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Autismus 4c: heilen 03: Rhythmik für das Hirn, v.a. für die Nachentwicklung des Kleinhirns - RMT
 
RMT=Rhythmic Movement Training=rhythmisches Bewegungstraining

Grafik des Hirns mit dem Kleinhirn und dem
                Gesicht
Grafik des Hirns mit dem Kleinhirn und dem Gesicht [1]
aus:
[buch01]: Dr. Harald Bromberg (Stockholm): Autismus ganzheitlich verstehen. Rhythmisches Bewegungstraining und optimale Ernährung bei Autismus und ADHS

von Michael Palomino (2026)

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Literatur
-- Dr. Harald Blomberg: Bewegungen, die heilen (VAK, 2012) (buch01, S.7)

herausgegeben 2008 schwedisch, 2011 englisch, 2012 deutsch und spanisch, 2013 französisch (buch01, S.7)


Die Beschreibung auf der Webseite:

Dr. Harald Blomberg verbreitete 15 Übungen zur Heilung von Entwicklungsstörungen
Dieses Buch stellt 15 einfache, von jedem anwendbare Übungen mit erstaunlichen Wirkungen vor. Sie fördern die gesunde Entwicklung und helfen bei Entwicklungsstörungen.

Kinder mit ausreichend Bewegung und Stimulation entwickeln ein normales Hirn
Der Hintergrund: Das kindliche Gehirn braucht Stimulation durch Sinneseindrücke, damit sich die Nervenzellen verzweigen. Besonders wichtig ist die Anregung der Sinne für Gleichgewicht, Berührung und Bewegung. Im Normalfall erhält das Kleinkind diese Stimulation durch Berühren und Wiegen von den Eltern und es führt selbstständig rhythmische Bewegungen aus.

Kinder mit zu wenig Anregung entwickeln ihr Hirn unvollständig
Bei Kindern, denen eine ausreichende Anregung fehlt, wird die Gehirnentwicklung verzögert oder behindert. Koordinationsprobleme, Aufmerksamkeits und Lernstörungen sowie emotionale Unausgeglichenheit sind die Folgen.

Mit dem Bewegungsprogramm von Dr. Blomberg kann man das Hirn nachentwickeln
Die gute Nachricht: Diese mangelnde Gehirnaktivierung im Säuglings- und Kleinkindalter lässt sich später nachholen. In Anlehnung an die natürlichen rhythmischen Bewegungen bei Kleinkindern entwickelte Dr. Harald Blomberg ein sehr effizientes, grundlegendes Bewegungsprogramm: das "Rhythmic Movement Training" (RMT), das die gesunde kindliche Entwicklung von Anfang an fördert.

Mit dem Bewegungsprogramm kann man auch Drüsen heilen: ADS und Legastenie verbessern
In späteren Altersstufen hilft es, Fehlentwicklungen zu beheben (etwa das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom [ADS] oder Lese-Rechtschreibprobleme [Legastenie]).

Dr. Blomberg erklärt in diesem Buch die Hintergründe und Anwendungsgebiete der RMT-Methode. Viele Fallbeispiele sowie 15 detaillierte, bebilderte Übungsanleitungen demonstrieren anschaulich die Anwendung in jedem Alter. Dieses Buch richtet sich an Eltern, Erzieher, Lehrer, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und speziell an Eltern von Kindern mit Entwicklungsstörungen.




1. Rhythmisches Bewegungstraining RMT (ENGL: rhythmic movement training) = Reparatur des Gehirns, v.a. des Kleinhirns


Autistenkindern: Das unterentwickelte oder beeinträchtigte Kleinhirn stimulieren+normalisieren

"Fast alle autistischen Kinder haben mehr oder weniger offenkundige Schwierigkeiten mit dem Ausführen einfacher rhythmischer Übungen. Dies gilt auch für Kinder mit ADH und ADHS und ganz besonders für solche mit einer verzögerten Sprachentwicklung. Diese Schwierigkeiten weisen auf eine Kleinhirnschädigung hin.Wie erwähnt wurde durch Studien nachgewiesen, dass eine Schädigung des Kleinhirns bei Autisten sehr häufig vorkommt." (buch01,S.82)

Das Gehirn mit rhythmischen Übungen nachentwickeln
-- mit dem rhythmischen Bewegungstraining RMT werden die unterentwickelten Zonen des autistischen Gehirns nachentwickelt oder repariert (buch01, S.80)

