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Sport: Der Vergleich zwischen Roger Federer und Boris Becker

Analyse von Michael Palomino (2009)

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Die Zeitung "Die Welt" behauptete am 6.7.2009, Roger Federer sei "Jüngling" geblieben, nicht so Boris Becker

Roger
                          Federer mit Tennisball und Racket am
                          Jonglieren. Scheinbar hat er eine Freude am
                          Gleichgewicht Energien. Roger Federer mit Tennisball und Racket am Jonglieren. Scheinbar hat er eine Freude am Gleichgewicht Energien. Die Zeitung "Die Welt" behauptete, Federer sei "Jüngling" mit "schweizer Tugenden" geblieben und reklamiert, dass Federer immer "freundlich" sei, im Gegensatz zu Boris Becker. Die Zeitung "Die Welt" hat damit deutsche Journalisten-Vorurteile zum Ausdruck gebracht und war somit nicht sehr "freundlich"...

xx
Die Zeitung "Die
                                    Welt", das Logo. Zeitungen
                                    wollen, dass es auf der Welt viele
                                    Konflikte gibt, über die man
                                    berichten kann, um ihren Absatz zu
                                    steigern. Der Journalismus ist also
                                    eigentlich kein Dienst an der
                                    Welt...
Die Zeitung "Die Welt", das Logo. Zeitungen wollen, dass es auf der Welt viele Konflikte gibt, über die man berichten kann, um den Absatz der Zeitungen zu steigern. Der Journalismus ist also eigentlich nicht unbedingt ein Dienst an der Welt. Der ungerechtfertige Schmäh der "Welt" an Roger Federer ist ein Beispiel dafür. Die Kritik ist aus einem falschen Vergleich hergeleitet.

aus: www.bazonline.ch: Berliner Giftpfeile gegen Roger Federer; 8.7.2009;
http://bazonline.ch/sport/tennis/Berliner-Giftpfeile-gegen-Roger-Federer/story/21025372

<Von Alexander Kühn.

Die Zeitung «Die Welt» stört sich an den Schweizer Tugenden des Tennisstars aus dem Baselbiet.

Zwei Tennisgrössen: Aber Roger Federers Fangemeinde ist bedeutend grösser als jene von Boris Becker.

Wenige Tage nach Roger Federers 15. Grand-Slam-Triumph in Wimbledon melden sich schon die ersten Neider. «Zum Idol fehlen Roger Federer Ecken und Kanten», meckert die «Welt» [als Titelüberschrift!] aus dem deutschen Axel-Springer-Verlag. Federers Strahlkraft beschränke sich auf den Tenniscourt, als Person sei der geniale Baselbieter dagegen farblos.

«Irgendwie ist er eben auch der nette Jüngling von nebenan geblieben, der die Schweizer Tugenden ausserhalb seines Arbeitsplatzes allzu oft vorlebt: Konfliktscheue und Neutralität», steht weiter im Artikel, der für Tennisfans fast schon ketzerisch klingt.

Fans geben der Nummer 1 der Welt Recht

Die «Welt» kreidet Federer an, dass er sich stets freundlich benimmt und im Gegensatz zu Boris Becker kein Futter für die Sensationspresse liefert. Während Becker eine Affäre an die andere reihte und sich in der Wäschekammer eines Hotels mit einem Model vergnügte, gibt es im Leben Federers nur eine Frau: seine Gattin Mirka.

Auch wenn es den Nörglern der «Welt» nicht passt, die Fans goutieren diesen soliden Lebenswandel. Federer hat auf Facebook 2 773 438 Fans, der angeblich viel interessantere Becker nur 1737. (NEWS)>

Kommentar: Auch Boris hatte Familie
Es wäre gut, wenn die Zeitung "Die Welt" sich neutraler verhalten würde und nicht Klatsch, sondern Fakten und Analysen publizieren würde. Dann sieht man nämlich: Boris Becker hat mit Familie und zwei Kindern das Glück gehabt, aber er hat immer weiter nach noch mehr Glück gesucht. Nun, für die Klatsch- und Hetzpresse aus Deutschland ist es natürlich viel "interessanter", wenn jemand das seelische Gleichgewicht im Leben noch nicht gefunden hat. Deutschland könnte sich an Roger Federer ein Beispiel nehmen, denn wenn alle persönlich bescheiden und neutral wären wie er, dann gäbe es keine Kriege mehr. Das heisst: Roger Federer ist mit seinem Leben bisher ein Vorbild für die ganze Welt...

