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Leitfaden für eine wohnliche Stadt

3.2. Empfehlenswerte Massnahmen für den Fussgängerverkehr

Berliner Kissen gegen Raser
Berliner Kissen gegen Raser

von Michael Palomino (2003 / 2005 / 2009)

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Hauptquelle: Baier, Reinhold / Ackva, Andrea / Baier, Michael M.: Strassen und Plätze neu gestaltet. Beispiele aus der Praxis. Grundwerk mit 3. Ergänzungslieferung. Kirschbaum Verlag GmbH, Fachverlag für Verkehr und Technik, Siegfriedstr. 28, 53179 Bonn, Tel. 0228-954530, www.kirschbaum.de, August 2000

Inhalt

Ampelpfosten bei Fussgängerstreifen kurz vor dem Fussgängerstreifen in der Mitte des Bereichs
Ampeln bei Fussgängerstreifen fehlen: Laternen am Rand in die Mitte setzen

Bänke grenzen Platzraum ab
Bäume mit durchgehender Rabatte trennen Veloweg und Fussgängerraum
Bäume trennen Veloweg und Fussgängerbereich, mit Zwischenstreifen
Behindertenparkplätze
Belagsunterschiede und Rinnen: ersetzen Markierung, "weiche Trennung" der Verkehrsbereiche

Blumenkübel grenzen ebenerdige Traminselseite ab
Blumenkübel, gemauert, in Strassenmitte bei Tempo-30-Zone: sichern Mittelstreifen ab
Bündelung des Verkehrs auf einer Seite eines Platzes, so dass auf dem Rest der Fläche ein zusammenhängender Platz für FussgängerInnen, VelofahrerInnen und Markt entsteht

Fussgängerstreifen auf allen Seiten bei Kreuzungen: "umlaufende Fussgängerüberwege"
Fussgängerstreifen auf allen Seiten bei Kreuzungen: "Umlaufende Fussgängerüberwege" 3cm erhöht, Veloverkehr ohne Stufen
Fussgängerstreifen mit "Berliner Kissen": siehe: Fussgängerübergang zwischen zwei "Berliner Kissen"
Fussgängerstreifen, zwei, 2-3cm erhöht, kurz hintereinander, bremsen Autos ab; Variante: mit Tropfendurchlass gegen Stau
Fussgängerstreifen mit Laternen in der Mitte der Trottoirkanten

Fussgängerübergang 8cm erhöht, mit 2-3cm Kante zum Trottoir, bremst Autos meist massiv ab, RaserInnen nicht
Fussgängerübergang zwischen zwei "Berliner Kissen" in Grosspflaster/in Schwarzbelag

Laternen trennen Veloweg und Fussgängerbereich auf Trottoirs oder Plätzen
Lichtsignalanlage LSA  dosieren Durchgangsverkehr an Ortseingängen

Mauer vor Kirche wird bei Umgestaltung nach innen verschoben zugunsten eines neuen Trottoirs mit Veloweg
Mittelinsel mit Fussgängerstreifen an grosser Kreuzung, von langsamen bis mittleren VelofahrerInnen mitbenutzt
Mittelinsel: Mischzone schachbrettartig schwarz-weiss markiert
Mittelinsel mit Fussgängerstreifen und Veloübergang nebendran: rot eingefärbt, Mischzone ganz rot eingefärbt
Mittelinseln für Fussgänger 2,5m breit für FussgängerInnen an Einmündung
Mittelstreifen in Weiss mit ca.3cm hoher Kante mit Pfosten gesichert

Pfosten/Poller trennen Verkehrsräume
Plattenwege auf Platz in Pflasterstein

Randsteine in heller Farbe
Verkehrszeichen Behindertenparkplatz

Ampelpfosten bei Fussgängerstreifen kurz vor dem Fussgängerstreifen in der Mitte des Bereichs
mit taktiler Hilfe: vibrierende Platte und Richtungspfeil auf der Platte, ist grosse Hilfe für Sehbehinderte und Blinde. Ansonsten soll kein Objekt am Ampelpfosten sein (Schmidt / Manser: Richtlinien 2003) EMPFEHLENSWERT
Wenn der Übergang keine Ampel hat: Laternenpfosten (Schlussfolgerung Palomino)

