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Sport in gesundem Mass

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino (2006 / 2009)

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7.3.2012: Sport in vernünftigen Mengen verändert DNA und optimiert den Stoffwechsel und ist Prävention gegen Diabetes, Herz-Kreislaufkrankheiten etc.

aus: Welt online: Bewegung: Sport verändert die DNA – und das nach kurzer Zeit; 7.3.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/article13906161/Sport-veraendert-die-DNA-und-das-nach-kurzer-Zeit.html

<Das Sporttraining entfernte vor allem die DNA-Anhänge, die zuvor Gene des Stoffwechsels blockierten.

Schon ein kurzzeitiges Training löst Genblockaden in den Muskelzellen. Anhänge stören dann nicht länger das Erbgut. Koffein wirkt ganz ähnlich.

Schon eine kurze Zeit Sport verändert unser Erbgut: Die intensive Bewegung löst blockierende Anlagerungen an der DNA der Muskelzellen. Dadurch können mehr Gene abgelesen werden als vorher, wie ein internationales Forscherteam bei Tests an 14 Frauen und Männern vor und nach dem Sport herausgefunden hat.

Zwar halte der Effekt nicht dauerhaft an, er könne aber erklären, warum regelmäßiger Sport das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere Krankheiten senke, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "Cell Metabolism".

Welche Gene unseres Erbguts in den einzelnen Zellen aktiv sind, hängt unter anderem davon ab, wo am DNA-Molekül blockierende Anhänge sitzen. Diese kleinen Kohlenwasserstoffgruppen versperren der Zellmaschinerie den Weg und verhindern so, dass das Gen abgelesen werden kann. Bisher nahmen Wissenschaftler an, dass das Muster dieser Anhänge in erwachsenen Zellen relativ stabil ist und kaum von kurzzeitigen Umwelteinflüssen verändert werden kann.

"Unser Ergebnis liefert nun Belege dafür, dass diese Muster im Genom weitaus veränderlicher sind als bisher angenommen", schreiben Romain Barrés von der Universität Kopenhagen und seine Kollegen. Bereits eine kurze Phase intensiver Muskelbewegung reiche aus, um zahlreiche Genblockaden verschwinden zu lassen.

Die Reaktion des Erbguts auf das Muskeltraining erfolgte überraschend schnell: Die Forscher hatten das Verschwinden einiger DNA-Anhänge schon in Muskelzellproben entdeckt, die den Versuchsteilnehmern sofort nach Ende des Trainings entnommen worden waren. Weitere Anhänge waren in der nächsten Probe verschwunden, drei Stunden nach Trainingsende.

"Unsere Muskeln passen sich an das an, was wir tun – und dies ist einer der Mechanismen, die dies möglich machen", sagt Studienleiterin Juleen Zierath vom Karolinska Institutet in Stockholm. Die Veränderungen an der DNA der Muskelzellen seien der erste Schritt in einer genetischen Umprogrammierung, die den Muskel stärker und ausdauernder mache.

Interessanterweise habe man den gleichen Effekt beobachtet, wenn isolierte Muskelzellen in einer Petrischale mit Koffein in Berührung kamen, sagen die Forscher. "Offenbar imitiert das anregend wirkende Koffein den Effekt der sporttypischen Muskelkontraktionen", vermutet Zierath. Das allerdings bedeute nicht, dass man zukünftig statt zu trainieren einfach nur eine Tasse Kaffee trinken müsse.

An der Studie nahmen 14 junge Frauen und Männer teil, die zwar absolut gesund, aber eher unsportlich waren. Ihnen entnahmen die Forscher jeweils eine kleine Zellprobe aus der Seite des Oberschenkelmuskels.

Anschließend trainierten die Teilnehmer auf einem Fahrrad-Ergometer mit 80 Prozent Maximalleistung, bis sie 400 Kilokalorien verbrannt hatten – je nach Leistung dauert dies normalerweise zwischen einer halben und einer Stunde. Sofort nach Trainingsende sowie drei Stunden später entnahmen die Forscher dann erneut eine Muskelzellprobe.

dapd/cl>

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29.3.2012: Ein bisschen Sport kann heilend wirken

aus: Welt online: Gesundheit: Wohlstandskrankheiten – Sport schlägt Pille; 29.3.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/article106134207/Wohlstandskrankheiten-Sport-schlaegt-Pille.html

<Herzerkrankungen, Übergewicht, Diabetes: Bei den großen Wohlstandskrankheiten kann Sport den Medikamentenbedarf senken. Sogar bereits entstandene Schäden im Körper werden repariert, behaupten Experten.

Von Christian Vey

Millionen Menschen leiden an den sogenannten Wohlstandskrankheiten. Viele von ihnen werden mit teuren Medikamenten behandelt, obwohl Experten sicher sind, dass es auch anders gehen kann.

„Die großen Zivilisationserkrankungen sind mit Bewegung gut therapierbar“, meint etwa Professor Winfried Banzer vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Frankfurt. Er bezieht sich damit auf Krankheiten, die durch die Lebens- und Arbeitsweise des modernen Menschen entstehen – vor allem Beschwerden des Herz-Kreislauf-Systems und Stoffwechselstörungen.

„Diese Krankheiten sind für etwa 70 Prozent der frühzeitigen Sterbefälle in Deutschland verantwortlich“, sagt er. „Und für einen Großteil der Kosten im Gesundheitswesen.“ Gerade wegen der häufigen Klagen über hohe Gesundheitskosten sei es erstaunlich, dass die relativ kostengünstige Alternative Sport immer noch relativ wenig beachtet werde.

„Die Erkenntnis, dass Bewegung die Gesundheit fördert, ist ja nicht neu. Die erste wissenschaftliche Studie, die das bewiesen hat, ist mehr als 50 Jahre alt.“ Banzer verweist auf eine englische Untersuchung aus dem Jahr 1958. Darin wurde nachgewiesen, dass die Fahrer der Londoner Doppeldeckerbusse deutlich stärker vom Herzinfarkt bedroht waren als ihre Schaffner, die während der Arbeit im Bus hin- und herliefen.

Sport repariert den Körper

Ähnlich argumentiert Bernd Wolfarth vom Klinikum der Technischen Universität München. „Es gibt unzählige Studien, die belegen, dass zusätzliche körperliche Aktivität einen gesundheitsrelevanten Effekt hat“, versichert der Sportmediziner. Es sei auch eindeutig nachweisbar, dass die Ausgaben für Medikamente durch konsequentes Bewegen gesenkt werden können.

Als Beispiel führt er Diabetespatienten an, die nur durch Spazierengehen ihre Gesundheitskosten gesenkt hätten. Je mehr Zeit sie regelmäßig aktiv an der frischen Luft verbrachten, desto geringer die Ausgaben für Medikamente und andere Behandlungen. Es geht also darum, die Bewegungsleistung im Alltag zu steigern – nicht um Leistungssport.

Sport lohnt sich in jedem Alter

Wolfarth versichert aber auch: „Mit Sport anzufangen lohnt sich tatsächlich. In jedem Lebensalter.“ Selbst bei 70-Jährigen, die mit Sport beginnen, träten noch gesundheitliche Verbesserungen ein, die weniger aktive Altersgenossen nicht mehr erreichen.

Chronisch Kranken rät er aber, immer erst mit einem Arzt zu sprechen, bevor es ans Trimmen geht. Der Arzt sollte die Belastbarkeit feststellen, ein genaues Sportprogramm erstellen und es auch überwachen: ein Rezept wie bei Medikamenten, nur eben für Bewegung.

„Wenn Sport richtig betrieben wird, verbessert sich der Gesamtzustand des Körpers. Das wirkt sich dann auch auf krankheitsrelevante Bereiche aus“, betont Wohlfahrt. Regelmäßiger Sport verbessere den Zustand der Blutgefäße und könne sogar bereits entstandene Schäden in gewissem Maß reparieren.

Blutdruck wird deutlich gesenkt

Auch senke er den Blutdruck besser als so manches Medikament. So können Herzpatienten Sport gezielt einsetzen. Zwar sei nicht garantiert, dass die Präparate abgesetzt werden können, aber die Chance, dass die Dosis nicht gesteigert werden muss, ist groß.

Gleiches gilt für Diabetiker. „Körperliche Bewegung verbessert die Wirkung des blutzuckersenkenden Hormons Insulin“, erklärt Professor Andreas Fritsche von der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin. Ein direkter Effekt regelmäßiger körperlicher Aktivität ist, dass die für die Insulinproduktion verantwortlichen Zellen der Bauchspeicheldrüse angeregt werden.

Darüber hinaus reagiert der Körper sensibler auf das Hormon und steigert insgesamt die Zuckerverwertung. „Heute weiß man auch, dass Metformin, der Wirkstoff in Medikamenten, die Typ-2-Diabetikern oft gegeben werden, ähnlich wie Sport wirkt“, sagt er.

Der Wirkstoff nutzt im Körper des Menschen die gleichen molekularen Signalwege wie körperliche Aktivität. „Mit Bewegung kann die Wirksamkeit des Metformin also unterstützt werden.“

Nicht bei jedem Menschen die gleiche Wirkung

Er warnt allerdings vehement vor dem Trugschluss, dass Zuckerkranke, die mit Sport anfangen, sofort auf ihre Medikamente verzichten können. Tatsächlich sei es so, dass Sport als Therapie nicht bei jedem Menschen gleich gut wirkt, schränkt Fritsche weiter ein.

