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Müttersterblichkeit - Meldungen

Meldungen

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4.5.2010: Höchste Müttersterblichkeit in Afghanistan und Sierra Leona bei über 10%

aus: n-tv online: Panorama: Mütter in Afghanistan: Jede Achte stirbt bei Geburt; 4.5.2010;
http://www.n-tv.de/panorama/Jede-Achte-stirbt-bei-Geburt-article855593.html

<Die Zahlen sind schockierend: Jede achte Frau bezahlt in Afghanistan und Sierra Leone ihre Schwangerschaft mit dem Leben. Auch sonst geht es Müttern in Afghanistan weltweit am schlechtesten. Ganz anders sieht es für Mütter in den westlichen Industriestaaten aus.
 
 
Schwangerschaften in Nordeuropa sind meistens kein Problem für die Mütter.

In Norwegen und Australien leben Mütter weltweit am besten. Zu diesem Schluss kommt die jährliche Rangliste der Organisation "Save the children", die jetzt veröffentlicht wurde. An zehnter Stelle der Liste, die aufgrund von Gesundheitsversorgung, Bildung und Lohngerechtigkeit erstellt wurde, steht Deutschland. Schlusslicht ist Afghanistan, auf den letzten zehn Plätzen finden sich mehrere afrikanische Länder und der Jemen.

Zur Illustration der Rangliste nennt "Save the children" einige drastische Beispiele. So können in Äthiopien nicht einmal sechs von 100 Frauen damit rechnen, fachkundige Hilfe bei einer Geburt an ihrer Seite zu haben. In Afghanistan und dem Tschad sind es weniger als 15 von 100. In Norwegen dagegen sei bei praktisch jeder Geburt Fachpersonal zugegen, berichtet die Organisation.

Viele Mütter sterben bei Geburt

Eine Geburt zu überleben ist für viele Frauen in der Welt obendrein ein makabres Glücksspiel: Eine von sieben Müttern in Niger sterben während Schwangerschaft oder Geburt. In den Ländern Afghanistan und Sierra Leone bezahlt jede achte Frau ihre Schwangerschaft mit dem Leben. Ganz anders dagegen sieht es in Europa aus: In Bosnien-Herzegowina, Griechenland und Italien liegt die Müttersterblichkeit bei eins zu 25.000, in Irland bei weniger als eins zu 47.600.

 
Die Lage der afghanischen Frauen ist katastrophal.

Auch bei der Kindersterblichkeit beschreibt "Save the children" ein dramatisches Gefälle, eines von vier afghanischen Kindern erlebt seinen fünften Geburtstag nicht, in Angola, dem Tschad, der Demokratischen Republik Kongo und Somalia stirbt eines von fünf Kindern, bevor es seinen fünften Geburtstag feiern kann. In Finnland, Island, Luxemburg und Schweden erlebt dagegen eines von 333 Kindern seinen fünften Geburtstag nicht.

Während Mädchen und Frauen in Afghanistan, Angola, dem Tschad, Dschibuti, Eritrea und Guinea-Bissau im Schnitt gerade mal fünf Jahre lang zur Schule gehen, genießt die durchschnittliche Australierin 20 Jahre Bildung.

Schlechter Verdienst

Schlecht sieht es für Frauen in vielen Ländern auch bei der Lohnarbeit im Vergleich zu Männern aus. Saudiaraberinnen und Palästinenserinnen verdienen für jeden Dollar, den ein Mann bezahlt bekäme, gerade mal 16 beziehungsweise zwölf Cent. Auch in Afghanistan, Jordanien, Libanon, Syrien oder Jemen verdienen Frauen 25 Prozent dessen, was Männer erhalten.

Um die Lage der Frauen weltweit zu verbessern, rät "Save the children" zu mehr Ausgaben für Bildung und Gesundheitsversorgung. Dieser Rat gilt auch für die USA, die in der Liste an 28. Stelle stehen und von zahlreichen kleineren und ärmeren Ländern in den Schatten gestellt werden.
 
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20 minuten online, Logo

7.9.2010: Tansanias Müttersterblichkeit liegt bei 1:24 - die vielen verschiedenen Gründe

aus: 20 minuten online: Müttersterblichkeit: "Sie holen lieber Medizinmänner"; 7.9.2010;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/-Sie-holen-lieber-Medizinmaenner--11944264

von Tobias Schmidt, dapd - Eine von 24 Frauen stirbt in Tansania bei der Niederkunft. Schwangeren fehlt es in Tansania an allen Ecken und Enden.

Doktor Touré Salash sitzt in seinem Büro im Meru-Krankenhaus in Arusha und klappt einen seiner unzähligen Aktenordner zu. Darin hat er die vielen Regierungspläne zum Kampf gegen die Müttersterblichkeit abgeheftet. Der erste stammt von 1975, ein weiterer von 1989. Die jüngste «Road Map» umfasst den Zeitraum von 2008 bis 2015.