Ampelpfosten bei Fussgängerstreifen kurz
                          vor dem Fussgängerstreifen mit Vibrierkästchen
                          mit ertastbarem Pfeil für Blinde und
                          Sehbehinderte Ampelpfosten bei Fussgängerstreifen kurz vor dem Fussgängerstreifen mit Vibrierkästchen mit ertastbarem Pfeil für Blinde und Sehbehinderte
Ampeln fehlen: Laternenpfosten in der
                          Mitte kurz vor dem Fussgängerübergang, Idee
                          Palomino Wenn Ampeln beim Fussgängerübergang fehlen: Laternenpfosten in der Mitte kurz vor dem Fussgängerübergang. Ein heller Randstein ist für Sehbehinderte, die nur noch Farben, aber keine Konturen mehr sehen können, eine weitere Hilfe.

 
Bänke
grenzen Platzraum ab (Malchow) L6, S.3 nur bei wenig Verkehr EMPFEHLENSWERT

Bäume mit durchgehender Rabatte trennen Veloweg vom Fussgängerraum
(Offenbach)  I13, S.3 EMPFEHLENSWERT, darf nicht auf zu langen Strecken angewandt werden, sonst haben die FussgängerInnen kaum noch Querungsmöglichkeiten. Bäume trennen Veloweg und Fussgängerbereich
Zwischenstreifen und Sicherheitsstreifen mit Pflastersteinen, Fussgängerbereich mit weissen Platten (Berlin) K1, S.2  Mangel: Pflastersteinstreifen im Hausbereich ist rollstuhlfeindlich, gegen Gehbehinderte, gegen Blinde, Sehbehinderte und gegen Kinder, nur bedingt EMPFEHLENSWERT.

Bäume, Laternen und Pflastersteinstreifen
                          trennen Veloweg und Fussgängerbereich; Mangel:
                          Hausbereich in Pflasterstein, Berlin Bäume, Laternen und Pflastersteinstreifen trennen den Veloweg / Fahrradweg vom Fussgängerbereich, z.B. an der Bismarckstrasse in Berlin. Die parkierten Autos haben einen Zwischenstreifen zum Aussteigen zur Verfügung, so fahren die Velos / Fahrräder nicht in offene Autotüren. Der Veloweg ist vom Fussgängerbereich mit Bäumen und Laternen abgetrennt, so dass Fussgänger und Velofahrer immer wissen, wo die Grenze ist. Der Pflastersteinstreifen vor dem Haus ist abzulehnen, denn Velos können auf Pflastersteinen nicht stabil abgestellt werden, und Kleinkinder können mit ihren Fahrgeräten dann dort kaum fahren.
Bäume, Laternen und Pflastersteinstreifen
                          trennen Veloweg und Fussgängerbereich; Mangel:
                          Poller grenzen Hausbereich ab; Berlin Man kann den Hausbereich mit Pollern markieren, dann können die Kinder um die Poller herumfahren.

Behindertenparkplätze
(Dortmund) I9, S.4; in Dortmund mit rollstuhlfeindlichem Grosspflaster gepflastert und mit Neigung: nur bedingt EMPFEHLENSWERT Behindertenparkplätze müssen flach sein mit hartem, ebenem und gleitsicheren Pflaster (Schmidt/Manser: Richtlinien 2003).

Behindertenparkplatz
                        mit Gefälle, z.B. in Meinerzhagen: Da rollt der
                        Rollstuhl weg, wenn der Fahrer den Rollstuhl
                        aufstellt. Behindertenparkplätze im Gefälle sind
                        wirklich nur bedingt empfehlenswert, d.h. für
                        Behinderte, die keinen Rollstuhl benötigen. Behindertenparkplatz mit Gefälle, z.B. in Meinerzhagen: Da rollt der Rollstuhl weg, wenn der Fahrer den Rollstuhl aufstellt. Behindertenparkplätze im Gefälle sind wirklich nur bedingt empfehlenswert, d.h. für Behinderte, die keinen Rollstuhl benötigen.