[Denn heilend ist Sport nur bei Blutgruppe 0 und teilweise auch bei B und AB, bei Blutgruppe A jedoch nicht].

In einer Studie der Universität Tübingen haben sich 400 Menschen mit erhöhtem Diabetesrisiko einem Fitnessprogramm zur Vorbeugung unterzogen. Mit Pulsuhren und Bluttests wurde die Entwicklung des Körperzustands kontrolliert. „Bei den meisten hat sich die Insulinwirkung durch bessere Fitness tatsächlich erhöht. Bei etwa 20 bis 30 Prozent allerdings nicht.“

Trotzdem sei die Möglichkeit, den Krankheitsverlauf durch Bewegung positiv zu beeinflussen, sehr groß. Patienten mit chronischen Krankheiten sollten die Chance nutzen, empfiehlt Banzer. „Weniger sitzen und mehr bewegen – das tut auch dem Geldbeutel gut.“>


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18.4.2012: <Körperlich aktiv, geistig flexibel: Bewegung schützt vor Alzheimer>

aus: n-tv online; 18.4.2012;
http://www.n-tv.de/wissen/Bewegung-schuetzt-vor-Alzheimer-article6052386.html

<Tägliche körperliche Übungen können das Alzheimer-Risiko einer Studie zufolge deutlich senken. Dies ist sogar noch bei Menschen über 80 Jahren möglich, wie Forscher des Rush University Medical Center (Chicago) in der Fachzeitschrift "Neurology" der American Academy of Neurology erläutern.

In einer Untersuchung erfassten die Wissenschaftlicher zehn Tage pausenlos die körperlichen Aktivitäten von 716 Senioren im Durchschnittsalter von 82 Jahren mit einem speziellen Gerät am Handgelenk. Keiner der Teilnehmer hatte zu diesem Zeitpunkt eine Demenzerkrankung. Zudem gaben die Probanden regelmäßig selbst Auskunft über ihre körperlichen und sozialen Aktivitäten.

In den folgenden dreieinhalb Jahren erkrankten 71 Teilnehmer an Alzheimer. Diejenigen zehn Prozent der Studienteilnehmer, die am inaktivsten waren, erkrankten der Studie zufolge 2,3-mal häufiger als die zehn Prozent, die am aktivsten waren. Und unter denjenigen Probanden, deren Bewegungsintensität am geringsten war, lag das Alzheimer-Risiko 2,8-mal so hoch wie in der Spitzengruppe der bewegungsintensivsten Teilnehmer.

Aktiv beim Kochen, Waschen, Putzen

"Die Studie zeigt, dass nicht nur Übungen, sondern auch Aktivitäten wie Kochen, Waschen und Putzen mit einem geringeren Alzheimer-Risiko in Zusammenhang stehen", erklärt Studienautor Aron S. Buchman. So könnten auch ältere Menschen von einem aktiven Lebensstil profitieren, die nicht mehr zu sportlichen Übungen in der Lage sind.

Der Sprecher der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAIzG) in Berlin, Hans-Jürger Freter, äußert sich ähnlich: "Körperliche, geistige und soziale Beweglichkeit bis ins hohe Alter sind auf jeden Fall empfehlenswert." Präventive Effekte bei Alzheimer seien durchaus zu vermuten.

Quelle: n-tv.de, dpa>

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Dies wurde auch hier gemeldet:

18.4.2012: <Körperliche Aktivität: Kochen, Waschen und Putzen können Alzheimer-Risiko senken>

aus: Der Standard online; 18.4.2012;
http://derstandard.at/1334531039259/Koerperliche-Aktivitaet-Kochen-Waschen-und-Putzen-koennen-Alzheimer-Risiko-senken

<Es muss nicht immer Sport sein - auch Hausarbeiten halten fit.

Auch Hausarbeiten können das Risiko für Alzheimer senken, vor allem, wenn Menschen zu sportlichen Übungen nicht mehr in der Lage sind.

Chicago - Tägliche körperliche Übungen können das Alzheimer-Risiko einer Studie zufolge deutlich senken. Dies ist sogar noch bei Menschen über 80 Jahren möglich, wie Forscher des Rush University Medical Center (Chicago/USA) in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift "Neurology" der American Academy of Neurology erläutern.

In einer Untersuchung erfassten die Wissenschafter zehn Tage pausenlos die körperlichen Aktivitäten von 716 Senioren im Durchschnittsalter von 82 Jahren mit einem speziellen Gerät am Handgelenk. Keiner der Teilnehmer hatte zu diesem Zeitpunkt eine Demenzerkrankung. Zudem gaben die Probanden regelmäßig selbst Auskunft über ihre körperlichen und sozialen Aktivitäten.

Aktivität senkt Erkrankungsrisiko

In den folgenden dreieinhalb Jahren erkrankten 71 Teilnehmer an Alzheimer. Diejenigen zehn Prozent der Studienteilnehmer, die am inaktivsten waren, erkrankten der Studie zufolge 2,3-mal häufiger als die zehn Prozent, die am aktivsten waren. Und unter denjenigen Probanden, deren Bewegungsintensität am geringsten war, lag das Alzheimer-Risiko 2,8-mal so hoch wie in der Spitzengruppe der bewegungsintensivsten Teilnehmer.

Wirkungsvolle Hausarbeiten

"Die Studie zeigt, dass nicht nur Übungen, sondern auch Aktivitäten wie Kochen, Waschen und Putzen mit einem geringeren Alzheimer-Risiko in Zusammenhang stehen", erklärt Studienautor Aron S. Buchman laut Mitteilung. So könnten auch ältere Menschen von einem aktiven Lebensstil profitieren, die nicht mehr zu sportlichen Übungen in der Lage sind. (APA, 18.4.2012)

Zum Thema

Voraussage der WHO: Verdoppelung der Zahl von Demenzkranken bis 2030>


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22.4.2012: Einrad fahren lernen

aus: Der Standard online: Balanceakt: So lernen Kinder Einradfahren; 23.4.2012;
http://derstandard.at/1334530984530/Balanceakt-So-lernen-Kinder-Einradfahren

<Einradfahren macht Spaß, schult Gleichgewicht, Motorik und Haltung - Wie man den Balanceakt am besten meistert und welche Ausrüstung es für den Einstieg braucht.>

Texte der Bilderstrecke:

<1. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts bemerkten Hochradfahrer, dass man das zum Stützrad verkommene kleine Hinterrad zur Fortbewegung nicht zwangsläufig benötigt. Das Einradfahren war geboren, blieb zunächst jedoch Wagemutigen und Zirkusartisten vorbehalten.

2. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts bemerkten Hochradfahrer, dass man das zum Stützrad verkommene kleine Hinterrad zur Fortbewegung nicht zwangsläufig benötigt. Das Einradfahren war geboren, blieb zunächst jedoch Wagemutigen und Zirkusartisten vorbehalten.

3. Das Einrad besteht aus dem Laufrad, den Kurbeln mit Pedalen, einer Gabel, einer Sattelstütze und dem markanten bananenförmigen Sattel. Die Kurbeln sind fest mit der Radnabe verbunden, die keinen Freilauf besitzt. Der Fahrer muss also permanent treten und bremst seine Fahrt durch Antritt gegen die Drehrichtung der Kurbeln.

4. Für die erste grobe Orientierung stellt man den Sattel etwa auf Hüfthöhe des Kindes ein. "Bei optimaler Sattelhöhe erreicht der Fußballen das Pedal an der tiefsten Stelle, ohne dass das Bein voll durchgestreckt ist. Gerade am Anfang sollte der Sattel ruhig etwas niedriger eingestellt werden", empfiehlt Frank Schneider, deutscher Mountainbike-Profi, Fahrtechniklehrer und Einradfan. Schneider fuhr unter anderem bereits mit seinem geländegängigen Einrad die Zugspitze hinab.

5. Beim Einradfahren gehört ein Helm auf den Kopf - vor allem bei Kindern. "Zwar sind ungewollte Abstiege auf dem Einrad gut mit beiden Beinen abzufangen, vor einem Sturz ist man jedoch nie vollends gefeit", gibt Torsten Mendel vom Sicherheitsspezialisten Abus zu bedenken. Was die Bekleidung fürs Einradfahren betrifft, gilt laut Stephanie Haid vom Bekleidungsspezialisten Vaude: "Nicht zu flatterig, lieber enger, aber bequem, so dass man keine Beweglichkeit einbüßt." Sie empfiehlt Funktionsbekleidung wie etwa Radhosen mit Sitzpolster, die speziell für Kinder erhältlich sind.

6. Beim Einradfahren gehört ein Helm auf den Kopf - vor allem bei Kindern. "Zwar sind ungewollte Abstiege auf dem Einrad gut mit beiden Beinen abzufangen, vor einem Sturz ist man jedoch nie vollends gefeit", gibt Torsten Mendel vom Sicherheitsspezialisten Abus zu bedenken. Was die Bekleidung fürs Einradfahren betrifft, gilt laut Stephanie Haid vom Bekleidungsspezialisten Vaude: "Nicht zu flatterig, lieber enger, aber bequem, so dass man keine Beweglichkeit einbüßt." Sie empfiehlt Funktionsbekleidung wie etwa Radhosen mit Sitzpolster, die speziell für Kinder erhältlich sind.

