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Ratgeber: Bienenwachs und Hobelspan

Tipps für den Werkunterricht, für den Heimwerker, für das das Handwerk, für Mieter und Hausbesitzer

Titelblatt vom Compact-Miniratgeber von
                          Herbert K. Kalcher: Bienenwachs und Hobelspan  Titelblatt vom Compact-Miniratgeber
                          "Bienenwachs und Hobelspan" mit
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Titelblatt vom Compact-Miniratgeber von Herbert K. Kalcher: Bienenwachs und Hobelspan


präsentiert von Michael Palomino (2009)

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aus: Herbert K. Kalcher: Compact-Miniratgeber: Bienenwachs und Hobelspan. 1000 pfiffige und umweltfreundliche Heimwerker-Tipps; Redaktion: Ingo Waldau; Compact Verlag München 1987; ISBN 3-8174-3107-4


Einleitung

"Bienenwachs & Hobelspan" ... sind Dinge, mit denen Sie als Profi oder Gelegenheitshandwerker bestimmt schon öfter in Berührung gekommen sind. Damit  Ihre Heim-"Werkeleien" auch mit Sicherheit gelingen und Sie sich manche Fehler ersparen können, haben wir hier über 1000 bewährte, pfiffige und umweltfreundliche Tipps und Tricks zusammengetragen und praktisch geordnet von A wie "Abbeizen" bis Z wie "Zement".

Ob Sie nun selbst anstreichen oder tapezieren, Möbel lackieren, Holz furnieren, Gips anrühren oder Farbreste umweltfreundlich entfernen wollen, ob Sie mit dem Hobel, der Säge, der Schlagbohrmaschine (S.3)

oder mit dem Farbroller "fachmännisch" umgehen wollen - hier finden Sie viele wertvolle Ratschläge zum "Gewusst-wie". In diesem Sinne: Gutes Gelingen!

Alle Tipps, Hinweise und Ratschläge in diesem Buch sind von Autor und Verlag sorgfältig erwogen und geprüft worden; dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Jegliche Haftung ist daher ausgeschlossen.


A

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Abbeizen: Ablaugmittel Salmiakgeist - Abbeizpasten

Abbeizen nennt man das Entfernen alter Anstriche durch alkalische ->> Ablaugmittel oder lösemittelhaltige Abbeizfluide [Abbeizflüssigkeiten]. Die Flüssigkeiten werden aufgetragen und erweichen den Altanstrich, so dass er sich vom Untergrund entfernen lässt.

Zum Abbeizen kleinerer Flächen oder von Schnitzereien reicht es, mit der Bürste mehrfach Salmiakgeist aufzutragen. - Nach Möglichkeit ist beim Abbeizen im Freien oder in gut (S.5)

gelüfteten Räumen zu arbeiten, da Salmiakgeist sowie manche Abbeizmittel giftige Dämpfe abgeben. - Zum Ablösen von Dispersionsfarbanstrichen, festsitzenden Tapeten oder von Schriften auf Glasflächen sind spezielle Ablösemittel meist in Form von Abbeizpasten erhältlich.

Abbeizmittel: Ätznatron - Sodalauge - Schutzbrille und Gummihandschuhe

Abbeizmittel zum Entfernen von Lacken usw. basieren meistens auf giftigen Chemikalien. Für Gesundheit und Umwelt zuträglicher ist es, wenn Sie zum ->> Abbeizen z.B. Ätznatron verwenden oder mit Sodalauge auskommen. Bei der Arbeit sind besonders die Augen vor Spritzern zu schützen, sowie Gummihandschuhe zu tragen.

Abbeizmittel relativ umweltfreundlicher (S.6)

Art können Sie selbst herstellen. Beispiele:

1 Teil Sumpfkalk (in Wasser gelöschter Weissfeinkalk) auf 1 Teil Soda oder Schmierseife.

oder:

1 kg ungelöschter Kalk, zusammen mit 1 kg Pottasche und einem Eimer feinstem Sägemehl in Wasser angerührt. Dieser Brei wird bei einem Holzanstrich dick auf die Lackschicht aufgetragen und nach rund vier Stunden (samt dem Lack) wieder entfernt.

Die Flächen sind mehrfach mit Wasser nachzuwaschen. Zur Neutralisierung des Kalks ist ein Spritzer verdünnte Essigsäure hinzuzugeben. Danach wird gründlich mit der Scheuerbürste reingewaschen, möglichst mit fliessendem Wasser aus einem (S.7)

Schlauch. Dies ist notwendig, um ein Vergrauen der freigelegten Holzfläche auszuschliessen und für den Neuanstrich einen absolut sauberen Untergrund zu schaffen.

Verwenden Sie keine Metallgefässe! - Kalk und Pottasche erhalten Sie im Baustoffhandel oder in der Drogerie.

Abbiegen von Flachmetallstücken

Abbiegen von Flachmetallstücken, ob aus Stahl, Kupfer, Messing oder Aluminium, ist bis zu einer Materialstärke von etwa 5 Millimeter "kalt" zu bewerkstelligen, ohne dass das Metall reisst. Biegen Sie langsam aber zügig, vor allem nicht ruckartig. Wenn Sie (nur kleinere!) Stücke mit einem Hammer umschlagen, müssen die Schläge das Metall in der Nähe der Biegekante treffen, (S.8)

sonst federt das Werkstück, statt sich durchzubiegen. Bei dicken [Metallstücken] ab 5 Millimeter müssen Sie das Metall erwärmen, jedoch nicht glühend machen wie bei Schmiedearbeiten. Vergleiche ->> Metallbiegen.

Abdeckband: schwach gekreppt ist besser

Abdeckband dient bei Anstricharbeiten dazu, Flächenteile abzudecken ("abzukleben"), die nicht mit Farbe bestrichen oder besprühte werden sollen. Es gibt die Hauptsorten "stark gekreppt" und "schwach gekreppt", jeweils in zahlreichen Breiten. Beim Aufkleben sind alle Abdeckbänder straff zu dehnen, so dass die Kreppstruktur fast verschwindet. Doch eignet sich stark gekrepptes Band für Anstricharbeiten, bei denen mit Pinsel oder Rolle gearbeitet (S.9)

nicht ganz so gut wie die schwach gekreppte Ausführung: Ab und zu geraten Farbläufer unter den Rand des stark gekreppten Klebebandes, so dass - nach dem Abziehen der Bänder - auf den zweitweilig abgedeckten Flächen unerwünschte Farbstriche zu sehen sind, die wieder entfernt werden müssen.

Abdeckbänder können durch einseitiges Dehnen und Einlegen von Falten auch in Rundungen und Kurven verlegt werden. Könner bringen damit sogar ausgezeichnete Schablonen für das Farbspritzen zustande.

Abdichten von Gefässen: flüssiges Wasserglas - Siegellack

Kleine Löcher können Sie mit flüssigem Wasserglas oder Siegellack wieder abdichten. (S.10)

Abdichten eines Abflusssiebes mit Silikonmasse

Wenn Sie zum Beseitigen der Abflussverstopfung das Sieb in der Badewanne oder dem Handwaschbecken gelöst haben, müssen Sie das Sieb beim Einbau auch wieder abdichten, sonst läuft Ihnen seitlich immer etwas Wasser fort. Entfernen Sie die alte Dichtungsmasse und tragen Sie rund um die Abflussöffnung Silikon auf, setzen das Sieb ein und schrauben es fest. Herausquellende Silikonmasse nicht abwischen. Sie würden damit nur die Wanne verschmieren. Warten Sie ein oder zweit Tage, dann können Sie die Dichtungsmasse problemlos mit einem Messer am Siebrand abschneiden und rückstandslos abziehen. (S.11)

Abflussverstopfung beheben

Verwenden Sie lieber bewährte mechanische Hilfsmittel als Abflussreiniger statt aggressiver Chemikalien. Gute Dienste tut ein langer, biegsame (Spiral-)draht und vor allem die handliche ->> Saugglocke ("Pumpfix"). (S.12)

Saugglocke: Seitenöffnungen mit Lappen verschliessen

Saugglocke. Einfache Gummiglocke an kräftigem Holzstiel. Sie behebt einfache Abflussverstopfungen: Lassen Sie das Waschbecken voll Wasser laufen, verstopfen Sie den Überlauf und eventuell weitere Öffnungen mit Lappen; nun setzen Sie die Gummiglocke auf den Abfluss und bewegen den Holzstiel kurz und kräftig pumpend auf und ab. Auf aggressive Chemikalien können Sie so leicht verzichten. (S.224)

[Heisses, konzentriertes Salzwasser einmal wöchentlich als Prävention
Als Prävention gegen Abflussverstopfung kann man einmal wöchentlich heisses Salzwasser (1 Tasse heisses Wasser auf 4 Esslöffel Salz) durch den Abfluss laufen lassen. So verstopft der Abfluss nicht so leicht (aus: gmx Ratgeber 2008: Vergessene Hausmittel. Was Salz alles kann)].


Ablaugmittel: Fichtenasche in Wasser gekocht

Pottaschenlauge zum Ablaugen ist einfach herzustellen. Mischen Sie 2,5 Liter Fichtenasche in 5 Liter Wasser und lassen Sie diese Lösung etwa 15 Minuten kochen. Anschliessend muss die Lauge abkühlen, dann wird sie abgeschöpft und gefiltert. Diese Lauge wird vor der Verarbeitung stark erhitzt und so heiss wie nur eben möglich verarbeitet. - Vergleiche ->> Holzschutz durch Ablaugen; Abbeizen. (S.12)

Ablaugmittel: Sodalauge

Zum Ablaugen mit Sodalauge reicht eine fünfprozentige Lösung. Hergestellt wird die Lauge, indem Sie 5 Liter Wasser erhitzen und darin 250 g Soda einrühren - die Mengen können Sie natürlich entsprechend erhöhen. Dann wird die Lösung aufgekocht und so heiss wie möglich verarbeitet. Vergleiche ->> Holzschutz durch Ablaugen; Abbeizen.

Abwaschen von Wänden: Von unten nach oben

Abwaschen von Wänden beginnt man von unten, so dass der Schwamm den Schmutz direkt aufnimmt. Wenn Sie von oben ausgehen, verursachen die herablaufenden Schmutztropfen dagegen Flecken und Streifen, die dann zusätzlich abzuwaschen wären und bekanntermassen sehr schwer entfernbar sind. (S.13)

Acrylglas sägen
->> Stichsäge

Angebrochene Behälter
->> Farbreste; Fugendichtungsmassen.

Anpassen von Brett-Schnittkanten

An unregelmässige, unebene Flächen: ->> Unregelmässige Schnittkanten sägen;
an schräge Flächen: ->> Winkelschmiege - selbst gefertigt.

Vergleiche auch ->> Einpassen des letzten Profilbrettes bei Wandverkleidungen.

Ansägen: Absplittern mit Einschneiden verhindern

Ganz gleich, ob Sie nun eine Handsäge oder die elektrische Stichsäge benutzen, von einer Seite reisst das Holz aus. Dieses Absplittern können Sie aber verhindern, indem Sie auf der Seite, auf der die Absplitterungen zu erwarten sind, das Brett kurz der Länge nach mit einer Handsäge ansägen oder mit (S. 14)

einem scharfen Messer entlang dem Stahllineal einschneiden.

Anstriche: Zuerst die Ränder - dann die Fläche

Beim Decken-, Wand- oder Bodenanstrich werden grundsätzlich zuerst mit einem Pinsel rundum alle Begrenzungslinien gestrichen und erst dann die grossen Flächen.

Anstricherneuerung: Anstrichhintergrund reinigen

Alte Kalkanstriche und Anstriche aus waschbeständiger Dispersionsfarbe sind nicht wasserlöslich. Sie können daher mit Wasser zwar gereinigt, aber nicht abgewaschen werden. Sie sind aber (mehrmals) neu überstreichbar. Dennoch sollten Sie den neuen Anstrich nicht einfach auftragen; denn im Laufe der Zeit kann sich auf der [alten, zu überstreichenden] Oberfläche Fett, Rauch, Staub usw. festgesetzt haben. (S.15)

Bürsten Sie die Wände und Decken nass ab. Bei hartnäckigen Flecken nehmen Sie eine (saubere) Drahtbürste. Oder Sie setzen dem Reinigungswasser einige Esslöffel Salmiackgeist zu, der allerdings mit stechendem Geruch [verbunden ist] und auch nicht ganz vollständig verdunstet. Bei der Arbeit mit Salmiaklauge müssen Sie den Raum lüften; danach den so gereinigten Altanstrich nach wenigen Minuten mit reichlich klarem Wasser nochmals waschen. Neuanstrich erst, wenn eventuelle Löcher mit Spachtelmasse ausgebessert sind und die ganze Fläche völlig trocken ist.

->> Farbreste
->> Putzfestigkeit prüfen. (S.16)

Arbeitssicherheit
->> Unfallverhütung

Armierung
->> Rissüberbrückung
->> Putzrisse schliessen

Aufbewahrung von Kleinmaterial: in hängenden Gläsern

Im Laufe der Zeit sammeln sich unzählige Schrauben, Nägel, Häkchen usw. an. Doch wie und wo soll man diese Dinge aufbewahren? Hier eine preiswerte Möglichkeit: Heben Sie etwa leere Honiggläser auf. Die Deckel nageln oder schrauben Sie zum Beispiel unter den Hängeschrank. Nun füllen Sie die Gläser mit den sortierten Nägeln usw. und schrauben Sie von unten in den Deckel. Diese Art der Aufbewahrung hat den Vorteil, dass Sie nicht in geschlossenen Dosen oder Fächern suchen müssen; denn Sie sehen ja (S.17)

sofort, was sich in diesem oder jenem Glas befindet.

Aufbewahrung von Kleinmaterial: an einem selbstgebastelten Nagel-Regal

Viele Kleineisenwaren werden in kleinen, wenigstens teilweise durchsichtigen Kunststoffdosen verkauft. Wenn diese leer sind, eignen sie sich hervorragend zum Aufbewahren der verschiedensten Sachen. Sie brauchen nur eine Dachlatte und einige lange Nägel, um eine Aufhängung wie im Baumarkt vorzubereiten. Die Nägel schlagen Sie im Abstand der Dosenbreite ganz durch die Latte und schrauben diese dann an die Wand. An die herausstehenden Nägel können Sie nun die Dosen hängen. Zur Sicherheit sind aber die Nagelspitzen zu kappen (S.18)

und mit selbstklebendem Leinenband zu umwickeln. Unterschiedliche Klebebandfarben können dabei als Ordnungshilfe dienen.

Aufbewahrung von Werkzeugen
(rostgeschützt)
->> Feuchtigkeitsschutz;
->> Gartenwerkzeuge
->> Holzkohle.

Aufkleber entfernen: Befeuchtung mit Natronlauge / Essig / Öl - Ablösen mit heissem Wasser

Aufkleber wie z.B. Selbstklebeschildchen [Aufkleber, Kleber, Klebeschildchen] auf neuen Isolierglasfenstern entfernen Sie durch Befeuchten mit Natronlauge, aber auch mit Essig oder Öl, sowie anschliessendes Ablösen mit heissem Wasser. Danach wird die Fläche mit einer Wasser-Spiritus-Mischung geputzt.

Auftauen eingefrorener Wasserrohre

->> Wasserleitungen. (S.19)


B

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Baukastenklötzchen
->> Resthölzer

Beize: Kaum lichtechte Wasserbeizen für Innenräume - lichtechte, synthetische Beizen für draussen

Färbemittellösung zum ->> Holzbeizen, dem Einfärben von Holz, teilweise mit Hilfe chemischer Reaktionen zwischen der Flüssigkeit und im Holz vorhandenen Gerbstoffen. Wasserbeizen, die aus natürlichen Farbstoffen hergestellt werden, sind nicht besonders lichtecht und daher besser im Innenbereich einzusetzen. Grosse Lichtechtheit besitzen synthetische Beizen, die jedoch nicht immer (S.20)

gesundheitlich unbedenklich sind. Die Anwendung kann nur unter Beachtung entsprechender Vorsichtsmassregeln und nur im Freien empfohlen werden. Besonders bei grossflächigen Wand- und Deckenverkleidungen sollten Sie auf Wasserbeize zurückgreifen.

[->> Entharzen von Holzoberflächen]

[Beizen]: Holzbeizen: Grundsätze

Holzbeizen [heisst das] Anfärben von Holz mit ->> Beize (Färbemittellösung). Folgende Punkte sollten Sie beim"Beizen" unbedingt beachten:

1. Grundregeln: Nie ein Metallgefäss zum Ansetzen der Beize verwenden, sondern ein Glas, eventuell auch ein Hartkunststoff-Behältnis. Das Glas (S.106)

brauchen Sie nicht zu kaufen, denn ein leeres, sauber ausgespültes Marmeladenglas ist genau richtig. - Und: niemals verharzte Flächen beizen, ->> Entharzen von Holzoberflächen.

2. Damit keine Farbunterschiede entstehen, sind alle Teile, die zusammengehören, an einem Tag zu beizen. Das Auftragen geschieht z.B. durch Einreiben der Holzflächen mittels Stoffballen.

3. Die Verarbeitungstemperatur konstant halten.

4. Nur in trockenen und beheizten Räumen arbeiten.

5. Die gebeizten Teile langsam trocknen lassen; je langsamer Holzbeize trocknet, um so tiefer dringt sie ins Holz. Daher kein "Schnelltrocknen" in der Nähe von (S.107)

Heizquellen.

6. Gebeizte Flächen dürfen erst überlackiert werden, wenn die Beize vollkommen trocken ist. Selbst gering feuchte Beize zerstört den Lack. Lackieren Sie rasch und zügig, damit die Lösemittel des Klarlacks auch nicht die Beize zu sehr anfeuchten können. (S.108)


Biegsame Welle: Mit Bohrschlauch "um die Ecke" bohren

Ansatzstück zur Handbohrmaschine. Der "Bohrschlauch" ermöglicht es Ihnen, auch an sehr unzugänglichen Stellen mit kleinen Bohr-, Fräs-, Schleif- oder Säge-Einsätzen zu arbeiten.

Bienenwachs / Bienenwachsbalsam: Oberflächenschutz für Holz - Risse und Poren zugeschmiert - Schädlinge weg

Bienenwachs zur Oberflächenbehandlung von Holz wird immer beliebter. Es ist in Innenräumen für Möbel, Fussböden, Wandvertäfelungen usw. geeignet. Mit Bienenwachs bzw. ->> (S.21)

Bienenwachsbalsam erzielen Sie einen matten Glanz und eine leichter zu pflegende Oberfläche, ohne dass der ursprüngliche Holzflächencharakter verdeckt wird. Wachs ist sehr sparsam im Verbrauch und somit auch recht preiswert. Risse und Poren werden durch das Wachsen zugeschmiert, wodurch die Eiablage der holzzerstörenden Insekten verhindert wird. Bienenwachs wurde schon im Altertum zur Holzbehandlung und zum Holzschutz verwendet.

[Als Holzschutzmittel wirkt auch eine ->> Boraxlösung. Holzschutzmittel, die ->> Carbolineum enthalten, das giftige Dämpfe abgibt, sind dagegen unpraktisch, weil eine ebenfalls giftige Grundierung notwendig ist, und weil eine Anwendung in Innenräumen wegen der Giftigkeit nicht möglich ist].

Bienenwachs: Mattieren von Glasscheiben

Bienenwachs eignet sich auch zum Mattieren von ->> Glasscheiben (S.22). Wenn Sie Fensterscheiben mattieren wollen oder die Scheiben Ihres Gewächshauses (S.90), dann lösen Sie Bienenwachs in Terpentinöl auf und mischen noch etwas Sikkativ (Trocknungsmittel) und Fensterklarlack bei. Mit dieser Lösung werden die Scheiben bestrichen, und dann wird die feuchte Beschichtung mit einem Wattebausch gleichmässig gestupft. (S.91)

Bienenwachs: mit Carnauba-Wachs zur Parkettpflege

Bienenwachs eignet sich auch als Parkettpflegemittel. Da es aber relativ weich ist, sollte man ihm Carnauba-Wachs beimischen (ein Hartwachs). (S.22)

Dies ist in jedem Fall gesünder als manche Bohnerwachse, die oft giftige Lösungsmittel wie Testbenzin enthalten.

Bienenwachsbalsam: erhitzt als Holzpolitur bei erhitztem Holz

Reines Bienenwachs kann als Holzpolitur usw. nur verarbeitet werden, wenn man es auf etwa 80°C erwärmt und auch das Holz erwärmt wird, ein zeitraubendes Verfahren. Im Handel sind daher nur Bienenwachsbalsame erhältlich, die durch Zusätze von Weichmachern in eine verarbeitungsfertige Konsistenz gebracht sind. Unterschieden werden drei Härtegrade. Das weichste Wachs lässt sich sofort mit Ballen oder Tuch auftragen und ist für Möbel, Naturholztüren und dergleichen bestimmt. Die Verarbeitbarkeit (S.23)

der mittelharten Wachse hängt ab von der Temperatur. Oft genügt die beim Aufdrücken des Ballens auftretende Erweichung, dass Holzpaneele damit eingewachst werden können. Harte Wachse auf Bienenwachsbasis sind für Fussböden bestimmt und müssen genau nach Herstellerangaben erwärmt werden.

Bienenwachsbalsam für Fussböden (Parkett)

Bienenwachsbalsam für Fussböden dient vornehmlich der Pflege und Glanzerhaltung von Parkett. Vor dem Wachsen sollten Sie das Holz mit Grundieröl oder Firnis behandeln. Das verhindert, dass Feuchtigkeit unter die spätere Wachsschicht dringt und das Holz dadurch aufquillt. Je nach Temperatur und Luftfeuchte (S.24)

während der Verarbeitung beträgt die Trockenzeit bei gewachsten Oberflächen zwischen 24 Stunden und 10 Tagen. Die Fläche ist dann schmutzunempfindlich. Gegen mechanische Beanspruchung bietet die Wachsschicht allerdings nur geringen Schutz; auch ist sie nicht sehr wasserbeständig. So sind die gewachsten Flächen nicht unbegrenzt geschützt, und eine Nachbehandlung ist relativ oft erforderlich. Diese ist allerdings einfach und geht rasch von der Hand. Bohnerwachse mit giftigen Lösungsmitteln bietet übrigens kaum einen besseren Schutz.

Bienenwachs naturrein vom Imker: erhitzt mit Balsamterpentinöl als Poliermittel

Bienenwachs naturrein, ausgelassen und gefiltert aus den Waben (S.25)

(->> Bienenwachs roh) (S.25-26)

bekommen Sie bei Imkern. Um es gebrauchsfertig als Einlass- und Poliermittel zu machen, wird Bienenwachs in einer Metallschüssel in einem Wasserbad zum Schmelzen gebracht. Das geschmolzene Wachs wird mit der gleichen Menge Balsamterpentinöl zu einem Brei verrührt; dann lassen Sie es abkühlen, damit es erhärtet. Diese Arbeit ist wegen der Brandgefahr bei echtem Terpentin nicht ganz ungefährlich;

daher ist eine andere Methode empfehlenswert: Hobeln Sie vom Wachs Flocken ab. Diese lösen sich auch ohne Erwärmung in Balsamterpentin auf. Verarbeitung wie handelsüblicher ->> Bienenwachsbalsam. (S.26)

Bienenwachs roh: Schmelzen und mit Perlonstrumpf oder Leinentuch selber filtern

Sie können - billiger - auch ungereinigtes Bienenwachs kaufen und dieses selbst reinigen. Die Waben werden dazu in einem Wasserbad auf etwa 80°C erwärmt. Hierbei schmilzt das Wachs, schwimmt oben auf und lässt sich leicht abschöpfen. Das abgeschöpfte Bienenwachs wird nun abermals im Wasserbad erwärmt und dann durch einen alten Perlonstrumpf oder ein Leinentuch gefiltert.

Bilderrahmen herstellen: Leimen mit Kordelschlaufe

Bilderrahmen herzustellen ist relativ leicht, nur: Wie bekommt man den nötigen Anpressdruck auf die Leimstellen? Legen Sie eine Kordelschlaufe um den Rahmen, die Sie vorsichtig zusammenziehen und verknoten. (S.27)

Bilderrahmen [bzw. Hölzer] einfärben: mit Schuhcremes

Echtholzbilderrahmen sind teuer. Aus Massivholzleisten kann der Heimwerker jedoch schnell und preiswert solche Rahmen selbst herstellen. Und auch die Einfärbung in Holztönen ist problemlos. Vermeiden Sie scharfe Holzbeizen und dergleichen, denn sie können Ihre Bilderrahmen einfach mit Schuhcreme "streichen". Allerdings brauchen Sie dazu unbedingt drei Arbeitsgänge:

Sie müssen zuerst die Schuhcreme gleichmässig mit einem Wolllappen auftragen / trocknen lassen;

nächster "Farbauftrag" / antrocknen lassen;

dann mit feiner Sandseife abreiben.

Einen Walnusston erzielen Sie mit brauner Schuhcreme, Mahagoni mit rotbrauner, (S.29)

und mit hellbrauner sieht es nach Ahornholz aus. Machen Sie zuvor an einem Leistenstück eine Probe.

[Mit Schuhcremes lassen sich in diesem Sinn alle Hölzer einfärben].

Bindfaden präparieren: absolut reissfest mit Alaunlösung

Einen nahezu unzerreissbaren Bindfaden erhalten Sie, wenn Sie ihn in eine wässrige Alaunlösung legen und danach an der Luft trocknen lassen. Ein so präparierter Bindfaden eignet sich bestens als Richtschnur.

Biologische Holzimprägnierung: Boraxlösungen - Holzessig - mit Handschuhen und Atemschutzmaske

Biologische Holzimprägnierung nennt man das auftragen von insekten- und pilzwidrigen Flüssigkeiten, die nicht zu den synthetischen ("chemischen") ->> Holzschutzmitteln gehören. Im allgemeinen kommen hier ->> Boraxlösungen und ->> Holzessig in Frage. Beide sind jedoch für den Menschen (S.29)

nicht ungiftig und verlangen besondere Vorsichtsmassregeln bei der Verarbeitung, u.a. Raumbelüftung. Tragen von Gummihandschuhen und Atemschutzmaske.

Bläue- und Schimmelpilze auf Holz

Nicht alle Holzschädlinge sind wirklich zerstörend. So gibt es holzverfärbende Pilzarten, die praktisch zu keiner Festigkeitsminderung des Holzes führen, jedoch die Oberflächen weitgehend unansehnlich machen. Am bekanntesten sind die Bläuepilze und der Schimmel. Meist ist der Befall Folge anderer Mängel am Bau, gegen die ohnehin etwas unternommen werden muss. Feuchtigkeit ist stets beim Schimmelbefall im Spiel; Schimmelpilze können (S.30)

mitunter die Ursache von Erkrankungen sein.

Bodenglanzmittel - selbst gemischt: Wasser + Essig + Möbelpolitur - für Kunststoffe, Steinböden und  Holzflächen

Ein flüssiges "Bodenwachs" für Kunststoff- oder versiegelte Stein- und Holzböden bekommen Sie, wenn Sie 10 Liter Wasser mit 1/2 Tasse Essig und 2 Esslöffeln Möbelpolitur mischen. Mit dieser Lösung brauchen die Böden nur gewischt zu werden.

Bodenvasen: mit Kies stabiler machen

Hohe, schlanke Bodenvasen kippen leicht. Geben Sie innen einige Kieselsteine auf den Boden der Vase. So erhöhen Sie die Standfestigkeit ganz erheblich.Und füllen Sie die 20 oder mehr Liter Wasser nicht mühselig mittels kleiner Gefässe ein. Verwenden Sie die (S.31)

grosse Gartengiesskanne oder den Gartenschlauch.

Bohren von Dübellöchern durch Fliesen: mit Steinbohrer mit langsamer Drehzahl

Bohren von Dübellöchern durch Fliesen [Kacheln] geschieht mit [der Bohrmaschine mit] dem Steinbohrer: sanftes Ankörnen, vorsichtiges Durchbohren der Fliese bei niedriger Drehzahl, erst dann Schnellbohren, oder, je nach Mauerart, Schlagbohrgang. Vergleiche ->> Dübellänge; Bohrstaub.

Bohrer neu ansetzen: Wenn der Bohrer "verläuft"

Wenn Sie ohne Bohrständer freihändig [mit einer Bohrmaschine] bohren, kann es schnell passieren, dass Ihnen der Bohrer "verläuft". Versuchen Sie nie, den Bohrer durch Drücken und Schieben der Bohrmaschinen in die gewünschte Position zu bekommen - das einzige, was Sie so mit ziemlicher Sicherheit erreichen, ist, dass der Bohrer abbricht. Stellen Sie lieber (S.32)

die Maschine ab und versuchen Sie durch neuerlichen Ansatz, den Bohrer in die richtige Richtung zu bekommen. Vergleiche ->> Bohrlochabstände in Beton und Mauerstein; Bohrstaub.

