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Erziehungsleitsätze für Eltern und Kinder Teil 6:

Ideale und katastrophale Erziehung durch Wärme oder Kälte


Die ideale Erziehung mit Wärme und Wertschätzung - die katastrophale Erziehung mit Geringschätzung und Ablehnung

von Michael Palomino (2006)

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aus: Arbeitsbücher zur psychologischen Schulung: M. Perrez / B. Minsel / H.  Wimmer: Eltern-Verhaltenstraining. Für Eltern, Erzieher und Erwachsenenbildner; Theoretische Einführung; Otto Müller Verlag, Salzburg, 1974


Faktoren für die ideale Erziehung mit Wärme und Wertschätzung

Grundlagen für eine warmherzige Erziehung sind:
-- Wärme
-- ruhige Anerkennung
-- Höflichkeit (S.37)
-- partnerschaftliches Verhalten (S.58).

Diese Faktoren machen für Kinder die grundsätzlich positive Einstellung der Eltern erfahrbar. Durch diese drei Faktoren wird die Zuneigung der Kinder für die Eltern oder Erziehungspersonen ausgelöst (S.37).

Weiter kommen hinzu:

-- Verständnis für das Kind
-- Akzeptieren des Kindes (S.33)
-- Wertschätzung
-- Zuneigung
-- Ermutigung
-- Ruhe (S.34).

plus Faktor "Lenkung-Dirigierung" / die Erziehungsmittel

[-- mässig-nützliche Kontrolle
-- positive Anreize schaffen, um das Verhalten der Kinder in Bahnen zu halten]:

-- Lob geben
-- Anerkennung geben (S.37).

Positive Auswirkungen von Wertschätzung, Anerkennung und Zuneigung

-- vermindern den Widerstand des Kindes
-- vermindern ein zu starkes Geltungsstreben
-- vermindern Unsicherheiten beim Kind
-- vermindern die Angst beim Kind (S.38).

Eine gefühlsmässig warme Erziehung ergibt bei Kleinkindern selten Essstörungen (S.35). Gesten dazu sind auf dem Schoss sitzen, küssen, streicheln, wiegen (S.35-36).

Die Erfahrung des Geliebtwerdens ist essentiell (S.36).


Ärger sollen die Eltern cool mitteilen und die Handlungen des Kindes cool korrigieren

Ärger soll cool mitgeteilt werden, nicht in geringschätzigen oder beleidigenden Äusserungen. Eltern müssen "ihren Ärger dem Kind in nicht verletzender Weise mitteilen." (S.38)

Der eigene Standpunkt soll in einer Art mitgeteilt werden, die den Partner nicht verletzt (S.58).

So lernen die Kinder selbst, Ärger und Frust neutral mitzuteilen (S.38).

Bleibt Ärger länger unterdrückt, können die Erwachsenen eine versteckte Ablehnung gegen das Kind entwickeln, die sie gar nicht bemerken (S.38).

Positiv wirksame Vorbilder auf Kinder sind auch Puppenspiele, worin sich Kinder friedlich einigen und für friedliches Verhalten belohnt werden (S.24).

Das Kind soll in ruhigen Gesprächen mit den Eltern bewusst lernen, welche Handlungen negativ wirken und wie Ärger und Erregung cool ausgedrückt werden können, ohne andere zu verletzen (S.38).


Das Erkenn-Prinzip: Probleme erahnen

-- Eltern sollen Probleme erahnen und sanft ansprechen, dann kann das Kind selbst die Probleme formulieren, und das Gespräch muss im warmen, verständnisvollen Ton bleiben (S.39)

-- das Kind kann dann eventuell präzisieren, wo das Problem genau liegt, und so werden Missverständnisse vermieden (S.39)

-- Probleme des Kindes sind die Probleme des Kindes. Die Eltern können bis zu einem beträchtlichen Grad auf die selbstregulierenden Kräfte im Kind selber setzen (S.39)

-- Eltern sollen auch ihre Schwierigkeiten mitteilen, um dem Kind die Verhältnisse klarzumachen und um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen (S.40).


Die Eltern sollen Gefühle bei Geschehnissen aussprechen

Wenn die Eltern die Gefühle ansprechen, erzählt das Kind mehr und äussert auch seine Gefühle mehr und wird seine Probleme freier äussern (S.40).

Folgen:

-- dies gibt dem Kind ein Gefühl der Sicherheit (S.40).

 -- die Eltern wissen dann immer, wo das Kind mit seinen Gefühlen steht (S.40).
-- die Kinder nehmen nicht nur die Gefühle der Eltern, sondern auch der Mitschüler und Mitschülerinnen besser wahr
-- und die Kinder fangen selber an, Konflikte zu erahnen (S.40).


