Nostalgie-Blechschilder mit
                                        verschiedensten Motiven Autokennzeichen mit
                                        LED-Beschriftung
Namensschilder für den LKW
Geprägte
                                                          Schilder mit
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Leitfaden für eine wohnliche Stadt

2. Fussgängerzonen und Siedlungen


2.1. Narrensichere Massnahmen zur Gestaltung von Fussgängerzonen und Siedlungen

Rampe Bahnhof Bern
Narrensicher, aber ohne Geländer:
Rampe Bahnhof Bern

von Michael Palomino (2003 / 2005 / 2006 / 2011)
http://213.198.18.231/bahn/bahnhof/bern/index.htm

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Hauptquelle: Baier, Reinhold / Ackva, Andrea / Baier, Michael M.: Strassen und Plätze neu gestaltet. Beispiele aus der Praxis. Grundwerk mit 3. Ergänzungslieferung. Kirschbaum Verlag GmbH, Fachverlag für Verkehr und Technik, Siegfriedstr. 28, 53179 Bonn, Tel. 0228-954530, www.kirschbaum.de, August 2000


Generell: Behindertengerechtes Bauen ist für alle Menschen ein Gewinn

-- sowohl bei der Gestaltung der Bauten wie auch des öffentlichen Raumes ist behindertengerechtes Bauen ein Gewinn für alle

-- die behindertengerechte Gestaltung ist ein grosser Gewinn für Kinderwagen, Einkaufswagen und Rettungsdienste.
(Teletext Schweizer Fernsehen, 2.11.2005, Tafel 108: Wohnungsbau für Senioren nützt allen; Tafel 109: Vorausschauendes Bauen ist nötig)

Die Fehlentwicklung Rolltreppe

Die Architekten und Ingenieure sollen endlich merken, dass sie selber einmal Babys im Kinderwagen waren und dass sie selber einmal alt werden, und Rampen statt Rolltreppen wären eben doch besser, du dumme DB, dumme SBB, dumme SNCF etc. etc. Denn Bahnhöfe sind wichtige Fussgängerzonen, wo viele Abläufe sehr schnell gehen müssen.


Inhalt

Anlieferung: Ladestreifen  NARRENSICHER
Anlieferung: herausnehmbare Poller und farbenmässig markierte Fläche NARRENSICHER

Bach wird z.T. wieder aufgerissen NARRENSICHER
Bach gliedert Strassenraum NARRENSICHER
Bäche werden wieder aufgerissen beleben das Quartier, verbessern das Klima NARRENSICHER

Baumbereiche mit flachen Belägen mit Mindestradius 1m  für Blinde und Sehbehinderte NARRENSICHER
Bäume: Wildobstbäume mit weissen und roten Blüten NARRENSICHER

Behindertenparkplatz: siehe: Parkplätze für Behinderte NARRENSICHER
Behinderten-WC: muss leicht erreichbar sein ohne gehfeindliche Wege NARRENSICHER

Belag ist optimal, wenn er hart, eben, möglichst fugenlos, gleitsicher, nicht blendend ist (Achtung: Schwarzbelag ist hochgiftig krebserregend!) NARRENSICHER

Brunnen: Brunnen mit Wasserfontänen bedingt NARRENSICHER
Brunnen mit tiefer Wassermündung NARRENSICHER
Brunnen: mit niedrigem Rand zum drauf Sitzen, mit Trinkwasserzugang durch kleine Fontänen bedingt NARRENSICHER
Brunnen mit Trinkwasserzugang nur  für Erwachsene bedingt NARRENSICHER
Brunnen mit Trinkwasserzugang für Erwachsene und Hunde bedingt NARRENSICHER
Brunnen ohne Trinkwasserzugang: KATASTROPHAL