Boris Becker
                                imponierte als sportliches Vorbild im
                                Tennis unter anderem durch seinen
                                regelmässig angewandten Hechtsprung und
                                machte als Sportler auch immer einen
                                bescheidenen Eindruck. Im "Leben
                                danach" - nach der Sportlerkarriere
                                - blieb er dann aber bei seinen
                                "Hechtsprüngen" bzw. er muss
                                in seinem Leben nun viel zwischen seinen
                                Frauen und Kindern herumreisen und
                                weitere "Hechtsprünge"
                                leisten... Boris Becker imponierte als sportliches Vorbild im Tennis unter anderem durch seinen regelmässig angewandten Hechtsprung und machte als Sportler auch immer einen bescheidenen Eindruck. Im "Leben danach" - nach der Sportlerkarriere - blieb er dann aber bei seinen "Hechtsprüngen" bzw. er muss in seinem Leben nun viel zwischen seinen Frauen und Kindern herumreisen und weitere "Hechtsprünge" leisten...

Generell gesehen steht Roger Federer das Leben nach der Sportkarriere aber erst noch bevor. Und somit hat "Die Welt" zwei Lebensphasen zweier Tennisstars verglichen, die man eigentlich gar nicht vergleichen kann. Es handelt sich somit um einen falschen Vergleich, und der Artikel der "Welt" ist somit eine absolute journalistische Fehlleistung. Man sieht, dass Journalisten gerne Konflikte erfinden und dann die erfundenen Konflikte präsentieren, aber im Analysieren sind Journalisten leider oft sehr schwach. Die Zeitung "Die Welt" scheint konfliktgeil und geisteskrank. Roger Federer und Boris Becker aber ist viel Glück zu wünschen.

Michael Palomino, 8.7.2009


Der Artikel der "Welt" gegen Roger Federer von "Journalist" Jens Bierschwale

Man lese zur Orientierung den Hetzartikel der Zeitung "Die Welt" gegen Roger Federer. "Die Welt" hat von der Welt scheinbar nicht viel begriffen. Man kann ob der Kopflosigkeit des Welt-Journalisten Jens Bierschwale nur den Kopf schütteln. Bierschwale fordert von Federn "Grosstaten abseits der Tennisplätze". Vielleicht ist in dieser deutschen Diskussion auch einfach zu viel deutsches Bier im Spiel...


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                  Zeitung "Die Welt", das Logo. Zeitungen
                  wollen, dass es auf der Welt viele Konflikte gibt,
                  über die man berichten kann, um ihren Absatz zu
                  steigern. Der Journalismus ist also eigentlich kein
                  Dienst an der Welt...

<Tennis: Zum Idol fehlen Roger Federer Ecken und Kanten

aus: "Die Welt": 6.7.2009;
http://www.welt.de/sport/article4070303/Zum-Idol-fehlen-Roger-Federer-Ecken-und-Kanten.html

<Von Jens Bierschwale
6. Juli 2009, 18:04 Uhr

Er ist erst 27 Jahre alte, aber schon der erfolgreichste Tennisspieler der Welt. Roger Federer weiss auf dem Tennisplatz zu glänzen, aber abseits des Sports fehlt dem Schweizer das gewisse Etwas, um ein Idol zu sein. Er ist der nette Jüngling von nebenan geblieben – konfliktscheu und neutral.

Die wegweisende Erkenntnis entstand im Vereinsheim des All England Lawn Tennis Club. Wie ein verschüchterter kleiner Junge, der sich verlaufen hatte, wirkte Roger Federer inmitten der Helden seiner Kindheit. Er selbst mochte noch nicht so recht glauben, dass er all die Heroen sportlich nun jäh übertroffen hatte, weshalb die Bewunderung die eigene historische Tat bei weitem überstieg. „Ich dachte: Was mache ich hier? Was mache ich zwischen meinen eigenen Idolen“, sagte er nach dem Gruppenbild mit den Tennisgrössen Rod Laver, Pete Sampras und Björn Borg am Sonntagabend im Londoner Stadtteil Wimbledon.

Federer, 27 Jahre alt und seit dem 5:7, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 3:6, 16:14 im Finale gegen den Amerikaner Andy Roddick erster Spieler mit 15 Grand-Slam-Erfolgen, wirkte die eigene Vita selbst in der Stunde des grössten Triumphes immer noch ein wenig fremd. Dabei liess allein die Lobhudelei vermuten, welch geschichtlich bedeutsamen Schritt der Schweizer mit seinem Sieg beim wichtigsten Rasenturnier der Welt vollzogen hatte. „Roger ist ein grosser Champion. Für mich ist er der Grösste“, sagte Sampras, der mit 14 Grand-Slam-Titeln sieben Jahre nach seinem Rücktritt nun die führende Position räumen muss.

Federer könne insgesamt vermutlich 18 oder sogar 19 Erfolge in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York erringen. „Er ist schliesslich erst 27“, sagte Sampras und fügte an: „Roger ist eine Legende.“ Der Australier Laver machte in Federer gar ein „Wunder auf zwei Beinen“ aus, das bei der zu erwartenden fortgesetzten Rekordjagd „zum Albtraum für Generationen“ werden könne.

Ein Genie, das derart umschwärmt wird und nun zum erfolgreichsten Spieler in einer der populärsten Sportarten aufgestiegen ist, sollte leicht auch den Sprung in die Riege der ganz Grossen schaffen. Er sollte in einem Atemzug genannt werden können mit Fussballidol Pele, Boxer Muhammad Ali oder Basketballlegende Michael Jordan. Doch noch befindet sich das Wunder im Wartestand, noch ist für Federer der Weg zum wahren Sportidol lang.

