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Kinderfeindlich - Meldungen 01
Die Schweiz ist das KINDERFEINDLICHSTE LAND der GANZEN WELT: so REICH, aber sie tun fast NICHTS für die Kinder.
13.10.2026: Kommentar
Ich bin Vater einer Tochter (7) - in der Schweiz - und erlebe hautnah mit, wie kinderfeindlich diese Schweiz ist.
Die Milliardärs-Bosse und Billionärs-Bosse in der Schweiz merken immer noch nicht, wie kinderfeindlich diese Schweiz ist:
1. Einkaufszentren haben KEINE Kindergärten!
2. Kitas müssen GRATIS sein!
3. ÖV für Kinder bis 13 Jahren muss GRATIS sein!
4. Kindersachen und Spielzeug darf NICHT zu teuer sein!
5. Kinderhort für Aufgabenbetreuung überall GRATIS
6. Pro 100.000 Einwohner muss es mindestens EINEN Robinsonspielplatz geben.
7. Pro 100.000 Einwohner muss es ein Kinderkleider-Brockenhaus geben.
Kann man diese 7 Punkte realisieren?
Beispiele:
— ÖV gratis für Kinder ist in Frankreich der Fall (ÖV gratis bis 13)
— Kinderspielpatz in jedem Einkaufszentrum gibt es in Spanien und in Peru
— Kinderkleiderbrocki gibt es eines in einer "armen Gegend": in Oberdorf BL im Waldenburgertal - hervorragend! müsste es überall geben!
— Robinsonspielplätze konzentrieren sich in der Schweiz eigentlich nur in den Kantonen Basel-Land um Basel und im Kanton Zürich, ausserdem sind in Basel selber 2 und in Olten und in Biel je einer.
— KITAS müssen gratis sein - und Spielzeug darf nicht zu teuer sein, man darf mit Kindern kein Geschäft machen dürfen.
Was kostet das Spiel "Das verrückte Labyrinth"? 40 Franken!
Was kostet ein Kinder-Heftli in Deutschland: 6 Euro - in der Schweiz: 9,90 Franken.
Wieso ist das so teuer?
WO ist die Schweiz in Sachen Kinderfreundlichkeit?
Am ENDE der Tabelle.
Es fehlt die Thematisierung, Petitionen, Abstimmungen für die Kinder.
Die Milliardärs-und Billionärs-Bosse müssen GEZWUNGEN werden, für die Kinder etwas zu tun.
Michael Palomino NIE IMPFEN - 13.10.2026
Hist-Soz-NatMed
Meldungen
präsentiert von Michael Palomino
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Schweizer Verwaltungen sind Nazis GEGEN die EIGENEN Kinder:
Eptingen (Kanton Basel-Land im Nazi-Oberbaselbiet) am 19.3.2019: Kinderfeindlicher Schulweg - Unfall von Jugendlicher (13) mit Velo gegen Auto:
Lara (13) verunglückte auf gefährlichem Schulweg in Eptingen BL – jetzt spricht der Vater: «Autofahrer denken, es ist eine Rennstrecke»
https://www.blick.ch/news/vater-des-maedchens-ueber-unfall-auf-schulweg-in-eptingen-bl/7nnptyb
Foto: Gefährlicher Schulweg:Vater der verunfallten Schülerin fordert sichere ÖV-Anbindung
Beat Michel -- Reporter -- Eltern wehren sich seit Jahren gegen den gefährlichen Schulweg ins Tal. Jetzt verunfallte ihre Tochter Lara in einer unübersichtlichen Kurve. Vater Jan M. (57) klagt an.
Jan M.* (57) ist bleich, er wirkt erschöpft. Seine Tochter Lara* (13) verunglückte in Eptingen BL auf dem Weg zur Schule, krachte mit ihrem Velo in ein Auto. «Es geht meiner Tochter schon besser», sagt der Chemiker gestern in der Cafeteria des Kinderspitals Basel zu BLICK. «Meine Tochter hat eine Hirnerschütterung. Ansonsten ist sie unverletzt.»
Der sechsfache Vater führt aus: «Der Arzt hat gesagt, dass sie ohne Helm den Unfall nicht überlebt hätte. Sie ist mit dem Kopf auf die Windschutzscheibe geknallt. Der Helm zerbrach in zwei Teile. Es hätte also viel schlimmer kommen können.»
Drei seiner Kinder müssen riskanten Schulweg nehmen
Jeden Tag müssen drei seiner Kinder zwei Kilometer selbständig ins Tal fahren – um dann dort mit dem Linienbus zur Schule zufahren. Der Sohn mit dem Mofa, die beiden Zwillinge Lara und Lisa* per Velo. Auch als es gestern früh passierte, sind die drei nicht weit auseinander. Die Geschwister sind Zeugen, als Lara in einer unübersichtlichen Kurve in einen entgegenkommenden schwarzen Citroën knallt.
«Der Sohn fuhr gleich zurück und schlug Alarm. Meine Frau informierte mich darauf. Ich war bereits unterwegs zur Arbeit», sagt Jan M. zu den bangen Momenten. Seine Tochter war nach dem Unfall nicht bei Bewusstsein – und wurde per Rega ins Spital geflogen.
Eltern hatten böse Vorahnung
Mit dem Unfall wurden die bösesten Vorahnungen der Eltern war. Denn das Unglück geschieht auf dem Schulweg, der schon lange höchst umstritten ist. Sowohl die Eltern des verunglückten Mädchens als auch ihre Nachbarn kämpfen seit Jahren für einen sicheren Schulweg. Denn: Die Gemeinde sparte den Schulbus weg, Schüler von drei Gemeinden müssen seitdem im öffentlichen Bus zur Schule. Und: Die Strasse oberhalb von Eptingen wurde von mehreren Gerichten bereits als unzumutbar eingestuft.
Ein anderer Vater wandte sogar noch radikalere Methoden an, damit seine Tochter nicht auf ebendiesem Schulweg verkehren muss: Bauer Erich S.* (63) liess seine Tochter neun Monate lang nicht zur Schule. Er weigerte sich, Tochter Sandra* (14) auf den gefährlichen Weg zu schicken (BLICK berichtete).
Seit Jahren kämpfen die Eltern
Auch Jan M. fordert zusammen mit zwei Nachbarn seit Jahren eine Buslinie auf den Berg. Die Haltestelle läge 20 Meter unterhalb der Unfallstelle. Er weiss: «Der Verkehr auf der Kantonsstrasse ist viel zu gefährlich für Schüler auf dem Velo. Es ist eine schmale Kantonsstrasse, die Autos dürfen 80 fahren.» Viele Kurven seien unübersichtlich. «Wir haben jeden Tag Angst um unsere Kinder!», sagt Jan M. «Autofahrer denken, es ist eine Rennstrecke.»
Immerhin: Aktuell muss die Gemeinde Eptingen ein neues Reglement für den Schulweg ausarbeiten. Der letzte Entwurf wurde vom Kantonsgericht abgeschmettert. Die Gemeinde gehe konsequent über die zumutbaren Distanzen hinaus, hiess es im Urteil. Der Streit zwischen den Behörden und den Familien am Berg ist also lange nicht zu Ende. Und gewinnt durch den tragischen Unfall noch mal neu an Fahrt.
* Namen geändert
Beratung wegen Schulweg am 28.4.2020: Schweizer Uvek meint, über 1000m langer Kindergartenweg+Strasse mit über 5000 Fahrzeugen pro Stunde überqueren sind unzumutbar:
Ratgeber: Kann ich mich gegen die Kindergartenzuteilung wehren?
https://www.tagblatt.ch/leben/ratgeber/kann-ich-mich-gegen-die-kindergartenzuteilung-wehren-ld.1215897
[Eine Anfrage über einen Kindergartenweg von 1800m Länge mit Querung der Kantonsstrasse]:
Sandor Horvath -- Unser Sohn kommt in den Kindergarten. Der Kindergarten ist nur 600 Meter entfernt. Unser Sohn wird aber einem Kindergarten im Dorfzentrum zugeteilt. Der Weg dorthin ist 1800 Meter lang und führt über eine stark befahrene Kantonsstrasse. Wir finden das nicht in Ordnung. Was können wir dagegen unternehmen?
Die Zuteilung in einen bestimmten Kindergarten kann angefochten werden − aber nur, wenn der Weg dorthin unzumutbar ist. Das heisst, für Ihr Kind zu lang oder zu gefährlich. Die Sicherstellung eines zumutbaren Schulwegs liegt in der Verantwortung des Gemeinwesens.
Anspruch auf Unterricht
Art. 19 der Bundesverfassung garantiert einen Anspruch auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht. Daraus folgern Lehre und Bundesgericht, dass die Schule beziehungsweise der obligatorische Kindergarten auch faktisch zugänglich sein müssen.
Kann der Schul- oder Kindergartenweg nicht aus eigener Kraft bewältigt werden, muss der Staat Abhilfe schaffen. Bei zu langen Schulwegen können Schulbusse eingesetzt oder die Kosten für die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel übernommen werden. Bei gefährlichen Schulwegen können Begleitdienste (Pedibus) oder Lotsendienste eingesetzt werden. Kindergartenkindern kann die selbstständige Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zugemutet werden; sie müssen begleitet werden. Sind nur wenige Kinder betroffen, dürfen die Behörden den Schultransport auf die Eltern abwälzen, sofern es diesen zugemutet werden kann, ihre Kinder in die Schule zu fahren.
Weil der Schulunterricht unentgeltlich ist, müssen die Eltern aber entschädigt werden. Kann der Schulweg über Mittag nicht bewältigt werden, darf die Gemeinde anstelle eines Schultransportes einen faktisch unentgeltlichen Mittagstisch anbieten.
1000 Meter unzumutbar
Das Uvek (Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) und die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) haben Empfehlungen erlassen. Gemäss diesen Empfehlungen sind Schulwege von über 1000 Meter Länge für Kindergartenkinder unzumutbar. Auch die Überquerung einer Strasse mit einem Verkehrsaufkommen von über 5000 Fahrzeugen pro Tag ist kritisch.
Umteilung beantragen
In Ihrem Fall ist der Kindergartenweg mit einer Länge von 1800 Metern zu lang. Die Überquerung einer Kantonsstrasse dürfte für Ihren Sohn unzumutbar sein. Sie können eine Umteilung in den näher gelegenen Kindergarten oder einen Schultransport beantragen.
Den Entscheid der Beschwerdeinstanz können Sie beim obersten kantonalen Gericht und schliesslich beim Bundesgericht anfechten. Das ist aber mit Zeit und Kosten verbunden und die Gemeinden haben einen grossen Spielraum, wie sie die Zumutbarkeit des Schulwegs sicherstellen wollen.