Dolendeckel aus Betongusstein nur 10cm breit und länglich NARRENSICHER
Dolendeckel:  Entwässerung der Strasse unter dem Trottoir mit Siphon-Einsturz NARRENSICHER
Haltestellen: Tramhaltestellen  in Fussgängerzonen für Niederflurtram umbauen NARRENSICHER
Haltestellen: Tramhaltestelle beim Umbau einer normalen Strasse in eine Fussgängerzone in engen Verhältnissen als Kaphaltestelle NARRENSICHER
Hunde-WCs /Robi-Dog zum Schutze der Bevölkerung vor Infektionen und Kot am Schuh NARRENSICHER
Laternenreihen und Lichtakzente sind Hilfe für Blinde und Sehbehinderte in der Nacht NARRENSICHER

Parkplätze schräg im spitzen Winkel mit gefahrlosem Aussteigen für Autoinsassen, auch für Behinderte NARRENSICHER
Parkplätze für Behinderte: mindestens einen pro Anlage, einen pro 50 Parkplätze, eben, breit, mit Zugang NARRENSICHER

Pfosten gegen illegales Parkieren mit Kontrastfarben für Blinde / Sehbehinderte NARRENSICHER
Poller als Baumschutz NARRENSICHER
Pfosten mit Ringende mit Funktion als Veloabstellplatz NARRENSICHER
Poller schützen vor wildem Parkieren NARRENSICHER
Poller, niedrige, aus Stein: sind auch Übergangssitzgelegenheit, auch zum Anlehnen und Abstellen NARRENSICHER

Rampen: höchstens 6% Neigung, Manövrierfelder an den Enden, beleuchteter Handlauf, rauher, geriffelter Belag NARRENSICHER
Rinne: Rinnstein aus Betongussstein mit Wasser-Einlaufschlitz auf Trottoir absolut unauffällig NARRENSICHER
Rinne, 10cm breit, genoppt NARRENSICHER
Rücksichtnahme zwischen Bus, FussgängerInnen und Velos NARRENSICHER

Sackgasse velodurchlässig NARRENSICHER
Schilder in Fussgängerbereichen müssen auf zwei Pfosten stehen, damit Blinde und Sehbehinderte nicht in die Schilder laufen NARRENSICHER

Trottoir mit Betonsteinplatten, eventuell im Grossmuster, fest verlegt NARRENSICHER
Trottoirkanten in weissem Stein sind eine grosse Hilfe für Sehbehinderte NARRENSICHER
Trottoirs nicht mit Müllsäcken oder Sperrgut vollstellen, sonst verlieren Sehbehinderte und Blinde die Orientierung NARRENSICHER

Umfragen zur Kontrolle der Wirksamkeit von Verkehrsmassnahmen, Selbstkontrolle und Feedback NARRENSICHER
Wasserversorgung: Alpenwasser für Städte aus Alpenbächen NARRENSICHER Anlieferung: Ladestreifen für Anlieferung in Fussgängerzone zwischen Tram und Fussgängerbereich 2,7m breit (Augsburg) F5, S.2)


Anlieferung
Anlieferungsstreifen in Fussgängerzone,
                          Augsburg
Anlieferung / Anlieferungsstreifen:
Ladestreifen für die Anliferung in der Fussgängerzone (Augsburg): Die Zulieferer können ohne Stress ausladen und einladen.


Anlieferung: herausnehmbare Poller und farbenmässig markierte Fläche mit Betonplatten. Ausserhalb der Ladezeit ist der Raum Fussgängerraum K4, S.2,3 (Köln) NARRENSICHER, geht aber nur mit stabil verlegten, dicken Platten: 8cm starker Betonstein mit "entsprechendem Unterbau" B3, S.5 NARRENSICHER 


Bach als Lebenselement
Bach wird z.T. wieder aufgerissen (Salzkotten) L3, S.2, "Erlebnis Wasser" im Ort schafft Atmosphäre L3, S.3 NARRENSICHER

Bach gliedert Strassenraum (Salzkotten) L3, S.2,3 NARRENSICHER

Bäche werden wieder aufgerissen L2, S.2, beleben das Quartier, L2, S.3,4 verbessern das Klima, die Luftbewegung und die Luftfeuchtigkeit L2, S.4 mit Holzstegen bei den Hauseingängen, schafft unverwechselbare Atmosphäre (Augsburg) L2, S.4 NARRENSICHER


