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Schwangerschaft - Meldungen

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Inhalt

A. Der körperliche Ablauf

B. Notizen einer Hebamme aus Peru zu Schwangerschaft und Geburt

Meldungen:
1. Das Ungeborene erlebt alles mit (Meldungen)
2. Schwangerschaft und viel, viel Liebe und Sex
3. Alkohol und weitere schädliche Substanzen - und die Leber des Ungeborenen funktioniert noch nicht
4. Vorsorge während der Schwangerschaft
5. Die Überraschungsgeburt
6. Reiseempfehlungen für Schwangere
7. Ansteckende Krankheiten für das Ungeborene - Rauchen
8. Umstände für die Schwangere
9. Faktoren für eine Fehlgeburt


A. Der körperliche Ablauf bei einer Schwangerschaft

1. Monat: oft weiss die Schwangere gar nicht, dass sie schwanger ist, es kommt zu Erbrechen wegen der Hormonumstellung im Körper, eventuell zu psychotischen Zuständen
2. Monat: Brüste werden grösser
3. Monat: Brüste und Brustwarzen verändern sich, die Brustwarzen werden bei der ersten Schwangerschaft nun dunkler und der Nippel richtet sich auf, und es ist bereits ein Milchfluss möglich, unbedingt einen Schwangerschafts-BH kaufen, am besten zwei

4. Monat:
-- die Schwangere hat das Gefühl, einen Ball im Bauch herumzutragen
-- der Bauchnabel wird bei der ersten Schwangerschaft dunkel, auch ein blauer Bauchnabel ist möglich durch hormonell bedingte, starke Pigmentierung
-- Gewebebildung für Bodenbildung für das Baby
-- nur bei stechenden Schmerzen soll die Schwangere einen Arzt aufsuchen, es ist eine Thrombose oder ein Nabelbruch möglich
-- die Haut kann fleckig werden
-- unbedingt eine gute Creme gegen Schwangerschaftsstreifen anwenden (z.B. Luciara, nicht die Eucerin, denn die Eucerin-Creme ist wirkungslos), bei Freundinnen fragen, welche Creme am besten wirkt, und nicht der Apotheke vertrauen, denn die Apotheke will nur Sachen verkaufen.

5. Monat
-- der Baby-Bauch erreicht den Umfang der Brust
-- es müssen nun Schwangerschaftskleider gekauft werden und die normalen Kleider kann man für 4 Monate verstauen, auch Stöckelschuhe sollten verstaut werden

6. Monat
-- die Schwangere muss den Gang verändern, um das Gleichgewicht zu halten
-- Geburt organisieren

7. Monat
-- das Baby im Bauch fängt nun an, sich zu bewegen, was zum Teil heftige Schmerzen verursachen kann
-- die Mutter-Kind-Beziehung wird nun total

8. Monat
-- schon jetzt sollten Vorkehrungen für eine Geburt getroffen werden, denn das Baby kann eventuell zu früh kommen
-- bücken ist nicht mehr möglich

9. Monat
-- unbedingt reisen vermeiden, denn man weiss nicht, wann das Baby kommt



B. Notizen einer Hebamme aus Peru zu Schwangerschaft und Geburt

Während der Schwangerschaft soll sich die Schwangere ihre Brustwarzen mit Vaseline pflegen, damit beim Stillen keine Schwierigkeiten mit den Brustwarzen bzw. keine Wunden vom Säugen auftreten.

Die Mutter soll ein Mineralienpulver (polvo "Madre") einnehmen, mit Säften, Milch oder Jogurt.

Ausserdem soll man dem Baby mit einem Öl eine Massage geben, vor allem im 8. und im 9. Schwangerschaftsmonat.

Beckenübungen ist nur dann möglich, wenn die Fruchtblase eine normale Dicke aufweist und die Plazenta oben ist. Schwangerschaftsturnen ist also nicht immer möglich. Eine dünne Fruchtblase kann schon ab dem 5. Schwangerschafts monat platzen ("ruptura prematura").

In den letzten zwei Schwangerschaftsmonaten kann man einen pränatalen Babytest durchführen (Apgar-Test). Der ist auf alle Fälle empfehlenswert.

Weitere Test sind der Nikolaus-Test (testo papa Nicolau), um die vaginalen Keime zu kontrollieren.

Normal ist eine Geburt in der 37. bis 39. Schwangerschaftswoche. Man kann die Geburt mit Nutrizionist ("nutricionista") etwas einleiten. Ab der 40. Schwangerschaftswoche ca. wird die Plazenta alt und es wird für das Baby gefährlich, weiter im Bauch zu sein. 

Bei der Geburt ist das Baby, die Plazenta oder die Mutter in Gefahr. Manche Frauen werden bei der Geburt hysterisch. Also, Entspannung ist bei der Geburt das A und O, und diese Entspannung mit einer guten Atmung muss gut funktionieren, damit das Baby genug Sauerstoff bekommt und die Geburt gut abläuft.

Bei einer Geburt arbeiten Mutter und Baby gemeinsam. Der Muttermund öffnet sich 1cm pro Stunde. Die Gebärmutter zieht sich dabei zusammen, um dem Baby Schub zu geben.

Anfänglich ist es eine Kontraktion alle 30 Minunten. Der Entschluss, ins Spital zu gehen, fällt spätestens, wenn der Muttermund 4 cm offen ist.

Im mittleren Abschnitt des Geburtsvorgnags ab einer Öffnung des Muttermunds von 7cm sind es 4 Kontraktionen in 15 Minuten. Da kann man sich schon nicht mehr entspannen, und die Fruchtblase platzt.

Am Ende des Geburtsvorgangs sind es 3 Kontraktionen pro Minute.

Anfangs soll die Gebärende durch die Nase atmen, die Luft anhalten und durch den Mund ausatmen. So erhält das Baby mehr Sauerstoff, und die Gebärmutter und das Baby können sich entspannen.

Nach der Geburt sind Beckenbodenübungen angesagt mit Urin anhalten währen des Urinierens.



1. Das Ungeborene erlebt alles mit

n-tv, Logo

4.1.2009: Schwangerschaft: Das Ungeborene erlebt mit - schädliches Verhalten von Schwangeren und Mitmenschen gegenüber dem Ungeborenen

aus: n-tv: Schwangerschaft: Unerwünschte Kinder haben mehr Angst; 4.1.2009

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,594587,00.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,594587-2,00.html

<Von Petra Thorbrietz

Bereits in der Schwangerschaft werden viele Krankheiten und Persönlichkeitszüge von Kindern programmiert. Traumatische Erlebnisse im Uterus können noch Enkel und Urenkel beeinflussen - die Fähigkeit zu lieben kann über Generationen weitervererbt werden.

Ziemlich rot und zerknittert begann das Leben des kleinen Arne, als er nach einem langen Tag voller Geburtswehen schließlich doch von der Hand eines Chirurgen ans Tageslicht befördert wurde. Die Kontraktionen der Gebärmutter hatten seinen Lebensraum bedrohlich eingeengt, Stresshormone seinen kleinen Körper überschwemmt, die Hebamme hatte ihm und seiner Mutter sogar mit heißen Kräuterpäckchen eingeheizt. Doch irgendwie steckte er fest, der Kopf wollte einfach nicht in Richtung Ausgang rutschen, und dann musste es eben sein: ein Schnitt, ein Griff, grelles Licht, ein Schrei – und Sauerstoff drang in seine Lungen.

Schwangerschaft: "Keine Erfahrung wird je vergessen"
Doch auch, wenn Arne von nun an selbst atmen und essen muss und schon bald auf eigenen Füßen stehen wird, war seine Geburt kein Anfang, sondern nur ein Übergang. Längst ist er im Bauch durch Bewegungen und Gefühle seiner Mutter, durch Geräusche, Stress und verschiedene Umweltreize geprägt worden. Wann das Leben wirklich beginnt, das war lange Zeit Gegenstand von Spekulationen, überlagert von ethischen und politischen Debatten wie der Abtreibungsfrage. Jetzt zeigen neueste Forschungsansätze, dass gerade in der Zeit vor der Geburt Weichen für das ganze Leben gestellt werden.

Manche der Thesen klingen unglaublich: Kann es wirklich sein, dass die Essgewohnheiten des Großvaters bei seinem Enkelkind zu einem Herzinfarkt führen? Produzieren dicke Schwangere mehr essgestörte Kinder als andere Frauen? Führt Stress im Uterus zu Homosexualität? Fest steht bisher nur, dass die Verbindung von innen und außen, von körperlichen Anlagen und Umwelteinflüssen viel enger ist als bisher angenommen. "Keine Erfahrung wird je vergessen", so der Heidelberger Psychoanalytiker Ludwig Janus, ehemaliger Präsident der Internationalen Studiengemeinschaft für Pränatale und Perinatale Psychologie und Medizin. Ärzte und Psychologen, Hebammen und Geburtshelfer versuchen hier in interdisziplinärer Zusammenarbeit, das Geheimnis des Lebens vor der Geburt zu entschlüsseln.

Dass vorgeburtliche Einflüsse im späteren Leben krank machen können, lässt sich in einigen Fällen schon ganz plausibel erklären: Andreas Plagemann, Endokrinologe am Institut für Experimentelle Geburtsmedizin an der Berliner Charité, versucht mithilfe von klinischen Studien, Tierversuchen und Experimenten nachzuweisen, dass dicke Schwangere ihrem Kind eine Neigung zu Diabetes vererben. Mit den Genen selbst hat das jedoch nichts zu tun: Vielmehr führe ihr Stoffwechsel dazu, dass der Hormon- und Botenstoffhaushalt des Fötus bereits vor seiner Geburt auf Übergewicht und Krankheit programmiert wird.

Glukose, also Zucker, ist der wichtigste Nährstoff für das in der Gebärmutter heranwachsende Kind. Damit es auch genug davon bekommt, entwickelt der Organismus der Mutter eine steigende Resistenz gegenüber Insulin, dem Botenstoff, der den Zucker in die Körperzellen schleust. In einigen Fällen kann der Blutzucker dabei so gefährlich ansteigen, dass es zu einem Schwangeren-Diabetes kommt.

Gefährdet sind vor allem dicke Frauen, ihr Risiko ist 20-mal größer als das von Normalgewichtigen. Das wachsende Übergewicht in der Gesellschaft, glaubt Plagemann, hat deshalb den Schwangerschaftsdiabetes von fünf Prozent im Jahr 1999 auf ein Vielfaches erhöht: "Inzwischen ist bereits jede dritte werdende Mutter zu dick", sagt Plagemann, "und die Dunkelziffer der Zuckerkrankheit ist enorm hoch." Denn ein Diabetestest ist trotz vieler Bemühungen immer noch nicht Standard bei der Schwangerenvorsorge.

60 Prozent der nicht behandelten Schwangeren entwickeln in den acht Jahren nach der Geburt einen echten Diabetes Typ 2. Dabei ließe sich, so Plagemann, mit einem Test nicht nur diese langfristige Gefahr für die Frauen mindern, sondern auch das aufs Ungeborene übertragene Risiko. Versuche an Ratten hätten gezeigt, wie dieses Risiko entsteht: Der Hypothalamus des Fötus werde durch den Stoffwechsel der Mutter falsch programmiert, und das fehlgeleitete Regelzentrum im Gehirn führe langfristig zu einem metabolischen Syndrom, dem explosiven Gemisch der Risikofaktoren Zucker, Übergewicht, Bluthochdruck und gestörtem Fettstoffwechsel. "So ein Test kostet nur etwa 20 Euro", sagt der Endokrinologe Plagemann, "und man könnte damit auch bei kommenden Generationen Leiden verhindern."

Übergewicht hat bereits epidemische Ausmaße: Nicht nur 15 Prozent der Drei- bis 17-Jährigen in Deutschland wiegen zu viel. Fast jedes zehnte Neugeborene wiegt mehr als 4000 Gramm – "eine Last fürs Leben", sagt Plagemann. Eine neue Studie der New Yorker Rockefeller-Universität zeigt überdies, dass Föten, die durch ihre Mutter fettreich ernährt werden, im Gehirn Nervenzellen entwickeln, die später die Sucht nach Fett fördern.

Langfristig gefährdet sind aber auch die untergewichtigen Frühgeburten. Dass Alkohol und Nikotin als Zellgifte das Wachstum des Fötus stören, ist seit Langem bekannt: Trinkt eine Schwangere regelmäßig, reduziert sich das Geburtsgewicht um durchschnittlich 1000 Gramm. Raucht sie, büßt das Kind an die 300 Gramm ein. Doch wie weitreichend die Folgen sind, machen erst jetzt Studien deutlich: Selbst wenn der Säugling nach der Geburt aufgepäppelt wird, behält er demnach ein doppelt so hohes Risiko, Jahrzehnte später eine Herz-Kreislauf-Krankheit zu erleiden. Die Ursache dafür könnte sein, dass die Frühgeborenen im Mutterleib weniger Nierenkörperchen ausbilden konnten, die eine wichtige Rolle bei der Filterung des Bluts spielen. Und auch die zu kleinen Babys haben paradoxerweise ein sechsfach erhöhtes Risiko, zuckerkrank zu werden und sind wie die dicken Säuglinge vom "metabolischen Syndrom" betroffen – 18-mal häufiger als Normalgewichtige.

Ein Teil dieser Daten basiert auf der Auswertung des niederländischen Hungerwinters 1944/45, als viele Menschen an den Folgen mangelnder Versorgung starben. Die damals geborenen Kinder liefern heute wichtige Erkenntnisse für das EU-Forschungsprojekt "LifeSpan" (Integrating Research into Development and Ageing), das untersucht, welche Rolle frühe Ereignisse für die Lebenserwartung spielen. Evelyna Derhovanessian vom Universitäts-Klinikum Tübingen ist eine der beteiligten 130 Wissenschaftler aus zehn Ländern. Sie versucht herauszufinden, wie sich die Körperabwehr durch fötalen Stress verändert. Es gibt Anzeichen dafür, dass sich das Verhältnis der Immunzellen zueinander verändert: "Forschung an lebenden Blutzellen", sagt sie, "ist besonders aufwendig. Wir können erst mal nur analysieren, bevor wir Schlussfolgerungen daraus ziehen." Das Projekt läuft zunächst für fünf Jahre, bis 2011.


Von Petra Thorbrietz

2. Teil: Unerwünschte Kinder haben mehr Angst

Heute hungern Schwangere in Europa höchstens, weil sie möglichst wenig zunehmen wollen, aber auch das kann bereits die Eizellen des Ungeborenen schädigen. In dem Plazentalabor der Universität Jena untersuchen Forscher als Teil des europäischen EMBIC-Teams (Embryo Implantation Control) die Ursachen der allgemein wachsenden Unfruchtbarkeit und studieren dabei auch die Folgen verschiedener Mangelzustände für die Ungeborenen. Wenn die Mutter zu wenig isst, so eines der Ergebnisse, führt das beim Fötus zu einem Dopaminmangel im Gehirn, der im späteren Leben die Ausbildung von Parkinson begüns-tigt. Eisenmangel – daran leiden 40 Prozent der Schwangeren, weil sie größere Mengen Blut produzieren müssen – kann selbst mit Medikamenten bis zum vierten Lebensjahr des Kindes nicht völlig kompensiert werden und fördert bei diesem, ebenso wie das Fehlen von Selen, Asthma.

Umgekehrt bekommen Kinder weniger Allergien, wenn sie von der Mutter gestillt wurden, aber auch der Verzehr probiotischer Lebensmittel wie Joghurt oder Sauergemüse während der Schwangerschaft ist ein Schutzfaktor. Gleichzeitig sinkt bei Kindern das Risiko für einen offenen Rücken, wenn sie genügend Folsäure erhalten. Es steigt die Chance für bessere Sehkraft und ein leistungsfähigeres Gehirn, wenn die Ernährung der werdenden Mutter mehr ungesättigte Fettsäuren enthält.

Die Frage, ob der Lebensstil der Mutter auch die Anfälligkeit für Schizophrenie, die Veranlagung zur Gewalt oder Homosexualität fördert, ist noch umstritten. Kritiker betonen, dass in vielen Studien der soziale Status der Eltern nicht berücksichtigt werde. Und Pränatalexperte Ludwig Janus warnt vor voreiligen Schlüssen: "Was einen Fötus prägt, hängt immer auch von seinen genetischen Grundlagen und vielen anderen Umständen ab. Eine Frau, die eine ungewollte Schwangerschaft als schwere Krise erlebt, kann durch das Baby dann doch ein Stück Mutter in sich entdecken, während manche Frauen, die sich unbedingt Kinder wünschen, nach der Geburt keine Beziehung aufbauen können."