Belagsunterschiede und Rinnen
ersetzen Markierung (Düren) A4, S.4,5 ist "weiche Trennung" der Verkehrsbereiche mit Belagsunterschieden und Rinnen (Steinheim) . Mangel: Verwendung von Grosspflaster für Rinnen und ganze Flächen I6, S.2 bedingt

Weiche Trennung: Rinnen markieren
                          Verkehrsbereiche, Schlosshof Steinheim
Die "weiche Trennung" mit Belagsunterschieden und Rinnen ist bei schwachem Verkehrsaufkommen oder bei mittlerem Verkehrsaufkommen in Tempo-30-Zonen empfehlenswert. Die Rinnen in Grosspflaster sind aber problematisch, denn das rüttelt ganz schön fest für Rollstühle und Kinderfahrgeräte. Der Mangel hier ist, dass eine Grossfläche auch in Grosspflaster gelegt ist, denn Grossflächen in Grosspflaster sind absolut unbrauchbar und unbenutzbar und sind somit Leerflächen. Glücklicherweise sind aber genug andere Flächen vorhanden. Die Kombination ist aber somit nur EMPFEHLENSWERT^.

 

Blumenkübel
Blumenkübel grenzen ebenerdige Traminselseite ab F6, S.2;  EMPFEHLENSWERT, wenn kein Hindernis für die Trampassagiere entsteht

Blumenkübel, gemauert, in Strassenmitte bei Tempo-30-Zone: sichern Mittelstreifen ab, erleichtert flexibles Überqueren der Fahrbahn für FussgängerInnen (Chantepie, Frankreich) C2, S.3 EMPFEHLENSWERT Skizze: siehe: Fussgängerstreifen mit vorgezogenem Trottoir

Bündelung des Verkehrs auf einer Seite eines Platzes, so dass auf dem Rest der Fläche ein zusammenhängender Platz für FussgängerInnen, VelofahrerInnen und Markt entsteht (Hamburg) A1, S.3 EMPFEHLENSWERT


Fussgängerstreifen auf allen Seiten bei Kreuzungen

Solche Fussgängerstreifen werden "umlaufende Fussgängerüberwege" genannt (Esslingen) C4, S.2 Mangel: Die Strassen sind so eng, dass die Velos "vor den Motorhauben" der Autos
landen, und ein Hindernis gegen Raserei besteht nicht. Also ist diese Gestaltung leider nur wenig EMPFEHLENSWERT.

Umlaufende Fussgängerüberwege, Esslingen Umlaufende Fussgängerüberwege (Zebrastreifen), z.B. an der Hindenburgstrasse in Esslingen (Deutschland). Die weisse Raute in der Mitte der Kreuzungsmitte mahnt an Rechtsvortritt und Vorsicht. Die Mängel sind folgende:
-- Insgesamt besteht aber kein Hindernis gegen Raserei
-- für Velos / Fahrräder ist kein Platz vorhanden, bzw. die Velos müssen in der Fahrbahnmitte fahren, um von Autos und Lastwagen nicht an den Rand gequetscht zu werden.

Diese Kreuzungsgestaltung ist somit nur wenig EMPFEHLENSWERT.
Umlaufende Fussgängerüberwege
                            (Zebrastreifen, Fussgängerstreifen) mit
                            einer warnenden Raute in der Mitte an der
                            Hindenburgstrasse in Esslingen (Deutschland)
                            an der Kreuzung Georg-Deutschle-Str. /
                            Hindenburgstr.
vergrössernUmlaufende Fussgängerüberwege (Zebrastreifen, Fussgängerstreifen) mit einer warnenden Raute in der Mitte an der Hindenburgstrasse in Esslingen (Deutschland) an der Kreuzung Georg-Deutschle-Str. / Hindenburgstr.