Zusammenfassung: Erfolgreich Eltern sein

-- bei Erfolg das Kind loben und Verstärker einsetzen, oder schon ein positiver Gesichtsausdruck wirkt motivierend

-- bei Misserfolg des Kindes neutral bleiben mit neutraler Feststellung und Aussicht und Hilfen geben (S.41).

Auf alle Fälle soll die Erziehungsperson immer Selbstsicherheit ausstrahlen und nie nervös reagieren, dann werden auch die Kinder selbstsicher und motiviert (S.41).

Die gute Eltern-Kind-Beziehung basiert auf Ehrlichkeit. Das Vorbild der Eltern funktioniert. Das Kind ist durch Lob und Anerkennung gut lenkbar (S.45).

Wesentlich für die Erziehung sind Intelligenz, Phantasie und Verhaltensdisziplin der erziehenden Personen, so dass ein "Lernen durch Einsicht" entstehen kann

-- mit bestimmten Verstärkersystemen
-- mit Bekanntenkreis
-- mit gefühlsmässigen Regulationen
-- mit Leitbildern (S.63).

Probleme sollten immer gut besprechbar bleiben. Die Kinder legen in einer annehmbaren Atmosphäre bei den Eltern von allein ihre Belastungen ab. Dadurch, dass die Eltern die Gefühle der Kinder respektieren, sind die Eltern immer informiert, und die Kinder lernen, die Gefühle der Eltern zu respektieren. So wächst das partnerschaftliche Verhältnis, und das Kind ist optimistisch, und auch die Eltern erhalten Lob vom Kind, was den Optimismus bei den Eltern steigert (S.45).

Anweisungen sollen immer so gegeben werden, dass sich das Kind nicht zum Widerspruch provoziert fühlt. Das Kind soll sich grundsätzlich als "gleichberechtigter Partner" fühlen können (S.58).

Das Kind setzt sich unter Selbstkontrolle

Das Kind einer intakten Eltern-Kind-Beziehung überlegt sich selber Grenzen (S.60). Es setzt sich selber Grenzen bei der Selbstbestimmung [weil es die verschiedenen Standpunkte gelernt hat zu berücksichtigen] (S.45).


Faktoren für eine katastrophale Erziehung mit Geringschätzung und Ablehnung

Die Faktoren Geringschätzung und Ablehnung

-- Verständnislosigkeit
-- Geringschätzung
-- Abneigung
-- Entmutigung
-- Unhöflichkeit
-- Erregtheit (S.34)

plus Faktor "Lenkung-Dirigierung

Kontrolle, Strenge und Bestrafung (S.33).

Kälte und Geringschätzung gegenüber dem Kind kann ungünstige Entwicklungen und schwerste Verhaltensstörungen beim Kind zur Folge haben (S.45).


Kaltherzigkeit entsteht ungewollt

z.B. nach der Ankunft des zweiten Kindes, wenn das erste Kind zu sehr vernachlässigt wird. Das erste Kind ist dann nur noch "im Weg" (S.35).

Eine kaltherzige und feindselige Haltung gegen die eigenen Kinder [kommt z.B. dann zustande, wenn nach einer Scheidung Vater und Mutter beide ehrgeizig sind]. Folgen sind dann z.B. Essstörungen (S.35).


Kaltherzigkeit entsteht gewollt

wenn die Ankunft des zweiten Kindes mit einer Scheidung zusammenfällt, so dass das erste Kind quasi Vater und Mutter gleichzeitig verliert und gleich für beide Eltern "das Kind nur noch im Weg" ist (S.35)

Kaltherzige und feindselige Haltung gegen die Kinder kann bei Kleinkindern Essstörungen provozieren (S.35).


Kaltherziges Verhalten

Beispiele für kaltherziges Verhalten in der Familie den Kindern gegenüber:

-- nur 1 bis 2 zeitlich geregelte Küsse pro Tag geben, einen am Morgen, einen am Abend
-- eine zeitlich geregelte Umarmung pro Tag geben
-- die Eltern finden sich mit diesem emotionslosen Zustand ab (S.36).