Sicher ist aber, dass die Gefühlswelt der Mutter auch das Seelenleben des Kindes prägt. "Wir sind Beziehungswesen – alles, was wir können, lernen wir nur über die Aufnahme von Kontakt", erklärt Janus. Der Geburtskanal des Menschen konnte im Verlauf der Evolution mit dem wachsenden Gehirn nicht mithalten, weil ihn die Entwicklung des aufrechten Gangs einschränkte. Also mussten wesentliche Teile der Entwicklung auf die Zeit nach der Geburt verschoben werden. "Das macht uns zu speziellen Wesen", so Janus. "Ein Affenbaby klammert sich selbstständig an seine Mutter, die sich sonst kaum kümmert. Wir brauchen, dass die Mutter uns ansieht, uns anfasst, uns aufnimmt."

Die Annahme oder Ablehnung des Fötus ist die erste, ganz zentrale Erfahrung von Beziehung. Denn nicht nur über die Nabelschnur, auch über seine Sinnesorgane ist der Fötus eng an die Gefühlswelt der Mutter angeschlossen: Wenn sie Angst hat, schlägt ihr Herz schneller, ihre Blutgefäße verengen sich, die Gebärmutter zieht sich zusammen. Der Lebensraum des Fötus wird enger, der Sauerstoff in seiner Blutzufuhr knapp. Gleichzeitig dringen über die Nabelschnur Botenstoffe in seinen Organismus, die ihn biochemisch auf das Gefühl von Angst und Furcht programmieren. Über diesen Umweg hat auch der Vater Einfluss auf das neue Leben.

Erregungsmuster werden vom Gehirn aus gesteuert, und die entsprechenden neuronalen Netze bilden sich vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft aus. Zu diesem Zeitpunkt reagieren Föten auf Geräusche und Stimmen. Sie verknüpfen Erfahrungen wie Schreie oder heftige Bewegungen der Mutter mit negativen Erlebnissen wie einer harten Bauchdecke. Frauen, die während ihrer Schwangerschaft intensivem emotionalem Stress ausgesetzt waren, bringen öfter Schreikinder zur Welt, die auf kleinste Verunsicherungen mit Panik reagieren. Selbst im Grundschulalter zeigen sie noch häufiger Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität. Und auch als Erwachsene reagieren solche Menschen sensibler auf jede Belastung.

Die Gefühlswelt des ungeborenen Kindes wird über biochemische Marker als Reaktionsmuster im Organismus tief verankert – mit gravierenden Folgen. Unerwünschte Kinder, deren Mutter keine Bindung zu ihnen aufbauen kann, produzieren deutlich weniger Oxytocin, das Bindungshormon, das für den Aufbau von Beziehungen, vor allem aber für die Liebe zwischen Mutter und Kind zuständig ist. Selbst wenn sie gleich nach der Geburt in die Obhut liebevoller Pflegeeltern kommen, bleibt ihr Oxytocinhaushalt ein Leben lang geschwächt, weil seine Basis bereits in der Schwangerschaft gelegt wird. "Die Fähigkeit oder Unfähigkeit zu lieben", so Pränatalexperte Ludwig Janus, "kann so über Generationen weitervererbt werden." Da jede Schwangerschaft immer auch eine Auseinandersetzung mit der eigenen Kindrolle mit sich bringt, können traumatische Erlebnisse im Uterus auch noch Enkel und Urenkel beeinflussen. "Die Psychoanalyse", sagt Janus, "beschäftigt sich mit dem Sein, das bereits Sprache kennt. Die große Herausforderung ist jedoch die Phase davor, die uns ganz entscheidend prägt, an die wir uns aber nicht bewusst erinnern können."

Unerwünschte Kinder haben mehr Angst im Leben. Depression, Panikattacken, zwanghaftes Verhalten, Mager- und andere Sucht, können bereits im Mutterbauch angelegt werden – dann nämlich, wenn Nervennetze sich ausbilden, der Hormonhaushalt eingestellt und das Immunsystem reguliert wird. Die drei Faktoren bilden eine Stressachse, die dazu dient, den Organismus an die Herausforderungen seiner Umwelt anzupassen. Von dieser vorgeburtlichen Programmierung hängt ab, wie anfällig der Mensch ein Leben lang für Krankheit ist.

Psychoanalytiker Ludwig Janus sieht jedoch noch ganz andere Konsequenzen: "Die Fähigkeit zum sozialen Miteinander, eine Tendenz zu Kriminalität und Gewalt, aber auch Friedfertigkeit und Empathie werden ganz entscheidend bereits in der Phase vor der Geburt geprägt." In Deutschland würde die Bedeutung der vorgeburtlichen Entwicklungszeit immer noch viel zu wenig erkannt, und die Bedingungen für eine glückliche Schwangerschaft fehlten häufig. "Bei 30 Prozent der Frauen in Deutschland setzen die Wehen vorzeitig ein. Fünf bis acht Prozent haben Frühgeburten. Das sind psychosoziale Signale! Jede fünfte Schwangerschaft endet in einer Abtreibung", sagt Janus. "Da stimmt etwas ganz Fundamentales mit dieser Gesellschaft nicht.">

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Der
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13.10.2010: <Schwangerschaft: Das Baby fühlt mit> - Angst der Mutter belastet den Fötus schwer

aus: Der Schweizerische Beobachter; 13.10.2010; http://www.beobachter.ch/familie/kinder/artikel/schwangerschaft_das-baby-fuehlt-mit/
<Text: Sarah Zanoni

Bereits vor der Geburt machen Kinder Erfahrungen, die sie nachhaltig prägen. Wer sich später auffällig verhält, leidet möglicherweise unter den Folgen dieser ersten Zeit.

Weil er sich im Kindergarten aggressiv verhielt, wurde der fünfjährige Nils therapeutisch begleitet. Man bat ihn, seine eigene Familie als Tierfamilie darzustellen − eine Methode, die Kindern hilft, ihre Sicht der Rollenverteilung darzulegen. Nils zeichnete eine Katzen-Mama, die Eier in ein Nest legt. Was hatte das mit seinem Problem zu tun? Warum schubste er andere Kinder, warum schrie er sie an oder schlug sie?

Auf der Verhaltensebene wurde bald klar, dass Nils nichts anderes im Sinne hatte, als Kontakt zu anderen Kindern aufzunehmen. Leider stiess er öfters auf Ablehnung, was ihn nicht nur verunsicherte, sondern auch aggressiv machte. Die aufgestauten Gefühle brauchten ein Ventil.

Aggressivität, Rückzug, Verweigerung

Mit gemeinsam getroffenen Verhaltensregeln, mit Boxsack oder «Wuthöhle» als erlaubtem Ventil, mit Lob und nötigenfalls Konsequenzen kann man einem kleinen Rowdy normalerweise auf die Sprünge helfen. Trotzdem gibt es Kinder, die darauf nicht ansprechen. Dann kann es sein, dass die Ursachen des Problems tiefer liegen. Wie bei Nils.

Kinder wie Nils wollen durch ihr Verhalten etwas mitteilen. Sie sagen es aber nicht durch die Blume, sondern in Form von Aggressivität, Rückzug, Verweigerung. Ob und wie wir Erwachsenen diese Sprache verstehen und darauf antworten, ist entscheidend für die weitere Entwicklung des Kindes.

Manchmal geht es dabei nicht um eine aktuelle, belastende Lebenssituation, sondern um Dinge, die schon länger zurückliegen, die vor, während oder in der ersten Zeit nach der Geburt geschehen sind. Es gilt heute als gesichert, dass bereits das Ungeborene die Emotionen der Mutter aufnimmt. Über die Nabelschnur und die Sinnesorgane ist der Fötus an die Gefühlswelt der Mutter angeschlossen: Wenn sie Angst hat, schlägt ihr Herz schneller, ihre Blutgefässe verengen sich, die Gebärmutter zieht sich zusammen. Der Lebensraum des Fötus wird enger, der Sauerstoff in seiner Blutzufuhr knapp. Gleichzeitig dringen über die Nabelschnur Botenstoffe in seinen Organismus, die ihn biochemisch auf Angst und Furcht programmieren.

Auch während und nach der Geburt ist das Baby mit seinen Bezugspersonen so eng verbunden, dass es genau spürt, wann seine Eltern aufgewühlt, überfordert, gestresst sind. Macht das Kind solche ersten Erfahrungen besonders häufig, lange oder intensiv, können sie bis ins Grundschulalter Folgen haben. Und auch als Erwachsene reagieren solche Menschen sensibler auf jede Belastung. Bei Nils Mutter wurde damals eine Schwangerschaftsvergiftung festgestellt. Das Kind musste einen Monat vor Termin auf die Welt geholt werden.

Unbewusste Ängste überwinden

Dass die Mutter grosse Angst um ihr Kind hatte, versteht sich von selbst. Nils bekam unbewusst alles mit. Seine Eltern hatten jedoch nie mit ihm darüber geredet. Auch nicht über die späteren Fehlgeburten. Ob dies die Eier waren, die Nils gezeichnet hat? Wir wissen es nicht. Doch nach einem kindgerechten Gespräch zwischen Mutter und Sohn, bei dem auch Fotos von Nils ersten Lebenstagen miteinbezogen wurden, geht es dem Fünfjährigen sichtlich besser. Seither kann er sich auf die Verhaltensregeln im Kindergarten einlassen. Nicht immer, aber immer öfter.>


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2. Schwangerschaft und viel, viel Liebe und Sex

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Geschlechtsverkehr beschleunigt Wehen nicht - viel Sex ist gesund

<München (dpa/gms) - Geschlechtsverkehr hilft in der Endphase der Schwangerschaft nicht, das Einsetzen der Wehen zu beschleunigen. Zu diesem Ergebnis führte eine Studie von Gynäkologen an der Ohio-State-University in den USA, meldet die Zeitung "Ärztliche Praxis".

Damit widerspricht das Studienergebnis einer weit verbreiteten Auffassung vieler Menschen. Demnach entbanden Frauen, die in der letzten Woche vor dem errechneten Geburtstermin noch Sex hatten, im Schnitt sogar einige Tage später als diejenigen, die verzichtet hatten.>

[Also: Sex macht schön, auch in der Schwangerschaft, und dem Kind macht's bis am Schluss nichts].


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Orgasmen während der Schwangerschaft verhelfen zu leichteren Wehen

aus: Hebammen: Orgasmus gut für Schwangere
http://www.gmx.net/de/themen/gesundheit/kind/schwangerschaft/3610500-Hebammen- Orgasmus-gut-fuer-Schwangere,cc=000000185900036105001X7SDz.html

<Kopenhagen (dpa) - Dänische Hebammen raten werdenden Müttern zu viel Sex mit möglichst häufigen Orgasmen in der Schwangerschaft.

Viele Orgasmen während der Schwangerschaft sollen angeblich die Wehen lindern.

Wie die Chefin des Kopenhagener "Hebammenzentrums", Helle Ella, am Dienstag berichtete, hätten entsprechende Empfehlungen bei den Teilnehmerinnen von Schwangerschaftskursen "zu ausgesprochen positiven Ergebnissen geführt". Orgasmen aktivierten bestimmte Rezeptoren sowohl im Gehirn als auch in der Gebärmutter, die für die Steuerung von Hormonen bei den Wehen zuständig seien, erklärte die dänische Hebamme.

Ihr Fazit: "Man kann physiologisch eindeutig sagen, dass viele Orgasmen während der Schwangerschaft die Wehen leichter machen" - wissenschaftlich bewiesen ist das allerdings nicht. Die Kopenhagener Hebamme glaubt aber fest an die Stichhaltigkeit ihrer Beobachtungen.">



Blick online,
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21.12.2007: Schwangerschaft macht geil

aus: BLICK online: Schwanger - und so viel Sex wie nie; 21.12.2007;
http://www.blick.ch/lifestyle/liebe/schwanger-und-so-viel-sex-wie-nie-79214

<NEW YORK - Die werdende Mutter fühlt sich ja nicht unbedingt furchtbar sexy. Doch was den Sex betrifft, da ists für sie angeblich so lustvoll wie sonst nie. Der Bauch wächst und wächst. Und damit auch das Gefühl bei vielen werdenden Müttern, jetzt nicht unbedingt über einen Catwalk laufen zu wollen. Doch da gibts auch das Gegenteil, das Gefühl vom Inbegriff der Weiblichkeit. Und dafür hat die amerikanische Wissenschaftlerin Yvonne K. Fulbright eine Erklärung parat: «Die Schwangerschaft ist die sinnlichste und sexuell aktivste Zeit der Frau», behauptet sie gegenüber «FoxNews.com».

So verspürten Schwangere so viel Lust wie nie zuvor und erlebten wahre libidinöse Ausnahmezustände, meint die Amerikanerin. Der sexuelle Appetit der Frauen sei vor allem in den ersten Monaten kaum zu bremsen.

Und genau dann könne die weibliche Lust in ganz neuen Sphären gipfeln: «Viele Frauen erleben dann ihren ersten Höhepunkt oder ihren ersten multiplen Orgasmus», berichtet Yvonne K. Fulbright.

Demzufolge würde es bei vielen Paaren während der Schwangerschaft im Schlafzimmer so richtig abgehen, weiss die Buchautorin.

Keine Angst, liebe Männer, falls dem nicht so ist: Immerhin ein beachtlicher Teil der werdenden Mütter lebe diese Sexfantasien halt einfach in den Träumen aus, meint die Expertin. Na in dem Falle möchte wohl so mancher baldige Vater Traumforscher sein…(spj)>

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Der
                Standard online, Logo

6.4.2012: <Moderate Bewegung führt schneller zur Schwangerschaft> - Sportlerinnen dagegen haben Mühe, schwanger zu werden

aus: Der Standard online; 6.4.2012;
http://derstandard.at/1333528522882/Studie-Moderate-Bewegung-fuehrt-schneller-zur-Schwangerschaft

<Moderate Bewegung hat einen positiven Einfluss auf den Kinderwunsch.

Zu exzessives Training wird hingegen mit einer späteren Schwangerschaft in Verbindung gebracht

New York - Laut einer neuen Studie führt moderate Bewegung bei Frauen, die schwanger werden wollen, eher zum Erfolg. Exzessive Sportausübung hingegen wird bei normal gewichtigen Frauen mit einer zeitlich verzögerten Schwangerschaft in Verbindung gebracht. Die Studie wurde im Fachmagazin Fertility and Sterility publiziert.

Während Bewegung das Risiko für viele Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten und Depressionen vermindert, sind die Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit wenig erforscht. "Diese Studie ist die erste, die zeigt, dass die Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf die Schwangerschaft vom Body Mass Index (BMI) abhängen", sagt Studienautorin und Reproduktionsmedizinerin Lauren Wise von der Universität Boston. Der BMI erteilt Auskunft über das Verhältnis zwischen Körpergewicht und der Körpergröße.

Für die Studie untersuchten Wissenschaftler aus den USA und Dänemark mehr als ein Jahr rund 3.600 dänische Frauen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren, die eine Schwangerschaft planten. Im Studienzeitraum wurden knapp 70 Prozent aller Frauen schwanger.

Mäßige Bewegung, schnellere Schwangerschaft

Die Studie zeigte, dass mäßige Bewegung wie zügiges Spazierengehen, Wandern, Radfahren oder Gartenarbeiten unabhängig vom Gewicht der Frau zu einer früheren Schwangerschaft führte. Frauen, die mehr als fünf Stunden pro Woche moderate Bewegung machten, hatten eine um 18 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit innerhalb eines Menstruationszyklus schwanger zu werden, als Frauen, die weniger als eine Stunde wöchentlich Sport betrieben.

Normal-gewichtige und sehr schlanke Frauen, die mehr als fünf Stunden wöchentlich sehr exzessiv Sport betreiben, wie Laufen oder Aerobic, werden laut Studie deutlich später schwanger. Für übergewichtige Frauen mit einem BMI über 25 treffe dies nicht zu. Grund dafür könnte der Mangel an Körperfett bei einigen Frauen sein, bei sehr untergewichtigen Frauen und Athletinnen Unregelmäßigkeiten im Menstruationszyklus.

Experten kritisieren an der Studie, dass Studienteilnehmerinnen ihre körperliche Aktivität in Dauer und Intensität falsch eingeschätzt haben könnten, da die Daten auf den Angaben der Teilnehmerinnen beruhen. Zudem könnten Frauen, die bereits länger auf eine Schwangerschaft warteten, ihre Bewegungsmuster geändert haben.

Studienautorin Wise empfiehlt ihren Patientinnen ein moderates Bewegungslevel, dieses sei das beste für Empfängnis und Schwangerschaft. (red, derStandard.at/REUTERS, 6.4.2012)

Studie:

A prospective cohort study of physical activity and time to pregnancy>


3. Alkohol und weitere schädliche Substanzen während der Schwangerschaft unbedingt vermeiden - denn die Leber des Ungeborenen funktioniert noch nicht

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14.6.2007: Alkohol während der Schwangerschaft provoziert beim Kind Fetales Alkoholsyndrom (FAS)

aus: Alkohol in Schwangerschaft hat Folgen; gmx 14.6.2007, http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/kind/schwangerschaft/4156206- Alkohol-in-Schwangerschaft-hat-Folgen,articleset=4155940,cc=000000185900041562061U1FOo.html
http://www.n-tv.de/wissen/Alkoholkonsum-hat-Folgen-article344024.html

Wenn schwangere Frauen Alkohol trinken, dann bekommt das Ungeborene den Alkohol via Nabelschnur in seinen Körper. Das Kind trinkt also mit. Somit wird das Ungeborene besoffen, was schwerste Gehirnstörungen zur Folge haben kann.