Baumbereiche
: Mindestradius der Baumrabatte 1m, Durchmesser 2m, mit unterschiedlichem Belag zum Gehweg, für Blinde und Sehbehinderte zur taktilen Erkennung (Schmidt/Manser: Richtlinien 2003) NARRENSICHER

Bäume: Wildobstbäume für die Alleegestaltung an Fuss-Velowegen. Die Wildobstbäume blühen im Frühling rot/rosa und weiss, hat für eine bestimmte Bevölkerungsschicht einen besonderen Reiz und Erhöhung der Lebensqualität (Hamburg) L4, S.3 NARRENSICHER

Behinderten-WC: muss leicht erreichbar sein ohne gehfeindliche Wege, also mit flachem Belag, sicher keine Pflastersteine, dann NARRENSICHER (Schlussfolgerung Palomino)

Belag
: ist optimal, wenn er hart, eben, möglichst fugenlos und gleitsicher ist und nicht blendet (Schmidt / Manser: Richtlinien 2003); Beläge sollen nicht blenden, weil die Blendung bei trüben Augen um ein Mehrfaches wahrgenommen wird (Sehbehinderung im Alter, SZB 2001). NARRENSICHER

Brunnen
Brunnen: Spielbrunnen mit kleinen Wasserfontänen in wannenähnlicher Fläche ohne Becken, ideal für Kinder im Sommer (Karlstadt) A7, S.3,4  NARRENSICHER

Brunnen in Zürich mit Sitzmauer und kleiner
                        Fontäne
Brunnen in Zürich mit Sitzmauer und kleiner Fontäne beim Altersheim Mittelleimbach. Der Brunnen ist aber nur narrensicher, wenn die Fontäne in Reichweite der Kinderarme liegt. Wenn die Fontäne für Menschen unerreichbar ist, wird der Brunnen UNTAUGLICH.

Beispiel eines Fontänenplatzes

Fontänenplatz am Walter-Benjamin-Platz in Berlin-Scharlottenburg. Für Erläuterungen auf das Bild klicken.

Trinkwasserzugang ist keiner vorhanden, ohne Becher oder Flasche kann man nicht trinken.

nur bedingt NARRENSICHER
Fontänenplatz am
                        Walter-Benjamin-Platz in Berlin-Scharlottenburg
Brunnen mit tiefer Wassermündung: auch für Kinder und RollstuhlfahrerInnen

Beispiel: Zürich Peterhofstatt.
NARRENSICHER
Brunnen Peterhofstatt in Zürich, mit
                          niedrigem Wasserzugang für alle Menschen ab 4
                          Jahrenvergrössern
Brunnen mit niedrigem Rand zum drauf Sitzen, mit Trinkwasserzugang durch kleine Fontänen
(Auerbach / Vogtland) A6, S.4 bedingt NARRENSICHER;  (Rheinbach) B2, S.1  in Rheinbach leider an einer Strasse.

Beispiel: Berlin Herrmann-Ehlers-Platz, ein Brunnen mit Sitzrand und kleinen Fontänen, aber nur mit Glas oder Wasserflasche ist der Trinkwasserzugang bedingt NARRENSICHER

Brunnen: Berlin
                      Herrmann-Ehlers-Platz mit Sitzrand und kleinen
                      Fontänen

Brunnen mit Trinkwasserzugang nur für Erwachsene mit Becher oder Wasserflasche
für Erwachsene bedingt NARRENSICHER

Brunnen in Willisau an der Müligass, wo selbst die Erwachsenen nur mit Glas oder Wasserflasche Wasserzugang haben.
Brunnen in Willisau an der Müligass, wo
                        selbst die Erwachsenen nur mit Glas oder
                        Wasserflasche Wasserzugang habenvergrössern
Brunnen mit Trinkwasserzugang für Erwachsene und Hunde
Beispiele sind die Drachenbrunnen in Basel, z.B. an der Rheinpromenade, wo auch für Hunde ein kleines Becken am Boden eingerichtet ist. Aber für Kinder bis 10 Jahre gibt es keinen Wasserzugang, denn die grosse Wasserschale ist zu hoch: bedingt NARRENSICHER
Drachenbrunnen mit Hundebecken, Basel,
                        Rheinpromenadevergrössern
Brunnen mit Trinkwasserzugang für Kinder, Erwachsene, Behinderte und Hunde