Fussgängerstreifen auf allen Seiten bei
                          Kreuzungen. Umlaufende Fussgängerüberwege:
                          Fussgängerstreifen 3 cm erhöht, Veloverkehr
                          ohne Stufen Umgestaltung der Kreuzung Georg-Deutschle-Str. / Hindenburgstr. (Idee Palomino):

-- Fussgängerstreifen 3 cm erhöht mit breiten, weissen Randsteinen, die erhöhten Fussgängerstreifen bremsen den Verkehr und die breiten, weissen Randsteine grenzen die Fussgängerstreifen ab und wirken wie Haltelinien

-- erhöhte Fussgängerstreifen geben den AutofahrerInnen das ultimative Gefühl, dass die Kreuzung erst nach der Passage des zweiten Fussgängerstreifens fertig ist, und es erfolgt keine Beschleunigung schon auf der Kreuzung

-- Poller schützen den Fussgängerraum

-- Velowege / Fahrradwege in Betonpflaster mit "Klacken" ohne Stufen, separate Wege

-- weisse Raute in Kreuzungsmitte mahnt an Rechtsvortritt
Die Strassen zur Kreuzung bleiben aber eng und die Velos / Fahrräder müssen in der Fahrbahnmitte fahren, um von Autos und Lastwagen nicht an den Rand gequetscht zu werden, deswegen ist die Gestaltung auch in dieser Form nur
bedingt EMPFEHLENSWERT


Fussgängerstreifen mit "Berliner Kissen": siehe: Fussgängerübergang zwischen zwei "Berliner Kissen"

Fussgängerstreifen, zwei, 2-3 cm erhöht,  kurz hintereinander
Die 2-3 cm erhöhten Fussgängerstreifen (Zebrastreifen) bremsen die Fahrzeuge ab (Hanau, Kreuzung Nürnberger Strasse / Fahrstrasse). Die Ränder der Gehwege und der Fussgängerstreifen sind in hellen Randsteinen gelegt und sind für die Fahrzeuge gleichzeitig eine Haltelinie (F9, S.3,4). Die Kombination ist aber leider nur bedingt EMPFEHLENSWERT, weil da etwas an der Kreuzung fehlt:

Fussgängerstreifen ca. 2-3 cm erhöht,
                            kurz hintereinander, Hanau Mangel: Es fehlt der Tropfendurchlass:

--  die Fahrzeuge (Autos, Lastwagen) versperren die Fussgängerstreifen, wenn auf der Querstrassse viel Verkehr ist

-- die Fahrzeuge (Autos, Lastwagen) versperren die Querstrasse, wenn auf dem zweiten Fussgängerstreifen mittlerer bis dichter Fussgängerverkehr herrscht.

Die Fahrzeuglenker kommen somit immer in Panik, wenn sie an die Kreuzung gelangen, denn sie versperren oft irgend jemandem den Weg, ohne es zu wollen. Und:

-- auch die Velos / Fahrräder müssen über die Schwelle fahren

Fussgängerstreifen ca. 2-3 cm erhöht,
                            kurz hintereinander mit Tropfendurchlass für
                            Autoverkehr, Rampen für Velos, Vorschlag
                            Palomino Die Umgestaltung der Kreuzung mit Tropfendurchlass, Geländern und Rampen für Velofahrer / Fahrradfahrer (Vorschlag Palomino): So kommt kein Fahrzeug in Panik, und tropfenweise können die Fahrzeuge zuerst die Fussgängerübergänge und dann die Fahrbahn überqueren, und die Velofahrer / Fahrradfahrer haben ihren Platz durch die Rampen garantiert und werden nicht an den Rand gequetscht.

Fussgängerstreifen
mit Laternen in der Mitte der Trottoirkanten, Mittelinseln, Velostreifen bis an den Fussgängerstreifen herangeführt;

Fussgängerstreifen in Zollikofen an der
                          Bernstrasse: schwache Mittelpfosten:
                          Mittelstreifen ohne Hindernisse Fussgängerstreifen in Zollikofen an der Bernstrasse: schwache Mittelpfosten: Mittelstreifen ohne Hindernisse

Mangel: keine stabilen Pfosten auf den Mittelinseln;
Mangel: Velostreifen nur auf der Bergseite;
Mangel: auf lange Strecken bleibt der Mittelstreifen ohne jedes Hindernis, Gefahr von Überholmanövern, nur sehr bedingte Querungssicherheit auf dem Mittelstreifen für FussgängerInnen (Zollikofen, Bernstrasse, I11, S.4).