Das neu geborene Kind ist dann bei der Geburt wie im Fall Saskia, die bei Pflegeeltern Inis Rosenke und Mann Achim aufwuchs
-- zu klein
-- zu leicht
-- es läuft regelmässig blau an.

Schon geringe Mengen - ein Glas Wein oder Bier - können verheerende Folgen haben. Jedes Jahr kommen in Deutschland mehrere tausende Kinder mit FAS zur Welt, ein Grossteil braucht ein Leben lang Betreuung und Hilfe.

Doch vielen Ärzten fehlt das Wissen, um die Krankheit identifizieren zu können, spezialisierte Diagnose-Zentren sind rar. Die Eltern fragen sich dann immer, was mit dem Kind "nicht in Ordnung" sei. Die Uniklinik Münster hat eine Sprechstunde für alkoholgeschädigte Kinder. FAS-Kinder leiden unter emotionalen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten. Zudem haben viele Betroffene kognitive Defizite: Sie können nicht abstrakt denken, keine Regeln erfassen, die Konsequenzen ihres Handelns nicht überblicken.

Symptome von FAS mit 9 Jahren waren bei Saskia
-- Wutanfälle
-- Schulhefte zerreissen
-- schreien
-- grosse Probleme in der Schule
-- Ticks mit Schreien, Schimpfen, mit dem Kopf gegen die Wand rennen
-- allgemein lästiges Verhalten

Die Eltern sind meist total ratlos und erschöpft.

<Eltern oft erschöpft

Ein solches Verhalten ist typisch: "Kinder mit FAS können lästig sein. Viele Eltern sind daher erschöpft", weiß Reinhold Feldmann, der an der Uniklinik Münster eine Sprechstunde für alkoholgeschädigte Kinder anbietet. Emotionale Störungen und Verhaltensauffälligkeiten sind unter FAS-Kranken verbreitet, zudem haben viele Betroffene kognitive Defizite: Sie können nicht abstrakt denken, keine Regeln erfassen, die Konsequenzen ihres Handelns nicht überblicken.

Nur in schweren Fällen sieht man den Betroffenen ihre Behinderung an. Das Gesicht ist dann deformiert, zu erkennen an hängenden Augenlidern, zu klein wirkenden Augen und einem abgeflachten Gesicht. Diese Auffälligkeiten normalisieren im Laufe der Kindheit oft, ebenso wie Kleinwüchsigkeit und Untergewicht.

Ehepaar Rosenke kannte Saskia zwar seit der Geburt, wusste aber nicht von diesen Warnzeichen. Um Klarheit zu bekommen, begaben sie sich auf eine Odyssee: Sie besuchten Ärzte und Therapeuten, ließen Saskia auf Epilepsie und Autismus untersuchen. Erst nach vier Jahren erhielten sie die richtige Diagnose in Feldmanns Sprechstunde in Münster, knapp 300 Kilometer von der Heimat entfernt.

Nur in Münster und Berlin gibt es derzeit Ärzte, die sich auf das Fetale Alkoholsyndrom spezialisiert haben. "Dem durchschnittlichen Kinderarzt fehlen das Wissen und die Zeit", bemängelt Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr, ehemaliger Chefarzt einer Berliner Kinderklinik und Autor mehrerer Studien über FAS. Dabei ist die richtige Diagnose wichtig, um sich auf die schwierigen Kinder einstellen zu können.

Lebenslange Betreuung nötig

Saskias Eltern suchten etwa einen Arzt, der sich mit der Krankheit auskennt, und schickten Saskia auf eine Förderschule. "Der Umgang mit ihr ist jetzt leichter, weil sie nicht mehr so überfordert ist", sagt die Mutter. Die Wutanfälle sind seltener geworden. Trotzdem wird Saskia wohl ihr Leben lang eine Betreuung benötigen.

Die Aussichten für Behinderte mit FAS sind in der Tat düster. Laut einer jüngst vorgestellten Langzeitstudie von Prof. Spohr ist nur ein geringer Teil in der Lage, den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Die meisten FAS-Betroffenen "schaffen es nicht selbstständig", sagt der Forscher. Das Fetale Alkoholsyndrom ist nicht therapierbar am besten, man vermeidet es gleich.

Von Christof Kerkmann, dpa

Quelle: n-tv.de>


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14.6.2007: Die Leber des Ungeborenen kann das Zellgift nicht verarbeiten

aus: Was bewirkt Alkoholkonsum während der Schwangerschaft? gmx 14.6.2007 http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/kind/schwangerschaft/4156212 -Was-bewirkt-Alkoholkonsum-waehrend-der-Schwangerschaft,articleset=4155940,f=mba1.html

<Der Alkohol gelangt über Mutterkuchen und Nabelschnur direkt in den Kreislauf des Ungeborenen. Die Leber des Ungeborenen kann das Zellgift aber noch nicht abbauen. Somit findet beim Kind ein "Rausch im Bauch" statt mit schwersten Entwicklungsstörungen als Folge. Einen Schwellenwert gibt es nicht. Ein Glas Sekt ist schon zu viel. Schwangere sollten absolut keinen Alkohol trinken. Fachmediziner schätzen 4 bis 10 Promille der Neugeborenen als FAS-Kinder ein, in Deutschland also pro Jahr 2700 bis 6700. Dabei werden FAS-Fälle meistens nur in Pflegefamilien bekannt und die Dunkelziffer ist hoch.>

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14.6.2007: Schäden am Körperbau durch Alkohol in der Schwangerschaft

aus: Alkohol in Schwangerschaft hat Folgen; gmx 14.6.2007;
http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/kind/schwangerschaft/4156206 -Alkohol-in-Schwangerschaft-hat-Folgen,articleset=4155940,page=1.html

In schweren FAS-Fällen sind körperliche Symptome sichtbar:
-- deformiertes Gesicht mit hängenden Augenlidern
-- zu klein wirkende Augen
-- abgeflachtes Gesicht.

Im Laufe der Kindheit werden die körperlichen Fehler korrigiert, auch der Kleinwuchs und die Untergewichtigkeit.

Ärzte in Deutschland, die FAS diagnostizieren können, sind heute nur in Münster und Berlin. Den Ärzten fehlt normalerweise die Zeit für die Weiterbildung. Es wird also meistens falsch diagnostiziert und es werden falsche Sachen verschrieben.

FAS-Menschen haben meistens eine lebenslange Betreuung nötig und sind nur selten fähig, den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen.


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Spiegel
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7.9.2009: Wenn die Schwangere Alkohol trinkt: Alkoholschaden bereits am Foetus

aus: spiegel online: Medizin: Misshandelt im Mutterleib; 7.9.2009; http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,647183,00.html

<Von Jörg Blech

Jedes Jahr kommen in Deutschland 4000 Babys auf die Welt, deren Gehirn durch Alkohol dauerhaft eschädigt ist. Ohne klare Diagnose werden viele von ihnen an Pflege- und Adoptivelternvermittelt, die von den geistigen Behinderungen oft nichts  wissen und an den Kindern verzweifeln.

Auf den ersten Blick gehen Heide und Lisa als Zwillinge durch. Sie tragen die braunen Haare nach hinten, haben blaugraue Augen und sind knapp 1,60 Meter groß.

Doch ansonsten haben die beiden Schwestern wenig gemein. Heide, 19, und Lisa, 20, sind nicht blutsverwandt und nur zufällig zusammen aufgewachsen. Jeweils wenige Wochen nach der Geburt wurden sie von einem Ehepaar im westfälischen Soest aufgenommen und adoptiert.

Maria, 56, und Gerhard, 58, die ihren Nachnamen lieber nicht öffentlich machen möchten, konnten keine eigenen Kinder kriegen; mit der Ankunft der beiden Adoptivbabys schien sich ein Traum zu erfüllen. "Endlich", sagt Maria, "hatten wir eine Familie." Sie führte den Haushalt im 200 Quadratmeter großen Eigenheim, er arbeitete als Professor für Maschinenbau.

Lisa, die Ältere, ist von Anfang an gediehen. Sie hat das Abitur bestanden und nimmt in diesen Tagen ein Studium der Medizin auf.

Ganz anders dagegen Heide. "Sie war ein ängstliches Baby und eckte schon im Kindergarten an", erzählt die Mutter. "Heide war unruhig und laut." Als Teenager kam sie im Unterricht kaum mit. Sie schwänzte die Schule, hing zwischenzeitlich mit Punkern am Bahnhof herum.

Heute besucht sie ein spezielles Kolleg für behinderte Menschen und rastet leicht aus, wenn ihr etwas nicht passt. "Du hast doch den Arsch auf", hat sie ihren Vater schon angebrüllt. Und ihre Mutter beschimpfte sie: "Du blöde Fotze!"

Das Verhalten brachte die Eltern zur Verzweiflung. Hatten sie Heide nicht genauso liebevoll wie Lisa aufgenommen? Zwar stammt Heide - wie auch Lisa - aus schwierigen Verhältnissen und war nur deshalb zur Adoption freigegeben worden. Zugleich aber hatten Mitarbeiter des Jugendamts beschwichtigt: Dem Säugling fehle nichts.

Doch nach einer jahrelangen Odyssee von Therapeut zu Therapeut haben die Eltern allen Grund, an den damaligen Aussagen zu zweifeln. Heide kam offenbar schwer behindert auf die Welt: Noch im Leib ihrer Mutter wurde ihr Gehirn durch Alkohol dauerhaft geschädigt. "Embryofetales Alkoholsyndrom" lautet die Diagnose, die ein Arzt vor zwei Jahren gestellt hat.

Als es darum ging, das Baby schnell zu vermitteln, haben Mitarbeiter des zuständigen Jugendamts Soest anscheinend nicht die ganze Wahrheit erzählt. Im Dezember 1989, nur einen Monat nach Heides Geburt, hatte eine Sachbearbeiterin in einer internen Aktennotiz ein heftiges Alkoholproblem vermerkt: Die Mutter habe die Schwangerschaft erst im vierten Monat festgestellt und "gab an, täglich betrunken gewesen zu sein, und deswegen erfolgte ihre Einweisung in das Landeskrankenhaus Eickelborn".

Von diesem brisanten Eintrag hätten die späteren Adoptiveltern damals kein Sterbenswörtchen zu hören bekommen, sagen Maria und Gerhard. Erst als sie nachforschten, habe man davon erfahren - da lebte Heide bereits 17 Jahre bei ihnen. Die zuständige Sachbearbeiterin wollte sich vorige Woche gegenüber dem SPIEGEL nicht zur Sache äußern.

"Wir fühlen uns betrogen", sagt Gerhard, der vollbärtige Vater, im Rückblick. Und Maria, seine zierliche Frau, fügt hinzu: "Wenn die uns damals ehrlich gesagt hätten, das Kind ist geistig behindert, dann hätten wir uns das nicht zugetraut. Wir hätten die Heide nicht adoptiert."

Es ist eine Familientragödie, wie sie sich erschreckend häufig abspielen dürfte. In Deutschland kommen jedes Jahr 4000 Babys auf die Welt, deren Gehirn durch Alkohol geschädigt ist. Und immer deutlicher erkennen Neurowissenschaftler, dass die Verwüstungen im Denkorgan dauerhaft sind - die Betroffenen bleiben für den Rest des Lebens gezeichnet.

Die meisten Säuferkinder bleiben zunächst ohne klare Diagnose und werden - weil die trunksüchtige Mutter sie nicht versorgen kann - von den Behörden rasch in Pflege- oder Adoptivfamilien gegeben, die häufig nicht wissen, worauf sie sich einlassen. Erwartungsfreudige Eltern bekommen es mit unheilbar geistig behinderten Kindern zu tun, an deren Erziehung sie oftmals zerbrechen.

Doch weder das Schicksal der im Mutterleib misshandelten Kinder, von denen viele später im Knast, in der Irrenanstalt oder in der Gosse enden, noch dasjenige der ahnungslosen Ersatzfamilien hat bisher groß interessiert. Ganz im Gegenteil: Rund 14 Prozent aller schwangeren Frauen, so eine Umfrage des Robert Koch-Instituts, genehmigen sich Wein, Bier oder Schnaps.

Allerdings drängen Experten auf ein Umdenken. Ärzte und Psychologen, Erzieher und Eltern laden Mitte September an der Berliner Charité zu einer Tagung, die sich um embryonale und fetale Alkoholstörungen dreht. Zu den Initiatoren zählt der Kinderarzt Hans-Ludwig Spohr, 69, der wie kein Zweiter vor den Gefahren warnt. In seine Sprechstunde an den DRK-Kliniken Berlin/Westend kommen verzweifelte Adoptiv- und Pflegeeltern und stellen ihr Kind vor; mehr als 500 Diagnosen hat der Professor bisher gestellt.

"Wenn bestimmte Strukturen im Gehirn zerstört sind, kommt da nichts Gescheites mehr heraus", sagt Spohr. "Ein Kind mit einem Alkoholsyndrom adoptieren? Davon rate ich ab!">

<2. Teil: Bereits in kleinsten Dosen entfaltet Ethanol sein verheerendes Werk [ein "pränatales Alkoholsyndrom", die Welt nicht richtig wahrzunehmen]

aus: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,647183-2,00.html

Das Urteil stützt sich auf Befunde, die zweierlei zeigen: Alkoholbedingte Schäden treten sogar schon bei scheinbar geringen Mengen auf. "Ein Vollrausch zur falschen Zeit", sagt Spohr, "kann zwischen Hauptschule und Gymnasium entscheiden."

Bereits in kleinsten Dosen entfaltet das Ethanol, so der chemische Begriff für den Trinkalkohol, sein verheerendes Werk. Es verändert die Arbeit bestimmter Gene in den Nervenzellen und stört die Übertragung molekularer Signale im wachsenden Gehirn: Dadurch kann dessen Heranreifen empfindlich gestört werden.

Die hirnorganischen Schäden machen sich in kognitiven Defekten bemerkbar. Dazu zählen Verluste der Impulskontrolle - wie bei Heide, die ihre Eltern urplötzlich auf das Übelste beschimpft. Aber auch Störungen der sogenannten Exekutivfunktionen treten auf: Die Betroffenen haben ein miserables Arbeitsgedächtnis, sie können nicht gezielt planen und handeln.

Noch ein Beispiel von Heide: Als sie sich kürzlich einen Fahrschein kaufen wollte, fragte sie der Mann am Schalter, ob sie eine Gruppenkarte oder ein "Single-Ticket" brauche. Wütend sei die Tochter nach Hause gekommen, erzählt die Mutter, und habe gerufen: "Was geht den Kerl an, ob ich einen Freund habe?"

Solche vermeintlich harmlosen Macken summieren sich im Alltag auf; Heide kann weder Rechnungen pünktlich begleichen noch mit Geld haushalten. Die Sissi-Filme, die sie so gern schaut, hält Heide für echt - und ist verwirrt, wenn sie die Darstellerin in einer anderen Rolle sieht.

Die Alkoholgeschädigten ecken auch deshalb andauernd an, weil man ihnen die geistige Behinderung zunächst kaum anmerkt. Die Psychologin Gela Becker-Klinger, die in Berlin die bundesweit einzige Beratungsstelle für alkoholgeschädigte Kinder eröffnet hat, erzählt das Beispiel eines jungen Mannes mit einem vorgeburtlichen Alkoholsyndrom. Der brach abends vor einem S-Bahnhof in Berlin ein Fahrradschloss auf, gleich unter der Straßenlaterne, um besser sehen zu können. Als ihn ein Polizist zur Rede stellte, antwortete der Halbwüchsige mit scheinbar kindlicher Unschuld: Er klaue doch niemandem etwas, sondern borge sich nur ein Rad für den Heimweg. "Der meinte das wirklich so", sagt Becker-Klinger. "Der Polizist kam sich natürlich veralbert vor."

Nicht nur Ordnungshüter tun sich schwer, die pränatal erworbenen Behinderungen anzuerkennen. Auch etlichen Mitarbeitern von Jugendämtern, so Spohr, sei das Problem noch viel zu wenig bekannt. "Selbst wenn die Mutter eine Alkoholikerin war, dokumentieren die Mitarbeiter der Jugendämter kaum deren Trinkgewohnheiten", kritisiert der Kinderarzt. "Die haben kein Interesse an der Diagnose, weil sie die Kinder dann möglicherweise nicht mehr vermitteln können."

Ähnlich sieht es der HNO-Arzt Volker Baschek, der in seiner Gelsenkirchener Praxis alkoholgeschädigte Kinder mit Hörschäden untersucht. "Die Jugendämter sind gar nicht über das Krankheitsbild informiert", sagt Baschek. Man könne sich nicht des Eindrucks erwehren, erregte der Doktor sich unlängst im "Deutschen Ärzteblatt", "der Staat und die Jugendämter versuchen ohne Berücksichtigung der möglichen gravierenden Folgen, das Risiko auf Adoptionsfamilien abzuwälzen".