Kinderfeindliches Binningen am 8.4.2021: Schulweg soll 40 Minuten lang sein:
Binningen: Neu 40 statt 5 Minuten Schulweg: Eltern wehren sich gegen Zwangsversetzungen
https://www.bzbasel.ch/basel/baselland/binningen-neu-40-statt-5-minuten-schulweg-eltern-wehren-sich-gegen-zwangsversetzungen-ld.2122187
Benjamin Wieland -- Weil es am Schulstandort Zentrum keinen Platz mehr hat, muss eine Binninger Primarschulklasse ab Somer woanders zur Schule. Doch die Gemeinde hat die Rechnung ohne die Betroffenen gemacht.
[Für diesen Artikel müssen Sie ein Abo haben].
Die systematische, kinderfeindliche Entwürdigung von Kindern in der Schweiz:
Wädenswil (Kanton Zürich, Schweiz) am 20.12.2022:
-- 1,3km Schulweg mit 49m Höhendifferenz=1,79km Leistungskilometer
-- Verwaltungsgericht des Kantons Zürich entscheidet: Die Höhendifferenz sei für ein 6 bis 7 Jahre altes Kind "nicht beschwerlich"
-- die tägliche Entwürdigung: Der Schulweg führt an einem Schulhaus vorbei, wo das Mädchen gerne wäre:
1,3 km Schulweg für Erstklässlerin laut Gericht zumutbar
https://www.nau.ch/news/schweiz/13-km-schulweg-fur-erstklasslerin-laut-gericht-zumutbar-66373330
Etienne Sticher -- Region Wädenswil -- Eltern klagten, dass der Schulweg ihrer Tochter mit 1,3 Kilometer zu lange sei. Ein Zürcher Gericht wies die Beschwerde ab, 26 Minuten sind zumutbar.
Eltern klagten, dass der Schulweg mit 1,3 Kilometer zu lange sei. Dadurch bliebe der Erstklässlerin nicht genügend Zeit, um zu essen. Das Verwaltungsgericht in Zürich lehnte die Beschwerde aber ab.1,3 Kilometer lang ist der Schulweg einer Erstklässlerin in Wädenswil ZH. Er hat eine Höhendifferenz von 49 Meter, was 1,79 Leistungskilometer ergebe. Dies rechnen die Eltern des Mädchens in einer Klage vor. Sie wollen, dass ihr Kind in eine andere Schule umgeteilt wird, scheitern damit aber vor dem Verwaltungsgericht Zürich.
Wie die NZZ berichtet, beklagen die Eltern auch, dass dem Mädchen wegen des Schulwegs zu wenig Zeit fürs Mittagessen bleibe. Ausserdem habe es in der Klasse fast ausschliesslich Kinder mit Migrationshintergrund, die Klasse sei nicht ausgeglichen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich weist die Beschwerde ab. Geht das Kind mit einer altersüblichen Geschwindigkeit von 3 Stundenkilometern, so ist der Schulweg 26 Minuten lang. Die Höhendifferenz sei nicht beschwerlich, gefährliche Stellen gebe es keine. Die Strecke ist also zumutbar, zumal das Mädchen sie mit zwei anderen Kindern absolvieren könnte.
Zudem blieben dem Mädchen mindestens 48 Minuten, um im gewohnten Umfeld zu essen. Das Kind wird nicht «in eine Hortverpflegung gedrängt», wie dies die Eltern beklagt hatten.
Das Gericht hält zwar fest, dass es in der Klasse mehr fremdsprachige Kinder habe als in den beiden anderen. Die Abweichung sei aber zulässig. Zudem müsste die Schulleitung bei der Einteilung auch auf das Verhältnis zwischen Knaben und Mädchen achten.
Schulpräsident Pierre Rappazzo zeigt sich gegenüber Tamedia erfreut über den Entscheid. Hätten die Eltern Recht bekommen, würde die Klasseneinteilung noch schwieriger werden. Er könne aber die Eltern auch verstehen. Denn das Mädchen müsse an einem Schulhaus vorbei gehen, um beim nächsten in eine vermeintlich schlechtere Klasse zu gehen.
Kinderfeindliches Zürich am 24.12.2022: Kindergartenkind auf dem Schulweg am Escher-Wyss-Platz überfahren - tot - wieso haben die Eltern nichts organisiert?
Eltern gegen Behörden: Wann ist ein Schulweg zumutbar?
https://www.blick.ch/schweiz/zuerich/todesfall-am-escher-wyss-behoerden-ignorieren-schweizweit-eltern-warnungen/wh0x021
Tobias Marti -- Redaktor SonntagsBlick -- In Zürich kam ein Kindergärtler auf dem Schulweg ums Leben. Eltern warnten schon lange vor der Kreuzung. Landesweit ignorieren Behörden oftmals solche Warnungen.
Das Unglück löst im ganzen Land Trauer und Entsetzen aus. In Zürich ist am Mittwochmorgen zur Pendlerzeit ein fünfjähriger Junge bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Er befand sich auf dem Schulweg zum Kindergarten. Ein Passant fand den Knaben am Escher-Wyss-Platz, die Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Vieles deutet derzeit auf Fahrerflucht mit Todesfolge hin. Die Staatsanwaltschaft überprüft einen Lastwagenfahrer und zwei Autolenker, ob sie in den Unfall verwickelt sind.
Besagte Kreuzung in Zürich-West, dem ehemaligen Industriequartier mit den breiten Ausfallstrassen, gilt laut städtischer Einschätzung nicht als riskant. Es gab dort laut zuständiger Dienstabteilung in den letzten fünf Jahren keinen Unfall.
Die Politik handelte nicht
Anders sehen dies Eltern und Anwohner. Für sie sorgte die Verkehrssicherheit an der Stelle seit Jahren für Unbehagen. Auch die Eltern des verstorbenen Jungen hatten sich gemeinsam mit anderen an die Stadt gewandt, weil sie die Strassenquerung als gefährlich empfanden. Auch der Quartierverein kam nach einer Begehung vor Ort zu diesem Schluss. Für viele Anwohner ist darum unverständlich, warum die Politik tatenlos blieb.
Welcher Schulweg kann einem Kind zugemutet werden? Diese Frage bewegt jeweils zu Schulbeginn das ganze Land. Der Konflikt ist schnell umrissen: Eltern wollen schnelle unbürokratische Lösungen gegen mögliche Gefahren, Behörden pochen auf ihre Normen und fürchten höhere Kosten.
Rund 1900 heikle Stellen kamen allein dieses Jahr zusammen, als das Magazin «Beobachter» die Bevölkerung nach gefährlichen Schulwegen fragte, um diese in einer Onlinekarte einzutragen. Überhöhte Geschwindigkeit, fehlende Sicht und schlicht zu viel Verkehr stehen beim Sorgenbarometer an oberster Stelle. Viele Eltern empfinden ein Gefühl von Ohnmacht.
Es kommt auf das Alter an
Anwalt Sandor Horvath kennt derlei Konflikte zwischen Eltern und Behörden. Jeder Schulweg müsse im Einzelfall individuell beurteilt werden, vor allem das Alter der Kinder sei ein entscheidender Faktor.
«Wenn die Eltern das Gefühl haben, der Schulweg sei unzumutbar, weil dieser entweder zu lang oder zu gefährlich ist, können sie beim Schulträger ein Gesuch stellen und Massnahmen beantragen», sagt Horvath. In vielen Fällen werde das Gesuch von der ersten Instanz aber abgewiesen. Oftmals geschieht dies laut dem Anwalt nach dem Motto: «Wehret den Anfängen» oder aus Unwissenheit.
Für die Eltern sei dann der Rechtsweg oftmals unausweichlich. Dieser kann je nach Kanton vom Bezirksrat oder Regierungsrat über das Verwaltungsgericht bis zum Bundesgericht führen. «Pro Instanz dürften Kosten von rund 5000 Franken anfallen», sagt Horvath.
Solche Prozesse dauern oftmals lange, ein positives Urteil nützt den Betroffenen selbst manchmal wenig, weil die eigenen Kinder mittlerweile aus dem Schulalter herausgewachsen sind. Dennoch lohne sich das Engagement langfristig, ist der Anwalt überzeugt. «Je mehr Leute sich wehren, desto eher müssen die Schulträger sichere und zumutbare Schulwege gewährleisten.» Und: Zumutbare Schulwege seien auch für die Gemeinden ein wichtiger Standortfaktor.
Weniger Todesfälle
Zwar sind Schulwege in der Schweiz sicherer geworden, die Zahl der schwer verletzten und getöteten Kinder sank in den vergangenen drei Jahrzehnten konstant. Dennoch verunfallten laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung (Bfu) 2021 rund 400 Kinder auf dem Schulweg. Rund jedes sechste Kind erlitt dabei schwere Verletzungen. Woran dies liegt – ob am wachsenden Verkehr, an grösseren Fahrzeugen oder abgelenkten Kindern – ist Experten zufolge unklar.
Manche Eltern hoffen nun auf Tempo 30. Bis zu 40 Prozent weniger Unfälle passieren in solchen Zonen. Der Bundesrat entschied diesen Sommer, dass Tempo 30 auf Nebenstrassen und in Siedlungen viel einfacher eingeführt werden kann als bisher. Am Ende entscheiden aber die Gemeinden – für Eltern nicht zwingend eine gute Nachricht.
Kinderfeindlich in Aarau (Schweiz) am 7.3.2026: einfach nur HOCHKRIMINELL:
Kinderverbot in Aarauer Café: Regierung sieht keine Diskriminierung
https://www.nau.ch/politik/regional/kinderverbot-in-aarauer-cafe-regierung-sieht-keine-diskriminierung-67102496
Fototext: Unter 14-Jährige sind in einem Aarauer Café unerwünscht.
Zitat: Der [rassistische] Regierungsrat sieht keinen Grund, das Gastgewerbegesetz anzupassen.
Private Gastronomen dürfen Kindern den Zutritt zu ihren Lokalen verweigern. Die Wirtschaftsfreiheit der Wirte hat nach Einschätzung des Aargauer Regierungsrats in diesem Fall mehr Gewicht als das Diskriminierungsverbot.
Der Auslöser für die politische Debatte war der Entscheid einer Café-Betreiberin in der Kantonshauptstadt Aarau, Gästen unter 14 Jahren den Zutritt zu verwehren.