Die Strassenraumgestaltung ist somit nur bedingt EMPFEHLENSWERT
Schwache Pfosten an der Bernstrasse in
                          Zollikofen, im Zweifelsfall werden die Pfosten
                          einfach abrasiert und Fussgänger getötet
Schwache Pfosten an der Bernstrasse in Zollikofen, im Zweifelsfall werden die Pfosten einfach abrasiert und Fussgänger getötet, und der Mittelstreifen ist eher ein Linksabbiegestreifen als ein Fussgängerfeld, und somit wird die Attraktivität des schädlichen Autoverkehrs sogar noch gesteigert.
Zollikofen Bernstrasse,
                          Idee Palomino mit Blumenkästen in der
                          Fahrbahnmitte zur Verhinderung von wilden
                          Überholmanövern, mit beidseitigen Velowegen /
                          Fahrradwegen
Zollikofen Bernstrasse, Idee Palomino mit Blumenkästen in der Fahrbahnmitte zur Verhinderung von wilden Überholmanövern, mit beidseitigen Velowegen / Fahrradwegen

mit stabilen Pfosten
-- der Fussgängerstreifen soll 2-3 cm erhöht sein und auch über einen Veloübergang verfügen und mit stabilen Pfosten abgesichert sein

-- mit Mittelstreifen zwischen Auto- und Velofahrbahn: die Laternen sollen auf einem Zwischenstreifen stehen und sollen den Veloweg von der Autofahrbahn trennen, in 2-3 cm erhöhtem Betonstein oder Kleinpflaster

-- mit Hindernissen auf Mittelstreifen alle 100 m, vor dem  Fussgänger-Veloübergang 30 m: der Mittelstreifen soll alle 100 m durch gemauerte Blumenkästen gesichert sein, um wilde Überholmanöver der drogensüchtigen Autoraser zu vermeiden

-- Velostreifen soll es auf beiden Strassenseiten haben

EMPFEHLENSWERT bis NARRENSICHER

Fussgängerübergang: 8 cm erhöht mit 2-3cm Kante zum Trottoir

Fussgängerübergang erhöht, Kombination
                            Palomino mit kleiner Kante zwischen Trottoir und Schwellenoberfläche für Blinde und Sehbehinderte (Schmidt/Manser: Richtlinien 2003): bremst Autos meist massiv ab, EMPFEHLENSWERT für sicheren Fussgängerübergang und für RollstuhlfahrerInnen, Kinderfahrgeräte, fäG (z.B. in Basel, Rheinpromenade) , aber RaserInnen rasen weiter, denn nur der Radar stoppt RaserInnen.

noch besser: am Rand der Schwelle Schwarzbelag für VelofahrerInnen, die breite Mitte mit Pflastersteinen für AutofahrerInnen (Idee Palomino)


Fussgängerübergang zwischen zwei "Berliner Kissen"

Fussgängerübergang zwischen zwei
                            "Berliner Kissen" in
                            Grosspflaster, Berlin Moabit Fussgängerübergang zwischen zwei "Berliner Kissen" in Grosspflaster, Berlin Moabit.

(ca.6cm hohes Quadrat in Grosspflaster) auf beiden Seiten abgegrenzt (Berlin) C5, S.2 Mangel:
- keine eigenen Velowege / Fahrradwege
- Velos landen vor den Motorhauben
- das generelle Strassenpflaster ist fahrradfeindlich.