Enttäuschte Eltern haben inzwischen bundesweit Selbsthilfegruppen gegründet und klagen über ihr Leid. Eine 47 Jahre alte Mutter aus dem Raum Soest etwa würde die Adoption ihres inzwischen wegen Körperverletzung und Vandalismus aktenkundigen Sohnes, 16, am liebsten rückgängig machen: "Wir wollten ein gesundes Kind, jetzt haben wir ein alkoholgeschädigtes Kind, mit dem wir nicht fertig werden." Derzeit liegt sie im Streit mit den Behörden: Wer bezahlt für den Sohn, der in einem speziellen Heim verwahrt werden muss?

130 Kilometer nördlich von Soest, im beschaulichen Bünde, findet der Maschinenschlosser Peter Schubert ebenfalls deutliche Worte. Zusätzlich zu zwei leiblichen Kindern nahmen seine Frau Marlene und er im August 1993 ein Baby zur Pflege, das sie für gesund hielten. Doch der Junge mit den kleinen graugrünen Augen versagte in Kindergarten und Schule und mischte seine Familie 13 Jahre lang auf.

Mittlerweile ist bei dem renitenten Pflegesohn ein vorgeburtlicher Alkoholschaden diagnostiziert; doch als er als Säugling zu den Schuberts kam, hätten die Mitarbeiter des Jugendamts die bereits bekannte Alkoholsucht der leiblichen Mutter als unerheblich abgetan: Mit Liebe könne man viel wiedergutmachen.

Jetzt ist der Spross 16 Jahre alt, kann dem Vater zufolge gerade mal von eins bis 20 zählen und wurde, nachdem er eine Betreuerin beinahe zu Tode gewürgt hätte, in einem Heim mit ständiger Rufbereitschaft aufgenommen. Rückblickend sagt Schubert: "So ein Kind hätte niemals in einer normalen Pflegefamilie untergebracht werden dürfen."

Zumindest der Landschaftsverband Westfalen-Lippe müht sich neuerdings um Abhilfe und versucht, alkoholgeschädigte Babys in spezielle Pflegefamilien zu geben, die im Umgang mit besonders bedürftigen Zöglingen geschult werden. Andere Jugendämter dagegen streiten das Syndrom ab - und unterstellen den Ersatzeltern sogar, sie redeten ihre Schutzbefohlenen bloß krank. Wie Lügenbaron Münchhausen erfänden sie die Symptome ihrer Kinder, um sich selbst zu erhöhen.

So geht es etwa aus einem Brief hervor, den eine Mitarbeiterin des Fachamts Jugend- und Familienhilfe des Bezirksamts Hamburg-Eimsbüttel im Mai über die Familie Rosenke und ihre alkoholgeschädigte Pflegetochter geschrieben hat: Aus dem Verhalten der Pflegeeltern ergebe sich "der Verdacht auf ein Münchhausen-by-proxy-Syndrom".

Die Ferndiagnose aus dem Jugendamt erscheint gewagt. Die Verfasserin des Briefs unterstellt mal eben ein psychiatrisches Syndrom, dessen Existenz medizinisch umstritten ist - und ignoriert ein Leiden, dessen Folgen unstrittig und eigentlich nicht zu übersehen sind.

Die Berlinerin Nicole Graf, 41, hat im eigenen Leib erfahren, was Alkohol einem ungeborenen Kind zufügen kann. Bis vor fünf Jahren hat die Frau immer wieder und zeitweise ausschweifend getrunken und in dieser Zeit zwei Söhne geboren: Patrick hat einen IQ von 85, er besuchte die Sonderschule; Leonard hat einen IQ von 111 und soll aufs Gymnasium kommen.

Obgleich die Söhne von verschiedenen Vätern stammen, gibt sich Graf, die jetzt trocken ist und aus ihrer Geschichte kein Hehl macht, keinen Illusionen hin, wo die Unterschiede herkommen: "Ein Teil von Patricks Defiziten rührt daher, dass ich während seiner Schwangerschaft wesentlich mehr getrunken habe als bei Leonard."

Patrick versucht gegenwärtig, eine Ausbildung als Teilfacharbeiter im Gartenbau zu schaffen. Er ist sich seiner Einschränkungen und Defizite bewusst und hat den Grund dafür von der Mutter erzählt bekommen. Aber er ist geistig nicht in der Lage, ihr das zum Vorwurf zu machen - die Räusche vor seiner Geburt waren einfach zu stark.>

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gmx-Nachrichten, Logo

8.9.2011: Alkohol schädigt Babys mit Fetalem Alkoholsyndrom (FAS)

aus: gmx-Nachrichten: 10.000 Babys nach Alkoholkonsum der Mutter behindert; 8.9.2011;
http://www.gmx.net/themen/gesundheit/kind/5683vdg-alkohol-10-000-kinder-behindert
http://www.gmx.net/themen/gesundheit/kind/5683vdg-alkohol-10-000-kinder-behindert?CUSTOMERNO=21628409&t=de465211171.1317147677.9337223e

<Stuttgart (dpa) - Frauen sollen in der Schwangerschaft keinen Alkohol trinken. Doch nicht jede hält sich daran. Deshalb werden in Deutschland pro Jahr rund 10.000 Kinder mit dem sogenannten fetalen Alkoholsyndrom (FAS) geboren.

10 000 Kinder mit FAS - das sei ein Anteil von 1,5 Prozent, teilte die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg in Stuttgart weiter mit. Anlässlich des Tages des alkoholgeschädigten Kindes am Freitag (9. September) fordert die Liga standardisierte Aufklärungsmaßnahmen.

Die Behinderung könne zu Wachstums-, sowie Sprach-, Seh-, und Hörstörungen führen. Oft sei die Hirnleistung des Kindes beeinträchtigt. Hyperaktivität, Unkonzentriertheit und ein auffälliges Sozialverhalten könnten die Folge sein.>


weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/gesundheit/kind/5683vdg-alkohol-10-000-kinder-behindert#.A1000146


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Welt online,
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30.4.2012: Pestizide während der Schwangerschaft - Schädigung des Gehirns des Fötus durch Chlorpyrifos

aus: Welt online: Landwirtschaft: Pestizid schädigt Gehirn von Kindern im Mutterleib
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article106240412/Pestizid-schaedigt-Gehirn-von-Kindern-im-Mutterleib.html

<Auch in Deutschland wird das Mittel in der Landwirtschaft gegen Schädlinge eingesetzt: Forscher fanden jetzt heraus, dass das Insektizid Chlorpyrifos in die Gehirnentwicklung Ungeborener eingreift.

Ein auch in Deutschland gängiges Schädlingsbekämpfungsmittel verursacht bleibende Schäden am Gehirn von Kindern im Mutterleib. Selbst bisher als ungiftig geltende Mengen des Insektizids Chlorpyrifos greifen bereits in die Gehirnentwicklung der Ungeborenen ein. Sie lassen wichtige Bereiche der Großhirnrinde schrumpfen und führen später zu spürbaren Einbußen in den geistigen Leistungen der Kinder, wie US-amerikanische Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" berichten. (doi:10.1073/pnas.1203396109)

Bereits zuvor hatten Studien Hinweise darauf gefunden, dass eine Belastung mit Pestiziden aus der Gruppe der Organophosphate die geistige Entwicklung von Kindern hemmen könnte. Welche spezifischen Veränderungen der Hirnstrukturen diese Mittel verursachen, habe man aber erst jetzt nachgewiesen, sagen die Forscher. In ihrer Studie hatten die Wissenschaftler 40 New Yorker Kinder über sechs bis elf Jahre hinweg untersucht, die im Mutterleib verschieden stark mit dem Insektizid Chlorpyrifos belastet waren.

"Unsere Ergebnisse sind besorgniserregend", schreiben Virginia Rauh von der Columbia University in New York und ihre Kollegen. Denn das Insektizid Chlorpyrifos werde in der Landwirtschaft weltweit noch immer häufig eingesetzt.

In Deutschland wird Chlorpyrifos vor allem im Obst- und Weinbau verwendet, ist aber auch in frei erhältlichen Mitteln zur Bekämpfung von Schädlingen in Haus und Garten enthalten. "So einen Befund muss man daher schon ernst nehmen", kommentierte Hans Drexler, Direktor des Instituts für Arbeits-, Sozial-, und Umweltmedizin der Universität Erlangen. Die Ergebnisse seien biologisch plausibel. Das Bundesverbraucherministerium wollte sich zunächst nicht äußern.

Belastung auch über Pestizidreste auf Obst

Viele schwangere Frauen und kleine Kinder in ländlichen Gebieten seien hohen Dosen dieses Mittels ausgesetzt, warnen Rauh und ihre Kollegen. Wahrscheinlich sei die Belastung bei ihnen sogar noch weit höher als bei den in dieser Studie untersuchten Stadtkindern.

Über Pestizidreste auf landwirtschaftlichen Produkten gelange das schädliche Mittel aber auch in die Nahrung der breiten Bevölkerung. Die Ergebnisse hätten daher große Bedeutung für die öffentliche Gesundheit.

Die bisher geltenden Grenzwerte, die nur auf der direkten Giftwirkung des Chlorpyrifos basieren, sind nach Ansicht der Wissenschaftler nicht ausreichend, um Kinder vor diesen Langzeitfolgen des Insektizids zu schützen.

Signifikante Anomalien in wichtigen Bereichen

"Wir haben bei den stärker belasteten Kindern signifikante Anomalien in der Hirnoberfläche gefunden", berichten die Wissenschaftler. Besonders betroffen seien Gehirnregionen, die für Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulskontrolle und soziale Beziehungen zuständig seien. Die Hirnrinde dieser Gebiete sei geschrumpft, die darunter liegende weiße Substanz dagegen erweitert.

Zusätzlich veränderte das Insektizid auch geschlechtstypische Merkmale des Gehirns bei den Kindern, wie Rauh und ihre Kollegen berichten. Normalerweise sind bestimmte Bereiche im männlichen Gehirn stärker ausgeprägt, andere dagegen kleiner als beim weiblichen. "Diese Geschlechtsunterschiede waren bei den stärker belasteten Kindern genau umgekehrt ausgebildet", sagen die Forscher. Das stimme mit Tierstudien überein, in denen das Chlorpyrifos bei Nagern die normalen Geschlechtsdifferenzen im Verhalten, Lernen und Gedächtnis aufhob.

Belastung und seine Folgen vom Mutterleib an verfolgt

Für ihre Studie hatten die Forscher die Entwicklung von 40 Kindern von vor der Geburt bis zum sechsten, teilweise bis zum elften Lebensjahr verfolgt. 20 von ihnen waren im Mutterleib mit mehr als 4,39 Pikogramm Chlorpyrifos pro Gramm Blutserum belastet, die anderen 20 Kinder mit deutlich geringeren Mengen.

Die Blutwerte bei den untersuchten Kindern seien damit eher noch unterdurchschnittlich, betonen die Forscher. Proben aus einer Blutbank in Cincinnati aus der gleichen Zeit hätten durchschnittliche Belastungen von 9,9 Pikogramm pro Gramm Serum ergeben.

Das sei rund doppelt so viel wie bei den meisten Kindern aus der Studie. Alle Kinder wurden im Laufe der Studie regelmäßig Standardtests ihrer geistigen Leistungen unterzogen. Außerdem analysierten die Forscher ihre Gehirnstruktur mit Hilfe der Magnetresonanztomografie.

dapd/sara>


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n-tv
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1.5.2012: Wenn Schwangere Schmerzmittel nehmen, kann das Neugeborene durch die Opiate Entzugserscheinungen bekommen - 14 Tage Spitalaufenthalt

aus: n-tv online: Schmerzmittel in der SchwangerschaftUS-Babys immer öfter abhängig; 1.5.2012;
http://www.n-tv.de/wissen/US-Babys-immer-oefter-abhaengig-article6155821.html

<Schwangere in den USA greifen immer häufiger zu opiathaltigen Schmerzmitteln. Dadurch steigt die Zahl der Neugeborenen mit Opiat-Abhängigkeit.

Der Missbrauch verschreibungspflichtiger Schmerzmittel durch Schwangere hat in den USA dazu geführt, dass immer mehr Babys mit einer Opiat-Abhängigkeit auf die Welt kommen. Die Zahl derartiger Fälle habe sich binnen zehn Jahre fast verdreifacht, heißt es in einer im "Journal of the American Medical Association" veröffentlichten Studie. Der Anteil von Neugeborenen mit Entzugserscheinungen wie Atemproblemen, Krampfanfällen und Zuckungen, geringem Geburtsgewicht oder Reizbarkeit stieg demnach in den Jahren 2000 bis 2009 von durchschnittlich 1,2 Fällen je 1000 Geburten auf 3,9 Fälle je 1000 Geburten.

Die betroffenen Babys mussten der Studie zufolge nach ihrer Geburt durchschnittlich 16 Tage im Krankenhaus bleiben. Dem Bericht zufolge verfünffachte sich der Schmerzmittelmissbrauch durch werdende Mütter in dem Zeitraum. Durchschnittlich 60 bis 80 Prozent der betroffenen Neugeborenen zeigten Symptome eines postnatalen Entzugs.

Der Verkauf und die Zahl der Todesfälle durch opiathaltige Schmerzmittel vervierfachte sich dem Bericht zufolge in den Jahren 1999 bis 2008. Derartige Medikamente würden zu häufig verschrieben oder illegal verkauft, heißt es in einem Begleitkommentar. Dies verursache Gesundheitsprobleme für Mutter und Kind und belaste das öffentliche Gesundheitssystem.

Quelle: n-tv.de, AFP>

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Der
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24.7.2012: Alkohol während Schwangerschaft provoziert Nervenschaden beim Baby

aus: Der Standard online: Nervenschäden durch Alkohol in der Schwangerschaft; 24.7.2012;
http://derstandard.at/1342947467330/Vielfaeltige-Nervenschaeden-durch-Alkohol-in-der-Schwangerschaft

<80 Prozent der trinkenden Frauen brachten Kinder mit mindestens einer Anomalie auf die Welt. Als besonders gefährlich sehen Forscher das Rauschtrinken mit über 60 Gramm Alkohol täglich.

Die Schäden bei ungeborenen Kindern durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft sind vielfältiger als bisher angenommen. Zwar weise die Mehrheit der Kinder stark trinkender Schwangerer nicht die typischen äußerlichen Symptome des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS) auf, die Anzahl von Kindern mit Störungen des zentralen Nervensystems sei aber alarmierend hoch, berichten US-Forscher im Fachjournal Alcoholism: Clinical & Experimental Research.

Die Wissenschafter um Devon Kuehn und Edward Riley von den National Institutes of Health in Bethesda (US-Staat Maryland) hatten aus 10.000 Schwangeren in Chile bei der Erstuntersuchung 101 Frauen ausgewählt: Diese gaben an, täglich mindestens vier Drinks (oder 48 Gramm Alkohol) zu sich zu nehmen. Diese Menge entspricht etwa acht Gläsern Schnaps. In einer Kontrollgruppe wurden die Daten von 101 abstinenten Schwangeren erfasst.

Mindestens eine Anomalie

80 Prozent der trinkenden Frauen brachten Kinder mit mindestens einer Anomalie auf die Welt. Störungen des zentralen Nervensystems traten bei 44 Prozent der Kinder auf - aber nur bei rund 14 Prozent der Kinder abstinenter Mütter. Die im Mutterleib großen Mengen Alkohol ausgesetzten Kinder zeigen außerdem viel häufiger Verhaltensauffälligkeiten und hatten Lern- und Sprachprobleme.

Äußere Symptome wie geringen Kopfumfang, ein flach wirkendes Mittelgesicht und eine schmale Oberlippe stellten die Wissenschaftler seltener fest als erwartet. Verzögertes Wachstum lag bei Kindern trinkender Frauen mit 27 Prozent etwa doppelt so häufig vor wie in der Gruppe der Abstinenten. Symptomatische Gesichtszüge hatten rund 17 Prozent der Kinder, während bei den abstinenten Müttern nur ein ein Prozent der Kinder solche Eigenheiten aufwies. Die Kinder wurden bis zum Alter von achteinhalb Jahren von Ärzten untersucht, die nicht über den Alkoholkonsum der Mütter informiert worden waren.

Fetal Alcohol Spectrum Disorders

Da die äußerlichen Anzeichen für Ärzte ein wichtiger Anhaltspunkt bei der Diagnose auf das Fetale Alkoholsyndrom seien, würden möglicherweise viele Kinder mit neurologischen Problemen falsch diagnostiziert, heißt es in einer Mitteilung zur Studie. Derartige Symptome würden unter dem breiteren Begriff "Fetal Alcohol Spectrum Disorders" (FASD) gefasst, der aber keine klinische Diagnose sei.