«Um eine ruhige und gemütliche Atmosphäre zu bewahren, bitten wir darum, keine Babys oder kleinen Kinder mitzubringen», hiess es auf einem Schild an der Eingangstüre. Die Betreiberin löste im November einen Wirbel in den verschiedenen Medien aus.
Im kantonalen Gastgewerbegesetz bestehe keine Regelung zur Auswahl der Gäste, hält der Regierungsrat in der am Freitag veröffentlichten Beantwortung einer Interpellation aus den Reihen der SVP fest. Rechtlich gesehen prallen laut Regierungsrat zwei Grundrechte aufeinander: das Diskriminierungsverbot und die Wirtschaftsfreiheit. Beide Grundsätze sind in der Bundesverfassung verankert.
Grundrechte würden in erster Linie den Staat gegenüber den Bürgern binden, sie hätten zwischen Privaten aber keine direkte Wirkung. Da das Führen eines Restaurants keine staatliche Aufgabe sei, dürfe eine Wirtin im Rahmen ihrer Wirtschaftsfreiheit frei entscheiden, wen sie bediene und wen nicht.
Ein staatlicher «Bewirtungszwang» wäre laut Regierungsrat ein unverhältnismässiger Eingriff in die unternehmerische Freiheit. Der Regierungsrat sieht das verfassungsmässige Diskriminierungsverbot nicht verletzt. Zwar sei das Alter ein geschütztes Merkmal, doch werde das Altersdiskriminierungsverbot weniger streng gehandhabt als etwa Diskriminierung aufgrund der Rasse oder des Geschlechts.
Ein Zutrittsverbot für Kinder unter 14 Jahren sei daher weder «herabwürdigend» noch «stigmatisierend» und verletze die Menschenwürde nicht. Der Regierungsrat führt sinngemäss aus, dass nach dieser Logik konsequenterweise auch Zutrittsbeschränkungen für Senioren zulässig wären. Es gebe keine gesetzliche Bestimmung, die eine solche Auswahl zum Vornherein verbietet.
Der Regierungsrat sieht keinen Grund, das Gastgewerbegesetz anzupassen. Auch die soziale Integration von Familien oder die UN-Kinderrechtskonvention sieht er durch punktuelle Verbote nicht gefährdet. Im Kanton seien weiterhin genügend familienfreundliche Betriebe vorhanden.
Zudem geht die Regierung davon aus, dass solche Verbote eine Ausnahme bleiben: Die meisten Gastronomen könnten es sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht schlicht nicht leisten, auf Familien als Kunden zu verzichten.
17.3.2026: Die Schweiz ist kinderfeindlich und die Schweizer merken das nicht - aber Kinder wollen sie kaum noch:
2000 Stimmen ausgewertet: Die Hälfte will keine Kinder mehr – Schweiz tief gespalten
https://www.blick.ch/life/familie/2000-stimmen-ausgewertet-die-haelfte-will-keine-kinder-mehr-schweiz-tief-gespalten-id21788471.html
Gunda Bossel -- SEO-Redaktorin -- Ein Artikel über 27 Gründe gegen Kinder hat eine hitzige Debatte ausgelöst. Fast 2000 Leserinnen und Leser nahmen an unserer Leserumfrage teil. Das Resultat: Die Schweiz ist in der Kinderfrage tief gespalten.
Ein Kommentar zu Kinderwünschen spaltet die Schweiz, zeigen 2000 Umfrage-Antworten
Hohe Kosten und gesellschaftlicher Druck prägen die kontroverse Diskussion
Rund 56 % der Befragten würden erneut Kinder bekommen, 44 % nicht
Kaum eine Entscheidung greift so tief ins Leben ein – und sorgt gleichzeitig für so viel Zündstoff. Zwischen Glücksgefühlen, Freiheitsdrang und Existenzängsten spaltet die Kinderfrage unsere Community. Denn die Reaktionen auf einen Blick-Artikel zur Kinderfrage zeigen: Hinter der Entscheidung für oder gegen Kinder steckt weit mehr als nur eine persönliche Präferenz.
Die Frage an die Community war:
«Würdest du dich in einem nächsten Leben erneut für Kinder entscheiden?»
Die Antworten und Abstimmungsergebnisse zeigen klar: Beim Thema Kinder prallen sehr unterschiedliche Lebensrealitäten aufeinander. 56% sagen: «Ja, auf jeden Fall». Dagegen meinen 44% dazu: «Nein, ich würde mein nächstes Leben dann mal ohne Kinder geniessen».
«Meine Kinder sind das Schönste im Leben»
Viele Eltern in den Kommentaren schreiben, dass sie ihre Entscheidung für Kinder niemals bereut hätten. Ein Leser erzählt: «Ich musste meine Tochter allein grossziehen. War nicht immer einfach, aber es hat sich gelohnt.» Andere sehen im Familienleben vor allem Sinn und Glück: «Mit meinen Kindern begann eine der schönsten Zeiten meines Lebens.» Mehrere Leser betonen, dass Kinder zwar anstrengend sein können – aber emotional unbezahlbar. «Kinder zu haben, ist ein Segen und ein Privileg», schreibt eine Mutter.
Andere sagen: «Ohne Kinder ist das Leben freier»
Fast genau so viele Stimmen verteidigen jedoch ganz klar ein Leben ohne Nachwuchs. Einige argumentieren mit mehr Freiheit und Selbstbestimmung. Ohne Kinder könne man spontaner reisen, seine Karriere verfolgen oder einfach ruhiger leben.
Eine Leserin schreibt offen: «Ich wollte niemals Kinder und schätze mein unabhängiges Leben.» Andere nennen persönliche Gründe. Eine Leserin erklärt etwa, sie habe sich bewusst gegen Kinder entschieden, weil sie aufgrund ihrer Situation einem Kind nicht das geben könne, was es verdient.
Solche Entscheidungen werden laut Kommentaren aber oft gesellschaftlich kritisiert: viele Betroffene berichten von Unverständnis, Rechtfertigungsdruck oder sogar Vorwürfen, egoistisch zu handeln oder sich vor Verantwortung zu drücken.
Viele sehen das Problem im Geld
Ein Argument taucht in der Diskussion immer wieder auf: die Kosten. Ein Leser rechnet vor, wie teuer Familie heute sein kann. Hohe Mieten, Krankenkassenprämien und Alltagskosten würden Familien stark belasten. «Mit normalem Einkommen ist es für viele kaum möglich, eine Familie zu gründen», schreibt er. Andere Kommentatoren gehen noch weiter und nennen die Schweiz sogar ein «kinderfeindliches Land», weil Familien finanziell stark unter Druck stünden.
Streitpunkt AHV: Wer zahlt später?
Besonders emotional wird die Debatte beim Thema Altersvorsorge: Mehrere Leser argumentieren, dass kinderlose Personen später von den Kindern anderer profitieren, weil diese die Renten finanzieren. Andere widersprechen heftig: Wer arbeite, zahle auch AHV – egal ob mit oder ohne Kinder. Die Diskussion zeigt, wie schnell die Kinderfrage auch zur gesellschaftlichen Grundsatzdebatte wird.
Respekt statt Vorwürfe
Zwischen all den hitzigen Kommentaren gibt es auch versöhnliche Stimmen. Eine Leserin schreibt: «Jede Medaille hat zwei Seiten. Wichtig ist, dass jeder selbst entscheiden darf, wie er leben möchte – ohne gesellschaftlichen Druck.»
Kinder, Glück und Freiheit
Kinder – für die einen das grösste Glück, für die anderen bewusst kein Lebensziel. Genau das zeigt: Beide Lebenswege haben ihre Reize. Wer keine Kinder hat, spürt manchmal die Sehnsucht nach dem Familienglück. Eltern dagegen beneiden ab und zu die Freiheit und Unabhängigkeit derjenigen, die sich bewusst gegen Nachwuchs entschieden haben. So unterschiedlich die Entscheidungen, so nachvollziehbar sind die Gefühle.
Die Blick-Umfrage macht deutlich: In der Schweiz gehen die Meinungen zu diesem Thema so auseinander wie selten zuvor.
Typisch kinderfeindliche Schweiz am 20.7.2026: Campingplatz in Unterseen (BE) mit Kinderverbot:
«Adults Only»: Campingplatz-Besitzerinnen sind froh, haben sie Kinder verbannt
https://www.20min.ch/story/adults-only-campingplatz-interlaken-keine-kinder-103605505
Céline Trachsel -- Seit dieser Saison ist ein Campingplatz in Unterseen bei Interlaken kinderfrei. Das Konzept habe sich bewährt: Der Platz sei ausgebucht, sagen beiden Schwestern, denen der Platz gehört.
Der Campingplatz Lazy Rancho in Unterseen bei Interlaken ist seit dieser Saison kinderfrei – und bereits ausgebucht.
Die Betreiberinnen Virginia und Cheyenne Blatter erhielten nach dem Entscheid Morddrohungen und massiven Widerstand.
Trotz der Anfeindungen bereuen die beiden Schwestern ihren Entscheid nicht.
Virginia und Cheyenne Blatter übernahmen im Januar 2025 zwei Campingplätze in Unterseen bei Interlaken, die direkt nebeneinander liegen. Einen der beiden Plätze machten sie letzten Dezember kinderfrei, gültig ab dieser Saison. «Das war schon brutal», sagt Virginia Blatter zur «Aargauer Zeitung». Der Grund: Sie erhielten Morddrohungen und es gab massiven Widerstand.
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Der «Beobachter» berichtete über eine Familie mit zwei Kindern, die den Stellplatz räumen musste – trotz kürzlicher Investitionen. Es gab gewaltverherrlichende E-Mails: Jemand fand, die Campingbetreiberinnen hätten alle einen Kopfschuss verdient. Es gab 1-Stern-Bewertungen auf Google, andere nahmen Fake-Buchungen vor. Manche forderten gar einen Lizenzentzug.
Campingplatz ist ausgebucht
Dabei hatten die beiden Schwestern letzten Sommer extra eine Marktstudie durchgeführt: Sie reisten in sechs Länder und besuchten Familien- und Erwachsenen-Campingplätze. Ihr Fazit: Das Konzept bewährt sich. In der Schweiz ist «Lazy Rancho» der erste kinderfreie Camping.
Doch die beiden bereuen trotz aller Anfeindungen ihren Entscheid nicht. Der «adults only»-Platz ist laut «Aargauer Zeitung» derzeit ausgebucht.