Bohrerqualitäten (Kennzeichnung): Nur beste HSS-Bohrer kaufen

Die Spiralbohrer für Heimwerker-Bohrmaschinen werden in verschiedenen Werkstoffqualitäten angeboten und durch Buchstaben gekennzeichnet.

WS heisst Werkzeugstahl,
SS bedeutet Schnellstahl und
HSS gleich Hochleistungs-Schnellstahl.

HSS-Qualitäten sind die teuersten, jedoch lohnt sich diese Investition. Schon bei harten Importhölzern und [harten] Spanplatten werden Bohrer anderer Qualität schnell unbrauchbar. (S.33)

Bohrfutter: Pflege mit Nähmaschinenöl

Bohrfutter an den elektrischen Heimbohrmaschinen benötigen ein wenig Wartung. Das Bohrfutter hat ein kompliziertes Innenleben. Aber erst wenn der Kopf sehr schwergängig läuft, erntet das Bohrfutter einige (böse) Heimwerker-Blicke. Von Zeit zu Zeit einige Tropfen Nähmaschinenöl auf Bohrkranz und Spannbacken, und dann einige Male auf- und zugedreht, und schon haben Sie viel für die Haltbarkeit eines Bohrfutters getan.

Bohrlochabstände in Beton und in Mauerstein: mit Holzschablone einhalten

Den genauen Abstand zwischen zwei Bohrungen in Mauerstein oder einer Betondecke einzuhalten ist keineswegs einfach, denn bedingt durch das harte Material (S.34)

verliert der Bohrer leicht die genaue Richtung. Arbeiten Sie daher mit einer Schablone: Bohren Sie in ein Stück nicht zu dünnes Hartholz die entsprechenden Löcher; dann bohren Sie das erste Loch in die Wand oder Decke, stecken einen Holzdübel hinein und [stecken] auf das herausschauende Ende die Schablone auf. Ist diese, mit Wasserwaage oder der Vormarkierung an der Wand entsprechend, ausgerichtet,bohren Sie durch das Schablonenloch hindurch die weiteren Löcher, die Ihnen bei dieser geraden Führung kaum "weglaufen" werden.

Vergleiche ->> Bohrer neu ansetzen.

Bohrloch-Tiefenanschlag: Bohrtiefen werden mit Holzklötzchen-Bohrhülse eingehalten

Bohrloch-Tiefenanschlag, Schema
Bohrloch-Tiefenanschlag, Schema

Nicht nur für Holzdübel brauchen Sie sogenannte (S.35)

Sacklöcher, es gibt sicherlich noch 100 andere Anwendungsbeispiele. Ganz gleichmässige Sacklöcher lassen sich spielend mit einem Tiefenanschlag bohren, den Sie sich in Form einer Bohrhülse selbst anfertigen können: Messen Sie die Länge des eingespannten (S.36)

Bohrers. Von diesem Mass ziehen Sie die gewünschte Lochtiefe ab, und genau in dieser Länge sägen Sie sich ein Holzklötzchen. Durch dieses Klötzchen bohren Sie nun ganz durch und schieben das Holz bis zum Bohrfutter hoch. So bohren Sie Sacklöcher, die garantiert alle die gleiche Tiefe haben werden.

[Diese Holzklötzchen-Bohrhülsen sind eine Investition fürs Leben, wenn sie aus harten Hölzern gefertigt sind, also Buche, Ahorn, Esche oder Buchsbaum, oder aus Holzresten harter Fruchthölzer wie Kirsche etc.].

Bohrschablonen
->> Bohrlochabstände in Beton
->> Reihenbohrungen
->> Schräglaufende Bohrungen

Bohrständer: Die Bohrmaschine im Bohrständer für grosse Werkstücke

Bei diesem hilfreichen Gerät in der Heimwerker-Werkstatt ist die Grundplatte für grosse Werkstücke viel zu klein. Bei den meisten Bohrständern lässt sich aber eigens zur Verarbeitung grösserer Werkstücke entweder die Bohrständersäule (S.38)

mit der Bohrmaschine oder die Bohrmaschine um 180° drehen, so dass Sie grosse Werkstücke auf die Werkbank legen und bohren können. Ein Hinweis auf eine Möglichkeit, an die oft nicht gedacht wird.

Bohrstaub: Entfernung mit Herausziehen der Bohrmaschine oder mit Staubsauger

Wenn Sie in eine Steinwand oder einen Betonboden bohren, sollten Sie gelegentlich die Maschine mit dem Bohrer aus dem Bohrloch herausziehen. So wird der Bohrstaub schneller und besser aus dem Loch heraustransportiert, und das Bohren geht leichter weiter. Erscheint das Bohrloch zu kurz oder es passt der Dübel trotz richtigem Bohrerdurchmesser nicht hinein, so sitzt in dem Bohrloch meist noch zu (S.38)

viel Bohrstaub. Saugen Sie ihn aus, und schon passt der Dübel.

Bohrstaub: Mit angeklebter Tüte unter dem Loch auffangen

Bohrstaub, der z.B. beim Bohren in die Wohnzimmerwand entsteht, sollte nicht unnütz den Raum beschmutzen, zumal roter Ziegelstaub farbige Flecken hinterlassen kann. Kleben Sie mit einem Klebeband eine Tüte unter die Stelle, wo Sie bohren wollen; wenn Sie noch dafür sorgen, dass die Tüte offen bleibt, fällt der Staub beim Bohren in die Tüte statt auf den Teppichboden.

Bohrstaub: Ein Kollege saugt mit Staubsauger den Bohrstaub ab

Bohrstaub wird nicht im Zimmer herumgewirbelt und fällt ihnen (beim Bohren in die Zimmerdecke) nicht ins Gesicht, wenn eine zweite Person mit dem Staubsaugerrohr direkt danebensteht und den Staub einsaugt. (S.39)

Gleiches ist zu empfehlen, wenn bei der Bearbeitung von Holzbalken ->> Hobelspäne anfallen; jedoch ist dazu nur ein besonders grosser Spezialstaubsauger geeignet.

Boraxlösung als Holzschutzmittel: 24 Stunden ablüften

Ein altbekanntes Holzschutzmittel, welches Holz gegen Pilz- und Insektenbefall schützt und darüberhinaus auch noch flammenhemmend wirkt, ist Borax (Natriumtetraborat). Dieser Stoff ist zwar auch toxisch (giftig), wird aber nach bisherigen Kenntnissen von gesunder Haut nicht aufgenommen - allerdings durch Schleimhäute und Wunden. Daher müssen Sie bei der Verarbeitung unbedingt Handschuhe und einen Atemschutz (S.40)

tragen. Eine fünf- bis zehnprozentige Borax-Lösung stellen Sie mit heissem Wasser her. Die Lösung wird heiss zweimal aufgetragen. Ein 24-stündiges Ablüften ist erforderlich. Wenn Sie trockenes Holz behandeln, sollten Sie es vorher anfeuchten. Borax ist nicht wasserbeständig. Die Hölzer sind gegebenenfalls durch Anstrich gegen ein Auswaschen dieses Holzschutzmittels zu schützen.

[Gegen Holzschädlinge hilft auch ->> Bienenwachsbalsam].

Boraximprägnierung

Boraximprägnierung nennt sich eine wasserbeständige, trocknende Naturharzlösung mit Borax, die Holzschutz auch ohne wetterfeste Lackierung bietet.

Brille sauber halten: mit Essig reinigen

Sie können Ihre Brillengläser sehr gut mit einigen (S.41)

Tropfen Essig reinigen. Gerade die Brillenträger unter den Heimwerkern wissen streifen- und fleckenlose Brillengläser zu schätzen.

[Spülmittel mit Essigessenz ist auch zum Fensterputzen geeignet, siehe ->> Fensterputzmittel].

Buchstützen: Anschrauben - oder mit Klettband (Klettenband) befestigen

Buchstützen sind vor allem bei offenen Regalen als Abschluss sinnvoll. Nur haben die Zierformen aus Holz usw. gegenüber den Stahlwinkeln, auf deren längerem Schenkel ein Teil der Buchreihe steht, einen grossen Nachteil: nimmt man Bücher aus dem Regal, muss man auch damit rechnen, dass Buchstützen und Bücher vom Regal fallen.

Ein Vorschlag für meist gleich lang bleibende Buchreihen wäre, Sie schrauben die Buchstützen auf den Regalboden. Gefällt Ihnen diese Lösung nicht, kann man die Unterseite der Buchstütze (S.42)

z.B. mit textilem Klettband bekleben und das gleiche Material (in richtiger Richtung) auf dem Regalboden befestigen. Dies gibt Halt, ohne dass ein Wegheben der Buchstütze behindert würde.

Bürsten: Wachsschichten bürsten,  bis die Wachsschicht glänzt

Bürsten von getrockneten Wachsschichten auf Holz (in Faserrichtung) führt erst zum erwünschten Glanz. (S.43)

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Carbolineum: Absolut unpraktische Holzschutzmittel mit Carbolineum

Carbolineum ist in einigen Holzschutzmitteln enthalten. Da es die Trocknung von Anstrichen und deren farbiges Aussehen beeinträchtigt, müssen die so vorbehandelten Holzflächen mit einem passenden (und ebenfalls recht giftigen!) Polyurethanlack grundiert werden, bevor eine Decklackierung aufgetragen werden kann. Vorsicht beim Kontakt mit Carbolineum; es bewirkt Hautreizungen. Eingeatmete Dämpfe greifen (S.44)

die Atemwege an, ausserdem verursachen hohe Konzentrationen leicht Benommenheit, bis hin zu Bewusstlosigkeit oder Kreislaufkollaps. Carbolineumhaltige Stoffe daher niemals in Räumen verwenden. (S.45)

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Dachabdichtung: Fugen von Dachpfannen von innen mit Polyurethan-Schaum abdichten

Wenn Sie in einem Altbau das Dachgeschoss ausbauen wollen, sehen Sie sich zuerst den Sitz der Dachpfannen an. Je nach Pfannenart können Sie die nach innen hell durchscheinenden, gut sichtbaren Fugen auch von innen mit Polyurethan-Schaum aus der Dose abdichten. Sie verhindern damit das Eindringen von Staub im Sommer und Flugschnee im Winter. Es kann dennoch nicht schaden, wenn zusätzlich die heute üblichen (S.45)

Staubschutzfolien untergespannt und zu dünne Dachsparren aufgedoppelt werden. Damit wird der erforderliche Raum für die minimal 14 cm dicken, hinterlüfteten ->> Dämmstoffe geschaffen.

Dachrinnenreinigung: mit Regenrinnenschaber aus Holz

Aus Dachrinnen muss von Zeit zu Zeit Laub und ähnliches entfernt werden, denn solche Sachen führen sonst alljährlich 2-3mal zur Verstopfung der Regenrinne und womöglich des Fallrohres. Für diese Arbeit fertigen Sie sich am besten einen praktischen Rinnenreiniger, ein Stück Holz entsprechend dem Querschnitt Ihrer Regenrinne. Mit diesem Schaber können Sie nun leicht und öfters durch die Regenrinnen schaben. Es ist erstaunlich, dass (S.46)

der Schmutz aus der Dachrinne oft mehrere Eimer füllt. Der meist feuchte Brei eignet sich am besten für den Komposthaufen. Aber gehen Sie kein Risiko ein durch unvorsichtes Anlegen einer hohen Leiter oder Betreten des Dachrandes. Bitte seilen Sie sich an. Das ist die beste Absicherung (das Seil z.B. an einem Schornstein befestigen).

[Noch besser ist ein Kranwagen].

Dämmstoffe mit Dampfsperre: zur Fassadenisolation - mit Polyäthylenfolie als Dampfsperre - oder Wärmedämmmatten mit Aluminiumfolie

Dämmstoffe mit Dampfsperre sollen zwischen den Lattenunterkonstruktionen ihrer Profilholzverkleidung in der Regel vorgesehen werden. Platzmässig lassen sich ohne weiteres Dämmstoffe einbauen. Allerdings müssen Sie dann für eine Dampfsperre sorgen. Über die gesamte Unterkonstruktion - also (S.47)

auch über den Dämmstoff - müssen Sie eine 0,2 mm dicke Polyäthylenfolie heften und dann erst die Profilbretter befestigen. Oder Sie verwenden Wärmedämmmatten mit aufkaschierter Aluminiumfolie als Dampfsperre. Dabei müssten sich die Alufolienränder überlappen und mit selbstklebenden Alustreifen verbunden werden, um eine durchgehende Dampfsperre zu gewährleisten.

Dämpfe: Dämpfe giftiger Lösungsmittel, giftiger Konservierungsmittel und giftiger Kunstharzbindemittel

Dämpfe aus Lösemitteln [Lösungsmitteln], Konservierungsmitteln und Kunstharzbindemittel-Rückständen werden nicht nur in der Trocknungsphase von Bau- und Anstrichstoffen abgegeben (bis zu 8 Wochen lang durch Geruch erkennbar). Die "Ausgasungszeit" reicht bis zum allmählichen (S.48)

Abbau der Werkstoffe. Damit werden Sie in Räumen unmerklich über viele Jahre hinweg den Dämpfen ausgesetzt. Die von giftigen Stoffen wie
->> Carbolineum oder
->> Formaldehyd ausgehen können.
Vergleiche ->> Lösemitteldämpfe [Lösungsmitteldämpfe].

Dichtungsmassen
->> Fugendichtungsmassen

Dispersionsfarbenanstriche
->> Farbreste
->> Anstricherneuerung
->> Abbeizen
->> Abdeckband.

Dübel als Holzverbindung
->> Holzdübel
->> Holzverbindung durch Dübel
->> Bohrloch-Tiefenanschlag [Bohrlochtiefe].

Dübel für Mauerwerk: Putz und Kacheln halten keine Dübel

Bei der Berechnung der Dübellänge - und der sich hieraus ergebenden Schraubenlänge - werden schnell Fehler gemacht (S.49).

Der Putz auf Wänden und Decken zählt nicht zur Befestigung, denn der Dübel bekommt erst in den Mauersteinen bzw. im Beton der Decke Halt. In Putz allein hält kein Dübel. Wenn Sie einen Kunststoffdübel nur in Putz stecken und dann die Schraube eindrehen, platzt der Putz weg, oder der Dübel fällt - mitsamt dem Putz - spätestens dann heraus, wenn die Schraubverbindung belastet wird [bzw. ein Regal fällt dann zu Boden etc.]. Auch kräftige Fliesen [Kacheln] geben da keinen Halt.

Tip: Mauerdübel vor dem Übertapezieren durch Einstecken kleiner Stifte (Zahnstocher) kennzeichnen; ->> Tapezieren. (S.50)


E











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Echtholzfurniere: Zuschneiden mit Messer

Echtholzfurniere zwischen 0,8 und 1,5 mm Dicke werden nicht gesägt, sondern mit einem spitzen und scharfen Messer (z.B. Teppichmesser mit auswechselbarer Klinge) auf Mass geschnitten. - Zur Ausbesserung von Löchern an verleimten Echtholzfurnieren folgt ein Hinweis unter ->> Furnierschäden.

Echtholzfurnier-Rundstäbe: Herstellung mit Furnier, Rundstab und Bügeleisen

Rundstäbe aus Edelholz muss man sich entweder drechseln lassen oder selbst (S.51)

drechseln. In jedem Fall eine teure Angelegenheit. Viel einfacher und vor allem viel billiger ist es, ein mit Schmelzkleber versehenes Echtholz-Furnier auf einen billigen Rundstab [z.B. aus Buchenholz] aufzubügeln. Beim Aufbügeln braucht der Stab nur unter dem Bügeleisen leicht gedreht zu werden. Der Stoss wird zum Schluss sauber beschnitten.

Einfachhobeleisen: Nicht quer zur Holzfaser hobeln

Einfachhobeleisen soll man nicht dazu verwenden, quer zur Holzfaser zu hoben, weil sonst die Holzfaser reisst und dadurch die Oberfläche rau wird.

Einpassen des letzten Profilbretts: Tricks für Paneelwände

Einpassen des letzten Profilbretts, z.B. einer Wandverkleidung aus senkrecht angebrachten Nut- und Feder-Brettern verlangt vorher saubere (S.52)

Anpassung der Brettbreite an die schmalere Restlücke (meist an einer Ecke und rechts vom vorletzten Brett liegend). Dazu gibt es einen kleinen Trick: Auf das vorletzte Brett, links von dem noch zu verkleidenden schmalen Wandstück, wird zunächst deckungsgleich ein Profilbrett geheftet. Von einem Abfall-Brettstück entfernen Sie ganz gerade die Feder. Auf das aufgeheftete Brett halten Sie nun das Abfallstück (genutete Seite an der Wand) und setzen einen Bleistift an der "Federseite" an. Ziehen Sie das Holz und den Bleistift über das angeheftete Brett und achten Sie dabei immer darauf, dass das Abfallbrett stets an der Wand entlanggezogen wird und (S.53)

nicht "wackelt". Das angeheftete Brett wird nun gelöst und entlang dem Bleistiftstrich zersägt; es passt, mit der Feder in der Nut des vorletzten Brettes, genau in die Lücke. Das Ganze sollte geschehen, solange die letzten ca. 10 Bretter der Reihe noch nicht fest vernagelt sind, also anhand provisorisch zusammengesteckter Paneele. Denn bei diesen Restlücken fällt ein evtl. schräger Schnitt der letzten Brettkante auf und man braucht Spielraum für die mögliche Abhilfe, nämlich den "optischen Trick" ->> Profilbrettbreite bei unregelmässigen Wänden ausgleichen.

Elektro-Farbspritzen: Arbeit mit der elektrischen Spritzpistole - der richtige Verdünner - das Spritzen

Zum Farbauftrag mit der elektrischen Spritzpistole müssen die Farben verdünnt (S.54)

werden. Achten Sie auf den richtigen Verdünner. Denn wenn Sie zum Beispiel einen Nitrolack mit Terpentin verdünnen, dann bekommen Sie keine glatte Oberfläche, sondern eine "Apfelsinenhaut". Nitrolacke müssen mit Nitroverdünnung verdünnt werden, Kunstharzlacke mit Terpentin oder mit einem Universalverdünner. Zur fertigen Spritzarbeit hier noch einige Hinweise:

-- wenn die Farbe abläuft, dann war der Farbauftrag zu dick; also den Spritzabstand vergrössern und keine Bogen mit der Hand beschreiben, sondern parallel zur Wand spritzen;

-- wenn die Farbe abgestossen wird, liegt es meistens daran, dass auf dem Untergrund eine Fettschicht liegt. Dann (S.55)

ist der Untergrund zu reinigen und zu grundieren;

-- wenn die Farbe zu dünn war, ist unverdünnte Farbe hinzuzugeben und gut einzumischen;

-- wenn die Farbe schlecht haftet, dann war sicherlich der Untergrund zu feucht oder zu porös;

-- wenn sich Blasen bilden, haben Sie die falsche Verdünnung gewählt;

wenn sich eine raue Oberfläche bildet, dann war der Untergrund ungenügend vorbereitet oder der Abstand zwischen Spritzpistole und Werkstück zu gross;

-- wenn sich ein Grauschleier und weisse Flecken bilden, dann ist die Umgebungstemperatur zu gering oder die Luftfeuchtigkeit zu hoch. (S.56)

Wenn Sie mit der elektrischen Spritzpistole arbeiten, dürfen Sie dabei keine Wollkleidung tragen. Der Lack zieht auch die feinsten Wollhärchen haben, und so sieht dann auch die lackierte Fläche aus. Auch Ihre Haare sollten Sie beim Farbspritzen unter einer Kopfbedeckung verbergen, und sei's nur ein Plastikbeutel. -

Die Farbverschwendung beim Spritzen (ohne geschlossene Kabinen mit Rücksauganlagen) ist unvertretbar gross. Die Farbnebel sind ausserdem gesundheitsgefährdend. Sie sind explosiv. Vergleiche ->> Farbspritzen aus der Dose, Farbsprühdosen.

Elektro-Hobel: Ruhestellung mit und ohne Liftklappe

Wenn Sie Ihren Elektro-Hobel nach getaner Arbeit mit (S.57)

auslaufender Hobelwelle abstellen, beschädigen Sie die Hobelmesser. Verschiedene Elektrowerkzeughersteller haben ihre Hobel mit einer Liftklappe ausgestattet, so dass das Gerät beim Abstellen hinten hochsteht, die Hobelmesser also die Abstellfläche nicht erreichen. Beim Hobeln klappt die Liftklappe weg. Ist Ihr Hobel nicht mit einer solchen Einrichtung ausgestattet, so legen Sie sich ein Restholz auf die Werkbankplatte und stellen das eine Ende des Hobels darauf; mit dieser Schrägstellung erreichen Sie das Gleiche wie mit der Liftklappe.

Bei einem Spänestau dürfen Sie nur mit äusserster Vorsicht und bei ausgeschaltetem Motor sowie nur mit einem (S.59)

Werkzeug in den Auswurfkanal des Hobels eingreifen.

->> Verstopfung beim Elektro-Hobeln.

Elektroinstallation
->> Installationsarbeiten

Emailletöpfe: mit Rhabarberblättern auskochen

Emailletöpfe, deren einst helle Innenbeschichtung nahezu schwarz aussieht, kochen Sie mit Rhabarberblättern in Wasser aus. Durch Oxalsäure wird Emaille wieder hell und blank.

Entharzen von Holzoberflächen: Kernseifenbrei + Salmiakgeist

Verharzte Oberflächen lassen sich nicht beizen; das Harz verhindert das Eindringen der Beize ins Holz. Das Holz muss also vorher entharzt werden. Die meisten im Handle erhältlichen Entharzer enthalten Lösungsmittel. Doch Sie kommen auch (S.59)

ohne diese Entharzer aus: Lösen Sie 50 Gramm Kernseife in heissem Wasser zu einem Brei auf und geben Sie noch 0,1 Liter Salmiakgeist zu. Mit dieser Lösung lässt sich das Harz von der Oberfläche entfernen.

Entkalkungsmittel: verdünnte Essigessenz

Entkalkungsmittel sind stark ätzende, chemische Produkte. Nehmen Sie stattdessen verdünnte Essigessenz;

->> Kalkablagerungen. (S.60)

[Essig als wertvolles Hilfsmittel zur Reinigung, zur Pinselpflege etc.
-- ein Spritzer Essigsäure neutralisiert Kalk (->> Abbeizmittel, S.7)
-- mit Essig befeuchtete Selbstklebeschildchen (Aufkleber, Kleber, Klebeschildchen)  lassen sich danach mit heissem Wasser ablösen (->> Aufkleber entfernen, S.19)
-- Holzessig ist ein Holzschutzmittel, Auftrag mit Schutzhandschuhen und Atemschutz, 24 Stunden ablüften (->> Biologische Holzimprägnierung, S.29; ->> Holzessig als Holzschutzmittel, S.109; Holzschutzmittel, S.119)
-- 1/2 Tasse Essig in 10 Litern Wasser und 2 Esslöffeln Möbelpolitur ergibt ein flüssiges "Bodenwachs", mit dem die Böden nur gewischt werden müssen (->> Bodenglanzmittel, S.31)
-- Brillen werden blitzsauber, wenn sie mit ein paar Tropfen Essig gereinigt werden (->> Brillengläser, S.41-42)
-- verdünnte Essigessenz ist ein Entkalkungsmittel (->> Entkalkungsmittel, S.60)
-- mit Essigessenz in Spülwasser braucht man nur noch wenig Spülmittel, sei es zum Fensterputzen oder für den "normalen" Abwasch von Geschirr, Besteck oder Gläsern (->> Fensterputzmittel, S.73)
-- Gips bleibt länger formbar, wenn man Essig hineinmischt (->> Gips anrühren, S.87)
-- Kalkablagerung an Perler-Sieben von Wasserhähnen werden durch das Einlegen in in heissen Essig beseitigt, oder man befestigt einen Joghurtbecher mit Essigessenz mit einem Draht am Wasserhahn, so dass das Perlersieb in die Essigessenz eintaucht (->> Kalkablagerungen in Perler-Sieben an Wasserhähnen, S.137)
-- Kalkfarbenflecke lassen sich mit verdünntem Essig beseitigen (->> Kalkfarbenflecke, S.137)
-- grau gewordene Ziegelsteine von Kaminen und Kaminöfen können mit Essig geschrubbt, dann mit einem Schwamm abgewischt, und so sind die Ziegelsteine wieder rot (->> Kamine, S.139)
-- Malerwerkzeuge sollten nach dem Reinigen noch in Essigwasser ausgewaschen werden, so dass sie lange weich und geschmeidig bleiben (->> Lammfellfarbrollen, S.162)
-- harte Leimpinsel weicht man in Essigessenz ein (->> Leimpinsel, S.164)]

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Fahrradreifen [Velopneu]: Ausgeschnittene Laufflächen als Schutzbänder

Fahrradreifen [Velopneus], die ihren Zweck nicht mehr erfüllen, gehören, da sie nicht verrotten, nicht in den Müll, zumal man sie noch einigen Verwendungen zuführen kann. Schneiden Sie z.B. die Lauffläche heraus. Dieses "Band" eignet sich dann ganz hervorragend als Baumband, mit dem Sie neu gepflanzten Bäumen einen Halt an Pflanzenstäben geben können. Sie können dieses Band aber auch als Schutz um einen Pfostenkopf (S.61)

wickeln, bevor Sie ihn mit dem Vorschlaghammer in den Boden einschlagen.

Farbe durchsieben: mit Perlonstrumpf oder Fliegendraht - Anrühren von Farben mit alten Schneebesen

Klumpige Farbe ist nichts, was ein Heimwerker brauchen kann. Zum Durchsieben klumpiger Farbe verwenden Sie am besten ein "Einmalsieb" aus einem alten Perlonstrumpf, durch den Sie die Farbe laufen lassen. Sie können sich aber auch aus Fliegendraht eine in die Dose passende runde Scheibe ausschneiden und diese im Gefäss auf die Farbe legen. Das Netz wird langsam absinken und die Farbklumpen auf den Boden drücken. Übrigens: Ausgediente Schneebesen eignen sich gut zum Rühren von Farben. (S.62)

Farbreste: in kleinen Dosen aufbewahren - zum Ausbessern

Farbreste und Reste von Lösemitteln [Lösungsmitteln] auf umweltverträglicher Weise "loszuwerden" ist nicht unproblematisch; doch fast immer bleibt etwas vom Anstrichmittel übrig, ob Sie nun Decken, Türen, Möbel oder ein Geländer gestrichen haben. Aber warum wollen Sie überhaupt die Reste gleich wegwerfen? -

Lackfarben sind leicht in ihren luftdicht schliessenden Dosen aufzubewahren (vergleiche auch ->> Ölfarbe), besonders günstig mit dem Deckel nach unten, was dem Eintrocknen entgegenwirkt.

Restliche Dispersionsfarben aus dem Eimer oder kleine Farbreste aus grossen Behältern füllen Sie in passend kleine Dosen und Schraubendeckelgläser, Nagellackfläschchen (S.63)

und dergleichen, nach Möglichkeit so, dass die Behältnisse ganz gefüllt sind. (In zu grossen Behältern trocknen die Reste durch den Luftzutritt ein).

Kennzeichnen Sie die Farbreste mit Schildchen, zum Beispiel "Decke Wohnzimmer, März 1987). Diese Reste werden Sie zum Ausbessern wahrscheinlich noch gut gebrauchen können, denn den früheren Farbton trifft man am besten mit solchen Originalvorräten. Vergleiche auch Hinweis über Reste von ->> Fugendichtungsmassen.

[Der Farbton von Zimmerdecken und Zimmerwänden hellt im Laufe der Jahre durch das Sonnenlicht auf, was beim Ausbessern zu berücksichtigen ist].

Farbreste entsorgen: bei der Mülldeponie oder Farbabgabestelle

Farbreste enthalten oft Pigmente, die aus giftigen Schwermetallen gewonnen wurden. Daher gilt: Endgültig ausrangierte Reste nicht in den Müll werfen oder in einen Abfluss giessen, (S.64)

sondern bei der örtlichen Mülldeponie [bzw. bei der Farbabgabestelle] abliefern!