Als besonders gefährlich sehen die Wissenschafter das Rauschtrinken (mehr als 60 Gramm Alkohol täglich) an. "Unsere Studie zeigt, dass Rauschtrinken selbst dann noch einen zusätzlichen Risikofaktor darstellt, wenn die Frau ohnehin schon jeden Tag große Mengen Alkohol trinkt", erklärte Riley.

In die Studie flossen auch Angaben zum Bildungsstand, dem Beziehungsstatus und dem Beginn des Alkoholkonsums ein. Wie viel Alkohol die Frauen während der Schwangerschaft konsumierten, verifizierten die Forscher auch in Hausbesuchen. (APA, 24.7.2012)>


4. Vorsorge während der Schwangerschaft


20 minuten
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21.11.2008: Fohlsäure als Prävention vermindert Rückenmarkschäden "Offener Rücken"

aus: Viele Schweizerinnen riskieren Behinderungen; 20 minuten online, 21. November 2008;
http://www.20min.ch/gesundheit/news/story/Viele-Schweizerinnen-riskieren-Behinderungen-14522078

<In der Schweiz kommen jedes Jahr mindestens 20 Kinder mit Fehlbildungen des Rückenmarks zur Welt: Dabei lässt sich eine Vielzahl dieser Schädigungen ganz einfach verhindern. Die Zahl der Missbildungen ging laut einer Studie in den letzten Jahren nicht zurück - obwohl die Einnahme von Folsäure viele Fälle verhindern könnte.

Forscher um Eugen Boltshauser vom Kinderspital Zürich haben die in den Kinderspitälern erhobenen Daten der Neuralrohrdefekte für die Schweiz in den Jahren 2001 bis 2007 ausgewertet. Insgesamt erfassten sie in der kürzlich im Fachmagazin «Swiss Medical Weekly» erschienenen Studie 140 Neugeborene und Föten mit einer solchen Missbildung.

«Wir konnten in der Zeit keinen substanziellen Rückgang feststellen», sagte Mitautor Andrea Poretti. Im Durchschnitt meldeten die pädiatrischen Zentren jedes Jahr etwa zehn Neugeborene mit einem Neuralrohrdefekt, etwa gleich viele Föten wurden abgetrieben. Allerdings wurden nicht alle abgetriebenen Fälle erfasst.

Folsäure könnte helfen

Von einem Neuralrohrdefekt sprechen Mediziner, wenn sich beim Embryo während der Schwangerschaft das Neuralrohr, aus dem später Gehirn und Rückenmark entstehen, nicht vollständig schliesst. Zu den häufigsten Ausprägungen zählt der so genannte «offene Rücken», bei der aufgrund eines Spalts in der Wirbelsäule das Rückenmark seinen Schutz verliert.

Je nach Schweregrad der Schädigung sind solche Menschen kaum oder sehr stark behindert: Sie können querschnittgelähmt sogar im Rollstuhl landen. Wieso genau die Missbildungen auftreten, ist unklar. Unter Fachleuten unbestritten ist jedoch, dass das Vitamin Folsäure notwendig ist, damit sich das Neuralrohr vollständig verschliesst.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt denn auch bereits seit dem Jahr 1996, dass Frauen im gebärfähigen Alter täglich Folsäure als Prophylaxe einnehmen sollen. Studien zeigten, dass die Zahl der Missbildungen so um 40 bis 80 Prozent vermindert werden könnte.

Vor Schwangerschaft einnehmen

Erschwert wird dieses an sich einfache Rezept dadurch, dass Folsäure bereits vor der Schwangerschaft eingenommen werden muss, damit es wirkt: Die wenigsten Frauen wissen, wann genau sie schwanger werden. Und laut Schätzungen ist rund die Hälfte der Schwangerschaften in der Schweiz gänzlich ungeplant.

Es ist deshalb bekannt, dass viele Frauen die Folsäure gar nicht oder zu spät nehmen. Zu diesem Schluss kommt auch die Studie der Zürcher Forscher. Empfehlungen nützten zu wenig, schreiben sie. Wirksame Prävention sei nur möglich, wenn ein Grundnahrungsmittel mit Folsäure angereichert werde. Dass dies funktioniert, zeigten Studien aus den USA und Kanada, wo die Lebensmittelanreicherung bereits praktiziert wird.

BAG gegen Anreicherung

Folsäure könnte zum Beispiel einfach dem Mehl beigefügt werden. Eine von der Eidg. Ernährungskommission eingesetzte Arbeitsgruppe kam im Jahr 2002 zum Schluss, dass eine solche Anreicherung sinnvoll wäre und bloss 2 Rappen pro Person und Jahr kosten würde. Das BAG hat daraufhin ein Rechtsgutachten erstellen lassen.

Das Gutachten habe gezeigt, dass die Umsetzung eine kaum machbare Verfassungsänderung bedingen würde, sagt Esther Camenzind von der Abteilung Lebensmittelsicherheit des BAG. Zudem sei aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse nicht ausgeschlossen, dass Folsäure bei Langzeitanwendung in höheren Dosen auch negative Effekte haben könnte.

Das BAG sieht deshalb momentan davon ab, die generelle Anreicherung eines Grundnahrungsmittels zu empfehlen. Untätig bleibt es aber nicht: Die Informationsbemühungen würden verstärkt, sagt Camenzind. Unter anderem gebe es Ende dieses Jahres eine neue Broschüre für Frauenärzte und Apotheken sowie einen Flyer für Frauen.

Quelle: SDA/ATS>

20
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15.12.2008: Keine Toxoplasmose-Tests mehr empfohlen - Vorsorge: Kein rohes Fleisch essen - und Kücheninstrumente nach Fleischbearbeitung gut waschen

aus: 20 minuten online, 15.12.2008: Schwangere sollen nicht mehr zumToxoplasmose-Test;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/24296949

<Schwangere Frauen sollen in der Schweiz nicht mehr routinemässig auf den Krankheitserreger Toxoplasmose getestet werden. Das empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG), weil die Medikamente eine Übertragung der Krankheit aufs Kind nicht verhindern.

90 Prozent aller Frauen werden heute in der Schweiz im Verlauf einer Schwangerschaft auf Toxoplasmose untersucht. Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die bei gesunden Menschen harmlos verläuft. Schwangere Frauen können den Erreger auf ihre Kinder übertragen, was bei diesen zu Hirnschäden oder Augenentzündungen führen kann.

Aufgrund einer Studie gingen Ärzte und Behörden Mitte 90er-Jahre davon aus, dass in der Schweiz jedes Jahr rund 250 Kinder mit Toxoplasmose geboren würden. Rund 60 von ihnen - so die Schätzungen- wiesen Krankheitssymptome auf.

Viel tiefere Zahlen

Die tatsächlichen Zahlen liegen aber viel tiefer, wie eine Übersicht zeigt, die eine Arbeitsgruppe von Forschern nun im Auftrag des BAG zusammengestellt hat. Pro Jahr werden schweizweit etwa 32 Kinder mit Toxoplasmose geboren, bloss vier davon mit Krankheitssymptomen. Der Test löse mehr Ängste aus, als dass er nütze, schreiben die Forscher.

Zudem ist der Nutzen der Medikamente gegen die Krankheit mehr als fraglich: Eine Übersicht über rund 2600 Studien kam zum Schluss, dass es keine eindeutigen Nachweise dafür gibt, dass die Therapie eine Übertragung des Parasiten auf das Kind oder Symptome beim Kind verhindert.

Kein rohes Fleisch essen

Das BAG beschloss deshalb laut einem Communiqué vom Montag, seine Strategie gegen die Krankheit völlig umzukrempeln: Die Behörden empfehlen, auf systematische Tests während der Schwangerschaft zu verzichten. Statt dessen sollen Schwangere vermehrt zur so genannten primären Prävention angehalten werden.

Menschen stecken sich nämlich vor allem durch den Verzehr von rohem und ungenügend gekochtem Fleisch mit dem Erreger an. Schwangere sollten deshalb konsequent auf den Genuss von rohem und blutigem Fleisch verzichten, schreibt das BAG. Ebenso seien Hände und Küchengeräte nach Verarbeitung von rohem Fleisch stets gründlich zu waschen.

Quelle: SDA/ATS>

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n-tv
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12.10.2009: Zahnfleischerkrankungen können Wehen auslösen wegen Entzündungsmediatoren

aus: n-tv online: Gesundheit: Möglichst vor einer Schwangerschaft: Zahnprobleme beseitigen lassen; 12.10.2009;
http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Zahnprobleme-beseitigen-lassen-article543510.html

<Erwachsene sollten einmal im Jahr ihre Zähne kontrollieren lassen.

Frauen mit Kinderwunsch sollten Zahnprobleme behandeln lassen, bevor sie schwanger werden. Denn Zahnfleisch-Erkrankungen können zu einer Fehlgeburt führen. Darauf weist der Berufsverband der Frauenärzte in München hin. Der Grund seien sogenannte Entzündungsmediatoren, die vermutlich vorzeitige Wehen auslösen. Zahnstein wird am besten beizeiten entfernt: Denn Zahnfleisch-Erkrankungen breiten sich dem Verband zufolge immer aufgrund von vorhandenem Belag oder anderer Reizfaktoren aus.

Zahnbeschwerden können während der Schwangerschaft zu verschiedenen Problemen führen: Bei einer Schwangerschaftsgingivitis handelt es sich um starke entzündliche Reaktionen im Mund. Sie werden durch die Einflüsse der Schwangerschaftshormone Östrogen und Progesteron gefördert.

Behandelt werden kann die Gingivitis durch eine bessere Mundhygiene, eine sorgfältigen Zahnreinigung sowie Mundspülungen mit einem antiseptischen Mittel. Mit dem Ende der Schwangerschaft verschwindet die Erkrankung meist sofort, erläutern die Experten.

dpa>

Ergänzung: Zahnfleischentzündungen verhindern
Zahnfleischentzündungen verhindert man
-- mit Zahnreinigung bei einer Zahnhygienikerin oder durch einen Zahnarzt, die den bakterienhaltigen Zahnbelag entfernen
-- durch sorgfältiges Zähneputzen, so dass keine Essensreste im Mund übrigbleiben, die Bakterien verursachen und so Entzündungen provozieren können
-- durch Zahnreinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide, so dass auch in den unzugänglichen Zahnzwischenräumen nichts übrigbleibt.

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n-tv
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Deutschland 23.12.2011: Elterngeld organisieren mit Wechsel der Steuerklasse

aus: n-tv online: Verbraucher: Werdende Eltern sollten Steuerklassen optimieren; 23.12.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/Geld/Werdende-Eltern-sollten-Steuerklassen-optimieren-article5072161.html

Berlin (dpa/tmn) - Werdende Eltern sollten sich frühzeitig darüber Gedanken machen, wer zu Hause bleibt und das Elterngeld beansprucht. Eventuell lohnt es sich, die Steuerklassen zu ändern.

Wenn ein Kind unterwegs ist, ist viel zu erledigen. Dazu gehört auch, über die Elternzeit nachzudenken - und darüber hinaus über einen eventuellen Wechsel der Steuerklassen. «Da sich das Elterngeld nach dem Nettoeinkommen berechnet, sollte in den Monaten vor der Geburt ein möglichst hohes Einkommen erzielt werden», erklärt Anita Käding vom Bund der Steuerzahler in Berlin. Bei verheirateten Paaren sollte dem besser verdienenden Partner daher möglichst die günstige Steuerklasse III zugewiesen werden. Der Wechsel der Lohnsteuerklasse kann beim zuständigen Finanzamt beantragt werden.

Quelle: n-tv.de / dpa>



gmx-Nachrichten online, Logo

19.3.2012: Missbildungsgefahr durch Toxoplasmoseerreger im Katzenkot - Katzenklo nur mit Handschuhen putzen - Gartenarbeiten nur mit Handschuhen

aus: gmx-Nachrichten: Schwangere sollten Katzenklo mit Handschuhen putzen; 19.3.2012;
http://www.gmx.net/themen/gesundheit/krankheiten/328xde4-schwangere-katzenklo-handschuhen-putzen

<Düsseldorf (dpa/tmn) - Im Katzenkot kann der Toxoplasmoseerreger lauern, der für Ungeborene sehr gefährlich ist. Schwangere Frauen sollten das Katzenklo daher ausschließlich mit Gummihandschuhen reinigen.


weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/gesundheit/krankheiten/328xde4-schwangere-katzenklo-handschuhen-putzen#.A1000146

Schwangere sollten die Katzentoilette besser nur mit Einweghandschuhen saubermachen. Oder sie überlassen die Reinigung einem anderen. Denn über den Kot der Tiere können sie sich mit dem Toxoplasmoseerreger anstecken, warnt der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH). Die Parasiten führen zu grippeähnlichen Symptomen und können bei Ungeborenen im schlimmsten Fall Missbildungen verursachen. Sind die Katzen draußen unterwegs, sollten Schwangere auch bei Gartenarbeiten Handschuhe tragen. Denn im Freien können Toxoplasmosekeime ebenfalls aktiv sein.

Weggeben müssen Schwangere ihre Vierbeiner aber nicht: Solange das Tier keine Flöhe oder Würmer hat und die Halter auf Hygiene achten, gebe es keine Probleme. Der Krankheitserreger wird nur über den Kot der Katze übertragen. Streicheln und Spielen sind laut IVH ungefährlich.>


weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/gesundheit/krankheiten/328xde4-schwangere-katzenklo-handschuhen-putzen#.A1000146

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n-tv,
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6.5.2013: Vorsicht während Schwangerschaft - nur mit Handschuhen Katzenklo entfernen und im Garten arbeiten

aus: n-tv online:
Schwangere sollten Katzenklo nur mit Handschuhen saubermachen; 6.5.2013;
http://www.n-tv.de/ticker/Gesundheit/Schwangere-sollten-Katzenklo-nur-mit-Handschuhen-saubermachen-article10597171.html

<Berlin (dpa/tmn) - Vom Katzenklo halten Schwangere sich besser fern. Über den Kot könnten sie sich mit Toxoplasmose infizieren - mit gefährlichen Folgen für das Ungeborene.

Schwangere können sich über Katzenkot mit Toxoplasmose infizieren. Diese Krankheit kann das Ungeborene schädigen. Werdende Mütter, die selbst eine Katze haben, sollten beim Reinigen der Katzentoilette deshalb besser Handschuhe tragen. Den Dreck sollten sie in einem verschlossenen Müllbeutel über den Hausmüll entsorgen. Darauf weist die Bundestierärztekammer hin. Noch besser sei aber, wenn eine andere Person im Haushalt das Saubermachen der Toilette während der Schwangerschaft übernimmt.

Da Katzen ihren Kot häufig im Sand oder in lockerer Erde vergraben, können Schwangere auch bei Gartenarbeiten damit in Berührung kommen. Um sich zu schützen, sollten sie Handschuhe tragen sowie rohes Obst und Gemüse gründlich waschen.

Quelle: n-tv.de , dpa>

Fasten während der Schwangerschaft schadet dem Baby:

15.9.2014: <Studien: Islamisches Fasten in der Schwangerschaft schadet dem IQ von Kindern>

aus: Europe News online; 15.9.2014;
http://europenews.dk/de/node/83494

<Man weiß heute sehr genau, dass die Inzucht bei Muslimen weit verbreitet ist und ein ernstes Risiko für den IQ der Kinder sowie für deren physische und psychische Gesundheit darstellt. Mindestens 25 Prozent der Türken, 45 Prozent der Araber und 70 Prozent der Pakistani stammen aus Verwandtenehen, typischerweise Cousin und Cousine ersten Grades.

Der dänische Psychologe Nicolai Sennels schreibt, dass nicht nur die Inzucht eine Gefahr darstelle, auch das islamische Fasten beim Ramadan schade möglicherweise den cognitiven Fähigkeiten.

Neuere Studien haben ergeben, dass das Risiko eines niedrigen IQs sich fast verdoppelt, wenn die Mutter in der ersten Hälfte ihrer Schwangerschaft fastet. Das Risiko einer Behinderung steigt um 20 Prozent.

Das islamische Fasten in der Schwangerschaft ist allerdings die Norm. Islamische Gelehrte haben unterschiedliche Auffassungen was das Fasten angeht, gängigste Meinung ist, dass die Mutter das Fasten auf die Zeit nach der Geburt verschieben sollte.>

5. Die Überraschungsgeburt, ohne dass die Frau von der Schwangerschaft etwas weiss

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(Überraschungs-Geburt)

7.11.2008: Geburt bei einer 18-Jährigen ohne Wissen um die Schwangerschaft - das Verdrängen von Schwangerschaft

aus: 20 minuten online: Plötzlich war das Kind da; 07.11.08
http://www.20min.ch/gesundheit/news/story/Ploetzlich-war-das-Kind-da-16932851

<Eine 18-jährige Gymnasiastin wachte gegen Mitternacht auf: Ein plötzliches Rumoren im Bauch riss sie aus dem Schlaf. Den Grund für die nächtliche Störung hätte sie eigentlich schon vor Monaten bemerken müssen.... .

