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Orgasmus bei der Geburt

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Der Film "Orgasmic Birth"

Seit einiger Zeit kommen immer wieder Meldungen vor, die Frauen beschreiben, die einen Orgasmus bei der Geburt angeben. Ein Film "Orgasmic Birth" von Debra Pascali-Bonaro [2] - eine Dokumentation über 80 Minuten [6] - rüttelt die Eltern auf mit der Angabe, man könne bei "richtigem" Verhalten und "richtiger" Einstellung zur Natur auch bei der Geburt einen lustvollen Orgasmus erleben [1].

<Debra Pascali-Bonaro begleitete mit Ihrem Team 11 Paare bei der Geburt und zeigt auf einfühlsame Weise, wie ein vertrautes und geborgenes Umfeld die Geburt zu einem kraftvollen und ekstatischen Erlebnis machen kann.> [6]

Der Film sagt klar:

«Das Baby stimuliert auf seinem Weg durch den Geburtskanal erogene Zonen wie der Penis beim Sex»

Das ist absolut glaubhaft.

Mit dem Orgasmus können die Schmerzen der Wehen und der Geburt überwunden werden. [1]

Auch dies erscheint absolut glaubhaft.

Aber es kommt wohl auf die Umgebung an, auf die Einstellung zum Kind, und auf die Hilfen, die während der Geburt geboten werden (Hebamme immer da), so dass man den Gedanken an einen Orgasmus nicht vergisst...

Gemäss dem Film "Orgasmic Birth" sind während der Geburt können gebärende Frauen in "ekstatische Zustände" geraten, die ähnlich sind wie bei einer sexuellen Vereinigung.

<Der Geburtsvorgang, jesorgfältiger man ihn vorbereite – etwa in einer Badewanne unter einem Baum im Freien – müsse überhaupt nicht schmerzhaft sein>, so der Film "Orgasmic Birth", denn 

Die Bewegung des Babys durch den Geburtskanal wiederholt ja nur umgekehrt jene der Penetration beim Liebesakt; dazu kommt der hormonelle Hö­henflug. [2]

Die aufsehenerregende neue Dokumentation Orgasmic Birth enthüllt die emotionalen, spirituellen und physischen Höhepunkte, welche durch Ereignis GEBURT möglich sind. Zuseher werden Zeugen der Leidenschaf der Geburt, welche ein integraler Bestandteil jederfrau’s Sexualität und ein - in unserer Zeit oftmals vernachlässigtes - Recht jedes Menschen ist.

Orgasmic Birth wurde in liebevoller, 5jähriger Arbeit von und mit der renommierten und international anerkannten Geburtsvorbereiterin und Doula Debra Pascali-Bonaro produziert und feierte am 12. Mai 08 auf der 5.World Respected Childbirth Week Conference in Prag, welche jährlich stattfindet, seine Premiere.

(Den Part mit den bisherigen Vorführungen hab ich mal weggelassen)

In diesem Meisterwerk legen zahlreiche ExpertInnen aus dem Gesundheits- und Geburtswesen deren Verständnis von Geburt dar und bieten interessante Diskussionsansätze und neue Blickwinkel. Zu Wort kommen dabei unter anderem:

-- Christiane Northrup, Ärztin, Frauengesundheitsexpertin, Autorin der Bücher Daughter Wisdom (Bantam, 2005) und Women’s Bodies, Women’s Wisdom (Bantam, revised 2006)

-- Ina May Gaskin, weltbekannte Hebamme, Autorin und Gründerin des Farm Midwifery Center in Summertown, Tennessee/USA, einer der ersten Einrichtungen, an welchem Frauen ausserhalb eines Krankenhauses in den USA gebären können.

-- Maureen Corry, Master of Public Health und Executive Director von Childbirth Connection, einer Non-Profit-Organisation welche sich für eine qualitativ hochwertige Betreuung während der Schwangerschaft, Geburt und danach einsetzt.

[...] Voller Freude, voller Sinnlichkeit und mit revolutionärem Charakter, leistet der Film Orgasmic Birth Pionierarbeit. Er soll und wird seine ZuseherInnen dazu anregen, deren Bild über das Wunder Geburt von einem neuen Standpunkt aus zu betrachten und bietet Einblicke in die erstaunlichen Möglichkeiten, welcher sich jeder Frau und jedem Kind durch natürliche und ungestörte Geburtsmethoden eröffnen.> [7]

Scheinbar zeigt der Film eine Welt, die die "Zivilisation" der Technik verloren hat, und die jedes Paar aber wiederfinden kann. Viele Mütter reagieren mit absolutem Unverständnis, denn die Botschaft ist absolut positiv: Eine weniger schmerzhafte bis schmerzfreie Geburt ist möglich [3].


Die Organisation einer Geburt mit Orgasmen

Geborgenheit und Vertrautheit sind der Schlüssel für ein kraftvolles Geburtserlebnis [6].

Für eine Geburt mit Orgasmen braucht es eine vertraute Atmosphäre, wo sexuelle Stimulation und Sex immer möglich sind. Also sollte eine Geburt im eigenen Haus oder in einem Geburtshaus stattfinden, mit einem Nebenzimmer für die Hebamme. In einer Klinkik geht das alles nicht, weil dort kein Sex möglich ist, und weil die Atmosphäre derart technisiert und steril ist, dass sich keine sexuell anregende Atmosphäre ergibt [4].