«Unglaublich viel Papier», sagt der Gesundheitsbeamte, der für die nordost-tansanische Region nahe des Kilimandscharo zuständig ist. «Aber die Situation der Frauen ist in den vergangenen Jahren noch dramatischer geworden.»

Die schockierende Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO): In Tansania stirbt eine von 24 Frauen bei der Geburt ihres Kindes. «Und stets unter erbärmlichsten Umständen», sagt Salash.

Im Rahmen der UN-Millenniumsziele hat sich die Regierung in Daressalam zum Ziel verpflichtet, die Sterblichkeitsquote bis 2015 um drei Viertel zu senken. Ist das realistisch? «Es fehlt an Krankenhäusern, an Hebammen, an Ärzten, die bereit sind, auf dem Land zu arbeiten», erklärt Salash.

Während der Prozentsatz der medizinisch betreuten Geburten in den Entwicklungsländern in den letzten 15 Jahren auf 61 gesteigert werden konnte, liegt er in Tansania noch bei 43. «Eine Wurzel des Problems liegt in der Gesellschaft», sagt er: «So viele Männer lehnen es ab, dass ihre Frauen von jungen Ärzten behandelt werden. Sie holen lieber Medizinmänner.»

Von Vater und Freund verjagt

Oder niemanden. Wie bei Nema'a. Die 21-Jährige vom Volk der Massai hat die Geburt ihrer Zwillinge nur knapp überlebt. Der Vater liess sie nicht zur Schule gehen und wollte sie mit 16 Jahren im Tausch gegen ein paar Ziegen einem 60-jährigen Massai-Hirten zur Frau geben. Nema'a weigerte sich, verliebte sich in einen Teenager.

Als der Vater davon erfuhr, jagte er sie davon. Nema'a zog zu ihrem Freund, doch als sie schwanger wurde, warf auch der sie hinaus. Sie konnte nur zurück in die Lehmhütte der Eltern. «Im siebten Monat kamen die Babys», erzählt Nema'a im leisen Singsang der Massai. Tränen kullern über ihre Wangen. «Meine Mutter war dabei, konnte aber auch nicht helfen. Ich habe furchtbar geblutet, ich hatte mich aufgegeben.»

Die Babys waren zu schwach, eines starb zwei Wochen nach der Geburt. Nema'a kam trotz allem wieder auf die Beine, musste sofort wieder arbeiten, auf einer Baustelle Sand schleppen. Ein Jahr nach der Geburt traf sie ihre Retterin, «Mama» Martina Simon Siara. Sie leitet das Faraja-Zentrum in Moshono in den Hügeln vor Arusha, wo junge Frauen in ausweglosen Situationen aufgenommen werden.

Dort kam auch Nema'a unter. Zunächst wurde sie von «Mama» Martina in ein Krankenhaus geschickt - zum ersten Mal in ihrem Leben. Seit sie richtig gesund ist, holt Nema'a in Moshono ihre verpasste Schulbildung nach. Sie muss vor allem lernen, wieder an die Zukunft zu glauben.

Kondome vom «Youth Truck»

Das Faraja-Zentrum wird von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) unterstützt. Der Ansatz der NGO: Den betroffenen jungen Menschen durch Aufklärung und Mutmachen zu helfen, sich vor den Gesundheitsrisiken zu schützen und ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. So könnte die Müttersterblichkeit allein durch längere Pausen zwischen den Schwangerschaften um 35 Prozent gesenkt werden.

Und oft sind es Teenager-Schwangerschaften, die junge Frauen wie Nema'a in eine Spirale aus Isolation, Armut und Krankheit treiben. Um die Menschen zu erreichen und ihnen die nötigen Mittel - vor allem Kondome - in die Hand zu geben, fahren DSW-Teams zu Brennpunkten und suchen den Kontakt.

Heute steht einer der «Youth Truck» genannten Kleinlaster auf dem Ziegenmarkt von Arumeru. Aus den Boxen auf der Ladefläche dröhnt Bongo Flava, tansanische Rapmusik. Zwischen den Songs ruft ein DSW-Mitarbeiter die Marktbesucher auf, sich auf Aids testen zu lassen. Richtig zuhören mag heute niemand.

Zu den Beats tanzen sich drei Jugendliche im Staub in Trance. Ein vielleicht sieben Jahre alter Knirps macht heftige rhythmische Hüftbewegungen. Vor dem Zelt, in dem Aids-Tests gemacht werden, hält sich ein graubärtiger alter Massai an seinem Speer fest. Er ist sturzbetrunken, im Schoss seines roten Wickelgewandes hat er dutzende Kondome gehortet. Als er das Ergebnis seines Aids-Tests erhält, gerät er in Rage.

Denn er bekommt nur einen kleinen Zettel. Er drängt den Reporter, ihm das Ergebnis auf ein grosses Blatt Papier zu schreiben: Als Trophäe, mit der er den Prostituierten in den Markthütten ihre Angst nehmen kann.