7. Zu Beginn stellt man das Rad parallel zur Wand und bringt eines der beiden Pedale in die tiefe Position. Im nächsten Schritt stützt man sich an der Wand ab, klemmt den Sattel zwischen die Beine und steigt mit dem Fuß aufs untere Pedal. Ähnlich dem Treppensteigen holt man etwas Schwung und setzt den anderen Fuß aufs obere Pedal. Das Rad richtet sich auf und der Aufstieg ist geglückt.

Nach mehrmaligem Wiederholen kann man sich nun durch erste Pendelversuche mit dem neuen Sitz- und Fahrgefühl vertraut machen. Das sind Vierteldrehungen mit dem Pedal vor und zurück. Bei den ersten Versuchen bleibt stets eine Hand an der sicheren Wand oder dem Helfer. Schließlich gilt: Erst die Übung mit Sicherheit, dann das Vergnügen.

8. "Das Absteigen sollte so lange geübt werden, bis es sowohl vor als auch hinter dem Rad locker ausgeführt werden kann", rät Frank Schneider. Sein Tipp: Das Rad stets mit einer Hand am Sattel halten, um sich und andere nicht mit dem umfallenden Rad zu verletzen.

9. Schneider empfiehlt am besten zwei Helfer, die ihre Schultern als seitliche "mitlaufende" Stützen bereitstellen und den "Rookie" auf seinen ersten Metern sichernd begleiten. Von Beginn an sollte die Unterstützung so passiv wie möglich sein, deshalb der Experten-Appell an die Eltern: Schulter anbieten, aber nicht aufdrängen.

10. Schneider empfiehlt am besten zwei Helfer, die ihre Schultern als seitliche "mitlaufende" Stützen bereitstellen und den "Rookie" auf seinen ersten Metern sichernd begleiten. Von Beginn an sollte die Unterstützung so passiv wie möglich sein, deshalb der Experten-Appell an die Eltern: Schulter anbieten, aber nicht aufdrängen.

11. Beim Erlernen des Balanceakts auf einem Rad fallen die Meister nicht vom Himmel. Auch nicht Weitsprung-Wettbewerbsteilnehmer Stefan Gering (Bild). Die ersten Fahrtlinien sind selten mit dem Lineal gezogen. "Wer aber fleißig weiter in die Pedale tritt, verbessert den Geradeauslauf, wird immer weniger dabei mit den Armen rudern und bald die ersten gezielten Kurven fahren", versichert Schneider.

12. Kleine artistische Aufführungen oder die Erstbefahrung eines Dreitausenders mit dem Gelände-Einrad können dann durchaus folgen. Vielleicht nach dem Vorbild des amtierenden Einrad-Downhill-Weltmeisters David Weichenberger (Bild), der im Juli 2011 vom Alpsee in Bayern bis zum Gardasee im Trentino über die Alpen fuhr, ohne dabei Straßen oder Wege zu benützen. (pressedienst fahrrad/Eva Tinsobin, 22.4.2012)>


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29.4.2012: <Neue Studie: Wandern ist viel gesünder als viele denken> - Blutdruck, Herzfrequenz, Ausdauerfähigkeit, Koordinationsfähigkeit

aus: Welt online; 29.4.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/article106234289/Wandern-ist-viel-gesuender-als-viele-denken.html

<Wandern sei gut für den Körper und Geist, sagten schon unsere Großeltern. Nun weisen Forscher nach, wie eine bestimmte Art des Wanderns bereits nach kurzer Zeit der Gesundheit nützt.

Schon das Wandern kurzer Strecken in Verbindung mit Koordinations- und Lockerungsübungen fördert die Gesundheit nachweislich. So nimmt zum Beispiel das Körpergewicht ab, der Body-Mass-Index bessert sich und der Blutdruck sinkt. Das konnten Forscher der Universität Halle-Wittenberg jetzt in einer Studie wissenschaftlich belegen, wie Christine Merkel vom Deutschen Wanderverband in Kassel sagte.

[Der Test einer Wandergruppe und einer Nicht-Wandergruppe im Vergleich]

Der Wanderverband hat das Konzept zum sogenannten Gesundheitswandern gemeinsam mit Physiotherapeuten der Fachhochschule Osnabrück entwickelt und die aktuelle Studie initiiert. Sieben Wochen lang trafen sich dafür 18 Berufstätige zweimal wöchentlich zum Wandern nach dem zertifizierten Konzept. Als Vergleichsgruppe dienten 16 nicht aktive Berufstätige aus derselben Altersgruppe.

Zwischen drei und fünf Kilometer

„Die Wanderungen waren auf eineinhalb Stunden angelegt“, erläuterte Merkel. Je nach Gelände legten die Teilnehmer 3,7 bis 5,6 Kilometer pro Wanderung zurück.

Eine Stunde jedes Termins verbrachten die im Durchschnitt 53,6 Jahre alten, sonst nicht weiter sportlich aktiven Wanderer in Bewegung. Zwischendurch stoppten sie pro Wanderung zweimal, um physiotherapeutische Übungen zu absolvieren.

„Das waren zum Beispiel Übungen, um die Schultermuskulatur zu lockern oder die Koordination zu verbessern, wie mal mit offenen, mal mit geschlossenen Augen auf einem Bein stehen oder einen Stock auf dem Fuß balancieren.“

Auch Aspekte aus der Progressiven Muskelrelaxation oder drei Minuten gezielt schnelles Gehen gehörten dazu. Außerdem gab ein begleitender, zertifizierter Gesundheitswanderführer Tipps für einen gesunden Lebensstil.

Bessere Blutdruckwerte und Herzfrequenz

Den Gesundheitszustand von Wanderern und Kontrollgruppe erfassten die Forscher einmal vor Beginn der Wanderungen und dann nach sieben Wochen. Bei der Kontrollgruppe stellten sie keine Veränderungen fest.

Bei den Aktiven war das Gewicht um durchschnittlich 1,3 Kilogramm gesunken. Die Blutdruckwerte waren besser, die Herzfrequenz für das gleiche Wandertempo von 131 auf 122 gesunken.

Und auch die sogenannte Ausdauerfähigkeit, die anhand des Laktatwerts und des Sauerstoffgehalts im Blut ermittelt wird, war höher, wie Merkel erläuterte.

Darüber hinaus sei auch die Koordinationsfähigkeit, wie sie etwa im Einbeinstand auf einem Wackelbrett ermittelt wird, besser geworden.>


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26.4.2012: Sport: Dehnübungen sind oft kontraproduktiv

aus: Welt online: Sportmedizin: Die Mär von den schützenden Dehnübungen
http://www.welt.de/gesundheit/article106231471/Die-Maer-von-den-schuetzenden-Dehnuebungen.html

<Für viele ist ein längeres Dehnprogramm vor dem Krafttraining zum Schutz vor Verletzungen Pflicht. Experten warnen jedoch: Dehnübungen sind oft kontraproduktiv und mindern gar die Leistungsfähigkeit.

Dehnübungen vor dem Krafttraining schützen nicht vor Verletzungen. "Es können im Gegenteil sogar negative Effekte auftreten", warnt Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.

"Ein langes Dehnprogramm vor dem Krafttraining kann eine Leistungsminderung hervorrufen." Gerade bei Bewegungen zum Trainieren der Schnellkraft wie dem Gewichteheben sei ein Dehnprogramm kontraproduktiv.

Nur kurzes und dynamisches Dehnen zu empfehlen

"Vor dem Krafttraining sollten Sie maximal ein sehr kurzes und dynamisches Dehnen durchführen", rät der Wissenschaftler daher. "Sie sollten die Muskeln vorbereiten, die Sie auch im Folgenden trainieren wollen, da sich die Durchblutungssituation verbessert und der Muskel sich mechanisch auf eine Anstrengung einstellt."

Hinterher ist Dehnen ebenfalls keine gute Idee. Denn die zum Teil sehr hohen muskulären Belastungen beim Krafttraining können laut Froböse kleine Mikroverletzungen hervorrufen.

"Diese Mikroverletzungen können durch ein intensives Dehnprogramm verschlimmert werden. Insbesondere nach dem Krafttraining daher kein Dehnen", empfiehlt er deshalb.

Muskulatur weniger leistungsfähig und reaktionsschnell

Auch in der wissenschaftlichen Literatur zu diesem Thema finde sich bislang kein Nachweis, der den Verletzungsschutz bestätigen konnte.

Durch das Dehnen entspannt die Muskulatur und zieht sich in die Länge, wodurch sie weniger leistungsfähig und reaktionsschnell wird. "Der Arbeitsweg ist dann einfach zu lang, und die Reaktion dauert zu lange", erläutert der Wissenschaftler.

"Und auch wenn zum Beispiel durch Gegnerkontakte – wie im Fußball – der Muskulatur nur wenig Zeit zum Reagieren bleibt, drohen bei entspannter Muskulatur eher Verletzungen.">

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4.5.2012: Bewegung lindert Depression - Sportvereine können Depressiven helfen

aus: n-tv online: Neues Sport-Projekt für ErkrankteBewegung lindert Depressionen; 4.5.2012;
http://www.n-tv.de/wissen/Bewegung-lindert-Depressionen-article6184401.html

<Die meisten Depressiven verkriechen sich am liebsten zu Hause, möchten niemanden sehen und schon gar keinen Sport machen – dabei kann gerade regelmäßige Bewegung Krankheitssymptome mindern. Da es bislang viel zu wenig Angebote gibt, soll das neue Programm "Aktiv aus dem Stimmungstief" Sportvereinen als Vorbild dienen, um Betroffenen zu helfen.