Beispiel ist das traditionelle, kleine "Brünneli" aus Zürich. Wenn der Brunnen schöner gestaltet wäre und nicht wie ein Pissoir aussehen würde, dann würde es wohl weltweit bekannt.
Brunnen mit Trinkwasserzugang für Kinder,
                        Erwachsene, Behinderte und Hunde. Beispiel:
                        Zürcher "Brünneli"vergrössern
Brunnen mit künstlerischem Ausdruck, aber ohne jeden Trinkwasserzugang

Beispiel: Der Theaterbrunnen / Tingueli-Brunnen in Basel: Der Brunnen hat keinen einzigen Trinkwasserzugang, katastrophal.
Der Theaterbrunnen / Tingueli-Brunnen in
                        Basel hat keinen einzigen Trinkwasserzugang,
                        katastrophal.vergrössern


Dolendeckel

Dolendeckel aus Betongusstein nur 10cm breit und länglich, rutschfest, kein Hängenbleiben mit dem Blindenstock (Hanau) F9, S.4  NARRENSICHER

Dolendeckel:  Entwässerung der Strasse unter dem Trottoir mit Siphon-Einsturz mit Schachtdeckel auf Trottoir: (Münster) D3, S.3; (Tramstation Rheingasse, Basel, dem Autor bekannt) ABSOLUT NARRENSICHER


Haltestellen: Tramhaltestellen  in Fussgängerzonen für Niederflurtram umbauen

Trottoirkante vorziehen und 20-25cm hoch einrichten mit Auffahrten für RollstuhlfahrerInnen, Velos hinter Tramhäuschen hindurch führen (Strassburg) F11, S.4 NARRENSICHER

Tramhaltestelle: Insel-Tramhaltestelle umbauen in
                Kaphaltestelle mit Veloweg hinten durch
Haltestelle: Insel-Tramhaltestelle - Umbau in Kaphaltestelle mit Veloweg hinter dem Tramhäuschen durch mit "Klacken": Betonsteinpflaster mit "Klacken" (Kombination Palomino)

-- am besten ist der Veloweg in Betonpflastersteinen, mit "Klacken", so dass VelofahrerInnen für FussgängerInnen etwas hörbar werden (Idee Palomino)

-- die Trottoirkante kann absolut ebenerdig zum Trameinstieg sein (für Combino-Tram wären  25cm erforderlich, ähnlich wie in Strassburg F11, S.4,5: RollstuhlfahrerInnen, Kinderwagen und Gehbehinderte haben absolut ebenen Einstieg zur Verfügung, der Abstand zur Schiene kann so eng wie möglich sein

-- die hohe Trottoirkante muss in hellem Kontrast markiert sein für Sehbehinderte und Blinde (Schmidt / Manser: Richtlinien 2003; Beispiel: Strassburg: hellweisser Stein als Kante verwendet F11, S.4,5)

-- Wartemarkierung "Quadrat für Blinde" (in Bern: 9mal 9 Pflastersteine, gleich "81 Pflastersteine)  für Sehbehinderte und Blinde am Ort des Einstiegs für Sehbehinderte (Auskunft  SBV Bern, Mai 2003),  z.B. zwischen Tramhäuschen und Orientierungspfosten an der Tramspitze, Überdachung von Vorteil!

-- langsame und mittlere VelofahrerInnen, Velos mit Gepäck, Kind oder Anhänger,  fahren auf dem Veloweg hinter den Tramhäuschen durch (Zürich, Tramstation Museum Rietberg)

-- FussgängerInnen, die Velos nicht mögen, laufen dort, wo die Trampassagiere warten

-- schnelle VelofahrerInnen fahren zwischen den Schienen: sie meinen, sie sind schneller so; sie meinen, wartende Trampassagiere würden VelofahrerInnen blockieren und FussgängerInnen würden die VelofahrerInnen blockieren; bei Tramhalt warten die schnellen Velos hinter dem Tram  (Auskunft IG-Velo Basel, März 2003) Haltestellen:


Strassen-Tramhaltestelle wird Kaphaltestelle

mit engem Abstand zwischen Trottoirkante und Tramschiene: mit Zickzacklinie, um Parkieren von Zulieferern auf dem Trottoir zu vermeiden, kombiniert mit Velowegmarkierung (Mischmarkierung), damit VelofahrerInnen über die Zickzacklinie fahren können, damit diese nicht zwischen den Tramschienen landen und ein möglichst kleiner Abstand der Trottoirkante zum Tram möglich ist (Idee Palomino) NARRENSICHER

Tramhaltestelle: Insel-Tramhaltestelle umbauen in
                Kaphaltestelle mit Veloweg vorne durchc
Strassen-Tramhaltestelle - Umbau in Kaphaltestelle mit Velos über die Zickzacklinie vor den Trampassagieren hindurch, Stop bei Tram
(Kombination Palomino)

Die Version des Velowegs vor wartenden Passagieren hindurch ist in Strassburg und in Freiburg im Breisgau bereits bei Busstationen Tatsache und funktioniert.

Haltestelle: Umbau einer Tramhaltestelle in Kaphaltestelle mit Umbau der ganzen Strasse in eine Fussgängerzone bei engen Verhältnissen

-- die Trottoirkante kann absolut ebenerdig zum Trameinstieg sein (für ein Combino-Tram wären  25cm erforderlich, ähnlich wie in Strassburg F11, S.4,5):: RollstuhlfahrerInnen, Kinderwagen und Gehbehinderte haben absolut ebenen Einstieg zur Verfügung, der Abstand zur Schiene kann so eng wie möglich sein

-- die hohe Trottoirkante muss in hellem Kontrast markiert sein für Sehbehinderte und Blinde (Schmidt / Manser: Richtlinien 2003; Beispiel: Strassburg: hellweisser Stein als Kante verwendet F11, S.4,5)

-- Wartemarkierung "Quadrat für Blinde" (in Bern: 9mal 9 Pflastersteine, gleich "81 Pflastersteine)  für Sehbehinderte und Blinde am Ort des Einstiegs für Sehbehinderte (Auskunft  SBV Bern, Mai 2003),  z.B. zwischen Tramhäuschen und Orientierungspfosten an der Tramspitze, Überdachung von Vorteil!

-- langsame und mittlere VelofahrerInnen, Velos mit Gepäck, Kind oder Anhänger,  fahren über Zickzack-Linie (mindestens 1,5m breit) und landen nicht zwischen den Schienen; bei Tramhallt warten die Velos beim Pfosten oder vor der Auffahrt (Idee Palomino, de facto möglich: Tramstation Mülhauserstrasse stadtauswärts, Basel)

-- Kante 2-3cm zwischen Fussgängerraum und Zickzacklinie- / Velodurchlass zur physisch spürbaren Abgrenzung (Idee Palomino, analog der Raumabgrenzung zwischen Fussgänger und Veloweg auf der Wettsteinbrücke, Basel)

-- schnelle VelofahrerInnen fahren zwischen den Schienen: sie meinen, sie sind schneller so; sie meinen, wartende Trampassagiere würden VelofahrerInnen blockieren und FussgängerInnen würden die VelofahrerInnen blockieren; bei Tramhalt warten die schnellen Velos hinter dem Tram  (Auskunft IG-Velo Basel, März 2003)

-- für die gesunden Trampassagiere ändert sich de facto nichts, aber Behinderte werden gleichberechtigt mit hoher Trottoirkante, und VelofahrerInnen müssen nicht zwischen den Schienen fahren, somit werden Behinderte und Veloverkehr gefördert (Schlussfolgerung Palomino)

Hunde-WCs

Hunde-WCs zum Schutze der Bevölkerung vor Infektionen und Kot am Schuh NARRENSICHER
Hunde-WCs: Robi-Dog (Schweiz): Hundebesitzer müssen mit Plastiksäckchen den Hundekot in einen kleinen Metallbehälter werfen, ein grüner Hundekot-"Briefkasten". Folgen:
- Wege und Parks vor Hundekot freigehalten
- Wege und Parkwiesen werden für Menschen wieder gefahrlos benutzbar (ganze Schweiz) NARRENSICHER

Laternenreihen

Laternenreihen entlang von Wegen sind für Blinde und Sehbehinderte eine grosse Orientierungshilfe, ebenso weitere Lichtakzente NARRENSICHER (Schmidt / Manser: Richtlinien 2003).