Sie fasste sich zwischen die Beine, spürte Blut und tastete das Gesäss eines Kindes - ihres Kindes: Die junge Frau war dabei, einen Sohn zu gebären. Dass sie schwanger war, hatte sie bis zuletzt nicht gewusst. Auch Eltern und Mitschüler - die Betroffene hatte stets am Sportunterricht teilgenommen - bemerkten nichts.

Was unvorstellbar scheint, ist längst kein Einzelfall: Der Berliner Frauenarzt Jens Wessel schätzt, dass 1 500 Kinder im Jahr in Deutschland nach sogenannter verdrängter Schwangerschaft geboren werden. Bei etwa 300 Geburten davon erfährt die Frau erst beim Einsetzen der Wehen, dass sie schwanger ist. Die Dunkelziffer ist nicht bekannt. «Negierte oder verdrängte Schwangerschaften sind kein exotisches Phänomen», sagt Wessel, der sich seit Jahren mit der Problematik beschäftigt und bei mehreren Studien Frauen interviewt hat.

Im Gegensatz zur verheimlichten Schwangerschaft, bei der Betroffene sich ihres Zustands bewusst sind, diesen aber vor ihrer Umwelt verbergen, nehmen Frauen wie die 18-Jährige ihre Gravidität tatsächlich nicht wahr. Ausbleibende Monatsblutungen werden als Ausdruck von Stress gedeutet und damit erklärt, dass es auch früher schon zu Schwankungen gekommen war.

Übelkeit wird zum Magen-Darm-Virus, der wachsende Körperumfang mit «gesundem» Appetit erklärt. Häufig spielt auch die Natur mit: Die Gymnasiastin etwa bekam bis zuletzt ihre Regel, die Schwangerschaft war äusserlich nicht zu sehen. «Väter kriegen das oft nicht mit, selbst Ärzte bemerken nichts», sagt Wessel.

Ein Drittel der Betroffenen hat bereits Kinder

Auch Kerstin erzählt: «Ich trug bis zuletzt meine ganz normale Kleidung.» Die heute 44-Jährige gestand sich erst wenige Wochen vor der Geburt ein, dass sie schwanger war. Damals hatte die Krankenschwester bereits vier Kinder, steckte mitten im Hausbau und war dabei, sich von ihrem Mann zu trennen. «Wieder schwanger sein, das konnte nicht sein, das durfte nicht sein.»

Bei ihr blieb die Regel aus, aber das fand Kerstin angesichts des Stresses verständlich. Da sie auch niemand aus ihrem Umfeld auf eine Schwangerschaft ansprach, verdrängte die damals 40-Jährige den Gedanken. So lange, bis die Wahrheit es schaffte, sich einen Weg in die Realität zu bahnen. «Da kam Panik auf, ich habe gar nicht an ein richtiges Kind gedacht, sondern: Da ist irgendetwas in mir, das muss verschwinden.» Es sind Gedanken, die die Mutter heute schaudern lassen.

Kerstin ist kein untypisches Beispiel - in etwa einem Drittel aller von Wessel aufgezeichneten Fälle waren Frauen betroffen, die zuvor Kinder auf die Welt gebracht hatten. Auch die früher häufig geäusserte Annahme, es seien minderbemittelte Frauen, stimmt nicht: «Faktoren wie soziale Isolierung, niedrige Intelligenz, geringer sozialer Status, junges Alter oder fehlende Kenntnisse über Verhütung - all das hat sich als nicht haltbar erwiesen», sagt Wessel. Die Vermutung, die Fälle nähmen zu, weist er ebenfalls zurück.

Die Hintergründe stellen selbst ausgewiesene Experten wie Wessel weiterhin vor Rätsel. «Man muss sich jeden Fall, jedes Beziehungsmuster einzeln anschauen», sagt er - und warnt gerade im Fall von Kindstötungen nach verdrängten Schwangerschaften vor schnellen Urteilen.

Frauen sind in absolutem Ausnahmezustand

«Ich kann manches nachvollziehen, wenn ich von solchen Fällen in der Zeitung lese», sagt auch Kerstin. Sie und ihr Kind hatten Glück: Im Internet stiess die Frau auf eine Einrichtung für Frauen in Notlagen. Die Mitarbeiterinnen nahmen sich Kerstins an. Jeden Tag eine SMS, wie es ihr gehe, Anrufe bis zuletzt, schliesslich die Begleitung zur anonymen Geburt in einem Krankenhaus - die Kontrolle war streng und sinnvoll.

«Man muss sich eingestehen: Ich hätte fast ein Kind umgebracht», sagt Kerstin. Sie schliesst nicht aus, dass es den heute Vierjährigen ohne die Hilfe des Vereins nicht gäbe. Das Kind blieb gleichwohl lange ein Fremdkörper; inzwischen wohnt es bei der Familie.

Schätzungen zufolge werden 20 bis 40 Säuglinge in Deutschland jährlich direkt nach der heimlich stattgefundenen Geburt von der Mutter getötet oder sterben, weil sie ausgesetzt werden. Häufig steht das in Zusammenhang mit verdrängten Schwangerschaften: Für die 18-jährige Gymnasiastin etwa war die überraschende Geburt mitten in der Nacht ein absoluter Schock, eine kaum vorstellbare Ausnahmesituation.

Wessel fordert, dass diese Umstände bei Prozessen berücksichtigt werden müssen. Er weiss um die Sensibilität des Themas, drückt sich sehr vorsichtig aus. Es sei auf jeden Fall unabdingbar, dass Sachverständige gehört würden, die sich mit der Problematik zuvor schon beschäftigt haben. Der Frauenarzt wünscht sich, dass das Phänomen jenseits reisserischer Schlagzeilen und spektakulärer Gerichtsverfahren mehr Beachtung findet. «Es wird schmählich vernachlässigt, dabei sind Richter und Staatsanwälte genauso wie Ärzte oft hilflos.»

Die betroffene Schülerin wickelte das Kind damals in Tücher, legte es vor einer Sozialstation ab, klingelte an der Tür und verschwand. Der Säugling starb an Unterkühlung.

Quelle: AP>

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7.1.2009: Überraschungs-Geburt: <Mit 13 schwanger und nichts gewusst
aus: SOLOTHURN: 13-Jährige bringt Kind auf die Welt; 7.1.2009;
http://www.20min.ch/news/bern/story/13-Jaehrige-bringt-Kind-auf-die-Welt-31968489

Wegen einer vermeintlichen Blinddarmentzündung wurde eine 13-Jährige ins Spital eingeliefert – und brachte ein Kind zur Welt. Dass sie schwanger war, wusste sie selber nicht.

Weder das Mädchen noch sein Umfeld wollen die Schwangerschaft bemerkt haben, wie Radio 32 berichtete. «Wir sind alle sehr erstaunt, man hat äus­serlich nichts wahrgenommen», sagt Martin Müller, Leiter der Schule in Gerlafingen SO. Das Mädchen besucht dort die 1. Oberstufe. Erst als die 13-jährige Schweizerin am 19. Dezember wegen Bauchschmerzen ins Spital eingeliefert wurde – man ging von einer Blinddarmentzündung aus, dabei waren es die Wehen –, stellten die Ärzte fest, dass sie schwanger war. Beim Vater des Kindes soll es sich um einen gleichaltrigen Schüler aus Recherswil handeln, sagen unbestätigte Quellen. «Das Mädchen wird momentan vom Kinder- und Jugendpsychiatriedienst betreut», so Müller.>


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16.12.2009: <Nichts mitgekriegt: Kind aus heiterem Himmel geboren

aus: 20 minuten online; 16.12.2009; http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/30645573

Völlig überraschend - auch für sie selbst - ist die chilenische Gewichtheberin Elizabeth Poblete Mutter geworden. Die 22-Jährige brachte in einem Trainingszentrum in Brasilien einen kleinen Jungen zur Welt.

Elizabeth Poblete gewann 2006 an den südamerikanischen Odesur-Spielen die Bronzemedaille in der 75-Kilo-Kategorie. (Bild: Keystone)

Von ihrer Schwangerschaft hatte die Athletin, die Chile bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 vertrat, nach brasilianischen Medienberichten bis zuletzt nichts mitbekommen. Die Gewichtszunahme hatten Ärzte auch auf die spezielle Ernährung zurückgeführt, mit der sich die Sportlerin auf ihren Wechsel in die nächsthöhere Gewichtheber-Klasse vorbereitete. Der Schwangerschaftsbauch sei durch das Training vor allem von Muskeln verdeckt worden, hiess es.

Frühgeburt

Poblete war im sechsten Monat schwanger, als sie nach brasilianischen Medienberichten das Kind am 8. Dezember frühzeitig zur Welt brachte. Während des Frühstücks hatte sie plötzlich über Schmerzen und Unwohlsein geklagt.

Der Junge liess nicht lange auf sich warten und kam noch im Trainingszentrum des Sportclubs Pinheiros in São Paulo zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf. Der kleine «Eric José» wog bei seiner Geburt 1150 Gramm, ist noch im Krankenhaus, hat aber in den vergangenen sieben Tagen schon 37 Gramm zugelegt.

(sda)>


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8.4.2010: Unbemerkte Schwangerschaft bei 1 von 600 Frauen

aus: 20 minuten online: Unbemerkte Schwangerschaft; 8.4.2010;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Wenn-die--Darmgrippe--Windeln-braucht-29072978

<Wenn die «Darmgrippe» Windeln brauchtDie Zeichen einer Schwangerschaft sind unverkennbar. Trotzdem bemerkt eine von 600 Frauen sehr spät oder sogar erst während der Geburt, dass Nachwuchs im Anmarsch ist.

Das Aussetzen der Periode, morgendlicher Brechreiz und ein immer grösser werdender, ballonförmiger Bauch: Die Indizien für eine Schwangerschaft lassen sich - besonders im fortgeschrittenen Stadium - nicht übersehen, eigentlich. Denn Studien in Deutschland und Irland beweisen, dass eine von 600 Frauen keine Notiz von dieser einschneidenden Veränderung nimmt. In seltenen Fällen kommt es sogar vor, dass man sich dank der vermeintlichen Grippe nicht im heimischen Bett, sondern im Kreisssaal wiederfindet.

Gut, wenn der Test schon früh Klarheit bringt.

Bei Beth Jeffrey war es noch nicht ganz so weit, als sie sich eine Woche vor ihrem 24. Geburtstag bei der Arbeit schwach und fiebrig fühlte. Die junge Frau glaubte, an der Schweinegrippe erkrankt zu sein. Erst eine gynäkologische Untersuchung eröffnete ihr den wahren Grund für das Unwohlsein: Sie war schwanger - und das bereits in der 25. Woche! Für Jeffrey ein Schock. Sie hatte gerade eine neue Arbeitsstelle angetreten und war mit ihrem Lebenspartner in eine Stadtwohnung in Glasgow, England, gezogen. «Ich dachte: 'deinen Job bist du los - was hast du nur getan?' Und unsere neue Wohnung war alles andere als kindgerecht», erzählt die junge Mutter im Interview mit der britischen «Times Online».

Bis zur Bestätigung der Schwangerschaft zeigten sich bei Jeffrey keinerlei Anzeichen für die «anderen Umstände». Die Regel setzte zwar unregelmässig ein, blieb aber nie ganz aus. Erst als sie über ihren Zustand aufgeklärt wurde, nahm sie typische Anzeichen wahr: «Plötzlich wurde mir bewusst, dass mein Bauch dicker geworden war und wenig später spürte ich, wie sich das Baby in mir bewegte. Es war, als hätte mein Unterbewusstsein die Schwangerschaft unterdrückt».

Beth Jeffrey ist in guter Gesellschaft: Cherie Blair, die Frau des früheren britischen Premiers Tony Blair, nahm ihre Schwangerschaft erst spät wahr, genauso Maggie Alderson. «Ich hatte schon alle Hoffnungen begraben, ein Kind zu bekommen», sagte die britische Autorin in einem Interview. Als bei der damals 42-Jährigen die Regel ausblieb, dachte sie schon an das Einsetzen der Wechseljahre. An eine Schwangerschaft glaubte die britische Autorin zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr. Erst ihre Mutter machte sie darauf aufmerksam, dass sich ein Kind ankündigen könnte. Der Schwangerschaftstest bestätigte diese Ahnung: Er war positiv. Das Töchterchen ist heute bereits sieben Jahre alt.

Dass sich der Klapperstorch nicht immer rechtzeitig ankündigt, erfuhr Kimberley Robinson im vergangenen Monat am eigenen Leibe. Die Engländerin litt an starken Unterbauchschmerzen - Verdacht auf Blinddarm-Entzündung. Während sie auf ihre Untersuchung im Spital wartete, fand sie nach eigenen Aussagen ganz plötzlich «einen Klumpen in der Hose des Pyjamas, der Lärm machte» vor. Ein «Klümpchen», das Robinson in den kommenden Jahren wohl noch auf Trab halten wird.

Kann eine Schwangerschaft tatsächlich bis zum Geburtstermin ignoriert werden? Selbsttäuschung und Irreführung der Umwelt zugleich? Nicht unbedingt, wie Sue Macdonald vom Royal College in Midwives, England, weiss: «Eine ungeplante Schwangerschaft kann enorme Ängste auslösen, die dazu führen, dass selbst offensichtliche Symptome nicht erkannt werden.»

Für Beth Jeffrey bedeutete die Geburt ihrer Tochter Ava einen grossen Einschnitt ins Leben: Bald will sie mit Partner und Baby umziehen: «Aufs Land, in ein Haus mit Garten.»

(rre)>

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n-tv
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9.4.2010: 14-jährige Gebärende behauptet, sie habe von der Schwangerschaft nichts gewusst

aus: n-tv online: Panorama: Völlig ahnungslos: 14-Jährige gebärt auf dem Klo; 9.4.2010;
http://www.n-tv.de/panorama/14-Jaehrige-gebaert-auf-dem-Klo-article815887.html
 
<Ein 14-jähriges Mädchen hat in Berlin ein Baby zu Hause auf der Toilette zur Welt gebracht. Die junge Japanerin wusste nach Angaben der Polizei nicht, dass sie schwanger war. Die Beamten waren verständigt worden, weil die Eltern kaum Deutsch sprachen und ein Dolmetscher nötig war. Nach der Geburt am Donnerstag kümmerte sich ein Rettungsteam um das Neugeborene und die junge Mutter.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Missbrauchs Jugendlicher. Laut Gesetz sind sexuelle Handlungen mit unter 18-Jährigen strafbar, wenn etwa die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausgenutzt wurde.

AFP>

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29.3.2011: <Während Schulausflug: Zwölfjährige bringt Kind zur Welt>

aus: 20 minuten online; 29.3.2011;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Zwoelfjaehrige-bringt--Kind-zur-Welt-20718082

<Völlig überraschend hat ein zwölfjähriges Mädchen in Holland während einer Schulreise ein Kind geboren. Zuvor hatte es über Bauchschmerzen geklagt.

Ein zwölfjähriges niederländisches Mädchen hat während eines Schulausflugs überraschend ein Kind zur Welt gebracht. Wie die örtliche Gesundheitsbehörde in Groningen am Dienstag mitteilte, hatten weder das Mädchen selbst noch seine Familie die Schwangerschaft erkannt.

Es habe keinerlei äusserliche Hinweise darauf gegeben, dass die Zwölfjährige ein Kind erwartete. Während des eintägigen Ausflugs hatte das Mädchen nach Angaben eines Behördensprechers plötzlich starke Bauchschmerzen verspürt, worauf einer der Begleiter die Notrufnummer wählte.

Schülerin und Tochter geht es gut

Als die Sanitäter eintrafen, stellten sie fest, dass das Mädchen dabei war, zu entbinden. Sie brachten die Zwölfjährige in ein nahegelegenes Gebäude, wo sie ein Mädchen zur Welt brachte.

Der Schülerin und ihrer Tochter gehe es gut, sagte der Sprecher. Sie wurden in ein Spital in Groningen gebracht. Die Behörden stellten einen Vormund ab, der auf das Wohlergehen des Babys achten soll.

Dies sei ein in den Niederlanden in derartigen Fällen übliches Verfahren, sagte der Sprecher. Zum Vater des Kindes gab es zunächst keine Angaben.

(sda)>

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5.4.2011: <Niederlande: Zwölfjährige bekam Kind vom Vater>

aus: 20 minuten online; 5.4.2011; http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/17185621


<Eine zwölfjährige Niederländerin, die überraschend während eines Schulausflugs ein Baby zur Welt brachte, ist von ihrem eigenen Vater geschwängert worden.

Der 52-Jährige Vater sei wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Eine DNA-Untersuchung habe ergeben, dass er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Vater des Babys seiner Tochter sei.

Die Zwölfjährige aus Groningen gebar das Mädchen am 22. März. Während einer Klassenfahrt klagte sie über heftige Bauchkrämpfe. Rettungsmediziner erkannten die beginnende Geburt und halfen, das Baby gesund zur Welt zu bringen.