Psychiater und Sportwissenschaftler haben ein spezielles Trainingsprogramm für Menschen mit Depressionen entwickelt. Die Wirksamkeit des für Sportvereine konzipierten Angebots wird jetzt in einer Studie erprobt. Bewegung helfe bei Depressionen, doch es gebe viel zu wenige spezifische Sport- und Bewegungstherapien, sagte Prof. Marc Ziegenbein, stellvertretender Direktor der MHH-Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie in Hannover.

Nach den Vorstellungen der Forscher soll das Programm "Aktiv aus dem Stimmungstief" in Vereinen genauso selbstverständlich werden wie zum Beispiel Rückengymnastik oder Kurse für Herzpatienten. Entwickelt wurde ein moderates Ausdauertraining, das im Anschluss an den Kurs selbst weitergeführt werden kann. "Auf dem Programm stehen beispielsweise Walking, leichtes Lauftraining und spielerische Übungen", sagte der Sportwissenschaftler Olaf Hoos von der Uni Marburg. Zudem sind Forscher der Uni Würzburg beteiligt.

Mehr Selbstbewusstsein

Insgesamt nehmen 50 Patienten an der Studie teil. Sie treffen sich drei Mal wöchentlich zu Trainingseinheiten von 45 bis 60 Minuten. Ziele sind die Verminderung der depressiven Symptome, ein besseres Körpergefühl und Selbstbewusstsein. Erreicht werden soll auch, dass die Betroffenen wieder mehr unter Menschen kommen. Die Patienten werden in zwei Gruppen eingeteilt, von denen eine später startet. Die Bereitschaftspolizei Würzburg stellt eine Kontrollgruppe mit Gesunden, die das Programm ebenfalls absolvieren.

Geschätzte vier Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Depressionen. "Es ist eine richtig gute Idee, die Sportvereine ins Boot zu holen", sagte Prof. Frank Schneider, Leiter des Referats Sportpsychiatrie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde zu dem Projekt.

Fehlende Bewegungsangebote

In psychiatrischen Kliniken sei Physiotherapie ein wichtiger Bestandteil jeder Behandlung, im ambulanten Bereich fehlten aber spezielle Bewegungsangebote für psychisch Kranke, sagte der Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum Aachen. "Beim regulären Vereinstraining besteht ganz schnell die Gefahr der Überforderung." Depressionen seien nicht nur nervliche, sondern auch schwere körperliche Erkrankungen. "Auch wenn die Krankheit abgeklungen scheint, steckt sie noch viele Monate später in den Knochen."

Quelle: n-tv.de, dpa>


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2.5.2012: Sport: Yoga bei 40 Grad

aus: Spiegel online: Neue Sportart: Die Hitzeschlacht auf der Yogamatte; 2.5.2012;
http://www.welt.de/regionales/hamburg/article106252289/Die-Hitzeschlacht-auf-der-Yogamatte.html

<Bikram Yoga ist der heißeste Trend auf den Sportstudios der Stadt. Unser Autor hat sich auf sein Training mit Szene-Star Joseph Encinia bei 40 Grad Raumtemperatur vorbereitet.

Von Matthias Onken

Als ich auf die Knie sacke, ist das Ziel nah. Die 30. Yogastunde am 30. Tag. Die letzte Etappe. Einen Monat lang jeden Tag Bikram Yoga, das war mein Plan. Jeden Tag 26 Übungen in 90 Minuten bei 40 Grad. Eine Hitzeschlacht gegen den Winterspeck.

29 Stunden liegen hinter mir, mehrfach stand ich vor der Kapitulation. Wie jetzt – rien ne va plus. In den Beinen: Wackelpudding. In der Brust: Kribbeln. Im Blick: schwarze Flecken. Mein Shirt klebt am Körper. Der Schweiß fühlt sich an wie heißes Fett. Er läuft, er tropft, er ist überall. Je mehr ich wische, je mehr kommt nach.

Die Entscheidung zur Qual liegt viereinhalb Wochen zurück. Ins Bad ging ich nur noch ohne Brille. Meine immer feisteren Konturen hatte ich nicht mehr scharf sehen wollen. Drei Monate kein Sport, drei Monate bequemes Leben: Der Schweinehund hatte mich am Wickel. Er ist ein widerliches Biest. In jeder freien Minute drückte er mich auf die Couch. Die Wintersaison hat das arglistige Viech mit sechs zusätzlichen Kilo klar für sich entschieden. Mit meinem Bauch wuchs die Unzufriedenheit direkt proportional. Ende März die Erkenntnis: Schluss jetzt, quäl dich!

Der Glücksrausch am Ende

Das tue ich seitdem im Marathon-Modus. Leidend in der Schwitzkammer Bikram Choudhurys, des Erfinders des Yogas für garantierte Gewichtsreduzierung – und garantierte Höllenqualen. Um mich herum geht es 67 Frauen und Männern nicht besser. Jeder kämpft gegen den Drang, ins Freie zu flüchten. Es nicht zu tun, darum geht’s. Wer bleibt, belohnt sich am Ende mit einem Glücksrausch.

Bis dahin muss ich heute noch lange durchhalten. Die letzte Stunde meines Marathons unterrichtet Joseph Encinia. Der 26-jährige Texaner ist Yoga-Weltmeister und heute Gastlehrer bei Bikram Yoga Altona, dem laut Inhaber Hans Lamberti größten Studio, das sich in Deutschland auf die weltweit am stärksten boomende Yoga-Methode spezialisiert hat.

Encinia ist ein Schlangenmensch, der eine Wirbelsäule aus Gummi zu haben scheint. Der fröhliche kleine Mann zeigt, wie die Asanas, die Übungen, perfekt zu praktizieren sind. Der Workshop dauert doppelt so lange wie eine normale Bikram-Klasse.

Drei Stunden Sauna, drei Stunden Subtropen mit Leibesübungen der härteren Gangart. Das provoziert das Gehirn. Es befiehlt mir: Leg dich hin! Oder verlasse den Raum! Schwummrig widersetze ich mich mit letzter Kraft.

Nach einem Stück Traubenzucker und einem halben Liter Wasser steh ich wieder auf den Beinen. Übung drei: Utkatasana, die Hockstellung. Füße hüftbreit auseinander, Arme nach vorn ausstrecken, zack, runter auf den imaginären Kinderstuhl. "Setzt euch nicht so tief wie aufs Klo, nicht zu bequem, etwas höher!", korrigiert Encinia. Die Oberschenkel brennen. Mein Gehirn meldet Alarm: Entzieh dich diesem Irrsinn!

"Ich sah Sterne, Glitzer, Regenbogen"

Von dem Irrsinn hatte ich bis vor drei Jahren keinen blassen Schimmer. Von Bikram oder Hot Yoga hatte ich noch nie etwas gehört. Yoga assoziierte ich mit seltsamen Gesellen mit Zöpfen, Bärten und Batikklamotten, die im Schneidersitz bedächtig "ooommm" brummen und den Gestank von Räucherstäbchen inhalieren.

Chronische Rückenschmerzen, die ich mir in Mittagspausen mit kurzfristigem Erfolg wegspritzen ließ, brachten mich dazu, mich nach einem erlösenden Sport umzusehen. Beim Googeln stieß ich auf die Heiß-Variante des Hatha Yoga. Haltungen, die auf Dehnen, Strecken, Halten, auf Kraft, Balance und Disziplin setzen.

In der ersten Stunde glaubte ich nach zehn Minuten, ich müsse gehen, wenn ich nicht umkommen wollte. Ich widerstand – und überlebte. Nach der dritten Stunde begann mein kaputter Rücken eine Metamorphose, die ich ohne operativen Eingriff für nicht möglich gehalten hätte: Die Schmerzen gingen zurück!

Von Yoga-Klasse zu Yoga-Klasse verbesserte sich mein Zustand. Nach der zehnten Stunde waren die Schmerzen verschwunden. Ich habe Momente erlebt, in denen brodelte eine solche Hitze in mir, dass ich glaubte, meine inneren Organe würden verbrühen. Ich sah Sterne, Glitzer, Regenbogen.

Kantersieg gegen den Schweinehund

Es gab Klassen, da habe ich gehasst, was ich da machte. So wie heute. Auf seinem Podest vor der Spiegelwand steht der Weltmeister. Er turnt Trikonasana, das Dreieck, vor und grinst. Ich versuche es nachzumachen und habe das Gefühl, dass meine Hüfte bricht.

Es hat lange gedauert bis ich begriffen hatte: Die Übungen, die mir am schwersten fallen, sind die wichtigsten. Sie fordern den Körper da, wo er am labilsten und verwundbarsten ist. Es ist jedes Mal aufs Neue ein Kampf, gerade diese Stellungen nicht auszulassen.

Nach drei Stunden Schwitzfolter liege ich da. Savasana, die Totenstellung. "Jetzt einfach nur entspannen, relax!", sagt der Meister. Gar nicht so leicht. Meine Matte, mein Handtuch, mein Shirt, mein Körper – alles klatschnass. Mein Herz rast, Gedanken-Achterbahn im Kopf: Ich bin angekommen. 30 Tage, 30 Mal Yoga. Geschafft!

Joseph Encinia lobt uns für unsere Konzentration, die Kraft, die Disziplin: "So etwas erlebe ich nicht in vielen Studios." Ich liege auf dem Handtuch und spüre, wie mir der Schweiß übers Gesicht in den Augen rinnt. Sie tränen. Wegen des Salzes? Vor allem aus beseelter Freude über den Kantersieg gegen den Schweinehund.