"Zweck des rhythmischen Bewegungstrainings (RMT) bei Autismus ist es, diejenigen Areale des Gehirns zur Entfaltung zu bringen,
-- die sich nicht richtig entwickelt haben, bevor sie geschädigt wurden, oder
-- diejenigen wiederherzustellen, die später Schaden genommen haben." (buch01, S.80)

Die rhythmischen Bewegungen des RMT stimulieren die Nachentwicklung der Hirnentwicklung
-- durch die rhythmischen Bewegungen werden die Gehirnnerven des Babys dazu angeregt, neue Synapsen und Transmittersubstanzen zu bilden (buch01, S.80):

"Ich habe bereits dargelegt, dass die Gehirnnerven des Babys durch periodische Stimulation aufgrund der spontanen rhythmischen Bewegungen in höchstem Masse zur Bildung neuer Synapsen und Transmittersubstanzen angeregt werden." (buch01, S.80-81)

-- so kann das autistische Hirn bzw. das blockierte Kleinhirn bei der autistischen Person ausheilen (buch01, S.81):

"Dafür und für die Ausheilung des Gehirns ist die Beherrschung dieser Übungen Voraussetzung." (buch01, S.81)


Das Kleinhirn wird korrigiert
-- bei Autisten-Menschen ist das Kleinhirn reduziert entwickelt und deswegen haben Autistenkinder auch Probleme mit den rhythmischen Übungen (buch01, S.81)
-- wenn autistische Kinder den Rhythmus nicht halten können, ist das Kleinhirn nachweislich nur reduziert entwickelt (buch01, S.81)
-- Asperger-Kinder können die rhythmischen Übungen meistens gut bewältigen (buch01, S.81)
-- man beginnt dann mit einfachsten rhythmischen Übungen und steigert in komplizierter Übungen (buch01, S.81)

"Aufgrund der Schädigung des Kleinhirns mangelt es bei Autisten aber mehr oder weniger deutlich an der Fähigkeit, einfache rhythmische Übungen auszuführen. Bei Kindern mit schwereren autistischen Symptomen ist diese Unfähigkeit am auffälligsten, während Kinder mit Asperger-Syndrom sie in vielen Fällen recht gut ausführen können.

Deshalb sind die folgenden Ausführungshinweise für die rhythmischen Übungen in erster Linie auf Kinder mit schweren autistischen Symptomen ausgerichtet. Diese Kinder kommen bei manchen Übungen charakteristischerweise völlig aus dem Rhythmus; das deutet dann auf eine ausgedehnte Kleinhirnschädigung hin.

Wenn man mit autistischen Kindern arbeitet, sollte man ihnen also zuallererst beibringen, die Übungen rhythmisch auszuführen. Das kann eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen und in dieser Zeit sollte vorzugsweise mit den passiven und einfachsten der im Folgenden beschriebenen Übungen gearbeitet werden. Erst wenn das Kind die einfachen Übungen beherrscht, sind die Voraussetzungen für die komplizierteren gegeben." (buch01, S.81)



2. Zuerst den Magen-Darm-Trakt heilen und dicht machen

-- Voraussetzung für die Wirksamkeit der RMT-Übungen (zur Normalisierung des Kleinhirns - S.81) ist das Abklingen der Entzündungsprozesse im Gehirn (buch01, S.80)
-- um eine Glutamatansammlung durch die RMT-Übungen zu verhindern, muss man die Ernährung anpassen (Gluten raus, Milchprodukte raus, Soja raus) und den "Darm wieder in Ordnung" bringen (buch01, S.82)
-- also muss man zuerst die Blutvergiftung und die Hirnvergiftung stoppen, indem die Darmwand stabilisiert wird und nicht mehr durchlässig ist (buch01, S.80)

"Die [RMT]-Übungen können ihre Wirkung allerdings erst entfalten, wenn der Entzündungsprozess im Gehirn eingedämmt ist. Dazu muss zunächst der Verdauungstrakt wieder besser funktionieren. Sonst gelangen Toxine, Peptide und Allergene weiterhin aus dem Darm durch die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn und richten durch entzündliche und toxische Reaktionen weiterhin Schäden an." (buch01, S.80)

-- so kann die Ansammlung von Glutamat verhindert werden und Entzündungen im Hirn geheilt werden (buch01, S.80)

"Können Glutamatakkumulation und Entzündungsherde im Gehirn jedoch vorher eingedämmt werden, bestehen gute Chancen, dass die Funktionen des Hirnstamms, des Kleinhirns, der Basalganglien, des limbischen Systems und des Neokortex durch das rhythmische Bewegungstraining verbessert werden." (buch01, S.80)