Farbroller: Aufgepfropft auf einem Besenstiel - oder mit verstellbarem Stiel

Farbroller (Lammfell- und Kunststoffwalzen) erleichtern das Anstreichen grosser Flächen im Aussen- und Innenbereich. Damit Sie an Decken und Fassaden nicht mit der Leiter und "über Kopf" arbeiten müssen, können Sie die Rolle an einem langen Besenstiel befestigen. Bei Rollwerkzeugen mit hohlem Griff ist dies einfach. Sie erzielen so auch beim Streichen der Hausfassade eine grosse Reichweite und können zusätzlich Flächen "nass-in-nass" beschichten.Es sind auch praktische Verlängerungsstange im Handel, die sich mittels Teleskop-Auszug stufenlos auf die erforderliche Länge (S.65)

fest einstellen lassen. Hier kann man den Roller zum Eintauchen in den Farbbehälter und zum Abrollen auf dem Abstreifgitter aus der Verlängerung nehmen oder auf kurze Grifflänge stellen, was das Farbe-Aufnehmen vereinfacht. - Kleine Farbrollen können unrationelles ->> Elektro-Farbspritzen und Farbspritzen aus der Dose ersetzen, selbst bei Autolack-Ausbesserungen.

Farbspritzen aus der Dose: ein Karton als "Spritzkabine"

Wenn Sei trotz der umweltschädigenden Wirkung Sprühdosen verwenden wollen, dann "bauen" Sie sich wenigstens zum Schutz ihrer eigenen Gesundheit eine "Spritzkabine": nichts anderes als ein Karton, den Sie hochkant aufstellen, mit der offenen (S.66)

Seite nach vorn. Damit wird der grösste Teil des Farbnebels abgefangen. In den Karton stellen Sie nun das Werkstück und sprühen es ein, möglichst gleich lange Zeit auf jeder Seite.

Damit am Ende die Sprühdüse nicht verklebt und Sie später die restliche Farbe verwenden können, halten Sie nach Beendigung der Arbeit die Sprühdose auf den Kopf und drücken so lange auf den Knopf, bis keine Farbe mehr herauskommt.

Zum Aufrühren der Farbe vor einer erneuten Inbetriebnahme genügt mehrfaches Schütteln. Die klappernden Kugeln im Innern wirken dann wie ein Rührquirl.

Farbspritzer: Entfernung von der Haut mit Speiseöl oder Babyöl

Farbspritzer von den Händen mit Lösungsmittel wieder zu entfernen, (S.67)

schadet der Haut. Mindestens genauso gut, aber hautverträglicher, geht es mit Speise- oder Babyöl.

Farbsprühdosen: mit hydraulischem Druck

Die besonders bei der Reparatur von Autolackschäden verwendeten Aerosoldruckdosen wird es in absehbarer Zeit aus Gründen des Umweltschutzes nicht mehr geben. Der Anstrichfachmann gebraucht Dosen mit Treibgas ohnehin fast gar nicht. Zukunft haben Druckluft-Farbzerstäuber sowie die Elektro-Farbspritzverfahren, die mit hydraulischem Druck arbeiten, jedoch umfangreichere Arbeiten voraussetzen, wenn sich der technische Aufwand rentieren soll.

->> Farbspritzen aus der Dose
->> Farbroller.

Feile säubern: mit Drahtbürste - fettige Feilhiebe mit Benzin abbürsten

Eine Feile, die nicht (S.68)

mehr richtig greift, muss nicht unbedingt stumpf sein. Während des Feilens setzen sich Feilspäne in den Hieb und verstopfen ihn allmählich. Eine Drahtbürste kann hier Abhilfe schaffen. Bürsten Sie die Feile in Richtung der Feilhiebe aus.

Die Feilhiebe sind frei und sauber, aber trotzdem, die Feile greift nicht? Auch diese kommt vor, sogar bei nagelneuen Feilen - auch wenn es nicht sollte. Wie kommt's und vor allem, was ist zu tun? Fett ist in solchen Fällen meist die Ursache. Irgendwie ist die Feile mit Fett in Berührung gekommen, und nun "beisst" sie nicht mehr. Da gibt's nur eins: kräftig mit Benzin abbürsten.


Fenster abdichten: Ritzen mit Zugluft mit Kerze eruieren - Ritzen mit Silikon abdichten

"Seitdem  es Fenster (S. 69)

gibt, sind sie undicht." Aber undichte Fenster bekommen Sie schnell wieder dicht. In dem Farbton der vorhandenen Fensterdichtung kaufen Sie Silikon. Je nach Undichtigkeit (eine flackernde Kerzenflamme weist auf die Stelle, durch die z.B. Zugluft strömt) und je nach Dichtungskonstruktion pressen Sie eine mehr oder weniger dicke Wurst Silikon aus der Kartusche  auf die Dichtung. Eine Plastiktragetasche zerschneiden Sie in Streifen, und die legen Sie [im Falle von abgedichteten Stellen an der "Falze", an den sich berührenden mittleren Teilen der Fensterflügel] über das Silikon, damit nichts zusammenklebt. Nun werden die Fenster geschlossen und auch während der nächsten drei bis vier Tage - je nach Wetterlage - nicht mehr geöffnet. Danach dürfte das (S.70)

Silikon getrocknet sein. Sie öffnen das Fenster und ziehen die Plastikstreifen ab. Sie werden sehen, das Silikon hat nun genau die Form der Falze angenommen; überschüssiges, zähes Silikon hängt herunter und wird abgeschnitten. Sie können auf diese Art auch Türen dichten.

Fensteranstricherneuerung: Lackierung von Fensterrahmen aussen UND innen

Wenn Sie ihren Holzfensterrahmen durch einen neuen Lackanstrich einen neuen Glanz geben wollen, dann reicht es nicht, wenn Sie sich hierbei auf die Aussenseiten beschränken. Es muss auch immer die Innenseite lackiert werden. Wenn Sie dies nicht tun, werden Sie nicht lange Freude an der neuen Aussenlackierung haben. Denn vom Raum her (S.71)

kann Feuchtigkeit und Dampf ins Holz dringe, und nach kurzer Zeit wird der Lack an der Aussenseite abgesprengt sein [weil sich das Holz durch die Feuchtigkeit ausdehnt].

Fensterkitt: Schlämmkreide + Leinölfirnis

Fensterkitt können Sie selbst aus Schlämmkreide und Leinölfirnis mischen. Der dicke Brei bleibt am Bau etwa 8 Wochen lang teilelastisch. Die Kittfasen springen daher nicht ab, wenn sich die Glasscheibe z.B. noch senkt.

Fensterkittanstrich: mit milden Lösungsmitteln - Silikon ist nicht überstreichbar

Fensterkittanstrich ist bei leinölhaltiger Kittmasse erst nach der Durchtrocknung der Kittfasen möglich. Dauerelastisch auftrocknende Fertigkitte sollen dagegen schon eine Woche nach Einbringen der Kittfase lackiert werden. Erkundigen Sie sich nach dem geeigneten Anstrichstoff; (S.72)

seine Lösungsmittel müssen mild sein, um den Kitt nicht aufzuweichen, und er muss einen ebenfalls elastischen Lackfilm bilden, der nicht versprödet. -

Achtung: Abdichtungsstoffe mit Silikon dürfen keinesfalls überstrichen werden. Hier ist das Material selbst im geeigneten Farbton auszuwählen.

Fensterputzmittel: Spülmittel + Essigessenz

Fensterputzmittel in Sprühflaschen sind meist teuer. Völlig gleichwertig, aber umweltfreundlich, ist eine mit Wasser aufgefüllte Mischung aus ein wenig Spülmittel und Essigessenz.

[Dasselbe Spülwasser mit Essigessenz ist wahrscheinlich auch für den normalen Abwasch von Geschirr, Besteck, und insbesondere von Gläsern anwendbar. Die Essigessenz kommt auch bei ->> Brillengläsern zum Einsatz].

Feuchtes Holz: Holzlagerung mit Leisten zwischen den Brettern zur Luftzirkulation

Feuchtes Holz zu verarbeiten, bringt die Gefahr mit sich, dass das Holz stark schwindet oder sich wirft [bzw. sich je nach Wetterlage verzieht: Bei trockenem Wetter zieht sich das feuchte Holz dann sehr zusammen, und jedes Jahr mehr, und eventuell auch unregelmässig]. Dieses Risiko können Sie vermindern, (S.73)

wenn Sie es nicht sofort nach dem ->> Holzkauf verarbeiten, sondern erst noch drei bis vier Wochen trocken lagern. Und zwar lagern Sie Bretter, Kanthölzer usw. am besten, wenn Sie zwischen die Lagen kleine Leisten legen, so dass die Luft zirkulieren kann.

[Unbrauchbares, feuchtes Holz - der Schnittstellentest]

Holz, das über einen längeren Zeitraum im Freien oder in zu feuchten Räumen lagerte, ist auch nicht zum Verleimen geeignet. Insbesondere fürs Hobeln eignet sich feuchtes Holz nicht. Es führt beim Elektrohobel z.B. zu Spänestau und fehlerhaften Oberflächen. Ob ein Brett trocken genug ist und verarbeitet werden kann, können Sie feststellen, indem Sie von einem Ende etwa 30 cm absägen. Fühlt (S.74)

sich die Schnittstelle feucht an, so muss das Brett noch weiter trocknen.

Feuchtigkeitsschutz: Werkzeuge schützen mit Ölpapier, Autowachs oder Speckschwarte - 1 Glas Holzkohle zum trocken Lagern

Feuchtigkeitsschutz, im Bauwesen ohnehin das A und O, sollten Sie auch ihren Werkzeugen zukommen lassen, die nur selten benutzt werden. In der Garage oder im Kofferraum Ihres Wagens rosten Eisen und Stahl bekanntlich leicht - und plötzlich ist z.B. die Beisszange nicht mehr zu bewegen. Wickeln Sie Stahlwerkzeuge in Ölpapier oder reiben Sie sie mit Autowachs oder mit einer salzfreien Speckschwarte ein. Den Werkzeugschrank können Sie mit einem Glas voll ->> Holzkohle trocken halten. Vergleiche auch
->> Gartenwerkzeuge
->> Raumfeuchtigkeit
->> ungelöschter Kalk. (S.75)

[Gartenwerkzeuge: Paraffinöl oder Petroleum gegen Winterrost

Gartenwerkzeuge rosten nicht während ihres "Winterschlafs", wenn man sie mit Paraffinöl einfettet oder mit Petroleum einpinselt. (S.82)]

Flaschen abschneiden: Terpentin-Wollfaden abbrennen und Flasche in kaltes Wasser tauchen

Aus schönen Flaschen lassen sich zum Beispiel hübsche Vasen herstellen. Sie brauchen "nur" den Flaschenhals abzuschneiden. Nichts einfacher als das: Ein Wollfaden wird in Terpentinöl getaucht - lassen Sie das Öl etwas abtropfen. Dann binden Sie den Faden um den Flaschenhals und zünden ihn an. Wenn der Faden ganz heruntergebrannt ist, tauchen Sie die heisse Flasche schnell in eiskaltes Wasser. Der Flaschenhals wird dort, wo der Faden gesessen hat, glatt abspringen.

Fliesen [Kacheln]: Kacheln mit überglasierten Kanten für die Ränder

Beinahe jedes Fliesenpaket enthält einige Fliesen mit überglasierten Kanten. Sortieren Sie vor dem Fliesenlegen diese Platten aus. (S.76)

Sie können sie für den Abschluss an Ecken und Kanten oder für den oberen Abschluss z.B. bei einer halbhohen Verlegung gut gebrauchen. -

Über das Durchbohren von Fliesen ->> Bohren von Dübellöchern in Fliesen.

Reinigungshinweis ->> Kachelwände und -tische.

Fliesen [Kacheln]: Kräftig rote oder gelbe Kacheln sind gefährlich - hochglänzende, bleihaltige Glasuren

Meiden Sie Fliesen, die kräftig rot oder gelb glasiert sind. Sie werden mit Schwermetallfarben hergestellt, sind unter Umständen sogar radioaktiv.

Hochglänzende Glasuren lassen oft auf hohen Bleigehalt schliessen.

Fliesen [Kacheln]: mit Mörtel verlegen

Auch beim Verlegen sollten Sie an Ihre Gesundheit denken. Verwenden Sie keine lösemittelhaltigen Dünnbettkleber, sondern verlegen Sie Ihre Fliesen im Mörtelbett. (S.77)

Formaldehyd: vermeiden

Formaldehyd hat sich im Tierversuch eindeutig als krebserregend erwiesen. Es ist z.B. in Spanplatten, aber auch in Leimen und vielen anderen Stoffen enthalten, mit denen der Heimwerker zu tun hat. Die Ausdünstungen davon können Kopfschmerzen hervorrufen, zu Reizungen der Haut, der Atemwege (trockene Kehle) und Lungenschäden führen. hier ist also in jedem Fall schon beim Einkauf Vorsicht geboten; ->> Spanplatten.

Fuchsschwanzsäge stabilisieren: mit genuteter Leiste

Ein langer Fuchsschwanz gerät nicht mehr so leicht ins Schwingen und lässt sich auch besser gerade führen, wenn Sie auf den Sägerücken eine genutete Leiste aufsetzen (die Sie (S.78)

bei Bedarf jedoch leicht abnehmen können).

Fugendichtungsmassen (Silikon): Abdichten der Kartuschendüse mit Schraube oder Nagel, + Klebeband

Fugendichtungsmassen, die aus Kartuschen verarbeitet, aber nicht aufgebraucht wurden, halten sich noch lange Zeit, wenn Sie verhindern, dass die angebrochenen Silikon- oder Acrylkartuschen austrocknen können. Hierzu genügt es, nach dem Gebrauch in die noch gefüllte Spitze eine Schraube zu drehen oder einen kräftigen Nagel zu stecken. Zusätzlicher Verschluss mit Klebeband sorgt für noch dauerhafteren Schutz. Angebrochene Kartuschen lagert man stehend, und vor allem frostsicher.

[Es ist anzunehmen, dass die Abdichtung mit Nagel und Klebeband auch für Leime in Kartuschendüsen angewandt werden kann].

Furnierschäden: Wachsstifte für kleine Löcher

Furnierschäden entstehen z.B. durch Feuchtigkeit, Hitzeeinwirkung und (S.79)

bei mangelnder Pflege der Oberflächen. Kleine Löcher im Echtholzfurnier beseitigen Sie am besten mit Wachsstiften. Nehmen Sie einen farblich passenden  Stift, dann schmelzen Sie mit einem elektrischen Lötkolben über der beschädigten Stelle etwas ab und ziehen das Wachs anschliessend mit einer Rasierklinge glatt. Tiefe Löcher müssen unter Umständen in zwei Arbeitsgängen verfüllt werden.

Fussbodenheizung
->> Teppichböden

Fussbodenpflege
->> Bienenwachsbalsam für Fussböden
->> Bodenglanzmittel - selbst gemischt
->> gewachste Holzfussböden
->> Holzfussboden auffrischen
->> Hartöl
[->> Furnierschäden].

Fussleisten verdecken Leitungen: Elektrische Kabel hinter der Fussleiste verlegen
Lose (S.80)

im Zimmer herumliegende Leitungen sind nicht nur gefährliche "Stolperdrähte", sie sehen ausserdem noch sehr unschön aus. Die dünne Litze für die Stereo-Lautsprecher und auch das Antennenkabel können Sie leicht hinter der Fussleiste (lose) verlegen. Bevor Sie also nach dem nächsten Tapezieren die Fussleiste wieder befestigen, legen Sie diese Leitungen dahinter. Es gibt auch spezielle Hohlkabel-Fussleisten, unter denen man mehrere kräftige Schnüre [Elektrokabel, TV-Kabel etc.] "verschwinden lassen" kann. (S.81)

G

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Garage

Bodenbeläge und Betonböden von Öl säubern: ->> Ölflecke. (S.82)

Ölflecke: Reinigen von Garagenböden mit Katzenstreu - mit feinem Sand - mit Sägemehl

Ölflecke auf dem Betonboden in der Garage oder den Verbundsteinen der Garageneinfahrt lassen sich mit Katzenstreu, feinem Sand oder Sägemehl entfernen: Einfach nur auf die Ölflecken streuen, einige Stunden warten, und dann aufkehren. (S.187)


Gartenwerkzeuge: Paraffinöl oder Petroleum gegen Winterrost

Gartenwerkzeuge rosten nicht während ihres "Winterschlafs", wenn man sie mit Paraffinöl einfettet oder mit Petroleum einpinselt. (S.82)

[siehe auch: Feuchtigkeitsschutz: Werkzeuge schützen - 1 Glas Holzkohle für die trockene Lagerung

Feuchtigkeitsschutz, im Bauwesen ohnehin das A und O, sollten Sie auch ihren Werkzeugen zukommen lassen, die nur selten benutzt werden. In der Garage oder im Kofferraum Ihres Wagens rosten Eisen und Stahl bekanntlich leicht - und plötzlich ist z.B. die Beisszange nicht mehr zu bewegen. Wickeln Sie Stahlwerkzeuge in Ölpapier oder reiben Sie sie mit Autowachs oder mit einer salzfreien Speckschwarte ein. Den Werkzeugschrank können Sie mit einem Glas voll ->> Holzkohle trocken halten. Vergleiche auch
->> Gartenwerkzeuge
->> Raumfeuchtigkeit
->> ungelöschter Kalk. (S.75)]


Gefahrensymbole

Gefahrensymbole (auf gelbem bis orangefarbenem Grund) werden aufgrund der bestehenden Bestimmungen für den Gesundheitsschutz auf den Behältern der entsprechenden Stoffe abgebildet. Es bedeuten: (S.82)

Gefahrensymbol
                        fürleicht entzündliche Stoffe
LEICHT ENTZÜNDLICHE STOFFE; BRENNBARE FLÜSSIGKEITEN

Vorsicht: Von offenen Flammen, Wärmequellen und Funken fernhalten. Weitere Symbole gibt es für die Gruppen der explosionsgefährlichen und der brandförderlichen Stoffe.
Gefahrensymbol für
                        Reizstoffe
GESUNDHEITSSCHÄDLICHE STOFFE; REIZSTOFFE

Vorsicht: Dämpfe nicht einatmen, Berührung mit Haut und Augen vermeiden. (S.83)
Gefahrensymbol für
                        ätzende Stoffe
ÄTZENDE STOFFE

Vorsicht: wie bei den "gesundheitsschädlichen Stoffen" [Dämpfe nicht einatmen, Berührung mit Haut und Augen vermeiden], jedoch ist auch die Kleidung vor ätzenden Stoffen zu schützen.
Gefahrensymbol für
                        hochgiftige Stoffe
HOCHGIFTIGE STOFFE

Vorsicht: Jeglichen Kontakt mit dem Stoff vermeiden, bei Unwohlsein sofort einen Arzt aufsuchen. (S.84)

Gerüche: Apfelsinen- oder Zitronenschalen auf die Heizung legen

Gerüche von Leim, Klebern und dergleichen verschwinden schnell aus der Heimwerker-Werkstatt - und natürlich auch aus allen anderen Räumen -, wenn Sie getrocknete Apfelsinen- oder Zitronenschalen auf die Heizung legen.

[Voraussetzung ist, dass eine Heizung vorhanden ist, und dass die Heizung läuft. Im Sommer wird normal gelüftet. Die Apfelsinen- oder Zitronenschalen sollen wahrscheinlich frisch auf die Heizung gelegt werden, und auf der Heizung werden sie getrocknet].

Gewachste Holzfussböden: das Wachs zum Nachwachsen - die Reinigung mit feuchtem Lappen

Gewachste Holzfussböden müssen von Zeit zu Zeit nachbehandelt werden - wie oft, das hängt von der Stärke der Beanspruchung ab. Es brauchen nur die Stellen nachgewachst zu werden, an denen es notwendig ist. Gereinigt werden gewachste Böden nur mit einem feuchten (und nicht nassen) Lappen. Verschüttetes Wasser ist sofort aufzuwischen, da sich sonst Flecken auf dem Boden bilden. Vergleiche (S.85)

->> Bienenwachsbalsam für Fussböden
->> Bodenglanzmittel - selbst gemischt.

Gewinde
->> Schraubengewinde

Gewölbte Holzplatten: Lagerung und Entwölbung

Gewölbte Holzplatten lehnt man mit der gewölbten Seite nach aussen schräg gegen die Wand. Nach einigen Tagen ist die Wölbung meist zurückgegangen. Vergleiche ->> Verzogene Holzteile.

Gips anrühren: Gips anrühren - Gipstricks mit Salz oder Essig

Wer renoviert, braucht meist auch Gips. Und obwohl es Gips schon seit Urgedenken gibt, wissen manche Heimwerker nicht so recht damit umzugehen. Also: Sie sollten nie zuerst Gips in den Rührbecher geben und dann Wasser, denn so bekommen Sie mit Sicherheit Klumpen. Verfahren Sie umgekehrt! - Wollen Sie "schnellen" (S. 86)

Gips haben, also Gips mit einer kurzen Abbindezeit, dann fügen Sie dem angerührten Gips etwas Salz bei. Wollen Sie, dass der Gips im Gegenteil länger flüssig bzw. formbar bleibt, so müssen Sie dem angerührten Gips Essig beimischen.

Gipsbecher: Gummi- oder Kunststoffbecher

Gips und ähnliche Füllstoffe sollten Sie immer nur in einem Gummibecher (heute auch gleichwertig aus Kunststoff) anmachen. Harte Becher bekommen Sie nie richtig sauber, so dass immer Reste des alten Ansatzes in dem frischen Ansatz zu finden sind. Zum Säubern des Gummibechers [oder Kunststoffbechers] brauchen Sie diesen nur zusammenzudrücken; der hartgewordene Gips springt förmlich vom Becher ab. Leimhaltige (S.87)

Spachtelmassen verlangen noch ein wenig zusätzliches Reiben, Auskratzen und Abwaschen.

Gipskartonplatten für Feuchträume: mit Kaliumsiliconat - ohne Fungizide

Gipskartonplatten für Feuchträume enthalten meistens Fungizide (giftige Pilzvernichtungsmittel). Wählen Sie als geeignete Alternative Gipsfaserplatten, die mit Kaliumsiliconat imprägniert sind.

Gipskartonplatten allein montieren: mit Keilen

Nicht immer steht dem Heimwerker eine zweite Person hilfreich zur Seite und kann zum Beispiel so helfen, wie es notwendig wäre, wenn Sie eine Gipskartonplatte an einer Wand befestigen wollen. Der Gipskarton darf ja am Ende nicht ganz auf dem Boden stehen. Zwischen Platte und Boden muss eine Fuge (S.88)

von einigen Millimetern bleiben. Wie wollen Sie die Platte aber nach dem Ausrichten - selbst mit Nachbarshilfe [Nachbarschaftshilfe] - bis zur Befestigung genau in dieser Position halten? Ganz einfach: Setzen Sie die Gipskartonplatte auf Keile [die mit der Spitze zur Wand gelegt sind]. so gelingt es Ihnen, sie auszurichten und dann zu montieren, ohne dass sie verrutscht.

Gipskartonplatten sägen: Sägeblatt wird schnell stumpf

Gipskartonplatten sägen können Sie in jeder beliebigen Form, mit einem Fuchsschwanz oder der elektrischen Stichsäge. Die Säge wird jedoch schnell stumpf. Daher sollten Sie nicht unbedingt den besten Fuchsschwanz für diese Arbeiten nehmen. Die Papplage wird vor dem Sägen mit einem scharfen Messer eingeritzt. Den Sägestaub sollten (S.89)

sie noch während der Arbeit mit einem Staubsauger absaugen.

Gitterschnitt: Haltbarkeitstest für Beschichtungen

Testmethode zur Prüfung der Haltbarkeit einer Beschichtung: ->> Putzfestigkeit prüfen. (S.90)

"Gitterschnitt" möglich: Mit einem scharfen Tapeziermesser machen Sie gitterförmig Einschnitte im Abstand von 2 bis 4 mm in den Anstrichfilm. Wenn die Farbe teilweise abplatzt, ist ebenfalls eine Untergrund-Vorbehandlung angezeigt. (S.204)


Glas-Güteklassen: Güteklasse 2 und 3 mit Blasen und Unebenheiten

Fensterglas gibt es nicht nur in verschiedenen Grössen, sondern auch in verschiedenen Güteklassen. Sie sollten beim Glaskauf vornehmlich die Güteklasse 1 verlangen. Die Güteklasse 2 zeigt bereits recht auffällige Blasen und Unebenheiten. Gesteigert wird dies noch bei der Güteklasse 3; dieses Glas sollten Sie nur für Gewächshäuser verwenden.

Glasscheiben mattieren: Bienenwachs + Terpentinöl + Sikkativ

Wenn Sie Fensterscheiben mattieren wollen oder die Scheiben Ihres Gewächshauses (S.90)

dann lösen Sie Bienenwachs in Terpentinöl auf und mischen noch etwas Sikkativ (Trocknungsmittel) und Fensterklarlack bei. Mit dieser Lösung werden die Scheiben bestrichen, und dann wird die feuchte Beschichtung mit einem Wattebausch gleichmässig gestupft.

Glasscheibenreste: weitere Verwendung

Die Teile einer zerbrochenen Fensterscheibe oder Glasscherben aus alten Bilderrahmen müssen nicht unbedingt gleich weggeworfen werden. Meist reicht ein Glasstück noch für einen kleinen Bilderrahmen, Modellbau und dergleichen.

Glasschneiden: mit Öl oder Terpentin bestreichen

Der Glasschneider fasst besser, wenn Sie die Schnittlinie vorher mit einem öl- oder terpentingetränkten Lappen bestreichen. (S.91)


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Haftgrund: Seifenwasser für Kalkputz - oder Leimpaste / Kleisterpaste + Leinöl

Eine Lösung aus Schmierseife oder Kernseife mit wenig Wasser eignet sich hervorragend als Haftgrund für Kalkputz (umweltfreundlich).

Haftgrund kann man auch aus einer dicken Leim- bzw. Kleisterpaste mit Leinöl (2-3 Liter) selbst herstellen.

Halbrundbohrungen: mit Hilfe eines Abfallholzes vorne dran

Halbrundbohrungen, deren Mittelpunkt genau auf der Schnittkante liegt, müssen Sie bohren, bevor Sie das Brett zersägen. Konstruktionsbedingt (S.92)

ist dies jedoch nicht immer möglich. In einem solchen Fall spannen Sie vor die Schnittkante des Werkstückes ein gleich dickes Abfallholz. Dann bohren Sie ganz "normal". Wenn Sie das Abfallholz wegnehmen, haben Sie im Werkstück saubere Halbrundbohrungen.

Hammerstiel befestigen
->> Lockere Stiele

Handhobel: Messer schärfen - Hobelsohle schleifen - Hobeleisen nicht übermässig härten

Damit der Handhobel nach dem Messerschärfen überall wieder "wie neu" ist, sollten Sie die Hobelsohle mit feinem Schleifpapier glattschleifen. Auf der Hobelsohle setzen sich schnell Schmutzteile fest, oder es entstehen Kratzer, die durch das Schleifen verschwinden.

Übrigens: Wenn Ihr Handhobel während (S.93)

des Hobelns öfters ausbricht, so liegt dies meist daran, dass das Hobeleisen übermässig gehärtet ist.

Hartfaserplatten: Struktur

Hartfaserplatten [sind] Holzwerkstoffplatten von hohem Materialgewicht. Von ->> Spanplatten und anderen [sind sie] zu unterscheiden durch die verschiedenartige Struktur ihrer beiden Flächen. [Die] "Siebseite" [ist] hell, aufgeraut und Feuchtigkeit aufnehmend. [Die] Oberseite [ist] glatt und braun getönt, fast wasserabweisend.

Hartfaserplatten befestigen: Die Unterlegscheiben halten zwei Platten gleichzeitig

Richtig ist es, durch die Platte hindurch zu schrauben oder zu nageln, so dass die Schraube bzw. der Nagel in dem hinter der Platte befindlichen Material Halt findet. - Wenn Sie Hartfaserplatten geringer Dicke Stoss an [S.94)

Stoss befestigen wollen, schrauben Sie nicht in jede Platte Schrauben, denn die freistehenden Kanten werden so nie aufliegen. Nehmen Sie Schrauben mit breiten und flachen Köpfen oder vergrössern Sie die Auflagefläche durch Unterlegscheiben. Mit nur einer Schraubenreihe, die genau auf der Nahtstelle liegt, werden die Platten angeschraubt, so dass jede Schraube zwei Platten zugleich hält.

Hartfaserplatten sägen: Von der Oberseite her - Ritzen von Lacken und anderen Beschichtungen

Sägen Sie immer von der glatten Oberseite her - wegen der Gefahr des Ausreissens.

Lackierungen oder andere Beschichtungen ritzt man vor dem Sägen entlang der vorgezeichneten Schnittlinie, damit sie nicht splittern. (S.95)

Hartholz nageln? So wenig wie möglich

Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, keine ->> Nägel in Hartholz! [Harthölzer sind z.B. Buche, Eiche, Esche, Buchsbaum, Kirsche etc.] Die Gefahr des Splitterns ist ausgesprochen gross. Wenn Nageln einmal unumgänglich wird, sollten Sie sich der folgenden Vorgehensweise erinnern:

Zunächst einmal die ->> Nägel stauchen, 2/3 der Schaftlänge vorbohren und das Stück, in das die Nägel eingetrieben werden, nach Möglichkeit überstehen lassen und nach dem Nageln ablängen.