Die letzten Wochen war ich kaum im Büro, es ist viel liegen geblieben, ein paar potenzielle Aufträge habe ich sausen lassen. Aber ich habe noch nie so viel verdient: Ich bin fünf Kilo leichter, trage auch im Bad wieder Brille, fühle mich kraftvoll wie selten in meinem Leben.

Kommt der Hunger, kommt die Lust auf Gesundes. Kommt der Durst, gibt’s nichts Besseres als alkoholfreies Weizen. Ich setze mich lieber aufs Rad statt ins Auto. Fast täglich sagt mir jemand: "Du siehst glücklich aus."

Matthias Onken (39) war Chef der "Hamburger Morgenpost" und "Bild Hamburg". Seit 2011 arbeitet er als Autor und Berater.>


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2.5.2012: Sport: Tai Chi

aus: Welt online: Frühsport in China: Tai-Chi für Anfänger – Biegsam wie ein Bambushalm; 2.5.2012;
http://www.welt.de/reise/Fern/article106242692/Tai-Chi-fuer-Anfaenger-Biegsam-wie-ein-Bambushalm.html

<Bogenschritte und Wolkenhände: Tai-Chi, die asiatische Version des Frühsports, sieht einfacher aus, als es ist. Unser Autor kam bei Versuchen in Shanghai und Peking ganz schön aus der Balance.

Von Frank Rumpf

Einen nervösen, gerade einmal 24 Jahre alten Studenten habe ich nicht erwartet, als ich im Longwu Kungfu Center von Shanghai zu einer Privatstunde im uralten Sport des Schattenboxens antrete.

Dong Bing heißt der junge Mann, der mein Trainer sein wird. Er kommt durch den Morgenverkehr auf einem flammendroten Mountainbike angeradelt und hat auch sonst wenig von der fernöstlichen Abgeklärtheit, die man einem Tai-Chi-Meister zuschreiben würde.

Er trägt ein buntes Hemd, seine braunen Haare stehen ab wie unter Strom, was ihm eine niedliche Anmutung gibt. Sein Name allerdings, erklärt der junge Mann mit großer Ernsthaftigkeit, bedeute "Östlicher Weiser".

Dong Bing steigt also vom Fahrrad, erzählt in bruchstückhaftem Englisch, dass er bis vor Kurzem noch Kickboxen betrieben habe, sich aber jetzt auf Tai-Chi konzentriere, weil ihm das größere innere Ruhe gebe. Nun, der Weg ist offensichtlich auch für Dong Bing das Ziel.

Dann kehrt er den Übungsleiter heraus: "Mit der Jeans da", sagt er streng und zeigt auf meine enge Designerware, "willst du aber nicht üben, oder?" Ich kann ihn beruhigen, so hätte mich auch mein Hamburger Tai-Chi-Lehrer nicht hereingelassen. Ich habe noch eine weite Trainingshose dabei und ziehe mich, da es keine Umkleidekabine gab, auf der Herrentoilette um.

Besuch aus der Fremde

Die Empfangsdame an der Rezeption hebt den Kopf, als wir an ihr vorbeimarschieren. Auch zwei kräftige Chinesen, die stöhnend auf Sandsäcke einschlagen, halten inne und staunen über den fremden Besuch.

Dong Bing lässt sich nicht irritieren und startet umgehend das Aufwärmprogramm. Er ruft Körperteile auf und macht vor, was ich damit anstellen soll: "Knees", ruft er und lässt seine Knie rotieren, "Hips", befiehlt er und kreist wie ein Sambatänzer mit den Hüften.

Weiter geht es mit Schultern, Armen, Händen, Füßen. Binnen Minuten rinnt der Schweiß in Strömen, was an Dong Bings rasantem Tempo liegt und ebenso an der Shanghaier Morgenhitze, die durch die offenen Fenster quillt, als hätte auch sie keine Zeit zu verlieren.

Das kann ja heiter werden, denke ich. Hätte ich besser nach einem Trainer über 65 verlangt? Statt nach östlichen Weisen nach östlichen Greisen gefragt?

Als auch Dong Bing sich endlich aufgewärmt fühlt, leitet er über in die kontemplative Phase des Trainings. Viel besser! Wir üben "Bogenschritte" und "Wolkenhände" und den ersten Teil einer traditionellen Tai-Chi-Form, einer festgelegten Abfolge ineinanderfließender Bewegungen und Figuren.

Die Erleichterung ist beiderseits groß, als ich Wiedererkennungserlebnisse habe. Und schnell sieht Dong Bing auch dieselben Fehler wie mein Trainer daheim: die zu steife Handstellung, die nicht tief genug gebeugten Knie, die hochgezogenen Schultern.

Zuschauer kichern

Wortlos korrigiert er oder ahmt mich gnadenlos nach: "Schau mal", sagt Dong Bing und imitiert meine Version der "einfachen Peitsche", eine typische Pose mit gebeugten Beinen und angriffslustig ausgebreiteten Armen.

So sieht es wirklich nicht so elegant aus wie die Kämpfer in dem preisgekrönten chinesisch-taiwanischen Film "Tiger and Dragon", eher wie eine windschiefe Vogelscheuche. Die Rezeptionistin und die beiden boxenden Chinesen, die sich aufs Zusehen verlegt hatten, kichern.

Tai-Chi ist eine von dreihundert alten chinesischen Kampfkünsten, die unter dem Begriff "Wushu" zusammengefasst werden. Der vollständige Name, Tai-Chi Chuan, bedeutet so viel wie "das höchste Prinzip der Faust".

Innerhalb des Tai-Chi gibt es wiederum eine Vielzahl von Schulen und Stilen. Gemeinsam ist ihnen, dass es nicht in erster Linie um Kraft und explosive Schnelligkeit geht, sondern um Balance und Konzentration. Oder, um das "höchste Prinzip" auf den Punkt zu bringen: um das Erreichen der perfekten Langsamkeit.

Schongang für Bürogeplagte

Dieser Schongang macht es heute zur idealen Ertüchtigung für Rückenversehrte und Bürogeplagte. Auch ich kam vor einem Jahr dazu, weil ich einen Ausgleich zum täglichen Herumsitzen am Schreibtisch suchte, aber keine Lust auf hyperaktives Power-Aerobic oder Bauch-Beine-Po-Übungen hatte.

Weltweit praktizieren inzwischen 150 Millionen Menschen Tai-Chi, der gesundheitliche Nutzen ist selbst von deutschen Krankenkassen anerkannt, eine Erstattung der Kurskosten möglich.

Dass zum Training meist auch Atem- und Konzentrationsübungen ("Qigong" genannt) und ausgewogene Ernährung gehören, macht es noch wertvoller.

Tai-Chi indessen als Versehrten- oder Kuschelsportart zu verstehen, wäre verkehrt. Es ist, richtig ausgeübt, ziemlich anstrengend und verbrennt so viele Kalorien wie Tennis oder Radfahren.

Muskelkater ist Programm

Jede Bewegung, jede Hand- und Fußstellung muss präzise ausgeführt werden. Die Figuren sind kleine, raffinierte Kunststücke aus Schritten, Posen und simulierten Schlägen.

hre Namen wie "Die Mähne des Wildpferds teilen" oder "Die Laute spielen" klingen wunderbar poetisch, haben aber anfangs meist einen ganz profanen Muskelkater zur Folge.

Und auch die asiatisch-widersprüchliche Vorgabe, angespannt und zugleich locker zu sein, den Rücken gerade zu halten, aber auch "biegsam wie ein junger Bambushalm" zu sein, treibt westliche Novizen zur Verzweiflung. Wie beim indischen Yoga braucht es Jahre, bis man es wirklich kann, vielleicht ein ganzes Leben.

Doch hier ist die gute Nachricht: Selbst für einen steifen deutschen Schreibtischtäter sind erste Fortschritte schnell erreicht, und im Mutterland China macht man aus Tai-Chi keine Geheimwissenschaft.

Jedermann ist willkommen, auch Ausländer

Es ist im besten Sinne Volkssport, jedermann ist willkommen, auch Ausländer. In Shanghai kostet es keine Mühe, über das Internet mehrere Kampfschulen zu finden, die Kurse auch für Anfänger anbieten, der Concierge im Hotel ruft an und bucht eine Stunde.

Und trotz allem jugendlichen Elan fällt es auch Dong Bing nicht schwer, sich auf meine Bedürfnisse und Grenzen einzustellen. Chinesen sind höfliche Menschen, zumal, wenn man zahlender Kunde ist, am Schluss lobt Dong Bing meinen Einsatz in höchsten Tönen, und meine dreiköpfige Fankurve am Eingang klatscht Beifall, als mir eine Figurenfolge gelingt, ohne umzufallen.

Man braucht nicht einmal eine Kampfschule. In fast jeder Stadt Chinas treffen sich Einwohner frühmorgens in Parks und auf Plätzen, um einzeln oder gemeinsam Tai-Chi zu üben. In Shanghai gleich an der berühmten Uferstraße Bund, direkt gegenüber vom Hotel "Peninsula Shanghai".

Es gibt kaum eine spektakulärere Trainingsstätte in der boomenden Wirtschaftsmetropole. Dutzende Männer und Frauen schweben um sechs Uhr morgens in pastellfarbenen Satinanzügen über die Promenade, ziehen Kreise mit den Armen, klatschen in die Hände und springen in neue Posen.