Deswegen ist diese Strassenraumgestaltung nur bedingt EMPFEHLENSWERT.
Berliner Kissen und Strasse in
                          Grosspflaster, Berlin-Moabit, Wyclefstrasse:
                          Das Grosspflaster veranlasst alle
                          Verkehrsteilnehmer zum langsamen Fahren, und
                          Rollstühle und Kinderfahrgeräte können
                          überhaupt nicht mehr fahren...
Berliner Kissen und Strasse in Grosspflaster, Berlin-Moabit, Wyclefstrasse:

Das Grosspflaster veranlasst alle Verkehrsteilnehmer zum langsamen Fahren, aber Rollstühle und Kinderfahrgeräte können überhaupt nicht mehr fahren...

Fussgängerübergang
                            zwischen zwei "Berliner Kissen" in
                            Schwarzbelag, Kilchbergstrasse Zürich
Fussgängerübergang zwischen zwei "Berliner Kissen" in Schwarzbelag, Kilchbergstrasse Zürich

Die beiden Berliner Kissen sind in einem Schulbereich in einem Abstand von ca. 100 m angebracht und sind in Schwarzbelag. Die Markierung ist mangelhaft. Fremde können die Berliner Kissen leicht übersehen und erleben dann eine "Überraschung". Ansonsten ist die Gestaltung mit zwei Berliner Kissen zur Tempodämpfung sehr empfehlenswert:
-- verunmöglicht Rasereien von Autos / Lastwagen auch bei wenig Verkehr
-- fördert den Veloverkehr / Fahrradverkehr.

Es ist absolut nötig, mit Verkehrszeichen vor den Berliner Kissen zu warnen, weil die Bodenmarkierungen nicht immer gut erkennbar sind.


Laternen trennen Veloweg und Fussgängerbereich
auf Trottoirs oder Plätzen zusammen mit Bäumen, Baumrabatten und Pflasterfeldern, Laternen im alten Stil, Säulen 8-eckig, schwarz, fallen kaum auf wegen Alleebäumen (Berlin) K1, S.2 EMPFEHLENSWERT, Skizze siehe: Bäume trennen Veloweg

Lichtsignalanlagen LSA dosieren Durchgangsverkehr an Ortseingängen
In Zollikofen (Kanton Bern, (I11, S.5) wurden an den Ortseinfahrten Ampeln angebracht, die den Verkehr im Ort dosieren. Dadurch wird im Zentrum ein Kreisverkehr möglich und  ein langer Mittelstreifen in der Mitte der Hauptstrasse.

Lichtsignalanlage auf Hauptkreuzung LSA,
                          ersetzt durch Lichtsignalanlage LSA an den
                          Ortseingängen, dosiert den Durchgangsverkehr,
                          ermöglicht Kreisel im Zentrum, Zollikofen
Lichtsignalanlage auf Hauptkreuzung LSA, ersetzt durch Lichtsignalanlage LSA an den Ortseingängen, dosiert den Durchgangsverkehr, ermöglicht Kreisel im Zentrum, Zollikofen

Vorteile:
-- Verringerung der Wartezeit für FussgängerInnen von 60-90 Sekunden (mit LSA) auf 6-9 Sekunden ohne LSA
-- Stromersparnis
-- weniger Stress im ganzen Ort, kein Dauerstau mehr im Ort
-- kleinere Unfallgefahr
-- kurze Wartezeiten am Kreisel
-- Anreiz zum Velofahren im Ort.

Mängel:
-- fast keine Hindernisse auf dem Mittelstreifen
-- zu kleine Pfosten an den Fussgängerinseln der Fussgängerstreifen
-- Veloweg nur auf Bergspur.

Die Idee der Ampeln am Ortseingang ist sehr EMPFEHLENSWERT, die gesamte Strassenraumgestaltung aber wegen der Mängel nur bedingt EMPFEHLENSWERT

Mauer verschoben, um Fussgängerraum zu schaffen
Eine Mauer vor einer Kirche wird bei Umgestaltung nach innen verschoben zugunsten eines neuen Trottoirs mit Veloweg (Dortmund, Schützenstrasse, I9, S.4) EMPFEHLENSWERT

Mittelinseln

Mittelinsel mit Fussgängern und Velofahrern in Bocholt
Mittelinsel mit Fussgängerstreifen an grosser Kreuzung wird von langsamen bis mittleren VelofahrerInnen mitbenutzt (Bocholt, Innenstadtring, E2, S.3) EMPFEHLENSWERT

