Rituale
"Die meisten autistischen Kinder sind sehr auf Rituale
fixiert und wollen meist dieselben Lieder und Reime
wiederholen, wenn sie die Übungen machen." (buch01, S.84)
Schritt 3: Fantasiespiele einflechten
"Mit Kindern, die einer Geschichte folgen oder
Fantasiespiele machen können kann man das Training mit
Spielen wie "Zugfahren" oder etwas anderem, was sie gerne
machen, kombinieren." (buch01, s.84)
5. Vorbeugung zur Entwicklung des Kleinhirns
beim Baby:
Die Motorik des Babys genau kontrollieren und wenn
notwendig ergänzen
Das Baby strampelt und entwickelt so sein Kleinhirn -
Babys nicht am Strampeln hindern (!)
-- ADHS und Lernschwierigkeiten "werden oft durch eine
blockierte motorische Entwicklung in der frühesten Kindheit
und durch persistierende Reflexe verursacht" (buch01, S.10)
-- das rhythmische Bewegungstraining hilft auch hier
(buch01, S.10)
-- das Baby entwickelt zwischen 6 und 12 Monaten sein
Kleinhirn, hierzu braucht das Kleinhirn die Stimulation
durch die Bewegungen des Babys (buch01, S.82), das Strampeln
(M.S.2026)
-- das Kleinhirn muss gut entwickelt sein, ist später für
die Sprachentwicklung entscheidend (buch01,S.82)
-- deswegen ist das Strampeln des Babys absolut positiv und
nicht negativ, und man sollte keinesfalls das Baby am
Strampeln hindern, anbinden oder wie einen Ball zu einer
Kugel "einbinden", und schon gar nicht dann auch noch als
Handball herumwerfen, das provoziert dann noch mehr
Hirnschäden und schwerste geistige Behinderungen - so
berichtet aus dem Kosovo, so gesehen im Oberbaselbiet im
Kanton Basel-Land, Schweiz (M.P.2026)
Babys, die nicht strampeln können: Hirnlähmung (infantile
Zerebralparese ICP / CP - Link)
-- Babys mit Hirnlähmung (Zerebralparese) können "sich
praktisch überhaupt nicht bewegen", [entwickeln ihr
Kleinhirn nicht] und "lernen auch nicht sprechen" (buch01,
S.83)
-- das Kleinhirn ist normal entwickelt, aber es ist
ungenügend stimuliert - wie gelähmt - eine Funktionsstörung
(buch01, S.83)
Weitere Bezeichnungen:
"Man spricht von
zerebraler Kinderlähmung,
infantiler Paralyse,
Paralysis
infantum, nach dem englischen Orthopäden
William John Little
auch (veraltet) von
Little’scher Krankheit
(
Little’s disease),
Morbus
Little oder
Littleschem Symptomenkomplex.
[1]
" [web01 -
Link]
-- man kann die zerebrale Kinderlähmung mit RMT-Übungen
verbessern -- zuerst robben und krabbeln sie am Boden, dann
kommt auch die Sprachentwicklung (buch01, S.83)
-- schon bei den passiven rhythmischen Übungen plappern sie
und das Kleinhirn kommt in Gang (buch01, S.83)
-- das Kleinhirn kommt in seine normale Funktion, die
Funktionsstörung wird behoben (buch01, S.83)