Wolkenkratzer-Gebirge am Pudong

Ein paar Schritte weiter lassen Rentner Drachen steigen, Jogger rennen vorbei, unter einem Baum bläst ein Mann mit nacktem Oberkörper auf einer Panflöte, als stünde er im eigenen Garten.

Und als Kulisse gibt es den 468 Meter hohen Fernsehturm "Perle des Ostens" am Flussufer gegenüber und das glitzernde Gebirge der Wolkenkratzer von Pudong.

Kann man einfach mitmachen? An diesem Morgen hat sich eine Gruppe von Könnern versammelt, nie im Leben hätte ich sie gestört. Zuzusehen genügt und ist eine Freude. Aber der Bund ist öffentlicher Raum, und wie fast überall auf der Welt reagieren Sportler auch in China freundlich, wenn man sich für ihr Hobby interessiert.

Manchmal reagieren sie fast zu freundlich. So ein paar Tage später in Peking, wo sich die Hauptstadtbürger morgens im Park des Himmelstempels treffen.

Gruppe suchen und Bewegungen folgen

Der Regen ist ebenfalls in Höchstform, es gießt wie aus Kübeln, trotzdem drängen sich Hunderte in den Arkadengängen – turnend, singend, tanzend, schattenboxend. Anschluss zu finden war kein Problem. Man sucht sich eine Gruppe seines Leistungsniveaus, stellt sich dazu und folgt den Bewegungen.

Besonders erpicht auf Zuwachs ist ein Sing- und Tanzkränzchen von Damen fortgeschrittenen Alters. Die dominante Cheftänzerin freut sich so sehr über Zuschauer, dass sie auch westliche Touristen auf die Tanzfläche zieht.

"Woher kommen Sie?", will sie wissen. "Aus Deutschland? Bestens, sie kenne ein deutsches Lied, das man im Sinne der Völkerverständigung gemeinsam intonieren könne: "Jingle Bells!" Der deutsche Tourist stutzt.

Und ehe man sich versieht, dreht man in einem Tempel aus der Ming-Dynastie seine Kreise zu einem amerikanischen Weihnachtsschlager und kommt kaum wieder weg.

"Kommen Sie wieder, kommen Sie wieder!", ruft die Frau mir nach, doch ich habe bereits andere Pläne. Alex Tan, in Australien geborener Sohn eines Chinesen, will mir am nächsten Tag seine Version des Tai-Chi zeigen. Alex lebt seit fünf Jahren in der Heimatstadt seines Vaters und führt eine Schule für traditionelle chinesische Medizin.

Meditations- und Atemübungen zum Start

Weil seine Muttersprache Englisch ist, kann er auch die philosophischen Grundlagen erklären, die westliche Vorstellung von einer heilungsorientierten Medizin mit den östlichen Traditionen der vorbeugenden Gesundheitspflege abwägen.

Wir treffen uns um sieben Uhr am Tempel der Erde, dem weniger überlaufenen Gegenstück zum Himmelstempel. Ich fahre mit einem Taxifahrer hin, der ständig schimpft, wenn ein überfüllter Bus die Kreuzung verstopft.

Zu wenig Tai-Chi geübt der gute Mann, denke ich. Alex wartet am Haupteingang. Wir suchen uns einen ruhigen Flecken auf taufeuchtem Rasen unter hohen Tempelmauern.

Alex überlegt länger, entscheidet sich dann für eine kurze Folge von Meditations- und Atemübungen, die ich jeden Morgen zum Start in den Tag absolvieren kann. Tai-Chi für die Westentasche sozusagen, sehr praktisch.

Wir strecken uns, wir beugen uns, wir rudern mit den Armen, atmen tief und vernehmlich aus und ein. Die Vögel zwitschern, es ist harmonisch und idyllisch, nur mein leerer Magen knurrt dazu in der Stille. Nach einer halben Stunde hat Alex ein Einsehen. Schluss jetzt, sagt er, gehen wir frühstücken.

Die Reise wurde unterstützt von Peninsula Hotels und Shangri-La Hotels.>


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4.7.2012: Golf spielen im gesunden Mass - viele Blitzschlag-Todesopfer auf Golfplätzen

aus: Welt online: Kolumne "Abschlag": Warum Golf zu den risikoreichsten Sportarten zählt; 4.7.2012;
http://www.welt.de/sport/golf/article107808511/Warum-Golf-zu-den-risikoreichsten-Sportarten-zaehlt.html

<Jährlich kommen 4500 Menschen auf Golfplätzen ums Leben, Golf gehört damit zu den Top Ten der risikoreichsten Sportarten. Eine Ursache: Weltweit sterben fünf Prozent aller Blitzopfer auf Golfplätzen.

Von Adrian Grosser

Die jüngsten Wetterkapriolen haben uns daran erinnert, wie gefährlich Golfer auf ihren Plätzen leben. Erschütternd ist der aktuelle Fall. Bei einem der zahlreichen Sommergewitter in Deutschland kamen drei Frauen ums Leben, eine weitere erlag dieser Tage ihren Verletzungen. Die Spielerinnen im Alter zwischen 41 und 67 Jahren hatten auf der Golfanlage Waldeck im hessischen Korbach Schutz in einer kleinen Holzhütte gesucht, als ein Blitz einschlug.

Dieser tragische Fall ist nur die Spitze des Eisberges. Weltweit sterben fünf Prozent aller Blitzopfer auf Golfplätzen. Jährlich kommen 4500 (!) Menschen auf Golfplätzen ums Leben, wobei hierbei nicht nur Blitzopfer geführt werden, sondern auch Tote durch Herzinfarkt oder Kartunfälle. Diese gigantische Opferzahlen resultieren natürlich vor allem aus dem hohen Altersdurchschnitt bei Golfern generell. Dennoch zählt Golf damit zu den Top Ten der gefährlichsten Sportarten weltweit.

Mehr Sicherheitsmaßnahmen notwendig

Hierzulande wäre es dringend an der Zeit, auf den Plätzen genügend Schutzhütten mit Blitzableitern zu installieren. Bei Golfanlagen, die sich auf einer Fläche von gut und gern 60 Hektar erstrecken, reichen ein bis zwei Schutzhütten, wenn sie denn überhaupt vorhanden sind, nicht aus. Golfklubs oder Golfplatzbetreiber müssten meiner Meinung nach verpflichtet werden, ausreichend Schutz für ihre Mitglieder und Gäste zu bieten.

Auch im Profigolfsport verfolge ich derzeit die Auswirkungen der heftigen Sommerstürme auf die Turnierveranstaltungen. Vorige Woche wurden beim AT&T National in Bethesda im US-Bundesstaat Maryland in einer Nacht mehr als 80 Bäume entwurzelt, Spielbahnen, Tribünen und Zelte beschädigt oder zerstört. Die dritte Runde konnte zwar gegen Mittag gestartet werden, allerdings unter Ausschluss der Zuschauer. Die Veranstalter konnten die Sicherheit bei einem Ansturm von Fans, die Tiger Woods sehen wollten, nicht garantieren.

Gespannt bin ich auch, wie es sich diese Woche bei der Greenbrier Classic in West Virginia entwickeln wird. Auch dieser Bundesstaat wird seit Tagen von Unwettern heimgesucht, die meisten Menschen sind ohne Strom und bangen um ihr Hab und Gut.Der Investor des Greenbrier Resort, Jim Justice, versprach ein sicheres Turnier und betonte die Wichtigkeit des Events für die gesamte Region.

Das Resort, das über eine Bunkeranlage für Kongressabgeordnete aus dem Kalten Krieg verfügt, kann sich auf große Notstromgeneratoren verlassen. Ganz nach dem Motto "The show must go on" kann man nur auf einen reibungslosen Ablauf hoffen.>

Kommentar

Die Gefahr vor Blitzschlag scheint in der Spielanleitung zu fehlen.

Michael Palomino, 4.7.2012

Weitere Kommentare:

Kain:
Es war nicht der Baum, es waren ihre Golfbags mit den vielen Schlägern (aus Eisen), die sie mit in die Hütte genommen hatten. Die hätten die Frauen mal lieber auf dem Fairway stehen lassen sollen.

Käfer:
Hier die Lösung ( Dank an meinen Physiklehrer ): An jedem Loch einen gut geerdeten Faradeyschen Käfig aufstellen. Da regnet es zwar rein, aber der Blitz wird ins Erdreich abgeleitet. Die Golf- Spieler sind zwar nass, aber sicher. Man könnte auch an jedem Loch einen PKW hinstellen, das funktioniert auf die gleiche Weise. Und die Golf- Spieler blieben  trocken.

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15.9.2012: Wieso Mädchen schlechter werfen als Buben

aus: Spiegel online: Schulsport: Das Geheimnis des weiblichen Kurzwurfs; 15.9.2012;
http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/weitwurf-warum-werfen-maedchen-schlechter-als-jungen-a-855798.html

<Von Jörg Römer

Für viele Mädchen ist es der blanke Horror: das Werfen in der Schule bei den Bundesjugendspielen. Selbst der Sportlehrer muss sich manchmal ein Grinsen verkneifen. Warum stellen sich die Mädchen so schlecht an? Hinter dem Phänomen stecken nicht nur körperliche Ursachen.