Auf dem Erwachsenencamping würden vor allem Menschen ihre Ferien buchen, die Ruhe suchen, erzählen die Schwestern gegenüber der Zeitung. Oder sie suchen Erholung nach einem aktiven Tag. «Wir haben zum Beispiel oft skandinavische Paare, die tagsüber biken, wandern oder Gleitschirm fliegen», sagt Virginia Blatter. «Sie wollen gut schlafen, damit sie morgens früh raus können.»
Adult-only-Gäste auf Familiencamping zu Besuch
Ihre zwei Campingplätze liegen wenige Gehminuten auseinander, haben aber je eine eigene Rezeption und eigene Infrastruktur. Der Platz, auf dem Kinder nach wie vor erlaubt sind, hat auch einen Pool und ein Campinglädeli – was dem adults-only-Platz fehlt.
«Gäste aus dem Adults-Bereich kommen gerne aufs Familiencamping, weil sie hier einkaufen können. Sie essen eine Glace und kühlen sich im Pool ab. Sie haben genug Nerven für den Rummel hier, weil sie sich anschliessend wieder zurückziehen können», sagt Virginia Blatter zur «Aargauer Zeitung». Kinder lieben die beiden dennoch – sie sollen auf dem Familien-Campingplatz herumtoben dürfen, ohne mit Schimpfis rechnen zu müssen. «Kinder sollen Kinder sein dürfen», sagt Cheyenne Blatter. «Sie sollen sich verausgaben. Das ist mir tausendmal lieber, als wenn sie den ganzen Tag stumm am iPad hängen.»
Kinderfeindliches aus der Schweiz am 28.7.2026: Deutsche Feministin in der Schweiz (!) gegen Kinder im "Frauenbereich" - und sie hat einen "Dr."-Titel (!):
Badi St. Gallen: «Frauenbereich ist kein Spielplatz für Kleinkinder»
https://www.nau.ch/news/schweiz/badi-st-gallen-frauenbereich-ist-kein-spielplatz-fur-kleinkinder-67149262
Kriminelle Feministin: Frau Dr. Verena E. Brunschweiger -- "Autorin, Aktivistin und Feministin, studierte Deutsch, Englisch und Philosophie/Ethik" - aber Soziologie hat sie NICHT studiert und hat wohl selber KEINE Kinder (!).
Der Artikel:
Verena E. Brunschweiger -- Stadt St. Gallen -- «Frauenbereiche in Badis sind für Frauen da – und sind eben gerade keine Kleinkindbereiche», findet Kolumnistin Dr. Verena E. Brunschweiger.
Dr. Verena E. Brunschweiger schreibt auf Nau.ch regelmässig Kolumnen.
Heute schreibt sie über Kinder in Frauenbereichen in den Badis.
Brunschweiger nimmt dabei auch die Männer in die Pflicht.
Viele Stammgästinnen im St. Galler Freibad Dreilinden schätzen den Frauenbereich in ganz besonderem Mass. Allerdings stellen sie in letzter Zeit vermehrten Trubel fest, verursacht durch lärmende Kleinkinder!
Eine Besucherin wies darauf hin, dass Bücher lesen oder sich in Ruhe sonnen zu den Charakteristika zählen, weshalb sie den Frauenbereich so liebt. Und dass genau diese Atmosphäre verloren zu gehen drohe.
Verena Brunschweiger
Verena Brunschweiger schreibt regelmässig Kolumnen auf Nau.ch. - zvg
Achtung vor dem Ball!
Tatsächlich fragt man sich unweigerlich, warum Mütter das dieser Frau unbedingt kaputt machen wollen, indem wirklich überall Bälle fliegen müssen und Gekreische zu hören sein muss. Und auch noch rennenden Kleinkindern ausgewichen werden muss. Zumal der Familienbereich nicht weit weg ist.
Draussen ein Buch lesen war einst eine wunderschöne, romantische, entspannende Angelegenheit. Jetzt ist es offenbar ein beträchtliches Risiko, da man jederzeit einen Ball an den Kopf geknallt bekommen kann.
Es spricht also viel dafür, Frauenbereiche auch als solche zu führen, und nicht als Frauen- und Kleinkindbereich. Gebt doch mal den Männern die Kinder mit! Oder haben die etwa keine Lust?
Andere wiederum betonen den Unsinn von Geschlechtertrennung jeglicher Art, es hätte etwas Künstliches, erinnere an religiöse Einrichtungen, wo Frauen und Männer getrennt werden.
Senior läuft in «Ladies only»-Bereich
Aber: Im grössten Thermalbad der Welt, der «Erdinger Therme», gibt es ebenfalls einen mit einem grossen Schild als solchen gekennzeichneten «Ladies only»-Bereich. Das klappt grundsätzlich problemlos. Bis auf den einen älteren Herren. Der behauptete als Ausrede, kein Englisch zu können, als er gefragt wurde, was er im Frauenbereich zu suchen hätte…
Dieser Bereich der Badeanlage ist übrigens generell ab 16 Jahren, was einen ruhigen, wirklich erholsamen Aufenthalt garantiert. Für Leute mit Kindern gibt es das Rutschenparadies, das normale Hallen- und Freibad, diverse Planschbecken und so weiter und so fort.
Herzlichen Dank an den Vater
Und es ist halt einfach so: Es stört, wenn man beim ahnungslosen Betreten der Damentoilette als Erstes einen Fünfjährigen zu Gesicht bekommt – beim nur teilweise klappenden Versuch, stehend in eine Schüssel zu pinkeln. Herzlichen Dank an seinen Vater, der ihn auf die Mutter (und alle anderen Frauen) abwälzt.
Es kann nicht sein, dass öffentliche Räume aller Art für alle anderen Bevölkerungsgruppen nur mit Ohrstöpseln und ständiger erhöhter Wachsamkeit benutzbar sind, sobald Eltern mit Kleinkindern diese für sich entdeckt haben.
Es leeren sich ganze Plätze, sobald der kleine Yannick brüllend mit seinem Fussball und seiner Wasserpistole auftaucht.
Zum Davonlaufen, sogar für die Tiere
Leute jeden Alters packen Bücher und Tablets ein, Menschen setzen sich um, um nicht im Radius seiner Planschorgien zu sein, Studenten setzen Kopfhörer auf. Und sogar die Speziesgrenzen werden überschritten: Tauben, Amseln, Spatzen, Enten und Elstern ergreifen die Flucht. Hunde verkriechen sich mit eingezogenem Schwanz, Katzen scharwenzeln davon – aber bloss keine Panik, ist ja nur ein süsser Junge!
Nein, so jemand hat wirklich nichts in irgendeinem Frauenbereich verloren. Ganz egal, ob er schon als kleiner Mann empfunden wird oder nicht.
Es sei denn, man will mal wieder schön altmodisch Frau mit Mutter gleichsetzen. Und aktiv und absichtlich allen anderen Frauen Ruhe und Freude rauben.
Morddrohungen in Interlaken
Zur Person
Dr. Verena E. Brunschweiger, Autorin, Aktivistin und Feministin, studierte Deutsch, Englisch und Philosophie/Ethik an der Universität Regensburg. 2019 schlug ihr Manifest «Kinderfrei statt kinderlos» ein und errang internationale Beachtung.
Man sieht ganz aktuell auch beim Thema kinderfreier Campingplatz – in diesem Fall «Lazy Rancho» in Unterseen bei Interlaken – dass man der Aggressivität mancher Eltern schon etwas entgegensetzen sollte.
Die Betreiberinnen erhielten Morddrohungen (!) und 1-Stern-Bewertungen. Das kriegt man also von wütenden Eltern, wenn man sich outet, ein Café, ein Hotel – oder in diesem Fall einen Campingplatz, kinderfrei führen zu wollen.
Kinderfeindliche Schweiz am 9.8.2026: Viele schweizer Mütter müssen ihre Arbeit aufgeben, um die überteuerte schweizer Kita zu sparen!
Neue Studie zeigt: Zahlen bald Firmen die Kita-Kosten?
https://www.msn.com/de-ch/finanzen/wirtschaft/neue-studie-zeigt-zahlen-bald-firmen-die-kita-kosten/ar-AA29HC3w
Annalena Müller -- Horrende Kosten für die Kinderbetreuung drängen besonders Frauen aus dem Arbeitsmarkt. Weil das Personal fehlt, wollen zwei Drittel der schweizer KMU sich jetzt stärker für Familien engagieren.
Die Schweiz ist in vielem spitze: riesige Millionärsdichte, hohe Lebenserwartung – und extrem teure Kinderbetreuung. «Ein Vollzeit erwerbstätiges Paar mit einem Kind muss im Schnitt über ein Viertel des Haushaltseinkommens für die Betreuung aufwenden», sagt Charlotte Claveau vom Kita-Fachverband. Die Konsequenz: Besonders Frauen fallen in dieser Lebensphase teilweise aus dem Arbeitsmarkt.
Jetzt zeigt eine repräsentative Studie des Forschungsinstituts Sotomo, die Blick exklusiv vorliegt: Für kleine und mittelständische Arbeitgeber ist dies ein Problem. Angesichts des wachsenden Fachkräftemangels sind Schweizer KMU zunehmend bereit, dem Thema Kinderbetreuung mehr Raum zu geben, teils auch zusätzliche finanzielle Mittel bereitzustellen.
Fachkräftemangel zwingt zum Umdenken
Diese Bereitschaft hat Studienleiterin Sarah Pannen (31) zunächst überrascht. «Aber kleine und mittelständische Betriebe bekommen den Ausfall von Arbeitskräften wegen Betreuungspflichten unmittelbar zu spüren.» Die Untersuchung zeigt, dass KMU besonders unter reduzierten Arbeitspensen, kurzfristigen Personalausfällen und Schwierigkeiten bei der Personalplanung leiden.
Durch ein grösseres Engagement erhoffen sich die Arbeitgeber deshalb neben zufriedeneren Mitarbeitenden vor allem eine höhere Produktivität. Knapp die Hälfte der KMU wäre sogar bereit, einen eigenen finanziellen Beitrag zu leisten. Zum Ausgleich wünschen sie sich staatliche Steuernachlässe oder andere Möglichkeiten der Gegenfinanzierung.
Auftraggeberin der Studie ist die Kita-Vermittlungsplattform Awina. CEO und Mitgründerin Drenushe Shala (36) freut sich über die wachsende Sensibilisierung der Firmen: «Da hat sich in den letzten Jahren einiges bewegt.» Noch vor wenigen Jahren hätten Unternehmen Betreuungsfragen als privates Problem ihrer Angestellten betrachtet. Inzwischen haben der Fachkräftemangel und die gestiegene Zahl von Frauen in hoch spezialisierten Berufen die Nachfrage nach guter und leicht organisierbarer Betreuung ausserhalb der Familie erhöht.