Hartöl: zur Parkettversiegelung

Hartöl ist eine gesunde Alternative zur Parkettversiegelung bzw. zum Wachsen. Man erhält es in "biologischen" Heimwerkermärkten.

Harzgallen von Nadelhölzern: Auskratzen, abschaben oder auswaschen

Harzgallen sind herzgefüllte Hohlräume im Baumstamm von harzreichen (S.96)

Holzarten [Nadelhölzer] wie zum Beispiel Fichte, Kiefer und Lärche. Werden diese Hohlräume bei der Bearbeitung durch Ansägen oder Hobeln geöffnet, kann das klebrige Harz ausfliessen. Harzgallen müssen Sie daher entweder auskratzen und von der Oberfläche abschaben oder durch Abwaschen der Oberfläche mit Lösungsmittel säubern. Mit Harz verschmierte Oberflächen lassen sich kaum mit Farbe beschichten. Vergleiche ->> Entharzen von Holzoberflächen. (S.97)

Entharzen von Holzoberflächen: Kernseifenbrei + Salmiakgeist

Verharzte Oberflächen lassen sich nicht beizen; das Harz verhindert das Eindringen der Beize ins Holz. Das Holz muss also vorher entharzt werden. Die meisten im Handle erhältlichen Entharzer enthalten Lösungsmittel. Doch Sie kommen auch (S.59)

ohne diese Entharzer aus: Lösen Sie 50 Gramm Kernseife in heissem Wasser zu einem Brei auf und geben Sie noch 0,1 Liter Salmiakgeist zu. Mit dieser Lösung lässt sich das Harz von der Oberfläche entfernen. (S.60)


Heissluftbehandlung von Holz: gegen Holzschädlinge (Holzwurm etc.)

Heissluftbehandlung von Holz, das von Schädlingen wie Holzbock oder Holzwurm befallen ist, kann das Ungeziefer genauso sicher töten wie Insektengifte. Möbel und kleinere Gegenstände können Sie eventuell (S.97)

selbst behandeln: in der Sauna oder im Backofen. Für Dachstühle usw. sind in der Bundesrepublik ca. zwei Dutzend Fachbetriebe zuständig. Die Raumluft muss ca. 100°C erreichen, das Holz z.B.noch in Balkenmitte 55°C.

Heissluftfön (Haarfön): Abbrennen von Lackschichten

Alte Lackschichten kann man leicht mit einem Heissluftfön [Haarfön] entfernen. Dabei Atemschutzmaske tragen und sehr gut lüften, wie bei allen Abbrennverfahren. Meist werden gesundheitsschädliche Dämpfe freigesetzt.

[Mit einem Heissluftfön (Haarfön) kann man auch eingefrorene Wasserleitungen auftauen, siehe ->> Wasserleitungen auftauen].

Heizkörper: mit Giftfarben nicht neu streichen

Heizkörper werden mit fabrikmässigen Lackbeschichtungen geliefert, die das Anstreichen auch nach vielen Jahren erübrigen. Sie vergilben kaum und sind leicht zu reinigen. (S.98)

Auch werden Heizkörper oft verkleidet. Ein Neuanstrich kann dagegen über eine ganze Heizperiode aufdringlich riechen und noch jahrelang schädliche Ausdünstungen abgeben. Vermeiden Sie daher Renovierungsanstriche dieser Art.

Hilfsholz zum Festklopfen von Profilhölzern

Profilbretter und andere Profilhölzer mit Nut und Feder müssen stramm sitzen. Sie müssen die Federn stets in die Nut schlagen. Wenn Sie mit dem Hammer auf die genutete Breitseite schlagen, besteht die Gefahr, dass die Kanten abbrechen. Nehmen Sie daher ein Abfallstück, von dem Sie die Nut abschneiden, etwa 30 cm lang. Dessen Feder stecken Sie nun jeweils (S.99)

in die Nut des zu befestigenden Profilbrettes. Dann schlagen Sie leicht mit dem Hammer auf das "Abfallstück" oder Hilfsholz. So schützen Sie die Kanten und erreichen, dass der Hammerschlag beim verwendeten Profil nicht auf einen Punkt trifft, sondern auf ein längeres Stück verteilt wird.

Hobelbänke: Werkzeugablage mit schiefer Ecke für Handbesenreinigung

Hobelbänke haben im hinteren Bereich eine Vertiefung zur Aufnahme von Werkzeug. Doch darin landet nicht nur das Werkzeug; auch viel Sägemehl, Hobelspäne und dergleichen sammeln sich hier. Durch das übliche Kastenformat ist ein Ausfegen mit dem Handfeger nicht möglich. Es wird immer etwas in der Ablage liegen bleiben. Fertigen Sie (S.100)

sich in der Höhe der Bankplatte ein Holzdreieck mit dem Winkel 45° / 90° / 45° an; diesen Klotz leimen Sie nun in die Ablage - und schon können Sie die Hobelspäne und allen anderen Unrat über diese schiefe Ebene hinausfegen.

Hobelbankpflege: Flecken entfernen - mit Leinöl einölen

Der Bankplatte ihrer Hobelbank sollten Sie gelegentlich ein wenig Pflege zukommen lassen. Farbflecken werden abgekratzt, und hin und wieder muss die ganze Platte auch mal abgezogen werden. Diese Arbeit fällt aber nicht häufig an. Häufig sollten Sie dagegen die Platten mit Leinöl o.ä. einpinseln und dieses gut einziehen lassen. Vergleiche auch ->> Spannvorrichtungen.

Hobeleisen schärfen: Den Grat mit einem Leder "abziehen"

Beim Schleifen (S.101)

des Hobeleisens bildet sich ein feiner Grat. Durch das Abziehen der Klinge wird der Grat entfernt und das Eisen scharf. - Vergleiche ->> Handhobel.

[Der überflüssige Grat, der durch das Schleifen an der Klinge entstanden ist, wird mit einem Leder "abgezogen". Dasselbe gilt auch für andere Messer, z.B. für Schnitzmesser].

Hobeln von schmalen Hirnholzseiten: Ein Hilfsholz einspannen

Das Hobeln von schmalen Hirnholzseiten ist alles andere als einfach. Meist kippt der Elektro-Hobel (oder beim Schleifen der Schwingschleifer) ab; "Vermurkste" Kanten sind die Folge. Hier kann ein einfacher Trick recht hilfreich sein: Spannen Sie das Brett mit Beilagestücken in die Werkbank. So haben Sie die zu bearbeitende Fläche vergrössert und kippen nicht so schnell ab. Selbst wenn dies der Fall sein sollte, wäre es nun nicht weiter schlimm, denn das Werkstück sitzt ja in der Mitte zwischen Abfallhölzern - verdorben (S.102)

würden die Kanten der Abfallhölzer und nicht die des Werkstückes. (Diesen Trick können Sie natürlich auch anwenden, wenn Sie mit ->> Handhobel oder Schleifklotz arbeiten).

Hobelspäne: Einsaugen und auf den Kompost

Wo gehobelt wird, fallen bekanntlich Späne. Sie fliegen überall herum, so dass zweckmässigerweise eine zweite Person neben dem Hobeltisch steht und mit einem grossen Trocken/Nass-Staubsauger den Hauptteil "einfängt". Am Elektrohobel kann der Spezialstaubsauger oft direkt angeschlossen werden. Hobelspäne, Bohrspäne und Sägemehl gehören jedoch nicht in die Mülltonne, sondern - da es Holzspanöfen kaum noch gibt und (S.103)

auch Anzündholz für Kohleöfen selten benötigt wird - auf den Kompost. Auch können sie, zur Irreführung der Vögel wie auch als Dünger oder zum Trocknen des Bodens auf frisch angesähten Rasen gestreut werden.

Holz: Schwindmasse und "Ausgleichsfeuchte"

Holz quillt und schwindet, weil die Zellwände Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und wieder an die Luft abgeben (und zwar in den einzelnen Baumstammteilen in unterschiedlichem Masse). Wenn Sie für die einzelnen Holzarten Angaben zum "Schwindmass" finden, ausgedrückt in Volumen-Prozent (zwischen 9 und 17%), so handelt es sich immer um Mittelwerte, die vor allem für den (S.104)

Vergleich zwischen verschiedenen Hölzern aufschlussreich sind. Ausgegangen wird vom Volumen des frischen Holzes ("fasergesättigt feucht"), als Schwindmass zählt die Volumenverringerung bis zum Erreichen der für Mitteleuropa charakteristischen "Ausgleichsfeuchte". Vergleiche ->> Holzkauf.

Holzasche + Salatöl = Metallreinigungsmittel

Holzasche, gemischt mit einigen Tropfen Salatöl, ist ein gutes Reinigungsmittel für Metall.

Holzasche: Fichtenaschenbrei ist ein Holzschutzmittel

Aus Fichtenholzasche können Sie auch ein Holzschutzmittel bereiten: 20 Minuten mit 2 Teilen Wasser aufkochen und während des Kochens organische "natürliche Farben" beimischen. Nussschalen ergeben Dunkelbraun, Zwiebelschalen (S.105)

Braun, Zitronenschalen Gelb. Das zu schützende Holz wird 24 Stunden lang in die Lauge eingelegt.

Holz aufpolieren: Leinöl + Zitronenöl

Blindgewordene Stellen auf Möbeln und Holztüren lassen sich einfach beseitigen. Mischen Sie Leinöl und Zitronenöl im Verhältnis 1:1 und reiben Sie hiermit die betreffenden Stellen ein. Nach dem Trocknen muss noch gut nachpoliert werden.

Holzbeizen: Grundsätze

Holzbeizen [heisst das] Anfärben von Holz mit ->> Beize (Färbemittellösung). Folgende Punkte sollten Sie beim"Beizen" unbedingt beachten:

1. Grundregeln: Nie ein Metallgefäss zum Ansetzen der Beize verwenden, sondern ein Glas, eventuell auch ein Hartkunststoff-Behältnis. Das Glas (S.106)

brauchen Sie nicht zu kaufen, denn ein leeres, sauber ausgespültes Marmeladenglas ist genau richtig. - Und: niemals verharzte Flächen beizen, ->> Entharzen von Holzoberflächen.

2. Damit keine Farbunterschiede entstehen, sind alle Teile, die zusammengehören, an einem Tag zu beizen. Das Auftragen geschieht z.B. durch Einreiben der Holzflächen mittels Stoffballen.

3. Die Verarbeitungstemperatur konstant halten.

4. Nur in trockenen und beheizten Räumen arbeiten.

5. Die gebeizten Teile langsam trocknen lassen; je langsamer Holzbeize trocknet, um so tiefer dringt sie ins Holz. Daher kein "Schnelltrocknen" in der Nähe von (S.107)

Heizquellen.

6. Gebeizte Flächen dürfen erst überlackiert werden, wenn die Beize vollkommen trocken ist. Selbst gering feuchte Beize zerstört den Lack. Lackieren Sie rasch und zügig, damit die Lösemittel des Klarlacks auch nicht die Beize zu sehr anfeuchten können.

[Holzbeizen]: Beize: kaum lichtechte Wasserbeizen für Innenräume - lichtechte, synthetische Beizen für draussen

Färbemittellösung zum ->> Holzbeizen, dem Einfärben von Holz, teilweise mit Hilfe chemischer Reaktionen zwischen der Flüssigkeit und im Holz vorhandenen Gerbstoffen. Wasserbeizen, die aus natürlichen Farbstoffen hergestellt werden, sind nicht besonders lichtecht und daher besser im Innenbereich einzusetzen. Grosse Lichtechtheit besitzen synthetische Beizen, die jedoch nicht immer (S.20)

gesundheitlich unbedenklich sind. Die Anwendung kann nur unter Beachtung entsprechender Vorsichtsmassregeln und nur im Freien empfohlen werden. Besonders bei grossflächigen Wand- und Deckenverkleidungen sollten Sie auf Wasserbeize zurückgreifen. (S.21)

[->> Entharzen von Holzoberflächen]


Holzbläue
->> Bläue und Schimmelpilze auf Holz

Holzdübel: geriffelt und selbst gesägt

Holzdübel zur ->> Holzverbindung durch Dübel können Sie fertig abgelängt und mit gebrochenen Kanten kaufen. Sie können sich aber solche Dübel auch selbst sägen - dies ist im allgemeinen viel preiswerter. Kaufen Sie dazu aber nie glatte Rundhölzer, sondern längs-geriffeltes Holz, aus dem auch die Holzdübel (S.108)

vom Baumarkt hergestellt sind. Nur so hat der Leim auch Platz, um die Holzflächen im Bohrloch zusammenzuleimen. (Bei glatten Dübeln quillt er heraus oder sprengt die Bohrung!)

Holzessig als Holzschutzmittel: ätzend und reizend - mit Handschuhen und Atemschutz - "ablüften"

Holzessig wirkt gegen Pilz- und Insektenbefall und ist, trotz seiner Einstufung als "biologischer" Wirkstoff eine giftige Flüssigkeit: Er wirkt ätzend und reizt die Schleimhäute. Handschuhe und Atemschutz sind daher bei der Verarbeitung zwingend vorgeschrieben. In geschlossenen Räumen darf Holzessig nicht verarbeitet werden. Mit Holzessig behandeltes Holz muss mindestens 24 Stunden ablüften, ehe es in einen (S.109)

Raum gebracht wird.

Holzfussboden auffrischen: Schleifen - saugen - Endschliff - saugen - Grundieröl - einwachsen

Bevor Sie solche Fussböden grundlegend mit Öl oder Wachs behandeln, muss das Holz bearbeitet werden. Der Boden wird zunächst mit grobem Schleifpapier (80er Körnung) plangeschliffen und von eventuellen Verunreinigungen befreit. Danach werden Beschädigungen des Bodens beseitigt und der Schleifstaub abgesaugt. Der Endschliff erfolgt mit feinem Schleifpapier der Körnung 120. Bei diesem Schliff muss die Faserrichtung beachtet werden: Es ist immer in Richtung des Faserverlaufs zu schleifen. Nun muss wieder gründlich der Staub abgesaugt werden, und zwar mehrfach und mit Bürstenvorsatz [Bürstendüse]. (S.110)

Danach wird der Boden mit Grundieröl behandelt. Erst wenn dieses eingezogen ist, wird gewachst bzw. geölt. Vergleiche ->> Gewachste Holzfussböden.

Holzkauf: Auf gleiche Lagerzeit achten

Wenn Sie ->>  Holz kaufen, sollten Sie unbedingt versuchen, Hölzer mit gleich langer Lagerzeit zu bekommen. Solche Bretter, Kanthölzer usw. haben dann etwa eine gleiche Holzfeuchte, und das bedeutet, dass diese Hölzer sich nach der Verarbeitung im gleichen Umfang ausdehnen bzw. schwinden.

Holzkitt: Holzschäden ausbessern - mehrere Schichten

Holzkitt dient vor allem an Aussenflächen zum Ausbessern von Schadstellen am Holz. Die Schadstelle wird zuerst mit Holzlack-Verdünnung eingefeuchtet. Dann wird der (S.111)

Holzkitt mit einem Stemmeisen, Spachtel oder dergleichen kräftig eingepresst. Bei grösseren Stellen geht dies nicht in einem Arbeitsgang. Sie müssen hier in mehreren Lagen das Loch verfüllen. Jede Lage muss restlos ausgetrocknet sein, bevor die nächste aufgetragen werden kann.

Die heute erhältlichen Holzkitte werden in zu den zahlreichen Holzarten passenden Tönungen geliefert. Holzkitte mit Polyurethan-Bindemittel erhärten nicht erst nach Stunden, sondern sehr rasch,ohne Volumenschwund und mit matter Oberfläche. Die ausgebesserten Stellen dürfen nicht gebeizt oder gewachst werden, sind aber mit jedem Anstrichmittel überstreichbar, das (S.112)

einen wetterfesten Schutz ergibt.

Holzkohle: hält Schränke trocken

Holzkohle ist "hygroskopisch", d.h. sie zieht Feuchtigkeit an. Stellen Sie in einem zu feuchten Schrank, in dem Sie z.B. Werkzeuge aufbewahren, ein offenes, altes Marmeladenglas auf, in das Sie einige Stücke Holzkohle gefüllt haben. Wenn Sie die Holzkohle von Zeit zu Zeit erneuern, bleibt die Luft trocken und Stahl rostet nicht.

[Dasselbe müsste auch mit grösseren Räumen und grösseren Behältnissen Holzkohle funktionieren].

Holzkugeln bohren: mit Polsterung in den Schraubstock einspannen

Holzkugeln bohren ist keine ganz leichte Sache. Spannt man sie in den Maschinenschraubstock des Bohrständers, so hinterlassen die Spannbacken für immer kräftige Abdrücke. Versucht man ohne Schraubstock auszukommen, bekommt man höchst selten ein vernünftiges (S.113)

Loch in die Kugel. Einen sicheren Halt ohne Schäden bekommen Kugeln im Maschinenschraubstock, wenn Sie als Beilage Kunststoffringe verwenden.

Holzkugeln streichen: mit der Bohrmaschine

Holzkugeln streichen ist schnell und einfach mit Hilfe der Bohrmaschine möglich. Meist sind die Kugeln ja zur Aufnahme von Rundhölzern oder dergleichen angebohrt. Stecken Sie in die Bohrung [in das Loch der Holzkugel] ein entsprechendes Holz [einen Holzdübel] und spannen Sie dieses [diesen Holzdübel] wiederum in das Bohrfutter Ihrer Bohrmaschine. Nun lassen Sie die im Bohrständer stehende Bohrmaschine mit mässiger Tourenzahl laufen und halten dabei den mit Farbe getränkten Pinsel gegen die Kugel. (S.114)

Holz lagern (zur Trocknung)
->> Feuchtes Holz
->> Holzkauf (S.114-115)

Feuchtes Holz: Holzlagerung mit Leisten zwischen den Brettern zur Luftzirkulation

Feuchtes Holz zu verarbeiten, bringt die Gefahr mit sich, dass das Holz stark schwindet oder sich wirft [bzw. sich je nach Wetterlage verzieht: Bei trockenem Wetter zieht sich das feuchte Holz dann sehr zusammen, und jedes Jahr mehr, und eventuell auch unregelmässig]. Dieses Risiko können Sie vermindern, (S.73)

wenn Sie es nicht sofort nach dem ->> Holzkauf verarbeiten, sondern erst noch drei bis vier Wochen trocken lagern. Und zwar lagern Sie Bretter, Kanthölzer usw. am besten, wenn Sie zwischen die Lagen kleine Leisten legen, so dass die Luft zirkulieren kann. (S.74)

Holz ölen: Öl oder zähe ölartige Einlassmittel für draussen

Holz ölen ist - ebenso wie das Wachsen - eine alte und bewährte Behandlungsmethode. Mit Leinölfirnis oder anderen geeigneten Einlassmitteln können Sie Holz im Innen- wie im Aussenbereich behandeln. Tragen Sie so viel Öl [z.B. Sonnenblumenöl, Leinöl oder Sojaöl] auf die Holzfläche auf, wie das Holz aufnimmt, und entfernen Sie alles überschüssige Öl mit einem Lappen. Das Öl dringt in das Holz ein, und durch diese "Tiefenwirkung" wird die Maserung des Holzes betont.

Sie bekommen ölartige Einlassmittel in verschiedener Zähflüssigkeit. Die Fliessträgheit bestimmt den Anwendungsbereich: Ein stabilerer (wetterbeständiger) Film wird für Holz im Aussenbereich gefordert. (S.115)

Dünnflüssigere Sorten sind im Innenbereich angebracht. Dabei dringt das Öl tiefer ins Holz und betont die Maserung stärker.

Holzpaneele: zur Wandvertäfelung

Glatte oder profilierte Bretter mit ansprechender Sichtseite, zur Montage bei Wandvertäfelungen. Vergleiche ->> Profibretter. (S.116)

[Montage von Holzpaneelen]: Einpassen des letzten Profilbretts: Paneelwände

Einpassen des letzten Profilbretts, z.B. einer Wandverkleidung aus senkrecht angebrachten Nut- und Feder-Brettern verlangt vorher saubere (S.52)

Anpassung der Brettbreite an die schmalere Restlücke (meist an einer Ecke und rechts vom vorletzten Brett liegend). Dazu gibt es einen kleinen Trick: Auf das vorletzte Brett, links von dem noch zu verkleidenden schmalen Wandstück, wird zunächst deckungsgleich ein Profilbrett geheftet. Von einem Abfall-Brettstück entfernen Sie ganz gerade die Feder. Auf das aufgeheftete Brett halten Sie nun das Abfallstück (genutete Seite an der Wand) und setzen einen Bleistift an der "Federseite" an. Ziehen Sie das Holz und den Bleistift über das angeheftete Brett und achten Sie dabei immer darauf, dass das Abfallbrett stets an der Wand entlanggezogen wird und (S.53)

nicht "wackelt". Das angeheftete Brett wird nun gelöst und entlang dem Bleistiftstrich zersägt; es passt, mit der Feder in der Nut des vorletzten Brettes, genau in die Lücke. Das Ganze sollte geschehen, solange die letzten ca. 10 Bretter der Reihe noch nicht fest vernagelt sind, also anhand provisorisch zusammengesteckter Paneele. Denn bei diesen Restlücken fällt ein evtl. schräger Schnitt der letzten Brettkante auf und man braucht Spielraum für die mögliche Abhilfe, nämlich den "optischen Trick" ->> Profilbrettbreite bei unregelmässigen Wänden ausgleichen. (S.54)

Holzpaste: Ausbessern von Holzschäden mit "flüssigem Holz" - Sägemehlzusatz für grössere Flächen

Holzpaste. Lackspachtelmasse in Holzfarbtönen. Wenn Sie grössere Flächen mit dem sogenannten "flüssigen Holz" ausbessern müssen, sollten Sie dem Brei etwas feines Sägemehl oder Schleifstaub beimengen; hierdurch lassen sich Maserungen vortäuschen, und der Holzcharakter wird betont. Vergleiche
->> Holzspachtelmasse
->> Holzkitt.

Holzreste
->> Resthölzer
->> Bohrstaub. (S.116)

Holzschutz
vergleiche auch ->> Konstruktiver Holzschutz.

Holzschutz durch Ablaugen: Soda- und Pottaschenlauge alle 1 bis 4 Jahre

Holzschutz können Sie auch mit Soda- und Pottaschenlauge erzielen. Die Wirkung dieser ->> Ablaugmittel beruht drauf, dass dem Holz bestimmte, Holzschäden begünstigende Inhaltsstoffe entzogen werden. Das Holz wird mit den genannten wässrigen Lösungen behandelt und wird durch dieses Ablaugen nur leicht dunkler. Das Ablaugen muss in regelmässigen Abständen wiederholt werden. Die Zeitabstände richten sich nach der Beanspruchung und betragen zwischen ein und vier Jahren.

Holzschutzmittel: in Innenräumen durch Holzessig oder Boraxlösung ersetzen

Holzschutzmittel, synthetische, sind meistens hochgiftig und oft überflüssig. (S.117)

Man kann sie in Innenräumen oft ohne weiteres durch ->> Holzessig oder ->> Boraxlösung ersetzen. Wo ihr Einsatz nicht zu umgehen ist, sollte man sie nicht sprühen, sondern stets mit dem Pinsel auftragen, und zwar nur im Freien. Verarbeitung nur nach der vom Hersteller angegebenen Anleitung unter Beachtung aller Vorsichtsmassregeln. Synthetische Holzschutzmittel enthalten Wirkstoffe wie z.B. PCP (Pentachlorphenol), Lindan und Endosulfan, die extrem gesundheitsgefährdend sind. Diese Stoffe müssen auf der Packung genannt werden. Vor der Verwendung entsprechender Holzschutzmittel in Räumen warnen eindringlich die Bundesgesundheitsbehörden. (S.118)

Im Hausinnern verbautes Holz braucht auch im allgemeinen nicht mit biozidhaltigen Holzschutzmitteln geschützt zu werden. Wichtigste Ausnahmen: Holz in Feuchträumen (Bläue- und Pilzschutz), statisch beanspruchte Balken, Dachstühle (hier ist chemischer Holzschutz Vorschrift!) [um Holzschädlinge abzuhalten, die sonst den Dachstuhl zerfressen, so dass das Dach zusammenkracht]. Ungefährlich, aber oft vernachlässigt, ist dagegen der ->> Konstruktive Holzschutz. Vergleiche
->> Holzschutz ohne Gift
->> Holzschutzmittel und Gesundheit
->> Holzschutzmittel-Verseuchung. (S.119)

Holzschutzmittel: Eigenschaften und Abkürzungen

Holzschutzmittel werden in der Bundesrepublik amtlich geprüft und - sofern für gut befunden - zugelassen. Folgende Prüfprädikate werden (S.119)

vergeben (die Bezeichnungen stehen auch auf den Gebinden):

-- P = wirksam gegen Pilze (Pilzschutz) und Insektenschutz gemäss Prädikat "IV"

-- Iv = gegen Insekten vorbeugend wirksam

-- (Iv) = desgleichen, aber nur bei 1 cm Eindringtiefe ins Holz wirksam

-- lb = gegen Insekten bekämpfend wirksam

-- S = zum Streichen, Tauchen und Spritzen von Bauholz geeignet

-- St = zum Streichen und Tauchen von Bauholz geeignet sowie zum Spritzen (Sprühen) in stationären Anlagen

-- W = auch für Holz, das der Witterung (S.120)

ausgesetzt ist, jedoch nicht in Erdkontakt und nicht in ständigem Kontakt mit Wasser steht

-- E = auch für Holz, das extremer Beanspruchung ausgesetzt ist (Erdkontakt, ständig Wasser)

-- F = geeignet zum Schwerentflammbarmachen von Holz und Holzwerkstoffen (Feuerschutz)

-- L = "Leimverträglichkeit" (nur bestimmten Klebstoffen gegenüber) ist nachgewiesen

-- M = bekämpft speziell Mauerschwamm (Hausschwamm)

-- K1 = damit behandeltes Holz führt im Kontakt mit Chromnickelstahl nicht zur Lochkorrosion beim Metall (S.121)

Die Bezeichnungen richten sich ausschliesslich nach technischen Gesichtspunkten, sind also ebenso wenig wie die Tatsache der Zulassung als allgemeine Unbedenklichkeitszertifikate zu verstehen.

Holzschutzmittel und Gesundheit

Bei der Verarbeitung von biozidhaltigen Holzschutzmitteln muss die eigene Gesundheit und der Umweltschutz im Vordergrund stehen. Lesen und beachten Sie deshalb unbedingt die auf allen Packungen stehenden Verarbeitungshinweise und machen Sie sich gegebenenfalls mit den einschlägigen Arbeitsschutzbestimmungen vertraut. Was Sie im Umgang mit frisch durch chemische Holzschutzmittel behandelten Hölzern (S.122)

beachten müssen:

-- nicht ohne Schutzhandschuhe anfassen

-- innerhalb der Abtrockenzeit [Abtrocknungszeit] öliger Holzschutzmittel ist die Entflammbarkeit des Holzes erhöht! Kein offenes Feuer und offenes Licht anzünden!

-- unter allen Umständen vermeiden, dass Holzschutzmittel in den Boden, ins Oberflächenwasser, in die Kanalisation, in Gräben oder Bäche gelangen

-- behandelte Hölzer daher solange auf gesichertem Platz, z.B. Beton- oder Asphaltflächen mit Auffang-Folie ablegen, bis kein Holzschutzmittel mehr abtropft

-- vor Regen ist auch mit lösemittelhaltigen (S.123)

Produkten behandeltes Holz bis zur Trocknung der ganzen Holzoberfläche zu schützen

-- wenn lösemittelhaltige oder wasserlösliche Präparate direkt in Innenräumen angewendet wurden, die vorgeschriebenen Wartezeiten bis zur Nutzung der Räume unbedingt einhalten, nicht nur, weil die meistens leicht betäubend riechenden Dämpfe, die in mehrfacher Hinsicht gesundheitsschädlich sind, auch bei dauernder Raumlüftung über längere Zeit abgegeben werden.

Holzschutzmittel-Verseuchung: Alles Holz muss raus - oder das Haus muss abgerissen werden

Holzschutzmittel-Verseuchung kann die Folge des in Innenräumen durchgeführten chemischen Holzschutzes z.B. mit PCP-haltigen Mitteln sein. Alle Bauteile werden von (S.124)

den giftigen Wirkstoffen befallen und machen das Wohnen unmöglich. Einige neue Häuser mussten deswegen bald verlassen und aufgegeben werden. So nur einzelne Räume betroffen sind, kann die Sanierung nur im Herausreissen aller behandelten Hölzer bestehen. Vergleiche ->> Holzschutzmittel (synthetische).