Was unterscheidet Männer und Frauen? Diese Frage wird bereits seit Adam und Eva diskutiert. Dabei weiß schon jeder Grundschüler, dass es Unterschiede gibt - spätestens wenn seine Mitschülerinnen im Sportunterricht zum Weitwurf antreten müssen. Dann lacht im schlimmsten Fall die ganze Klasse - für viele Mädchen eine Qual.

Bei Mädchen fliegt der Schlagball in der Regel deutlich kürzer als bei Jungen. Einige Mädchen werfen gar in eine andere Richtung als die gewünschte, oder der Ball schlägt schon kurz nach der Linie wieder auf den Boden. Warum haben so viele Mädchen koordinative Schwierigkeiten beim Werfen?

Dass die Unterscheide beim Ballwerfen kein Vorurteil sind, gilt als wissenschaftlich bewiesen. Eine US-Studie etwa kommt zu dem Ergebnis, dass der physische Leistungsunterschied zwischen Mädchen und Jungen nahezu nirgendwo so groß ist wie beim Weitwurf. Dabei unterscheiden sich die Geschlechter körperlich erst ab einem Alter von ungefähr zehn, elf Jahren, wenn die Pubertät einsetzt.

In Kindergärten und Grundschulen sind Mädchen in koordinativen Übungen den Jungs sogar ein wenig voraus, dafür hat der männliche Nachwuchs bei Kraftaufgaben die Nasenspitze etwas weiter vorn. Auswirkungen auf den Weitwurf hat dies aber nicht.

Der schlechteste Junge übertrumpft das beste Mädchen

Um das Phänomen zu ergründen, verglich der Sportwissenschaftler Jerry Thomas von der University of North Texas die Wurftechnik fünf Jahre alter US-Boys und US-Girls. Bereits hier beobachtete er große Unterschiede: Die Jungs beschleunigten einen Tennisball im Durchschnitt auf etwa 42 Kilometer pro Stunde, die Mädchen brachten es auf nur knapp über 30.

Mit wachsender männlicher Kraft und dem Alter wurde der Unterschied noch größer. Mit 13 warfen Jungs im Schnitt mit 85 Kilometer pro Stunde, die Mädchen hingegen nur mit 61. Mit 15 Jahren warf selbst der schlechteste Junge noch weiter und härter als das beste Mädchen in seiner Klasse, fand Thomas heraus.

In Deutschland könnten die Unterschiede sogar noch größer sein, vermutet der Sportpsychologe Heinz Krombholz. "Das hat sicher eine kulturelle Komponente. In den USA werden eher Ballsportarten gespielt, bei denen der Ball geworfen wird. Bei uns wird mehr Fußball gespielt", sagt der Experte vom Staatsinstitut für Frühpädagogik.

Vor allem in der Technik unterscheiden sich die Geschlechter. Bis zu einem Alter von vier Jahren werfen Jungen und Mädchen beide mit einem recht steifen Arm. Um mehr Schwung und damit auch größere Weiten zu erzielen, muss aber eine koordinativ schwierigere Bewegung ausgeführt werden - eine sehr komplexe Angelegenheit, die Jungen ab etwa vier Jahren besser beherrschen.

Viele Frauen: Schlechtes Timing, wenig Wumms

Experten unterteilen Würfe in drei Phasen. Dabei werfen Rechtshänder im Idealfall, indem sie zunächst den linken Fuß vorsetzen. Während des Ausholens rotiert die Hüfte, in der letzten Phase die Schulter. Der ganze Körper ist im Einsatz, der Arm vollführt eine Bewegung wie eine Peitsche, bevor der Ball die Hand verlässt.

Bei den meisten Mädchen ist die Wurfbewegung statischer. Viele Rechtshänderinnen stellen statt den linken Fuß automatisch den rechten voran. Die Bewegung kommt nur aus dem Arm. Aber das Hauptproblem ist: Das Timing bei der Schulter-Hüft-Rotation stimmt nicht. Wenn überhaupt erfolgt es oft gleichzeitig - eine gute Beschleunigung ist so nicht möglich. Sogar bessere und ältere Sportlerinnen haben dieses Problem oft.

Warum stellen sich viele Mädchen so schlecht an? Eine befriedigende Antwort darauf hat die Forschung noch nicht gefunden. "Für den deutlichen Unterschied beim Werfen gibt es eigentlich keine überzeugende Erklärung - viele sind wissenschaftlich nicht belegt und spekulativ", sagt Krombholz. An mangelnder Übung allein sei das Problem aber nicht festzumachen.

Ein Relikt der menschlichen Urzeit?

Jerry Thomas vermutet die Ursache im weiblichen Nervensystem. Auch evolutionsbiologische Erklärungen könnten möglich sein: Während der männliche Urmensch auf der Jagd seine Wurffähigkeiten trainiert habe, hätten die Frauen den Urzeit-Haushalt geschmissen und den Nachwuchs aufgezogen. Mit einem Baby auf dem Arm sei eine einwandfreie Schulter-Hüft-Rotation nicht möglich gewesen, mutmaßt Thomas. Wissenschaftlich gesichert ist das nicht.

[Es ist alles nur Trainingssache - Beispiel Aboriginies in Australien]

Ein Vergleich mit Aborigine-Kindern dürfte den Mädchen aber Mut machen: In der Kultur der australischen Ureinwohner werden von Beginn an beide Geschlechter für die Jagd trainiert. Entsprechend besser werfen die Mädchen, fand Thomas heraus. Kaum irgendwo auf der Welt kommen sie so nah an die Leistungen der Jungen heran - bei den Tests von Thomas erreichten sie immerhin 78,3 Prozent der Wurfgeschwindigkeit ihrer männlichen Konkurrenz.

[Werfen ab dem Kindergarten trainieren]

Dass Übung den Unterschied zumindest eingrenzen kann, glaubt auch Krombholz: "Schon im frühen Kindesalter könnten in den Kindergärten und Grundschulen spezielle Übungen gemacht werden, bei denen Mädchen das Werfen trainieren." Um bei Mädchen den Spaß am Werfen und damit die Grundlage für viele Ballsportarten zu erhalten, empfiehlt er Sportlehrern: weniger Wettkampf, mehr individuelles Training. Denn auch für beide Geschlechter gilt: Übung macht Meister und Meisterinnen.>


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3.10.2012: Vitamine und Eisen fördern Sportlichkeit - Eisen fördert Sauerstoffversorgung der Musleln, Vitamin D stärkt u.a. Skelettmuskeln etc.

aus: n-tv online: Wirkung von Vitaminen und EisenFitness von Jugendlichen steigt; 3.10.2012;
http://www.n-tv.de/wissen/Fitness-von-Jugendlichen-steigt-article7378206.html

<Es stimmt tatsächlich: Vitamine und ausreichend Eisen machen junge Menschen fit. Unterschiedliche Wirkungen zeigen sich zwischen Jungen und Mädchen.

Jugendliche sind körperlich fitter, wenn sie gut mit Vitaminen und Eisen versorgt sind. Das zeigt die sogenannte Helena-Studie. Wissenschaftler der Universität im spanischen Saragossa untersuchten das Blut von 12- bis 17-Jährigen und ließen sie Belastungstests machen. Das Ergebnis: Jungen mit einer ausreichend hohen Blutkonzentration an Eisen, Vitamin A und Vitamin C waren ausdauernder. Waren sie gut mit Eisen, Beta-Karotin, Vitamin A und E versorgt, zeigten sie bei den Tests mehr Muskelkraft. Bei Mädchen wirkten sich vor allem hohe Werte von Beta-Karotin und Vitamin D positiv auf die körperliche Fitness aus. Weitere Studien sollen diese Ergebnisse nun untermauern.

Den Wissenschaftlern zufolge sorgt beispielsweise Eisen dafür, dass mehr Sauerstoff zu den Muskeln transportiert wird. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung brauchen Jugendliche etwa zwischen 10 und 15 Milligramm Eisen pro Tag. Durch Antioxidantien wie Vitamin C kann sich der Körper nach intensivem Training besser erholen. Vitamin D stärkt unter anderem die Skelettmuskeln.>


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12.7.2013: Wandern und Erlebnisse im Grünen beruhigen und lassen mehr Problembewältigung zu

aus: Basler Zeitung online: Wandern steigert Konfliktfähigkeit; 12.7.2013;
http://sites.mediaplanet.com/erlebniswelt-graubuenden/wandern-steiger-konfliktfahigkeit.bhgd

<Sinikka Jenni

Studien belegen es: Naturerfahrungen steigern das Selbstwertgefühl und fördern die Fähigkeit, persönliche Probleme zu bewältigen. Das Geheimnis hierbei liegt in der grünen Kulisse. Eine Studie zeigt, dass Bewohner in Plattenbauten, welche von  Bäumen und Gras umgeben sind,  besser in der Lage sind, persönliche Probleme zu bewältigen, als Bewohner ohne naturnahes Umfeld.

Körper fit halten und die Seele baumeln lassen

Beim Wandern in der Natur finden die Sinne, welche im Alltag oft durch unausweichliche Hektik  strapaziert werden,  zur Erholung: Sei es das Wandern durch unberührte Naturzonen, das Erleben von bildgewaltigen Momenten wie einen Sonnenaufgang, der Anblick  eines Bergpanoramas oder das Beobachten der Tierwelt. Bei diesen Erlebnissen verschmelzen die innere und äussere Natur. Das Wandern erfordert jene anstrengungslose Aufmerksamkeit  in  einem stressarmen und stimmungsoffenen Umfeld, welches es ermöglicht, den Körper fit zu halten und die Seele baumeln zu lassen.