Wie Airbnb für Kita-Plätze
Die Plattform Awina ist selbst ein Produkt dieser Nachfrage. Seit zwei Jahren funktioniert das Start-up als eine Art Airbnb für Kitaplätze: «Wir bringen Eltern und Kitas zusammen und unterstützen Kitas bei der Suche nach Fachkräften», so Shala. Das Kernproblem hoher Betreuungskosten begleitet Awina seit der Gründung vor sechs Jahren.
Eine der bekannteren Konsequenzen: Schweizer Eltern greifen wegen der hohen Betreuungskosten häufiger auf die Hilfe von Grosseltern und Freunden zurück, als dies in den Nachbarländern der Fall ist. Für Eltern ohne familiäres Netzwerk werden Kinder leicht zur Armutsfalle – besonders Alleinerziehende können solche finanzielle Lasten oft kaum tragen.
Awina startete 2020 zunächst mit einem anderen Businessmodell und bot Kredite zur Kita-Finanzierung an – ein Ansatz, der auf wenig Interesse stiess. Nur zehn Familien nahmen einen Kredit auf. Deshalb habe man das Angebot eingestellt. «Die Schweiz ist nicht die USA, wo sich Eltern verschulden, um ihren Kindern eine gute Ausbildung zu sichern», räumt Shala ein, auch wenn die Betreuungskosten hierzulande vergleichbar seien.
Mit dem Vermittlungsportal hingegen scheint Awina auf dem richtigen Weg zu sein. 720 der rund 3800 Schweizer Kitas sind dort laut Shala bereits registriert, Tendenz steigend. Aktuell wertet das Unternehmen die Studienergebnisse aus und erarbeitet Konzepte, um gezielt auf KMU zuzugehen. Das Ziel: den bürokratischen Prozess zu vereinfachen und Kinderbetreuung für Eltern finanzierbar zu machen.
«Kranke Kinder können nicht in Kitas»
Marco Giesselmann (51), der an der Universität Zürich den sozialen Wandel und individuelle Lebensplanung erforscht, sieht beim Thema Kinderbetreuung ebenfalls Handlungsbedarf: «Im Ringen um Fachkräfte können familienfreundliche Angebote ein Wettbewerbsvorteil sein.» Während viele KMU bereits Elternteilzeit oder Kinderkranktage anbieten, könnte eine strukturelle oder finanzielle Kita-Unterstützung künftig den Ausschlag geben. Zugleich warnt Giesselmann vor zu hohen Erwartungen der Unternehmen.
Der Soziologe bezweifelt, dass ein solches Engagement automatisch zu höherer Produktivität führt: «Kranke Kinder können nicht in Kitas, sondern müssen zu Hause betreut werden.» Kurzfristige Ausfälle blieben für KMU also auch bei besserem Betreuungsangebot eine Realität. Hinzu kämen gesellschaftliche und verinnerlichte Erwartungen an Frauen, sich um ihre Kinder zu kümmern – ein Hauptgrund für reduzierte Pensen, so Giesselmann. «Institutionelle Faktoren allein führen nicht sofort zu einem gesellschaftlichen Umdenken.»
Auch Drenushe Shala weiss, dass leichter zugängliche Betreuungsangebote die Gesellschaftsordnung nicht über Nacht auf den Kopf stellen werden. Dennoch bieten sie Eltern eine Wahlmöglichkeit – und Arbeitgebern eine Chance, Begriffe wie «familienfreundlich» oder «divers» mit echtem Inhalt zu füllen. Noch immer bekämen Frauen am Diversity Day vor allem in Grosskonzernen oft bloss einen Blumenstrauss überreicht. Shalas Fazit: «Blumensträusse sind kein Wettbewerbsvorteil, Kinderbetreuung schon.»
Die Schweiz ist ein total kinderfeindliches Land am 19.8.2026: Kinderkrippe kostet - und in Lancy (GE) mit bis zu 80% Preiserhöhung:
Lancy GE: Kita-Aufstand: Eltern wehren sich gegen 80-Prozent-Preisanstieg
https://www.20min.ch/story/lancy-ge-kita-aufstand-eltern-wehren-sich-gegen-80-prozent-preisanstieg-103619722
Milena Michoud -- In Lancy sorgt eine massive Erhöhung der Kita-Tarife für Aufruhr: Gewisse Familien müssen künftig über 80 Prozent mehr bezahlen. Die Stadt hält an der Reform fest – verschiebt deren Einführung aber um mehrere Monate.
In Lancy GE erhöht die Gemeinde die Kita-Tarife um 4 Prozent und hebt die Einkommensgrenze für den Maximaltarif von 178'000 auf 258'000 Franken an.
Für gewisse Familien mit höheren Einkommen steigen die Kosten dadurch um mehr als 80 Prozent.
Nach heftiger Kritik an einer Infoveranstaltung mit rund 80 Eltern wird die Einführung auf August 2027 verschoben.
In Lancy GE sorgt eine Reform der Kita-Tarife für heftigen Widerstand. Die Gemeinde erhöht die Betreuungstarife um vier Prozent und hebt gleichzeitig die Obergrenze des massgebenden Einkommens für den Maximaltarif von 178'000 auf 258'000 Franken an. Dadurch steigen die Kosten für gewisse Familien mit höheren Einkommen um mehr als 80 Prozent.
Eine Familie mit zwei Kindern im Alter von einem und drei Jahren bezahlt bislang 33'075 Franken pro Jahr. Mit den neuen Tarifen werden es 59'826 Franken – fast 27'000 Franken mehr. Die Eltern arbeiten beide Vollzeit und überlegen angesichts der Mehrkosten, ob sich das weiterhin lohnt. Zum Vergleich: In der Stadt Genf kostet die Vollzeitbetreuung von zwei Kindern in der höchsten Einkommensklasse jährlich 31'548 Franken.
Eltern machen ihrem Ärger Luft
Stadtpräsidentin Salima Moyard (SP) verteidigt die Reform als sozial gerecht. Entscheidend sei die sogenannte Belastungsquote, also der Anteil des Einkommens, der für die Kinderbetreuung aufgewendet wird. Diese beträgt derzeit bei den tiefsten Einkommen 9 Prozent und bei den höchsten 12,25 Prozent. Mit der Reform steigt sie auf 9,36 bzw. 15,34 Prozent. Auch danach subventioniert die Gemeinde die Kita-Plätze der wohlhabendsten Haushalte laut Moyard noch zu rund 30 Prozent.
Bei einer Informationsveranstaltung machten rund 80 Eltern ihrem Ärger Luft. Mehrere warnten davor, dass die hohen Kosten Frauen aus dem Berufsleben drängen oder Familien dazu bewegen könnten, nach anderen Betreuungslösungen zu suchen. Andere warfen den Behörden Herablassung vor oder bezeichneten die Politik als «gefährlich und populistisch». Moyard hielt dagegen, dass die Reform eine bisherige Ungerechtigkeit beseitige und sich die Beiträge stärker an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit orientierten.
240 Kinder auf der Warteliste
Die Stadtpräsidentin betonte zudem, dass die wichtigste familienpolitische Massnahme der Ausbau des Kita-Angebots sei. Derzeit stehen in Lancy 240 Kinder auf der Warteliste. Eine schrittweise Einführung der höheren Tarife, wie sie Eltern ins Spiel brachten, wurde nicht beschlossen.
In einem Punkt kommt die Stadt den Familien jedoch entgegen: Ursprünglich sollten die neuen Tarife am 1. Januar 2027 in Kraft treten. Nach der Kritik wird die Einführung auf den Schuljahresbeginn im August 2027 verschoben. Die Stadtregierung habe diesen Entscheid laut Moyard einstimmig gefällt.
Kinderfeindliche Hotels in Europa am 4.9.2026:
7 besondere Adults-only-Hotels im Alpenraum
https://www.nau.ch/lifestyle/reisen/7-besondere-adults-only-hotels-im-alpenraum-67165761
Travelnews -- Zürich -- Immer mehr Erwachsene suchen kinderfreie Unterkünfte als Ausgleich zum stressigen Alltag. Auch ein Schweizer Campingplatz setzt darauf.
Hotel Arnica, Scuol
Carlton, Interlaken
My Arbor, Südtirol
Camping Lazy Rancho, Unterseen
Hotel Quellenhof, Arosa
Garmisch-Partenkirchen: Das Kranzbach, Oberbayern
Österreich Berg "Hochkönig": Hotel "Sepp", Maria Alm
Kinderfeindliche und frauenfeindliche Schweiz am 10.9.2026: KITA-Kosten für 2 Kinder bis zu 3500 Euro pro Monat zwingen gut ausgebildete Frauen in der Schweiz, ihren Job aufzugeben!
Hazel Brugger nervt sich über die Schweiz: «So krasse gesellschaftliche Probleme»:
Hazel Brugger in Podcast:«Es ist alles so scheuklappig in der Schweiz»
https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/hazel-brugger-nervt-sich-ueber-die-schweiz-so-krasse-gesellschaftliche-probleme-id22248114.html
Laszlo SchneiderTeamlead People-Desk -- Comedian Hazel Brugger nimmt im Podcast «Hotel Matze» kein Blatt vor den Mund. Sie kritisiert die Schweizer Mentalität, horrende Kita-Kosten – und erklärt, warum sie sich mittlerweile immer mehr als Deutsche fühlt.
Hazel Brugger kritisiert im Podcast die Schweiz für gesellschaftliche Probleme und Ignoranz
Hohe Kita-Kosten zwingen laut Brugger ihre Freundinnen zum Zuhausebleiben
Kinderbetreuung kostet bis zu 3500 Euro monatlich, Einkommen oft gleich hoch
«Es ist so scheuklappig alles in der Schweiz. Die kriegen so wenig mit», poltert Hazel Brugger (32). Im Gespräch mit Moderator Matze Hielscher (46) im Podcast «Hotel Matze» lässt die Erfolgs-Comedienne kein gutes Haar an ihren Landsleuten. Wenn sie sich mit Schweizer Freundinnen unterhalte, merke sie extrem, wie unterschiedlich die Alltagsthemen seien – manche wüssten nicht einmal, wer deutscher Bundeskanzler sei.
Besonders sauer stösst Brugger die gesellschaftliche Situation in der Heimat auf. Es gebe in der Schweiz «so krasse gesellschaftliche Probleme», die aber gar nicht als solche erkannt würden, «weil sie nicht sehen, dass es auch anders geht».