Holzschutz ohne Gift: mit Deckbeschichtungen

Folgende Stoffe gehören zu den Alternativen der ->> Holzschutzmittel mit stark gesundheitsgefährdenden [?] Wirkstoffen:

-- ->> Boraxlösung [mit Natriumtetraborat, mit Handschuhen und Atemschutz auftragen, 24 Stunden draussen ablüften]
-- ->> Holzessig; [ätzend und reizend, mit Handschuhen und Atemschutz auftragen, 24 Stunden draussen ablüften]
-- eine Abkochung von ->> Holzasche [Einlegen des Holzes in eine Fichtenaschenlauge für 24 Stunden]
-- Färbe- und Einlassmittel wie Wasserbeizen (->> Beize; ->> Holzbeizen)
-- ->> Rindenimprägnierfarbe
-- ->> Bienenwachs [Bienenwachsbalsam, füllt Poren und verstopft die Gänge der Schädlinge]
-- oder reines Leinöl.

Sie sind sämtlich (S.125)

nicht wasser- und witterungsbeständig, erfüllen aber ihren Zweck, wenn man eine entsprechende Deckbeschichtung vorsieht: Bienenwachsbalsam im Innenbereich, UV-schützende Klarlack-Versiegelung aussen. Vorsichtsmassnahmen bei der Verarbeitung sind zwar erforderlich, doch langfristig sind keine giftigen Dämpfe usw. zu befürchten. Auch ->> Heissluftbehandlung ist ein umweltfreundliches, wirksames und amtlich zugelassenes Holzschutzverfahren. (S.126)


Holzschwamm: Verbrennung des Holzes - Sporen in Ritzen mit Lötlampe ausbrennen

Holzschwamm. Ein sehr zäher Pilz, dessen Bekämpfung entsprechend schwierig ist. Denn der Holzschwamm überbrückt mit weit ausgedehnten Strängen auch trockene (S.126)

Stellen, auf denen er keinen Nährboden findet. Seine Entwicklung kann nur durch luftige Verbauung und durch Imprägnierung mit einem Holzschutzmittel verhindert werden. Der Holzschwamm braucht zwar etwas Feuchtigkeit, um zu keimen. Er kann aber auch jahrelang auf trockenem Holz weiterwachsen und die gesamte Holzkonstruktion zerstören. Befallenes Holz muss entfernt und verbrannt werden. Mauerfugen müssen Sie auskratzen und mit einer Lötlampe oder dergleichen ausbrennen, damit die Sporen des Pilzes zerstört werden.

Holzspachtelmasse: aus Sägemehl des Möbels + Holzleim selber machen

Holzspachtelmasse für Reparaturen an Möbeln usw. können Sie im passenden (S.127)

Farbton selbst anfertigen, statt eine der lackhaltigen ->> Holzpasten zu kaufen: Rühren Sie Sägemehl, das Sie von dem zu reparierenden Gegenstand abgeschliffen haben, mit wasserfestem, transparent auftrocknendem Holzleim zu einem Brei. Mit dieser Masse ausgebesserte Stellen lassen sich nach der Durchtrocknung gut feinschleifen und dann mit Wachs glätten.

Holzspanplatten
->> Spanplatten

Holztrocknung: Natürliche Trocknungszeit - Schnelltrocknung im Holztrockenofen

Die natürliche - und vor allem richtige - Holztrocknung ist ein langwieriger Prozess. Abhängig ist die Trocknungszeit von der Holzart und Brettdicke. Bei zölligem Fichtenholz wird mit ein bis zwei Jahren und bei Hartholz mit einem (S.128)

Jahr pro m3 gerechnet. Dies erklärt, warum wirklich natürlich getrocknetes Holz so rar und teuer ist, denn Holz lagern bedeutet totes Kapital. Deshalb werden viele Gebrauchshölzer in Holztrockenöfen schnellgetrocknet. Vergleiche ->> Feuchtes Holz.

Holzverbindungen: Verschiedene Verbindungen von Holzbrettern

Beispiel einer
                        L-Holzverbindung (in der Form eines
                        "L"), eine Zapfenverbindung
Beispiel einer L-Holzverbindung (in der Form eines "L"), eine Zapfenverbindung

Holzverbindungen gibt es bekanntlich viele. Wenn Sie sich etwa für eine Eck-Verzinkung entschieden haben, so sollten Sie auch die Herstellung Ihres Werkstückes darauf abstellen: Zuerst werden die Bretter auf Mass geschnitten, dann werden die Zinken (egal, welche Zinkenform Sie gewählt haben) hergestellt. Erst dann werden die Bretter weiter verarbeitet, also gebohrt, gefräst, geschliffen usw. Dies aus Vorsicht, (S.129)

denn mitunter bricht ein Zinken ab. Die übrigen Arbeiten am Brett wären dann "für den Papierkorb". Daher immer zuerst die Zinken herstellen. Und so heissen die gängigsten Holzverbindungen: Gerades Blatt; Eckplattung (S.130); Gerade Überplattung; Nutplattung; Schlitz und Zapfen; Brustzapfen; Stumpfe Gehrung; Gehrung mit Blattfeder; Bugverbindung; Falzschalung; Schalung mit Feder und Nut; durchgehender Dübel; verdeckter Dübel; Fingerzinken und Schwalbenschwanzzinken - offen, verdeckt oder halbverdeckt zu verbinden. Vergleiche auch ->> Nagelverbindung.

Holzverbindung durch Dübel: Dübelbohrungen mit Nägeln oder mit Schablone vorbereiten - Bohrung

Wenn Sie zwei Holzteile verdübeln wollen, dann müssen die Bohrungen in beiden Stücken ganz genau übereinstimmen. Dort, wo der Dübel sitzen soll, schlagen Sie einen Drahtstift ein, den Sie so abkneifen, dass noch etwa zwei Millimeter [besser ca. 5 mm] überstehen. Mit den nächsten Dübelsitzen verfahren (S.131)

Sie natürlich genauso. Haben Sie alle Dübelsitze auf diese Art markiert, nehmen Sie das Gegenstück, richten es aus und drücken es auf die Drahtstifte. Die so entstandenen Eindrücke sind der Mittelpunkt der Dübelbohrung [beim zweiten Brett]. Die Drahtstifte [im ersten Brett] ziehen Sie heraus, und die Nagellöcher sind dann ebenfalls Mittelpunkt [der Dübellöcher im ersten Brett].

Gebohrt werden die beim ->> Bohrloch-Tiefenschlag [Bohrlochtiefe] gezeigten "Sacklöcher".

Um zu sichern, dass sich Dübelbohrungen in zwei zu verbindenden Werkstücken genau gegenüberliegen, können Sie auch eine Schablone in Form einer rechtwinklig zugeschnittenen Sperrholzleiste verwenden, auf der Sie die entsprechenden Lochabstände angezeichnet (S.132)

haben. Heften Sie die Leiste auf das Werkstück und bohren Sie mit Tiefenanschlag die Dübellöcher. Vergessen Sie aber nicht, die Leistendicke beim Bohrloch-Tiefenanschlag zu berücksichtigen. Nun lösen Sie die Leiste, befestigen sie - gegebenenfalls nun spiegelverkehrt - auf dem nächsten Werkstück und bohren dort die Dübellöcher.

Holzverbindungen nageln: L-Verbindung überstehend vernageln, dann absägen

Bei als Plattung ausgeführten L-Verbindungen von Holzteilen können Sie beim Nageln ein Splittern leicht verhindern, indem Sie das aufgesetzte Teil nur etwas länger schneiden, so dass es vorläufig übersteht. Nach dem Festnageln wird das überstehende Stück abgesägt. (S.133)

Holzwürmer: ohne Chemie mit Eicheln oder Benzin vernichten

Holzwürmer sind noch nicht ausgestorben, und der Schaden, den sie anrichten können, ist recht beachtlich. Sie können Holzwürmern auch ohne viel Chemie zu Leibe rücken: Legen Sie Eicheln nahe unter die Holzwurmlöchern. Die Holzwürmer werden von dem Geruch angezogen. Sind die Holzwürmer in die Eicheln "übergesiedelt", sollten Sie die Eicheln am besten verbrennen. Wo dieses Verfahren nicht möglich ist (z.B. wenn der Wurm aussen im Fachwerk "tickt" und aus den Frassgängen Holzmehl wirft [oder wenn es in der Region keine Eicheln gibt]), spritzen Sie Benzin in die Löcher und dichten sie ab, zum Beispiel mit Lackspachtelmasse oder Klebestreifen. Die Holzwürmer werden abgetötet. (S.134)

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"Inhibierende Holzinhaltsstoffe": Holzoberfläche vor dem Streichen mit Grundanstrich "verschliessen"

"Inhibierende Holzinhaltsstoffe" (d.h. störende Stoffe) sind [Stoffe, die das regelmässige Anstreichen unmöglich machen, und sind z.B.] in Teakholz, Palisander, Makassar-Ebenholz, Wenge und Afzelia, um nur einige Holzsorten zu nennen, enthalten. Diese natürlichen Stoffe verhindern beispielsweise auf Dauer das Durchtrocknen eines Polyesterlack-Films. Wenn Sie diese Hölzer mit Polyesterlack (deckend oder lasierend) streichen wollen, müssen Sie die Holzoberfläche zuvor "verschliessen" (S.135),

indem Sie eine Isolierung aus einem dafür empfohlenen Grundanstrichstoff (Absperrmittel) auftragen.

Installationsarbeiten: Kabeldurchgänge aufzeichnen

Elektro- und Gasinstallation sind nichts für den Heimwerker, weil zur Sicherheit alle diesbezüglichen Arbeiten dem Profi überlassen sein sollten. Deshalb hierzu nur ein Tip: Zeichnen Sie sich auf, wo der Elektriker Kabel und Stegleitungen verlegt - einmal für den Fall späterer Reparaturen, zum anderen deshalb, damit Sie die elektrischen Wechselfelder beurteilen und lokalisieren können, denen Sie in Ihrer Wohnung ausgesetzt sind. Auch die Frischwasserleitung sollte im grossen und ganzen der Fachmann betreuen. (S.136)

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Kachelwände und -tische [Fliesen]: Reinigung mit Magermilch

Kachelwände und -tische [in Fliesen] werden sauber und glänzen, wenn die Fliesen mit Magermilch abgerieben und dann trocken nachpoliert werden.

Kalkablagerungen in Perler-Sieben an Wasserhähnen: Essigreinigung

Legen Sie das Sieb, aber nicht den verchromten Befestigungsring, einige Stunden in heissen Essig. Wenn sich das Sieb nicht abschrauben lässt, löst sich der Kalk, wenn man einen Joghurtbecher voll Essigessenz mit Draht oder Klebestreifen so am Hahn befestigt, dass das Sieb in den Essig hängt (am besten über Nacht).

[Leichte Kalkablagerungen kann man auch mit einer Bürste mit Zitronensaft entfernen].

Kalkfarbenflecke: Essigreinigung - Abdeckung von Bereichen beim Streichen

Kalkfarbenflecke lassen sich mit verdünntem Essig beseitigen. Fensterbleche sowie Fenster- und Türrahmen aus Metall sind gegen die ätzenden (S.137)

Kalkfarbenspritzer besonders empfindlich und sollen bei Anstricharbeiten abgedeckt werden.

Kalkkaseinfarben: atmungsaktive Anstriche

Kalkkaseinfarben sind wässrige Anstrichstoffe mit einem Bindemittel aus Kalkhydrat und alkalisch aufgeschlossenem Milcheiweiss. Sie sind leider trotz hervorragender biologischer wie technischer Eigenschaften durch die "bequemen" Kunststoffdispersionsfarben verdrängt worden. Die atmungsaktiven Anstriche sind nur in Pastelltönen möglich (wie Kalkfarbenanstriche), können gereinigt werden und sind in jahrhundertealten Beispielen überliefert. Beteiligen Sie sich an der Wiederbelebung des Einsatzes dieser Technik! (S.138)

Kamine: Essigreinigung der Ziegel gegen graue Farbe

Kamine und Kaminöfen sind oft von Ziegelsteinen umgeben. Um den offenen Kamin werden sie mit der Zeit grau. Mit einer in Essig getauchten Wurzelbürste schrubbt man die Ziegel ab und wischt dann mit einem Schwamm nach.

Kantenschutz beim Plattensägen: Klebeband oder Hilfsholz mit durchsägen

Schnittkanten an beschichteten Spanplatten, Hartfaserplatten und Sperrholzplatten reissen schnell aus. Dies können Sie verhindern, indem Sie über die Schnittlinie Klebeband kleben und dann dieses Band mit zersägen, oder indem Sie beidseitig Resthölzer beipacken und diese mit durchtrennen.

Kantenumleimer bearbeiten

Wenn Sie auf Schnittflächen von Holz (S.139)

oder Holzwerkstoffplatten aufgeleimte Randleisten aus Holz oder Kunststoff bearbeiten wollen, um zum Beispiel die Kanten zu brechen, so sollte Ihr Werkzeug (z.B. die Feile) immer von oben nach unten geführt werden, also zur Leim- oder Klebefläche hin und nicht umgekehrt. Wenn Sie das Werkzeug von der Leimung weg bewegen, belasten Sie diese nur unnötig, unter Umständen reisst sogar die Leiste ab. Dasselbe gilt für aufgebügelte ->> Umleimer aus Kunststoff, bei denen mit der Feile die Kante bearbeitet wird, um einen überstehenden Rand zu entfernen.

Kantenumleimer beschneiden

Den aufgebügelten, überstehenden Kantenumleimer (S.140)

an den Längsseiten von Brettern mit einem Kantenschneider sauber und exakt abzuschneiden, dürfte sicherlich jedem auf Anhieb gelingen. Anders sieht es da jedoch an den schmalen Seiten aus, denn hier lässt sich der Kantenschneider nicht ansetzen. Stellen Sie Ihr Werkstück mit dem frisch aufgezogenen Umleimer auf ein glattes Abfallholz, nun nehmen Sie ein Stemmeisen, benutzen die senkrechte Holzschnittfläche als Anlage und stechen den überstehenden Umleimer ab. Zur Bearbeitung mit der Feile näheres unter
->> Kantenumleimer bearbeiten
->> Umleimer.

Kaugummis

Kaugummis entfernen Sie an Polstern und Teppichen mit dem unter (S.141)

->> Teppichbodenreinigung erwähnten Trick.  [Der Artikel "Teppichbodenreinigung" fehlt aber im Buch].

Kernholz: so stark wie Stahl - durch das Lignin

Das beste Holz eines Baumes ist das bei vielen Baumarten im Innern um die Stammmitte liegende Kernholz. Obwohl es selbst tot ist, zerfällt es doch nicht, sondern behält seine tragende Kraft, solange die äusseren Schichten noch leben. Als System hohler, nadelartiger, durch das leimartige Lignin zusammengehaltener Zellulosefasern ist es in vieler Hinsicht so stark wie Stahl. Untersuchungen zufolge trägt ein nur 30 cm langes Kernholzstück mit Querschnitt 2,5 mal 5 cm ein Gesicht von bis zu 5 Tonnen. Hölzer, die aus Kernholz geschnitten wurden, sind daher teuer. (S.142)

Klebebandtest
->> Putzfestigkeit prüfen

Klebemörtel: ersetzt giftigen Kunstharzkleber

Klebemörtel sind Kunstharzkleber für Wand- und Bodenbeläge. Sie werden z.B. zur Verlegung von ->> Fliesen [Kacheln] verwendet, obwohl hier die früher übliche Verlegung im Kalk- oder Zementmörtelbett als umweltfreundlicher zu bezeichnen ist. Die meisten Sorten enthalten hochgiftige Lösemittel und Kunststoffe. Für Teppichböden, PVC und Steinplatten sollten Sie daher zweiseitige Selbstklebenetze und -bänder bzw. (wetterbeständige) Dispersionskleber bevorzugen.

[Zusammenfassung: Ersatz des giftigen Klebemörtels:
-- bei Fliesen / Kacheln: Montage mit Kalk- oder Zementmörtel
-- bei Teppichböden, PVC und Steinplatten: Montage mit Dispersionskleber].

Kleben (mit Klebstoff)
vergleiche auch:
->> Leim grossflächig auftragen
->> Leimpinsel
->> Leimüberschuss entfernen. (S.143)

Klebestellen stabilisieren: Bodenvasen mit Hilfe eines inneren Luftballons reparieren

Grosse ->> Bodenvasen sind teuer. Daher lohnt sich meist auch die Reparatur, wenn eine solche Vase mal zu Bruch gegangen sein sollte. Bevor Sie die Teile nun zusammenkleben, nehmen Sie einen Luftballon, den Sie in die Vase halten und aufblasen. Der aufgeblasene Ballon in der Vase gibt den zu klebenden Teilen Halt. Sie können nicht mehr nach innen fallen. Zusätzlich sollte man bei derartigen Stücken, an denen weder Schraubzwingen noch Schnüre anzusetzen sind, die geklebten Bruchstellen mit Klebeband überkleben - bis alles durchgetrocknet ist und Klebebänder wie Ballon entfernt werden können.

Klebstoff-Trocknungszeiten: Tropfzeit - Abtrockungszeit - offene Zeit - geschossene Zeit - Presszeit

Auf Spezialleimdosen (S.145)

finden Sie oft Hinweise, welche die Abbindezeit mit bestimmten Fachbegriffen erläutern:

-- Tropfzeit

1. die Haltbarkeit des Leimes bei richtiger Lagerung

2. bei Mehrkomponentenklebern die Zeit bis zur Erhärtung der in den angeführten Gewichtsanteilen hergestellten Mischung.

Innerhalb dieser Zeit kann dieser Kunstharzleim auch verarbeitet werden - oft handelt es sich nur um wenige Minuten. (Es sollte nur so viel angemischt werden, wie rasch verarbeitet werden kann).

-- Abtrocknungszeit

die Wartezeit vom Leimauftrag auf die Fläche bis zum Erreichen des vollen Pressdruckes. (S.145)

-- Offene Zeit

die Zeitspanne vom Leimauftrag an bis zum Zusammenlegen der zu verleimenden Flächen.

-- Geschlossene Zeit

die Zeitspanne vom Zusammenlegen der zu verleimenden Teile bis zum Erreichen des vollen Pressdruckes.

-- Presszeit

(->> Pressen von Leimungen):

die Zeitspanne zwischen Beginn und Beendigung des Pressdruckes (z.B. Ansatz und Abnahme der Schraubzwingen).

Klemmende Türen
->> Türen klemmen.

Kokosfasermatten: nur unbehandelt gesund

Kokosfasermatten sind zum Einsatz als Dämmstoff nur im unbehandelten Zustand physiologisch unbedenklich. (S.146)

Die üblichen Imprägnierungen, z.B. mit Bitumen, machen sie für gesundes Wohnen ungeeignet.

Konstruktiver Holzschutz: Abtropfkanten - schräge Oberflächen oder Teerpappenabdeckung - Teerpappenstreifen für Holzträger

Konstruktiver Holzschutz nennt sich die Ausschöpfung aller Möglichkeiten, schon bei Planung und Bau Holzteile so zu formen, anzuordnen und zu befestigen, dass sie bestimmten schädigenden Einflüssen erst gar nicht ausgesetzt werden. Kleinigkeiten zeigen dabei oft grosse Wirkung. Brechen Sie z.B. bei allen Kanthölzern, die an Zäunen im Aussenbereich verarbeitet werden, die Kanten, so schaffen Sie damit eine gute Abtropfkante für Regenwasser, so dass viele Durchfeuchtungsschäden entfallen. Alle Zaunpfosten aus Holz sollten daher oben schräg abgerundet (S.147)

sein oder notfalls mit Teerpappe abgedeckt werden. Holzbalken, die über Stein oder Beton gelegt werden, sollen nicht direkt aufliegen, sondern auf zwischengelegten Teerpappen-Streifen, und die Steinwände und -pfosten sollen direkt ab Holzkante allseitig ein Stück schräg nach unten abfallen, damit Wasser sofort abfliesst. Stehendes Wasser ist bekanntlich für Holz besonders schädlich. Es folgt ein typisches Beispiel (Pfosten).

Konstruktiver Holzschutz: Holzpfosten 1 cm schwebend in Metallfuss auf Betonsockel

Sämtliche Holzpfosten einer Pergola werden nicht im Boden versenkt, sondern vierfach in U-förmigen Metallständern verschraubt, welche mit ihrem Metallfuss ihrerseits z.B. in einem (S.148)

Betonsockel befestigt sind. Aber beachten Sie: Das Holz darf nicht unmittelbar mit der unteren Stirnseite auf das Metall aufgesetzt werden, denn dann stünde es nach Regenwetter mit der Schnittkante im Wasser. Zwischen unterem Ende des Holzpfostens und dem Querschenkel des Metallständers soll mindestens 1 cm Abstand bleiben, damit Wasser abtropfen und der Wind die Schnittstelle immer gleich trocknen kann. Die Holzständer "schweben" also über dem Gartenboden.

Kork: Korkplatten mit Benzpyren sind krebserregend

Kork ist ein hervorragender Dämmstoff oder Wandbelag. Er kann aber als Folge der Behandlung bei der Plattenherstellung krebserregendes Benzpyren enthalten. (Daher auf (S.149)

Untersuchungsattest auf der Packung achten!)

Kratzer in Holz beseitigen: Holz durch heisses Wasser in Stoffballen quellen lassen - trocknen lassen - nachschleifen, nachfärben, nachpolieren

Diese Arbeit lohnt sich vor allem bei wertvolleren Möbeln [und Parkettböden] usw. Leichte Dellen und Kratzer im Holz sollten möglichst bald nach ihrer Entstehung behandelt werden. Bei Weichholz wird Ihnen die Beseitigung fast immer gelingen, bei Hartholz [z.B. Buche, Eiche, Esche, Ahorn, Buchsbaum] und älteren Kerben wird es schwierig. An der beschädigten Stelle wird zunächst die Politur entfernt. Ein fester Trikotballen wird in ein sauberes, weiches Tuch geknotet (lassen Sie den Knoten nicht zu klein ausfallen, denn er dient Ihnen später als Handgriff). Dieser Stoffballen wird nun in kochendes Wasser getaucht (S.150)

und auf die Kerbe gedrückt. Auslaufendes Wasser müssen Sie sofort wegputzen. Die Behandlung wird so lange fortgesetzt, bis die Beschädigung verschwunden ist, weil das Holz durch die Behandlung aufgequollen ist. Danach lassen Sie das Holz trocknen. Die zusammengedrückten Fasern heben sich nun wieder. Danach wird die Stelle nachgefärbt und poliert.

Kreissäge: Schutzvorrichtungen

Die Schutzvorrichtungen an einer Kreissäge haben eine wichtige Funktion und dürfen nicht entfernt werden: Der Spaltkeil hält die Schnittfuge auf und verhindert so den Rückschlag. Die Schutzhaube soll das Hochschlagen des Werkstückes verhindern, das Sägeblatt (S.151)

nach oben abdecken und hochfliegende Späne zurückhalten. Kleine Abfälle werden durch den Abweiskeil abgelenkt, und zwar zur Seite, so dass sie nicht mehr hochgeschlagen werden.

Kreissägeblatt im Gebrauch: Faktoren zum Heisswerden und Verziehen des Sägeblatts - das Nachschleifen

Kreissägeblätter können schnell unbrauchbar werden. Beachten Sie daher die folgenden Hinweise: Ist das Blatt nach längerem Gebrauch nur noch wenig geschränkt, läuft es heiss und verzieht sich. Zu heiss wird das Blatt auch dann, wenn Sie für Ihre Arbeiten die falsche Zahnung gewählt haben und die Späne nicht ausgeworfen werden können. Auch wenn sich beim Schneiden Harz am Sägeblatt festsetzt und nicht entfernt wird, (S.152)

läuft das Blatt heiss.

Stumpfe Kreissägeblätter sägen schlecht, laufen heiss und werden hierdurch unbrauchbar. Kreissägeblätter dürfen beim Schärfen auch nie zu spitz ausgefeilt werden; hierdurch entstehen beim Gebrauch leicht Risse im Blatt. Solche Blätter können lebensgefährlich sein [wenn ein Teil des Sägeblatts sich plötzlich löst und durch die Luft fliegt] und sind daher sofort auszutauschen. Sie gehören in den Müll [bzw. in die Metallverwertung].

Kreissägeblatt klemmt!

Wenn sich bei Ihrer Kreissäge - ganz gleich, ob Tisch- oder Handkreissäge - diese Störung häuft, so deutet dies meist auf ein stumpf gewordenes oder auf ein zu wenig geschränktes Sägeblatt hin, das sich wahrscheinlich schon verzogen hat. (S.153)

Kreissägeblatt schränken

Richtiges ->> Schränken des Kreissägeblattes will gelernt sein. Das Einrissen des Zahngrundes verhindern Sie dadurch, dass Sie nicht den ganzen Zahn, sondern nur das obere Drittel schränken. Die Schränkung darf nicht mehr als die halbe Dicke des Blattes ausmachen.

Kreissägeblatt-Überstand

Das Sägeblatt der Kreissäge wird weniger belastet (sprich erwärmt), wenn der richtige Blattüberstand eingestellt ist: 3 bis 10 mm über dem Werkstück vorstehend. Wenn Ihnen beim Sägen trotz Absaugvorrichtung alle Späne entgegengeworfen werden, liegt dies in aller Regel daran, dass das Sägeblatt zu weit übersteht. (S.154)

Kreissägeblatt-Zahnung: Dreieckzahn für Querschnitte - liegende Zahnung für Langholzschnitte - Wolfszahnung für dicke Bretter - Wigo-Zahnung

Kreissägeblätter gibt es mit verschiedenen Zahnformen. Der stehende und schräg geschliffene Dreieckzahn eignet sich besonders für saubere Querschnitte. Für Langholzschnitte sollten Sie Blätter mit liegenden Zähnen verwenden. Zum Zuschneiden dicker Bretter eignet sich die Wolfszahnung  mit grossen Zahnlücken. Die "Wigo-Zahnung" weist nur verhältnismässig wenig Zähne auf, sie sorgen aber für einen sehr guten Schnitt; ausserdem sind Blätter mit dieser Zahnung rückschlagsicher.

Kugeln durchbohren
->> Holzkugeln bohren.

Kunstfaser-Armierung
->> Rissüberbrückung (S.155)

Kunststoffe schweissen: mit Lötpistole

Thermoplastische Kunststoffe (Plastomere) sind schweissbar. Machen Sie sich diesen Umstand zunutze: Bruchstellen können Sie mit einer Lötpistole verschweissen.

[Die Dämpfe von verbrannten Kunststoffen sind hochgiftig. Das Löten von Kunststoffen sollte nur im Freien geschehen].

Kunststoffoberflächen: mit Autowachs polieren

Kunststoffoberflächen, wie zum Beispiel bei kunststoffbeschichteten Spanplatten auf Kühlschrank oder Geschirrspüler, können im Laufe der Zeit matt werden. Mit Autowachs bekommen Sie den alten Glanz wieder hin.

Kunststoffplatten: Präzises Sägen den Hilfshölzern entlang

Kunststoffplatten, die meist sehr dünn sind, lassen sich ganz exakt ablängen, wenn man sie massgerecht zwischen zwei einwandfrei gerade Dachlatten [als Hilfshölzer] legt, dann mit zwei Schraubzwingen alles festschraubt (S.156)

und mit der Säge entlang der Dachlatten sägt. Eine solche Anlagekante verhilft Ihnen auch mit Ihrer elektrischen Stichsäge zu einem geraden Schnitt, indem Sie den Sägetisch der Stichsäge oben entlang der Dachlatte führen. [?]

[indem Sie die Stichsäge entlang der Dachlatte am Sägetisch führen].

Kunststoffrohre: Zusammenstecken mit Gummiring mit Schmierfett

Kunststoffrohre, ob nun die im Erdreich liegenden Abwasserrohre der Regenrinne oder die Rohre der Hausentwässerung, werden durch Zusammenstecken verbunden. Dicht werden diese Verbindungen dadurch, dass ein Gummiring in die Rille des Kopfstückes gelegt wird. Wie dicht dieser Gummiring abdichtet, werden Sie merken, wenn Sie das Verbindungsrohr hineinschieben: es wird Ihnen kaum gelingen; denn (S.157)

meistens schieben Sie den Ring im Rohr vor dem Rohrstück her. Abhilfe schafft hier Schmierfett. Fetten Sie den Gummiring ein, bevor Sie ihn in die Rille legen, und erst dann schieben Sie das Rohrstück hinein. Sie werden sehen, jetzt geht's wie geschmiert.