Keine Fehltritte

Der 1981 in Basel geborene Ausnahmespieler verrichtet seinen Job zwar mit einer fast beängstigenden Dominanz, doch die Strahlkraft erlischt ausserhalb der Tennisplätze dieser Welt recht schnell. Zum wahren Champion fehlen Federer Ecken und Kanten. Seine Perfektion auf dem Platz hat er auch auf sein Leben übertragen, wo etwa keine Beckerschen Fehltritte in Wäschekammern verbrieft sind oder andere gezeigte Schwächen für Sympathiewerte sorgen, weil sie den Fans bedeuten, dass da einer ist, der auch Fehler begeht und deshalb allzu menschlich wirkt.

Federer ist 27 Jahre alt und der erfolgreichste Tennisspieler der Welt. Aber irgendwie ist er eben auch der nette Jüngling von nebenan geblieben, der die Schweizer Tugenden ausserhalb seines Arbeitsplatzes allzu oft vorlebt: Konfliktscheue und Neutralität. Politische Statements wie etwa zu den Menschenrechtsverletzungen im Gastgeberland der Olympischen Spiele 2008, China, vermeidet er so sicher wie Doppelfehler bei seinen Aufschlagspielen.

Und als die Vereinigten Arabischen Emirate vor vier Monaten der israelischen Spielerin Shahar Peer die Einreise und damit die Teilnahme am Turnier in Dubai verweigerten, verpasste Federer die Chance, den politisch motivierten Akt zu geisseln. Er sagte seine Teilnahme zwar ab, gab als Grund aber banal Rückenschmerzen an.

Sozial engagiert

Der Mangel an vorzeigbaren Grosstaten abseits der Tennisplätze unterscheidet Federer von weltweit geschätzten Idolen. Boxer Muhammad Ali etwa setzte sich erfolgreich gegen Rassendiskriminierung ein und erwarb sich mit seiner Weigerung, in den Vietnamkrieg zu ziehen, ausserhalb seines Heimatlandes noch sehr viel mehr Anerkennung als in den USA. Als Boxer wurde er geliebt, wegen seines gesellschaftlichen Engagements von vielen verehrt. Diese Gemengelage veranlasste das Internationale Olympische Komitee 1999 dazu, Ali zum „Sportler des Jahrhunderts“ zu wählen.

Auch Federer hat eine lange Liste an Auszeichnungen vorzuweisen, seit 2005 allein wurde er bei den Laureus Awards viermal zum „Weltsportler des Jahres“ gewählt. Und auch sozial ist er durchaus engagiert: Im Dezember 2003 gründete er eine Stiftung, die Hilfsprojekte für Kinder unterstützt, hauptsächlich in Südafrika, dem Heimatland seiner Mutter. Drei Jahre später wurde er als erster Schweizer gar von der Unicef zum Botschafter des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen ernannt. Doch derlei Rollen haben dem Schweizer bislang nicht dazu verholfen, abseits der Tennisplätze Legendenstatus zu erlangen. Auch Golfspieler Tiger Woods begrenzt seine Einmaligkeit bislang eher auf das formidable Einlochen kleiner Bälle, weshalb man meinen könnte, das Sportler erst nach dem Karriereende in den Status wahrer Idole aufsteigen können. „Legende?“, fragte Federer am Sonntagabend in Wimbledon und gab gleich mal die Antwort. „Ich weiss nicht, ob man eine Legende ist, solange man noch spielt.“

Er muss da vermutlich noch eine Weile warten. Auf dem T-Shirt, das er nach seinem Erfolg über Roddick trug, stand in grossen Lettern geschrieben: „There is no finish line“ (Es gibt keine Ziellinie). Für seine Gegner mag das wie eine Warnung klingen. Für seine Fans wie eine Offenbarung.>

Kommentar: Wer hat denn was vorzuweisen?
Wir fragen uns: Was hat denn Boris Becker vorzuweisen? Auch ein Engagement für Unicef? Herr Becker hat sich doch von seinen Kindern getrennt und muss nun immer viel, viel reisen. Und was hat die Zeitung "Die Welt" vorzuweisen? Ein bisschen Bier... da fehlen nicht nur Ecken und Kanten in der "Welt", sondern da fehlt scheinbar eine ganze Tischplatte: Es fehlt die Weiterbildung bei Herrn Bierschwale.

Michael Palomino 8.7.2009

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Fotoquellen

-- Roger Federer mit Tennisball und Racket am Jonglieren: http://thinkabout.ch/article/roger-federer-back-home
-- Boris Becker, Hechtsprung:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&itemid=10028&mode=bild&detailid=586388&bid=622207
-- Symbol "Die Welt": http://www.kremz.net/a43-globale-erderwaermung.html



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