Laternen durch leuchtenden Belag ersetzen
In Cambridge wurde im Jahre 2013 in einem Park der erste leuchtende Fuss-Fahrradweg eingerichtet. Der Belag "Starpath" speichert am Tag das UV-Licht und gibt es in der Nacht wieder ab. NARRENSICHER, ausser bei Schneefall.
(aus: Merkur online: Weg leuchtet im Duneln: http://www.merkur-online.de/service/auto-verkehr/leuchtet-dunklen-oberflaeche-absobiert-uv-licht-zr-3172081.html)
Leuchtender Weg mit Belag
            "Starpath", der UV-Strahlen speichert und in der
            Nacht leuchtend abgibt, Cambridge 2013
Leuchtender Weg mit Belag "Starpath", der UV-Strahlen speichert und in der Nacht leuchtend abgibt, Cambridge 2013


Parkplätze
Parkplätze für EinwohnerInnen am einen Ende des Quartiers konzentriert, ergibt grosse Freiräume und Gestaltungsflächen zwischen den Häusern, Autolärmfreiheit und Spielfreiheit, Naturverbundenheit NARRENSICHER
WWF-Magazin 02/2003 S.28-29: Internet: www.viererfeld.ch mit Links zu anderen europäischen Projekten; www.seebucht.ch; www.autofrei-zug.ch; www.autofrei-wohnen.de

Parkplätze schräg im spitzen Winkel (Berlin) K2, S.4; (Monthey) L5, S.2: mit gefahrlosem Aussteigen für Autoinsassen, auch für Behinderte; keine Gefährdung von VelofahrerInnen durch Autotüren: NARRENSICHER (Schlussfolgerung Palomino).

Parkplätze für Behinderte: pro Anlage mindestens ein Behindertenparkplatz, pro 50 Parkplätze ein Behindertenparkplatz, Breite 3,5m, eben, mit abgesenktem Trottoir und rollstuhlgängigem Zugang, doppelt markiert auf dem Boden und am Ende des Parkplatzes mit Extra-Schild  NARRENSICHER (Schmidt / Manser: Richtlinien 2003) oder flache Schrägparkplätze; versteckte Behindertenparkplätze so nah wie möglich bei der Fussgängerzone einrichten (Idee Palomino), und Stadtführer für Behinderte herausgeben (Basel, dem Autor bekannt). Grundsätzlich müssen RollstuhlfahrerInnen mit dem Rollstuhl um das Auto herum manövrieren können, ohne sich selbst zu gefährden. Mindestbreite: 2,5+1m Manövrierfläche, Manövrierfläche hinter dem Kofferraum mindestens 1,7m (Schmidt/Manser: Richtlinien Mai 2003, S.23).


Pfosten

Pfosten gegen illegales Parkieren B6, S.2,3,5,6; C5, S.2; G1, S.1,2,3; H4, S.2,3,4; B6, S.2,3; L4, S.2 NARRENSICHER in Kontrastfarben für Sehbehinderte, schwarz-gelb, weiss-rot oder je nach Hintergrund dunkel oder hell (mündliche Auskunft des SBV Bern); bei Parkplätzen für Zulieferverkehr: Absichern mit abschliessbaren Pfosten mit Schlüssel im Laden. So werden die Zulieferparkplätze nicht von Autos zugestellt (Idee Palomino) Poller als Baumschutz B4, S.2; I10, S.1; L1, S.3 NARRENSICHER


Poller mit Ringende mit Funktion als Veloabstellplatz NARRENSICHER (Idee Palomino)

