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BUWAL: Feinstaubkarte: Feinstaubbelastung der Schweiz - weitere Feinstaubkarten

von Michael Palomino (2005)

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aus: BUWAL (Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft): Umwelt Schweiz 2002: Politik und Perspektiven. Kapitel: Unsere Lebensgrundlagen: Die Luft, S.23
Tel. 0041-(0)31-322 93 11; www.umwelt-schweiz.ch


Feinstaub entsteht bei jeder Verbrennung und durch Abrieb von Reifen und Bremsen. Die vorliegende Karte der Schweiz zeigt die Feinstaubbelastung bzw. die Feinstaubkonzentration in µg/m3. Die Immissionsgrenze (vom Bundesrat festgelegter Grenzwert) liegt bei 20µg/m3.

Legende für Feinstaubwerte unter dem Grenzwert: unter 15: grau - 15-17.5: hellgrün - 17,5-20 dunkelgrün

Legende für Feinstaubwerte über dem Grenzwert: 20-22,5: gelb - 22,5-25: rot - 25-27,5: weinrot - über 27,5: dunkelviolett

BUWAL
                  Feinstaub Karte , carte, carta, map, mapa, terkep --
                  BUWAL, Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft --
                  Luftverschmutzung, Luftbelastung, Immissionen --
                  PM10-Belastung der Schweiz, Jahresmittelwert

<PM10-Belastung in der Schweiz, Jahresmittelwert (2000?)

Millionstel-Meter

Als der Bundesrat 1986 sein Luftreinhaltekonzept vorlegte, war die Bedeutung des Feinstaubs PM10 für die menschliche Gescundheit noch kein Thema. Deshalb enthält das Konzept auch kein Ziel für PM10-Emissionen. Heute bereiten vor allºem die hohen Belastungen durch diese Staubpartikel Probleme. Ihr Durchmesser beträgt weniger als einen Hundertstel-Millimeter. Während grössere Staubteilchen bereits in der Nase zurückgehalten werden, dringen die mikroskopisch-feinen PM10-Schadstoffe bis in die feinsten Verästelungen der Lunge vor und gelangen von dort zum Teil in die Lymph- und Blutbahnen.

Die Feinpartikel fallen bei der Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen, bei industriellen und gewerblichen Produktionsprozessen, durch Abrieb und Aufwirkbelung im Verkehr sowie als Sekundärschadstoff an. Sie bieten aufgrund ihrer zerklüfteten Struktur eine ideale Oberfläche für die Anlagerung von weiteren giftigen Substanzen. Dieses Schadstoffgemisch besteht aus einer Vielzahl von chemischen Verbindungen mit teils Krebs erzeugender Wirkung. Es verursacht in den Atemwegen lokale Entzündungen. Das kann zu Husten, vermehrten Infekten der Atemwege, Bronchitis, Asthmaanfällen, Schnupfen, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, vorzeitigen Todesfällen und Lungenkrebs führen.

Der Bundesrat hat 1998 die Luftreinhalte-Verordnung (LRV) verschärft und damit auf die neu erkannte Gefahr reagiert: Es wurden Belastungsgrenzwerte für PM10-Staubpartikel festgelegt. Die Jahresmittelmessungen durch das Nationale Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe (NABEL) zeigen, dass von 1997 bis 2000 die PM10-Belastungen an praktisch allen Stationen merklich zurückgingen. Aber: Der Immissionsgrenzwert von 20µ/m3 wird in den Städten noch immer deutlich und auf dem Land knapp überschritten, wobei die Nähe zu einer stark befahrenen Verkehrsachse einen wesentlichen Einfluss auf das Ausmass der Überschreitung ausübt. In dicht besiedelten Gebieten und entlang stark befahrener Strassen wird die geforderte Jahresmittellimite teils noch um knapp das Doppelte überschritten. Gut 60 Prozent der Bevölkerung leben demnach in Regionen mit zu hoher Feinstuabbelastung. Nur in höheren Lagen treten keine Grenzwertüberschreitungen des Jahresmittelwertes auf.

Die jüngsten Analysen lassen erkennen, dass Verkehr und Industrie / Gewerbe zusammen für rund 70 Prozent der PM10-Belastung verantwortlich sind. Daneben liefert auch noch die Landwirtschaft einen spürbaren Beitrag zur Gesamtbelastung. Die übrigen Quellengruppen (z.B. Haushalte) und die aus natürlichen Quellen stammenden Partikel sind hingegen mit einem Anteil von unter zehn Prozent für die auftretenden PM10-Immissionen von untergeordneter Bedeutung. Probleme bereiten vor allem die krebserregenden und für die Gesundheit besonders bedenklichen Abgase aus Dieselmotoren sowie die illegale Verbrennung von Wald-, Landwirtschafts- und Gartenabfällen im Freien. Orte mit kritischer Belastung sind schlecht durchlüftete Strassen in den Zentren, Tuonnels, Parkhäusern und an Grossbaustellen. Doch auch ausserhalb des Siedlungsgebiets kann der Dreckausstoss von Dieselfahrzeugen zu hohen Schadstoffkonzentrationen im Wageninnern von nachfolgenden Autos führen.>



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22.9.2011: Weltkarte der Luftverschmutzung: <Abgase über Megacitys - ein Fingerabdruck der Luftverschmutzung>

Weltkarte
                    der Luftverschmutzung über Megastädten und
                    Ballungsräumen
Weltkarte der Luftverschmutzung über Megastädten und Ballungsräumen [1]. Als besonders belastete Regionen stechen heraus:
-- der Grossraum zwischen New York und Chicago
-- der Grossraum Los Angeles
-- der Grossraum Mexiko City
-- der Grossraum zwischen London-Holland-Belgien-Ruhrgebiet-Wien
-- der Grossraum Paris
-- der Grossraum Po-Ebene Turin-Mailand-Venedig
-- der Grossraum Moskau
-- die Grossstädte Tel Aviv, Beirut, Kairo, Riad, Teheran, Delhi, Bankok und Tokio
-- der Grossraum Pretoria-Swaziland in Südafrika
-- der Grossraum Hong Kong
-- der Grossraum Peking-Lanzhou-Shanghai.