Wenn der Magen-Darm-Trakt durchlässig bleibt, steigern sich durch die rhythmischen Übungen das Glutamat, die Gehirnentzündungen+die Gehirnblockaden
-- es kommt zur Ansammlung von Glutamat - löst autostimulatives Verhalten aus - provoziert weitere Hirnschäden (buch01, S.80)

"In solchen Fällen [wenn der Magen-Darm-Trakt vorher NICHT geheilt wird] könnte es durch die rhythmischen Übungen dazu kommen, dass sich Glutamat von selbst akkumuliert, autostimulatives Verhalten auslöst und weitere Gehirnschädigungen entstehen." (buch01, S.80)



3. Die EntdeckerInnen

Die erste Entdeckerin: Kerstin Linde entdeckt die Baby-Bewegungen als Bewegungsprogramm

-- eine Kerstin Linde aus Schweden entwickelte ein Bewegungsprogramm, das sie den Babys abgeschaut hatte (buch01, S.7):

"Kerstin Linde war ursprünglich Fotografin. Sie beobachtete genau, wie sich Babys und Erwachsene bewegen, und wurde hauptsächlich durch die spontanen Bewegungen der Kleinen zu den rhythmischen Übungen inspiriert." (buch01, S.7)

-- damit heilte Kerstin Linde haufenweise Beschwerden bei Kindern und Erwachsenen, u.a. mit Diagnosen aus dem autistischen Formenkreis (engl: autism spectrum disorder, ASD) (buch01, S.7) sowie Leute mit Aufmerksamkeitsproblemen und Lernschwierigkeiten [Konzentrationsprobleme] (buch01, S.7)

-- die Kinder aus dem autistischen Formenkreis lernen später sprechen - und das Bewegungsprogramm löst "manchmal starke Emotionen aus" (buch01, S.7)



Der zweite Entdecker: 1980er Jahre: Dr. Blomberg entwickelt sein Bewegungstraining auf der Basis von Kerstin Linde

-- Dr. Blomberg entwickelt die Bewegungsübungen von Kerstin Linde weiter, das "Blomberg Rhythmic Movement Training" - zu deutsch: Das Rhythmische Bewegungstraining von Blomberg" (buch01, S.7)

"Mitte der 1980er-Jahre beschäftigte ich mich einige Jahre lang mit ihrer Arbeit und ergänzte die Bewegungen, die ich von ihr gelernt hatte, mit Übungen zur Integration der frühkindlichen Reflexe." (buch01, S.7)

-- Dr. Blomberg hat dazu ein eigenes Buch geschrieben: Bewegungen, die heilen (VAK, 2012) (buch01, S.7)

-- damit verbessern oder heilen z.B. "ADHS, Legasthenie, psychische Probleme sowie Muskel- und Gelenkschmerzen":

"Diese Methode hat sich bei Kindern und Erwachsenen mit den verschiedensten Schwierigkeiten (wie ADHS, Legasthenie, psychische Probleme sowie Muskel- und Gelenkschmerzen) als sehr wirksam erwiesen." (buch01, S.7)



1990er Jahre: Dr. Blomberg in einem Autisteninternat mit seinem rhythmischen Bewegungstraining
-- ab 1991ca. experimentiert Dr. Blomberg in einer Autisten-Internatsschule für junge Menschen zwischen 15 und 22, einige blieben dort in WGs (buch01, S.8)

-- Dr.Blomberg führt dort sein Bewegungstraining ein und führt erste Statistiken:

"Als ich das rhythmische Bewegungstraining an dieser Schule einführte, fiel mir auf, dass Schüler mit Autismus oder Asperger-Syndrom (besonders diejenigen, die Darmsymptome hatten), oft starke emotionale Reaktionen auf das Training zeigten und dass sie wesentlich langsamere Fortschritte machten als Kinder mit anderen Diagnosen." (buch01, S.8)

-- er stellte dort auch die Ernährung um:

"Ich beschloss, Schüler mit den gravierendsten Symptomen (z.B. schweren Aggressionsschüben, Gewalttätigkeit und Selbstverletzungsverhalten [SVV] wie Ritzen oder Schlucken von Rasierklingen usw.) auf eine kasein- und in manchen Fällen auf glutenfreie Ernährung umzustellen. Bei denjenigen, die sich an diese Ernährung halten konnten, besserten sich (buch01, S.8) diese Symptome oder verschwanden ganz; und meist wurde auch vieles andere besser, etwa Psychosen." (buch01, S.9)