«Könnte nicht in einem Staat leben, der mich zwingt, reich zu sein, um arbeiten zu dürfen»
Als Beispiel nennt Brugger die enormen Betreuungskosten für Kinder. Sie kenne drei Freundinnen, die trotz Topausbildung zu Hause blieben: «Wahnsinnig intelligent, wahnsinnig fleissig, ambitioniert und auch schon fertig studiert.» Der Grund: Die Kita sei schlicht unbezahlbar. Brugger rechnet vor, dass die Kinderbetreuung bei zwei Kindern gut 3500 Euro im Monat kosten könne – bei einem gleich hohen Monatslohn. «Dann fragt man sich ja wirklich, ist das hier einfach nur eine einzige Beschäftigungstherapie, die sich gegenseitig so in den Arsch beisst», schimpft Brugger. Ihr klares Fazit: «Ich könnte nicht in einem Staat leben aktuell, der mich dazu zwingt, reich zu sein, um arbeiten zu dürfen.»
Gleichzeitig betont Brugger zwar: «Ich liebe die Schweiz. Ich bin so gerne dort.» Aber: Die Tochter einer Deutschen und eines Schweizers spürt, dass sie emotional immer stärker in Deutschland verankert ist. Das zeige sich an Kleinigkeiten – sie besitze ein Deutschlandtrikot, aber keines der Nati und denke im deutschen Notensystem. Entscheidend sei aber der Blick auf die gesellschaftlichen Sorgen: «Sobald man die Probleme einer Nation als seine eigenen Probleme sieht, dann ist man Teil davon.»
«Wir haben keine Emotionen, wir haben Geld»
Es ist nicht das erste Mal, dass Brugger mit treffsicheren oder spitzfindigen Aussagen über die Schweiz aufhorchen lässt. In der Vergangenheit pflegte sie eine Mischung aus liebevoller Provokation und harter Kritik an helvetischen Eigenheiten. Unvergessen ist ihr trockener Spruch aus ihren Anfängen: «Ich komme aus der Schweiz. Wir haben keine Emotionen, wir haben Geld.» Auch über die hiesige Comedykultur spottete sie einst flachsohlend: «Ich bin Schweizerin, ich hab mir das mit 20 erst angelesen, was Humor überhaupt ist. In der Schweiz ist Humor immer ein Fremdkörper.»
Auch die Schweizer Kollegialität bekam schon ihr Fett weg: Gemeinsam mit Ehemann Thomas Spitzer kritisierte sie vor einigen Monaten die heimatliche Comedyszene als zu komfortabel und mutlos. Wer in der Schweiz vor 200 Leuten spiele, könne gut davon leben. Um den Schritt nach Deutschland zu wagen, fehle vielen schlicht der Wagemut.
Eine Anfrage seitens Blick hat Bruggers Management bisher nicht beantwortet.
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Der Kanton Zürich ist derart kinderfeindlich, dass man dort eigentlich nicht leben kann:
Asoziale und kinderfeindliche Schweiz am 10.9.2026: Im Kanton Zürich mit der Prüfung fürs Gymnasium: Es fehlten 0,03 Punkte - das Kind war am Prüfungstag eigentlich krank:
Zürich: Sohn verpasst wegen Aufsatz Gymi – Mutter geht vor Bundesgericht
https://www.20min.ch/story/gymi-raemibuehl-mutter-scheitert-vor-bundesgericht-wegen-003-notenpunkten-103631053
Ammar Jusufi -- Ein Zürcher Sechstklässler verpasst das Langzeitgymi knapp um 0,03 Notenpunkte. Seine Mutter fordert eine bessere Aufsatznote, scheitert aber vor Bundesgericht.
Ein Zürcher Sechstklässler verpasste die Aufnahme ans Langzeitgymnasium Rämibühl um 0,03 Notenpunkte.
Seine Mutter focht die Aufsatznote durch alle Instanzen bis vor Bundesgericht an – ohne Erfolg.
Die Gerichtskosten belaufen sich auf insgesamt über 5000 Franken, die die Mutter tragen muss.
Ein Zürcher Sechstklässler verpasste die Aufnahme an das Gymnasium Rämibühl um 0,03 Notenpunkte. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, kämpfte seine Mutter bis vor Bundesgericht für eine bessere Aufsatznote, jedoch ohne Erfolg.
Aus dem Entscheid des Verwaltungsgerichts geht hervor, dass der Schüler die Prüfung im März 2025 absolvierte. Sein Deutschaufsatz fiel dann ab: Bewertet wurde er mit der Note 3,25. Im zweiten Deutsch-Prüfungsteil schrieb der Schüler mit einer Sechs die Bestnote, in Mathematik ebenfalls eine 3,25. Damit kam er auf einen Gesamtschnitt von 4,72. Für die Aufnahme in die Probezeit am Langzeitgymnasium wäre ein Schnitt von 4,75 nötig gewesen.
Rückwirkendes Arztzeugnis
Die Mutter wehrte sich zuerst bei der Schule, dann bei der Zürcher Bildungsdirektion sowie beim Verwaltungsgericht. Laut «Tages-Anzeiger» machte sie auch geltend, ihr Sohn sei am Prüfungstag krank gewesen.
Obwohl der Schüler rückwirkend ab dem Prüfungstag krankgeschrieben wurde, hielt das Verwaltungsgericht die Erkrankung allerdings für nicht glaubhaft. Das Urteil liegt 20 Minuten vor. Aus Sicht des Gerichts hätte die Mutter die gesundheitlichen Bedenken früher melden müssen. In den Prüfungsinformationen stehe klar, dass ein Kind, das zur Prüfung antrete, als prüfungsfähig gelte. Eine Krankheit könne nicht erst nach einem schlechten Resultat geltend gemacht werden. Das Gericht lehnte die Beschwerde ab, der Mutter wurden Gerichtskosten von 3000 Franken verrechnet.
Sohn kann nicht ans Gymi, Mutter muss zahlen
Die Mutter zog den Fall weiter ans Bundesgericht. Sie verlangte, die Aufsatznote auf 3,5 anzuheben, den Gesamtschnitt auf 4,75 festzusetzen und ihren Sohn doch noch ins Gymnasium aufzunehmen. Wie aus dem Urteil des Bundesgerichts hervorgeht, das 20 Minuten vorliegt, prüfte es, ob verfassungsmässige Rechte verletzt wurden. Das verneinte es.
Der Schüler erhält damit keinen Platz am Langzeitgymi. Die Gerichtskosten von 2000 Franken muss die Mutter bezahlen.
Es ist den Schweizern EGAL, wie es ihren Kindern geht: Liestal ist OHNE Robi - und nun auch mit einer Kita WENIGER:
Typisch kinderfeindliche Schweiz am 16.9.2026: Kita geht Konkurs - im Nazi-Kanton Basel-Land in Liestal!
Liestal BL: Kita geht Konkurs – Eltern müssen Kinder sofort abholen
https://www.20min.ch/story/kita-moris-liestal-konkurs-trifft-eltern-und-mitarbeitende-voellig-unvorbereitet-103634441
Fototext: Die Kita-Chefin tauchte laut Mitarbeiterinnen erst auf, als alle Kinder bereits weg waren. Zu einem Gespräch mit den Angestellten kam es nicht.
Karin Leuthold -- Die Kita Moris in Liestal ging bereits am Freitag Konkurs. Am Dienstag erfuhren Mitarbeitende und Eltern abrupt von der Schliessung.
Die Kita Moris in Liestal ist am vergangenen Freitag in Konkurs gegangen.
Am Dienstag wurden Eltern kurzfristig aufgeboten, ihre Kinder sofort abzuholen – Mitarbeitende erfuhren per Telefon, dass sie arbeitslos sind.
Betroffene Eltern hatten bis Ende September bezahlt und stehen nun ohne Betreuungsplatz da, während andere Kitas in Liestal überrannt werden.
Die Kita Moris in Liestal BL ging vergangenen Freitag in Konkurs – doch zunächst wusste niemand davon. Erst am Dienstag mussten Eltern ihre Kinder von einem Moment auf den anderen abholen. Wie die «Basler Zeitung» (BaZ) berichtet, hatte das Konkursamt den Mitarbeitenden wenige Minuten zuvor telefonisch mitgeteilt, dass sie arbeitslos seien.
Die Kita Moris GmbH in Liestal bestand rund fünf Jahre. Die Gesellschaft war unter ihrem offiziellen Namen im Schweizer Handelsregister eingetragen und betreute Kinder ab drei Monaten bis zum Kindergarteneintritt in altersgemischten Gruppen mit bis zu 15 Kindern.
Eltern weinten
«Wir waren alle mega überfordert», erzählt eine Mitarbeiterin der BaZ. Drei Betreuerinnen hätten mit 15 Kindern auf dem Spielplatz gestanden, obwohl die Mitarbeitenden die Kleinen seit dem 11. September nicht mehr hätten betreuen dürfen.
Daraufhin versuchte eine Angestellte, die Kita-Chefin zu erreichen, während andere die Eltern anriefen. «Ich habe Eltern am Telefon gehabt, die weinten, wütend waren, es waren gemischte Emotionen», sagte eine Mitarbeiterin zur BaZ. «Wir mussten nicht nur alles organisieren, sondern unseren Kopf hinhalten und den Eltern alles erklären.»
«Wir benötigen jetzt Hilfe»
Die Kita-Chefin sei erst aufgetaucht, als alle Kinder bereits abgeholt worden waren. Zu einem Gespräch mit den Angestellten sei es jedoch nicht gekommen, wie diese der BaZ weiter erzählten. «Wir waren mit wütenden Eltern beschäftigt.» Diese hatten bis Ende September bezahlt und standen nun plötzlich ohne Betreuungsplatz da.
Auch für die Mitarbeitenden ist der Konkurs ein Schock. Den Augustlohn hätten sie noch erhalten, aber «Wir benötigen jetzt Hilfe, wie es weitergehen soll», sagte eine Mitarbeiterin der BaZ.
Einige Eltern mussten Ferientage beziehen, bis sie eine neue Lösung finden. Das könnte schwierig werden: Die früheren Mitarbeitenden der Kita Moris riefen selbst bei anderen Kitas in Liestal an, um nach freien Plätzen zu fragen. «Es gibt zwar noch verfügbare Plätze, diese Kitas werden jetzt aber überrannt», sagt sie zur BaZ.
Der Fall ist nicht einzigartig: Ende Mai 2026 musste auch die Kinderkrippe Schnäggliparadies in Oftringen AG ihren Betrieb nach einem Konkurs kurzfristig einstellen. Eltern wurden erst am Vorabend informiert und mussten umgehend Ersatzbetreuung organisieren.