-- zurückweisendes Verhalten gegen das Kind
-- feindselig-überkritisches Verhalten gegen das Kind
-- häufig Verbot - selten Lob

-- keine Wärme, keine Zuneigung
-- Gleichgültigkeit (S.36)

-- die kaltherzigen Eltern glauben, das Kind hätte einen erblichen Schaden und nur deswegen verhalte sich das Kind falsch, d.h. die Eltern werden das Kind nach ein paar Versuchen als hoffnungslos "abschreiben" (S.37)

-- die kaltherzigen Eltern glauben, Charakter sei angeboren und werden das Kind als hoffnungslos "abschreiben" (S.37)

-- Fehlhandlungen der Kinder werden als Schande für die Familie ausgelegt und alle Schuld dem Kind gegeben (S.37)

-- für gute Taten des Kindes gibt es kaum Lob, denn für die Eltern sind "gute Taten" selbstverständlich (S.37).

Faktor Passivität: Bei Erfolgen des Kindes bleiben die dummen Eltern und dumme Erziehungspersonen passiv oder geben sogar noch einen negativen Gesichtsausdruck dazu, [weil die Eltern das Kind nicht ernst nehmen oder als Konkurrenz empfinden]

Beispiel: Die Mutter befiehlt dem 8 Jahre alten Sohn, Spielsachen im Wohnzimmer aufzuräumen, und wenn er es macht, gibt sie wenig bis gar keine Anerkennung (S.52).


Symptome bei Kindern durch kaltherzige Erziehung

Kaltherzige Erziehung mit Geringschätzung und Ablehnung und die Auswirkungen
Andauerndes Fehlverhalten der Eltern negative Auswirkungen beim Kind
bohrende Fragen, unangenehme Fragen [bewirken, dass das Kind sich verschliesst]
Kritik, Schimpfen [bewirkt, dass das Kind sich von den Eltern abschottet]
lange Belehrungen [können das Kind überfordern]
Eltern, die dem Kind nur halb oder gar nicht zuhören [eine Belohnung für gute Taten oder das Ansprechen von Problemen bleibt aus]

(S.40)



Die Kompensationshandlung des Kindes

Kompensationshandlungen bei Kindern, die kaltherzig erzogen werden, sind z.B.

-- Zerstörungssucht
-- Stehlen
-- Bettnässen
-- Übergewicht
-- Untergewicht
-- Daumenlutschen
-- bis zu Straffälligkeiten und Kriminalitäten (S.36).

[Und dann wundern sich die Eltern, wieso ihr Kind so ist].


Das negative Vorbild wird nachgeahmt

Die Kinder übernehmen das negative Vorbild z.T. in die Verhältnisse in der Schule und Freizeit (S.43).


Beispiel "der falsche Freund": Die Terror-Mutter ist gegen den Freund der 16 Jahre alten Tochter. Sie macht Anspielungen, die Tochter hätte mit dem Freund wohl schon Sex gehabt. Die Tochter reduziert daraufhin die Mithilfe im Haushalt, was die Terror-Mutter wieder stresst. Die Tochter denkt dabei, man könnte wirklich Sex haben mit dem Freund, den die Mutter nicht mag, nur um einmal das zu tun, was die Mutter denkt (S.52).

In anderen Fällen kann es dazu kommen, dass Kind und Eltern sich tagelang ignorieren und tagelang nicht mehr miteinander reden (S.57).

Die schwankende Zuckerbrot-und-Peitsche-Erziehung

Die Erziehung mit Zuckerbrot und Peitsche beinhaltet

-- Verständnis für das Kind
-- Akzeptieren des Kindes
-- Höflichkeit
-- Wärme (S.33)
-- Wertschätzung
-- Zuneigung
-- Ermutigung
-- Ruhe (S.34).

plus Faktor "Lenkung-Dirigierung

Kontrolle, Strenge und Bestrafung (S.33)

[oft, um eine übergeordnete Manipulation beim Kind zu erreichen, z.B. die Manipulation in einen bestimmten Beruf].


Die Auswirkungen von "Zuckerbrot und Peitsche" beim Kind

Ein schwankendes Elternverhalten ist sehr ungünstig, denn das Kind muss sich auf eine feste Erziehungshaltung der Eltern einstellen können (S.47).

[Zuckerbrot und Peitsche ist eine berechnende, brutale Art, wo die Eltern und Erziehungspersonen für die Kinder zum unberechenbaren, terroristischen Chamäleon werden. Die Kinder können dabei jeden seelischen Halt verlieren, das Vertrauen in die Welt verlieren und Angstzustände entwickeln. Wenn die Eltern ihr Fehlverhalten nicht einsehen, geht der Terror auch im Erwachsenenleben weiter und bricht den erwachsenen Kindern das Herz.

Glauben Strenge ist nur bei Gefahr um die Gesundheit des Kindes und bei Lebensgefahr des Kindes angebracht].


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