Mittelinsel mit Fussgängern und Velofahrern in Mülheim / Ruhr
Mittelinsel: Mischzone schachbrettartig markiert: bei  Fussgängerstreifen und Veloübergang nebendran: um an gegenseitige Rücksichtnahme zu appellieren (Mülheim / Ruhr, Mellinghofer Strasse) G2, S.3 EMPFEHLENSWERT

Mischzone bei Kreuzungen schachbrettartig
                          markiert, Mühlheim / Ruhr
Mischzone bei Kreuzungen schachbrettartig markiert, Mühlheim / Ruhr

Mittelinsel für Fussgänger 2,5 m breit für FussgängerInnen an Einmündung (Dortmund, Schützenstrasse, I9, S.2) immer EMPFEHLENSWERT

Oer-Erkenschwick: Mittelinsel mit Fussgänger-Veloübergang

Der Berliner Platz in Oer-Erkenschwick wurde mit zwei Ringen gestaltet, im Zentrum der Kreisel für die Autos und Lastwagen, und im Abstand von ca. 10 m ein Ring für die Fussgänger und Velofahrer / Fahrradfahrer. Die Fussgänger-Veloübergänge sind jeweils mit Mittelinseln gestaltet, jeweils in rotem Betonsteinpflaster (Oer-Erkenschwick, Berliner Platz, J2, S.4).

Fussgängerinseln mit Bäumen, mit
                          Veloübergang, Oer-Erkenschwick -- Fussgänger und langsame bis mittlere Velofahrer / Fahrradfahrer teilen sich auf Betonsteinpflaster das Trottoir

-- der Veloübergang ist auf dem Strassenpflaster markiert, auf der Fussgängerinsel / Veloinsel aber nicht

-- die Fussgänger-/Veloinsel ist mit Bäumen gesichert, die stärker sind als Pfosten.

Als Mangel bleibt, dass Sehbehinderte keinen Kontrast erkennen können, wo auf der Insel der Fussgängerbereich und wo der Fahrradbereich ist. Deswegen ist die Konstruktion nur bedingt EMPFEHLENSWERT.

Strassburg: Mittelstreifen  mit Pfosten
Mittelstreifen in Weiss mit ca.3 cm hoher Kante mit Pfosten gesichert, zwischen Tramtrasse und Strassenfahrbahn ist Überquerungshilfe für FussgängerInnen, weisse Trottoirkante  (Strassburg) F11, S.2 EMPFEHLENSWERT

Mittelstreifen in
                          Weiss für Fussgängerverkehr, Strassburg Die ca. 3 cm erhöhte Fussgängerinsel ist in Weiss gehalten und für Sehbehinderte wie für Autofahrer sehr gut sichtbar.

Das Fehlen von Pfosten scheint aber ein grosser Mangel, insbesondere, weil die Fussgängerinsel an der Aussenseite der Kurve der Autofahrspur liegt, und es bedarf nur einer geringen Unachtsamkeit, so dass die Fussgängerinsel überfahren wird. Die Fussgänger sind somit dauernd gefährdet.
Mittelstreifen in
                          Weiss für Fussgängerverkehr mit Pfosten
                          gesichert, Vorschlag Palomino für Strassburg Man muss die Fussgängerinsel mit Pfosten oder Pollern sichern (Vorschlag Palomino). Die ca. 3 cm erhöhte Fussgängerinsel mit kontrastreichen Pfosten oder Pollern gesichert ist dann sehr EMPFEHLENSWERT.


Pfosten / Poller
Pfosten / Poller  trennen  Verkehrsräume, z.B. Fussgänger von Autoverkehr, z.B. in Bremen am Bahnhof Vegesack (H2, S.2). Pfosten / Poller sind aber nur dann EMPFEHLENSWERT, wenn die Pfosten kontrastreich gestaltet sind, und wenn die Räume auch mit Belagswechsel ausreichend verschieden oder mit abgesenkten Kanten oder Rinnen gestaltet sind und taktil für Blinde und Sehbehinderte erfassbar sind (Auskunft SBV, Mai 2003).