Kinderfeindliche Schweiz 27.9.2026: Schulen schliessen in Ftan und Tarasp:
Kanton Graubünden: Zwei Dörfer verlieren ihre Schulen: Stimmung ist «explosiv»
https://www.20min.ch/story/kanton-graubuenden-zwei-doerfer-verlieren-ihre-schulen-stimmung-ist-explosiv-103638113
Fototext:
-- Der Beschluss der Gemeinde stösst bei der Bevölkerung auf Kritik.
-- Die Gemeinden Ftan, Tarasp sowie Ardez, Guarda, Sent und Scuol wurden im Jahr 2015 zur politischen Grossgemeinde Scuol fusioniert.
Vanessa Figi -- Die Gemeinde Scuol will ab dem Schuljahr 28/29 die Primarschulen in Ftan und Tarasp schliessen. In den Dörfern stösst dieser Entscheid auf Kritik. 20 Minuten hat bei der Gemeindepräsidentin nachgefragt.
Die Gemeinde Scuol GR will ab dem Schuljahr 2028/29 die Primarschulen in Ftan und Tarasp schliessen.
Als Gründe nennt der Gemeinderat Einsparungen und sinkende Schülerzahlen in den kommenden Jahren.
In den betroffenen Dörfern ist die Stimmung «explosiv» – Kritiker sehen den Fusionsvertrag von 2015 verletzt.
Die Grossgemeinde Scuol will ab dem Schuljahr 2028/29 die Primarschulen in Ftan und Tarasp schliessen. Das berichtete die «Südostschweiz».
Grund für die Schliessung der Schulen sei die Bevölkerungsentwicklung in der Gemeinde, sagt Gemeindepräsidentin Aita Zanetti auf Anfrage von 20 Minuten. «Die Zahl der Kinder in der Gemeinde Scuol geht zurück, und diese Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren auf die einzelnen Schulstandorte auswirken.»
Die Schülerzahl sinkt
Die Gemeinde wolle die Schulen langfristig pädagogisch sinnvoll und finanziell tragbar organisieren. Künftig sollen Kinder aus Ftan in Ardez und jene aus Tarasp in Sent zur Schule gehen. «Der Entscheid ist uns nicht leichtgefallen. Er schafft aber langfristig verlässliche Strukturen für die Schule in der gesamten Gemeinde», so Zanetti.
Gemeindepräsidentin versteht die Sorgen
Zanetti verstehe die Sorgen der Bevölkerung in Ftan um ihre Traditionen. «Die Schule ist in Ftan eng mit dem Dorfleben, der romanischen Sprache und lokalen Traditionen verbunden.» Diese Bedeutung verschwinde nicht mit einer neuen Organisation des Schulbetriebs, sagt die Gemeindepräsidentin.
«Die Identität eines Dorfes hängt nicht allein von einem Schulstandort ab, sondern vor allem von den Menschen, die sie leben und weitergeben.» Für Zanetti ist nun wichtig, gemeinsam mit der Bevölkerung nach Lösungen zu suchen. «Traditionen und die Verbindung der Kinder zu ihrem Dorf sollen auch künftig erhalten bleiben.»
Die Stimmung in der Bevölkerung wird im Artikel der «Südostschweiz» als «derzeit generell explosiv» beschrieben. Für die Pläne des Gemeinderates gebe es kein Verständnis.
20 Minuten hat bei der Gemeindepräsidentin nachgefragt, ob es bereits Pläne für die Schulhäuser nach der Schliessung gibt. «Für die Gemeinde ist wichtig, dass die Gebäude nach Möglichkeit weiterhin einen sinnvollen Nutzen für das Dorf und die Bevölkerung haben», teilt Zanetti mit.
Pläne gebe es jedoch noch keine. Für die künftige Nutzung habe die Gemeinde genügend Zeit, verschiedene Möglichkeiten sorgfältig zu prüfen. «Dabei sollen auch die Bedürfnisse der jeweiligen Fraktionen berücksichtigt werden.»
Kinderfeindliche Schweiz schon wieder am 3.10.2026: Nun schliesst der Freizeitpark "Sedel" in Herisau:
Jetzt ist der kultige Mini-Freizeitpark in Herisau AR definitiv am Ende -- Pächterfirma ist pleite
https://www.blick.ch/wirtschaft/appenzeller-mini-freizeitpark-ist-pleite-jetzt-ist-schluss/wbcnhcc
Nathalie Benn, RIngier -- Redaktorin Wirtschaft -- Der Freizeitpark Sedel fand nicht aus der Krise, Pächter und Vermieterin konnten sich nicht einigen. Jetzt ist die Mini-Anlage bereits Geschichte. Die Betreiberfirma ist konkurs, die Bahnen stehen für immer still.
Der Mini-Freizeitpark Sedel in Herisau AR ist geschlossen
Die Pächterfirma Sedel Gastronomie AG befindet sich in Liquidation
Zwischen Pächter Bischof und Vermieterin Heidi Näf läuft zudem ein Rechtsstreit
Im kleinen Freizeitpark Sedel ob Herisau AR ist definitiv Schluss. Im Juli suchte Pächter Elvis Bischof noch nach einem Nachfolger, der das beliebte Ausflugsziel samt Restaurant übernimmt. Er selbst will nicht mehr – wegen eines wüsten Streits mit der Vermieterin. Schon damals reduzierte Bischof den Betrieb: Die Bahnen standen still, die Beiz mit herrlichem Blick auf den Bodensee war nur noch an den Wochenenden geöffnet. Trotzdem hoffte der Pächter noch, einen Nachfolger zu finden.
Jetzt zeigt sich: Die Suche blieb erfolglos. Die Anlage ist dauerhaft geschlossen, wie der Ostschweizer Sender TVO berichtet. Die Pächterfirma Sedel Gastronomie AG befindet sich in Liquidation, gegen den Betrieb läuft ein Konkursverfahren. Auf der Website des Parks prangt der Hinweis: «Dauerhaft geschlossen wegen Unstimmigkeiten mit der Vermieterin.»
Blick erreicht Bischof am Telefon. Über das definitive Aus seines Freizeitparks will er allerdings nicht mehr sprechen. Gestern sei sein Abschluss gewesen, sagt er. Jetzt müsse er einen Schlussstrich ziehen.
Vermieterin und Pächter wurden sich nicht einig
Damit endet der Versuch, dem traditionsreichen Ausflugsziel neues Leben einzuhauchen. Vor drei Jahren haben Bischof und zwei weitere Geschäftspartner den Betrieb übernommen – mit ehrgeizigen Plänen. Geplant waren neue Attraktionen, ein Biergarten und Veranstaltungen wie Silent Partys, Clownshows oder ein Winterzauber. Auch die Gastronomie sollte neu aufgestellt werden. Doch die anfängliche Euphorie verflog. Die beiden Geschäftspartner seien abgesprungen, sagt Bischof gegenüber TVO. Danach habe er die Last alleine tragen müssen.
Gleichzeitig verschärfte sich der Konflikt mit Vermieterin Heidi Näf. Schon im Sommer erhoben beide Seiten gegenseitig Vorwürfe. Bischof beklagte, Näf mische sich zu stark in den Betrieb ein. Die Vermieterin wiederum verwies auf Sicherheitsbedenken bei den Bahnen und fehlende Wartungs- und Serviceprotokolle. Nun hätten auch mehrere Gespräche mit Näf keine Lösung gebracht, so Bischof. «Irgendwann ist es ausgeartet.» Neben dem Konkursverfahren ist inzwischen auch ein Rechtsstreit zwischen Bischof und Näf entbrannt. Gegenüber TVO wollte sich die Vermieterin nicht dazu äussern.
Ob der Park je wieder öffnet, steht in den Sternen. Solange Konkurs und Gerichtsverfahren laufen, gehen die Türen jedenfalls nicht wieder auf.
Kleine Freizeitparks unter Druck
Mit seinen Problemen ist der Sedel nicht allein. Gerade kleinere Schweizer Freizeit- und Erlebnisparks kämpfen mit hohen Kosten und teuren Investitionen. In diesem Jahr sind gleich mehrere bekannte Destinationen von der Bildfläche verschwunden.
Ende April machte etwa das Ticiland in Stein am Rhein SH nach nicht einmal sechs Jahren endgültig dicht. Als Gründe für das Aus nannte Betreiber und Schausteller Peter Hablützel (72) die hohen Betriebskosten und fehlende Investoren. Insbesondere die Stromkosten belasteten den einzigen Indoor-Freizeitpark des Landes. Am Ende verlor Hablützel nach eigenen Angaben einen Grossteil des investierten Kapitals.
Und auch das Erlebnisland Grizzlybär in Forst-Längenbühl BE wird Ende Jahr geschlossen. Der Betrieb mit Restaurant, Hotel, Spielplatz und Tiergehegen schrieb schon seit Jahren rote Zahlen. 27 Mitarbeitende sind von der Schliessung betroffen, 17 Vollzeitstellen fallen weg. Der Gastrobetrieb soll verkauft werden.
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Und grad nomal:
Kinderfeindliche Schweiz am 3.10.2026: Immer weniger KinderärztInnen - schweizer Numerus Clausus beim Medizinstudium und schlechter Lohn provoziert Kinderärztemangel:
Leser zu Kinderarzt-Mangel: «Heutzutage werden zwei Drittel aller Kandidaten abgelehnt!»
https://www.blick.ch/community/kinderarzt-mangel-in-der-schweiz-community-diskutiert/ry2rghc
Alessandro Kälin -- Redaktor Community -- In der Schweiz herrscht ein Mangel an Kinderärzten. 1600 Kinder teilen sich einen Doktor. Kinderarzt Stefan Roth fordert mehr Studienplätze und einheitliche Vergütungen für Behandlungen. Auch die Community thematisiert Probleme in dem Berufsfeld und mögliche Lösungen.
Ein Kinderarzt betreut im Schnitt 1600 statt ideal 1000 Kinder
Kinderarzt Stefan Roth warnt vor Pensionierungen, Teilzeit und komplexeren Fällen
Er will Studienplätze und gleiche Tarife
Eltern verzweifeln immer mehr auf der Suche nach einem Kinderarzt. Die Wartezeiten sind lange, bei Notfällen wird es oft schwierig. Gemäss einer neuen Studie ist das kaum überraschend. Im Durchschnitt behandelt ein Fachmediziner aktuell 1600 Kinder. Im Idealfall sollten es nur 1000 sein.