Wandern schützt das Herz und vieles mehr

Die Sportmediziner empfehlen das Wandern inzwischen als optimale Sportart, um die Gesundheit zu fördern. Eine gesamthaft gute Gesundheit wirkt sich auch positiv auf das emotionale Wohlbefinden aus. Die schonende Bewegung  des Wanderns weiss  vor allem das Herz zu schätzen. Leichte Anstiege zwischen ebenen Strecken tun ihm besonders gut. Das Herz schlägt regelmässiger und pumpt mehr Blut mit Sauerstoff durch den Organismus. Die Fliesseigenschaften des Blutes werden verbessert und beugt somit einem  Blutgerinnsel vor.  Der Cholesterinspiegel wird ebenfalls gesenkt, das «schlechte» LDL-Cholesterin verringert sich, das «gute» HDL-Cholesterin wird angehoben. Dadurch wird das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen geringer.

Wie bei jedem regelmässigen Ausdauertraining wird der Blutdruck durch ausgiebiges Wandern harmonisiert. Sowohl Ruhe- als auch Belastungsblutdruck sprechen positiv darauf an. Durch die verstärkte Atmung wird die Lunge bis in den letzten Winkel mit frischer Luft versorgt und beim Ausatmen entlüftet. Die Kapazität und das Leistungsvermögen erhöhen sich. Durch die vermehrte Sauerstoffzufuhr werden alle Organe besser versorgt und so das Herz entlastet. Und das Wandern macht sich auch an der Haut bemerkbar: Durch die unterschiedlichen Temperaturen, Wind und Wetter wird sie widerstandsfähiger, rosiger und besser durchblutet. Wandern regt zudem die Verdauung an und dämpft den Appetit. So hält es nicht nur fit, sondern auch schlank und rank.

Wandern bei jeder Jahreszeit

Nicht nur bei eitlem Sonnenschein – es empfiehlt sich auch bei Wind und Wetter und jeder Jahreszeit in die Wanderschuhe zu schlüpfen. Regelmässiges Wandern macht widerstandsfähiger gegen alle möglichen Krankheitskeime.  Allen voran werden sich Erkältungsviren damit schwer tun. Die natürlichen Killerzellen machen ihnen sofort den Garaus.  Wichtig ist allerdings, dass das Wandern Freude bereitet und nicht zu noch mehr Stress führt, denn der wiederum ist schädlich für das Immunsystem und das Wohlbefinden.>

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Der Standard
                          online, Logo

22.10.2013: Studie: Sport verbessert die Leistung in Naturwissenschaften - vor allem bei Mädchen

aus: Der Standard online: Regelmäßiger Sport verbessert schulische Leistungen; 22.10.2013;
http://derstandard.at/1381369434938/Regelmaessiger-Sport-verbessert-schulische-Leistungen

<Besonders Mädchen verbessern durch Bewegung Noten in Naturwissenschaften.

Dundee - Durch regelmäßigen Sport können Teenager laut einer Studie ihre schulischen Leistungen merklich verbessern. Es gebe einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Sport und den Schulnoten, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie von Wissenschaftlern der schottischen Universität Dundee. Besonders die Leistungen von Mädchen in naturwissenschaftlichen Fächern verbessere sich durch Bewegung.

Die Forscher maßen bei fast 5.000 Elfjährigen bis zu eine Woche lang den Grad der körperlichen Aktivität. Dann verglichen sie die schulischen Leistungen der Probanden, als diese elf, 13 und 16 Jahre alt waren, in den Fächern Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften.

Die Teenager, die bereits als Elfjährige vergleichsweise viel Sport trieben, hatten in allen Altersstufen in allen drei Fächern bessere Noten als die weniger Aktiven. Bis zum Alter von 16 Jahren verbesserten sich die Noten analog zur Steigerung der körperlichen Aktivitäten. Zudem stellte sich heraus, dass die Leistungen besser waren, je früher der Sport begonnen wurde. Bei den Burschen zeigte jede zusätzliche Sequenz von 17 Minuten Bewegung pro Tag Wirkung, bei den Mädchen genügten zwölf Minuten.

Bei den Mädchen war der Effekt den Angaben zufolge in den naturwissenschaftlichen Fächern besonders groß. "Das ist ein wichtiges Ergebnis, vor allem im Lichte der aktuellen Politik in Großbritannien und Europa, Frauen in den Naturwissenschaften zu fördern", erklärten die Autoren der Studie, die auf der Webseite des "British Journal of Sports Medicine" veröffentlicht wurde.

Die Forscher berücksichtigten nach eigenen Angaben für ihre Auswertung der körperlichen Fitness der Schüler auch andere Faktoren als den Sport, etwa die Frage, ob die Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat, ob bereits die Pubertät erreicht wurde oder ob das Kind ein geringes Geburtsgewicht hatte. Auch der wirtschaftliche und soziale Hintergrund der Probanden wurde berücksichtigt. (APA, 22.10.2013)>


Kommentar

Es ist so, dass es mit regelmässigem Sport zu mehr Durchblutung im Gehirn, zu mehr Sauerstoffversorgung, zu mehr Elan und zu mehr Lust am Lernen kommt. Ausserdem ist Sport meistens auch eine Auseinandersetzung mit der Physik oder mit der Natur - und das ist ist eine Abwechslung, also wieder eine Bereicherung der Hirnmasse, und das schult scheinbar das Gehirn so, dass die Naturwissenschaften dann einen schnelleren Platz im Hirn finden. Interessant wäre aber zu erfahren, um welche Sportarten es sich gehandelt hat!

Michael Palomino, 23.10.2013


Wandern steiger Konfliktfähigkeit

Studien belegen es: Naturerfahrungen steigern das Selbstwertgefühl und fördern die Fähigkeit, persönliche Probleme zu bewältigen.

Studien belegen es: Naturerfahrungen steigern das Selbstwertgefühl und fördern die Fähigkeit, persönliche Probleme zu bewältigen. Das Geheimnis hierbei liegt in der grünen Kulisse. Eine Studie zeigt, dass Bewohner in Plattenbauten, welche von  Bäumen und Gras umgeben sind,  besser in der Lage sind, persönliche Probleme zu bewältigen, als Bewohner ohne naturnahes Umfeld.



Körper fit halten und die Seele baumeln lassen

Beim Wandern in der Natur finden die Sinne, welche im Alltag oft durch unausweichliche Hektik  strapaziert werden,  zur Erholung: Sei es das Wandern durch unberührte Naturzonen, das Erleben von bildgewaltigen Momenten wie einen Sonnenaufgang, der Anblick  eines Bergpanoramas oder das Beobachten der Tierwelt. Bei diesen Erlebnissen verschmelzen die innere und äussere Natur. Das Wandern erfordert jene anstrengungslose Aufmerksamkeit  in  einem stressarmen und stimmungsoffenen Umfeld, welches es ermöglicht, den Körper fit zu halten und die Seele baumeln zu lassen.


Wandern schützt das Herz und vieles mehr

Die Sportmediziner empfehlen das Wandern inzwischen als optimale Sportart, um die Gesundheit zu fördern. Eine gesamthaft gute Gesundheit wirkt sich auch positiv auf das emotionale Wohlbefinden aus. Die schonende Bewegung  des Wanderns weiss  vor allem das Herz zu schätzen. Leichte Anstiege zwischen ebenen Strecken tun ihm besonders gut. Das Herz schlägt regelmässiger und pumpt mehr Blut mit Sauerstoff durch den Organismus. Die Fliesseigenschaften des Blutes werden verbessert und beugt somit einem  Blutgerinnsel vor.  Der Cholesterinspiegel wird ebenfalls gesenkt, das «schlechte» LDL-Cholesterin verringert sich, das «gute» HDL-Cholesterin wird angehoben. Dadurch wird das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen geringer.

Wie bei jedem regelmässigen Ausdauertraining wird der Blutdruck durch ausgiebiges Wandern harmonisiert. Sowohl Ruhe- als auch Belastungsblutdruck sprechen positiv darauf an. Durch die verstärkte Atmung wird die Lunge bis in den letzten Winkel mit frischer Luft versorgt und beim Ausatmen entlüftet. Die Kapazität und das Leistungsvermögen erhöhen sich. Durch die vermehrte Sauerstoffzufuhr werden alle Organe besser versorgt und so das Herz entlastet. Und das Wandern macht sich auch an der Haut bemerkbar: Durch die unterschiedlichen Temperaturen, Wind und Wetter wird sie widerstandsfähiger, rosiger und besser durchblutet. Wandern regt zudem die Verdauung an und dämpft den Appetit. So hält es nicht nur fit, sondern auch schlank und rank.


Wandern bei jeder Jahreszeit

Nicht nur bei eitlem Sonnenschein – es empfiehlt sich auch bei Wind und Wetter und jeder Jahreszeit in die Wanderschuhe zu schlüpfen. Regelmässiges Wandern macht widerstandsfähiger gegen alle möglichen Krankheitskeime.  Allen voran werden sich Erkältungsviren damit schwer tun. Die natürlichen Killerzellen machen ihnen sofort den Garaus.  Wichtig ist allerdings, dass das Wandern Freude bereitet und nicht zu noch mehr Stress führt, denn der wiederum ist schädlich für das Immunsystem und das Wohlbefinden.

SINIKKA JENNI

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