Kunststoffrohre: Zusammenstecken ab 80 mm Durchmesser mittels Kühlung und Erhitzen

Das Ineinanderstecken von Rohrenden von 80 und mehr Millimetern Durchmesser ist meist - auch ohne Dichtungsring - ein schwieriges, wenn nicht gar unmögliches Unterfangen, auch dann, wenn ein Rohrende leicht konisch geformt ist. Machen Sie sich doch die thermoplastischen Eigenschaften der Materie zunutze: Das hineinzusteckende Rohr stellen Sie für einige (S.158)

Zeit in kaltes Wasser. Vor dem Zusammenfügen verbrennen Sie in dem äusseren Rohr ein Stück Zeitungspapier. Der dadurch erwärmte (und erweichte) Kunststoff dehnt sich aus und wird etwas schmiegsamer. Nun stecken Sie das im Wasser gekühlte Rohr - es hat sich etwas zusammengezogen - in das erwärmte Rohr. Nicht nur, dass Sie so die Rohre überhaupt zusammengesteckt bekommen - Sie erhalten so auch noch eine äusserst dichte Verbindung.

[Das erhitzte Rohr wird russig, wenn man Zeitungspapier verbrennt. Für Abwasserrohre spielt dies aber keine Rolle. Das Erhitzen eines Kunststoffrohrs geht auch "sauberer" mit Sonnenschein, mit einer Glasscheibe im Sonnenschein, mit einer Gasflamme ohne Sonnenschein etc.].

Kunststoffrohre gerade abschneiden: Blatt Papier ankleben und die Kante markieren

Kunststoffrohre wie zum Beispiel Fallrohre zur Regenrinne lassen sich ohne Anzeichnen kaum gerade absägen. Nehmen Sie dazu ein Blatt (S.159)

Papier, das mindestens eineinhalb mal so lang ist wie der Umfang des Rohres. Ein Ende kleben Sie mit einem Klebestreifen fest, und zwar so, dass es mit einer senkrechten [mit der Breit]-Seite genau mit der [Längs]-Achse [des Rohres] übereinstimmt. Nun wickeln Sie das Blatt um das Rohr; die überlappende Papierkante muss mit der Kante des darunterliegenden Papiers [Papierendes] übereinstimmen, wenn das Blatt gerade gewickelt wurde. Kleben Sie auch dieses Papierende fest. An dieser Kante fahren Sie nun mit einem Stift entlang. Damit haben Sie das Rohr angezeichnet, eine Voraussetzung für eine geradelaufende Schnittkante.

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Lacke: Giftige Lösungsmittel und Schwermetallpiglente - auch mit "Umweltzeichen"

Lacke  enthalten verschieden hohe Anteile gesundheitsschädlicher Lösemittel [Lösungsmittel], und manchmal Schwermetallpigmente (z.B. Blei). Schadstofffrei sind auch die Dispersionslackfarben und wasserlöslichen Lacke nicht, auch wenn bei diesen die Lösemittel [Lösungsmittel] weniger beteiligt sind und manche Fabrikate das "Umweltzeichen" vorweisen. Auf jeden Fall sollten Sie das weniger giftige Produkt bevorzugen.

Beispiel: zum Rostschutz eines (S.161)

gusseisernen Gartenzauns verwenden Sie nicht Bleimennigefarben, sondern lieber Zinkstaublackfarben oder eine grauschwarze Alkydharzlackfarbe mit Eisenglimmer-Effekt (= hoher Seidenglanz). Vergleiche ->> Elektro-Farbspritzen.

Lammfellfarbrollen: Malerwerkzweuge nach Gebrauch in Essigwasser auswaschen

Lammfellfarbrollen und ähnliche Malerwerkzeuge sollten Sie nach dem Reinigen noch in Essigwasser auswaschen; so bleiben diese Werkzeuge lange weich und geschmeidig. Vergleiche ->> Farbroller.

Lasuren: enthalten Lösungsmittel - gut lüften

Lasuren ergeben einen durchscheinenden Anstrich. Sie wurden einstmals aus Holzschutzmitteln entwickelt und sind lösemittelhaltig [lösungsmittelhaltig]. Die Anwendung ist daher physiologisch nicht unbedenklich. In jüngster Zeit (S.162)

kommen immer mehr wasserlösliche Lasuren auf den Markt, die auch nicht unbedingt unproblematisch sind: Die meisten enthalten Fungizide, die zumindest im Innenbereich überflüssig sind. Auch die Angabe "Nichttoxische Fungizide" heisst nicht unbedingt, dass in diesen Lasuren keine Gifte enthalten sind, sondern nur, dass die Giftigkeit ein bestimmtes Mass nicht überschreitet.

Ausser synthetischen Lasuren gibt es noch solche aus natürlichen trocknenden Ölen, Lösemitteln (Balsamterpentinöl) und Naturharzen. Fast alle Lasuren gibt es klar und abgetönt. Auch hier gilt für die Verarbeitung: gut lüften und genau die Herstellerangaben über die Verarbeitung (S.163)

beachten.

Leim grossflächig auftragen: mit Farbroller

Selbst mit dem Zahnspachtel lässt sich auf grossen Flächen Leim nicht besonders gleichmässig auftragen. Hier kann ein Farbroller mit kurzflorigem Bezug von grossem Nutzen sein. Schütten Sie Leim auf die Holzfläche und rollen Sie ihn mit dem Farbroller aus, mit ausreichender Leimschicht im Randbereich. Den Farbroller sofort nach Gebrauch unter fliessendem Wasser auswaschen.

Leimpinsel: Wasser - oder Essigbehandlung für die Reinigung bzw. für hart gewordene Leimpinsel

Leimpinsel reinigt man mit kaltem oder warmem Wasser (je nach Leimart). Harte Pinsel weicht man in Essigessenz ein.

Leim-Trocknungszeiten
->> Klebstoff-Trocknungszeiten (S.164)

Leimüberschuss entfernen: trocknen lassen - dann abschneiden

Durch ein Versehen auf einem Holzstück gelandeter Leim oder auch überschüssigen Klebstoff aus geleimten Holzverbindungen sollten Sie nie mit einem Lappen wegwischen. Sie würden den Leim nur verschmieren bzw. zwischen die Fasern wischen. An solchen Stellen würde Ihnen später erst nach sorgsamem Schleifen und Grundieren ein vernünftiger Farbauftrag gelingen. Lassen Sie lieber den Leim trocknen, wie er ist; danach lässt er sich leicht mit einem scharfen Gegenstand entfernen.

Leiter anlegen: Bodensicherheit - Fassadenschutz und Aufrichten

[-- zu zweit]:

Wenn Sie auf eine Anlegeleiter steigen, die nur an die Wand gelehnt wird,gehört der zweite Mann, der die Leiter hält, selbstverständlich (S.165)

dazu. Doch auch er kann nichts dagegen machen, wenn die Leiter ins Erdreich sinkt. Nehmen Sie ein grosses Brett, beispielsweise eine Schalttafel, und stellen Sie die Leiter mit ihren beiden Füssen hierauf. Wenn es sich nicht gerade um ein "Sumpfgebiet" handelt, wird die Leiter jetzt nicht einsacken.

[-- allein]:

Sind Sie allein, ist eine Leiter (bzw. zusammengeschobene Auszieleiter) zunächst auf den Boden zu legen, mit dem Fuss in Berührung mit der Hauswand. Nun heben Sie das (zum Schutz der Wand mit Lappen umwickelte) obere Holm-Ende der Leiter über den Kopf und gehen damit auf die Fassade zu, wobei Sie Sprosse um Sprosse tiefer greifen. (S.166)

Steht dann die Leiter senkrecht an der Fassade, so rücken Sie den Fuss von der Wand ab. Abstand: etwa 1/4 der Leiterlänge. Weiterrücken seitlich maximal 50 cm je fertig gestrichene Bahn.

Leiter-Behelfsgerüst: 2 Leitern, 2 Querleisten und Bretter

Über Kopf zu arbeiten ist nicht jedermanns Sache, schon gar nicht, wenn man dabei auch noch auf einer Leiter stehen muss. Eine wesentliche Erleichterung bieten Ihnen da zwei genau gleiche Stehleitern (nur solche!), die Sie so mit den Sprossen gegenüberstellen, dass Sie in die Sprossen ein stabiles Brett legen können, möglichst in voller Sprossenbreite. [Die Leitern müssen auf der Rückseite des Gerüsts mit angeschraubten Querleisten über Kreuz stabilisiert werden, sonst kippt die ganze Konstruktion bei Belastung sehr schnell bzw. klappt in sich zusammen]. So bekommen Sie ein einfaches, aber wirkungsvolles Gerüst. Beachten Sie (S.167)

jedoch,

-- dass sich das Brett nicht durchbiegen kann,
-- dass das Brett waagerecht liegt,
-- dass die Enden des Brettes bei jeder der Stehleitern auf 2 Sprossen aufliegen und über die äusseren Sprossen jeweils 10 cm hinausstehen (daher: keine Stufenleitern mit Podest dafür verwenden!)

-- dass es nicht zulässig ist, das Brett höher als 2 m hoch einzulegen,
-- dass die obersten zwei Sprossen der Leitern frei bleiben müssen.

Diese Handwerksregeln sollten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit unbedingt beherzigen!

[Zum Besteigen des Gerüsts ist eine dritte Leiter notwendig].

Lochsäge einsetzen: Loch-Einsätze für die Bohrmaschine

Klein oder grössere und sehr exakte Holzräder für (S.168)

Spielzeug oder Holzscheiben für unzählige andere Verwendungen erhalten Sie aus Brettern mittels einer Lochsäge. Diese Sägeeinsätze zur Bohrmaschine werden mit verschiedenen Durchmessern geliefert und haben einen Zentrierbohrer, der genau mit Kreismittelpunkt ein Loch bohrt. Eingespannt wird die Lochsäge mit dem Schaft ins Bohrfutter der Bohrmaschine, und gesägt wird genau so, als ob Sie ein Loch bohren.

Lockere Stiele: mit Wasser und Holzdehnung reparieren

Lockere Stiele von Hämmern, Äxten und Spitzhacken bekommen Sie nicht durch Einschlagen zusätzlicher Keile fest; häufig reisst dann der Stiel weiter und muss erneuert werden. Fest bekommen Sie lockere Stile, indem Sie das Werkzeug (S.169)

über Nacht [mit dem Schlagende mit der Hammerklinge] in Wasser stellen. Der Stiel [am Schlagende mit der Hammerklinge] saugt sich voll Wasser und die Fasern quellen auf [und so ist der Stiel dicker und hält wieder gut].

Lösemittel [Lösungsmittel]

Lösemittel [Lösungsmittel] sollten Sie als umweltbewusster Heimwerker sparsam verwenden, so z.B. Pinselreiniger. Geben Sie das Löse- oder Verdünnungsmittel in ein Marmeladenglas, reinigen Sie den Pinsel darin, dann verschliessen Sie das Glas und lassen es einige Tage stehen. Die Farbe wird sich auf dem Boden absetzen, und den sauberen Verdünner können Sie leicht abgiessen und wiederverwenden. Vergleiche ->> Natürliche Lösemittel [Lösungsmittel]. (S.170)

[Pinselreiniger kann man bei Leimpinseln durch Essig ersetzen, siehe ->> Leimpinsel]:

Leimpinsel: Wasser - oder Essigbehandlung für hart gewordene Leimpinsel

Leimpinsel reinigt man mit kaltem oder warmem Wasser (je nach Leimart). Harte Pinsel weicht man in Essigessenz ein. (S.164)

Lösemitteldämpfe: schwerer als Luft - kriechen am Boden

Lösemitteldämpfe, z.B. von Klebern für Teppichböden oder Fliesen, sind schwerer als Luft und verflüchtigen (S.170)

sich nur langsam. Sie können unter Türen hindurch auch in Nachbarräume fliessen. Daher muss man auch dort alle Feuer- und Funkenquellen sicher ausschalten und Sicherheits- und Gefahrenhinweise der Hersteller bewachten. Gehen Sie beim geringsten Anzeichen von Unwohlsein an die frische Luft! Vergleiche ->> Dämpfe.

Löten: Lötbare Metalle - Flussmittel - Korkdeckel mit Loch für den Pinsel

Löten lässt sich nicht jedes Metall, mit dem wir es zu tun haben. Gehärteter Stahl ist z.B. nicht lötbar, wohl aber Stahlfedern, Kupfer, Messing, Bronze, Nickel, Zink sowie Gold, Silber und Platin. Als Flussmittel brauchen Sie für Zink verdünnte Salzsäure, für Stahl Lötwasser, und für die meisten anderen Werkstoffe kommen Sie mit Lötfett oder Lötwasser (S.171)

aus.

Damit Sie nicht nach dem Pinsel zum Auftragen des Flussmittels immer wieder suchen müssen, durchbohren sie einen Zweitkorken oder -deckel für das Flussmittel-Gefäss, mit dem Sie während der Arbeit den Pinsel  (mit dem Griff nach oben) in die Flasche hängen [in den Korkdeckel stecken] können. (S.172)

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Makulatur: Kleister + Wasser + Sägespäne + Kaolin + Leinöl

Eine preiswerte Streichmakulatur zum Egalisieren der Wände vor dem Tapezieren können Sie selbst herstellen: Mischen Sie Kleister (125 g) mit 6 1/2 Litern Wasser, ca. 1 Liter feinen Sägespänen, 1/2 Liter Kaolin und 650 ml Leinöl.

Mattieren von Glas
->> Glasscheiben mattieren (S.173)

Bienenwachs: Mattieren von Glasscheiben

Bienenwachs eignet sich auch zum Mattieren von ->> Glasscheiben (S.22). Wenn Sie Fensterscheiben mattieren wollen oder die Scheiben Ihres Gewächshauses (S.90), dann lösen Sie Bienenwachs in Terpentinöl auf und mischen noch etwas Sikkativ (Trocknungsmittel) und Fensterklarlack bei. Mit dieser Lösung werden die Scheiben bestrichen, und dann wird die feuchte Beschichtung mit einem Wattebausch gleichmässig gestupft. (S.91)

Mehlkleister: Roggenmehl + Wasser + kochendes Wasser

Mehlkleister eignet sich als Tapetenkleister und als Bindemittel für Farben. Sie können ihn selbst herstellen (S.173)

nach folgendem Rezept: 1 kg Roggenmehl in 1 Liter Wasser einrühren. Danach 12-15 Liter kochend heisses Wasser langsam und klumpenfrei einrühren. Diesen Kleister sofort nach dem Auskühlen verwenden. Er ist nicht lange lagerfähig. Wenn er sauer riecht, ist er unbrauchbar (macht Flecken auf Tapeten).

Messer schärfen: z.B. an alten Schmelzsicherungen

Messer schärfen bedeutet Abziehen an rauen Flächen. Werfen Sie durchgebrannte Schmelzsicherungen nicht gleich weg, denn das weisse Keramikgehäuse ist ein guter Messerschärfer.

Messwerkzeuge: Wasserwaage überprüfen

Messwerkzeuge, egal ob rechter Winkel oder Wasserwaage, gehören nicht in die Werkzeugkiste zwischen 800-g-Hammer und Holzspaltkeile, und sie müssen gelegentlich darauf überprüft werden, wie genau sie noch arbeiten. Mit Hilfslinien und Winkelanlegen können Sie z.B. klären, ob eine Wasserwaage ihren Zweck noch erfüllt oder ausgesondert werden sollte.

Metallbiegen: eingespannt mit Gummihammer

Metallbiegen kommt in der Heimwerker-Werkstatt sehr häufig vor. Spannen Sie das Metall zwischen zwei gleich hohe Holzklötzchen und biegen Sie es durch leichte, gleichmässige, immer an der Knickkante entlanggeführte Gummihammerschläge in die gewünschte Richtung. ->> Abbiegen von Flachmetallstücken.

Metall bohren: ein paar Tropfen Öl in die Bohrstelle - nur Messing ist trocken bohrbar

Metall bohren können Sie sich erleichtern, wenn Sie, nachdem der (S.175)

Bohrer "gefasst" hat, einige Tropfen Öl auf die [in die] Bohrstelle geben. Ausserdem wird die Bohrerspitze dadurch gekühlt. Kühlen und Schmieren mit Öl verhindert auch, dass sich Bohrspäne in den Spiralnuten des Metallbohrers festsetzen können. Bleiben die Bohrspäne am Bohrer sitzen, kann dies dazu führen, dass der Bohrer schnell stumpf wird und abbricht. Nur Messing kann trocken gebohrt werden! Wenn Sie tiefere Löcher in Metall zu bohren haben, sollten Sie zwischendurch den Bohrer einige Male aus der Bohrung herausziehen und festsitzende Bohrspäne aus den Nuten entfernen, mit der Drahtbürste oder einem Handfeger. Fassen Sie niemals die (S.176)

Späne mit der blossen Hand an, denn die Verletzungsgefahr ist sehr gross.

Metallbohrer: Lochvertiefung - grössere Löcher mit verschieden grossen Bohrern ausbohren

Metallbohrer haben bekanntlich keine Zentrierspitze. Daher müssen Sie im Mittelpunkt des zu bohrenden Loches mit einem Körner [Nageleisen] eine Vertiefung schaffen, damit der Bohrer eine Führung bekommt. Grössere Bohrlöcher in Metall sollten Sie nicht in einem Arbeitsgang bohren. Zuerst wird mit einem kleineren Bohrer vorgebohrt (bei grossen Löchern sind sogar mehrere Etappen notwendig), und dann erst mit dem grösseren Bohrer gearbeitet. Hierdurch erhält der grosse Bohrer eine Führung, der Kraftaufwand ist kleiner (denn er braucht nicht mehr das Material herauszuarbeiten, das der kleine Bohrer (S.177)

schon herausgearbeitet hat), der Bohrer wird nicht so heiss und hält dadurch länger.

Mörtel: 28 Tage Trocknungszeit - Schutzhandschuhe und Schutzbrille

Mörtel erreicht als Putz- wie als Fugenmörtel erst nach 28 Tagen die Endfestigkeit, auch wenn er vorher bereits trocken erscheint. Man sollte ihn (wie Beton) erst nach diesem Zeitraum vollständig belasten.

Mörtel enthält aggressive Stoffe, die die Haut reizen können. Daher bei der Arbeit immer Schutzhandschuhe tragen und die Augen mit einer Brille schützen. Manche Sorten, auch Schnellbindemörtel, gibt es ohne jeglichen Zusatz; sie sind - gemäss Herstellerzeugnis - auf Basis natürlicher Gesteine gefertigt. (S.178)

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Nägel: Einschlagen von Nägeln mit Papier

Nägel sollten grundsätzlich zwei- bis dreimal so lang sein wie das zu befestigende Werkstück dick ist. Beachten Sie die Regel, dass dünnes Material an dickes genagelt wird und nicht umgekehrt.

Kleine Nägel lassen sich leichter einschlagen, wenn man sie durch ein Stückchen Papier steckt und dieses festhält. Die Nägel werden dabei nicht so schnell krumm und ihre Fingernägel nicht blau. (S.179)

Nägel als Mineralstoffspender: Nägel verrotten und geben Eisen an die Erde ab - Nägel im Kompost - Nägel im Blumentopf - Eisenmangel der Pflanzen beseitigen

Krumme Nägel wurden früher geklopft und wiederverwendet. Wenn Sie sich dieser Mühsal nicht unterziehen wollen, sollten Sie die Nägel aber dennoch nicht wegwerfen, denn Eisennägel verrotten im Kompostgelege und reichern die Erde mit Eisen an. Angerostete Nägel können Sie aber auch direkt in die Blumentopferde stecken. Wann dies angezeigt ist, sehen Sie an der Topfpflanze, denn Eisenmangel kann zu braunen bzw. gelben Blättern führen

Nägel aufbewahren
->> Aufbewahrung von Kleinmaterial

Nägel in Hartholz: Loch mit Bohrmaschine vorbohren

Nägel in Hartholz einzuschlagen bedeutet etliche krumme Nägel, sofern (S.180)

Sie nicht vorbohren. Wenn Sie also Nagelverbindungen bei Hölzern wie Buche, Eiche oder Esche herstellen wollen, dann bohren Sie durch das anzunagelnde Holz hindurch und in das andere Holz noch etwa ein Drittel der Länge, um die der Nagel eingeschlagen werden soll. Durch das Bohrloch wird der Nagel so geführt, dass er nicht unkontrolliert in eine etwas weichere Faser gerät und die Verbindung hierdurch zu wenig haltbar wird. Vergleiche ->> Hartholz.

Nägel richtig ansetzen und einschlagen: in Schräglage

Es ist eine irrige Ansicht, dass Nägel senkrecht ins Holz getrieben werden müssen. Das Gegenteil ist da schon eher richtig. Eine hohe Festigkeit erreichen Sie, wenn Sie die (S.181)

Nägel abwechselnd mit leichter Links- und Rechtsschräglage ins Holz treiben; so "ziehen sie besser", wie der Fachmann sagt.

Nägel stauchen: So reisst das Holz nicht so schnell - Nägel "versenken" und stauchen in einem Arbeitsgang

Stauchen Sie Nägel vor dem Einschlagen. Ein oder zwei leichte Schläge auf die Spitze genügen: Sie wird etwas abgeplattet und das Holz reisst beim Einschlagen nicht so schnell. Stauchen und Versenken können Sie in einem Arbeitsgang erledigen. Auf den Kopf des eingeschlagenen Nagels setzen Sie den Kopf des nächsten Nagels und schlagen dann leicht auf die Spitze. So haben Sie den ersten Nagel leicht versenkt und den zweiten gestaucht. Diese Methode hat auch noch den Vorteil, dass Sie immer den passenden Senker haben und nicht durch einen Senker mit zu grosser Fläche ein unnötig grosses Loch ins Holz schlagen.

Nagelreihe sprengt Holz: Faser wechseln

Bei einer Reihennagelung in die Längsrichtung des Holzes dürfen Sie die Nägel nie in dieselbe Faser treiben, denn sonst wird das Holz gesprengt und reisst in Faserrichtung auf. Nageln Sie lieber versetzt von Faser zu Faser.

Nagelverbindung - besonders stabil: Abgebogene Nagelspitze auf der anderen Seite

Haltbarer als beim einfachen Nageln wird Ihre Nagelverbindung, wenn Sie die Nägel durch die zu verbindenden Werkstücke treiben, so dass sie auf der anderen Seite vorstehen. Neben das vorstehende Nagelende legen (S.183)

Sie nun einen etwas dickeren Nagel und biegen um diesen Nagel die vorstehende Nagelspitze. Nun nehmen Sie den Nagel weg und schlagen den gebogenen Nagel mit der Spitze ins Holz zurück. Hierbei müssen Sie auf eine feste Unterlage achten, denn sonst kann es passieren, dass sich der Nagelkopf wieder herausdrückt. Nagelverbindungen dieser Art bekommen Sie kaum wieder auseinander.

Nähmaschine sauber ölen: Nähen durch Löschpapiere oder Stoffresten

Nach dem Ölen gibt es eine Zeit lang unschöne Flecken an der Nähnaht Dies verhindern Sie, wenn Sie nach dem Ölen - ohne Faden - einige Male durch Löschpapiere nähen [oder durch ein paar Stoffresten].

Natur-Dichtungsmassen: Baumharze + Talkum + Kieselgur + Pflanzengummi

Natur-Dichtungsmassen enthalten gelöste (S.184)

Baumharze, Talkum, Kieselgur, Pflanzengummi, und sind - im Gegensatz zu den meisten Dichtungsmassen auf Kunststoffbasis - nicht umweltbelastend.

Natürliche Lösemittel [Lösungsmittel]: Ätherische Öle

Natürliche Lösemittel [Lösungsmittel] sind meist ätherisches Öle, die aus den Schalen von Zitrusfrüchten gewonnen werden. Auch sie sind leicht entzündlich und verlangen die für synthetische ->> Lösemittel [Lösungsmittel] geltenden Vorsichtsmassmahmen.

Papier auf blankes Metall kleben: Zwiebelsaft + Holzleim

Und wie klebt man Papier ohne Spezialkleber auf Metall? Kein Kunststück: Reiben Sie die Metallfläche mit Zwiebelsaft ab. Hierauf lässt sich das Papier gut mit einfachem Holz- oder Papierleim aufkleben. (S. 185)

O

Ölfarbe: Aufbewahrung mit etwas Wasser obenauf

Ölfarbe bleibt im Gebinde "frisch", wenn Sie obenauf ein wenig Wasser giessen. Wenn Sie die Farbe wieder brauchen wollen, müssen Sie das Wasser natürlich abschütteln. Dies sollte schnell und mit einem Ruck passieren, dann kann die Farbe nicht mitlaufen. Vergleiche ->> Farbreste.

Ölfläschchen zweckentfremdet: weiterverwendet für Wasserglas - neues Etikett

Nähmaschinenöl wird meist in kleinen Plastikfläschchen mit einer dünnen Auspressspitze verkauft . Die leere (S.187)

Ölflasche können Sie gut weiterverwenden. Nach dem Reinigen [die Reinigung eines Ölfläschchens fehlt] können Sie zum Beispiel flüssiges Wasserglas einfüllen (die Flasche jetzt mit einem sicheren Etikett kennzeichnen), das Sie nun leicht in Fugen oder dergleichen pressen können.

Ölflecke: Reinigen von Garagenböden mit Katzenstreu - mit feinem Sand - mit Sägemehl

Ölflecke auf dem Betonboden in der Garage oder den Verbundsteinen der Garageneinfahrt lassen sich mit Katzenstreu, feinem Sand oder Sägemehl entfernen: Einfach nur auf die Ölflecken streuen, einige Stunden warten, und dann aufkehren.

Ölkitt: für Holzfenster

Ölkitt besteht aus Leinöl und Schlemmkreide und eignet sich zum Abdichten von Holzfenstern. Für "Thermopane"-Fenster ist er nicht geeignet. (S.187)

Öllappen sicher aufbewahren: luftdicht - wegen Selbstentzündungsgefahr

Mit Leinöl und ähnlichen natürlichen Ölen getränkte Putzlappen sind unbedingt in luftdicht geschlossenen Behältern aufzubewahren. Bedingt durch den Gehalt an trocknenden Ölen besteht Selbstentzündungsgefahr.

Ovale Form anzeichnen: Eine Schnur um 2 Nägel und ein Stift

Ein Foto z.B. auf ein ovales Brett aufgezogen, das ist mal was anderes. Hier ein Hinweis, wie Sie einfach eine ovale Fläche aufzeichnen und aussägen: Auf eine Mittellinie nageln Sie in die Mitte eines ausreichenden Brettes zwei Drahtstifte [Nägel]. Hierum legen Sie eine aus Kordel [Schnur] zusammengeknüpfte Schlinge. Mit einem Bleistift spannen Sie diese Schlinge. Bei ständig (S.188)

straff gespannter Kordel führen Sie nun den Bleistift senkrecht über die Holzplatte. Das Ergebnis ist ein regelmässiges Ovalrund. Der Abstand der Nägel voneinander und die Grösse der Schlinge bestimmen die Grösse der sich ergebenden Ellipse. Bis Sie die richtige Form gefunden haben, sind einige Versuche notwendig. Ändern Sie immer nur ein Mass, also den Nagelabstand oder die Grösse der Schlinge. (S.189)


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Papierkleber - selbst hergestellt: Kleister herstellen mit Wasser + Kartoffelmehl

Das Rezept für einen einfachen Kleister: Nehmen Sie etwa 1 1/2 Tassen Wasser, rühren Sie etwa 1 Esslöffel Kartoffelmehl hinein und kochen Sie das Ganze, bis ein klarer, dicker Brei entstanden ist. Nach dem Abkühlen haben Sie einen ungiftigen, hervorragenden Papierkleber.

Pergola
->> Konstruktiver Holzschutz (Beispiel)

Pfosten unbeschädigt einschlagen: Pfostenkopf schützen

Auch wenn das Erdreich noch so weich ist: Wenn man mit einem Vorschlaghammer einen Pfosten einschlägt, splittert meistens der Kopf. Wickeln Sie daher einige Umdrehungen Binde- oder Bördeldraht, einen dünnen Blechstreifen (von einer (S.190)

Konservendose zum Beispiel) oder zerschnittene alte Fahrradreifen um den Pfostenkopf, bevor Sie den Pfosten einschlagen. Wenn Sei noch ein weiteres tun wollen, dann legen Sie zusätzlich auf den Pfostenkopf noch ein Abfallbrett.

Pinsel: nur zu 2/3 eintauchen

Pinsel tauchen Sie am besten nie ganz tief in Farbe; das obere Drittel der Borsten sollte stets trocken bleiben. So bleibt der Pinsel elastisch und der Farbauftrag wird gleichmässig.