Plattenwege
Plattenwege auf Platz in Pflasterstein (z.B. Bahnhofplatz am Hauptbahnhof Brescia, Mai 2003, dem Autor bekannt).

Plattenwege auf Platz in
                  Pflasterstein, Brescia, Hauptbahnhof
Plattenwege auf Platz in Pflasterstein, Brescia, Hauptbahnhof

Plattenwege erleichtern für RollstuhlfahrerInnen, ältere Menschen, Gehbehinderte, Blinde und Kinder den Zugang über den Platz. Bedingungen:
-- die Platten müssen fest verlegt sein, rutschfest sein, glatt sein, dürfen nicht blenden
-- die Platten dürfen bei Manövern von Fahrzeugen nicht brechen.

Einschränkung am Platz von Brescia: Die genannten Gruppen sind aus den Bereichen, die in Pflasterstein gelegt sind,  ausgeschlossen. Deswegen ist die Kombination von Plattenwegen auf Plätzen in Pflasterstein nur wenig EMPFEHLENSWERT. Es gibt nämlich keinen Plattenweg zum Fussgängerstreifen. Plätze sollten ganz generell ganz in Platten gelegt werden, mit Pflastersteinstreifen zur Dämpfung der Geschwindigkeit von Kinderfahrgeräten und Roller Blades etc.

Helle oder weisse Randsteine / Bordsteine
Randsteine in heller Farbe erleichtern allen Menschen und v.a. Sehbehinderten und Blinden die Orientierung (Schmidt / Manser: Richtlinien, 2003).

In Strassburg wurde bei der Neugestaltung der Altstadt durch den Strassenbahnbau konsequent ein weisser Randstein verwendet, der sich gegenüber dem dunklen Belag abhebt (F11, S.3,4). Die Verwendung des hellen Randsteins ist sehr  EMPFEHLENSWERT

Heller oder weisser Randstein ist
                für alle Menschen eine Erleichterung bei der
                Orientierung im Strassenraum, so z.B. in Strassburg, wo
                auf dem Foto gerade ein Tram durchfährt
Heller oder weisser Randstein ist für alle Menschen eine Erleichterung bei der Orientierung im Strassenraum, so z.B. in Strassburg,
wo auf dem Foto gerade ein Tram durchfährt

Verkehrszeichen BehindertenparkplatzSymbol
              Rollstuhl (Aarberg, Schweiz) K5, S.1 nur bedingt EMPFEHLENSWERT, weil die Parkplätze oft missbraucht werden und nur mit rigorosem Polizei-Regime das Freihalten für Behinderte möglich ist; fünffache Busse für Falschparkieren auf Behindertenparkplatz ist angemessen, denn niemand hat das Recht, Behinderten das Leben noch schwerer zu machen, und Gesunde können Velo fahren (Idee Palomino).


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Bildernachweis

Berliner Kissen gegen  Raser: http://www.fragenohneantwort.de/fragen/frage53.htm

Behindertenparkplatz mit Gefälle Meinerzhagen: http://www.ag-meinerzhagen.nrw.de/besucherhinweise/roll_und_kinderw/index.php

Umlaufende Fussgängerüberwege und Raute in Kreuzungsmitte, Esslingen, Kreuzung Georg-Deutschle-Str. / Hindenburgstr.: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zebrastreifen_Esslingen_20060504.jpg

Schwache Pfosten und Mittelstreifen als Linksabbiegestreifen, Zollikofen Bernstrasse: http://www.vcs-sgap.ch/dossiers/Hauptstrassen/zollikofen.html

Berliner Kissen und Strasse in Grosspflaster, Berlin-Moabit: http://www.berlin.de/special/wohnen/stadtteilguide/tiergarten/?page=2

Weisser Randstein mit Tram, Strassburg: http://www.album.de/bild/928786_27670/eine-franzoesiche-strassenbahn-in-strassburg-in-strassenbahn-strassburg.cfm


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