Erfahrung 2004-2014: Autisten heilen mit rhythmischem Bewegungstraining+Ernährungsumstellung

Es heilen mit dem rhythmischen Bewegungstraining
-- viele Kinder mit psychischen Unregelmässigkeiten wie Aufmerksamkeitsproblem, Lernproblemen, motorische Schwierigkeiten (buch01, S.9)
-- Kinder mit autistischen Symptomen heilen aber erst dann richtig, wenn man gleichzeitig die Ernährung umstellt und Kasein und Gluten aussortiert (buch01, S.9)

"In den letzten 10 Jahren habe ich hauptsächlich Kinder mit Aufmerksamkeits- oder Lernproblemen, Kinder mit motorischen Schwierigkeiten und solche mit mehr oder weniger gravierenden autistischen Symptomen behandelt. Durch meine Erfahrungen mit diesen Kindern bestätigte sich, was ich bereits wusste, nämlich, dass Kinder mit Darmsymptomen und besonders solche mit autistischen Symptomen (mit oder ohne offensichtliche Darmproblematik) nicht im selben Masse vom rhythmischen Bewegungstraining profitieren wie andere Kinder. Wenn ich sie auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten testete, konnte ich auch feststellen, dass die meisten von ihnen Kasein und viele von ihnen Gluten nicht vertrugen." (buch01, S.9)


Die Rhythmik heilt schwere Autisten erst mit der Ernährungsumstellung PLUS "eine bestimmte Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel" (buch01, S.9):

"Ausserdem zeigte sich, dass die Kinder mit den schwersten autistischen Symptomen auch viele andere Nahrungsmittel nicht vertragen konnten. Ich fand heraus, dass sie eine bestimmte Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel brauchten, damit das rhythmische Bewegungstraining seine optimale Wirkung entfalten konnte." (buch01, S.9)

-- Dr. Blomberg gelingen mit Ernährungsumstellung und Rhythmischem Bewegungstraining die Verbesserung bzw. Heilung von Autismus und Asperger-Syndrom -- damit werden die Selbstheilungskräfte im autistischen Menschen ermöglicht und so heilen die Leute - was die Dumm-Pharma nicht glauben will (Stand 2014 - buch01, S.9)


4. Die Übungen des rhythmischen Bewegungstrainings RMT
(ENGL: Rhythmic Movement Training)

1. Schritt: passive Übungen: Eine zweite Person bewegt das Kind (buch01, S.81)
2. Schritt: aktive Übungen: Das Kind macht die Übung eigenständig von allein (buch01, S.81)


Übung: passives Schaukeln stimuliert den Hirnstamm: Beruhigung des Kindes - bei defektem Hirnstamm Unruhe+Hyperaktivität des Kindes

-- passives Schaukeln stimuliert den Hirnstamm (buch01, S.81)

"Das passive Schaukeln von den Füssen oder den Knien aus oder in der Embryonalstellung stimuliert das retikulare Aktivierungssystem des Hirnstamms (buch01, S.81).

Die Wirkung der ersten Schaukelübungen ist verschieden je nach Kind:
-- beruhigend, entspannend (buch01, S.81)
-- Übererregung, Unruhe, Hyperaktivität, wenn auch der Hirnstamm eingeschränkt ist und die Stimulation nicht regulieren kann (buch01, S.81)

"Manchmal funktionieren diese Übungen ausgezeichnet und beruhigen und entspannen das [autistische] Kind [so wie alle gesunden Kinder mit gesundem Hirnstamm]." (buch01, S.81)

"Es kommt jedoch recht häufig vor, dass es [das autistische Kind] dadurch [durch die passive Schaukelübung] in einen Zustand der Überregung versetzt wird und mit Unruhe und Hyperaktivität reagiert. Das gilt auch für Kinder mit ADH und ADHS." (buch01, S.81)

Der Hirnstamm ist defekt, kann die Stimulation nicht regulieren, die unkontrollierte Stimulation erreicht mit viel zu viel Energie den Hirnbereich des Kortex - dort werden Glutamatrezeptoren aktiviert, das wiederum stimulierend wirkt - [beim autistischen Kind fehlen Enzyme] zur Umwandlung von Glutamat in GABA, also staut sich Glutamat und wird unruhig, dreht sich, windet sich, versucht, die Übung zu stoppen (buch01, S.81)