Weder die junge Mutter noch deren Familie oder Klassenkameraden wollten von der Schwangerschaft etwas bemerkt haben. Die Schülerin sei erst elf Jahre gewesen, als sie schwanger wurde, teilte der Kinderhilfsdienst mit. Sie befinde sich jetzt in der Obhut einer Pflegefamilie.

(sda)>

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n-tv
                    online, Logo

5.4.2011: DNA-Test beweist, dass das Kind vom Vater ist - und in der Familie will niemand die Schwangerschaft bemerkt haben

aus: n-tv online: Zwölfjährige von Vater geschwängert: DNA-Test belegt Missbrauch; 5.4.2011;
http://www.n-tv.de/panorama/Zwoelfjaehrige-von-Vater-geschwaengert-article3026711.html

<Heftige Bauchkrämpfe bekommt eine Zwölfjährige während eines Schulausflugs. Kurz darauf kommt ihre Tochter zur Welt. Doch hinter der Teenagerschwangerschaft verbirgt sich offenbar ein Missbrauchsdrama in der eigenen Familie.

In der Familie will niemand die Schwangerschaft bemerkt haben.

Eine zwölfjährige Niederländerin, die überraschend während eines Schulausflugs ein Baby zur Welt brachte, ist von ihrem eigenen Vater geschwängert worden. Der 52-Jährige sei wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Eine DNA-Untersuchung habe ergeben, dass er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Vater des Babys seiner Tochter sei.

Die Zwölfjährige aus Groningen gebar das Mädchen am 22. März. Während einer Klassenfahrt klagte sie über heftige Bauchkrämpfe. Rettungsmediziner erkannten die beginnende Geburt und halfen, das Baby gesund zur Welt zu bringen.

Weder die junge Mutter noch deren Familie oder Klassenkameraden wollten von der Schwangerschaft etwas bemerkt haben. Die Schülerin sei erst elf Jahre gewesen, als sie schwanger wurde, teilte der Kinderhilfsdienst mit. Sie befinde sich jetzt in der Obhut einer Pflegefamilie.

dpa>


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6. Reiseregeln für Schwangere


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<Schwanger verreisen am besten vom 4. bis 7. Monat - und Tropenländer meiden

aus: n-tv online: Reise: Schwanger verreisen: Am besten in der Mitte; 13.10.2009;
http://www.n-tv.de/reise/Schwanger-verreisen-article543777.html

<Allzu grosse körperliche Belastungen sollten sich Schwangere erspraren; auch von Fernreisen wird eher abgeraten.

Werdende Mütter fahren am besten im mittleren Drittel der Schwangerschaft in den Urlaub. Das rät die Gynäkologin Bettina Flörchinger vom Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf. So eigne sich die Phase zwischen der 16. und 28. Woche am ehesten für eine Reise. In dieser Zeit sei die anfängliche Übelkeitsphase vorüber und der Bauch sei noch keine allzu große Last. In den letzten Wochen vor der Geburt bestehe das Risiko, dass das Kind früher als erwartet zur Welt kommt, sagte Flörchinger der in Hamburg erscheinenden Zeitschrift "Junge Familie".

Von Fernreisen sollten Schwangere besser Abstand nehmen, empfiehlt Flörchinger. In exotischen Ländern gebe es ein Risiko, sich mit gefährlichen Krankheiten wie Hepatitis oder Malaria zu infizieren. Bei Flugreisen sollten Schwangere außerdem immer einen Sitz in der ersten Reihe reservieren, um genug Beinfreiheit zu haben. Beim Anschnallen müssten sie darauf achten, dass der Gurt unter dem Babybauch verläuft. Ab der 28. Woche benötigten werdende Mütter ein Attest vom Frauenarzt darüber, dass die Geburt noch nicht unmittelbar bevorsteht. Nach der 35. Woche lasse kaum eine Fluggesellschaft Schwangere noch in den Flieger.

dpa>


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7. Ansteckende Krankheiten für das Ungeborene


Spiegel
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<Schwangerschaft: Mutter kann Kind mit Krebszellen infizieren

Schwangere: Krebszellen können die Plazentaschranke überwinden

Eine junge Frau bekommt nach der Geburt ihrer Tochter Leukämie.  Im Körper des Kindes finden Forscher Tumorzellen, die von der Mutter stammen. Erstmals konnten japanische Wissenschaftler anhand von Genanalysen belegen, dass sich Krebszellen von der Mutter in den Embryo einschleichen können.

Shuki Mizutani und Takeshi Isoda von der Tokyo Medical and Dental University konnten erstmals belegen, was schon oft berichtet wurde: Krebszellen können von der Mutter auf das Kind übergehen. Die japanischen Forscher konnten das anhand von Genanalysen nun zeigen.

Die Zellen der Tochter glichen denen der Mutter in einem Genabschnitt so sehr, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit im mütterlichen Körper entstanden und anschließend auf den Fötus übergesprungen sind, schreiben die Forscher im Fachmagazin " Proceedings of the National Academy of Sciences".

Dass Krebs ansteckend sein kann, ist schon länger bekannt. Dass diese Ansteckung aber über die Plazenta geschehe, sei äußerst selten. Diese Barriere verhindere normalerweise zusammen mit dem Immunsystem eine Ansteckung. Den Krebszellen sei der Sprung von der Mutter auf die Tochter offenbar dennoch gelungen. Das folgern die Forscher aufgrund der DNA-Vergleiche der Mutter- und Tochterzellen.

Die bislang einzige Möglichkeit, Krebszellen ihren Vorläufern eindeutig zuzuordnen, ist das sogenannte genetische Fingerprinting. Dabei bestimmen die Forscher die DNA-Sequenz der Krebszelle an mehreren Stellen und fertigen damit ein Zellprofil an, das so individuell ist wie ein Fingerabdruck. Wenn sie das Profil einer anderen Zelle damit vergleichen, können sie mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit die Verwandtschaft der beiden Zellen bestimmen. Mit dieser Methode verglichen sie Zellen, die sie aus einem Tumor am Kiefer eines elf Monate alten Mädchens gewonnen hatten, mit mütterlichen Zellen. Bei ihrer 28-jährigen Mutter war kurz nach der Geburt eine Leukämie festgestellt worden.

Die Analyse ergab, dass das Erbgut in den allermeisten Tumorzellen des Kindes nicht eine Mischung aus väterlicher und mütterlicher DNA war, wie bei allen anderen Körperzellen. Vielmehr stimmte die Tumorzellen-DNA praktisch vollständig mit der mütterlichen überein. Außerdem besaßen die Zellen der Tochter genau wie die der Mutter das Krebsgen BCR-ABL1, das durch eine Fusion von zwei anderen Krebsgenen entstanden war.

Einen wichtigen genetischen Unterschied im Erbgut gab es jedoch: Den kindlichen Zellen fehlten auf Chromosom 6 ganz bestimmte HLA-Gene der Mutter. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr, denn sie codieren für Proteine, die auf den Oberflächen der Zellen sitzen. Anhand von ihnen identifiziert das Immunsystem Zellen als körpereigen oder körperfremd.

Doch da die mütterlichen HLA-Gene fehlten, hatte das Immunsystem des Kindes keine Möglichkeit, die mütterlichen Tumorzellen als fremd zu erkennen. Wahrscheinlich ist das eine der Strategien, mit denen die Krebszellen von einem Körper in einen anderen gelangen, schließen die Forscher.

lub/ddp>

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Rauchen während der Schwangerschaft:


Spiegel
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22.6.2011: <Babys von Raucherinnen: Zigarettenkonsum verändert Blut über Jahre>

aus. Spiegel online; 22.6.2011;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,769694,00.html

<Wenn Schwangere rauchen, kann die Gesundheit des Kindes über viele Jahre leiden. Eine Spätfolge haben australische Forscher entdeckt: Ihr Blutfettgehalt macht Raucherkinder anfälliger für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Werdende Mütter riskieren mit dem Rauchen von Zigaretten die Gesundheit ihrer Kinder. Mediziner nehmen an, dass Verhaltensstörungen und kognitive Schäden ebenso wie der plötzliche Kindstod Folgen des Zigarettenkonsums sein können. Nun haben australische Wissenschaftler eine weitere mögliche Konsequenz untersucht. Sie haben ermittelt, dass Rauchen die Blutfettwerte von Kindern mindestens bis ins Alter von acht Jahren verändert, wie sie im Fachblatt "European Heart Journal" berichten.

Julian Ayer vom Royal Prince Alfred Hospital in Sydney und seine Kollegen untersuchten das Blut von 328 Achtjährigen, die von Geburt an an der "Childhood Asthma Prevention Study" teilgenommen hatten. Daher wussten die Forscher, ob die Mütter der Kinder während der Schwangerschaft geraucht hatten.

Der HDL-Wert - also der Blutspiegel des sogenannten "guten Cholesterins" - war bei den Raucherkindern niedriger. Dieser Zusammenhang blieb auch dann bestehen, als die Forscher andere wichtige Faktoren in ihre Analysen einbezogen, etwa die Belastung durch Passivrauchen nach der Geburt, körperliche Aktivität, Übergewicht oder wie lange die Kinder gestillt worden waren.

Ein höherer HDL-Wert wird mit einem gewissen Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen in Zusammenhang gebracht. Die beobachteten Veränderungen könnten weitere Jahre anhalten und noch im Erwachsenenalter zu einem höheren Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen führen, vermuten die Wissenschaftler.

"Unsere Ergebnisse legen nahe, dass das Rauchen werdender Mütter den Kindern im Mutterleib eine Reihe ungesunder Eigenschaften mitgibt, die sie später anfälliger für Herz- und Schlaganfälle machen könnten", sagt der an der Studie beteiligte David Celermajer von der University of Sydney. "Diese Prägung scheint für mindestens acht Jahre anzuhalten und vielleicht sogar noch viel länger."

Der beobachtete Unterschied könne das Risiko für diese Erkrankungen um 10 bis 15 Prozent erhöhen, sagt Celermajer. Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft geraucht haben, sollten seiner Ansicht nach besonders auf andere typische Risikofaktoren für einen Herzinfarkt achten, darunter Bluthochdruck, hohe Werte des sogenannten schlechten Cholesterins LDL - und Zigarettenkonsum.

Erhöhen lässt sich der HDL-Spiegel nur durch regelmäßige Bewegung sowie durch die Einnahme bestimmter Medikamente, betont Celermajer. Wieso sich der Zigarettenkonsum werdender Mütter auf die HDL-Werte der Kinder auswirkt, wissen die Forscher noch nicht.

wbr/dapd>

8. Umstände für die Schwangere

18.3.2010: <Gesundheit: Doch kein Mythos: Schwangersein macht vergesslich>

aus: n-tv online; 18.3.2010; http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Schwangersein-macht-vergesslich-article782275.html

Jeder, der schon mal längere Zeit mit jungen Müttern verbracht hat, kennt das Phänomen, dass diese sich bestimmte Dinge einfach nicht merken können. Die umgangssprachliche "Still-Demenz" setzt jedoch lange vor dem Stillen ein.
 
Während der Schwangerschaft und danach finden im Körper der Frau wahre Hormonfeuerwerke statt.

Es gehört zu den Schwangerschafts-Mythen wie das Saure-Gurken-Essen, jetzt belegt eine weitere Studie: Schwangersein macht vergesslicher. Vor allem in den letzten Monaten vor der Geburt geht das räumliche Erinnerungsvermögen zurück, so dass die Frau oft Sachen liegenlässt oder nicht mehr weiß, wo sie sie hingelegt hat. Das berichtete Diane Farrar vom Bradford Institute for Health Research am Donnerstag auf einem Kongress in Manchester.

Die Forscher vermuten, dass sich der veränderte Hormonspiegel während der Schwangerschaft auf die Regionen des Gehirns auswirken könnte, die für die Erinnerung zuständig sind. Wie genau das ablaufe, sei aber noch nicht bekannt. Die Erinnerungslücken beginnen Farrar zufolge im vierten Monat und dauern bis drei Monate nach der Geburt an.

Bei den Tests wurden das Erinnerungsvermögen und auch die Stimmungen von 23 schwangeren mit denen von 24 nicht-schwangeren Frauen verglichen. Dabei zeigte sich zudem ein höheres Risiko für Depressionen bei werdenden Müttern. Die Stimmung habe sich nach der Geburt aber wieder verbessert, was darauf hindeute, dass ebenfalls Hormone dafür verantwortlich seien, sagte eine Sprecherin des Instituts. Die Studie wurde auf einer Konferenz der Society of Endocrinology BES in Manchester präsentiert.

dpa>

Cremes gegen Schwangerschaftsstreifen

Im Bekanntenkreis wurde die Erfahrung gemacht, dass die Creme "Eucerin" gegen Schwangerschaftsstreifen wirkungslos ist, und dass die Creme "Luciara" gut wirkt. Es kann also sein, dass da noch andere Cremes gegen Schwangerschaftsstreifen existieren, die keine Wirkung haben. Informieren Sie sich in ihrem Bekanntenkreis.

Michael Palomino, Dezember 2010

Creme gegen
                          Schwangerschaftsstreifen "Eucerin"
                          hat keine Wirkung
Creme gegen Schwangerschaftsstreifen "Eucerin" hat keine Wirkung
Creme gegen
                          Schwangerschaftsstreifen "Luceria"
                          mit guter Wirkung
Creme gegen Schwangerschaftsstreifen "Luceria" mit guter Wirkung


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Der
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14.4.2011: Schwangerschaft kann Endometriose heilen

aus: Der Standard online: Endometiosezentrum eröffnet: Wenn Schwangerschaft die beste Therapie ist - Was die Krankheit oft verhindert, erweist sich als gute Therapie; 14.4.2011; http://derstandard.at/1302745187810/Endometriosezentrum-eroeffnet-Wenn-Schwangerschaft-die-beste-Therapie-ist

<von Marietta Türk

Entfernen, Herausscheiden, Zerstören und die Gabe von Medikamenten - was klingt wie eine Krebsbehandlung, ist die Therapie der Wahl bei Endometriose. Eine Herangehensweise, die nur die Symptome der Erkrankung bekämpft, denn deren Ursachen sind immer noch weiße Flecken auf der medizinischen Forschungslandkarte. "Wir haben nach wie vor kein Konzept dafür wie Endometriose entsteht, haben aber gelernt die Krankheit zu diagnostizieren und Probleme zu lösen", erklärt Peter Husslein, Leiter der Uniklinik für Frauenheilkunde am AKH Wien, den Umgang  mit dem Phänomen.

Erstmals werden in Wien nun bewährte und neue Therapie- und Forschungsansätze gebündelt: seit 12. April gibt es neben Standorten wie Villach und Linz auch an der MedUni Wien ein eigenes Endometriosezentrum.

Leidensweg voller Schmerzen

Es ist meist ein sehr langer und beschwerlicher Leidensweg, der betroffenen Frauen bevorsteht: Zehn Jahre und mehr kann es bis zur Diagnose dauern - begleitet vom Unverständnis der Umgebung, Krankenstandstagen, mehreren Arztwechseln und nicht zuletzt großen Schmerzen. Schmerzen während der Menstruation, beim Sex, begleitet von Blutungen. 15 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter sind mehr oder weniger stark betroffen. 

Grundsätzlich ist Endometriose das Vorkommen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Das Problem: das Gewebe verhält sich dort wie im Inneren des Uterus - beeinflusst durch den weiblichen Hormonhaushalt wächst und blutet es. Wenig tröstlich ist da die Tatsache, dass die Krankheit aus medizinischer Sicht gutartig ist. "Sie besitzt aber fast alle Eigenschaften bösartiger Krankheiten, einzig und allein das Leben der Patientinnen ist nicht in Gefahr", gibt René Wenzl, Leiter des neuen Zentrums zu bedenken.

Ausbreitung im Körper

Das Gewebe wuchert vorzugsweise im so genannten kleinen Becken, in näherer Umgebung der Gebärmutter, befällt häufig auch den Darm oder die Harnblase. Die Schleimhaut kann sich aber auch in weiter entfernte Körperregionen wie den Dünndarm oder durch Operationen entstandene Wunden ausbreiten. "Man vermutet eine Verschleppung der Erkrankung über das Blut", erklärt Husslein. In ganz seltenen Fällen kann die Endometriose auf diesem Wege auch ins Gehirn gelangen.

Unerfüllter Kinderwunsch

Im allgemeinen Umgang mit der Krankheit macht den betroffene Frauen aber meist eine Konsequenz der Endometriose zu schaffen: bei jeder Zweiten bleibt der Kinderwunsch unerfüllt. Unabhängig davon ob Frauen kleine Erkrankungsherde oder große Wucherungen haben, werden sie viel schwerer schwanger. Dabei gilt kurioserweise gerade die Schwangerschaft als die optimale Therapie. "Die enormen Hormonmengen an Progesteron in der Schwangerschaft können die Endometriose sogar dauerhaft zum Verschwinden bringen", weiß Husslein.