Pinsel reinigen

Wasserlösliche Farben spülen Sie mit Wasser aus, dem eventuell etwas Spülmittel oder Schmierseife beigegeben ist. Lackfarbenpinsel streichen Sie erst auf Zeitungspapier gut aus und reinigen (S.191)

sie dann mit Terpentinersatz. Nitroverdünner nur wenn unbedingt nötig bei hartgewordenen Pinseln verwenden; oft genügt Beklopfen und Rollen und dann kräftiges Einreiben des Pinsels mit Schmierseife (die auch flüssig erhältlich ist). Nachwaschen der vorgereinigten Pinsel mit Seifenlauge, der schon hart gewesenen Pinsel mit warmer Sodalauge. (S.192)

Leimpinsel reinigt man mit kaltem oder warmem Wasser (je nach Leimart). Harte Pinsel weicht man in Essigessenz ein. (S.164)

[Pinsel aufbewahren: in Alufolie oder in Wasser]

Gebrauchte Pinsel bewahrt man in Alufolie eingewickelt oder in Wasser auf (über Nacht auch einmal ungereinigt möglich), und zwar möglichst so, dass die Borsten nicht krumm liegen.

[Pinsel: Korrektur für krumme Borsten mit heissem Wasser]

Borsten, die krumm geworden sind, werden wieder glatt, wenn man sie senkrecht in heisses Wasser hält.

[Pinsel mit Seifenwasser waschen wird wie neu]

"Wie neu" wird Ihr Pinsel, wenn Sie (S.192)

ihn nach dem Reinigen und dem Waschen mit Seifenwasser unter fliessend klarem Wasser ausspülen und hängend an der Luft trocknen.

Umweltfreundlicher ist es übrigens, lieber einige Pinsel zu opfern, als immer wieder schadstoffreiche Reinigungsprozesse zu versuchen. Durch das Reinigen von Streichwerkzeugen usw. entsteht nämlich nahezu der grösste Anteil der durch Löse- und Reinigungsmittel verursachten Umweltbelastung.

[Portlandzement
-- Portlandzement ist frei von Radioaktivität (->> Radioaktivität, S.206)
-- Spanplatten, die mit Portlandzement gebunden sind, sind gesundheitlich unbedenklich (->> Spanplatten, S.229-230)
-- Portlandzement enthält weniger Radioaktivität als andere Zementsorten (->> Zement, S.253).

[Es bleibt also unklar, ob Portlandzement radioaktiv ist oder nicht].

Pressen von Leimungen: kein zu hoher Pressdruck

Während der Leim abbinden soll, ist es wichtig, dass die Werkstücke fest zusammengepresst werden. Bei längeren Abbindezeiten bleiben dazu Schraubzwingen usw. am besten über Nacht (S.193)

befestigt. Zu hoher Anpressdruck muss jedoch unbedingt vermieden werden, auch bei kleinen Klebstellen, weil er zu viel Leim aus den Fugen treibt; dann wird die Leimung zu mager und damit weniger haltbar. Vergleiche
->> Klebstoff-Trocknungszeiten
->> Leimüberschuss entfernen.

Profilbrett-Aussparungen: Extra-Befestigungen um die Löcher

Vielfach müssen an Wänden und Decken Profilbretter Aussparungen erhalten, damit schwere Gegenstände an die darunterliegende Mauer gedübelt werden können, weil sich an den Brettern von nur einigen Millimetern Dicke kaum direkt viel aufhängen lässt. Dort, wo Steckdosen und Schalter sitzen sollen, muss das Profilholz aber zusätzlich befestigt werden. (S.194)

Versuchen Sie es möglichst so einzurichten, dass Schalter und Stecker genau mittig auf einem Brett sitzen. Mit einer Lochsäge bohren Sie nun das Loch für den Schalter oder die Steckdose, halten das Brett an, zeichnen die Öffnung auf die Wand und befestigen nun links und rechts daneben zwei Lattenstücke in der Dicke der Unterkonstruktion, und zwar parallel zu den anderen Latten. An diesen Holzstücken wird das Profilbrett nun zusätzlich befestigt. Ähnlich ist zu verfahren, wenn die Steckdose vertieft direkt im Mauerwerk liegt. -

[Profilbrettdecke mit Lampe: am besten an einem Sparren der Unterkonstruktion]

Eine Hängeleuchte, egal ob leicht oder schwer, dürfen Sie nicht direkt an den Profilhölzern einer Decke befestigen. (S.195)

Handelt es sich um eine Decke, die an Dachsparren befestigt wird, dann planen Sie so, dass Sie den Befestigungshaken für die Lampe in einen Sparren drehen können (bzw. in andere feste Teile der Unterkonstruktion).

[Paneelwände]: Profilbrettbreite bei unregelmässigen Wänden ausgleichen: Gekappte Streichhölzer in Nuten leimen

Zimmerdecken und Wände sind höchst selten gerade und rechtwinklig. Dies merken Sie spätestens beim Anbringen von Profilbrettern an den Decken oder Wänden. Beim letzten Brett fehlt beispielsweise in der rechten Ecke oben oder unten ein Zentimeter. Profilbretter der Länge nach schräg schneiden wäre zwar eine Lösung, doch schön sieht dies keineswegs (S.196)

aus, sondern ist und bleibt Stückwerk. Bevor Sie daran gehen, die letzten fünf bis zehn Bretter anzubringen, sollten Sie die fehlende Fläche nachmessen, und zwar rechts und links. Ergibt sich eine Differenz von beispielsweise zwei Zentimetern, dann können Sie diese mit Streichhölzern ausgleichen: An der breiteren Seite (der Lücke, die zum Schluss bleiben würde) legen oder kleben Sie in die Nut des Profilbrettes ein oder zwei Streichhölzer (ohne Zündkopf [gekappt]) oder passend zugeschnitzte Späne. Das ergibt etwa 2 mm, um die die Nut weniger tief in der vorhergehenden Feder steckt. Bei zehn Brettern haben Sie so zwei Zentimeter ausgeglichen. (S.197)

Mit dem blossen Auge ist der schräge Verlauf von 2 mm pro Brett nicht wahrnehmbar. Die Schmalkanten der Bretter werden ohnehin mit Leisten abgedeckt. Vergleiche ->> Einpassen des letzten Profilbretts.

Profilbretter sägen: Ausreissen des Holzes je nach Säge

Wenn Sie Profilbretter von Hand sägen, müssen Sie beachten, dass das Holz nach unten ausreisst. Deshalb sollte die Sichtseite des Profilholzes dabei nach oben gelegt werden. Anders ist es bei der Verwendung von Handkreissägen oder elektrischen Stichsägen. Hier reissen die Holzfasern nach oben aus. Deshalb ist in diesen Fällen die Sichtseite nach unten zu legen (auf eine saubere Unterlage achten!). Beim Schneiden (S.198)

mit der Kreissäge sollte das Sägeblatt maximal 3 mm über das Profilbrett vorstehen; so reissen die Fasern nur wenig aus. Vergleiche ->> Einpassen des letzten Profilbrettes.

Profilbretter im Dachgeschoss: Fixierung an Dachlatten - nicht direkt an Dachsparren

Profilbretter im Dachgeschoss sollten Sie nie direkt auf die Dachsparren befestigen. Je nach Sparrenbreite hängen die mit Aluminiumfolie kaschierten Isoliermatten mehr oder weniger durch, so dass das Gewicht der Matten auf den Profilbrettern lasten würde. Diese würden sich womöglich durchbiegen.  An den Berührungspunkten zwischen Holz und Isoliermatte (bzw. aufkaschierter Dampfsperre) könnte sich Schwitzwasser bilden und ins Holz ziehen. Auf den Dachsparren sind daher (S.199)

zuerst überstehende Ränder der Alufolienkaschierung der Isoliermatten zu fixieren und darauf Dachlatten zu montieren. Erst hierauf werden die Profilbretter befestigt. Die Dachlatten geben im übrigen den Isoliermatten einen festeren Halt. Das Holz der Dachstühle arbeitet nicht nur, Dachstühle weisen auch grosse Masstoleranzen auf. Diese Toleranzen gilt es vor dem Befestigen der Profilbretter auszugleichen. Halten Sie ein gerades Profilbrett über die Dachsparren. Auf dem am weitesten hervorstehenden Sparren befestigen Sie nun eine Dachlatte. die so entstandene "Anlagekante" ist jetzt Ihr "Grundmass", alle weiteren auf die Sparren zu schraubenden (S.200)

Dachlatten müssen genausoweit in den Raum stehen. Dort, wo Sie mit der Dachlatte dieses Mass nicht erreichen, müssen Sie unterfüttern, d.h. dünne Holzkeile oder Holzstücke unter die Dachlatte legen und dann die Latte am Sparren anschrauben.

Profilholzdecken im Dachgeschoss: Spiel für Ausdehnung mit Holzleiste abdecken

Bei der Deckenverschalung mit Profilbrettern geht es an den Schnittseiten der Bretter nicht ohne unschön aussehende Fugen ab, auch wenn Sie noch so genau gearbeitet haben. Sie dürfen die Bretter aber auch nicht bis an die Wand heranführen, denn Holz arbeitet bekanntlich und braucht auch seitlich einen "Spielraum". Verdecken Sie die Fugen (S.201)

im Wandbereich unter einer Holzleiste. So bekommen Sie einen sauberen Anschluss.

Profilholzverkleidungen: Das Holz braucht vor der Verarbeitung Zeit zur Anpassung

Profilholzverkleidungen sind sehr beliebt, nur werden bei den Vorbereitungen zu den Arbeiten immer wieder die gleichen Fehler beobachtet, darunter Nichtbeachtung dieses Ratschlags: Bevor Sie das Holz verarbeiten, lassen Sie es einige Tage dort liegen, wo es verarbeitet werden soll. Das Holz kann sich so dem Raumklima anpassen. Bei Neubauten sollten Sie darauf achten, dass Wände, Decken und Böden trocken sind, sonst quillt das Holz stark auf und schrumpft später wieder entsprechend zusammen, so dass sich unnötige Fugen ergeben. (S.202)

Putzfestigkeit prüfen: mit Klebeband oder mit Probeanstrich und "Gitterschnitt"

Wird die Farbe auf dem Untergrund haften, wird die Tapete kleben? Hält der Putz? Machen Sie dazu den Klebebandtest: Nehmen Sie ein gut haftendes Klebeband, pressen Sie es fest auf die Wand und reissen Sie es ruckartig wieder ab. Bleiben an dem Klebeband Putzpartikel haften, haben Sie keinen tragfähigen Untergrund. Er muss erst durch Grundierung festgemacht werden. Sind Sie noch nicht ganz sicher, so feuchten Sie die Wand etwas ein. Perlt das Wasser allgemein ab, während es dort, wo das Klebeband sass,stattdessen in den Putz zieht, so können Sie sicher sein, dass Sie grundieren müssen. Eine gleichwertige Prüfung ist an einem (S.203)

Probeanstrich mit dem "Gitterschnitt" möglich: Mit einem scharfen Tapeziermesser machen Sie gitterförmig Einschnitte im Abstand von 2 bis 4 mm in den Anstrichfilm. Wenn die Farbe teilweise abplatzt, ist ebenfalls eine Untergrund-Vorbehandlung angezeigt.

Putzrisse schliessen: Risse im Verputz verschliessen mit Montageschaum, Füllspachtel, Rissüberbrückungen,  Armierungsfarben

Beim Renovieren von Altbauten zeigen sich oftmals grossflächige Putzabbrüche oder lange Risse, die bis tief ins Mauerwerk gehen. Ein Verfüllen solcher Löcher und Risse ist nicht ganz unproblematisch, da sich schnell wieder Risse bilden können. Nachdem Sie alle losen Putz- und Steinteilchen entfernt haben, feuchten Sie das Loch an und verfüllen es mit Montageschaum. (S.204)

Die Schaumoberfläche wird ebenfalls angefeuchtet. Nun warten Sie, bis der Schaum ausgehärtet ist. Dann können Sie mit einer feinen gekröpften Handsäge den überschüssigen Schaum absägen. Danach wird die Oberfläche mit Füllspachtel geglättet und nachgeschliffen. Putzrisse, die ihre Ursache in der Baustatik haben, haben die Tendenz, durch die Mauersetzung wieder aufzureissen. Hier ist das Einkleben einer ->> Rissüberbrückung in die Spachtelschicht erforderlich, z.B. eines Streifens Glasfaser-Vlies. Es gibt auch spezielle "Armierungsfarben", die in mehreren Schichten aufzutragen sind und durch hohen Faseranteil rissschliessend wirken. (S.205)


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Radioaktivität: Spachtelmasse, Zement

Bei grossflächiger Anwendung von Spachtelmasse oder Zement ist man als Heimwerker unter Umständen einer beträchtlichen Strahlenbelastung ausgesetzt. Daher darauf achten, dass in den Spachtelmassen nur Naturgips verwendet ist. Auch Portlandzement ist frei von Radioaktivität.

Rapport
->> Tapetenmuster

Rasierklingen als Trennmesser: mit Korkaufsatz

Rasierklingen als Trennmesser sind kleine, unentbehrliche Helfer für den (S.206)

Heimwerker. Nur hat man sich auch nur allzu schnell ins eigene Fleisch geschnitten. Nehmen Sie die Rasierklinge, schneiden Sie hiermit einen Korken [Flaschenkorken] in Längsrichtung, stecken Sie nun die Klinge in den Korken, und schon haben Sie ein ideales Trennmesser.

Raumfeuchtigkeit: Ungelöschter Kalk reguliert die Feuchtigkeit und wird zu Löschkalk

Raumfeuchtigkeit im Zimmer macht krank, lässt Holz aufquellen, führt zu Feuchtigkeitsflecken an den Wänden. Stellen Sie einen offenen, mit ->> ungelöschtem Kalk gefüllten Eimer ins Zimmer, und schon sind Sie dieses Problem los, denn der Kalk zieht Feuchtigkeit an. Stellen Sie allerdings den Eimer so hin, dass er ausser Reichweite von kleinen Kindern ist, denn Kalkspritzer sind ätzend und (S.207)

besonders für die Augen nicht ungefährlich - spätestens, wenn der Kalk sich mit dem Wasser aus der Raumluft zu Löschkalk umgesetzt hat.

Raumleisten sauber entfernen: mit Holzbrettchen am Werkzeug

Sockel-, Lambris-, Kehl- und Fussleisten sind meist aufgenagelt. Werkzeuge, die Sie zum Entfernen dieser Leisten einsetzen, hinterlassen häufig Beschädigungen an Wänden und Decken. Um dies zu verhindern, legen Sie ein dünnes Holzbrettchen unter bzw. hinter das Werkzeug.

Reihenbohrungen: mit Schablone

Reihenbohrungen in mehreren Brettern oder Leisten unterschiedlicher Grösse, also mit immer gleichem Bohrlochabstand, kommen immer wieder vor. Genaues und oft langwieriges Anzeichnen der Bohrstellen (S.208)

ist da vonnöten, wenn Sie sich nicht dieses einfachen Tricks bedienen: Nehmen Sie ein Abfallholz, zeichnen Sie hierauf die Lochabstände ein, legen Sie das Holz nun an das jeweilige Werkstück und übertragen Sie die angezeichneten Lochabstände, als Kreuzpunkte mit einer Längslinie auf dem Werkstück. Es geht aber auch folgendermassen: Zeichnen Sie auf einer langen Latte zwei Löcher im Reihenabstand ein und befestigen Sie die Latte so auf der Werkplatte, dass das links angezeichnete Loch genau mit dem Bohrer fluchtet, wenn der Bohrer ganz in der Tiefe des zu bohrenden Loches liegt. Sie brauchen das Werkstück jetzt immer nur im Abstand (S.209)

des auf der Latte angezeichneten Loches weiterzuschieben und können danach bohren.

Reihenbohrungen in Rundhölzern: mit Hilfshölzern markieren

Reihenbohrungen in Rundhölzern bringen das Problem mit sich, dass sich das Werkstück häufig von Loch zu Loch verdreht. Die Bohrungen sitzen dann nicht mehr auf einer Linie. Aber auch hier gibt es einen hilfreichen Trick: Richten Sie das Rundholz auf der Bohrständerplatte aus. Hinter das Rundholz legen Sie eine Holzleiste, die Sie befestigen; vor dem Rundholz wird eine weitere Leiste befestigt, so dass Sie das Rundholz zwischen diesen Führungen schieben können. Längs der vorderen Holzleiste ziehen Sie nun mit einem Bleistift einen Strich auf (S.210)

das Rundholz. Vor jeder Bohrung brauchen Sie jetzt nur das Rundholz an dem Strich und der Holzleiste auszurichten. Auf der Holzleiste markieren Sie nun noch zwei Lochabstände, um die Sie für jede Bohrung das Rundholz weiterschieben.

Resthölzer: als Holzbauklötzchen - als Steckbaukasten

Rundhölzer, rechteckige oder quadratische Leisten sollten Sie zunächst einmal sammeln;dann wird alles nach Querschnittmassen sortiert, und daraus schneiden Sie z.B. in vier verschiedenen Längen gleichartige Stücke. Die Kanten werden gebrochen und, wenn notwendig, wird das Holz noch geschliffen. Fertig ist damit der erste Satz Holzbauklötzchen für ihre Kinder - der auch noch ständig erweitert (S.211)

werden kann. Wenn Sie noch ein übriges tun wollen, dann bohren Sie in die Stirnseiten wie in die Längsseiten der "Baukastenhölzer" einige Löcher und spendieren noch passende Holzdübel dazu - dann gibt's einen Steckbaukasten. Sie sollten aber nichts davon lackieren, weil für Spielzeug nur besondere, giftfreie und haltbare Farben zugelassen sind.

Richtschnur
vergleiche ->> Bindfaden präparieren.

Rindenimprägnierfarbe: Holzschutzanstrich aus Baumrinde

Rindenimprägnierfarbe. Aus Baumrinde gewonnener, holzschützender Anstrichstoff. Nicht wasserfest; daher mit Oberflächenschutz (Wachs oder Klarlack) zu überstreichen. Vergleiche ->> Holzschutz ohne Gift.

Rissüberbrückung

Rissüberbrückung nennt man jede (S.212)

Massnahme, die Putzrisse dauerhaft verdeckt. Sie können dafür spezielle "Armierungssysteme" einsetzen, die aus aufeinander abgestimmtem Spachtelputz, Gewebe, Kleber und Anstrichstoff bestehen und genau nach Herstellervorschrift aufzubringen sind. Hauptmerkmal ist das Einbetten eines zähen, dünnen Materials wie z.B. Glasfaservlies in die Spachtelschicht und Schlussanstrich mit spezieller Dispersionsfarbe. Vergleiche ->> Putzrisse [Risse im Verputz] schliessen.

Rohre aus Stahl: Biegen mit Spirale innen drin - oder mit Sand innen drin

Rohre aus Stahl und Buntmetall bis zu einem Durchmesser von 15 mm können meist ohne Biegevorrichtung und ohne Erwärmung gebogen werden. Allerdings neigen Rohre dazu, schnell am Innenradius einzuknicken. (S.213)

Der Schlosser schiebt daher vor dem Biegen eine geölte Spirale ins Rohr. Eine solche Spirale steht aber den wenigsten Heimwerkern zur Verfügung. Zur Not geht es auch anders: Verschliessen Sie die eine Seite des Rohres mit einem Korken, dann füllen Sie das Rohr mit feinem Sand (Silbersand zum Beispiel). Das Rohr sollte nicht zu fest gestopft werden, denn das Metall muss beim Biegen "arbeiten" können und braucht daher Platz. Ist das Rohr gefüllt, wird auch die andere Seite verschlossen. Dann spannen Sie das Werkstück in den Schraubstock und biegen es langsam in die gewünschte Lage.

Rohrzangen: Kratzer mit Stoff vermeiden

Rohrzangen hinterlassen auf verchromten (S.214)

Wasserleitungen, Wasserhähnen usw. unschöne Kratzer. Verhindern können Sie dies, indem Sie um das zu öffnende Teil einen alten Lappen wickeln und erst dann mit der Zange zugreifen.

Rollläden: Bemalung von innen mit Kunstharzlackfarben

Rollläden zeigen auf ihrer zum Fenster gewandten Rückseite oft ein tristes Grau. Verbessern Sie Ihre "Zimmeraussicht bei Nacht", indem Sie die Flächen in angenehmen Farbtönen bemalen. Allerdings: Nur hochwertige Kunstharzlackfarben sind den Beanspruchungen durch das Aufrollen gewachsen. Solange die Bemalung noch nicht durchgetrocknet ist, muss der Rollladen (einige Tage) geschlossen bleiben. Farbstreifen in Regenbogenfarben, die sich jeweils (S.215)

über einige Lamellenreihen erstrecken, sind am wirkungsvollsten. Spielzeug- und Märchenmotive auf Kinderzimmer-Rollläden können auch sehr reizvoll sein.

Rollos: Reparatur mit Nähmaschinenöl bzw. Nagellack

Rollos neigen schnell dazu, zu klemmen und zu haken. Leichte Rostbildung - hervorgerufen durch unvermeidbare Raumfeuchtigkeit - ist die Ursache. Demontieren Sie das Schnapp-Rollo und geben Sie einige Tropfen Nähmaschinenöl auf die Rollo-Enden; dann wickeln Sie es stramm auf und lassen es ablaufen. Dies wiederholen Sie einige Male. Danach funktioniert das Rollo wieder einwandfrei und kann wieder eingehängt werden. Kleine Brüche und Löcher in der Kunststoffbeschichtung (S.216)

eines Rollos beseitigen Sie übrigens am einfachsten mit farblosem Nagellack.

[Nagellack wird auch bei Lackschäden bei Fahrrädern / Velos und anderen kleineren Fahrzeugen wie Dreirädern angewandt. Man kann mit Nagellack auch künstlerisch umgehen. Die Dämpfe sind aber krebserregend und entsprechend sollte Nagellack nur im Freien bzw. zumindest auf einem Balkon angewendet werden, uns sicher nicht im Badezimmer oder in der Wohnung].

Rostschutz: Schweineschmalz + Kampfer + Graphit

Rostschutz erreichen Sie mit Erfolg durch folgendes Mittel:

1. 125 g Schweineschmalz und 20 g Kampfer schmelzen und in diese Masse noch 10 g Graphit mengen

2. Hiermit das gesäuberte Metall bestreichen.

Nach ein bis zwei Tagen wird die Schicht entfernt, und Feuchtigkeit kann dem Stahl nichts mehr anhaben. Verchromte Werkzeuge benötigen keinen Rostschutz. Vergleiche
->> Feuchtigkeitsschutz (für Werkzeuge)
->> Gartenwerkzeuge.

Rundeisen bohren: Unterlage mit Nut

Der Metallfacharbeiter kann, wenn in ein Rundeisen oder ein Rohr ein Loch zu bohren (S.217)

ist, sicherlich auf ein Bohrprisma zurückgreifen. Sie wahrscheinlich nicht. Sie können sich ein "Bohrprisma" aber leicht selber bauen. In ein dickes, massives Brett fräsen Sie eine einige Millimeter breite Nut (das Mass richtet sich nach dem Durchmesser Ihres Rundmaterials). Wenn Sie nun Ihr Rohr oder Rundeisen bohren wollen, legen Sie es genau in die Nut. Es kann jetzt nicht mehr wegrollen.

Rundfeile aus Schleifpapier: Rundholz + Schleifpapier

Nehmen Sie ein Rundholz, umwickeln Sie es mit Schleifpapier, und fertig ist die provisorische Rundfeile.

Rundhölzer bohren: Die Unterlage im schiefen, rechten Winkel mit Nagelhalt / Schraubenhalt

[Man mache ein kleines Loch in eine Holzunterlage]. Leimen Sie zwei Dreikantleisten (mit den Winkelmassen 45° / 90° / 45°) auf eine Holzunterlage (S.218),

und zwar so, dass sich die schrägen Seiten gegenüberstehen und die beiden 45°-Winkel einen Winkel von 90° ergeben. [Das kleine Loch im Brett muss dabei an einem der Enden an der tiefsten Stelle des 90°-Winkels zu liegen kommen]. In das eine Ende dieses 90°-Winkels schlagen Sie von der Rückseite der Platte einen Nagel ganz durch. Wenn Sie nun das zu bohrende Rundholz in den 90°-Winkel legen, justiert die Nagelspitze den Stab, und die Dreikantlatten sorgen für den notwendigen Halt.

[Dasselbe geht auch mit einer Schraube, deren Spitze feiner justiert werden kann].

Rundstabquerschnitt / Mittelpunkt anzeichnen: mit Schieblehre

In die Stirnenden von Rundstäben genau in den Mittelpunkt zu bohren ist einfach, wenn man den Mittelpunkt kennt. Den Mittelpunkt finden Sie genau nur mit einer Schieblehre. Stellen Sie die (S.219)

Schieblehre auf den halben Durchmesser des Rundstabes ein, halten Sie eine Zunge an den Aussenrand des Rundholzes und zeichnen Sie entlang der anderen Zunge mit einem Bleistift eine Linie auf die Holzfläche. Nun setzen Sie die Schieblehre etwa im rechten Winkel zur soeben gefundenen Linie an und zeichnen die nächste Linie ein. Im Schnittpunkt der beiden Linien - die nicht im rechten Winkel zueinander stehen müssen - liegt der Mittelpunkt des Rundholzes. Benutzen Sie die Messzungen der Schieblehre nicht als "Anreissnadel", denn dadurch machen Sie das Messwerkzeug nur kaputt. (S.220)


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Sägeblätter: mit Öl einreiben gegen Rost

Sägeblätter werden ab und zu mit einem Öl eingerieben, damit sie nicht rosten. Vor dem Sägen sollten Sie das Öl abwischen, weil es sonst hässliche Flecken im Holz hinterlässt.

Sägen: Pflege des Sägeblattes mit Kernseife, Kerze, Speckschwarte, Petroleum

Sägen laufen leichter, wenn man das Sägeblatt mit trockener Kernseife, einer Kerze oder einer ungesalzenen Speckschwarte einreibt. Wenn man sehr harzhaltige Hölzer sägt, sollte man das Sägeblatt mit Petroleum einreiben. (S.221)

[Sägen: neben der Einzeichnung auf der Abfallseite]

Sägen Sie an einem Anzeichnungsstrich entlang, muss der Schnitt daneben auf der Abfallseite liegen. Denn wenn Sie auf dem Strich sägen, kann das genaue Mass unterschritten werden, oder man hat keinen Spielraum zum Versäubern der Schnittkante.

Sägen von Rohren: Schritt für Schritt rundum absägen

Metallrohre wie auch Rundstäbe aller Art sollten Sie nicht in einem Schnitt durchsägen. Zeichnen Sie die Schnittlinie auf dem gesamten Umfang ein und drehen Sie das Werkstück nach einigen Millimetern Schnitttiefe. Dann sägen Sie weiter. Wenn Sie in einem Schnitt sägen, haken die Sägezähne bei Rohren an der hinteren Schnittkante und brechen leicht. (S.222)

Sägemehl: Ölflecke verschwinden lassen - Samenkörner gegen Vögel tarnen - Boden entfeuchten

Sägemehl ist vielseitig verwendbar. Mit diesem Abfallprodukt können Sie z.B. ->> Ölflecke verschwinden lassen oder Ihre frische Gartenaussaat überstreuen. Die kleinen Sägespäne "tarnen" die Samenkörner gegen Vögel, verrotten zu Kompost und helfen, zu feuchten Boden trockener zu machen.

Sägeschnitt offen halten: Schraubenzieher als Keil einsetzen

Verklemmen sich beim Sägen die Sägeblätter, hat sich nach dem Schnitt das Holz schon wieder zusammengedrückt. Dann "verkeilen" Sie vorsichtig einen Schraubenzieher in dem bereits durchgesägten Holz; durch dieses Auseinanderhalten des Schnittes verhindern Sie, dass sich die Säge festfressen kann. Können Sie vor (S.223)

Sägemehl die angezeichnete Linie und den Sägeschnitt nicht mehr sehen, so ist es nötig, das Sägemehl abzusaugen oder wenigstens ständig wegzublasen.

Saugglocke: Seitenöffnungen mit Lappen verschliessen

Saugglocke. Einfache Gummiglocke an kräftigem Holzstiel. Sie behebt einfache Abflussverstopfungen: Lassen Sie das Waschbecken voll Wasser laufen, verstopfen Sie den Überlauf und eventuell weitere Öffnungen mit Lappen; nun setzen Sie die Gummiglocke auf den Abfluss und bewegen den Holzstiel kurz und kräftig pumpend auf und ab. Auf aggressive Chemikalien können Sie so leicht verzichten.

[siehe auch: ->> Abflussverstopfung beheben]

Schärfen von Bohrern: mit Feile von innen nach aussen

Stumpfe Bohrer können Sie mit einer Feile schärfen. (S.224)

Aber denken Sie daran, dass bei allen Bohrern nur von innen geschärft werden darf, denn nur so ist gewährleistet, dass auch der Durchmesser erhalten bleibt.