Laut Stefan Roth, Vorstandsmitglied beim Verband der Haus- und Kinderärzte Schweiz (MFE), dürfte die Lage noch schlimmer werden. Viele Kinderärzte sind nahe an der Pension oder arbeiten bereits über das Rentenalter hinaus, erklärt der Mediziner. Jüngere Ärzte würden zudem immer mehr Teilzeit arbeiten. Auch häufigere auftretende komplexe Krankheitsbilder brauchen laut ihm immer mehr Ressourcen.
Roth nennt mehr Studienplätze und Praktika als mögliche Lösung für den Ärztemangel. Eine Vereinheitlichung der Vergütung in den verschiedenen Kantonen könne ebenfalls Abhilfe schaffen. Auch in unserer Community werden Ansätze diskutiert.
«Man sollte sie einfach besser bezahlen»
Viele Leserinnen und Leser sind überzeugt, der Kinderarzt-Beruf ist schlicht nicht attraktiv genug. Nicole Zimmermann fragt etwa: «Mal ehrlich, möchte irgendwer Kinderarzt sein bei den heutigen Eltern? Definitiv nein. Viele wissen immer alles besser.» Brigitte Rüegg kann zudem verstehen, dass viele junge Ärztinnen und Ärzte Teilzeit arbeiten: «Sobald man eine Familie gründet, sind 60 bis 70 Stundenwochen schlicht nicht mehr möglich. Dort passiert der grosse Schnitt.»
Lukas Scherrer ist überzeugt: «Das erste Problem ist die schlechte Bezahlung. Das ist sicher auch der Grund, warum viele, die sich zum Arzt ausbilden lassen, weder Allgemeinmediziner noch Kinderarzt werden.» Roger Müller fordert deswegen: «Man sollte sie einfach besser bezahlen, dann wird der Beruf auch wieder attraktiv.»
«Wenn Studienplätze fehlen, dann fehlt es auch an Ärzten»
Andere aus der Leserschaft würden eher in der Ausbildung ansetzen. Rudolf Ogi ist einer von ihnen: «Bildet mehr Ärzte in den Schweizer Unis aus. Die Zeiten, in denen wir hoffen konnten, dass genügend Ärzte in die Schweiz strömen, sind vorbei.» Carmen Spiess stimmt zu: «Es ist ein hausgemachtes Problem. Wenn Studienplätze fehlen, dann fehlt es auch an Ärzten.»
Daniel Müller hebt hervor: «Früher konnte jeder mit Matura Medizin an der Uni studieren. Dann kam der Numerus Clausus. Heutzutage werden deswegen zwei Drittel aller Kandidaten abgelehnt!» Auch Pascal Aebischer merkt an: «In der Schweiz fehlt es an Ärzten. Gleichzeitig ist der Zugang zum Medizinstudium weiterhin stark beschränkt. Ich frage mich, wie sinnvoll das ist.» Alexander Keller fordert klar: «Numerus Clausus abschaffen! Das ist die Lösung.»
«Früher ging man nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt»
Eine letzte Lesergruppe sieht auch die Patientenschaft beziehungsweise die Eltern in der Verantwortung. Reinhard Hertig stellt etwa die Frage: «Kann es sein, dass heute mit Kindern zu rasch der Arzt aufgesucht wird?» Patrick Zola schreibt: «Früher ging man nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt. Ich frage mich, ob unsere Kinder heute tatsächlich kränker sind, oder ob einfach viel mehr medizinisch abgeklärt wird.»
Auch für Ueli Baltensperger ist klar: «Wir haben nicht zu wenige Kinderärzte, die heutigen Eltern rennen immer mehr wegen jeder Schürfwunde zum Arzt.» Walter Tschanz rät zudem: «Hört endlich auf, Teenager immer noch zu Kinderärzten zu bringen. Ab zehn Jahren kann ein Kind ohne Probleme zu einem normalen Hausarzt.»
Armes und kinderfeindliches Zürich am 4.10.2026: z.B. mit Drogensüchtigen am Schulweg: Der "Bäckeranlage"-Park - [wieso gibt es denn die Drogensüchtigen überhaupt in der reichen Schweiz?]:
Zürcher Eltern alarmiert: Aggressive Drogenszene am Schulweg – «Mein Sohn hat Angst»
Video-Link: https://www.20min.ch/video/baeckeranlage-zuerich-mein-sohn-hat-angst-drogenszene-am-schulweg-eltern-alarmiert-103628764
Daniela Bertuzzi -- Fabienne Gnos -- In der Bäckeranlage in Zürich treffen zwei Welten aufeinander: Für Schulkinder gehört der Weg durch den Park zum Alltag – gleichzeitig ist die Anlage ein Treffpunkt der offenen Drogenszene. Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder. Doch auch Menschen aus der Drogenszene kritisieren die aktuelle Situation. Wie kann ein Miteinander funktionieren?
Kinderfeindliche Schweiz am 12.10.2026: Kinderzahl sinkt in der Schweiz - und der Politik ist das EGAL:
Ausländer sorgen für Uni-Boom: Rekord an den Unis – doch den Schulen gehen die Kinder aus
https://www.blick.ch/politik/rekord-an-den-unis-doch-den-schulen-gehen-die-kinder-aus/97l79bb
Kommentar:
Die Milliardärs-Bosse und Billionärs-Bosse in der Schweiz merken immer noch nicht, wie kinderfeindlich diese Schweiz ist:
1. Einkaufszentren haben KEINE Kindergärten!
2. Kitas müssen GRATIS sein!
3. ÖV für Kinder bis 13 Jahren muss GRATIS sein!
4. Kindersachen und Spielzeug darf NICHT zu teuer sein!
5. Kinderhort für Aufgabenbetreuung überall GRATIS
6. Pro 100.000 Einwohner muss es mindestens EINEN Robinsonspielplatz geben.
7. Pro 100.000 Einwohner muss es ein Kinderkleider-Brockenhaus geben.
Kann man diese 7 Punkte realisieren?
Beispiele:
— ÖV gratis für Kinder ist in Frankreich der Fall (ÖV gratis bis 13)
— Kinderspielpatz in jedem Einkaufszentrum gibt es in Spanien und in Peru
— Kinderkleiderbrocki gibt es eines in einer "armen Gegend": in Oberdorf BL im Waldenburgertal - hervorragend! müsste es überall geben!
— Robinsonspielplätze konzentrieren sich in der Schweiz eigentlich nur in den Kantonen Basel-Land um Basel und im Kanton Zürich, ausserdem sind in Basel selber 2 und in Olten und in Biel je einer.
— KITAS müssen gratis sein - und Spielzeug darf nicht zu teuer sein, man darf mit Kindern kein Geschäft machen dürfen.
Was kostet das Spiel "Das verrückte Labyrinth"? 40 Franken!
Was kostet ein Kinder-Heftli in Deutschland: 6 Euro - in der Schweiz: 9,90 Franken.
Wieso ist das so teuer?
WO ist die Schweiz in Sachen Kinderfreundlichkeit?
Am ENDE der Tabelle.
Es fehlt die Thematisierung, Petitionen, Abstimmungen für die Kinder.
Die Milliardärs-und Billionärs-Bosse müssen GEZWUNGEN werden, für die Kinder etwas zu tun.
Der Artikel:
Lucien Fluri -- Co-Ressortleiter Politik -- Die tiefe Geburtenrate wird durchschlagen: In der Schweiz sinkt die Zahl der Primarschüler bis 2035 laut neusten Berechnungen um 8 Prozent. Boomen aber dürften die Unis – dank der Zuwanderung.
In der Schweiz sinkt die Geburtenrate. Das sorgt ab 2029 für weniger Primarschülerinnen und Primarschüler
An den Unis und Fachhochschulen dürfte es aber in einigen Jahren so viele Studierende geben wie noch nie
Grund dafür sind insbesondere ausländische Studierende
Studentinnen und Studenten werden der Schweiz – vorerst – nicht ausgehen: Bis 2035 wird die Zahl noch deutlich zunehmen. Das hält das Bundesamt für Statistik in seinen neusten Bildungsszenarien fest.
Der Bund rechnet mit einer Studi-Zunahme von 21 Prozent bis 2035. Erstmals dürfte die Schweiz dann über 300’000 Master- und Bachelorstudierende zählen. Grund dafür: Das Bevölkerungswachstum einerseits, vor allem aber werden Studierende aus dem Ausland für ein Wachstum sorgen.
Ganz anders sieht es auf Stufe Primarschule aus. Denn dort macht sich bald die seit 2022 sinkende Geburtenrate bemerkbar. 2027/28 könnte die Zahl der Primarschüler zwar noch einen Höchststand erreichen. Bis 2035 dürfte die Zahl der Schülerinnen und Schüler auf der Primarstufe um 8 Prozent sinken – im Vergleich zu heute.
Das hat schliesslich auch Folgen für die weiteren Bildungsstufen. Ab 2034 sinkt die Zahl der Schülerinnen und Schüler auf der Stufe Sek I. Bei den höheren Ausbildungen (Sek II) schlägt die sinkende Geburtenrate bis 2035 noch nicht durch. Bis dann rechnet der Bund in der beruflichen Grundbildung (Eidgenössisches Berufsattest und Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis) mit einem Anstieg um 10 Prozent, in den allgemeinbildenden Ausbildungen (gymnasiale Maturität und Fachmittelschulen) um 12 Prozent.
Seit 2005 ist die Zahl der Studierenden massiv gestiegen
Der Arbeitgeberverband und der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse kamen 2024 in einer Studie zum Schluss, dass sich das inländische Arbeitskräfteangebot bis 2035 um rund 297’000 Vollzeitbeschäftigte reduzieren wird.
Vorderhand gibt es – trotz absehbarem Schülerrückgang – auch gute Nachrichten für die Wirtschaft: Die Studierendenzahlen an den praxisnahen höheren Fachschulen werden bis 2035 um 17 Prozent zunehmen. 2035 werden laut dem Bund auf Diplomstufe 41’300 Studierende erwartet. «Die Zahl der dort verliehenen Abschlüsse dürfte sich um 16 Prozent erhöhen», schreibt das Bundesamt für Statistik. «Bei den eidgenössischen Diplomen ist ebenfalls mit einem Anstieg zu rechnen (plus 15 Prozent), die Zahl der eidgenössischen Fachausweise dürfte hingegen stabil bleiben (plus 1 Prozent).»
Bereits zwischen 2005 und 2025 hatten die Studierendenzahlen an Unis, Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen stark zugenommen. Zwischen 2005 und 2025 stiegen die Studierendenzahlen von 137’000 auf 246’000.
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Quellen
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