Poller, niedrige, aus Stein: sind auch Übergangssitzgelegenheit, auch zum Anlehnen und Abstellen C6, S.3 NARRENSICHER


Poller schützen vor wildem Parkieren I8, S.2 NARRENSICHER


Rampen bei Unter- oder Überführungen

höchstens 6% Gefälle / Steigung und unbedingt mit horizontalen Manövrierflächen am Anfang und Ende für RollstuhlfahrerInnen, beidseitig mit ununterbrochenem, beleuchtetem Handlauf für Sehbehinderte, Blinde und Gehbehinderte, mit tastbarer Beschriftung in Braille- und Reliefschrift für Sehbehinderte und Blinde, lange Rampen mit Zwischenpodest NARRENSICHER (Schmidt / Manser: Richtlinien 2003);

Rampen mit rauhem, geriffeltem Belag sind vorteilhaft, so dass es für Raser-fäG unattraktiv wird zu rasen, und so dass für Gehbehinderte oder VelofahrerInnen maximale Sicherheit gegeben ist (Schlussfolgerung Palomino).

Zugang zur
                          Bahnhofsunterführung nur mit einer Treppe:
                          untauglich          Rampe bei Unterführung Bahnhof
                          Bellinzona
Zugang zur Bahnhofsunterführung nur mit einer Treppe: Das ist untauglich, zum Beispiel beim Bahnhof Langenthal (Stand 2004) - die Rampe bei der Unterführung im Bahnhof Bellinzona ist dagegen Narrensicher. Am besten sollte man in Bahnhöfen gar keine Treppen mehr haben.

Rampen in Fussgängerunterführungen
                          Abmessungen
Rampen in Fussgängerunterführungen, Abmessungen gemäss Schmidt/Manser (Mai 2003):
-- Steigung maximal 6%
-- Breite minimal 1,4 m
-- Radius minimal 1,9m




Rinne
Rinne: Rinnstein aus Betongussstein mit Wasser-Einlaufschlitz auf Trottoir: ist absolut unauffällig und absolut gleitsicher (Strassburg) F11, S.5 ABSOLUT NARRENSICHER

Rinne, 10cm breit, genoppt, aus dunklem Metall, gliedert Fussgängerzonen (Strassburg) F11, S.3,5 NARRENSICHER


Rücksichtnahme

zwischen Bus, FussgängerInnen und Velos (Marburg) F7, S.2 NARRENSICHER und macht erst viele Massnahmen möglich

Sackgasse velodurchlässig
, allgemein viel zu wenig angewandt, fördert Wohnqualität, Ruhe, blockiert AutoraserInnen, blockiert Schleichverkehr, fördert Spazieren gehen, Velofahren, Kinderspiel, kleine Ballspiele, Begegnung der Menschen (Beobachtung Palomino): (Münster) D3, S.1; (Lübeck) D5, S.3; (Hammerstrasse, Basel; Mattengasse, Zürich; dem Autor bekannt)  ABSOLUT NARRENSICHER

Sackgasse velodurchlässig:
                        Kreuzung vor Umbau
Sackgassen:

Umbau einer Durchgangsstrasse zu vier Sackgassen


Sackgasse velodurchlässig: Kreuzung vor Umbau, Kreuzung Hammerstrasse / Bläsiring in Basel:

-- viel Schleichverkehr in der Hammerstrasse
-- viel Durchgangsverkehr in der Hammerstrasse
-- viel Auto-Rasereien mit Lärm
-- z.T. Unfälle.
Die Durchgangsstrasse wird zur
                        Sackgasse, aber velodurchlässig
Die Durchgangsstrasse wird zur Sackgasse, aber velodurchlässig:
-- die Kreuzung wird zum Treffpunkt der QuartierbewohnerInnen, gestaltet mit Bänken, Bäumen, Veloabstellplätze und Spielflächen

-- kein Auto-Schleichverkehr mehr
-- nur noch Velo-Durchgangsverkehr, jetzt in beiden Richtungen
-- es gibt kaum noch Auto-Rasereien mit Lärm
-- einziger Mangel: Die Veloabstellplätze sind nicht überdacht.