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Der
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21.9.2011: <Abgase über Megacitys: Ein Fingerabdruck der Luftverschmutzung>

aus: Der Standard online; 21.9.2011;
http://derstandard.at/1316390336666/Abgase-ueber-Megacitys-Ein-Fingerabdruck-der-Luftverschmutzung

<Kurt de Swaaf

Internationales Forscherteam entwickelte neue Methode zur Ermittlung von Schadstoffemissionen in Megastädten.

Die Grafik gibt die vom Umweltsatelliten Envisat gemessene mittlere troposphärische Säulendichte von Stickstoffdioxid (NO2) zwischen 2003 und 2006 wieder. Wissenschafter rund um den Umweltphysiker Steffen Beirle vom Max-Planck-Institut für Chemie nutzten spektroskopische Satellitenaufnahmen zur Ermittlung von NOx-Konzentrationen über Großstädten.

Mainz / New York - Ob Moskau, Los Angeles, oder Teheran: Überall auf der Welt sind Metropolen Hotspots der Luftverschmutzung. Oft liegen die Großstädte gar unter sichtbaren Abgaswolken. Stickstoffoxide, chemisch NOx, machen einen wesentlichen Anteil dieses schwebenden Drecks aus. Sie entstehen bei Verbrennungsprozessen. Autos sind wichtige NOx-Schleudern.

Wie viele Abgase aber der Verkehr und auch die zahllosen heimischen Herde in Megastädten tagtäglich in die Luft blasen, ließ sich bislang nicht genau ermitteln. Es gibt Modellrechnungen, basierend auf Statistiken und Messungen, doch ihre Genauigkeit lässt sehr zu wünschen übrig. Zu komplex sind vor allem die chemischen Prozesse in der Atmosphäre.

NOx hat zum Beispiel eine variable Lebensdauer. In sauberer Luft wird es nach etwa einem Tag in Salpetersäure (HNO3) umgewandelt. Unter Großstadtbedingungen dagegen überdauern Stickstoffoxide nur ein paar Stunden.

Der Hintergrund: Organische Luftschadstoffe führen in mehreren Reaktionsketten zur Bildung von Ozon, und dieses baut später indirekt NOx ab. Diese Umwälzungen bereiten den Wissenschaftern Kopfzerbrechen, denn sie sind von vielen komplexen Faktoren abhängig.

"Wenn ich aber wissen will, wie viel NOx, produziert wird, muss ich auch wissen, wie die Lebensdauer ist", betont der Umweltphysiker Steffen Beirle vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz im Gespräch mit dem STANDARD. Reguläre Messungen zeigen nämlich Konzentrationen an, doch man wisse nicht, über welche Zeiträume diese auf- und wieder abgebaut werden.

Satellit registriert Tageslicht 

Dieses Problem hat Beierle nun zusammen mit einem deutsch-niederländischen Wissenschafterteam zumindest zu einem Großteil gelöst (Science Vol. 333, S. 1737). Die Wissenschafter nutzten spektroskopische Satellitenaufnahmen zur Ermittlung von NOx-Konzentrationen über Großstädten.

Der Clou dabei ist: Die Satelliten registrieren das natürliche Tageslicht, welches von der Erde reflektiert wird. Darin sind allerdings bestimmte Wellenlängen abgedunkelt. Sie werden zuvor von den unterschiedlichen Luftschadstoffen absorbiert.

So hinterlässt jede Luftverschmutzung im Licht quasi einen ganz spezifischen Fingerabdruck. Das Verfahren ist nicht ganz neu. Was Steffen Beirle und seine Kollegen jedoch erstmalig machten, ist das Hinzuziehen von Wind-Messdaten.

Dadurch konnten die Forscher den Transport von NOx durch die Luft von der Quelle bis zum Punkt X bei gleichzeitiger Konzentrationsverringerung beobachten, und daraus wiederum ließ sich die Abbaurate ermitteln.

Das Team testete sein Verfahren zuerst anhand von Datenmaterial aus der Troposphäre über der saudiarabischen Hauptstadt Riad. Aufgrund ihrer isolierten Lage und relativ monotonen Windverhältnisse ist diese Metropole hervorragend geeignet. Anschließend wandten die Experten ihre Methode auch auf Messwerte aus Moskau, Madrid und anderen Städten an.

Die Ergebnisse der Berechnungen zeigen meist gute Übereinstimmungen mit bestehenden Kalkulationen, aber nicht für Riad. Dort scheint der NOx-Ausstoß circa dreimal höher zu sein, als bisher gemeldet wurde. Ein bemerkenswertes Resultat.

"Wir haben jetzt endlich eine unabhängige Methode, um Emissionen und Lebensdauer von Stickstoffoxiden zu quantifizieren", meint Steffen Beirle. (DER STANDARD, Printausgabe, 23.09.2011)>


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