Orgasmen des Mannes während des Geburtsvorgangs
Sex und Orgasmen des Mannes während des Anfangs des Geburtsvorgangs, wenn die Wehen nur ein leichtes Ziehen sind, verhelfen scheinbar zu einer schnelleren Geburt, weil im Sperma das Hormon Relaxin bewirkt, dass sich der Muttermund schneller öffnet (wissenschaftlich erwiesen). Die Hebamme muss da noch nicht dasein. Sex zwischendurch ist auch möglich, wenn in einem Geburtshaus die Hebamme in einem Nebenzimmer sitzt [4].

Sexuelle Stimulation der Brustwarzen und der Klitoris während des Geburtsvorgangs
Die Stimulation der Brustwarzen während des Geburtsvorgangs verhilft zu stärkeren und effektiveren Wehen, weil diese Stimulation Oxytocin ausschüttet, das genau diesen Effekt hat [4].

Während des Geburtsvorgangs kann auch die Klitoris oral stimuliert werden und so der Frau Orgasmen geschenkt werden, die dann den Geburtsvorgang erleichtern [4].

Die blockierte Gebärende in der Klinik

Wenn sich gebärende Frauen allerdings nur noch auf die Schmerzen und Wehen "konzentrieren" und zwischendurch keine Entspannung möglich wird, ist kein mentaler Raum da für die sexuelle Stimulation. Eine mentale Blockade tritt insbesondere dann ein, wenn eine Geburt in einer Klinik organisiert wird, wo die Gebärende an Schläuchen und Messgeräten hängt [4].

Medizinische Interventionen können das Aufkommen sinnlicher Erfahrungen komplett verhindern [5].


20 minuten online, Logo

13.6.2013: <Rares Phänomen: Mit dem Kind kommt der Orgasmus> - im Falle einer starken Ausschüttung von Oxytocin

aus: 20 minuten online; 13.6.2013;
http://www.20min.ch/panorama/news/story/25463457


<Wenn der Körper der Frau Wehen einleitet, schüttet er das Kuschelhormon Oxytocin aus. In sehr seltenen Fällen kann es bei der Geburt zum Orgasmus führen, besagt eine französische Studie.

Ein Baby auf die Welt zu bringen, kann eine schwere Geburt sein. Zum Glück lindert Oxytocin das Leid der Niederkunft. Frauen schütten das Hormon aus, um die Wehen einzuleiten, aber auch um den Gebärstress in Grenzen zu halten: Die körpereigene Droge betäubt den Schmerz.

Doch auch bei sozialen Bindungen Erwachsener spielt Oxytocin eine Rolle: Das Hormon sorgt für ein wohliges, vertrautes Gefühl. Und genau diese Wirkung ist in sehr seltenen Fällen extrem stark. So stark, dass der positive Rausch die negativen Auswirkungen des Gebärens so sehr hinwegspült, dass die Frauen bei der Geburt einen Orgasmus haben.

Das ist das Ergebnis einer Studie des Psychologen Thierry Postel, die im Fachmagazin «Sexologies» erschienen ist. Der Franzose befragte 956 Hebammen nach ihren Erfahrungen mit dem Gebärorgasmus. Ausserdem wertete er 109 Berichte von Geburtshelferinnen aus, die etwa 206'000 Niederkünfte begleitete hatten. Doch bevor Sie, liebe Leserinnen, sich nun darauf freuen, aus einer Leibesfrucht eine Leibeslust zu machen: Nur die Wenigsten haben das Glück.

Seltenes Glück

Bei 868 Geburten zeigten Mütter äusserlich sichtbare Freudengefühle. In 668 Fällen berichteten Frauen von einem «orgiastischen Gefühl», während nur neun der 206'000 Frauen von einem richtigen Orgasmus erzählt haben. «Ich kenne diese Berichte und habe vor einigen Jahren erstmals davon gehört», sagte uns die erfahrene Hebamme Saskia Dahm auf Anfrage. «Mir selbst ist so etwas aber in meiner Karriere bisher nicht untergekommen.»

Einer, der dem weiblichen Orgasmus seit 1982 auf den Grund geht, ist Barry Komisaruk. «Schmerz und Freude wandeln manchmal auf denselben Nervenbahnen», sagte der Psychologie-Professor an der Rutgers University in New Jersey der Nachrichtenwebsite «The Daily Beast». «Stimulationen an Vagina und Gebärmutter können eine ganze Bandbreite von Gefühlen hervorlocken. Deshalb ist Gebären für die einen das Schlimmste, was sie je gefühlt haben und für andere orgiastisch, erfreulich und sogar erotisch.»>


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Quellen

[1] http://blog.bazonline.ch/mamablog/?p=737&cpage=1#comment-274
[2] http://dasmagazin.ch/index.php/kommt-schon/
[3] Meinung Michael Palomino
[4] http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20080321062954AAkJVpg
[5] http://www.geburtsallianz.at/termine/film/orgasmicbirth/index.html
[6] http://www.ekiz-moedling.at/filmvorfuehrung.html



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