Diese Massnahme für die BewohnerInnen zur Erhöhung der Lebensqualität ist ABSOLUT NARRENSICHER, sofern kein Drogenproblem in der Bevölkerung die Kreuzung dann zum Drogentreffpunkt macht.


Schilder in Fussgängerbereichen auf niedrigem Niveau müssen auf zwei Pfosten stehen

"Zweibeinige Schilder", z.B. Fahrplantafeln, Haltestellentafeln: Die zwei "Beine" des Schildes auf niedrigem Niveau grenzen den Bereich des Schildes ab, damit Sehbehinderte und Blinde nicht in die Kanten laufen (Schmidt/Manser: Richtlinien 2003), z.B. bei Tramhaltestellen (Zürich) H4, S.2,3; (Zürich) H5, S.2,4; NARRENSICHER

Fahrplantafel, Haltestellentafeln auf
                          zwei Beinen
Dagegen ist eine Tafel, die an nur einem Pfosten befestigt ist, keine gute Sache, da Sehbehinderte und Blinde die Tafel auf Brusthöhe nicht mit ihrem Blindenstock "abtasten" können und so in die Tafel hineinlaufen.Das ist z.B. in Basel so an praktisch allen Tram- und Busstationen (Stand 2004).


Trottoirs
Trottoir mit Betonsteinplatten, eventuell im Grossmuster (Offenbach) I13, S.3 bei fester Verlegung NARRENSICHER, über längere Strecken und bei Steigungen für RollstuhlfahrerInnen UNTAUGLICH

Trottoirkanten in Weiss mit breiten, weissen Bordsteinen, sind sehr vorteilhaft für Sehbehinderte, gliedern den Raum zusätzlich (Strassburg) F11,S.5; (Aarberg) K5, S.1,2,4 NARRENSICHER

Trottoirs nicht verstellen
Trottoirs sollen nicht mit Müllsäcken oder Sperrgut vollgestellt werden müssen. Müllsäcke und Sperrgut soll seinen Platz ausserhalb des Fussgängerbereichs haben. So sind die Bedingungen für Blinde und Sehbehinderte immer zuverlässig gleich (aus: Broschüre: Nicht so, sondern so!, SZB 1999) NARRENSICHER

Umfragen

zur Kontrolle der Wirksamkeit von Verkehrsmassnahmen, Selbstkontrolle und Feedback sind absolut nützlich und deswegen  NARRENSICHER (Idee Palomino) Zusatz: Wasserversorgung: Alpenwasser für die Stadt
Für Städte ca. 100 km von Gebirgen entfernt gibt es die Möglichkeit, das Trinkwasser aus Alpenbächen mit Aquäduktsystemen herzuleiten (z.B. Wien, Fernsehberichte) NARRENSICHER

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Bildernachweis

Brunnen: Zürich:
-- Altersheim Mittelleimbach: http://www.wepkeramik.ch/html/referenzen-detail.asp?Rubrik=%D6ffentliche+Hand&ID=13
-- Zürcher "Brünneli" mit Hundebecken: http://pics.boom.net/cgi/index2?id=62
-- Peterhofstatt: http://www.altstadt-zuerich.ch/de/index.php?page=brunnen

Brunnen: Berlin Walter-Benjamin-Platz mit Wasserfontänen: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/brunnen/de/cha_wil/34.shtml
Brunnen: Berlin Herrmann-Ehlers-Platz mit Sitzrand und kleinen Fontänen: http://www.suedwestweb-berlin.de/struktur/v0242/s0242.html

Brunnen: Willisau Müligass: http://www.willisau-tourismus.ch/bilder&video.htm

Brunnen: Basel:
-- Drachenbrunnen mit Hundebecken in Basel: http://mstamm.imgaming.com/picshtml/travel.htm
-- Tingeli-Brunnen in Basel ohne Trinkwasserzugang: http://www.interreg.ch/newsl_d_nl08_3a_rhein_d.htm

Laternen durch leuchtenden Weg ersetzen:

http://www.merkur-online.de/service/auto-verkehr/leuchtet-dunklen-oberflaeche-absobiert-uv-licht-zr-3172081.html
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