So optimal diese "Behandlung" klingt, so schwierig ist sie in der Praxis umzusetzen. "Es ist nicht einfach, einerseits die Schmerzen und andererseits den unerfüllten Kinderwunsch medizinisch zu behandeln", so Wenzl. Erschwerend kommt hinzu, dass die Pille, die gewöhnlich Schmerzen lindert, als Option naturgemäß wegfällt. "In diesem Fall muss man schon gefinkelter an die Sache herangehen", bestätigt auch Klinikleiter Husslein. 

Künstlicher Wechsel

Zuerst werden alle Herde mittels Bauchspiegelung wegoperiert und zerstört, danach werden die Frauen in eine Art künstlichen Wechsel versetzt. "Dabei handelt es sich um eine hormonelle Nachbehandlung ohne Gestagene ", so Husslein. Die Therapie ohne dieses in Verhütungsmitteln verwendete Hormon sei eine erfolgreiche Methode um die Endometrioseherde "auszutrocknen". Nach einigen Monaten ist die beste Zeit schwanger zu werden. Doch dieser Wunsch ist bei vielen Paaren verbunden mit einem gewissen Erfolgsdruck. Husslein beschreibt das Problem: "Je mehr Zeit ohne Schwangerschaft vergeht, desto größer ist das Risiko, dass die Endometriose wieder auftaucht." (Marietta Türk, derStandard.at, 14.4.2011)>

Der
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16.5.2012: <Müttersterblichkeit: Todesfälle weltweit stark zurückgegangen> - 287.000 Todesfälle nach Geburten gemeldet - kaum Fortschritte in Afrika

aus: Der Standard online; 16.5.2012;
http://diestandard.at/1336697025389/Muettersterblichkeit-Todesfaelle-weltweit-stark-zurueckgegangen

<Nach Angaben des UN-Bevölkerungsprogramms starben 2010 aber immer noch 287.000 Frauen an Schwangerschaft und Geburt.

New York  - Die Zahl der während der Schwangerschaft oder bei der Geburt des Kindes sterbenden Frauen hat sich in den vergangenen 20 Jahren weltweit fast halbiert. Nach Angaben des UN-Bevölkerungsprogramms UNFPA führte die Schwangerschaft im Jahr 2010 bei 287.000 Frauen zum Tode. Im Jahr 1990 seien es noch 543.000 gewesen. Trotz der Halbierung der Todesfälle stirbt den Angaben zufolge immer noch fast alle zwei Minuten eine Frau im Kindbett.

Kaum Erfolge in Afrika

"Diese Zahlen zeigen, dass die Anstrengungen der einzelnen Länder, des UNFPA und anderer Partner sich auszahlen", sagte UNFPA-Chef Babatunde Osotimehin am Dienstag in New York. Die Statistik zeigt aber auch, dass die größten Erfolge nicht da erzielt wurden, wo die Vereinten Nationen die meiste Arbeit investierten. Die Zahl der Todesfälle sank vor allem in den asiatischen Ländern drastisch. In Schwarzafrika hingegen gab es nur wenige Erfolge.

Infektionen im Kindsbett Todesursache Nr. 1

Die häufigsten Todesursachen im Kindbett sind Infektionen und schwere Blutungen. Hinzu kommen schlecht ausgeführte Abtreibungen, die eine Schwangerschaft für tausende Frauen zum tödlichen Risiko machen. 99 Prozent der Todesfälle kommen in Entwicklungsländern vor.

Risiko stark regional gebunden

Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, und die Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) äußerten sich zu den UNFPA-Zahlen  zwiespältig: "Die internationalen Ziele zur Senkung der Müttersterblichkeit sind noch in weiter Ferne", so Bayr am Mittwoch in einer Aussendung.

Die ÖGF betonte als langjähriger Partner von UNFPA, dass noch immer großer Handlungsbedarf bestehe: "Das Risiko der Müttersterblichkeit ist immer noch stark regional gebunden. Eine Frau, die in Afrika südlich der Sahara schwanger ist, hat ein Risiko von 1 zu 39, dass sie während der Geburt stirbt. Im Vergleich dazu besteht eine Gefahr von 1 zu 2.400 in den USA und in Schweden 1 zu 14.100. Leider ist im Afrika südlich der Sahara nur ein geringer Erfolg zu verzeichnen", so Johanna Marquardt. (APA/red, 16.5.2012)

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Kopp-Verlag online, Logo

17.3.2014: Sieben Lebensmittel als Vorbereitung auf eine Schwangerschaft

aus: Kopp-Verlag online: Sieben Superfoods, die Ihren Körper auf eine Schwangerschaft vorbereiten; 17.3.2014;
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/katherine-leonard/sieben-superfoods-die-ihren-koerper-auf-eine-schwangerschaft-vorbereiten.html;jsessionid=E525C11B41A834C61E60D9B1B2E3DE13

<Katherine Leonard

Die unten vorgestellten Nahrungsmittel sind wahre Kraftpakete, die Ihren Körper auf eine Schwangerschaft vorbereiten. Wachstum und Entwicklung eines Kindes zu unterstützen, ist schließlich keine Kleinigkeit! Und Ihr Körper muss mit hochwertiger organischer Nahrung versorgt werden, um ihn auf das neue Leben vorzubereiten, das bald in ihm wachsen wird.

Eier und Eigelb – Eier sind reich an Proteinen und Nährstoffen, die für gesundes Wachstum Ihres Babys nötig sind. Eigelb enthält sehr viel Cholin, das entscheidend ist für die Entwicklung von Gehirn, Neuronen und den Synapsen, an denen zwei Neuronen miteinander kommunizieren. Vier Eigelb und mindestens ein Eiweiß täglich liefern ungefähr 500 mg Cholin. Im Eigelb findet sich außerdem Cholesterin, ein wichtiger Nährstoff für die Bildung von Sexualhormonen und die gesunde Entwicklung von Gehirn, Nervensystem, Darmtrakt und Hormonen eines Babys.

Butter – Butter aus der Milch grasgefütterter Kühe liefert reichlich Cholesterin und die Vitamine A, E, D und K. Fettlösliche Vitamine und Cholesterin sind essenziell für die Entwicklung gesunder Organe, besonders des Gehirns. Außerdem enthält Butter viele Mineralstoffe wie Selen, Kupfer, Chrom und Zink, die für viele Stoffwechselprozesse nötig sind. Butter liefert Arachidonsäure, eine Fettsäure, die für die Haut, einen gesunden Darm und eine gesunde Hirnfunktion sowie das Immunsystem wichtig ist.

Lebertran – Lebertran enthält jede Menge wertvoller Nährstoffe wie Vitamin A, die eine gesunde Genexpression, starke Knochen, gesunde Haut und Lungen, gute Augen, den Mineralstoffwechsel, die Hormonproduktion und geistige Stabilität unterstützen und zudem vor Umweltchemikalien und östrogenen Substanzen in Pestiziden und Plastik schützen.

Rohmilchkäse – von grasgefütterten Tieren! Verglichen mit pasteurisierten und homogenisierten Produkten sind rohe Milchprodukte bekömmlicher und leichter verdaulich. Rohe Milchprodukte unterstützen nachweislich die Bildung starker Knochen und Zähne, stärken das Immunsystem und schützen vor Allergien und Asthma.

Knochenbrühe – Selbst gekochte Knochenbrühe ist ein flüssigkeitsspendendes Getränk, das viel Gelatine, Aminosäuren und Fettsäuren enthält, die zu stärkeren Knochen, Sehnen, einem stärkeren Bindegewebe und einem stärkeren Verdauungstrakt beitragen. Durch ihren hohen Gehalt an der Aminosäure Glycin liefert Knochenbrühe Nährstoffe für die Plazenta. Außerdem hilft sie Ihnen und Ihrem Baby, mit Stressoren umzugehen. Genießen Sie sie pur, mit Himalayasalz gewürzt oder als Grundlage für eine Suppe.

Grünes Blattgemüse – Dunkelgrünes Blattgemüse ist eine fantastische Quelle von Folsäure und Kalzium. Es sollte gekocht und mit Butter oder Kokosöl serviert werden, um die Absorption fettlöslicher Vitamine zu erhöhen.

Fermentierte Nahrungsmittel – Lacto-fermentierte Nahrungsmittel sind reich an Enzymen, Milchsäure und guten Bakterien. Sie sind ein Verdauungs-Kraftpaket, das nicht nur bei der Verdauung hilft, sondern auch Ihre Abwehrkräfte stärkt und die Ausscheidung toxischer Substanzen sowie die Bildung von Vitaminen und kurzkettigen Fettsäuren unterstützt, die Darm und Gehirn nähren. Wünschen Sie sich das nicht auch für Ihr Baby?

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

The Nourishing Traditions Book of Baby and Child Care von Sally Fallon Morell und Dr. Thomas Cowan.

NaturalNews.com

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9. Faktoren für eine Fehlgeburt

Recherche im Internet

Die Gefahr einer vorzeitigen Geburt (natürliche Abtreibung) durch bestimmte Gewürze oder Gemüse

Gewisse Gewürze und Gemüse lösen gemäss Informationen von Naturmedizinern auf Webseiten bei übermässigem Verzehr eine vorzeitige Geburt aus, weil durch den Konsum die Uterusmuskeln stimuliert werden:

-- Laxantien verstärken die Durchblutung des kleinen Beckens oder vermehren die Ausschüttung von Gewebshormonen, z.B. Prostaginandine
-- Rizinusöl
-- Aloe Schwedenbitter
-- Rhabarberwurzel
-- Faulbaumrinde
-- Cascarorinde
-- Kreuzdornbeere
-- Sennesblätter.

Künstlich ausgelöste Wehen sind allgemein schmerzvoller als normale Wehen und viel stärker als natürliche Wehen. Zur Weheneinleitung werden auch der "Wehentropf" verwendet, oder Akupunktur, oder Weheneinleitungsdrinks aus geschlagenem Rahm, Cognac und Rizinusöl, oder Rizinusöl pur. Je nach Frau schlagen die Mittel mehr oder weniger an. Es ist gleichzeitig allgemein so, dass künstlich eingeleitete Geburten relativ oft mit einem Kaiserschnitt enden, weil das Kind noch nicht bereit zur Geburt ist bzw. sich falsch verhält.


Es kommt zu einer

-- Fehlgeburt, weil das Erbmaterial schlecht zusammenesetzt ist
-- Reisen sind kein Problem für den Foetus und ist kein Grund für eine Fehlgeburt
http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20080116234049AAwRj0Z

-- Fehlgeburt wird begünstigt durch Rauchen
-- Fehlgeburt wird begünstigt durch viel Alkohol
-- Fehlgeburt wird begünstigt durch viele koffeinhaltige Getränke (mehr als 4 Tassen Kaffee täglich, bzw. 300 mg Koffein täglich)
-- Fehlgeburt wird begünstigt, wenn bereits eine Fehlgeburt existierte und bei der weiteren Schwangerschaft keine Schonung der Frau erfolgt (Sexverbot für 3 Monate unbedingt einhalten etc.)
-- bei Anomalie der Gebärmutter
-- bei Autoimmunkrankheit Lupus
-- bei Diabetes, Nierenerkrankung oder Schilddrüsenerkrankung, vor allem, wenn diese Erkrankungen nicht unter Kontrolle sind
-- bei Einnahme gewisser Medikamente wie Ibuprofen und Aspirin
-- ab 30 nimmt die Gefahr von Fehlgeburten markant zu, und ab 35 nochmals, wegen häufiger Chromosomenanomalie ab 30
-- Infektionen können eine Fehlgeburt verursachen
-- Anomalie der Plazenta
-- Gebärmutterschwäche ("unfähiger Muttermund"), kann bei Feststellung mit ein paar Stichen verschlossen werden (Vernähung, Shirodkar suture oder Cerclage genannt), und wird dann geöffnet, wenn das Baby sich zum Herauskommen meldet
-- auch Tests zur Untersuchung des Foetus können eine Fehlgeburt verursachen (Chorionbiopsie in der 12. Woche und Fruchtwasseruntersuchung in der 15. bis 18. Woche)
http://www.babycenter.de/pregnancy/trauerundverlust/fehlgeburtverstehen/

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La
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4/12/2011: Aborto y nacimiento premaduro por café y daños con el feto por demasiado cafeína

4.12.2011: Abort oder Frühgeburt durck Kaffee und Schäden am Ungeborenen durch zu viel Koffein

aus: La República online: cafeína podría provocar abortos; 4/12/2011;
http://www.larepublica.pe/04-12-2011/cafeina-podria-provocar-abortos

<Un estudio realizado por la Facultad de Medicina de la Universidad de Glasgiow, Escocia, señala que el consumo excesivo de café durante el embarazo podría generar un peligroso riesgo para el feto.

Según dicha investigación que los altos niveles de cafeína de algunas bebidas superan los límites saludables para una mujer embarazada, pudiéndole provocar un aborto o producir el nacimiento de un bebé con bajo peso.

Asimismo, expresan que los menores podrían tener más probabilidades de padecer enfermedades cardiacas y cardiovasculares.

Esto se debería a que las mujeres embarazadas metabolizan la cafeína de manera más lenta por lo que no deberían consumir más de 200 miligramos por día. (Con información de la vanguardia.com.mx)>
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<Schwangere setzen das Koffein langsamer um als normal.  Deswegen sollten Schwangere nicht mehr als 200 Milligramm Koffein pro Tag einnehmen. über 200 Milligramm pro Tag kann einen Abort oder eine Frühgeburt auslösen. Ausserdem kann zu viel Koffein beim Ungeborenen Herz-Kreislaufkrankheiten bewirken.

Dies besagt eine Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Glasgow, Schottland.

Die Schwangeren sollten also während der Schwangerschaft nicht zu viel Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke trinken.>

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Der
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27.1.2012: <Früher Abortus: Die Hälfte aller Schwangerschaften enden nicht mit Geburt>

aus: Der Standard online; 27.1.2012;
http://derstandard.at/1326503928895/Frueher-Abortus-Die-Haelfte-aller-Schwangerschaften-enden-nicht-mit-Geburt

<Knapp die Hälfte aller Schwangerschaften enden schon ganz früh - oft Merken die Frauen nicht, dass sie schwanger waren. In den meisten Fällen bemerken die Frauen nicht, dass sie schwanger waren, weil der Abortus so früh erfolgt.

Innsbruck/Wien - 50 Prozent der natürlichen Schwangerschaften enden nicht mit einer Geburt. In den meisten Fällen bemerken die Frauen nicht, dass sie schwanger waren, weil der Abortus so früh erfolgt. "Bei Frauen, die bereits wissen, dass sie schwanger sind, liegt das Risiko bis zur zwölften oder 13. Woche bei etwa 15 Prozent, sagte der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Christian Marth (MedUni Innsbruck).

Man nimmt an, dass rund 30 Prozent der Schwangerschaften schon ganz früh enden. Der Gynäkologe: "Da verschiebt sich die Regelblutung vielleicht um eine Woche und ist dann etwas stärker." Aber den Frauen sei in diesen Fällen nicht bewusst, dass sie schwanger gewesen seien. Dann kommen noch etwa 15 Prozent Risiko bis zur 13. Woche hinzu. Es hängt von Frau zu Frau von verschiedenen Faktoren ab. Christian Marth: "Da spielt das Alter eine Rolle, ebenso die Vorgeschichte." Schon einmal Betroffene haben ein anhaltend erhöhtes Risiko.

Natürlicher Schutzmechanismus gegen genetische Schäden

Dass Schwangere in dieser Phase der Schwangerschaft in die Klinik kommen, ist relativ häufig. Der Gynäkologe: "Wir haben ein bis zwei solcher Fälle pro Woche. (...) In der überwiegenden Mehrzahl solcher Fälle liegt die Ursache beim Kind." Es handelt sich dabei um eine Art natürlichen Schutzmechanismus, der zum Abbruch der Schwangerschaft führt (genetische Schäden, drohende Missbildungen etc.). Bei Blutungen in dieser Phase der Schwangerschaft wird Bettruhe verordnet. Wissenschaftlich belegt ist ein schützender Effekt aber nicht. Marth: "Therapeutisch haben wir sonst eigentlich nichts anzubieten."

Schwangere mit Blutungen sollten jedenfalls ärztlich begutachtet werden. Nach der Ursache sollte gesucht werden. Gemeinsam mit den Betroffenen wird dann - so sie beispielsweise in eine Ambulanz komme - entschieden, ob eine Spitalsaufnahme erfolgt oder nicht. Das hängt natürlich in erster Linie vom körperlichen und psychischen Zustand der Frau ab. Nur ein Teil der Frauen will in einem solchen Fall ins Spital.

Seltener Abortus ab SSW 16

Ab etwa der 16. Schwangerschaftswoche ist ein Abortus bereits selten. Das Restrisiko bis zur Geburt wird mit etwa fünf Prozent angesetzt. Weil in der späteren Schwangerschaft zumeist andere Gründe vorliegen, gibt es dann mehr Möglichkeiten, drohende Frühest- bzw. Frühgeburten möglichst zu verhindern. (APA)>

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