Machtlos gegen Vergewaltigungen

Der oft von Gewalt und Besitzansprüchen geprägte Umgang von Männern und Frauen ist einer der schwer zu bekämpfenden Gründe für die hohe Müttersterblichkeit. «Die Politik der Regierung gegen das sexuelle Sklaventum scheint nicht zu wirken», sagt Johnbosco Baso, Sprecher der Hilfsorganisation Marie Stopes.

«Die Frauen können sich gegen Vergewaltigungen in der Ehe nicht schützen, nur gegen Schwangerschaften.» Die wichtigste Alternative zur oft unrealistischen Verwendung von Kondomen sind hormonelle Verhütungsmittel in Form dünner Kunststoffstäbchen, die in die Innenseite des Oberarmes eingesetzt werden und bis zu drei Jahre wirken.

Chinesische «Implanon»-Generika sind inzwischen für fünf bis sieben Dollar zu haben. «Aber es gibt einen riesigen Mangel», sagt Baso. Die Regierung hat sich dem Ziel verpflichtet, den Zugang zu modernen Verhütungsmitteln von 20 Prozent im Jahr 2004 auf 60 Prozent 2015 zu erhöhen. Doch bei einem Budget von gerade mal 1,4 Millionen Dollar halten das Experten für Augenwischerei; bislang sind keine Fortschritte zu verzeichnen.

Familienplanung habe für die Regierung keine echte Priorität, resümiert Gregory Hofknecht, Direktor von Marie Stopes Tansania. Das Resultat: Bei einer stabilen Geburtenrate von 5,3 Kindern pro Frau wird die Bevölkerungszahl von derzeit 44 Millionen bis 2050 auf mehr als 100 Millionen anwachsen. Schon jetzt leben 97 Prozent von weniger als zwei Dollar pro Tag.

Solange sich die Regierung vor allem mit dem Entwickeln von Strategien beschäftigt, bleiben es Projekte wie der «Youth Truck» und das Faraja-Zentrum, die Leben retten und einen langsamen Wandel einleiten können. Nema'a hat sich fest vorgenommen, ihr eigenes Leben zu leben. Bei «Mama» Martina lernt sie, einen Haushalt zu führen und Kleider zu nähen. Sie lernt, respektiert und geliebt zu werden. Wenn ihre Ausbildung zu Ende ist, will sie mit ihrem inzwischen zweijährigen Sohn zurück in ihr Heimatdorf. Sie will genug Geld verdienen, damit er die Schule besuchen kann.

www.who.int

mdgs.un.org>


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Der
                Standard online, Logo

Afrika 14.6.2012: Rückgang der Kinder- und Müttersterblichkeit um 10% pro Jahr in Botswana, Ägypten, Liberia, Madagaskar, Malawi, Ruanda und Tansania

aus: Der Standard online: Kinder- und Müttersterblichkeit seit 1990 deutlich gesunken; 14.6.2012;
http://diestandard.at/1339637853413/Afrika-Kinder--und-Muettersterblichkeit-seit-1990-deutlich-gesunken

<Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichte Studie, deren AutorInnen sprechen von "spektakulären Fortschritten" in einigen der ärmsten Länder.

Washington - Die Kinder- und Müttersterblichkeit ist laut einem neuen Bericht seit 1990 weltweit deutlich gesunken. Gemäß der am Mittwoch in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Studie ging die Zahl der Todesfälle bei Müttern in 75 afrikanischen Ländern von 543.000 im Jahr 1990 auf 287.000 im Jahr 2010 zurück. Im gleichen Zeitraum sei die Zahl der Todesfälle bei Kinder unter fünf Jahren von zwölf Millionen auf 7,6 Millionen gesunken. Das entsprach einem Rückgang von 36,6 Prozent.

Ziele werden dennoch nicht erreicht

Die Milleniumsziele der Vereinten Nationen sehen vor, bis 2015 die Müttersterblichkeit um drei Viertel und die Sterblichkeit der Kinder unter fünf Jahren um zwei Drittel zu senken. Gemäß dem Bericht werden trotz der erreichten Fortschritte nach derzeitigem Stand nur 22 der 75 afrikanischen Länder die Milleniumsziele zur Kinder- und Müttersterblichkeit erreichen.

Dennoch konstatierten die AutorInnen des Berichts teils "spektakuläre Fortschritte" in einigen der ärmsten Ländern. Demnach sank die Sterblichkeit sehr kleiner Kinder in vielen afrikanischen Staaten in den letzten Jahren bis zu zweimal schneller als während der 1990er Jahre. So ging in Botswana, Ägypten, Liberia, Madagaskar, Malawi, Ruanda und Tansania die Kindersterblichkeit zwischen 2000 und 2010 um fünf oder mehr Prozent im Jahr zurück. Ähnliche Fortschritte seien auch bei der Müttersterblichkeit erreicht worden, hieß es. (APA, 14.6.2012)

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