"Der Grund dafür [Übererregung+Hyperaktivität] ist, dass der Hirnstamm die aus dem Tast- und dem Gleichgewichtssinn sowie aus der Tiefensensibilität stammende Stimulation nicht regulieren kann. Sie ist übermässig stark, wenn sie den Kortex erreicht, und aktiviert dort die Glutamatrezeptoren. Kann das stimulierende Glutamat nicht in hemmendes GABA umgewandelt werden, wird das Kind bald unruhig, beginnt, sich zu drehen und zu winden, und versucht, sich den Übungen zu entziehen." (buch01, S.81)

Auch bei Kindern mit einer "Unverträglichkeit von Gluten, Milch und Milchprodukten", wen sich bei denen das Glutamat staut und nicht in GABA umgewandelt wird (buch01,S.81):

"Das Gleiche gilt auch bei einer Glutamatakkumulation aufgrund der Unverträglichkeit von Gluten, Milch und Milchprodukten." (buch01, S.81)



Kopf und empfindliches Gleichgewichtsorgan

-- Übungen mit dem Kopf weglassen:

"Bei einer starken Empfindlichkeit des Gleichgewichtsorgans sollte man am Anfang auf diejenigen passiven Übungen verzichten, die den Kopf mit einbeziehen. So kann man dafür sorgen, dass das Kind ruhig und entspannt bleibt und nicht überstimuliert wird." (buch01, S.82)

-- die Übungen verbessern vielleicht die Regulierungsfähigkeit des Hirnstamms und die Bildung von GABA in den Purkinje-Zellen des Kleinhirns
-- später kann man dann auch den Kopf in die Übungen, wenn die Übungen besser vertragen werden (buch01,S.82)

"Mit der Zeit verträgt es dann die passiven Übungen besser. Der Grund dafür könnte sein, dass die Übungen die Regulierungsfähigkeit des Hirnstamms verbessern und möglicherweise auch die Bildung von GABA in den Purkinje-Zellen des Kleinhirns anregen." (buch01, S.82)


Aktive Übungen

-- die späteren aktiven Übungen stimulieren dann die Nervenzellen im Kleinhirn:

"Insbesondere aktive rhythmische Übungen stimulieren die Nervenzellen des Kleinhirns und verbessern die rhythmische und die motorische Koordination", zuerst mit Hilfe, dann laufen die Übungen von alleine: "Anfangs braucht das Kind in der Regeln Unterstützung, bevor es lernen kann, sie alleine,also aktiv, auszuführen." (buch01, S.82)


Die Normalisierung der Sprachfähigkeit durch Bewegungsimpulse an das Kleinhirn

Schritt 1:
-- zuerst muss jede Vergiftung und Entzündung im Kleinhirn beseitigt sein (buch01, S.84)
-- die Darmwand muss also geheilt und geschlossen sein, durch die Ernährungsumstellung ohne Gluten, ohne Milchprodukte und ohne Soja (M.P.2026)
"Vorausgesetzt, das Kleinhirn ist nicht durch Toxizität oder Entzündungsprozesse übermässig unter Stress." (buch01, S.84)

-- eventuell heilt auch die Blutgruppenernährung sehr gut: 0 verträgt Weizen nicht, A Fleisch nicht, B Tabelle 0,A,B,AB Link (M.P.2026)

Schritt 2:
-- erst DANN kommen die rhythmischen Übungen:

->> die Sprachkompetenz verbessert sich in der Regel mit RMT (buch01, S.84)
->> scheinbar werden die Purkinje-Zellen des Kleinhirns stimuliert, so dass der Neurotransmitter GABA in normalen Mengen gebildet wird (buch01,S.84)
->> über das Kleinhirn werden die Sprachzentren der linken Gehirnhälfte stimuliert (buch01, S.84)

"Meist ist das rhythmische Bewegungstraining [RMT] zur Verbesserung der Sprachkompetenz sehr wirksam. Ein Mechanismus, der dies möglicherweise erklärt, ist die Stimulation der Purkinje-Zellen des Kleinhirns, die zur Bildung von mehr GABA führt. Über das Kleinhirn werden die Sprachzentren der linken Gehirnhälfte stimuliert. Vorausgesetzt, das Kleinhirn ist nicht durch Toxizität oder Entzündungsprozesse übermässig unter Stress, werden Sprechvermögen und Sprachverständnis durch RMT in der Regel verbessert." (buch01, S.84)

->> einige Autistenkinder haben eine Schädigung der Sprachzentren im Neokortex, dann geht die Verbesserung langsamer:

"Bei manchen autistischen Kindern besteht allerdings auch eine Schädigung der Sprachzentren im Neokortex; in diesen Fällen geht die Verbesserung der Sprechfähigkeit langsamer vonstatten." (buch01,S.84)


Kombination von Rhythmik mit Kinderliedern und Kinderreimen

->> man kann die Rhythmik mit Kinderreimen oder Kinderliedern unterstützen, so werden auch die Sprachzentren des Neokortex stimuliert, das Sprachverständnis und die Sprechfähigkeit entwickelt
->> die meisten Autistenkinder lieben Rituale und wollen die Lieder und Reime oft wiederholen
->> am Ende kann man die Rituale mit Liedern und Reimen auch noch mit Fantasiespielen "ausbauen" (buch01, S.84)

Schritt 1: Kinderreime und Lieder
"Oft ist es sinnvoll, passive und aktive rhythmische Bewegungen mit dem Rhythmus von Kinderreimen oder Liedern zu unterstützen. Werden die Sprachzentren des Neokortex durch die Übungen aktiviert, so werden durch das Lied oder den Kinderreim gleichzeitig auch Sprachverständnis und Sprechfähigkeit stimuliert. Hier muss man erspüren können, was dem Kind gefällt." (buch01,S.84)

Schritt 2: Rituale
"Die meisten autistischen Kinder sind sehr auf Rituale fixiert und wollen meist dieselben Lieder und Reime wiederholen, wenn sie die Übungen machen." (buch01, S.84)

Schritt 3: Fantasiespiele einflechten
"Mit Kindern, die einer Geschichte folgen oder Fantasiespiele machen können kann man das Training mit Spielen wie "Zugfahren" oder etwas anderem, was sie gerne machen, kombinieren." (buch01, s.84)



5. Vorbeugung zur Entwicklung des Kleinhirns beim Baby:
Die Motorik des Babys genau kontrollieren und wenn notwendig ergänzen


Das Baby strampelt und entwickelt so sein Kleinhirn - Babys nicht am Strampeln hindern (!)

-- ADHS und Lernschwierigkeiten "werden oft durch eine blockierte motorische Entwicklung in der frühesten Kindheit und durch persistierende Reflexe verursacht" (buch01, S.10)

-- das rhythmische Bewegungstraining hilft auch hier (buch01, S.10)

-- das Baby entwickelt zwischen 6 und 12 Monaten sein Kleinhirn, hierzu braucht das Kleinhirn die Stimulation durch die Bewegungen des Babys (buch01, S.82), das Strampeln (M.S.2026)
 
-- das Kleinhirn muss gut entwickelt sein, ist später für die Sprachentwicklung entscheidend (buch01,S.82)

-- deswegen ist das Strampeln des Babys absolut positiv und nicht negativ, und man sollte keinesfalls das Baby am Strampeln hindern, anbinden oder wie einen Ball zu einer Kugel "einbinden", und schon gar nicht dann auch noch als Handball herumwerfen, das provoziert dann noch mehr Hirnschäden und schwerste geistige Behinderungen - so berichtet aus dem Kosovo, so gesehen im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Land, Schweiz (M.P.2026)


Babys, die nicht strampeln können: Hirnlähmung (infantile Zerebralparese ICP / CP - Link)

-- Babys mit Hirnlähmung (Zerebralparese) können "sich praktisch überhaupt nicht bewegen", [entwickeln ihr Kleinhirn nicht] und "lernen auch nicht sprechen" (buch01, S.83)

-- das Kleinhirn ist normal entwickelt, aber es ist ungenügend stimuliert - wie gelähmt - eine Funktionsstörung (buch01, S.83)

Weitere Bezeichnungen:

"Man spricht von zerebraler Kinderlähmung, infantiler Paralyse, Paralysis infantum, nach dem englischen Orthopäden William John Little auch (veraltet) von Little’scher Krankheit (Little’s disease), Morbus Little oder Littleschem Symptomenkomplex.[1] " [web01 - Link]


-- man kann die zerebrale Kinderlähmung mit RMT-Übungen verbessern -- zuerst robben und krabbeln sie am Boden, dann kommt auch die Sprachentwicklung (buch01, S.83)

-- schon bei den passiven rhythmischen Übungen plappern sie und das Kleinhirn kommt in Gang (buch01, S.83)

-- das Kleinhirn kommt in seine normale Funktion, die Funktionsstörung wird behoben (buch01, S.83)




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Quellen
[web01] https://de.wikipedia.org/wiki/Infantile_Zerebralparese




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