Schleifpapiere: Weiche Hölzer mit Schleifpapier - harte Hölzer mit Ziehklinge schleifen

Schleifpapiere gibt es in verschiedenen Körnungen, von rau bis fein. Die Körnungen werden mit Zahlen gekennzeichnet (ca. 60 bis 600). Je grösser die Zahl, desto feiner ist das Schleifpapier. Beginnen Sie beim Schleifen immer mit dem raueren Papier und gehen Sie dann zu den feineren Graden über, bis der erwünschte Schliff erreicht ist. Für Hartholz wird zum Schleifen besser eine Ziehklinge verwendet, damit der Schleifstaub nicht die Holzfasern verstopft. (S.225)

Schnittlinien anzeichnen: Rechten Winkel sägen

Um sicher zu sein, dass Sie ein Holz auch im rechten Winkel ablängen, zeichnen Sie die Schnittlinie an der Oberfläche und an der Seitenfläche des Werkstückes an - und behalten Sie dann vor allem beim Sägen beide Linien im Auge.

Schräglaufende Bohrungen: Hilfsholz mit gewünschtem Winkel

Fertigen Sie sich zunächst eine Hartholzschablone in dem gewünschten Winkel an. Dieses im Querschnitt dreieckige Hilfsholz spannen Sie auf das Werkstück. Sie setzen zunächst den Bohrer senkrecht an der Spitze der Schablone an, lassen die Bohrmaschine kurz anlaufen und drücken die Maschine im Auslaufen an die Schablone. In dieser Position (S.226)

bohren Sie nun bis zur gewünschten Tiefe weiter.

Schraublöcher ausfüllen: Leim + Streichhölzer

Schraublöcher ausfüllen müssen Sie, wenn diese "ausgeleiert" sind. Wenn sich ein Klavierband zum Beispiel gelöst hat und die Schraublöcher zu gross wurden, dann nehmen Sie kleine Holzstücke, zum Beispiel Streichhölzer, die Sie in Leim tauchen und dann in das zu gross gewordene Schraubloch stecken. Nachdem der Leim abgebunden hat, wird mit einem Stemmeisen das überstehende Streichholzstück vorsichtig abgestochen (auch Abschneiden mit einer Nagelschere ist möglich); dann wird leicht über die Leimstellen geschliffen und das Klavierband wieder angeschraubt. (S.227)

[Streichhölzer sind aus weichem Holz. Eventuell wären für ausgeleierte Bohrlöcher an grossen Gegenständen wie Klavieren etc. Stäbchen aus einem mittelhartem Holz wie Birkenholz angezeigt].

"Sekundenkleber": Feuchtigkeitsmangel im Winter

"Sekundenkleber", manchmal aus 2 Tuben (mit Stammharz und mit Härter) bestehend, benötigen zum Reagieren Feuchtigkeit aus der Luft. In den Wintermonaten und in mit Zentralheizungen beheizten Räumen herrscht oft eine für diese Kleber zu geringe Luftfeuchtigkeit. Vor dem Auftrag des Klebstoffes sollten Sie daher die zu klebenden Stellen anhauchen.

Senklöcher bohren: Konische Löcher für grössere Senklochschrauben

Für den Kopf von Senkkopfschrauben müssen Sie, zumindest bei härterem Holz, ein Senkloch bohren. Dies geschieht mit einem Versenker - auch Krauskopf genannt - den es in verschiedenen Grössen gibt. Haben Sie einen solchen Versenker mal nicht zur (S.228)

Hand, können Sie ein Senkloch auch mit einem Metallbohrer bohren [der grösser als das Bohrloch ist].

Silikon-Kartuschen
->> Fugendichtungsmassen.

Spannvorrichtungen: Resthölzer schützen vor Druckstellenabdrücken

Spannvorrichtungen von ->> Hobelbänken können an Holzwerkstoffen unschöne Druckstellen hinterlassen. Diese können Sie leicht verhindern, wenn Sie zwischen Bankhaken und Werkstück ein Abfallholz legen.

Spanplatten: Formaldehyd-frei kaufen - Anstriche gegen Formaldehyd nützen nichts

Spanplatten können u.a. das giftige Formaldehyd enthalten und ständig ausdünsten. Ihre Verwendung in Kinderzimmern und Schulräumen ist daher sehr bedenklich. Kaufen Sie nur Platten der Emissionsklassen E1 (geringer Formaldehyd-Gehalt) oder die teureren Spanplatten, die mit Portlandzement oder Magnesit (S.229)

gebunden und gesundheitlich unbedenklich sind. Die Formaldehydausdunstung der üblichen Platten lässt sich durch bestimmte Sperrschichten verringern: Polyester-Grundlackierung, Dekorfolienüberzug, Kunststoffbeschichtung, Holzfurnier ohne Lackierung, textile Überzüge oder Dispersionsfarbenanstriche stoppen die Formaldehydgase dagegen nicht.

[Spanplatten: Hoher Kuntharzgehalt schadet den Werkzeugen]

Spanplatten können Sie mit allen üblichen spanabhebenden Werkzeugen wie Hobel und Stemmeisen bearbeiten. Auch bei den Sägen gibt es keine Ausnahme. Sie müssen nur eines berücksichtigen: Der Kunstharzgehalt der Platten macht die Werkzeuge wesentlich schneller (S.230)

stumpf als dies bei Vollholz der Fall ist. Und der Anstrich von Holzspanplatten verlangt besondere Sorgfalt:
-- einen Grundanstrich (der bei Lackierung auch Paraffin und ähnliche Stoffe, die sich an der Oberfläche befinden können, wirksam "absperrt"),
-- zweimaligen Deckanstrich (auch mit Dispersionsfarbe) und
-- Kantenschutz durch drei oder mehr Anstrichschichten, damit keine Feuchtigkeit in die Platten dringen kann.

[Spanplatten: Kantenschutz bei Transport - liegende, trockene Lagerung]

Spanplatten sind an den Kanten besonders empfindlich. Schützen Sie sie daher beim Transport und der Lagerung durch Umwickeln mit Lappen und dergleichen.

Gelagert werden Spanplatten am besten liegend in einem (S.231)

trockenen Raum. In stehend gelagerte Platten kann an den Kanten Feuchtigkeit eindringen, so dass die Kanten aufquellen und brechen.

Speckschwarte (ungesalzen) als "Schmiermittel": für Nägel, Schrauben, Sägeblätter - und Rostschutz

Zur "Grundausstattung" einer Heimwerker-Werkstatt gehört auch eine [ungesalzene] Speckschwarte. Streichen Sie hiermit Nägel und Schrauben ein. Sie lassen sich dann besser einschlagen bzw. eindrehen (S.232)

-- Sägeblätter mit einer ungesalzenen Speckschwarte eingerieben laufen leichter (->> Sägen, S.221)
-- Werkzeuge mit einer salzfreien Speckschwarte eingerieben rosten nicht, wenn sie im Winter aufbewahrt werden (->> Feuchtigkeitsschutz, S.75)

Spritzpistole
->> Elektro-Farbspritzen
vergleiche
->> Farbspritzen aus der Dose.

Stichsäge: Pflege mit Nähmaschinenöl - Ausschnittsägen bei Sperrholz direkt ins Holz - Kurvensägen - Acrylglas (Plexiglas) und Folie gegen Hitze - Sandwich-Methode mit Hilfshölzern

Ihre elektrische Stichsäge wird es Ihnen durch lange Lebensdauer danken, wenn Sie den Stössel, nach jedem "Heimwerkertag" säubern und ölen (Nähmaschinenöl). - Die Stichsäge ist sehr vielseitig. (S.232)

Nicht jedes Ausschnittsägen muss in einem vorgebohrten Loch im Werkstück beginnen. Bei Sperrholz bis etwa 6 mm Brettdicke können Sie von oben mit dem Sägeblatt ansetzen und so durch das Holz dringen: Kippen Sie die Säge schräg nach vorn und drücken Sie dann das Sägeblatt behutsam gegen die Holzplatte. Übung macht hier den Meister. Für das Sägen von Kurven verwenden Sie das dafür eigens entwickelte kürzere Sägeblatt. Sie können mit Ihrer elektrischen Stichsäge auch Acrylglas (Plexiglas) sägen. Damit bei diesem Kunststoff hinter dem Sägeblatt der Sägeschnitt offen bleibt, also nicht zusammenschweisst, sollten Sie über die angezeichneten (S.233)

Sägeschnittkanten einen Streifen selbstklebender Folie kleben: Sie leitet die beim Weitersägen entstehende Hitze ab, so dass der Schnitt sauber bleibt. -

Dünne und weiche Werkstoffe, wie Kork, Leder oder Gummi, lassen sich auch mit der Stichsäge sägen, und zwar  nach der "Sandwich-Methode": Legen Sie das Werkstück zwischen zwei Abfallhölzer und sägen Sie die drei Lagen mit einem Schnitt durch.

Stufenbohrungen: Bohrloch mit verschiedenen Durchmessern

Stufenbohrungen sind Bohrungen mit unterschiedlichen Durchmessern, z.B. für den dickeren oberen Teil eines Spezialteils bzw. für den tief zu versenkenden Rundkopf einer Schraube und das schlankere Ende. Bohren Sie zuerst das Loch mit dem (S.234)

grössten Durchmesser bis zur gewünschten Tiefe, dann jeweils das nächstkleinere Loch. So findet die Zentrierspitze Ihres Holzbohrers immer einen Ansatzpunkt. Soll nachträglich eine Bohrung erweitert werden, so braucht die Zentrierspitze auch jetzt Holz für den Ansatz: Stecken Sie einfach in die kleinere Bohrung einen Holzdübel, und schon können Sie die Zentrierspitze ansetzen.

Stuhlpolster aufrichten: den Stuhlboden mit einer Sperrholzplatte erhöhen

Entsprechend der Rahmengrösse der Sitzfläche sägen Sie eine 5 mm dicke Sperrholzplatte aus, die Sie dann auf den Unterrahmen schrauben. So werden die Federn wieder in das Polster nach oben zurückgedrückt. (S.234)

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Tapeten: Gleicher Farbton gemäss Anfertigungsnummer pro Raum

Damit es [innerhalb eines zu tapezierenden Raums] keine Farbunterschiede gibt, sollten Sie beim Kauf der Tapetenrollen darauf achten, dass alle Rollen [pro Raum] die gleiche Anfertigungsnummer haben. die Anfertigungsnummern sind entweder am Rollenanfang oder auf einem Beilagezettel gedruckt bzw. gestempelt.

Tapetenbedarf: Formel

Der Tapetenbedarf für ein Zimmer lässt sich nach folgender Faustformel leicht berechnen: (S.236)

Raumumfang (= 2 mal Breite + 2 mal Länge) mal Höhe, geteilt durch 5 = benötigte Rollenzahl (1 Tapetenrolle ist meist 10 m lang und 55 cm breit). (S.236-237)

Tapeten mit versetztem Muster (Rapport) verlangen wegen des Verschnitts einen Zuschlag zur so errechneten Menge.

[Tapeten: Vorgekleistert]

Vorgekleisterte Tapeten ersparen Ihnen das Kleistern und den Tapeziertisch. Die Rollen werden im Ganzen in Wasser gestellt und kleben dann selbst.

Tapetenstösse können Sie nachträglich mit einem Nahtroller festdrücken. Verwenden Sie nur einen glatten, eventuell konischen Nahtroller, keinesfalls einen geriffelten, tonnenförmigen. Der nämlich hinterlässt Rillen, die Sie immer sehen könnten.

Tapezieren: Untergrund untersuchen - Tapetenprobe bei alten Tapeten - Tapetenlöser mit Schmierseifenlauge

Untersuchen Sie vor dem (S.237)

Tapezieren den Untergrund mit einer schräg gehaltenen Taschenlampe auf Unebenheiten. Unter der frischen Tapete fallen diese Unebenheiten - die Sie natürlich beseitigen müssen - sonst stark auf.

Alte, festsitzende Tapeten muss man nicht immer entfernen, wenn man neu tapezieren will: Kleistern Sie als Probe ein Stück Papier auf die alte Tapete, ziehen Sie es nach dem Trocknen mit einem Ruck ab. Löst sich dabei die alte Tapete vom Putz, muss sie entfernt werden. -

Zum Tapetenlösen könnten Sie statt der wasserbelastenden Tapetenlöser ebensogut umweltneutrale Schmierseifenlauge verwenden. Tapete damit mehrmals einweichen, dann mit (S.238)

Spachtel abkratzen.

Teppichböden ansetzen: Muster und Strichrichtung - das Verlegen

Beim Verlegen müssen nicht nur Muster aneinanderpassen: Die Bahnen müssen in gleicher Strichrichtung liegen. Wenn sie die Strichrichtung nicht einwandfrei ertasten können, machen Sie die Hammerprobe: Setzen Sie den Hammer auf die Bahn und lassen Sie den Stiel lose fallen. Der "Strich" des Teppichs befördert den Stil in Strichrichtung zur Seite. Richten Sie die Bahnen aus, und legen Sie sie so übereinander, dass etwa 2 Zentimeter überstehen. Dort, wo der Teppich doppelt liegt, wird mit kleinen Nägeln die Teppichschneideschiene fixiert. Mit dem Teppichmesser schneiden Sie dann (S.239)

in einem Arbeitsgang beide Bahnen durch. Nun kleben Sie den Teppich an. Wird der Nahtbereich nachgerubbelt, verschwinden Flusen und kleine Schnittreste. Der Stoss wird fast unsichtbar.

Teppichböden: mit Sisal- oder Glasfasergewebe

Teppichböden mit einer Trägerschicht aus Sisal- oder Glasfasergewebe sind umweltfreundlicher als solche mit einer Trägerschicht aus Kunststoffen.

Teppichböden reparieren: Brandlöcher - Luftbeulen

Brandlöcher lassen sich relativ leicht ausbessern. Sie brauchen einige Teppichfasern und Alleskleber.  In das gesäuberte Brandloch geben Sie Alleskleber und drücken dann die Fasern in das Loch. Über diese Stelle legen Sie einige Lagen Küchen krepp (S.240)

und hierauf zum Beschweren ein dickes Buch. Am nächsten Tag ist der Kleber fest. Sie brauchen die Fasern nur noch auf gleiche Höhe mit dem Teppich zuzuschneiden. -

Luftbeulen stechen Sie mit einer Nadel auf. Tritt sich der Teppichboden darauf nicht fest, müssen Sie spritzen, dann die Luft herausdrücken und die Stelle so lange beschweren, bis der Kleber abgebunden hat.

Teppichbodenreinigung
[Der Artikel fehlt im Buch].

Teppichfliesen: Muster gemäss Faserrichtung

Sie können damit unifarbene "Muster" erreichen, wenn Sie die Fliesen abwechselnd längs oder quer verlegen. Das ergibt unterschiedliche Lichtreflexion. Die Produktionsrichtung der Fliesen ist (S.241)

dazu auf der Rückseite durch Pfeile oder Linien angegeben. Diese müssen Sie immer berücksichtigen.

Tischlerplatten: Lagerung - beidseitiges Streichen

Tischlerplatten sollten Sie nach Möglichkeit nicht stehend lagern. Lässt sich dies aus Platzmangel nicht bewerkstelligen, dann stellen Sie die Platte so steil wie möglich auf und lehnen Sie nichts dagegen.

Egal, ob Sie die Tischlerplatte streichen, furnieren oder tapezieren, Sie müssen diese Arbeiten immer beidseitig ausführen, sonst verzieht sich die Platte unweigerlich. Verzogene Platten legen Sie flach auf den Boden und beschweren sie mit Gewichten.

Türen klemmen: Paraffin auf Reibeflächen - Klemmstelle mit Kohlepapier finden

Türen klemmen. Oft reicht es schon, wenn Sie die Reibeflächen mit Paraffin einwachsen oder die Scharniere (S.242)

verstellen. In hartnäckigen Fällen ist nur die Klemmstelle nachzuarbeiten, kaum je die ganze Kantenlänge. Um die Klemmflächen zu finden, legen Sie in den Türfalz Kohlepapier und schliessen Sie die Tür mit dem nötigen Nachdruck: Wo die Klemmstelle ist, hinterlässt das Kohlepapier einen Farbabdruck.

Türen ölen: Vaseline, Maschinenöl, Graphit

Scharniere wie Türschlösser dürfen nicht mit Pflanzenölen geölt werden, da sie dadurch verkleben können. Geeignet zum ->> Schmieren ist dagegen Vaseline, Maschinenöl oder Graphit. (S.243)

[Man kann Scharniere von Türen auch mit etwas Butter einfetten].

U

Umleimer

Mit Schmelzkleber ausgestattete Umleimer werden mit dem Haushaltsbügeleisen "aufgebügelt".Hierbei kann es Ihnen schnell passieren, dass der Umleimer an einigen Stellen nicht hält,weil hier die Wärme des Bügeleisens zu lange einwirkte und der Kleber in die Schnittflächen der Spanplatte sickerte. Dies können Sie generell verhindern, wenn Sie vor dem Aufbügeln des Umleimers die Schnittfläche mit (S.244)

Weissleim einstreichen, warten, bis dieser abgebunden hat, und erst dann den Umleimer aufbügeln. Zum Aufkleben von Innenrundungen brauchen Sie einen alten Lockenstab oder einen Lötkolben. Ablösen alter Umleimer geschieht durch Aufsetzen des heissen Bügeleisens, bis sich der Kleber löst, dann sofort abziehen. Vergleiche auch ->> Kantenumleimer (bearbeiten; beschneiden).

Unfallverhütung: Herstellerhinweise beachten - Vergiftungserscheinungen

Unfallverhütung und Sicherheit sind gross zu schreiben. In jedem Fall sind alle Anweisungen der Hersteller genau zu beachten. Eher zu viel Schutz als zu wenig! Tragen Sie, wo erforderlich, eine Schutzbrille, Atemschutz, Handschuhe und feste Schuhe, und sorgen Sie ferner für (S. 245)

gute Belüftung des Arbeitsplatzes. Wenn sich, z.B. beim Arbeiten mit Holzschutzmitteln, Übelkeit, Atemnot, Schwindelgefühl oder Magenschmerzen einstellen, so können dies Vergiftungserscheinungen sein, und Sie müssen unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nehmen Sie am besten das Etikett des verarbeiteten Stoffes oder die Originaldose bzw. -flasche mit zum Arzt.

Ungelöschter Kalk: zur Raumentfeuchtung

Ungelöschter Kalk ist gebrannter Kalk, ein Metalloxid,das sich begierig mit Wasser verbindet. Er ist geeignet, auch die Luft in Räumen zu entfeuchten. Aber Vorsicht: Er wird dabei zu ätzendem  "Löschkalk".

Unregelmässige Schnittkanten sägen
(S.246)

Manchmal müssen Sie ein Brett einer unebenen Fläche anpassen. Nichts leichter als das: Bei einem Fussboden z.B. stellen Sie das anzupassende Brett senkrecht, mit der Schmalseite, die angepasst werden soll, auf die unebene Fläche. Legen Sie einen Distanzklotz davor und auf die Klotzoberseite einen Bleistift, mit der Spitze gegen das anzupassende Brett. Nun halten Sie - oder besser ein Helfer - den Bleistift fest und ziehen den Klotz mit Bleistift über den unebenen Boden. Die so auf dem Brett entstandenen Bleistiftlinie entspricht genau den Konturen der unebenen waagerechten Fläche. Bei senkrechten Flächen (Wänden) gilt das gleiche Prinzip, nur muss das (S.247)

Brett über zwei gleich hohe Stützen oder auf dem Boden waagerecht liegen, aber mit der anzupassenden Kante zu der unebenen Wand hin.

Unsichtbare Nagelverbindung: Holzspan anheben - Nagel einschlagen - Holzspan draufleimen

Sichtbare Nagelverbindungen sind nicht immer erwünscht. Greifen Sie zu einem Trick. Mit einem scharfen Stemmeisen wird ein 3 bis 5 Zentimeter langer Holzspan angehoben. Darunter wird der Nagel eingeschlagen und versenkt. Der Holzspan wird anschliessend mit wasserfestem Leim wieder angeleimt.

V

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Verstopfung beim Elektrohobeln: Säuberung bei Stillstand

Insbesondere, wenn zu feuchtes Holz bearbeitet wird, setzt sich der Auswurfkanal Ihres ->> Elektrohobels sofort zu. Beim Spänestau wird die (S.248)

Oberfläche des Werkstückes unsauber bearbeitet (es entstehen "Löcher"). Um die Hobelspäne aus dem Auswurfkanal zu entfernen, nie die Finger verwenden, und nur bei Stillstand hantieren; die Verletzungsgefahr ist ausgesprochen hoch.

Verstopfte Abflüsse
->> Abflussverstopfung: Saugglocke (S.249)

Saugglocke ("Pumpfix"): Seitenöffnungen mit Lappen verschliessen

Saugglocke. Einfache Gummiglocke an kräftigem Holzstiel. Sie behebt einfache Abflussverstopfungen: Lassen Sie das Waschbecken voll Wasser laufen, verstopfen Sie den Überlauf und eventuell weitere Öffnungen mit Lappen; nun setzen Sie die Gummiglocke auf den Abfluss und bewegen den Holzstiel kurz und kräftig pumpend auf und ab. Auf aggressive Chemikalien können Sie so leicht verzichten. (S.224)

[Heisses, konzentriertes Salzwasser einmal wöchentlich als Prävention
Als Prävention gegen Abflussverstopfung kann man einmal wöchentlich heisses Salzwasser (1 Tasse heisses Wasser auf 4 Esslöffel Salz) durch den Abfluss laufen lassen. So verstopft der Abfluss nicht so leicht (aus: gmx Ratgeber 2008: Vergessene Hausmittel. Was Salz alles kann)].

Verzogene Holzteile: Krummes Brett gezielt belasten

Verzogene Holzteile könne Sie unter Umständen wieder gerade bekommen: Ein krummes Brett legen Sie mit beiden Enden jeweils auf einen Ziegelstein und belasten es in der Mitte mit einem Gewicht. Meist ist das Brett nach einigen Tagen wieder gerade. (S.249)

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Wasserdichte Holzteile: mit Petroleum-Paraffin-Mischung bestreichen

Rohes Holz wird nahezu wasserdicht, wenn Sie es mit in Petroleum gelöstem Paraffin bestreichen.

[Also ist die Methode leider nicht ganz wasserdicht. Das Bestreichen muss wegen der Dämpfe im Freien und mit Schutzhandschuhen erfolgen].

Wasserglas: Steingutkitt mit Schlämmkreide, Kieselgur oder Ziegelmehl - Hitzefestigkeitswirkung

Wasserglas, im Verhältnis 3:1 gemischt mit Schlämmkreide, Kieselgur oder Ziegelmehl, eignet sich als gesundheitlich unbedenklicher Kitt für Steingut.

Reines Wasserglas macht Holz und Tapete hitzefest.

Wasserleitungen auftauen: mit Haarfön (Heissluftfön)

Im Aussenbereich eines Hauses müssen die (S.250)

Leitungen für den Gartenschlauchanschluss oder den Gartenteich selbstverständlich vor Wintereinbruch entleert werden. Sind sie dennoch einmal gefroren, so lassen sie sich an den zugänglichen Stellen ganz gut mit einem Haarfön (Heissluftfön) wieder auftauen. Im Hausinneren sind auch heisse, feuchte Wickel (am  offenen Rohr), Heizlüfter und Rotlichtstrahler dazu geeignet.

Weisse Anstrichfarbe: Kein Vergilben mit einigen Tropfen schwarzer Farbe

Weisse Anstrichfarbe vergilbt auch nach noch so langer Lagerzeit nicht, wenn Sie ihr einige Tropfen schwarze Farbe beimischen. [?]

Werkzeugaufbewahrung
->> Feuchtigkeitsschutz
->> Gartenwerkzeuge

[Rostfreie Werkzeugaufbewahrung im Winter für den "Winterschlaf"
-- Stahlwerkzeuge in Ölpapier einwickeln
-- Stahlwerkzeuge mit Autowachs oder mit einer salzfreien Speckschwarte einreiben
-- den Werkzeugschrank mit einem Glas voll ->> Holzkohle trocken halten (->> Feuchtigkeitsschutz, S.75)

-- Gartenwerkzeuge rosten nicht während ihres "Winterschlafs", wenn man sie mit Paraffinöl einfettet oder mit Petroleum einpinselt. (->> Gartenwerkzeuge, S.82)

Werkzeuge gleitfähiger machen: Paraffin oder Einreiben mit einer Kerze, oder mit ungesalzener Speckschwarte

Axt, Meissel, Stemmeisen und dergleichen (S.251)

gleiten besser, wenn Sie die Klingen mit Paraffin einreiben oder eine Kerze an dem Metall abreiben. (S.252)

Nägel, Schrauben und Sägeblätter können auch mit einer ungesalzenen Speckschwarte eingerieben werden. Nägel lassen sich so besser einschlagen, Schrauben lassen sich so besser eindrehen (->> Speckschwarte, S.232), und Sägeblätter laufen leichter (->> Sägen, S.221).


Winkelschmiege - selbst gefertigt

Eine Brettkante einer schrägen Fläche genau anpassen kann man mit einer selbstgebauten Winkelschmiege. Zwei fünf Millimeter dicke, gleich breite und lange Sperrholzbrettchen (etwa: 5 mal 15 cm) legen Sie passgenau übereinander. An einem Ende der Langseiten sägen Sie nun einen Halbkreis - der Radius entspricht der halben Brettbreite. Durch den Mittelpunkt des Kreises bohren Sie ein Loch, stecken eine Gewindeschraube durch und schrauben eine Flügelmutter auf. Fertig ist die Winkelschmiege. Damit (S.252)

nehmen Sie den Winkel der Schräge ab und ziehen dann die Flügelmutter fest an. Den unten liegenden Teil der Winkelschmiege legen Sie nun an der Holzkante des zu verarbeitenden Brettes wie eine Reissschiene an, das andere Brettchen liegt, im richtigen Winkel arretiert, auf dem Brett auf. Längs dessen Aussenkante ziehen Sie nun mit einem Bleistift die Linie für den Sägeschnitt.

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Zement: Radioaktive Belastung - radioaktive Betonwände - gesündere Mauerziegel

Zement kann radioaktiv belastet sein. (Daher sind auch Mauerziegel "gesünder" als Betonwände). Portlandzement enthält weniger Radioaktivität als andere Zementsorten.

[Skandal: Radioaktive Betonbauten und "Betonklötze" - hochkriminelle Körperverletzung
Vielleicht kommt die immer noch anwachsende Krebsrate in der "Ersten Welt" der "Zivilisation" auch von den vielen radioaktiven Betonwänden, wenn immer mehr Menschen in Betonklötzen wohnen müssen. Die Politik und die Staatsanwaltschaften, die Richter und die "Detektive" wissen von dieser planmässig fahrlässigen, hochkriminellen Körperverletzung scheinbar nichts...]

Ziehklinge: Holz wird seidenglatt

Mit der Ziehklinge können Sie Hartholz und Furniere seidenglatt (S.253)

machen. Man benützt sie zum Schaben nach dem Hobeln und vor dem Polieren, um abstehende Fasern oder missfarbene Stellen zu entfernen.

Zugfedern spannen: mit Kordeltrick

Will man eine Zugfeder ohne Federzange einhängen, gerät man angesichts der Kraft, die einem da entgegenwirkt, in schiere Verzweiflung. Versuchen Sie's mit dem Kordeltrick. Das eine Federende hängen Sie ganz normal ein, um die andere Öse ziehen Sie eine Kordelschlaufe. Mit der Kordel ziehen Sie die Feder so weit wie nötig auseinander, mit der anderen Hand können Sie die Feder einhängen. (S.254)


COMPACT-MINIREZEPTE
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  • Italienische Küche
  • Chinesische Küche
  • Der kleine Bocuse - über 130 Rezepte der Nouvelle Cuisine
  • Cocktails & Mixgetränke
  • Neue Vollwertküche
  • Das kleine Backbuch


COMPACT-MINILEXIKA
vom Compact Verlag München

  • Küchenkräuter und Gewürze
  • Feine Küche von A-Z
  • Kalorien / Joule von A-Z
  • Naturkost von A-Z
  • Naturheilmittel von A-Z (S.255)


COMPACT-MINIRATGEBER
vom Compact Verlag München

  • Blaubeerfleck & Kesselstein. 800 bewährte Haushaltstips
  • Schneckenschreck &Kürbiskern. 1000 Tipps für den Garten ohne Chemie
  • Bienenwachs & Hobelspan. 1000 pfiffige und umweltfreundliche Heimwerkertips
  • Einmachen & Einfrieren
  • Mini-Diät - die besten Tipps zum gesunden Abnehmen
  • Kochen ohne Chemie
  • Vitamine & Co - die praktische Nährwert-Tabelle
  • Vorräte für alle (Not-) Fälle
  • Balkon- und Zimmerpflanzen (S.256)
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